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ry o Das Fünffte BuchAnno 1276. hat das Cloſter Veſſera/ Volcknanden von Herbelſtat den ſech ſten thelö des zehenden zu Aubſtatt vmb z Marck abkaufft: darein Grafe Eherhart zu Tilıpergconſentirt: vnd G. Berthold dieſen kauff confirmirt.
Bettenhau⸗ Anno 281 wardein vertrag auff gerichtet/ zwiſchen Grafen Bercholden zu Henne-hen. berg/ vnd dem Cloſter S. Andres bey Fulda/ vmb den widerkauff vber Bettenhauſen.*iar, su Anno 283 iſt das Benedictiner Cloſter zu Schweinfurt / fo bey nahe gar verfallen/. zu einem Teutſchen Hauſe gemacht worden(Munſterus in Cos motzraphia) ei.Siraff der Als Anno 1252 die Frantzoſen/ ſo die Inſel vnd das Koöͤnig Reich Sieilien/ inn jhres
Cyranney. gewalt hetten/ die Einwohner vnd vnderthanen deſſelben Reichs/ vnmenſchlichen hoch bes
ſchwereten: vnnd viel vbermut/ gewalt vnnd mutwillens an jhnen vbeten. Vnnd deren-halben eine verbůndniß wieder ſie gemacht: vnd jhnen zu einer zumahl trawrigen Sſterve-Veßerz Her geleutet ward: alſo/ daß auff einen abend alle Frantzoſen/ inn gang Sieilien/ garien. wenig ausgenommen/ vom Landvolck erſchlagen worden: hat Konig Carle zu Franck-Angel. Reich vnnd Sictlien/ dieſen mord zurechen, ein kriegsvolck aus Teutſchland beſchrie-ben: darzu ſich viel vom Adel gebrauchen laſſen/ vnnd hat ſich. Berthold/ dazu-Mons Fel. mahl Witwer/ auch in dieſen zug begeben: iſt aber zu Monpolier in ranck Reich kranckö worden/ vnnd den z. Februarij Anno 1284/ daſelbſt geſtor ben. Band find feine gesbeine hernach gehn Veſſera inns Cloſter gebracht/ vnnd daſelbſt begraben worden/ in ſelben 1284 oder wie etliche melden imm i289 Jahr.
& Scphis Sein gemahl iſt geweſen(wie zuvor gedacht) Fraw Sohphia geborne Graͤſtn von
don Schwartzburg: mit deren Er gezeuget zween ſoͤhne/ beyde Berthold geheiſſen/ den in ondSchwartz*. vnd zwo tochter/ Gutten vnd N. deren Tauff nahmen Ich nicht funden.burg. Sie iſt vor jhme geſtorben Anno a 79 den iz Februarnj/ nach Glaſeri verzeichniß An-
dere ſetzen Anno lz80. Wolffgangus Mollerus 282. Sie ſoll ein gar Tugentſame Graͤfin. beſſe geweſen ſein/ nach deme fie In Eheſtand kom̃en: allen weltlichen pracht abgelegt/ ſich garTang. ö.
derung gethan/ vnd viel zu den Gottes dienſten gegeben.
Das II. Capitell.|Von Grafen Bertholden des nahmens dem Neundten/Grafen vnd Herrn zu Henneberg: Meiſter 8.
des Joanniter Ordens.
Ya x Nafe Berthold dieſes nahmens der*/ Grafen Bertholden des vin ſohn/ iſr
SS als der erſtgeborne/ vnſerm Herꝛn Gott(wie manns damals nante Jerge-ö 8 ben/ vnd geiſtlieh zu werden verlobd worden. Alſo hat Er zu keinem andern/© 565 denn der Joanniter Ritter Orden Luſt gehabt. Doch hat Er nach ſeingSan, Herrn Vattern tode/ als feines jungen brudern nechſter vormuͤnde: die Ned
gierung fo lange verwaltet: biß derſelbig Muͤndig vnd das Regiement jhme befohlen worcCompthn · ¶ Er hat Anno Ko rbeneben feinem brudern G Vertholden dem z/ die Joan niter Comeern,, pthurey zu Schleuſingen geſtifftet. Iſt alſo auch ein Joaniter Her/ vñ endlich/ nach abſter-ms ben Grafen Albrechts von Schwartzhurg/ Prior vnd Meiſter der Joanniter heuſer · inn
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cher anderer Heuſer mehr imm Franckenlande worden. Daher Er ſich alſo geſchriebeneBertholdus Prior Domorum Ordinis Sti, loannis per Bohemiam, Polaniam, Mora-Viam& Auſtriam: Commendator in Schleuſingen , Rundorff& aliarum quarunadam Domorum in Franconia 23. Wie Er dann auch ein zeitlang inn der IJoanniter Clo-ſier/ oder Ritterhauſe zun Eichen/ fuͤr Cronweiſſenburg gewohnet vnd haußgehalten-
Ann
demuͤtig/ eingezogen vnd andaͤchtig verhalten: der Armut vnd Ordens leuten groſſe befor⸗ A
Heßiinyr