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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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362
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z6r Fünfter Abschnitt.

einen Zirkel zu bilden. Unter diestr letztem Bauart ver-sieht man ebenfalls einen runden Schacht/ ob er esgleich eigentlich weniger als ersterer ist.

§- Zi9-

«Vorläge des Gebläses.

Ehe ein Gebläse vorgelegt wird / kommt es vorzüg-lich darauf an / daß die Blasmaschinen (es seyn dies ge-wohnliche Hoijbälge, Kasten, Minder oder dcrgl.') diegehörige Größe haben. Ist das Gebläse an sich jUklein, d. h. steht es nicht mit dem Volumen des Ofensnn Verhältnis, so wird, der guten Einrichtung desselbenrhncrachtet, dennoch der beabsichtigte Zweck unerreichtbleiben.

Ferner kommt es' auf die Vorlage selbst an, sieziemlich so vorzurichten, daß nicht nur der WindstroMbequem und sicher dahin geleitet wird, wo er seine Wir-kung äusern soll, sondern daß auch bei der Maschineriedie möglichst geringste Friktion statt findet.

Um eine beständig gleichförmige Ausströmung desWindes zu unterhalten, ist der §. 281. beschriebene Was-serregulatbr, welcher vortrefliche Dienste leistet, sehr i»empfehlen.

Von der Beschaffenheit und Einsetzung der F 0 rnrist §.234. und 243. geredet, daher alles, was dabei jllbeobachten ist, dort wieder nachgesehen werden muß.

" Da, wo ein niedriges Gefälle und überflüßig^Wasser epistirt, ist ein vorgelegtes Zeug seh*Nützlich.

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