=*.**2= 6*:7...— ö 6—* 63.>+* 9.2..n,,— n,.d. Nü—'—.— XJ—
Das fünffe buch
Don den lendem Aſie.
,.
SE
83***.— 3.X kd SET
dom PN
N
.*.——=— 39
Get li nini X*
r · r 2—
In eim berg thůnd ſich berfür dꝛey berlin / dit etwan in der geſchꝛiſft mit cinem na-men werden genant Son/ ond zů zeiten haben ſie dꝛey vnd erſcheiden namen. Dererſt heißt Son/ iſt vff teütſch ein hoher wacht thurn/ dañ diſer überſteigt die anderein ſeiner böoͤhe im heili geu land/ vnd das ſchloß d. ꝛrauff geb au wen/ hat geheiſſen dieſtatt Dauid. Es hat ſie von Jeruſalem geſcheiden ein tieffer ſehlundt/ vñ iſt Dauidſampt anderen künigẽ Juda do hin begraben woꝛdẽ. Zů letſt hat vn ſer her? Chian difem oꝛt feinen ſũn gern jre fuß geweſchen/ das heilig ſacrament feines leibs vnn
b ůts vff geſetzt/ iſt auch au diſem oꝛt ſein en jün gern nach feiner vꝛſtend erſchinẽ· S öand: r berg iſt ſunderlichen genent woꝛden Mo: ia vnd geziert mit dem herꝛlichẽ 6pc! Salomonis. Der dꝛitt iſt genent Caluaria/ dz iſt ſchedelſtatt/ dann do wur 9die üübeltheter abgethan/ vnd zůleiſt hat Chꝛiſtuo mitt feinem koͤſtlichen blüt diß tbegoſſen/ vnd iſt auch do geſtoꝛ ben In Salomõs tempel iſt Chuſtus von Simes
in ſeiner kindheit in die arm empfangen/ er hat do diſputiert vnder den doctoꝛes/ er
26 w n 19e-von dem boͤſcn geiſt geſtelt vff ein ecken des tempels/ vnd hat auch offt im tempeje g ft ö ſt ff pels/ bꝛochen vñ dar
pꝛedigt. Vnd wie wol diſer tempel anfencklichen den Bab ÿylo me: n zt.
8
r n
D
Herod. baus I..
nach wider gebauwẽ/ vñ võ den Roͤmcen.. erſtͤꝛt/ iſt er doch zů letſt võ den Chꝛi-ſten in runder foꝛm gar kunſtlich in feiner: Zen ſta:t vff gericht vnd gebauwen/ aberſetʒ iſt er na d Mahnmetiſcher weis mit genie vnnd mit fünff hundert ampeln in wẽ-dig geziert/ vnd ſtath noch biß auff den hrütigen tag. Die guldin poꝛt iſt alſo ge-nent woꝛden wie Hieroꝛ xmms ſchꝛeibt/ dʒ ſie ůbergůlt iſt geweſen. Durch ſie iſt Chꝛi-ſtus auff den Palmtag in die ſt itt gericten. Item als der keiſer Heraclius kam vonnder ſchlacht die er mit dem wuͤterich C ol dꝛoc hett gethan vn das heilig creütz mit jm
acht vnd mit groſſem bꝛacht hinyn reiten wolt/ hat jm diſe post Den yngang ver-ſchlagen/ vnd der engel gottes mit jm võ der poꝛten herab alſo geredt/ Do der künigder himlen iſt yn gan gen durch dꝛſe posten/ iſter nit mit küniglichẽ gewand geziert gehweſen/ ſunder iſt vff einem demuͤtig en cel durch ſie geritten/ hat do mit feinen dienernverlaſſen ein exempel der dern aͤrig keit. Als der keiſer diſe ſtim vernã/ legt er mit wey-henden augen von jm ſem ktiſerlich gezierd/ nam vff ſich dem utigklichen das holtz
es heiligen creützes/ vnd als bald thet fick die poꝛte wider vff.
Ee iij