Melusma 1721 (:7.) 3775 vns E 41. Is owenturlich búch beweyset wie von einer frouwen genant Melusina die ein merfepe vnd dar zu ein geborne kungin. vnd vff dem berg. Qwelon kommen was. Der selb berg leyt m Franckreich vn wart dyse merfey alle samstag ron dem nabel hinab ein grosser langer wurmb dan sie einhalb em gespenst was. Es sint auch von ir grosse mechtige geschlechte kommen von künnigen. Fursten Grafen Fryen-Rittern vn̄ knechten der nachkommen heut bey disem tag 5 Zur Eure ernampt lute Kunnig. Fursten. Grafen. Ritter vn knecht sint. do bey man bruffen mag das dyse materie durch ite expientz bewyset, das die hystorie wor vnd an ir selber ist. Eytt das der grosse naturliche meyster Aristotiles sprichet an dem anfang vnd vorred seines ersten büchs. Methauisice ein yslich mensch begert von natur vil zū wyssen. Darumb so hab ich. Thuring von Ringoltigen von Bern vs uncht lant ein zu mol seltzem vnd gar wunderlich fremde hystory funden m. Frantzosisch sprach vnd welscher zungen, die ich ab er zu dienst dem edelen wolgebornen her ren Margraff Rudolff von hochberge Herren zu Rötelen vnnd zu Susenburg meinem genedigen herren zu tuͤtscher zungen gemacht vnd translatiert nach minem besten vermogen Vnnd ob ich den sinne der materie nit gantz nach dem welschen gesetzet habe so hab ich doch die substantz der matery so best ich kund begriffen, vnnd das ist von einer frouwen genant Melusina die ein merfey gewesen ist vn noch ist, das sie nit gantz nach menschlicher natur ein weib gewesen ist besunder hat sy von gottes wunder ein ander gar fremd vnd seltzeme vsser zeichung gehebt. Vnnd wie das sey das ir wandel sich etwas einem fast grossem gotz wunder oder gespenste gleiche so hat sie doch naturliche eliche kinde gelossen. wol vij sun die do groß mechtig kunnig Fursten. h herren vnd ture ritter gewesen vn it nachkommen noch sint auff disen a 2. huttigen tas.es sey in Francktiech. in Cipern. in Ormenia. in Behem. in Engelant. in Norwegen in Hollant in tütschen landen vnnd annderswo Vnnd darumb mengliche es dester billicher halten vnd gloube soll vnd mag. dan ouch Dauid in dez psalter spricht Mirabilis des m operibus suis Got ist wunderlich in sinen wercken, das beweyst sich eigentlichen an diser fremden figuren vnd hystorien. Wye sich aber die benempte Melusina etzeigte by de ersten dat noch von wannen vnd von welchem geschlechte sie gewesen sey. vnd wie je muͤter Presine ouch ein merfeye vnd doch ein kungin gewesen ist werdent je alle hernach hören vff das kurt zest begryffen dan ouch solliche fremde vnd schöne historie heblich vn lustlich zu lesen vn zu hören sind vnd den luten zu sagen zu breisen sind Dan als die rose vnder allen bluͤmen gebreyst wurt. also ist auch kunst vn owenture vber alle ander zeitlich dmg lieb zu habende reWye herr Johannes von Oortenach seinem cappolon befalch dises büch in Frantzoschischer sprach zu machen nach S ist gewesen vor zeytten ein grafe von Poytiers in Franckreich der was herte zu Portenach der begert von einem seinem cappolon das er im vp allen seinen coronicken wolte zu sammen lesen wye oder durch was lunte das schlos vnnd dy stat. Lusimen in Franckreich gelegen an gehaben gebauwen vn̄ gestyfftet vnnd von was geschlechtes der selbeGraff von seinen vorderen were. Vnd hyes im mit reymen ein büch machen. der selbe fant bücher in Frantzosischer sprach. die selben bücher gemacht warent vf latin vnd funden wurde in dem sch los zu Mabragenie vnnd ein büch das was frantzoschys wart funden zu portenach-vf den dreyen büchern dyßbüch so ich in welscher zungen fant zusammen gelesen ist vnd ist der sinne der hystorie zu tutsche also Nach den zeyten des Runges von franckreich genant Othonien da was zu poytou in dem Rungreich von Franckreich ein edeler Graff wol ernempt der was genant emmerich der was ein wol gelerter hette. besun der in der kunst Astronompe das er sich des hymmels louff vnd kunffti ger dinge vil weste zu berichten. Der selb was auch an gut gar reich vn het mit iagen grosse kurtzwil, der het nun einen sun vnd ein tochter dpe er gar lieb hett-vnd hyes sin sun Bertram aber die tochter hyes-Glant schete ein schöne züchtige iungfrouw vnd schëmig Nun was in dem lad von poytiers vil grosser welde vnd höltzer-besunder hyes ein walt det kürbs vorst. in dem selben vorst was gesessen ein graff der was genant graff vom vorst. vnd er was an zeytlichem güt arm vnd was doch beladen mit vil kinden er was aber ein wyser redlicher herre der gar weyslich vnd mit gütter ordenung lebte vnd sich erlich hinmaes mit lutzel gutteſ darumb er wol ernampt was vnd von menglichen geert vnd wol gehalten wart. Der selb was nun auch des selben stammens vnd geschlechtes des vorgenanten graffen von poytou vnd schieltes vnd helmes dan er was sein rechter ohe Nu betracht der vorgenant graff. Emmerich von poytou das sein ohem der graff vom vorst arm wer vnd ouch mit vil kinden beladen was vnd gedocht er wolt im seine kinde eins teils entladen vnd im etwas zu statten kummen das er sein zeitlich narung dester bas möcht gehaben vnd die andern seine kinde dester bas möcht beraten Hye haltent sy die hochreyt vnd sitzent bey einander zu tische. a3 Er graffe von poytou hieß vff dem schloß zu. Poptiers gar ein grosse hochzyt machen-vn seine vetteren den graffen vom Vorst dar zu berunffen. wan er sich des mit seinen lehen mannen das zu thon beraten het. Vff die selbe hochzyt kam nun der selve graff vom Vorst vnd mit imme drey seiner sun. mit adelicher zucht vn ordenung. Ouff dise hochzyt kam der straffe von Poytiers grasse emmerich dem selben t vnd seine sun erte er nach des vnd im geburte vns im von natur licher liebe zu gehört vnd ouch von freuntschafft müglich was zu thonVnd begund die iugling seines vettern des graffen vom Vorst sune an se hen vnd schowen. Vnder den dreyen der iungste Reymond genant yme zu mol wol gefellig was.darumb er zu seinem vetteren dem graffen vom Vorst sprach. Lieber vetter ich sihe das it mit kinden vast beladen sind. nun beger ich von euch das ir mir cuwer sün ein nellent geben den solle vnd wil ich zihen vnd fruntlich halten als mein eige nt kmt vnd in versor gen des ir mir gantz wol getruwen mögen. Do antwulrt im sein retter vnd sprach Lieber Herre vnd vetter welen ir haben welden vnder den dryen der sey euwer-also vordert er den iungsten genant. Reymond der imme auch aller bast gefiele. Des däcket im der graff vom. Vorst guntlich vnd gab im also-Reymöd den iügsten sun der zu mol ein adelicher iunglig was wye d' graff. Reymond seins vettern des Graffen vom. Vorst iugsten für behyelt. vnd wye d’ graffe vom Vorst vnd sein and zwen sun von im schiedent und zu Vom 7. Juli eine O nun dyse' hochreyt vff drey tag gewert do na der graffe vom Vorst vrloubt van seinen vetteren vnd für wid zu huß vnd schiedent d d’ vertter vnd die sun vö. Reymond. des gleichen er vö in etwas be trübt was. doch hat in der benent graff. Emmerich gare lieb fur ander sein diener, dan er me ouch dienet fleyssiglichen vnd anders den ander sein diener dar zu er ouch sein geborner freunt was darübe er in erte vnd im furhielt das er vö allen seinen hoffgesind vnd seinen frunden vnd günnern Zeert wart. Eins mols do grasse Emmerich nach seiner gewonheit was vff de geiegde do die seinen iagten ein wildes schwin vnd reit im. Reymond nach vnd eilte das schwin vor den hunden hin vnd zoch das gantz geiegt hin nach gar stille darumb der vorgennnat graff dem gevest nach eilt gar schnelle vff semen schaden vn sein vngewin. vnd eilt im Rev modd nach gar schnelle vande dy er seinen vettern nit vlure in de wald. vnnd hieß die der walt von Columpier vn es was petz so spot am tag das sy by des menschein rittent in der walt vnd eilten de geieget nach vnd erschlug dz schwin gar vil hud vnd hatten in alle sein diener vlorn de keiner seiner diener nit west wo er ys wy kunnen Reymod der bey im was. vnd also wy wol graff Emmerich mer da mit zwenzig mannen vff dz geiegde gezogen a 4 wy so hetten sye doch in alle vlorn. Do sprach. Reymond zu im Herre wir sint nu nachtes vor allez volck kunnen vn wir haut dpe hud vn de geiegde vn̄ mëglich vnsers volckes vil vlorn. vnd gebürt vns nicht wie hind sich zu reiten gegen der nach dan wir das genegde noch vnser volck niemer finden kunnen-aber ich rote das wur etwo hye bey de nesten achten wo wit dyse nacht herberg mögent haben. Der graf antwurt im vn sprach Du redest recht vnd rotest wol dan die sternen stant vn scheint d'mod gar hell. also vingen sy an zu reyten vber zwerg durch dz holtz vnd fundent zu leste noch vil arbeit einen schönen weg. Do sprach Reymond Herre ich ysich mich das diser weg 8ag gen Doytiers Der graff sprach. wur sollen eylen villeicht so finden wur etlichen vnsers volckes die vlleicht de weg bas kunnen da wir. so kömen wir ouch nit so spate mä lot vns zu poyters in. Der graff sprach Ich volg gern dienem rotte. Hye graff Emmerich vnd Reymond das geiegde verloren hetten, vnd bey dem monschem in dem wald irr vnd weglos rittent vnd graff Emmerich an dem gestirne wunder sach vnd er das Reymond zeigete 6. 4 2. V 1. En ne les Es sy nun also rittent vn der graff das gestirn des himmels vn̄ pla netem begund achten d’ein gütter Astronoms was vn etwas kunffti ger ding sich wuͤste zuubereichten so sicht er vnd andern sternnen einen sternen do er den gesach do ersufftzet er tieff vnnd sprach Och got wie ist dein wund so gros vnd manigfaltig od' wie mag dy natur an it selbst ein solliche gestalt habe das sy einen ma lat werden d'ron seinem vbel tho vnd seiner missetat soll in groß geluͤck zeytlich eren erhöcht wer de wan es doch vnzelich ist das von ubel tho ymant solt vffkömen gelobt es geeret werden Reymöd lieber öhe acht dich her zu mir ich zeig dir groß wund vn fremd owentur-des gleichen du nie vernummen hast. Reymond wy ein gütlich iugeling vnd fragte seinen herren vnd vettern w2 dr wer Do ant wurt im dͤ graff Emrich vn sprach Do sihe ich ob yetz vff dise stund einer seinen Herren erdötte er wurde ein geweltiger her vnd wurd vil mechtiger sluckhafftiger reicher vnd gewaltiger da keiner seiner frunde oder bysessen Reymöd schweig vn̄ redet kein wort. vnd fant ein furlin de hetten dy hirtem in de holtz gelossen er stud ab zu fuͤß vnd respette clein Holtz vn machet ein für dan es etwas kalt was Der graff vorgenant stund ab im selbst zu schaden vnd wermete sich do bey den fur im de do hörten sye beide etwz durch dz holtz herbrechen. Reymöd begriffe schnell sein schwert, des ge leiche d'graf sein spies so kompt dört her ein groß mechtig schwin clepfe mit seinem zenen vn schoumte gar vientlichen Reymond schrey de grafen seinem herren an vnd sprach Herr behalten euwer leben vnd steigent schnelle vff einem boum Der graf antwurt im vnd sprach Solliches ist mir nie fur gehebt noch widerfaren vnd sol mir noch ob 3otwill noch niemer fur gehebt noch verwissen werden d; ich durch eins sweins willen so schütlich flühe dz wy Reymond leit. Der graff lieffe vnd zucht seinem spies vnd gab im ein stich vnd traf es nit recht das nu den swein de spies ab schlug vn in nid' vff die erde warff. Reymond d'zucht seins herren spies vnd will dz swein tref fe van grossez vngeuelle so vellet er dz im d stich ab wuste vnd sties den spies seinem herren vnd vettern tieff in sein leib. er zuckt wid vnd stach daß swin zu recht vn falt es do mit kert er sich wid vnd vn kan zu sinen herren vn vettern do fant er in so schnell in todes nöten ligen vnd verscheiden. wye Reymond sein vettern vnd sein selbs ungeuelle so ser clagte vnd sich vnselich vast iomert vmb das er seinen herren vn lieben vettern erdöttet het In theilen dans hier wurde es wiederholt zu seyn wollen. Symond do er gesach das groß vngeuelle so im zu handen gangen was-bedorff niemant frogen ob er grosse clag het volbracht. ja sollich ruffen schryen weinen hertzelich iemerlich vnd so bitterlich clagen das in das nit zu vil kunde beduncken vn̄ sprach Och gluck wie hastu mich so gar mit iomer-mit ley den mit hertzeleid. eilend vnd ungeueile beladen nieman sollich sich an dich lossen. dan du vil leides vnd iomers kanst machen vs dem richen ein armen, dem einen hylffestu vff dem andern abe. einem bistu susse dem anderen bitter. Ach gelückte was hastu mich jungen armen toren gezeigen, dan du hast mich an leyb an sel aniere vn an güt vnderbet. vnd mich m grosse not ellend vnd arbeyt bracht. Och wolt got das ich ouch petzund sterben solt vnnd mit minem aller liebsten herren vnd vettern begraben werden solt, das wer mir eine grosse vffenthalt. dan ich zytliches touffes gantz beroubet bin vnd sein müß die weil ich in seld vn in leben bin. Ich mag ouch vp argwon niemer kommen dan das man mich do fur halten wurt ich hab den stych an mi nem aller liebsten herren vnd vettern mit willen gethon vnd in ermordet vnd erbarme got vor hymmelrich das ich ie geboren ward. Vnd verflucht sey die stund dar in ich entpfangen wart-oder an die welt pe kam-dann ich dise getat gegen got niemerme kan noch mag gebussen. Vnd also try be er sollich clag mer dan vff ein gantze stund. Reymond saß wider auffe zu ros in grossem leiden vnd schwerer betrübnisse vnd ouch mit grossemt geschrey in jemerlicher clag vnd want sein hend ouch cleglich vnd lies sein pferd gon on fuͤren vnd on weysen dy er de zoum nit rürte van grosse; leide vnd iomer den er an seinem hertzen trûge. Hye merken wye-Reymöd also irres reittende in grosser clag zu dez turst brunnen kam vnd die junckfrowe. Melusina do zu im kam und in trost vn im seyt das im widerfarn oder zu kunfftig was. T. S. R. (n.e. mai. maa Eymond kam in diset clage zu einem brunnen der ist genante der turstbrunne bey dem selbem brunnen stundent drye gar schöne iunckfrowen hoch geborn vnd adelich gestalt. die er vor leide vnd iomer gantz hat vber sehen vnd it nit acht gehebt hat, vnnder den die schoͤnste vnd die iungste zu im gienge vnd sprach Ich hab nie kein edel man so vnzuchtig gese hen das er also fuͤt frowen hin ritte oder gieng vnd nutzit mit in rette noch in kein ere erbutte. Reymond der antwurt it alles nicht vnd treib do sein clag pe mer fur sich bys das sye in bey dem zoum gefienge vnd do zu im sprach Sicherlich du bewisest mit das du von adel oder van eren geborn seiest, sund das du so schweigende für reittest. Do nun Reymond die schönen iunckfrowen ersach erschrack er zu mol sere vnd weste nit ob er lebendig oder dot was oder ob diß ein gespenst oder sust ein frowe were. Also sach die iuckfrow wol das sein farwe dötlich gestalt was vor leide vnd schrecken. vnd das er sich entferwete on vnderloß. Do fieng sy aber an vnd schuldiget in grosser vntruwe vnnd vnrucht das er nit mit ir rette. Do begund er die vnsegliche schonheit ires leibes vast beschowen vnd sprang schnelle von seinem pferdt vff die erde vn sprach Oller schönste iunckfrowe ich beger mit Heys an euwer adeliche tugent das ir mir mein grosse vnzucht verzihen wellent dan ich in sollichem lei de vnd tomer gewesen bin von eines grossen iemerlichens vngeuelles we gen das mir gar kurtzlich widerfaren ist, das ich nicht kunde wissen ob ich dot oder lebendig was dan ich was so gar von mit selbs kommen de ich nit weste was ich det oder wo ich was, vnd ich euwer noch niemans achtete-doch so bitte ich euwer genade demutiglichen das je mit es ver zeihent-ich wil euch ouch gern darumb zu büs ston. Dye iunckfrow ant wurt gar gütiglich vnd sprach Reymond lieber frund dein not vnd clage sint mir leid in trüwen. Da Reymond erhorte das sie in mit de naemen nam te das nam in gar sere wunder vnd sprach Ach edele vnd schöne iunckfrow mich kan nit verwundern das it meinen nammen wissent. da mich beduncket nit das ich vch ye hab bekant, wol so syhe ich ein vnsegelich schon ange sichte von leibe vn von gestalt. vnd sagte mir nu hertz vnd muͤt ich soll in meinem grossen kummer vnd hertzeleid noch etwas trostes entpfolen do durch mein grosser kummer etwas gemindert vnd gelichtert werde, Dye inckfrow sprach Reymond ich wis dein not vnd clag gätz vn gar vn ouch dein vngeuelle das dir an diser stunde an dinem hertzen ligte vnd dit widerfaren ist an dinem herren vnd vettern, sunder mit dem schwin. vnd das du in vns das schwin beyde erdöttet hast doch wider all dinenen gedancken, sunder von ungeuelle vnd ist das du meiner lere wilt volgen vnd nach kummen so soll vnd müß dir güttes vnd eren geluckes vnd sel den niemerme gebresten, sunder soltu geluckhafftiger vnnd mechtiger vnd richer werden dan keiner deiner frunde, oder fordern pe wordent. Reymöd gewan trost vnnd frunde an der schönen iunckfrowen vò so fruntlic hen worten. Dye iunckfrow hüb wider an vnd sprach zu Reymond. Lie ber Reymond was dein herre vnd vetter dir gewissaget hat das müß an dir geschehen vnd volbracht werden mit hylff vnd willen gottes der al le ꝺmg vermag Do nun Reymond horte das sy von got sagte do gewann er ein sunderen trost zu ir vnd gedochte in semem hertzen. Nun mag ich doch etwas trostes haben das dye iuckfrowe kein gespenste noch keines vngeloubens sund' van cristen blut kunne vn nit vngelöubig sy vn sprach zu ir-Schöne adeliche iuckfrow ich will mein hertz vnd gemunt richten nach zu hören vnd eweren gantzen willen zuuolbringen aber ich mag noch kan mit selbs nit geziehen ich muss mit vrloub ewer genad fragen wye das kompt das ir meinen namen wissen mögen. vnd auch wie euch furkumen möge sein oder kunt gethon, das groß leit vnd vngeuelle das mir zu haden gangen vnd widerfaren ist do mit ich doch ob man mir nit der worheit stat thon wolt meynen leib verwurket het vnd ich ouch mit sach dz kein mensch in der nöhe bei mir were do mir das groß vngeuelle wider für. Dye iunckfrow trost in vnd sprach. Reymond verzag nit dan dein ge luck vnd selde will sich erheben vnd dir zu vallen vil mer selden vnd eren dan dit dein her vnd vetter versaget habe vnd noch got So bin ich dye durch die du das alles erholen magest, doch so zwyfell ouch nit das ich nach gottes verleihen ein gut cristen mensch sey, dan ich gloub alles de das em gut cristen mensch glauben vnnd halten sol- das got von einer kuschen magt geborn sey vnd fur vns arme sunder gelite hab got vnnd mensch vfferstanden zu hymel gefaren vnd alle artikel cristenlichs gloubens kund sie gar ordelich erzellen vnnd spracch aber zu im. Reymond du wirst gar wis vnd zü solichen grossen eren kommen das keiner deins gleichen noch deines geschlechtes nie so hoch kam Reymond begunde grossen trost entpfohlen ouch wider zu seiner farwe kommen vnd antwurt also vnd sprach Oller hebste schöne adeliche junckfrowe ich bin bereyt alles das ir mir raten zu thos vn zu erfüllen nach gantzem lyb vnd gütz vermögen. Dy junckfrowe sprach Reymond so soltu mir zu dem ersten schweren bey got vnd seinem leichnam daß du mich zu einem elichen ge mahel nemen wöllest. vn an keinen samstag mich niemer gefragen noch ersu chen wöllest. durch dich selbs noch niemans anders kunnen gehelffen verschaffen noch dich lossen vffwysen das du mich iemer ersuchest wo ich sey was ich thon oder schaff sunder mich den gantzen tag des samstags fry vnd vnbekummert lossen wollest, so will ich dir hin wider schweren das ich den selben tas vn alle mein zeit besunder vff den tag an kein ende kommen will das dir schantlich Ichedlich oder vnerlich sey. Dises alles globt vnd schwüt it. Reymond. aber ob er es hielt oder nit werden ir hye noch mots hören, dan er sein eyd vn trüwe brach darumb im groß jomet leit vnd kummer zu handen ging Die junckfrow sprach zu im-Reymöd seich ist das du mir nit leistest noch haltest das das de mir gelobt vnd geschworen hast so soltu mich werlich verlieren vnd mich meinerme gesehen. vnd wurt dar nach dit vnd dienen kinden vnd erben vast misse gon vnd werdent abnemen an luten an landen an eren an zeitlichen guͤtern Reymond schwur ir aber zu dem andern mol vnd wolt sich selbst dor in niemer versehen sunder sein glübd vnd ruwe an ir trülich halten, das er aber darnach leider mit leistet dar durch er sein schöne vnd aller liebste frouwen verlorn die im also vnseliglich liebe was als ir hernach hören mögent. Die iungforw sprach zu Reymond Nun soltu hin reiten gen poi tiers vndob man dich fragte wo din herre sey magst du antwurten, ich hab in in dem holtz verloren, des gelich werdent die andern vil der merteil sagen. dat nach wurt man m suchen vn in zu letzst finden. vnd mit gros ser clag gen poytiers furen. also mit ewer clag vnd grosser betrübde begraben. besunder die frouw vnd ir kind werdent grossen iomer vnnd her zeleid haben vnd ander frouwen vnd manne groß mitleiden mit in haben dar in du si trösten solt vnnd in fruntlichen dienen in item grossen romer vnd hertzeleid. Dar nach so er bestattet ist so werdent die edelen all kom men vnd ir lehen vor item herren bekennen vnd entpfohrn- dan soltu in bitten das er vmb den getruwen dienst so du dem graffen von-poytiers negst ab gangen sey gethon hast ein gabe geben wolle als hie an diser stat vnnd bey disem brunnen da wur ytzund sind nemlich so vil ertrichs velse vnd holtz als du in ein hirtzhut beschlissen oder vmbfahen mögest solliches wurt er dir nit versagen sunder dir das verlangen lassen vnnd das gönnen. so soltu auff stund gedencken vnd on verzihen das dit darub des selben tags güt versigelt breyff werdent dat in begriffen sey was dy gabe oder warumb sy dir geben sye vnd den tag vnd das ici mit rechtez datum. vnd den gezugen wol gesetzt sey. Vnd wenn dir die 8ob also gegeben verbrifft vnd versigelt sey so soltu dich dann enolem enthalte vnde dan gon so wirdestu bald finden einen man der ein hirts hut vil treit-den selben los dir nit von handen kommen du kofest die selb hirtzhut sy kost ioch was sy woll-dar vf so solt du schneiden ein gar schmalen riemen vn als dusnne er dan sein mag vnd solt in von gantzer hut zu ring vmbschnet den vnd thon es zu sammen in ein büschelm vn heis dir dan die gobe vf richten hye ob diser brunnen bey diser starcken velsen vn zunch den riemen darumb. vnd zaigt im ouch wo er hin zyhen solt vnd hieß in also hinweg reitten vnd vff emen benenten tag wider zu je kummen- also schied Rey mond von ir vnd nam vricub. wye Reymond vrloub nam von seinem gemahel vnd reyt gen Portiers. nicht nus EiLa. versoe Eymond nam vrsoub von sinem gemahel vnnd reyt gen Poytiers vnd verhyeß ir zu leysten alles das sy im geraten het zu ton er det es ouch nach item rat alles vnd nam von it vrloub vnd kam gen. poy tiers am morgen fru. Do er nun kam do sprochent sije alle. Reymond wie kompt das das du on deine herren kommest, wo ist er hin kommen.Reymond antwurt vnnd sprach Sicher ich habe in seyt nechten obens nit gesehen. dan er entreyt mir dem gelede nach in de wald das ich in nie mocht hereylen. vnd hab in also verlorn vnnd dat nach nit me gesehen. also fraget man in nit furbas, vnd het sich nieman versehen das. Reymond solicher handel zu hannden gangen oder widderfaren were. wye wol er dor durch gar zu mol schwermutig was vn gar dicker seuftzete. doch hielt er sich dar in wyschlich nach rat sines gemahels als im Melusina das zu thun geratten het als vor geschryven stot Nu kummert des benenten graffen lut alle von dem geiede einer vor der ander nach dys on zwen semer diener niemant kunt aber nutz von in sagen nach wis sen an welchem ende der grafe am obent zum letzsten gewesen sige oder beliben were. dar durch sich grosse clage angst vnd not zu hoffe erhüb- besunder von der grefin vnd tren kinden vnd hübsich mit schryen vnnd weinen groß iomer. Vnd so sy also in diser clag sind so komend dpe letzsten zwen diener vnd die trügent de graffen also dot vnd hetten grosse arbeit gehebt bis sy in dar brachten. vnd erzalten do wo sy in bey dem schwin dot funden hetten-als er erste hüb sich groß iomet vnd clag. wann das zu mol ein iermerlich sach was. besunder verstunt dy grefin vn ille kind erst dye rechte worheit Vnd also wart der graff köstlich vnd erlich mit grossem iomet aller der synen zu der grebde bereit van clagten in edel vnd dye gemein-iung vnd alt-mann vnd frouwen. geystlich vnnd wetlich vf der acht cleglich vnd ser vnd wart morges also bestattet erlich von den seinen dy dat zu erlangen möchten. Besunder der Reymond grosse clag des im do durch vil eren zu geleyt wart vnnd in ouch menglich dester bas hielt. Wye Reymond von seinem vettern vnd herten zu lehen entpfieng so vil ertrichs by dem turstbrunnen als er in ein hirtzhut mocht beschlyessen O nu dyser graffe also bestet was. do koment dye Nedelen alle zu seinem sun graff bertam vnd bekante vnd entpfiengent jre lehen. also dan gewonlich ist einen neuwen herren zu thonde. Reymod trat herfur vnd det sein byt als er zu thon vnderwisen was von seinem gemahel vnd sprach Gnediger her ich bit ewer gnad das it vmb den getruwen dienste so Vieh dem graffen Emmerich meinem herren vnd lie seligen mein tag geton hab das je mir geben wöllent by dez Otter brunnen genant turstbrunne: so vil velsen vnd ertrichs vnd auch landes an eckern vn an wisen als ich in ein hirtzhut mocht beschleissen od' do mit vmbfahen. vnd ich beger nit mer fur alle mein dienst vnd bedunckt mich mein bit sey billich vnnd so vnköstlich das ir mir die nit sollent versagen Der herr antwurt im guntlichen vnd sprach Ich will dich deiner bit eren vnd dir die nit versagen. es werd dan mir von meinen retten vnd mannen vast widerraten Dye herren all gemeinlich sprachen Herr ir solt das Reymond nit versagen dan er solliches vnd grössers vmb vnsers gnedigen herren seligen vnd ouch vmb euwer gnad wol verschult hat. Der graffe Bertram gab nu Reymond die gab nach seinem begeten-also bat in Rev mond gar fleyslich das er im besorgnis darumb thet. Also lies er im zu stund sein breyff machen der nu vast meisterlich gestellet wart ir yeglich er druckt sein insigel auch dat an-dan es was nutz vn uorent alle willing Do nu die brieff ab gestelt vnd besigelt worden mit des graffen ins gel. vnd mit vil ander herren vnd titter insigel vnd das datum des iors vnd tages schon dar in gesetzt was vnd mit vil gezügen morges fant Reymod ein man der trüg ein hirtzhut schön gegerwet die kaufft er zu stud vnd lies im dar vff gar smal ryemen schneiden so vil er dor auß gemachen kunt vnd kam do wider zu dem graffen vnd begert do das man im seiner goben früntlich wolt auf richten. Der graff ordenet zu stunt sein botten vnd etlich seiner ret dar zu die mit im rittent zu dem benenten brunnen im seiner sob vs zu richten zu thon. Do sy nu zu dem brunnen komen vnd sy sahent das Reymond die hirtzhut so smal vnd klein riemen gemacht vn geschnitten het. das nam sy ser wunder