der Christliche Weich - Mredigt ^ Don der wohl gegründet und erfreulichen / lMgM Einer himmlischen Erbschaft durch die Auferstehung Unsers WWm AM UM Aon den Jodten rc. Nach Anleitung der Worte i. petri I. z, 4 . Bey Hochansehnllch« und Volck - reicher Leichbegängnuß Des Edeln / Ehrenvest/ und Hochgelehtten Mcr A. Bey Lobl.i/niveriität achter gewesenen Wohlverdienten kkOI?L880KI8 »181'O^I^^HIM Lc. Gehalten zu St. Peter, Sonntags den 21. Drills 1754. Von Theodor Uurckhardt / vi-rcono perrino. BASEL , gedruckt bey Johann Conrad von Mechel sel. Wittib. i 1 L-) 2 ^ i. Petri I. z, 4. elobet sey GOTT und der Vattcr unsers HErrn ZEsu Christi / der uns nach seiner grossen Barmher- Higkeit wiedergebohren hat zu einer lebmdigen Hoffnung durch die Auferstehung ZEsu Christi von den Todten/ zu einem unvergänglichen/ A 2 und 4 Shristliche und unbefleckten / und unverwelck- lichen Erbe/ das behalten wird im Himmel. bhandlung. Gclirbtc in dem HErrm! S ist ein sehr grosser Underscheid, wann einer von geistlichen Dingen redet nur nach dem so er von anderen davon gehöret oder gelesen, und wann hingegen ein anderer aus eigener Erfahrung und Empfindung davon redet oder schreibet. Dieser letztere thut es mit besonderer Lebhaftigkeit und Nachdruck, als der ansein fürtrefiiches 8ubjeÄum oder Materie kaum dencken kan ohne -aß sobald sein Hertz davon gerühret, seine ^Keüen heilig- Lelch-Predigt. 5 heiliglich bewegt und aufgebracht, und sein Mund und Zunge übergehend werden von der Fülle seines Hertzens: Jener hingegen muß es bey einer fruchtlosen 8xecu1ation, einer lären Betrachtung lassen bewenden : Wann der selige Apostel Paulus den Ephese- ren von den Gnaden-Gutthaten reden will, deren sie durch Christum find theilhaftig worden; kan er nicht änderst als mit Lob und Dancksagung anfangen: Gelobet sey GOTT und der vatter unsers SErrn IEsu Christi, der uns gesegnet hat mit allerley geistlichem Segen in himmlischen Güteren, durch Christum; wie er uns erwehret hat durch denselbigen, rc. Und eben so thut ihme auch der selige Apostel Petrus in Ansehung der erwchlten Fremdlingen hin und her, in ponto, Galatia, Cappadocia, Asta und BLthynia, welche vermuthlich um der angenommen Christlichen Lehre willen, theils zerstreuet, theils sonsten mit allerley Trübsal find verfolgt und bedrohet worden. Was solche um GOt- tes und Christi willen im Zeitlichen eyngebüsset, das sagt er, werde ihnen überflüßig ersetzet durch die Himmelische Seligkeit, welche Ihnen ohne fehlen werde zu Theil werden; davon die Hoffnung allein schon fähig A z und 6 Christliche und kräfftig genug seye sie mit unaussprechlich und herrlicher Freude zu erfüllen, ungeacht aller der Be- drängnuß die sie zur Zeit noch druckte. Hierüber bricht unser Apostel Petrus in ein fröliche Lob- und Dancksagung aus, sagende mit unseren Textsworten: Gelobet sey GOtt, und dervatter unsers HErrn IEstr Christi, der uns nach seiner grossen Barmherzigkeit, wiedergebohren hat zu einer rc. Welche Wort wir uns fürgenommen haben bey dieser Hochansehnlich - und Volckreichen Leichver- sammlung zu unser aller Trost und Erbauung in folgenden underschiedlichen Punkten zu betrachten und uns zu Nutz zu machen: Erstlich / Das zukünftige herrliche Erb, das die Gläubigen zugewarten haben, und dessen außnemmenbe Beschaffenheiten. Zum Anderen / Wie die Gläubigen die. sts Erbs versicheret werden, durch die Auferstehung IEsu Lhristi von den Todten. Drittens / Leich-Predigt. 