;& 4Von den laͤndern Aſie . Mexxire vnd wurden des ber aubt durch den großen Alexander/ der ihꝛen künig Variuma überwand/ vnd das gantz land yn nam/ wie hie foꝛnen gemeldt iſt. Ver gebꝛeüchn vnd ſitten halb fo die Perſier haben gehabt/ vnnd zum theil noch haben/ ſolt due mercken das fie voꝛ zeit en ein bꝛauch haben gehabt/ das ſie die todten coͤꝛper außn den ſtetten auff das feld an ein beſtimpt ost gefůrt habẽ/ vnd de nackend laſſen|nd ligen/ vnd den hunden vnd voͤglen anbottẽ die zů fre ſſen. Sie wolten auch nit dz3 man die todten bein vff hůb vnd beſchloß oð mit dem grund verdeckt. Vñ ſo einn todten coͤꝛpel nit bald verzert ward von den vogeln oder hũden/ hielten ſie es füre, ein boͤß zeichen/ vnd glaubtẽ das der ſelbig mẽſch were geweſen eins boͤſen vñ on-alı meine gemuts/ vñ deßhalben virdig der hellen/ vnd die nehſten freünd beweine-an, ren ihn gleich als einen ð nach diſer zeit kein hoffnũg hett eins ſeligẽ lebẽs. Ward, aber einer bald zerriſſen von den chlern/ hielt man jn für ſelig. Es haben die Pere, fer auch ein bꝛauch gehabt/ dz ſie ſich habẽ geweſchen in den flüſſen/ habẽ nit darinan, Febꝛüntzlet oð geſpeüet/ habe auch kein todten leichnam daryn gewoꝛffen/ ſundern, das waſſer verceret als ein heilig ding. Sie haben jre kün ig gemacht von einem Ageſchlecht/ vnd wölcher dem kün ig ongehoꝛſam was/ dem ſchlůg man dz haupt|an, ä vnd hüw ihm die arm ab/ vñ war ff ihn alſo auff das feld. Ein man hat bey|Anm je vil weiber mögen haben/ do mit vil kinder erobert würden/ vñ die künig legn en auch auß gaben allen denen die in einem jar vil kinder gebarẽ. Und ſolich kinn, der ließ man nit kommen für des vatters angeſicht voꝛ fünff jaren/ ſunð die we( ber můſten fie ziehen/ do mitt dem varter kein beſchwerd vff den halß kame/ wan
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e, Fi in den fünff jaren ftürben. Von dem fünfften jar an biß zů dem ꝛ4. lert manan die Finder reiten vnd ſchieſſen/ man übe fie auch zů lauffen/ vnd gewent fie zů lei⸗|a den hitz vnd kelte/ vnd zů warten durch die ſtrenge waſſer/ item zů ſchlaffen inn
57 har niſch vnd naſſen kleidern. Vnd fo fie ſich geübt hatten/ gab man jnen ʒů eſſen; un hert bzor/ein knollẽ ſaltz vnd gebꝛatẽ oder geſottẽ fleiſch/ vñ waſſer zů trinckende ve Ailſo ſeind gar ſtreit bar leüt daranß woꝛden/ die auch nachmals dem Romiſchen1. reich vil zůſchaffen geben haben/ biß zũ let ſten dem Mahumet iſchẽ jrthumb vndean, der woꝛffen/ ſeind fie von jren manlichen rhatẽ gar gefallen. Zů vnſern zeiten ha-
ihn n hen ſie den Sophoy zů einem künig/ der ſich fleißt wider sopkoy Pern nm. zů bringen feiner alten voꝛfaren cerliche thaten vnd krie ſier keng.r üer giſche handlungenn. itt ferr vonn Per ſia im moͤꝛedie PRETO ligt ein treff liche hübſche ſtatt Oꝛmus genant in einer inan/ Mn ſeln/ vnnd wirt gezelt für die oberſt hanpt ftatt des ſelbi-zi. gen moͤꝛes. Sie iſt vonn dem voͤſten land bey dꝛey odervier meilen gelegenn. Inn diſer inſeln findt man nitt
. waſſer noch narung/ es wirt aber dar gebꝛacht alles ge-vori n nüůg ſamm von dem neben land. Dꝛey tagreiß daruon figa nh.(der man die aller ſchoͤnſten perlin die inn vnſer lannduten n, kommen/ vnd das in ſolcher geſtalt. Es ſeind beſunde⸗ wie mã perruth in re fiſcher mitt einem kleinen ſchiff lin die werffenn ein lin ſickt.
groſſen ſtein an einem ſtarcken ſtrick hineyn vonn dem
, voꝛdern theil des ſchiffs/ vnd ein andern von dem hindern theil/ vnd einen vonon, der mitte des ſchiffs/ die das ſchiff ſtill an den oꝛten halten. Vnd einer von diſenn fiſchern nimpt ein gleiche des ge wichts an den hals/ vnd bindt ihm auch ein groſ-ſen fein an die fůß/ vnnd laßt ſich alſo fünffzehen ſchꝛitt oder mer in das waſſer/m oz vñ bleibt darnunder biß er die muſcheln findt darin die perlin ſeind/ fo er alſo et⸗.,, was perlin in der můter findt/ nimpt er die gewicht/ vnd laßt den Fein den er an -m, den füllen hat/ vnd kompt wider in das ſchiff lin an der voꝛgemelten ſtrick einen.j In der