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Abschn. §. 12 — i;. Die Salzwei ksgerichte gehörennicht hiehcr, weil das Salzregal nicht, wie Taubein der Vorrede seiner Schrift mcynet, unter dem Berg-regale begriffen ist, wie schon die Worte der Gü ld c-nenBulle (5ap. IX. §. i: motulli, a e e t ia r« sslix,deutlich an die Hans geben. Am wenigsten sind dieGrundsätze von der Verggerichrsbarkeit auf die Salz-werke anzuwenden, welche in unserm Vaterlands un-ter ganz abgesondener Leitung stehen. Das, wasTaube im 2 ten Avschn. §. t6. von dem Befugnissedes Bergamts Frenberg über die Kure des Teuditzsruns Kötzschauer Privat-Salzwerkö anführet, beruhetauf besonderem Auftrage.
c) Bergordn. v.I. 1589. Art.84.
§. 3-
Die unwillkührliche Gerichtsbarkeit wird ferner ent-weder durch den ordentlichen (5orum oonimune) oderdurch den vefreyetcn Gerichts stand (korum privi--iegistum) begründet, a) Die erstere Art des Gerichts-standes findet sich bey den Berggcrichten in Ansehung al-ler der Orte, welche in dcö ganzen Bergwerks oder einzel-ner Gewerk- und Lehnschaften Eigenthums au) sich befin-den, und zum Dergwerksgebrauche bestimmt sind. b)Denn über alle diese Orte stehet den Berggerichten dievöllige, sowohl bürgerliche als peinliche Gerichtsbarkeitzu. Es treten daher bey den Berggerichten ist so fern
Bernhardt Dcrggcrichkebarkcir. §' die