vnd westen nit was in dor in zu thonde was dan sy gedaucht es wolt gar vil vnd wyt an holtz an felsen an feld vnd ouch an lant begryffen. Zu stunt kument zwen vnerkant fremd man vnd noment die geschnitten hirtzhut vnd wunden die zu sammen als man ein uluwel garnes pfligt zu thon oder auff zu winden, das hirtzhut cluwel aber groß wart vnd die steckten ein pfol an des ein ort vnd budent das ein ort des langen riemen an den pfol vn vande zugent do den felsen vnnd den v i, durstbrunnen vorgenant vnd ein Michel weite des tals vnd hetten zu stuͤd ein so grosse weite begriffen, das dpe botten die dar gesant worent uch nit versehen hetten das man nun den halben teil so vil vnd so weit yemer do mit het moͤgen begriffen. Wye Reymöd der gob auf gericht vnd auß geweiset wart, die er begert hette. Och was im Feret vnd geben was das hilten sye Zim genunglichen vnd ritten dannen in die kartusen do bei gelegen vnd komen wider gen Poytiers vn erzalten das item herren vnd allem volck vnd wye zwen vnerkant mas die riemen gezogen hetten vn̄ dan die pfel gehefft vnd das es grosse weite begrif fen het-der graff sprach dis ist ein fremde sach ef mag ein gespenst sein dan ich hab vil vnd dick ge höret sagen das etwas fremder wunder vnd owentur etwo dick bey dem brunnen gesehen sige worden des glichen möcht Reymond auch etwas fremdes do widderfaren sein oder noch widerfaren. doch wolle got das es gút vnd sein gluck syge dan ich alles gütz meinem öhem vnd frunde Reymod gönnen wolt als ich das ouch billich bekenn Reymond kamme in dem selben vnd was gar wol gemut vnd dancket do dem graffen gar flyslich seiner goben. vnd sprach-ich weys mit was mir von diser gob entston mag. aber ich hoff mir soll vil glücks gûtes vnd selden do vo erstan Reymond stund morgens fruge auff vnd reit wider zu dem vorgenanten turstbrunnen do fand er aber sein frowen vorgenant die in schon vn entpfieng vnd sprach zu im Reymond bys mir gotwilkum dan du weys vnd vernunfftig byst, dan alles das ich dich vnderwisen habe hastu nit vergessen. sunder das nach meinem willen vnd gefallen gantz volbracht hast-in mossen das du sein grosse ere gewinst Vnd also giengent sy in ein cappellen aldo sach Reymond so vil volcks frowen ritter vnd knecht polaten priester vnd mancherley erlichs volcks reilich becleydet Des be gund sich Reymond ser verwundern was oder welcherley volckes das were vnd darumb so mochte er sich nit vberhalten er fragte sein frowen vnnd sprach wer oder von wannen ist das volck alles Do antwurt im dy frowe Es soll dich nit wunder haben dan es sind alle die dinen- vnd ker te sich do mit vmb zu dem volck vnd gebot in allen das sy Reymond gehorsam vnd vndertenig weren als item rechten herren vnnd gebpeterdas detten sy zu stund alle vnd bûttent im grosse ere alle samentHuye Reymod der iünckfrowen Melusinen hoff gesind beschawete in der cappellen. das im wol gefiel vnd wie im grosse ere von in erbotten wart cela P nous les fermst b2. Eymond gedacht heimlich in im selbst dis ist ein fremde gehorsamkeit vnd wolle mir verleihen die gottes krafft dz es ein güts end gewinne. Dye fro we sach das er in grossen gedencken vnd in einem starcken v̄wundern wz als de nit vnbillich was vn̄ in im selbst wol gedencken was dis were Darumb hüb sy an vnd sprach Reymond ich will dit sagen du kanst noch magst meinen stat noch mein wesen eysentliche nit erkennen bis du mich zu einem elichen weibe gemehelt hast. Reymond sprach frowe ich bin bereit zu allen zeiten eweren willen zu thon vnd zu erfüllen. Dye frow antwurt vnd sprach. Lieber Reymond nein es müs ein andre gestalt haben. vnd müß erlichen zu gon. vnnd du müst arbeit haben vnd lüt zu dir nemmen vnd auff mein hochzeit mit dir bringen die do wissent hochzeit nach eren helffen zu halten vnnd auß zu richten vnd gedenck noch zweifel nicht das die her mit dir kunnen icht gebrestens haben oder gewinnen an keinen sachen der man zu hochzeyt ten bedarffe dan rattes vnnd koste genug do ist. Vnnd gedenck das du mit den die du mit dir bringen wilt on velen vnnd auffzug auffmentag petzet künfftig frü zu messe zeit alhie sein. Reymond keret sich vmb vnd reyt wider gen Poytiers schnelle zu seiner herren vn grüste in vn sprach Gnediger herte ich bin ewer diener vnd eweren gnaden gewant in mosen das mich beduncket billich sein das ich vch kein heymlichkeit verhalten noch verschwigen solle Vnnd füge vch zu wissen das ich mir ein frowen zu der ee genümmen hab die ein mechtige edele frow ist vnd soll vnd will mein hochzeit haben vff mentag petzet kunfftig bei dem brunnen genant der turstbrunne. vnd darumb so bitte ich vch demutiglichen das ewer ge nade selbs vnd persolichen aldo by mir syge vnnd mir solliche ere thon wöllent. des geleichen mein genedige frow ewer müter. Do antwurt ime der graff vnd sprach Lieber öhem. Reymond ich will dir dein bytte nit versagen. ich hoff auch das mein frowe vnd müter des geleiche auch thü doch eins müß ich dich fragen wer oder wannen ist die frowe die du do nymbst cuch das du nit missefarest von welcher gegene oder was gesch lechtes. ouch sag mir ob sye vast wol cö hoch geborn sey dan ich pe dar zu dir will kunnen Reymond antwurt vn sprach Herre es mag nit gesin daß ir icht vernement wer oder wannen spe oder was ires wesens sey. Lossend euch dor mit benuͤgen das it spe vnd item stat vnd wesen gesehen mögent Der graffe antwurt vn sprach. Mich verwundert nit ein cleins lieber öhez das du ein weib nymmest vnd nit wyssen magst wer sy ist, noch irre fruͤde kein kuntschafft hast. Reymod antwurt vn sprach Herre in der warheit spe ist also wol gestalt vnò nach preis mit schönheit vnnd mit löblichen sitten gezeiret als ob sy eines Runges tochter were vnd schöner weybe ward kaum mit ougen ye gesehen Ich hab ouch nicht vast gefroget oben spe eins Hertzogen oder Margraffen tochter sey. vnnd sy ist gantz nach meinem gefallen gestalt vnnd ich will sy haben. Do der graff dise wort höret, do gedaucht in das der marckt petz mer dan halber gemacht wer vnd lies do sein sagen sein vnd sprach Ich komme ye selbest vn mit mir mein frow vnd müter vnd der meinen vil mit vns Des dancket im Reymond mit fleiß Om mentag dar nach am morgen fru machet sich der graf auff mit seiner frawen vnd müter vnd mit allem seinem hoffgelinde dem benanten seinem öhem zu eren mit vil rittern vnd knechten-vn besorgete doch etwas das er vnd die seinen bei dem vorgenanten brunnen nit eben volkomliche herberg möchtent haben, doch schweige er vnd froget mit furbas Es was aber ein vppige sorge als ir hernach hören werdent Sy scheiden von poytiers erlich vnd rittend gegen dem walde Columbie vn durch das dorfflin vnd den walt auff gegen den velsen. so sehent sy ynder den velsen gegen dem waide vnder den boumen auch in dem schö nen gebömde gar vil schöner hübscher gezelten auff gericht vnd bey de brunnen herabe vnd allenthalben in dem wald grossen rauch auff gone vnd vil volckes do bei wandelen. sy gedochten alle, diß mag ein recht ge speste sein. In dem rittent dorther gegen im bei sechtzig rittern iung vn geraden vn stoltz vnd nol beritten vnd auch so vil gewopnetter vnd ent pfiengent den graffen vn die greffin vast erlich vnd fügten sich zu Rey monde item herren vnd thetten im besunder ere fur ander gest die do wo rent vnd grussetten die vnd entpfiengent in mengliche iung vn alt yder mann nach semem stat vnnd werde zu gleicher weise als ob sy all ir tag bey im werent gewesen. 13 wye graff Bertram auch die greffin sein müter vnd Reymöd von Melust nen volck erlich entpfagen. b3 58 de la de E Lso dancketten sie von Melusinen wegen de graf fen vnd sprachent Vnser frow Melusina hat vnns gar vast beuolhen das wir vch gut herbers geten Der graff antwurt vnnd sprach Ich sihe hie vast ein gütte ordenung. vnd also gab man in vast gūtt herberg vnd schöne gezelt vnd seine pferdt wurdent gar wol gestellet das sy hetten baren vn̄ rauf fen so schön in die gezelt gemacht Es komen auch gar vil schöner frouwen vn iunckfrowen die dy greffin gar schön entpfien gent. Vnd also væwundert sich die greffin vnd alle dy item zu mol vast der adelichen bereitschafft die sy do sahent, dan sie sich memer versehen hetten so adeliche zu ruͤstunge, die do anderswo an sollichen enden nit sind zu fin den Reymond zoch mit dem graffen in sein herberg. vnd also was nun dy cappelle gar reilich vn mit köstlichen cleinöter auf d'acht wol zu gericht vnd leutet man yetz zu der messe vnd fürt man Melusmen die braut zu der cappellen Also wz num Melusma auf dͤ mossen schön vnd gleichet sich bas einem engel dan einem dötlichen menschen. vnd do by ouch vnseglich wol gezirt mit cleinötern cleidern vnd an allen sachen. Also gieng d'graf von poytiers it engegen vnd entpfieng sy auch nach allen eren schon vn wol. des geleichen die schön iunckfrowe Melusina entpfienge in mit scham und löbelicher geberde. vnd giengent also zu der messe mit gar vil mann cherley gethönes von sussem seittenspile auch pteiffer busuner flöter ta bernierer ende do on zal vil was vnd auch auß der acht lustlich vn̄ lieblich zu hoͤren waͤß ꝺz alle die do mit de graffen dar komen waren sprachent alle dis iste in vnseligliche schöne hochzeit dese geleichen wir auch alle nie gesehen noch vernumen habent vnd was auch int wunder ob sy die hochzeit etwz fremde noment. dann an sollichen enden so köstliche hochzeit vngewonlich warend vnd synd seltten gesehen worden. sijne Melusma vnd Reymond zu sammen bey der cappellen vermabelt wur dent das det ein Byschoff&c temps 44 Londres A que les le reste des F.T.K.P. 64 Vrdent ouch bey der cappellen vn nach der messe löbelich zu sammen vermahelt vnnd furt do der graff die braut von der cappellen heym gegen de gezelt zu einer seitten. vn ein Furst oder hetre vs der gegene zu der ander seitten. Vnd do was dpe zeit das man wasser auff die hende nam. vn̄ wart do die braut zu tische gesetzet vn ouch mit ir der graff. darnach die greffin-darnach ein mechtiger herr auf dem lande der auch zu eren vnd wurdickeit dar gesetzet wart. Der graffe Bertram vnd auch alle die seinen die sahent ein sollich güte ordenung das sy eygentlichen meintent acht zu haben wie die hochzeyt aufgericht wurde. 15 Loye sy zu tische sassent vnd Reymond selbs zii tische dienet vn ander vil ritter vnd knecht 2e soureux et de Een de cette Seymond der dienet mit den rittern zu tische dy edelen vnd die dienstluͤt trungen aber dpe speype zum tische vnd was vnseglich vil köstlich vnnd rates on zal. besunder was do vil weins vnd mangerley von Damens vnd Rotschelle, von Tanars von Bi ane Claret Rosmarin vnd Ipocras-wein von Tor nis von tuntschen landen vnd gar von mangem ende in allen getzelten wz weins vnd kost vberlasten vnd was ouch der wein auf der acht güt vnd die kost wol vnd reilich be reit-vnd nach dem ymbis hüb sich ein schön gestech vnd komen auff die ban die edelen vnnd die gest die vast schön vnns reilich bezügt waren, die schönen frowen hetten ir vffsehen vff sy all vn do 8at wol gestochen wart hye sy stochen vnd Reymond gar wol stach. de ses du moins des nd besunder Reymond stach gar ritterlichen vnd wol. vnd das wert bis auff die vesper do leyt man die tische dar vnd assen zu nacht vn mit vil kurtze weil wart das nacht mal vertryben. vnd der tantz cuch an gehaben. der wert nuͤn ein zeit vnnd eben lange zu letzste do sy bedauchten das es zeit wer do kam Melusmen volck vnd hiessent die braut besu ders kommen vnd fürten die in ir gezelt. das selb von seiden köfflich vnd aus der acht reilich vnd maniger hant vogel gestickt was vnd it bet was reilich zu gerust vnd mit litigen wol bedecket als dat leit man die braut. Reymöd kam auch vnd leid sich zu ir Eu letz ste kam ein Bischoff der sy auff dem bett gesegnete vnd schöne antiphc nen versickel vnd collecten las. vnd nam do vrloub von me der graffe von Poptiers vnd die greffin sein muͤter vnd frowe schiedent von dannen. vnd menglich suchte sein herberg dan es obens spot was. etlich blibet auch wachend vnnd die lange nacht tantzten vnd sprungent etlich sungent auch gar schöne lieder vn gedicht es wer vö heffliedern oder 10 andrem gesange. wye Reymond vnd Melusina zu sammen wurdent geleit vnd von dem Be schoff gesegnet wurdent in dem bette Kämeerinnä p. 14 Votre ami Vn loß ich diß alles beston vnd sag euch von Rey monden vnd von sinen aller liebsten gemahel wie sye ein wesen zu sammen hetten. Do hunb sy an vn sprach zu Reymond aller liebster gemahel vnd frunt-ge luͤck hat vnsz zu sammen gefuͤget in mossen daß wir nun eliche gemahel sint vn sollen sein vnd beliben bis vns der dot scheidet vnd ich ston in deinem wil willen vnnd gebot-doch also das du mir haltest das du mir gelobt vnd geschworn hast dan ich weis auch wol da du komt zu dem graffen von poytiers deinem herren vnnd vettern unnd du ine battest zu vns zu komen vnd in lüdest zu deiner hochzeyt vn brurloff mit sinen Herren rittern vnd knechten vnd du im seyttest das du mich zu einem wei be genumen hettest. vnd fraget er dich gar ser vnd vast von wannen oc was gesclechtes ich wer-aber du gar ein gütte antwurt gebt, darumb so wisse vnd hab keinen zweifel da ob du mir haltest das dz du mir gelobt vnd gesworn vn versprochen hast das dir dan geluckes güts selden noch eren niemer gebrist. dan das du als ein gelück selig man werden solt vnd mer dan keiner in dinem geschlecht vnd aller deiner vorderen pe keiner wurde Vber sihestu aber dein gelubd eyd ere so wurdest du grosse notte vnd arbeit leiden vnd kümer gewinen vnd vmb dein lut vnd lant komen vnd mich dar zu verlieren vnd nit mer finden noch mein bekumen. Reymond globt it in ir hant vnnd schwür ir aber ture vnmd hoch das er sein glübde vnd eid an it getrüglichen vnd stet halten vnd do wider niemer thon wolt Also sprach sy aber Lieber Reymond ob du das tuͤst so bistu in einer gütten stund geboren Vnd das ich die matery kützer mach so lebten die zwey so fruntlich mit einander das Melusina der selben nacht eins iungen sun schwanger wart, der selbe wart genant Vriens vnnd kamme zu hohen vnd grossen eren- als ir hernach wol hören werden. Die hoch zeit wert. xv. tag. vnd lebten so in grossen frunden vnd kurtzweil. vn nach den- xv-tagen do begobete Melusina die frowen die auff ir hochzeit kom men worent so teilich das menglich sprach Ach got was mag die wunder sein Reymond ist gar reilichen zu der ee kommen Vnd zu letzste do man von dennen scheiden wolt det Melusina herfur ein helffenbeine schreindar in gar köstlich kleinött wozent. vnd gab do dar auf der greffin gar ein köstlich kleinöt von berlen vnde golde vn vo edelem gestein wol geziret wye graff Bertram vn sein frowe vn̄ muͤter- vnd alle geste vricub nomen vnd von dannen schident t des de la rue de O der Graff vnd die seinen alle schiedent hie von dannen gar zu mol erlichen vn moment vor vrloub von Melusmen vnd schiedent vor dannen. Do beleitet spe Reymond bys fur den walt hinaus mit gar vil erlich luten die mit im rittent. Nun hette der Graff vorgenant Reymonden gar auß der mossen zern gefraget wer Melusina oder von wannen sie voor gewesen were. do besorgette er Reymod dar an zu erezurnen. vnd lies es also an stan vnd saget im gantz nichtz Vnd dacke te im Reymond vnd der grefin der eren und der höflichen wurdigheyt die im von meen geschehen was vn geschach im auch so sye im gethon heten das sy zu im kunnen worent vnd schiedent von einander Do nun dyse fremde owenturliche hochzeit ein end nam. aller erste do hüb sich wunder vn owenture vnd ein sollichs gebawe des gleichen vor noch seit her nit vil mer geschehen noch vernummen ist. Eymöd kam wider zu Melusinen, der küste die lieblichen vnnd sprach Aller liebster gemahel wye wellent wyr nů furbas vnser zeit vertreiben Melu sina die antwurt vn sprach Ich hoff das vns got soll versehen mit allem dem des wir dan notturfftig sygent. in den achtagen komment it wercklu te mengerley hantwercks die vingent an vnd val ten das holtz alles nider das do zweischen de pfe len die mit dem hirtz riemen begriffen was vnd schlügent das zu kleinen trummern außgenümen daß das dan zu bawholtz güt oder nutz was Vnd machtent vmb den hohen felsen tieff vingentlich Graben, vnd dichtette diß alles Melusma vnd bezalt ir wercklut alle tagalso barre. darumb sye auch vil dester fleissiger vorent ire werck zu volbringen Sy machte gar ein tieffes vnnd starckes fulment vnd satzten die ersten gesatz auff den hertten velsen in kurtzer zeit hetten sy groß mechtige turne. vnd do bey gar auß der mossen starcke hohe rinck mauren gesetzet, vn machten zwey gat starcke schloß ob dem vndersten schlos vnd darumb gar ein hohen gütten zwingolfft vnd starcken vnd do die lantßlüt gesahen das ein vnseglich grosses starckes werck an dem schlos in so kurtzet zeit volbracht was des kunden sy sich nit verwundern Do nun das schloß zu aller were vnd stercke also gericht vnd gesterckt was, do nant er Melusinen zu eine teil nach item rechten touffnamen vnnd sprach Dif schloß soll vnd müf Lusinia geheissen vnd genant werden.den selben nämen noch vil volckes auff ertrich in item krigen vnd geschrey in streitten vnd gefechten bruch ent vnd vbent Besunder die Rungin vnd Cipern noch alle zeit ir geschrey vnd krieg habent Lusimen von sachen wegen als it hernach hören werden Do nun das schloß mit turnen mit grabe vnd hohe ringckmauren inde zwi golffen auf bereit vnd auf der mossen starck gemacht ward vnd alle men8liche verwunderten des grossen wercks vnd gebawes. Do nahette nü dr zeit das Melusina solt eins kindes niderkumen vnd genesen do genase sy eins suns den nant sy Vriens der darnach zu hohen eren kam, als ir horen werdent. Doch was sein angesicht nit schön-sunder ein seltzeme forme. dan es was gar kurtz vnd vast breit vnd flach. vnd was im das eine dus rot das ander grün. er het auch einen grossen weitten munde- vnnd grosse lange oren Ober von leib von beinen von armen vnd sust aller geschöpffte was er gar wol geschickte vnnd adelich gestalt Darnach lies sen sy ein schloß mit allem gebauwe auß bereyten vnd zu rusten. die genge vnd dpe ercker vnnd alles intachung gezogen. vnnnd besatzte das mit suten speise vnd gezeug in mossen das es nit zu gewinnen noch zu bestur men was dan dpe Graben vast vnseglichen tpeffe wornt- vnd dye muren vnnd turnen hoch vnnd starck vnd die thor mit starcken überschützen. vnd ein starckes thorschlos. vnd hies der selb türn der spotturn-dan et liche Heydensche meister dar in geleit wurdent die des türnes vnd sch los tagwechter uorent. vnd all zu kumen gest verkunt ten sy. Elusina gewann des selben jozes noch ein sun. der wart genant. Gedes. der het ein rot inbrinstig ange sicht. das es gar rotwz des es von rote widerschein doch was es sunst zu mol schoon po lib vnd gestalt Darnach bawette sy Vauent-darnach Meruent vnd den turren zu Mauent Do dis als volbracht wart do bauwette sye von andacht in der ere der reinen ma poedre C66666C get vnd munter Marien das schoon closter das genant ist Maliers. Zü letzste bawet sy das schlos vn statt zu Portenach. Ornach gewan sye den dritten sun der auß der mos sen ein schönes kint was auf genomen das im das ein cuge vmb ein cleins vnd etwas höher stund dan das ander der wart genant Gyot. Des selben jo28 baweten sy ein schlos genant Qlarotschelle vn de Inach zu Sonites machten sy gar ein schöne brucken Darnach gewan sy einen sun genant Anthoni der selbe bracht an die welt einen löwen griffe an sinen 1 backen. vnd diser was rauch von har vnd het lang vnnd scharpff negell an seinen vingern Vn was so grüselich gestalt das kein man in ansach er must in förchten vnnd der selb volbracht darnach zu Lützelburg grosse getat. Vnd an dem selben end zoch et der vor genanten frowen jre kinde schön vnd lieblich bys sy erwachsen worent Vnnd do es nun got furbas wolt fugen do macht sy aber einen sun. der selbe nit mer dan em ouge in de mittel der stirnen het der wart genant Reinhart. doch gesach er vil bas mit de einen ougen do er zu est mann erwuschsse dann maniger mit zweien cugen gesehen möcht, der selbe darnach gar grosse getat volbracht hetals ir hernach hören werdent. Wye Melusma drey sun gebat in dreyen iozen die all drey etwz entschickt worent. vn 24 P.S 44 aFJ A F. . ne sais pas que dans le reste des Votre ami Votre ami-ci les Ce dernier de Votre ami Ornach gebar sy aber einen sun. der wart genant Goffroy mit dem zan. der het ein zan der im als ein eber zan auf den mund gieng. der selbe darnach vf der acht starck vnd moͤgent seins leibs wart, ouch fremder wunderlicher wilder sinne wart. vnd ouch vil mer den keiner seiner bruder wunders volbracht als je das noch alles wol hören werden dan er das ploster von Maliers das sein frow vnd munter so löstlich vnd so reilich gebawen hetten. das verbrante er zu eschen dar zu hundert munich vnd ouch sein brüder dar in verderbet. do durch sein vatter Reymond so zornig vnd grimmig wart das er gegen Melusmen do durch mit worten verschulte das er vmb sein schöne frowen vnd liebsten gema hel kamme. vnnd sein stat darnach im ab gien. vnd alles sein zeitliches gelückte ein end nam als it hernach werdent hören. Melusina genam nu den sibenden sun genant froymod-der vò leib vn gestalt gar schon wz aber et het vff der nasen ein horechten flecken. dͤ wz geleiche als ob er wolffs har wer vn de wolffs Hut d'wart gat neis vnd vnunfftig.er v̄darb aber iung als it vnemen werdent nit lang darnach Do gewan Melusina de achteste sun der selbe hett drey ougen. vnd dz ein stund im an der stirnen der selb wart genant horribel. diser wart vn was böser sytten vn als sem gemuijt hertz vn gedanck stund auff nicht; dan auff args. Darnach gewan sye aber einen sun genant Dietherich der gar ein tüter ritter wart. Zu letzste gewä sy den zehenden sun den nant sy Reymond, der wart graff im Vorst Nu loß Ich diß alles sein vnd kom wider an den eltern san Vtiens vor genant, der selb was nú erwachsen vnd manlich gestalt worden vnnd stunt im seine hertz müt vnnd begird nach hohen eren mit kriegen zu werben. der nam ein merschiff zu Larotschelle. vnd hies im das zu rüsten, das selb was ge nant ein barcke vnd bestalt zu seiner vart vil volcks. besunder der besten vs seins vatter vnd seiner müter vnd frawen land- nu begert sein junger bruder Gyot vor genant mit im zu faren wye wol er iung wz. so wolt in Vriens lieber haben vnd mit im auß füren dan seiner bruder keinen Melusina vernam item vnderstant erlich sein, vnd frewte sich ires furnemens vnd het hoffnung das es in glucklich vnd nach eren solt gan- vn begob te sy de mit gold vnd silber zu mol reilich vnd köstlich, sye stiessen do von land. vnd wurffen item segelboum mit früden auff, vnd in kurtzer zeit ko men sy zu land in dem Rungreich von Cipern. Wye Melusma gebar Gottroy mit dem zan vnnd darnach aber in zweyen en zwen fuͤn worent ouch entschicket. jor Saa O selbst sy fundent ir ritterliche owentur-dan der kunig von Cipern in seiner statt flammagossa ge legen vnd von dem mechtigesten Heidischen Runig de Soldan mit mer dan hundert tausen Heyden besessen wz Nuͤn nas also grosser huger worden in der statt Flammagossa das sich der Runis noch niemant versach dan das sye den Heiden vnderte ung von dem cristen glouben getrengt müsten werden das do grosser iomer wer gewesen. do vor nu die gottes krafft vnnd die seinen in nötten nit lossen wolt Vriens vernam die mere bald vnd rich te sich gegen der statt hin vnd warff sein banet auff die von seiden reilich gemacht was vnd köstlich. Die Heiden wurdet der gest zu kunfft gewar vnd des gleichen vernunmen die in der statt das ein fremdes volck kam vnd kunden aber nit noch wissen ob es cristen oder heiden weren. Do ab er der Soldan der cristen so manlich zukunfft von den schiffen an das lant kumen befant, do begunde er sein volck zu sammen samlen. do want der Rünig von Cipern fur die heiden wolten ein flücht nemmen von der cristen zukunfft wegen vnd hies sich in der stat menglich zu streit bereiten vnd warff sein baner auff vn hieß den trunneter auff blosen mit fruͤden vn̄ die thor auff schleissen, do zoch er hin gegen den heiden er vnd sein her vnd lieb die schöne Hermin in der statt sein tochter. Do hübe sich do ein vientlicher streit dann die heiden als vor d'stat mit grosser macht lagent vnd ir gar wurdet vil frommer cristen erschlagen vnd ser verwunt wurdent besunder wart der Kunig von Cipern leider von einem bogner mit eim vngifften pfiel sere verwunt vnd in mossen daß er befant mit dem leben nit dor von zu kommen vnd musten von stercke der heiden vn grossem fech hten die Ciprianen in die statt mit gewertter hant abzyhen. das doch onschaden nit zerging. grosse clag hüb sich aldo von den dorten vnd bunden besunder von des Rungs wegen, die vor genant. Hermin des Küngs tochter die volbracht clag vnd iomers vmb item libsten herren vnd vatter-den sy von den artreten vnd sust verstund das seins lebes nit mer sin möcht dan das er sterben vnd von diser zeyt scheiden müst vnd der wunden nit widerkommen mocht. Nu lossen wir dise matery des Runigs vnd seiner tochter bleiben vnd sagen von Vriens dem edelen turen man der kam mit seines bruder Gyot vnd item volck vnd griffen die heiden an mit reilichen henden vnd besunder Vriens vbt vnd volbracht grosse manlich eit vnd türe ritterschafft, dan er so vil heiden zu dot erschlug vnd vͤwunt mit seiner hant das sy grossen schrecken do von entpfingent Sin brüder c 1 Gpot der spart sich ouch nit lang dan das er manlich streit vnd vil heyden erschlug vnd verwunt. also nach vil arbeite begunden die heide an de blatz vnd vff der halstat zu stritten den funden sy gar bald. Wye Vriens vnd Gyot den Künig Soldan in dem leger vor der grossen statt in Cipern erschlugen. TIII 1144 Er Soldan von Babillon der mechtigest heydisch kunig streit ouch ritterlich vnd bracht ein cristen vmb-das ersach Vriens vnd trang auff in vnd gab Im ein starcken schlag mit seinem schwert das er imme seinen kopff bis auffe die zene spielte do vil er dot nider auff das grůn. do erschrack dpe hev disch diet ser vnd nomen die flucht vnd zerteilten sich gantz. des fruͤten sich die cristen vnd eilten in gar starck nach vn erschlugen der heiden on zal vil. Do nu der strit alsc ergangen was do herbergt Vriens vnd sein brüder vnd it volck in dy ge zelt der heiden vnd nement aldo erst ir rüw auff tre grosse arbeit die sye hetten gehebt mit den heyden. Wye Vriens vnnd Gyot zu dem Kunig von Cipern kommen. der lag auff einem bette gar hart verwunt. Etat Er Ruͤnig enbot Vriens durch sein mechtigen lants herren vn etlich seiner ret das er heruff zu im wolt kunnen in die stat