7 Drittens / Was die Grundursach alle dieses grossen Vortheils seye? Nem- ltch die grosse Barmhertzigkeit GOt- tes und des Vatters unsers HEr- ren JEsu Lhristt. Da werden wir Viertens / Auch unserer Haftpflicht erinnert in Ansehung aller dieser grossen Gnaden-Gutthaten, deren wir von GOtt gewürdiget und theilhaftig gemacht werden - und das ist daß Wir GOTT loben und preisen: Gelobet se§ GOTT und der Vatter unsers äEvrn JEsu Christi rc. Asset uns Erstlich das Zukünftige herrliche Erbe mit seinen ausnemmenden Eigenschaften betrachten: Das ist nichts anderes als die himmlische, ewige Se ligkeit: 8 Lhristliche ligkeit: Die wird uns under der läsa, under der Abbildung einer Erbschaft fürgestellet, welche zwar erst künftig, aber wundergroß, fürtreflich und von unverruckter Gewißheit und Sicherheit ist. Ein Erb, eine Erbschaft ist dieses Gut, nicht ein verdienter, gerechter und billicher Lohn: mag doch dieses nicht einmahl von zeitlich oder irrdifthen Erbschaften gesagt werden; viel wmiger von der künftigen, himmlisch und Ewigen: Die fallt denen Gläubigen zu durch das Recht der Wiedergeburt; Welche der Geist GOttes nach dem H. Ebenbild des lieben Himmelischen Vatters als von neüem ge- bohren und formieret hat, oder, es auch mit anderen Worten außzudrucken; Welche Er zu gläubigen und wahret: Christen gemacht durch das Wort des Evangelii; die hat er eben dadurch zu Kinderen GOttes, folglich auch zu seinen Erben und Miter- den Christi gemacht: wie viel Id» aufnahmen, denen gab Er Macht, GOttes Rinder zu werden, die an seinen Namen glauben, welche von GOtt gebohren sind. z. So kommt uns dann dieses Erb nicht zu durch die blosse Ordnung und Kraft der Natur oder natürlicher Geburt, dann von Natur find wir nur Rin- der d^ Zorns, und hätten zwar auch ein unvergänglich aber nur desto läidigeres Erb, nemlich die unauf- Leich - Predigt. - unaufhörliche, ewige Höllen-Pein zu gewarten. Durch die Gnade aber der Wiedergeburt werden wir frey von solch schrecklichem Warten des Ver- dammniß, und werden hingegen belebet und erfreuet durch die Hoffnung eines vollkommen glückseligen himmlisch und ewigen Erbs. Dabey lassen sich diese zwey Ding anmercken: r. Daß die himmlische Seligkeit erst nach diesem Leben völlig zukomme, gleich wie eine Erbschaft erst nach seiner Eltern Tod auf das Kind kommt: Die gläubigen GOttes Kinder in dieser Welt sind wohl vi^A. selig, doch in der Hoffnung. Das Gut aber, welches sie hoffen, ist so groß und herrlich, und dessen Hoffnung so wohl gegründet und befestiget, daß auch schon in dieser Zeit solche (Hoffnung) des Vermögens ist den Gläubigen auch mitten under allem Creütz, Verfolgung und Leyden, nicht allein gedul- tig und standhaft, sondern auch freudig und frölich zu machen; ja daß er sich freue mit unaussprechlich und herrlicher Freude. Um dieser gewissen Hoffnung wil- v len preiset unser HErv IEsus diejenigen selig die seinetwegen Verfolgung leyden. I.uc. VI. 22, 2;. Aber eben auch Hiebey ist: 2. Anzumercken, daß solche welche schwächer sind an der Erkantnuß und am Glauben, obschon sonsten aufrichtig in dem B Merck iO Christliche Merck ihres Heils, gleich sind den minderjährigen Kindern, auf welche ein groß und reiches Erb wartet : Sie wissen aber am wenigsten davon. Auch Fürsten - und Königs-Kinder auf dieser Welt müssen mit zunemmenden Jahren und Verstand allmach- lichen underrichtet werden, was Grosses sie mit der Zeit zu erben haben; müssen von der alzugrossen Hochschätzung geringer Dingen abgewehnet und nach und nach zu höheren und grösseren formiert werden. Also geht es in dem Geistlichen: Da gibt es auch Kinder in Christo, die vonnöhten haben aufgemun- teret zu! werden, zu trachten nach dem das Droben ist, und nicht nach dem das hieniden auf Erden ist. Lol. III. i, 2, z. Die aber stareker und der Vollkommenheit naher sind, erkennen auch besser , was ihnen von GOtt geschencket, was ihnen herrliches im Himmel beygelegt ist: diese sind bereit um Christi willen zu leydcn und jagen mit Paulo: Unser Wandel aber ist im Himmel rc. kllil. I. L9. III. 2O, 21. Was für ein kräftiger Trost ist da nicht schon für alle die, welchen die liebsten Ihrige durch den zeitlichen Tod entzogen werden. Sie selbsten (die selig Verstorbenen) sind voller Hoffnung von hinnen geschieden , und der Seelen nach bey GOtt und dem HErren IEsu Christo in einer höchst seligen Ruhe, Fried LeLch - Predigt. n Fried und Freude droben in dem Himmel, nach welcher sie in ihrem gantzen Leben gewünschet und im Glauben gehoffet haben. Und eine gleiche Hoffnung mäßiget, ja