V,, I v. ^ ' !> « - < ^L->.,.,5' -i 't -:> rr^. ^ ,-»7^- .5^ / ) V ?L.»7' >V»F « ! /w. VII^I8 voi^^l^'rivvs Lissn-LibliotlislL Erste Gründe der Bergmrkswiffeilschaftcil aus denen Physisch - Metallurgischen Vorlesungen Joh. Thad. Anton Peithners, Der FF. KK. und Weltweisheit Doct. der R.K.K. A. Majest- wirk!..Bergrnths, Obrist,iiönz- und BergmeisteramtsbeysitzerS, bann vffentl. und ordentl. Lehrers der Bergrechten, dann sämmtlicher Physisch-Chymisch« und Mathematisch - Metallurgischer Wissenschaften an der hohen Schule zu Prag. Zum Gebrauch seiner Zuhörer. - c. PRAG, gedruckt bey Johann Joseph Clanser, Königl. Hofbuch- dnickrr, 1770» e Vorrede. an LmpirischenNach- 6^ richten von Bergwerken über- hauphauch an gelerhten Schriften, wo- rinnen verschiedene dahin einschlagende einzlene Materien Meorerisch verab- handlet werden, nicht fehlet: so ist doch zurZeit noch kein Lehrbuch für Anfänger bekannt, worinnen die Gründe sämmtlicher Bergwiffenschaften kraxmLnsch, und in LMemLnscher Ordnung vorgetragen würden; der Verfasser dieses Werkgens sahe sich demnach bemüßi- get, als von Ihr» Kaiser!. Köil. Apost. Majestät ihme das Lehramt dieser Wissenschaften an der hohen Schule zu Prag aufgetragen wurde, selbst einen Plan zu unterwerfen, nach * 2 wel- welchen er seine AcaäemLsche Vorlesungen einrichten könnte; nach diesen Entwurffe nun, welcher die Begneh- mung der höchsten MstMchltt erhielte , und hernach in Druck bekannt gemachet wurde, hat derselbe seine Lehrsätze verfasset, und solche bis- hero seinen Zuhörern neben der mündlichen Erklärung nur abschriftlich mitgetheilet ; da aber das Wr wegen des weitschichtigen Umfanges des zu bearbeiten gehabten Feldes wider Vermuthen zu einigen starken Bänden angeschwollen, welche abzuschreiben viele Zeit erforderlich wäre, und die von denen Abschreibenden aus Mißverstand darein gebrachte Fehler immer von einen auf dem anderen fortgebracht, auch die eigene noch mit fremden vermeh- ret- verfolglich der Inhalt an vielen Stellen sehr unverständlich wurde; so entschlösse er sichven wesentlichen Jn- haltdieser weitläufigen Schriften soviel möglich in kurze Satze zusammen zu fassen , und solche in einigen nach dem unten folgenden labellarischen Grundriß der Hauptheilen abgesonderten besonderen Abhandlungen zumDruck zu befördert!/ um solche sonach seinen Zuhörern, als einen Leitfaden vorzulegen, wor- nachsie bey dem mündlichen Vortrag ihre Aufmerksamkeit richten könnten. Da also in gegenwärtiger, und denen ftrnerö nachfolgen sollendenAbhandlun- gen nur ein Auszug des vorbemeldten zum eigenen Gebrauch des Lehrers gewidmeten Ersgelieferet werden will, wobey sich derselbe das mehrere zu münd- mündlicherErklärung in seinem Hörsaa- le vorbehält: so darfman darinnen War keine große Ausführung einzlener Materien erwarten; gleichwohl aber hat sich der Verfasser angelegen seyn lassen, dieHauptsache in ihrer natürlichenOkd- nung nach den Regeln der Vernunft, und Erfahrniß abzuhandlen, und dabey nichts zuvernachlaßigen: wodurch Anfänger auf deutliche Begriffe gebracht , und daraus weitere Folgen zu ziehen, sonach aber solche bey der Ausübung auf die Gegenstände des Bergbaues nützlich anzuwenden, verleiten werden mögen; das abgängige wird der mündliche Vertrag ersetzen. Im weiteren, und da die Bergleüte in Deutschland eine besondere Sprache reden, an welche Anfänger nothwendig big gewöhnet werden müssen, wenn sie Dinge, welche man ihnen bey deraus- üblichen Bergbaukunst in eben dieser Sprache nennet, recht begreifen, auch selbst von Bergleuten verstanden werden wollen: so hat der Vefaffer geglau- bet, berechtiget zu seyn, sich hiermnen der Bergmännischen Ausdrücken, und ^ Redensarten zu bedienen, wenn gleich dadurch die Beobachtung der Regeln einer reinen deütschen Schreibart verwüstet worden, worauf es ohne dem bey Büchern von dieser Art die nicht in das OrammarLsche Fach gehören, nicht ankommet; Massen die Rei. nigkeit der Sprache nach dem Ausdruck eines wohlbekannten gelehrten Schweißers so lange bey einer guten Schreibart das geringste ist, als die Kunst wohl zu denken dabey das mchriste bleibet. Die Bergwerkskunde Wird in zwo Classen gecheilet: >-sli die Ph»suche. __In die juridische. Setzet eine gründliche Erkanntniß voraus. Der körperl.Dingen überhaupt, besonders aber des Mincralreichs. Der einzelnen iniire-iunterirdt wird überhaupt die rallschen Körper- Der Metallen und Halömetallcn. ssche Natur- lehre O'Il-'tlCL > tülikerra- nea) genen- net: dazu gehöret: Mathematischer Regeln, die Gegenden, ob - und unter der Erden durch das Maas zu bestimmen; dann durch rechtschaffenen Gebrauch der Werkzeuge dielstande die Mineralien in der.'Bergbau Erde auszusuchen,>knnst auf das leichteste, sicherste , und vor- theilhafteste zu bearbeiten, so fort aber au Tag zu bringen. Heißet im weitläusti- geren Der- (H,rs botloria) darunter werden begriffen : 'r. die unterirdische Crdbe- schreibung MeoZraxlüa tübrerraneg.) 2 . die Minera- lienknnde Ou- nersIoZis.) die Metallkunde (Kiew!- lur§ia.) 'i. die unterirdische Meß- kunst (6eoms- tris lubterra nes. r. die unterir- ldische Bewe- Iguugsknnst, Der Art und Weise wie die aus der Erden hervorgebrachte Mineralien zu be-tdekunst haudlen, zu scheiden, ^ (Lbz-miss ünd zu mitzlichen ' Gebrauch herzustellen? (lilecdsnicn Lblerrane».) z. die Grubenbaukunst. (^r cbiteÄnrn tud- .rerrgnea») säM Schei-si- die Probte - " " i knnst. (e^rs äo- IcünntilLa.) üvletallur- ^ 2 > die Schmolz Erhalt den Namen der metallurgi- giLse.) da durch wird verstanden: kvnst. (/U'8 5u- toris.) z. die Bergfa- brikenkunst. (^rs ksbric^lo sriamersllien. des natürlich- und wilkührli- chen Rechts, besonders aber der Staatsund gemeinen Berg- rechtsge- lährheit- päeuriae pu- 'blicne ^ xirlvarse.) W«»W«W Aus der ersten Abhandlung Oeograxbia 8ubterranea. §>ie Erde aller unter Nie Erde nach ihrer innerlichen Bestandnuß mit Inbegriff M. aller unter-und auf ihrer W Oberflache weder aus einer saamhaft - oder innerlich ausdehnenden Kraft, noch durch den Umlauf nahrhafter Saften in ordentlichen Gefäßen, sondern bloß durch den äußerlichen Ansatz entstehender lebloser, und nicht organischer Körper, welche Mineralien heißen, wird unter der Benennung des Mineralreiches verstanden. §)ie Mineralwerdung geschiehet nur seltsam an der Oberfläche, am mehristen Zl2 aber 4 Htz ( S aber in dein inneren der Erde in besonders darzu bestimmten Erzeugungsstadten. Die eigentliche Gebmtsorter deren metallisch- und halb-metallischen Erzlen sind entweder lange, und tiefe in unterschiedlichen Richtungsünien sich durch Berge und Thäler sowohl kaiMel fortziehende als einander durch kreuzende theils mit Änderbaren von dem gemeinen Gebürgsge- siein unterschiedenen steinig - oder erdigen Materien schon wieder angefüllte, theils aber noch da , und dorten ostene, und dem Master zum Umlauf dienende Ritzen, oder Spalten, welche man nach dem Unterschied ihrer Weite, Breite, Tiefe, und Richtungsünien, Gänge, N-lüfte , Gefährte, und Geschicke, auch, wenn deren viele einander überkreuzen, oder zusammen stoßen, Stockwerke nennet ; oder es sind unterschiedlich über einander liegende Erd - und Stemschichten, welche man Flötze heißet. §. Z. der Dammerde, dann auf der Oberfläche des Erdbodens werden zwar da, > und dorten einzelne Erztstücke angetroffen , und es kann sowohl an denen Ufern der Flüssen aus dem Sand, als auch in niedrigen Gegenden aus der Dammerde öfters , H§ ( ? öfters Metall gewaschen werden; Es sind aber solche metallische Steine, Sand, und Erdlagen nur als Bruchstücke, und Geschübe von Erztgängen, oder Flöhen anzusehen, welche nur Zufälliger Weiße, und meistens durch Ueberschwemmungen an solche Gegenden versetzet worden seynd. §. 4 . Die Erzte deren Metallen, und Halbmetallen werden vorzüglich in denen Gebürgen gesuchet; nicht alle Gebürge aber sind mit Erztgängen versehen. §. Die Gebürge sind in Ansehung ihrer Lage , Gestalt, Größe, Zusammenhangs, dann innerlichen Baues, und Beständniß von einander unterschieden, und können unter dreyerley besondere Classen gebracht werden. Zu der Ersten gehören die Hauptgebürge , welche kettenförmig an einander hängen, und in unterschiedlichen Nichtungslinien sich sowohl der Breite, als Länge nach durch große Erdstriche ausdehnen; Ihr innerlicher Bau ist fast durchgehends einförckig; die Steinlagen sind in ihnen mehr senkrecht, als flach, und das Gestein viel einfach-und fester, As als 6 S als in anderen Gebürgen; in diesen werden eigentlich die Erztgange (§. 2.) angetroffen, man nennet sie also auch die Gang - oder Erztgebürge. §. 6 . der änderten Classe gehören die entweder nur einzeln auf flachen Land in geringer Erhöhung oder aber an dem Fuß, und Gehänge deren Hauptgebürgen, befindliche Berge, welche aus vielerley bald dick, bald schmal über einander liegenden sich mehr dem Horizont zuneigenden Gestein - und Erdschichten bestehen; diese Schichten sind aus mancherley bald einfacheren, bald gemischten Stein-und Erd- materien , dann aus allerley versteinerten Thier, und Pflanzenkörperm zusammengesetzet ; und obwohlen man in denen Schichten öfters metallisch-und halbmetallische Erzte antrift: so sind sie doch mit ordentlich weit in das Feld streichenden, oder in die Tiefe niederlassenden Gangen c§. 2.) nicht versehen; man nennet sie Flötzgebürge. §. 7 » Aur dritten Classe endlich gehören die ebenfalls nur einzeln in unterschiedlichen Lan- N S 7 Landern in Vorschein kommende Gebürgt, worinnen man gar keine Ordnung, mithin weder Gange noch Erdschichten (§.2. und 6.) antrifft; man nennet sie Srück- Kche Gebürge. §. 8 . 3 ?ach der Größe/ Lage, Gestatt, Zusammenhang, und Richtung, dann nach dem innerlichen Bau und Beständniß, der Gebürgen ist zu schließen: daß sie durch unterschiedliche auf einander gefolg- te Veränderungen des Erdkörpers, und zwar am ersten die Hauptgebürge (§. 5.) von diesen die Mtzgebürge (§. s.) durch Zerstöhrung dieser, und jener aber allererst die ftückliche Gebürge (§. 7.) entstanden seyen. §. 9. Äach der sM^roiäischen, und gegen die Pohlen abgeplatteten Gestalt der Erde, wird mit aus livärollatischen Grundsätzen bestimmet: daß dieselbe sich ehemals in einem flüßig-oder weichen Zustand befunden, und eine vollkommen runde Gestalt gehabt habe; aus eben diesem Grundsatz, dann der täglichen Bewegung der Erde um ihre Axe kann die A 4 . in 8 in der Geschichte Msyses bemerkte Absonderung des trockenen von dem Wasser, auch die Entstehung deren Hauptgebürgen selbst (§. 5.) erkläret werden. §. ro. ^ Äie Entstehung der mehristen in diesen ^ Gebürgen befindlichen Ritzen, Spalten, oder Gängen (§. r.) hat am wahrscheinlichsten bey Vertrocknung des Anfangs noch weichen Erdkörpers geschehen können , welches L xottsnori zu erweisen ist. §. n» ^ Einige Berge sind entweder ganz, oder zum Theil durch Erschütterungen, oder aus anderen Ursachen einigermassen aus ihrer ersten Lage gerücket worden; und daher rühret die Verrückung, und Abschnerdung ' deren ErzLgängen, dann die Veränderung des Gebürggesteines in Ansehung seiner Lage, Festigkeit, und einig-anderer Beschaffenheiten. §. r 2. Äus der Lage der Flötzgebürgen, und aus der Anzahl ihrer Schichten (§.§.) dann aus der MamgWigkeit der Materie ^ S ( N ) S 9 terie, woraus diese bestehen, besonders aber aus denen häufig darinnen vorkommenden Versteinerungen ist zu schließen: daß sie mit denen Hauptgebürgen nicht zugleich, sondern zur Zeit, als der Erdboden schon feste, und von Thieren bewohnet Ware, durch mehr und zum theil nach langer Zeit auf einander gefolgte Ueber- schwemmungen, unter einem bald bewegten, bald stillstehenden Wasser zusammengesetzet worden seyen. §. i Z. §)ie Erfahrnuß lehret es: daß durch Erdcrbrechungen, und Erdbrande sowohl Haupt-als Flötzgebürge zerftohret,und veränderet worden, und daß durch dergleichen innerliche Bewegungen auch auf flachem Land neue Berge, und in dem Meer Inseln entstehen; auf solche Art haben Zweifels ohne die stückliche Gebürge (§. 7-) ihren Ursprung erhalten. §. 14. Äus dem heutigen Zustand deren in denen Hauptgebürgen befindlichen Klüften, und Gangen, da sie theils mit festen Gestein, oder schmierigen Materien angefüllet, theils aber noch offen seynd, und dem ZlZ Was- 10 c ) tzs Wässer zum Umlauf dienen (§. 2.) dann aus denen in alt-verhauenen Bergwerken aus dem Gestein hervor tretenden sogenannten Bergguhren, und Erztsintern, wodurch öfters das alte Gezimmer über- zohen wird, auch aus der zum öfter» auf denen Oberflächen der Crystalldrußen, und Sintern von einer, oder der anderen Seite her angeflogenen staubigen, blätterigen, oder körnigen Erztmatene, und gar oft in solch unterirdischen Gegenden bemerkten Schwaden, oder mineralischen Dünsten erkennet man: daß die Entstehung des Ganggesteines, und der Erzte, theils durch die Anschwemmung, theils aber durch die Einwitterung nach und nach geschehen seye, und von der Natur noch immer fortgesetzet werde» §. 15. durch Austrocknung des Erdkörpers enstandene Ritzen, und Spalten (§. io.) sind größten theils durch das von Regen wieder aufgeweicht , oder durch die heftige Sonnenhitz locker gewordene Erdreich vbenher verrollet, und verstopfet worden, wenn sie gleich in der Teufe noch lange hohl geblieben; daher rühret es: daß die Gange selten vom Tage nieder edel befunden werden, und daß manchesmal zwi- rr schen dem feineren Ganggeftein, taube Mittel, und feste Knauer angetroffen werden. §. 16 . Einige solche offen gebliebene Ritze, und Spalten, sind bey erfolgten Ueberschwem- rnungen ganz mit tauben Schlam, oder Sand, vom Tage hinein angefüllet worden ; daher rühren die sogenannten faulen , oder tauben Gange, welche man gemeiniglich in niedrigen Gebürgen, und in Gebürgsscheidungen nach der Lange der Thaler streichend antrifft. Einige Klüfte, und Gange sind allererst damals durch gewaltsame Erderschütte- ^ rungen (§. 11.) entstanden, als andere schon mit Ganggestein, und Erzten angefüllet waren; daher rühret es: daß Gange einander sowohl dem Streichen, als Fallen nach durchsetzen, abschneiden, yer- ^ edlen, oder verunedlen. §. 18. Äie Veredlung, oder Verunedlung deren - Gangen hanget ab von der Verhaltnuß der 12 der Gebürgen, und des Nebengesteines, aus welchen die ersten Erztanfange durch verschiedentliche würkend -und leiderrdeMit- tel entwicklet, und entweder Dampf-und Dunst-weis, oder aber als ein zarter Schleim (§. 14.) übertragen werden. §. ry. 38 enn die Übertragung mittelst einer ftuchten Einsickerung der erztmachenden Materie in die hohk Klüfte, und Gänge durch die Zwischenöffnungen des Nebengesteines, oder durch kleine Nebenritze, so man Geschicke und Fälle nennet, geschiehet : so heißet es die Anschwemmung (§. 14.) geschiehet es aber Dampf-und Dunst-weis: so nennen es die Bergleute das Emwitteren (ibiäem.) §. 2O. Äre Erztanfange bestehen in einer dreyfachen Grunderde, als in einer Glasartigen , in einer Fetten, oder Brennlichen, und m einer Metallischen, welche man bey chymischer Behandlung deren Metallen, und Halbmetallen durch die Verglasung, Herschlackung, oder Verkalchung, und ihrer Wiederherstellung aus denen metallisch-oder halb - metallischen Kalchen, auch durch , S(A-)tzS ^ durch ihre vorzügliche Schwere und durch das jedem Metall und HalbmetalL besonders insitzende Farbweestn erkennen kann; der vorzüglichste Grundstof des Ganggesteines aber ist die erste glasartige Erde, welche sich ebenfalls durch die Versthlackung, oder Verglajüng kennt- bar machet. tz. ri. ^ie würkende Mittel (§. iF.) wodurch Diese begreifliche Erztanfänge aus ihrer ersten Verbindung rmt dem gemeinen Ge- bürgsgestein getrennet, sonach aber in einem flüßigcn Zustand in die eigends zur Erzterzeugniß bestimmte Behältnisse (§. 2 .) übertragen werden (§. i8.) sind das Feuer, oder die von diesem abhängende unterirdische Wärme, die Luft, das Wasser, und die anziehende Araft ; leidende Mitte! aber deren sich die Natur zur Erztwerdung bedienet, sind einfache Salze, der Schwefel und Arsenik. §. 22 . §)urch das Feuer welches eigentlich die Trennung, deren Anfangs in einem zerstreuten Gemenge befindlichen Erztanfan- gen, verursachet, verstehen wir eben das- jeni- r4 N ( -U- ) S jenigeElementarische Feuerweesen, welches aller Orten sowohl ob-als unter der Erde anweesend ist, den Grundstof des Lichtes abgieber, und durch dessen Bewegung in denen unterirdischen Gegenden eine gelinde Warme verursachet wird; dieses Elementarische Feuerweesen ist dem Erdkörper schon bey dessen erster Entwicklung miteinverleibet worden, wechslet beständig in denen Zwischenöffnungen der Erde ab, und wird bey alltäglicher Umdrehung der Erde von außer; durch die Sonne unterhalten. §. 2 > Nie Luft, dienet eines theils eben auch Zur Trennung gesagter Anfängen (§. 20.) und zur Verdünnung der erztlnachendm Materie, wenn ihr durch Würkung des Feuers bey Ausdehnung der Zwischenöffnungen des Gesteins ihre Schnellkraft auszuüben, Gelegenheit verschaffet wird, größtmtheils aber dienet sie zur Aufnahm, und Erhebung deren durch die Warme schon getrennten Theilen , damit sie hernach Dampf- und Dunst-weise (§. 14.) in die bestimmte Behältnissen übertragen werden können. §. 24. Das -5 s§,( Ä-,) S §. 24. §)as Wasser ist nicht nur als ein Auf- lösungsmittel bey Entwicklung deren Erzt- anfangcn, durch Erweichung des mit de- nenselben Anfangs verbundenen tauben Erdgemenges/ sondern auch hauptsächlich für das Uebertragungsmittel anzusehen, wodurch die erztmachende Materie denen Klüften, und Gangen als ein zarter Schleim (§. 14.) zugebracht wird; und da auch das reineste denen unterirdischen Gegenden von oben zubringende oberirdische Schnee-und Regenwasser allemal mit einer zart Crystallmischen Erde gemi- fchet ist: so traget diese fremde Beymischung zum Grundstof der Erzte- und des Ganggesteines schon selbst sehr vieles bey. §. Endlich sitzet allen Körpern, und einem jeden körperlichen Bestandtheil ins besondere eine eigene Kraft innen, vermöge welcher sie sich einander ohne äußerliches Zuthuen einer anderen fremden Kraft näheren , welche denen Naturkündigen unter der Benennung der Anziehungskraft (§. 21.) bekannt ist; durch diese Kraft geschiehet »s S c s ) ^ schiehet es: daß die in einen flüßigen Zm stand versetzte Grundtheile nach Verhalt- nuß ihrer Einfachheit, Größe, Gestalt, und Berührungspunkten an einander gerathen , und bald in regelmäßiger, bald in unordentlicher Gestatt zu Körpern von besonderer Art verbunden werden. §. 26. Das erste: was nach Entwicklung der glasartigen Grunderde (§. 2.0.) durch eine neue Verbindung der Theile zuwegen gebracht wird, sind die einfache Salze, welche uns unter denen Benennungen der Salzsäueren, und Laugensalzen bekannt seynd; durch deren Behuf bereitet sich die Natur wieder andere Hülfsmittel, wodurch sie das Vererztungswerk, sonach gänzlich auszuführen vermag. §. 27. Äus denen bey chymischen Arbeiten vorkommenden Erscheinungen beobachtet man: daß die starkeste Säuere, welche die Chy- nnsten mit dem Namen der Vitriolfaue- re belegen, weilen ihnen der Vitriol das meiste davon Zu ihrem Gebrauch lieferet, von der Eigenschaft seye, das Brennbare, das ist: die zwote Grunderde deren nie- H ( -8- ) tzK r? metallischen Körpern an sich zu ziehen ; Durch dtese Verbindung entstehet das, was man in der Mineralogie den Schwefel, nennen (§. 21.) Aus der gemeinen Salzjauere, wenn solche neben dem metallischen Grundweeien mit einer wenigen Alkalinischen Erde figiret wird, em stehet der Arsenic (idiä.); dieser Produkten bedienet sich hernach die Natur ferners als leidender Vererztungsmittel (§. 18.) da sowohl eines als das andere nicht nur für sich sehr flüchtig ist, sondern auch vermittelst derenselben die zur Erztwerdung erforderliche Grundtherle leichtlich mit verfluchtet, in Dünste erhoben - sofort aber sowohl in denen hohlen Klüften, und Gangen als auch durch die Zwischenöffnungen des etwann vorrathigen schwammigen Ganggesteines fortgetrieben, und endlich an feste Gegenstände mittelst der Anziehungskraft (§. 21. und 25.) zu festen Nullen verbunden werden können. §. 28. Äa man die Metalle- und Halbmetalle enüveder schon gediegener in hohlen Dru- ßen, und auf den äußeren Flachen des festen Gesteins auch selbst in dem Gemenge des Ganggesteines zainjg, blätterig, körnrg, angeflogen, und eingesprengt, B oder !8 ScS oder aber als einen metallischen Ralch mit dem Schwefel, oder Ärsemc, und mit allerley anderen Materien, auch meh- rerley Metalle mitsammen vererztet, und bald ganz derbe Erzte, bald aber nur ein loseres mulmiches oder ocherartiges Erztgemenge nicht minder einen metallisch-und halb-metallischen Gehalt in mineralischen Wässern , antrieft: so erkennet man : daß die Metall -und Erzterzeug- nuß theils schon vor, theils mrt, und theils nach Entstehung , und Verhärtung des Ganggesteines geschehen seye, auch in denen schon erzeugten Erzten hernach wieder eine neue Auflösung, tzerstöhrung, oder Verwitterung vorgegangen seye. §. 2Y. Aaben ßch hie metallische Grundtheile, welche entweder durch die Anschwemmung, oder aber durch die Einwitterung (§. 14. 19.) in die hohle Klüfte gebracht worden, in rechter Verhaltnuß an die Söhlbander oder auf die Flachen hohler Drußen ohne fremde erdartige Beymischung angehäufet: so sind daraus gediegene Metalle, oder derbe Erzte entstanden, welche durch eine nach, und nach emgesi- ckerte schleimige Materie überschwemmet, und emgehület worden, so zwar: daß , 19 nach Ertrocknung, und Erhärtung dies sts schleimigen Weesens auch in festen, und tauben Gangarten öfters Zainig, blätterig, und körniges Metall angetroffen wird. Sind aber die metallische Anfange mit der Materie des Ganggeftei- nes nur nach, und nach angehäufet worden : so haben nur eingesprengt-und körnige Erzte entstehen können. Ist entweder schon festes Ganggestein da gewesen, ehe die Einwitterung geschehen : so haben sich die metallische Theile nur auf denen äußeren Flachen anhangen können, und da heißet es angeflogen, oder es wäre die schon vorhandene Gangart noch locker,, schwammig, und mit weiten Zwischenöff- nungen auch unterschiedlichen Geschückcn versehen: so haben die metallische Dünste, und Dampfe, in dieselbe einen Eingang gefunden, verfolglich haben' die Erztan- fange darinnen abgesetzet werden können; Endlich können auch nach schon vollbrachter Erztwerdung durch Lorroüve Feuchtigkeiten neue Auflösungen, und Verwitterungen zuwege» gebracht werden, woher die metallische Muhlme und Ocher, die Nmenrirenden Wässer, auch öfters die Hergsthwaden ihren Ursprung haben. Br §. zo. Db- 20 S S §. Zs. Äbwohlen die Hauptgebürge die eigentliche Ganggebürge seynd: so lehret doch die Erfahrnuß: baß die Gänge nicht in allen Gebürgen, auch nicht überall an ei. nem Gebürg edel seyen ; die Ursachen fündiger, oder unfündiger Gebürgen rönnen theils von derselben innerlichen Beständnuß, Zusammenhang deren Be» standtheilen, und aus den innerlichen Bau, theils aber auch von einig äußerlichen Umstanden, als von ihrer Höhe, Gestalt, Lage, und Richtung hergeleitet werden. §. Es ist sehr viel daran gelegen: ob die Gebürge aus einfach e oder gemischten Gestein bestehen; Ist das Gestein allzu einfach, und bestehet entweder^aus blossen Kalch, gyps - glasartigen L-andjaspis, oder kieselartigen Gestein: so wird das Gebürg schwerlich fündig seyn; denn solchen Gebürgen manglet es größten theils an der zur Erzt - und Metallwerdung erforderlichen zwoten, und dritten Grunderde (tz. 20.) womit hingegen andere aus einem mehr gemischten GHein bestehende H cn ^ 2r Gebürge in gehöriger Verhaltnuß verstehen seynd, und man kann nicht selten aus der Farbe das in denen Steinen befindliche metallische Grundweesen erkennen. Die Erfahrnuß bestätiget es auch: daß man in verschiedentlich gefärbten Gebär- gen, besonders aber in denen an welchen man da, und dort in der Dammerdc gefärbte Schweife, oder Streife wahrnimmt eher reiche Erztgange, als in gemischten, grauen Wackengebürgen antreffe. §. Z2. Weder ein allzu grob unartiges, noch ein allzu klares Gestein ist zur Crztwer- dung tauglich; auch auf dessen Harte, oder Lockere kommet es dabey mit an; denn man weis aus der Erfahrnus: daß man die Gange in lockeren, und weicheren Bergarten viel edler als in härteren, und festeren antreffe. Aus lockeren und feuchten Gestein kann die Auflösung, und Entwicklung der Erztanfangen durch oben angezeugte würkende Mittel (§. 18. ri. 22. 2Z. und 24.) viel leichter, und bequemer, als aus festen , und harten geschehen , bey jenen kann die Wärme viel würksamer seyn; sie sind auch zu Aufnahme der feuchten Luft, und des Wassers viel geschückter als diese, bey welchen sich B z we- sL e HA wegen ihres festen Zusammenhangs und deren allzu engen Zwischenöffnungen in Ansehung der Auflösung, Entwicklung, und Versätzung der metallischen Grundtheilen (§. 20.) nothwendig große Schwierigkeiten ergeben müssen. §. Z z. §)ie Nothwendigkeit jener großen Ritzen, und Spalten, so wir Erztgange, und Klüfte (§. 2.) nennen in denen Gebärden, welche fündig seyn sollen, erziehet sich aus der vorausgelassenen Erzter- zeuaungsgeschichte; zu Veredlung deren Kluften, und Gangen traget aber auch noch sehr vieles bey, wenn außer diesen das Gebürgsgestein mit vielen kleinen Ne- benritzen, flachen Schieferschichten, und Steinsablösungen versehen ist, wodurch die erztmachende Materie denen Gangen von Hangenden, und liegenden zugebracht werden kann ; und ist sich verfolguch gute Hoffnung von einem Gebürge zu machen, wenn diese flache klüftige Steinlagcn, und Ritze schon mit qwarzig, jpatchig , Horn- steinartig, gliemmevig, und anderen gemeiniglich das Ganggestein selbst ausmachenden Materien angefüllet seynd. §. Z4. In c n ) S 23 §. Z4. ^Hn Ansehung der äußerlichen Gestalt werden jene Gebürge so eine sanfte Donlage haben, und nicht prallig, oder gähe aufsteigen, sondern von einem weiten Umfang sich nur nach, und nach zu einer mäßigen Höhe erhoben für erztfündig angesehen ; denn hohe und prallige Gebürge bestehen größtenteils aus. wilden Sand, oder anderen unmetallischen zerstücklet, und allzu klüftigen Gestein, welches von einer allzu starken- Austrocknung herrühret, wodurch die Natur in Erzeugung der Erzte gchmderet wird; diese Gebürge werden auch aus politischen Ursachen nicht vor bauwürdig gehalten , wenn würklich da, und dorten einige Erztgange durch sie setzen; denn Erstlich ist ihnen nicht änderst als am Fuß mit Stollen bequem- lich beyzukommen ; Andertens setzen die Gangechald wieder zu Tage aus, weilen das Gcbürg eben so gähe auf der Hintern Seite fallet, als es auf der vordem steiget; und Drittens erschweret die beständige Auswechslung und Ausbesserung des Gezimmers, oder Grubengemäuers wegen des sehr klüftig, und immer nachdruckenden Gesteins die Unkosten allzu stark, daß man also bey dem Bau keinen sonder- B4 li- 24 c H-) tzs lichen Nutzen hoffen darf; je mehr Raum hingegen sanft aufsteigende Gebürge Einnehmen , je mehr Gangesind da zu vermu- Lhen, je mehr können sie die zur Erzter- zeugnuß unumgänglich erforderliche Feuchte (H- Z 2 .) erhalten, und je weiter rönnen sie ihren Streichen nach gut thuen. §. Z5. Eben aus der Ursach ziehet man die Mittelgebirge denen hohen Debürgen vor, besonders, wenn erstere da uns dorten mit Absätzen, feuchten Gründeln, und kleinen Wasserbuche!» versehen seynd; denn in diesen kann die Erzterzeugnuß viel bequemer sowohl durch die Anschwemmung von oben nieder selbst aus denen hohen Gedingen als durch die Einwitterung von unten geschehen ; wogegen die oberen Ge- bürgsspitzen nicht nur keinen Zufluß der erztmachenden Materie haben, sondern die metallische Witterungen gehen durch das allzu klüftig-und rauhe Gebürgsge- stein mehristen theils zu Tage aus, und werden fruchtlos in dem Dunstcrens Zerstreuet ; dahero man auch selten edle sondern nur unedle und solche Metalle in hohen Gebürgen antrifft, deren Theile sich leichtlicht verfluchten lassen. §. z6. Bey s§ ( S 25 §. 36 . §8ey diesen ist aber auch zugleich mit auf die Lage, Zusammenhang, und auf ihre RichtungsUnien zu sehen : die Bergwerrs- kundigen in der nördlichen Breite des Erdbodens haben nicht ohne Grund jene Gebürge zur Erzterzeugnuß, am geschück^ testen zu seyn erachtet, welche sich von Sudost nach, und nach erhöben, und da sie sich in einen kettenförmigen Zusammenhang mit ihren Gebürgsrücken durch einen geraumen Strich Landes fort ziehen,, endlich in Nordwest wieder abfallen: bey solcher schiefen Lage können die Berge nicht so fthr von der Mittagshitze ausgetrocknet werden; wobey ihnen auch die feuchte Sudwest - und lTkordwestwinde mit zu Hülfe kommen. Indessen ist dieses keine Generalregel, da man auch reiche Erztgebürge antrifft-, welche eine andere Richtung haben, doch weis man aus der Erfahrnuß: daß jene Gebürge, welche von anderen gegen die heftige Mittagshitze gedecket werden, und zwar die meiste an jenen Seiten, woher ihnen die meisten Feuchtigkeiten zukommen, am edlesten seynd. §. Z7. AuS s§ c S-) R LS §. 37. Äus dieser Ursach kömen auch jene Gedinge vor anderen fruchtbarer an Erzten seyn, welchen Seeflüße, und Bache nahe gelegen ftynv; und besonders diejenige, welchen die Fmße m ihrer Richtung folgen ; denn die von Zeit zu Zeit daraus aufsteigende Dampfe verdücken sich an denen Bergen, zu Nebel, der bey erfolgender Erwärmung sich in Tropfen auflöset, ver- folglich das Erdreich befeuchtet, wodurch die Srztwerdmg sehr beförderet wird. §. Z8» Gleiche Würkung hat auch der nach, und nach in denen hohen Gebürgen zu Wasser aufgelöste Schnee, wodurch denen Mittel-und niederen Gebürgen die Erztanfan- ge beständig von oben zugebracht werden, wenn gleich die Giepfel solcher Berge, in dem Absehen des Bergbaues selbst keine Änderbare Achtsamkeit verdienen. A Z9» nicht jedes Gebürg t auch nicht ein Gebürg an allen Seiten gleich zur Erzter- zeugnM geschickt ist: so sind auch nicht alle c A L?" alle Gmrge in einem Gebürgt gleich edel^ rmd es kann nicht von der aus vorberühr- ren. Umstanden beurtheilten Fähigkeit eines Gebürges zur Erzterzmgnuß so gleich ge- folgeret werden.: daß alle in demselben streichende Gänge,, edel seyn müssen ; denn durch zufällige Umstände hat die Erztwer- düng in einem Gang täglicher als in dem anderen geschehen kennen. Nach Ver-- haltnuß des Streichens, Fallens, der Mächtigkeit und des Ganggestems sind die Gänge in ihrer Tugend von einander unterschieden» §. 40. Aange. ss mit denen Gebürgen ohne viele Krümmungen, und Wendungen gegen eine gewisse Weltgegend immer einen gleichen Strich halten, und das Gebürg einnehmen, sind vor anderen welche nur an denen Gehängen oder Thälern Hinstreichen, und kein starres Dach über sich habm, der Erfahrnnß nach viel edler, und beständiger ; denn im ersteren Fall hat ihnen die erztmachende Materie von beyden Seiten reichlich, im änderten Fall aber nur von der höheren Gebürgsseite, zubringen können, woher sie aber auch nnt vielen schla- wigen, und sandigen Lagwässern angefüllet worden (§. 