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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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177
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Hüttenrm'neralogie. 177

DaS Cinsau gen oder Durchlässen deS Wasser-,und das Abfärben an die Finger, find von selbst ver»stündlich.

Durch das Gefühl unterscheidet man diejenigenMineralien, welche rauh, glatt oder fettig sind.

Der Geruch kann schwefelig, bergpechar»tig, Harnhaft, oder erdig seyn.

Der Geschmack zusammenziehend, fähig rc.

Oft ist das Lrkältungsvermögen daS einzigeMittel, künstliche von natürlichen Mineralien zu unter»scheiden.

§. 156-

Innere Eigenschaften der Mineralien. "

Hierher gehören: DaS Verhältnis zu Säuren; Bec»öndernngen bei mäßigen Graden der Hitze; Schmelzbar»kett und andere Veränderungen bei höher» Graden vonHitze; Phosphorescenz; Magnetismus; Elektricität unddie Resultate einer richtigen Zerlegung.

1) Die Auflößlichkeit der Mineralien in Gauren, «nt»Meder in allen oder nur in einigen, ganz oder gepülvert,mit oder ohne Hitze, Aufbrausen, Veränderung in Farbe,Laliertartigem Zustande, u. s. f.

2) Ihr Verhalten im Feuer, ihr Drrknistern, lhreEnt»kärbung, Verhärtung, Verminderung am Gewicht, PhoS»Vhvrescenz, wenn sie gelinde geröstet, oder im DunkelnMit der Federpose oder einer Nadel gestrichen werben, unddann einen leuchtenden Schein von sich geben.

3) Das Verhalten bet hohen Graden drr Hitz«; ihre^chmelzbarkeit, Verkalkung, ihre Unschmrlzbarkeit, nachden verschiedenen Graden deS Wedgwood'fchen Airs»

Eisenhüttenkunde. M