versusset das Laid der Überlebenden und Traurenden, als die da mit dem Volck GOttes auf eine gleiche Ruhe, und eine herrliche Auferstehung hoffen und erwarten, da nicht nur fromme Verwandte einandern werden antreffen sondern zu ihrer aller unaussprechlicher Freud, mit allen Heiligen bey dem HErren sechsten seyn allezeit. Höret hievon umständlich und mit Nachdruck den fel. Apostel Paulum i. IKess. IV. iz. i8. „ Wir wollen euch aber, lieben Brüder, nicht ver- „ halten von denen die da schlafen , auf daß ihr „ nicht traurig feyt, wie die Anderen, die keine „ Hoffnung haben. Dann fo wir glauben, daß „ IEsus gestorben und auferstanden ist, also wird „ GOtt auch die da entfchlaffen sind durch IEsum, „ mit Ihme führen, dann das sagen wir euch als „ ein Wort des HErrn: daß wir, die wir leben, und „ überbleiben in der Zukunfft des HErrn , wer- „ den denen nicht vorkommen die da schlafen. Dann „ Er selbst, der HErr, wird mit einem Feldge- „ schrey, und Stimme des Ertzengels, und mit der „ Posaune GOttes hernider kommen vom Him- „ mel, und die Todtm in Christo werden auferste- „ hm zu erst. Darnach wir, die wir leben und B 2 über- !2 §hristltche „ überbleiben, werden zugleich mit denselbigen hin- „ gerucket werden in den Wolcken, dem HErren „ entgegen in der Lufft, und werden also bey dem >, HErren seyn allezeit. So tröstet euch nun mit „ disen Worten unter einander. Lasset uns aber das Erb selbsten mit und nach seinen dufteten und Eigenschaften ein wenig betrachten. Der Text nennet derselben Drey, unvergänglich, unbefleckt, und unverwelcklich. Gleich wie, wann das göttliche allerhöchste.Wesen solle beschrieben werden, man es vilmehr negative thun, und vilmehr sagen muß was GOtt nicht ist, als xolitlvö was Er eigentlich sey, ohne Anfang, ohne Ende, ohncrmeßlich, unsterblich, unveränderlich, unbegreiflich und so fort; also müssen wir das himmlische Erb wegen seiner außnemmenden Für- treflichkeit vilmehr in Gegensatz gegen irrdische Güter und Erbschaften und deren mancherley Unvollkom- menheiten, also beschreiben, daß wir removenäo dieser ewigen Erbschaft alle Mangel, Gebrechen und Unvollkommenheiten der gegenwärtigen Güter bey uns aberkennen, und hingegen, die gegenstehende Vollkommenheiten daran erkennen und festsetzen. Das zu hoffende Erb ist dann allervordrist: i. Um Leich-Predigt. rz i. Unvergänglich. Dahingegen/ wie es die tägliche Erfahrung lehret/ die grösten Welt- Güter ins Abnemmen gerahten, geschwächet , ja oft gar zerstöret und zernichtet werden. Das zeitliche Gut, sagt Salomon, gewinnet Flügel und fleügt gehn Himmel, wie ein Adler: wobey er zugleich andeü- tet, wie geschwind, wie oft wider aller Menschen Vermuhten, sonderlich des Besitzers selbsten, solches zu geschehen pflege. Gesetzt auch daß sie viel länger währeten, so ist doch der Besitzer selber vergänglich, und muß über ein kurtzes davon; und ist dann alles zeitliche für ihn verlohren; die zeitliche Herrlichkeit folget ihme nicht nach; sein Gut und Erb wird einem Anderen zu Theil: Dahero jener König in Spannien recht geantwortet, als ein Hofschmeichler vor ihme sagte, es wäre zu wünschen, daß die Könige nicht stürben; wann deme also wäre, so wär ich niemalen König worden. Also ist es mit uns armen Menschen, vom höchsten bis zum geringsten; Wir sind alzumal Kinder des Todes, keriwri imer xeriwra , Unter einer vergänglichen Habe vergehen wir auch selber. Hiob. XIV. i. klrüm. XI.IX. 17,18. I.uc. XII. 19, 2O, 21. 1. ?etr. I. 24, 2s. 1. 10, 11. 