16.) kommen aber Ge- - bürgs- -s Hc ) hs bürgsscheidungen vor: so veränderen die Gange gemeiniglich ihr Streichen, und Beschreitten entweder ein anderes Gefährte, oder werden zertrümmeret, auch durch einkommende Kastberge, und feste Knauer verdrucket, verschoben, auch manchesmal gar ausgetastet. (§. n.) §. 4-r. Einzeln auch?ArMe1 neben einander streichende Gange, wenn sie nicht zu-und absetzende Gefährten haben, sind selten gar edel, wohl aber ist sich von jenen so in schiefen Winkeln dem Streichen, und Fallen nach zusammen schaaren, sich mit einander schleppen, und die einander in schief« auch rechten Winkeln durch Kreuzen, gute Hoffnung,, zu machen, Massen die crzt- machende Materie leichtlich von einem auf den änderten Gang hat gebracht werden können, (§. 17. r8. is. 20. und weiter) ehe noch der ganze Raum mit dem Ganggestein (K. 14.) angefüllet worden ist. §. 42. 88enn auch ein edler Gang durch andere übersetzende, oder demselben zuschaarende taube Gänge, oder FaAen abgeschnitten, oder aber auf eine Strecke weit verunedlet (, ) HS 2- worden (§. r 7 .) so kann er sich doch nach überbrochener Faüle in seinen Streichen wieder einrichten, und im weiteren Feld edel befunden werden. §. 43 * ^ind aber Gange durch andere Gange, Gebürgs--oder Steinscheidungen abge-» schnitten, und (nach der Bergsprache) aus ihrer Stundt verworfen worden, welches durch die (§. n. und 17.) bemerkte Zufälligkeiten hat geschehen können. So ist ihre Ausrichtung dem Streichen, und Fallen nach durch Dwerjchläge, Umbrüche, über sich brechen, und abteufen ebenfalls wohl möglich ; und kann hierzu die äußerliche Gestalt der Gebürgsge- gend öfters Anleitung geben,, wohin man sich in der Gruben zu wenden habe ? wenn man Obacht hat, nach was für einer Richtung sich etwann bey der Austrocknung oder einer anderen vorgegangenen Veränderung das Gebürg losgerissen, und gesenket (§. i v. n.) verfolglich den schon da gewesten Gang mit sich hinunter gerissen habe ? §. 44. Was N c HS 50 §» 44» 23 as von der Veredlung oder Vermr- edlung der Gange, Klüfte, und Trümmer in Ansehung ihres Streichens, ge- saget worden (§. 41.42.43.) das gult auch in dem Absehen auf ihr Fallen oder Verflachen, überhaupt werden jene Gange, Gefährte, Klüfte, und Trümmer am edlesten befunden, deren Donlege oder Verfluchung so eingerichtet ist: daß sich das Hangende bald in das Liegende, und entgegen das Liegende wieder irr das Hangende verkehret, und wenn sich Gange anderen Gängen, Klüften, Gefährten, Geschückm, und Fallen entgegen stürzen; denn solchen Gangen kann die emsickeren- de erztmachende Materie von keiner Seite entgehen. S- 45- Äus diesem Grund ist auch von seiger fallenden Gangen-die entweder Donlege, und schwebende 'Gänge, oder Flötze durchsetzen, oder denen andere Gänge, Gefährte, Klüfte, Geschücke, denn die Steinlagen selbst in sehr schiefen Winkeln zufallen, viel Gutes zuhalten; denn die von allen Seiten herein gestatte Erztma- S U ?r terie hat keineir Widerstand gefunden ihren Weeg in die Teufe fortzusetzen; §. 46. 28ogegm schr flach fallende Gänge j zwar edel - jedoch ihren Fallen nach an ! Erztanbrüchen nicht gar beständig ftynd? sondern die Erzte nur sehr kurz liegen; weilen die ihnen mittelst anderer aufsitzender/ oder zufallender Gangen, Klüften ? und Gefchücken durch die Anschwemmung zugekommene Erztmaterie auf der schiefen Flache mehr Widerstand gefunden? der , Teufe zu zubringen , mithin auch wegen ihrer Zähigkeit bald verdicket worden ist? und dem Gang verstopfet hat. 47. frische nicht allzu mächtige Gange find der Erfahrnuß nach viel edler, als andere einfchichrig, und fthr mächtig streichende Gange; denn diese sind gemeiniglich mit groben und faulen Ganggestein angefüllet, welches auch dem ihnen vorn Tag herein zugefchwemtm tauben Schlam, und Sand entstanden ist; da sie ihrer 8roßen Mächtigkeit, oder Weite halber Kur Zeit als sie noch offen, und der Erdboden noch weich wäre, bey erfolgten Regen Zr Htz ( S gen nicht wie andere schmale Gange am Tage haben verstopfet werden können (§. 15.) sondern entweder ganz verfallen, oder mit tauben Schlam angefüllet worden seynd; da nun die taube Gangmaterie schon da wäre (§. 29.) ehe noch die Erzt- anfänge aus dem Nebengestein haben entwicklet/ und in die Gange gebracht werden können; so haben nur sehr wenige metallische Theile in die Zwischenräume der schon größten theils verhärteten Gangart cinwitteren können, oder, wenn diese auch noch weich, und einigermassen flüßig wäre, haben doch die von denen Seiten hereingebrachte Erztanfange darinnen gar sehr zerstreuet werden müssen ; aus welcher Ursach mächtige Gänge zwar in Anbruchen beständig, jedoch im Halt, außer einiger darzwischen kommenden reichen Geschücken, Drußen, und Ablösungen, immer sehr arm seyn müssen. §» 48» §)iese Regel kann aber bey solchen Gängen nicht Platz greifen, welche durch andere zuschaarende, oder zufallende Gange, Gefährte, Klüfte, Geschücke und Falle an einem Ort etwas mächtiger worden seynd, oder (wie die Bergleute sagen) einen Bauch bekommen haben; denn H ) U z r denn da sind sie gemeiniglich ach edlesten (§.41.44. 45.) und pflegen große Fallr Erzte einzubrechen. §. 49 - Äeben diesen Umstanden beurtheilet der Bergwerkskundige die Lugend des Ganges auch aus der Gangart, welche vom Tage nieder bey denen mehristen Gängen entwas gröber - wild, und unartiger als in der Teufe ist, weilen die mehristen Gange, als sie noch offen , und der Erdboden weich wäre, vbenher durch taubes Erdreich verrollet, und verstopfet worden seynd (§. i s.) andere aber sind sehr mürbe, brandig, und ausgewitteret, und werden allererst in der Teufe von einigen Lachtern derber; oder sie sind nur auf einer Seite fest, und daneben von einer lettia, und gebrechen Materie begleitet, welche man Besiege, auch Ausschram nennet. §. 50. Aas gemeineste Ganagesiein welches zu Metallmuttern dienet, ist der verschiedentlich gefärbte Gwarz, Horn, Sparh, Flußspats), Aalch, glimmer sandiger, «uch anderer schiefer, und geneis, von C wel- Z4 c V welchen allen besonders in der Minera- logie gehandlet wirdobschon manchesmal einige andere Steingattungen In denen Gängen mit vorkommen, so sind sie doch nicht so gemein, als die jetzt benannte. Klüfte , und Gange streichen zwar manchesmal zu Tage aus, und werden, durch gähe Regengüsse, Windbrüche, und Waldbränndte, durch ansgerissene Ra- cheln, hohle Weege, und durch andere dergleichen Zufalle entdecket; da aber solche Entdeckungen nur seltsam geschehen : so bemühen sich Berglverkskundi- ge, die Entblössung solcher Erztbehaltnüs- sen durch Schürfen, und Röschen zube- würken; damit aber die Arbeit nicht fruchtlos ablaufe: so werden neben demjenigen : was schon vorhero von Beurtheilung deren Gebürgen (§. 16. bis z8.) gemeldet worden, auch noch einige andere äußerliche Erscheinungen in Obacht genommen, woraus man ohngefehr auf die Gegenwart edler, oder unedler Gangen schlußen kann. §. 52. Da Äa Klüfte und Gänge neben deme, daß sie zu Erztbehaltnüssen bestimmet ' seynd, auch denen Wassern zum Umlauf dienen (§. 2.) so hat man an solchen Gebirgsgegenden: wo BrunnqueUe aus dem Gestein hervortretten, oder sich we- ^ nigstens da, und dorten nasse Flecke in der ^ Dammerde Zeugen, allerdings Gange Zu vermuthen; und da das Wasser als ein Ausiösungs - und Uebertragungsmit- tel der ErztmaLerie zu betrachten ist (§. , 24.) so behalt es bey seinem Austritt gemeiniglich noch etwas von salzig-schwefe- lich - arsenicalisch - und metallischen Grund- theilen, womit die Gange, aus welchen es hervorflüßet, angefüllet seynd; diese fremde Beymischung machet sich kenntbar durch die vorzügliche Schwere durch den besonderen Geschmack, Geruch und Farbe, des Wassers; nicht seltsam schlagen sich auch die metallische Theile nach ihrer eigenthümlichen Schwere selbst mit dem Sande nieder. Es untersuchet also der Erztaufsucher nach Anleitung der metallurgischen Chymie vor würklicher Hand- anlegung sowohl die aus dem Gebürg hervortrettende Wasser,, als auch das j um sie befindliche, Erdreich; wodurch er ^ Er im z6 c ^ im Stand gesetzet wird, von der Be- schaffenheit der Gänge zu urtheilen. ^ ' §- 5 ?. §6ey denen von Zeit zu Zeit durch Regengüsse, Schneeflutyen, auch durch an» dere Zufä^ an denen Gebürgen vorgehenden L. .nderungen wird nicht nur vieles lockeres Erdreich und Sand, sondern auch immer einige größere Stücke des gemeinen Gebürgs-und Ganggesteins abgerissen und in niedrige Gegenden, besonders aber in Bäche, und Flü- ße übertragen; aus diesen in niedrigen » Gegenden, oder an denen Uferen ange- fthwemten sandigen Erdreich kann Nmn Metalle, oder Halbmetalle wüschen, oder seifnen , wenn dessen Anschwemmung von einer edlen Gebürgsgegend her geschehen § ist; man nennet dahero solches übereinander gehäuftes Erdreich und Sand Sei- fenwerr ; die einzeln auf der Oberfläche her Erde oder unter den Seifenwerk mit vorkommende größere Erztstücke, oder Gangarten hingegen werden Gesthübe ge- Nettnet (§. z.) oa nun die Seifenwerke, und Geschübe mit denen Gebürgen, und Erztgangett, wovon sie abgerissen worden, von einerley Natur seynd: so kann man in der Nahe edle Gange vermuthen/ § wenn Wenn ckan reiche an denen Ecken Nicht sehr abgestosscne Geschübe antrifft; sind aber die Ecken der Geschübe stark abgeflossen : so ist es ein Zeichen, daß solche durch das Wasser sehr weit fort geschoben worden, und dadurch eine kugelige Gestalt überkommen haben. §. 54. Es werden von denen Gängen durch das Wasser öfters gefärbte Schweift E. z i.) in die Dammerde ausgewaschen: man hat also an der Gegenwart einiger Erzt- gänge nicht zu zweiflest, wenn man da? und dort in denen HauptgMMn die Dammerdd mit unterschiedlich gefärbten Plätzen, oder Schweifen bemerket siehet. d. 55. Einige andere Merkmahle auf der Oberfläche des Erdbodens woraus die Bergleute in dem Absehen auf die Entdeckung der Gänge Obacht zu haben pflegen, als gewisse Bäume, Stauden, Kräuter, und Schwämme, welche an Orten, wo Crztgänge unter der Dammerde streichen, wachsen, auch an Giepfeln, Aesten, Blättern, und an der Farbe von anderen unterschieden seyn sollen; wie auch öfters Cz er- ^ 38 ^9 tzS scheinende feyerige Witterungen, Nebel, und sthwefelhafte Ausdünstungen, nicht Minder zeitliches Schmolzen des Schnees an sonderbaren Qertern, wenn die umliegenden Gegenden noch damit bedecket sind, dann geschwinde Vertrocknung des Thaues sind Zuweilen sehr betrüglich; ob- rvohlen eben so schlechterdings nicht zu widersprechen ist, daß der Grund solcher äußerlichen Erscheinungen aus der mineralischen Beschaffenheit des Erdbodens hergeleitet werden möge. §. 56 » §8as oben (A 14.18. bis 29.) von Er- zeugnuß deren Erzten, und Gangarten gemeldet worden, kann nicht durchge- yends, und ohne Ausnahm auch auf die Flötzgebürge (§. 6.) und Fiötzerzte gezo- hm werden ; indeme diese von Hauptoder Ganggebürgen enstanden seynd, und daher das erzthafte Weesen, woraus ihre Schichten bestehen, entweder schon bey ihrer Entstehung ererbet haben, oder aus denen nahe anstoßenden Gangen, worin- nen die Natur noch beständig mit Auflösen , Zusammensetzen, und Veränderen beschäftiget ist (§. 14.) durch die aus de- nenselben zwffchen die Schichten einspieh- knde Wetter,, und zudringende Grund- Wasser noch immer neu beschwangeret werden; solches bewahret sich dadurch r daß man gemeiniglich in denen Flötzge- bürgen diejenige Art Metalle antreffe, welche in dem nachftgelegenm Gangge- bürg am häufigsten befindlich ist; und daß die Flötze immer armer an Metallhalt werden, je weiter sie sich gegen das flache Land verlaufen. §. 57 - Äergwerkskundige haben jedoch zwischen denen Erzten so in Ganggebürgen einbrechen, und zwischen jenen, so in Flötzgcbür- gen angetroffen werden, einm Unterschied bemerket, da die in Ganggebürgen immer reichhaltiger sind, als jene, somFtötzge- bürgen gefunden werden, das Gold, und > derbe Silbererze, besonders aber das Glas - Roth - Weiß - Gulden - und Fahl- erzt sind denen Gangen fast allein eigen , nur gar seltsam trifft man zwischen denen Gchreferwechseln gewachsenes Haarsilber, und in zarten Blätteln, auch manchesmal etwas von angeflogen Fahl- Und Rothguldenerzv an: Zinn - und ^leyerzt besonders aber das grüne , und weiße Lleyerzt brechen vorzüglich auf Gangen, und Stockwerken, man weis j jedoch Beyspiele: daß Zwitter , auch . Bley- 4 » M (HZ tzK Bleyglanz und dieser besonders bey Gall-- mey eingesprengt in Flötzen angetroffen werde; gediegenes , und verecztes Kupfer auch Eisenerzes sind denen Gangen, mrd Flötzen gemem; diese werden jedoch in Flötzen nie so derb, als in Gangen, sondern entweder zwischen denen Ablöjungen deren Schichten nur angeflogen, oder aber in dickeren Lagen Ocherhaft angetroffen; die Ursache lieget darinnen: daß das Kupfer, und Eisen, wenn es auch , in denen Gangen schon vererztet wäre, durch scharfe Feuchtigkeiten leichtlich angegriffen , und in einen flüßigen Zustand gebracht, so fort aber theils durch die Einwitterung größten theils aber durch das Wasser zwischen.die an denen Haupt- gebürgen befindliche Mtzfchichten übertragen (§. 56.) und in denen Flötzwech- feln nach Verhältnuß dos zu Erzfmüt- tern tauglichen Gesteines niedergeschlagen worden. Das (Quecksilber, und Spieß- glaserzt, hie Blende, Her wißmuth, Dann der Arstnjc, in Mijpickel, und Scherbeukobold, wie auch der Farbenko- bold gehören hauptsächlich zu denen Gängen ; der Farbenkobald bricht jedoch manchesmal auch zwischen denen Wechseln her Flötzen mit ein; der GaUmey aber kommet Lagenweis in Flötzgebürgen Vor, der Schwefelkießist sowohl in Klüff ten, und Gange»/ als in Flößen, auch in allen Erd-und Steinäxten einheimisch, und man findet sogar die durch besondere Zufalle dem Mineral reich einverleibte Pflanzen-und Thierkörper besonders aber die Knochen - und Schaalenftücke deren Thierkörpern damit mmeralifiret. §. 58 . Oebrrgens bestehen die Flötzschichten aus allerley Erd-und Steinsarten (§. 12.) als aus gemeinen grauen, und Blauenthon / aus weißer, gelber, rother polarerde, aus Walkererde, Trippel, Mergel, Lalch, Gieps, Sand, aus Speckstein, Topfstein, Serpentinstein, Nierenstein, allerley Schiefer, Areyden, Marmor, Alabaster, Alabastritten, Fraueneiß, und anderen Gieps, Spath, Diestl, Sandsthieftrn, auch mancherley mit Talck, Glimmer, Sand, ächt- und unächten Granaten, gemischten Gestein ;, Mischen welchen verschiedenen Gteinlagen, besonders aber Mischen denen Schiefern, gemeinen Kalch, und Marmor, dann Sandlagen, häufige Versteinerungen zusammengesetzet seynd. Neben diesen find die brennliche Mineralien, der gediegene Schwefel, und das ^urip 1 §- ment, das Naxdts, und Bergohl, der D Bern- 42 ( A- ) S Bern -oder Abtstein, der Gagat, ^.s- pkalr, dann die Steinkohlen, und einige Gattungen brennlicher Erden hauptsächlich in denen Flötzgebürgen anzutreffen. Da und dorten tretten gesalzene Wässer aus denen Flötzen hervor, und man trifft vorzüglich an solchen Gegenden, Salzquelle an, wo sich die Flötzgebürge gegen das flache Land verlaufen, auch das gemeine Steinsalz wird in Flötzgebürgen gebrochen, der Vitriol, Allaun, und alle andere Gattungen deren mineralischen Salzen (wenn man den alleinigen Vorr^x, wegen Ungewißheit seiner Erzeugungs- stadte ausnimmet) werden theils gediegener in denen Flötzgebürgen angetroffen, oder doch der Stof, woraus sie durch die Kunst herzustellen seynd, größtenteils daher gebracht. §. 59 . Da die Erzte, welche man in Flötzgebürgen antrifft ihre Abkunft aus denen Hauptgebürg'en haben (§. 5. 56. 57.) so können nur solche Flötzgebürge edel seyn, welche sich an edlen Hauptgebürgen befinden, und ist sich verfolglich bey denen einzeln im Land befindlichen Flötzgebürgen so, wie auf ebenen Land zu einem gesegneten Erztbau keine Hoffnung zu machen. §. 6s. Ob- N.e A-) 4L §. 6c>, Abwählen man endlich in stücklichen Ge- bürgen (§. ^.) weder ordentlich streichende Gänge; noch Erd - und Gteinlagen antrifft: so find ihnen doch die Erzte mcht gänzlich abzusprechen, denn da diese Ge- bürge ihre Abkunft von denen Gebürgm der erst-oder änderten Classe (§. 5 . 6.7. 5.1 z.) haben, welche vor ihrer Aerstöh- rung schon mit edlen Gängen, oder Flöhen haben versehen seyn können : so werden unter denen Bruchstücken woraus diese dritte Gattung Berge bestehet, zwar manchesmal allerley Erztarten mit angetroffen; es kann sich jedoch dabey auf keinen beständigen Bergbau RechnunK gemachet werden» Druckfehler. In der ersten Abhandlung. Seite 17. Zeile 4. statt Schwefel nennen lies Schwefel nennet. 18. -lz. — geschehen seye, auch— geschehen, auch. 19. -1. —Ertrocknung —Verdrocknung. In der zwoten Abhandlung. z. -—16.—nur allein vonFeüer—nur allein von oder Wasser Feuer, und nicht von Wasser, ober wässerigen Geistern. 22.-z8. — bisheriges — blätteriges. 24. — ii. — mit gezohen werden — mit daher gezshen werde». 25. — 15. — Wurzerln —Wurzeln. 40. — 15. — dieses erstes >— dieses Erstes. 41. —9. u. io. gelblich, braun,grün—gelblich - braun, grün. 42. —— 6. — eben jetzt gesagter — neben jetzt gesag- Materien. teil Materien. nn. Die wvrinnen von Gypssteinen gehandlet wird, ist nicht die IX. sondern die XI. Die übrige minderwichtige da - und borten aus Versehen ein- geschliechene Fehler beliebe der geneigte Leser selbst zu verbesseren. Erste Gründe Bergwerkswiffenschafteu arrs denen Physisch - Metallurgischen Vorleesimgen ^.^Ioh. Thad. Anton Peithners, Aer FF. KK und WeltweisheiL Dort. der R.K.K. A» Mjest. wirkt. Bergrarhs/Obristmün;- ruid BergmeisieramtsbepsitzerS, "»n öffentl. und ordentl. Lehrers der Bergrechten, dann sämmtlicher Physisch-Chymisch- und Mathematisch-Metallurgischer Wissenschaften an der hohen Schule zu Prag. Zwote Abhandlung über die Mincralogte In Tabellarischer Ordnung vorgestellet. ', PRAG, gedruckt bey Johann Joseph Clauser, Königs. Hosbnch, drucket, 1770. §. I- Die Kenntniß der Mineralien (§. i. OeoxiMd. sndter.) wird bMMMG theils durch gewisse gleich von aussen ohne einige Verande- xung in hie Sinnen fallende Dinge: als durch die Farbe, Durchsichtigkeit , Gestalt, Gejchmack, Geruch, Schwe» re rc. und theils durch die mittelst Chymi- scher Behandlung an ihnen vorgebrachte Erscheinungen erlanget. §. r. §^ie äußerliche Beschaffenheit der meisten Mineralien ist nur zufällig; Wenn also eine wesentliche Kenntniß dieser Körper in dem Absehen auf ihren Nutzen, und Anwendung erlanget werden solle: so muß neben ihren am sittlichen Kennzeichen auch zugleich mit auf die bey Chymischer Untersuchung an ihnen A wahr wahrgenommene Erscheinungen gesehen - und darnach ihr Unterschied bestimmet werden. Aach den auf solche Art an den bishero bes > kannten Mineralien entdeckten Kennzeichen können solche unter 6. besondere Haupt-Ein- Theilungen oder Classen gebracht, bey jeder Classe aber, wie aus beygefügter Haupt-H- öeÄe zu ersehen, einige Geschlechter, und nach denen über jede Classe weiters nachfolgenden besonderen T^SeLen wieder einige Arten und Abänderungen angegeben werden. ErdflüßigkeLterr. §. 4 ° In der ersten Anlasse werden alle jene mineralische Substanzen gezehlet, welche sowohl unter, als ob der Erde im flüßigen Zustand angetroffen werden, ohne: daß sie bevor durch künstliche Zuthuung in solchen Zustand versetzet worden seynd. §- 5 . §)ie Theilgen einiger flüßigen mineralischen Substanzen werden wegen rhrer ungemeinen Zartheit, und geringen Zusammenhang, durch die unterirdische Warme, und Luft (§. 14. u. 2Z. <^ 60 §r 3 pb. Lubwr.) erhoben, und in flüchtigen Zustand gesetzet, welche den Berg- Bergleuten unter derBenennung desSchwa- dens und der Mineralischen "Witterungen bekannt sind; andere aber, deren Lheilgen mehr aneinander hangen, rinnen aus den Zwi- schenössnungen und hohlen Klüften des Gesteins hervor, und nehmen über einer jeden Flache eine waagrechte Stellung am Wie diese und jene, nach ihren äußerlichen Kennzeichen, und innerlichen Beständniß ferners unterschieden werden? zeiget die //. Brennbare Mineralien. H. 6. 3u der zwoten Classe gehören jene mineralische Körper, welche ein fettes öliges zur Entzündung des Flammfeuers dienliches Werfen zum Grundstoffe haben, und nur allem vom Feuer, oder Wasser aufgelöset werden können, bey dem Brennen theils einen angenehmen, theils einen widerwärtigen erstickenden Geruch von sich geben; einige derselben gehen gar im Rauche auf, andere aber lassen eine Asche, oder Schlacke Zurück. §. 7 . ->Lene, deren vorzüglichster Grundstoffneben einer eoncentrrrten Salzsäuere das fette, ölige, oder brennbare Wesen selbst ist, nennen A 2 ' wir 4 wir Einfache, jene aber Gröbere, und Zu- fämmengestzte, worinnen nur wenige brennbare Tl-eile mit salzig - und anderen irdischen Materien in Verbindniß stehen; erstere werden in dem Mineralreiche theils im flüßigen, theils im dichten steinigen, oder erdhaften Zustande angetroffen. §. 8 . - Unter die brennbare mineralische Körper werden auch einige mitgezehlet - welche zwar ihre Abkunft aus dem Pflanzenreiche haben, ! jedoch durch Zufälligkeiten in der Erde eine merkliche Veränderung erlitten, und die Eigenschaft brennlicher, Mineralien größten theils an sich genommen haben. Von brenn- kchen mineralischen Körpern wird in der 77/. und 77^. gehandlet. ,, ! Salze und salzige Mineralien. ! §- 9 - . , Unter die dritte Classe werden gerechnet die Satze; darunter sind begriffen mehr oder weniger durchsichtige, auch unterschiedlich gefärbte, und gestaltete Körper, welche allemal einen merklichen Geschmack, auch zum Theil einen Geruch verursachen, sich imWas- ftr, wenn sie rein sind, gänzlich auflösen lassen, sen, die Feuchtigkeiten aus der Luft anziehen, schmölzen ohne zu brennen, und nm Feuer theils flüchtig werden, theils beständig bleiben. §. ro. ^iese Körper werden in drey Geschlechter getheilet; zu dem ersten Geschlecht gehören die Saueren Salze s), zu dem änderten die Laugen Salze F), zu dem dritten die bNit- tebSalze ^), weilen durch Vereinigung der Saueren, mit den Laugen Salzen , oder Metallischen Erden die Mittel-Salze entstehen ; so werden jene Einfache, diese aber Zusammengestzte genennet. §. n. «) §)ie reinen Salzsäueren (8a1ia seiäa) werden im Mineralreiche niemal dicht, sondern entweder flüchtig unter der Gestalt der Dämpfen (§. 5.) oder in Verbindniß mit anderen Körpern, besonders aber in M-ttel-Saizcn, und Mineralischenwässcrn angetroffen ; ihre Gegenwart wird kennbar durch den saueren Geschmack, und erstreckenden Geruch, durch das Aufbrausen Mit Laugen-Salzen, und mit allen jenen Körpern, welche etwas laugensal- ziges enthalten; wobey zugleich Elastische Geister entstehen, und die laugen-artige Körper entweder zum Theil, oder gänzlich aufgelöset, endlich aber Mittel Salze hervor gebracht werden; die blaue Pflanzensäfte wer- A z den 6 den durch Salzsikueren in dem fiüßigen Zustande roth gefärbet ; da sie die Haut zusammen ziehen, verursachen sie eine Empfun- dung, und im Feuer werden sie verfluchtes §. ir. tz §augen Salze alealig) kommen ausserhalb der mineralischen Wässer in drockenee erdartiger, oder schwammiger Gestalt vor ; zerflüssen an der Luft, die mineralischen je- ' doch nicht so, wie die aus dem Pflanzenreiche , geben einen scharfen brennenden Geschmack, und Harnhaften Geruch, machen die Haut schlüpfrig, brausen mit Saueren Sal- ^ zen, und verbinden sich mit diesen zu Mittel Salzen, werden mit fett und öligen Materien zur Seife, färben die blauen Pflan- zensäfte grün, werden im gelinden Feuer verfluchtet, oder zerflüssen in mäßiger Hitze, und bleiben beständig, schmölzen mit derRiesclcr-- dc, in einen genügsamen Feuers-Grad zu Glas. Von saueren und laugen Salzen siehe §. IZ. «°) ^ie Mitte! Salze s§. 10.) sind von unterschiedlich, doch meistens saueren, theils zusammenziehenden , theils auch bitterlichen Geschmack; brausen weder mit saueren, noch laugen Salzen; veränderen auch die Farbe Der Pflanzensäfte nicht, wenn sie in rechter Verhältniß mit saueren, und Lauge» Salzen ge- 7 gesatüget sind; widrigenfalls sind sie als unvollkommene Mittel Salze anzusehen ; sie sind entweder Feuer-beständig, flüßen im Feuer mit einem Geräusch , und verpuffen zum Theil mit brennkichen Dingen, oder sie werden im Feuer gänzlich verfluchtet; diese nennet man flüchtige, jene aber feuerbeständige. > §. r4» Riefle Salze kommen theils dichte und rein in Cryftallinischer Gestalt, theils aber mit dem Wasser (§. 4. //.) Erden, und Steinen vermischt vor; woraus sie durch das Auslaugen, und Abdampfen erhalten werden. Von Mittel Salzen,. dann salzigen Erden „und Steinen, siehe die, 7 ^. Erden, §. 55 . Sinter der vierten Classe stehen die Evdarten; dadurch werden solche mineralische Substanzen verstanden welche aus nicht fest aneinander Hangenden Theilen bestehen , sich unter den Hammer nicht treiben lassen , leichtlich zerrieben,, geschadet, zerdrücket, im Wasser, und anderen Feuchtigkeiten zwar aufgeweichet, und größten theils zu einem Teig behandlet, jedoch darinnen-nicht vollkommen aufgelöset, und im Feuer nicht verfluchtet A 4 wer- 8 werden können , obwohlen sie dadurch nach Verhältniß ihres einfachen oder mehr gemischten Beftandweesms verschiedentlich veränderet werden. §. 16. .§v> ^Sn dem Absehen auf ihre äußerliche Merkmale, und vorzüglichen Grundstoff (§,r. 2 .) können sie än 6. Geschlechter, als in Thom- ge > Lalckige ch, Gypsige/, Glasig -oder Aießekgech, Talckige Ä, und Gemischte/), gctheilet werden. §. 17. s) Thonerden sind dichte verschiedentlich gefärbte, fett oder schlüpfrig anzufühlende zimkich schwere Körper, welche sich mit dem Wasser zu einem zähen Teig behandle» , auf der Scheibe drehen, und in allerley Forme bringen lassen, mit saueren nicht aufbrausen , iy der Hitze harter werden, und nach Verhältniß ihrer Einfachheit, oder fremden Beymischung entweder gar nicht, oder wenigstens in einen nicht allzu heftigen Feuersgrad nicht verglaset, oder verschlacket werden können , durch das Feuer jedoch ihr Gluthen verlie- hren, sonach vom Wasser nicht mehr aufgeweichet werden können. Von ihrer ftrneren Eintheilung und Beschaffenheit wird gehandlet. 9 §. 18 . ^ie Ralckerden sind ebenfalls unterschiedlich gefärbt, mager, und rauh anzufühlen, viel leichter als der Thon; brausen mit säueren und werden darinnen aufgelöset; können aus der Salpeter-Säuere mittelst der Vit- riol-Säuere in Gestalt der Seleniten gefäl- ket werden ; werden im Feuer marber; zerfallen an der freyen Luft; im Wasser quel-, len sie auf, und gerathen frisch gebrannter damit in eine Erhitzung, erhärten sonach mit Sand; können für sich nicht, sondern im verschlossenen Feuer nur allein in Vermischung mit anderen Körpern zur Verglasung gebracht werden; dadurch wird das Harnhafte Werfen aus dem Salmiak getrieben, und mittelst des vLLoLii vorn Kalck der Schwefel aufgelöset. Siehe/ps mit unter das Geschlecht der Lalckerdc», und nach den Versuchen Hrn. Marggrafens ist der Gyps auch eigentlich eine mit der Vitriol- sauere gesättigte Ralckerde ; da aber die Unterscheidungsmerkmale dieser Erde von dem Lalck gleichwohl sehr wesentlich sind : so kann man ihr ganz wohl ein eigenes Geschlecht eingestehen; denn die Gypserde brauset mit Säueren nicht auf, wird auch durch diese nicht aufgelöset; in einem solchen Feuers grad, bey welchen das Feuer siedet,- fängt der Gyps unter beständigen Umrühren an aufzuwallen, und zerfallt zu einen Pulver, im heftigeren Feuer aber verkehret er das Glu- then, und verdirbt gar ; nach dm Brennen ziehet er das Wasser geschwind an, verhärtet aber alsdenn bald wieder an der freyen Luft ohne fremde Beymischung; giebt mit dem Wasser einen faulen Eyer Geruch, und das DeeoKum davon löset den Schwefel' nicht wie der Lalck auf; übrigens kann diese Erde ohne fremden Zusatz in heftigeren Feuer eben so wenig, als der Lalck in Fluß gebracht wer- l den. Die unter dieses Erdgeschkecht gehörige Arten, und Abänderungen werden in der ^///. H//. b. beschrieben^ §. 2». (^)lasachrige, oder Liegelerben s^srtüe vi- treLsytez arLnoiL ) nennet man jene, welche mit Säueren nicht brausen, und darinnen nicht aufgelöset werden , sich mit Wasser zu keinem Teig behandle« lassen, im Feuer ohne fremden Zusatz nicht schmölzen / sondern nur etwas lockerer werden, mit dem feuer-beständigen Laugen-Salz- aber zu Glas ! schmölzen. Die reinen GiasLchngen Eedcheil- ^ gc„ sind Zweifels ohne alle durchsichtig, und weiß, einige damit verbundene Metallische, oder andere fremde Theilgen machen sie aber gemeiniglich trübe, und undurchsichtig; Aus der regelmäßigen Gestalt der mehristen Cry- stallinifchen Steinen, deren Grundstoff die Wichtige Erde hauptsächlich abgießet, kann auch geschlossen werden : daß die meisten Theilgen diesesErdgeschlechteS eine regelma- ßige Gestakt haben, und daß die unregelmäßige Gestalt einiger glasartigen Steinen nur von einer zufälligen fremden Beymischung herrühre. Von der sonderbaren Eintheilung der glasächtigen Erden wird das mehrere in Der c. angeführet. -) §^ie Talkerdcn s lerrL l'Äleolre) bestehen aus lauter glänzenden unterschiedlich gefärbten weich, und biegsamen, schliepfrig,undwie fett anzufühlenden Blättgen, welche sich im Mörschel sehr schwer zu einem grauen Pulver zerreiben, weder durch ein scharfes Anst" lösungsmittel,, noch durch ein heftiges Feuer für sich selbst auflösen lasten, sondern dadurch nur etwas ausgedehnet, und an ihrer Farbe veränderet, mit denen im Feuer flüssenden SalzenjedochimFluß gchracht,ynd durch die concentrirte Sonnenhitze mittelst des Brenn- spiegeks in ein braunes glasartiges Weesen veränderet werden können. Derselben fernere Eintheilung istin der /M'- ä.begriffen. > - §. 22 . /) gemischte Erden sind solche ', welche aus zwo, oder nnhreren unter vorher angeführten Erdgeschlechtern begriffenen Arten, oder Mit Brennllch, Salzig, »Nd Metallischen, Gc- wächsartigtzn Theilgm zusammengesetzet sind. Da- Davon in angephener 5 . gehandlet wird. Steine. §. 2Z. die fünfte Clsssse gehören die Steine, welche von den Erden (ß. 15.) nur durch den festen Zusammenhang ihrer Theilgen unterschieden, und eigentlich für nichts anderes, als verdrocknete, und verhärtete Erden anzusehen sind, die sich unter den Hammer nicht treiben lassen- sondern zerspringen, auch im Wasser, und Del nicht aufgeweichet, im Feuer zwar nach Verhältniß ihres Bestand- weesens verschiedentlich veränderet, jedoch nicht gänzlich zerstöhret werden können. §.24. alle Steine bevor Erden gewesen, ehe sie zu.Steinen erhärtet sind; wie solches aus heme, was in der LeoZ-rapb. üibterr. (§. y. von Entstehung der Berge angeführet worden, erhellet: so beziehet sich auf diese Körper auch alles das, was im vorgehenden §. voll den Erden angeführet worden; kommen demnach die Steine eben in der Ordnung als die Erden, woraus sie bestehen, zu betrachten ; wornach solche also ebenfalls in sechs Hauptgeschlechter, als: in die THonige §), Nalckige H, Gypsige <) , Glasächtige ä), Tlalck-oderGlimmerige e), und Gemischte/), einzutheilen sind. §. 