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Erster Abschnitt.
c) jeder Stoff seine eigenthümliche Wirkung ausert,wenn er ohne Verbindung des andern angctroftfen wird;
6) weil sonst jedes Leuchten mit einer Erhöhung derTemperatur verknüpft seyn müßte.
§- 5 -
v.) Wirkung des Wärmestoffs *).
Die Erwärmung eines Körpers setzt eine Ursachvoraus; das was wir daher Warme nennen/ ist eineEmpfindung/ die ihren Grund in einer Materie hat/ weleehe Wärmest off**) heißt. Er besitzt die Eigenschaft/von dem einen Körper in den andern überzutreten / und
*) S. Experiments snä obiervstivns on animal llesr,rnä kbe mllammation o 5 cvmdullible bo 6 ie», bx ^,irLrsvvt'orä. l.onclon. 1778 und 1788. 8 -
klemvire sur la ckslevr. kar dir. I-avoisjer er 6e I»PIrce;— indendiem, äe l'^crciem. pour snn, 1780.S. 355—408.
Lsssir 6e kliiligue, pardir.^. ?icrek. kartl. 6 e-neve 1790.
Allgemeine Bemerkungen über den Wärmestoff und seineverschiedene Wirkungen, und über die Theorie vonBlack u. s. w. vom HerrnSeguin — in von CrellSBeiträgen z. b. chem. Annalen. Th. 5. S. 70—94. Fort-gesetzt in den chem. Annalen. 1795. D. II. S.40—60.
**) Wa« der Wärmestoff eigentlich ist, wissen wir nicht.Einige Naturforscher nehmen an, er sey ein eigene«,für sich bestehendes flüßiges und einfaches Wesen. Am