2. Die Hoffnung eines unbefleckten Erbes. B z Wie i4 §hrkstliche Wie wenig, wie selten kan dieses von zeitlichen Gütern und Erbschaften gesagt werden! Dieses bey sich erwegend hat 8. Meron^mu8 sich nicht entblödet zu sagen: Verum nMi viäetur illuä, Oive8 aut ini- ^uu8 eli, ÄUt inicM ^Nre8, mich bcdunckt wahr zu seyn daß man sagt, der Reiche ist entweder ungerecht , oder eilt Erb des Ungerechten. Und Lieber! siehe ein wenig zurück, siehe dich ein wenig um, wie werden oft zeitliche Güter und Erbschaften erworben und gesammlet, wie werden sie erhalten, vermehret, besessen, gebrauchet, genossen? GOTT der Allwissende Hertzens - Kundiger weißt da alles von Grund aus: jedennoch ist auch under den Menschen zum Ueberfluß bekannt, mit wie viel Falschheit, Lügen, Bekriegen, Meineyd, Ungerechtigkeit, Lieblosigkeit, Schinderey, Geitz, Hochmuht, Üppigkeit und fleischlicher Sicherheit, diß alles verknüpfet und vermischt seye. Und sind nicht ins gemein die grossen Königreich dieser Welt durch grausame Krieg und mit vilem Blut- stürtzen, durch Raub und Gewalttähtigkeit gegründet und auf Erben und Nachkömmlinge gebracht worden? Und ist ein solches nicht ein beflecktes Erbe? wegen derUnheiligkeit des Besitzers? Nicht also da's Reich,welches die Gesegneten des Vaters unsers HErrn IEsir x?v°7i7. Christi zu ererben haben: Es ist nicht weder essen «c. noch trincken, sandern Gerechtigkeit, Fried und Freude in dem Geist; und das in aller Vollkommenheit. z. Der Leich- Predigt. 15 z. Der Text nennet es zum Dritten, ein un- verwelckliches Erb deütende auf die schöne Anmuht der Bluhmen oder eines Krantzes alls Bluhmen gewunden welche so lang sie grünen, frisch und florierend sind, unsere Sinnen, Gesicht und Geruch sehr erfreuen und belustigen: Es währet aber damit gar nicht lang, sonderen sie fallen mit all ihrer Anmuht bald dahin und verwelcken. Scheinet fast eines zu seyn, unverwelcklich, unvergänglich; Jedoch wollen einige diesen Underscheid anmercken; unvergänglich seye entgegen gesetzt der kurtzen Daurhaf- tigkeit zeitlicher Erbschaften und Güteren; unverwelcklich aber der noch kürtzeren Freud und Anmuht so wir vom Besitz und Genuß zeitlicher Dingen schöpfen und haben: dann sie gebühren einen Eckel und Aberwillen: nemmen wir zum Exempel eine schöne Musik! wir hören sie mit vilem Lust und Vernügen: Sollen wir sie aber einen gantzen Tag und an einem Stück hören; es wurde uns gewiß erlaiden und wir einen Eckel und Aberwillen darab bekommen: (welchem vorzukommen die Ge- schicklichkeit der geschicktesten Millionten beflissen ist.) Die Freude des Aimmels ist die unverwelckliche Krone der Ehren; wird denen v! ."' rechtschaffenen und getreuen Christl.Lehrern und Vorstehern der Gemeinde Christi verheissen 1. ker. v. 4. Das r6 - Lhristliche Das ist, eine solche herrliche Glückseligkeit die immerfort währet, ohne Abänderung, ohnunderbrochen, da kein Abnemmen, kein zustoßendes Unglück, kein Verdruß noch Unwille im geringsten Platz hat; da immer ein Lied, und doch immer ein neues Lied, das ist, mit immer neuer und frischer Andacht, Begierd, Eyfer und Freude gesungen wird. Alhier heißt es gar oft 8uavi8 Kork, leä brevi8 mora, eine Trost - Stund die aber gar bald fürüber ist: Dort hingegen ist die Freude vollkommen, ohnunderbro- chen und immerwährend; ist etwas das unsere Ge- dancken und Begriff weit übersteiget: jetz aber müssen wir bekennen, ist es noch nicht erschienen was wir seyn werden rc. i. ^ok. III. r. GOtt woll daß wirs erfahren. Dieses Erb ob es schon nicht gegenwärtig, ist es doch für uns in gar sicherer Verwahrung, es wird behalten im Himmel. In dieser hohen Vestung ist kein Feind noch Verrähter; von aussen ists den Feinden innLLessible oder unzugänglich. I.UL. XVI. 26. Und wird es auch ewiglich also bleiben. Hpoc. XXI. 26, 27. Auf Erden, wie die Erfahrung lehret, ist nichts unüberwindliches; allwo sich die Grossen und Gewaltigen auf Erden mehr als genug erzan- cken und streiten wer dieses oder das behalten und besitzen soll: aber unser Reich und Erbschaft ist unmittelbar Leich-Predigt. i? telbar in GOttes Verwahrung droben im Himmel. Ja auch wir selbsten werden dazu auß GOttes Macht bewahret, i. ?etr. I. s. Glückftlige Versicherung des erwartenden Erbs der Glaübigen auf Erden! So viel seye gemeldt von desselben Beschaffenheit und Gewißheit. Wn dem Wveptm: (DH^Der wodurch denen Glaübigm die sichere, und ftöliche Anwart dieses herrlichen Er- bes errtstehe und zukomme? Durch die Auferstehung IEsir Christi von den Todten. Der selige