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Tafeln der Geschichte : Die Hauptmomente der äussern politischen Verhältnisse und des innern geistigen Entwicklungsgangs der Völker und Staaten alter und neuer Welt in chronologischer und ethnographischer Ordnung
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m.

Umfang des Römischen Staats:

in Africa; in Asien: in Europa:

Carthago. das westl. Kleinasien. Ganz Italien, Sicilien, Sardinien, Corsica, Illyrien, Epirus, Macedonien, Griechen-

land, ein Theil von Spanien.

Diese römischen Provinzen wurden durch abgegangene Consulen u. Prätoren mit höchster Civil -, Justiz - u. Mili-tairgewalt verwaltet. Quästoren, Generaleinnehmer standen unter ihnen.

Colon ne d. Erwerbun-gen in Asien, Africau. d. Osten Europa's.

Colonne der asiatisch., |african. und osteurop.Kriege. |

Vorfälle in Rom und bürgerlicheKriege.

Colonne d. europäisch.Kriege im JVesten.

Colonne d. Erwer-bungen in Europaim Westen.

Spanien.

Das ehemals car-thagische Gebietbis Cadix ist rö-misch. .

<8 a 1 I i r tt.

Gallier.

Meist aristocrat. Verfassungin vielen kleinen einzelnenStaaten.

2 Classen der Vornehmen :Druiden, die Priester, undEquites, Edle, d. im Kriegeeine Art von Lehnleuten,Ambacten, um sich hatten.Belgier,

germanischen Stammes, imNorden am Meere.Verschiedene Völkerschaf-ten germanischer Abkunftlängs d. linken Rheinufers.

ßritemnim*

Ausser d. Galliernsind auch Belgierin Britannien ein-gewandert.

©fCtlictjes uni ttörilidje« Curnpa.

Germanenin Deutschland nördlich d. Donau.

Südlich der Donaubis zu den Alpen wohnen:Gallische Völker, namentlich dieHelvetier in der Schweiz.

Die Bojer in Böhmen.

Daciernördl. der Donau.

Nördl.überihnenu. dem schwarz.Meere:Scythen undSarmaten.

Jahre vorChristus.

Von derEroberungGriechen-lands bisAugust.

Kampf der neuentstandenen Aristocraten- 148-10 Krieg mit Viriatiius in Lusitanicn.parthei der Nobiles, Optimalen (d. reichenFamilien der Senatoren u. Magistrate) mitder Plebs, dem Volke.

133{ Pergamw durch F.'rf»-scliaft v. Kg Ati i-MJ8 III

140 7 Imilanien.

138-31 Krieg m. 70,000empört. Sclav. in Sicil.

133 BÜRGERLICHE UNRUHEN UN- 133 Numantia nach llj.Krg durch Scipio Abmilianus geschleift.

Viriath. wird 140durch die Römerermordet.

1126 Krieg mit Ju-rurtiia, Kg. v. Nu-midien. Sylla, Me-tkllus, Marius.

TER DEN GRACCHEN. 133 Tibe-rius Gracchus Erneuerung d. LicinischenGesetzvorschlags zuVertheilung v. öffentl.Ländereien an arme Bürg. geht durchd. Reichen hindern d. Vollziehung. 131 Tib.Gracch. mit 300 Bürg. v. d. aristocrat.Par-thei unt. Scip. Nasica im Tumulte erschlag.

130D.Tribun. erhalt.Sitz u.Stimmeim Senat.

123 Cajus Gracchus, Tiber. Br., erneuertdas agrarische Gesetz. 122 Entstehungd. Getreideaustheilungen an d. armen Bür-ger. Bildung eines Mittelstands zwisch.Senat u. Volk: der Ritter, denen die demSenat zuständigen Gcrichtsstellen übertra-gen wurden. Vorschlag, den italienisch.Bundesgenossen d. Bürgerrecht zu ertheil.u. zu Anlegung von Colonieen auch ausser-halb Italien. 121 Gefecht in der Stadt:Caj. Gracch. u. 3000 Bürger kommen um.Sieg d. aristocrat. Faction: Sistirung derLändereienvertheil, geg. eine Steuer an diePlebs u. zuletzt Sistirung auch dies. Steuer.

