' SU W U . -- ' .. X-< ., :^7 5 /«< Die ' Nsal i» e n avids/ durch D^ Ämbrvs. Lobwasser in teutsche Reimen gebracht, samt andern auserlesenen Psalmen,Fest- Kirchen- und Haus - Gesängen, :u vier Stimmen aufgesetzt / und nebst der Sing-Kunst , wie auch dem Heidelbergischen Catechismo, vereiniget mit den heiligen Liedern, in allem für die Stadt St. Galler eingerichtet. L ql- St. Gallen, gedruckt in der Diechischen Bnchdruckerey, 1786. S Abtheilung der'Psalmrn: 1) Don Christo und seinem Reich ; 2 . 8 . lb. rr; 4 I» üe>. Ü 9 . 70 . 71 , 97 . 98 . 99 . Ho.r 48 . » 48 . 2) Leb» Psalmen r'i.i;. l9. 40, 48 . 80 . 78 .87iisl.l«6.107. 112 H 9 .irr.k,;.ir 7 .ir 8 ^Zl. lZZ. 3) Büß »Psalmen,:. «. zr. Z8, '8i. lvi. -zo. 14Z. 4 ) Betl-Psalmcn: z. 4. 7. »0. lZ. 17. »0. 25. 2s>. ,7. rz. ;i. 35 - ZS. 4r. 4 Zt 44 . 84 - 88. 86. , 87 - 89 . 60 , ül. SZ. L 4 . « 7 . 71 ., 74.79» zo. 8r. 8Z. 84 . 35 . 86. 88189. 9s. 9 «. t 08 . lS 9 . 1 Lo. , i.zr. 187» '40. 142. 5) Lroß-Psalmen: 1 r. 114.^6. 37-49- 8». 83- 88-6r. 73.77. 9 l. 9Z/H8. l2l. l-6. I-S- L)Dank.Psalmen: z. 9.18. 21. -Z: -14. -9. zo.ZZ.z4.4l. 46.47. ' 48.^>?.«>. 08 . 75.7L.r1. 92.99. ,00. ,vZ. ,04. >c>;. m. uz» H4> 116. 117. i» 4 - IZ4- >35» ^ i; 6 . ,IZ 8 > IZ9> »44. birazo. 47 / l ! Andere Abtheilung , - auf den Stand und die Zerre« gerichtet: Der Oberkeit dienen der Si. 82. Den Räthen undRichteMl5.101. Den Unterthanen -0. si. 72. Den Lehrern » » > 34 - Den Zuhörern 19. »9. irr. Den Schulmeistern » 1Z4. Den Schülern - 78. Den Ebeleuten in-gemein i«?. Den Ehemännern i» 4 . >28. Den Ehefrauen » riZ. Den Kindern . . 8. Den Hausherren undFrauenio 8 - Den Knechrrnmnd Mägden uz. DenAltcn . 71.?'. Den Jungen- . . i. Den Handwerksleuten 15. 227, Den Reisenden » 107. izs. Den Reichen » - Lr. Den Armen - » 17. Allen insgemein » 119. Vor dem heil. Nachtmahl ;i. Nachdem heil.Nachtm. ioz.i,z. Don den heilt X. Tcbonen 15. Z4. Dom christlichen Glauben iü. Dom heil Unser Dater 67". Wider die «ildcr n;. 135. Von der Ersclmffung 104. ,48. Dom Leiden Christi ,r. 69. Von derAuferstehunqCbriüi 11». Don der Himmelfahrt Christi 47» VonScndung des heil.Geist:<^, D°n der «»kunft zun: Zirichc 5». Ani Morgen - » 92» Am Abend . « z. 4. Vor dem Essen . 14;. Nach dem Essen . ,4, Zur Zeit des UngewitterS -9. In Anfechtung derSLndenrg.yr. Wider dir Verleumder iro. 140. In Hunger und Thcurung z/. In Verfolgung 74. 79. zo. In Kriegs.Befahr ig.ra^z;"^ In Sterbens-Läuffcn .91. In Krankheit 6 . Z8.39.130. 145. In Todes Nöthen - Bey Begräbnissen » 90, A Die Chor - Stimm ist gemeiniglich der Tenor, selten ab« ist es der DiScant: Welche Verwechslung der beyden Stimmen durch vorstehendes Zeichen bedeutet wird. . «r Kurze 4 __ Kurze Unterrichtung von der Music. . Was »st. die Munc? ' -- - Die Music ist eine Kunst recht und lieblich zu siliqe». wie viel Stuck sind, darzu vonnöthe» zu wissen r Sechs Stuck: I. Die Lc-Ia, samt den Notcy und Schlüsseln^ U. Die Svlben oder Stimmen, mit welchen die Noten ausqe- strochen werden. III. Der Unterschied des Gesang«. IV. De» Lack, oder Schlag. V. Etliche Figuren und Zeichen, VI. Hi* tormvalla, oder Sprung der Stimmen. I. w-s ist di« 5ea/a, oder Mustc-Letter? ES find Linien, und 4. Epatia, odc, Ramn darzwischen, da die untersten für die erstere gehalten, und von unten auf gezählt werden. was sind die Noten ? ^ -- - Wie viel Schlüssel hat die Mustc« Leiter? Die 7. vordersten Buchstaben im Alphabeth, jedoch gemeimg« uch in folgender Ordnung r S ut löl. I . - k "lä ut. A ti ü. I L mi ii. ^ la vu. > V re la. vl ta li uk, ut li m Ist ts mi re ur, l I I.- Wie wird das Gesang unterschieden ? In das harte und sanfte Gesang. Was ist ein hartes Gesang ? . Wenn die leiste Noten im Baß eine scharfe oder harke Teers hak», was ist ein sanftes epesg/ig r Wenn die letzte Noten im Baß eine gelinde oder sanfte Terts hak»- IV. Was:ist der.Tact oder Schlag? Ein Auf. und Nieder. schlagen, nach welchem im Gesang dkk Roten, Pausen und Punlton eingerichtet.lM gehalten werden, wie wird der Tact unterschieden r 2" den gemeinen - und Lrippcl - Tact. -- ... was ist der genuine ^ack oder Schlag? Wenn in, .Stuf- -und Niederschlagen, eine, ganze Noten, als z oder zwo haltt, als Moder denen gleichgültige Noten in gleicher Maaß gesungen werden. " wa« ist der Tvippel-/Tact? Da der Eaet in.-g. Theil gethnlet ^ und dem Niederschlagest zween, dem Aufschlagen aber der dritte Theil zugeeignet wird- und z»m Trestiveieine zweyfache und ganze Nöten M oder ; ganze Noten öder eine- ganze^ lind halbe M, oder z halbe Noten W , auf einen Tact gefundn werden. Worbex wird dieser Trippet 7 Tact erkennt» 2m Anfang,, jvann dcmselbigm ein s vorgesetzt wird. V . i V./ ^ was für Figuren und Zeichen sind bey den» Gefang zu werken t r. Obgcmeldte Noten, durch welche Her Schlüsseln Tsw ausgesprochen , und nach dem Tact gesungen werden. -. Dir Pausen, das ist, ganze, halbe, oder geschwänzte Strich- lein auf den Linien, welche an^igen, wie lang man in dem Gesang soll still halten, alSr Die Punkten, welche den Lock um den halben Theil ver- m ehren / wann sie hinter eine Noten gcsctzet werden, al» r D ift so viel als Z ; DistZ; Z ist Z ; ßiftK 4. ^ Dieser halbe Circnl mit einem Strich durchgezogen, wird gemeiniglich zu Anfang eines Gesangs gesetzt, un- bedeutet einen geschwinden Tact > Ist.aber kein Strich durch den Ctrculring gezogen, so bedeutet es «inen langsamen Tact. ;»Ein? vor einer Noten, hciSt b siüum, welche man alsdann um einen halben Ton tiefer singen muß, da j. Er. aus einem k» tia Hi rvirln " >8, ^ Dieses Zeichen wird 8eMitr>ninm , oder Oiesi; genannt ; wcirauf man die folgende Noten um einm halben Ton höher ßngzn muß . 7-'. R Kieses Zeichin, <7utto, . vdbr Zeiget geNSnnt , wird zu EnS der Linien gesetzt, und.zeiget an das Ort der ersten Noten in folgenden Linien. ,1 u 8. E Ist ein Zeichen- der-Widcrhslung des vorhergehenden. -9. ^ oder E sind gerneiiiiqlkch Mal« oder Endung - Nvieii , «eiche -zu End «ineü itSmMsgngS-gesetzt tvcrdco^- V l, - r 1,0: IVas sind - - knesrvglla sind nichts anders, alS gleichsam Sprünq «ndllu- gleichheiten der Stimmen , : wie hoch-dieselben von einander stehe», "und «erdeu> gezmttit-; ^n>lom,s,. 5>exunäz , ^uisrca , (juinc, , Lgxrg, Lcptlmä und OLL,va. Exempel aller 8iei?r'/nlksrÄ/en ^ l/nr/on«r. ! U-. . u? re Ml ' ra kol la n ur AL. So viel Noten an einem Art stehen, müssen in gleichem Ton gesimgeii.«erden. ', u-r »?' M r« M1- j» sol-la „M k 1g lol t» mi rs ur. „ > . : nu rs ts mi wl tat» lr ia ist nu tz re ml ur. ut tot ta' tr lck nu lol rs "ta ur. An i n t. _ ^ _ v uc lol rs la mi 6 tii uc, uc ü 1i mi ir re :ol uc. L ext. Oe ta 11. uc uc re re mi, mi mi re re uc ur. R e g der ausgelegten ^ufnafchen, das ist auflecken. Behagt, Verrußt, Biber, Lettern, Toroniert, Decrct, Donet, Driest, Erbosen, Erhalt, Fittich, Formieret, Frönce, Gach, Gaumen, ister dunkeln Wörtern. gefallet, rüstig. fromm,gerecht. Ziehbrunnen, gekrönt Satzung. auSgedähnet. dreymal. sich erzürnen. erschallt. Flügel. gestaltet. heilig. Noth. Rachen. poliert, policey, pratica, Psällier, O.ual, O.ucr, Ranzon, Neümen, Rivicren, Rügen - Sacht Geschwyffet, geschweige!. Gpeißlich, Grinzten, Habitackel, Hören, I^ach, Aaninen, Anicken, Rreisel, Meutmacher Meyd, Müht, Nation, Orlogen, Ost, panier, vaußt, greulich.. . KirtenmltIah» nen. Wohnung. Hörne, schnell. Köngeleitt, schwanken. Wirbel. Aufruhrstifter. Mägdlein, verlanget Land, Volk» Kriege. Aufgang,Morgen. Fahnen, aufgeschwollen. geziert. bürgerliche gestellt - -ZLUMMHWS- Was toben sie in ihren tollen sinnen? Was Der k.i. und H. ».Psalm, Frommer wol. und Gottloser Uebelffand. dw er ruckt mit Leu gottlolen qcht zu rath, lind nicht tritt m sündlicker Icut fuhpfad , Der auch nicht niitützl auf der spoktec bänkcn Sondern ai,f Nott'S gcsctz mit ste>fi tbur denken, »nd sich des tau und nackt mmnit herzlich an Fürwahr der »st vor Gott em selig mann. W er nicht mit den aotiloscn oebt zu rath , Und nicht tritt in feindlicher leut fus'pfad, Der auch nicht nnrützr auf der spätrer bLaken, Sondern auf Gon'S gcsctz niil flciß tbur deuten, lind sich dc- taa und nacht nimmt herzlich an Fürwahr der ist voe Gott ein selig wann. Die snnder auch m der gerechten rath, Oder Versammlung finden keine statt. Drum werden sie in ewigkril wohl bleiben r Dir aber hie ein gottlos leben treiben, 4. Denn die gerechten sind Gott Derselbcn thmrmit nicht bestehen wobt bekannt, Und wie es ist um all ihr thun bewandt kan, Sie gch'n zü grün"), Gott nimmt sich ihr nicht an.' Christi ewige Geburt, Reich und Sieg. der Heiden tbmi gestcÄ-? ^ Was loben sie in ihren tollen sinnen? ^ «rauf ist dock der Heide» thun gestellt? Was toben sie in ihren tollen sinnenr W-S - Der //. r. Psalm. Was denken koch die voller aller weit? Veracdlich und unnütz ding sie be.qiu-nrn. Die könig auf der erd zu Hauff sich finden, Die fürsten. halten mit einander rath, Und sich wider den Herren hart verbinden / Und wider den , den er gesal- bet hat. Was Lenken doch die Völker aller welt? Verqcblich und Unnütz ding sie beginnen. D>c könig auf der erd zu Hauff sich finden Du: fürsten halten mit einander rath, W Und sich Wider den Herren hark verbinden / Und Wider den, den er gesalder bat. Sie sprechen trotziglick, und pochen hoch : (wollen , Wolan wir ihre band zcrrcissen Abwerffen wollenwirvonunöihr - joch, '> (legmsollen, Daß sie unS bei nicht mehr auf- Aber der Herr im Himmel hoch daroben, " (tteibtr Aus ihnen allen ein geliebter Er spottet ihr, die so vergeblich toben, (wohl bleibt. Denn er vor ihn'n in seinem tbron Warum dörft ihr euch dessen un« terfangcn r (krön Zum könig ich ihn hab gesalbt, die Und sccpter er hat von mir selbst empfangen Ueber meinen heiligen berg Sion. 4. Ich aber wil euch sein beeret sind rath (erkoren. Verkündigen, spricht der könig Der Herr zu mir also gesprochen hat, (dich geboren. Du bist mein söhn, heut hab ich Und dann wird er mit ernsteli-Zur erbschaft ich dir geben wil die cher stimm (sagen, §u ihn'n in seinem grossen zoren Erschrecken wird er sie in seinem grimm, (verzagen, Daß sie aus furchten werden gar Heyden , (von mir, Wenn du es nur begehren wirst Zu eigen ich dir alles will bescher» den, . (quartier. Bis zu dcm äussersten der welt -5. §e» Der I/. Psalm. n Was denken doch die vilker aller well? Vergeblich und unnütz dmg sie beginnen. D>e kinig auf der erd zu Hauff sich finden , _ Die surften halrcn mit einander rath, Und sich wider den Herren hart verbinden , Und wider den, den er gesalbel hat. Wa« denke» doch »je vilker aller welk r Vergeblich und unnutzdtna sie dr-atn'nen. Die köniq auf der erd zu Hauff sich finden Die surften hallen mit einander räch , Und (ich wider den Herren hart verbinden, Und widtr den, den er gesalhet hat. r Zerschlagen soll du sie durch Frolocket ihm von Herzens innig deine machtx ( eisen, Mit einem scepter, her da ist von Wie eins t-pferS gcfäß von thon gemacht, ( schmeissen. Zu kleinen Kucken solt du sie ze» Darum ihr kinig, fürstM/ und ihr Herren , Merkt solches wohl zu einem unterricht , Nehmt Unterweisung an, und laßt euch lehren, Die ihr auf erden hie regiert und richt. 