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Zweiter Band.
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Gestirne

den Jahren 122. und 200 gelebt hat, geschrieben.Meusek Leitf. II. 485.

Gestirne. Nach Goguet sind die beim H'ob vorkom-menden Gestirne i) der große Bär (0. 9. v. y. c. z8.v. Z2. ^isck.) 2) die Plejaden (0. 9. v. 9. o. zg-v. zi. Lirriati.). z) der Skorpion (0. 9. v. 9. Losil.)Goguet I. 29z. fs. In der Beschreibung deSSchildes deS Achilles ist der große Bär ebenfalls daserste Gestirn, wovon Homer redet. Die Griechensetzen den Ursprung desselben in die Fabelzeit hinauf.Sophokles giebt den Palamedes, Theo aber denNauplius als dessen Eisinder an. Die Fabel deSBars trägt Spuren des höchsten Alterthums an sich, undist fast in der ganzen Mythologie ohne Beispiel. Daszweyte merkwürdige Gestirn des Alterthums sind diePlejaden; dann die Hyaden, der Orion, derArcturus, und der Sirius, die alle im Homer,und zum Theil beim Hesiodus vorkommen. Auch sollletzterer schon die Jungfrau unter dem Namen, Dike,gekannt haben. Zum kleinen Bär, soll Thales von Milet entweder die Idee angegeben, oder ihn von denPhöniciern genommen haben. Den Wassermann sollsich Pindar als Ganymed gedacht haben. Durch Phe-recydes soll in eben der Periode der Drache an denHimmel gekommen seyn. Nach einer Stelle des Ana«kreon haben die Griechen auch um diese Zeit das Bilddes Bootes ziemlich vollständig gekannt. Fast um die-selbe Zeit sitzte KleostcatuS aus Tenedos den Widder,'den Schützen und das Böckchen an den Himmel.Erst üa Jahre später werden dann wieder einige Stern-bilder erwähnt, und zwar vom Euripides (ohngcsähr479 vor Chr. G.) Er kannte die Dioskuren, denHasen, den Adler, den Cepheus, die Cassio-