vnd in sein hoff vnd nit in argem verston wolt das er nit selbs zu im kem dan er wer gar vbel verwunt vnd seins lebens do von in grosser kranckheit leg Vriens antwurt dem botten das er gern zu dem Kunig kummen vnd seine wort hören wolt Vriens vnd sein bruder Gyot die giengen zu stund auff zu des Runigs hoff. do wart Vriens von den Ciprianischen vol cke gar sere beschauwet vnd sprachenn alle. Kein so turen ritter noch so fremd angesicht hant wir nie gesehen. vnd gesegneten sich von wunder vnd sprachent er het wol in gestalt vil landes vnd lut zu vber kumen vn zu vberwinden. sy koment in des Rüniges balast vnnd fundent den Ruinige auff einem bette ligen groß geschwollen vnd omechtig von der wunden des vergifften schosses Do grüste Vriens den Kunis gar zuchtiglichen vnnd clagte in gar mit grosser vernufft vmbe sein kranckeit. Der kunig sprach Lieber freunt du hast mir gar adelich vnd wol gedinet vnd mit deiner ritterlichen hant grosse ere beiaget vnd mir vn der gantzen cristenheit gedienet in mossen das du soliches lobs breiß vnd ere billich haben soit durch die gantz welt dein nachkumen durch dich gebreist sollent werden c 2 Doch eins beger ich von dir zu wissen wer oder von wänen du lädes oder wie du genant siest. Antwurt Vries vn sprach Herr Vriens bin ich genant von lusinien geboren. vnd ich hele mein nämen nit vnd sa-z in auch gerne Der Runiz antwurt im vnd sprach von deinem geschlechte han ich ver numen. vnd acht das du meines willen seist vnd mir zu gefalle thon wellest-des ich dich bit so will ich dir eren vnd gewaltes vil zu fugen. Besunder so ist mein tochter Hermin ein einiges kint-vnd vallet mein reich nu gar bald an sy dan mein leben nit mer ist. vnd bin von einem vergifften schof so hart verwundet das ich mit dem leben nit dor von kunnen mag vnd wurde bald ein ende geben vnd gar vnlang furbas leben-vnd bedach fe mein reich mit einem turen vnter versehen werden dan es den Heiden gat nohe gelegen ist bit ich vnd beger also an dich das du mein tochter vnd mein reich zu sammen nemen wellest dan ich in diser zeit kein so turen ritter nit weis als dich mit dem mein tochter vnd mein reich bas dan mit dir versorgett were. Vriens erschrack sere von fruͤden vnd antwurt dech weislich vnnd danckte dem Runig der grosse eren die er im vnuerdient det. dan er bekant einer so hochgeborne adeliche frow van schöne iunckfrowen an geburt leib vnd an güt vngemessen sein. doch ob syn gnade sollichen onschimpff in ernst verneme wolte so wolle er sein genaden ge horsam sein vnd die schöne iunckfrowen nemen die in grosser betrübnis was von ires herren vnd vatters vnd Küniges kranckeit wegen Der Ru nig wart von Vriens gar vo hertzen fro vnd sprach Nun lob ich got von hy mel das ich vor meinem tod mein tochter vnd mein reich nach meiner wil len vnnd gefallent versorget hab. Vnd gebot auff stund de man sein diener hies kommen vnd die tochter vnd sprach zu den seinen Sehent ich hab mein reich mit werlicher hant vor den Heiden bis her beschirmet-aber ich bin nu in mossen wunt von einem vergifften schos das ich befinde das mein leben furbas gar bald soll vn muss ein end haben. nu sint ir eines tunten ritters zu eim herren fast notturfftig, dan it den vngelcubigen besun der den Heiden wol gelegen sint vnd vallet mein reich also angendes gar bald an mein tochter Hermin vnd bit euch das ir meiner tochten bey den ersten entpfohrent vnd ewer leben bekennent vnd it schwern als euwer frowen Das theten sy gar gern-wie wol in des Rünges kranckheit ser leit was Do das nü geschach do sprach aber der Kunig Sehent nun ist es nit müglich das ein frow ein sollich Kunigreich möge beschirmmen so weib ich auch auff dise stund so keinen turen ritter als Vriens von Lusinien der vns von den heiden vnd auf grosser not erlöst het vnd mit sei ner titterlichen hant den Soldan der so mechtig was vnd sein volck im erschlagen hat. darumb ich gedacht hab im mein tochter vn einiges kint termin zum mahelen. vnd im das reich angendes zu volgen vn zu zufugen herumb ich och bitte vmb alle die truwe so ich vch pe beweist habe, dat ir bitten wöllet das er sich meiner tochter vnd memes reichs vnderzihen woll-Hoff ich mit der hilff gotz das it von den Heiden wil er lebt vnnd wol genesen mögent Dye lands herren theten das gar gern. vn mit grosser begird baten sy Vriens das er sich der schönen iunckfrowen lies ver mahelen. so wolten sy auch auff stund im schweren vii in zu Runig lossen krönen Vriens antwurt das er dem Kunig vnd in gern zu willen sein wolt Das sagten sy dem Runig gar bald. Der Kunig befant Vriens vn sprach zu im vor allen den seinen. Nu höre lieber Vriens, des deinen beger noch wil ich nit-sunder so gib ich dir zu Herminen meiner lieben tochter vnnd einigem kinde mein gantzes kunigreich zu rechter ee sture. Des freute sich alles volck von Ciperen dan Vriens in allen wol gefiel vnd gefellig was Vriens antwurt dem Kunig vnd sprach mit tieffen geneigte knuwe gar zuchtiglich Genediger herr got sey ewer danck vnd wer ewers lebent kem hoffnung se wolt ich dise sob nit von vch entpfohlen noch nemmen Zu stund wurden sy zu sammen vermahelt bey des Rünigs angesicht by seinem bet do er an lass vor der messe die do selbs vor dem Runig gehalten gehebt vnd gelesen wart. wije Vriens vnd des künigs tochter zu sammen vermahelt wurdent C 3. II P:S: VIII Ø ƒ J K. A. M. Nd als bald ꝺ priester δz sacrament auff gehuͤb do rerschid der kunig vnd gab sein sel auff do dye ho chzeit schlechtlich zu einem teil mit leid vnd iomer begangen wz vn der Runig erlich bestat zu de dotgestech tantzen springen seitenspil wart do vetmit ten. sust wart die hochzeit erlich genung nach gestalt der sach vnd als den eren gemessen was De der tag vergieng bis zu nacht do legt man die schon ne Hermin zu im nider vnd auch Vriens die lebten so fruntlich der selben ersten nach das Hermin schwanger wart eins suns der wart genant Grif fe Diser Griffe wart so manlich vnd so tür das er in einem land Pyemed genant gewan vil lands vnd lút vnd grosse herschafft de passe zu Colars der so starck was gewan er auch vnd die inselen in der mere do der 8rof schatz was vnd das guldin fell das Iosan vor gewunnen het durch Medeam. diß als gewan er auch als ir hernach hören werden, auch gewane er das principat von Morenlant-darnach das port von Tesse-yn darnach Tape die gütte statt gewan er mit stürmens krafft vnd steckte do sein ba ner auff Dises lossen wir vmb der kurtze willen beleiben vnd kumment ider an Vriens-Vriens wart nun löblichen zu einen Runig in Cipern ge kronet Nun was der Kunig Herminen rechter vetter des er des Küniges on von Cipern so nest mit thodes nötten abgangen ist. irs vatters pn̄ seins schwehers rechter leiblicher bruder gewesen wt Der selbis Rung wart nun kranck. vnd gebot got vber in vnd starb. darumb groß iomer im lade ward- vnd do er nun bestet was do het er auch gleich als sein brueder ein schöne tochter die hies so lozie die was auch ein einige toch ter vnd noch vnuersorgt, do giëgent die landes herren zusammen vnd bereittent sich was zu thůn wer vnd wurdent zu rat das sy mit der tochter eins wurden vnd ein trefflich botschafft zu dem Rünig von Cipern dotten, vnd hessen in bitten-seit das die zwen Kunig von Cipern vnnd von Armenia gebrunder nerent gewesen das er dan seinem bruder Gyot zu in schickte vnnd die schönen iunckfrowen Florie wolt zú einem gemahel nemen. so wolte sy in schwern vnd hülden Des badacht sich Vriens mit den sein die rietten im das er sein brüder dar schickte vnd sich mit lies hindern-das thet er Also für Gyot do hin gar schnelle vnd kam gen Armenie do die schön Florie was do er zu land kam rit man im engegen vn enipfing in mit gros sen eren wye Gyot gen Ormenien kam vnd zu künig gekrönet wart vnd im Floc rie des kunniges tochter vermahelt wert. C 4 Nd also stundent aber die zwey Runigreich von Ci pern vnd Ormenien in der zweyer bauder handen. vnd beduncket mich das disen zweyen gebrudern bij m kurtze ein grof selde vnd ete sy angefallen were vnd geluck ir nit vergessen het noch m'irre tafelen zu setzen Dise zwen kunige setzetten gar gewaltig lich. vnd dotten do den Heidischen dieten so starcken widerstant vnd koment dem wirdigen orden sancti Johannis zu Rodis gar vil zu statten in iren nötten vnd anlegenden kunmer Dise brüder machten vil schöner sun die bei item lebtagen erwüssen vnd auch den Heiden groß abbruch thetten vnser ritter wurdent. vnnd also nach der vetter abgang sich schön vnd wol hieltent vnd alle ir vient ser vndersich truckten yn sy vast vetrybent. Dyß losse ich nun also bleiben vnd ker hie wider an uren vatter Reymond vn an ir munter Aelusinen die edlen vnd aller eren wurdig worent Wye Reymond vnd Melusmen botschafft kam van uen zweyen suinen Vriens vnd Gyot das sy bede zu Rünig gekrönt werent. MARINES n a Eymond vnd Melusmen kam botschafft von beden iren sunen. vnd verstunden nu wol die grossen selde vnd ere die iron zweien sunen Vriens vnd Gyoten widerfaren was vnd das sye bede mechtig kunige gekroͤnet werent. Des entpfiengen sy gar zu mal grof freude nnnd thoten doch als die weisen vnnd nach grosser vernunfft der manigem got vil v̄liehen hat vnd bekanten das got in solliches grosse geluͤckte MARINE ET COLONIES zu gefuget het. vnd sy das nit von in selbs hetten. Vnd das vndanckbar keit ein munter aller schanden wer- vnd darumb so danckten sy got mit hertzen vnd mit dem munde vnd bettetten gar andechtiglichen vil psalmen auß dem psaliter Vnd bawte Melusina em schöne kirchen genant zu vns ser lieben frowen zu Poytou. vnd vil ander kirchen vn̄ cappellen got vn vnser lieben frowen zu lobe Vnd sy weibote item sun Gedon vnd gaben im des graffen tochter von der marck Ober Reinhart it sun der nit mer dan ein ous het-der selb wart vast groß vnd auch starck der selb vnd Ontho ni sein bruder die schiedent auch von Lusmien, das sy nach eren vnd ritterschafft werben wolten, die zugent mit starckem volck gen Brittanien vnd darnach gen Lutzelburg. das selb het d'Rünig von Elsas mit macht belegt vnd besessen vnd hat es auch sunder zweifels vber haubt gewunne wer im nit hylff kümen. Der Rünig von Elsas was von art vnd geburt ein Rünis von Behem. vnd was. Hertzog in Elsas zu der zeit vnd wann er von geburt ein Kunig was darumb sprach man im der Kunig von Elsas Hpie aber sein naeme hies vinde ich nit in den welschen hystorien Nu wuste menglich wor das das allein was durch einen mutwillen vnd gew alt den er dem Runig vbte von einer iunckfrowen wegen so in Lutzelburg was dr ein arme weise was vnd weder hilff noch trost von nieman hette. die was des Hertzogen verlossene vnd einige tochter gewesen, dy wolt der Rumig von Elsas pe zu einem weib haben, oder aber das schloß mit gewalt gewine vnd sy zwingen zu sammen Do die zwen brueder von Lusimen die mere vnstunden do santen sy zu stund it absagen dem genanten Rúnig gar erlich bei irm eigen herolt vnd wurffen it baner auff vnd zugen gegen dem le ger do sahent sy gar vil banet vnd volck. vnd lange messer vnd hellenbar ten. vande machten also die bruder von Lusimien ordenung vnd zuͤgent vff ir vi ende mit ritterlichen muͤt vnuerzagt vn griffen sy an-des gleiche dy Elsasser die genanten herren van Lusinien vn it volck genant dy Poytenig hin wid vmb vnd wart der streit vnd das gefecht starck auß der mossen, vnd hieltent sich die Poytenis gar ritterlich vn schrüent alle weg Lusinien, das wy ir krig. vnd schlugent der Elsasser vn des volcks von de Rein gar vil dar m der vnd machten sy flüchtig all mit einander Besunder kielten sy die zwen bruder gar ritterlich vnnd volbrachten groß getat mit nrem ritterlichen muͤt vnd starckez gefecht das vö in beden geschach. Vn̄ hüb sich grosser schrecken von dem Reinischen volck vnnd begunden ser siglos werden. aber die Poytenis begunden sich irs sigs vn irs geluͤcks ser trösten. vnd rüfften vnd schruwent manlich einander an. Anthoni von Lusimen käme an den König von Elsas vnd facht mit im so starck vnd so ritterlich das der Runis im sich gefangen gabe vnnd bote im sein schwert gar willig lich dan ob er das nit bald gethon het vnd sich icht gesaumt het so werer von Anthoni ritterlichen hant zu tod erschlagen worden. Also entpfieng in Anthoni zu gnaden. Wye die Poytenis vn Elsasser zu sammen streittent vn der Runig von Elsas gefangen wart vnd do durch das vock van Elsas siglos vn fluchtig wurdent V. R. O nu also die elsasser vnd das reinisch volcke jren herren gefangen vernumen vnd in nit mer gesehen mochten do nomen sy dy flujcht vnd fluhent starck Dye Peytenig eilten in nach vnd also tet in Reinhart gar grossen schade dan et starck vnd maͤlich auch wol bereit was Do nun die sach vnd das eilem als ergangen was vnd der strit gantz ein end nam do schickten die zxen bruder dem Kunig iron gefan 4. gnen gen Lützelburg in die stat vnd hiessent den durch sechs ir citter p̄ sentirent vnd erbieten der hoch gebornen edelen Furstin vnd innckfrowen die des Furstentums vnd der statt ein einiger erbe was. hove der gefangen kunig von Elsas presentirt ware der Hertzogin vud tochter geborn von Lutzelburg. votre G.J.P. 4 WOnü die schöne iunckfrow ein schönen psentier sach vnd ir der Kunig gefangen antwurtet der it so grossen kummer vnuerschult zu gefugt het-vnd do sprach sy zum den rittern die m psentirten. heben frunt wer sint die edelen herren die mir arme wei sen so grosse ere vnd hilff durch tre tuͤre rittersch afft vnuerdient gethon hant vnnd mir in meinen schweren angsten vn nötten so gettwlichen zu hilft kummen sint vnnd ritterliche ordenung an mir so frumklich beweist vnd mich armen weisen von grosser not so gar milticklichen erlöft habet Do ant wurt it em alter ritter vnd sprach Hochgeborne Furstin vnd gnedige iu ckfrowe ych sol it namme vnd her kommen nit verschwigen sein. Sy sint von Lusimen aus franckreich vnd beid brüder vnd heist der ein Antho in der ander Reinhart vno ist ir kris vnd geschrey im feld Lusimen. Op iunckfrow antwurt gar zuchtiglichen vnd sprach Ich lob vn danck got vnd seiner müter der grossen gnad die sy mir beweist hant mit den turen gesten vnd die sy mir zu trost her gesant hant stū hin seit das ich durch sy sighafft vnd meiner viend gewaltig worden bin so wil ich hinfur all sach mit item willen und de rat beschlissen vnd was ich hab vnd mir got verlihen hat soll in gantz vndertenis sein vnd in item gebot ston Die iunckfrow schufft das den beden brüdern in der statt gut herberg mit allem volck bescheiden wurt allen herren rittern vnd knechten Dye ritter komen zu stund in des künigs gezelt do die zwen bruder in zu herberg sein wolten. vnd sagten men wie sy von der Furstin so schon entpfangen werent. vnd was sy in geantwurt het. Zu stund schickte die Furstin irt trefflich botschafft in die gezelt dar in vil reichtüms gefunden vnd gewunnen was des sy in selbs gar nit behielten, besunder das irèn volck frölich teilten. Du botten von lutzelburg dotten ir botschafft gar weislich vnd erlich vnno grüsten sy vnd entpfiengen sy von der schönen junckfrowen des hertzo sen tochter wegen von Lutzelburg vnd batten sy in dy statt mit eim teil des vociks zu kommen vnd herberg do nemen wellent Dy bruder antwur te de sy gern wolten in die statt mit funffhundert rittern ires volcks aldo herberg nemen Zu stund wurden vor ritter gesant mit ratt vnd willen dy in die herberg zu ordinierten. Dy zwen brüder machten sy zu weg vnd ritten in die star mit der vorgenanten zal volcks die wurden mit sussem gethöne vil seitenspils gar wol vnd auf der mossen frölich entpfanhen die in fleislichen danck sagten tre ritterliche erlösung Vnd komen zwen lantzes herren die dy bruder bede nement vnnd furten sy in die burg Do sy die gar schön hochgeborn Furstin die doch nach allen eren mit vil schönen fro wen greffen fryen rittern vnd knechten sy gar schön entpfieng, das mol was bereit. vii gof man in wasser auff die hend. die gest wurdent gesetzt Besund d’Rúnig vn Elsas d'gefangen zu öberst-darnach Anthoni vn̄ Reinhart von Lusinien an die mittel des tisch darnach drey geborn lands herren Dy herzogin wart den zweien herren von Lusinien entgegen zu tische ge setzet das selb nun nach furstlichen eren reilich zu gericht was Sy assen vnd lebten alle mit freuden aufgenumen der gefangen künig der seins grossen verlust lüt vn land güts nit ring mocht erkiesen noch vergessen Nach dem so wart der tisch auff gehaben vnd got seiner gnaden gedancket Do hüb der Runis von Elsas an vnd sprach zu dem herten von Lu simien Lieben frund ewer gefangner bin ich auff hüt worden vnd beget das ir on auffzug mit ein schatzung ordene wollent die mir muglici zilich vnd leidlich sein mas. soliches vmb euwer fromkeum it anderen meinen freunden günnern zu allen zeiten beger zu verdienen Anthoni von Lusmie antwurt vnd sprach Frümer rittter ir sint vnser gefangner nit, dan ob wir der edelen furstin vnd iunckfrowen dienst oder fruutschafft beweist haben der selben it kummer vnd trang zu gefugt hant so ist billich vnd ist vnser beder wil vnd meinung das ewer leben vnd schatzung stand vn gentzlich soll stan in iter hant vnd gewalt on menglichs irrung vnd ein trag Von diser antwurt erschracke der Kunig vnnd gefiel im zu mol vbel dan er besorget der Furstin vngenad vast wan er ir kummers vil gethon vnd vnuerschult zu gefüget het. Dye furstin antwurt schnelle vnd gantz unbedacht dan sy weis vnd wolkönent was vnd sprach gar zuͤchtiglich Lieben vnd getruwen frunt so ir mir hilff gethon hant des ich euch m mer kan noch mas gedancken darumb ich mich des gefangen gantz ver zeich in ewer hant dan er ewer gefangner vnd nit der mein sein soll. seyt mich ewer adel vnd türe ritterschafft auff disen tag van grosser not erlöst hat. darumb ich sein schatzung vnd erlösung vch gantz in eweren gewalt gib on eintrag. Anthoni vnd Reinhart do die hörten der Furstin weise re de. do antwurtent sy vn̄ sprachent bede einhelliclich zu der Furstin Genedige hochgeborne junckfrowe seit dan dz ewer furstliche genade wil das die schatzung des gefangenen Rumiges hin zu vns stande. so sprechen wir in angendes in aller schatzung quitledig vn loß- doch also das er fur ewer genade auff seine knw vall vnd vch bit das ir im seinen gewalt vnd trang so er vch wider billiches vnd vnuerschult zu gefugt hat gne diglichen geruchen zu verzeihen vnd vch auch dar zu geloben vnd sweren bey seinem Kuniglichen eren vn dar zu gewisse burgschafft vnd sich heit geben das er vch in kunfftigen zeiten nimermer kumer noch schaden zu fugen. noch niemant zu thon verhengen noch vergünnen wolle. Dye Fuxstin die antwurt vn sprach Oller liebsten frund was ir im geordinet hant vnd euwer will vnnd gefallen ist das soll mit auch gesallen vnd gantz zu willen sein. Der Kunig wart der rede gar zu mol fco vnd viel vff seine knwe gegen der Furstin vnd bat sy vmb gnad als das geret was. Do nu der kunig an die Furstin genad suchet vnd sy mit eyden vnd geleubde vnd burgschafft nach aller notturfft wol versichert hat, do stund et auff vnd gedacht in im selbst nu sint doch dise herren von Lusinien sollich frume ritter das spe aller eren wirdig sint. Er betracht auch das er in vil güt ter truwen vnd fruutschafft die verbunden was angesehen solliche frunt schafft die spe ym erst bewisen hetten. Vnd das Boetius sprichet das vn danckbarkeit der grossen laster eins sey Darumb so hüb er an vor allem volck den herren von lusimien zu eren vn zu dancken. Vnd sprach zu stund vor in allen Wollte got das ein sollicher truwer ritter als dyse brüder vö Lusinien beyde vnser beysas werend. Gve der Künig von Elsas die Fursten vmb genad batt. dans les Votre ami 3 VIIIII De la S. A. M. M Votre est nd hert diß fürstentuͤms sein solte das bedaucht mich disem lant vnd allen umbsessen ein grosse fru de vnd ein michel gelijck vnd grosse ere sein vnd wo t ouch dar zu m gütten truwen roten das dr schöne Furstin vnd ir lands herren sich dar in willich betrachten vnd so tür ritter als die gebruder sint nit rings verachten, sunder darnach gedenck Ven wolten das wir dor zwyschen der furstin vnnd Onthoni ein eliche gemahelschafft machen möchten, so weis ich nit des sy yndert ein so tuͤren ritter bekumen möcht Dye landes herren von Lützel burg vnd ouch etlich der Fursten fründ vnd it liebsten diener retten als mit einhelligen mit das dis ein redlicher antrag wer-vn der Rumis gar weislich geret het vnd bedochten sy zu thon das die furstin die nachte bis moͤges fruͤ mit irén rat sich bedechten. vn̄ ein güttig antwort darauff zu geben geneigt sein wolt. darumb sy it gnad demutiglich bitten wolten. Die iunckfrow vn̄ furstm wy genant Criste die bedacht sich nu die nacht vnd beschickt aller ir frund vnd irren rat vnd vnderret sich do mit in gar weislich vnd begert an sy das sy ir mit truwen wolten raten was ir dor in zu thon were Dye rieren all gemeinlich vnnd einhelliglich sy solt des Rungs anschlag vnd weisen tat volgen, dan sy eins turen ritter fast noturfftig werden geleichen auch irre lantschafft, so het sy in auch petzet eben funden von gotz geschicht vnnd besunder so hetten sy ir so grosse fruntschafft in irrn nötten bewisen mit arer ritterschifft das sy in gebun den wer vil güts vnd truwe. Die edel furstin volgt mit zuchten item ge truwen rat vnd lies sich Anthoni vermehelen zu einem weibe. wye Anthoni vnd die iunckfrowe zu sammen vermahelt wurden, vnd man hochzeit hette mitt tantzen singen springen vnd maniges hofieren. Votre 22 Londres Ie wart die hochzeit angehaben mit stunden vnnd mit eren. vii wart do gestochen getantzt vnd kurtz weil vil getriben Der kunng stach zu mol wol vn wert die hochzeit acht tag. darnach wolten sy von Hoff scheiden vnd vrloub fordern-so komt ein bot schnel geritten von Behem vnd fragt nach den Kunig von Elsas vnnd also wart er schnelle in gelassen vnns N Obracht dem Kunig brieff do er die auff getet vnnd gelesen hette. swye dem Kunig vn Elsas botschafft kam das die Turcken seinen bruder de Kunig von Behem zu Prag belegt hetten. de la rivierement les le reste de ses DATESors men II II II O erschrack et ser vnd sagt in allen das im der kumnig von Behem Botschafft gethon vnd verschriben het dz der keyser aus d̄ turckey die statt zu Prag gat mit starckem volck besessen het vnd er von nie mant entschuttung noch hilff west zu haben dann von im vnd das er m vmb hilff vn̄ bruſderliche bru we hoch ermanet het vnd bat der Runig zu stund die beden gebrüder mit grossem ernst demutighchen das sy vrn d' gantzen cristenheit vnnd vmb seins bruder dienst willen auch vmb irs turen namen willen wolten dar zu hilff thor das die Heydischen vnd Turckischen diet vo Behem vf de land geschlagen wurde vnd sein bruder entschuttet wurd Do antwurt anthoni vn sprach Lieber herr sint vnerschrocken, dan wisset sicher furwar mein bruͤd Reinhart der soll dar faren mit vch vnd mit manigem turen ritter vnd soll do zu thon mit de Hilff des der âlle ding vermag das die Heiden vo dennen als ich zû got hoff geschlagen vnd vertriben werden, solent ir vch auch mit ewer macht besamelen vnd wider her kommen als dan so zuscht mein bruder starcke mit euch. Do danckte im der Kunig gar flessiglichen vnd sprach. Ist den das vns gelingt als ich zu got hoff, so hat mein bruder ein einig tochtet die im fast lieb ist versprich ich vch bei meinen eren das ich die Reinhart zu einem elichen gemahel schaffen vnd geben wilt das er nach meins brû ders tot ob er es gelebt mechtiger vnd gewaltiger Runig zu Behe wurt seit dem mol vnnd mein brüder nit andre kmt hat. Reinhart vnd Anthoni danckten im seins gütten willen vnd aller fruntschafft die er in vor beweisen hat vnd erbutten sich im hilfflich zu sein durch d' gantzen cristenheit willen vn auch durch senien willen und vmb ritterlicher ere Anthoni was auch der red fro vnd hieß den Kunig vnd riet im schnelle gen El sas vnd an den rein zu reiten vnd sich vmb volck zu werben vmbe das er in den. xv. tagen herwider kümen möcht. Des Runigs volck was mit fert vo dannen er samlet sich so mechtig das er vermocht vnd bracht ein mischet grof voick zu samen. vnd versprach im Anthoni der Hertzog von Lutzel burg auch mit sein selbs leib vnd person im helffen die sach zu vndersten Des danckte im der Kunig mit gutem hertzen. wye der Runig von Elsas mit semez volck kam vnd die gezelt auff gesch lagen worent vn Reinhart in gar fruntlich entpfieng vn furt in in dy stat VIII De di. Er Runig schied von dannen vnnd besant alles sein volck vnd sein macht so schnelle er möcht vnd zoch do wider gen Lutzelburg. do zwischen hetten sich bed bruder von Lusimen gesamlet mit den iren vnd mit den andern besunder alle die auf de furstentuͤm von Lutzelburg vnnd do der Kunig vnder die stat in bodem do thet er in botschafft das er also kunnen uwer do hetten sy im vor hin vor der statt schoon gezelt hlagen das sy im herberg gabent allem seinem volck vnd entpeng in Reinhart gar schon mit zucht. wye der Rümig von Elsas vnd Anthoni vnd sein bruder vnd alls ir volck von dannen schident vnd Anthoni sein gemahel gesegnet. le G.H. A s Einhart der furt de Runnig hin in die stat darnach in die vesten zu seim brüd Anthoni nū sassen sy zu tisch vn d’ymbis mit früden ergieng die brueder ru sten sich schnell zu vnd hieß Anthoni alle die berei ten die streitbar worent auff de Furstentuͤm so vil das die zwen bruder bei ∙xxx. tusent mannen zum sammen brochten do zuͤgent sy mit erlichem schallen zu des Runig volck von Elsas fur die stat aus als nu des kunigs volck vnnd der zweier bruder gesammelt worent vn Anthoni vnd Reinhart auff sitzen vnd von der schönen furstin Cristinen vrlob ne men wolten do wuͤnst sy in vil glücks auff it farc vnd sprach zu item gemahel-aller liebster gemahel noch hab ich ein bit an vch das it mich d eren wellen vnd mir die nit versagen Anthoni antwurt ir fruntlich vnnd sprach Das wer nit müglich das ich vch ein muglich bet versagt Do ant wurt vnnd sprach sy, so bit ich euch mit gantzen fleiß seit das got gefugt hat das mir zu samen vermahelt seint vnd ir Furst vnd herr hie worden sint das ir dan mir zu lieb vnd zu eren mems herren seligen vnd vatters des erbir sint schilt helm vnd wopen cleit furt vnd euch vnd everen stammen das behalten woͤlt Daruff antwort Anthoni Mein aller liebster gemahel meins vatter vnd miner fordern wopen geburt mir nit zu lossen aber ich hab ein worzeichen an die welt bracht mit dem löwen griff an minez backen darumb mich manig mensch zu wunder beschawet hat, dar vm so wil ich auff meiner Helm zu einem krey furen ein löwen. vnd so vil will ich euch zu willen ston seit ir in ewere woppen auch ein löwen