6. Dienet dem Herren mit demü- thigkeit, 2» rechter furcht und gottseligem lebe» , kcit, (mit beben. Doch daS geschch mit zittern und Huldet und küßt de» Sohn, den er euch sendet, . (lich, Damit er nicht ergrimme zornig- Wann ihr euch von dem seine» weg abwendet, Luch alle laß verderben jämmer» lich. 7 . Denn oft sich, grün, eh man sich des verficht , Wie feuer manchen schnell thut überfallen: - Drum der zu ihm sein Hoffnung hat geeicht, Der ist fürwahr der seligst mensch twt allen. Der ir Der k/r. z. 4» psirlm^ Der ///. z _ , , Psalm . . ie vrcl Nn» der, o Herr ! Die mich bet räten s ehr, U 2 Und mir find aar entgegen? Die mir qebäss'.g sennd, Diel ist der incmen fcind, W Don vreil'N w-rb aceot. Mich wider mich auflegen. ES ist mit rhm verloren. Niemand ist der wn r eit WZMdEZ Er findt rn ferner norl, Kein hülfnoch krost ben Gort. Sie rt! en wie die lhoren. Äö revicl sind der, o Herrr : — S 7 ^ L " L Und Mtk si.ld tiar entgegen Dt- Mir ÜchäMa sey,id, Diel ist der meinen fcind', WW M- W -S-^ y - ' ^Erch ivider m,ch anfiel». Von vrclLn wird acredt Niemand, ist der ihn rcn, W ES !Ü mir idni verloren r - Dr findt ly ferner noth Kein hüls noch tröst bey Gott,-Sie reden wirMthoren. s. Denn du, o lieber Herr l Distchiein schild und schutzwehr, Groß ehr thust du mir geben : Und daß ichs kürzlich sag, " Du machest, daß ich mag Mein Haupt empor aizfheb^y. ,,, Mit herzlicher begir «Schrey ich, o Herr! zu dir, Dir meine »otb th» klagest. Und du erhörest miL^ ^ AuS Sion anädiakich . Lhufi Mir kein kU vcrsagem- . z Wann ich zu beth gehn thu, schlaf ich in guter ruh - Hhn sorg aller gefahren : Wann ich widruni efryqch', Bekümmert niich kein fach,, Denn Gott thut mich bewahren. Der 4- Psalm. Gotll mein hort l ethör mein flehen Du bringst mich auf geraumen ort. Gott I mein Hort! rrbör mein flcben Dn bringst mich auf geraumen o« / Man» Der lll. z. und ll^ 4. Psalm. »g Ä 6 tcw r el find de r, 0 yerr I Trost wider die Verfolger. Die mich dett üb en sehr , Und mir fiiio aar entgegen ? Viel ist der meinen fciiid , D>e mir qckLsfia seynd , Sich wtder wich aust.aen. Von vielen wird qeeeSt, Niemand rst der idn rett, ' ZWMWMM ES ist mit ihm verloren Er finde in «einer notv Kein hüls noch trog bey Golt , Sie reden wie die choren. ic viel sind der, 0 Herr« Die mich betrüben sehr. Und mir sind qar entgegen ? Diel ist der meinen feind, Die »tte gehässig_^Sich^meber mich auflegen. Don vielen w lrd ^revr < ^Nlcinand «st Sch inn rett, Es ist mit ihm verloren : Er find! in seiner noth Kein hüls noch lrost bey Gott, Sie erden wie dir lhorea. Wenn hundert tausend mann Mich wollen grciffen an, §ur linken und zur rechten r Und mich umringten qar, Soli mich doch kein gefahr Erschrecken noch anfechten» a. Drum hilf, 0 lieber Herr l Und meinen feinden wehr, Denn duibr-zähn zerflossen Und gar zerschmettern pflegst, Luch auf den backen schlägst Die rotten der gorttosen. Du bist allein der Gott, Bey dem in aller noth Hüls und tröst wird gefunden r. Der du den fegen gibst Deinem Volk , das du liebst. Zu rechter stell und stunden. Seufzen zu - und vertrauen auf Gott. A Gort! mein horr ^erdLr mei n flehen ,_ Du dnnak Mich auf ucraumcn ort, Hott! mein bv'k erhör mein flehen Du dringst Mich auf geraumen vrt, Wann 14 Der N ;».psalni. ?aß dir mein notb t» bcvzeu aehc», Erhör mein bitt und sehnlich Wort- Wie lang woll ibr den n solcher Massen Anareissen, und da nn nicht ablassen,_ Luch nichtiger drng anzumasscn, Und lüge» lan gr-lie-be» sehr. Wann ick betrübt in an«- tbu liebe», baß dir mein notb t» herzen gehen. _ Lrhvr wem bitt und sehnlich wort. Wie lang woit ihr denn solcher Massen Ihr lieben Herren ' meine ehr Anareissen, und dann nickt ablassen. Euch nichtiger ding anzumassen, Und lügen lau geliehen sehr. s» Denn ihr das müssen solt zu> boren, Daß ich mein macht von Gott her hab, Der mich zum konig hat erkoren , Und mich qenidig thut erhören Won seinem hohen Himmel rab. Drum zittert, und euch wohl vorsehet, So wider Gott zu sündigen : Schauet zu, wormit ibr umgehet, Bedenkt« auf dem beth, und abste. bet, Mich also zu beleidigen. 3. Ihr solt ihm zu eim opser geben Ein opfcr der gercchtiqkeit, Und darnach bessern euer leben , Aus Gottdcn Herren auchdancben Höchlich vertrauen allezeit. Diel aber saaen uns daaeaen : Der ^ s. Psalm. L) Herr! dem obren zu mir kehre, Herr! dein »yren zu mir kehre. Und Der ^Psalm. Wann ich betrübt in anast lbu stehen Laß der mein no th zu herzen neben , EehLr mein bitt und sehnlich Wort. _W ie lanq woUt^thr dnm^s^lchcr Massen ^ Ihr lieben Herren! meine ebr Angreiffen , und da:u> nicht ablassen, Luch nichtiger ding anzumassc», Und lügen la» geliehen sehr. Wann ich betrübt in angst tbu sieben , — 2 ^ Laß dir mein noth zu berzm gehen 7 " Ecbör mein bitt und sehnlich wart. Wie lanq woll ihr denn solcher Massen , Ihr lieben Herren ! meine ehr Angreiffen, und dann nicht ablassen Euch nichtige, ding anzumassen, Und lügen lan geliehen sehr» Wer wird des guten weiser seyn r Heb auf dein anqesicht Verwegen, Gib und mittheil uns deinen fege, Durch deiner antliz klaren schein. 4. Denn dumichdarmitmehre» freuest, Und frölich machst im herze mein, Denn diese , die du benedeycst , Und ibn'o ein fruchtbar jähr ver- leibest , Von»!, getrcid, und auch vor» wein. Denn ich im fried, nach mei'm begicrcn , Ligen und schlaffen werd mit ruh, Ohn sorgen seyn und triumphieren , Weil du Herr: machst, daß ich regieren , Und sicher im land wohnen thu. Gottes Gerechtigkeit wider die Feind _ -!») Herr! dem obren zu mir kehre Hör an, mein könia, Gott und Herrc! Was ich begehre. 0 - W KWWUMZW____ ^Ittd gnädig M 'inc wottaufuim! Ich schrey zu d ir nur lauter »ich, Hör an, mim könig, Gott und He/rc! Was ich begehr. ^ s. Hör mein geschrey , bitt ich imAuch einen der sich übel hält, summen, Bey dir zu sey», vor dir zu gehen, O lieber Gott und König mein! Kanst du nicht sehen. Mit meiner bitt vor dich allein, Narren und thoren du nicht Daß die von dir werd aufgenom« leidest, Lbu ich, Herr k kommen, (men, z. Zu inorgenS früh, auch vor dem tage, ( mich! MoUst du , mein Herr! erhören Früh ich aufwart, und schau auf dich, Ob ich antwort erlangen mage Auf meine klage. 4. D» bist ein Gott, muß man gestehen, Dem kein gottloses thun gefällt, Daß sie dir kommen vor'S gesicht: Du duldst die Übelthäter nicht, Du Lassest sie, und allzeit meidest, Und von dir scheidest «. All die umgehen nur mit liegen, Die bringst du um, und rottst sie aus, Mörder verfluchst du überaus r Die fälschlich ander leut bekriegen, Sich dir nickt fügen 7. Ich aber, der ich bau mit stetem Der 6. Psalm. Eis" n deinem grossen ,o>rcn , Vor dem ick bw verloren : _ O Herr Gott: straf Mich nicht, Auch deinen grimm dergleichen Laß wiederum erweiche», Und mich in dem nickt richt. II deinem grossen zo . reu,Vor dem ich bin verloren, O Herr Gort' straf mich nicht. Auch Leine» grimm dergleichen Laß wiederum erweichen, Und mich in dem nicht richt. ». Dein gnad, 0 Herr! ausschütte, llnd gnädig mich behüte , Gesund mich wieder mach r Denn ich bin krank, 0 Herre! Meine aebein sind sebre Eischrocken, matt und schwach. z. Mein gcist in mir thut trauren, Vor ängsten thut mir schämen.: Mein herz wird nimmer froh , Wie lang soll es denn währen, Daß du in den bcschwchren Mich bleiben läßst also ? 4 . Dich Der ^7. 6. Psalm, --7 Und gnädig meine wortaufnim: Ichsmrcy zu dir mit lau ler Kim , ^ --—B Hör an, mcin könig, Gor' und Hrrre'. War ich dcgehie. l ad auL dia meine Wort au fium^ Ichschrcv »u dirmi lainrrsti m , Hör an, mein könig, Gott und Herre! Was ich begehre. Vertrauen auf dein qül allein , Will gehen in den temvel drin , Mir furcht und andacht vor dich Und dich änderten. (trettcn 8 . rbu mich, Herr! durch dein güt fein leiten < Vonwegen dieser meiner fcind, Die allenthalben um mich sind: Ebu vor mir, daß ich recht mag schreiten, Den weg bereiten, 5 . Kein wahr Wort geht aus ihrem munde, Ihr herz gar falsch ist und getickt, Ihr zunq auf heuchle» abgericht, ^ Ei» offen faul grab ist ihr scklunde Vor Durchaus von gründe. (gen, ,c> Vertilg sie mir ihren anschlä-' Und mach zu nickten ihren rath , Donwcgen ihrer Missethat: Verjag die, so wider dick pflegen Sich auflegen. (freuen, ,i. Darqegen gib, daß sich die Die auf dich trauen fcstiqlich, Mach diese frölicd ewiglich, Die deinen namcn bcnedeyen In lieb und treue», i r. Den den gerechten zu ergezrn, Und ihn zu segnen bist du milk , In noth du deiner gnaden schift. Damit ihn niemand mag verkzen " ihn thust setzen. Der erste Büß ^ Psalm. n deinem grossen zo - ren , Vor dem ich bin verloren O HcrrGo'r. straf mich nicht, Auch deinen grimm'deraltlchen Laß miede um erweiche» , Und mich i» dem^chl richr. I n deinem aroffcn zo. ren ,^ Wor dem ich bin verloren >. 