Paulus meldet vor dem Heyd- ^ Nischen Landpfleger ketto, und dem Jüdischen König , er habe gemäß deme was die Profeten gesagt haben und Moses, vor jcderman bezeü- get, daß Christus solte leyden, und der Erste seyn aus der Auferstehung von den Todten, und verkündigen ein Liecht, dem Volck und den Heyden. Es wäre freylich die Heydenschaft (in Ansehung der künftigen Auferstehung zu einer ewigen Unsterblich- C keit) i8 Christliche keit) in dicker Finsternuß der Unwissenheit und des Unglaubens, als welche dieses Geheimniß spotteten, und dafür hielten, die Auferweckung der Todten sey ein solches Wercke, welches auch den Götteren selbst unmöglich seye. Da hatten sie keine Hoffnung. La. xvn. Die Juden, ob fie gleich die Schrift als ein Liecht und Weegweiser diß orts hatten, gaben doch sowenig darauf Achtung, daß stein dieser Sach (die Auferstehung betreffend) viel Schwarigkeit und Zweifel hatten: und ist so gar eine grosse 8 eöi und Mrtey der Saduceer under ihnen entstanden, welche der Todten Auferstehung schlechter dingen ver- warffen; welche aber unser HErr lind Heiland Lpkes.n. kraftiglich widerleget. XXII. 2Z) zz. und I.uc. XX. 27, Z9. 1. Wir wollen aber unsere Rede zusammen ziehen. Die geschehene Auferstehung IEfu Christi erweiset klarlich, daß Er GVttes Sohn seye, wofür Er fich auch biß in den Tod bekant, und dessen zum voraus seine Auferstehung die am dritten Tag solle geschehen, zum unwidertreiblichen Beweißtum gegeben hat. ssoll. 11. ig, 19. XII. z8. Hom. I. 4. 2. Als GOttes Sohn ist Er auch von Göttlicher Letch-Predigt. 19 kicher Kraft und Warheit, nun hat Er ein allgemeine Auferstehung der Menschen vorher und auch dieses dabey gesagt, daß solche durch seine Kraft werde geschehen, -soll. V. 28, 29. XI. 24,25. z. Als GOttes Sohn hat Er ein vollgültiges Versuhnopfer zu Tilgung unsrer Sündenschulden geleistet indem Er des blutigen Creutzes-Tods für uns gestorben ist. Und das bezeuget der Allmächtige Vatter durch seine Auferstehung, wie auch fer- ners durch seine Himmelfahrt und Erhöhung zur Rechten GOttes, und die Herabsendung des H. Geistes über seine Gläubigen. Hom. IV. 25. 2. Lor. V. 21. 4. Als GOttes Sohn gibt Er dem Wort seiner Gnaden Kraft, es begleitende mit der Wirckung seines Geistes, daß wir dadurch neugebohren , nach GOttes und Christi Bild formieret, und also tüchtig werden zum Erbtheil der Heiligen im Liecht. Mit einem Wort, so wir durch lebendigen Glauben mit Christo dem Sohn GOttes vereiniget sind, so muß nohtwendig auch dieses sein Wort und Gebätt an uns erfüllet werden, vatter ich ^-xvn. will, daß wo ich bin auch die bey mir seyen, ^ die Du mir gegeben haft rc. Und wie Er Sünd, Tod, Teufel und Höll überwunden, also werden C 2 auch 20 Khristliche auch wir durch seine Kraft und Geist überwinden so gewiß, als wann es schon geschehen wäre: Darum schreibt der Apostel voll Glaubens und Hertz- Lpi, ii. haftigkeit: Da wirtod waren in Sünden, hat 4, 6 . Er uns samt Christo lebendig gemacht, (dann aus Gnaden seyk ihr selig worden,) und hat uns samt Ibm auferwecket, und samt Ihm in das himmlische Wesen gesetzet in Christo IE- su. Siehe auch Ool. II. 12, iz. Hom. VI. z, ii. Und also können auch alle Glaübigen zu ihrem satten Trost wieder den Tod schon zum voraus tri- umfierend sagen: Der Tod ist verschlungen in i.cor. dem Sieg. Tod wo ist dein Stachel? Hölle, 5?.' *' wo ist dein Sieg? GOtt aber sey Danck, der uns den Sieg gegeben hat durch unseren HEr- ren IEsum Christum. Kon -cm Mttm. die Grund -Ursach all dieses grossen Vortheils seye? Nemlich die grosse Barmherzigkeit GOTTes und vatters unseres HErrn JESU Chri- 2l Leich-Predtgt. Christi. Gelobet stye Gmirm abgelegt biß er den 9. Ä?