furent. Do danckte die Hertzogin unnd sprach Ewer vnnd mein woppen furt ir billich bede Onthöni nam also das wopen vnd vrlob von seim gemahel vnd sassen vff vnd zügent mit starcker macht durch Beheim vnd ander tutsch lant biß gen Behem. Nun krieget der Turck gantz Beheimer land vnnd het vil Sclafen bei im wan er auch ir herr was, nun kam der Turkische Reiser eins mols mit starcker macht vnd eben der zeit als die bruder von Lusinien begunden nohen vnnd rant der Reiser mit seinem offnen baner fure Prag zu scharmützen Do das ersach künig Friderich von Behem do lies er sich wopnen vnd zoch hin auß auff die Turcken mit vil seiner lut vnnd scharmutzlet mit men gar manglich vnd erschlung it gar vil-doch wy die macht der turcken so großdz in die Behem kein widerstant geton moch ten do zugent sy ab. aber der kunig wolt nit ab zihen sunder er facht so rit terlich vnd erdot manigen heiden vnd retet sein leben so lang er mocht Zu letste wart er mit emer glenen durch sein lieb gestossen das er muͤste sterben Die heiden do sy sahen das der Künig erschlagen wir thetten sy erst den cristen menschen we mit starckem gefecht vnd fruͤten sich fast irs sigs vn der behem verlust, dise freud in darnach bald verkert vn durch die genad gottes der behem schad wol gerochten wart als gewonlich diser welt freud mit iomer ein end nimbt vnd grossem leit nun eilten also die Turcken Sclafen vnd Heiden den Behem nach in die porten ersch lugen vnd wundent vil tuͤrer ritter vnd knecht vnd auch des gemeinen volcks-also kam ein geschrey in die stat fur des Künigs tochter Esglätie 02 genant das leider der Rünig ir herr vnd vatter erschlagen wer-des betrubet sich des künigs tochter auß der mossen ser Also furt nu die selbe edel vnd hochgeborne Kunigin vnse glich groß clag vmb item liebsten getruwen vatter vnd besorgt sich gar ser von der grossen macht der Heide die mit so grosser macht die statt vmb legt hetten Die Heiden heten vnza lich freud dz der edel hochgeborn Kunig vmbkumen wz. vnd machten bey der porten der stat ein fur vnd wurffen des Rumigs leib dar ein vnd ver branten in vor der Behem angesicht Wie die Turcken Prag sturmten vnd den Rünig do verbranten. mʼa lʼautre et le de la rime est eu de ses III III P.V.S. 3e Vns III. 2 Behem gewunnen groß leid-aber sy mochten dij leyder nit gewenden dz. Der Rünig von Elsas vnd der herr von Lutzelburg vnnd mit m Reinhart von Lusinien sein bruder begundent nu ser der statt no hen vnd dem leger van Prag. Esglestine die betrüb te iunckfrowe vnd Künigin clagte got von himmet ir grosse vngemach vnd hertzeleid vnd sprach. Ach ich arme ellende weise was trosts maglich nü gewi ne so ich wed vatter noch munter mer hab, vn ich nu sihe mem Runigreich durch die Heiden Turcken vnd Sclaten sogar zerstören vn so gantz zu verderbnis kummen. ach got vnd dar zu villicht von cristentlichem gloube getrent möcht werden vnd an den heidischen glauben vallen vnd dor zu ich von niemans trostes noch entschuttung warten bin. Gollicher clag volbraht sy on zal dan die Heiden petz die statt mit grossem sturmen vn mit starcker mach begunden vnderston vnd hatten grosse begird vnnd hoffnung die statt Prag zu gewinen vnd mit gewalt zu vberkumen. als auch geschehen wer ob er es nit gewendet het, der die seinen nit entlat vn alle dins vermag. In diser not so kumpt ein heimlicher bot hin inne gen Prag in die statt, der selb bot schrey vberlaut gutte mer gütte mer- der was nun mit hübschen listen vnd owenturen in die statt kumen. et sprach auch sint all frölich vnd dancket gott dem herrem von hertzen. vnd auf munde vnd sint auch manlich vnd vnerschrocken euch kummet grosser trost vnd hilff vnnd erlich entschuttung. der Ruͤnig von Elsas vnd det Hertzog von Lutzelburg vnd auch Reinhart vnd sein brüder die zihen do her mit gantzer macht vnd wollen euch entschutten mit vil volcks. ein teil ist genant Poytenis. Diser mer wurden die lands herren vnd al les volck fast fro-vnd also sagt der bott wie es vor Lutzelburg ergangen was vnd wie der Kunig von Elsas ledig worden wer vnd aber. Anthoni von Lusinien herr zu Lutzelburg worden was. Des wurdent sy all fro vn ordent zu stund so starck wer auff alle mauten vnd hielten sich so manlich vnd tröstlich das die Heidischen diett auch die Turcken vnnd Sclafen sich verwundertten vnd sprachen zu stund on zwyfell seit die Behemer in so kurtzer zeit nach dem sy siglos worent worden so vil hertzes hät ge wunen vnd sich manlich haltent das betüttet das in etwas entschuttung zu geseit oder verkundet ist. Auff stund do kam auß der gezelt den Hey den ein bot gar schnell gerant der tüfft mit lauter stim zu de Heide Turcken vnd Slafen vnnd sprach: Lieben herren ketet schnell gen eweren ge zelten vnd sollent ewer sturmen lossen vn scharmuntzen, dan es kompt dort her ein groß mechtig volck von den cristen die diser statt vnd die dor innen sind entschutten wollent vn die kument gar schnelle Die Heidischen dietten erschracken ab disen meren vnd hessen von allem scharmutzen vn zugent hindersich zu item gezelten gar schnell vnd behende vnd hiessen ire trümmeter auff blossen vnd machten ire ordenung zu fechten vnd wider die criften zu streitten Do mit hliesen der cristen trumeret auch auff vn D 3 koment in schörer ordenung vnd begirlich auff die He dische diet-vnnd datten item angriff zu mol manlich vnd so vast das die Heiden dor ab er schracken, doch werden sy sich vientlichen, vnd wart gar maniger schilt durch rante vn manger helm durch schrotten Vn besunder Remhart vor Lusim en der ein starcker ritter vn vnuerzagt was. d'erschlug d'heiden zu mol vil darnider vn̄ was gar in eim manlichem müt auch zerspielt er gar manichen leichten helm. vnd sust grosse kunheit dy er mit seiner hant volbrocht wye die Poptemius und die Elsasser mit den Turcken vnnd Slafen vot Prag strittent vnd der Turckisch keiser auch ersclagen wart vnd vil Tur cken vnd Sclafen mit im Votre ami dans de Einhart volbracht grosse ritterschafft vn̄ begunden die heiden vnd turcken von ir beden grossen ritter schafft vnd ires volcks manlicher vbung gar sere fallen vnd siglos werden, die cristen begunden ein R ander gar ser anschryen vnd an ruͤffen vnd sich man lich halten. dis ersach der turkisch keiser vnd begunt vor zo?n gar ser wutten darumb das er sach die sein also do vndergon vnd nam sein schilt zu im 1. und zuckt sein schwert vnnd schlüg ein cristen das er tot auff die erden fiel, diß ersach Reinhart der zucket ein sollichen starcken schlag mit seim schwert vn gab dee Turckische keiser ein so vngefugen treff dz er im sein helm zerschreit vnd im sein kopff spielt biß auff die zen das er tod nider fiel von dem pferd Do nun die heidischen dietten iten keiser vnd herren tod funden do wurden sy gantz siglos vnnd nement die flucht mit grossem schaden dan die cristen in gat ser zu hielten vnd nach eilten und zu tot schlugen Reinhart het grosse arbeit vnnd begird die heiden vmb zu bringen. Anthoni hielt sich ritterlich Do nun der streit ein ende gewann vnd der künig von Elsas auch manlich vnd ritterlich gestreitten het-vn do die sach alle ergangen was vnd die heidischen diet ser dar nider vnd siglos worden waret vnd der kunig van Elsas verstund das der keiser auf der turckie sein bruder seligen den Rumig von Behem hat lossen brennen noch seinem tot Do hies er samelen groß hauffen holtz vnd die alle auff ein end zu samen tragen vn den turckischen keiser also tot vn alle heiden dar vff legen vnd brennen Hye der kunis von Elsas den turckischen keiser verbrant vnd mit im all turcken heiden vnd schlafen dor zum mit im verbrant le reste de ses le reste de ses dire Monsieur le des Votre ami-même L’ŒliB’S3’ O dises geschach do zugent Anthoni vn̄ Reinhart zu samen vnd nament in selbst herberg in den gezel ten der Heiden die wol gut höfflich vnnd hübsch waren gewsen Der Kunig von Elsas zog aber gen Prag in die stat vnd kam zu seiner mümen die sens brüder tochter was mit mer dann hundert rittern vnd knechten Die Furstin vnd Rünigin gieng me engegen vndentpfieng in erlich nach gelegenheit ijt sachen-dann sy vmb item lieben herren vnd vatter vast bekumert was vnd aber das er gerochen vnd sy erlöst frölich was Der Runig trost sye und sprach Liebe nyffel vnd mümme gehabe dich wol dann ob dir dein vatter abgangen ist vnnd dir die lant etwas verwust sint das ist von den genaden gottes wol vnd erlichen gerochen, dan als dein vatter mein lie ben brüder seligen von dem Turckischen Reiser nach seinem tod úbrant ist zu geleicher weise hab ich auch in vnnd die seinen verbrennen lassen und sy sint ires soldes bezalt. vnd bis frölich der eren die dir zu handen gangen sind Die adeliche Fürstin vnd Künigin antwurt gar züchtiglich vnd sprach also. Ach mem liebster herr vn vetter so muͤf doch min hertz traurig vmb lieben herren vnd vatter sin vnnd vast betrübet Der Runig antwurt vnd sprach was er nit mein brüder vnd ich müst in fahren lassen du müst des geleichen auch thon vnd sust sollen wir got fur sein sele getrulich bitten vnd im sein begrebde begon mit grossem ernst vnd fleiß Wye des Runiges von Behem begrebd begangen warde erlich als das zimlich vnd billich was. de plusieurs geKirje dire verwittendigung Londres Dwart ein köstlich schön begrebde geordinirt vn̄ begangen vnd warent die zwen bruder von Lusini en auch do bei auch beschauwete das heidische volck die zwen bruder gar sere vnnd sprachen das Anthoni den löwen griff mit geburt an dy welt het gebrocht-das wer gar ein wunderlich geschicht al so gedaucht sy das Reinhart auch eben wunderlich geschicht wer Do sprachen sy also das er wol geleichet emem gar tüten ritter dem wol muglich sein mocht vil zu vberkum men vnd vil lands vnd lut vnder sein gewalt zu bringen Nach dem vnnd die begrebde vast erlich vnd reilich begangen was do beschickt d'kunig von Elsas den adel au s Behem vnd tedt mit in vnd sprach Lieben frunt es ist not das je acht habt welcher nun Kunig werd vnnd das reich von Behem regier vnd euwer naturlicher herr sey, seit das doch mit zimlich ist das ein weiblich bild sich des vnderstond vnd aber mein bruder dem got barmhertzig sey keinen sun dann ein enige tochter gelossen hat vnd hat kein gestalt das ir ein zeit on ein Kunig bleiben oder sein soltDie herren antwurten gar schnell vnnd sprachent Genediger herr die sach stat hin zu euwer fromkeit das irs vns hilflich sint das wir mit einem fromen herren versehen werden dann wir erkennen ob vnser genedige frow ab stürb das ir dan selbs der wert der vns versehen sollt, dan darumb so bit ten wir euwer genad demütiglichen seit das die tochter vnd iunckfrowe Es glartine zu item ioren vnd tagem vnd manbat worden ist das it vns dan helffent ein erkisen der ir gemessen vnd dem kunigreich nutzlich vnd erlich sey vnd die benent hochgeborn Kunigin on auffzug also mit eim ge mahel besorget werd-des wir tren genaden gern helffen wöllen so ferr wir das mit leib vnd güt vermögen Der Kunig antwurt vnnd sprach Es ist zeit das mein müm versorget werd vnd eim man vermahelt vnnd das reich mit eim Kunig versehen werd. vnnd ich wolt gern euwers willens vnd meinung vndericht sin. ob it kein wolgebornen oder turen man westen zu vinden der euch bedauchte ir vnd euch gemessen vnd zimlich zu seine Die Herren all sprachent gemeinlich zu im wider Herr wir setzen das hin zu euweren gnaden weisheit vnd fromkeit Der Runig antwurt in wider vmb vnd sprach Ich weis ein fromen tugentrichen ma der aller eren ge messen vnd wirdig ist vnd dor zu von Fursten gesclecht geborn ist, darub nach meiner verstentnis meinet mümenn der iungen kunigin Es glartine zu eim gemahel vnd euch auch zu einem Kunig vnd herren gemessen ist Die landes herten Fursten ritter vn knecht sprachen zu im Genediger Furst vnd herr euwer gnad wöl vns den selben zu erkennen geben Der kunig sprach-wist er ist einer vnder den zweyen brudern vor Lusinen geborn die euch von ferren landen her zu hilff gezogen sint vnd euch vor der Turckischen diet erlöst hant vnd ist genant Reinhart. Wye die Kunigin Efglestine von Behem Reinhatt von Lusimen vermaheit wart als im der Rumg von Elsas das versprochen het. 1 de le reste de ses le reste des dʼun autre F.T.KF.S. ZEr Rünig rüfft gar bald Reinhart von Lusimen vn sprach kunment her ir tuer ritter ich will euch hal ten was ich versprochen hab sey es sach das Prag entschutt werd mit gottes vnd euwer hilff so wolt ich vch mein muͤmen zu einem gemahel geben. vii euch zu künig nach meines bruders tod machen. so stund mir nit wol an das ich euch nit solt min wort leisten vnnd darumb so gib ich euch mein mümen Es glant me zu eim gemahel vnd zu der heiligen ee vn zu stur das Runig reich von Behem-darumb so nemment die iunckfrowen Es glantine vnnd vnderzihent euch des kümigreichs zu beschirmen. Do Anthoni der edel hertzog von Lutzelburg dise rede erhört do danckt er von seins brüder vnd sem selbs wegen dem Runis gar fleislich vnd sprach Herr Reinhart oll die iunckfrowen nemen vn sich des reichs vnder ston mit der hilff gots vnd ewer vnd ander seiner frunt zu beschirmen dann er auch etwas ein krigs man vnd wol geschikt zu reislichen sachen ist Reinhart der dankt dem Runis vnnd erbot sich demutiglichen geharsam zu sein. Alle lands herren vnd das gantz Beheimer lant lobet got vnd danckten dem kunig vnd bedaucht sy alle das Reinhart wol so manlich wer das er dafkunis reich wider die unglöubigen wol beschirmbt Der kumig ließ die lunckfra wem zu richtem vnnd bereitten mit cleidrem vn andren dingen als einer kunigin zijnpt des glichen Reinhart bereit sich als einem kunige geburt, Die hochzeit wart vff geschlagen vn nach der gestalt der sache vn abgang des kumgs von Behem erlich begangen vnd wurdent die zwey erlich vermahelt in der heligen ee zu samen. wve die hochzeit volbracht wart doch on tantz vmb des kunigs dots wil len doch wart gestochen vnd hielt sich Reinhart erlich. Votre ami-ci les Md wert die hochzeit. xv. tag. vn̄ wart do vast wol gestochen. doch Reinhart der new Rünig gewane die eer vnd stach gar ritterlichen, das gemein volLondresse cke alles sprach selig sey vnser neuwer Runig vn̄ hert dan er ist als wir hoffen zu einer glunckhafftigen stund herkumen vnd hat vnns got durch sein gnad wol versehen. vnd er wart auch als vns die welsch history sagt gat ein tuͤer furst dan er gewan in Fristan rhenleg. darnach das kunigreich Teumarckt vnd reichsnet gewaltiglichen mit vil zeitlichs Flucks vnd eren Dis lossen wir nun blei ben vnd sagen furbas von Anthoni dem hertzogen vnd fursten von Lutzelburg vnd do nun dise hochzeit ein end nam de zoch der kunig von Eisas durch Lutzelburg wider heim gen Elsas doch schickt er sein volck den nesten wes wider heim Anthoni der bleib aber zu Lutzelburg bey sein gemahet die er erst genomen het von der wurden im zwen sun geborn d ein wart genant Bertram der ander Lopers. diser entschutt Dardanys vnd bewet des ersten Inoy. Diser macht die brucken obmens zu Maierl vnd er thet vil gütter getat durch sein türe ritterliche manheit. Anthoni der krigt den mechtigen Stafen vor Freiburg vn zoch darnach genöstet reich vnd bezwang vnder sein gewalt groß lant vnd lut. Bertram sein elster sun der wy erwachsen zu eim man vn dez gab der kunig von Elsas sein tochter vnd er hat kein ander kint. do durch der selb Bertram nach seinem tod kunig zu Elsas wart. Vnd also wurden dis zwen bruder Bertraz vnd Loyers so bekant tür ritter das man gar ferr vnd weit in femden landen breis lob vnd er von in sagt Nun lossen wir dis beleiben vnd sagter furbas von Reymond vnd Melusinen Reymod bezwang mit seiner ritterlichen hant gar vil lands-besunder gewan er das lant auff der ein seiten als bis an Britanien. nun wart Gottroy mit dem zan starck manlich vnd fast groß. also erschallen die mer wie in Garande ein gruͤselicher vngeheu er valant wer der wer so ein starcker riß das in niemant torst vnderston d' krigt nun das selb lant vnd alle gegen biß an die Rotschelle die Melusina gebawen het vnd verwuͤst und verhert der selb ris die lant die do vn̄e wotent so gar das grosse clag darumb wart. vnd erschall sin leimuͤt durch alle lant Do Goffroy mit de zan die mer verstund. do sprach er vn schwürer wolt ye den risen beston vnnd mit der hilfft gots vberwinden. Des er schrack Reymond sein vatter gar ser vnnd, besorget der ris wer im zu mechtig. wann er auf der mossen groß vnd starck vnd gruͤlich was-darumb. Reymond on vnderloß gedacht wie et Boffroy beheben vnd im seinem wil len brechen mocht-Goffroy der was so manlich das im niemant auf gereden kunt das er vor seim furnemen ston wolt vn den ryt in das land Ga rande zu dem risen vnderwegen lossen wolt er rust sich zu vnd reit, bald von land so erst er sich zu runsten mocht. Wye Goffroy von land schied vnd sein brüder Froymond do zwischen ein munich wart zu Maliers 25/5 Vn lossent wir diß beston vnnd sagen furbas von Melusinen-nün wart Froymod Melusinen iungster fun ein wiser wolgelerter man vnd wandelt vil in dz clo ster zu Maliers vnd gewan grosse liebe zu dem closter so ferr das er in andacht kam das et in dem clo ster ein munich werden vnd ein geistlich leben fuEren wolt- vnd brocht das mit grosser bit sein herren vnd vatter auch an sein frowen vnd muͤter Melusinem. Der vatter antwurt im vnser sprach Froymod du sichst wol dz Anthoni vnnd al le dein brud' noch eren werben vn tum ritter sint vn solt ich dan ein pfaffen machen od ein munich dr thum ich niemer ich will dich lossen ritter sch'agen vn will dz du nach eren vn vande ritterschafft werbst als din büd Froymond antwurt seim vatter vnd sprach. ritter wil ich nit werden noch harnasch niemer furen dan ich will got bitten fur euch vnd mein frowen vnd mit bruder vnd bitt auch demutiglichen das ir mich wellent lossen geistlich werden dan mir in diser zeit mcht, lieberß ist noch mich so wol gefrowen mag als das ich geistlich werde vnd ein munich sey in dem closter zu Ma liers do ich mit gots hilff wil mein leben schlissen. Reymond sach dy grof begird die er het geistlich zu werden vnd schickt em botten zu Melusinem der ir sagte Froymöds grosse begird vnd das er pe zu Maliers ein muniche werden wolt. vnd was ir zu willen dor in were das sy in das lies wissen Melusina entbot im hinwidder das er dor in tet was in gut daucht das solt it gantz gefellig sy Reymond rüff seinem sun Froymond vnd sprach Ich hab zu deiner müter gesant item willen zu vernemmen ob it gefellig wer das dn ein munich wurdes oder wellichen stat an dich nemest vnnd vnd nach ritterschafft vnd eren wurbst als auch dein bruder- also hat sy das gantz zu mir gesetzt-nun acht was dir das aller liebest sey ob du zu Maliers lieber ein mumch werdest do sy gar streng regel halten oder dr du zu Marmostier ein munich werst das gar ein schön closter ist oder zu Gotzburg oder zu Poytiers lieber ein thumber sein welest oderzu turse in Thorame zu sant Martin ein tumherr. so bin ich gegen vnserem heiligen vatter dez Gabst gar wol verdient vnnd hoff dir wol ein bistum ze erwer ben es sey zu Paris zu Beama oder zu Arras Froymond antwurt vn spra che Lieber herr ich beger nit anders dan zu Maliers ein munich zu werden. also folgt der seinem willen vnd macht vf im ein munich vnd lies ine in den orden professe an thon. des freuten sich die munich. das aber inen allen zu grossem kummer vnnd hertzeleid gereit, als irr hören werdent Nun was Melusina vnd Reymond zu Vauent, vnd wolt ein mol Melusma ir cleider an de lufft hencken. do kam ein bot gerite der bracht Reymond die Botschafft vnd gut mer das Anthoni vnd Reinhaert irre sun also gestritten hetten vor Lutzelburg. Darnach vor Prag vnd wie Anthoni her tzog vnd furst zu Lutzelburg ward vnd Reinhart gekrönter kunig zu behem worden wer. Der mer wart er auf der mossen fro vnd ruffte seinen ge mahel Melusmen lachende vn mit frunden vn̄ sagt ir die gutte mer Melusina wart d' mer vor hertzen fro vn daeckte bede got vor hertzen vn mit mund sein en gnaden das er in grosse seld hat zu gefugt, das drey ir sun also zu hohen eren kümen worent vnd zu Kunigen erwelte vnd gekrönt werent vn der vierd sun ein Furst vn der funffte so nohe by in ein munich worrden wy do durch sy hofften er solt got fur sy alle bitten das aber nit lang geweret het-sunder ein cleglich end gewan als ir hören werden auch was d' funfft sun wol betaten vnd darumb sy got lobten vmb das er in ere vnnd güt zu gefugt hat vnd begerten vn 8ot das ir ander vnberoter sun auch mocht mit sollichen eren beroten werden Dise mer erschullent durch al les lant des sich menglich früt vnd het menglich freud mit Reymonden und Melusmen. Nun los ich dis alles sein vnd müß nun anfohlen zu sagen von dem end so dise freud nam wann gewonlich die glückselickeit disseß jomertais ein end nymbt mit leiden vnd kummer in diser zeit. dann ob das mit geschickt so ist do ein gewisheit der ewigen verdannis als vnns das bereichet der hoch lerer sanctus Agustinus der do spricht Successus humane prosperitatis est verum iudicium eterne damnationis, das spricht zu tutscht, das die glückselikeit diser welt ist ein geweis zeichen der ewigen verdamnis. als wir auch das lesen an eim schön exempel von dem genanten herren sant Augustinus der herberget in als er von Rom reit eins wirts hauf der sein schüll geselle gewesen was. den fragt er wie es im ginge. do antwurt im der wirt vnd sprach es gieng im vast gluckliche vnd wolvnreichet an zeitlichen gút vnd na vast zu an güt vn an eren. Do ruͤff sant Augustin seiner diener eim vnd sagt im heimlich. gang bald vnd leg vns die setel auff dann wir wellen bald flihen das vns der zorn Bots hye nit begriff. Do sant Augustin mit fer do von auff die strossen kam do gienge das hüß vnd herberg an do in er den ymes gehebt hat an vnd verbrant vnd verdarb der wirt vnd alles sein hufgevnd kind vnd diener vn sicht man noch die grüben des huß Nun kum ich wider an die history vnd fu get sich auff em samstag das Reymond Melusinen aber verloren het als auch ander samstag, doch het er sy nit darumb versucht noch ir nach ge fragt vnd sein gelübd vnd eyd gehalten, dan er auch dann gûts vnd mit arges ny gedacht. vnd in der zeyt eben do was der graff vom Vorst Rei monds vatter abgangen mit de dot. datumb so kam sein bruder d'eltest d' do zu mal graff was zu Lusimien zu sein brüder der in gar schöne vnd erlichen entpfieng vnd dis was zu einer hochzeit das die graffe vnd läds herren zu hoffe zu iren herren geritten warent. do sprach der graff vom Vorst zu sem brud. lieber brüd heisset ewerem gemahel her fur zu Iren vnd eweré geste kunnen vn sy entpfohren vn i ere an tho als ir gezimbt-Reymond antwurt vnnd sprach-lieber bründ last' vch mit belangen morgen sollt ir sy sehen also wart nu dͤymbif geben erlich vn̄ noch de vmbiß do nam dʼ graff vom Vorst sein bruder besunder vnd sprach Reymond lieber brüder ich besonge ir sint verzoubert vnd das ist ein gantz lantmer vnd spricht menglich ###r sint nit wol bedacht das it nit sollent noch getörent ewer gemahel noch fragen wo sy oder wye sy sich halt am samstag. vnd ist ein fremde sach das it nit solt wissen was ir gewerb thon oder lossen sey Vnd ich müß es vch sagen ir hand sein grosse vnere vnd hinder rede vil-dan etlich meinent sy trybe büberey vnd hab ander lut lieber dan vch etlich sprechend es sey ein gespenste vnd ein vngehür wesen vmb sy. Dis sag ich vch als meines brüder vnd rat vch das it gedenckt zu wissen wz it gewerb seys das ir nit also zu einem toren gemacht vnd ir von ir geefft werdent. Reymond do er dise red hört do wart er von zorn rot darnach bleich vn kert sich an mer wort von seinem bruder in groß grimmickeit vnnd in hertten zorn vnd ging gar schnelle vnd nam sem schwert vnd lieff an ein kamer dor in er vor nie kunnen was.dan. Melusina die ir selbst zu irr heimlickeit gebawen het vnd kam an ein eisne tür do stund er vnd gedacht was im zu thon wer nach seins bruder worten. also do kam im zu sinnen vnd godachte das sein weib gegen im vntrwlich fur vnd büberey trib vnd villicht petz an sollichen end wer des sy laster vnd vnere het er zoch sein schwert auß vnnd sucht wo er mocht ein loch finden do durch er seins gemahels gewerb sehe vnd do durch er der worheit innen wart vn auß zweifel kunnen mocht vnnd macht mit seinem schwert ein loch durch die ture Ach wye werckte er im selbs do so groß vbel dan er verlor do durch alle früd vn lust diser zeit Reymond sach nu durch de loch hin in vnd sach das sein wy be in einem bad nicket saß vnd sy was von dem nabel auff auf der achte ein schön weiblich bild von leib vnd angesicht vnseglich schön-aber von dem nabel hin ab was sy ein grosser langer vientlicher würmes schwantze von blower lasur mit weisser silbere farwe vnd dar vnder silberin tröpflin gesprengt vnder einander als ein schlang ist. Wye Reymond Melusinen im bad sach vnd er zu mal vbel erschrack vnd in grossem zorn seinen bruder von im schickt wan er im args von Melusi nen sagt, das er aber nit befunden hat. Eymond do der dise grüselich vn̄ fromde geschöpl an seinem gemahel gesach-do wart er gar ser bekun mert vnd von allem seim gemunt betrubt und ersch rack auf der acht von disem gesicht vnd stund also von forcht in grossen sorgen das im d schweis vp. ging doch er besint sich vnnd vermacht das loch das er mit dem schwert gemacht het wider mit eim tunche lin vnd wachs vnd versach sych nit das es sein gemahel befunden het was er gethon het vnd kert sich do mit schweigent von dannen in grossem zorn vnd vnmüt vber sein bruder vnd er besigelte nun dis loch wol das niemant hin in mocht gesehen vnd kam do widder zu seinem bruder in grossem zom vn grimmikeit, do in der brüder sach kun men do gedacht er wol Reymond wer fast zornig vnd versach sich et het sein weib Melusinen an etwas vnerlicher tat oo sach vnd an vnt rwen fachen funden. vnd also hüb er an vnnd sprach.Brüder ich versach mich wol zu stund das euch euwer gemahel abgetretten het vnd euch nit mit truwen geleist hat Reymond sprach Ir leigent durch euwer maul vnd zen it sint em schentlicher man it sint zu einer vnseligen stund in mein haus kommen. vnd sagt mir von meinem gemahel nit arges dan sy ist from vn aller schant vnschuldig vnd gedenckt das ir euch schnell hebt vnd von ej. hinnen maché. dan solt it euch kein weil hie furbas vffenthalten es muͤst vch den leib kosten. vnselig sey die stund das ir pe herkomet das it hant ge schafft das ich ein sach gethon hab das mir woll möcht all mein tag zu schaden komen eilend bald von meinen ougen vnd kompt nit me wider zu mir die weil wir bed leben Reymond was so gar erzurnet das menglich sach vnd wol