0 Herr Gort' straf mich nicht, Luch deinen grimm dergleichen , Laß wiederum erweichen i Und mich m dem n«cht nebt. 4 . Dich zu mir wiederkehre,. Und allen, unfahl weh« , . Rett meine ftel aus noth r Durch deine grosse gute GcnLdig mich behüte , Bewahr mich vor dem tod. ?. Denn wann wir endlich sterben,- Und durch den tod verderben ,,, So hört guck auf dein lob Den» wer wil. dich dorr prüfen Und dir dann ehr beweis«», . Wann er ligt in der grub'. B ü. Z'nacht ' rs ' Der l^/l. 7. Psalm, 6. Z'nacht ich mich kränk und qrämme , Seufz und mein bcth durch, schwemme Mit thränen ohne maas r Vor ängste» und beschwchren Mach ich mit meinen zehren Mein läzcr qar pfütznaß. 7 Vor ängsten und vor quälen. Ist mein gestalt verfallen , Verdunkelt und veralt: Solch« meine feind Ursachen, Die um mich stehn und lachen, Llgend in tvdü qcwalr. 8, Nun aber , ihr lyrannen illnd fcind! hebt euch von danncn, Der ^/k. 7 . Psalm, ein hoffnunq auf dir, Herr! thut schweben , Er erter »vollst du mir mein lebe» Hilffnrir daß ich mag sicher seyn, Vd» allen den vcrfolqem mein: Au» daß mich nichtibr briuv» umbringe , 'lt»k mich zerreiß und gar veisfchlinac Gleich wie er» low sehr hui»ge, ick Da nr, mund komr zu rette» mich. vtu ein Hoffnung auf dir, Herr! »Hut »ckwck n wollst cumi^ mein leben, Hllffmi'ch »st ich mag sicher seyn, E'r.t cn Do' allen den »«'folgern mein : q if daß mich nicht idr hanpr uiybrinae lind n m» zerreiß und ,»ar verscyllng'e Gleich wle er» low sehr hungeri«, Da memand kamt zu retten mrch. Herr' bab ich, daß man mir schuld gibet. Jemand verletz» oder betrübet, Ay jemand Hand geleqet an, Und dem friedlicber bös gethan? Hab ich je gulS mir arg vergolten , . (ten' Da^um ick billig wu^ gesckol Lab ich nickt dem wohlthat erzeigt Der mir feind war u. »»geneigt? z-. Sb gib daß mich mein feind mir kriege HeWg verfolg und mrr obsiege, Uud meines leben- mich beraub , Mein ehr zu nicht mach und zu staub. Darum in deinem grimm aufwache , - Dick wieder meine feind aufmache Sey mich «n das amt meiner ehr, Wie du mir hast verheißen, Herr l q. Dann Wird da« Volk mit grossem hausten (fen : Sich zu div sammlcn und zu lauf- Von wegen d«S erheb dick doch , und setz dich unter ihnen hoch. Und Der k*/k. x. Psalm. Und macht euch bald von statt: Denn Tort der Herrsanflmüthlg, Mein sehnlich bitten gütig Nm'mals erhöret bat ?. Mein weinen und mein fleht» Gorc endlich angesehen , Und das erhöret hat: Was ich von ihm begehret, DeS bat er mich gewähret, Ja mehr denn ich je bat. (men, >v. Drum meine femd sich schä- Und nun sollen vernehmen, Daß sie betrogen tu - : Sie wögen nun hinziehen, Zurück mit schänden fliehen. Weil mich Tott so wohl meynt. Gebett um Rettung der gerechten Sach. Ä! crn bo^mma aur di^, Herr i^tbui »wweben Erie'lcn woUft Su n>ir mei'i lch>1>, Hilffmir daßich maa si»e scnn, _ Vor allen den ve>' 0 tgcrn mein! Auf daß mich Nicht ihr Haupt umbringe. Und mich ze re,ß und gar verschl'nae, Gleich wie em löw sehr hungcnch, Da niemand komi zu retten mich. tbut schweben em Hoffnung am dir Erretten wollst du mir mci leben Hilffmir.daß ich mag siMk! se^n. Vor allen den »e folgern mern r Auf daß mich nicht ihr ba»vl umbringe, Und mich zerreiß und aar verschlinge. Gleichwie ei» löw sehr hungc-lch, Da niemand komtz» retten mich. Alsdann wirft du die Völker rich. ten, ften, O Herr! der du kannst alles schlick Richt mich nach meiner fröm migkctt, Und nach meiner gerecktigkeit. Straff die bosheit der unge. rechten , Die frommen aber thu verfechten, O fromer Gott! denn dir ist kund Der lcut herz und gemüth von gründ. (ren, Der Herr vor übel und gefah. Gleich wie ein schildt mich thut bewahren, Den frommen er hat stet« in Hut, Demselben hülfund rcttunq thut. b.Golt ist ein nckter ohne Wandel, Dem der da hat ein guten Handel, Und dreuet dem auch gleicher maß Der ihn verletzt ohn unterlaß. Da sich der mensch nickt will bekehren < (reu , Zu sündiaen ihm nickt laßt web- Sein schwcrdt er altdann schirfft und wetzt, B r Dtk ,o Der l^lll. 8. und k<. y. Psalm. Den bogen spannet' und ansetzt. 7. Gott, als ein kriege fürst und fcldberre', Bereuet ihm ein tödlich wehre, Die seinen Pfeil er richtet zu , Daß er mein seind umbringen thu. Der ander auf nichts gutS gedenket , Mit Unglück schwanger er sich kränket, Gebiet dann eine Mißgeburt, Denn sein anschlug geht ihm nicht fürt Der ^lll. «. Psalm, er matt 0 unser Ueber Hc>>e! Wie wun derbar i st deine» z>amen» ehre, ' über den e> dc tre,s^ ^ Ueber den Himmel geht dem lob und prc>6. höchster Gott! 0 unser I>cdc> Heere! Wie wunderbar ist deine» namens ehre, Der sich erstreckt über den er-e-enkrei» , Ueber den Himmel geht dein lob und preiü. Dein macht auch bey den säug- ling ist zu spührcn, In ihrem mund sie deinen na- men führen, Durch sie zu schänden machst dll deinen seind Und rachgierigen, der dein macht verneint. z. Wann ich nur deine wer' pfleg anzuschauen , Die du mir deinen fingern hast thun bauen, Den Himmel, sonn und mond mit ihrem schein , Die stcrnen auch in ihrer Ordnung fein, 4. Dann muß ich mich verwundern und so sagen: , Wo» ist der mensch , für den du sorg thust tragen? Wa» ist de» mcnschcn-kind zu achten doch, s hoch? Daß du dick seiner annimmst also s. Nur daß du ihn den engeln ui>! t gar gleiche Beschaffen hast, gemacht hast d» ihn reiche, (geziert, Mit lob und cbr du ibn schön hast Der lX. Psalm. Hill^dich^ 7 HerH von Herzens.«rund Der k^kk s. und H y. Psalm. 2l 8. Lrvsieactsteissia acht zu bade»! Eim andern eine grab zu graben, Wann aber die gemacht ist fein, So fallt er darnach selbst darein. Das übel. das er nur bereitet, -eu» boSheitimd sei» falsche tück Achat aufsein schritelall »Nqiüe Darum ich Gott das lob wsu geben, (den, o lang er mir verleiht das le. Wird endlich auf sein Haupt gc- Preisen des höchsten nam allzeit leitet Wegen seiner gercchtigkeit. von Christi Reich, Leiden und Herrlichkeit, höchste Gott! v uiner lieber Heere i Wie wiindeib-ii ist deines namens edre, Der sich eest'eckc rber den erdenk eio , Ueber den Himmel geht dein lob und preis. Sä, _ _böchstcr Gott^ o uniee lieber Hcire l MVMMWDUWEEEMZ Wid wunde-bar ist deines nainenS ehre, Der sich e, streckt über den erd.ntreiS Ueber den Himmel geht dein lob und preis Mit heil herrlich geschmückt und emaniert 6. Deiner hönd werk ha- du ihm übergeben , < eben , Die zu regieren, wie ikn dünket Geleaet alles unter seine fus(m»ß Also daß es ihm Unterthan seyn 7- Schoaf, ochsen, samt den anbei n tbieren allen, Die wilden tbicr in dem gebirq und tbalcn, s weid lind alles w«S da suchet seine! 3m grünen wald, oder aus drei- ter heid. 1 8- Die vögcl, die sich in Leu lüs- tcn schwingen, Die in den duschen schön und lieblich filmen, Die fisch „n meer, und waffer aroß und klein , Müssen dem menschen unterworf- sen seyn. O höchster Gott! o unser lieber Hcrre! (ehre , Wie wunderbar ist deines namens Wie übertreflich ist dein name w.rtb, (erd. In allen orten auf der ganzen Danklied für erhaltenen Sieg. ch will dich, Herr! von Herzens gründ, 3 ch will -ich, Hern von Herzens grund Lvbeir »r Der io. Psalm. Lob II und pre'sen al-Ie stund, Und deine Wunderwerk daneben, Vc kundigen und doch erheben. Lob n und preisen aste stund , Und deine wund-rwcrk daneben Verkündigen u> d hoch erheben. In dir will ich mit frökichkeit Hüpfen und springen allezeit: Ö höchster Gort! vor allen dingen Will ich von deinem «amen singen, z. Drum daß du durch dein grosse macht Mein feind hast in die flucht ge bracht, Sie sind gefallen und umkamen. Da sie nur dein' anblick verneinen. 4. Denn du so gar genädiqlich Mein fach genomen hast auf dich Und die zu urtheil'n schlichten, Dich auf den stuhl gesetzt zu rich 5 Dir Heiden du hast umgebracht Die gottlosen zu nickt gemacht, Und ausgerottet allesammcn, Ewig vertilget ihren namen. 6 Nun ob du schon du arger seinds All« zu verwüsten hast vermeynt, Hast du denn meine stäkt verstbrct. Daß ihr nam samt ihn aufgeboret? 7. O nein ! 0 nein ! denn Gort der Herr , Des reich aufhöret nimmermehr, Hat zugerickt seine richtstelle, Darauf er sitzt und urtheil fälle. 8 Er wird üben gercchrigkeit, Ueber den erdkreiS weit und breit, Nach billiqkeit, als der gerechte, Rechtsbrecher» menschlichem ge« schlechte. (»»flucht 0. Er ist ein schütz, tröst und Des armen der da rettunq sucht, Der in trübsal und schweren zelten , (Heiken, und zu Auf seine gnad und bülf thut l teil 10. Drum den dein namr ist bewußt, Die werden bey dir suchen tröst r Denn die dich suchen solcher maf- sen, (verlassen. Die wirst du , Herr Gott! nicht ii. Drum singt dem Herrn ein licdlein schon , Der da wohntaufdem berqSionr Sein grosse werk, die er beweiset» Bey allen Völkern rühmt und preiset. Psalm ,e kommrS, daß du so fehren von u»S, .^e r! Und in der noth an u»S aedenkst richt mehr Gewichen, vor unS birgst dein angcsichr? Weil der qotiloS hochmütbia darauf licht rr kommrs, daß du so fehren von unS, Hcrr l U»d in der noch an unS gedenkst nicht meh- ? Gewichen, vor uns birgst dein angesicht? Weil her gottlos hichmüthig darauf richt, Und Der X. ro. vstlm Lvb.n und vreile. aUt stu >d, Und deine wund'nrerk dr neben Verkündigen und erheben. Loben und pulsen aUe stund , Und deine wimdenverk daneben DtNui dlucn und doch erheben. ir. Denn er sucht des qercchten blut, Desselben nicht vergessen thut, Der armen ist er einaedächtig, Die zu ihm schreyen ganz andächtig. iZ-Sey mirgnädig olicberHcrr! Schau an mein noth und elend schwer, ( orten, Der feind mich ängst von allen Erlös mich von des todes Pforten: 14. Damit ich dich herrlicher weis In khorcn Sion lob und vrcis Und mich von herze» sehr mag freuen, ( treuen. Daß du mir hilf'st mit allen r?. Die Heiden aber Haufen dick, Gefallen sind in ihre strick, S>ch in die grub gcstürzet haben, Die sie andern hatten gegraben, lü. Hierbey man die kraft Gottes steht, (richt , Und daß er recht urtheilt und Daß der gottlos mit seinen thaten Fein werd gefangen und verrathe. 