eelxpxij Das ander buchIn Calari.
A ſant Bꝛancatijthurn/ auß marmel ſteinen gem acht. B das rüſt hauß.€ ſanBꝛancattij porten. Dſant Brancatij bꝛuñ. Eſant Lucia/ nonnen cloſter..des künigs Pallaſt. H biſchoff lich kirch. das rhathauß. C der marckt. a5die Juden gaß. N zum heillgen creütz/ der kinder ſchůl/ do etwan der Juden Singgog geweſen. O Q zwei bollwerck/ wie auch zwei Fon bey dem S vnd 5. InVilla noua iſt ſant Johans kirch/ pfarkirch vnd ein pꝛediger coſter. In Gliapolaſeind dꝛei kirchen vd der galgẽ. In Stampax iſt ein pfarkirch vnnd ſant Clarencloſter. Auſſerhalb den vorſtetten hatt es vil cloͤſter die ſeind mit ziffren verzeichnet. iſt ein cloſter/ zum gůten lufft genent. 2ſant Marien poꝛt. Jeſus/ ein Barfůſſer cloſter. 4 ſant Auguſtin cloſter. z ein ander Barfůſſer cloſter. s Paliſada/das moͤre mit pfaͤlen vmbfangen.
Ouſtangen ein andere ſtatt/ auff der ebne nit ferꝛ vo moͤre gelegẽ/ hat ein poꝛtdes moͤꝛes gegen occident/ iſt aber ein ongeſunder lufft do/ ð ſüm pff vñ lachẽ halbſo darumb ligen/ deß halbẽ fie nit volckreich iſt. Die ſeen vnd ſümpff ſeind gas fiſchreich/ vnd fleüßt auch neben diſer ſtatt hin das groͤſt waſſer ſo in Sardinia iſt. Eshat die gegenheit vm̃ diſe ſtatt etwã Arborea geheiſſen/ aber jetz iſt es die marck voOꝛiſtangen/ vnd hat marggrauen gehapt. Do aber einer widerſpennig ward dem. er(einer herꝛſchafft beraubt woꝛden/ vnd das land on mittel de künig vnder worfen.
Turꝛis oder zum Thurn ein andere ſtatt vñ ein beſatzung der Romer/ wie Ptniüs ſchreibt/ die Ptolemeus nent Turꝛim Biſſonis/ was voꝛ zeiten gelegẽ gegenmit nacht am geſtad des moͤꝛes/ wie dañ noch am ſelbigen oꝛt verfallen gebew fardas man Poꝛtum Turꝛts nent. Do fie aber zerbrochen iſt woꝛdẽ/ iſt die ſtatt SaſſaSafaris, xis auff gangen/ die n welſch meilen võ jr ligt vñ hat ein luſtigen vñ fruchtbarẽbo
den/ der vil frucht vñ obß bꝛingt. Doch iſt ſie nit faſt ſtarck/ darũb fie auch voꝛ kurtzen jaren ward durch die Frantzoſen vnd künig Sranciſco geplündert/ wie wol dieSardinier den Frantz oſen den raub widerumb ablie fend.
Algher ein ande ſtart in Sardinia / die doch neüw iſt/ klein vn volckreich/ ſtarckvᷣnd mit hüpſchẽ heüſern geziert/ vñ ſeind die ynwoner faſt alle Tarꝛaconẽ ſer aßHiſpania. Die andere ſtett ſo in Sardinia ligen/ überhupff ich auff diß mal von
kürtzen wegen.Don der Sardiniſchen ſpꝛachen.
. Shaben die Sardinier vor zeiten ein ſundere ſpꝛach gehapt/ aber nach
© dem fo vil vnd aller ley voͤlcker darein kommẽ/ nemlich die atiner/ Piſa
hey ner/ Genueſer/ Spanier vñ Africaner/ iſt jr ſprach faſt verendert wor
dẽ/ wie wol noch vil woͤꝛter bliben ſeind võ der erſtẽ ſpꝛachen/ die mã ſunſt
= in andern ſprachen nit finder. Und das iſt auch die vꝛſach dz in Sardinia
in dem kleinen land die ynwoner ſo ongleich reden/ vñ etwã kaum einander moͤgẽverſtan. Jetz zů vnſer zeit ſeind zwo fürnemen ſprachen darin/ einer gebꝛauchẽ(iddie ſtettiſchen/ der andern das land volck fo auſſer halb de ſtetten wonet. Die in deſtetten wonen/ gebꝛauchen ſich der Hiſpaniſchen ſprachẽ/ beſunder die man in Ca-talonia redt. Dan nach dem die Catalonier haben angefangen zů herſchen in Sardinia/ haben fie jre ſpꝛach auch hinein bꝛacht. Aber die land leüt gebꝛauchẽ ſich nochfrer alter ſpꝛachen/ wie wol ſie in vilen woͤrtern zů ſtimpt der Hiſpaniſchen yon
oOriſt ngen.