133 -|* Celtiberien.

113101 CimbrischerKrieg. Die Cimbernu. Teutonen kommenlängs d. Donau an dieGrenz. Illyriens, schla-

122 1. röm. Colonic Aix.

121 Allobroger in Dauphineden Römern unterworfen.

117 Röm. Colonie Narbonne.Röm. Provinz (Provence).

107.104-100 Marius Gmalhinter einand.Cons .Hauptder dcmocrat. Parthei.

124} Balearen.

122 1. röm. Colon.

Aix in Gallien.

121 Unterwerfungder Allobroger in'Dauphine.

117 Röm. ColonieNarbonne. Durchsie d. Verbindungmit Spanien her-gestellt : die neuengall. Erob. erhal-ten d. Namen.Pro-vincia, Provence.

gen d. Cons. Carbo in Steyer, ziehen durch Helvetien mit d. Tigurinern 109 nach Gallien, ver-langen Land, greifen das röm. Gebiet an, besiegen in 4 Schlacht, bis 105 alle. röm. Feldherren,gehen 104 nach Spanien, wo die Celtiberier sie zurücktreiben. Sie wenden sich nach Italien. 102 Sieg desMarius bei Aix in Provence über die Teutonen. 101 Sieg des Marius (zum 5. mal Cons.) bei Verona überdie Cimbern (die die Etsch abgeleitet hatten). Beide Völker wurden aufgerieben.

104-1 NeuerSclaven-krieg in Sicilien.

PC

Cyrrnaica in Africadurch Erbschaft vonKg. Avion.

89 85 I. Krieg mit 8882 BÜRGERKRIEGE DES *MA-

Mithridatf.s d. Gr.v. Pontns. Griechen-land für ihn. 87 Sullaerub. Athen.

Bithynien durch Erb-schaft von Kg. Nico-medes 111.

RIUS UNDSYLLA. Svlla erhält d.Krieg geg. Mithrid. durch die Optimaten,Marius durch d. Tribun Sulpicius, dessenAntisemit von 3000 Gladiatoren u. d. neuenitaiien. Bürger. Sylt, i kommt mit 6 Le-gionen von Nola nach Rom. Flucht d. 70j.Marius nach Carthago. Svlla geht nachGriechenland. Rückkunft d. Marius. Ein-nahme u. Plünder. Roms. Proscriptionen.

Er f 86. S. Parthei (Cinna, f 84) wüthetbis 83. Rückkunft d. Sylla. 82 EinnahmeRoms. NeueProscriptionen.ErwirdDicta- 81tor auf unbestimmte Zeit. Soldaten erhal-ten confiscirte Güter. Die Macht des Se-nats wird hcrgestellt u. die Volkstribuneneingeschränkt. Sylla resign. 79. f 78.

91 88 Bundesgenos-senkrieg, die Marseran d. Spitze. Plan ei-ner itaiien. Republikmit Corfinium an derSpitze Sie erkäm-pfen sich das Bürger-recht u. werden in 8neue Tribus vertheilt.Marius, Sylla undPompbjus.

83 81 II. Krieg mit

MlTlIRIDATES.

78-67 Kr. geg. d. See-räub. ausCilic.PoMPEj.

7564 III. Krieg mitMithrid ites.

Lucullus,Pompejus. 70 Zälilungvon 450,000 Bürgern. Pracht inRom : Theater des Scaurus v. Marmor für80,000 Zuschauer. Kostbare Häuser d. rö-misch. Grossen. Bibliothek d. Lucullus.

72 Sertori us, Gegner des Stila, geht nach Spanien,wird Feldherr derLusitanier. Krieg mitRom seit 77. Pompe-jus. Skrtor. v. d. Römern ermordet.

6* fi/irien. Crelu durchEroberung.

64 Ob.Hcrrsch.üb.Pon-tus, Bosporus, Colchis(röm.Prov.unt.NERO).

i Syrien durch Froher.Palästina zinsbar (-mischeProv.7 n.Chr.).