merckt das er fast von im selbst kumen was Der graff sach sein zorn vnd erschrack auß der mossen ser vnd reit schnelle hinweg wid heim. vnd was im leid vnd jomert in fast das er sin bruder so gar erzurnt vnd sind huld vnnd freuntschafft verlorn het, dann es dem graffen vom Vorst zu vnheil geriet vnd kam des vmb sein leben als is hören werdent. Also was nun Reymond in grossez vnmüt vnd hertzlich komer vnd besint sich des do er Melusinen bey dem ersten nam das er it so tür vnnd hoch gelobt vnd geschworn het das er sy an keine, samstag nimer wolt ersuch en noch niemant gehellen zu thon vnd wo er das brech vn ir sein gelubd nit hielt das er sy verlunt vnd niemer me gesehen wurd Vnn als er an ir also bruchig worden was vnd besunder er sich versach das sy wol west dz er an der eisnen tuͤr was vnnd sp wol gesehen het wann im vor kund sagen die wort so der graff von Poytiers mit im geret het de im Reymond sag te das er Melusinen gemahelt het vnd so lich Reymond diser sache aller begund eigentlich bedencken do begund er gar innicklichen erseuff zu vnd het in seinem hertzen groß iomer vnd hertzeleid vnd clagt sein grossen kümer hertzlich ser vnnd begund sprechen Ach der ellenden stund das ich armer man pe geborn wart. soll ich nun durch mein vntruwe verlieren die-dpe all mein freud- mein auffenthalt-mein kurtzwil mein trost vnd mein züuersicht ist. vnd per leide vnd iomer zoch er sich auf vnd leg te sich an ein bet vnd weint bitterlich vnd sprach Ach Melusina soll ich dich verliern so will ich doch durch die wust faren vnnd mich gantz von der welt zihen vnd ein einsidel werden, noch mich der welt gar nit mer vnderzihen. das trib et den gantzen tag vnd nacht on auff hörung bis mor gens auff den suntag fru vnnd wand sich nun hin nun her- nun ouff den bauch nun auff den tucken. nun stund er auff nun legt er sich wider nider also furt er ein olegliche weis das alle die sein in grossem k umer worent. doch so weste keiner was im gebrast In dem kompt Melnsina vn schlos mit item schlüssel die kammer auff vnnd gieng zu Reymond vnd schlosse wider zu vnd zoch sich nackent auß vn legt sich zu im an sein bet vn kust in vnnd omb fieng in gar tugentlich, sy befant aber das er gar kalt war vnd von leid vnnd vnmunt vngesunt was. sy sprach zu im Ollet liebster herr und gemahel wie gehabent it euch oder wie ist euch, sind it bloͤd od wy gebrist euch. forcht vch noch besorgt e uch nit ob it ioch etwas blod sint echt it euwerem gebresten wissen so will ich vch mit der hilff gots ernem Do dise red Reymond erhört do wart er fro vn gedachte sy weis villich te nit vmb die vntruwe die du ir beweisen hast-aber sy west es alles wy wol sy im nit des gleichen thet-doch thet sy es darumb das sy verstund das er noch keinem menschen nit do von sagt vnnd die sach im selbs behielt vnd vmb die sach groß ruwem het, doch west sy es alles wol als irre noch hoͤren werdent. Reymond sprach. mich ist ein hitz an gestossen als mit das etwan mer geschehen ist. vnd ist nun die hitz zu einer kelte wor den. Spe antwort im vnd sprach. Lieber herr das lassent euch gantz mit bekümern dann ir solt des bald genesen mit der hilff gots sy vmbfienge vnd hiels vnd kuste in gar lieblich, des freuwet er sich gantz vnd ward bald gesunt. Nün las ich dis beston vnnd sag furbas wie es Gosfroy mit dem risen gieng in dem land von Garande Er reit hin vnd het vn fraget menglich wo der rise wer dan er wolt in beston Also ward im der felp gezeigt do der riß auff wonet in einem starcken schlos vnd was der rif genant. Gedon ein grosser vigentklicher valant. Hoffroy der stund zu fuͤsse ab vnd that sein harnasch gering an vnd het ein grossen stehelen kolben den henckt er an sein sattelbogen. vnd gurt sein schwert vmb sich vnd nam sein glenen in sein hant vnd satzt sein helm auff vnd nam seinen schilt furt sich der mit gold köstlich was gezirt. vnd reit so ritterlich vn̄ wolgemu gegen dem felssen das mengklich wol verstund das er den risen mit vast besorget er gesegnet alle die seinen die in grossem trauren do bleiben vn in reiten müsten lossen. sy vernomen wol vor allen landes herren vn volck das dif ein so grülicher riß was. darumb sy in grossem kummer worent vn etlich der seinen ser weinten Gottroy der troste die sein vnd sprach. hant kein vnmüt dann mit der hilff gots soll ich den risen niderlegen vnd frö lich vnd mit guttem munt wider zu euch kumen. Dye sein sprachen alledas verleich euch vnd vns die görlich krafft-Goffroy reit auff den felst sen wolgemüt do lag das schlos hoch auff einem berg do reit et biß anni die brucken do schrey er von heller stim vnd sprach wer bistu du schem licher böswicht der mir mein lant so lang vnd vil gewust hat. vn mit vn den meinen so vil kümers zu gefugt hat. vnd ich kum noch enwill vö hin nen nit scheiden ich hab mich dan mit der hilff gots an dit geroch e vnd e ij. dich vberwinden Der riß was in dem obersten den schlos der sprach her ab an eim fenster vnd stief sein houbt heruß das was grösser dann ems grossen rindes houbt, do er Goffroy mit dem zan ersach do schatzt er in vernicht vnndacht in gantz vn nam in wund das er einig kam fur sein schlos in zu suchen. doch thet er schnell sein harnasch an vnnd trat herabe von dem schlos vnd bracht mit im ein stehlen sensen vnd brocht mit im drey Srof eisenen stangen vnnd drey hemmer in seinem büsen, der selb riß was. xv. schüch lang vn verwundert Goffroy fast sin grosse lenge. abet er was vnuerzagt vnd forcht sich nit vn schrey in manlich an Der tis sprach wer od' wanen bistu Goffroy antwurt Ich bin Gottroy mit den zan-vnde wer dich dann du muͤst dein leben hie lassen. Gedon der rif antwurt. Du vnseliger mensch ich schlunge dich eins striechs zu tod wolte ich aber ich erbarme mich din wan du ein iunger mann bist vnd vast gering vnd reite wid von hynnen vnbekümmert Gottroy sprach Du solt dich meins iungen lebes gantz nit erbarmen. erbarme dich aber deins lebens dan es soll bald ein end haben von der hilff gots vnd von meinez schwert, das so scharpff vnd wol geschliffen ist Der red achtet Gedon gar lutzel. Boffroy schrei in aber an vnnd sprach Nun wer dich so liebe dir dein leben sey-vnnd do mit reit Gottroy hindersich. vnd schlüg sein gleuen vnder sein arm dy do starck vnd michel groß was. vn̄ rant vff den tisen was das pferd erlauf fen mocht vnd traff in auff die brust das er in gantz vff die erden stachvnd velte- vnd viel der tis so vngestumiglichen nider auff die erden das die erd do von erbidimet-der tis stund gerings wider auff vnnd was gar ser erzurnet datumb das er gefallen was von eines ritters einigen stos. Der riß zucht sein stehlen stangen vnd schlüg gegen Gottroy der ietzut ander werbe begirlich auff in tant vnd erlampt im sein pferd vnd schlüg im bede fördre bein ab dan er linck was das das pferd zu der erden viel Goffroy der sprang von seinem pferd gering vnd zucket sein schwert vnnde lieff den risen an vnd gab im einen manlichen schlag do mit der risen dr fense von der hant viel Do zückt der ris die stehlen stangen vnd schlüg Goffroy so starck auff sein helm das er do von vil bald vnder dez helm er doubet wz. Gottroy der sties sein schwert wider in die scheiden vn̄ sprang zu seim pferd gering vnd zucket sein stehlen kolben von dem sattelboge vnd schlüs do mit dem risen sein stehlen stangen von der hannt-der ris zúckt der hamer ein die er in dem bůsem trûs vnd warff von aller sterck zu Goffroy das er im do mit sein kolben vond der hant warff. Der rif buckt sich nach dem kolben. Gottroy zucket sein schwert wider vnd schlug den tisen die hant vnd dye aem ab von dem lieb. Der riß erschzack des schla ges gar ser und zucket sein stangen vnd schlüg aber zu Goffroy dennocht mit der einigen hant. do weich im Gottroy aus dem streich vnd also viel er der nider auff ein knuwe. do schlüg in Gottroy mit dem schwert auffe das ander bein das er vff die erden viel. Der tis schrey vientglichen vn rüfft seine göt ann das sy im zu hilff kemen. Gottroy zuckt aber ein slag vnd schlug den tisen auff sein helm ein so starcken vngefungen schlag das er dem tisen den helm vnd den kopff zerspielt das er schnelle tod do lag Also toͤttet Gottroy den vngefungen tisen anff de plane. Wye Gottroy den tisen von Garande erschlüg zu tod vnd er do des tisen horn blies vnd das die seinen kement. dans les lʼauteur de nouveau de ses Votre F S.H.F.P.P Londres Nd hauwe im sem riemen auff vn̄ schlung im do mit seinem schwert sein kopff von seinem leib vnd blies do sin heidisch horn. do koment die sin zu im vo dem schlos in die matten do der riß zu Goffroy in gerret ten was vnd do sy Goffroy gesunt vnd wolmögen funden wurden sy auß der mossen fro vnd do sy de grossen vngeheuren man sahen do begunde sy set wundern wie er in mocht vberwinden vn fragten in wye er in het oberwunden. dat zu antwurt er-ir moͤgent wol gedencken wie ich in vberwunden hab, dan ich kunt oder mocht im nit entwachenn do er erst an mich kam vnd do mit das ich muͤst mein leben erretten habe ich in durch die hilff sots vberwunden als ir das sehen mogenn sye danckten tot 8at ser von hertzen vnd giengen in die festen die gar 8roß vnd starck was. vnd erschullen die mer vber alles lant vnd grosse freud umb des risen tod vnd Gottroy ritterlich getat Zü stund schickten Gof frois diener ein botten gen Vauent vnd schrybent Reymond die groß vn ritterlich getat Do nun Reymond die mere vernam er wart it gar ser vn aus der massen fro-des des gleichenn Melusina die gab dem botten ein reiches bottenbrot Reymond der schrib Gottroy ein brieff bei dem selben botten vnd vnder anderem schrib er im das Froymond sein bruder in de closter zu maliers ein munich vnd geistlich angeleit worden wer. Dis schri ben im aber miß riet dan er des vmb leib vnd güt vnd vmb den liebstenn gemahel Melusina kam als ir hören werden Nun was Gottroy in de land zu Garande do im iung vnd alt vnd menglich grosse ere an thet von sei ner türen ritterschafft wegenn so kumbt her geritten ein bot der im von fremden landen botschafft bracht vnd ein brieff dar in er verstund das in dem lande Norhombelande das leit in dem kunigreich Norwegen do wer ein grosser vngeheuer tif vnd valant der alles lant vnd it vmbsassen verherget vnd kriegt vnnd batten die landes herren all Gottroy das er vmb gots ere willen vnd durch seine türe ritterschafft wolt so wol thon vnd im dar in zu hilff kummen so woltent sy euch als für ein naturlichen herren hulden vnnd halten do nun Gottroy die botschafft in dem brieff vnd auch von münd des bottens verstanden het-do antwurt er dem bot ten vnnd sprach Sag in das ich durch keins gütz willen noch vmb leutnoch vmb lant zu vberkümen die sach nit thon will, sunder von erbermd wegen das die leut also verherget werdent vnnd aber from leut sint, dar rmb so wil ich mein leib vnd leben dar an setzen vnd mit der hilff gortes den tisen vnderston vnd sy der grossen beschwetung entladen vnd ruͤste sich Goffroy mit dem zan gantz zu vnd wolt schnell vnnd on auffzug gen Norhembelande faren wan im sein hertz müt vnnd sin auff hohem brieff auch witwen vnd weisen zu beschirmen vnnd alle vngloubig vnderston zu vertriben vnd zu vertilgen vnnd also er in diser vnmuss was vn sich auch also richtet auff das mer zu sitzen. wye Gottroy botschafft kame das sein brüder Froymond ein munich zu Maliers worden wer darumb er fast zornig wart. Votre très-de-même E sont donné un autre nom est Toutes de la voir deux ou trois rue deux de la VO kombt im ein bott mit einem brieff von seines vat gter geritten vn hat im Reymond sein vatter geschry ben das er vnd Melusina sein frowe vnd muͤter gesund vnd von den gnaden gottes wol mogen werent auch das sy von sinem bruder vil geglucks vn̄ eren vernemment vnd auch so were Froymond sem brûder in ein geistlich leben gangen vnnd ein munich worden zu Maliers in dem closter Vnd begert also Reymond sem vatter an seinem schriben. auch von im zu wissen was seine furnemmen vnd meinung wer furbas zu thon oder ob er in kurtzem icht willen het wider heim zu land keren oder nit. Do nun Goffroy verstund das Froymond sein brüder in ein geistlich leben gangen vnd ein munich worden was do wart er von zorn bleich vnd grimmig vnd schaumbte als ein wildes schwein darumb alle die do bey im worent müstent vor forcht schweigen vnd getorst niemant nicht mit im gereden. also hüb er an vn sprach gar zorniglichen Die schnellichen bösen munich von Maliers die hant mir meinen brüder verzoubert vn mit verleckerten worten auch hin derkümen vnd hindergangen, das er ritterlichen orden verschmocht hat vnd ein munich worden ist das soll in meiner wol entschiessen vnd ich wil e 4 angendes das closter vnd alle munich in dem closter darumbwerderben vnd verbrennen. Der bot von Norhombelande der sein also warttet do d' sinen grimmen zorn ersach vnd er verstund daser ein so groß vbel vor im hatte zu volbringen als er auch leider thet als ir hernach hoͤren werden do begund sich der selbig bot set förchten. also hunb Gottroy an vn sprach zu dem botten Bot du solte nit von hmnen scheiden, dan sunder mein hie warten biß ich herwider komme das auch als ich hoff in kurtze geschehen soll. dan ich gar bald herwider an dise ende zu kommen vnd mit dir gen Norhombelande zu faren. auch den risen vnderston vnd den frumen luten zu hilff kummen willen hab. Der bot hat in so zornig gesehen das et nit anders torst sprechen dan herr ich will euwer hie wartten vnd von hinnen nit scheiden ir seit dan vor widerkumen dan Hoffroy was ein zern glicher grundelicher freisammer man vnd do bei fast vnd zu mol starck vn wol mögend seins leibs. Gottroy sprach zu senien dienern. it solt schnell die pferd zu bereiten. also sasse er auff vnnd reit eilende bis das er senn Maliers zu dem closter kam. vnd das geschach auff einen zinstag Goffrop dem kam der abt vnd alle couent engegenn vnnd worent alle seiner zu kunfft fro-die selb freud aber schnell em end nam dan Goffroy was grimes zorns vol vnd sprach zu dem abt Ir vnseligen munich warumb habt ir mein brüder also verleckert vnd hinderkummen das er ein munich wor den ist vnd der ritterschafft verlaugnet hat daran hant ir vnweisglich gethon. vnd hant euwern tod beiaget, dan it müst darumb all verderben vnd euwer leben datumb geben. vnd er begund gar ser zornig werden vn̄ von grimmikeit sein zen in einander beissen Der abt vn die munich begunden vor grosser sorgen schwitzen vnd zittern. Do antwurt im der eintige dörecht abt vnd sprach Herr das ist mit durch mich geschehen dann er ist selbs von andacht bewegt worden do durch in disen orden vn closter kommen vnnd euwer brüder stet hie gegenwertig den fragt selbstes also sey oder nit Freymond sprach lieber bruder ich sag vch furwar vn by meinem eid das ich niemans dan allein minen rat vnd willen gefolget habe vnd mein schuld ist das ich hie ein munich worden bin vnd ich hab mich nit bessers verstanden noch zu thon gewist dann ich willen hab hie fur vch got zu bitten vnd fur mein vatter vnd müter vn bruder auch alle vnser fordern vnd es ist auch meins vatter güter will gewesen vnd meiner müter-Goffroy was vol grimmes vnd zorns vnd halff gegen im kein red vnd stund zu füf ab von seinem pferd vnd beschlos das closter allent hal ben vnd die munich dat inn vn̄ lies im bringen groß houffe strows heus vnd holtz und lies es als an ein ort legen des closters vn̄ auff ein huffen tragen vnnd gegen dem wint anstossen mit für die munich werent alle in die kirchen geflohen die selb verbrant nun gantz vnd die munich dar in Also verdurben, die munich nu all von fures not. bede iung vii alt also das nit einer vnder den munichen allen lebendig bleib dan das sy all als ir ge hört hant iemerlichen vmbkoment gantz vnd gar vnuerschult vn auch vnuerdient. das doch einem solichen vernamtten ritter zu mal vnerlichen was. do durch er seinen vattet vnd sein müter gar grosser kummer vff stu de vnd in grosses leid vnd vngeuelle koment. als ir das harnach bas ver nemmen werdent, des selben vngeuelles dise getat gantz ein vrsach wz das Goffroy das closter vnd die munich in dem closter verbrant. wie Gottroy Maliers vnd alle munich mit dem closter verbrant. voor thien GOnun Gottroy seinen zorn verricht vnd auch seinem bösen willen volbracht het an ꝺez closter vn auch Van den munichen die er so elentglich hett verbrant vnd werderbet vnuerschuldet namlich den abt vn̄ dar zu hundert municht Do begund in sein grosse sund vnd missetat ser ruwen-das selb aber des abt vnd anderen den munichen vil zu spot was. vnd al Also scheid er auch von danen in gar grossem leid vn̄ zorn vnd schalt do sich selbs nach dem vnd in gedaucht das et sich gegen got auch den munichen vnnd an den wirdigen gottes haus verwurcket het. vnd also het Gottroy von grossen leid vnd wirdermüt schier verzwei felt an im selbs vnd reit hin gegen dem land gen Garande do er den bot ten von Norhombelande hatte gelassen, der selbe sein hett gewarttet do selbs. als in auch Gottroy hette geheissen Do der bott Gottoy kummen sach do wart er zu mol kro vnd Goffroy wolt pe den sachen dy er zij ton zu gesagt het nit abstan vnd seinen worten genung sein vnd ruste sich zu vnd er wart von allem volck zu Garande wol entpfangen doch blieb er nit lang vnd sasse mit dem botten zu schiff vnd auff das mer vnd furend von land mit iron auff gerichten segelen vnd hetten nach allem gefallen glucklichen wint vnnd furent hin gen Norhombelande Dises als lossenn wir aber bleiben vnd koment wider an die fordre history wey es mit Rey mond vnd Melusinen ein gestalt gewan Reymond der was zu Vauent do er auch gern vnd vil was vnd was Melusina by ym vnd ein mol so sy ob tische sitzen so kompt ein bot vnd der gruft den herren vnd sy alle vnnd et sch weig do mit. wann er nit gern sem botschafft sagen wolt dan sy nit fro lich sunder erschrockan was Reymond fragt in zu stund was mer er bre cht-der bott verhielt die botschafft so lang er mocht doch zu dem letsten sprach er Herr min Botschaft muss ich euch sagen, aber ich ton es nit gern Euver kind eins ist leider tod Reymond antwort vndsprach wie kumet das welches ist es vnder meinen kinden Der bott antwurt vnnd sprache Es ist Froymond Er antwurt aber vnd spracht Lieber bot ist im cristent liche recht gelanget oo nit. Der bot antwurt vn sprach Herr nein dan kei nes cristenlichen rechten er leider bekümen mocht. vnnd ist verbrunnen in einem closter zu maliers mit den munichen die auch verbrant sint Rev möd sprach Lieb bot sagt mir das gantz wy dis sach ergangen sy-dan ich mich des lenger int beraten will. Der bot erzalt im Goffroys missetat dy er so fre uelich begangen het an de closter, an der abt an seinem brüder Froymond vnd an allen andern munichen. vnd wie et in verweis das sy sinen bruder vöschlichen verweisen vnd betrogen vnd hinder gangen hetten vnnde swaß im die munich zu antwurt geben hetten vnd wie er dy tür vnd thor gätz verrigelt hat mit holtz mit hew vnnd strow. gegen dem weint do einen hauffen macht vn die munich do in beschlos vnnd das closter entzundet vn sy vn das closter gar verbrant Do Reymod dise hertte mer horte vn vernar. do sprach er zu den botten Lieber bot acht das du mit warheit vmb gan ses vn kein vnwarheit furest Der bot antwurt vnnd sprach Herr es ist lei der war dan ich hab dy hoffstat des closters in füre gesehen Do Reymond dise mer hort vn sy vernam do wart er gar sere erzurnet vber Goffroy vnd vo8antzen seinen gemut bewegt. er sah auff gar schnell vn en auffzus. vnd reit selbs gen Maliers. do horet er in de land vn allent halben auch in de dorff groß clag des closters vber Gottroy Er kaz vff dy hoffstat do sach er das closter vnd alle munich gantz verbrant. do wart er so zornig dzles aus der massen was. vn̄ so vil das er sein selbs engalt. darnach als ir ver nemmen werdent. Er trouwte fast vnnd möcht im Gottroy werden noch seinem begeren er wolte in eines bösen todes schaffen getöt werden. vande sasse in grossem zorn wider zu rof vnd reit heim gen Vauent vnd kam de noch des selben tages dar vnd do er vom pferd stund do gieng er in ein kammer dat inn beschlos er sich. vnd clagt do gar ser sein groß hertzenleid vod iomer vmb das groß vbel Goffroy hat an dem closter vnd an sei nem brüder vnd auch an allen munichen begangen die do in dem closter worent die verbrant er vnd vieng do an vnnd clagte daß vbel so er selbst am graffen von Poytiers seinem vettern begangen het- wie wol er das wider seinen willen was vnd das er darnach ein merfey vnnd gespenste zu eim weib genomen het vnd zehen sun von it gewunnen vn petzund de einen sun so erbermbklichen verlorn het vnd von sinem bruder so iemerlichen verderbet. auch sprach er sol dan Gottroy ymer gütz gethon dar zu hat er aber nicht wol angefangen vnd hat ein grosses mort begangen an seinem brüder- vnd so vil geistlichen munichen vnnd gedachte in seinem gedancke es ist gantz em gespenste vmb die weib das mage ich gedencken wann sy also in dem bad sich erzeigte ein halber mensche vnnd ein halber würmb was, das doch ein grüseliche vnd vngehüte angesicht was Als Reymöd nu in disen gedencken vnd in grossez vnmüt was vnd lag do entschlos Melusina die kammerthure wan sy auch den schluͤssel hatte. vnd gieng hin in zu im vnd siengent mit ir ritter vnd knecht frowen vnd iunckfrowen vnd fundament also Reymond ligend noch in seinen cleidern vn gewand auff dem bett Reymond sach sein gemahel kunnen. vnd er wasso in grossem vbermüt vnd vngewonlichem zorne. do mit er erwarb seine groß herrzleid vnd einen langwerenden rüwen vnd en iemerliches ruwi ges scheiden als ir hören werdent. Melusma die tugentreich vnd hochgeborne Furstin hüb an gar weissiglichen vnd sprach zu Reymond item semahel. Du solt dich nit so vbel gehaben vnd dich selbs sere betrüben noch bekümern vnde sach der du selus mit schuld hast noch die gebessern macht. dan du soit gedultig sein in dienem grossen kümer vnd leiden van es got befelhen-der auch alle dmg volbringet nach seinem willen vn dez seinen willen niemant verkeren mag. der will villicht das wur disen kum mer vnd hertzeleid sollent haben. vnd do mit ablegen unser schuld vnnd misserat vnd was auch niemant wider bringen mag, das ist weisglich ge than das man das geringes faren las. vnd ob Gottroy gesundet vn missethan het an dem gotz haus so er do verbrant het vnd verderbt gewinnet er ein rechten ruwen So hoff ich vnd getruw zu got er mög es ableg en-besunder mit warer reuw vnd rechter beicht vnd ein gantzen willen zu widerkeren als ich getraw das er alles gewinnen soll. dan die erberm de Sottes groß ist vnd begert gar nicht dessunders tod-mer das er wil das der sünder leb vnd sich beker. Melusina die retre gar wol vnd weißglich Ober Reymond las do in so grosser grimmikeit vnd so vol zorns de alle vernufft von im scheide. vnd nit müglich was das er icht güts reden möcht. Als vns das auch bezuget Senneca der do sprich. Tratus til nisi Crimmis loquitur Der zornig mensch redet nichts dan das got lasterlich ist. Er sprichet auch furbas Melius est iram vincere tacendo quam loquendo. Est ist besser den zorn zu vberwinden mit schweigen dan mit reden. Hye Reymond von grosser grimmikeit vnd zorn von Goffrops missethat wegen Melusinen vor den lüten verweisse das sy ein merfey were vnd ein würmbe. M Londres de Votre V. P.P. de la fois que les Eymond gesach sein fromme frowen schalklich vnd zorniglich vnnd hochmuntiglich an vn̄ schweig ein clei wil vnd hunn do an vnnd sprach do vor in allen Hey du böse schlänge du schembcher wurm, dein some vn̄ din geschlecht thunt niemermer gunt. Sich was schon nen anfangs dein sün Gottroy mit dem grossen zan hat gethon vn dr et hat seinen brueder vnd also hun dert municht vnd einen vnd das schon gots hause verbrant vnd lasterlich verderbet. vn besunder meinen sun Froymond. de ich do von hertzen lieb hat. Vnd ich bin do gewesen vnd hab es alles selbes mit meinen ougen gesehen. Ach tot Reymond wie hast du dich do vor alle vernunfft verlassen vnd liest vmb schentlicheit in dit so gewaltiglichen tichen was solltest du d verwissen der es alls leit was als dir, dpe dich so lieb vnd schon hett. vnde arges gegen dir nie begieng vnd vber sollich gelübde vnd eyde die du ir geschworen vnd gelobt hast. vnd sy dir auch von allen sachen sagt das ob du ir nit hieltest dein gelübde das du sy wurdest verlieren Reyn-ond dein geluckte dein heile dein selde vnd alle dein freud mût vnd ere sollent leider petzund ein end haben vnd nemen Melusma do dpe höret dise wort do erschrack sy auß der acht ser von gantzem itez hertzen das sy sich vff den fussen furbas nit enthalten mocht vnd viel strackes nider vff die er den vnd lag aldo bey einer halben stunden lang. Die herren vnd die die ner erschrackent auf der massen ser von den worten die sy gehöret hettent item herren zu it reden vnd noch met do sy sahent die frowen so sch nell vallen vn so gar von allen krefften kumen Sy nement vnd tichtent sy auff vnd schuttent ir kalt wasser vnder ir angesicht mer den zu funffzehen malen, das sy doch zu letste wider zu it selbst kam. Wye Melusina von grosset ammacht vnd betrübtem iomer nider viel. vnd sy wider zu ir selbst kam, was sye do mit Reymond rett vnd auch mit etli chen item landes herren von item hin s. heiden vnd auch horribels ires suns wegen der die drey ougen hett. ou O hüb sp an erbermlichen vn̄ sprach Och 8ot ach got Reymond we mir das ich dich mit augenn pe gesach we mir das ich an diner schöne vnd geber de so vil geuallens pe gewann das mutus gott geclaget sein vnd we mit das ich dich bei dem brun nen pe geuant. we mir das ich deinen schoͤnen leib ve entpfieng. we mit des ellenden dotes das ich dein kuntschafft oder liebe pe gewan. we mir der stund vnd des augenblickes das ich dich mein pe gewaltig machet habe dein grosse verretery vnd falscheit, dein falsche zungen-dem zornlich gri me red vnd verweisen die hant mich so in ein langwerend arbeit vnd not gesetzt dar in ich bleib vnd sein müs bis an das end des iungsten tages vnd bis got vber die sebendigen vnd dotten wirdet richten Du schemlicher erlöser meinendiger böswicht vnd schalck. vnd auch aller boßheit vol. du meynendiger vngercruxer ritter, wie hast du mir gehalten. wye hast du so lesterlich dein gelübde dein sel vnd ere vbersehen-noch het ich mich gelitten in dem das du mich im bad hettest gesehen wann du dit das heimlich behielste vnd das niemant anders das offenbar mach test vn der böse vihent die weile der es nit enwüste. do schatte es doch mir nicht. Aber seit des mols das du dz nu selbes hast offenbat gemacht so mûs es dit an leib vnd an güt an glückt vnd selde vnd auch an eren missegan Das kompt dir alles von deinem vatschen meynende eyd-vnd deiner grossen missetat die du an mit armen frowen so gar lesterlich hast begangen dan ob du mir gehalten vnd dein gelübde geleist hettest vff recht vnd frommedlich, so were ich naturlichen bey die gewesen vnd be liben vnd als ein ander natürlich weib gestorben. vnd der erden befolhen worden. vnd wer mein sel von meinem leibe gewislich zu der ewigen freud kommen Nun muss mein leibe vnd ouch mein sel zu diser stund hy in in lyden vnd in arbeit und in grosser pein sein vnd beleiben bis auff den iungsten tage. Vnd du hast nun dir selbes erworben das dein leiden kunmer vnd arbeit petzund anuohet vnd wirdet die sere miss-son Vnd dein land wirt noch dir weit geteilet. vnd nymer mer zusammen kunnen in ein hant Etliche deins geschlechtes werdent auch vngeuellig vnnd niemer mer fride gewinnen Nun habe dein furbas acht. dan ich die furbas kein geselschafft nymer mer geleisten mag. das mir doch schwer vnser leid ist. Melusina dy vngemüte naz mit traurigen gemüte drye landes herren vn de futet dy besund' zu Reymond vn sprach Reimond an mir ist nu kein blyben mer Horribel vnsern iungstenn sijn denn solt du nit lebendig lassen, dann in zu stund an noch minem hinscheiden dörten vnd verderben. dann er hat drie aegen an die welt brocht vnd ob er lebendig bleibt so mocht in dem Santzen land von Poytiers van grossem krige so do wurd niemer mer korn noch anders gewachsen vnd er wurde es gar verwusten vnnd sein bruid wurde et alle zu rechter armut bringen vnd alle sein freunde vnd die sei nes geschlechtes sint wurd er all verderben vnd zu armut bringen. Aber vmb den vnmüt den du hast vmb das Goffroy das closter vnnd die munnich verbrant vnnd verderbt hat soltu wissen das es auch vber die munich von got durch it sund willen also angesehen ist, dann sy nit also ein geistlich leben gefurt hant vnd manherley gethon hant das de sy solten vermitten haben vnd befund' du mer gehöret hast das vmb eins sunderß willen etwan hundert verderben. vnd sy hant aren orden vnd regel vbel gehalten. vnnd weist das Gottroy das clostet wider wurt lossen bauven köstlicher vn besser dan es vor pe gewesen ist vn wirt besset vn auch an d zal mer münich dar in besorgen dan petz dat in gewesen sint. vnd wirt d. closter reilich begabenn. vnnd Hoffroy wirt noch vil güts thon so er alt wurt Aber eins sag ich dir ee dan ich von dir scheiden wil das du dy din vn de so noch vber vil hundert iozen noch dir kunnen sollent wissen wan mich sicht in dem lufft schweben ob dem schlos Lusimien-so sollent ir gewiß sein das des selben iors so wurt das schlos einen anderen herren ge winnen. vnd ob man mich in de lufft nit erkennen kan, so wurt man mieh aber bey dem turstbrunnen sehen vnd diß geschicht alle die weil vnd das schlos in eren vnd bauwe bestat, dan ich meines tauffnamens auch ein teil an das schloß geleit han besunder vmb den fritas vor ee das der herre des schlos soll geendert werden. Aber das ich das schlos lossen soll vnd do von auch scheiden muß das benimbt mir all freud vn bringet mir grosses trauren doch so muß es sein vnnd mag auch leider anders nit ergann Reymond do wir zu samen von vngeschicht koment do funden wir bede eins an dem andern freud lust vnd kurtzweil. ach got das gerat sich nu zu leid vnnd zu kummer zihen vnser freud ist verkert in groß touten-vnser sterck vnd krafft ist verkert in ammacht. vnser woll gefallen in ein groß misseualien. vnser gelück in vngeuel. unser seld in ellend-vnser sicherheit ist bekert in grosse sorg. vnser friheit ist verwandelt in ein dienstbarkeit. Wyie Melusina so iemerlich clagte ir vngeuelle vnd das scheiden das sye thun muͤst van Reymond vnd wie er sy vmb genaden bat vnnd beide von hertzen leit nider vielent. 