dectexxxviij Das dꝛitt buchDoch hab ich in ett licher cloͤſter alten vñ vor vierhunðt jarẽ geſchꝛibnẽ buchernvñ geſchꝛifftẽ gefundẽ/ ſunderlich ʒů Wald ſaxẽ/ Spainß hart/ Caſtel vnnd Michelsfeld/ auch zů Rebdorff/ welchs k. Friderich der erſt ge ſtifft hat/ dz Eger ſe;der Marggrauen von Vohenburg geweſen/ welches fürſten vnd grauẽ waren yCham einer ſtatt am Regen in der obern Pfaltz/ faſt am Be he mer wald gelegen.Sie hetten ihꝛ wonung zů Vohburg / iſt ein herꝛli⸗ Chloß vnd ein marckt innvobbirg · Baiern an ð Conaw z wiſchen Ingolſtat vñ Kelh gelegẽ/gehoͤꝛt jetzuntdenfür ſtẽ vo Baiern zů/ nũ acht ich aber gẽtzlich/ die ſtatt· Eger ſei võ gemeltẽ fürſt-vo Vohburg angefangẽ woꝛden. Dañ wie mas ins Auẽt ini vß zug in ſeiner Chanicken findt/ ſo ſeind die Marggrauẽ von Vohburg ſere alt für ſtẽ geweſen/ derẽſtam̃ voꝛ wierdhalb hundert jaren auffgehoꝛt hat/ vnd iſt jr land an die fürſtẽ vBaiern gefallen. Ds aber Eger ʒů einer Reichſtatt worden iſt alſo zůgãgen. EnEger ein wz ein Marggraue võ Vohburg vnd graue zů Cham Theobald od Dieboldge,reichtſrart. Rant/ ð hett ds gantz: Egerland innen. Er wz ein from̃er vnd Cheiſtlicher fürſt/bau net durch ſtatẽ an ligẽ feiner můter Loicardis( ſo zů Caſtell im cloſter begraben ligt) ein meil wegs võ(einer ſtatt Eger / an de Waller Wondera ano Chilitz 4. ein herzliche abtey Ciſtercienſer oꝛdẽs/ neñt die Wald ſaxsẽ/ dann ettlichbꝛỹ ¶ Katder auß frembden landen do hin kum men waren/ hetten jnen aldo in ð wildnußein hüttẽ gebauwet/ Got do ſelbs zů dienen. Er begobet auch ſollich cloſter fürſt-liche/ vnd hett zů der ee Hertzog Henrichs võ Baiern tochter Mechtildem/ vndmit ð überkam er ein t ochter mit nam̃en Adel heit die nãk. Friderich der erſt zů einem gemahel/ vnd hielt ein herrlich hochzeit zů Eger anno C hriſti i790. vnndws die heyrat der maßen beſchloſſen/ dz Marggraus Diebolt feiner tochter Adelheiden die ſtatt Eger vnnd das gantz lendlin darʒů gehoͤꝛig ſolt vermorgen ga-be, Vnd iſt ſolchs on ſperꝛũg bald bewilliget woꝛden. Durch diſe heyrat( welcheEger wirt doch entlich durch den biſchoff vonn Coſtentz als die dem blůt zů nach ſein ſolt/ein reichſtat wideꝛumb gebꝛochen woꝛden/ alſo das gemelt fraw Adelheid als ein wit we grautDiet hen vo Rauenſpurg ver me helt war)iſt Eger auß einer fürſtl ichen ſtatt einReichſtatt woꝛden/ iſt auch ein keyſerliche ſtatt blibẽ bei tz jar/ nemlich biß manzalt nach Chꝛiſti geburt tz. nemlich biß mã zalt nach C hꝛiſti geburt niz. ja Vñ̃diſe zeit ward Ludwig ð Baieꝛ ſo ʒů Regẽ ſpurg in S. Heimeran clo ſter begra-ben ligt/ mit eintraͤcht igẽ rath vnd beſchluß ð Ehurft ürſtẽ oder irer merer theilszum Röoͤmiſchẽ k erwoͤlt/ aber do er dem bapſt nitt gefiel/ gab ð bapſt an hertzoe NFrider ichen von Oeſtereich / vnd do erhůb ſich zwiſchen diſen beiden erwoͤlten keſern ein groſſer krieg/ vnd wolt ſich keiner von ſolcher herꝛlichkeit laſſen abtrin ·gen. Diſe zweitracht weret lenger dañ acht jar/ biß k. Ludwig zů letſt Fridericumüberwad/ vnd jn dꝛei jar auff Cr iſe neck einẽ ſchloß in Oeſter eich gelegẽ/ gefangenhielt. Es hetten beide erwoͤlte keiſeren groſſen anhang võ fü rſten/ biſchoffen vndſtetten. Es hett auch keiſer Ludwig ein haupt man Syfrid Sch wepperma gentder was ein burger võ Nurnberg/ vñ er ligt zů Caſſel im cloſter ð obern fbegrabẽ/ vñ ſtoth vff ſeinem grab nichts ands dañ ð nachfolgẽde reim geſchꝛiben.Einem yeden ein ey/Dem frommen Schwepper man zwey.. öDiſer haupt man hielt anno Chꝛiſtitzꝛnꝛ. ein ſchlacht am waſſer Vn/ zwiſchennDOelin g vñ Müldoꝛff auff einem feld mit k. Ludwigs fyend;/ vnd was in ſeynemleger ſo groſſer mangel an ſpeiß/ das man nichts anders ʒůeſſenn hat dan ein we-nig eier/ die hat man vnder die knecht getheilt/ do her acht ich ſey kommen der gemelt reym/ dẽ ich ſelbseſchꝛeibt herz Caſpar Bꝛuſchius)võ des Schweppermasgrab abgeſchꝛibẽ hab. Nach de aber keyſer Ludwig ein ſolchen langwirigẽ... nit mocht
zuletzt gesucht
- Noch keine Suchworte
Letzte Trefferliste
Die letzte Trefferliste besteht aus Ihrer letzten Suche, samt Filter- und Sucheinstellungen.
AnzeigenSchliessen
Buch
Cosmographei oder beschreibung aller länder herrschafften fürnemsten stetten geschichten gebreüchen ... / zuom offteren mal trefflich seer durch Sebastianum Munsterum gebessert ... und ietzunder aber biss auff das tausent fünffhundert drei und fünfftzigst jar gemeret. Jtem auff ein neüws mit hübschen figuren und landtaflen geziert ...
Entstehung
JPEG-Download
verfügbare Breiten