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Beſchꝛeibuing/ der Ander chell. 489Conradt Biſchoff zu GOſnahurck.|
L* 80nradt iſt auß dem edlen geſchlecht võ Depff,
e PIE C* erboꝛen/ vnd dermaſſen auffer zogen/ aß
8 5 er durch ſeinẽ hohen ver ſt and vnd from̃e leben
EA. der 0 Biſchoff zu Oſnaburg erwehlet/ zu der zeyt
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, Al als man zu Baſel das Conciliũ angefangẽ. Dama,, len was das Biſtum̃ ſeht vnrüwig/ vnd waren vielö flecken der Kirch en abgezogen. Deßhalbẽ hat Con, RN cadı zum theil durch fein weißh eit/ zum theil durch,(0 ſeine waffen dieſes abghende Biſtum̃ mannlich wi383 ,,. N der auffgebꝛacht/ viel oꝛth eroberet/ vñ wider(eine, feind dapffer beſchirmet. Alſo hat ſich leſtlich bege-. ben daß er friden bekom̃en/ vñ mit groſſem lob einhope alter erꝛeichet/ auch(einen nachfabꝛen ein viel reicher vnd fürnemmerBiſtum̃ ver laſſen/ weder er von anderen entpfangen. Deßhalben warde ernach feine abſterben mit groſſem leid ehꝛlich zu der erden beſtattet/ vñ Conradt von Ritberg an fein ſtatt Biſchoff er weh let. Crantz in Metrop.Albrecht Wargratte zu Brandenburg Teutſche Achilles.
Er wat de moꝛgen vmb ſiben auhꝛ an dem h tag No. 4 uemb. da man zalt 1 414 jar geboꝛen/ auch wie er er-é wachſen mit groſſer ſtercke an leib vnd gemüt bega-bet. Deßhalben warde er von ſeinẽ vatter dem Margrauen zu Biandenburg inn dem guten land/ ſo er
e, m vmb Nuͤrenberg gehabt/ Burgrane geordnet: ſein3.), elcerer bꝛůder ein weyſer Fürſt warde Churfürſt zu,., Brandenburg . Dieſer Albrecht warde von feiner ſuö gendt an in waffen geůͤbet/ vnd iſt harnach in mehrſchlachten geweſen/ weder andere Fürſtẽ zu feiner zeit geſehen oder geleſin.
Er hat in Polãd gekrieget/ in Schleſien geſtrittẽ/ in Pꝛeüſſen ſein leger gelagen/ vnd(eine feind in Behem überwunden: ja es was kein winckel ineutſchem land(als Aeneas Syluius ſchꝛeibt) welchen er nicht inn feinenwaffen durchzogen. Dañ er hatt gewaltige hauffen gefůret/ viel wehꝛh aff-te ſtett eroberet/ vnd die grauſammen feind überwunden. Wann mann an
den feind kommen/ greyffe er zu erſt an/ wann er geſieget/ zoge er zuletſt ab.
So man ein ſtatt geſtürmet/ iſt er offt zu erſt auff die mauren kommen. Eshaben ihm offt die vmbligende voͤlcker einen beſonderen kampff angebot-ten/ welchen er nie abgeſchlagen/ auch alle zeyt ſeinen feind erlegt. Inn denihurnieren/ da man mit ſpieſſen zuſammen gerennet/ warde er allein erfunden/ welchen man nie über das pferd hinab geſtochen/ ob er wol alle die ſogegen jhm gerennet abgefellet: deßh alben er allezeyt inn Thurnieren denSieg erlanget. Er hat ſibenzehen mal allein mit dem Helm vnnd ſchilt be-deckze/ an anderen oꝛthen nacket(nach der alten Teutſchen gebrauch) wisder feine feind ſo jhm außgebotten vnd in gantzen Küriß angethon/ dennſpieß eingelegt/ vnd iſt nie beſchediget woꝛden/ ob er wol allezeit fein wider-parth ab dem pferd geſtochen.
Chriſti Vongeburt 143ijar.
5 7 1 Lbrecht iſt Friderichen ſohn geweſen/ welchen 1733.BEN.. x z 3 Keyſer Sigmund erſtlich auß diſem geſchlechtSe A Ss einen Margrauen zu Bꝛandenburg geoꝛdnet.
Er kame in ein groſſen krieg mit der ſtatt Nuͤrenberg. In diſem ſeind jm Alberti wunfaſt alle Teutſchen Fürſten beygeſtandẽ/ vnd habe har gegẽ die Reichsſtett derbare mañ
den Nuren-
eit.