6967

Krieg.

Cretensischer

Metellus.

7371 Krieg m. 70,000empört. Sclaven unter 72 f ganz Spaniend. Gladiator Sparta- durch PonrEJUs.cus in Italien. Cras-sus. Pompbjus.

2 Poiipejus erob.ganz Spanien.

-j- Cypern durch Weg-nähme.

64-62 Verschwör.d.C imrsj, durch d.Con-sul Cicero 63 unterdrückt. D.Catilinar.

RedenCatil. fälltb. Pistoja in Etrur. 62.

62 Rückkehr d. Pompbjus : 61 2 Triumpheüber 15 Reiche u. 400 Städte.

60 ERST. TRIUMVIRAT D.POMPEJUS,.* CÄSAR, CRASSUS.C.lsah erhält Gallia cis- u. transalpina u. Illyrien auf 5 J. 58 Cicerodurch Clodius verbannt, geht nach Athen, kommt 57 durch Pompbjuszurück. 56 Vergleich zu Lucca, wo Uns., um mit Rom in Verbindungzu bleiben, seine Winterquartiere hielt. C.us. erhält auf neue 5 J. Gal-lien, Pompejus u. Ciiassus werden Consuln, erhalten Spanien u. Sy-Nur Pompbjus bleibt in Rom, schickt Legaten nach Spanien.

5851 ^Cjbsabs8 Feldz.in Gal-lien.

72 Anionsr, Anführer derSueven, von den unter sichuneinigen Galliern zu Hülfegerufen, erobert einen Theilvon Gallien am linken Uferdes Oberrheins (GrafschaftBurgund). Armee v. 120,G 0Mann.

58-51 Cms. 8FeMs.inGallien.58 Besiegung d. nachGallieneingewanderten Helvetier.Besiegung d. Anionsr.

57 Besiegung der Belgier.56 Unterw.d. Aquitan. u.in d.lf.J. d. übr.gall.Völk., in der.Streitigk. ('.es. sich mischt.52 Allgem. Empörung des

VliRCINGETORIX.

51 Gallien unterworfen.

5451Parth.

ät.Cras- rien.stsf 53.

Eifersucht zwisch. Pompbjus u. C usar. C/esak soll d. Heer entlassen:

49 Bürgerkrieg zwisch. Cmsaru. Povpejus : CmsAR gehtmitbOOO M.über d. Rubicon bei Ilimini (d. Grenze s. Provinz), ist in 60 Tag. Herr

von Italien. Pompkjus bricht mit dem Senat nach Capua u. Brundu- Bl f Gallien ilchf.*s(ii

sinm auf, scliill't sich nach Dyrrhachium in Epirus ein. Cjesati geht von (300 Volk, untmrorf.

Rom nach Spanien , wo er die Legionen des Pompej. besiegt. Ucli.2Mill.Thlr.Trib.).

48 Cäsar bricht von Rom nach Epirus auf. Gefechte bei d. Linien v. Dyrrhachium. Casar geschlag., geht nach Thessalien.

Hier Aneg-6. Pharsalus üb. Poupe.j. Pomp, flieht nach Egypt. u. wird ermord., 59 J. alt. (Säule d. Pomp. b. Alexandrien.)

Uebergang CXsars nach Egypten. Alexandrinischer Krieg. Antonius regiert in Italien.

47 C äsar in Asien. Krieg gegen Ph.arnaces, Kg. v. Bosporus, S. Mithrid. d. Gr. (Veni, vidi, vici.) Rückkehr nach Rom.

46 Cäs ar geht über Sicilien nach Ifeiet/. Africauischer Krieg gegen die Anhänger des Pompejus. Cato f in Utica. Cäsar wieder in Rom, Dictator auf 10 J.4 Triumphe. Julianischer Calender.

