Kirchen- Lcr'lbenten dieser zeit.
fa\
%
>.
p
i)
io
0 )
“ilj 2 *
h
|W
Gckcme
jyA
h
L.’fo.
,tc$namt vollkömmlich erfahren; Mir?vc'"-ist 6 )U>n wenigste,l vorkräglrcher / die^ »dinge vcr-chweigen / weiche man nur„durch einen gottjcligen glauben vereh-ren muß. Ich will auch nur biß vonl GGtc sagen/daß er das höchste guth sty„undalles in seiner macht habe. Ände-re/ es stven Priester oder privat perfg-„nen/ mögen davon nach ihrem begriff„reden. Diß ist sein eigen bekanmäß/ da erdoch anderswo sehrwol von demChristenthumDer redet/und nur die zanckcrcyen mag wollenvermeidet haben. (Siehe das i. buch vornPers.kriegc.is.und 2 s.das 2. buch c.i 2 .unddas s. buch von Juttini gebauden c. 7.) Ammeistenverdreust viele nur seine gerade bekänt-nuß/daß er in der Historia Arcana das lob desKaysers wiederruffen / und Justinianum mitseinem Hoff auffs deutlichste abgemahlet/unddie greuclselbiger zeiren/ wie sie sich hinterdieorrbocioxie versteckt gehabt/alle ohne ansehende:person/und zwar mir anruffung vielerzeugenerzehler har: wobey die äusserste boßheir seineharten reden wol entschuldiget. Seine an-dern Historien haben auch Evagrius und dieübrigen fleißig gebraucht und gerühmet. Siebestehen aberm 2.büchern vom Persischen / 2.vomWandalischcn/und iN4>vom Gothischenkriegcut-m, in 6 . büchern von den gebauden Ju.K-niani .nebenst den gedachten AnecdotisoderhisioriaArcana. Unter die ÜbrigenScriben-tm/so manHeydm nennet/ gehören auch derbekante Grammaticus , Priscianus , dann derHesychius Milesius , dahin auch einige denstrammaticum Johannem Philoponum ,
ioknnes «der ohne gründ/ziehen. Sonst lst zu wissen/Phiiopo- daßnochein anderer Procopiusdißmalgelebet/
, mir dem zunamen Larius oder Lonbista. derImis MsdenKirchvacemseine erklärung über die bü-cher Mosis / Josim / der Könige: item, über€fsltam/Die Eprüchwörter u. s. f. geschriebenhat.
267
Friscia.
rus.
Heiychi.us,
k; ftciw.
A
'S
7. Man sötte auch fast unter die HeydenrciciMs rechnen den bekamen Severinum iäoetliium,Bcetiiiu*. woferne ihm nicht einige streitschrifftcn insge-mem/wiewol ohnegrund/beygelcgct worden/
. nemlich r.buch wider Eutycben und gestori-
Sfl*® ™ s unp r.von der.Dreycmigkeir. Dennsei-- u ^ne 5. buchte vom rrost der Philosophie zeigennichrsweniger als einen Christen an/indem keinperiodus Dslritt aus den Christlichen principiisstellst / sondern lamee Heydnische trostgründeangeführet werden. Die er doch in seinem ge-tangnüß kurtz vor seinem rode soll geschriebenhabm/davonoben unterTheodorico gedachtworden. Gleichwol recommencliren sttC alteMdneue vor allen andern/ (m) und geben sie^ich der lugend in die Hände /ais crnen rechten^Umelancbolicum/wie sie ihn denn auchzurinm Älarlyrcr machen / weil er von dem Ana-NttlsieodoricQ seiner conspiration wegen hin-gcrichret worden. Dabey sie auch eine sclfta-Miabclerdcncken/seine Orthodoxie zu bekrass-Nernlich er habc/da ihin das Haupt ab-schlagen worden / mit beyden Handen seinenabgehauenen kopff gefasset/danm in die kirchegclaiiffen / vor dem airar noch das Abendmahlempfangen und gesagt: die gottlosen Arianerhakten ihn umgebracht. Wo: auff er erst um-
gefallmund gestorben. (») Ob er aber ein Hey- ^ ra-de oderemrechter Christe nach der ersten einfaltgewesen /mag der Leser selber aus seinen folgen-den schrlfften ersehen: da man ihm zuschreibet Fhiioso.