17. Die gottlosen, glaub mir fürwahr, Gehen zu bodcn ganz und gar, Die hcydcn auch , die Gott nicht achten, Ihn nicht bedenken noch betrachten. >8- DcS armen er eindäcbtigist, Und seiner nimmermehr vergißt , Den elenden in seiur obliegen Sein Hoffnung kein mal wird bekriegen. ><> Steh auf, Herr', und erzeig dein kraft, Daß man seh, daß der mensch nichts schüft, ( den Fordrc vor dein geeicht die hei- Daß sie da recht und urtheil leiden. (ein schweiS , rv. Schreck sie, und jag ihn ab >AufLaß sie endlich werden weis, Und das vernehmen und verstehen , Daß sie sind menschen die vergehen. Gebätt wieder die Feinde der Rirchen. ie kommt», daß du so fehren von uns, Herr! Und in der noth an uns gedenkst nicht mehr? » rM _ Gewichen, vor uns birgst dein angesichl r Weil der gottlos hochmüthig darauf ticht. ie kommt« daß du so fehren von unS, Herr! Und in der noth an uns gedenkst nicht mehr ? Gewichen, vor uns birgst dein angesicht r Weil der gottlos hochmüthig darauf ticht. Und »4 Der Xk. ii. Psalm Und har sein thu» allein tadln Daß er vermcynt den armen zu verdrücke». O daß er sich selbst fienq in semen strt-cken! Und bar s in rbun allein dahin acrichr, Daß er veiigcynt den armen zu verdrucken. Ö daß er sich selbst fieng in seinen stricken! Denn der gottlose sich des rüb» 4. Die Wort sein'S mund« gar men thut , (fehlen kan. Daß was er will ihm aar nicht Er lobt den geitzigen mit seinem gut: (mann Aus grosser Hoffart der gottlose Gott lästert und sich seiner nicht nimmt an , snem herzen, Ja er gedenkt auch stolz in sei- ES sey kein Gott, und treibt daraus ein scherzen z. Er fahrt in seinem bösen thun dahin, (nicht vorsezt, Dein « schwind gerichr er ihm aar So stolz ist er, und trotzig in sei'm sinn , ( nicht« schätzt, falsch sind und aeticht Und voll betrugS,fluchSundmein- eidigkeit, («daencht Sei» zung ist fein gewehnt und Zu stiften Unglück, iammer und herzleyd: (bei», Er laurel wie ein räuber auf der Der etwann steckt in einer hol verborgen, «(erworaen. Und sih't sich um den armen zu Er lauret und verkreucht sich heimclich BiS er einen unschuldigen rrblikt. Und wie ein liw im loch verbirgt er sich , ( strick , Daß er die seinen feind für gar^ViS er ein armen bringt in seine Sie umzublasen meynt , und Den er verschlingt, er ist voll bö spricht zulczt; (gefahren Ich bin nun sicher und ohn all Kein unqlück mag mir ewig wi- Verfahren ser töck, (solcherweise ffein stellt er sich, doch sucht er Wie er den armen sang, und nie. derreisse. Der ii. Psalm. A ur Gv l mein tröst »»d Hoffnung all thut schweben, Was wollt ihr denn also bereden mich, 2t uf Gott mein tröst und Hoffnung all thut schweben Was wollt ihr denn also bere«Lkn mich, Laß Der XLn. Psalm» Und bar kern tbun allein dabin aeriei t Daß er vermcynr den aunrn zu verdrücken. O daß er sich selbst ficng in seinen stucken! Daß er vermeynt den armen zu verdrücken. O daß er sich selbst fieng in seinen stricken L. Zu dem er noch rn seinem her zen spricht, Daß Gott nach solchem allem aar nicht frag , ( steht, Und daß er auch zudecke sein ge- Derhalben, daß er das nicht sehen mag (ich das klag Drum mach dich aus o Herr! dir Streck aus dein Hand, und nicht vergiß der frommen, Den armen thu zu bülf und ret- tung kommen. (mann 7. Warum sol einem so gottlosen Gestattet werden, daß er Gort per- lach, ( nichts daran Und sprechen darf: Dir ligt gar Du aber wohl verstehest alle fach Darum laß dir besohlen seyn die raach, (sich die armen , Denn auf dick, Herr! verlassen Du hilfst den waisen, thust dich ihr erbarmen. 1 8. Zerbrich dem gottlosen sein« armes stärk, (richt. Ziehe und fordre ihn vor dein ge- Rüa und erforsch sein sünd und böse werk: (men nicht So wird er vor dich bärste» kom- Dannwird der Herr,wann solchc- nun geschieht (den, In cwiqkcit regieren hie auf er« Die Heyden werden auSgc,öltet werden. < groß elend , y. O Herr! vernimm der armen Erhör sie doch in dieser schweren zeit, (tröst ihn send. Mach ihn ein herz, und deinen Und kehr dein ohr von ihrer bitt nickt weit: (rechtiakeit, Den waysen schaff recht und ge- Peschütz die armen, und halt ibn den rucken, Daß sie die leut auf erden nicht verdrucken. ^ vertrauen auf Gott wider die Feinde. Was wollt ihr denn also bereden mich, Was wollt ihr denn als» chercden mich, Daß r6 Der XI/. i». psalrtr i?air ich mich ioU von eue-m v?,o bezcben , 8^ Und w ie ein vogel flie-ie» sureiusaalich? Den» die gottlosen babch qemainit den bogen, . __ „ Die frou. m-i- in , «,i nffen bcimciich Drc pfeil geeicht, die sen» had'n ausgezogen. D aß i ch in ich soll von euern^ berg In geben , Und wie ein voqel fliegen >u chliamiich : Denn die eorriosev hab » gespannt den bogen D D n ftom men ^stc t»^sch i essen beiinclich , ^ Die pferl gcncht, die scnn hab'n aufgezogen. s. E- wird ihn aber wol werden erwehret (scher rath: Ihr bös vornehmen und ihr fal- Denn wen hat der gerechte je bc- schwerer? Gott seine Wohnung in dem Himmel hat, Sein thron daselbst auch zuge- richtet stehet , Da er mit seinen äugen sibt gcrad Wie eS mit allen menschen hie zugehet. - (unddagegen z. Der Herr prüft die gerechten, Haßt er die frefel üben inir gemalt Der X//. ir. Psalm. Vis.i , B' 'Es ist nunmehr keine aerechtiakcit Die heiligen haben gar abgenommen: B- cwahr mich, Herr! thu mir zu> rcrtmigkommen ES ist nunmehr keine aerechtigkeir: D«e heiligen baden gar «»genommen ^ Der Der rll. 12. Psalm, -7 Dos ich M'ch soll vo euer»! berg be.>ebe>> Und wie ein voael llugen »u ch'fimlick? Den» , ie ao rio'en b. b',i gespannt den bogen , Die e> oinine» ne zu schi ffen heimelich Die viril geeicht, die senn hab'n aufgezogen. D lß >ch mich Ion von eue m be q begeben, Und wie ei» »v iel stiegen '» ckrsa'nlich ? ° — j—— Denn die 'o'-vn'' h, b'n acch nnr den bogen . Die frommen s n. » j» ? m m l, >d r. e. d ». k- Dtr ^kkl. i;- und 14. Psalm. ^^5 ___ Der frommen findl man wenig dieser zeit. Der sromnicn findt man wenig dieser zr,r. Ich will aufseyn, und ihrer mich erbarmen, Aus ihren stricken ich ihn helffe» will. (durchtasten 6 Gleichwie das silber sibennial Gar rein geläutert in dem ofen wird, s cher mästen Durch feurc« qlutr also auch glci Ist Gottes worl bewähret und probiert. ( deine gute, 7- Darum beschüz dein voll durch Errett uns Herr! durch deine mil- digkeit, Gcuadig uns ansibc, und behüte Vor dem bösen geschlcchkinewig- keit. 8. Denn die gottlosen allzeit oben schweben, (sein Pracht,' Und gehen stolz herein mit gros- Wann man so lose leut hoch thut erheben, (und macht Und ihn' einräumt so groß gcwalt Gebett in Traurigkeit und Herzensangst, re lang wilit du , v lieber Herr! An mich gar Nicht gedenken mehr, Lein angesichtvvr nur verdecken. Und mich in nökhen lasten stecke», Darinnen ich Ilg harr und schwer. ^ tc lang wilit du, 0 lieber Herr! An mich qar nickt gedenken mehr, Dein anqesickt vor mir verdecken, Und mich m nöthen lasten stecken. Darinnen ick lig harr und schwer. Mir frolockunq nicht sagen künd, Als ob er mich so qar darnidcr, Geschlagen hätt', daß ich nicht wieder. Auf meine süß käm und aufstund. Zu dir aber steht ganz mein herz, Die Hoffnung macht, daß all mein schmerz Vergessen wird: Dich will ich preisen, Daß du mir dein hüls thust beweisen « Laß dir mein noth seyn keinen schmerz. Lehre von Verderbnis der Menschen. D «r unwnS mann in keinem herze» spricht: '- — L ."-4^4 - er uiiweis mann ,,, srineni herzen spricht: ES 3« T ee Psalm. —<> ^^- -j— Es ist kein Gvkr, darum ist bös kein Wandel . Er ftcisscr sied auf ke,».n a.i »n bandet —v" 1 Sein thun ist bös, niemand ist der da thut Was recht und gut. ES ist kein Gott, bannn ist >-ö- sei» wand ! --- Er flcisser sich auf keinen ,,utr» band, l, Sein thun ist bös, niemand ist, der da thut, Was recht und gut. r. Der Herr herab vom Himmel sich umher (sehen , Anfalle menschen-kinder thut um- Ob er jemand fund, der was kbäk verstehen , ( herzen wär Und nach ihm fragt, dem auch zu Sein göttlich ehr. z. Er aber da« vor seinen auqe» ficht, ( geben Daß alle sich von rechter babn de führen ein böse- ärgerliche« le> den, Niemand thut gut-, eö fürchtet Gott« geeicht Gar keiner nicht. Bedenkt denn da- nicht der gottlosen rort, Die mein voll wie brod fressen und verzehren . Und sich nicht wöllen bessern und bekehren , Auch nicht in Widerwärtigkeit i und noth Aussen zu Gott. Der ,e> Psalm. Ä) em wirst du lieber Henc mein! In deiner hält z>, binde» «ö -v- v- —r-— Slnzeia mir doch, wer de> m ag ttn n, Der auf dem beil'aen berge dein W em wirst du, lieoer Hn>e me»,: — V - --- In deiner hätt zu kicibcn gönnen^ Anzeia mic doch, wer der mag seyn, Der auf dem hell'gen berge -ein, Wird s Z Z ! r r < j l z r ? Z z ss Z Der i;. Psalm. ES ist kein Gott, darum ist boS sein wandet. Er steisset sich a>,f keinen guten Handel, «dem thun ist boS, niemand ist,-der da thut, Was recht und gut Es ist kein Gott, daruni ist doS sein wandet, Er steisset sich auf keinen gute» Handel-^ Sein thu» ist bös, niemand ist. der da thut Was recht und gut. Sie werden dann für furchten Und allen seinen tröst und zuver sicht Auf ihn geeicht 7. O! wer wird kommen aus Gion endlich intern recht, Wenn sie vermerken, daß Gott durch seine gute. Dicsciniqen so gnLdiqlich behüte, Und allM hclff, und beysteh dem Der Israel erlös aus seinen nö Dern die gerecht. ( gcschlecht 6- Ihr aber fragt nach solchem allem nicht, ( verlachet Den armen ihr verspottet und Daß er sein rcchnung auf den Herrn machet, thcn? Wann Gott sein volk wird aus gcfängniS retten, Dann wird Jacob und Israel herzlich Erfreuen sich. Der Gläubigen Thun und L»„en cn, wi>-st vu lieber a^erre mein -einer dun zu bleiben gönne» ? zeia „» doch >v>r der m ag sey n . : er aus dem hcil'gen berge dein, ein wl^-st du, lieber Heric mein: v7l7er biiti zu bleiben aö »cn? Anzei^ nur doch, wer der mag> seyn, Der auf dem heil'gcn berge dein, Der iS. Psalm z. Wird fei c wobnunq haben könne«? Wrrd sezne Wohnung haben können? s. Der ist e«, der da aufgerecht, In ganzem seinem leben wandelt, Und der recht thut, und anders nicht, Des her; rechtschaffen, ungeticht. Der ehrbar und aufrichtig bandelt. z. Der nicht aus bösem argem muth (schaden ,, Durch seine zung dem nächsten Oder an ehren abbruch thut , Noch einem andern halt zu gut Mit schwach sein' nächsten zu be- laden. Der >«. Psalm. «wahr mied Heer! mein trhst »nd höctUler dort ' Aui diU s>n ich mein Hoffnung Und vcrrrauen. Drum sag m riu^seel »um Herren solche wo>t: Du bist mein Herr, aus welchen ich tbu bauen Da gegen aber hab lch nicht zu rühme» Daß dir von nnr möcht etwas qurS z kommen ' - — --- v ---a»-L— X? ewahr mich Herr! mem tröst, und hochfter bort' Aur dich wk ich mein Hoffnung und vertrauen : Drum >aa mciu seel zum Herren solche wo t: D« bist mein Herr, auf welche n ich kb» bauen ?a-aegen aber hab ich nicht zu rühmen , __ Daß die von mir möcht etwas gutS zukommen. 