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Zweiter Abschnitt.
ci) Schimmernd, wenn mir einige Theile des Mine-rals einen Glanz zurückwerfen.
Abänderungen: ,) starkschimmernd; z.B.derFeuerstein; 2) seh w ach fchi m m ernd, z. B. der Blei-schweif; 3) sehr wenig schimmernd — der dichteFluß.
c) Matt, wenn die Oberfläche gar kein Licht zurück-wirft.
Speciellere Bestimmungen des Glanzes;1) Glasglanz; 2) Wachsglanz; 3) Pcrlenmutterglanz;4) Diamantglan;; 4) metallischer Glanz; und 6) halb-metallischer Glanz.
Bei dcm inneren Glänze gelten alle die Stufenund Arten, wie bei dem auscrn.
- . §- 151-
Gewebe oder Bruch.
Die Gestalt der innern Flache eines Fossils,'welcheder Bruch uns darstellt, entspringt von der Gestalt derkleinen Thcilganzcn, woraus es besteht, und heißt dasKorn des Minerals. Diese können so fein und so dichtneben einander seyn, daß man sie kaum unterscheiden,kann, oder sie zeichnen sich deutlicher seyn; nach der Lageund Verbindungsart dieser Thcilchen unterscheidet man denBruch: in dichten, faserigen, strahligen, blät-trigcn und schiefrigen.
1) Der dichte Bruch ist derjenige, in welchemdie Theilganze des Fossils entweder gleichförmig geord-net sind, oder wenigstens keine besondere bestimmte Rich-tung haben, als die bei dem gemachten Bruche entste-hen.