ü>)r Monat ^>ron 1747, zu einem prosellore MtloriLkum erwehlet wurde > welches Amt er mit möglichstem Fleiß versehen hat. ^vno 1749 und 50. taht er eine Raiß über Straßburg in Franckreich, Engeland, Holland und Teukschlaod, da er von vilen Gelehrten und fürnehmen Leüten grosse Liebe und Huld genossen, und stch einen schönen Schatz von Sprachen und Wissenschaften gefammlet. Lmo 1748. Kam er an E. E. Regentz, und wurde zu einem Libliockecario , wie auch ämio 1750. zu einem vecmio krculcs- ris pbiiosopbicL ernennet» In seiner Kranckheit hat er zu widerholten mahlen gcbäkteN/Man wolle doch in seinen per- D z ioNL- zo xLkSONäl.lH. lö-nlico nicht vil Rühmens von ihme machen. Der liebe GOtt hat ihn auch Zeitlich gelehnt fich »oder seine gewaltige Hand zu dcmühtigen, da er ihme vil beschwärliche und, zuweilen gefährliche Zufälle zugesandt. Seine leiste Kranckhelt nahm schon vor etlichen Jahren ihren Anfang. Sie schiene zwar einmahl fast gäntzlich gehoben; allein vor anderthalb Jahren griff ste ihn wiederum an. An allen erfinnlichcn Artzney- Mitteln und unermüdetem Fleiß der Herren Aertzten, wie auch an sorgfältigster Wartung ließ man nicht das geringste ermangle». Es schien auch zuweilen, als wann es stch mit ihme zur Besserung anlassen wolte r allein ohne Bestand. Wie stch Herr Professor sei. in dieser langen Prüffung verhalten; die lebendige Erkantnuß und Fühlung seiner Sünden, die Zärtlichkeit seines Gewissens z seine schmcrtz- liche liche Reue, seine Demuht, welche er auch damit bezeuget, daß er oft gebätten, man möchtebey seiner Beerdigung, alles Gcpräng, so vil nur immer möglich unterlassen, sein inbrünstiges und immer anhaltendes Gcbätt in seiner grossen Bangigkeit und empfindlichen Schmertzen; sein Glaube, Hoffnung und Verlangen nach einer seltgm Auflösung; alles dieses ist dem Allwissenden Hertzens-Kun- diger bewußt ; und die welche in seiner Kranckheit bey thme gewesen, können davon zeugen. In dieser sel. Gemühts-Verfassung bliebe er biß an sein Ende, welches erschien verwtcheoen Mttwochen Abends um 7. Uhren, da er in seinem Heiland selig entschlossen, nach dem er in dieser Zeitlichkctt zugebracht nicht mehr als 29. JahrWochen und 1. Tag. So weit erstrecket stch die uns zugestelte einfältige Historie und Lebens-Beschreibung des Geeintesten Herrn Professor- stl. Solte nun aber der Würbe nach von den herrlichen Natur- Z2 PLk80K^l.Iä. Natur- Gaben die er von GOTT empfangen hatte, geredt werden, von seinem weitfähigen, hurtig-und scharfsinnigen Verstand , Gedächtnuß, wohlgeordnet und satter Beurtheilung-Kraft; schöner ^Kocie und Ordnung zu dencken, zu Gieren und zu schreiben; von dem grossen Schatz und Vorraht einer loiiäen Erkantnuß, beydes der Sprachen und viler anderer Sachen, Geschichten und Wissenschaften; den er sich ge- sammlet; wie fleißig und exaN er in Verrichtung aller seiner?ro5e6or - k'unMonen; wie unverdrossen er immerhin gewesen denen kubierenden zu rahten, zu helffen und in ihren 8wäÜ8 sie zu förderen, mit was ^.ccuratesse» Treu, Fleiß und Eyfer er die ihme von äm- xiiss. ketzenria aufgetragene Aemter, verwaltet und versehen; und wann er xudiice was an - und vorzubringen hatte, mit was für einer schönen Anständigkeit, Lio^uentz und Nachdruck er solches gethan: Und in Summa , wie wohl und nützlich er sich in allen seinen Umständen und nicht gar dreyßig jährigen PLK 80 N^I.Iä. ZZ gem Lebens-Lauferwiesen r Wie exemplarisch und Christlich in aller seiner Onveriacion: Wie sparsam der Zeit; wie gütig und dienst- Missen gegen Jederman; davon können die Ehren - Glieder keAemiX, und so vil andere witzige Ehren-Leüt zur Genüge zeügen. Wir schonen aber billich der von dem sei. Herren geliebten Bescheidenheit und Demuht. Lasset uns , Geliebte in dem HErren! von diesem fürtreflichen GOtts-Gelehrten den wir jetzt zu seiner Ruhe - Stätte begleitet haben , diese 2. Stücke lehrnen und ?mNi- cieren. i. Daß wir uns bestreben um eine rechtschaffene Erkantnuß GOttes und unsers Heilandes JEsu Christi zu erlangen und zu dem End alle Hilffs - Mittel anzuwenden , deren wir immer habhaft werden können um immer reicher, satter, festund fruchtbarer darinnen zu werden; dann also lagt Christus zu E sei- seinem himmlischen Vatter, redende: Das ist das ewige Leben, daß sie Dich, daß Du allein wahrer GOtt bist , und den Du gesandt hast IEsum Christum erkennen, .sok. xvn. z. Das ist nach dem Ausspruch unsers HErrn das Einige Notwendige , daran wir unser Lebenlang uns zu bearbeiten haben UM ZU wachsen in der Gnad und Erkantnuß unseres HErrn und Heilandes IEsu Christi, welchem sez) Ehre nun und zu ewigen Zeiten. 