25. §) Thonigc Steine eine Thonerde zumGrUN- de haben,: so müssen sie sich von anderen Steingeschlechtern eben nach solchen Kennzeichen unterscheiden, nach welchen die Thonerden von anderen Erdgeschlechtem (§. 17.) unterschieden worden; wenn gleich Thsmge Steine nicht sogar einfach, als die Thonerden angetroffen werden : so sind sie doch in der Hauptsache davon nicht viel unterschieden; denn sie werden ebenfalls von saueren Säften nicht angegriffen ; im mäßigen Feuer über- kommen sie einemehrere Härte; sind klarbrü- chig, und größten theils etwas schliepfrig, oder serfenartig, anzufühlen ; lassey sich gemeiniglich drechslen, und nehmen ihrer Weiche halber nur eine schwache Politur an; geschiehet es aber, daß einige unter diesem Geschlecht begriffene Steine ein wenig von säueren angegriffen, oder im heftigeren Feuergrad verglaset werden : so rühret solches von einer zufälligen Alkalinisch - oder Metallischen Beymischung her, und man hak nicht Ursach sie von darumey unter ein anderes Geschlecht zuziehen, wenn nur ihr vorzüglicher Grundstoff Thovartl'g ist. Die darunter begriffene Arten, Und Abänderungen enthält die §. 26« ?4 §» 26» A) Ä?ik den Lslcksteinen hat es eine ähnliche Beschaffenheit, diese brausen eben so, wie die Balckerden mit saueren, und werden darinnen aufgelöset, schmölzen im Feuer nicht ohne fremden Zusatz, sondern brennen zu Balck, gerathen sodann mit dem Wasser in eine Erhitzung , und zerfallen in der Luft. Die darunter begriffene, und in der 7 e//. ausführlich beschriebene Arten sind auch nicht weesentlich, sondern nur in Ansehung ihren-mehr oder wenigeren, Harre, ^«rbe, Ge. stalt, und anderer geringer Nebermmständerr von einander unterschieden; einige Ralckstei- ne als die Marmorarten sind zwar so hart : daß sie eine Politur annehmen, ihre Härte ist jedoch nicht so groß : daß sie an den Stahl geschlagen Funken geben. ! §. 27° <-7 §öey den G>'pssteinen könttltkn ebenfalls außer ihrer mehreren Dichte keine andere wee- stntliche Unterscheidungsmerkmale als bey denen Gypscrden (§. 19.) angegeben werden; j außer dieser Kennzeichen haben sie keine gro- ! ße Harte, geben mit dem Stahl kein Feuer, und nehmen zum Therl eine geringe Politur an , sind auf dem Bruch rauh, zum Theil glänzend , schlüpfrig , federig, und einigermassen Crystallinisch, zum Theil aber von unbestimmter Gestalt , meistens weiß,, oder grau, und nicht Hochfärbig , selten mit ,, ,'2 tallischen Theilgen vermenget. In der^H. werden die darunter begriffene Arten, und Abänderungen angezeiget» §. 28. -i) sowohl derAehnligkert halbet, welche die Gla-achrige Steine, mit dem durch die Kunst bereiteten Glas haben, als auch von Dämmen: daß sie mit dem Feuerbeständigen Lau- gen-Salz zu einem ganz- oder halb- durchsichtigen Glas geschmolzen werden können, nennet man sie Glasächtig ; ihr Grundstoff ist die Glasachrige , oder Rießelcrde, 2och sie sind unter' schiedlich gefärbt, und ihr Färb- wesen kömmt von beygemischten Metallischen Theilgen; einige sind ganz, andere nur halb, auch gar nicht durchsichtig, von regelmäßiger, auch unbestimmter Gestalt, härter, als alle vorausgelassene Steingefchlechter, nehmen eine schöne glänzende Politur an, und schlagen mit dem Stahl Feuer, werden von Säueren nicht angegriffen, schmölzen für sich nicht im Feuer, sondern werden durch öfteres Ausglühen, und Ablöschen nur etwas lockerer , und zerspringen in gröbliche Stücke von unbestimmter Gestalt. Von denen dazu gehörigen Arten und Abänderungen wird mder -7/. u. -M »Le gchandlek. t §. 29 . s) 8)on dem Werfen und vorzüglichsten Kennzeichen der T-lckstcine ist schon vorne (§.2L.) ge- r6 , ^geredet worden; es gehöret der Talck nur in "Ansehung seiner dichteren Verbündung mit anderenSteinmaterien mit unter dieStei- ne; der Talck, und Glimmer stehet zwar mit allerley Erden an gemeinesten jedoch mit der Thonerde und dem Thcmartigen Schiefer . iu Verbindniß, hänget sich von aussen an die Sandkörper, und Glasachrige Steine, wird auch in denen Ersten der Metallen, besonders bey den Zinnersten, jedoch schwerlich mit Lalck oder G^ps verbunden angetroffen. Von diesem Steingeschlccht besiehe die ü. §. ?o. /) steine, welche aus zwo, oder mehr der (§.16. bis 21.) beschriebenen einfachen Erden in solcher Verhältniß zusammen gesetzet sind: daß man durch einige beständige Merkmale ' nicht erkennen kann, welche aus denselben ihren vorzüglichen Grundstoffe ausmache? werden Gemischte Steine genennet? Davon in der b. eine ausführlichere Erklärung gegeben wird. Versteinerungen, Abdrücke/dann zufällig gestaltete , oder gebildete Steine. §. Zi. linker die Classe der Steinen können auch noch unterschiedliche aus dem Thier- und Pflau- Pflanzenreiche ihre Abkunft habende dem Mineralreiche zufällig einverleibte Körper gezehlet werden, in deren Zwischenöffnungen ohne Zerstöhrung ihres Organischen Baues bey Verdrocknung ihrer natürlichen Feuchtigkeiten etwas erdhaftes eingedrungen,und endlich mit denen schon da gewesten festen Thierisch - oder Pflanzenartigcn Lheilgen innig verbunden, und auf die Art der Steinen erhärtet ist; diese Körper werden Versteinerungen , kettetkÄÄ genennet. §. Z2. ' an wahren Versteinerungen ihr voriger Thierisch - oder Gewächsartiger Bau, i noch zu erkennen seyn muß, ohngeachset sie ^ an der Farbe, und Härte, veränderet worden seynd: So können solche Körper, die nur den äußerlichen Ansehen nach etwas Körperliches aus dem Thier - ober Pflanzenreiche vorstellen, nicht mit darunter gezehlet werden , sondern diese sind entweder nur als Ab- ! drücke solcher bevor da gewefler, und durch ! die Faülung zerstöhrter fremder Körper, oder aber als durch Zufälligkeiten ähnlich > gebildete Steine zu betrachten. §. zz. "Versteinerungen haben gesagtermassen c§» zr.) entweder aus dem Thier-oder Wanzen-- reiche ihre Abkunft, und unterscheiden sich bey Chymischer Behandlung in deme : daß erstere bey der Destillation entweder ein Harnhaftes flüchtig, salziges kKleZma, odcr Din- xvrevmaüsches Oel , die anderen aber ein Weinstein -- artige säuerliche Feuchtigkeit geben , dann daß jene im offenen Feuer eine weiße, beym gedeckten Feuer aber eine schwarze Farbe überkommen , letztere hingegen im Feuer allemal etwas brennbares zeigen. §. Z4. ^ §ie mit den eigenen Thier - oder Pflanzen- ! faßrigen erhärtete, Oder zu Stein gewordene I Erdmaterie ist entweder Glaßartjg, Aal- ckig, oder Gypsig, und schwerlich Ehonar- rig ; Jene Körper, welche schon vor der Versteinerung Lalckartig waren, als harte Rnochen, Zähne, und Gchaalen von Thieren , behalten auch noch nach der Versteinerung ihre Alkalinische Eigenschaft, und werden nicht selten durch den Ließ mineralisiret. §. Z5- §)ie Laagersiädte der Versteinerungen sind Flötzgebürge (§. 26, Oeogrlinb. iiidter.) die Schichten, worinnen sie liegen, find Aalck- oder Sandartig , und wechßlen mit anderen Stein - oder Erdschichten ordentlich ab; i9 ab ;. weder in Klüften, und Gangen noch außerhalb derselben, in den Hauptgebürgm (ß. 5. lubter.) es ftye denn auf > ihrer Oberfläche, trift man dergleichen Kör- ^ per an; die Versteinerungen von Thieren liegen gemeiniglich auf ihren Schwerepunkt; . woraus zu erkennen: daß der Grund, wo- rinnen sie liegen, einmal weich, vder flüßig gewesen seye (§. 9. Oeograxb. üüwer.) gemeiniglich werden sehr viele von einem Geschlecht oder Art bey einander, und fremdartige nicht in so großer Anzahl mit darunter angetroffm; die meisten Muschel und Schnecken liegen nicht tief unter der Erden; die Fische und Landthiere gemeiniglich etwas tiefer, und noch tiefer versteinerte Hölzer, am aller tiefesten aber Aräuterabdrücke, ob- wohlen dieses eben nicht allemal so genau, besonders in dem Absehen- aufdie versteinerte Hölzer emtrift, welche nicht selten nahe am Tage zum Vorschein kommen, da diese Körper Zweifels ohne nicht alle auf einmal, und auf einerley Art , sondern d'urch unterschiedliche Zufälle, und Veränderungen des Erdbodens zu verschiedenen Zeiten dem Mineralreiche einverleibet worden, und noch ftrners einverleibet werden. §- Z6. ^ie Versteinerungen werden nach denen Geschlechtern der Thieren und Pflanzen selbst eingetheilet; So sind es entweder Menschen Versteinerungen ^ntropolitben -)»von vierfüßigen Thieren ^oolitben ^), von Vögeln Oxnitkolitben von Amphibien ^.mpkidiolitken ch, von Fischen Icbt^oli- tben e-), von Muscheln OonLkMoIitkm/), von Gewürmen Helmintbolitben §), Räder Steine IroLlürken ^), von fügenden In- secten, oder Gewürmen Lmboiuolitbenr) oder es sind Pstanzen-Verstemerungm üüolitben, als: versteinertes ^»olz I^itboxi- I Ion ^), versteinerte, auch vererderte XPur- zeln lldisolitben, LrelkLkiren /), Blätter l^itdodiblia Blumen ^mkolitben»), von Saamen und Früchten 8permo1itben u>rd 6arpo1itken o), Polypen Versteinerungen, und Lorallen LorLlirben?). §. 37 » Ä)jr wollen sich nicht über unsere Absicht mit sonderbarer Betrachtung der Bersten nerungsarten lange aufhalten, sondern nur irr Vorübergehen bemerken: daß Versteinerungen von Menschen, und andercnLandthi^ ren außer der Rnochen, Zähne, und anderer festen Theilen, wenn wir einige verdrocknett, und erstarret- oder durch Vttriolische gesal^ ze- zene Feuchtigkeiten und Dünste eine lange Zeit von derFaülung erhaltene Körper aus- nehmen, unter die seltsamste Beyspiele gehA reu. ^ §- Z8. Unter die Thierische Versteinerungen gehöret das in Sibirien vorkommende so genannte NonowvLLoü, von weiß- oder braunerFar- be, mit einer Rinde überzohen, so einige füv versteinertes Elfenbein halten, viel gläubiger aber für Zähne des wallroßes so, me das so genannte blmLoruu koWe für das Horn des Gchwerdfifches M halten ist. Die TürkiEe 1 m-cliLüft, welche sonsten auch mit unter die Edlgefleine gezehlet werden, sollen nach Meynung einiger Gelehrten mit zu den thierischen Versteinerungen gehören,kesumui- halt sie für Zahne eines unbekannten Thieres; man will aber durch Beyspiele behaupten: daß nicht bloß die Zähne, sondern auch andere Theile von Thieren durch Einbringung eines Me- ' rassischen Saftes in TurkGc verwandlet werden ; die Türk-sße sind blau-grün, die schlechteren Schielen einigermassen in das weiße, einige werden schon gefärbt gefunden, andere erhalten die Farbe allererst im Feuer, da man bevor nur kleine blaue Fleckgen daran wahrnimmt; diese sehen vor den Brennen nach Leaumurs Beschreibung der Langedo- quischen weiß, oder wie Venetianischer Truppe! aus, in einer Zeit verkehren sie dasFarb- weesen zum Theil; an Härte gleichen sie nicht den Crystassen oder Kießelsteinen, sind BZ ftl- 22 selten von einer beträchtlichen Größe, haben übrigens ein wäßerig- und blötterigeö Gewebe, und kleben an die Zunge , wie llolus, oder Mergel, einige werden durch Säueren nur von aussen angegriffen, andere aber ganz aufgelöset; an der Farbe werden sie imFeuer theils geänderet, theils derselben gänzlich be- beraubet. Siehe die Pariser gelehrten Abhandlungen vom Jahr 1715 nach der Stein- rvehrischen Uebersetzung Seite 691. §- Zy» «9 don vögeln werden ebenfalls nurRnochen, - Schnabel und Rrahien versteineret angetroffen ; der Vogelberg im westerrvald in Hessischen solle von dergleichen häufig daselbst vorkommenden Thierstücken den Namen haben. §. 40. l<)on ^mpll'diolitken, das sind Versteinerungen von solchen Thieren, welche sich theils auf dem Land, und theils im Master aufhakten, als: Trocodille, Hcydaxe, Schlangen, Frösche, Brötten, Schieldkrörren, können ebenfalls NM' seltsame Beyspiele angeführet werden; was Man Arörrensteine , und Schlangensterne, Bufoniren, Larrschiten rc. NMNet, sind Zähne, oder vielmehr nur Cronnen von Fischzähnen, daher sie auch I^eociomes, und le-ssc^osson- heißen; sie gleichen kleinen rundenSchaa- len, sind gemeiniglich von der Größe eines Nagels von grauer, auch roth-geblicher, hellbrau- brauner, und grünlicher Farbe ausienher etwas polirt und gefleckt. Gleiche Bewand- mß hat es auch mit den Gloffopenn, welche man sonst für versteinerte Gchlavgenzung?» , gehalten hat. §- 41 - «) ^LbtioIitben, oder wirkliche Flschversteines rungen st'nd nicht,so seltsam, und werden gemeiniglich im Schiefer nach ihrer ganzenBil- dung auch mit Liess mineralmrter, am qemei- nesten aber nur Köpfe, Schwänze, Schupp xen und Grätten davon angetroffen. §. 42. von Muscheln, OonebMo- Ucken, dann anderen Schaalthieren sind in allen Landern sehr gemein, und werden deren noch immer so viel neue, oder unbekannte Gattungen entdecket; daß man sie nicht alle gu benennen weiß. §» 4?. s) i^/b es vcrsteiuerre ErdFevskrme Nelmintbo- lieben gebe ? daran wird gezweiflet: da diese Geschöpfe weben ihrer schleimigen Beschaffenheit der Faulungnickt lange widerstehen können, mithin zur Versteinerung ungeschickt seynd. Dagegen zweiflet man nicht an versteinerten Seegervkrmc», als die l-umbrici «arlm seynd,, welche man sonsien auch mit B 4 24 der allgemeinen Benennung der Vermieuli- ren beleget. Wohin vermuthlich auch die llubuliren oderMeerröhren gehören, worunter die llelsmuirben, und Ortliocerstitlien, dann nach des gelehrten Herrn Laro» Höpsch Bestimmung eine von ihme neuentdeckte Gattung, die er HoMloeei-Äticben nennet, mit begriffen seynd ; ferners können auch einige <ö) gcwachsförmige MeerFcschöpfe, als die Stern- steine, 8te!lL MiU'iNL, oder>Ms^/en, r°en, L'MwEtt, 7>oc^en, mit gezohen werden. 44 . r) ^as, was einige für bmckomolltben, ver-: steinerre Insccrcn, oder fiügende Gewürme halten, sind meistens Krauterabdrücke, wenn man die Röfer-Schaalerr ausnimmt, welche der Faülung lange haben widerstehen, und ihren Bau bey Erhärtung ihrer Laagerstat- te erhalten können. §. 45 » /e) Sinter die GewächsversteinernnAen litden, gehören vorzüglich die vcrsteinertcHöl- zer I^itboxila, sowohl in abgebrochenenStü- cken, Aesten, und Rinden, als ganzen Bäumen , welche nach den Arten des natürlichen Holzes eingetheilet, und benennet werden; am allergemeinesten sind die Versteinerungen des Elchen - und Erlenholzes , jene werden Orz^i- tos, diese aber Oetbricss genennet ; außer de-- 25 deine findet man jedoch auch Versteinerungen von Buchdattmcn FiisAites , von Linteir klMrites, von töaaftlstaudcil I^itlioxilon 60- r^li, Gandelbaum 8anclLlue.8, Aloe ^gollo- c'lürss, dann von anderen sowohl bekannt, als unbekanntenBäumen; seltsamer sind aber Versteinerungen von Tanncns und Mchtenhol; Llklcites, und kit^tes , von welch letzteren Gattungen, wir gleichwohl in unserer Sammlung Beyspiele ausweisen können, da diese Holzarten an ihren bey der Versteinerung behaltenen Fäßeren, und Iahrwüchßen ganz deutlich zu erkennen seynd. §. 4^- /) 3^?ach diesen, folgen die versteinerten, oder vererbten wurzerln; wenn sie feste, und achat- artig sind, nennet man sie Nkilolnben, sind sie aber Mürbe, zerreiblich, und sinterartig : so wird ihnen der Namen ÄelLcliües beygeleget, worzu hauptsächlich die OstsoLoUs 7L- /M. g. mitzuziehen ist. §* 47 * M) glätter sowohl VM löäumen, Schielf, als Rrautcr» lärliobibliL gam versteinert, sind seltsam, dagegen sind derselben Abdrücke viel gemeiner; denn, da die Blätter und Kräuter aus mehr feüchten flüßigen, als festen irdischen Theilen bestehen: so sind sie zur Faulniß leicht geneigt; indessen hat man jedoch Beypiele nicht nur von Srangeln uny Ll«°r- Llärrevnetzen > sondern auch V0N derben^ dichr re„, Iahen, LlätterNersteinerungen, deren ge- wächsartige Gmnderde in einer mehr dro- ckenen, als feuchten Liegerstatt ihren natürlichen Zusammenhang erhalten hat; wovon hier in Böhmen bey dem Comochzuer, und , Altsarler Allaunbergwerken über den Allaun- schiefer eine große Menge angetroffen wird; M deren Erhaltung von der Faülniß Zweifels ohne die Vitriolischen Ausdünstungen vieles beygetragen haben». Z. 4F» «) dlumenVersternErrm^en /Vmbolirben, WtNN deren ja einige angetroffen werden, gehören mit unter die größte Seltsamkeiten ; denn ihr zartes, saftiges, fleischigtes Wessen ge- ! het bald in die Faülniß, ist verfolglich zur : Versteinerung, wozu eine längere Zeit erforderet wird, nicht geschückt. §. 49 . s) Gleiche Bewandniß hat es mit Saamens Bötnern, 8psrmoIitben, UNd Früchten Lar- xolirken, wenn man die derbe Kerne aus- nimmt, unter welcher Benennung öfters ver- schiedentliche durch ungefähre Zufalle figu- riete Steine: OaeLäu - und andere Mlfchft- Versteinerungen verkennet werden, wobey die Larlsbader Prudelsteine, die sonften auch toUtlien genennet werden, zum Beyspiel die- »m können,;, diese bestehen aus einen. Hauff 2 ? werk von allerley bald kleineren , bald größeren mit einer kalckigen Erde auf dir Art der Hielßen ÄberzohenmSandkörnern, und Stellen entweder versteinerte Erbst, oder Lohnen vor. §. 5o> />) Endlich werden denen Verstememngen noch die Coralle», Loralirben, und I'un§iren mit beygesellet; von welchen M Zeit noch nicht zuverlaßlich bestimmet werden kan: ob es besondere Stem-Loanulmioiim, oder stein- artige See -und andere wkrsscrgervachse, oder welches am wahrscheinlichsten ist, versteinerte wurmgehäust, oder Werke der Polypen seyen? .Man ist lange der Meynung gewesen, die Corasten wären auf dem Grund des Meeres unterem Wasser ganz weich, und würden allererst außer demselben in freyer Luft hart ; der Maßilische Ritter ssomweZ 6e dlicolo, und koLeone , welche der Co- rasten Fischerey selbst beygewohnet, haben jedoch sowohl durch Untertauchung anderer^ als in eigener Person die Corallen eben so hart unter wem Wasser, als außer demselben angetroffen; jedoch hat letzterer bestätiget: daß sich oben an den Enden eine weiße Feuchtigkeit, wie Wolfsmilch befunden; John Ellis ein Engländer hat in einigen allererst aus der See gekommenen Corasten wirklich lebende Thiere beobachtet, wovon in den Englischen kbiIosoydical-^raN 8 a« 5 lio-> uen volum. 48 Jahr 1745 nachgesehen werden kam §. 5i. ^iese Körper werden nicht so nach ihrer Bestandniß,und Farbe, als nach ihrenBau, und Gestalt durch verschiedentliche Benennungen von einander unterschieden; da man sie bald Corallen, Lorkilicben, oder Lorallen- zweite, Nacirsporitden, oder Srcrncorallen^ Mlleporitken, oder punktcsrallcn , bald In- bulitben , oder ^ukipoi'ieben , XNooirben^ Stcrnsteine, kunFitben, GchrvammstcLne, kor- xitben, oder Corallenpfennige nennet, welchen auch noch die Lorallenrüwe , und das Csrallenholz zuzusetzen ist. Metallisirte Körper. §. 52 . 9!eben der jenigen Steinmaterie, welche irr die Gewachst - und Thierkörper, an die Stelle ihrer nach und nach verdrockneten natürlichen Gästen eindringet, finden sich auch öfters Metallische Dünste mir ein, oder es werden an solche schon erhärtete Körper Metallische Theile niedergeschlagen, und mit diesen auf gewiße Art vererztet: diese nennet man Metallisirte Körper; so hat der Verfasser ein Stück Holz von einem alten Stempel aus einer alten Kuttenberger Silbergrude gesehen, daran die Iahrswüchse alle mit gediegenen Silber durchzshm waren, daß man 2 - man die vorstehende zainige Spitzen leichtlich biegen, und wie geschmolzenes Silber behandle» kunte; das auf dem Drpis bey des hierländigenKönigl.Bergstadt Presnitz manchesmal vorkommende mit Eisen mineralisir- te Holz, ist auswärtigen Mineralkündigen schon bekannt; ein dergleichen in den Iahrs- wüchsen mit ^wecksilber-Lheilgen versehenes Stück Holz von alten Gezimmer aus einen H^ärianischen ^wecksilber-Bergwerk, welches der Verfasser besitzet, kan ebenfalls zu. Erläuterung der Mineralisirungsgeschichte dienen; am allergemeinesten werden Körper von allerley Schaalthieren mit dem Rieft mineralisiret, wovon nicht nur viele in für- nehmen Mineraliencabineten, sondern auch einige in des Verfassers eigenen Sammlung befindliche Origmalien den Beweis geben. Gebildete und geformte Steine. §. 5Z. Ehe wir noch die Steinrubrique verlassen, wird nicht unschücklich seyn auch von den gebildeten, und geformten Steinen noch eine Erwähnung zu machen; diese sind keine Einkömmlinge, sondern ihrer Abkunft nach wahreBürger desMineralreichs, und gehören ihren Grundstoff nach allemal zu einer oder der anderen der oben (§, z r.brs zv.) erklär-- ten ZQ ten Steingeschlechtern, unterscheiden sich jedoch durch ihre zufällige Bildung, und Gestalt von anderen gemeinen Steinen; da sie etwas denen Thier - oder Pflanzen ähnliches entweder als Gemählde, oder als ausgehau* . ene Bildftücke vorstellen, wobey jedoch die Einbildungskraft gemeiniglich das beste thun > muß; daher gehören die Dendriten , das sind folche Steine, auf deren Flächen man Vorstellungen von Mooß, Kräutern/Bäumen, Streichern, auch ganzer Landschaften wahrnimmt; folche sind wahrscheinlicher Weise von einen eingeLrettenen färbenden Schlaam zwischen schtefrigen Steinen aufdie Art entstanden, wie sich auf den Farbereibestein , die mit Wasser oder Oel ge- > mischteErdfarben ausbreiten, und bey gählin- ger Hinwegnehmung des Stößels, oder Reibers auf ähnliche Art bilden; oder wenn ja in eigenen bevor wirklich Gewächskörper da gewesen feynd: so haben sie bey ihrer Verweßung einen ihrer natürlichen Bildung gleichkommenden leeren Raum zurück gelassen, welcher nach und nach wieder mit einen zarten gefärbten Erdfaft angefüllet worden; Wenü dergleichen Steine Festungen , bände, und Kuäsra, wie wir es an dem Florentiner Marmor wahrnehmenvorstellen : so haben folche Vorstellungen aus dem Zusammenfluß verschiedentlich gefärbter flü- ßi» - ßiger, mit anderen schon da gewesten, theils schon erhärteten, theils noch weichen Materien noch vor wirklicher Gchartung dieser Steinen auch durch den Eintritt Metallischer Dünsten entstehen können,; welches wir jedoch anderen gründlich Zu beurtheilen überlassen wollen» §. 5P 88as die geformte Steine insbesondere angehet, die öfters einzlme Glieder von Menschen, und anderen Thieren, als Zähne, Aiernschaalm , Augen, Nieren , Schnabel rc. auch allerley Früchte vorstellen, diese haben entweder ihre Gestalt schon vor oder allererst nach ihrer Erhärtung erhalten; im ersteren Fall hat es geschehen können : daß die bevor flüßige Steinmaterie in einer schon selbst ähnlich gebildeten Höhle, Ritzender Spalte geronnen, und* erhärtet ist r oder sie sind, da sie noch weich waren, von anderen Körpern gedrucket , und veränderet worden ; nach der Erhärtung aber hat es durch mehr- ' faltige Veränderungen ihrer Liegestätten geschehen können, wenn sie oftmals fortgewälzet, geworfen, geflossen, und durch allerley Zufälligkeiten versetzet worden ftynd» T. 55. §. 55 . Eine gleiche Bewandniß hat es auch mit Steinen, welche zwar nichts denen Thieren, oder Pflanzen ähnliches vorstellen, jedoch sonst einen sonderbaren Bau haben, wohin die Adler und Klappersteine Lri- tes, die rundlöcherigen so genannten Kuchensteine, die Gefurchten Steine, und die pockkensteine gehören; die, so man Adlersteine nennet, sind entweder Sandartig, oder sie bestehen aus einer erhärteten braun- rothen ocherhaften Erde, sind inwendig hohl, und mit einer lockeren Erde, Wasser oder meistens mit einem anderen kleinenStein versehen, woher das Klappern rühret; man findet deren von der Größe einer Bohnen bis zur Größe eines Ganseyes ; der Gestalt nach sind sie oval, auch ganz rund, eckig, und gemeiniglich den letticuln ähnlich, wor- nach man sie LnoruliiL nennet; außer diesen gibt es auch Kießelartige Klappersteine von unbestimmter, meistens jedoch von rundlicher Figur; der kleine Stein, sy in anderen Steinen angetroffen wird, heißet OüU- MU8, und wenn der inwendige Raum eine Erde enthalt: so heißet der Stein Oeoäes, der aber, so inwendig mit Wasser Versehen ist, §. 56 . 33 Was die hohlen Aießelsieine angehet, welche gemeiniglich zu einer oder der anderen Gattung der in der X///. beschriebenen Aalb - Edelgestemen gehören, diese werden gemeiniglich in Flüßen, als hier zu Land in der Elbe und Gyzer angetroffen, und sind, wenn man sie von einander schlaget, mit vie- . len der Farbe, und Durchsichtigkeit nach unterschiedenen Streiffen versehen, und scheinen aus lauter übereinander erhärteten Rinden zu bestehen; einige derselben sind inwendig mit einen sandigen Weesen ausgefüllet, andere hingegen sind hohl, und in ihren Höhlungen befindet sich nach den vorgehenden §. etwas Wasser; nicht selten sind diese inwendige Höhlen auch mit drußigen Erystallinischen Flächen versehen.. Diese Steine nun haben Zweifels ohne ihren Ursprung einem erdarti- gen Niederschlug aus den Flußwässern, unter welchen sie angetroffen werden, zu danken ; welche Wässer gemeiniglich von dem in hohen Gcbürgen befindlichen Schnee und Eis zusammen rinnen, und mit zarten Crystallinisch- auch anderen Erdtheilen versehen sind, die hernach an feste Gegenstände, worüber das Wasser rinnet, nach und nach abgesetzet werden, woraus endlich immer neüe Stern-Erhärtungen folgen müssen; der erste Anfang Unes solch gestreiften , und gleichsam aus lau- C ' ter Ler Steinschaalen zusammengesezten Steines kau an einen kleinen in dem Flußbett) befindlichen Sandkörnigen geschehen, welches durch den zarten erdigen Niederschlag einen Ueber- zug bekommet, gleichwie solches aus der schleimigen Beschaffenheit deren neülich aus dem Fluß kommenden Steinen selbst wahrzunehmen ist, dieser schleimige Ueberzug erhärtet nach und nach, und da nach Erhärtung des ersteren durch den fortgeftzten erdartigen Niederschlag immer wieder ein neuer Ueber- ßug erfolget, welcher nach Verhältniß des bald trieber, bald klareren und mit unterschiedlichen gefärbten Erdtheilgen gemischten Wassers sowohl an der Stärke, als Farbe gean- l deret werden muß: so ergiebet sich die Ursach: warum dergleichen Steine, wenn sie von einander geschlagen werden, - unterschiedlich e Streifen, und Schaalen vorstellen; hat sich aber anfangs ein schleimiges Werfen aus gröberen Theilgen zusammen gesetzet, welches, nachdeme es der freyen Luft ausgesetzet gewesen, von aussen her eher verdrocknet, als noch die inwendige Feuchtigkeiten gänzlich haben ausdünsten können: so ist äußerlich eine Rinde entstanden, welche denen innerlichen verschlossenen Feuchtigkeiten den Ausgang entweder gar verhinderet, oder doch nur sehr langsam verstattet hat; wornach, weilen die innere erdige Theile mit der äußeren Rinde sich auch immer mehr und mehr vereiniget, ! die wässerige Feuchtigkeiten sich aber gegen die Mitte zusammen gezohen haben, derStein nothwendig eine Höhlung hat erhalten müssen , welche mit Feüchtigkciten angefüllet geblieben, bis die zartesten Erdtheilgen, welche am längsten mit der Feüchtigkeit in stößigen Zustand haben erhalten werden können, sich nach und nach ebenfalls mit der Rinde vereiniget, und an der inwendigen Flache zu Crystallen angeschossen, oder, wenn sie zur Crystallisation nicht geschückt waren, nach endlicher Verdrocknung aller Feuchtigkeiten als eine lockere Erde zurückgeblieben ftynd; woher das Klappern des Steines, wie man > es an den Adlersteinen vorzüglich wahrnimmt, verursachet wird. Erzte der Metallen. §. 57. Endlich bestimmen unter den Mineralien jene Erd - und steinartige Körper noch eine besondere Classe, welche entweder schon selbst von der Natur gediegenes Metall, oder Hakbmetall in sich enthalten s), oder woraus durch die Kunst etwas beträchtliches Metallisch- oderHalbmetallisches dargestellet werden kan §); diese werden Erzte (ß. 2. LrrtM. Mter.) genmnet. C 2 d' Z6 §» § 8 . WediengenLn Metallen kan man um so unbedenklicher die Stelle unter denen Erzren miteinraumen, da solche in dem Mineralreiche niemals sogar rein in Vorschein kommen: daß sie nicht noch mit etwas von jener irdischen unmetallischen Materie gemischet waren, der sich sonst die Natur zur Vererbung als leidender Mittel (§. 26. u. 27. 660Zrg,xb. 8ubtsr.) bedienet. F) Entgegen kan man jene Körper, welche nur sehr wenige, und nicht so viele Metallische, oder Halbmetallische Theile in sich halten, Daß sie mit Vortheil darausgebracht werden können, nicht füglich mit unter die Erzrezeh- hlen; so können die verbrcnnlr'che, und salzige Mineralren, auch allerley Erden, und Steinäxten, in welchen nur bey der strenge- sten Untersuchung durch verschiedene sowohl ^ nasse, als drockene Auflösungsmittel etwas Metallisches zu erweisen ist, als: wehe, gelbe, und anderstgefärbte llolus-Erden, Der grüne Marnrsr, der Armenische Stein Lt. nicht mit unter dieser Classe stehen, sondern solche sind nach ihren vorzüglichsten Grundstoff unter ihre eigene Classen zu setzen. ^ §. 59 » Da die Erzte theils ans Metallisch - oder Halbmetallischen Theilen, theils aber aus verbrennlichen, salzigen, dann verschiedenen anderen irdischen mehr oder weniger feüerbe- stän- Z7 ständigen Materie zusammen geseyet find, so bemerket man nach Verhältniß ihrer Mischung bey der Chymrschen Behandlung im Feuer an ihnen auch unterschiedliche Erscheinungen. 6o. Einige können nach Beschaffenheit der Materie, woraus sie bestehen, für ftch selbst bey einen mäßigen Feüergrad in Fluß gebracht,, so nach aus dem flüßigsn Gemenge dieMe- rallische Theile nach ihrer eigenthümlichen Schwere leichtlich gestrigerer werden; diese NeuMt Man leichtstLßige Erzre. §. 6 r. mindere aber erforderm einen heftigeren. Feüersgrad, und werden strenge Erztegenens net.. §. 62. 3?och mrdere flnd voneiner solchen Bestand- niß : daß sie ohne einer anderen den Fluß be- förderenden Materie auch bey dem heftigsten Feüergrad nicht geschmolzen werden können; diese heißen »nflaßige Erzrr. 8« 6). 8erners bestehen einige aussehe vielen flüchtigen Theilen, die bey dem Schmölzen nicht rmr selbsten flüchtig werden, sondern auch die durch das Feuer aufgelöste Metallische Theile leichtlich mit sich in Rauch erhöben, oder es wird von letzten ein großer Theil m eine unwiederbringliche Schlacke verkehret; diese werden mit der Benennung der Raubes Äschen ErZren beleget. §. 64. Es ist demnach sehr viel daran gelegen, daß: derjenige, welcher die Erzte nützlich behandle» will, bevor diejenigen Mineralien, mit welchen die Metalle in Verbindniß stehen, nach der bey jeder Classe, Geschlecht, Arten, und Abänderungen in der Mineralogie angegebenen Merkmalen wohl kennen kehrne: damit er sowohl die strenge, und unflüßige durch gehörigeBeschickung zum Fluß geschickter machen, als auch den räuberischen das, was den Halt verfluchten kan, zu benehmen, oder durch besondere Zu - und Niederschlage die Verflechtung hemmen, und dampfen , somit aber den in dem Erztgemenge zerstreuet liegenden Metallischen Halt in die Enge, und endlich mit Nutzen auszubringen wisse; nach ebek diesen Merkmalen wird er in Stand gesetzet, die Erzte zu beurtheilen : ob sie in Buchwert, oder gleich ohne Puchen in der Schmölzhütte zu Guten zu bringen seyen? 