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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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268

Die I. Epistel

it Die im Evan fen werde/ vnd zur erkäntnis der warheit

gelio geoffenbaret/

wie folgende nie kommen()/

bringen.

( 2) Ezech.18.

23. 2.Pet.3.9.

k

Cap. III.Das III. Cap.

Der Upostet zeigt an/ wie das ampt eines Lehrers beschäffen 2. Bés

5* Denn es ist ein Gott( 3)/ vnd ein Mitschreibt die tugenden vnd qualiteten/ die an ihm erfordert werden/ sampt den

k Er wit sagen: ler( 4) zwischen Gott vnd den menschen/ nem-

Demnach alle mens

m

hen/ was frands oder lich der mensch Christus JEsus:

geschlechts sie fenen/einen Gott vnd Mits

Ter haben: so wird nice

mand seines stands od.

geschlechts hatben von

der setigkeit aufgeschlossen/ denn Chris

ftus stoßt niemand hin-

o

n

vntugenden/ von denen er befreyt seyn solle. 8. Ingleichem die tugenden derAllmosenpflegern/ 11. Vnd ihrer weibern/ 12. So dann wie ihre haußshaltungen sollen beschaffen seyn/ 14. Zeigt die vrsach an/ warumb er folchesZimotheo schreibe/ vnd gibt zuerkennen/ die fürtrefflichkeit der Gemein Got-tes/ daß sie ein pfeiler vnd grundvest der warheit seye 16. Erzchtt in einer

6 Der sich selbst gegeben hat für alle zur fum die fürnemsten geheimnussen des glaubens/ Chrifti person vnd ampe

erlösung/ daß solches zu seiner zeit ge-prediget wurde.

I

7* Dazu ich gesetzt bin ein' prediger vndauß/ der zu ihm tome/ Apostel( ich sage die warheit in Christo/1 Einiger Gett. Vnd liege nicht) ein lehrer der Heyden( s)/Alfo/ ein einiger Mite u im glauben vnd in der warheit.

Joh.6.37.

ter. S. Joh.14.6.Act.

4.12.

( 3) Joh.17.*. 3.Rom.3.30.

( 4) Gal.3.4.19.Heb.9.15.

lus nicht/ daß er seine

2.

8 So wil ich nun/ daß die männer bettenan allen orten/ vnd aufheben heilige hånde" ohn zorn vnd zweifel.

a

m Diß sagt Paus 9 Deffelbigen gleichen die weiber/ daß siegottheit von dem Wit: in d zierlichem kleide mit scham vnd zucht sich

terampt außschliesse:

offenbart im fleisch/

bann er ift Gott ge schmucken/ nicht mit zöpfen/ oder gold/ oder1.Tim.3.16. vnd Gott perlen/ oder föstlichem gervand()/

hat durch sein blut seineKirchen erkaufft/ Act.

20.28. sondern anzus

10 Sondern wie sichs ziemet den wei-

deuten/ daß er in seiner bern / die da gottseligkeit beweisen/ durch

menschliche natur das

tößget für vns bes gute werck.

zahlt habe/ daß er auch

als ein mensch vns

11 Ein weib" lehrne in der stille/ mit aller

gleich seye/ vnd deßwes vnderthänigkeit.

gen allerley gattungender menschen durch denglauben zu ihm/ vnd

12 Einem weibe aber gestatte ich nicht/

seinem opfer einen daß sie lehre/ auch nicht daß sie des mannesherz sey/ sondern stille sey.

freyen zugang haben.S.Hebr.2.10,& c.

n Nemt. die an ihn

glauben. S.Matt.

13 Denn Adam ist am ersten gemacht/20.28. Johan.10.15. Darnach Heva():

Rom.3.25.

o Oder/ ößgett

d. i. gnugthüung fürdie fünden.

( s) Matt.20.28.

14 Wnd Adam ward nicht verführet( 2)das weib aber ward verführet/ vnd hat die

Eph.1.7. Col.1.14. vbertrettung' eyngeführet.

