bey der Erhöhung des Mochwohlgebohrnen, Uochweysen, Gnädigen Merrn, A MZ MZ M saak WMchs zu der Würde ciiics Wersten WOncisters des MchWjPeil WMs den 2te" Weinmonats NVLLLX. besungen von Johann Wakob sprengen, der deut. Beredts. und Dichtk. wie auch -er helv. Gesch. Pros. B A S E L, gedruckt bey Nikolaus Kölner. NW LWW WWMMU ^ÄSM«» Z« iSI'l'L AIDE. Je stürmet nicht der Tod auf der Asträen Sitz! Wie wird nicht Schlag auf Schlag des Landes Grund erschüttert! Die Grossen stehn betäubt, wie wenn der Allmacht Blitz die Berge rauchen macht, und Libans Zedern splittert. Da wahrlich, da verschmerzt, erseuszt man überall, ein Menschenalter kaum der hohen Haübter Fall. Was seltne Fürsten nur nach grauer Jahre Proben, als ihrer Völker Heil und Götter, je bewährt, das muß an DMA der Neid und Undank loben: das macht hier ewiglich auch Adel wert. Wie tief, wie billig denn soll dises Angedenken den halbverwaisten Etat, die Kirch und Schule kränken! Doch Doch fasse, Mflsel, auch nicht Einen Trost allein: Der Höchste lieh Sie Dir schon über Davids Jahre, und nimmt die Lücken selbst, als Raurachs König, ein. Auf Disen schaue denn bey deiner Vater Bare, der sich vor Zions Riß in seinem MMM stellt, und dessen Wlinderkraft Dir noch erhält! Was wünschte Salem mehr? Der Gott, der Sie erhaben, und dessen Salßüngsgeist die Majestäten weiht, versagt Dir jetzt auch nicht den Ausfluß seiner Gaben, wodurch dein Flor und Ruhm zur Nachwelt fortgedeiht. Was hat nicht, dein Trauern zu besigen? Was hat nicht , dein Sehnen zu vergnügen? Wie aber? Welch ein Licht vom Herrn umschüttet mich, und welch ein Engel herrscht auf meiner Harfe wieder? Ich folge seinem Strahl, und sehe nichts, als Dich, o , Du Zweck und Inhalt meiner Lieder! Er stimmt: Ich singe nach. So leihe Herz und Ohr; und lasse, wie Du tuhst, den Jünger Davids vor! Für- I Fürwahr, MjMllPltsttt! Du steigst aufGvttes Wegen. Zum Trohne wird so still von Menschen nicht gebahnt. Du gehst von Kraft zu Kraft durch deiner Eltern Segen, den sie oft über Dir erseufzet und geträhnt: Der wächst unendlich fort; der wirkt mit deinen Mühen, und macht ein neues Heil durch alle Stände blühen. Die erste Milch , die Dn zur selgen Stunde namfl , ergoß schon in dein Herz der Tugend reinste Liebe; Und, wie Du Schritt für Schritt dem Vater näher kamst, so stärkte sich in Dir die Herrschaft edler Triebe. Wer solche Jugend sah, dem fiel das Vorlos ein: Du würdest früh ein Mann nach Gottes Sinne seyn. Nun, da der Herr sein Recht und Zepter Dir vertrauet, nun laß die Gottesfurcht in ihrer Würde sehn: Nun, da ein ganzes Volk auf deinen Vorgang schauet, soll Alles ungemein und groß von Dir geschehn, und bloß dein Beyspiel mehr, als Tausend Kanzellehren, als Feuer, Schwert und Bann der Laster Schwärm zerstören. Der Del! Ruhm Helvetiens, die alte Redlichkeit, die Dich mit Golde längst den Ihren beygeschrieben, erwecke hier durch Dich ein Volk der güldnen Zeit, wovon den Alpen auch der Same kaum geblieben: ein Volk, da Mund und Herz und Taht nur einerley, und ein gebrochnes Ja ein schwarer Maineid sey! Es strahlen Glaub und Treu um Dich in neuem Lichte. Du sprichst, so heitern sich der Unschuld Trähnen auf. Der Greise geht verjüngt von deinem Angesichte. Die Armut blicket nur, so folgt dein Amen drauf. Dein väterlicher Trost hat minder Wort als Werke, und führt in Blick und Tvhn der Wahrheit Kraftgemerke. Der Falschheit arge Zucht, der Tücke finstres Heer, der Grossen lieber Troß, die feilen Schmeicheleyen, verzweifeln um ihr Brot, und schwinden vor Dir her, und dörfm deine Luft mit Raüchern nicht entweihen. Der Bosheit Pfeile seyn auf sie zurückgekehrt, und die Verleumdung wird durch eignes Gift verzehrt. Wie aber denkest Du der Mißgunst gnug zu wehren? Denn das verzeiht sie nicht, daß der Gerechte blüh. O laß der Neider Brüt sich immerhin vermehren, und ihnen nur zur Pein verdien und nähre sie: Sie seyn des Etats Geschmeiß und der Verdienste Spinnen: Wer sie erdrückt, kan nichts als Gift und Stank gewinnen. Nur tapfer und getrost die Dörner Verstrebt! den Feinden Alles gern, Dir selbsten nichts verziehen: dem mindsten Bürger gleich den Rechten nachgelebt, und den Gesatzen Kraft durch eignes Tuhn verliehen: So wird am sichersten der Frevel zahm und waich, und Aller Herzen seyn dein eigentümlichs Reich. Da wahrlich ist Dir Noht, was Dich in deinem Leben die Gnade von Geduld und Standmuht je gelehrt. Da kan der Landmann oft dem Statsmann Schulen geben, die auch ein Sokrates zu seiner Uebung hört. Ein Herrscher wird zwar wol nach Gottes Schluß erkoren, doch erst durch manchen Arzt gereift und ausgebohren. Nun Nun leget Dich der Herr zur Hut des Landes aus. Da sollt Du wacker seyn, damit der Bürger schlafe. Der Bauer ist dein Kind, der ganze Etat dein Haus, Du der gemeine Hirt, wir deiner Waide Schafe. Wo nur dem Vaterland ein schwär Gewitter droht, da trifft ein Haubt voraus die allgemeine Noht. Dein Gott, der Dich beruft, ermißt schon deine Bürde: * Der salbe Dich mit Kraft durch später Jahre Lauf: Er selber weihe Dich zum Träger seiner Würde, und schließe Dir den Brunn der ewgen Weysheit auf! So sey Du, was auch je die Welt darwider triebe, doch immer seine Lust und seines Volkes Liebe: Wie nun? Wird etwann hier der Musen Jubel neu, und segnet NMMP den Stat mit ihren Schätzen? Ja wol: Sie dringen sich mit Opfern schon herbey, und sollen einst sein Bild in ihre Tempel setzen. Denn zu der Ewigkeit erheben sie allein, und aller Nachruhm muß durch sie geheiligt seyn. Er lebe! höret man die Scharen Zions singen : Er lebe, daß bey uns der Freyheit Trotzn besteh! Es müsse sich der Ruhm bis an die Sterne schwingen, wie früh vor seinem Arm der Frevel untergeh! Du Schutzgott MttgtlMM! du Bundesgott erhöre; und eifre MstsM Heil und deines Namens Ehre !