entpfindet/ wie ein gleubig menſch nit mer jr-diſch geſinnt ſey/ ſonder durch den geyſt Chꝛi-ſti begert er der ere gottes/ vñ der nechſtẽ wolfart/ gedenckt emſig an die erloͤſung Chꝛiſtivñ an ſeins lebens fürbild. Frag. Iſt er nit etwan le yplich bey vns? Ant. Nein/ dann dieleyplich gegenwertigkeit were wider diſe dꝛeyartickel. Auff geſtigen iſt zů den hymeln. Sitet zů der gerechtẽ gottes des almechtigẽ vat-ters. Dannen har er komen würt zů richtẽ dielebendigen/ vñ die todten. Aüch ſagt er zů feinJüngern/ Es iſt nütz das ich hingehe. Frag.Nun ſagen doch die Pebſtlichen pꝛieſter/ wañſy diſe fünff woꝛt. Das iſt mein leib/ über dasbꝛot ſpꝛechen/ ſo ſey Chꝛiſtus leyplich da/ vndſein leyb ins hot verwandelt. Ant. Sy redenvnr echt/ dañ der herr hat jn nye ſolchẽ gewaltgebẽ/ noch befolhẽ die fünff woꝛt/ oder andereder meynung/ über das bꝛot zů ſpꝛechẽ. Wasgeſchꝛiben iſt/ iſt ns zů gůt geſchꝛibẽ/ das wirgebeſſert vnd getroͤſt werden. Frag. Wie fallman dañ die ſelbigẽ fünff wort/ Diß iſt meinleyb/ verſton. Ant. Eben wie ſy ſant Paulusverſteet/ der ſpꝛicht/ ſo offt wir von diſem bꝛoteſſen/ oder von dem kelch trinckẽ/ ſollẽ wir desher ren todt verkündẽ/ biß er kompt. Er wil fagen/ wir ſollẽ jn im eſſen verkünden allwegẽ/
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