0» sie bevor geröstet, gebaitzet, oder ausgelauget werden sollen? ob sie sich für den Krume oder Hochofen in die Roh - oder Lecharbeit, oder oberm das Verbleyenschücken ? von welch allen.und wie solches nach Beschaffenheit heit der zubehandlenden Körper, auch nach Bewandniß anderer Umstanden auf eine, oder die andere Art durch Anwendung gehöriger Hülfs- und Vorschubsmittel geschehen solle? wird in der Metallurgischen Scheyde- kunst gelehret. / . §. 65. 3m übrigen werdm die Erzte nach der Anzahl, und dem Unterschied der Metallen, und Halbmetallen selbst eingetheilet; da uns nun sechserlei) besondere Metalle bekannt seynd: so können auch .so viele Geschlechter der Metallischen, und nach dem Unterschied, und der Anzahl der bishero bekannten Halbmetallen, die Geschlechter der halbmetallischen Erzten bestimmet werden; von dW Golderzten wird in der Xl^. USeö. A., von den Silbererzten in eben der USeL d., von den Kupftrerzten in der Xl^I. , von den Cisenerzten in der Xl^/I. , von den Zinn a., und Bleyerzten d. in der Xt^/I/. , von dem Qwecksilber a. ^ Spießglas b., und Wißmutherzk c. in der XIX. TÄSeL , dann von dem Zinck a., und XrleniL d., in der XX gehandlet; Wenn in einer Erztftuffe, welches gemeiniglich geschiehet, mehrere Metalle, oder Halbmetalle beysammen angetroffen werden: so pfleget man solche unter jenes Geschlecht, und Gattung zu zehlen, welche vor anderen den beträchtlichsten Theil darinnen ausmachet, 4 » chet, und auf welche derley Erzte am vor- Geilhastestetr benutzet werden können. §. 66 . Endlich hat man unter der Benennung der Mermjneralren denen Ersten der Metallen u 'd Halbmetallm noch den Kobold n., Nu- pfe^ nckel d., dann die Platina L., unter besonderen Geschlechtsabtheilungen in der XIX. mitbeygefüget, welche zwar etwas Metallisches mit zum Grunde haben, jedoch auf Metalle, oder Halbmetalle für sich selbst nicht benutzet werden können. §)ie Lobüldcrztc werden voll vielen Mine- ralogen uneigentlich mit unter die Halbme-- Lalle gezehlet; denn obwohlen sich gebe, haben auch die mit den hierländigen Nickel- arten angestellte Versuche bestätiget; davon wird in vorangezohener b. Meldung gemachet. §. 7o. §)ie klaüiiL, welche einige wegen der dem Gold am na'histenbeykommenden eigenthümlichen Schwere auch weißes Gold nennen, ist uns der innerlichen Beständniß nach zwar nicht eigentlich bekannt, aus deme jedoch: daß eimge Theile davon durch den Magnet gezohen, und unter den Hammer getrieben, andere auch mit dem Hwecksilber amalxsrm- ret werden können, ist zu urtheilen: daß dieses in vorgesagter c. angezeigte Minerale ein Gemenge von mehreren Metallischen Substanzen Mm Grunde habe. -r. ^ , Über Clas- Ord- Unterst. nun- abthei- gen. lungen. yaupt^^LLL.!.^ ie Eintheilmg aller bishero bekannt- und in gegenwärtiger Abhandlung beschriebenen Mineralien, mit-er Anzeüge, unter was für H. und in wel- cher aus den nachfolgenden ladeüen eines jeden Geschlechtes besonders gedacht wird. ' ^ ^ ^ Flüchtige diuills vols- tilia. _^_._ , ^ ^^ G-schlech- Davon wird Clas Ordmm- Geschl-ch- Davonüvird Cläs-Geschlechter. Davon wird Aas- Ordmn- Untcrab- tcr. gchandick. ft. gen. ter. gchandlet. se. gehandlet. st- gen. thcilmi- gen. Geschlechter. Clas Ordnun» Geschlech- st. gen. ter. Rinnende, kluills Ali- nelslia vics s läxi; vel moncikgs lcarurienria. wässerige, hluilla Ali neralis agnoln. sBergschwaden.§.4Z.lascLII,hir,^, H i Vspores Aliuers- les. Lrdhafrewass Idill. Hüll. ftc. ^guL rerrä mixtsc. Gesälzenewas-üdill. Idill. ser. ^c^uT Alinersles lälüe. Metallische u. Idill. Hüll. !Halbmer«l!ifche Wässer. .I^guT Alinerslez 1 iNekallics.'. Davon wird gchandlet. -Halbme- rallifche. kluillmn le- mimetslli- cum- Lette and ölige. klluills Lilu- minols. fllwecksilber, Idill. Idill. H^llrsrA^rum, leu argenrum vi- vum, IVlcrcuriub. Bergfett. Hüll. Hüll. LLVnm^linerslc. Erdöle. Idill. Idill. Limmln». L. L. Q. « i. "c> L ^.L v.K- Fette und Erd- Idill. Idill, ölig- vder Erd- « L harzige Wasser. Alincralez güuminoüe. Schwefelige« Idill. Idill. Berg-guhcen, kdill. Idill» 6. Sinter. 8ucci hllnerslsi - aguc>6. 111. Reine und sFlüßlge, ölrge§.6. 7. II/' Thonerden. §.l5.bis I7.1a>e//.^7II. hir./t. V. und fette. - . ' .Lilnmins lluills. einfache 1 Dichte erdpe- Idill. Idill« Hoinogens,. > chige. lllnuininn lolills. Mitstein und §.7.8- Idill. ^Erden, minera- lisirtesLrdpech Litnmen Ispills ch rerrsminsrsli- lärum» 2lus dem Ge- §-8. wächsrcich ihre 2ibrunfc Habens de brenbare ge- -grabeneRörper: Schwefelige §.6. Idlll, Mineralien, slinerslis lül- pliurea. Grobe mehr. geniischre t IllekerybLiiea > Schwefelige Mineralien.^ KIlneraliA hü pdure». L. 8 h ^ I ^rgiÜT. Rcrlckerden. §.i8> cherrs,- ^Icslinr, Gypserden. §.19. lerrL OzplsT. Glaßige oder §.20. Ließelige Erden. lerr-e vineleeukes, leu üliceL». Talckerden. §.2i cherr.r rsleolL. Vermischte Er-- §.22. den- 'leriL mixt«. v. Thierversteu nerungen. ! 2oo11rdi. ^ L V. Einfache Sahe. äiÜlaümjüiciL 'SauereSalze. §.9. bis n. lasest.^. Z Ä 8-.U» acilln. Z^Z> L.augen-Salze. §.12 8s!ia sle-üin. -ssiia sienlln. Zusammen j Mittel-Salze. §-rz. geftzre Salze 8nlia enmsw llks. hslia nemrv. Salzige Erden . und Steine. Lhonige Steine. §. 2;. bis r;. IsLeLIX. lüc.^. ^ ^ hsgiäez arAÜlvll» Lalcksteine. §26. I-spiäe8 (Älesrii. Gypsfieine. 8.27. I. Spille; Azplei. GlaffigteSteine«§28. hspilles virreleen- rez. Talck- undGliin- §29. ^ merige Steine. I'slcites. Gemischte Stci- §.zo., Hüll. ne. bspläe; mlxtd Versteine- ^ ^ rungkn und 2lbdcüch ^riÜLsta. ^ L. Versteinerungen von Menschen, /rntropolichl Z.z I.bisz7- Verstrinerungen von vierfüfiigen Thieren. 2c>oüüü §. z8» Versteinerungen von Vögeln Orlmdolüni §. ^9. ! Versteinerungen von Amphibien ^mpdidicüitln §. 40. Versteinerungen von Fischen lüuzolülü §. 41. Vcrjieinerre Muscheln. Lonclizliuüllü §. 42» Vcrsieinerte Geegewürme. Helminchollrdl §. 4z. Radcrstcine. Iioclüres idlll. Versteinerte lLlügendeGewürine Lnrdoniolxrdi §. 44. ^ Versteinertes -Holz lütdoxüou §- 4?. Vcrsieinerte s Gold, und §. 27. u. lv. I.ic.^. 1 Golderzte. ülinei'rL ^uri. Silbererzte. Idill. Iliill. L, ülinerL ^r- §ei,r>. Rupsererzte. Idill. ^iinerLLupri ^linerle AIs. tsllorum Pflanzenver--, steinerungenlichi vdek Lrelschire; ^ §. 46. Z-^ Versteinerte ^ Blätter lücdodiblls §. 47. Zufällig gebildete Steine. bspille» si^u- r'-ü. Versteinerte Früchte. Lsrxolndi §. 49. Versteinerte Blumen. Fntdolirdi §. 48. polypcnverstei- nerungsn und Lorallcn. lütdopd^t.i, Oln-Iüdi §. ^o.Lr 51. Mineralisirte Rärper §. 42. DenThierenoder pflanzen ähnliche Steine. Looxd^tL Aiorpdicr §» anterfchiedlich gz.Li<;4. geformteSteine.birkorvmi §.; §»». w. - ^'5ke der .^iner-rr>uprl ^^llen. ^ Listnerzte. Idill, AkiuerLk'erri.. Zinnerzte. diinsi ke 8r»n- ui. ! Idill. Blezcrzce. i . AlinerL ! s illumdi. ILwecksrlber- Idich cczte. dlinerL HI7. lluicairi. Gpießglas- Idlll. erztc- Erzte der lüinerL A.nrö- -Halbmeral- monü. len. 1 wrßmuth- Idill. ^1mei'L-8ei!Ü,! erzte» metülorum. IlüincrL Willi inurdi» Zinckerzre. Idlll. MiuerL2.!nci» Arfcniccrzte. Idlll- AlinerL /Zrle- XIX. Wll. Hüll. e n. inci. Lobold. §.66.67-2:68 .XX/. ..I Lodslllum .Aftermetalle blmers Ns-llAupfernickel §. 69. Idill. L. ralllc-e txuriT ^v. Idill. C. s xincv ! Erdstüßigkeiten. IHiäa ^linerlllla. Erste Classe. Ord- nun- Unter- abthei- Ge- schlech- Arten. Abänderungen. Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen gen. Oräin68 lungen. 8udäivi' ÜONS3. ter. 8xeeie3. VaritttioneL. fallende Kennzeichen. Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften ^ und Wirkungen. s Fluchtige -l K. ^I?1ui6a vc>Ia-i ^ tilia. ^ s v. sSalzigc, Lergöhli- ! ge unv Schwefelst Berg- artige. ^ schwave».--, Arse»icalische. ! Vgpore8 ^ sminer-iies. > sFaule ».moderige. Lvdhafre s Sind entweder s Wässer. I gppsig, tufsiei»-- > /ZcjuL terräi oder sändarstg. 's mixtL. Rguse Zxplex, tnpk.i-s s ce-e Lr-u-onosr. f. ^Flüchtig sauersalzi- ' ge. ^guT aciäomixtL Erscheriien in blauen Dünsten mit saueren erftückenden Geruch. Als weiße dicke Dämpfe nach Knoblauch riechend. Rinnende, hiviär v>VÄ, leu ex mon> jtibus Lc lä-> xis lcaturi- enti». D. wässerige. 1'Iuicls sguolä. Incrustirende. ^(ju.r incrustanret. Versteinerende. xekrillcanreS. Gesalzene dann Me- rallifche ». -Halbmeral- trfche was- fcr. . miue- rsic.? tälilr Lc meralii- cL. Sind sehr Lluttisch, und aus die Art des Blitzes entzündlich, haben zum Grundstoff die Vitriol- oder gemeine Lochsalzsaüere neben etwas Bcrgöhstg ^ oder Brennliche», auch etwas wässerigen; dergleichen klastisch - und entzündliche Dämpft können mittelst des Schwefels, oder Vitriolöls in Vermischung »üt Eiftnftilspahnen, und Wasser künstlich erreget werden. > Legen sich an das feste, Geste,in, ,md Gezimmer als ein weißer Staub an, und überziehen das Wasser in alten Gruben mit einer weißen Haut, können durch eine geringe Bewegung erreget werden; sind sowie die Schweftlarrige von Metallischen, besonders von Eisentheilen selten bestehet; dienen zur Lrzrci»witkeru»g in Klüften, Gänaen, Flötzen, und Stockwerken ( §. r4- 19. 26. 27. 29. 6eo»rgph. lubterr. ) Sind unsichtbare Dämpfe von ftnlen erftückenden moderigen Geruch. Lassen kein Licht brennen, entstehen nur zufälligerweise in alten wassernöthigen Zechen, durch verfaultes Gezimmer, werden von Bergleuten auch faule Wetter acnennct. Sind an der Farbe Durchsichtigkeit und Geschmack außer, daß sie auf Legen sich an feste Gegenstände, worüber sie Herrinnen, oder worinnen sie aufbehalten werden, auch an die darein gelegte Körper zu einer Tuffsteinarrige» Rinde an, und las- der Zunge etwas schwerer sind, von dein reinen Wasser schwerlich zu ftn bey- dem Kochen eine weiße, oder auch änderst gefärbte Erde fallen, welche, wenn sie Kalckartig ist, mit Saüeren aufbrauset, unterscheiden. Eben so. Don saueren Geschmack. Laugcnftlzige. -Zguw olesUcL. s Lest Alcalifche. I^gtise läle slcsli 6x0 mixtL'. s Flüchtige Alcalifche. lHgure täls nleali voisriii mixtL. Gemeine Rochsalzwasser, oderGalzsohle». /iguL muristieL fontauL. Mlttelsqstige Wässer. Weiß, opal-farbig von laugenhasten Geschmack und Geruch. Von dergleichen Geschmack und Geruch. Helldurchsichtig von scharfen angenehmen Geschmack. Meer- oder Bop salziges Wasser. ^c>liT iriuri.ilicL msrinL. Blaulich-grün von scharf-bitterlich - und eckelhasien Geschmack. üiis ncutro ä Gesalzene Lanvseewässer. Sind nach der Farbe und Geschmack öfters denen Galzsohlen, auch Verhalten sich wie die Salzsohlen, oder das Meerwasser; mixtL, muriarieL lsculkres. uianchesmahl dem Miecrwasicr gleich. /st-Llrs/. öM. Z2. 47. Legen nicht nur ihre erdige Theilgen an die äußere Flächen der darinn gelegten Körpern an, sondern Lretten auch in die Zwischenöffnungen derselben. und werden nach Austritt der übermäßigen Feuchtigkeit mit denen übrigen festen Theilgen deren Körpern steinhart; geben den Grund der Tuff- oder Tropfsteinen (SrgKKires) ab. Brausen aus mit Alcalifche» Auflösungen, färben die blauen Pflanzensäfte roth, so lang sie noch frisch sind, und wenn die Salzsaüerc noch nicht durch langes Stehen, oder durch die Wärme daraus verfluchtet worden ist. Brausen mit Saüeren auf, werden durch die 8olution des kckercuni sublimaki orangcn-färbig, mit Kupfervitriol aber grünlich niedergeschlagen; färben die blaue Pflanzensäfte grün; daraus kan nach Verhältniß der Menge des beygemischte» feuerbeständigen Laugcnsalzes mittelst der Salzsaüere ein hlacrui», oder ein fast dem Seesälz gleichendes Mstrelsalz erzeuget werden. Brausen ebenfalls mit Saüeren auf, und färben die, blauen Pflanzensäfte grün, wenn sie gleich aus den Brunnen kommen, und das flüchtige Laugenftst nicht schon ausgedünstet ist; schlage» die Auflösung des lttercurü Lblhrisri weiß, das Kupfer aber aus dem Kupfervitriol, oder aus dem Scheydwasser blau nieder. . e Werden durch Eintrvpflung fest langensalziger Auflösungen triebe, und milchfärbig , und lassen ein weißes fest Alcalisches Pulver fallen; brausen »nt Saueren nicht auf , bey Cintröpflung der mittelst des Salpetergeistcs, oder Schcydwasseks bereiteten Silbcr-8olutio» wird das Silber als ein weißes Pulver niedergeschlagen, welches in gelinden Feüer leichtlich fiüßet, und zum 'Hornsilber, (buna coi»u.i) in heftigeren Feüer aber flüchtig wird; nach einer gelinden Abdämpfung der Salzftb-s. erhalt man das Roch- salz in Lubischen Crystallen, welches im Feuer praßlet, und spritzet, dann bey Jugiessnng des Vicriolöls, ooer Salpetergeistes einen zarte» weißen saueren Dampf von sich gicbet; seine Bestandtheile sind die gemeine Mineralische Kvchsalzsaücre, mit einen feuerbeständigen Laugensalz. Kan wie die Salzsohlen nach feiner Beständniß erkennet werden , enthalt neben dem gemeinen Kochsalz auch etwas Bergöhlig - oder Erdharziges, woher dessen bitterer Ge' schmack kommet, dann etwas Salpeteriges, welches sich dadurch veroffcnbarec r daß dadurch das Gold aus die Art des Königwasiers (hijur ke»is) ausgeloset werde, daraus wird durch die Abdämpfung das Bopsalx ebenfalls in Lubischen Crystallen erhalten. " ' ges gesalzenes Lanvftewasser solle jedoch keine Lubische, sondern Salpererarnge Salzcrystüve« geben; (.ü,-. Blttersalzige Wasser, nan-osie. Metallische und -Halbinctallische ' TMMch yarciciilis me- tLllicis mixtL. 6 . «- Salmiackische Master. ^czucr amcniiLLLles. Allaunartige Wasser. Liluminosie. Sauerbrunnen Wasser. /ZczuD aciöulares. Hell von scharfen bitteren Geschmack. Von Salmiackartigcn Geschmack, harnhasten Geruch. Werden wie Rochsalzige Wässer mit Älcalischen Auflösungen trieb, milchfärbig, und lassen ein Alcalrsches Pulver fallen, brausen mit Saüeren nicht auf, durch gearidc Abdämpfung erhält man davon ein in länglich vier-ecksg i'rilm-irischcr Gestalt crystallisirtes Mittelsalz, welches in der warmen Lust zu einen weißen Pulver zerfallt, im Feuer schmölzet, aus der Vitrlohaüere , und einen Mineralischen feuerbeständigen Laugensalz zusammen gefttzet ist. Die Auflösung von Kupfer wird grün darinnen. Weiß-durchsichtig von saueren zusammenziehenden, dabey aber auch Werden mit Alcalifche» 8oluri<>i,en triebe, und milchfarbig, der Allaun verofftnbarct sich durch das Aufblähen des nach der Abdämpfung zurückgebliebenen Salzes, werden sehr etwas süßlichen Geschmack. selten angetroffen, obwöhlen sonst aus allen Vitriolischen Wassern mittelst des gesaulren Urins , oder eines Laugensalzes Allaun erzeuget werden mag- Klar, von sicherlich zusammenziehenden Geschmack, ohne Geruch. Sind in Ansehung ihrer Beständniß sehr unterschieden , enthalten manchesmahl etwas Vitriol- oder Rochsalzsäueres, auch was fest Langensalziges, und allemahl etwas Es senarriges, welches sich durch den ocherhaften Bodensaz verosftnbaret; besiehe davon /sa/ürü /H^o/a^re (L/ 201. 6c». z. Seite 74. u. rv- d«nn Qvr/,c»/c-r 6,/,. - « cu. MZ. 4,9. N/eg. ' -c ^ Eisen-VitrrollstheMaffer. Don licht« auch dunkel-gelb- oder brauner Farbe zusammenziehen- Werden mit Galläpftl, Eichenlaub, auch anderen -lüsirinZirenden Pflanzen schwarz, oder wenn sie nnr wenig Vitriolisch sind, wenigstens braun-roth gesarort; erhalten auch von eZguL vitrioliLL msemles. den dinten Geschmack, herben Geruch. dem Salmiackgeist eine schwarze Farbe; aus der eingerröpfieten Silber-8olution schlägt sich das Silber als ein weißes Pulver nieder; aus diesen Wassern wiro onrch gb ^ . linde Abdampfung ein grünlicher Eisenvitriol erhalten. _ __... , .. Rupfcrvrtrlottsche, oder Hell-grnnkich, bläulich, auch aell'-grünNch, v»„ rvstig ,.,^,n,nvn,rc- Dsrnrrs wird das R«pfdr milchst kes Eifens in seiner kenntlichen Farbe, durch den Saumaageist über vlau niedergeschlagen, und die 8vlunon vlaulrch-grun aesaroer, vle mil Lamenrwäjser. Hennen eckelhaften Geschmack, herben Geruch. Kupsertheilgen stark gesastgte Lamentwasscr legen das Kupfer nicht nur an das Eisen, sondern auch an die Wände der Brünnen, besonders an das Holz nach Form der da- Rguce vitrinlic-L Lrosie, leü ' rein gelegten Körper an i aus Rupfervicriolischcn wasscrn kan durch die Abdampfung ein blaoer, oder, wenn auch Eisen beygemischek ist, ein blaalich-gruner Dir- s Erdölig oder erd- Fette. ^ harzige l. bituminöse. cnpeilsrse. Ainckvitriolische Mafftr. vikeiolics: 2-nci. Gistwajser. grlenicLles. Flüchtige. riol erzeuget werden. Dunkel-gelb, oder roth gefärbt von süßlich zusammenziehenden Ge-- Aus dem darinnen aufgelösten Kupfervitriol wird das Kupfer roth niedergeschlagen, mit dem Salmiackgeist wird die Farbe nicht veränderet, durch den Salpeter und gemeint» schmack, herbe» Geruch. Salzgcist werden stinken^ Dampfe daraus getrieben, und mit dem Vitriolgeist ein schweftlhafter Geruch erreget, geben durch die Abdampfung einen weise» Vitriol. Hell von stumpfen Geschmack , haben einen Knoblauch Geruch. Werden durch das weiße Mernsteinöl, oder noch besser durch den Uringeist milchfarbig; veränderen die Farbe der blauen Pflanzensäfte entweder gar nicht, oder färben sie etwas grün, mit dem iVlercuriw lüblimütur folget ei» weißer, mit dem ausgelösten Vitriol aber ein schwärzlicher Niederschlag. ^ . .Milchfarbig von bitteren Geschmack, bergharzigen Geruch. Geben gleich bey der Quelle eint» entzündlichen Dampf von sich, der das Wasser, wenn er auch brennet, nicht erwärmet; lassen nach der Abdämpfung eine fchwarzliche erdpechiH' Materie zurück; daher gehöret die entzündliche Quelle in der Weywodschast Lracau; dann die bey RLkülp inHungarn, auch einige in der Schweiy. c-c- worauswttkllcheg hlapbtL Milchfarbig, auch weiß-gelblich von bitteren erbharzigen Geschmack Darauf schwimmet manchesmal ein weißer Bergbalßrm (Xaxbta) auch gelblich, oder schwarzes Bergs!, dergleichen Wasser pflegen nach der Digestion gelblich zu tverden, und °ver Bersoe stummer, und Geruch. ^ fassen bey der Abdämpfung etwas Erdpechiges zurück. 4 worauf sLropech Wciy, auch weiß-gelb, oder schwärzlich, das darauf schwimmende! schwemmet. Erdpech, Rchbüir, ist schwarz glänzend, sehr zerreiblich, das Wasser Werden hauptsächlich in der See ^sxhzimes, oder Todtenmeer in ssuÜTL angetroffen, aber sehr gesalzen uns bitter, hgt einen erdharzige» unangenehmens Schwelt- che. Schwefelwäsicr. /eguL suIpbureL. Seifenarttges wüsten. täponLces- FlüchtigeSchwefelwäfser. Geruch. Hat eine linde fette flockige Erde in sich. Hell, nach Schwefel, oder faulen Eyern riechend. ^Dahrr gehöret der unweit Rarlsbad bey Puchau in Böhmen befindliche sogenannte Schottenbcunne», dessen Wasser fast wie Molken, geronnene Milch, ^er Mchschotten aussiehct, daher auch dec Brunnen den Namen erhalten hat. Alle sibweftlartige Wasser sind dadurch zu erkennen: daß sie die Sllber-8olmion schwarz, die Bleyznckcr-boiminn aber roth, oder rochuch-braun, auch schwarzl-w niederschlagen, auch diese eingelegte Metalle selbst also färben, diese erste Gattung hat nnr wenig schwefehge Theile, welche in der freyen Lust, oder bey der Abdämpfung verrauchen, wo sonach nur etwas RochsirlziIes mit Laugensalz vermischt znrnck bleibet, imd durch das Verpraßlen iin Feüer, auch bey Aufgiessung des VS-otols sich vurch einen scharfen zarten weiße» Dampf zu erkennen giebt, außer deine wird dieses Waffer auch durch Lmtropflung des weißen wemstemols triebe, und milchfarbig; daher gehöret das Badner Wafftr in (Oesterreich. ^ . ä. - < sVerhält sich mit der Silber- und Blev-8olmic>» wie das vorige, wird durch das weiße wemstemol, oder Salmiackgeist nicht veränderet, giebt »ach ^ Abdampfung eine ^ weiße Seienirische Erde, welche mit Saüeren nicht aufbrauset, aus glühenden Kohlen aber zn Gftps brennet. l.Mit der Silber - und Blep-8olurion hgt es eine gleiche Bewandniß, wird durch Alcalinifthe 8<->ucionen milchig, und last eine Malische Erde falle», b-'-mftt mit Saüer^ wird mit dem Violensvrnp grün, schlägt den iviercurirmi sublimarum orangen-färbig nieder, «qch der Abdämpfung erhalt man davon ein Dickliches Rrurum mit einer Älcalischen Erde; hieher gehöret der Neübrunnen in Rarlsbad. ' . . Sind an Geruch und Geschmqck, außer, daß letztere etwas bitter!Legen den Schwefel nicht nur Mnpfweis an die Gebäude, und bey den Ausfluß an, sondern zeigen solchen auch nach der Abdämpft--» Verbünd,mg entweder mit einer Al- c-sind, von vorige« mcyl ieyr unterschieden. calischcn Erde, auch mil Älcalischen Salz, oder mit Bittersalz , oder einer Bituminösen Erde; verhalten sich übrigens Mit den emgelropfietm 8olmicmeii, wie andere Bcrgguh ren und Sinter. 8ucei mine- r-iies aguosi» s Einfache und ge- l. uüschke. Dergleichen mir 8s! Bon gleicher Beschaffenheit, einer Älcalischen Erse gemischte. Mit Fixen Schwefel, und" einer Alcalifche» Erde gemischte. Dergleichen mir Italischen Salz. Dergleichen mirBittersirlx und Alcalischer Erde. , Dergleichen mit etwas l. Erdharzige» genrischre. ^ 5 Llost Erdige, Mettalli- I- fche u»s Salzige. ^albnreral- sLuecksilb er lifche- ! tt^clrar^i- kAiiäum te-iriuin,arIen- »nmecalii- ftuin vivum. cmn. Gelige und fette. ^ jkluiäs bitu-I Erdöl, minolä. ^ l. Bsrgfekte« 8svum winerele. äBenaischerBalfam. 'Bergöl. kerrulerm. Bergtheer. Mslcs DxunZis cerrce. Gchwcfelartige und Alc^inischen Wässer. Wovon bep LrL cir. umständlichere Nachricht ertheilet wird. Mterschiedlich gefärbt, halbflüßfg, und schmierig von unterschiedli- Werden sowohl in offene» Gängen und Rlüften,als auch in ansgehanenen aste» Strecke», Presse», und Schächte» angetroffen; dringen, ober gahren aus denen Zwischcnraüm- Hen Geschmack und Geruch- , ,,.,v Ablösuimen des Nebengesteines hervor, fallen auch Tropsenwers von der First herunter, und geben eigentlich den Grund des Ganggestcmes, und der Erzren selbsten üb (§, ly 20. s«. u. w. 6c-om--,,,h. subkerr.) sowohl weiße, als gefärbte Guhren und Sinter gebe» demnach Anzeuge auf Erzre; werfe Guhren , wenn sie nicht bloß erdhast sind, sondern durch das Sicheren einen Schlich geben , sind gemeiniglich silberhaltig; blau und schwärzliche zeugen aus Silber, -Bley, und Robold; bräunliche und gelbliche auf Silber, oder Eisen ; rorhc auf Eisen ; licht-rothe aus Kobold ; grMliche auf Kupfer; das eigentliche Metall kan am besten durch den Si- W -!--«« M H-M«; «M °,s° d«„ !„ r« ü.» s-ss- ^ -°°>E unter den Halb,netallischen Erzten gchandlet. Die äußerliche Kennzeichen, „nd übrige Eigenschaften von diese« fett öligen, und entzündlichen Erdflüßigkeiten werde» hier Übergängen, weilen diese Körper unter den verbrennlichm Dingen in nachfolgender s Classe wieder vorkommen. Verbrennliche Mineralien. , Mverallü mLimmabilia bitmninoia. LMs //. »// /// Äußerliche e )hne Veränderung in die Sinnen Zwote Ordnun- Geschlech- Arten. Ubanderun- fallende Kennzeichen. Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften/ und Wirkungen. ! Classe. gen. Oräiues. ter» 8p6ei68. gen. VM3ti0N68. Farbe. Durchsichtigkeit. Gestalt- Ge- Geruch. Schwere, schmack. sBergbalsäm« d/npllka. Lilumsn 6ui- clitlimm./Vall. Bergöl. Petroleum, gltumeu erzfl 6u8 tluistum. weiß. Durchsichlig. Sehr stößig. L. Reine und einsircl-e. < piomoMnes, Flüssige, ölige Unv fette.. BülsMN. Mumuia ttui-l Von harzigen Starken un- Sehr leicht. Befindet sich theils flüchtig in Mineralischen Wassern, theils aber schwimmet es obenher, und üvcrziehel in gastuger cZu-iurirät eine große Fläche, entzündet sich ehe noch das! etwas bitterli- angenehme» Feuer gänzlich hiiiMiahet ; brennet mit einer weißen Flainme, und lchwarzen Dampf, welcher scharf, und unangenehm rächet; gestehet, und gefrieret nicht in der rk>.„ k>M ",!,'n Kr- Kalte ; ziehet das Gold an aus dem Königswasser, und erhält -es ,in der Auflösung, kan durch eine sehr ccmLemrirte Süksäüere, und höchst 1-cciistcirtM Brand-! wein einigermassen nachgemachet werden. -harzigen Geruch. Bennaischec chen Ge- -schmack. Licht-gelb, Nicht so Etwas zäher als das Vvncbendcr- Und Geruch. Schwereres Unterscheidet sich von dem köspl,t- nach seiner Beständniß durch eine mchrere erdartige Beymischung, welche sich aus der Farbe, und Zähigkeit, dann nach dem Bren- --unkel-gelb., burchfichtjg. 7-rst-xdka. gleichen Ge- dlgxlira. neu durch eine schwärzliche Asche zu erkennen giebt, das Gold aber nicht aus seiner Auflösung an sich ziehet, rörhlich, grün- schmack. lich, schwärzlich. Schwarz. Ohne Ge- Und Geruch« schmack. Mebt auf glühenden Kohle» einen Geruch wie gebremstes Hörn; bey der V-Ml-m'on erhalt man davon ein Phlegma, dann einen in Gestalt des Nebels aufsteigenden Geist, und endlich ein schwarzes geruchloses Oel, kan auch im Wasser aufgelöset werden. Solle auf dein Berg benus in einer Hohle aus dem Felsen flössen. as» exoc/c./ä/c. 2. Äe/sr. y. §. 4. Dichte erd- pechige. llimmma st>- lists. Bergtheer. dlalcs. ^xunZia reri-L R-Lclcia keri-e- stris. Litumen fe^- ue. V/sIl. Bergferr. 8evuin minc- rsle. ' Bernstein, oderAchrstem LIeÄrum tue- ciuum. /i-mbra cirrinn 'R-Lrabe. O'ummi (lopä! Gagat. - tes Lrdpech. N?tt Stein und Erden mineralisir- Steiukohle» ^ biclianrrÄX. Feste schwereSkcm- Schwarz» kohlen. lUrbaNkrax thlistus, äurus. Pechsteinkohlen. Schwarz» k.irb->nrrsx leiste Lc rerra minLrsjjstuus. -Undurchsichtig Auf dein Bruch wenig glänzend. liecers^euea, Üicumsn Ingl- cle Lc reri-K minerÄliOl, lum. Undurchsichtig Aufdeui Bruch mit glatt -glänzenden Flächen versehen- "Undurchsichtig Bon blätterig, oder wnrflichen Gesüg, sehr brüchig. Schieftrsteinkoh- Schwarz, len. k-itilLNtl'-IX ssslüs trÄZilisr. Taube Steinkohlen Schwarz, auch Undurchsichtig SHiesel'ig. Sobickus moäicoöitU' brau». Mine imdntus. GGwarze Areide. Sehr schwarz, d/iArica, cret.i iiiZrs Uild»bsarbend dcklstns stl-ibilis -yi- Änriuz. Brenn lich e lerrL birnmi-Z ^ U'nbererve- I rerrn -noL. Dunkel,brau» -rr-i umbriT, erst» abfärbend- umbriA. pechturff. Schwarz,oder Terra klNiiniuoss, schwarzbrann. turkeez. Blätterig,oder schieftrig, zerreiblich. Nanh lrud zerreiblich. Eben , und körnig, auch gleberig. Ohne Geruch. Hinterlaßt /nach den Brennen eine zähe braune Materie, kan An heißen Mandelöl ausgeloset werden; solle in Finnland aus der See, und am Strand gefunden werden: Baumers NatlrrZeschicbieDes Mineralreich» Seite 26. aus Qi^äe^ers vernrischren physisch- Lhymisch- und Medicürischen Schrisren. schwimmet, rige Materie übrigz kan m oleo rmi ausgeloset werde», wird sowohl am Gestace des Meers, a»s da und dorten in der Erde angetroffen- Bey dessen Chymischer Behandlung kommen eben solche Erscheinungen, wie bey dem Bernstem vor, nur, da>' rnan davon kein flüchtiges Sah erhalt; kan mit Terpen tinöl zu einen Firniß bereitet werde»; ist übrigens mit einen Pflanzensaft gleichen Namens nicht zu verwechsle». Vonhakzigen Schwimmet Verhält sich im Brennen wie der Bernstein, giebt aber einen unangenehmen Geruch von sich, und last-ein ickwarz-pechiges -wessen zurück; durch die velKUarioi,'- nnangeneh- auf dein Was- erhält man daraus ein saueres/Phlegma, auch anfangs ein dünnes, und Heraach ein dickes schwarte« chel. men Geruch, ftr» Von liebliche» Schwimmet Schmölzet bey gelinder Hitz mit einem lieblichen Geruch, und wird bis-auf ein wenig Staub verfluchtet z giebt bey -dek"veitwstion ein säuere» Pblegwa, ein femes "Geruch. auf dem Was« Gel, ein flüchtiges Salz, wie der BerUsteiu, nebst wenig staubiger Eeve-z halt auch ös-r.ts Insekten in sich , und wird im MeerEkkkvffen. ser» Vonnnange- Schwimmet'Verhält sich im Feöer, und beyder veMiiMvn wie der Gagat mit dem Unterschied ? doß es im Feuer mit keiner so lichten Flamme brennet, und mehr-evdhaftesz» Achmen Ge- aus dein Was- rücklasset; vermittelst des feücrbestanöigen Laugensalzes kau man daraus Lrystalle erholen ; wird in der See Wtssbawiros, auch hin und wieder in der Erde au ruch. ser. Art der Steinkohlen angetroffen. Sind-schwe- Diese Steinkohlen sind hart, nicht leicht entzündlich , brennen jedoch, wenn sie dem Feuer «nsaesctzttwerden, mit einer hellen Flamme, und geben einen erdharssgeu lim rer als die an-- angenehmen Geruch von sich, -behalten «ach dem Brennen ihre vorige Farbe, und Gestalt', und vMrebrea im Feuer nicht viel von ihrer Schlvere- deren. Nicht -so Entzünde» sich ebenfalls 'nicht so gleich, brenne» jedoch desto länger, und hinterlassen nach dem Brennen eine bims-steiirattigr Schlacke, schwer als dik vorigen. Von ungler- Entzünden sich geschwinder, Md hinterlasse« «ach den Brennen entweder eine erdartige Asche , oder eine glasartige Schlacke, sind öfters mit Schrvefelkieß gemischt cher Schwere, 4 Eben so Brennen nicht im Wer, geben jedoch einenmnangenehincn Geruch von sich, und behalten nach den, Glühen ihre vorige Gestalt. Vsu dieser schwarzen Erde giebt es mehrrrley Gattungen; Pott hak eine mit Saüeren «rrfbrausckve sibwa^ Reeide untersuchet; welche in offenen heftigen Feuer bn chiger, und marber, auch etwas weißer worden, in verschlossene« Gefäßen aber harr geblieben ist ; vdore/eycisg der Seire 5 7. zVslIermraber »naaA Meldung von einer anderen Gattung, welche im Feöer einen unangenehmen Geruch gegeben, und die schwarze m die rothe Farbe geLndekct hat. Mmeeaireicb S«k 96. Wir betrachten die sckwarze Rreide, hier biöß als eine mit Bergöl, oder LrSp ch durchzchene Erde-, es sey« nun diese Tbon- oder Mergelarrig , iyc vorzüglichstes Unterscheidungsmerkmahl ist der unangenehme erdpeckige Geruch, der sich vey der Bchniiokung im Feüer cinpfindlich machet- Röchet bey der Behandlung im Feüer ervpechig, und bey der OeMlariou erhält man davon ein Lrsöl, das Königswasser löset daraus eine gelbe der Behandlung im Feüer mit einem kkloslüo wirket der Magnet aus sie; es scheinet also, daß ihr Bestaüowcesen eine mit Bergöl vurchzoycn , , p g Erve scye. Von ervpe- Schwerer als Brennet ohnansgetrockneter besser mit einer lichten Flamüre, und schwarzen Dampf, verursachet einen erdpechigeu Geruch, hinterlast nach dem Brennen cmc erv- chigen Geruch/ die übrigen artige Asche, und ist der Beständniß nach nichts anderes, als eine mit Erdpech mevcrgeschtagkue Staub - oder Mergelerve. Tnrffarten. , * Fortft- Mg del rwoten Classe. Ordnum Ge- Arten. Abanderun- Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen fallende Kennzeichen. gen. Oräines. schlechter. Lpecies. gen. Vllriation68. Durch- Ge- Farbe, sichtigkeit. Gestalt. schmack. Geruch. Schwere. 7 / //< entdeckte innerliche Eigenschaften, und Wirkungen. ^2 sAns demG'e sGrobe,mchr> wäckEch gemischte ahuc2lb^mft Körper. sMineralisir-- re Holzkohlen. k.i»num foftl-- 1s kicummo- »um. Tnrffarten. Iluinuz vege-. rabilis, lurtlr-' ces. 8 'S 5 - 'Mit Bergöl, oder Schwarz oder Ecderpech Vurclizo- brau«, henes and einigermassen versteinertes -Holz. I-i'gnum toftils. Unterirdische -Holz-- Schwül), kohlen. Larbonez follils». - Moder - oder Schwarz. Guwpftursf. klumns vegerchills, kiruminost pailciltri«. Wurzel- oder-R.»- Schwarz auch ßenmrsf. licht-braun. Lstgss Kimminolüs, kkrosti«. " f Reiner Schwefel. Bleich-gelb« 8ulgbur n.itirumgin- rum, rir^ineum, enihr)'on!