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Dritter Abschnitt.
Längt , i 2 bis 2 Zoll Fall. Je weniger Wasser er faßt,je mehr Fall muß er haben; je mehr Wasser er faßt, jeweniger, indem bei einem großem Wasservolumen derDruck desselben starker als bei einem kleinern ist.
Wo möglich muß der Graben in einer direkten Li-nie hergeleitet werden, weil viel Krümmungen den Lauf-es Wassers sehr hemmen.
§. 195.
Untersuchung der Gefälle.
Ist das Gefalle des Grabens und das des Stro-mes mit dem Gradbogen untersucht, fo muß das des er-stem von dem des letztem abgezogen werden. Bleibt we-nig oder nichts übrig, so laßt sich daselbst kein Hütten-werk anlegen, Im Fall man nicht unterschlächti-esZeug wählen kann.
Ist das Wasser klein und das Gefalle gering,sind dies sehr widrige Umstände. Ist aber ein starkerStrom und nicht gar zu schwaches Gefalle da, so kannman sich oft durch ein Wehr oder einen Damm, derdas Wasser in die Höhe treibt, helfen.
tz. 196.
Verschiedenheit und Vorzug der Gefälle.
Natürlicher Weise erfordert ein niedriges G e-fälle bet weitem mehr Wasser, als ein hohes.gewöhnliche Nadhöhe belauft sich von 8 bis 14 und 16 §»§>Betragt das Gefalle unter g Fuß, so ist die zum Umtriebeder Räder erforderliche Wasscrmcnge schon sehr beträA'tich. Man ist zujvcilen genöthigt, ein halbunter'schlächtigesZeug vorzurichten. Dies erfordert abcknoch viel mehr Wasser.