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New, köstlich und nutzliches Kochbuoch : in welchem kurtzlichen begriffen, wie allerhand künstliche Speisen, so wol von zahmen als wilden Thieren: Vögel und Federwildprät, grünen und gedörtem Fischwerck: wie auch allerley gebachens, als Darten, Marcipanen-Pasteten und dergleichen : Beneben von viel und mancherley Obs, ... zuzurichten / weyland beschrieben durch Fraw Anna Weckerin
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Der fünffte Theil

Milch/ wanns treibt wie eine Sterck/ salte es ein wes.nig/ Zücker es/ geiß zuvor Rosenwasser in den Zeug/rührs mit eyn/ wanns treibt/ thu es in ein Blat stellsin Keller/ es gestehet/ wann es kalt wird. Dann machetwas schönes/ Rosensternen/ vnd was du schönesfanst/ strew Weinbeer drauff/ oder vergülte Mandlen.

Ein ander fräfftig Essen vonMandlen.

Nimm ein Pfund Mandeln/ minder odermehr/ deines gefallens/ zeuch sie ab/ allzeit soll man fiedarnach in frisch Wasser legen/ so werden sie sch onweiß/ stoß sie klein/ bereits dann aller maß wie zu einemMarcipan hab dann Formen/ wie filberne Becher/die glat vnd keine Füß haben/ vber die forme es feineins Messernicken dick/ stells in ein Bachofen/ wanndas Brotherauß kompt/ taß fein trocknen/ dañ nimmshöflich ab/ du solt zuvor den Becher oder Form daselbften wol mit süssem Mandeldt schmiren: Es ist abernicht gut mit vmbgehen auff disen weg. Wann siedann erfalten/ so vergülts oder ferbs mit Saffran/ vnden vnd oben wie die Tischbecherlin/ stells fein auff ein-ander.

Es sind etliche die sieden Haußblasen im Wasser/vn treiben die Mandeln mit geweichtem weissen Brotdurch/ vnd thuns dann in die Becher biß sie trockenwerden/ besteckens darnach mit geschnittenen Man-deln/ aber es ist mehr ein schawessen/ für Krancke dientes nicht/ wann du aber so viel wilt daran hencken/ oderauff disen weg nicht wol mit kanst vmbgehen/ so richte

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