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Grundkreis O bis zum Fußkreis hin bildet man die Zahnflanke durch eineGerade, nach dem Mittelpunkt des Rades gerichtet.
Für die Außenverzahnung (Fig. 228) legt man durch den Berührungspunkt oder beiden Teilkreise IV und 1- die Gerade unter einem Winkel von 75«, be-schreibt, diese berührend, die beiden Grundkreise 6, und 0^, läßt die Gerade aufdiesen nach entgegengesetzten Seiten hin abrollen, wie in Fig. 227, und Mdetdie Zahnfüße über 0, und 6-, bis bV und IV mit radialen Stücken. DieKopfkreise sind LV und Indem man wieder Zahnteilung, Zahnstärke undZahnlücke aufträgt, erhält man die Zähne.
Die Eingriffslinie ist hier die Gerade selbst, soweit sie in die beidenKopfkreise und fällt, also das Stück uvd. Das Stück, welches bei der
Drehung von zwei zu-^ ^ sammenarbeitenden 'Zäh-" ^ ^ nenzurBerührung kommt,
ist wieder 12 und reichtwieder soweit, als uinnerhalb IV und binnerhalb llV liegt.
Die Konstruktion derJnnenverzahnung ist ge-nau dieselbe (Fig. 229).Die Zahnflanken der Zähne des Rades mit Jnnenverzahnung erhalten konkaveFlanken. Hier ist nur darauf zu achten, daß der Berührungspunkt der erzeugen-, > denGeradenmitdemGrund-
? ' ^ kreise des Rades mit Außen-
verzahnung, also der Punkt?i, außerhalb des Kopfkreisesdes Rades mit Jnnenver-zahnung fällt. Danach istdie Zahnhöhe des Rades llVund die Größe des Winkelsfür die Gerade zu bestimmen.Beide müssen soweit vermin-dert werden. Die Eingriffs-linie ist neb.
Bei der Zahnstangenverzahnung (Fig- 230) erhalten die Zähne der Zahn-stange geradlinige, senkrecht zur erzeugenden Geraden gerichtete Flanken.
Die Eingriffslinie ist uol».
Fig. 22g.
Fig. sso.
Bezüglich der Wahl der beiden Zahnformen sei bemerkt, daß der Evolventen-zahn bei derselben Teilung im Fußkreise stärker auszufallen pflegt, wie derCykloidenzahn, daß seine Festigkeit also eine größere ist. Dieser Umstand wirddie Evolventenverzahnung für Krafträder, z. B. Windenräder, vorteilhafter er-scheinen lassen. Für Triebwerksräder, z. B. Transmissionsräder, treten die