Buch 
Chronica, Zeÿtbůch vnd geschÿchtbibel von anbegyn biß inn diß gegenwertig M. D. xxxj. jar : Darin[n] beide Gottes vnd der welt lauff, hendel, art, wort, werck, thůn, lassen, kriegen, wesen, vnd leben ersehen vnd begriffen wirt : Mit vil wunderbarlichen gedechtniß würdige[n] worten vnd thatte[n], gůten vnd bößen Regimente[n], Decrete[n] &c. ... : Jnnhalt begriff vnd gleichsam ein Juuentarium vnd Register diser gantzen Chronicken, findestu zů ruck diß plats
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Die erst Chronick des alten Testa

ad

ments/ die alc weltgenant was sich verlauffen hab

von Adam biß auff Chriftum.

Von Gotcond dem nammen Gocces.

Jeweil all vnser anfeg

red/ chun vilaffenzalles pzeiß Gottes in feinem namen soll geschehen will ich diße meinChronick in des namen anfahen/ der alles ist in allenwelchs mich die höchst beschreibug Gotts bedunckefein/ wiewolauch der teüfel all sein spil zu schein vnd.ad deckelin Gottes namen anfahet/ wie man sprichtalles vnglückfahet sich in Gottes namen an/ vndinnGottes namen schlugjhener paur fein knecht zutodSo hoffich doch mein anfang/ ober wolvom fleischand nitgar reinist/ soll dahin nit reichen/ danich ye gernGott den namen vnd die eervergün/ nach meine innerlichen menschen/ so etwaseerlichs durch mich armseligs rings gefäß sein gnad alle mêsche( die mein fleischvnd blucseind) zu gut außricht oder auffrichten will. Derhalb befilch ich michvnd mein ja sein Chronick Gorrdas der nach seinem willen zu seins reichs mozugbeschütz/ richt/ drob halt/ fürdere/ fruchtschaff vnvollede/ vñin suma derin mirdas wollen hat geschafft/ der geb auch das vollbringen/ wachßen vnnd gedeyenAmen. alla de

Tun von Gott was soll man sagen oder schreiben weil er der ding keins ist/ da Was Gottuon man reden oder schreiben kan/ auch der ding keines das man sehen/ bozen/ fey.greiffen/ schmöcken oder riechen kan/ er ist auch weder diß noch das/ sunder einewig vnendtlich ding vnd gut on allen namen/ derhalber dem fürwitzigen Mose von seinem namen fragende nitvnbillich antwortet/ ich werd sein der ich seinwerd/ das ist/ ich bin der ich bin/ wiewol das bild Gottes in vns/ got stuckwerckweiß zumteil als in einem spiegel/ oder durch ein nebel etwas erkent vnd begreiffet/ fo mages doch diß durch den fleischlichen mund nit außsprechen noch mitt defünff füñen begreiffen/ sunder ist gleich ein vnaußsprechlicher seüfftz im grundeder feel gelege. Daher spricht man das bestwirt gedacht/ das böst geredt/ das vilmeer ymmenschen ist dañ er außsprechen kan/ vnd vilmals vnder dem müd übelgerat vnd verkot wire/ so ein vngeschickt instrument ist das fleisch zu geistlichendingen/ wie auch Plato erkent hat.

Das aber Gottyemandt nie gesehen noch erkent hab/ dan allein der sunderimhimel in der schoß deß vaters ist/ zeygt über Mosen auch Chustus vnd Joannes an Math.ri.Joan.j.vj. Danniemandemag Gott sehen vnd lebe. Derhalber Mosen sein angesicht heißeverdecken/ dandiser gewaltig ewig geist verzercineim augenblick alle ding so ym entgegen seind.unist das fleisch sein gegescheinvnd der vmbhang vor dem angsicht Cosi/ voz demer Gotweder sehen/ erkennenoch begreiffenmag/ yedoch begreifftyhn das bild Gottes etlichermaß im geist.derwege Esa. sagt/ er babyn von angesicht zu angsicht gsehen wie auch Moses.Tunso vilman von Gottkan sagen/ haben die beyden/ die auch das bild vndfamen Gottes in yn haben/ andere auß den Christen mancherley weiß gott

b gerede