>rruN. Bo» saßerrger Gestalt niancheSmai mit einer erdpechigen Rinde und Mit Aesten versehen. M'tig. und schiefer- Einförmig, schmierig. Mit allerley Gewacht Fäßere», Gras, Laub, Wurzeln, Blättern, <. Tangeln gemischt. Halb durch- Haarsormig, oder säße- sichtig, auch rig, körnig, »der staubig» undurchsichtig Gediegener Schwefel» , Lulphur nArrg VUIN. Schwefelt- che. dllinsralia , 8u!g!iure.i. GcdiegenesRaltfch- gelv. lciftgsllum foilllo, ^ 8snänragz ftenlsür. I Rieß, oder Mar- Oranqemav big,oder bleich gelb. Gelblich. Glänzend- Blätterig, schuppig, und leicht zrrreibirch. Voumetalli- Von Oudi scher p^rnmh schen Glanz, uck sörmiger, strahliger, runder, auch anderer Gestalt. Vo» sehr lockeren Gesng- Leichter als Steinkohlen. Leicht. Weesen zurück, ävelrieche: L6.6evZrspK. stikier.) mit anderen Körpern in Verbündniß stehen : so können einige äußerliche Kennzeichen an denen selben »ick? .* ^- . .. . - Weißen Dämpfen übergetrieben, und cvnc-,>rtiret/Mlcheconcsntr.tt?Feückca^ vorgehender Calcinaiivn durch die DestiU,cion ,n Wasser giesset, erhalten wird; wogegen ohne Wasser das so -lena-mte oas Vitriols! genennec, und dadurch, daß man bevor in die Vorlage etwas mischet wirb, ist allemahl weiß durchsichtig; diese concemrir/e ^ ^"rrolöl, wenn nichts fremdes brennliches beyge- Fcuchtig feiten aus der Luft a» sich, und wird dadurch schwacher ereil,e, an Gewicht, Bejiaiidrakeit, und Stärke alle übrige Saueren, ziehet die dere Metalle, als das Silber, und Lupfet . d-e- nge- Saü-rcn aii- ihrer Dcrbnndn.ß , löset das Gold zwar nicht, jedoch anlegen, als Sinn, Step, Owecksilber, Spießqlas Mikmnch ^ ^ Eisen, und oinct wenn es mit Wasser verdünnet ist, gänzlich , andere hin- entstehen daraus dreyerlep besondere Vitriolaattunaen ^ ""^llkvinme-i auf ; rn Verbuudüng mit dem Rupfte, Eisen, und Nnck falz i mit dem flüchtigen Laugcnsalz aber der Salmiack - die ^ Pflanzenreich , wird daraus ein virriolisirces weinstein- lvn s-' .--.Viper»IN Mrunnonibttei,,».«» e» . , .. leichtflüchtige Mineralien aber, als das tLweckülber ^inn»berRalcke werde» viel zarter, als von anderen Saücren, die lkche Kennzeichen an denen ftlben nicht bestimmet werden wobt -rke/,»^-»' a ^'"'lreanßer- mit sehr wenig verbrennlichen Werfen in Verbündmö aeratbe» - in ^ und RoboiO emgicrmaffe» ftüerbejkauvig ; übrigens darf die Virrioksaüere nur Chymrschen Versuchen vorkommende Erscheinungen außer dessen Vurch dre sbey Die Salpereesaüeee wird aus dem Salpeter in Vermisch»»-, >nit Dirv,>l^ sehr icharf erstuckendeu, und sich weit ausbreitenden flüchtigen Dampf aus. Erklärung von sauere« SaiM überhaupt gemaet worden keunbar^^ vorher» (§, n.) m der jeden verbrennlichen Werfen ebenfalls durch die Destillation d te, ^ Arftnic, und verschiedentlichen absorbirendenErven auch ^ sich durch eiaen scharfen unangench-nen Gmich ken bm ssnsset.7. >' ^ ' k'-ach aber der Salnircr-gc-st, oder das Sch-yvcwasser genennct, machet Arsenie aber bläuliche Dünste aus; mit dein Vitriolöl erkalt >nan d-n- d-n ^ ^ concemr-.ret ,st, xorhe, und in mehrerer Zerstreuung grauliche, mit dein liud schwacher, als die Vitriolfaüere jedoch schwerer nnöU -ket^^ ^rersetst, welcher blaß - gelb aussiehet; sie ist zwar leichter. den können; dadurch werde» alle Metalle und -äalkniecalil. ^ Saueren, weiche durch sie aus der Verbi,ndmß anderer Körper getrieben wer- giebt die Salpeeerfaüere mi 0 »TfÄrbe^ n^d U"» Lh-.l, auch die Laugensalze ausgelöset, übrigens Die gemeine Rächenflrlz/äüere wird n telü des verbrennlichen den Grund des SLipeeers ab. erhalten; sie gehet in weiß erstückenden Dämpfen über hat ooncenrrst^ eine aus dem gemeinen Lüchensalz durch die Destillation und schwacher, auch flüchtiger als die übrigen Mineralischen Zeuulich-gelbe Farbe, und wird der gemeure Salzgcist genenliet; ist leichter, Wird schwerlich rein, sondern init anderen Körper«, besonders aber mit der SaftiLL-^ «« ^ -va r ^jbii-r-ar des biercu," weiß nieder. ^ ^ Königswasser, und inachet dasselbe ftrlwlmrens, machet das Lupftc blau, und schlaget Kolpeul, worrnnen es anwesend ist, kennbar; das ^geprische " auaeMLl/ ^ i^'^"ökn l» denen rnol-struH entstehet; den Schwefel löset es in nassen >,nd trnch.»-,?wstdem aus der» Pflanzenreich ein Vitriolissrees Wemsteinsälz ^'kgrtsrns vi. um Mürelsalzen noch beson^ «er-chtttt, wovon unten bey de- O/sMi- ///. T'« tzmqrer -Ordn«»- dritten Llajse. gen. Oräiris8. Geschlechter. Arten. Abänderungen. Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen fallende Kennzeichen. Farbe. Durchsich- Gestalt. Ge- Geruch. Schwere. Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften, und Wirkungen. Zpecies. Variationen rigkeit. schmack. s Lupfervitrcot. Virriolum venerib. »" » » 4 .< 7 S cjZ Mittelsalze. 8a1ia ueurra. und salzige Mineralien. 8 slis compoü- ra Lc cerrä anr Isxläe iniuera- lis-ns- Vitriol. Virriolnm. Blau. Durchsichtig, Ranthensörmia crystal- Sauer,zusam- auch nur halb lisirt, oder zackig, säße-- menziehend, durchsichtig- rig, und von unbestimm- und herbe, ter Gestalt. Eisenvitriol. Virriolnln macris. Zinckvitriol. Vicriolum rinci. Licht - auch Nicht so durch- Eben so gestaltet. dunkel-grün. sichtig, wie der Kupfervitriol. Sauer,zusammenziehend. anderSchwe- re gegen das Wasser ohn- gefchr wie i. 820. gegen r. 000. Weiß, auch etwas röthlich GemischterVilriol. Licht - auch dunkel-grün. Alaun. Aumeir. 'Gediegener, oder Feverailann. A.lninen nuivum plumotum. Der gediegene ist ohne Zusammenzie- bestiminte Gestalt, der he„d, etwas künstliche aber klein süßlich, länglich crystallisirt. Weniger und Von unbestimmter, auch Mehr auch mehr durch- krystallinischer Rauchen-weniger zu- förmig, oder Lubischer samenziehend ?,§ur. und herb. Mehlig, saßerig. Halb durchsichtig. sichtig. Weiß. Undurchsichtig Salpeter oder Gal- nirer läl pecrL. Durch die Rünst Weiß , oder Hera stcllrer. etwas röthlich . ^rte proch,Sv.m. Selbst gewirclisuer oder angeschosstuer Salpeter. Aitrum nahvcnv. Halb durchsichtig. Achtseitig crystallisirt. ^ Süßlich, jü- samenzieheud, eckelhast. Verhält sich Wird sowohl an dem Gestein in unterirdischen Gegenden, als auch aus der Oberfläche jedoch selten ganz rein, sondern immer mit etwas t-rstn und erdhafren verbundener angetroffen, mehristcn theils aber aus Lupferkiefien, kupfcigeu Erden, und Lemcnrwässern durch das Auslaugen, und Abdampstn erzeuget, zerfällt an der freyen Lust nicht so leicht, als der Eisenvitriol, 'läßt sich mit 16. Schweren Wasser etwas schwerer als der Eisenvitriol auflösen, deflcn Auflösung wird durch die Gallapfel Tiucrur gelb, und durch Fugüssung einer Alkalischen Auflösung dunkler, daraus wird das Rupfer an das angelegte i-flen ni eigener Farbe niedergeschlagen; bestehet aus der Vitriolsaüere, und einer Lupfcrerve; karr nach der oben bey der Vitriolsaüere gemachten Amnertnng ourch das Vitriol öl mit wasssr, und Rupfer künstlich nachgemachet werden. Kommet ebenfalls schon gediegener vor, oder wird ans Schwefelkicßeu, und Vitriolischen Erden ausgelauget, und durch die Abdampfung ^^tolisiher Wäss-r er halten , unterscheidet sich nebe» der Farbe, und wenigeren Durchsichcigkeit von dem -Kupfervitriol nur dadurch, daß er sowohl in dcN"!wa Lust als im Wasser leichter aufgelöset werde, an der Lust einen weißen auch gelben, ocherhaften Beschlag bekomme; nicht minder bey der Auflösung im Was! einen gelben Geher fallen lasse, und aus der Vitriolsaüere, dann einer Eisenerde zusammen gesetzet seye. . ^. Wird manchesmahl mit dem Gallmap crystallisirt angetroffen, sonsten aber wie die vorige Vitriole aus denen Blend-lind Gallmaxmiuereu, dann aus ^ Fässern erhalten; neben den übrigen Kennzeichen der Vitriole bemerket man: daß er an der Lust bald einen gelben Beschlag bekomme, ". ^laeloster. Mit Alcali weiß, mit der Gallapfel öoLtts» aber schwarz werde, bestehet übrigens aus der Vitriolsaüere, und einer Znnckerde, wie svMH - vie künstliche Zusammensetzung erwiesen werden kan. Entstehet durch Verbündnng mehrerer Metallischer Substanzen mit der Vitriolsaüere, und unterscheidet sich nach der Gegenwart einer oder der ^emr ^"Eschen Grunderde; sonsten gerfiüffen alle Vitriole im Feuer, und sieden wie Wasser, geben dabey einen scharfen Geruch, und werden hernach zu lvM" , j ccewlichcn, grünlich - röthlich - gelben, oder weißlichen Materien. AnderSchwe- Erster wird zwischen den Allaunmineru, und auf derselben äußere» Flachen, wenn sie eine Zeitlang in der freyen Luft verwitteret seynd, angetroffen, f^ßen a^er eben- re wie r. 714. falls durch das Auslaugen, und Niederschlagen durch Alcalische, oder gefaulre Urinlauge, dann durch die Abdampfung erhalten ; kan in g. mr warmen Wasser gänzlich aufgelöset werden; schmölzet im Feuer, und blähet sich sehr aus, wird alsdenn zu einen scharfen weißen Pulver; neben dtt« sauere enthält er eine feuerbeständige Erde,welche einige für Thoriartig Seire z2. andere aber für eine Äicalnn/che, auch für eine Gppscrdc yarcen. .714. gegen i. 000. Gemeines Lochsalz. 8 al communsä angesehen haben; wenn aber wirklich einige Salnitrische Wasser angetroffen werden, so ist solcher Zweifels ohne uns der oberen Damm Erde ausgelauget, lind denen unterirdischen Gegenden zugebracht worden. j Weiß, oder Meistens un- Sechseckig, prismatisch, s weiß-röthlich. durchsichtig, mit scharfen Spitzen cry stallisirt. werden; knickert, und zerspringet in der warmen Hand, fchmWE^lwr auch mit allen Körpern, welche etwas verbrenuliches in sich habe», verursa- Salnirercrde durch das Auslaugen, und Abdämpfen erhalten» u«i> bestehet, aus der Salperersaüre mit einem feüerbcstandigenLaugensalz, dann etwas verbreunlicheu aus dein Thier- und Pflanzenreich. Durch die Kunst ausgebrachter. I^ürmn arte ^roänc- rnm. Brunncnsalz. ^ Was es mit dein Brunnen-und Mcersalz für eine Bewandniß habe, ist schon oben in der tl. 8 al tonrmiuin. j bey den gesalzenen Wassern gesaget worden , und kommt hier nur noch zu erwähnen, daß Meer-oderBopsaH.Dasjenige, >o man Grrandsalz nennet, an den Ufern, und Klippen des Meers .schwammig oder 8 sl marinum, schauinig angetroffen werde. bluria Marina. Steinsalz. Grau, gelb- Halb durch- 8 al ASNIML loliäum lich, röthlich, sichlig. Salmiack. 8 al smonia. cum, iöu Krinoniseum. sofllls. Salzblumen. klares islls. auch blau gestreift. Weiß. Das Meersal; hat größere Lubos. Eben so Faßerig. Von scharfen, jedoch angenehmen Geschmack. Eben so AndcrSchwe- rewic 2.14z. gegen i. 000 Zerfiüsset nicht leicht an der rust> 7 an in 4 Schweren Wasser aufgelöset werden, Mßlek md spritzet lm Feuer; durch dieses wst-d SüS Silber, stnd S!^ dem Scheydwaffer weiß niedergeschlagen, rind - 7 üE?)sciret, giebt mit Gwecksilber den und veränderet den Gpießglaskönig in eine schmierige I 4 s 6 ä ; daraus entstehet Mit der Vitrioljäüre das Glauberische wunderfalx, und mit der Salpctersaüere der O-ö/sche Salpeter ; bestehet aus dem ftücr- beständigen Laugensalz, und feiner eigenen Saüere, welche daraus mittelst der Vitriol -oder Saipercrsaüere in weißen Dämpfen getrieben wird ; einige wol- !> lsn in dessen Grundmischung-auch etwas Arsenicakisches bemerket haben; dieBundensarben in dem Steinsalz rühren von einer Metallischen Beymischmig heb und nach Maaß der fremden Beymischmig bleibet auch bey Auflösung desselben etwas erdhaftes zurück. Weiß, roth, Undurchsichtig gelb, grünlich, auch schwärzlich. Borax. Reiner Borax. Weiß. Halb durchsichtig. Roher Borax. I'meal. Lorax nalivus cruäus. Bittersalz. Karmn, oder hlakron. ' Gesund Brunnen- salz. 8 ai acläulare 8 säli- Leiast, Hiermarum. Mauersalz. Kplnonstron, klalinatrsn. Lreidrusalz. 8 al crrlL. Zwciglg, Md sederig, Von eine,« auch wie staubig und lo- dem Kochsalz ckeresSteinsalz gestaltet, etwas ähnlich, jedoch schärferen und hatn- hafte» Geschmack. Bestehet aus achtseiti- Hat anfangs gen, jedoch ein wenig un- einen süßliche» regelmäßigen stumpfen hernach aber Crystallen- einen wenig brennenden Geschmack. Bestehet aus etwas erd- Von Ge- artigen inikeingeinischten schmack noch pi-isinakisch-sechseckigen, etwas stumpfer halb durchsichtigen Cry- als derBorap» stnllen, und ist einigermassen fett anzufühlen, auch sehr zerreiblich. Weiß, Durchsichtig. paraleilepipeä-scher Von scharf- kiZur erystallisilt. und bitteren Geschmack. Weiß. Undurchsichtig Von unbestimmter,auch Don stumpfen strahlig-dann Komboiäa- jedoch etwas lisch - und prismatischer bitteren lari- kiZur. genhasten Geschmack. Staubig, oder wollig, L» 000. Dergleichen Salzblumen, oder AhaMe Salzsl»ter habe aus dem berühmten Pohlnischen Salzbergwerken ehnwert Lrackgu erhalte». Lalmuck'en zwischen Sicberlen 7 ber Models Versucke und Gedanken gewachsenen Salmiack. Von salmiackactigcn wassern ist schon in der II. IüLc//. Meldung geschehe» ; besiehe auch ^ kleine Mineralische Lbxmistke Schriften Seite z 8 z- Ueürigenswird derSa/m-a-h' in z i"--Schweren Wasser aufgelöset ; dessen Auflösung giebt bey rröpsiung des feuerbeständigen Laugcnsalzes einen harnhaften Geruch; er schmölzet im gelinden, und verfluchtet sich im stärkeren Feuer als ein weißer Vamp'' bestehet aus der gemeinen Salssaüere, und einen flüchtigen Laugensalz. Verhält sich Wird gegen das Wasser wie 1. 720. zu i. 000. b in der Luft mehlig, und undurchsichtig, zu seiner Auflösung werden wohl 20. Schweren Wasser erforderet, schmölzet im Feöer, brauset, und blähet sich ^erp sehr aufund wird sonach zu einen weißen leichte »weiblichen Glas ; brauset zwar -weder mit Saueren noch mic Laugensalz aus, sarber iedvfl) den^vw>en Gast grün , woraus abzunehmen : daß das in demselben befindliche Laugensalz mit der Vitriolsaüere, welche dessen Bcstandwecseu mit ausmache länglich gesättiget seye; dieses Salz wird nicht rein in dem Mineralreich angetroffen, sondern allererst aus dem Tinckal erzeuget. Gelblich, Undurchsichtig oder bräunlich grau. Ist für sich Undurchsichtig tsschenfärbig. Salzige Er den undSrei' ne. 8slia rerrL Lc lspicle minr- raliläta. Vitriolisthe Erden. Verrce vicrio- licL. ininor^. Bergblau, Berg- grün. Viricle montanum, -^Ockra cupri csrulea. Gattmap. Uapis calaminaris, virriolieus. DuNtenstein. Vrmz aktramenkarius, kspca arcra-^ (^lalcicis 8 or!i, moucarius. ^ IVIelancerie Ivliüi» Maunerzte. I^Allaunsthieftr, oder kclincrw alu-^- Allaunholz» I. Bald licht- bald dunkter- blau, und grün Weiß, gelb, auch röthlich- Roth- gelb, grau, schwarz, gelblich. Braun, auch grau und röth- lich. Klarkörnig, locker und abfärbend. Schmäckt anfangs wie Meersal;, hernach aber etwas bitter, unangenehm und herb. Don herben Geschmack. Wird im Wasser noch schwerer als der Borax aufgelöset, blähet sich auch im Feuer stark aus, und wird Heils zu einen weißlichen zerreiblichen Glas, theils aber zu einen gelblich- auch schwarz-rußigen Pulver, welch letzteres ganz ohne Geschmack ist; dieser Tinckal wird aus China und Japan nach Vencdrg, unv^ouaiid in Klumpen gebracht, sonach aber daraus allererst der Borax erzeüget, einige wollen darinnen Blauen, Nagel, und Theile von kleinen Thieren geMmn yaven, dasjenige Stück aber, so mir aus -Holland zugesendet worden, enthält dergleichen nicht, sondevn ist neben dem eingemischten Crystallen bloß crdhaMuiwyiu und wieder mit kleinen Fäßerige» n»d Steingen, oder Sand, wie eine gemciue Gartenerde versehen, welche Steinge» oder Sandtheilgen bey der ^aiclnauon nicht ausgelöset, vielmehr etwas härter worden seynd. ^ Wird aus denen Sauerbrunnen, und einigen warmen auch kalten Bädwässcrn durch die Abdämpfung erhalten, zerfallt in der freyen Luft, Mb last sich leicht mit Was ser auflösen, schmölzet sehr leicht im Feuer, und wird durchsichtig wie Wasser,verhält sich mit denen Saüeren, und Pflanzensasten, wie ber Borar, ourcy eme Al-j calische Auflösung wird daraus eine Alcalische Erde niedergeschlagen, wovon schon oben in der II L-öc//. Meldung geschehen ist; bestehet aus oem axmerattscheu Alcali, und der Vrrriolsaüre. , ... „ Leget sich in alten Gemaüeren auf Ralckschiefer und in Gruben an, entstehet durch Auswitterung eines ßruersalzigen Wassers ; ist gemeiniglich mir Wallt vermischt, einiges brauset ein wenig mit Saüeren aus, ein anderes aber nicht, doch wird allemahl die Farbe der blauen Pflanzensäften paourch'grcmua), "" rvner schmölzet es langsam, und blähet sich einigermassen auf, kommt übrigens, wenn es rein ist, überhaupt denen feücrbeständigcii, Alcalmifthen Saizcn seyr nahe; dahero es auch von Waller. Mineral, Seite 2ZO. u. w. mit unter die Mineralische Laugensalzc gesetzer wird. Solle nach Zeugniß Hr. Laläasssri oble-k-vaflcmi löprs il sals öella c-reta bey trocknen Wetter über einen kreidenartigen Strich Landes in Siena sich zulegen, brauset mit Saüeren nicht auf, dessen Auflösung wird von Weinsteinöl milchicht, und weiß niedergeschlagen, färbt den Violen Syrup grün, schlagt den dukttmac braun- roth nieder, schmölzet zähe, und dick, wird bey der Erkältung hart, zerfällt aber hernach in der Lust in ein salziges Pulver. j Sind ans Vltciolischen wassern niedergeschlagene Erven mehristcn theils von Alcäkschee Eigenschaft» und halten gemeiniglich bey 52. Psd. Kupfer in Ceutltth wo von unten bey den Lupfererzken gehandlet wird. Gleichet einer Moder- Von zusam- erde , welche mit klnuen men;iehc„den weiße» Ditrivlcrystallen süßlichen Ge- vcrmischct ist- schmack. Gchieseriss auch körnig, Von scharfen, und schwammig. zusammenziehenden Ge- Schieserig mit glatten, ^ssannvenrie- «nch rauhen Flächen, 2 dann körnig, oder geneh ' ' flig- Ist eigentlich ein durch die Vitriolsaüere verwittertesZmckerxt, woraus durch das Auslaugen und Abdämpft» der Amckvirriol erhalte» wird, kommt unken unter dk» erzren vor. Daraus kan «ach der Oslcinrtiou durch das Auslangen» and Abdämpfen ein blaß-grüner Vitriol erzeüget werden, bestehen gemeiniglich aus verwitterten kieß. eftl- Aus diesen Mincrn kan nach der Abschwefluug vdK Verwitterung des brennlichen weesens durch den Niederschlag mit gestrutrer lstm- oder einer an lsschen Lauge der Allauu erzeuget werden» Fortsetzung Alca- Erden. le/'n 8v6L168. OeNLI'A Pfeiftnthon. ^rAiU» ssssulari;, l.eucsr§UIa. Gemeiner Töpfer- rhon. vul^zris, Tulum tiÄile. Abänderungen Variationen Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen fallende Kennzeichen. Farbe. Gestalt. Ge- Geruch. Schwere. schmack. Weiß. Zart, und klein-körnig. Weißlich-grau, gelb- Zart, und sein anzufühlen, lieh, röthlich, bläulich , grünlich. Ohne Ge- Und Geruch. schmack. Eben so Eben so _ Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften, und Wirkungen. Mird wie alle Thonarten mit Wasser zu einen zähen schlüpfrigen Teig , wird in der Luft hart, und r,n Feüer sehr fest ohne sich zu verglase», oder die F.rrbe zu veränderen, durch Saueren wird er »icht angegriffen, und Lagenweis angetroffen, hat die Bmennung von dem Gebrauch, da die weißen Tabackp,eisen daraus bereitet werben, dienet aber auch zu Äpsergeschirren, welche man Masolic, oder Fayence nennet. . , , ., „ - . Verhält sich mit dem Wasser, und saueren Saften, wie der vorige, wird auch in der Luft, und IM Feuer so hart: daß damit am Stahl Feuer giMaaen weroeu kan , überkoinmt nach den Brennen gemeiniglich eine röthliche Farbe, so von beygemischten Listnchecken herrruhret; wird wie der Pfeifenrhoir rn Siotzes angetroffen; hat seine Benennung ebenfalls von dem Gebrauch zu Töpsergefäßeii. Bolar-oder Stgill-f FxnnZi» lunr. Weiß, aschen-särbig.'l erde. ! ^xunZirl loliz. ^ I Lolus, Terrs 8iZli -1 Röthlerde. Gelb. kSehr zart, und sein. lsra. ^ IkudUcL, Terra lem- Licht- Ultd dunkel-1 s nia, k'oluii /Lrineni, t'Vth. > Anziehend auf der Zunge. Gteimnark. TitlromarAa, bleckrilla iaxvrum. Gemeiniglich weiß. Bricht in Stucken, welche wie mit einer Anziehend, jedoch auch änderst ge- zarten Haut überzohen, und etwas schlüp- färbt. frig anzufühlen sind, auch nicht abfärben. Thonerden. > porcellamcrde. ' ^rZillsc. Glimmerrhoir. miracsa, ^mocr^koz. Bcrglctrcn. . ^rZiliL Venarum. Aiegellaim^ ^r^illa kakericia- Branserde. Fr^ckta intumetcenk ftrmeurans. walkercrde. 8inrÄ>8, Terra ftck- Immm. Weiß, oder licht-grau- Fart von Kor«. Eben so Weiß, gelblich, auch Mit schimmerenden biegsamen, und fett schwarz. anzufühlenden Theilen gemischt. Won allerley Farbe- Ist nicht so sein, und schlüpfrig wie der gemeine Töpferthon anzufühlen, und inehristen theils mit kiesig- kalckig- glim- merig - auch fandartigen Theilen gemischt. Ebenfalls von unter- Ist neben unterschiedlichen kalckigm und schiedlicheu Farbe», sandigen Theilen, auch gröstcn theils mit zarten wurxelfäffern gemischt, und etwas rauher anzufühlen. ^ Röthlich. Bekommt, wenn er erhärtet, eine Rinde. Weißlich, grau, gelb- Fett anzufühlen, chMr ist jm Bruch lich, brann-auch bWerig. grünlich. Können schwerer als andere Thonarten zu einen zähen Teig zusammen gebracht werden, und nehmen eine größere Menge Wasser in sich, besonders wenn sie einmahl in der Lust verdroknct sind; nach Behältniß der fremden Beymischuug brausen einige Äolarerdcn ein wenig mit Satzeren aus, andere aber nicht; denen gefärbten Schwerer als kan ihr Farbwesen durch das Königswasser benommen werden, wornach sie weiß bleiben; im Feuer werden sie anfangs hart, eimqe schmolzen jedoch bey einen hes- voriae Thon- tigen Feüersgrad zu einer dunklen glasigen Schlacke, andere aber Nicht; werden sowohl Lagen - oder.Flötzweise, als in fchmerkluftigen Gangen angetroffen, welch arten. letztere jedoch gemeiniglich unreiner sind; bekommen von denen Länderen, woher sie gebracht werden, unterschiedliche Benennungen, als die MaMrsthe,Lallbacher, Malrifche Türkische, Limolische, Lemnische, Armenische; wenn sie bevor geschlemmet, gepreffct, und bezeichnet werden, nennet man sie Srgillerdm, und werden sowohl in der Medici», als von den Mahlern, auch von den Töpfern gebrauchet. Bestehe von diesen Erden Ludwig ^ Ore-L». ü-r>«?. 49 - Lrr, Seite 28. ^ ..... , . —... . . .. . . , . .. ElMgesStein- Ist sehr schwer. Wird zwischen dem Gestein angetroffen, last sich durch das Wasser nicht so leicht als andere Thonarten an,weiche», und zu einen zähen Teig behandlen, verhalt sich inarkhat einen jm übrigen außer einigen sonderbaren mergelarrlgen/ und mit Saneuen aufbrausenden Gattungen wie die Bolarerve. »L» angenchmeir GeeuÄ)« Leichter als die Lastsich wie der gemeine Töpfercho" mit Wasser aufweichen, und zu einen zähen Teig behandlen , brauset aber gemeinialich wegen beygemischtcr Alcalisch- oder Ral- Bvlarerde- Eigen Theilen ein wenig auf, wird in mäßigen Feüer zu Topf, und in stärkeren-zu einen noch weniger als halimurchlichtigen Glas, kan durch Bey,nljchung eines reinen weißen Pfeifenrhons nüt einer anderen Alcakischen, und etwas Flußsparhartigen Erde >>, rechter Verhältniß itachaemachct werden. Verhält sich mit Wasser, und den feueren Säften auch im Feüer wie der gemeine Lopfecrhon, und bleibet sur sich all.in unoekaiiber , N! Lorar un^^ 8-,^ ür- sibiw aber wird er im Feüer verglaset ; was es mit denen dieser Thonart beygemischten weißen, m,„schwarzen glunErgm Theilen, welch letztere sonst auch das Ndasserhlev kckollb'ckLNÄ aenennet werden für eine Bewandiliß habe? wird unten bey den Talck- und Gstm>nerartrgen Erden gesaget iveroen. Bimüalicb Ist weM er im Wasser mssaeweiÄ als der gemeine Thon, brauset auch nach Verhältniß der fremden Beymijchimg mit Saueren auf, ivird anfangs Vorzüglich W, wen» U^ss^ W aber verglaset, und ist eigentlich die jenige schmierige Mater.e, welche .»an in Schmerklüften, oder schmerMs- Mch mit dem Wasser bald schmierig, jedoch weniger zähe, und schlüpfrig, als der gemeine ^pftrehon brauset gememiglich mit Saüeren auf, wird in gemäßigt«, Feüer hart, und roth bey stärkeren Feüersgrad aber zu einer schwärzliche», oder bläulichen Schlaffe, befindet sich Lagenweis unter der Dmnmcrde, und wird hauptsächlich zum ZiegelstreiclM gebrauchet, und daher auch der Ziegellaim genennet. aufbrausen. OMe //< /'/// Fortsetzung der vierten Classe. Ge- Arten. Abanderun- Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen fallende Kennzeichen. schlechter. gen. Farbe. Gestalt. Ge- Geruch. Schwere. 8 H 6 L 168 . Varitttiones. schmack. Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften, und Wirkungen. Lalckerden. leres: Lrerdc. Orers. siüsgblum nllrnm. Weiß, grau. oder wciß- Bestehet aus zarten trocke- Ohne Genen Theilen, ist abfärbend, schmuck, und mehlig anzufühlen. Und Geruch. Leicht. lbtorvcliku^. rere, NX. Mcmdnrilch, oder Lercheirschwamin. l.ac InnL, Lu Mariens minerslw. Steinbruch. Ockeacolls. Mergel. Weiß, oder weißgrau, auch gelblich. Weiß-grau- Von unterschiedlichen Farben. Von zarten lockeren, und Von süßlichen Ohne Geruch, schwammig - auch schaumi- Geschmack, gen Gefüge. Die Lreive nimmt das Master haüfig in sich , und laßt es als ein weißes siilrrum durchsingen, ehe sie aufgelöset wird, kan jedoch leichtlich zerdrücket, und zu einen zarten nicht zähen Teig gebracht werfen, brauset mit Saüerem auf, kan zu Ralck gebrennet, und darnach gelöschct, oder mit dem Wasser in eine Erhitzung gebracht, im heftigsten Feuer aber ohne fremde Beymischung nicht verglaset werden, rsciaciret den Bleykaick, welcher das wenigste i^ioMon zur keäuäion nöthig hac, durch Verbüudung der Salperrsiüere giebt sie ein leichtendes Wesen, so der kbostiboruz Laläumi genennet wird, das vscoLum der gcbrenntcn Rreide lösit^auch einigermassen den Schwefel auf, in Verbündung mit der gemeinen Rschfchsäüeee machet sie ein besonderes Mitrelsalz, dessen vorher iu der zten Classe gedacht worden. Wird übrigens Lagenweis und nicht seltsam mit See - und Lairdmuschelir vermischter angetroffen. Sehr leicht. Ist eine bevor durch das Wasser aufgclößi- und in niedrige Gegenden abgeschwamt - sonach durch die Ausdrocknung schaumig angelegte Ralck'erde, welche sich mit Saueren und im Feuer wie Lalckverhält, und damahls, wenn sie noch mit Wasser gemischt, und flüßig ist, die Mondmilch, auch die Bechlenütische Milch LelkilemMLUiii ) genennet wird, vovon bey r» 66 . Ct üle HO, ein mehrcres nachzusehen ist wohl auf der Oberfläche, als in unterirdischen Hohlen, und Klüften zum Vorschein. kommt jo- Hat die Gestalt hohler ver- Ohne Geerdeter Röhren, und Wur- schmack. zeln, ist übrigens gemeiniglich mit Sans vermischt, verfolglich rauh anzufühlen. Bestehet theils aus seinen drvckenen, nicht abfärbenden auch manchelsmahl zugleich aus sandigen und glimme-- rigen Theilen; ist daher» bald schlüpferig, bald rauher anzufühlen. Und Geruchs Einige Gattungen der 0/?eoc sie-. V. Glasachtige, oder Rießcli- ge Erven. , Terrce virref-z cenrsb,8iIieeL Weißes Nichts. dSikilum slbum , faß tils NLlivnm. -Himmelmehl. siarins kotlüi^ Gfpsspathige Erde. leres chatbota Axk" feg. 'Glasachtiger Sand -Veens virreteens 6li- csa. Tripelerde. 'sieers /IHpolirsna» Iripsls. Weiß. Zart, jedoch etwas sandig. Ohne Geschmack. Und Geruch. Eben si, Staubig, und zart ohne Sand. Eben so Eben so. Weiß, auch grau. Bestehet aus schmierig Kam» boiäaiischen, jedoch leicht zerreiblichen Theilen. Eben so Ebenso Ist meisten theils Staubig, oder körnig, zwi- wciß, wenn er rein ist, scheu den Fingern rauschend. Misten aber nachVer-- hältniß der Beyini- schnug verschiedentlich gefärbt. Eben so Eben so Weißlich-grau, gelblich , und röthlich. Klar-körnig, rauh, zwischen den Fingern rauschend, und etwas abfärbend. Eben so Eben so Der Mergel ist allemahl eine gemischte Erdart, ihr vorzüglicher Grundstoff ist der Lalck, und Thon; es kommen jedoch auch viclmahl Sand, Glimmer, „nd Metallische Theile mit in dessen Mischung. Wenn wir den Mergel mit zu den Ralckerde,, zehlen wollen, so muß dessen vorzüglichster Grundstoff derRalck seyn; vct- solglich auch bey dessen Behandlung mit Saueren , und im Feüer solche Erscheinungen wie bey dein Ralck selbst vorkommen ; kommen aber Erscheinungen dabey vor , welche mchr dem Thon, als dem Ralck eigen sind; so ist der Mergel süglicher unter die Thon - als unter die Ralcrerdcn zu zehlen; indessen ist es ein besonderes Kennzeichen des Ralckigen Mergels : daß er sich nicht zn einen zähen Teig behandlen läßt, und sich in genügsamer Menge Wasser zu zarccn Flocken, der Thonartige aber zu Kombaicwilschen Bläkrgen auflösen, und auf der Scheibe drehen läßt; der Sand, Glimmer, und die Metallische Theile sind nur zufällig in dem Mergel; von der eigentlichen Untersuchung der Mergelarten besiehe Abhandlung über eine beträchtliche Anzahl E-rdarten Hc. H«n- nower 1769. Diese zu Fruchtbarmachung der Felder sehr dienliche Erdarr, wird Lagenweis nicht tief inner der Dammcrde, und gemeiniglich nahe bey Ralckbrü- chen angetroffen, und kan leichtlich durch den Pflug entdecket werde», da gemeiniglich eine graue Sanöerde, oder auch ganz zusammen gebackene Stöcke von solcher Sanderde zum Vorschein komme»/ Mineral. Systeme Seite 57. Brauset nicht mit Saueren, und bleibet im Feüer locker, kömmt auch nach den Brennen mit dem Wasser in keine Erhitzung , und das vecoLlum davon löset den Schwefel nicht a»f; übrigens gilt von dieser Erde alles, was in der Erklärung von Gyps §.19. überhaupt gesaget worden; wird in niedrigen Gegenden nahe bey Gypsbrüchen angetroffen. Ist von dem weißen,Nicht« wesentlich nicht unterschieden, wird bloß auf der Oberfläche des Erdbodens in besonderen Haäfgen, staubig, oder wie Mehl, und zwar an Gegenden, wo das Lcaueneis, »der der gemeine Gyps einbricht; angetroffen, da einfältige Leute diese Erde für wirkliches Mehl, welches zum Genuß der Erdbewohner von Himmel gefallen siyn solle, angesehen haben, so hat sie den Rainen des Himmelmchls erhalten. Ist von vorigen Gattungen außer der sonderbaren Gestalt ebenfalls nicht wesentlich unterschieden. Besiehe von dergleichen Gypsarren Ludwig Oä. crr. z. ^ E-r Hecreö»e Hec. 7 . I. He» 9 . iV. 6 . r'lk»r 86 . Ü? 87 » tcn rein , sondern meisten theils mit Sparhig-Ralckig-» Thonig- auch Glimmerig ley Sandarien t^me/s Mineral, Systeme Seite 47. u. w. und Metallischen Theilen verbundener angetroffen. Besiehe von mehrer- f Talck. Tsleum,- Talckerden Teers: 'IH.cn. sie. Weiß, gz-au, gelb, Bestehet aus lauter schim- Ohne Gc- grunlich, oder gvld- merenden, und schlüpfrig an- schmack. mwig. zufühlenden bläktrigeu biegsamen Theilen vo» unbestimmter Gestalt. Und Geruch. Glimmcrerde. I sri'L titicaiires. ^ silinX. Gemeiner Glim- Eben so mer. ülicz. Nimmt viel Wasser in sich, und wirb damit wegen beygemischter Thonerde, welche den Grund des Tripels mit abgiebet, zu einen «klebrigen Teig , und cosguiiret sich nach dem Schlemmen zu einen blätterigen Wesen, brauset, wem, er rein ist, mit Saüeren nicht auf, wird im gemäßigten Feuer etwas härter, und überkommt von denen beygemischten Eisencheilen eine röthliche Farbe, verglaset sich jedoch im stärkeren Feüer damahls einigermassen, wenn sich etwas Alkalisches barbey befindet, und dienet eigentlich zu Poliruug der glasartigen Steinen; die Benennung kommt von Tripolis, woher man vor deine den Tripel gebracht hat/ welcher nunmehr» auch in Deutschland und anderstwv Flötzweis angetroffen wird. Schwere ge- werden, im Merschel werden diese Erden nicht ohne Beschwevniß zu einen grauen Pulver zerrieben ^werden sowohl gegen der Oberfläche der Erden in Flötzc», gen das Was- als auch in Klüften und Gänaey, besonders in Fiimgehirgen außer dem Ralck und Gyps rnit allerley anderen Lrd - und Stemarlen, vorzüglich aber wir Thon- sie wiea. 780. artigen verbundener angetroffen, zu 1.000. Gemischte Erven. Dammerde. Ichiinus. wasserkley. lVlolybgxur. Stauderve. Schwarz-grau. Weißlich, grau, röth- lich, oder braünüch. Bestehet eben aus dergleichen schimmerenden, jedoch kleineren , weniger biegsam und schlüpfrigen , meiste» theils karullel über und nebeneinander liegenden Theilen ebenfalls von unbestimmter Gestalt. Hat ebenfalls so gestaltete Theile, welche jedoch schwarz- grau abfärben. Bestehet aus staubig-- auch sandigen losen trockenen Theilen. Ist vo» einerley Bestandwesen mit dev Talckerde, geänderte Gestalt seiner Theilen unterschieben. hat verfolglich auch gleiche Eigenschaften mit dieser, und wird nur durch die mehrere Spröde, dann etwas Von eben dergleichen Bestandniß, und Eigenschaften, dienet zu Verfertigung der Bleysiiste. ^Ban-gewttchq^oder Schwarz, gelblich, Ist schwammig, zerreiblich, Hat manches-- Gartenerde. auch rvthlich, brau», etwas fettig uiizusühlen, mit mahl eine» vtumas veA^Kilis. gewächs - säßrigen und ande- saueren, auch .. reu Theilen gemischt. laugeiihasten, t erra Uirgzla. ' oder herben Geschmack. l. enstehet selbst durch Zerstöhrung, und Faülniß anderer Körper auf der Oberfläche der Erde. und brennet, oder glimmet einigermassen iiigeist riechendes, hernach aber ...l allerley gefault - und zerswhr- ten Thier - und Pflanzenkörpern zusiimmen gesetzet; es kommen also auch nach Verhältniß der Mischung bey Olnmiftber Behandlung dieser Erde unterschiedliche Erscheinungen vor. Mit dieser Erde ist der Erdboden allenthalben außer deren rauhen felsigen Gebirgsgiepfeln bedecket Unter die gemischte Erden werden ferners.alle derley sowohl ob - asS unter den Erdboden vorkommende Erdarten gezehlet, bey welchen nicht zu bestimmen ist: welche aus denen vorausgelaffenen ;. einfachen Erdgattnngen in der Grundmischung dann Ha-bmetallstche Erden abel rvinmen unter ihren besonderen Classen mit vor, und können nicht füglich unter ein besonderes Erdgeschlecht gebracht werben. den vorzüglichsten Antheil ausmachen? Bremckiche, Salzige, und Meralliside Steine. I^piZes, Fünfte Classe. Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen Geschlech- Arten. Abänderungen. fallende Kennzeichen. Ler. Osnsra. Lpeeies. VttritttiofteZ. Farbe. Durchsich- Gestalt. Schwere, tiakeit. Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften, und Wirkungen. ^Seiftnartige Sterne. Tmeekltes, ' 8tellaÄirss. Scb'nee s oder Speck- Weiß-grau. auch gelb.' Etwas durch.' Srem, aa.h Spaniscke, lich-braun, oder grün- sichtig. vderLlmsltjchc^x^oe. lich. I^arclirez, Topf-oder Lavetsteiw. Weis-grau, oder grün- Undurchsichtig l.api8 lelic-mm, oUaris, lich. ?etra columlirin, Schiefernieren. Lclnttus rsnisormi'8. Reifer Asbest. - Unreifer Asbest, ^^beilus immaMruz, Stern-Asbest, ^cheiluz stellar»?. Straus-Asbest. /^bestn? ftfticuftrci?. Aehren-Asbest. ^sbeliu? tffiezz rfte,-Lns. Bergflachs. ^miantuS- Unreifer Anffanr, Lederweis. ^miantu? plulliost,?. Blättriger Amianr. r^miamu? ineiichrsna- ceur, stexili?. bmu. Grau, auch änderst gefärbt. Dergleichen Steine sind noch grob-körniger, und weicher als die vorigen» . Ist sehr grob-körnig, meisten theils mit Glimmer und Emnd vermischet , bestehet aus kenntlichen dünnen, auch unkenntlichen dicken Glättern. Kommen in runde», auch ablänglich-runden,fast raut- tensörniigen theils ganzen, theils hohlen Orußen-Stu- rken vor. Last sich leicht drechsle», und schwach poliern, wird von Saäereu ein wenig angegriffen, und ,m Feuer ansanls härter, schmölzet aber bey verstärkten Feäersqrad wegen einer Metallischen Beymischung zu einen undurchsichtiq-schlackenhastcn Weesen. r>«6. FvF. Seite 104. will in demselben nwassilberhaltiges angetroffen, und iu seinen Mineralische,r Schriften Seite 588. durch die vestülatio, was flüchtiglaugcnsalftgcs darinnen bemerket haben; dieses ist aber nur von dem Zebllyevj^erpeiitmstem in Sachsen zu verstehen; der Italienische, reichen man snr den wahren Oglnre? der Alten hätt , ist viel harter, so: daß man damit Fenerftchlagen kau , der sich daher auch nicht, wie jener bearbeiten äst. ho» i,n emgcxohcnen Luch Seirc^o-Lnzel gedenket einer aschgrauen streifigen , und mit Tüpfeln versehenen Arth, welche ohnweic Joachimsrhal in Böhmen gefunden werden solle. von Metallischen Dingen bey L)c»c. 0-7-. jkür,,//. Nimmt eine matte Politur an, wird von Saüerxn nicht angegriffen, und in mäßigen Feuer nicht veränderet .schmölzet aber bey starken Feuer für sich ohne fremden Zusatz zu einer dunklen, braunen, auch grünlichen, oder schwärzlichen Schlacke; weil man sich dieses Seines zur Untersuchung der Metalle nach dem Strich bedienet, wird er Probierstein genennet. Verhalten sich mit Saueren, und im Feüer wie der Probierstein mit dem Unterschied; daß die schwärzere geieimglich anfangs im Feuer springen, auch einigermassen brennen, oder glimmen, und Dabey einen ersharftgen Geruch von sich geben. Ist theils leicht , theils hgrtbrächig , brauset mit Saueren nicht auf , und erforderet zur Verschlackmg nach Verhältniß seiner fremden Beymischung eine« geringere«, auch stärkeren Feuersgrad, wird wie alle Schiefer nur in Flotzen angetroffen. Diese werden in Schieferflötzen an mehreren Srten, auch hier um Prag an 'den so genannten Galgenberg i» eurem Schiefersteinbruch angetroffen; von dergleichen, besonders von hohlen drüsigen Schüfermeren ist bey /kch-ft/ in seinerRießhistorie Seite zzl. »w zz 2. das mehrere nachzusehen. Aus Parallel, auch Stern- oder Strausförmig «eben und untereinander liegenden Einige sind so trenbaren das übrige Gestein leicht« daß sie gemeiniglich etwas biegsa- andere abe/ men säßrigen zusammen ge- sinken unter, setzet. Thonartig; wenn die fäßrigen parallel »wen einander liegen, sich leichtlich trennen lassen , und etwas bigsam sind, wird es der reife Asbest, jener aber, wo sich die Fäßrigen nicht leicht trennen lasse«, und spröde sind, der unreife gcucnnet; welcher ein wenig duchsichtig ist; liegen die Fäßrigen Stern- oder Straus- förmiq übereinander, so heißet es der Srcru- und Sreaus-Asbest; gleichen die zusammen gesetzten Fäßrizen den Gerrcidahren, ss wird ihm die.BennenMg -es Aehreysteine« beygeleget. Weiß, oder licht-grau. Undurchsichtig Bestehet aus viel zärter und Dessen Faß- biegsamen das Gestein pa- rigen schwim- rallel durchstreichenden men grösten wManzuiübknden ^'">Beede Wanderungen find nur nach ihrer aüßerOc» Beschaffenheit von dem Asbest unterschiede», und haben ,it diesen einerley S ^ ^ 2»aiier. - findet man in Böhmen unweit Ruttenbcrg bey dem Dorf politschaw gangwkis, welcher weiß-grau, mtt sehr zerreiblich ist. Beständntß; den rmc-eifcw Amiawt Eben so Weißlich, auch gelblich- grau. Bimsstein. pumex. Weißlich,gelblich,braune Undurchsichtig lich, anch schwärziich. Dessen Theile sind etwas gröber, spröder, und leicht zerreiblich. Bestehet aus weichen durcheinander laufend hatverfolglichinj Landung eine schiefrige, blätterige, oder schwammige Gestalt. Rauh-säßeria, und allenthalben durchlöcheret, fast wie ein erhärteter Schaum. derungen von dem 2 lmianr, und Asbest ,reuig unterschieden, außer, daß das Bergfleisch im Feüer so harr werde» solle: daß man damit Feuer schlage» könne, und entgegen der Bergkork für sich im Feuer wegen seiner fremden Beymischung zu einer schwarze« Schlacke zusammen schmölze. Mim Gcire L86. u. ro. kte»L/s Mineralog. Schriften Seile Zy6. und Z97. porcsllain-- stein. porceilaiukes. 'Meister, Blacrer. Weiß-grau, auch blau- Undurchsichtig lich. Ist dicht, auf dem Bruch statt - glänzend, wie das künstliche korcellam. Berglever, Bergkork , und Bergfleisch eben mit zu denBimsstemarecn; einige zehlea ihn mit uutt« die Tuffsteine. Ron-g ÄeA/. -E. 202. Endlich nennet ihn NZe/ im Miuecal. Systeme Seite 187- den Ssesteiu, weilen er gemeiniglich in der See gefunden wird. Wir lrcttcy der Meynung des Professors ?->rr bey; wegen ähnlicher Verhältniß dieser Steinsart mit den Asbest, wenn solche mit «wideren saftig - glastig - meuallisth - und erdigen Körpern im Feüer behandlet werden; wenn aber auch der Bimsstein im Feüer fiusset: so hat er doch schon vor der Ausbrennmig in feüerspeycndcn Bergen einen starken Grad der Hitze ohne Verglasting ausgestanden, wvrinnen ihme der Gcrpentmsteiir, der Sck'eftr, und andere thonarftgc Steine beykommen Ist eine stich- Ninmt eine schöne kolimr an, brauset mit Gaüceen nicht auf, und bleibet im Feüer für sich unverändcrct, der »vergraue Bricht terc Stcinart Bergamtsbezirk neben einen weißen porccllamthou, der bläuliche aber unweit Larlsbav in einer Thon- oder Leüngr als die übrige iino einförmig, wie der erste, sondern etwas drußig, worMew eine gelbliche zarte ockerhafte Lüde au-cttsffen wird. dichtere thon- artige Steine. V Erste Fortsetzung der fünften Classe. Geschlechter. Oenera. Arten. 8pecie3. Abänderungen. VariationeL. Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen fallende Kennzeichen. Farbe. Durchsichtigkeit Gestalt. Geruch. Schwere. Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften, und Wirkungen. 12 . -- /z. Ralck'steine. >—l I calca G rsl. Gemeine Lalck- steine. lbapiüez culcsrei Vlübsres. Rohe Mauer - oder Meisten theils einfarbig, Undurchsichtig Rauh anzufühlen auf dem Bruch Ohne Geruch. Vonunbestim- Limentkalcksteine ohne weißlich, asch-grau, blau- bestimmte Figur. lieh, grünlich, schwärz- bspicles calcarei ruclez lieh, UNd änderst, jedoch» cimeuwni kigur» inäe- nicht hoch gefärbt. termmaka, Lalckftbiefer. Lcdiltus calerrens. Stinckstein. l.SPI5 iuillus. Eben so, ist jedoch zwischen denen Schiefer- wechseln gemeiniglich OemriMiartig. Grau, oder schwarz. mit großen runden unordentlichen ter Schwere. Erhöhungen, und Ertiesungen versehen , im weiteren aber von unbestimmter Gestalt. Von blätteriger Gestalt, Von unbestimmter, auch schiefer!- Giebt,wenn er ger Gestalt. Armenischer Stein, bspis ^rmsnius. St. Stephans Stein. gerieben wird, einen unangenehmen Geruch , wie Ka- tzenharn vo» sich. Marmel. ^ch'inor. Rauh anzufühlen ohne bestimmte Gestalt. Kommt in einzelnen Stücken, oder Geschicken auf dem Feld in Vorschein. Einfarbiger, klsrmor umeolor. j 'Vielfarbiger. iVlsrmor varieL-stum. Gebildeter, oder figu- rirrer. Licht-blau, mit gelben Flecken bezeichnet. Weiß-grau, auch änderst gefärbt, mit rochen Flecken versehen. Weiß, gelblich, roth,' bläulich, grün, schwarz. Mit Flecken, und Streifen von unterschiedliche« Farben versehen. Meistens gelblich, oderj grünlich, jedoch auch an-ftlndurchsichtig Viel seiner von körn, auch harter. Nur allein der " ... alö vtt gemeine Kalkstein. schwarze giebt Alle diese Abänderungen sind nicht wesentlich, sondern nur bald weicher, bald härter, werden in der freyen L nach mit dem Wasser in eine Erhitzung, lösen den .,, ..... ... , Ralck überhaupt angegeben haben; sowohl in denen Abänderungen des gemeinen Lalcks, als auch in dem Marmor werden häufige , Versteinerungen von Seemuscheln und Schnecken angetroffen; übrigens giebt der Lalckstcm überhaupt das Dach der Flotzgevir- gen ab. Spathartigec Ralckskein. I.apis crlcareus char- boius, tvlsrmoeme- tallicum, Lslenirsi. oersr geparor mir allerley Figuren als Ruinen von Städten, Türmen, Haüsern, Mauern, Bergen, Straüchen, und Gebüsche», dann allerley Schaalthiern bezeichnet. Ralcksparhcrpstalle. 8galbum cr^iksllitstum. einen unangenehmen Geruch von sich, weuil er gerieben wird. Die Marmor- Der arten sind nach Verhältniß derHärte bald chwerer, bald eichter, den chwarzenJta- lianischen hat man gegen das Wasser wie 2.704. gegen 1. 000. und den weißen wie 2.707. befunden. Marmor ist voll dem gemeint» Lalckstem vorzüglich an der Feine, und mehreren Härte, auch an der Bnndfärbigkelt unterschieden; je harter der Marmor ist, je schönere t'oy'mi- nimmt er an, und je kostbarer ist er; nach der verschiedenen Farbe, uno denen Geburtsörtern wird der Marmor unterschiedlich benennet; nach dem wesentliche« Grundstoff sind jedoch die Marmorarrcir emeuey, ausser, daß diejenige Abänderungen, welche viele Versteinerungen in sich haben s», wie der schwarze Marmor einen unangenehmen Geruch verursachen, wenn sie gerieben werden, welches theils von etwas beygemischten Bergharzigen , theils aber von cmc» yarnhaften Wesen deren versteinerten Thierstücken herrühret, welche öfters einen beträchtlichen Theil des Marmors ausmachen; vel -riarmor wird übrigens Flötzweis wie der gemeine Ralckstein angetroffen, und es werden die ausgehaueneMarmorbrücke nach un nach wieder mit Aalckcrden angeschwemmet, welche mit der Zeit wieder zu Marmor erhärten, wie solches die in Marmor >cuy Igclroffcne Werkzeuge, N'ich dir unseren Steinmetzen bekannte sogenannte Ftnsllnge deiocisen ; letztere sind einzelne Ynrie e. ruae Litnrrnor , welche vor der. änderten Marmorwerdung in denen Marmorbrüchen zurück geblieben, und hernach wieder Nttt «.er ^ an längs stutzigen Materie des neü entstandenen Marmors überschwemmet worden find, wovon die Steinmetzen einen jonderbaren Gebrauch machen. Lalckartiger Topst oüerTuph- g»ch Tropfstein. eulcarcus. körniger Ralckspath. Lparbum parciculib ciü? , periis irreZuIgrum. cknföemliche und in- crustwcnde Tuphstei- ne. iniormiL incru- üans. Sinter »nd verschiedentlich gebildeter Luphstcin. LtsIilÄitee. Weiß-grau, gelblich. Bald mehr. Bestehet aus schrögwürflichen Ohne Ge- schwärzlich. bald weniger strahlig- auch blätterigen schimm- rnch. durchsichtig, rigen, nicht biegsamen Theilen. Die der Jsländi- Spathdrußen sini> auf denen Ober- sche verdop- stäche» mit ttr»miäal-sörmigenKan- yelt bieGegen- ten versehen. stände, welche inan dadurch sieht. Unterschiedlich gefärbt. Undurchsichtig Dessen Theile sind unordentlich Eben st, untereinander verbunden, baß man ihr.- schrvgwürfiiche Gestalt nicht erkennen kan. Von unterschiedlichen Undurchsichtig Ein unförmliches lockeres Gemen- Farben. ge von kalckartigen Theilen, welche von dem Wasser aus kalckigen Ge- ' ' genden abgespielet, und anderstwo on einander gchaüfet worden; fim ßet ein init KalcktheileN gemeng- - tes Wasser über fremde Körper, so bekommen diese davon eine Rinde. ^ ' v . a-n ^ Stellen Aeste, Stauden, Pfeifen, UnterschMich gefarbek. Halb durch- Kögel, Trauben, und anbereFruch- sichtig, auch te, Corallen, auch Warfen, und «l- unburchsichkig. lerley Gliedmaffen vonThiercuvor. sind entweder schaumig, wie ange ftztc Rinden, oder derb, auch spgch artig- Schwerer als die anderen Kalcksteinar- ten. Alle Abäuderungen des Lalckspachs sind in der Lust beständiger als andere Ralcksteme, brausen mit GaLerew auf, knastern, »"b eringen anfangs iin Feuer, können jedoch gebrennet werden, erhitzen sich aber »ach den Brennen nicht so geschwind mit Wasser wie 1 von- nach crysial- Schwe- Eben so. , .„w zufaMcMldung, als unter der Erde,« Fortse- Ge- fthlech- Arten. Adänderun- tzung der fünf- ttn Classe. ter. 6-6N6- ra. species. gen« VariAtiones. 7^L H Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen fallende Kennzeichen» Gestalt. Schwere. Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften , und Wirkungen. » 1I.it. sievre. > H, Gemeiner Eppsstein. 6vpsum vul- Lare» Gypsspath. Sparkmn L^pteum- Roher unformli- Weiß, weißlich-grau, zu- Undurchsichtig. chrc Gpps. fälliger weiß auch ÄU- 6/xlum i uäs di. berst gefärbt. forme. G)ipsschiefer. Eben s» Eben so 8cbitias 6^pleus« Alabaster. Gemeinniglich weiß,auch Etwas durchscheinend, ^lsbastrum, mit unterschiedlichen ge- auch gar ukdurchstchtlg« iVlLb-türlkes. färbten Punkten, und Streifen gemischt. Gvpsdrußen.und Weiß, gelblich^srau» Eewig, oder gar nicht Gppscrystallen. durchsichtig, cr^tialll- lstmm, 8«lemces. !Ledergz,ps, oder Ebey so Eben so Srrahlgppg. llriarum, xlumosum, Inolitbus, Rauh und mehlig anzufühlen, manchesmal Verhalt sich' auch grobkörnig, und glänzend, ohne bestick- gegen dasWas- te Gestalt, nimmt keine kollmr an. ser,wie i. 900. zur. 000. Bestehet ans blätterigen Theilgen ohne be- stilMNte bizur. Hat ein feineres Korn als der gemeckeGyps, uud nimmt eine glänzende kollmr an- Gegen das Wasser wie i. 872. zu 1. OOV. Bestehet meisten theils aus schrögwi'irfligen unordentlich untereinander vermengten Theil- gen. Ist aus vielen ?sr»lell nebeneinander Hangenden Faden zusammen gcsezt,/ömmt auch in Stücken vor, wo die Fäden keilförmig gegen, den Mittelpunkt zusammen laufen, und sich in kleine schrögwürflige Theilgen zerreiben lassen. Bestehet aus lauterglat-schmerenden liom- Wie-2. Z22. boiä-üischen Scheibe,!, die sich wiederum in zu i. 100. kleinere solche Scheiben zertheilen lafseu. Wird in rundligen Stücken gefunden, wel- Mit einer weißlich, oder Richt ganz durchsichtig, che bald aus fäßerig- bald aus blätterigen weiß-grauen Sch-aale Romboiäaiischen Lheilgen bestehen überzohen. Die Arten, «Nd Abänderungen der Gppssteinen sind ihrer Bestandniß nach abermal wenig von einander unterschieden, ihre Unterscheidungsmerkmale sind hauptsächlich die verschiedene -Hätte, Durchsichtigkeit, und Gestalt; mit Saueren brausen sie nach der §. 27. gegebenen Erklärung roher nicht ans; nur allein der Alabaster gahret nach Zeugniß Walei-ii. Mineralog. Seite 68. ein wenig, wenn er bevor calcionirrt worden ist: In der Lust sind sie beständig, nnv in einen Feuersgrad, den das Wasser znm Sieden nöthig"hat, werden sie zu einen zarten Pulver, welches mit dem Wasser in keine Erhitzung gerathet, sondern gleich an der Lust erhärtet; der Gppssparh unterscheidet sich wegen seiner fremden Salstgen Beymischung durch d>e kbostorestenr, dann durch das Praßlcn und Springen, wie der Lalckspach von denn, übrigen Lalcksteinen; am allermeiste» aber kömmt die Eigenschaft zu xbochviostiren dem Lononischen Steine bey, wenn er bevor oswioniret worden, wornach er einen harnhaste» Geschmack und Geruch hat, die Haare wegstießt, auch deu Sublimat, das Blep, Silber, und Vitriol niederschlägt; übrigens wird das Gppsgesteur gemeiniglich in starken Langen angetroffen , und giebt das Beth des Ralcksteins ab, der gemeine Gpps lieget oben , und unter diesen der Alabaster und Alabastrit; das Fraueneis befindet sich jowohi bey Glasbrüchen. und um die Gegenden, wo Salzquellen, oder Sreinsalx angetroffen wird, als auch in Lrxgangen aufZlinn- nutz Klepbergwerken, wovon in des Verfassers Sammlung eiitige Stuffeu mit Blend- und Ble/glan; vermischter aufbehalten werden. Lcaneneis, oder Weiß,oder weiß-grau. Dm'chgchtig. Spiegelstein. Karies marür^ Lapis txeculsrii. Bononischer Stein. bsxis Lononiensts, klwlpb orns Lona- f menlir. Fortsetzung. <7LA ^ 7^-c-//. Dritte Fortsetzung der fünften Classe, Geschlechter. Oenera. Arten. ZpecsssL- Abanderun- Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen fallende Kennzeichen. Farbe. Durchsichtigkeit Gestalt. Schwere. Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften, und Wirkungen. l Gstrsachtige, ^ Steine. jstLwarxarten Gemeiner, derber, ungestalteter üäwaex. OuLivruin vu!Z»re, /imoegbuin. Weiß, oder waffcr-färbig, grau, Mehr, »der Bestehet aus dicht aneinander verbünde- Die eigenthümliches gelblich, röthüch, grünlich, blau- weniger durch- nen unsichtlichen crystallinischen, auch mei- Schwere ist in einigen lieh, schwärzlich, einfarbig, oder sichtig, gestreift. Rörniger Gwarx.- arena- ceum. Gwarxcrystallen. Ousrrum crykssstst.. tuin» Bergcrystall. Lryü-äMs montsiws. Eben so. Eben so. Eben so. sten theils mit beygemischten Metallischen Qwarzarten größer^ und spathartigen Theilen, hat auf den in anderen geringer, Bruch unordentlich winkelschneidende Er- man hak einen Theil hvhungen, und Ertiefungen, und ist zum gegen das Wasser wie Theil sehr glatt, wie fettig anzufühlen. 2.600. zur. 000. einen anderen wohl doppelt schwerer bess sunden. Ist aus kenntlichen crystallinischen Theilen wie Sand, oder kleine erhärtete durchsichtige Wassertröpfgen zusammengesetzt. Mehr durch- Ist auf denen äußeren Flächen mit unter- sichtig als der schiedlich gestalteten, jedoch immer gegen gemeine. das Ende Py-Ämiäal förinig zulaufenden Crystallen versehen. Diese gemeine G-warxarten besitzen nach der mehr, oder wenigeren fremden Beymischung eine größere, oder geringere Harke, geben demnach am Stahl geschlagen auch bald mehr, bald weniger Feüer, nehmen wohl eine poiimr an , sind aber auf denen Flachen sehr splitterig; die auf den Gwarxvrußen aussen her befindliche Crystalle können jedoch so, wie andere Crystalle in kleinen Stücken wohl geschlicffen, und poliret werden; »edssdeine hat der (Lwaez, wenn er rein, und nicht mit Fluß - oder anderen Gpach gemischt ist, die Eigenschaften, wie andere glas-ächtige Gesteine: daß er von Saueren nicht anqcariffeu wird, im Feuer für sich nicht- wohl aber mit dem feuerbeständigen Laugenstrlx zu Glas schmölzet (Z 28.) übrigens gehöret er unter die Ganggesteine, und giebt mehristen theils die Metallmutter ab ; die auf der Oberfläche des Erdbodens vorkommende einzlcne (Lwarxstücke sind nur als Geschütze anzusehen, welche zufälligeriveis von Gangen abgerissen, und in solche fremde Liegersiadte versetzet worden sind. Wie reines Wasser, auch roth, Hell durch- geib f grün, blau, und schwärzlich sichtig, gefärbt. Diamant. Saphyr. §sp!>yreu. Rubin. 6siuma liublu». Meistens ungefärbt wie das reine- Am durchsich- sie Wasser, jedoch wegen seiner um tigsten. gemeine» Dichtheit meistens etwas stahl-farbig, die, so änderst gefärbt sind, werde» nicht so sehr geachtet. Der Crystall jft von G-warz nur nach seiner Reinigkeit, und äußerlich prismatischen , meistens sechs-seitig an dem Ende k^ramiarü-förmig zugespitzten k-Zur unterschieden. Don unbestimmter, bald eckiger, bald kießelartiger Gestalt. Ohngefehr wie Die Bergcrystalle sind gefagtermassen nur nach ihrer Reinigkeit, regelmäßigen Gestalt, mehreren Harte, und Schwere, in Ansehung ihres Grundstoffes aber von Z- 4)0- gegen r. oov. den gemeinen Gwarxarten außer einer fremden Beymischnng nicht unterschieden ; die verschiedene Farben der (krystallen haben allemahl etwas Metallisches zum Grund; svnsten werden die Crystalle sowohl Drußenweis unter der Erde, als auch auf derselben Oberfläche, und hauptsächlich aus großen Schueegebirqeu angetroffen, zu deren Entstehung zweifelsohne die in dem Schnee befindliche krystallinische Grmiderde ( 5 - Z8. 6eoZraxh tübrerr.) das meiste beytraget; man trift in denen Crystallen manchesmahl einige mit Wasser auch anderen fremden Körpern gefüllte Höhlungen an, weiche bey Nicderschla gung der crystallinischen Lheilgen aus einen flüßigen Wesen mit darein verwiklct worden sind. Besitzt die gröste ei- Da dieser Stein unter allen der härteste ist, so nimmt er auch die schönste und feöerigste Politur an, und kan nur bloß durch sein eigenes^ Pulver (Diamanten- genthumliche Schwe- odcr gcritzet werden. Daß der ist eine allen Crystallen, iehet. graues, nicht Blaß, auch etwas dunkler, bläulich, grünlich, blau, Mllchfarb, mit blau vermischt. Durchsichtig. Eben so, doch di. will, daß er L-eckig gesunde» werde. I-asiiäez virreteenres. Ouerrum. Granat. Ersinn»». Blaß, auch dunkel-roth, der ei- Durchsichtig. Eben so. gentliche Rubin ist scharlach-roth, der Rubmballas bleich-roth, der Rubicell gelblich-roth,der Spinell roth, öfters mit weiß gemischt, der in das Violck spielende heißet G- rientalisthcr Amethyst. Licht,auch dunkel-roch, etwas in das Nicht vokkom- Von ungewießer, auch viel-seitiger llllmr. violete, auch in das Gelbliche wen klar ^ spielend. durchscheinend Amethyst. /imLtiiyltus. Topas. IvpgLiUlk» Licht, auch dunkler, vivlek-blau, Weniger, auch ttem bräzmlich, und blau gefärbt, mehr durchsitzet gemeiniglich auf einer weißen sichtig, crystall-artigcn Mutier, welche gegen die Spitzen zu sich in das Gelbliche , endlich aber in das Violete veränderet. Gold-gelb, oder wie, blasser Wein, Durchsichtig, auch schwärzlich gefärbt, letztere nennet man Rauchtopare, oder Motion. boord) geschloffen, sonstcn aber weder durch eine Englische Fcilhe, noch durch einen anderen harten Körper, angegriffen, Diamant und Mineral aber ein weißes, oder gelbliches Pulver giebst. Dieser Stein kömmt dem Piamant an der Härte nach den Rubin am nähisten bey, nimmt daher» auch eine feüercndc poiimr an, verlierst aber seine Farbe im Feüer; man machet g->»>einialich einen Unterschied nncer den Saphyren: die dunkleren werde» rrkannlici-s, die bleichen aber Nocrbuche, untz tue, so nicht einfärbig, sonder» gefleckt sind, Lursaphyre genennet; die Gebnrcsörter des Saphyrs sind der Sans , und Lwarx; das Königreich Pegu, und die In fel Ceylon giebt die schönste, doch trift man sie auch anderwerts, besonders in Böhmen, jedoch hier nicht von solcher Härte, wie in den Morgenlandern an. Ist der härteste und feüerigste nach den Diamanten, veränderet seine Farbe nicht im Fcüer; wenn ein blutrotster Rubin 20. Karath rm Gewicht übertrifft, wird er Rarfunkel genennet; Rubin werben in Sand, Gwarx , auch in Rießclsteinen , auch in einer harren grünen, dem Serpentinstein gleichenden Erde, oder in einer röthlichen Lelsart angetroffen, /. c. Seite r;z. u. w. Der Granat, besonders aber der Böhmische, kömmt dem Rubin Granatarten aber werden durch eine Englische Festste angegriffen rigkeit ; kon hat ihn gieichwohien ohne Zusatz geschmolzen, wvr . , . °chi.^.a,inE>-iacn Schiefer aucb hier in Bähmcn zu Pctsch braune Farbe veränderet hat; Seite 45. Die Granaten brechen m wech - §»4 rothl ch-g-rm^ ^ kau in einen grünlichen , dann in einen gelbnch-ocherhaftcn Lelsgestern e,n , uuo sivstdett wilst -um Dorschen kommen. Ihre Farbe rühret! jedoch schwerlich wie Pohncn groß angetroffen, da entgegen die Gmenraltschen wohl in ziemlich großen «rucken Mir Aoricy , A , zweiselsohne von beygemischten Eisenrhcilgen her. Kömmt drnßenartig, mit viel-eckig stumpf zugespitzten Kanten vor. Ist weniger hart als der Sqphyr, und Topas, verlieret seine violete Lisenbergwst'ken Drußenweis i» beträchtlichen großen Stücken Farbe, wenn er in der Asche ausgeglühet wird, hier zu Land trist man die Ametystcn bey an, die aber selten einfärbig, sonder» meisten theils geflammt sind. Diese Steine werden kießelartig, auch von pi-itmsrischer oben zugespitzter, da nvsik (kubischer lli^ur angetroffen. Die Voit- ländischen Schneckentopaxe sind fast von mir stumpfn greift üVNgctitz^vvn einei« -Hyacinth. OemmalstyaLiurlstnL. Röthlich-gelb, manchesmahl mit weißlichen Streifen gemischt. blätterigen Gewöbe oder Dieleckig, und vo» unbestimmter Ge- weniger statt, durchsichtig. Mehr zu i. oao. Smaragd. Chrysolith. Olirylolicbus. krallus. Lerill. ^gusmarin Der ächte ist dunkel-grün, der un- achte, oder die Mutter davon, welche Gmaragdbras heißet, ist bleicher mit Punkten versehen. Grünlich-gelb. Meistens nur Von eckig- kugelig- länglich- würflich, auch halvdurchsich- platter Gestalt. t«g. Durchsichtig.' Diese Steine sind ebenfalls weniger hart, als der Saphyc, veränderen, oder verlieren ihre Farbe im Feüer, die Brasilianischen werben durch das Ausglühen roscn- roth, und rubinfärbig, die Böhmische, und besonders die Rauchtopaxe werden weiß; bey denen Gchneckcmopaxeu gehet eben dergleichen Aenderung vor, und diese werden über dieses-im Feüer marber. und kalckig. Diese haben ihre Benennung von dem Schueckcnberg bey dem Thal Tanncnb-rg in Voigr- land, wo sie in einem sich bis 80. Schuh auf dem Giepfel gesagten Berges erhöhenden drußigen, und mit vielen kleinen Löchern versehenen Felsen mit Crystallen _ yermennt angetroffen M-de» : di>> Co p ar- sich,'» nicht 1 schief unten >N!t einer sehr jaiccn Erde umgeben, auch wohl gänzlich darinnen eingehüllt; an anderen Orten werden die Topjrxe sowohl auf der Oberfläche der Erde kießelartig, als auch in drußigen Gestein in pritmaiischen ftchs-eckigen oben zugespitzten Stücken, besonders aber !>ie Rauchtopaxe bey Finn - und Eisenkcrgwcrken angetroffen. noch kleiner gesunden Dieser Stein wird ebenfalls von einer Englischen Feihle angegriffen; seine grüne Farbe wird in Feuer in die blaue veränderet, die er jedoch, wenn er erkühlct, wieder mit der grünen verwechslet, und so lang er noch blan ist, yliochiwreLiret; er wird Geschübeweis in Flüssen, auch in Sohlbändern wie der eLwarx und Crystalle angetroffen. Gvld-gelb, etwas in das Grünst- Durchsichtig, che spielend. Meer-grün. dmchsichtig. j- eckig-xristn-tischer Gestalt. Eben so. Eben s» Alle diese Abänderungen sind viel weicher, als die vorhergehende Ldlgcsteme, sie verlieren ihre Farbe im Fcüer, obwohlen sie sonst unverändert bleiben, wenn man die letzten zwo Abänderungen ausnimmt, welche für sich im Feüer schmölzen, und am weichesten sind- und estrysoprs?. Mehr grünlich, als gelb. Wenig durchsichtig. Aschenxieher , oder Dunkel-gelb, oder vielmehr etwas Durchsichtig. Aschentrccker, bräunlich , wie der Hyacynth, je- fturmelrua. doch noch etwas dunkler. gefehr gegen Wasser wie 1. zoo. oder t. zo;. gegen I. 0O0. pereroburg 1762. herausgegeben hat. Steine. I^xiäeL. Vierte Fortsetzung der fünften Classe. Geschlechter. Oensrn. Arten. KpecieL. Abänderungen. VnrirltioneZ. Farbe. Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen fallende Kennzeichen. Durch- Gestalt, sichtigkeit. Schwere. Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften, und Wirkungen. Liefiel- arren. iillicss. Gemeine grobe Riefte!. 8ilex vulgaris cralllor. Fcüer- oder Llinrensteine. 8ilex igusrius. Gemeiner Achat, wehster vulZarls. Opak. Opglus. ep schlechtere k>«r,>>r , . , . , . . . , , ^ ., , _ geitischet ist, für sich sechsten schmölzbar, jedoch allemahl sehr strengflüßig; man trift oft darinnen Rieft, auch gewachsenes Silber an- welches schon da aeweseu seyn muß, als die Materiedes Gesteines noch flüßig und weich wäre, sonach aber allererst zwischen denen! Gchlbanderu erhärtet ist (§. 29. 6 eo§i-.->x!i. kübterr.) sonsten findet man das Metall gemeiniglich an den' Sohlbandern, und ausser drlißiqen Seite des Horngesteins angeflogener. Diese Abänderungen sind in Ansehung ihres Grundstoffes, außer des Farbewescns wenig von einander nnterschieden, und die in der Erklärung (§ 28.) von dein glasächtigen Gestein angegebene Kennzeichen aüßeren sich an ihnen viel vollkommener, als an. den gemeinen Hor"- stein; wenn auch ^uA, und i'mr an einigen Porphirarten etwas Llnftspachigcs bemerket haben, vermöa welchen solche für sich selbsum Feäer geschmolzen, und das Pulver davon xbofxorstciret hat: so trist dock solches nicht bey allen Porphirarccn ein, da andere im Feuer so, wie die übrige Jaspisarten unverändert bleiben. In diesen Abanderunaen werden keine Verlr.