2. Den heiligen auf erd ich helffen will. (gen allen r Wie auch den frommen, gottseli- Die aber werden haben schmer- jkliS Viel, Welche verführt zu fremden sät- tern wallen: ( anrühren, Mit nickt ich ihr blut opser will Noch in dem mund den ihren »amen führen. r. Der Der i6. Psalm. zz Wird seuie Wohnung haben können? Wird semc Wohnung haben können? Wird senie wobnung haben können? 4> Der die gottlosen leut ver acht, Und die so Kokte- namen ehren Lieb hac, und halt in hoher acht Der sein zuiaq und cyd betracht, Obs ihm schon schaden sollt gebären Der sein geld andern nicht aus» leiht , Lin Wucher und qeiuch zutreiben. Der wider die qercchtiqkeit Kein gab nimmt mit unbilligkeit. Wer das thut, der wird ewig bleiben. von Christi Leiden und Auferstehung' mich Herr l mein tröst und lwü-stec bo't! Auf dich setz ich mein hoffnuna und ve trauen , D rum sag mcin^eel »um Herrn , solche wort: Du bist mein Herr, aus weichen ich thu bauen, Darqcgcn aber hab ich nicht zu rülmien, Daß dir von mir möcht etwas gulS zukommen. ewabr mich Herr ! mein tröst und höchster Hort! Auf dick se» ich mein hoffnunq und vertrauen. Drum sag mein seel zum Herren solche wort: Du bist mein Herr! auf welchen ich tbu bauen . - Dacgeaen abe- bao,ich nicht zu rnbinen, Daß dir von mir möcht etwas qurs zukommen. z. Der Herr der ist mein gut und mcin erbstück, (dern allen Da- mir ist zugetheilt vor an Mein los tst aus das beste theil gefalle» , ( in summen , Der schönste ort, das köstlichst erb Und du erhallst beständig meinlMir durch die schnür der theilung gelück, > ist zukommen. L 4- Lok s» Der X^lk. i7. Psalm. 4> Lob sey dem Herrn , der mir solches räth / Und mich durch seine gnad thut treulich leiten/ Auch meine nicren lehren mich im beth . Und züchtigen mich bey nächtlichen zeiten: Vor äugen hab ich allezeit den Herren, Lr steht mir bey , drum soll mir nichts entwerrcn. Darum ich grosse frcud im herzen hab , Mein zung dich preiste, in hoff- mnui ruht mein leibe, Der ^^ll. i). Psalm. H vr an, Herr! mein gereelchiateit, Z UZWWZMW- s- Hör mein arsehrey, vernimm mein sieben. Welche« mir thut v,n herzen qehen, Odn all des mund* drtneMchktlt. _^___ Dick, Herr! ich zu «u m richler machest Ich bitt, schau aus die billi,stech, und urtbeil'nachgerechtigkkch In dieser meiner rechten fache. ?e». L ör au >^Herr! mein aeiechtiakcit, Hör mein gcschrey, vernimm mein flehen Weiches mir thue von Hermen gehen. Ohn all d s numd« derriealickkeit , Dich, Oerr! ,ch zu »in'm richrer mache: Ist biet schau auf die billiftkeit, Und urthech'nach gerechtigkelt In vieler meiner rechten fache. Und ohne falschheit hast gespürt. WaS man mir thu, was man mir sage, Auf deiner tippen Wort ich merk, Auch nach der räubcr ihm, u. werk Und Mein her; du hast zu naststS probiert, (gründe, Und das erforscht durchaus von Einstimmig du mein herz und munde, um Utii um um Der »7. Psalm. -r; Denn wann man mich schon legen wird inS grad, So weiß ich doch, dass ich nicht lang da bleibe, ( verwehren , Denn dir wirst sein vermodern»» Daß nicht die würm den heilaen dein verzehren. ( mich bericht, 6- Des rechten Wegs des lebens Dis aber ist allein das selig leben Zu schauen an dein göttlich an. gesielt , > zu geben , 2» deiner rechten ist die macht AN frcud und Wollust, die ganz unzerstöret Zu keiner zeit in ewigkeit aufhöret. Gehett um gesunde Lehr und gottselig stehen ör an, Herr! mein gcrechtigkeit. Hör mei» gcschrey, veraimm mein flehen, WWEWM Welches mir thut von herze:, gehe» des mundS betriealichkeit Ohn all Dich, Herr ich zu ein'm richt«» macbe. ^ Ich bitt, schau auf die billttzkeit, Und urtheil' nach aerechtiskeit In dieser meiner rechten fache. »r a n,.Herr l mein gerechtl gkcit, Hör mein aeschrey, vervimm me,n liehen Welche- mir thut von herzen gehen, ^ Obo all des mu nds^chricgl chbkrit. DDu wallst regieren meine» gang Dax rch aufdeckn fuß stetig bleibe. Und mrch niemand davon ab> treibe. Und daß mein fuß mehr alcir noch wank. ( hören, Du wöllst mich qnödiglich er-> Wann ich dick anrüff in der noth, Nun bitllch vlch,>llemi>eberNorkl C » Hör SS' Der i8. Psalm. Hör an mein wart, kehr her dein vhren. ( la»d 4. Der du der Hort bist und Hei Oe»ie»igen , die dir vertrauen, Laß wider die dein gute schauen/ Die widerstreben deiner Hand. Gleich als einen eugavfel klare Laß mich dir, Herr! befohlen seyn, > Die mir trachte» nach leib und leben Und allenthalben mich umgeben , Mag ohn gesahr und sicher seyn. Vor seiligkeir ihr Hais ga< douet , Sie rede stolz ,nnd gehn mir nach. Mich zucrtaopen ist ihn qach, Mit dem schatten der flügel dein>Zur erd zustürzen unvers^on-'t. - Mich fleißig zudeek lind bewahre.^. Sie sind gleich einem löwcn ;. Hilf, dast ich vor den feinden! wild, mein, !Der eine» laurct zu erworgcn orerr Der -r^kkh. t8. pslrlnr .. der du mir macht und lrair thust geben, Mein Gott! mein hott' auf welche» ich vertraue, Dich will iu) lieben, weil ich hab das leben, Mein schuld! mein Horn und höh! darauf ich baue. O Hcrr! mein felS! mein bürg und starke vest! Wann ich defiLerren lob und ihn aubett Mein rettet! der du mich niemals verlast, Bald ich von meinen feinden werd' errett. Der lodet schmerzen mich umgebe» hätten, BellalS üäch mich auch erschrecken thäten, -_._ _ Herr! der du mir macht und stärk rhust geben, Mein Bott! mein Hort! auf welchen ich vertraue, Dich will ich lieben, weil ich hab das leben. Mein schjld! mein Horn und höh : daraus ich baue, O Herr: mein fei«! mein i iirg uuv starke vcst! Mann ich den Herren lob und ihn anbett, Mein relter! der du mich niemals verlält, Bald ich von meinen feinden werd' errett D«S tob.S ich merzen mich umgeven hätten, Pelias väch Mich auch erschrecken thäten, Der 37 Der ^lk/. iz. Pftlm. Und wie ein junger löw verborgen Auf einen ai,S der bölcn zilt. Drum komm ihn vor, »Herr bey -leiten , Unh schlag sie nidcr zu der erd , Relt meine seel mi! deinem schiverdk, Mit dem du andre thust bestrci. ten , 7 Rett mich von den mit deiner band, j Die sich der weit bau gar ergeben/ Und han ihr theil in diesem leben, Daraus ihr herz ist gar gewandt. Denn du satt gibst für ihren leib. Dazu die füll für ihren bauch, Und dann für ihre kindcr auch , Dali auch kinds - kindern überbleibe. 8 Ich aber in gerechtigkeit Dein angefleht will endlich sehen, Und wann ich werd vom schlafauf- stehen, Satt werden deiner Herrlichkeit. Lied für Gottes wohltaten. WWWMMWWZ Dank Herr! der du nur macht und stärk thust geben, Mein 'Sott! mein bort UWVRMWMM auf welchen ich vertraue. Dich will ich lieben. weil ich hab das leben, Me u schuld , mein born und hob! darauf ich baue, O Herr! mern felS ! niein bürg »nb stgtke vkst l Wa n /ck den Herren lob und ihn anbctt, Mein rettcr! der du mich niemals verlast, Bill' irb von meinen binden werd' crrelt^ MWM!- Des rod'S lchmeru» »iich umgeben bätren . Beirats büch mich auch erschrecken thäten, Herr' der du mir macht und stärk thust geben, Mnn Kokt' mein bork! auf welchen ich vertraue, Dich will ich lieben, weil ich hab das leben, ^ Mein schillN »rein born und bäb ! dar^^^ba!^ O Herr! mein fels' mein bürg und starke vest ! Mann ich den Herren lob und ib» anbctt, -— Mein retter der du mich niemals verkäst, Bald ich von meinen feinden werd' errett. _T)es todes kchinciuen mich umqc ben hätt en, BeUats bäch'mich auch erschrecken thäten/ z, Der I8. Psalm. Der hällcn band umfiengen mich umher, In todeS strick ich'schier qeiallcn wütl^ Der hotten band umfiengen mich umber 2>t todeS strick ich schier gefallen wär. 2» solcher angst rüst ich zu Gott dem Herren, Und bracht jl„n vor mein noth und groß beschweren, Mein stimm zu ihm in seinen tempel drung, ( ren kümg. Und mein qeschrey vor seinen oh Nach diesen» bald die erde sich beweget, (sich reget, Der berg grnndvestersckottertund Sie zitterten, und bebten ganz und gar, ( zjrnet war. Darum daß Gott der Herr er- Ein grosser dampf gieng aus von seiner nascn , Auch ein verzehrend feur geleicher Massen ( es erblitzt, DuS seinem mund aicnq < davon Denn er von zorcn heftig war er bitzt. (lhät fahren, g.Dcnhimmelneigter, undherab Unter sein füssen finstcrnissen iva re» , (bin , Er fuhr herein auf einem Cberu- D»e wind auf ihren flüqeln führ. ten ihn. (bedecket, Mit finstern wölken er sich gar Und wie ein gczclt sich drein vcr- stecket: (tendwar, Vom alan, aber,der vor ihm le„ch. Die dicken wölken sich »ertheil ten qar < eS vollftner, ES war cutblössct gar der erden gründ Die tieff des wassceS frey man sehen kunr; (deinem blasen, Don deinem schelten, und von Don dem zornigen schnauben bei- ner nasin. (Hand , Von oben rab ausstreckt er seine Und half mir aus dem waffcr auf das land. Er rettet mich von dem fcind aus gefahren, Von meinen Hassern, die zu mach. tig waren, (zeit, Sie beugcten mir vor in Unfalles Aber der Herr, mcm leitcr, war nicht weit. s raus risse, r Altt'S räume er mich führte und Sein lieb, die er zu mir trug, er bewiese, (tigkeit, Vergalt mir nach meiner acrech. Und zahlt mir nach meiner händ reinigkeit : Denn ick nicht abweich von dem wcq des Herren , Abtrünnig ick mich nicht von Gott thät kehren, (bät. Seine geiickt ick stets vor auaen Seine aebott ich nicht vmvcrf. fcn thät. Dem» ich allzeit unsträflich vor ikm wandelt ES hagelt sehr, vom blitz war!llnd hütet mich. daß ich nicht »in» Der Herr von» Himmel donnert recht handelt, (riakeit, ungeheuer, (von