P

Gr.( welches ift

od.damit solches wåre)

zeugnus( d.i.

15 Sie wird aber selig werden" durchhas been die finder zeugen/ so sie bleibet im glauben/ vndwelchem Gatt senget, in der liebe/ ond in der heiligung/ sampt der

des Evangelij/ in

was sein will

gen vnser erlösung. Zucht.

Db. das zeugnus/ N.

der vnaußsprechlichen liebe Gottes gegen den menschen/ wie Paulus fagt/ Rom.s.8. Od.der Seligma

|

betreffend.

h

C

a Gr. cin tres

As ist je gewißlich wahr/ Sojemand ein bischofsampt be- wes wort/ oder gewißgehret/ der begehret ein fost:lich werck.

2 Es sol aber ein bischoff

* vnsträfflich seyn/ seines weibes mann/müchtern/ mässig/ fittig/ gastfrey/ lehrhafftig( 2)/

m

3 Nicht ein weinsäuffer/ nicht' bochen/nicht vnehrliche handthierung treiben/ son-dern gelinde/ nicht haderhafftig/ nichtgeizig/

n

4 Der seinem eigen hause wol fürstehe/der gehorsame kinder habe/ mit aller

barkeit.

ehr

5(" So aber jemand seinem eigen hausenicht weiß fürzustehen/ wie wird er die Gesmeine Gottes versorgen?)

6 Nicht ein' newoling/ auff daß er sich nit" auffblase/ vnd* dem lästerer ins vrtheilfalle.

7 Er muß aber auch ein gut zeugnis hasben von denen/ die drauffen sind/ auff daßer nicht falle dem lästerer in die schmachvnd strick.

C

a

d

8 Desselbigen gleichen die diener sollenehrbar seyn/ nicht zweyzingig/ nichtweinsäuffer/ nicht vnehrliche handthierungtreiben/

9" Die das geheimnis des glaubenscher/ von dem die Propheten gezeuget haben/ daß er zu ſeiner zeit geoffenbaret werden solle/ 1.Pet.1.11,12.) kreinem gewissen haben/

das zu seiner zeit( hat sollen tund gethan vnd geprediget werden.) S. Eph.1.9, 10. vnd 3.5.

qt Gr.zu eigener zeit/ Nemi. von Gott dazu bestimmt: welche der Apostel die fülle der zeit nen-net/ Gal.4.4. Od. zu welchem/ Nemt. zeugnuß/ davon in vorhergehendem.f Sihe von disem wort die gloß vb. Rom.10.14.( 6) 2.Tim.1.11.tt Di.durch Chriftum/ oder bey Christo: cine gattung des cyds/ wie Rom.9.1.( 7) Rom.1.9. vnd 9.1.( 8) Act.9.15.vnd 13.2. vnd 22.21. Rom.1.5. vnd 1.13. vnd 15.16. Gal.1.16 vnd 2.7,8. Eph.3.8.

warheit des

in

b Gr. Epifcopes,

wovon das wort Epi-fcopus oder Bischofffomt/ welches eigents

ich heißt einen aufſesverstanden eine fetcheperſon/ die rechtmeſſi

her: vnd wird dadurch

ger weise zum H. Kirechendienst beruffen/ vfteiner gewissen Gemein

fürgesetzt ist/ dieselbeaufwendung der betteübung der Kirchen-

durch gesunde tehr/

gen Sacramentendifciplin zu weidenzu regieren: wie dannauf folg. beschreibung

erscheint/ wie auch außvergleichung anderer

28. Phil.1.1. Tit.1.5,7,& c.

c Dazu lust hat.Er redt nicht vom luft

oder begird des chrgeis

tes/ sondern von derzuncigung des ges

müths/ welches durchzu bereitet vnd willig

crzeiget: gleichwol sichallzeit vnderwirfft demvrtheil der Gemeind/

vnd eines rechtmatsder gutend Gr. schönchrich

gen berufs erwartet.

e D.i.ampt/+ Od.arbeit/ arbeitsamwerck: Besteht also nit

in bloffen ehren- titten/müß vnd arbeite: dasarbetter nennet/ Matt.

sondern hat auf sich

rumb sie auch Chriftus

9,37,38. Phó 10.10.f R.in ansehung

t

feines handels vrb

wandels vnder denmenschen.( 1) Tit.1.6.