3 des Ein Sommerendre. Sos mêmes nouvelles. Is kümet von glückes zu uall das einen hoͤhet den anderen nyedert Ober du bist selber schuldig dat an vnd von diener grossen vnworheit vnd vntruwe wegen so wirdest du dein liebstes hertzen heb ver tieren vnnd vmb sy kummen Melus na sprach aber Nun mag ich nit lenger beleiben aller liebster frunt Reymond. got verzihe dir dein grosse missetat dpe du an mir begangen hast. dan durch das so leid ich pein bis an den iungsten tag des were ich durch dich erlösset wordenn. Ach got nun muss ich wider in leiden vnd in künmer von dannen ich kunnen bin. Reymond do der dise clag gemerckte vnd gehörte und der hochgebornen Furstin seines liebsten gemahels hin scheiden begund betrachten. bedarffte niemant fragen ob er icht sere dor durch betrübet wurde. ja er besunder zweyfelt vnd so ser vnd vber alle acht vil vnd fast, das es vnmuglich zu schryben vn zu sagen were. vii er mochte von grossem her tzenlicher leid vnd iomer nicht em wort mer sprechen, dan in bedauchte f. i. das sein hertz alle ougenblicke von grossem schmertzen vnd leid billich brechen solte, das er auch von got von hertzen begert het. Reymod stud auff vnd gieng zu Melusinen mit iemerlichen geberden. vnd vmbfienge Melusinen sinen aller liebsten gemahel-vn kuste sy kleglich mit grossen betrubnissen vnd weinet bitterlichen. vnd von grossem bitterlichem iomer vnd vnusspruchlichem hertzeleide das sy beyde hetten des scheidens halb vielent sy bede stracks nider auff die erden. wye Melusina darnach sy wider zu it selbes kam aber bitterliche clagte je hin scheiden. vnd machet do ir testament geleich als ob sy sterben solt le reste de ses de la riviere 4 Lun De landes herren vnd hoffdiner vn die edelen fro wen vnnd die junckfrowen begunden ser traurenvnd huͤbent sy do beyde wider auff- vnd do sy wider zu innen selbst etwas worent kunnen, do weinten sy beyde hertzenklichen ser vnnd alles volck mit innen inniglichen. Do stund Reymond auff vn viel fur sy nider auff seine knuwe vnd bat sy fleissiglichen das sy im das verzihen vnd vergeben wolte. das er so schwerlich vberfaren vnnd sich selbst vberdacht het. Melusma sprach vnd antwurt Das soll noch mag nit sein dan es got nit also geordinet hat vii mûs anders zu gan dan vns beden eben oder lieb sey. Doch lieber Reymond vergis deins suns Froymonds aber deins runs Reymo des welest nit vergessen dan der selb soll graff im Vorst werden an dins bruder statt auch gedenck ann Dietherich dein iungsten sun der noch an der armen ist, dan er zu Portenach vnd zu Rotschelle herr sein vnnde wer den soll, dan er auch noch gar ein teuer ritter werden mus des gleichen alle die sune die von im koment namlich hoch türe vnd starck ritter wer dent. vnd welest lieber frunt auch alle zeit got fur mich bitten dann ich auch dein nit vergessen will. du solt auch von mir noch trost vnnd hilff in deinen nötten warten sein, doch magstu mich hin fur in weiblicher natu re vnd gestalt nit mer gesehen. Melus na die sprang mit ebnen fussen me ein venster vnd lügt do hin auf vnd wolt doch, nit von dannen scheiden on vrloub der landes herren vnd alles hoff gesinds als ir hören werdet Nun sprach sy aber furbas zu Reymond vnd gesegnet in vnd sprach Ge segne dich got mein hertz. mein lieb. mei gewore rechte freud. Gesegne dich got mein zeitliches wol gefallen. Gesegne dich got min holtseliger aller liebster gemahel. Gesegne dich got mein köstliches kleinet das ich so suͤsse vnd so lieblich erzogen hab. Gesegne dich got mein susse creditur Gesegne dich got mein lieb min freud vn alles was ich in diser zeit liebe hab. Nun Gesegne got den gütten den schönen vnd edelen iungling de guͤtten sussen vnd mein ausserwelten holtseligen liebsten gemahel vnd mein susser bül vno auch mein freudenticher man. Gesegne dich got min fruntseliger herr vnnd susser hort Gesegne dich got mein auffenthalt mein kurtzwile mein schimpff mein schall vill mer dan tausent mal-ach nun ge segne dich got mein aller liebster trost vnnd mein hort in meines hertzen grund'Gesegne euch got alles volck. Gesegne dich got das schlos Lusi nien das so fein vnnd so schön ist das ich gemacht vnd selbs gestifft habe-Gesegne dich got du susses seiten spil. Gesegne dich got aller breiß vnder diser welt-Gesegne dich got alles das einer frowen wol gefallen mag. Gesegne dich got mein aller liebster frunt der mein hertz gantz hat besser. Wye Melusina Reymnod gesegnet vnnd alles volck vnd weynende vnd schryende hinweg schied. f ji. V O nun Melusina dise wort alle volbracht vnde do tet sy vor inen einen sprung vng sprang gegen einem wenster vnd schos also zu dem fenster aus vnd was zú stunde eins augenblicks vnder dem gurtel nid wider ein vientglichet vngehuer grosser lannger wurm worden, des sy sich fere alle verwunderten. den niemant vnder in allen sy vormals also in dem stat gesehenn noch vernomen het dann allein Rey mond O der ellenden stund do er mit ir zu stoß kam von Hoffroys wegen als it gehört hant Melusina schos hindannen durch den lufft gar schnell als sy flug vnd vmbfür das schlos zu dem dritten mol vnd lies zu ieglichen mol em grossen schrey gar zu mol erbermbklich vn schos also durch den lufft hin schnell das sy in kurtzem alles volcks niemant sy me gesehen mocht-Reymond stund aldo bey den seinen vnd was in grossem vnseglichem leid vnd in grosser qual er schrey vnd weinet bitterlichen. vn rufft im selbst sein loͤck auß vnd flüchet dick vnd vil der stund dar an er pe boren wart- vnd do er vor leid so vil sprechen möcht do ruffte er vn spra che Nun gesegne dich got mein schöner gemahel mein liebste freundin aller selden ein kron-Gesegne dich got mein gluck vnd gesuntheit-Gese gne dich 80 du mein susse meisterin. Gesegne dich got mein freude vnnd riechtum. Gesegne dich got mein kurtzwil. Gesegne dich got aller mein schimpff vnd schall. Gesegne dich got von hohem breis die ich lob vnd preis. Gesegne dich got mein weyb vn gemahel. Gesegne dich got min holtselige fraw. Gesegne dich got min susse blüm Gesegne dich got min rosse vnd viol vnd aller blumen susser geschmack. Nun sint alle mem gutten zeit vnd tag vergangen seit ich dich nit mer gesehen mag we mit das ich ye geborn wartt. Hye Reymond Melusinam so von hertzen clagt vn Horribel it sun ersteckt wart vmb das nit arges von im entstunde. FJ Monsieur de Eymond der clagt sich also vnmessiglich vast das sein vnd wer das sach d'muͤst mit im clagen vnre wei men dan auch sust grosse clag was in allen item lan den vnd anderswo wo man sy ve erkant het. Besunder clagt er gar ser das von seiner missetat wegen er sy verlorn het vnd ir niemer mer bekumen moch te vnnd setzt es so schwer zu herrtzen das inn dar nach niemer kein mensch frölich sach bis ann sein end Doch so worent do sollich weiß redlich leut die in treͤstent vnserckten in vast in seinem kumer vnd leid vnd sagten im vil schöner hübscher f 3 beispil es wer von einem oder von andren so zu der sach diente vnd sich sin kumer vnd etwas geriet leichtern Also hüb sy nun zu stund einer sei nen dienern an vnd sprach Herre wissent it was euch euwer frow Melusina geratten hat mit euwerem sun Horribel das ir inn hiesent tötten, ob ir echt nit wellent dz als land vderbet werde Reymod antwurt vn sprach Lieben freund was sy mir oder euch geraten het oder befolhen das vol bringent on auffzug nach euwerem willen vnd gefallen Reymod der be leib nit lang an dem end do sy mit im retten. den er gieng vnd beschlosse sich in ein kammer vnd furt do vnsegliche clag die ich nun zu mal vmb d' kurtze willen nit schrib. Die hoffdiener wolten ye Melusinen irrez rat volgen vnd wolten fur komen das groß vbel so von Horribel item sun entsto solt vnd nomen den knaben vnd leiten in inn ein keler vnnd verstopfften alle fenster vnd trugen nosses hew vn strow zu vnstiessen do das mit für an vnd ersteckten in also zu tod. vnd liessent in do mit einer bor zu richten vnd bestatten in als ob er von im selbstod were vnd trugen in zu der kir chen vnd schiedent do wider dannen Do nun die volbracht was do was Reymöd on vnderlos in grosser clas vn hertzeleid vnd leiden vande den verlust seins liebsten gemahels vnd gar vil vnnd dick der stunde das er ve geborn wart vnnd volbracht ein sollich iomer das es niemant gesprechen oder gelesen noch geschreiben kund. Nun het er zwey iungekint dy doch beide an der brust im schloß lagent vnd ir ammen hetten die sahent gar dick zum angender nacht vnnd spote das Melusina kam in die kammer do die kinder lagent vnd huͤbe eins noch dem andren auff nemlich Dietherich vnnd Reymond vnd wermbt sy gegen dem für vn fügt sy lieblich. diß sahen die anmen gar vil vnd dorsten doch vor forcht mit vff ston noch mit ir reden-doch sagten sy das Reymond item herren-des war er vor hertzen fro vnd gewann dor durch ein Hoffnung das er sein liebsten gemahel do durch wider bekumen möcht es mocht aber nit gesein. sope Melusina nach item hinscheiden nachts dick wider kam vnsere kind seigte das es die ammen sahent. et le Vwuͤchs das kind Dietherich so vast vnd leite zu das es eines monates mer wuͤchs den kein ander kint in dryen-das die leute vast sere verwunderte. doch meinent etlich das es darumb were das in sin muͤter selbest sougte. Dises las ich nun also beston vnd sag wie nun Goffroy in dem land zu Garande als vor stot zu schiff gesessen was vnd fuͤr mit dez botten do hin so vil vnnd so lang bis das er in das P land Norhembelande kam vnd zu land sties, die erschal durch das lant Die landes herren all sambt koment zu im vnd entpfiengen in schön-vn datten im grosse ere an Vnd also erhalte im der landes herren einer-d ein mechtiger herr was, die grüseliche getat die der rise teglich volbracht vnd so gar stoltzen man vmb bracht. Besunder er eines emigen tagen vn auff ein mal namlich wol hundert ritter des landes auff ein stund erschlun ge. vnd er gar vil des gemeinen volcks mer dan tausent het erschlagen vnnd das land alles zar ser verwuste beraubte vnnd verherget Goffroy sprach Es ist nit ein mensch sunder ein rechter tüfel. Doch ist es das ich in vinde, so hoff ich in mit der hilff gottes wol zu vberkumen vnd vmb zu bringen. darumb ich auch also herkumen bin dan ich von seinem grossen freuell vnnd gewalt zu erlösen mit hilffe des der alle ding vermag Vnd ### ich will auch der sach ein kurtz end geben-gedeͤcket allein das ich ein kunt man hab der mich schnell zu im weis Die landes herren gaben im schnel ein kuntman zu. dem selben das gantz land vnd die gegen des tisen wonung wol kunt was. Gottroy wolt pe kurtz end geben vnnd scheiden mit voloub von allen landes herren vnd ouch den semen vnd rittent gegen de bers hin daruff der riß merteils vnd offt sein wonung het gehebt. Der kuntman sprach herr auff disem berg vnnd in diser gegene hat er sein wonung Do sy nün zu de berg kament vn den berg auff rittent-so kombt der kuntman auff einen felsen vnd kerte sich vnd lüget vmb sich, so sicht er dort vnder einem mechtigen gar grossen felsen de grossen Valant vnnd grüselichen risen sahe der kuntman sitzen vnder einem boum bey einem marmelstein. Do der kuntmann sahe das der rise so nohe bey im was-von grosser forcht begund er schwitzen vnd zitterte der kuntman vnd errottet sein farwe on vnderlos Dis gewaret Gottroy vnd weste nicht von den risen noch das in der kuntman ersehen het vnd das er do bey verstunde das der kuntman den risen gesehen het oder aber er sust nohe by im wz Do hüb Gottroy an vnd sprach lachende zu dem kuntman Lieber frunt förcht dich nit vnd bis manlich ich bin der dir vnd andren soll vnd will dar in zu statten kummen mit der gotz hilff Der kuntman antwurt hern ich bin euch zu geben zu eim kuntmann das ich euch Zu dem tisen füren soll den zeig ich euch an diser stat Vnd also zeigt er im den vngehüren man aldört sitzen vnder dem boum bei dem marmelstein als vor stot. vnd sprach do zu Goffroy Lieber her got gebe vch krafft vnd sterck vnnd habt nun furhin ewer selbs gut acht das mag cuch wol erschissen vnd mit eu weren willen beger ich vrloubt zu haben vnd von vch zu scheiden dann ich nit nem allen den schatz von gold von silber so die gantz welt vermas das ich furbas mit vch an den berg ritte, seit ich den grossen Valant vnnd ungehuͤren man sich vn vch de gezeigt hab, diser risz genent Grimmolt der sach nun das die zwen den berg auff ritten, vnd das er sich versach das sy zu im nohen wolten do beleib er stille sitzen vnd wolt acht habe was auf disen sachen werden wölt vnnd ob sy im nohen vnd vnderston wolten etwas zu thon. Goffroy sprach zu dem kuntman vnd bat in lachen de das er nit also von im schiede vnd ein clein weil furbas beliebe vnd irrem fechten vnd schirme schlegen zu achten vn zu sehen wolt dan er ver sehe sich in cleiner zeit so wurde er sehen welcher vnder innen bede das besset het Der kuntman antwurt. was hab ich mit euwerem gekecht zu schaffen ich wil von euch wid heim reitten ich ha volbracht das mir befolhen ist Goffroy sprach aber lachende zu im Lieber las dich nit verlan gen vnd halt still an diser statt do magstu sehen wie es sich machen will aldan so kere wider zu mmen volck das du den kanst gesagen wie es vmb vnser gefechte stand. Der kuntman sprach ich getar vch nit vsagen ich thon was it mir gebeiten aber ich beger das it kurtz end gebent danne ich besorge den risen gar ser dan er mich duncket ein rechter grusamkli cher tüfel sin dan ob er in wol kanten it wogten euwern iungen leib nit so törlich an dem grossen vientglichen Valant Goffroy antwurt vnd sprach Mit besorg dich dan er soll ob mir das got gunnen will noch gar vnlang in leben sten vnd von mir bald erschlagen werden. Doch gewan Hoffrop von dem tisen dennocht vberlastes genüg vnd starcken widerstond. als it hören werdent, dan Grimmolt der rise als nor stot mer den tausent aus dem selben land mit seiner hant het erschlagen. Wye Goffroy zu dez risen kam zu Norhombelande durch seinen kuntman der im zu geben was. Offroy schied nun von dem kuntman vnd kam an den vers so sicht in Grimmolt so einig gegen yme den berg auffhin reitten vnd wunndert in ser das ein einiger man sich des solt oder wolt vnderston doch gedacht er es ist villicht ein vndteniger zwis chen dir vnd dem land- vnd stund auff vnd gienge gegen im herab an den berg zu einer schönen mat ten vnd eben. die do was vnd nam in sin hant gat grosse lange stangen van masholtern holtz. die er so gering vnde kert als ein iunges kneblin ein ringes stehlen keren möcht Do er nü zu Goffroy nahe zu im kam das er in wol hören mocht. schrey der tis Goffroy an vn sprach wer oder wannen bistu das du so freuelich vnd mit gewalt gegen mir reittest was ist dein-gewerb das du hie suchest-Goffroy antwurt vnd sprach On grosser Valant vnnd ein knecht des tuffels ich soll noch will nit mit dir ledigen. dann ich mit der Hilff gotz vnderston vnnd die noch heut vn̄ petzud bald dein houbt von deiner leib schlahen vnd schroten wil Nun wer dich rif dan du hast zeit. Der riß sprach m gespont Lieber hert sind mir nit als vngenedig. lossen mich bei dem leben bleiben vnd nembem mich gefangen vn schetzent mich vmb güt-echt it mich doch allein bei dem leben behalten. Gottroy verstund das er in spottes weiß het ent pfangen vnd sprach Du grosser hunt du solt noch heut vnd gar bald di nes spotz als ich zu got hoff engelten. v nnd do mit zucket er sein schilte gat nahe zu im vn reit mit seiner glenen auff den risen so gar schnelle vn begirlich vnd traff in auff sein brust. wer er nit also wol gewappnet gewe sen mit seinem stehlen harnasch so wer er von Goffroy durch rant doch gab er im ein solichen starcken stos das er in nider auff die erden rant vnnd in sties das im die bey auff gegen hymel ragten vnd also sprang er gering auff vn befant das im gar ein herter stos worden was Do dis ersach Goffroy do sprang er schnelle von seinem pferd dan er besorget er schlü 8e im sin pferd zu tod do mit er auch von im verdurb Vnd do der ris Got froy bas beschauwet do verwundert in det stercke die er in Hoffroy fat vnd sprach zu im Ich weis nit wer oder wanne du bist. wol hastu mir einen stos geben das ich die bein gen dem himmel kert hab vnd ich beger an dich seiest ein fromer ritter das du mit dein namen nit verhelen vnd mir den sagen welst. Gottroy antwurt vnd sprach Ich bin Goffroy mit dem grossen zan. vnd bin gar ferr erkant. auch bin ich geborn von dem schlos Lusinien vnd bin Melusinen sun gewesen Do antwurt der ris vnd sprach Von dir habe ich gar vil vernümen vnd gehöret sagen wie du gar kune syest vn ouch der spest d mein öhen Gedon de risen van Garande hat erflazen vnnd du bist herkümen das dir darumb der sold werden soll. den soll ich dir geben vnd dir des dancken und ich soll es an dir rechen furderlich Goffroy antwurt vnd sprach Etlicher went sein schaden zu rechen vnd mert sein vngeuelle Der riß befant noch des stoß den im Gottroy geben het vnd zückt sein stangen vnd schlüg gegen Gottroys rechte hant her zu dem der riß linck was vnd hofft in wol zu erreichen Gottroy was wol mögende vnd gering vnnd sprang im auß dem streich gar gering unnd schnell. Der tis het ein vngefügen streich gezogen das er mit der stangen eins schüchs tieff in ein felsen schlüg Gottroy zuckt ein streich mit semen swert vn haw de risen durch sin harnasch das dy ring ser begunden zerrissen des im do van der rot schweis vber sein harnasch hab flos Der ris wart zornig vnd lieff aber Gottroy an vnnd zucket ein so mechtigenn streich mit der stangen wer im Goffroy gestanden so het er in des streichs zu tod gesch lagen Goffroy west des tisen stercke vnd sprang im aber aus dez streich vnd schlug der riß aber so ein vngefugen striech zu Goffroy das er mer dan drey schuchs tieff in ein felsen schlug das im von den streich der arm gar ser erschütt vnd die stang brach in der mitte. des wart Gofftoy fro vnd danckt des got-Goffroy sprang aber gegen dem tisen vnd zuckt ein so gar ein starcken streich mit seinem schwert daß er den risen auff seinen helm so em starcken schlag das er von dem streich in ser taubet Dar riß was nun werlos worden vnd zuckt sein faust vnd schlug Gottroy vff seinen helm so hart das er den streich kum enstund vnd gar nohe do von m der auff die erd gefallen was vnd auch von den starcken streichen den risen sein faust ser geschwal Gottroy zücket aber ein starcken schlag dar an er alle seine stercke bewante vnd schlüg dem risen auff die achsel dz er den risen durch sein pantzer verschreit vnnd in gar tieff verwunt. das im der schweis bis auff die fusse ran. Do der riß das befant vnd sein sch wis starck von im sach fliessen/ do begunde er sein götten Margot Oppol lo Tanagold vnnd Jupiter sere flüchen das sy im nit zu hilff komen. dar inne er doch betrogen wart dan sy im minder den in selbst kudent gehelf fen Der tik sprang zu Goffroy vn erwust in zu tingen: do ergriffen sy ein ander bed hart. vnd rungen mit einander gar starck vnd so lang das ine beiden ottem begunt zu bresten. do begund der rise von sein wunden on mechtig werden. vnd bracht sich Gottroy von im vnd kam wider zu seinem schwert das er in furbas verwunt durch ein hufft das et set begund sch weissen vnd verzagen vn also wart der riß siglos vn kert sich vmb schnelle von Goffroy vnd nam die flucht in den felsen. Wye Gofftoy den risen siglos macht. vnd der uf von im flüchtig wart in den felsen. Nd sprang hinder denn felsen vnder sich als in ein keller in ein vnster loch. Do in Goffroy also nit erlauffen kund noch erfolgen mocht. do sasse er wid zu ros vn reytt herab zu seinem kunt man der herr vnden in grossen sorgen hett gehalten vnd d'wart seiner zuͤkunfft von hertzen fro. vnd erzalt im dye sach gantz. vnd wie im der rise also siglos entloffen vn in den felsen entrünnen was. Vnd was Goffrop sein helm ser zerschlagen vnd dar in bück gemacht, auch sein ringenharnasch ser zerrissen. vnd verstund der kunt man do bey das Coffroy gar ein tuer ritter vnd in grosser arbeit gewesen was Do dise in disen worten worent do koment ir vil der landes herren- vnd auch Hoffroys volck-vnd worent des siges fro von hertzen: aber do sy hörtten das der riß noch im leben was vnd im also si 3los entpflohen was in den felsen-do besorgten sy der riß keme seiner wunden wider ob in Goffroy mit gat ertötet het Vnd fragten ob in der rise petz gefragt het wer oder wanne er wer Do sprach Goffroy Sicher ihrer het mich gefragt eigentglichen wer od' wannen ich sey vnd hat mich bedaucht das ich im das billich solt vnd mocht sagen. vnd han im auch das gantz vn gar gesaget. Der landes herren einer sprach Herre sicher sollent ir sein das omb kein sach der riß nit wider heruß zu vns kompt nun zu mal die weil vn it nun gegenwertig sint, dan er weist gewisglich dz it in ertötent-dan er es im alles vor ist gewissagt. Hoffroy der schwür aber bei der heiligen dyrualtickeit, das er von dem land nie mer keme er funde dan vor den risen vnd erthötete yn dan gar. Der landes herren einer sprach Herr der berg dar in er ist da ist gar vil gespen stes vnd fremder dinge indan der Kunig Helmas von Oiboni der wart von dryen seiner töchtern da in verschlossen vnd müst dar in sein vnd bleiben bis an sin tod. darumb das er Presinen sein eefrowen hat in der kintbeten besucht vnd er het ir aber geschworn vnd versprochen das er niemer in der kindbet ersuchen vn vande it wesen nicht, it erfaren woltte aber Presinen die kunigin gewan drey töchter bei dem kumig seelmas vor genant vnd hat ir der kunig teur vnd hoch geschworen das er sy anders dan er geschworn hat niemer ersucht. Vnd also do er ir dz geschworn het nit hielte-do durch sein frow mit item töchtern von im koment. Vnd beschlussent die drye tochter kunig Helmas item vatter vnd kan noch niemant erfaren wo hin oder wo die müter od die tochteren pe komen sind. Vnd ist kunig Helmas vnser herr vnd kunig gewesen in disem land, doch ist seider semen zeitten ymer ein riß hie gewesen der do hat diß berges pe seit gehütet. vnd ist das der funfft oder der sechste ris die dises land gar verwun ste hant bis an euxer zukunfft, so hat er oder sein vorfaren gewesen sind menglich so sy erlangen mochten ertötet. Vnd der nun zu mal vnser kunig ist mocht vns nit vor im gerristen. vn hat vns also vbergeben, darumb wir gantz in seiner hand. vnd auch i seiner vordern gewalt gestanden sind seider vnser kunig Helmas also m den felsen vnd allein zu grossem vngeuelle beschlossenn wart bis auff euwer gegenwertig zukunfft das vnns wir hoffen van got zu trost geschehen sey. Do nu Gottroy dise fremde mer horte vnd vernam, do meint er vnd schwür des thür vnnd hoch vor allen den die do worent. das er von dannen noch von dem lande nit kunnen biß dz d'ris van seiner hant dot leg Do nu dise red volgieng vn do mit dy nacht hernohet do ritten sy all