sich gab,d zahlt mir nach ineiner aerech. Ein sehr erschrecklich stimm er Vergalt mirnach meiner händ rci- Hagel und blitz warf er auf erd herab. (seine strahle, 4- Zerstreuen -r sie thät durch Und durch das blitzen sie «rschro cket alle, nigkcit 6. Heilig du bist, und fromm gegen den frommen , Gereckt, den die du hast gerecht vernomme«/ Rein Der rr. Psalm. ^MWWMZM Der Holle» band umfienge» mich »mher , In rode« strick ich schrcr gefallen mär. WWW Der Hölle» band un,fiengen mich umher, In tedes strick ich schirr gefallen wär. Rein bist du den die rein sind und bewährt Verkehrt bist du den die da sind verkehrt, (zuhaben Du rsteqest die elenden Hand Erniedrigst die so stolz und koch rein traben, (best fein , Ei» leucht,o Herr! du mir anzün- Und machst daß die mir in dem finstern schein. Mit dir kan ich durch meine fcind durchdringen, Mit dir kan ich über die mauren springen, (den wird Ohn Wandel Gottes weg qesun Sein red durchläutert ist und wohl probiert. (vertrauen 7- Er ist ein schild derndic aufib» Wo ist cm Gott aufden sonst wär zubauen, (Gott, Als einen sels: Werkst so starker AIs unser Gott, der Helfer in der noth? (thut anlegen, Gott mir sein kraft zur rüstung Rechtschaffen er mich führt auf meinen wegen, Der bindin dein er gleich macht »,ei«e dein, ( sein Ueber die hoben berg zu steigen Er unterweiset meine händ zu kriegen, (gen biegen, Und meinen arm die stählnc^bo- Den sckild dein's Heils gibst du mir in die Hand, rechte schützt mich und thut beystand. 8. Dem mildigkcit und gkte maw mgfaltiq , (und gewaltig. Dre machet mich großmächlia Damit mein knöchcl nicht gleit ohn gefchr Ich will den meinen feinden nun nachjagen, (schlagen. Und nicht ablassen bis ich sie ge. Ich will sie schincisscn bis ich fi« mit macht. (bracht. Werd haben unter meine füst ae« Zum streit du mir hast starke Waffen geben, Du unterwirfst mir die mir widerstreben , (feind, Du schlagest in die flucht all meine Zerstreuest die so mir gehässig find. <,. Sie schreyen wol: Niemand will sie erhöre,,, Ja auch zu Gott, er aber stopft sein ohren > ( wind aufblast , Gleich einem staub, welchen der Ich sie will machen wie kobt auf der gast. ( meuteren«,, Von des Volks aukrührischen Thust du mich fei» bewahren und befreyen, (nembaupr. Den beyden du mich machst zu ei- Ein volk das ich nicht kannl, mir dient und glaubt. Diel fremde, die von mir qchöret hane, (terthanc: Mir heuchlerisch sind worden mi- Viel fremde, in den vcstcn wohl verwahrt (förchtct hark. Vor meiner machr sich han ae- ro. Gott lebe: den wir allzeit sollen loben , Der Gott meln'ü Heils von mir werd hoch erhoben, Der Gott, der mir verleihen hat die macht, vsr m»v her. Und wo ich machst du räum Daß ich mein f-ind hab unter mich gebracht. Der 4 » Der XkZs. i-. pstrlm. Dermic hilft, oaß mM> niemand kan verletze», ( thut setzen, And über meine feind mich hock Und schützet mick vor deS srcflers gemalt, Der meinem leben nachtracht manniqfalt. Derbalben ich dir, HLrr! groß lob will geben, (beben, iUnd dich unter den Heiden hoch er» Der 19. Psalm. v-s ^ ie diinniel allzumal Da« fi'M-n-e t den eistt, .W Die GolreS -nacht ohn end D«' merke seiner bind, Erzählen Überfall Und anzeigt allermeist E- tag dem ai!b"r» jach, In ordnuna solaet nach, Und das vermelde- eigen, Ein nacht nach einer nacht, Sein Weisheit kündbar macht, Und klärlich «Hut anzeigen. Ä re Himmel allzumal Erzählen überall Da« firmameiit beweißt, Und anzeiat allermeist Die GorrcS macht olm end, DaS werke seiner hZnd, E>» tag dem andern ,ach> In Ordnung folget nach Und daS vermeldet eigen , Ein nacht nach einer nackr, Se»n Weisheit kündbar macht, Und klärlich thut anzeigen. ». ES ist kein sprach noch land Das nickt ibr stimm bekannt, Und solchS nickt wird permeldt^ Es wird an allem ort Der Himmel red gehört Durch die ganz weite Welt. Ihr lauf sich umher ivendk Bis an der werler end, Darinnen er der sonnen Ein hütt, wie ein pallast, Geschmücket zierlich vast, Schauet hat zu wohnen, z Daselbst sie früh aufgeht, W>e aus dem beth aufsteht Ein schöner briutigam: Wir keck Heros» auch ruckt. /Zum wcttlauff wolgeschmuckt Ein ritt» lobesam. Von einem der welk end Zum andern sie sich wcndt So schnell in einem tage r Nickt« ist auf aller welt, Das sich vor ihr verheil, Und ihr hitz fliehe» mage. 4- Gottes gesetz ist rein, Nichts säubcrers kan seyn, Die seel eS fei» bekehrt r Sein zeuqnis ist wahrhaft« Und das durch seine kraft, Die albern Weisheit lehrt. Alle seine befebl Sind richtig ohne fehl, D«§ Der XlX. i-> Psalm. 4» Mit Gsang ich dir will danken ste. tiglich. (tiglich, Drum daß du deinem kjnig gwal- rr. Geholfen hast , und ihm groß heil bewiesen, Ihn deiner gük und gnad lassen gemessen (lich, David deinem gesalbten sonder« Und darnach seinem saamcn ewiglich. Gottes Lob , Gesetz und Gnade, ic lnmmel allzumal, Erzählen überall ^ Das firmament bewcißt, Und anzeigt allermeist Die Gottes macht ohn end, Das werke seiner bind, . - Ein taa dem ander,' «ach, Und das vermeldn eiaen, In ordnuna soigel nach, Ein „acht nach einer nacht, Sein Weisheit kündbar macht, Und klärlich thut anzeigen. ie Himmel allzumal, Das flcmament bcweißt, Errählen überall, Und anzriat allermeist, Die Kotrcs macht vnn end, DaS werke seiner bind. In ordnuna kolaet nach Ein taq dem andern «ach Und das vermeldet eigen Ein nacht nach einer nacht. Sein Weisheit kündbar macht rlich thut anzeigen. Das herz mit freud sie mehren, Seine gebott fürwahr Sind lauter, hell und klar, Die äugen sie erklären, r. Rein die furcht Gottes ist , Und bleibt zu aller frift. Ja bis in ewigkeit! Seine gcricht und recht Wahrhaftig sind und schlecht, Und voller billigkeit. Kein gold , das hübsch und rein Wie viel da« auch mag seyn, Ist ihnen ,u vergleichen , Kein bonig ist gewüß So lieblich und so süß , Doch bLnigsrün drrgikichsn» 6. Wer dir auch dienet, Herr! Der kriegt daraus ei» lehr. Und guten unterricht: Er bringet auch davon (Haltersie) reichen lobn. Der ihm ausbleibet nicht, Wer ist der, der da künb Wissen all seine fund, Die mcrcken und behalten 7 Mein sünd mir, Herr! verzeih, Mein fehl so mancherley, Die mir selbst sind verhalten» >7 Hab deinen knecht in Hut Vor goltzhcit und Hochmuth, Daß dise lasier nicht Sogarmich nemmen ein, Dann 4» Der X ro. und ^Xk. ,i. Psalm. Dann werd ich sanber senn Von sünd und unqericht Mein mund allein das sag Das dir gefallen mag , Der »c>. Psalm. er Öcrr e-r^r v,ch 'darren, Und w'dcrwiirna^tt, D Der Gorr 'iacod dich, rku be^-ren, Vor aller fäkrlichke>t: Der Herr dir dulfund bcvkard (ende, Von fernem heliiqlhnmc, M NuS Ilvn er sich ru dir wende, Und dir zur reetnng komme. D er Herr erklär dich ch gefahren, Und Widerwärtigkeit. Der Gott Jacob dich tbu bewahren, Vor aller fäbrlrchkcic MWWMZ Der Herr»irbblfunobeykandsende/ Von seinem heillgthumc. WWW^M Aus Zlon er sich zu dir wende, Und dir zur rettuug komme. ,. Deine spciSovscr er betrachte Damit du ihm thust ehr , Und dein biandovfcr nichtverach« Mit seuer das verzehr. (te , Alles was nun dein herz begeh- Wöll er dir nickt versage», (ret, Er geb dir,daß du wcrdst gewähret Was du nur thust rathschlagen. 2. Gott woll alles gcnädig fügen, Nach dein, wnnseh und bcgicr, Daß wir in Gottes »amen möaen Aufwcrffen die panier, (merket, Und sagen , Gott, wie man ve» Den könig thut verfechten , Von, Himmel er ihn hört und stärker., Der HI. ri. Psalm. er ton ia wrrd nch freuen Herr: Drum dast du ll'nrhtttz retten, - Und a'waltiglich verwetten , Er wird sich des erfreuen sehr Daß du ihm hüif beweißst, Und ihn aus nöthen rcißst. §) er kö nia wird sich freuen,Herr! Drum daß du ihn thust retten , Und a'waltiglich vcrtretten. Er wird sich des erfreue» sehr, -Haß du ihm hüls beweißst, Und ihn auS Nöthen rechst. ». Du 4S Der ro. und ri. Psalm. Mein herz ibm nichts vorseyc »Und mein Henland beschwer, Das dich , mein fcls. o Herr! '§rch>n oder verlebe. _ Gott der «pberkeit Hüls und Gci'utz- Ä erHerr erdörsi'.d in qeeavre», Und widerwärrlakrtt, Der Gott Hacöb dlch thu bewahre», Vor aller fäbrllchkctt: Der Hered,d^d Uu^^^u m^cUia chu^ie^ ^ Aus Zion cr sich uiHr wende Und dir jur rctlung komme. L-sS^^ er Herr erb ^ Der^ Gott^acob dich th u bewahren .Vor a ll er fäbr^ichkcit^ ^ Der Hcr^dir^bi^ unb^y ßand sende ^ Von seinem buliatbunw^ Aus Zion er sich zu dir wende, Und dir zur ccttung komme. rhor dich rn aefad'cn, Und wideiwlrltakcit, Durch die macht seiner rechten. 4- Diese und jene sich verliessen , Aus waqen und auf roß, . Wir aber wollen unS vergwussen Auf Gottes namcn groß. j Derbalben sie gestürzt darnider ^ Mußten zu boden neben , ! Wir aber sehr gestärkt hiuwider,! Best aufgcricht nun stehen. Errett uns, Herr! thu uns verleihen , Daß unS der koniq fromm: Mann wir zu ihm ruffcn und schreyen , Iu bülf und rettung komm. Christi Ehr und Sieg wider seine Feinde. err! Drum daß du um ibust retten er,u wird nch f'euen vcrtrene» , Er wird sich des er freue» sehr, Und idn auS en rechst. Daß tu lbm hüls bcwnßst, ^ er ktnig wird sich freuen Herr! Drum daß du ihn thust retten Und a'waitlqtlch vcrrrelteii, Er Ivltd sich des erfreue» sehr, Daß du thm hüls be,v«W, Und ihn auS nöthen reißü. r. Du 44 Der ZXk/. r-. Psalm. s. Du nimst dick seiner gnädig an, Und was er darf begehren, DaS thust du ihm gewähren : Wen er den mund nur aufgctha», Kaum hat geredt ein wart, S» hast du ihn erhört, z. Eh den» er bitt, hörst du ihn schon Und thust auf ihn ausschütten Den fegen deiner gären. Du setzst ibm auf ein schöne eron, Don rothem aold gemacht, Zu königlichem »rächt. 