2. Wann wir es aber am weitesten mit dieser Erkantnuß gebracht haben , so lasset uns nach dem Exempel des selig verstorbenen Herrn Professors, dennoch fest halten an der Demuht, gedenckende daß wir alles Gute von GOtt her haben, daß all unser Wissen und Weissagen in dieser Zeit nur Stuckwerck und nichts ohne sündliche Mängel und Gebrechen seye, daß wir wo wir auch besondere Talent von GOtt empfangen haben, nur damit desto mehr verbunden stnd für unseres HErrn Ehre zu arbeiten, und wie die Schrift dißfals redt, für Jhne zu wucheren, ohne Z5 ohne nach eytelem Lob und Ruhm oder Eigennutz zu trachten. Ein jeder thue dißorts sein bestes under Anruffung Göttlichen Beystandes und Segens; so wird es an dem grossen Vergeltungs-Tag auch zu einem jeden von dem Grossen HErren und Richter der gantzen Welt hciffen! E§, du frommer und getreuer Rnecht (fromme und getreue Magd) du bist über wenigem getreu gewesen; Ich will dich über vil setzen, Gehe ezm zu deines LErrn Freude, Amen. E 2 LPI- Lkic^viv. I. ^ , 6o//e- /?e^ / /rrr-rä r-r^t^re 6ru8 I.OF. k. 0. k. t. R.6Aor. II. Llariliinii Lruclreri ^xicaxliiuni. /^Onäitur boc tuniulo corxu8,at ixla ^eternuin ibbx, ni6N8t6net alira xoli. 8uniinahu6 pro ni6riti8 babuit huam §Ioria vivit; DoÄrina Lc virtu8 funera nuila tiinet. .vuni tenSruni LranZit corpu8 vi8 äura laborurn, Lxbauiiu8 cunHi8 viribu8 ixse caäit. L z lor z 8 xpieLOI "l'ei äeno8 Tta8 vix jam comx-lever^t orke8, IUe tamen äocIi8 x>ar erut A Ienibu8. I^unc piew8, cunäor, puriterc^ue moäeliia noliro, In coe1i8 juverü pr-eini^ äi§nu rekert. p- ^c. O^riiiox^oru8 Lec1üu8 88. Di. I). Lc?rok. III. xkn^xmum. Ic jacet rrrs, ltuäio ^uZrüta tcientia, virtus H Ingenium iuvenum, conülmmciue lenum, InAenuus canöor, multo poü'orque cjjserta, placitL ssec'lo calliäitate, 6äes; Hic piet 28 üncera jscet:, rationeciue reÄa KeliZio äocilis, ü-auäe malac^ue procul, ^5per culpX 3nimu8, jullo §c moäeramine IseMr, ^ssertus coelo, N 08 miserum urit tiave! LkvcicLkv8 jscet luc, 6e6äeriumcjue Kaurica äoÄs, tui perpetuumc^ue äecu8; Hic pia curu äomu8, 8oIamen 6ulce psrentum» Vir^ue jacet, cuivi8 üebilis utc^ue bono; Ouem prLMLturo r^pit keu! IVlor8 inviäa kato, Lt viricli üirpi parcere lLV3 timet, kloribu; inäueret c^uum 5e, 3 c ) 3 M poma psraret. Heu! I. 3 xi 8 ett, ü c^uem non I.3P18 üte movet 1 Teutsch Teutsch. Jer ligt Kunst, Tugend, Fleiß, Gclahrtheit, Wissenschaft, Des Alters reiffer Sinn, der Jugend Geistes, Kraft, Aufrichtigkeit und Treü, die nach dem Schluß der Weisen, Mehr als Beredsamkeit, und klugen Rath zu preisen; Rechtfchafne GOttes-Forcht, die mit Vernunft besteht, Und weit von Aberglaub und Heücheley abgeht, bin Leüthold froher Muth, ein zärtliches Gewissen, Dem Himmel einverleibt, und uns mit Weh entrissen ; Hier wo dein Brucker ligt, ligt Basel, deine Zier, Und deiner hohen Schul Verlangen, »nd Begier; Hier ligt der Eltern Trost, die zarte Sorg der seinen, Ein Mann, den niemand wird, noch kan, genug beweinen, Den uns ein schneller Tod im göld'nen Alter rast, Und fällt den grünen Stamm in seinem besten Saft, Jetzt, da Er auf die Blüth, möcht edle Früchte weisen , Wen dieser Stein nicht rührt, der ist von Stein und Eisen. Lruckero kuo LoIIexoe llelllle- rLtilllmo p. IV. All pie lleiunÄum Oominum krotell'orem. imum; Here8 coelica keSna peti8, 1keollorii8 Rurcnrc1u8 krotollisconus ketrinux. V. An 40 L? I? L v I v. An den Höchst betrübten Herren Vatter des selig verstorbenen Herrn Professors meinen alten und hochwerthesten Freund. MCH wußte nicht, mein Freund, wie sehr ein Vatter leyd't, W. Der einen werthen Sohn durch frühen Todt verliert: Nun fühl ich es bey nah'; da dein Sohn von uns scheidt, Der, was nur liebens werth, mit allem war geziert. p. Samuel