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Kadetten konnten nur mit Mühe zurückgehalten werden. An-gesichts der Übermacht und der drohenden Haltung des aufge-regten Landvolkes traten jedoch die Führer in Unterhandlung ein:Aarau versprach die Waffen niederzulegen und sich zu unter-werfen, während Oberst von Büren die Sicherheit von Personenund Eigentum garantierte. Den Freiheitsbaum konnte ernicht schützen; an ihm ließen die Bauern ihre Wut aus, schontenaber dafür fremdes Eigentum. Die Stadt blieb besetzt, derMagistrat wurde abbe-rufen; die Mitglieder desAusschusses hatten sich inSicherheit gebracht. AuchMengaud war schon am2. Februar in dringendenGeschäften ans der be-drohten Stadt abgereist.
So war einstweilen dieRuhe wieder hergestellt;denn auch Lenzburg warbesetzt und Zvsingen hattevon vornherein dem Trup-penaufgebvt Folge geleistet,und einstweilen seineMann-s ch äst zusammengeh alten.
Da aber bei der herrschen-den Gährung an einen Zu-sammenschluß der Milizen Nach einem Pastell im Besitze der Frau Sitter-Wilhelmvom Lande und aus der
Stadt in den alten Kompagnieverbänden nicht gedacht werdenkonnte, so errichtete man am 17./18. Februar in Anfingeneine Freikompagnie unter dem Befehle des Hauptmanns SamuelCornelius Suter.
Unterdessen war in Basel eine Schrift erschienen, die überalldas größte Aussehen erregte: Entwurf der helvetischen Staats-
Taumel Cornelius Suter vou Zofingcn.
1789—1827.
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