4. Er bäte dich um diS allein, Daß du ihm wolltest geben Noch ein zcitlang zulebcn Du aber ibm das leben sei» Erstreckst über die zeit/ Ja bis in ewiakeit. ?. Groß lob und ehr er vo» dir hat Denn du >h» thust bewahren, Ihm heil lnßst widerfahren, Sein königliche maicstät Bekommen hat von dir Groß ebr, triumph und zier, s. In allem du ihn benedcyst , Und auf ihn deinen fegen In ewiakeit thust leqen- , Groß freud und tust du ihm verleibst. Daß du dein'S antlitz'S glänz, Auf ihn wirfst gar und ganz. 7. Der könig hoffet allezeit Auf Gott , den seinen Herren, Drum wird ihm nichts qewerren : Auf des höchsten barniherzigkcit, Darauf er sich verläßt, Wird er bestehen vest. Der XXll. ar. Psalm. - - M ein Gott! mein Gott! ach, wie verstokst du mich, Und weit von mir dein hüls zeuchst hinter steh ? In ineinernorb nicht kommen lstkstvoi dich Mein bitt und stehen, Mich'^oth^jch bw^tcy tag qib^u^erstebezr^^_^ _ Doch kan ich noch kein antwort darauf sehen , Ich laß auch mit stillschweigen nicht hingehen Nächtli - ehe zeir. ein Kott! mein Gott! ach , wie vcrstoßst du mich, Und weit von mir dein bülf zeuchst hinter sich? In meinernokhnichtkommen läßst vor dick, Mein bitt und flehen. Mein notb ich dir bey taa aib >u verstehen, Doch kan ich noch kein antwort darauf lebe» , Ich laß «ich mit stillschweigur nickt hingehen Nächtliche zeir. -. Ach, 8. Dein Hand wird finden deine Die wider dich sich legen, (feind Und dir stcrs sind entgegen : Aus den so dir gehässig find Und ncidig , wird niemand Entfliehen deiner Hand. 9 Gleichwie ein feuer.ofcn heiß Soll sie dein grimm umgeben, Die dir, Herrwiderstreben. Dein zoren wird sie gleicher weis Verschlingen allcsam, Verzehren wie ein flamm. iv.Sie sollen samt all ihrer frucht Hinweg von dieser erden All ausgerottet werden, Mit ihrem saamen ganz verflucht Vertilget werden gar. AuS der lcnr lindern schaar. il. Denn fiestch eurer bösen that! Der XX/t. Psalm. «5 Hab'« dörffcn unterstehen, Wider dich zu begehen, Beschlossen wider dich ein rath Doch daß der werd' verbracht, Steht nicht in ihrer macht. 12 . Denn du wirst sie, wie stark unv viel Ler n find , die dir absagen , In die flucht alle schlagen, Dein senne wie zu einem ziel Wird sie in ihr gefleht Zu schiessen seyn qcricht. rz. D »halben mach dich auf, v Herr! Last deine krafft recht sehen , Auf daß wir die verstehen, Und deine grosse macht und ehr, Mit allem höchsten fleik Nähmen qesanaeS weis. Christi Leiden und Herrlichkeit. eui Gort! mein Gort: ach, wie verstoßst du mich, Und weit von mir dein Inmcinernoth nicht komiizen läßst vor dich, Mein bitt und flehe», Mern Eh^ dir bey tag gib zu mrE^en, ^ ^ Dom kau ich noch kein antwort darauf sehen, ^ Ich laß auch mit stillschweigen nicht zeit. ei» Gott mein Goir ach, l v^v erstoßst du mich . Und weit von wir dei n Hi l ls zeuchst hinter sich ? ^ ^ In meiner nvrb nicht kommen läßst vor dich, Met» bitt und flehen, Me in noih icl> dir bey rag gib zu verstehen. -x,_Doch in,, ich noch kein antwort daraus leben, . . . -ich laß auch mit stillschweigen nicht bnigeheo Nächtliche zeit. 46 rg. Psalm. r. Ach, Herr ! der du hast deiner Warst »n mein Galt, auf welchen belligkcik, ich thät pochen, JnIsrael ein Wohnung «ubercit. Von ninterlerd erzeigst du dich Da man dich pflegt zu ehre» alle. mit kochen Mir Herr imd munde. (zeit,Gnaden, Herr Gott l Auf dir die Hoffnung unsrer va- 6. Drum weich von mir nicht, laß tcr stunde, (gründe, Sie traueten aufdich vm: herzenil Aus noth du sie, da man sonst kein hülf fünde, Frey hast gemacht. Wann se zu dir nur rüsten mit »»dacht, (macht Alsdald du sie erledigtest mit Sie trauten dir, und du „ahmst sie in acht, Trost sie cmpflengen. Ich bin kein mensch, sonder» ein wurm geringe, Bey allen leuten ern verächtig dinge, Das polt mich ohn' all ursach, die sie dnmge, Schmäht und verspricht. 4. Ein jeder spottet meiner, der mich ficht (Worten sticht Das maul aufspert, und mich mit Schüttelt den köpf, und mich mit dem aeslchl Greulich anschauet. Sie sprechen r Diser mensch aufjr Gott vertrauet, Liebt ihn nun Gott so seh», wolan so schauer, (stark bauet, Ob er auch werd, auf den er so Sein Helfer seyn. Da du mich aus dem leib der, muter mein (allein. Gezogen hast, warst du mein tröst Auf den ich hofft, da ich ein säug- ling klein Rum bin gekrochen. Ja, da ich hab der muter leib gebrochen , mich nicht i» spott, Groß angst dringt her,bang ist mir vordemtod. („och ES ist kein Helfer. der in solcher Mir wollt zuspringen, Viel ochsen jung und stark mich gar umringen, Die ochsen fett von Basan auf mich dringen, Ob sie mich fressen möchten und verschlingen Ganz jämmerlich. U»b wie ein leu rejffeiid und himgcrich, (gümulich 1 Nach einem raub thun brüllen Also sie auch erschrecklich über Auflhu» den rächen. (mich Die thränen mich wie Wasser rünncnv machen, Heine qelcnk mir gar zcrdchnct krache» , Wie wachs mir thut zerschmelzen und verschmachte» Mein berz »aghaft. Dertrornet wie ein schcrb ist meine kraft, Mein zung gar dürr mir an dem qaumcn hast, Staub du mich hast gemacht, mit to» verhaft, Bald zu begraben ^ Denn um mich sind viel Hund, die mich antraben, Gö« leut sich um mich her gerostet haben, Sie haben mir mein händ und süß ducchgrabeu Mit grosser Pein. Der Ulll. rz. Psalm. Ä! era Hüter und mein virt ist Gort der Herre, ein Hüter und mein Hirt ist Gott der Herre, Drum Der XX///. ar. Psalm. 7^ »-Wohl man mitzählen möcht all Sein angcficht er von ihm nickt mcui'gebetn, (allein^ thutkehren, (ihn qcren Braßlich sie mich anschauen nicht-Wann er ihn anrüfft, so hört ec Sondern auch mciuecnockiNspvt-.Und gnädiglich. Dazu beginnen. (trn sein Wein kleidet sie getheilt hab'n unter ihnen, Aufweinen rock,wer solchen möcht gewinnen, «cwvrssei, loos, damit man nicht dörft trennen Das ganz' gewand. »c>. Herr! sey nickt weit von mir mir deiner Hand , Bleib nicht lang aussen, o du mein Heiland: Saum dick nicht lang. mein stärk, thu mir bcystand. ^N meinem leiden. Errett meinscel vor des schwertS scharfer schneiden, Mein einsame vor denen , die sie neiden, (brleiden und töden wollen, daß sie nicht Die bösen hünd n. Bewahr mich vor des leuen »ssnem scklund, Ren nuch vor der einhörnern hör» nern rund, Die mich feindlich zuringS um- he> jetzund Häufst., „ingcben. Dann will ich deinen namen hock eibeben (daneben. Bey meinen brildern deiner macht Vor männiglick groß lob und ehr Stets seyn bereit. (;» geben »-> Nun lobet Sott, die ihr gottS sürchtigseyt (i-W -.ckr kindrr Jacob, lobt ibn alle- Israels stamm dien' in demüthig Bort deinem Herren. (keit Denn er veracht nicht des ar men begehren, rz Drum ich dich loben will vor männiglick, (dich, Vor allen leuten, die da fruchten Will ich mein g lübd zu leisten williglich Nicht unterlassen. Die armen werden sich alsdann sart essen, Und die Gott suchen , sein'« l,bS nickt vergessen, (ermessen Ihr herz wi>d leben ein zeit un» In ewigkeil. i4- Es werden sich all' auf der erden weit (ligkeit, Zum Herren kehren mit andäck- Diehcydcn werden mit demüthig» Ihm zu fuß fallen. (keir. Denn Gott regiert all ding nach sein m gefallen. Das regimenr ihm auch gebührt vor allen Unter den beyden sein Herrschaft muß wallen, Gewaltiglich. r;. Die fett und satt sind werden ehren dich, (sich, Und die so zu der gruben nahen Und hie auf e> den leben kümerlich, Sich blicken werde,,. Sich werden nut demüthigen aebcrden (auf erden, Ihr linder vor dir biegen, und Von find zu kind deiner gedacht wird werden, O höchste, Herr! iL. SS werben von ihm kommen andre mehr, (ehr Die dein qcrechtijkeit mit lob und Werden crzäbleii.uod erheben sehr 'ütuk aanzer erben. Christus unser Hirt und Gutthäter, <>n Hüter und nirm buk ist Gore der sperre, eu, hürcr und mein Hirt tst Ävil der -errc, Drum 48 Der X'X/?'. ,4. Psalm. —0 - D^um fürcht ich nicht, baß mir etwas aewerre Auf einer arüncn auen er mich weidet, Zum schonen i.ischen waffer er mich leitet, E'quiekt mein scel von seines namens wegen, «rras er mich führt auf den rechten stegrn. Drum fürcht ich nicht, daß mir etwas qewerre —M '- Auf einer arünen auen er mich weidet, Zuni schjuen frischen Wasser er mich leitet , Erquickt mein seel von seines namens wegen Berad er mich führt auf den rechten stegen. ,. Solt ich im finstern thal -es todS schon gehen, So walt ich doch in keinen furch. ten stehen, (zeiten, Dieweil du bey mir bist zu allen Dein stab mich trist, mit dem du mich thust leiten, Vor meiner fcind gesicht du mir mit flcisse (sveisc. Zurichtest einen tisch mit füll der Der -4. Psalm. D- em Herren der erdkceis uistebt -lind was varauffcn wobnt und aehr, Und in sein m cirkel wlrd beschlossen, Sein gründ er. bar qeietzt ins meer. Ä " «n ycri en der erdk'cis rustcöc. Und was daraussrii wobnr >,,id aebt. Und in scin' m er fei wird beschlossen, Sein gründ er hat gesetzt ins meer, Den» Der ,4. Psalm. 49 Drum fürcht ich nicht / daß mir etwas aewerre Aus eurer qrunrn auen er mich weitet, Erquickt mein seel von seines namens wegen, Gerad er mich führt auf den rechten stcgen» Drum fürcht ich nicht, daß mir etwas gewerre, ruf eine r a rüncn auen er mich weidet, Zum schönen frischen wasser er mich leitet, Erquickt mein seel von seines namens weqen, S. Mein Haupt du salbst mit öl, und mir einschenkest Ein vollen becher, damitdu mich tränkest. (gen werden, Dein mildigkcit und güt mir fob- So laug ich leben werd allhie auf erde». (vergönnen. Der Herr wird mir mein lebetag Daß rch in seinem Haus werd wohne» können. Christus -er Ehren - Rönig. em Heeren der rrdkreis zusteht, Und was barauffen wohnt und geht Sem gründ er bat gesetzt inS meer, em Hcrre» ü<> erdkreis zusteht lln b was barauffen wohnt und aebi, d ,n se,n'm cirkcl wird beiau offen , Sein gründ er hat gesetzt inS meer, Den- Der rs. Psalm. Denselben auch zuringS umher, Mit flüssen fein gemacht uinfiosscn. Denselben auch zuringS umher, Mit flüssen fein gemacht umflossm' s. Wer wird aufsteigen auf Sion Der Herren berq heilig und schon Der ihm geeignet ist zu ehren, Ein mensch, des händ und herz ist rein, (sein, Der menschen land gram pflegt zu Und der kein cid fälschlich thut schwören. z. Der Herr wird segnen seinen stand, (land, Von Gott dem Herren und Hei» Gerechtigkeit er wird empfangen: Dis ist der stamm, des herz und muth, Gott Jacobs antlitz suche» thut, Und das zu schauen hat verlangen. Der 25. Psalm. ... . u dir ich mein herz erheoe Und,Herr! meine Hoffnung richt, Daß ich keine schond erlebe, Und mein teind srolocke nicht: Denn zu schänden werde» nie Die >o sich am dich verlassen, Laß zu schänden werden dre, Welche sie ohn ursach hassen. u dir ich mein herz erhebe, Und,Hcrr! meine Hoffnung richt, Daß ich kcineschand erlebe, Und mein feind frolocke nicht: Denn zu schänden werden nie, Die w sich auf dich ve lassen , Laß zu swanden werden die, Welche sie ohn ursach hassen. r. Deinen weg mir, Herre: zeige, Daß ick werd verführet nicht, Lehr mich geben deine steige, Und derselben mich bericht: Leitmich, undnachdeinemwort Mich acrad lu wandle« lehre, Denn du bist mein höchster Hort, Auf dich hoff ich fters mein Herre! z. Denk an Leine grosse gute, Dein grosse barmberzigkeil Führ dir wieder zu acmutbe, Die da währt von cwigkcit. Meiner fugend Missethat Ebu vergessen und mir schenken r Deiner qütigkeit und gnad Wsllst du, lieber Herr l gedenken, 4. Gort ist gnädig und aufrichtig Und bleibt der zu aller zeit, Drum führt er die fündet richtig Die weg der gerechtiakeit. Die elenden er mit fleiß Unterweiset recht zu leben, Füt>rt fle daß sie keiner weis Sich aus seinem weg begeben. ;. Die weg GotleS sind nur aüte, Wahrheit und barmherzigkeit, Den die von ganzem gemüthe, Halten seinen Hund allzeit. Du »rollst mir qenädrq seyn, Herr! von deines namens wegen. Vergib mir die fünden mein. Die mich hart zu drucken pflegen. ü. Wer I Der Psalm. »r Denselben auch zurrnqS umher, Mitflüssen fein gemacht umflossen» WWOZWWMEMWWMW^M-E Denselben auch rurinas umher, Mlt flüssc» sein aemoMtuwstossen. 