10 Und dieselbigen lasse man zuvorm verg

Nicht daß er noth

wendig verheurathet

werden.

BarbeeFund

Bon Den

nicht

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He facher

rung vi

ter al

Dabur

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weil da

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L.Cor

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.1.3.

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Chri

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ffers

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lip.2

1 Gr. cin

seyn müsse/ wie dann Paulus selber nicht verheurathet gewesen/ 1.Cor.7.7.7. fondern/ daß er nicht vielweiber zugleich/ oder eine nach der andern durch ehescheidung haben solle/ wie bey den Juden vnd Grieschen/ sonderlich in den Oriental. ländern lange zeit brauchig gewesen: scheint/ es seye wol an anderneine zeitlang geduldet worden/ aber an den Lehrern hab es nicht können geduldet werden. Sihe dergl.art zu reden 1.Tim.5.9.hi Das Griechische wort Kosmo. wachtſam: der fleissige aufsicht hab auf seine Gemein.Kosmios bedeutet eigentlich einen/ der in seiner tracht vnd gantzemwandet chrbar ist/ vnd nichts thut/ als das sich wol schicket. Eihe c.2.9.( 2) 2.Tim.2.24.k Gr. geneigt zum wein/ oder beym wein sitzend. Vergl. V. 8.ſchläget. Gr. eines schändlichen gewinns begierig. Alſo drund.*.8.z Die nichtn Bescheiden: das ist/ der andern weichen/ vnd mit verstand vertragen kan/ wie das Grieschisch wort mitbringt.o Kein fechter.P. D.i.haußgefind/ Nemt.weib/ tindern/ diensten.9 Od.( scine) kinder in vnderthänigkeit hatte.f t Od. Denn so jemand 2c.

1. d. nicht allein zu bauß/ ynd absonderlich/ fondern auch in den Berſamlungen derGemein/ wo die auch gehalten werden. Bnd setzt dises der Apostel hinzu/ weil im A ten Testament dasgebett an den Tempet ges Jerusalem mehrtheits gebunden war: welches zur zeit des Newen Testamentsan allen orten ohne vnderscheid mag beschehen/ nach der weiffagung Mal.1.11. Joh.4.21. Sihe auchy Gibe Exod.9.33. Bergt. Pfal.134.2.

Matt.18.19,20.

mit tastern befleckt/ von aller vngerechtigkeit vnd vndertruckung der vnschuldigen beftent seyen. SihePfal.26.6. Jef.1.15,16. Er verstehet aber zugleich die reinigkeit des hertzens/ welche die quelle ist derreinigkeit/ dicin den handen vnd andern glidern ist. Vnd werdea heilige hånd entgegen gesetzt denwaschungen und reinigungen/ so im Gesatz der Ceremonien üblich waren. Sihe Hebr.9.10.

