1596 D. Jacobt Theodori Zabernaemontant/
A Von den Namen. F ¶ Dieſe find von C. Cluſio beſchrieben worden/ de,ExRllenbaum wird Griechiſch genennet Mnjeꝶ. ö. Staud. über einer Elen hoch in der Tür.Latein Alnus. Alnus rotundifol. glutinoſa vi- 3. ö; A Hülfen an der Fruchtridis, C. B. Alnus, Brun f. Trag. Matt. Ang. Dod. ut: ö. 3.. ö z oll n, groß/ dick und inTur. on. Ad. Lob. Cæſ. Caſt. Lug. Thal, vulgaris, ö heil jerthetlet:.; glatt; das NůßleinCluſ.hiſt.] Welſch Alno. Franköfifch Aulne. Niderl. ſt der gemeinen Haſelnuß faſt gleich/ allein Fürger mit
;—; einer harten Schalen. Welche bey dem TuͤrcktElſen boom. Boͤhmiſch Vyolffe l Engl. Aller/ Alder. ,,, ein Schlecf achalıe nVon der Natur/ Krafft und Eigenſchafft den.
des Erlenbaums..DL Rinde des Erlenbaums iſt kalter und truckner Das XL. Cap.;Natur/ zeucht auch zuſammen. Von Lindenbaum.Euſſerlicher Gebrauch.. Steinlinden, Tinia mas
B Odonæus meldet/ daß man die Blätter oder.Iz ige Ger Rinde nutzlich gebrauchen koͤnne wider die hi⸗8 A 8.ſchnujſt. gige Geſchwuͤlſt/ onderlich im Anfang der Schwache zZheit/ euſſerlich darüber gelegt. HENSikige Ges Die Rinde mit Waſſer und Wein geſotten und KR Nſchwuiſt bes die Brühe im Mund gehalten/ iſt gut wider die hitzige öZanſfeichs. Geſchwuͤlſt des Zahnfleiſchs und die Schmertzen dersſelbigen/ auch kan man ein wenig Alaun darzu thun/fo ſtaͤrckt es das Zahnfteiſch.Lig und Das Laub in die Schuh gelegt/ und mit barfuͤſſen. Solen darauff gangen/ zeucht aus die Hitz und Muͤ-digeeit der Fuͤß.giöh ver · Im Sommer ſamlet man das Saub frühe, weiltreiben. es noch von dem Thau friſch if/ ſtreuts in die Kammer/ daran behangen die Floͤhe/ alsdann fegt man ſieaus.—© Elche brauchen die Frucht iu der Dinten/ an ſtat Jder Gallaͤpffel. 3Das Holtz wird zu Kuͤchengeſchirꝛ gebrauchet/ zuSchuſterleiſt/ Maͤderkümpff/ zu den Wetzſteinen.]
Tonſtantinopolitaniſche Haſelnuͤß.Avellanæ Byzantinæ.der 9 65
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Es Lindenbaums ſeyn zwey Geſchlecht/ eins.\ fo das Maͤnnlein/ das ander fo das Weiblein SpeinlicdenC genennet wird. J. Das erſte Sefchlecht Tiliamas genennet/ iſt ein groſſer Baum/ welcherauch ſeine Aeſt rings herum weit aus ſpreitet: Der tamiſt mit einer dicken/ ſchwartzlechten/ ſcharpffen undſchrundechten Rinden bekleidet. Seine Blätter ſeyndem Ruſtbaumlaub gleich/ aderecht/ und rings um̃herein wenig zerterfft/ welche in der mitten Feine Blaͤß-lein bekommen/ einer Erhſen groß/ darauß kleine Muscken wachſen/ welche davon fer nII. Das ander Geſchlecht iſt allenthalben wol he ⸗ n.kandt/ und wird Lindenbaum genennet/ oder Linden Edin unbaum Weiblein/ hat einen dicken Stamm mit einer ödicken ſchwartzen Rinden bekleidet/ under welcher eink weiſſes/duͤnnes und jaͤhes Haͤutlein iſt/ gar ſafftreich
und füß, das holz lind und weich. Die Blaͤtter ver⸗ Ingleichen fich dem Epheulaub, ſeyn doch etwas weicher/ i
. und klein zerkerfft. Die Blůt iſt erſtlich grün und mit
. einem Haͤutlein bedeckt/ wann fie aber her ur komĩt⸗.
. fo iſt fie gelblecht. Die Frucht iſt den Epheubeerlein Ve
. gleich/ wañ ſich dieſelbige im Augſtmonat aufthut /f0 N
| fälle runder ſchwarter ſamẽ heraus an geſchmack ſiißBeyde Geſchlecht haben vaſt den Underſcheid/ daß. Conſtanti S hat der Author ein Art Haſelnuͤß abreiſſen das Weiblein Frucht traͤgt und blumen gewinnt/ das| ee rn laſſen/ fo er Avellanas Byzantinas nennet/ Maͤnnlein aber nicht. So iſt das Holtz am männleinniz. und ob mir dieſelbige ſchon unbelant ſeyn/ ha⸗ haͤrter/ knorrechter/ groͤber uñ rotgilblich/ am Weible Nbe ich fie doch herbey ſetzen woͤllen/ damit fie aber weißlichter. Iſt ein ſehr unfruchtbarer haum/ we
vom eſer Finnen erkenne werden. cher feine Aeſt mehr dañ andere haum 1
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