zu herberg vnnd mit in Goffroy-morgens fast frum macht sych Goffroy auff vnd wolt pe den angefangen sachen ein end vnd ein austrag geben vnd den tisen vmbringen oder darumb nit leben. vnd do ein meß gehöret do saß er auff sein pferd vnd reit do gegen dem berg on so23 vnd on forcht des risen vnd kam auff den bers vn an den felsen dar in im der riß entrunnen was. Hye Goffroy den risen sucht in dem berg do er im in entrunnen was. - ̃ II de la N.P.M. DATES DES ACTES Lso sucht er das locht so lang bis er es fant vnd er sprang gering von seim pferd vnd nam sein glene vnd sturte die vnder sich in das finster loch vnnd sprach Nun wolhin ich weis das der riß hie ine ist vnd hant auch drey tochter des Runigs Helmas den selben kunig item vatter dar in beschlossen daß ein fremde owentur ist. Nun hab ich ve geschworn und will noch von disem land nit kunnen er sy dan vor von meiner hant gantz vberwunden vnd ertöt-darumb verleich mir die gottes krafft seld vnd heil, ich will ye in dem namen sots vnd vmbe cristentlichs gelouben willen den risen furbas suchen der doch ein heid vnd ein vnglöubiger ist als ich das in seinen nötten verstund Die lands herten baten got den almethigen im vande glückte vn heil zu geben vn befalhe in got Goffroy der tet ein crutz fur sich vn lies sich an siner glenen vn de sich in den finstern ungeheuren felsen Vnnd do er hinnabe kam do nam er sein glenen bey dem einen end eisens halb vnd sucht allent halb ob er mocht den risen finden. vnd gieng furbas do er weit vnd breit vns auch ein hietre fant vnd ein michel weite do thet er sein glenen fur vnsto bet oder tastet bis er ein schön kammer fant die in den felsen gehouwen was vnd nit mer dan ein tur het-do beschower er die kammer vnnd den reichtum. die was zu mal wol gezirt mit gold vnnd edel gestein-gar auß der acht wol vnnd meisterlich geordinet, do was in der mittel der selben kamern ein erhaben Grab. das stund auff sechs guldin pfeilen. die selben pfeiler worent vor femem gold vnd geschlagen gold dar zu was dz Grab gar von köstlichem gestern reilich gezirt, dann der edel gestein ouch vil wůchsen in dem berg. wye Goffroy seins grosuatters vnd grofmüter bild in edelem gestein ge howen fant in dem berg Quelon. . S.F.P. ###d was auff des erhaben Grab gehowen von Cal cedonien ein Kunig gewappnet vnd gekrönet. also ligent Do bey was zu des kunigs fuͤssen ein gehou wen frowen bild-das het ein tafel in der hend dar in geschriben. Dis ist der kunig Helmas mein liet ster gemahel der hie begraben liget, vnnd et was kunig zu Albo ni. d'het mir geschworn do er mich zu weib nam das er sin lebtag die zeit vnde weil so ich in dem kintbet leg niemer mich besuchen besehen noch niemans thon vn lassen. in der selben zeit kein wissen haben noch durch niemant anders er faren wolt vnd wan er mir dif nit gehalten sein eid vnd gelübde vber se hen hat, so hat er mich verlorn Vnd des selben iors gewann ich einer ge burt drey töchter die all schön vnde wolgestalt gewesen sind vn also schid ich von im vnd furt mein töchter mit mir do hm. vnd west mein gemahel noch niemant nit wo ich oder die töchteren ve hin koment. Vnd also hab ich die selben drey töchter erzogen, vnnd an meiner brust geseugt Do ich sy nun erzoch vnd sy erwüchsen vnd. xv.jor alt worent. do hab ich in ge sagt die vntruwdie it vatter der kunig von alboni hie gegen wertis ligt mit thet in Qwelon do das gespenst ist, do ich mein töchtern dis gesagt do wart Melusina die iungst also ser erzurnt vnnd sprach Müter ich will dich an meinem vatter vmb dise missetat rechen- vnd also wurden ir zwo schwester auch dat zu helffen vnd einten sich des das sy der sachen wol ten rach thon an icem vatter vnnd hant also item vatter in den felsen be schlossen vnd do er starb do stettiget ich in vnder disen stein so hie gegen mir stat. Vnd ich ließ dis Grab also machen vn dar vff howen sein gestalt darumb die dy dise tafel lesen das sy sein in gedenck werent, dan dat ine hat kein mensch mögen kümen es wer dan des geschlechtes von mir vnd meinen töchtern her komen Den risen der hie warttet den hab ich seyt das mein gemahel der Runig her kam vn her gelegt ward. der het pe si der diser owentur gehüt, das nie man dar zu kum der nit von vnserm geschlecht wer. Nun hab ich mein töchtern geben drey gaben-Namlichen Melusinen der iungsten die gar weis vnd wolkunend was das sy soll sein vnd werden all samstag von dem nabel hinabe ein schlang oder wuͤrm. vnd welcher sy zu einem weib nemmen wurt das er gar wol behuͤt sein vnd ir das schweren vnd geloben solt das er an keinem samstag sy niemer ersuchen noch ir nach fragen besunder sy vnbekümmert vnnd denn selben tag gantz frey ledig lassen solt-ynd ob er also thet vnd hielt das sy dan lebt alle ir tas vnnd zu letst sturbe als ein anders tötlich mensch. Die ander rechter die mittel ist genant Melior so ein schöne iunckfrowe ist der hab Ich ein 8ab des gespenst geben, das sy iten lebtag soll hunten eins schlos in de kunigreiche von Armenie vff eim gar starcken schlos vnd soll haben einen sperwer Vnd wer dise owentur gewinen wil. der müs dem sper wer drey necht vnd drey tag wachen on alls schlaffen, vnd datumb welcher ritter das volbringen mocht der mag ein gab fordern von ir-doch also des er item leib noch sy nit forder. vnd das kem ritter auch do nit wachen sol dan der von hoher geburt kommen wer. vnd welcher ritter sich der owen ture vnderstünde vnnd die gewinne dem wurde ein gabe von zeitlichen dingen was er fordert welcher aber sein selbs missehut vnd in den trien tagen oder nechten lutzel oder vil entschliffe das der dan alle tag aldo bleib ewiglich bis an den iungsten tag bei Melior meiner tochter als ein gefägner ritter Die dritte ist genant Palastina die elste der habe ich geben das sy m dem kunigreich von Arrogon auff einer hohen berg genant konitsch Hutenn soll vnnd mûs irs vatter schatz bis auff die zeit das einer vnsers geschlechtes kom der mit gewalt den berg vnd schatz gewin vnd mit dem schatz das gelobt land das ist das heilig Grab vnd Terusalem gewinnen Vnd ich bin genant Presine vnd bin der drier töchter mu ter gewesen. vnd ich gab in dise gabe darumb das sy sich an item vatter von seiner torheit wegen die er an mir beging so ich schwerlich gerochen bin an im vnd inn her in beschlossen haben bis an sein end tode gefangen hetten dan wie wol er sich ser an mir obersehen het dennoch was ich im von hertzen günstig das ich die tach die mein tochter vor genant von mi nen wegen an im begingen nit mocht noch wolt vngerochen lassen. Gott ffroy do der dise tafel gelas do kund er sich der seltzeme fremden owen ture nit verwundern vnd verstund vn mecrket wol das dise Melusina sin rechte naturliche leibliche müter gewesen was vnd aber der kunig Helmas sein grosuatter vnnd Presine sein grosmüter gewesen was. vnd was doch Gofftoy noch etwas in zweifel was diß wer das er geweislich des geschlechts wer-wan sein hertz vnd müt die stunden darnach das er den risen funde vmb des willen et sich auch sorglich in die vinsternis des fel sen gewaget het. Gottroy suchet den tisen Grimmolt allent halben vnd lüget oben vnd vnden wo er in funde vnnd gieng auß der kammer heruß vnd kam an ein grosse weit vnd sicht vber ein feld hin und sicht ein grossen gefierten mochtigen turn gegen dem zoch er hin vnd trüg sein glen auff der achsel vnnd gieng in das selb schlos das allent halben offe stund vn sach am eingan ein gefengniss vnder einen gezimmer dat in gar maniger 81 gefangnet lag. vnnd also verwundert die gefangen all siner zu kunfft gar zu mal ser vnd sprach der gefangnen einer. Herre ir solt auch gar balde haben vnd euch von hinnen machen das vch der ris licht sehe oder verberget euch in ein höle das vch der riß nit find, dan fint er euch so müssen ir euwer leben velieren vnnd von dem risen erschlagen werden. Gottroy begund lachend vnnd sprach wo ist der riß dan ich wolt mich gern mit im schlahen. Do sprach der anderen gefangner einer..bald so werdent ir in sehen vnd ich versich mich ir suchent streich die vch bald werden, dan ob er euch sicht so mussent ir darumb besunder on zweifel sterben-dan er vn gehuͤr vf der mossen gros starck vn lang ist. Hoffroy antwurt vn sprach It sollent niemant dan euwer selbs förchten vnd mein gantz on so28 sein dan es leit auff mir vnd hat die sach niemant vnderstanden dann ich al lein. vnd Hoff ir mit der hilff gotz bald ein güt end zu geben. vnder disen worten so kombt der riß vnd befant das in Goffroy sucht vnd wer gerne geflohen het er kunt wissen wo hin vnd floch in ein kammer gar schnell vnd zuckt die thür noch im zu Do in Goffroy het ersehenn sprang er ime schnell nach vn trat so starck an die thür in d'kamern de sy viel wy set sy merthalb verspert was Der rif het ein grossen stehlen hammer vnd schlüge Gottroy auff sein helm gar ein vngfügen schlag das ob sin helm nit so starck wer gewesen so het er in eins schlags zu tod geschlagen Hoffroy sprach du hast mein nit gefelet, ich will dir aber sein sicher dancken vnd zuckt sein schwert vnd fürt ein so starcken streich vnnd stach auff den risen das er im durch sein harnasch durch vnd durch stach vande er do in den stich nider auff die erden viel. wie Goffroy den risen ertoͤtet vnnd die gefangnen erlöst auf dein berg Qwelon. Nd lies er ein so vientglichen schrei dz der thurn do von erbidimete vnd erschutte vn was auch do mit schnell tod Do sties Gottroy sein schwert wider in vnd kam wider herab auß der kammer zu den gefangnen vnd fragt sy gar senfftlich ob sy von dem land Norhomeblande geboren weren, do sprachent sy ja wir lieber her-also fragt er sy warumb sy do gefang Ven legen. do antwurt einet vnnd sprach. herr vmb schatzung vnd tribut die wit dem tisen schuldig worent Gottroy sprach so lobent got der euch durch sein erbermde auff dise stunde erlöst hat durch mich dan der heidisch vngeloubig Valant petzund auff dise stund ertöt vnd von den gnaden gotz von meiner hant erschlagen ist, do mit ir aus seinem büch getilget vnd ledig von im wordent sint. Die gefangnen wurden der gütten frölichen mer von hertzen fro vnd lobten got vn bat ten in seit im got so teurs sigs vnd auch in zu erlosung geholfen het das er in dan hülff das sy auß der gefengniß kement. Gottroy sprach das ton ich gern. wo soll ich aber die schlüssel finden. sy sprochen-herr das kün nen wir euch nit sagen wann wir wissent sy nit, vnd also sucht er in dem schlos so lang bis er sy fant. Do schlos er die gefengniß auff vn lies die gefangnen auß. der ob zweihundert was alle ledig. dann vn also worent 8. ij sy von hertzen fro vnd danckten got von Hertzen vnd von gemunt Goffron furt sy in die kammer do der riß tot lag erschlagen, sy gesegnetten sich al le vnd nam sy groß wunder der grossen teuren ritterschafft die ann Got froy was vnd der manlichen getat die er aldo begangen het an de so gros sen gruselichen Valant Gottroy hüb aber an vnnd sprach lieben frunde in disem schlos ist groß güt scheident nit dar von ich gib vnd las es vch alles es sey silber gold oder edelgestein, wan ich des gantz nit will noch beger des nit sy danckten im gar fast vnd baten in das er innen sagen wol te wer oder wannen er were vnd wie er in den felsen kommen wer-do erzalte er innen wie alle sachen ergangen worent vnd wer er von geschlecht wer- vnnd die gefangen sprachen all-Herre seit kunig Helmas dot ist so ist nie kein man auf disem felsen kommen dan allein diser riß vnd sein for dern die auch risen woreyt die alle die land so gar verderbet vnd verher get hant als it selvs sehent. Nun seit ir vns mit euwer teuren ritterschaft vnd ritterlichen hant erlöst habent so wellen wir mit vch hinuß bis das ir vnd wur euwer vnd auch vnser land volck vindent. disen risen helffen zyhen. wie Gottroy vnd die gefangnen so erlöst wurdent vnd den tisen vff einen karach auf dem berg fürttent. Me herren vnd gefangnen nomen zu stund vnd be reittent ein karchen der do gar starck was vn satz tent den vngeheuten Valant daruff vnnd bundent in als auffrecht sitzende als ob er lebt vnd fürten in aiso durch das lannde allenthalben Das volck alles kund sich nit verwundern des grossen vngeheuren Valands.vnd lobten menglich got vn deeckim seiner gnaden vande die gluckhafftige zukunfft Goffrops des türen ritters. Also fürten vnnd beleiten sy Goffroy bis er wider zu den seinen kam. die in mit grossen freuden entpfiengen Vnd al so kam et ouch wider zu den lands herren allen von den et kurtzlich ge schieden was die selben vnnd die gefangen enbutten im grosse ere-des geleichen alles land volck vnd lobten got mir hertzen vnd mit mund vnd entpfiengen in zu einem herren. wann it kunig vnd herr abgangen was on leibs erben vnd enbutten im gros gut des er doch gantz nit enwolte vnd also beleib er gar vnlang do vnd gesegnete sy alle vnd beualch den lands herren das land, dan in begund verlangen sein vatter vnnd muter zu sehen. Vnd kam in das land zu Garande er reit von innen do dannen. vnd sasse zu schiff vnnd für wider heim in seins vatter land. Do nun das volck das vernam das er kam, do lieff im das volck alles engegen an den staden vnd entpfiengent in zu mal schoon. vnd worent seiner zukunfft fra dan er sy vor auch von grosser so28 vnd arbeit vnd von dem risen Gedon erlöst hat. Nun was Reymond sein vatter im in das land Garande entge gen geritten vnd het do sein gewarttet etwas zeit vnd het groß verlagen nach im dan er wol vernam das er zu Norhombelande aber anderwerbe ein grosse tat vnderstanden het vnd auch dem grossen Valand do ob gelegen was Der eren vnd glücks er sich frewete vnd gab im dannoch et was auffenthaltens in seinem kommer vnnd grossem hertzen leid das er het vmb Melusinen sein aller liebsten gemahet Do nu Reymond seins suns Goffroys zukunfft vernam do wart er fro vnd reit im engegen an den sta den des meres vnd entpfieng in gar tugentglichen. doch nit fast frölich Er nam Goffroy zu stund besunder vnd fürt m an ein heimlich ende vnd sagt im seinen grossen kummer vnnd das hertzenleid vnd verlust seiner Melusinen Goffroys müter. do Goffroy dise herte mer vernam erschrack et gar zu mal sere. vnnd verstund do bei das die sach vn der verlust ergangen was allein von seiner missetat wegen die er an den munichen vnd am closter zu Maliers het begangen. Vnd wart Gottroy von not der schweis vf 83 gieng. vn̄ sprach Ich clage got min groß hertzeleit vnd mein rngemach doch er schweig ein weil vnd sagt do seinem vatter von der tafel vnd geschrifft, die er m dem berg des gespensts zu Owelon hat gesehen, vn rö der begrebde vnd dem bilde Do er dis erhört Reymond do vernamme er erst das Melusina Goffrops müter, was von dem geschlecht vnnd des kunigs Helmas tochter gewesen. Gottroy hat aber verstande wy sein vet ter der graff vom Vorst seinen vatter dar hinder bracht het das er Aelu sinen am samstag ersuchte vnd sy dar durch verlorn het vnd schwur einen turen hohen eid der graff vom Vorst müst darumb sterben. Geffroy reit schneil von seinem vatter vnd furt mit im Reyniöd seinen iungsten brud vnd eilt hin gegen der graffschafft zu dem Vorst vnd reit tag vnd nacht on allen auffzüg biß er dar kam Reymöd was in grossem hertzeleid dan do er betrachtet das Coffroy ein so tüer rittet wordenn was das sein geleich küm leben mocht, do begund in erst rüwen das er/ Melusine durch Goffroys willen verlorn hat vnd bekümert in auch ser vbel das Gottroy ein neuwe missetat vnderstund an dem graffen Reymond brüder Nú sag ich vch furbas wie Gottroy in de Vorst wz. Gottroy kan in dy graffschaft vom Vorst vnd fant das schlos dar in sein vetter was vnd stund das sloa offen dan er sich vor niemant besorgt. Gottroy stund zu fus ab vn gieng hin in das schlos das sein nie kein mensch befant vnd sach do dz d’ graff bei den seinem was. Gottroy kam vngestummiglich vnd schrey den graffen an vnd zuckt sein schwert vnd sprach Du schamlicher böwicht du muͤst mir hie dein leben lassen, dan ich durch dich mein liebe müter Melusinen ylorn han. Vnnd also besint sich der graff vonn Vorst wok was er gethan het vnd besorget wol das in Gottroy mit dem leben nit dat von lies kummen vnnd nam die flücht in den thurn zu Garande der offen stund vn floch dy stegen auff. wie Gottroy seinen vettern vn̄ graffen vom Vorst zu tod sprengt vnd sich an im rach darumb das er Gottrops vatter auff gewiset hat wider Melusinen de II M Januari Omm Offroy ylet im gar schnell nach vnnd fluͤchet des groffen vom Vorst diener allen vn getorst ir keiner d' geleich thon als ob er sich nicht z wider Gottroy se tzen wolt. dan er gat ein zonglicher man vnd do bei starck auch als em löwe fridsam was. Nun het Gef froy den graffen nach erylet, vnd also wolt d graff zu einem fenster auß springen auff ein tach vnnd er velte hin auß vnd viel vber ab auff den felsen zu totde Gottroy lies in bestatten zu der erden Die seinen hetten all gros leid vmb item herren Do er nun bestetiget was do hies Gottroy das sy solten seinen brüder Reymond schweren. vnd die sehen von im bekennen. vnnd in für item herren haben. des gingen spe in on in trag. wan er do gegenwurtig wy das Nun was Reymond do zwischen wid vor Lusimen von Garande kummen vnd sasse also zu Lusimen in grossem vbermunt vnd von ga tzem hertzen betrübt vn het petzund vernumen wie Gottroy im seinen brü der ertötet vnnd aber ein groß missetat hat begangen Hoffroy kam gen Lusinien zu seinem varter der sein groß leid vnd vngeuell clagt. vnd sich vermaß mit furbas tūt noch land mer zu reigieren, dan do von zu schieden vnd gen Rom zu dan vnd buss vber sein sunde zu entpfohren in ein clusen 84 von der welt sich zu zyhen vnnd mit mer in sin land kuͤmen-sund in ein frem de land vnd vnerkant sein leben zu schlissen. Do er nun in diser clag was so kombt Gottroy geriten in die stat vnd stund zu fuͤß ab vn̄ 8ing hrn vff zu seinem vatter in das schlos do er sein vatter fand. für den fiel er auffe seine knw vnd bat in vmb gnad aller seiner missetat vnnd bekant das do durch sein vatter Melusinen sein gemahel auch Froymond sein sun auch seinen brüder den graffen vom Vorst verlorn hat. Reymond antwurt wei nende vnd sprach Melusinen mein liebsten gemahel dein müter hab ich verlorn der ich leider nit mer bekumen mag entmag ich auch it leben nit widerkeren. Du solt gedencken das du das closter wider bawest vnd an der munich dar in setzest vnd stifftest Gottroy antwurt vnd sprach zu sei nem vatter. Ewer will soll geschehen. vnd hoff ich das in er kurtze das closter well in sollichem bawe vnd ere bringen das es besser vnd reicher werde dan es vor ye ward. Reymond sprach/ Man wirt wol sehen was du thust. doch lieber sun ich will vn muss ein fart zu de heiligen ton dpe ich langest gelobt han zu thon. vnd darumb will ich dir mein land in geben czu behütten vnd ist mein meinung das Dietherich dein brüder mm iun ger sun das du den in fromkeit bewisest, vn im zu schibest die herschafft zu Portenach Vauent. Schaffel-Arglö. vnd Meruent, dan alles soll im vn derthenig sein by6 zu Rotschelle vnnd also hat es auch dein müter geor dinet do sy leyder von mir scheiden wolt vnd sye mir besunder Dietheri chen fur alle meine kind befalch. vnd mir sagt das er gar ein teuer ritter werden solt-darumb ich in den benembten schlossen mir zu eines rechten erben setze vnnd mache. Gottroy artwurt vnd sprach'Lieber vatter vnd herre ewer hinfart ist mir zu mal schwer vnd auch nit wol czu willen‘ wz aber ewer meinung ist soll vnd will ich gantz vnd gern volbringen. wie Reymond Goffroy begnate vnd Reymmond von land schiede R 11 m 2. 10th nommée la Eymond do er sich bereittet mit allem das im czu seiner fart notturfftig was. do berunffte er alle seine landes herren vn seit inen sein part vn̄ sin ordenung vnd hies sy Gottroy hulden, das thetten sye vnd warent aber vmb Reymondes hinfart ser betrubet vnd also schied er vor den seinen vnd gesegnet man glich 8ar ser wan er muͤt het nit mer wider zu ku S. S. men. Gottroy vnd Dietherich ritten bede mit ym etwo ferr aller erste do erzalte in Goffroy wie es im mit dee risen ergangen was. vnd alles das er in dem gespenste vnd berg zu Qwelon gesehe het vnd die drey zaben oder flüch die Presine item dryen tochtern. Palesti nen Melior vnd Melusinen geben het. Das selb er gar wol behaltten het vnd des wart do Reymond sro vnd sprach Nun verstan vnd hör ich wol das dein müter von kunig Helmas kummen vnd von hohem geschlecht geborn ist. Do sy ein tagriß mit im rittent vn in einer herberg die nachte bey einander bleiben vorent vnd morgens frö do sy mit Reymond auff das felt koment. do nament sey vrloub vnnd kustent item lieben vatter vnd schiedent do von einander mit leid vnd mit inniglichem weinen vn ander die do bey in worent alle Reymond zoch gen Rome vnnd Goffron vnd sein bruder widet gen: Lusimien Nun was Dietherich etwas groß vn̄ starck vnd gewachsen. vnd was so gerad worden vnd also gering do bey das es alle menschen vnd alles volck verwundert. auch was er der schon nest vnder allen smen brudern. Der reit nun gen Portenach vnd kam de ne vnd die andern schlos auch die do vorhin gennet sint. Vnd besasse d., alles sein vetterlich vnd müterlich erbe was.m gleicher wise als ob sein vatter petzund von tods wegen abgangen wer. Ouch wart er der weisest auff kriegen vnnd vffsatzest den man in allen landen finden mocht. Vnd do er ein weib nam in dem hertzogthum von Brithamen die gar wol auch hoch geboren was. vnd im dar zu gar vil gûtes bracht Vnd also ist von di sem herr Dietherich das geschlechte vnd die herren von Portenach kund men gewisklich Vnd also wünschet diß büchs dichter got verleihe das dis geschlecht ein sollichen anfang gewin das es lang wer vnnd beston mög Vnd auch Melusina in item abscheiden weisagte. das es lang werend vnd beston wurd Als auch des geschehen auch kuntlich vnd gegenwirtig ist, dan sy zü Portenach in Franckreich noch auff dise zeit mechtige herren sint. Dietherich wart auch darnach gar ein ernembter tuer riter. als das sein müter vor gewislich gewissaget hett. wie Goffroy das closter Maliers wider bawt vnd gar vil werckleut hett darumb das es schnell gemacht wurde. Monsieur, que je ne suis Offroy der bezund sich bedencken vnnd besinnen an manherley, so er begangen vnd misseton hat vnd was im sein herr vnd vatter befolhen het. Besund vmb das closter vnd gotzhuß zu Maliers. vnd das widerumb zu bauwen vnd in rechtem bauwe vn̄ ge stalt als es vor gewesen was. Vnd er viens an vnd bestalt auch werckleute von allen enden her dat zu er ir notturfftig was Vnd bezalt auch allen zu8 vnd anders ouch vn durch det kurtzwil willen so vienge, er an dr clostet zu Maliers wider zu bawen vnd macht es gar viel köstlicher vnd besser dan es vor gewesen was. Vnd het auch also vil zeugs vnd werckleut das er eines einigenn summers das closter wider bawte-vil bas-vil teilicher vnd clösterlicher dan es vor gewesen was. vnnd darumb hüb sich ein ge mein red in dem land das man sprach wer ist-der from mann der das closter so schnell gebawen hat-vnde sprachent Es ist Hoffroy der will ein munich werden. Der wolff ist zu einem hirtten wordenn. Reymond was dor zwischen gen Rom kummen. vnd hat dem heiligen vatter dem Babst in beicht mit andacht gethon. Der selb Babst was Leo genant. vnd der ge be Reymond büß. der er sich williglichen gab zu leysten. Do fraget in d' Babst. was fursatz er nun furbas hette vnd was er nun thon wolt. Ontwurt im Reymond vnnd sprach. Ich hab nun willen an einem ende mein leben zu schlissen. vnd von der welt gantz mich zu zihen Besunder habe ich nit willen mer in meinem land zu sin, so ich von Melusinen hab. vnnd nit mer dar zu kerren Vnd also do der Babst sein furnemmen hört Do fraget er in-wo oder an welchen enden im willen wer zu su sein leben zu sch lissen. Reymond antwurt im vnd sprach-Zu vnser lieben frowen zu Monserat in Orrogonien do habe ich willen hinWye Reymond beichtet dem Gabst Leo vnd büß entpfiens vber sin mis setat die er begangen hatt. O selbst ein schöner gotz dienst vn̄ wol gelegne stat ist got zu dienen. Reymond der nam vrloub von de Babst vnnd teit gen monserat vnno het lutzel ruw noch niderlege bis er do hin kam Zu Tolonse wart er wol entpfangen. do lies er als sein volck vn̄ zoch gegen dem bers vnd behielt nit mer dar ein schuHler vnd ein prister, die vberingen schickte er wider Lumb. vnd kam gen monserat vnd lies im vnd seinem priester einsidel cleid machen. vn kam in dz gotzhuß do hielt sich Reimond erberlich vn dienet got mit fleiß. Vnd do er sterben wolt do erschein Me lusina vor dem schlos Lusinien drey tag nor- als das vö de frummen leuten do selbs wiszlich vernümmen wart, das auch Melusina vor gewissaget het Als dise figur erschein, do sprachent etlich, sicher sollent it sein das wit ein neuwen herren haben Gottroy vernam dise mer als besunder das sin vatter zu Rom gewesen was vnd gebeicht vnd bus entpfangen het vnd ein clausner worden was zu Monserat, do schickt er nach seinem brüd Diet herich-der gar bald kam. er befalch seim bruder das land- vnd für auch gen Rome ob er sein vatter fund od in erfragen kund- vnd do er gen Rom kam vn alle sein sünde gebeicht het-do sagt im der Gabst das sin vatter Reymond auch do gewesen was vnd zu Monserat ein einsidel were. Auch setzt der Babst Gottroy ein grosse büß besunder das er gedencken solte furderlich das das closter wider gebauwen wurd. c. vnd vx. munich dar in stifften. Gottroy antwurt ich will es gern also besetzen vnd die vor genant zal meren vnd deum closter rent vnd gült ein notturfft geben de ich mich wol beken ouch das das gotzhuß von mir vnd durch mich verbrant nnd verderbt ist. wie Gottroy auch dem benanten Gabst beichtet der sagt im das sein vat ter zu Monserat were in Arrogomen vnd do sein leben schlissen wolt (1831) TOUIS ^ Er Babst antwurt vnnd sprach Euwer fursatz ist gût. vnd sollent auch dem nachkommen Ober ewer avatter ob ir den wissen wellen, so vindent ir in zu vn ser dieben frowen zu Monserat inn Orrogonien. Et für zu vnser lieben frawen gen Monserat. do er sei Inen vatter Reymond fant Der vatter Reymond d' was seins suns Gottroy froynd entpfieng in wol rnnd wolt do daß er wider dannen schied-Goffroy wolt nit wider dannen. vnd meinet er wolt auch do bleiben vnd sich gantz der welt entzihen. Vnd bleib Goffroy also.iiij. oder-ntag do selbest vnd thet es darumb ob er seinen vatter kunde erwegen dan nen zu kummen. Do er nun sach das in niemans kund erwegen noch vberkumen, dan das er do wolt bleiben vn sein leben do schlissen do schid er von danem vn navoloub von seinem vatter vnd teit gen Lusimen vn beschickt all sein man vnd