a Durch das erste werden füglich verstanden alle böse zuncigungen des hertzens wider dennächsten: durch das andere/ der zweifel des gemüths/ oder das thurzen des vnglaubens wider Gottesserheissungen: welche beyde manget auß vnserm gebett abgeschafft werden müssen. Sihe Matt.5.22,23, 24. Jac. 1.6, 7, 8. band. gezänck.c Remi. allezeit/ sonderlichaber/ wann sie in den offentlichen Bersamlungen erscheinen: dann hievon redt er athie fürnemlich/ wieauf folgendem erscheint: Dieweil viel weibspersonen im brauch haben am meisten sich zu zieren/ wannsie in solchen versamlungen erscheinen sollen.dt0b.ehrbaren. Es werden nichtnur die kleider/ sondern auch alle andere zierden verstanden/ vnd wil der Apoftet/ daß sie weder zu wüstvnd vnordenlich/ noch allzu prächtig vnd köstlich seyen/ sondern ehrbar vnd jeder nach ihrem stand wolzimend. Sihe auch von disem wort drund.3.2.et Athie wird nicht allerley flechtendes haars/ noch anthun des golds od. der perten verbotten/ wie zu sehen Gen.24.22,53. Ex.35.22. Prov.31.22. Luc.15.22. sondern das/ damit hoffart/ leichtfertigteit/ vberflußgetriben wird/ oder ärgerliche auf-mutzung der weibspersonen wider oder vber ihren stand und beruff.( 9) Jef.3.16. Tit. 2.3.1.Pet.3.3,& c.f Gr. verheissen/ oder fürgeben/ das ist/ die sich zur gottseligkeit bekennen/vnd für gottselige matronen wollen angesehen seyn.g Diß tan auf zweyerley weise versstanden werden: daß nemlich die weiber/ die recht goutselig find/ jhre gottseligkeit durch gute werck darchun oder beweisen: Qd. daß die weiber/ die für gottselig wollen gehatten seyn/ sich mit guten werckenschmucken sollen.h Berst, in den offentlichen Berfamtungen/ von welchen er alhierdet.S.1.Cor.14.34.i R. andere/ in den offentlichen Versamlungen/ wie es Paulus auß-druckt/ 1.Cor.14.34. Sonsten mögen auch die weiber zu hauß ihre tinder onderweisen/ wie Salomonsmutter thut/ Prov.31.1. ja auch andere/ wann es die noth oder erbawung erforderet. S. 1.Sam.25.24.Act.18.26,& c.( 10) Gen.3.16.Eph.5.24. uded on( 11) Gen.1.27. vnd 2.22.k Beift. am ersten/ vnd vom Teuffet.( 12) Gen.3.6.1 Dieweil sieam ersten Gottes gebott vbertretten/ vnd hernach den Adam vberzedet hat/ daß er es auch gethan. SiheGen.3.12. Es tan auch gegeben werden/ ist eine vrsach der vbertrettung( des manns) gewesen. Daraußist nun erfolgt/ daß das weib zu straff dem mann ist vnderworffen worden/ Gen.3.16.m Alswolt er sagen: Das weib ist darzu beruffen von Gott erschaffen worde/ daß sie soll kinder zeugen/ vnddieselbe in der forcht Gottes auferziehen/ nicht aber daß sie in der Kirchen lehren soll. Wenn sie nun inshrem beruff bleibet/ vnd im glauben vnd in der liebe bestandig verharzet/ so wird sie selig werden/ ohnan-gesehen Gott ihr zur straff auferlegt hat/ daß sie mit schmertzen tinder gebähren soll. nt Od.

im tinder zeugen. So wird das Gr. wörtlein dia auch für In genommen/ Rom.4.11. vnd anderstwo. Gr. so sie bleiben/ N. die weiber. Der Apostel redt in der mehrern zaht/ anzudeuten/ daßdiser troft alle gläubigen weiber angehe. Etliche wollens auf die kinder ziehen: weil aber die Elternnicht sollen tragen die schuld ihrer kindern/ wann sie durch ihr eigene schuld verlohren werden/ Ezech.18.3.4. wird es nothwendig von den weibern verstanden/ vnd ist alhie in der einzelen zahl bersetzet/ solchemzweifel vorzukommen.

m

r Sittsamkeit. S. c.2.2.

t Der erst newlich

zur erkantnuß der warheit kommen seye/ Od.zur Chriftlichen Gemein sich begeben habe. Gr.neo-phytos, new- gepflanzt.u Nemt. durch einbildung groffer weißheit/ so er albereit.inschte mennen zu haben/ wann er so bald zum tehr- ampt beruffen wurde.

