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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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170
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i7v Zweiter Abschnitt.

Regelmäßige Gestalten

oder

Knstallisation der festen Mineralien.

Feste Mineralien haben eine regelmässige Gestalt,wenn ihr natürlicher Umriß eine Aehnlichkeit mit den eckig-ten mathematischen Körpern hat.

Bei Bestimmungen dieser Gestalten sieht der Beob-achter :

i) auf ihre Grundgestalten; und diese sind:s) Das Zwanzigeck. ,<b) Das Achteck, oder der Würfel. .

' c) Die Säule,u) Die Piramide.

,, , e> Die Tafel,f) Die Linse.

Das Zwanzigeck, ve>6«c»eärnn, besteht auszwölf gleichseitigen, fünsseitigen Flächen, die unter einerleiWinkel zusammengesetzt sind.

Das Achteck, oder der Würfel, Ocrscclron, hatsechs vierseitige Flächen.

Die Säule, ? rjsms, besteht aus einer unbe-stimmten Anzahl, gewöhnlich drei. und vierseitigen Seiten-flächen , die an zwei Endflächen stoßen.

Die Piramide, ? v»mj §, besteht aus einer un-bestimmten Anzahl dreiseitiger Flächen, die in eine Spitzezusammenlaufen.

Die Tafel, lesler- äepresls, besteht aus zwei ver-hältnißmäßig sehr grossen Seitensiächen, die an ihren Sei-ten durch kleine schmale Flachen aneinander schließen.