lands herren vnd hieß sy im manhafft hulden vnnd schweren. Dem sy gehorsam warent vnd auch detten: Gottroy do det newe gebawen het das closter Maliers wider in massen das es köstlicher und bas gebawen was auch reicher dann es vor gewesen was vnnd stiefftet hundert munich vnd zwentzig munich vnö begabet es reilich Reymond wart gar al te ee das er starb. vnd do er an sem letste end kam. do kam Goffroy dat vnd bestettet in gar teilich, vnnd begobte das gotzhus so erlich das es sich fast an rentten vnd an gulten do von besserte. wye das closter Maliers neuwe gebauwen wart, vnd es Gottroy reilich begobte- vnd sein brüder Dietherich bey im was. des ne Vwart Dietherich sin bruder gar ein tuer ritter vnnd wol vnnd fast weit ernambt was unnd hielt hoff zu Portenach vnd zu der Marg. Nun richt aber d'fries fast in Cipern vnd fuͤgt den heide groß vngemach und halff den herren von Rodis getrunlich in irren nootten Gyot was kunig in Armemen der sich gegen den heiden strenglich hielt, vnd sein nachkommen alle do her gethan hant Reinhart der reichset starcke zu Behem vnd thet den turcken vnd den schlafen und allen vnglöbigen starcken widerstand Anthoni hielt sich noch furstlichen eren zu Lutzelburg Reymond der iung ward graff im Vorst vnnd hielt sich noch erenFroymond der verdarb m dem closter Horribel wart erstecket als ir das alls vor gehört hant. Vnd was vriens der kumg von Cipern von Lusinien bürtige. wenn dann das reisig volck von Cipernn in stritts oder sturmes noͤtten ist so ist in krieg vnnd geschrey Lusinien Es sind auch von disem geschlecht kommen die graffen von Pauenburg die wonhafftig sind in Engelant vnd zu Arrogon ein geschlecht heissent die von Cabrerie Nunlassent wir von Goffroy vnd sagen von dem kunig Armenie seiner brüder Nun was als er hie vor gehört hant in dem kunigreich Ormanie ein flos geordinet durch das gespenste vnd Quelon als ir das auch behört hant. daruff ein fremde owenture was mit eim sperwer. Vnd wer die owentur gewinnen wolt, der müst dem sperwer drey tag vnd drey nacht wachen on allen schlaff. vnd dar zü müst er von hoher geburt sein vnd des staͤmen vnd geschlechts von Lusimien. vn wolt er also dy gab gewinne d'mocht zu gab fordern was im gefellig wer vfgenümen die junckfrowen Melior die des sperwers hüttet. die soll er vmb kein sach forderen-aber was er sust fordert das wurd er gewert. Nun was in Armenia ein kunig der gar ein starcker stoltzer iunger herr was vnd ritter der wolt ye die owentur vnderston vnd dem sperwer wachen+ wan er het die owentur in kurtzem erst vernunmen. vnd er meint ye zu wachen vn dan ein gab zu fordern vn ob er die iunckfrowen gesehe. so wolt er doch kein ander gab den sy Also schied er von huß vnd kam denn berg auff zu dem schlos. das genant ist, das schlos mit dem sperwer. vnd furt mit im sein gezelt vnd lies das vnder dem schlos in einer wisen auff schlahen vnd gieng do gewoppnet an das thor vnnd trûge in seiner hant ein clein af do mit er den sperwer wolt etzen. do bekam im gar ein alter man der was durre vnd mager vn bleich vnd fast alt in schnewissen cleidern. vnnd der fraget in was er do suchet Er antwurt vnd sprach Ich such die gewonheit vnd owentur des schlos Der alt man sprach Nun kumment mit mir ich fur euch an das en de do ir die owentunt wort finden vn also gienge er vor danen- vn de funden sy gar ein schönen sal oben im schlos. der selb sal so schön was das sich d' kunis gar ser verwundert von dem schönen wumclichem sal den er sachwie Gis der kunig von Ormenie vnderstund dem sperwer zu wachen vff dem sperwer schlos in der grossen Armenie. A bij Votre II II D 1 Usach der kunig den sperwer dort ston auff einer stangen der was gar schoon vnd auch mihel gressz Der alt man sprach zu dem kunig Nun sehent herr nun mussent ir wachen drey tag vnd drey necht die sem sperwer ob ir das nit geton mögent-so werdet ir hie bleiben bis an den iungsten tag. Ob it aber also lang mögt wachen on alls schlaffen so mogen M Wir vmb em gab bitter welcherley Zeittlichs dings das dann sey vnd wirt euch geben sunder zweifels vf genumen der leib der iunckfrowen auff disem schlos die selb dy kann noch soll noch mas euch nit werden Der kumig antwurt vnd sprach Ich hofft ich soll vnnd wol gnúg wachen vnd die overture gewinnen. Aber sin hertz stunde dat auff das er meint ob er die owentur gewinne so wolt et die schöne iunck frowen gewinnen vnd haben vnnd anders nicht;. doch sagt et sein wilen niemant vnd het er dez alten wisen man gefolget das wer im bas hergan gen vn en erschossen dan sein thorets begird vnd furnemmen als ir hören wet den Der kunig fieng nun an vnd wachet den tag vnd die nacht mit freu den vnd mit kurtzwil genuͤg vnd etzete den sperwer frölich vnd adelich Essen vn̄ trinckes vn aller speis was do fast genuͤg. der nam er zu noturfft seins leibs vnd morgens den tag vnd die nacht. do etzte er aber den sper wer vnd wacht als vor-stun sach er dort gar vf der acht ein schöne kammer vnd stund dy thur offen.er ging dar in vn sach vf der masen ein wol gemalte köstlich kammer vnd was die feldung von feinem golde besund worent do fögelin vil ein gemalet gar reilich vnd köstlich Nun was dar manches ritters bild gemalet vnd gewappnet mit schilt vnd helm. vnd stund do bei ir yeglichem geschriben dis ist ein sollicher ritter vnd nant in mit seim namen. der ist in einem solichen jor hie gewesen vnd auff einen sollichen tag vnd ior zal do bei. vnd der hat hie vnderstanden zu wachen dem sperwer vnd die oweture dif schloß gewinnen aber er hat geschlaff en vnd mocht nit gewachen. darumb so muß er bis an den iungsten tage sein vnd bleiben und vns dienen vnd eten all zeit vnd stund. vnd er kann noch mag von hinnen nit mer kommen. Vnd also fant er aber ann dreyen enden an peglichem ein ritter gemolt do bei stund ein jorral vn der tage vnd sein nam das ein sollicher ritter do gewesen wer vnd auch wol gewa chet vnd sein gab redlich gewunnen het-auch die gefordert nach gewon heit des schlos vn der owentyte sitten vnd auch die mit im Heim gefürt Nun was die kammer gar zu mal köstlich gemolt vnd stund bei den drei en rittern geschriben das land oder kunigreich auf dem er den was der die gab gewan vnd so schon gewacht het vnd was peglicher fur sein ga be vnd mit im herrlich hin gefüret het. Do er nun dise owenture wol beschawet, do gedacht er mocht villicht zu lang dobleiben vnd ging wider zu dem sperwer vnnd wacht als vor. Do nun der dritt morgen vergieng. so kombt die schönn junckfrowe in eim grünen cleid vnd grüst den kunig gar tugenglich vnnd sprach Ir hant euwer furnemen gar wol angeleitvnd genuͤg thon-euwer gab sollent je nun fordern die soll euch werden. Der kunis danckte ir zu mal ser. vn thet als ein iunger man der an einer schönen innckfronen ein groß wolgefalen het vnd antwurt it vn sprach Ich will kein andre gab den euwern stoltzen leib. Do dif die iunckfrow hoͤrt do ward sy do von zornig vnd sprach Ir vppiget man ein ander gab muͤst ir fordern. dann mein leib sol noch mag euch mit werden. Der kunnig sprach Sicherlichen kein and gab will ich meiner den ewern leib fordern vnd ob mir d'nit mag gelangen so will ich nichts anders begern noch zu gaben entpfohren Die iunckfrow wart gar ser erzurnnet vnnd sprach It solt furwar wissen das mein leib euch noch keinem andern man gelangen kan noch mag fur sein gab vnd lassent gantz de von. dan lassenr it mit do von so wirt euch so groß kummer vnd vngeuelle zu handen gan das ewer kunigreich wurt so gar zergen vnd vf euwer vnd ewer erben handen kun men das keiner ewer erben des niemer gefrewt mag werden. vnnd seint do bei sicher das euch dannoch mein leib nit gelangen sol noch mag vnd also verlieren ir ewer gab ob ir nit abstend mich zu fordern. Der thore at wurt aber vnd sprach Es sey ein torheit oder weisheit kein ander gab sol noch will ich niemer fordern-sunder ich wil eweren leib fur mein gaben han. ich hoff auch seit ich also ein gewunnen hab ewer leib soll mir gefolgen vnd werden fur die gab Die iunckfrow antwurt vnnd sprach Du thust als dörlich als dein grosuatter thet der wolt auche seiner torheit ee volgen de weisen reten vn der gelöubt so er gethon het wolt er auch gnüg thon. vnd datumb gelinget dir nun zu mal gqntz kein gab dan du hast sy verlorn vnd magst it mit mer bekummen. wie der thor der kunig nach der iunckfrowen eilet vnd sy wolt begriffen mit gewalt behaben vnd er so hart darumb geschlagen wert. TIT IIII II II boe 1625 ein r Vn soltu wissen das dir nichtz mer furbas gelangt den kummer vnd leiden vnd gar groß vngefelle-al so geschach auch deim grosuatter vor genant-det seinem eigen willen volget vnnd verlor dar durch Melusinen seinen liebsten gemahel, die min schwe ster was vnnd ist Gyot der dein vatter ist meiner schwester sun gewesen dan vnser sint drey schwesteren gewesen die von der sunde wegen so wir an Helmas dem kunig vnseren vatter begingent, den wir in dem berg zu O welon beschlussent/ so ist vns von vnser muͤter Presinen an der er bruchig worden was. da er dan sy in dem kintbet besucht/ ist vns ein flucht gebe das wir also von vnserm vatter mit unsermuter gezuckt wurden. vn sint wit also zu gespenst worden vnd ich hüte hie des sperwers-vnd mag nit mer von hinnen kummen, sunder hie muß ich bleiben Vnd erzalte im do wie sein grosmutter Melusina all samstag ein halber wurm wer vnnd sein vatter sy verlorn. vnnd wie die elste schwester Palestina auff dem berg Arrogonien was vnd des hortes irs vatters hutt. Vnd also bistu nu des geschlechts vnd stammens. vnd soltest soliches nit erfordern dan es vn muglich ist. Dat zu wirt dem teich fallen in ander geschlecht- vnd gantz auß denem stammen kunnen vnd wurt in eines kunigs hant kumme der von einem thier sin namen haben wurt. Vnd wer dein grosse torheit nit so wer dir seld vnd ere vil vnd all zeit zu handen gangen, sust so must dick groß leiden vnd ungeuelle an gon. vnd do von grof leiden van iomer noch by deinem leben widerfaren mus, das wurt nu gar bald anfahen vnnd wer dit dise owentuͤre zu eim glücklichen gesehen gerraten die muß dir nu ein grosser flüch sein. Diser torhet kunig von Atrogomen der lies sich betrigen die schöne vnd liebe O der begird der frowen als auch detten dy zwen alten lichter gegen Sussannen als vns Daniel beweist Darumb so trat der kunig vor genant gar schnell gegen der iunckfrowed vnd hoff te sy zubegriffen vnnd meint sy ye zu haben. vnnt het do gar vergessen alles das so im der alt vnd auch die junckfrow so gewißlich vor gewisagt hetten Vnd also verschwand die iunckfrow for im gar gering. das moch te der thor gar wol bedacht han das er west vnd erst von ir verstanden het das sein grofmuter Melusina vnd sy vnd ir schwester beide mefeygen worent vn vò dem gespenste czu Qwelö kummen vnnd mit vil wunders be gabt worent das sein torheit im nit bas ergon möcht- danne das sy im zu grossem schaden kommen must. Do nun der kunig dise grosse torheit also hat verstanden. do hem ein gespenst das er nit gesehen mocht-vn schlüg 17 in so hart vnd so gar onbescheidentlich fast, das er do von nider fiel auff die erden vnd jemerlich vnd ser anfieng zu schreien. Das gespenst lies aber darumb nit ab vn schlüg in yemer vn yemer-also schrey er zu mal er bermbklich ser vber laut. wie das gespenst den kunig ser ubel schlüg. darumb das er kein annder gob begert do er dem sperwer gewachet het dan die iungfrowen. Prach ach ach wes zephest du mich-das du nit wil te der herten schweren streich abston vnd auff hoͤe ren so muss ich alhie on alle wer verderben vn mein iungen leip verlieren. Ach gnade vnnd erbermde wölient mit mir teilen oder ich stirbe all hie so sch entlich vnd vnwerlich. Also sties in das gespenst auß dem schlos gar ser schnell vnd vnwerlich Der kunig was von streichen so onmechtig worden dat er kumerlich von dannen kriechen mocht. Also forcht er mer vngeuelles und vlet flihent nach allen seinem vermogen wider gen tal vndenan czu den matten, do sein die seinen warten. vnnd also kamme er in die matten oder wisen zu den seinen set erschröckenglich vn fast scheulich. do durch sei klein frund entpfiengen vnd erschrockent gar ser datab. Also fragten sey in doch vnd sprachen Herr hand it den sperwer gewachet, vnd dpe owenture auch gewunnen Der kunig sprach-ia ach der bösenn vnseligen stund. wol schnell ylent von hinnen. Sy legten gar bald it settell auff vn ylten dan gegen dem staden des mers. vnnd ritten tag vnmd nacht bis sy an das met komen. do saß er zu schiff vnd thet seinen harn asch ab. vn. schifft wider gen Armenien Vnnd begunde do betrachten das vbel das im vnd seinem kunigreich solt vnd must widerfaren. nach sagen des wissagen so im der alt man vn die junckfrow so eigentlich hetten vor geweisagt Vnd also kam er mit den seinen an das port von Einck in Armenien nach grossem arbeitten so die sein vnd er mit den seinen auff dem met von vngewitter gehebt hant. Also ving er nii an wider zu reichsnen. vnd aber in grossem vngeuelle-vnd er ving an zu tas ab zünemmen. vnd sein kunig reich begund zu zergan yemer vnd gemer-pe lenger vnd fester b is anne sein tod. Do wart ein ander kunig nach im reichsnen der selb noch vngeuelliger was in seinem regieren Vnd nomen die kuniz vn das reich gar ser abe. vand wurden arbeitselig vnnd arme all bis ann das neunde ge schlecht Vn der dise history in welsch macht der hat einen kunig in Fran ckrich gesehen der von Armenien vertriben was. Den enthilt der kunig von Franckreich lang zeit vnd er starb zu Paris vnd wart erlich bestetiget zu de Celestinern. vn worent sein diener all in weis gecleit. das doch gantz wider des lands vnd gantzen kunigreichs gewonheit was-vnde des alles volck gar ser verwundert vnd sy fremde nam, dan des gleichen in Franckreich als die alten das retten vor nie mer gesehen noch vernomen was. Warüb aber das gescheche west der dichter die büchs mit Nu wil ich der history des schlos mit dem sperwer nun zu mal nit furbas schryben vnd es do bei bleiben lassen. wan es wurd noch gar vil mer zu schrybeOber ich willen hab auch furbas zu sagen vo Palastinen der dritten tochter-die auch kunig Helmas tochter vor genant vnd auch Melusinen vnd Melior vor genant schwester gewesen ist. wie Palastina die iunckfrow its vatters schatz hüt auff dez hohen ber8 in Arrozon do selbs gar vil wurm vnd freiflicher thier sind. ir3. des dans les 2. en Monsieur le dernier maître Vn will ich furbas sagen von Palastina der schönnen innckfrowen dy zū Enkümsche vff de hěsten verg in Orrogon gelegen in beschlossen was. Die selbe Palastina als ir vor mer gehört habent die dat zu von irr muͤter Presine geordiniret vnd gesant was do sy aldo beschlossen vnd ein hütterin ires vatters schatz ist. den selben schatz niemant gewinnen noch erwerben mag. dan allein einer der do von dem sta men gen vor genanten kuniges Helmas geschlechtes were- der selbe al dan was die ouenture inn helt gwinnen vnd vher kummen mag vnd sust gantz niemant anders Vnd sint an dem berg so vil grosser wurmb vn frei sammer wilder thier-das man nit hin auff zu der owenture komen mag on groß arbeit vn so 28 Vn ist gar maniger tuer ritter dar komen die owentur zu vnderston. die Sarumb verdorben vn̄ bliben sind, der nie keiner herwi der kummen ist. vnnd hand es doch iung starck vnd manlich ture ritter vnderstanden. die darumb leider alle sint verdorben, die als item leib an den grossen schatz gewagt hant vnd nit mer herwider kommen stat. Besunder kam dat ein ritter auß Engelant geborn, der sich ser vermaß den schatz vnd darnach das heilig Grab vnnd das gelobt land zu gewinnen. Der kam gan Orrogon. vnd fragt dem berg vnd der benemten owentuͤt nach das wart im alles gezyget Vnnd der selb ritter was gar zu mal ein tuer ritter-vnhd hat auch von iungent offt sein ritterschafft wol bewisen vnd alles das gethon so ein redlicher ritter thon sollt Vnd was nun der ritter einer vf künig Ortus hoff kumen die geneme worent, vnd die ritter worent von der taffelrund vnd was herr Tristans geborner frunde. vnd was bey dreyssig jorent alt Der ritter hort von dem grossen schatz. vnd von diser owenture sagen Vnd do kam er an den berg vnnd fand do gar zu mal ein groß mechtig vngehürs thier, das het ein bauch als ein vas. vnd het dar zu nit mer dan em or. het auch kein nasloch es het ouch nit mer dan ein ouge. das selbe ous stund im an der mittel semet stirnenvnd daß selbe auge hat ein an der weite vnd sinwel das es dryer schüche weit vnd groß was vnd sein ottem gieng im durch das or hinuß vnnd in Das selbige thier das schliffe sere. vnd las gar nahe bey der hole-der in Palastina vor genant huittet ires vattens schatz Vnnd vor dem loch was gar ein starcke eysne thur der hütt das vor benent thier. das niemant dar m kummen mocht. er wer dan des stammen vnd geschlechtes von kunig Helmas vn Presine kumen Als auch Presinen als vor stot geordinirt het Vnnde wy dises loch in der mittel des bergs do gar manig man v̄dorben was vnd oberhalb dee loch worent vil ander löcher die alles vol böses gewürm es vnd böser freisiger thiger worent. do durch man müst welcher awentür vnderston wolt Vnd ging auff den berg gare ein schmaler pfad-der was dreyer Arrogonischer meil lange, do selbe in auff einer oue simien müst schnellest reicten oder gon müst, dem an keinem ende sich niemant kund niderlossen, den auff wurm vnd schlangen, dan it so vil was das es niemant kund noch mocht verwundern, vnd was der berg wust allein von des vngeheuren grossen freislichen thiers wegen als ir gehort handeNun reit der ritter vor genant als auff einen zimstag ann den genanten berg Konitsche. vnd do geleit in ein man biß einer halben meil hin zu-vn mas auch sust niemant bey im den allein ein renner-der zeigte do dem rit ter den pfad. vnd also reit aldo der allein mit dem renner den steige auff dann kert der kunt man her wider. Vnd do der ritter ferr hinuff kam. do lies er den renet aldo vn̄ ston zu fuͤß vn gab im sein pferd an die hande. vnd zu im sprach er do-Nun bleib zu roß vn kun mit von hinnen bis ich her wider kum. Ach got wie must er seins herren so lang gewartte han. Der hiiij. titter ging den steig auff- vnd fand einen schmalen sorglichen pfad-des geleich er nie fant vnd er gar hol gewappnet. vnd het m seiner hant ein schwert: do begegnet im zu mal ein grosser trach der mit off nem munde gegen im schos vnd was dem schlüg er mit dem schwert sein houdt abe Vnd was diser tracht mer dann. xx. schuch lang. also ging er gar schnell den berg vff- vnd kam do ein grosser vngeheuer Ber der lieff in an vnnd zart im sein schilt von seim hals. vnd begund sein harnasch reissen Der rit ter schlüg den Bern auff das maul das er im das gantz ab höwe. Wie ein ritter auß Engelant geborn dise owenture vnderstund. vnd der mit dem Bern vnd noch mit vil grossern thyern so ritterlichen strit- vnd ir vast vil ertœtet. lʼauteur ses Vous ne Er Bet wart zornig vnd schluͤg vientglichen gegen dem ritter Der ritter sprang vo im vnnd schlung im mit seinem schwert ein tapen ab Der Ber stunde auffe seit hindet fuͤf vnd det ein schlag zu dem ritter se starck das er im sein harnach ser zerzert- vnd sy be de vilent durch den berg nyder Der ritter kam von seinem schwert vnnd gedacht an seinen tegen Der stehlen vnd guͤt was vnd zucket den vn stach den Beren mit zu tod. do er schrey der Ber gar vientglich vnnd viel do tod darnider Der ritter von Engelant sucht sein schwert wider vnd steig do de bers wider hinauff vnd ertöttet dat zwyschen wurm on zal. des ge leichen gar vil wunderlichen thiet-mit den er gar grosse arbeit gewan Do kam er zu lest an das hol do das grüseliche thier inn lag. das der eisnen thür Hut dat hinder det groß schatz mit gespenst verborgen lag. Also ging der gütt ritter in das loch getürstlich vnd suchte das grüselich thier die er im selbst zufuge fant. Aber das thier so bald es in ersach do richtet es sich vff in zu vnderston vnd lieff in an Der ritter zucket sein schwert geting. vnd schlüg auff das thier von gantzer macht aber es verfinge in alles nutzit. danne das thier von zouber also gefreiget was. das es we der stahel noch eisen mochten verhowen noch verschneiden Das thier er greiff im sem schwert mit seinen zenen vnnd zerbeis im zu zweien stucken. Und thet do das thier sein grossen vngeheuren giel auff vnd verschlick te do den ritter eins mals mit harnacip vnd mit allem. wie d'ritter vor Engelant an dz wild vngeheure thier kam vnd er vast rit terliche gebort-docht mocht er es nit vberkumen denn das es in so lebend verschlucket-wan er nit von des kunigs Helmas geschlecht was, ----. --- ʼ————— le moins Nd also perdarbe der teuer ritter aldo gar zu mal cleglich vnd elentklich. vnd wart von dem vngeheurem thier so schnell verschlucket. der so dick vn so vil grosse ritterschafft vnd so vil manlicher that hat begangen. dz er wol zu clagen wz. vn auch ny kein ritter mer so hoch an dem berg komen was als erDer renner warttet seins herren do zwen tag vnd ein nacht aldo erst reit er wider gen Engelant vn erzalt do wie er sein herren verlorn het. Vnd besunder reit der renner zu einem gar selerten man der was do Merlins iunger. vnd was in Orrogo nien nohe bey dem berge gesessen- vnd der kund von grossem wunderen sagen Der sagt nun im durch sen kunst vnd durch sein nigromanciam. das der ritter von Engelant mit dem thieren vnd wurmmen gefochten hettvnd zu letzsten von dem grossen vngeheuren merwundern verdorben vnd verschlucket wer-als it vor wol gehört hant. Diser gelerter man was geborn von Hispanien- vnd was gestanden zu schul zu talent do mann dpe schwartzen bücher lernet. vnd hat dar in gestudirt mer dan zwenzig lor Dise mer erschullen in Engelant von disem ritter das do von eim büch gemacht ward von diser owenture allein Nun was ein ritter in dem kunigreich Ungaria das ist vngerlant, der dise owenture auch vnderstund zu gewinnen. der mocht aber nit mer dan.xv.oder.xx.schrit hoch an den pfad kummen dan er van den wurmen verschlucket ward? sust ist ir gar vil gewe sen die den schatz vnd die owenture vnderstanden hatten vnd doch alle do bliben. dan kein man so teur gesein mag der in gewinn-es sey dan daß er von kunig Heimas geschlechte kummen vnnd geborn sey. Vnnd was grosser schad das der ritter von Engelant mit des geschlechtes was, da er sust gar ein manmlicher ritter vnd von herr Tristan gesclecht geborn was. Vnd er het auch die owenture sunders zweifels gewunnen vnd erstritten het wer er des geschlechts gewesen, als ich das vor gesagt hab Vnd kam auch kein ritter als hoch an den berg als er-Nun sagen wir fur bas von Goffroy de teuren ritter. der was do zum mal zu Lusimen in freuden vnd kurtzwal- vnd erspatziret sich in eim boum garten mit frowen vnd iunckfrowen. so sicht er dört herkumen ein botten der kam zu Goffroy vn also fragt in Goffroy was er neuwer mer sagt Do hüb der bot an vn che Auff dem berg Romesche in Arrogonien das ist gar ein grosses wunder vn ein so groß grüselichs thier-vnde erzalt im do vor mit negliche wie es de ritter van Engelant do er gangen was als ir das do vor gehört hant of vnd das auch der ritter vf Engelant vnd vil ander ritter aldo verdorben worent, das die tochter Palastina aido hüt irs vatters Kunig Helmas von Albonien hort vnd schactz Do nu Goffroy diese mer hört-do verwundert in der vngehüren thieren gar ser vnd fast vnd sprach dat vff. Nun wolhin ich will es auch vnderston ob mir es got günnen will. Hoffroy hyes sich alles sein volck zu rusten vnd bereiten. vnd verschreibe seinem brüd Dietherich dar zu kammen, das er sich des landes und alles des seinen vnderzug bis er herwider keme. Vnd er was nun also on ein weib vnd ee frowen biß auff sein alter. Vnd als er gleich von lant faren wolt, do sties in ein siechtag an vn par t kranck dan er auch ser alt w3. also naz sein sech tag vnd kranckeit so ser zu das kein artzenie nit mer verfohen mocht vnd nohet die stund seins tods. das er solt rd must nach lufft der natur vn götlicher gesatz got gehorsam sein vn Gottroy gab sich gedultiglich in den willen gotes. vnnd ward vmb sein kranckeit vil clag. Er hat auch in kurtzem in der grafschafft von Poytou vil gütter schöner kirchen vnnd capellen zu stifften angefangen, vnnd vil gütter werck zu thun sich vet messen. vnd also beleib es merteils vnderwegen vnd ongebauwen. Goffroy do d’ nun befand das d' tod dem niemant sich entrúnnen mag ym be gund nahen do besant er den priester vn sprach sein beicht mit andacht vnd macht do sein testament vnd ordenung nach seinem willen vnd mei nung das man im in dem closter zu Maliers das em mal mit den munichen verbrant vnd darnach wider gebauwen hat vnd zu der erden beuolhen solt werden Oldo leit der edel vnd streng ritrer Hoffroy begraben Vnd het der dichter diß büchs aldo sein erhaben Grab gesehen Vnd macht vnd ordinirt das zu stund bei seinem leben alle sein schuld bezalt wurden mit barem gereitten gelt Vnd macht do Dietherich seinen bruder zu eim erben. vnd enpfing do die Sacrament vnnd verschied also von diser welt. Dieherich der regieret allenthalben, so imgezüget worent in den schlos sen, doch so wart sein lannd geteilt in vier teil wenn das geschach ee die knaben vnd töchtern stürben. Hie beichtet Gottroy an dem tod bet vnd lat im thon cristenliche recht mit allen Sacramenten darnach starb er in dem namen Tehsu. G. E. In Och wurdent die man so von sinen geschlecht vnd stan men kummen gar tür vnd vnd ernemme ritter Besunder hat der dichter diß büchs als es in welsch er sprach ist der herren einen wol erkant vnnd ym gedient Der selb von Dietherichs geschlechts vor genant geborn was d'starb die wil diß büch noch mit volbracht ward. vnnd als vor stat zu welsch ge dicht was. dan als menglich sich niemant ein cegen blich sicher ist noch sein mas vor dem tod-der vns on vnverlos lan get. vnd vns zil gesetzen ist. als Tob sprichet Das wir nit vber son mögen vn ob wir dar an gar dick vnd vil gedechten. vnd vns hin fur desterbas vor suudem hütten-detten wir gar recht vnd weißclich Diser herr von Portenach der dise history in welscher zungen machen lies was genant herr Wilhelm von Portenach. der schied von diser zeit auff samstag neste vor der hoch zeit der Pfingsten, do man zalt von der geburt Christi. M. ccco jar. an dem-xvij. tag des Meigen. vnd wart bestetiget gar erlich vnd reilich zu Portenach. do bey vil grosser herren geistlich vn weltlich wornt Vnde wart sein sun von Gartenach herr nach im, der do vmb seine vatter vnd herren groß iomer vnd auch herrzeleid het. doch tijet er noch dan als die weisen vnd das niemant widerbringen mag, das soll vn muss man