× D.i. damiter nicht durch seinen stoltz vnd hochmuth den tästermäutern vrsach gebe/ ihn vnd sein ampt zu vertáfternder Gemein Christi zur verkleinerung vnd árgernuß. Sihe auch folgenden vers/ vnd das Griechischwort brund.#. 11. vnd 2.Tim.3.3. Andere gebens: Damit er nicht in des Teuffels vrtheil falle: d.i.damit er seines stoltzes wegen von Gott nicht gestrafft vnd verworffen werde/ wie dem Zeuffel geschehen/da er vber seiner weißheit/ als er von Gott erst ei schaffen worden/ wider Gott sich erheben wolte. Sihe2.Pet.2.4. Jud..6.y Eines ehrbaren vnd vnsträfflichen wandels.z Aufsfer der Gemeine: die derselben nicht angehören/ noch glider derselben sind: wie 1.Cor.r.xz.a D.t. auf daß ihm der lästerer nicht möge schmächlich fürwerffen ein tafter/ welches er begansgen. And. auf daß er nicht falle in schmach/ vnd( in) den strick des tasterers: Od. des Teuffels/ wie4.6. Der N. allen Kirchendienern nachstellet/ vnd ihren dienst suchet in schand vnd verachtung zu brinb+ Od. verachtung: N. bey denen/ da cr zuvorgen/ damit derselbe kein frucht schaffe.leichtfertig oder üppig möchte gelebt haben/ wann er nicht/ nach dem er gläubig worden/ mit einem folgenden guten teben solches eine zeitlang verbesseret vnd bedeckt hätte.c Ettiche versstehen dadurch eine kleinmüthigkeit/ welche darüber ihn ankommen möchte/ als ein ftrick seiner feelen:( And. solche schmach/ dadurch er als mit einem ftrick gefangen vnd verhindert wurde/ etwas nußlichsin seinem Bischofflichen ampt aufzurichten.)d D.i. Allmosenpfleger: von deren eynsetzung/ S.Act.6.1,& c. Vergl. Rom.12.7,8. Phil.1.1.e Wie drob..4.

g Schandlis

f Gr.zweywortig/ das ist/ citel vnd vnbeständig in worten.chen gewinns begierig.h D.i. die einen rechten glauben haben/ vnd ein heiliges tebenführen/ dadurch sie ein gutes gewissen haben. Sihe drob. c.1.19. Obwol das ampt der Allmosenspflegern nicht gewesen in den Versamlungen offentlich zu tehren/ mußten sie doch/ vermdg ihres diensts/mit vielerley gattungen der leuthen vmbgehen/ dieselben auch vnderzichten vnd trösten/ bißweilen auchwidersprechen/ wie deffen ein exempel Stephanus/ Act.7. Daß Philippus den Kämmerling vnderzichstet vnd getaufft hat/ ift durch ein extraordinari beruff geschehen/ als er nunmehr zu einem Evangeliftenbestellt war. Sihe Act.8.29. vnd 21.8.i D.i. die lehr/ oder bekantnuß der lehr des Evsangelij/ welches hin vnd wider ein geheimnuß genennet wird/ weil es vns von natur verborgen ist/ vndGott vns durch Chriftum offenbaret hat. S.Matt.16.17. 1.Cor.2.6,7.k Gutem/aufrichtigem.1 D.i.behalten oder bewahren.m Etliche verstehensalso/ als wen noch eine niderere staffel dises diensts gewesen wäre/ die sie vnder- Allmosenpfleger nennen/darinn sie zuvor eine zeitlang probiert worden seyen: Ist aber nicht vonnöthen/ weil diß wort komlichkan genommen werden von der prüffung solcher personen/ nach vorgesetzten reglen/ so durch die Vorfte-her der Gemein beschehen.

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