-mcruirgen angetroffen; man halt sie da hero vor uralte, oder solche Steine, welche schon vor der allgemeinen Veränderung des Erdbodens da gewesen sind. NÄ/. Mineral E»esteiz6. Vieiß-grau. Eben s» Vieißlicht-grau, auch ge Elrau, oder gelblich. Licht-und dunkler-grau. Ilndurchsichlig Bestehet au-groben mittelst einer ankeren schwarz-^ lich- oder grauen sichtbaren Materie zusammen ge-> backeneil Sandtheiien. k Hat ein etwas kläreres, gemeiniglich mit einer Thonerde verbundenes Korn, läßt sich also leicht zu Quaderstäcken hauen, kan auch zur Bildhauerarbeit gebrauchet werden. Uöd röthlich; Bestehet aus feineren, zwar lockeren, jedoch so aneinander Hangenden Theilgen, daß sie kein Wasser in sich lassen, und zumSchleisen gebrauchet werden. Bald von gröberen, bald klareren Korn, kan in dünne Scheiben getheilet werden. Dessen sandige Bestandtheile hangen fvlchergestal- ten aneinander, daß das Wasser dadurch geseigct werden kan. < Die Abänderungen des Sandsteines, welcher in Ansehung seines vorzüglichen glas-artigen Grundstoffes mit unter gegenwärtige Gaffe gehöret, unterscheiden sich nur durch ihr klar- oder gröberes Korn, und durch die lockere, oder festere Berbündung der e«, wvr- rnich sie zu verschiedenen Gebrauch dienen, daher sie auch ihre sonderbare Benennungen erhalten haben ; werden aber a» ocnen ^and- ste»ren,die ili der Erklärung (§. 28.) angezengte Erscheinungen nicht wahrgenommen, so gehören sie vielmehr »«'" mc germzcytr Steine, und es gielt übrigens von denen Sandsteinen alles das, was schon vorher» in der ' r^and- M' Kießelerde gesaget worden. Fortsetzung der fünften Classe, Geschlechter. Arten. 8 pecreF« Abanderyngen VariatioriSZ Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen fallende Kennzeichen. !. Durchsieh-. Gestalt, tigkeit. Ta.lchst-Mö Hlcites, ' I" Gemeiner Talck- ^ stein. Tslcrim ioliciulv- eompaÄum. wasterbley. ler-il^bckoiclss. Mofcowittifclies,, oder Rufiisckes Frauonglas. Virrum tc-Iotcovitt!- LUM, kmIlLNtLUIN« Lköfie. Fluors;- Gemifcbte ^ Sterne. I-spickeli mi^ri Lelsstcme. Weißlichgrau, gelblich, grünlich, auch änderst gefärbt , mit schimmerenden Flächen- Schwarz-gran glänzend. Weiß, gelblich, oder braß»-- Eich, LlMspaS. , grau, gelbgrün, klum- 5x>->rl,ci5as. vivlet,undvonüNderenFar- crZ'üalliiW. den. Hulb,auch gar Blätterigoder schuppig,, glatt anzu- »icht durch- suhlen, sichtig. Undurchsichtig Bestehet aus zarten, blätterigen, dicht Mitsammen verbundenen abfärbenden, und ebenfalls wie fett anzufühlenden Theiigen. Durchsichtig. Kommt in großen Toffeln vor, welche sich wieder in sehr dnn„e biegsame, und glatte.Blatter von unbestimmter Gestalt,, theilen lassen, Man kq» sich deren zuFen- sierscheiben bedienen. Meistens ganz Ist aus blätterigen, schräg viereckigen. Hat nach Maaß auch halb auch manchesmahl aus »nkeimtlkhen cry- Mischung eine vcräi durchsichtig, ßallinischen Theilgen zusammen gefttzet. liche Schwere- Feskirh, Weiß, gelb, hell-roth, oder Undurchsichtig Leoluiis«. brandig,auch bläulich schim- merend. Zuerst oder Geneiß, Meist grau. lwacke. ^Weißlich-grau, gelblich«, grünlich, rsthlich, braun, schwarz. ^tus verschiedene» Grau , und mit allerley ag- -> sl^tbaren Theilen deren Farben gemischt, oder ' xusamrnen gefeite gesiecht, Lelssteine, oder Granitfelg. 8gxerm eoncrernm MSnoTum. Sckiefcige Felsen. Gran, auch änderst gefärbt. Lsxmn Kssilc, Lcbittus. Ein mehreres von denen Abänderungen derFelgsteme ist bey rv-üi. Mineral. Seite u. w. nachznseyen Dicht von unsuhlbaren, auch ssacharti- gen crystallinischen Thcjsgcii in runden Stücken mit zusammen laufenden Spitzen, oder einzlenen. xrigmstiH-stumpfen Cry- siallen. , Eine blätterige, bald lockere, bald härtere gemeinigl. mit Schiefer, Glimmer , und Gchierl vermischte Steinart. Aus dem Bruch ist Gestein von'' verschiedener Feine, ,,„s> die darinnen Mitsammen verbundene Theilgen sind weder durch das bloße,noch geWsnete Aug wohl zu unterscheiden, man bemerket auch da-)- rilmcn keine Ablösungen, Bestehet aus allerley sichtbar zusammen gebackcncn Thonig -- Aschig -- Sparhig- und Sandige» Theilgen von unterschiedlicher Größe. Aus lauter übereinander liegende», bald dickeren, bald dünneren klarkörnigen, auch manchesmahl etwas fand- «»d g"mmec- artigen Scheiben zusammen gefttzet. Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften, und Wirkungen. Unterscheidet sich von der genieinen Talckerde, durch den dichteren Zusammenhang seiner Theilen, welche meistens mit einer erhärteten Thonerde, oder mit Tho- nigen Schiefer, in Derbündniß stehen , wird sonst auch Ra.tzengold, oder Lsyensilhec genennet. Auch das Wasierblep wird Meisten theils in Derbüudniß mit dem Thon, besonders in Thonigen Schiefern angetroffen; es kommt jedoch auch für sich selbst zwischen weißen unbiirchßchkigm Gwcrx, anf Zinnbergwerken, Ge schockweise mit vor, wv es von besonderer Feme ist; dergleichen bricht manchesmahl auf den Schlaggowalycr Huber Hampstockwerke hier inBöhmen mit ei», und wird zur Zeit kein Gebrauch davon gemacker. In dem Feüer ist es zwar w>e andere Talckarken beständig, vcrliehret jedoch dadurch etwas an seiger Durchsichtigkeit. Mineral Seite 17z. Flnßfpache sind jedoch viel weicher, und nehmen nickt auf, zerspringen aus glühenden Kohlen sogleich in blätterige, und Drog viereckige Stückgcn, jckwihhorescirei! bey geringer Warme, r^liehren aber ihre kliolschoresrens bey stärkeren Feüer,ffchmöizeii nicht für sich im Feüer, machen j^voch andere strrngfiäßige Mineralien leichtfiußig, und gehen besonders mit. Alcalische» Erden leichtlich in Fluß ; Vergleiche» gefärbte Steine geben in der Grube gute Anzeigen aus Metalle, und können bey Schntölzung derEr;te eben die Dienste, wie der Borax bey dem Probieren leisten. - . , , , . ^ . Etwas harter als Flußspat!), wird jedoch an den Stahl abgenützet, schlagt nicht Feuer) schmelzet snr sich zu einen schaumige» lockere» Glas wie Borax, wir! von Mmeralifchen ll-augenM, und dem Sodefalx leichter als durch das 8 ->I koLHIe miciocolmicnm ausgelöset; brauset zwar mit dem Virriolöl, unl Scheydwaffer nicht auf, wird jedoch darinnen nach Mid nach aufgelöset; das Pulver davon erhitzet sich mir dein Drterolöl, und backet hernach feste zusaim men; jchnljEm-etbittt in dem Augenblick der Schmölzung. Deesucv einer neuen Mineralogie Seite III. u. w. Item Abhandl. der Schwedischen Academie der wistchfchgf^,r vo>n Jahr 1750. , .. ... ... , Wird zwischen der Oberen ^-nmerde, und denn innere» harten Felsen der Berge angetroffen, die Krztgange stehen am meisten in solchen Gestein, welches Mit dem Stahl schlage» erstere gemeiniglich Feuer; sind auch so leicht schmelzbar, wie die anderen. Die Hanptgebirge bestehen großen theils aus dem Wacken- gestem, die über die Dg,n,ncrde hervor stehende große rauhe Felsen aber gehören zu der zwoten Abänderung. Brauset nicht mit Saüeren, schmölzet im Feüer zu einer sehr leichten schaumigen Schlacke, wird i« Flöygebirgen angetroffen. Erzte der Metallen. Minerse Affetallorum. Claffe. Ge- Arten. Abänderungen. Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen fallende Kennzeichen. schlechter. Oenera. 8p6Lie5. VarilltioneZ. Farbe. Dursich- Gestalt. Schwere, tiqkeit. Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften^ und Wirkungen. L. Gold ^lmsrL ^uri. ' Seifen - oder Waschgold. Bleicher - auch höher- gelb, /wrum ngch'mn toluwin, und nur zufälligerweis bley- in Ismelluliz frutiuliz, ant farbig. Zraniz -» eng: öe tsrrL ini- Gewachseir, oder gediege-^ mjxrum vel sclliLrens. nes Gold. "... . ... Bruchgold. Eben so ^Urum nsrivum Vüriis Igpi- clibuz A miueris immixtum. Undurchsichtig Flammig, staubig, körnig. Lnrum nririvuin, leu vir- ^inenm. oder Das reine Das Gold verhält sich zum Wasser wie 19. 640. zu i. 000. Seifengold ist entweder ganz abgesondert, und mit dem Sand, teeren, oder oer Dammcrve als zarte stämmigen Bläcgcn, oder ^ oder selbst mit dem Sans, Schirlkärnern, »nackten Granaten, auch mit allerley von Golsgängcn abgerissenen Geschüben verbunden , ,,... aigen Gegenden, besonders au den Usern der Flößen angetroffen , wohin es theils durch die aus den Gebirgen, und offenen Klüften ftbsi hervorquellende Wasser itvorgestoffen, grossen theils aber durch Regengüsse von entblößten Gängen abaewaschen, und in niedrige Gegenden mit fortgerissen wird. Mann nennet es Rörner vermischt, und wird in abhän- Serfen- oder Waschgold, weilen es durch das Geifnen, oder waschen aus dem Sand, oder Seifengebirge gewonnen wird. VererMtes Gold. Lurum minsrsliläcum. Von unbestimmter Farbe. Blätterig, körnig, staubig, haarig, oder ästig, und zai- uig. Hat keine gewieße Gestalt. L Silber, dliners Ar L^mi, Gewachsenes, oder gedids genes Silber, /iegenrum nalivuni. -Hornsilber, ^rgsntum corneum, ldlpM- rc auc scicio lälis minersii- sstum. Ist glänzend, hat meistens seine eigene weiße,jedoch auch öfters eine grauliche, gelbliche, oder bräunliche Farbe. Gelb, bräunlich, auch grün- W,vderhvrnsärdlg, Glaserzt. .^l-gentuin virreum, Wol-, tcrsvorfs. kulpllurt.- üc arts- Geschmeidlges Glas, ober Glanxerxt- .'Vr^enlnm rucls MLllezbils virreum. Dunkel-grau, oder Bley- farbig glänzend. uico minervlitimim. 'Sprödes Glaserrt. ^rgenluin vitreum üiabile. Licht-grau glänzend. Rothgüldenrr;t. sTr^stallinisches Rothgül- ^r»enrum rubrum arlsnic»,! benetzt. weiß- oder graues Silbererz!. -Vrgsnkmn slbnm, sm albo- erilöum, arkenico, Llplmre, kerro Lr cupro inineralift- cmn. Lcdererzt. -^rxrenknm ruäe piumoftm, vesstibrosiim, suipllure, srle- nico Lt snrimouio minera- liürum. Ruvin-farbig, auch Dunkel - und.braun-roth glänzend. Undurchsichtig Blätterig, säßerig, haarig. Das feine äßig, ober zainig, borstig, Silber ver- körnig, mehr oder weniger hält sich zmn biegsam, und schlagbar. Wasser wie 11. 691. zu 1. 000» Mann will Hnweiidm etwas blätterig, sowohl halb W geschmeidig, durchsichtig- als undurch- , sichtiges gesunden haben. Knospig, blätterig, angeflogen, auch säßerig, und von Unbestimmter Gestalt. Das spröde ist gemeiniglich von einer wkrfiich, oder acht- seitigen Halb durchs Ersteres bricht in Drußeu sichtig. sechseckig, l'rifmansch, auch Unordentlich und blätterig Undurchsicht,g^^^,„^g^ crystallisirk, I letzteres aber hat keine beistimmte Gestalt- Die gemeinesien Gangarten, worinnen das Gold einzubrechen, oder mit welchen es sich am liebsten zu verbünden pfleget, sind allerley gefärbte Gwärxe, Spath, -Horn, auch in Schiffer» ist es manchesmahl angeschmaugt; mann trist goldhaltige» Letten an, der jedoch meisten theils mit qwarzrgen Sand gcmischet ist' woran gemeiniglich die Goldflämmigen hängen, wen» auch sonst im Letten selbst nichts Göldiscbes zu bemerken ist; von ;aing - oder gewäGsförmigen Gold, welches »der Tag hervorsprossend gefunden worden seyn solle, werden zwar viele Beyspiele, besonders in denen Böhmischen Geschichtsbücher» angetroffen, ich habe aber ohngeachtet aller Bemühung dergleichen noch nicht zu Gesichte bekommen, noch eine recht gründliche Versicherung davon erhalle» können; indessen sind dcriey zainige Goldeeftheinungen aus zufälligen Ursachen doch nicht unmöglich, wenn man auch das, was von Gold in Weintrauben und anderen Gewächskörpern vorgegeben wird, in Zweifel setzet. Wenn wir hier von vererbten, Gold reden: so wollen wir eben nicht behaupten : daß das Gold als ein bloßer Metallischer Ralck in Ersten liege, welcher allererst durch Mittheilung des l'Klogisii.bey dem Schmölzen zu Metall roäueiret werde, sondern wir verstehen dadurch nur das jenige, welches zwar ebenfalls schon gediegen- jedoch solchergestalten in den Ersten anderer Metallen, oder Halbiuctallen anwesend ist: daß es nicht sogleich von aussen, sondern allererst nach Absonderung dieser Körper, welche ihme zu Metallmuttern dienen, erkennet werden mag; so trift man sowohl in gediegenen Silber, und Rupfte, als auch in denen Ersten dieser und anderer Metallen, oder Halbmetalleu Gold an; eine ganz besondere Erstark, welche neben dem Silber auch sehr reich an Gold ist, bricht zu rka- gy-Ay in Giebenbirgcn ein; diese ist grau-glänzend, blätterig, und gleichet dem Ansitze» nach fast einen spröden Glasers:, vder grob-spcißigen Llcvglans ; Hr. Professor Scopufthat sie unlängst untersuchet, und halt sie für eine Art blätterige» Bleygl-.mzes, urtheilet auch aus den bey den Versuchen vorgekommenen Erscheinungen : baß das Gold und Silber nicht fertig , sondern nur derur Anfange darinnen verborgen liege«, mithin in dem Schmölzvftn nicht bloß eäuciret, snnv-i-n w->-?mb «einsäet. oder xroöuciret werde; welches zu beurtheilen wir bis zu genauerer Unicrsuchung der Sache den Scheydekünstlcrn überlassen. sondern wirklich gemqchet Von dem Entstehen des gewachsenen Silber« sowohl in Drnßen, als in festen Horn (Lwarx, Spach, und Schiefer,^ auch in Letten, und Gnhren läßt sich «ach den (29. §. 6-ogr!>ptz. lükterr.) ein Begriff machen, dazu ist theils der Schwefel, am meisten aber der Atsenic beförderlich; daher es auch niemahl ganz rein angetroffen wird, und bey dem Schmölzen immer einen Abgang leidet; wenn es ganz weiß ist, so kau man schlössen : daß der Arftnic bey dessen Entstehung bas Vcr- siüchrungsmirrel abgegeben ; ist es aber gelblich, grau, vder rostig: so hat der Schwefel mitgewirkt; es wird außer vorgemeldten Gesteinsarten auch mit anderen Erzten, besondres aber mit Venen, so stark Arftnicalisch, Schwcfelig, und der Verwitterung unterworfen sind , angetroffen ; sind sarte gediegene Sil- berfäßrigen mit eine? gelb, braun, und grau-grünlichen inergelartigen Gangner, oder chuhc verbunden, welche fast dem Gänftkoth ähnlich siehet; so nennen es einige Mineralienhindige Gänftb'orhigcs Silbererze. Da dieses Erzt sehr seltsam ist, ich selbst auch nur etwas weniges von dem Gelbliche», oder LrsLnliGen besitzest, bau von dessen Abänderungen, weder in Aufthuna seiner äußerlichen Kenmichen noch innerlichen Bestandmß etwas verläßliches bestimmet werden; weilen es bey der Behandlung im Feuer einen schwefelte» Geruch von sich giebt :>» wollen einige, es seye bloß mit Schwefel vermiet; andere vermuthen noch den Arftnic, und etwas Alcalifthes dabey; weilen es aber ganz wicht an einer bGnenden Waxkerze wie die mit der gemeinen Salzsaüere aus dem Scheydewaffer niedergeschlagene imn- cornu- schiuölzet; so wird gründlich darsär gehalten : daßmme etwas Rochftlxartiges beygemischet seye; wie es denn nach Lronjrevrs Meynung ohne Zusatz eines diese Saüere anziehenden Körpers nicht in seine Dstandtheile zerleget werden mag. Das Dunkle läßt sich schnellen, und unter den Hammer treiben, das weiß-graue aber nicht; eines und das andere flößet im Feöer, so bald es roch wird - ersteres ist pur mit Schwefel, das Mdere aber mit Schwefel und Arftnic zugleich vererztet; es kommt von 150. bis l8c> Mark'pr. Cent. in Silherbülr- wenn es einen grünlich-gelblichen, oder btaunlich-hornartigeii Beschlag hat, wird es in Hungarn Blachinahl - --.x .. ' - Meß, Lrvarz, SMH, und Horn geben besten Metallmutter ab. gencnnet; dieser äußerliche Beschlag ist eine kießigc Äiiwitterung; der Alcalisches Silbererzt. t^rgenrum l-.piäe am teer» slcaliea minsralisarum. Silbermulme, oder Wir- terungscrzte. Weißgüldenerxt. ^rgenrum ruäe ,-ilbum. Lahlerzt. LeZenwm ruäü, glsiocri- ftum. Weiß-grau glänzend. Bläulich,dunkel-grauglän- Ebenso zend. Derb, auch angeflogen, Watt auf dem Bruch, ohne bestimmte k^ur. Schwärzlich-arau, auch Ebenso braünlich glänzend- Spissig, ftderich, oderstrah- lig. Silberschwarxen. Gielber. Braünen. Weißlich, röthlich,^ oder Ebenso bräunlich, auch schwärzlich, grau, mit braunen vder schwärzlichen Streifen und Flecken versehen. Sind mehr und weniger schwarz-blau, grau, gelb, und braun. Rauh auf dem Bruch wie Marmor, oder gemeine Ka Weine. Mehlig, körnig, schicftrig, Und sandig. Das RochgLldenerzt ist allemahl sprvb, und springt im'Fencr Silber, Schwefel,Arftnic, und etwas Eisen; das Lic.,......,.... ftmheilge beygemis^E ; es kömmt itt Silberhalt von 120 . bis izo. Mc..., vrw Larb- und SchörlMkobold ; hält gemeiniglich nicht lange an ; das Licht-rothe ist öfters von dem Crystallinischen Linnobererzt von aussen nicht zu unterscheiden, wenn man es am zerreibet: so wird es grau, worgegen der Zinnober immer schön roch bleibet. Beede Abänderungen sind Me mit viel Arftnic, wenig Schwefel, Rupfer, und Eisen vererztet, je mehr Liftncheile zugegen sind, desto dunkler ist es, und wird troffen ; hält »leistet gegen 40. Mark Silber in Cent. Leicht zerreiblich, wird ohne fremden Zusatz im Feüer grösiens theils verflöchtet, oder zu Raufthgech, hält in Cent. nur einige Loch Silber, mehr Schwefel Spißqlas, und Arftnic; bricht nur qlftin m Drnßen neben anderen reichen Silbererzten. ' Diesen Erzten siehet man ihftn Silberhalt nicht leichtlich von aussen an, außer einer gewießcn röthlichrnMarmorart, welche mit zarten Haars, lber durchzvtzen ist, das übrige ist grösten theils eilen gemeinen Lalckfkcin ähnlich, hält aber 20. bis 50. Mark Silber, bricht bey St.Annaberg in Unterösterreich den Vernehmen nach mehr Hloy- als GangwM Dergleichen zerrcibliche Wolme halten öfters einige Mark Silber in Cent. und sind entweder vertrocknete Bergguhreu, oder verwitterte Erxre, worinnen das Silber Nicht nur als ein Metallischer Ralck, sonder» auch öfters gediegener anwesind ist. Uebrigens wird das Silber auch in denen Ersten anderer Metallen und Halbmetallm, besonders aber bey dem Tupfer, Eisen, Zinn, Bley in der Blmd, und bey dem Robold angetroffen. OHM /V. Erste Fortse- Wng der sechsten Classe. Geschlechter. OeMrs. Arten. Axecies. Abänderungen. Vru'iLtior>68, Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen fallende Kennzeichen. Farbe. Durchsichtigkeit. Gestalt. Schwere. Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften, und Wirkungen. f Gediegen, oder Lupfer. Eementknpfer. Ouprum narivum, . prsecipitsrum. wachsen Rupfer. ^ Gewachsen Rupfer. Eben so Luprum HEMM. >Luprum nativum, vürü» ämiueris immixcum, E l. »nluerom. Röthlich - gelb glänzend. Undurchsichtig, Mas es mit dem Lememkupfer süreiae Brwandniß habe, ist schon vorne bey den Virciolifch« oder Lemcnrwassern gesaget morden. »»L AUR «r"° «Mo- , s-»d--n«. ,m f-g--» «p«». °- ,«-»-m ü-il g-wLL L- -uk d! ^ ^ -ff-» i »ich-,»M-ist-l >l! - versprochen werden : daß es auch auf die Art des aewackstueu aus "^^^^bWagen worden : >o inag doch mit Grund nicht wi- bündlliß stehen. s L Goldes, und Silbers entstanden seye, welche beyde Metalle mit demselben nicht seltsam in Ber- Weiß-Md Muurs s Weißes, und Lah'l- Becde Abänderungen W Lupfererxk. t Lupfererzc. etwas dunkler, und gehe« Ouprun, gldum Lr cri-j Ouprum ruä« slbum, mehr in das rothllchö, oder leum, tei-ro, arZenm, ar-s am albo.eri5sum. bräunliche, als das weiß, ienico, Lc tulpburö M- neralilaruin. Rupferglas- Ouprum ruäe virremn lulpbtirs, aur sulpkurö Derb auf dem Bruch, Matt-glänzend, ohnebe« Kimm« Gestalt. hält sich zum Waffer wie 8 . 784. 4 « 1. 000, lsi-ro mineralilärum. ^.ebererxt, oder ä-ebeo- j schlag. , t tl-Uprum rüste ^MnerL evxri.) l-rro Lr sulpburtz mineraütäcum. Schwarzes Rupfer, Erz^ oder ssecherzk. Ouprum ruße nigrum, kerro, lulpbure Lr terrZ non ln.cralIiL» mlnerall- iämm. Rupferkieß, oder Gelft. k^ritss stavus. gülden, oder Silbsrfahk- erxr. Grast, oder blausarbig-, Das ziegekrothe von DonwZrflich- auchbich- wiolet, auch dunkelbraun, ge- dem Gebirg r-'rest-mscli tcr unbestimmter Gemeiniglich mit gelben, oder aus Engeland soll eint- stgjz Kupftrflecke» versehen. germassen durchscheinend 'seyn. Achter, oder dunkler- bram, Undurchsichtig. Don unbestimmterGs- lebersarbig, gemeiniglich mit grünen flecken gemischt. Schwarz, ober stahlblau glänzend. Laxucee?k. ^uprum ruite änküM, LLruIeum Isrureum. Rupfermulm. ^rugv narlra cr^lö- ^ colla. Berggr^ ÜN. Viriäs moniranum. Bergblau. Hochgelb, oder gelb glänzend. Mit roth, gelblich, »iolet -uno blast gelnWt- Licht, auch vunkek-grün, iss das blaue schielend. Licht, auch dunkel-blau, ist schielend. Kalt. Fast dem geschmolzener, Gchwarxbapfer, oder einer Schlacke ähnlich. Bestehet meistens aus einen unordentlichen Haufwerk, die arme Lupferkieße sind jedoch Meistens von wärflicher, »der eckiger Gestalt. Mif den Bruch gkatk- gläuMd von unbestimmt ter Gestalt. M spröde, undvon demweiffgülden, oder Silberfahlerzr neben der Farbe nur durch den vorzügliche» Rupferhsk unterschieden; es hält gemeim'glich zo. bis 4 °- Pfd. Kupfer, und einige Mark Silber. Ist leicht zerrciblich, und kichtfiüßig entweder nur mit Schwefel, oder wenn rsvioletfärbig, und brmm , kistt Schwefel, uud tLifs» vrrerztet; /onmrt in halt aus 82. Psd. Diese« Trzt ist manchesmahl gewachsenes Lupf«,auch Lupferkieß beygemischet; sonst iß es sehr stre-gflüßis, Sröskest theils arm an tapfer, KdoH^dK reicher an sind zr ,,l mancyesmaylgews^ieuesLapprr,auu- -f. V'!>, ...- - , Eisen, so : daß es eher zu den Eisen, als Rupfererxien zujehlen wäre; man findet jedoch welches, so 20. bis 50, Psd Lupfer hält; seine Bestandtheile »Rupfer, Eisen, und Schwefel; je braun rostiger es ist, desto mehr halt es Eisen; es pfleget auch mtter den Eisenstein miteiozudrechk«. .Ist mit vielen Listn, und Schwefel , dann einigen «»dorrn mmetallischen Crdtheilgen vererztet; dazu gehöret auch die so genannte Lupferfchwärre, welche durch die Verwitterung des Pecherrte» entstanden ist. Davon ist bereits oben bey den Schwefelminerea 7 -7-e?/. 7^. »chandlet worden; der Rapferkieß nnterfcheidtt sich von dem Schwefelkiesi neben semerFarbe,und un-^ ' ' ' ' ' >rch seine Beständigkeil in der frepm Lusl^da er mchc wie ser SchefeEieß, vittiolesciret; ,ie,^Bcsta«dmß »ß Diese regelmäßigen Gestalt auch hauptsächlich durch ie,ne Bellanoigreu m oer sr^.. -v.e^ v..". - c, s«?»» den dem Rupfn, Eisen, und Schwefel zufalligerweis auch Achuie, und etwas Sttber ; die Rupferüeße sind zwar das gcmcmesie S.uprerc5t, pe, selten gar reich an Silber, das meiste ist Eisen, uud Schwefel. ist - fE- welche lm §coer D'M ffnd leichtflüßlg, bestehen grosten theils aus R«pfer, welches mit wenig Erlen , Sckroefet^ und 2k7/e»rc vererFtet nicht beständig ist, scheinet von einer fiüchtig Alcalischrn Leüchtigkctt herzurühren. Rach-Mülitiig, auch blätterig, ober schuppig. Me drese Abänderungen find nichts anderes als Lurch die Zerstöhrung anderer LupfercrMn entstandene - durch die in denen Gängen, oder Lloyen abwech ' mit Alkalischen Erden aus vüriolischeu Wäffern niedergeschlagene Rupfcrocher, welche sich auf Art der Surre , , „ das Geste,,, anlegen, und öfters so erhärten: daß sie K„e Politur aunehmen, welche Mau Malachit, jene aber, so erpstallmric» >uah S Ich -as seoer, oder Attlasrpxr neouet» LLruieum monrsnum, das grüne, bi-stücktt. Blaulich-grün» Rupferfeder - Er;t. !Außer diesen tris/man auch graue, gelbe, rothe und braune Rupfermulme, oder Gcher an; deren Farbe durch zufällige Beymischung anderer Materien geändeeek wird. .. .. warben. In übrigen bekommen die Rupfererxre so, wir die Erzte anderer Metallen, „ach dem Unterschied ihrer Meral mütter nochMrley andere willkührliche Benennungen, welche sich auf Nichts weeftmliches gründen, versolglrch zu Venncidung vieler Dc tläustgke' cn hier ub s S cLK /L, Zwote Fortsetzung der sechsten Classe. Geschlech. ter. Oenera. Arten. 8pecie8. Abänderungen. VkriÄtione'Z. Gewachsen, oder gediegenes Eisen. ' Derber Eisenstein. kerrun, ruäs vulgäre. Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen fallende Kennzeichen. Farbe. Durch-« Gestalt. Schwere, sichtigkeit- Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften / und Wirkungen. DasEisen ver-Von den Mineralienküudiqen ist lauge gezweiflet worden: ob vollkommen gediegenes Eisen im Mineralreich angetroffen werde ? denn obwohlen es reiche Eisensteine halt sich gegen giebt, welche ohne noch mit einen pttloZttto dem Feuer ausgesetzet gewesen zu seyn, von Magnet gezogen werden, so eine der sürnehmsteu Eigenschaften des Eisens das Wasser ist: so ist es doch zur Feit »och eine große Seltsamkeit, wenn wirklich biegsam- und schlagbares Eisen aus denen Eisenzrcrben zum Vorschein kommt; der bewies. 645.gr- rühmte Berlinische Scheydeknnstler He. Marggrqsvcrsichcret uns: daß er eine solche Sknffe, welche noch mit beyden Schalbänvera versehen, besitze, die er unge- gen i. soo. sehr in Meisten gefunden habe; Hr. Profestor Lehmann glaubet: daß solche Stuffe zur Feit noch die einzige scye, welche man in Cabineten aufbehalte, obwoh- len in ttenkelic, ressiviva Seite 102. auch bey Voller. Mineral. Seite Z29. mehr dergleichen Beyspiele angeführet werden ; svnsten wird aber ein körniger krystallinischer acht-eckig, oder kubischer Eisenstein auch uneigcntlich gediegenes Eisen genennet. Schwarz- grau, licht- grau, Undurchsichtig Derb-körnig, Würfelich, sirahlig, und bläulich glänzend, licht, schuppig , oder schieserig. und dunkel-braun. Einige werden von Magnet vor-und einige allererst nach der Ausglnhung unter glühenden Kohle», oder Kohlstaub, andere aber vordem Schmölzen gar nicht von dem Magnet gezohen; die Vererztungsmittel sind der Schwefel, und Ärstnic; bey den lichtgraue», und bläulichen strghligcn befindet sich auch etwas Spiest- glasartiges, und zufalligetweiS wird in einigen, besonders in den braunen, und grünlich beschlagenen etwas Rüpfriges angetroffen; der Eisen hast ist verschiedentlich, und kommt von 10. i;. bis auf 80. und mehr Psd. in Cent. dergleichen Eisensteine, brechen sowohl in Flöyen, und Stockwerken, als i« ordentlichen streichenden Gängen. Gemeiner Eisenstein. kstinerT stich vulgäres. Sumpf - und Mafien- Gelb - und braun - roth. erste, oder Lanveisen- Rostig, auch bläulich, und stein. grünlich gestreift. kstrrum rüste, sterilste, lopttaceum K chrAÜst- Kvrnig, oder sandig, moderig, auch lettig, und schmierig. Wird entweder in Sümpfen, vier gleich unter dem Rassen, und der Dammerde in ttorircmtaicn Lagen in niedrigen, oder abhängigen Gegenden angetroffen, wohin dessen Bestandtheile von höheren Gebirgen zufälligerweis übertragen worden sind; ist mchristen theils sehr unrein, wird von Magnet nicht gezohen, giebt ein sprödes, und rothbrüchiges Eisen; das, was man See-Erste nennet, wird aus den Grund der Seen angetroffen, und ist von gleicher Beschaffenheit. s O r-. L> Sä r-, L> ceuw- Sandelt. Schwarz-blau, oder braun, serrum rüste arenolnm, UNö rostig. Llsreostm. . - Glaskopf dtinera iVIarsss vikrea Lettttiu« Ichsrsts- ^all. Schwarz-grau, oder schwärz- ' lich-rvkh glänzend. Blutstein, httemstirsr. 4 Spiegeleiftnerzt, oder Schwarz-grau, oder Eisenglanz. schwärzlich und rvthlich lpecul-ris. glänzend. Bohnenerzr. Schwärzlich glänzend, d.liner» ferti zuiitormi«. schwarz. Bestehet aus einen Hanffwerk allerley mitsamt» verbundener Sandkörnern , und Liftngescküben von unterschiedlicher Gestalt n»o Größe. Von aussen glatt, und kugelig, stellet einen halben, oder ganzen Kopf vor, kommt auch Cplinderisch, oder Pfeifenattig vor, inwendig aber spiffig, ßrahlig, und schiefe- rig; seine Strahlen lausen von außen gegen die Mitte k^l-amistem. förmig in einem Punkt zusammen. Schieserig, blätterig, schuppig. Wie Erbsen, Bohnen, Linsen, nnd andere Keiner gestalt. Man verstehet hier durch das Sqnderzt nicht lauter lose neben, unter, und übereinander liegende mit Listn vermischte Sandrheilgen, sondern auch hauptsächlich ein solches Flöygestein, welches neben einigen anderen fremdartigen Sandtheilgen großen theils aus verschiedentlich gefärbten Lisenkörncrn, oder Eistngescküben zusammen gebacken ist, woraus das Eisen, wenn das Gestein bevor zerrieben wird, guten theils mittelst des Magnets gebracht werden kau; der schwane, und -unkel-braune ist aber nur reich an Listn, der lichte hingegen öfters mcht Mühe lvhnig aus Eist,» zu behandle«. W diese Abänderungen sind nach ihrer innerlichen Beständniß einerley, und nur nach ihrer äußerlichen Gestalt, und Größe unterschieden, der Glaskopf ist allemahl von aussen glänzend; mithin eben das, was der Gpiegclstein; weilen die erste Abänoerang gemeiniglich kugelig vorkommt, und einen halben oder ganzen Ropf vorstellet, auch Traubenfärmig einbricht: so wird sie Glaskopf, oder vielmehr Glanzkops genennet, und ist mit dem schieserig, oder blätterig glänzenden einerley; das bald grob, bald klär körnige Bohnenerzr ist nichts anderes, als kleine G'asköpfe; obwohlen hieher auch einige schwarze Milde auf Art der Bohnen, oder Erbse, abgerundete Ltsensteingesckicbe gerechnet werden; man findet auch eine Art, welche Lorallen- oder pfeiffcnförmig aussihet, inwendig aber eben so spis- sig ist, wie die Glaskäpst, oder das rothe Bohnenerzr ; diese Gattung Eisenerze, oder der Bleustem überhaupt blutet, oder hat eiuen rothe» Strich , färbet roth, oder gelb, daher aucs der Name Blurftem kommen mag; ist sehr Arsenieailsch, wird von Magnet nicht gezohen, giebt bey 80. Psd., jelwch für sich sehr sprödes Eisen, muß dahe >0 "I Vermischung mit anderen Eisenstein geschmolzen werden. L 8 A Listn. merse ksrri.' SpathigeZ Eistn- erzt. k'errum russe ffiatttc)- ssim. Lügner, oder Se-- gelsteinl ükgAnsz. Eisenocker. Octtra terri- Eisenglimnier. kerre-i. VVsI!. Schmirgel. ^miriz. ^olffärch, oder ^Volffrghm. bpUlLz lu^i. Weiß, weiß-grau, gelblich, Etwas durch- Blätterig, schrogwurfelich wie ge- Sehr schwer. Ralckartig, springt im Feuer, veränderet seine Farbe zum Theil in der freyen Luft, und wird nach dem Rösten schwarz; der Obersteperische pfiinz, oder Stahlcrzt grober braun. sichtig. meiner Ralckffach, auch drussig höret hieher, welcher voNzo. bis etlich 40. Psd. Eisen giebt. und ästig. Dunkel- braun, schwarz, Undurchsichtig Von unbestimmter Gestalt, auf und grau, oder eistnfärbig, den Bruch glatt, auf den Bruch einigermassen ' ' glänzend. Gelb-oder braun-roth. Eisen-grau, ober roth glänzend. Eisen-grau, oder braun. Roth, schwarz-braun, oder schwarz glänzend. Blätterig, schuppig, oder mehlig» ohne bestimmte Gestalt. Dünn, blätterig, oder schuppig. Fest, und klär-körnig. Spiffig, oder ßrahlig, auch blätterig, und Würfelich, fast den oinn- grauppen ähnlich.. Hat die Eiaenschast das Eise» theils an sich zu ziehen, theils hinweg zu stossen, zeiget, wenn er in Eistnftihlspahnen geleget wird, zween Pichle, und setzet auch das Eisen selbst, wenn es damit gestrichen wird, in dem Stimdstand, eine gleiche Wirkung zuwczen zu bringen ; darinnen ist das Listn mit Schwefel vcrerzm, und nachdem er mit Gwarz, SMH, ober anderen fremden Theilen gemischet ist, sind seine Pohle geändert, und die Anziehungskraft stärker, oder geringer; sonst ist der Magnet sehr strengyäßig, und giebt manchesmahl wohl ziemlich viel, jedoch sehr sprödes Eisen, daher er auch nicht wohl auf Eisen mag benntzer weck en. Eisenocker sind Berggubren, ober Sinter, welche entweder aus verwitterten Liscnezrt, oder Rieft entstanden, oder aber aus eisenschüssigen wässern niedergeschlagen , sonach aber verdrscknet sind; die gelben sind die reinesten, und reichhältigsten, welche öfters 60. bis 70. Psd. Eisen geben; die rothen, oder braune» find gemeiniglich Lhonartig, und mit Polar-Lrde gemischt. Zwischen den Fingern wie fettig anzufühlen, leicht zcrreib'lich, und roth abfärbend^ das Eisen hanget dieser iviiucr- nur von aussen an, und ist von keiner Beträchtlich- keit, daher gehöret auch der Lisencahm, oder Eistnmann, worunter svnsten hier zu Land auch ein grau-speissiger Ließ verstanden wird, der in sich nichts anderes als der Mispickel ist- Ist, wenn er bevor gebrennet worden, wegen seines festen glasartigen Wesens zum Steinschlciffen tauglich, im Feuer sehr strengfiüßig, wird zwar roher von Magnet nicht gezohen; man erhält jedoch davon ein Metallisches Kor», welches der Magnet ziehet; andere wollen auch etwas Rüpfeiges darinnen entdecket haben, so rttvann von beygemischtcn RupfEeß herrühret. Diese Art giebt, wenn sie geriet wird, einen dunkel-rothen Strick, wodurch auch diejenige Abänderung, welche den Zinngrauppen ähnlich siehet, von denen Finngraup- pen, welche einen weiss-gEen Streif geben, unterschieden wird; der rothe, und sckwarz-spüpge bricht in Eisengruben, der vmikel-braune würfiiche aber gemeiniglich in Nnngruben ein; diese Erztart ist noch nicht hinlänglich untersuchet, einige hatten dafür. es scye darinnen das Listn mit Arsenic, und einer strengen im- metallischen Erde vereistet; „ach denen von Hr.Lehmann mit dem Znnnwalder wolffavth gemachten Versuchen hat sich aber gezeüget: daß er nichts Arseni- calisches, sondern-eine glasartige Erde, viel Listn, und wenig Zmn zum Grunde habe. Gemeiner Schiel. Sckirl oderSchörl. > Braunstem. tvIsAUesss. Basttt. Lastttiiz. Schwarz-braun, oder schwarz crystaliisirt, jedoch rauher als die Nnngcaup- pen. Eben so. Blaulich-grau, etwas schim- merend. Länglich, fünf- auch sechs-eckige kettln arisch. Sechs-eckig, prismatisch , säulenförmig. Einigermassen streifig, spiffig, jedoch locker, uud abfärbend. Winket nicht, wie der Wolffartb roth, sondern grau, schmölzet im Feuer für sich selbst, ist ebenfalls noch nicht hinlänglich untersuchet, wird nicht nur bey dem Eisen, und Sinn, sondern auchgemeinen Felssteinen bald in kleinen, bald in größeren prttm-irischm Stücken angetroffen; hieher können auch die nnäckren, gelblich - bräunlich - oder undurchsichtigen Granaten nach ihrer Verhältniß im Feuer mit gezohe» werden, die jedoch nicht prismatisch, sondern rundlich, vieleckig, in glimmerig-sckieferigen Gestein einzubrechen pflegen , und etwas Listn halten. Wird in mehr dann Fuß hohen starken Gäulen bey Gtolpe in Gackstn, auch anderstwo, besonders aber in der Graftchaft Antcim in L 7 ord-Irrland angetroffen, ist viel härter als der Gckirl, sonsten aber mit diesen von einerley Beschaffenheit. Einige setzen den Braunstein zwar unter die Eistnminernkoir aber behauptet aus denen damit vorgenommenen Versuchen: daß er meistens aus einer Alcalisthen Erde mit ettvaB bremischen mng wohl nicht von allen Brnvnskeür Heiken, denn welcher in denen Böhmischen Ersenbergwerken einbricht, eine braune Kracke giebt - wessentwegen sich desselben auch die Lopfer mit ;nr Glasur, und die Olasmachcr zur Mäßigung der Glassarben bedienen: so schenket derselbe von List» nicht besreyct zn stpn, obwohlen er nicht auf Essen mic Runen bchgiidlet werden mag. ReLrigens mögen auch alle Arten Rieß, dann die dunkle Blende, welche neben dem Schwefel, Arsenic, und letztere neben dem Nnck viel Eisen halte«, wohl mit zu denen Eistnminern gezchlet werden, wenn man auch die Erste anderer Metalle», worinnen sich zufälligerweise Eisen befindet, als das Roch- weißgülden - und Lahlerzr, nicht minder verschiedene eisenschüssige Steine nnd Erden., davon ausschlüffet, wovon schon in vorgehend»«:« Heilen das nöthige verabhandlet worden ist. Dritte Fortsetzung der sechsten Classe.