4. bucher über des ertzlasterers Porphyrü Isia - pbischeßo§M/4. buchet ober des Aristotelis Catego- Missten,Tias , 2 . bucher uber Aristotelenf de interpreta-tione, eine Version in 4. bucher Analyticorum,und ein Haussen bücher vom Syllogismo undandere Logicalistk grillen. Imgleichen daselende buch de disciplina Scholarium , daherodie Scholastici Hernach so viel Über seine büchergeschmieret Haben / als Thomas, Albertus m.und andere. Wenn er nunnach diefenHeyd-Nischen principiis und termmis aus diesen bü-chem die geheimnüß der Gottheit und CHrisiiabgemessen hat/so mag wol eine elende Christ-liche lehre heraus kommen seyn / und er selbstmag bey seinem tode wenig kräfftigen tröst em- ‘ '
Pfunden haben. Man will zwar vorgeben/erhabe m den gedachten büchern deconsoiationeden Christlichen tröst biß zuletzt verspätet / sey ^ ^aber daran gehindert worden. (0) Es ist abergar nicht wahrscheinlich / daß er gar nicht miteinem wort in diesen schriffrm des Christen-thums solte gedacht haben.
(m) Cafliodorus Lib.I. Var. Epist, 4s, J.C. Scali-ger lib. VI. Hypcrcrir. p. Sif. Vossius depoet.
Lat.c.f. BarthiusXVll. Advers. c.13. (n) ExJulio Martiano. Baronius Ann. DXXVI.p. 114.
(o) Petrus Bertius prsef. ad Boethium.
8. Dem «£)0st Theodorici und hernach calNod,^unter Athalarico war auch vor und nach demrur-anfang desstculi berühmt M. AureliusLasti-odorus, dabey er die grösten ämter bediente/undendlich Anno 5Z7. vom König Vitige abge-danckt wurde. Worauffer in Calabrien einClosiersiiffteteund indereinsamkeitdiezeit mitstudirenvollendszubrachte. Wiesehreraber f
demTheodoricoundanderngeheuchelt/istauS 'seinen briesenklar/aus welchenond andernman ^
stehet/daß sich die orthodoxi, darunter er mitwar/inalles richten können/wiees ihr Interes-se erfordert. Seine schrifften sind die ir. bü-cher Variarum, oder allerhand sendschreiben/ s
das Chronicon von Adam an biß auffs jährs 19. die Historia Ecclesiastica Pripartita, so eraus den 3. Historicis Socrate, Sozomeno undTheodoreto genommen. Die Unterweisunggeistliche bücherzu lesen/oder divina: lectiones,und dann etliche andere/als eines von der Or-thographie/ von den 7. freyen künsten u.s.f.
Die erklärung über die Psalme hat ermeistausAugustino gar ausgeschrieben. Das Chro- _ ..nicon ist ein recht guocllibet» und sogar unrich-tig / daß sich die Historici im geringsten nichtdrauff verlassen können.(p) Die kirchenhisioriehat er /wo sie anders seine ist/auch sehr zerstum-mclt/und die stücken aus den Amoribus her-ausgerissen und untereinander geworffen / unddazu keiner rechten Version gefolget / daß manofft nicht sehen kan/ was er haben wolle, (q)
Ein besser lob hat Gildas Sapiens mit feinen Gilda?,surften schrifften verdienet/da er die verderbteClerisey mit lebendigen färben abgemahlet /und die grossen Niederlagen in Engelland be-schrieben hat. Deswegen die Heuchler übelmit ihm zufrieden sind/ob sie wol dabey geste-hen / GOttschicke wegen der Übermächten fün-den solche peit-schen. 00 Und gewißlich hat er
glldq