N Nibanus wirt genent/ in dẽ Auch vil herꝛliche baum ge fun dẽ werdẽ⸗ beſunð Dan7 nen/ Cedn/ vnd anðde koͤſt liche baͤum /ͤdie zů den großẽ bei wẽ ge bꝛaucht werde in8 dem heyligen land. Sein hoͤchſter gipffel iſt ſeltẽ onſ⸗ chnee/ darũb auch die Tytier3*ů ſum̃er zeiten daruff(eigen, vnd ſchneer herab tragẽ/ do mit ſie den wein kůulen.An diſem berg nimpt der Joꝛdã ſein vꝛſpꝛũg/ vnd ſo er et wã ferꝛ gefleüßt/ macht* erein ſee den man Samachoniten nennt/ woͤlcher doch ʒů ſom̃er ze itẽ ſchier gar vßrtocknet. Võ dañen fleüßt der Jo: dan fürbaß. vnd mit ſampt andern waſſern/macht er den Galileiſchẽ ſee/ den man auch dz Tiberiadiſch moͤꝛe nent/ vnd by 20.teürſch meilen ſoll vmb ſich begreiffen/ vñ ʒů let ſt falt er in dʒ todt moͤꝛe/ dz manmit eim andn Name nent den Aſphaltiſchẽ Di auch Sodomit iſchẽ See. Es heißt as totdarũb das todt moͤꝛe/ dz nicht s darin geleben mag/ vnd das ſein waſſer gãtz onbe more.weglich iſt/ ja auch kein wind es ʒů bewegũg erweckẽ mag Es heißt dʒ Aſp haltiſchmoͤꝛe von dem baͤch Aſphaltũ genent/ dz es vß wirfft/ vnd das waſſer der maßenſterckt vnd ʒaͤh macht/ dz kein coꝛpus mag zů grund fallẽ/ wie ſchwer es auch tſt/es mag auch kein ſ chiff dar in bewegt werden/ vñ ſo ein mẽſch dar in gath/ vñ jmdas waſſer biß zů den hüfften pt/ wirfft es jn über ſich/ dz er nit weiter zů fůßghan mag Diß baͤch quilt haͤrfür auß dẽ grũd/ gleich als trib es herauff ein heißfew: Es iſt vff diſem moͤꝛe al wegẽein ſchwartzer dãp ff⸗ F anch alle met all roſtig. macht/ wie ſchön fie geballiert ſeind. Vnd wañ ein wind gath/ mag niemand da-rumb bleibẽ/ voꝛ dẽ můlichen geſchmack vñ ge ſtãck/ den er dar uõ treibt. Es wachſen om diſen See an mache m oꝛt⸗ hübſche baum vnd hübſche frucht darã/ aber ſoman die frucht vff 1 chneit/ ſeind ſie võ inen voller wůſt/ eſchẽ vnd geſtãck. So vilman ſpüꝛẽ mag/ iſt der brunn vnd dz few: fo diſes bach kochet/ mittẽ im See/ aberdes baͤchs auß wurff geſchicht ʒů vnoꝛdenlichẽ zeitẽ. Man finde auch geringe vm̃den See/ in den felſen vn vff dem lãd⸗/ vil mercklicher zeichẽ eins groſſen bꝛůſts⸗/vñ die waͤſſer ſo ab den felſen in den See fallẽ/ habẽ ein wuͤſten geſtanck. Vnd inſum̃a iſt es ein ellende geſtalt allenthalben dar üb/ zů lãd vnd zu waſſer/ dz wedermenſchen noch thier darũb wonen möge, Und wie wol ein groß gewaͤſſer in diſesmoͤꝛe falt/ beſunder der Joꝛdan/ wirt es doch alles verloꝛen od verzert⸗/ vnd wirtFein vßgãg gefundẽ. Man ſchaͤtzt dz es ongefarlich acht teüt ſcher meylẽ lãg ſey-An diſem oꝛt ſeind voꝛ ʒeitẽ geſtanden fünff künigliche ſtett/ under welche So⸗ Sodema unddo ma vnd Amoꝛra die fürnempſten ſeind ge weſen/ vñ wz die gegẽ heit diſes lãde Gomorraalſo fru ht bar/ dz fie auch in der gl chꝛifft verglich wirt dem Paradyß/ aber võ, der ſünd wegen licß ſie Hott vnder ghã/ vñ ver bꝛent die ſtett vnd dz LAD mit fe wꝛ⸗/—ſch webel/ vnd bach võ him̃el herab ¶Diſe hiſtoꝛi ſtath geſchꝛibẽ im bůch der Ge-— ſchoͤpfft amı9. cap. Wie d3 Judiſch volck anfen ck lichẽ in diß lãd kom̃en iſt/ vnd6 wz krieg fie wid die onglaͤubigẽ gef ůrt/ wie ſie ein künigreich vffgericht, vnd dieill, ſtatt Jeruſalt/ mit ſ⸗ ampt dẽ ſchloß ʒƷiõ vñ den herꝛlichen tẽ pel gebauwẽ vñ darzan, nach diß Fünigreich in zwei künigreich ʒertrẽt/ dẽ einẽ hiẽ ge an ʒ wei geſchlechtersei” nélich Jehuda vñ Beniamin/ vnd ward genent dz künigreich Jehuda/ dẽ andnfare, aber hiengẽ an zehẽ geſchlechter/ vñ ward genent dz reich Sa mãr ie vo der hauptcn ſtatt Sa maria /od dʒ reich Iſrae L/ vñ wie nach mals beide Fünigreich wurde zer5. ſtoͤꝛt/ vñ in gefencknus võ de nk. Aſſyr ie vnd Babylonie gefůrt/ wirt alles oꝛdẽliaun, che vßgerruckt in ð heiligẽ geſ⸗ chꝛifft/ nẽl ich im bůch Jehoſue/ vn alſo fürbaß bißfand zů end ð künigs bucher Wie darnach die Judẽ wid ledig gelaſſen vß ð gefencknußSalon dz heilig lãd wið bewoner habẽ/ ſtett gebanwẽ/ yñ ein Flünigreich vf gericht/ dz bißj.) Zů der geburt C hriſti gſtãdẽ iſt/ vñ darnach wið zertrẽt ⸗ zeigẽ an die Bücher Eʒꝛe. Znd Machab cer Wie es darnach ein gſtalt hat gehabt mit diſem lãd de Chꝛiſtust, vff ertrich gangẽ/ zeigt an dʒ Euangeliũ. Darn ach wie es weyter ergangẽ iſt nach. dem
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