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Systematische Eisenhüttenkunde mit Anwendung der neuern chemischen Theorie / von Wilhelm Albrecht Tiemann
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527
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zte Abtheilung. Von den Kohlen 527'^

-?um Vcrfrischcn sind die weichen und leichtenKohlen am geschicktesten.

§> 458 .

Kohlen,'so sich beim Hohcnofen nicht so vorthcilhaftanwenden lassen/ sind folgende: Eiche»/Ahorn, Spitz«^aborn, Eschen, Ulmen, Tannen, Kiefern, undFichtenkohlcn.

Diese jede Sorte für sich oder im Gemenge, tragennicht so viel Stein und erzeugen weniger Roheisen. Mitguten Buchen« oder Birken « oder überhaupt festem Kotz«len vermengt, wurde das Schmelzen schon besser ausfallen.

Die Eichenkoblen tragen zwar'viel Stein, allein siekommen fast nie zur Wcißglübhitzr, ihr Kohlenstoff ist zugebunden und sie können milhm den Eisenstein nicht ge-hörig cntsaurcn.

Bei Nadclholzkohlen ist das Entgegengesetzte der Fall;diese sieben Nicht vor dem Winde, werden zu schnell ver-zehrt, und verfehlen mithin auch ihre Würkung. Nichtselten ist es indeß dock nothwendig sich dieser Kohlen zubedienen; ob gleich daS Ausbringen schlechter ausfallt.WaS indeß das Eisen selbst bctrift, so ist dies bei Koh«len der Art oft von vorzüglicher Güte.

Zu den Kohlen'von geringerer Güte, sind noch dieEltern, Espen, Anden, Saalwciden u. s. f. zu rechnen.