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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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142
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i42 Erster Abschnitt. 2te Abtheilung.

2) Im Schwerspathe; hier verfahre man ebenso. Das luftvolle Langcnsalz wird sich hier, vermögeeiner gegenseitigen Verwandschaft, mit der Schwefel-saure verbinden, und sich von der Barytherde trennen.

v.) Phosphorsäure.

Das Mineral wird in kaustischer Lauge gekocht,welche von Mineralalkali bereitet ist. Dieser Auflösungwird Kalkwasser zugesetzt. Die Phosphorsäure verbin-det sich mit der in dem Kalkwasscr befindlichen Kalkerde,und schlagt sich als phosphorsaurcr Kalk nieder, undaus diesem wird sie durch zugesetzte Schwefelsaure wie-der abgeschieden.

Durch eine sehr starke Röstung, da wahrend derOperation ein brennbarer Körper zugesetzt wird, laßtsie sich auch als Phosphor darstellen.

Zcrlcgungsbeispiele einiger Eisensteine rc. auf dem' nassen, Wege.

, §- 139 -

a.) Dichter Rothciscnstein.

War von einer Mittelfarb e zwischen Stahlgrauund Braunlichroth.

Der Bruch dicht, theils eben, theils uneben; imersten Falle zuweilen schieferich, oder muschelig.

Die Bruchstücke unbestimmt eckig, stumpfkantig.Er findet sich derb, nicrenförmig, und zuweilen auchkristallisirt, in Würfeln und Piramidcn.

Im Strichc wird er blutroth; >

färbt stark ab;

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