Schmelzgefäß zu benutzen,und es lag auf der Hand,daß für Durchführung einerderartigen Ofenanordnung'die Gasheizung große Be-quemlichkeit biete. Zuerstpraktisch versucht wurden,soviel bekannt, mit zu mul-denförmiger Schmelzwannevertiefter Ofensohle verse-hene Glasöfen auf derDresdener Glasfabrik vonSiemens, wo dieselbenmit Rcgcnerativ-Gasheizungversehen waren. Die ver-tiefte Schmelzwärme derersten derartigen Oefen be-saß, nach StcinmaniG)eine Länge von 1'7 nr beieiner Breite von 1'3 in,und betrug ihre größteTiefe 0'5 m. Sie waraus einzelnen, gcwölbcartigzusammengefügten, Steinenaus bester Hafenmasse mitmöglichst dichter Fugung zu-sammengesetzt.
Ein Lauterschmclzcn desGlases in derartiger Wannewar voraussichtlich nichtdurchführbar, wurde auchnicht beabsichtigt sondern derWannenofen der DresdenerHütte nur zum Verschmel-zen ordinären Bouteillen-glases benutzt. Die Wannewar daher an ihrem Bodenmit einem seitlich aus demOfen ausmündenden Ab-flußrohr, das während derSchmelze verstopft, nach
i) Conlpmdium der Gas-feuerung (Freiberg 1868,S. 68 und folgende.