Grynäus, Pfarrer zu Wintersingen. VI. tonte, Seligster! viel Gutes von Dir AM hoffen, Ich irre; mehr als viel hat bey Dir eingetroffen. Dein Lebensziel war kurz; GOtt hat es so gemessen, Man wird (nicht nur ich sags) Dein nimmermehr vergessen. Im Sterben war bey Dir ein lebendiges Hoffen; Du sah'st gefaltne Händ, und drauf den Himmel offen, Dein Hinscheid schmerzt mich sehr; Doch kan ich tröstlich schreiben: Dein Angedenken wird bey uns im Segen bleiben. Bawier. VII. VII. -ttwr a»b, c«r ^/o^a <7e//^ Atttt^ac/^rrt-r 6/?, voce LKL7(W^/ b aci a//a ^e/a-W-r Lreie^a,' Lee/ zr/rci ^a/-r -ro^ r>?-r>a Fe/rck^e -,r«/?Ioe!Io8 iolvere MLnibu8 deati8 Oru.te8 , ÄL IciLi^lni8 ri§are duiiuni. 1u üore8 voLatrr lxkr§e !8riLrato mvea manu sexuleliro! krXcextori äeüäeratWmo k- X. (M8 6kieLviH.. 4Z X. ?I8 VL8IOMI0 811 ?HV0k LVI N0 L^k.1 L^kHI8? ()ui Lolumen, I^oüri Zrancie ^caei. Älultis üebilis, at nüki I.on§e üebilior ; quem kuZit i11iu8 In me rarus ^rnor, ksuä lecur ac kstri8 ? Virtuti8 Oecu8 in yuo Lt puIcderrimL VeritAi 11t ce15a e 8pecu1s praebuit omnibu8 8e cernenäa, lsZax L 8apienü3. Heu ! 8pe8 blancia ^uventae, ?ruäenr 8implicits8, kiäe8 OonÜ3N8, L?robit35 canäiäa, rsra^ue. Heu? I^etunr riZiäum. 8eä licituin ell Lccur keÄora pullo? Lur alt08 OernitU8 trako? Nor8 cum külce sua clejicit omnia, disec parcit ?recibu8, ceäere nelcia, ^on He§i8, nec^ue äuri ^rvi kertiliz Ineolae Oui 1auri8 alscer Vomere ferreo Lxercet trucibu8, 8e§nitie procul leUureni. I^imio p1u8 Ourum. 8eä pia ücuti Virtus kine caret, kilia ^umini8, LPILLOI^. 44 Immutslrile c^uoc! temperrrt oinniA, 8ic Virtutib ImaZo ^ulic^uam tautL rnori poteli. krscceptori luv äe6äer3t!1Iimo xrLto LMMO x. Iscobu8 Lieber, Dr. 8t. XI. F) X n L X LXII ^Vl, c^neni aniinn pio coledani Oile^Ium loboles velnt jnrentein: In c^uo Ixe8 erat ornniuni rexolia, ^ulert vis §e1iäi nekrn^a leti; (^u^8 luncDin DcruiNct8, ^uibulve Loeluin Orbatu8 xrecibu8 niiler 6rti§ein (^uuin krtrr adliuleiint äucein, bi8 Orci kro c^uo non rnetuain lubire teÄa? te Mm, nnäe nela8 reäire ^uen^uNN 8eäe8 retkeriN tenent beatmn: 1^08 autein cinere8 tuo8 vereri ! juvet, ultilnumc^ue inrellos I^äclainaie : cubent ymete Lacro cjUN tunnrlv te§untm 06 a. kneceptori optüno m. p. /'/r. /). XII. M- xki^LOiä. XII. 45 die trri§Ü68 leÄor! turnu1u8 tegit rrrtu8, dui luerat äocii Irius^ue äecul^ue cdori. duem virtu8, pietrl8 Lc vriliri scientm vivum Orn«lbant, kon^Ii ülina perenni8 erit. Ootibu8 irlMnii (^ui8 non KupefA(^u8 rrdibrit Hosp68 , LV6N8 MUÜ8 rinnumerrire 5ui8 ? talern terri8 tantuin oKenäere mrr§iKrurn karcre , c^ore MV6N68 ^brixiuntWe lene8. LrZo virtutern teneri8 leÄernur rib aniÜ8, kmiera nrim niisero8 c^uotiäianÄ äoeent, duoä, iimul ac kiildt Krtrl1i8 lueikei dorre, Xil triKei8 curre, rül rneäicinrr juvet: yurrnäo drprema äi68 illuxerit olirn, Or§NÄ feret nieriti8 prremia quishue 5ui8. ?üs Oxtimi krXcextoris Hlsnibur m. p. /. H. O. XIII. LkH^kUWM w/Ee^r/e cil-css^ ^c/aca^e, Larrci ^L/rArmr cs/-,re^e/ rM L'^. x>. ^oacliimus Hoiracii, 88.H1.8tuä. XIV. I^tleu! kuccuduit tenero LR.IILKLM8 in aevo, (>uem iniki Iperabarn maxima kulcra köre. Hie üetit in noüro eeu 6rma colurnna ^eaeo, i^Iukarum cnltor kiericiurn^ue äecu8. Hüne non immerito viäuata ^caäemia InZet; Xam kruna celebrem peräiäit illa Virurn: Oulcia Hlukarum l^ui kemper caüra kecutu8, Laiialii^ue kuit tzloria prima clrori. 8eä non oecuiiuit, tamam poli kata reii^uit, Xekeia ^u-e morti8 notac^ue kemper erit. AIen8tua morte caren8 altnm conkcenäit Ol^mpum; empora paciücae membra ^uieti8 a§unt. Oonee aä amilkae revocantur corpora vitar Zinnern z cnm konitu8 ultima tuba äabit. 8ie luüum inxenteni ex prsematuro Obitu xraecextori8 6c katroiii äe- Ü6eratMmi exprimit ^oii. Alartinu8 V^eik8, 88. M. 8t. XV. Lkl- xv. Lk11 ök » IUöl. 47 /aM r/?e /-eco//^r> Heci/Ar/§ a- 've^/a-//-' 0/^--//>r ,' ^Vr/)/c r/^r, Ltte/rH /^/c, accH»r> , o--/m, ^rr "knW;m ^ *-* < ^ ?» . ,>--M:..--^ ^ / 7 :/' , k.' ^. 7 .. X . ^ . , ' ^^-K7^7>-^ 7X,/. - ' ... X- . 'LX- > - - 7 ?