Hüttenökonomie. Z8z
rlkvas tiefer hinunter, abgeschieden. Er gebt tiefer, und«ine nähere Berührung der Kohlen, durch die zunehmen-de Temperatur begünstigt, bewirkt jetzt den ersten Gradder Entsaurung, indem der Kohlenstoff sich mit ei-fern Theil Sauerstoff verbindet, und als Kohlensaureentweicht. — Die Gicht geht noch tiefer; — mittelstder »och höheren Temperatur fangt nun der Eisenstein-latz an, inniger durchdrungen/ mehr aufgelöHt zu werdenUnd eine mujlgtfiüssige Masse zu bilden. Das Eisenoxydidird dadurch mehr von den crdartigcn Theilen entblößt,deshalb die Kohle starker dargnf wirken und mehrtestoff abscheiden kann. — Die Gicht geht noch tiefer,die Temperatur nimmt zu, dem Eisenoxyd wird allerbäurestoff entzogen und es entsteht geschmeidigesEisen. Vermöge der Geschwindigkeit des Gichtganges,der sehr beträchtlichen Hitze und des vorhandenen überstüs-figen Kohlenstoffs, kann es aber obnmöglich lange in die»lem Zustande bleiben; von Natur geneigt, sich mit demKohlenstoffe zu verbinden, nimmt es jetzt eine geringeKßenge davon in sich und wird Stahl. Es gebt nunschnell alle Grade vom weichsten bis zum hartsten Stahledurch.— Die Gicht geht noch tiefer, dieAbsorbnon desKohlenstoffs von Seiten des Elscns nimmt zu und esErsteht endlich Roheisen, erst weises, dann grauesbild schwarzes.
Jetzt hat nun die Gicht die Form erreicht, daSRußige Roheisen gehl tropfenwcis von der Form nieder,sondert sich vor der Schlacke ab und sammelt sich imHeerde.
Indem das Roheisen die Form passirte, mußte je«^ einzelne Tropfen desselben, wegen des heftig darallf