)A
. Daß fünfft hůch
chen/ vnnd verkündten dar auß zů künfft ige heilſame vnnd auch ſchedliche ding;Dis reich vn die ſtatt Babylon ſeind noch in aller herꝛlichkeit geſtanden zů denzeitenn do Nabnchdonoſoꝛ das Jüdiſch volck vonn dem heiligenn lannd gefen,
glichen hinweg fůr et in Chaldeam vnd Babylon iam. Wie aber diſe mecht ige
ſtatt zergangen ſey/ daruon der prophet Iſaias gar vil geweiſſagt hart/ ſchꝛeibtStr abo alſo. In diſer ſtatt iſt geweſen die begrebnuß Beli/ vnd das iſt geweſenein viereckicht gebeiw/ auff gefůrt mit ziegelſteinen eines ſtadien hoch/ vnd wasein jetliche ſeiten ein ſtadien bzeir. Ich acht aber das dis gebeüw ſey noch geweſenein ſtück von dem thurn/ den Adams kinder woltẽ gebauwẽ haben biß in him̃el/dar von geſchꝛiben ſtat am eylfften capitel des erſtẽ bůchs Mo ſi. Weirer ſchꝛeibtStrabo . Diſe ſtatt hatt vmbkert Ter ves wie man ſagt/ vnd als der gros Alexan
VI
der do in kam vnd wolt fie wider aufft ichten/ iſt er dꝛan erlegen/ dann die arbeitwas zů gros vnd ward er auch über ylt mit der zeit, dann es ward ihm do verge-ben do er auß India kam. Es mochten schen tanſent menſchen kaum in zweyenmoneten raumen was in der ſtatt verfallen wz/ do nun der gros Alexander in di
fer ſtatt vmkam/ wolt keiner(einer nachko m menden die ſtatt wider auffrichten/
ſunder Seleucus dem nach dem groſſen Alexander Babylonia zů theil wardmitſampt Syria / vnnd dem gantzen Oꝛient/ der bawet auff das waſſer Tigrim dieſtatt Selenciam dꝛey hundert ſtadien fer: gelegen von Babylon la/ vñ macht ſiezů einem haupt über das gantz kunigreich vnnd über tr aff auch diſe ſtatt die voꝛdr ige ſtatt Babylon in aller herꝛlichkeit vnd mechtigkeit. Ja es kam mit der
zeit darzů/ gleich wie Seleucia auff gieng vnd erbauwen ward von diſer ſtat Ba
pbylon/ vñ die gebewdißer ſtatt woꝛdẽ ver-ruckt in ihene/ alſo überkam diſer auch dennamẽ Babylon wie dz bezeigt vñ ſchꝛeibtder hoch beruůmpt man Plinius , Aber ʒůvnſern zeiten wirt diſe ſtatt Balt ach ge-nempt/ die anderen nennen fie Valdach/vnd ligt an dem waſſer Tigris , welchesdiſen namen hat von ſeinem groſſen ſchnellen lauff/ dañ es ſchüßt dar von gleich wieein pfeil von der ſennẽ/ darumb guch etlichſpꝛechen das es in einem tag ſo faſt laufft
. X als einer in ſiebẽ ʒů fůß gan mag. By diſer
. zerbꝛochen Babylonn iſt nun erfült woꝛ-ng dar voꝛ geredt hat durch den propheten Iſa-
iam am dꝛeize hendẽ capitel do er alſo ſpꝛicht. Die ſtatt Babel die alle künigliche A
ſtett über trifft/ vnnd ein trefflich gros gezierd iſt der Chaldeer/ wirt vmb-kert gleich wie Sodo ma vñ Gom oꝛra. Sie wirt nit ewigliche bewonet/ noch vongeſchlecht zů geſchlecht beſeſſen. Es wirt auch nit der vmbſchweifender Arab doauffrichten fein hütte/ vnd die hyrten im land darumb wonen werden nit dohintreibẽ ihꝛ viech/ ſunder es werden do wonen die wilde vnd erſchꝛockenlichen thier
vnd werden die hůwen ynnem men die verfallen heüſer/ vnd werden do wonẽ die
ſtrauſen/ vñ werden do ſpꝛingen die harecht ige boͤſe geiſt/ vñ die wildẽ katzẽ werde
hülen an den oͤꝛtern do jetzunt die herꝛliche heüſer ſton/ vnd die dꝛackẽ wer dr jre wnüg han in den groſſen palleſten/ darin man ſich jetz gebꝛancht aller lüſten. Hie 4ſichſtu dz die groſſe reichthũůb/ ð gros gewalt/ die ſtarcke maur/ die vil thürn vñd
gros bracht nit han möge diſe mechtige ſtatt erhalte/ ſund fie hatt můßẽ ʒů grũdeghan/ vñ dz nit ſchlecht wie an ðe ſtett/ die mitt ð zeit wið ſeind auff gericht woꝛ-de/ ſund můß vß dẽ geheiß gottes ewiglichẽ ein wůſte vñ won ũg ſein wildẽ thier