« Geschlechter. Oenera. Arten. 8p6ci68. Abänderungen. Variation 68. Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen fallende Kennzeichen. Farbe. Durchsich« tigkeit. Gestalt. Schwere. Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften, und Wirkungen. s Gediegenes Zinn. Lr!i»numn.itlvum. omngrauppeii. Zlinsni 8t!>n>fl er^- ckailitnm formz ko- lyeärics -ri egul-ni> Reines Zinn verhält Es wird sehr gezweiflet: vb es selbst gediegenes Zinn gebe ? die Beyspiele, so d-wrbeims anführet, erschöpfen den Zweifel noch nicht: ob das von ihme gesehene Zinn im c Gestein nicht durch das Fcüersetzen in der Grube metaWret worden feye? eine Scuffe von dieser Art besitzet der Verfasser selbst i ' ^ '.' die aber nichts weniger als gediegenes - wohl aber durch das Feuer setzen geschmolzenes Zinn enthält. ^ rv r-, o w -e-> cu Sä Ä r: Zmn. deiner« äcan ni. sich gegen das Wässer wie 7 .z 2 o.jur.ooo in seiner Mineraliensammlung, Zwitter. Mnera crzchMz ^1- nunis iiannl Le lagü as Lo,n^ol>ta. Serftirzinn. ^ineer>8t->nrü are no5g. Gelblich-braun, dunkel- Undurchsichtig braun, oder schwarj-brau», glasig-glänzend. Gelb, röthlich, braun schwarz, und gemischt. Von brauner, oder schwärzlicher Farbe. Bestehen aus kleineren, auch gr ßeren Crystallen von vieleckig unvr dentlichen meistens stumps zugespitzt ter Figur. ringsie eigenthümliche Schwere hat. grauppen von wolffert unterschieben werden? ist schon andcrstwo gesaget worden Sind Steine von allerley Art, mit theils größeren sichtlich-theils kleineren unkennbaren Zinngraöp- gen gemischt. Sind mit Erde, oder Sand vermischte kleine Zinngraüpgen. zeugte Zinnstein mit den Zinngra»pp>en selbst der Besiänbniß nach einerley. Weiss pen» Zmngraup- ' Ziunfpach. Weiß, oder gelbliche man- chesmahl mit braunen Flecke» versehen, krystallinisch. Halb durchsichtig. Blätterig, schrög-wörfiich- Zwittergebiugcu, welches durch Ucberschwemnmng ,nit dem Sand, und der oberen Dammcrdc in niedrige Gegen- »'NV'"----" - . '--rett.^ mwreinanber gehauset worden; weilen es durch daswascken, oder Seifncn ansaebrackt wird. bristet es Seiten- Zmn, und -si von^bmderBeschnffeuheit, als meZmngranppcn ftibst^^rFmusteinmacheckeine^ besondere Gattung des Zmncrzres aussondern die durch Aufbereitung der Zwitter von dem tauben Gestein abgesonderte kleine Zinngräupgcn selbst werben der Zinnstein genennet. Das Seifenzinn bestehet aus lauter Gesshüben von den geschlaimrwt, und m solcher Vermischung Schwer wie der Ei- Einige machen stnspalh. Zinn kommt Es wird auch eine aus Arsem'c, Liess., und Eisenstein gemischte Art mit unter die Zinnerzte gerechnet, und in Engellanb Mondlck genennet, welche ein sprödes dein Zinn ähnliches Metkall giebt, versolglich eben so, wie der Schür!, wolffert, und Glimmer, oder Schöller mit unter die Unarten der Zinnerzen gehöret. Uebrigens ivstd das Zmn zwar hauptsächlich in Stockwerken , und Flötzen, jedoch auch aus ordentlich streichenden Gängen, obwohlen in keiner beträchtlichen Tenffe angetroffen; neben dem Eisen Bd anderen vorgesagten Gangarten findet sich daneben auch Lupfer- Ließ, Silber, Robold, Pechblende, wasserblcy, und stlrcn Bleyerzr mit ein; wovon man jedoch aus den Böhmischen Zinnbergwerke» Beyspiele anführen könnte. - ss Gcdicgeire.-, Bley. blmnlium nackvum. Blcyschweif. tstumbsIo. Bleyglanz. 6->1eiui. Reines Bley vergüt- Was von gediegenen Bley vorgegeben M-d. ist eben so wenig gegründet als das, was man von gediegenen Zinn saget; Hr. Professor Lehman hat gefunden: daß die ... ' w Dammerde aeineiniglich nach dem Regen in Vorschein kommende Bleykörner, woraus sich die meisten oimerLMzi beziehen, von - ^ e . . L, ^ ...r-. - . ^ ^ ^ L.l. _ chetfich mitdemWaf- ser wie n. zr;. !» Grob »nd Aar-spei- ßig, oder aügicher. Bleyfarbig. Grau, oder,wie polirter Stahl glänzend, auch äußerlich matt, und ohne Glanz- Ble,. WnerLklum- ki. Erystallistrtes Bleyerzt. dtuiera plnmbi cry. st.rllissrtL. Weiße-; cry stallt stetes Weiß, etwas gelblich, auch Bleyerzt, oder Bley- röthlich. ^ sparb. ^ lebnera plumbi ervst^i' alba korinä irresa- Isri am GrüneBleycrystastcn, Acht- vder gelblich-grün Mner-l plumbi c,-),st.ck-auch dunkel- oder gras- iilgrL " viriäiz. .grün. ^ l.oov. Undurchsichtig Dicht, und sein- oder klar-körnig, öfters etwas blätterig Md strahljg, zufällig mit einen gelben, auch schwärzlichen Beschlag versehen. Würfiich, und blätterig, die Würfel sind theils klein, theils größer, auch von der Große eines (üMic- Zvlles, die sich aber wieder j„ kleine Würfel zertheilen laßen; es kämt auch spießig - oder strahligev Bleyglanz vor.' Halb durch- Von unregelmäßiger viel-eckiger. Sehr schwer- sichtig. meistens spießiger, und strahliger, auch spath-artiger, und von unbestimmter Gestalt. Weniger Von fechs-eckiger lanchcher L-5 dnrchsichtig. msrischerRegelmaßigerForm grob- anch klar - körnig, oder leicht zerreiblich. bey Massel m Sckleslcn in der^ ^ .. - ^1^/ Seite 27g. von massiv gediegenen Bley saget, welches sich nicht nicht zu vermischen ist- oder Spießigen ist auch etwas von Spiesi- dcr Lcobspeißig-, ode^guobwürfliche ; nicht selten Gchwgrx-gl.-iMxK. Graulich wie Bleyasche. Verwittertes Bley-) erzt,vde>'Bleyocher.s selbes. Rothe-,. l. wcrsses Licht- oder Pvmcranzcn-gclb. Auch mit mancherley anderen Farben gemischt. Weiß, oder weiß-grau. tigen Crystallkörnern gewischt. Theils fester, theils zetttjblicher.^ Derber als das Gelbe. ' > Blätterig, schuppig, "Nd mehlig.) Der Blevalam ist das aeiiieinesteBleyecst, worinnen das Bley mit Schwefel vercrztet angetroffen wird, den Strahligen, vdc alas bevaemiscliet^und aller Gla„, ist mehr oder weniger Silberhaltig, jedoch mehr der klarspeißige als dergcobspelss^ . - - -. Emancpis^nadLress, auch weiss-und Lochgülden, dann Glaserze, und Robold, am allermeisten aber BIcnoc, --nd .^Y, dem Bleyglanz an emiae eweiste», ob der Glan) auch neben dem Qwecksslber einbreche, wovon jedoch der Verfasser in seiner Saii-l'-luntz eme LlEeai-sweijcn kan; Zum und Bley trift man an seltsamsten beyftinmen an: mau muß genbet sey», wenn man den klarspeißigen Bleyglanz von einer Att Sprcssglaserzr, wie das crlrsche i> verstehet sich Äer nur von dem frifHen Ersteres aeboret unter die reichen Bleyerste, hält in» Cent. 50,. bis 60. Pfd. Bley und kannt ein Quintl- Silber ''as Spararttge aber ist schr'arm; jenes bricht oft zu - Vriibvam in Böhmen mit dem guünnen zugleich neben dem Bleyglanz, und weissgälssneczt nie!!!^' schbirftbnßige> 1 Bergart Iiumrciiv aacr nur in ^ru- 8lt dafür, es sey! mit Arsenic inineralisiret; es i,l aber glaublicher: daß das Bieg aus die Art dev Bleyzuchers bevor durch eine Mineralische Gaüere ausgeloset gewesen, und hernach daraus in crystalliiiischer Gesiait niedergeschlagen lvorden >eye- Kömmt ebenfalls aus einen hohen Bleyh-ßt! l'eboch noch aus einen geringeren Silber-Halt als das weiße- Es kömmt sowohl als ein a»s lauter unordentlich über, und nebeneinander liegenden CrysiaW zusammen geseztes Haufwerk für sich allein, als auch, und zwar am meisten auf blaulichi---Bleysinrerir in.rcingesprengten cinzleneu Crystallen, und einer qäcn ockerhaften Materie, und nicht selten ,nit dem weißen Lleycrzr vermischt vor, oder giebt wenigstens den Grund von diesen ab ; mit dessen Entstehung hm es vermuthlich eben die Bewandniß, wie >n-t dem werfen, und barste seine grüne Farbe wohl von etwas Erftnhasrcn herrühren ; das Llar-körnige verwittert der freyen Luft, wirb ganz mehlig und abfärbend. cn, so bald man aber mir etwas davon auf glühende Kohlen leget, reduciert es sich Tisfort im Eichelsberg, woher mir durch eine sichere Hand ein Stück zugckom- iiidet in denen BleybeMvvrke» dergleichen schwärzliche Sinter-, welche geiiwinigMf sehr reich in Bley, und nicht st-M aucy inr-eryaltig sind Sind entweder verrvttertes ober verwitteftrs Blcyerzr, ober andere Bergguhren ... ^ Bleyglanx öfters vorkommet, ist Mkiicher Gallmey, der so, wiedre Blende oemBli Gangarten, und anderen. Ersten Gange» sowohl in geringer als größerer Leuffe, < wohl schwerlich ei» Silber-bergwerk seyn, worinnen es mit diesen nicht vergesellschaftet s wird ware- » QKM- / /. 7 s^//. L7.^. Vierte Fortsetzung der sechsten Classe. Geschlechter. 6enera. Arten. 8p6LiS8. Abänderungen. VnMtioneL. Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen fallende Kennzeichen. Farbe. Durchsichtigkeit. Gestalt. Schwere. Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften, und Wirkungen. Gediegenes, odcrIungfer, Gwecksilber. ^ Sclbstflhßiges von der Gangart abgcsonoeercs. bl^cirarg/rum tölitiu'ium ^urum. Gwecksilbev I^iinerL bl/- lirrirg^riMer^ curii, teu Kr- gsnri vlvi. bi^ärsrZ^rum nslivnm^ vel 3 4 -> cu co N D> Mir der Gangart vermischtes, sI 4 /c!r>v»^rum inpicinjis, sut s rerri« mssersuni. Wird Trvpfenweis, theils ganz abgesondert der Sohle der Qweksüb gruben /theils in Orußigxn, ! auch anderen Owecksilber- ' Von weiß-glänzender eigener Undurchsichtig erzren, dann in einen inüden gegen das Wasser wie rz» 5sz, gegen i.soo. Theiigen gemischt, wovon es grossen theils nur durch das bloße Seite 20:. bezeuget, das es in Schweden in der Sahlbergtfchen amalgaimrr angettoffen werden. Farbe. Vererbteres Gweckßlüer, oder gediegenes Zinuober-> erxt. -,U«gesrgkkes Undurchsichtig ruin, Onnnbrrir nativ liiü Drufiiges, oder ceystalti- Licht-roth, oder jiegcl-färbig, irisches Fmnobererzt. glasig-glänzend. Oiwsbsris ci-MsUitsm nnciv^. oinnobererzt. Licht - auch dunkel - roth, Eben so ^ schieferig - erdpechigcn Gestein , welcher in lärw Mild- ?eig heißet, auch in Letten angetroffen. Bestehet >in runden, auchff schrögwürßichen, oder unregelmäßigen kleinenCrysial- len und Körnern. Oluncharis siuyrpbn. Branderrt. brauii,oker leberfarbig,grau, und gelblich, theils glänzend, theils nicht glänzend. Dnnkel-brami. ^ felkieß danebm ein da,k!h?eEm!me^ve?gchd t "w Ltcttc», gemeiniglich findet sich der Schon ^ ^....-..,....,^gr!eu,chaiiel nm oamit, das .Sranderzt, welches m lärien einbricht, entzündet sich bey dem Gruben Licht, und Gebrauch der Mineralogie Scirc 86. Gefärbten und führet Thon ) vlineoc-' >»>"- vcr csuunuer vergeleuscyaiici um oamirz vas -oranderzt, weiches m hret mit sich nach des Hrn. Professors 8coxuli berichten seiner Einleitung zur Kenntniß, u , Gypserde, hie Vitriolsaüere, eine erdharxigc Materie, dann eisenschhßige Theile ; si sonsten ist das Gwecksuber in Zinnober überhaupt mit 6. ^ r: <>» «Q r» Spießglas. tvIinerL -Vnri- Man zweiflet nicht, daß si Gediegenes Antimoninm. tte^ulur Knrimonü tölicluz. Eben so ^ f Ohne bestimmte Gestalt' Schwefel'vcrerztet, >B solches durch die Bereitung des künstlichen Zinnobers aus GwcckßlberUtd Schwefel zu erweisen ist; dessentwegen kau dieses Halbmetall auch »ach b»setzung solcher Körper, welche sich gerne mit dem Schwefel verbünden, in seiner flüßigcn Gestalt hergestellet werde«. das Gwecksilber auch zufällig i» den Erzrcn anderer Metallen eikfinde; welche sich bey Untersuchung derselben in geschlossenen Feuer veroffenbaren bürde. ^ ^ „.ssjssicb rci- .. Bericht in >en Abhandlungen der Schwedischen Acad. der Wissenschaft vom Jahr 7748. solle in der Sahlbergsgrube ei« natumcy rcu "OWI Nach Sch „„>:„jsches Zndmvnium eingebrochen seyn welches sich wegen des damit verbundene! Kalcksieines mit Qwecksilber leichtlich habesmglggimren lassen, IN Seite 214. wiro solches sevoch von Schwefel «cche gänzlich ste, gestochen; WM dieM ist M MtteA VthsyrU bekannt. gegen das Wasser wie 7. ?oa. zu i. 000. mann. O. Vererzeetes Spießglas. , Kuitlmoulum minsraliLluml Derbes Apieffglaserxt. blinero ^Nrimonii folläs. StrahiiZe« Spießglas- erzt. Einers ^Uriinonü itririw- Kothes tzpießglaserzt- hliners Znlimonü rubrn. Stahl-grau glänzend, jedoch Undurchsichtig Körnig, und klarspeißig, wie Das roheSpießglas verZ etwas bläulicher als Bieyalaiiz. der klarspeißig^ Sle/glanx. halt sich ohngesehr wie 4. 000. ober 4. 700. zu i. 000. Stahl-färbig glänzend, je- Eben so doch etwas dunkler als das vorige. Dunkel-roth. Antimom'alblüthe, Leder- Aschgrau, oder roth. oder Sammererxt. Eben so Eben so. ploret Znumnnü. Wißmuth. > bhner« >Vif- murlü. Derber gediegener U)iß- nruth. Vifmuüium NLtlvum, ssn matnrnin. klores Khsmutbi, 6:u VVi5. . mutlmnt k,cilcen8. Licht-grau, auch gelblich, Undurchsichtig und röthlrch in das blaue schielend, glänzend. Blaß-roth. Dieses ist dem Gefuge uach allemahl stralM, oder spießig, es gehen nun die Strahlen khrsUei neben, oder Krenzweis, auch unordentlich über, und untereinander. Federig oder schuppig, sehr locker. Liegt auf den Gestein als zarte Haare, oder Wolle übereinander weich anzufühlen; einiges hat gerade aufstehende Haare, und gleichet fast einei/hohen Sammet. SchrögwWch' blätterig, auch manchesinahl zainig. als wenn er >m Feuer geflossen wäre. Das Spießglas ist i„ dem/ahl-grauen Lämmer mit GGweftl m ^ glaskönig aus dem Cezt dargestellet werden solle, so miß es ebcnia^'MttZntzgl ) r .^verven kan; so wird es c»ch uneigentlich, den Wenn das in verschlossenen Gü- sm l»L,w»r- m,»Sp--b.'-»» m -!»-rmarb-n dr»dn»ch -cl,S«M«- w-lch, fast i'km «rr- faulten Holz ähnlich lochet. Verhalt sich gegeß das Wasser wie 9. 700. zu i. 000. Etwas strahkig- Der Wißmnch bricht allerM gediegen, oder gewacksen in seiner kenntlichen halbmetallischcn hunnischen Gestalt auf Gangen in-Hsrnssem, Sparn, und in einen grauen mit Gwavz ver,uischten Rneisgestcin; siehet gemeiniglich mit den blaucnfßrbcn Kobold in Derbundmß, last sich aus sciiw'1 Dcraartcn durch gelinde Hitze abseigercn, wobey er ansangs etwas sprießet; wie er denn aus den auf den Halde» liegenden wißmuchsschcn Bergarecn bloß durch die Sonnen Hitze Tropsenweis herausgetrieben wird; daß sein üeZuIimschcs Wecsen init etwas Arseuicssischen m Vcrbiindniß stehe, veroffenbaret sich aus dem Arscnicali- schen Dampf, wenn er in, Mcr behandlet wird; die diinerLlo§i unterscheiden geineinlgsjch pcn grau-gelblrcken von dem, welcher zugleich in das Koche, und ' Blaue schielet, jene» Nennen sie das Graue, diesen aber das raubeuhälßige wrßmucherztd« aber auch der graue und gelbliche in der freyen Lust seine Farbe änderet, und einen röchlich-blauen Beschlag bekommt, so als ein Anfang der DcM'ltterunii zu betrachten ist : so hat „ran aus diesen Unterschied keinen sonderlichen Bedacht zu nehmen. Die blaß-rothe, und von Gefüge etwas strahlige Hzißmuchbluche hat ihren Ursprung ebenfalls von der Verwitterung des Xvißmuchkobold. Da der wißmuth gemeiniglich neben dem Larbenkobold einbricht: so ist daraus die Benennung des "wißmurhkobold entstanden; daher man auch geglänzt hat: das der wißmuth das Glas bla» färbe; die Erfahrniß zeüget aber: daß der wifimmh zu den blauen Farvweescn nichts beytrage , sondern demselben viel mehr schädlich sehe. I /"/. 7"^//. H Fünfte Fortsetzung der sechsten Classe. Geschlech- Arten. AbanderMgen. Äußerliche ohne Veränderung in die Sinnen fallende Kennzeichen. ter. Oenera. 8peci68. VririatMeZ. Farbe. Durchsicht Gestalt- Schwere, tigkeit. Durch unterschiedliche Versuche entdeckte innerliche Eigenschaften, und Wirkungen. Zinck. Einers 2inci. Gediegener, oder gewachsener Zinck. 2iucum nsrivum. Gallmey. I.spi8 cslsmmsri'5. Blende. kleuäo Zrilens. Graulich. Weiß-gelb, grau-gelb, auch röthlich oder braun- gelb. Undurchsichtig. Bomar will ihn i» kleinen bieg- Die Verhältniß des rei- Neben jetzt gemeldten Schriftstcller gedenket auch Baumer in seiner Naturgeschichte des Mincralreißis Seite 464, des gediegen oder gewachsenen Fmcr's, welchen amen leicht entzündlichen Faßeru neu Zincks zum Wasser man verhärtet, und lmW-cirtig, oder in Gestalt eines weiß-grauenRalcks zwischen den Gallmerarcen in Lngeland, und Namur ankresfen solle; worunter jedoch indem Herzogtyum Ljniburg und zu isttvie7.22o.zu1.ooy. nicht derjenige, welcher derch Bevtvittdes brennbaren U?eescns aus dem Zinckijchen Kfenbrüchcn ausgckrvpset ist, Goslar gesunden haben. zu verstehen kommet. Schwarz-grau, braun, tzum Theil röthlich, grünlich, gelb- halb durchschlich , weiß-glänzend. tig. Bestehet aus einer bald dichter, bald lockerer zusammen gebackenen, wie vermoderten öfters mit Zinck- vitriol vermischten Erde. Von wörflicher, schuppig, oder blätteriger, fast dem Bleyglanz ähnlicher Gestalt; einige Abänderungen gleiche» fast dem Lalck, sind jedoch nicht so sein, und biegsam. l. Zmckspath. Weiß-grau, etwas in das Bläuliche fallend. Der Gülkmey wird gemeiniglich Nicht tief von Tage nieder unter der Dammcrde in blori-onkÄlen Lagen, jedoch auch auf Gängen neben dem Bleyglgn; angetroffen ; im offenen Feuer giebt er ei»en weißen, jedoch nicht Arsenicalischcn Dampf, und färbet die Flaimiie blau-grün; nach Absonderung der Zinckrheilgen, hie sich als «in xarrer, fäßeriger, oder wolliger Ralck an kälteren Orten der Schmölzgesäße anlegen, in verschlollenen Gesäßen aber mit Zusetzniig des Brennbaren zu Zinck reckuciket werden, bleibet von Gallmer noch eine Schlacke zurück; durch Auslaugen, und Abdämpfen erhält man von dem Gallmcy einen Zinckvitriol. Das eigentliche Bcstandweesen i'iefts ibiinersiiz jft neben dem Zmckrheilgcn etwas Eisen, die Vitriolsa^c und eine unmerallischc Erde; die rothe Gallmerarcen find nicht nur mehr ciscnscbüßig, sondern halten auch mehr Zinck als die weißen, oder gelben. LLeichergestalten der Zinck, und Gallmcr zu den Messing machen zu- gebrauchen, wird in cherMotallurgie gesagpt werden. In der Feüchte verliehren dieBftnvarccn ihren Glanz; mit Saüecen brause» sie auf; die meisten pbuisiboretclren durch das Reiben , welches kbcenomencm sich sonder bar bey der Scharfenbffger Blende zeüget; im Feuer ist dieses Erzt sehr streng, und räuberisch; dessen Beständiß aber ist neben einer groben metallischen Erde, Zinck, Listn, Schwefel, 2lrsenic; derZmck leget sich bey der Derflüchtimg in Zinckblninen, an und kan durch das Brennbare recluciret werden; das Eisen giebt sich darinnen di»'ch de» Magnet zu erkennen ; und die meisten Blcndarcen haften mehr »Listn als Zinck, weil sie aber besser ausoinck, als auf Eisen zu benutzen sind: so zehlet iMr sie füglicher mit unter die Zinck- als Eisenerrre; die Blende bricht gemeiniglich neben dem Ble^glanx; daher haben auch einige ver- meynct : dgß die Blend ei» mrrcifer Blerglganx seye ; sonstcn stehet die Blcnd glich in Berbündniß Mit den Erzcen anderer Metallen, besonders aber des Silbers, und man findet einige Arte», welche von i. bis 12. Loch Silber halten ; die btinLi-alozi geben der Blend in Ansehung ihrer Farbe, und Gestalt noch besondere Na- . . . . . .... men; so nennen sie die scvwoaze grvbaugige -Hornblend, die klarscheinende, und pechschwarze pechblenv, die rothe aber Rorbscblag. Grob, und lang blätterig von einen ^,B»u vorzügliche!' machet Meldung von diejc^ Art init dem Bcysatz : daß sie im Feuer springe, und einen starke» blauftä-n, Dampf von sich gebe, der sich an den Seiten des Schmvlztie- 'N sli'tN» nnd ril rirn fkNNl.'tross Weißer er^gllini- scker. Weiß mebligec- Gchwahengtft. Hir.i /rrtettiozUz, Weiß, oder weiß-grau. Eben so Eimgetchigsscil undurchsichtig. gels als Zinckblcrmen «»lege, >0!N Messing machen tauglich seye, und zu Frc)'bcrg aufIftorenz Gegendrum angetroffen werde, Kenner werden zu unterschieden wissen, ob es eine wirkliche Spacharr, oder mir eine Abänderung der Blende seye. mürben sand-artige» Bestandwee- Schwere. sen. ^ . ,, .. .. . Kömmt entweder als qwarzige Die eigenthümliche Der weiß-crystallinisch gediegene Arsenic wird gar seltsam angetroffen, und unterscheidet sich von dem künstlich bereiteten: daß er nicht so glasig ist, auch nicht wie dic- Klumpen, oder flrahlig zum Vor-f schwere des weiß - cry- ftr j„ der Lust mehftg wird. Der wcißmehlige wird meiste,is in Drußen angetroffen, leget sich auch in alten Gruben als eine weiße Haut auf das Wasser, und schein stall,mschen Arsemcs ist an das Gezimmer an, Erdhaft mehlig. -. Gelber, oder^gusch. Gelb-glänzend gelb- Gedregeite»: Arftmc. ^stistAaiium, Ol'eramen. Undurchsichtig Blätterig, rerreiblsch, auch pul- vcrhast. gegen das Waffer wie 5.000. des beAuli aber wie 8- zc>8. j» l. 000. Arsenic. . ülinerg Zrte-1 uici. Mißpickl, oder weißer Liest. kzcrirez ülbul, rum, ^uriyigweiuum. Roth-r. Hoch-roth, jinnoberfär- Sanä-u-scg, „g. hjg. rivum- Scherbenkobold, oder Aus dem Bruch grau- Undurchsichtig Fliegenstcui. glänzend hglbmekMsch. > Oobätünm Weiß-grau-glänzend, wie Zinn. Wird theils derb, Heils in zarte» länglichen Crystallen angetroffen. Bricht derb, und in runden Blattern, oder Scheiben. Ist vorzüglich schwer. Eben so Das Rausthgelb entzündet sich sticht, h,-em,ct mit einer blauen Flamme, und giebt einen weißen Dampf; seine Bestandtheile sind mehr Arsenic als Schwefel; ssulft halt das blätterige Wecstu in demselben für jparharrig. Der derbe Sandarac wird in stiftn Gestein, der ftrahlig-crMalliuische aber anf Drnßen, inRanßbgclb, auch in Schcrben-Robold und Roboldischcn Geschückcn ^ dann in Sandstein, unvSloyen zufälligerweis angetroffen; eine mehrere Beymischung des Schwefels giebt ihme die rothe Farbe. gänzlich verfluchtet, und leget sich in verschlossenen Gefäßen chcn; man erhält aus dem weißen Arsemc, wen» man ihn ^ ^ ,..^....., , , .. und nicht seltsam ist er mitRochgülvenc^r eingesprengt. Daß der riZrßprctl aus Ehen, Arsenic bestehe? und wie er von den übrigen Rießarten zu unterscheiden seye? ist alischvn oben in der 222. 2^22s von brenbnrcn Dmgen gesagt worden. Von unterschiedlicher, jedoch meistens wörtlicher Gestalt, und mit Da Arsenic emes der gemem ist (§. 27.6ec,§,-->§h. subeerr.) so siüd^uch wem" Ersteswonnnen man ihn nicht antreffe; besonders aber wird er außer jetzt angezeügten eigenen Erztarten im gewachsenen Silber, Glas-rorh- und Weiß-gülden, dann in Lupfcr- Eisen- Zinn- und Lobolscr;- rcn , auch IN Rupfernretel häufig angetroffen, von weich letzteren hernach noch i» einer besonderen Abtheilung gedacht werden solle. Erzte einiger Aftermetatten. MnerL 8s Sechste Fortsetzung der sechsten Classe. Geschlech ter. Oenera. k Urteil. 8pecie8. Sä >Reme,mchtSpeiße ! gebende Kobolde. e-obalclum, 5su 0--6- wl!> IN ÜlllkMe «um mecallicum non uejionenr. Rebolderzte.! OvksIlZum. 1 ^aämis. v. Speiste gebende Kobolde. Oobsläum, 5en Osä- mis in fussnne ke»n ch grob-speißig, fast dem Weiß-- guldenest ähnlich. Hat Mls unordentliche, meistens aber Komboä-äische glänzende Flächen. Mit nebeneinander gehenden glänzenden streifen versehen. Defsen^treifen gehen netz-förmig oder ckenrirt^artig untereinander. Knospig wie das Glaserzr, jedoch mehr crystalMsch- Crystall»stch, strahlig, oder siern-sörmig. Diejer Kobold verlieret durch das Rösten wenig an seinen Gewicht, wenn man behuts«,,, damit zu Werke gehet; enthält neben dem Farbwesen, welches die Kießewrde in Vermischung mit dem feuerbeständigen Langcnsälx blau färbet, nichts Arsenicalisches, und läßt sich von unterschiedlichen Saueren vollkommen auflösen; bricht theils Nester - theils Flötzweis in^stermWung mit dem gelben Kobold, Eiscnocher, und Sparh, auch in Sarwsebirgcn z wird bey Saatfeld auf den Lrzrstollen angetroffen. Enthält neben dem 8arbweft» ebenfalls nichts Arsenicalisches, kömmt sehr seltsam in würtenbergischen bey Alpiersbach vor. Giebt mit der Kieserde und Pottasche kein so schön blaues Glas, wie die vorige Abänderungen, ist übrigens ebenfalls mit nichts Arsenicalischen gemischt ; wird vvn Saueren, besonders von der Salnikersaüere ganz ausgeloset. Alle diese Kobolde sind sehr Arsem'ealisch, geben mit der reinen Rieffelerde »nd Pottasche, wenn sie bevor gehörig geröstet worden, ein bald dunkler- bald lichter-Mes Glas, und lassen daneben einen Speiffekönig fallen, welcher, wenn er geröstet wird, wieder aus Farbe genutzet werden kan, und aus einen Gemenge von Listn etwas Kupfer vielen Arstuic, und wißmurh bestehet, auch nicht selten pr. Cent. einige Loth Silber hatt; je weniger sist^hältig die Kobolde sind , desto schönere Farbe geben sie; daß auch der LDistmnch dem Far bewesen schädlich stve, ist in der XU Zsä-K bey wisimuch gesaget worden; die blattrige Gestalt, und die in das Rothe schielende Farbe bey dem Robolvglanf und Spiegelkobolv rühret ebenfalls von wlßinnth her; die Dentritisch - und Netzförmige Gestalt des gesirickten Kobolds aber solle nach Leh- mgnns MeyNUllg Seite z8. durch Verwitterung der Regulinifch-Frfenicalijchen Theilgen entstehen. Wird in Drußen bey den Kobolderzren angetroffen, und entstehet so, wie der licht-rythx,»it weiß-auch grün vermischte mulmige Koboldbeschlag, Daher gehöre» jene Arten lind Abänderungen von Kobold worinnen sowohl der Scahlderbe Kobold, als auch das Farbewesen mit ^der^ohn^Arsenic mit Glasartigen, als Horngestein, cüwgrz und Sand, dann Ralck- und Gppsgestein, oder dergleichen Erden, besonders aber mit dem Thon verbunden ist, As : der Kürrekobold, der wackenkobold, Sandkobold der sparbartige Spiegelkobold, und dergleichen seltsame Kvbvldartcn, welche in den Gaalfeldifthen Gruben gemeiniglich in Vorschein kommen, und außer des Pfersihenblürhe farbigen ^sti,lagg nicht leicht zu unterscheiden, auch nicht wohl unter ein förmliches Systeme zu bringen sind; übrigens brechen die Kobolde am meisten GaugweisIn ordentlichen Sohlbändern, auch mit Von wie Kupfer- ter GMl. stadt ist seine eigenthümlich- Schwere gegen das Wasser wie 8.52a zui.voo. Stahl-grau glänzend; unter den Undurchsichtig BeM-n lauter kleinen Körnen, welche. Die eigen- ^ioi-ofoop-o bemerket man darin- wen uwn intt bloßenAuge betrachtet, wie chnml.che neu eini.ie bleick^clblicbe Kleckaen. zarte ElMilspahne, und etwas blätterig Schwere der d. " so "L^Fsch sü!ö, hLk°lw «»sfther; mittelst des VcrgrößerungStzla- Plama gegen weißere Farbe, als die Conbepen. sss aber bemerket man an einigen eine das Wasser ist prismatische, fast k-iraleUepipeälsche ge- wie 18. 520. streifte, und auf einer Seite etwas abge- zu l. 20s. stumpfte Gestalt, andere aber sind knospig, und besehen aus lauter aneinander Hangenden unordentlichen, fast rundlichen Haüsgei«. Einige dieser Körner lassen sich unter dem Hammer treibe», und etwas platt schlagen, andere aber nicht; einige ziehet auch der Magntt, und werden mit dein Ärveck'fikber einigermassen ->,»->l§amiret; von Königswasser wird die Platina am starkestcn, nnd außer dem von der , /s. l . mehr als anderen einfachen Saueren angegriffen; dieses MMerale schnnssjer zwnr./Lr Seb ape/n in feine« Grad der Hitze. vereiniget ik Schmölzen mit asten Metallen, und machet diese Spröde. Ohngeachtkt der sowohl im nassen, als trockenen Weeg von emitz veruhmm ^chcy- Lekünstlrrn mit diesen fremden in Vestindien vorkommenden M inerali vorgenonunencn vielen Versuchen, ist man doch zur Zeit noch nicht rm Slano , sein eigentliches Besiandwesen zu bestimmen; die bey denen von Lewis, Sckeftr, und Marggrgf dainit angestellten Versuchen vmtzerommen Crschemungen werden von ersterer! m den Englischen?>EaK. vom Jahr 17^4. von dem änderten in den Abhandlungen der Schwedischen Academie der Wissenschaften, und von dem letzten in den ssch°wor>r sse l -ie Ler/i» iz. beschrieben.