235
Fig. 461.
Fig. 46».
Flanschen bestehen aus einem Winkeleisenring. Eine solche Verbindung ist inFig. 461 wiedergegeben. Der Winkeleisenring wird durch eine einreihige Ver-nietung an das Rohr angenietet,und zwar so, daß das Rohretwas gegen die Stirnfläche desFlausches zurücksteht. Die Ver-bindung zweier Röhren wirddann durch Schrauben bewirkt.
Hauptsächlich schwächereRöhren aus Blech oder über-haupt die vernieteten Röhren er-halten derartige angenieteteFlanschen.
Bei stärkeren Röhren ver-wendet man gußeiserne Flanschen,die man auf die Röhrenden auf-schraubt (Fig. 462)i). Die Flan-schen sind nach rückwärts miteinem Gewindeansatz versehen undso ausgebildet, daß das Röhr-ende auf einen nach innen vor-springenden Rand derselben aufsetzt.
Die Verbindung schmiede-eiserner Röhren mittels lose über-geschobener Flanschen geschieht aufdie verschiedenste Weise. DieFlanschen sind hierbei stets ausSchmiedeeisen gefertigt. Die ein-fachsten derartigen Verbindungensind diese, bei welchen nach Über-schieben der Flanschen auf dasRohr die Röhrenden umgebördeltwerden (Fig. 463). Die Höheder Bördelung muß so groß sein,daß sie eine dichte Verbindunggewährleistet.
Besser und sicherer ist dieVerbindung nach Fig. 464, beiwelcher die Flanschen ineinander-greifen. z,g, 4 °S,
Fig. 4SS.
Flg. 464.
F!g. 4SS
1) Fig. 448, 450 bis 458 und 462 sind von der Kommandit-Gesellschaft fürPumpen- und Maschinenfabrikation W. Garvens in Wülfel vor Hannover zurVerfügung gestellt.
30 *