45 Spanischer Feldzug gegen die beiden Söhne des Pomp. Sieg bei Munda. Cnejus Pomp, ermordet. Suxtus entkommt. Cäsar in Rom, wird Dictator perpetnus

49 Marseille ergiebt sichCa-sar auf sein. Rückkehraus Spanien.

40 -{- Tiumidien , Mauritanien (Ich Eroh. (röm.

Prov. 4 '2 n. Ehr.)

14 Anstalten zum Feldzug gegen d. Parther. Man geht damit um, C.es ar zum König zu ernennen (da die Parther nur durch einen Kg. besiegt iverden könnten). Ermordung Cmsarsan den Idus des März in der Curie des Pompejus durch Brutus u. Cassius an der Spitze der 60 Verschworenen (CassiR war 56 J. alt). Antonius u. Octavianus (der Erbe CjES.)haben die Oberhand in Rom. Brutus geht nach Macedonien, Cassius nach Syrien, beide als Proprätoren.

43 Bürgerkrieg bei Modena des Antonius gegen die Cons. Hirtius u. Pansa u. Oct avi an.

43 ZWEITES TRIUMVIRAT DESANTONIUS, »OCTAVTANÜS U. LEPIDUS aufd. Insel des Renob. Bolo gna Iroscriptionen Cicero f 1 43 Lyon erbaut.

13 -j- Thrazien durch Ver-1 42 Bürgerkrieg des Triumvirats gegen Brutus u. Cassius. Schlachten bei Philippi in Macedonien. C assius u. Brutus f Theilung des Reichs :

marhtniss (röm.Prov. 1 Octavian in Italien, Antonius in Kl. Asien u. Egypten, Lepidus in Africa. Suxtus Pompeji s behauptet sich in Sicilien.

47 n. Chr.) j 4132 41 Bürgerkrieg bei Perugia gegen Octavi in.

| Parthi- 40 Antonius kehrt über Griechenland nach Italien zurück, heirathet Octavia, Octavians Schwester (39. 38 in Athen).scher Kr. 37 Antonius kommt nach Italien, erneuert das Triumvirat auf 5 J.

! 36 Sext. Pompej. bei Casale zur See von Agrippa geschlagen, f 35 in Milet. Lepidus entfernt, f 13 v. Chr. als Pont. Max.

{ Pannonien dch Erobcr.

^ I 32 Bürgerkrieg des Octavtanus u. Antonius (der Oct avia verstosseu). Anton, kommt mit Cleopatra über Athen nach Corfu.

oO t Egypten durch Erob.] 31 Sccschlucht bei .Ictium in Acarnanien. Anton, flieht, in Alexandrien.

146

ob Erster EinfallCms Alis (nach d.Rheinübergang).54 Zweit. Einfall.Cms. in dringt bisüber die Themse.

ERSTE GROSSE WANDE-RUNG DER GERMANEN.113 101.

Cimbern «. Teutonen: l MillionMenschen gegen Rom.

100

72 Ariovist, Anführer d. Sueven,geht über den Rhein.

Um 80 Maciia-res, S. d. gross.Mithridat. v.Pontus, wirdK.v. Bosporus (d.Krimm).

Um diese Zeit:Wanderung derSarmaten ausAsien nach Eu-ropa: sie tretenan die Stelle deralten Scythen.

58D. Helvetier (zwisch.Jura, Rheinu. Alpen) wandern üb. 300,000 M.stark n. Gallien C.-us. verw ehrtihnen d. Uebergang üb. d. Rhone,schlägt sie u. treibt d.Rest zurück.

Ariovist von C/esar in der Ge-gend von Besan^on geschlagen,kehrt über den Rhein zurück.

55 Erst. Hheinübergang Cmsars(bei Mainz oder Coblenz).

53 Zweiter Rheinübergang. DieDeutschen wichen in die Wälderzurück.

48 Deutsche Truppen bei Caisarentscheiden den Sieg b. Pharsalus.

44 Cms ar soll nach Besiegung derParther Deutschland v. Osten ha-ben angreifen wollen.

39 Agrippas Rheinübergang:Ubier nach Gallien versetzt, diedas nachlierige Cöln bauen.

31

Lief. VI. Taf. VI. Polil. Gesch.