4> Nun hebt auf euer Haupt, ihr tbor! Ewige thor! hebt euch empor, Den könig laßt zu euch einkehren. Wer ist der künia lodekam r ES ist Gott, der kric-Sfürst mit nam, (ren. Sein störk er im streit thut bewäh- Nun hcvl auf euer Haupt, ihr tkor! Ewige tbor! bebt euch empor. Den könig laßt zu euch einkehren» Wer ist der könig lobesam? Der Herr Zebaoth ist sein nam, Ein könig groß von macht und ehren. Gottes Lob Gesetz und Gnad. D u dn ich mein herz erhebe, Und,Herr! incme t off. i»,q richt. Daß ich keine ichanh erlebe, Und mein icind ftolvcke nicht: Die so sich am dich ve^aiien, schänden werden nie Dennzu Laß zu schänden werden dle, Welche 1u oh» ursach Haffen u dir ich mein berz erhebe, Und.Herr meine Hoffnung richt, Daß ich keine schand erlebe, Und mein frii'dsro'ock^ nicht: Denn zu schänden werden nie, Die so sich ant ^i.-S verlast n , Laß zu schänden werden die, Welche sie ohn ursach bässn 6- Wer den Herren fürcht und preiset, Undvonhcrzcnrüffetan, Denselben er unterweiset, Daß er -eh auf rechter bahn Er wird friedlich und in ruh «nuqsani haben hie auf erden, Seme linder auch dazu Hie das land bcuyen werden. 7- Die Gort fürchten und ihn ehren Llus ganz ihres Herzens gründ, Die wird er sein gbeimniß lehren ^hn anzeigen seinen bund. Auf ihn ich mein auqen richt, Meinen tröst auf Gott ich setze, Er wird mich ««lassen nicht. Mein fus ziehen aus dem netze, k. Dick derlxuben zu mir kehre, Dein anllitz nicht von mir wen- , Meiner dich erbaim , o Herre! Ich bin einsam und elend. Mein arifcchtuna und mein peilt Sich in meinen, herzen mehren, Schau doch an den jammer mein, Hilf mir aus angst und beschweren. g. Schau mein elend, und be» denke Mein noth und trübseliqkeit, Alle meine sünd mir schenke, DrauS mir herkommt dieses leih ! Schau doch in die meinen feind, Dr Wel- xr Der ^ iü. und ,7. P alni. Welcher viel über die „lassen , Und mir sehr zuwider sind, Mich verfolgen und sehr hassen, 10. Meine scel, Herr Gott! bewahre , DaL mir von den feinden mein _ Der »6. Psalm. »kt icht mich, und schaff mir recht, Denn ich ncrechl und schleckt, In Unschuld hab gewandelt, auck Auf Gott allzeit vertrauet, Derhalbn, mir nistit grauet, Daß ich etwa»» anstoß und stranch. ^ ^chtmich, und schaff mir rechtsD«nn ick aer und regiert mein leben , Er ist die kraft < Mif den mein sacken schweben, WV Er ist mein keil vor wem hab ich ein schau 7 Wer ist der mensch, vor welchem mir was grau? er Herr mein lieckt ist . und regiert mein leben, Er ist die kraft, auf den mein sacken schweben . Er ist mein heil, vor wem hab ich ein schau 7 Wer ist der mensch, vor welchem mir was grau r Da Der Xäip'?» »s.und ,7. Psalm. ?Z Echand und spott nicht widerfahrciHclf mir, denn ich aufdich darre, Au» dick steht mein tröst altem. iRert mich , und für allein leid Mein Unschuld und frömnngkcit,/Israel gnädig bewabre. Aettuncr der Frommen Unschuld, ickt mich, und schaff mir recht, Denn ich gerecht und schlecht. , In Unschuld bad qcwandelt, auch WM.MWMMWZ AusGott allzeit vertrauet, Derhalben mir nicht grauet, Daßichelwalinanstot . st-auch. ^ ^ echt m i ch, und schaff mir recht, Denn ich gereckt und sch leckt, bab^eivandclt^ auch AusPo tta^schve rrrauer, Derhalben mir nicht grauet, Daß ich ermann an stoß und strauch . Dieselben anzumerken, Sag ich, und rühm dich überall. r. Die nwhnunq deine« Haus Geliebt mir überaus, Dein tabernackel mir gefällt, Die wobnung deiner ehre Ich lieben thu vrelmehre Denn alle ding aus ganzer welt, s. DrumHcrr! wend ab dein straf. Mein seel nicht mit wegraff, Wann du die lündcr rügen wirst, Mein leben nicht thu ricktcn Mit den die auf mord dickten, Und die nach blut gelüst und dürst. >c>. In ihren Händen ist, DvSbeit und araelist, Dig ist all ihr tust und begicr, Sie nehmen miclh und gaben, Und wollen dar auch haben , Daß man die händ mir geld ihn schmier. r r. Ich aber will allzeit Wandeln in reinigkeit, Und in vollkommener Unschuld, Mich hüten vor dem bösen, Drum willst du mick erlösen Durch dein barmherzigkeit und Huld. rr. Mein fuS widrnm vest steht, Gerad und steiff rein geht. Und bleibt aus deinen wegen fein, Drum will ich mich befleiffen Dein lob und ehr zu preisen In der Versammlung der gemein, Freud und Trost. Bedrängter Schutz er Herr mein liecht ist, und regiert mein leben , Gr,st die kraft, aus den nietn fachen schweben, _. Er ist mein heil, vor wem bad ick ein schau? Wer ist der mensch, vor welchem mir was grau r er Herr mein liecht ist, und regiert mein leben, Er ist die kraft, aus den m ein fachen schwebe n, Er ist mein heil, vor wem hab ich rui schaut Wer ist bor mensch, vor welchem mir was grau t Da 54 Der Psalm. Da die qottlo'en lcut, als meine feind Gieb a-'Iemmr au eg'e» wider mich Und meyneen ii.ich zu fressen arau'anilick , Gestraucht sie haben und gefallen ftvnd. _Da die qottlosen leul, als meine feind, ^ich allesamt auflegten wider mich, Und meynten mich zu fressen grausamlich Gestraucht sie haben und gefallen seynd, Dann sich wider mich lägcrtiDenn er wird mich in gschwim ein groß Heere, So solr mein Herr gleich wol sich furckte» nicht, Wann ich schon gar unter den fein den wäre, ( verficht. So hätt ich doch zu lbm mein zu Ein ding bat ich, daß mir der Herr das qeb, (tag, Welches ich bitten will mein lebe> Daß ick im Haus des Herren blri den maq, der schwerer zeit, (fein, In seiner hütt etwann verstecken Und heimlich bergen in cim'win- kelcin. Heben auf einen fcls der sicherbeit 4. Er wird mein Haupt über me)n feind erheben Die uin mich her sind und mir tbun gedrang ,. Drum will ich ihm in seiner Hütten gebe» So lang als ich aufdieser erden lebsEin juvel-opfer und ein lobgesang z. Da« bitt ich drum, damit ich,Herr ! wann ick zu dir schrey mit maq anschauen (kett,t lauter Kimm, (ren zu, DesHerrenmasestätund berrlich.,So wollst du mir ganz fleißiq hö- Und seinen Heilgen tempel recht^Wann ich zu dir, Herr! sehnlich beschauen, j rüsten thu, (nimm. Der ihm zu hohen ehren ist bereit- Mit gnaden meine bitt zu ohren Der r«. Psalm. * ^ ^-^ -^ ^^ ' ^u dir sm. -y ich 0 treuer Herre ' M»m vichker Hort und starke wehre! - . Zu dir schrey ich, 0 neuer Herre! M«tn höchst» Hort und starke weher l Du Der IXN Ik. Psalm. r; )a tie aottioicn leur, a>s meint ftind/ Sich alleiamt auflcare» wider mich, Und meviiren mich m fressen arausamUM, Gestraucht sie baden und gefallen seynd. ^lnd mtynten mich zu fressen arausamlick , Gesträuche sie haben und gefallen seynd. 5. Von deincewegen mir meüs herz tbut sagen r (angesicht,> Suche mein, als euecS Herren ,i Derhalbcn ich auch , Herr! dar- nach zu fragen, (hab gerickt Und das zu schauen mein thun Von mir dein angesicht drum nicht wcgkchr 2» deinem grimm nicht deinen knechl verstoß, (then grof, Du bist mein tröst in meinen no- Zeuch nicht band ab, verlaß mich nicht, mein Herr I 6. Wann mich vater und mutier schon verlassen , (nädig an, So nimmt mich doch der Herrge-^ Herr! weis mich Wider auf die^ rechte krassen, (die bahn« Don wegen meiner feind zeig mir Gib mich nur nicht in meiner feind begier, (muthwill, Daß an mir nicht erfüllt «erd ihr Denn wider mich sind falscher zun« gen viel, Und treiben eitel böse red von mir. 7 . Fürwahr l hätt ich mich dessen nicht versehen, (ncm tod, Daß ich de« Herren gvt vor mei- Im land der lebendigen noch möcht sehen, So- wär ich aus Verzweiflung schon lang tod. Drum wart der Herren, und verzage nicht, (muth. Sey nur getrost, und hab ein keken Denn Gott der Herr dien haben wird in Hut, (zuversicht. Auf Gott setz dein Hoffnung und 4/,.: Gottes Hüls wider die falschen Leut. u dir schrev ick, o treuer Herre I >x H - ^ ^ H .-E i«-: Mein höchster Hort und^-arke wehre VasZ . u dir schrey ich, o treuer Herre! Mein höchster Hort und starke wehre: DU r-r Der XXkl. Psalm. Du w öll't mich gnädiglick ervören r ^wweiq mir nicht, sonst bin ich verloren, ' ' ' Unb oen qleich, di?nun in das grab Stligen unter die erd hinab. Du »vollst mich gnäkialicb erhören -— v "i . —^- Schweig mir nicht , sonst bin ich verloren , Und den gleich, dle nun in dar grab Steigen unter die erd vinad» Vergilt ihn drum nach ihren thaten , Dir eitel böses tbun und rathen, Nach ihrer bind werk sie bezahl, Ho stör an gnädig mein gebelte^Und qtb ihn ihren lohn einmal. Lrgreiff mich mit den sündern 4. Denn sie der Herren gar nicht 1. Wann ich räff und mein bind aufhebe, Mein noth dir zu erkennen gebe, In deinem tempel vor dich trerte nicht, -Noch mit den übelthitern richt. Freundlich sie reden mit dem munde, (gründe, Ihr herz ist arg durchaus von achten, Sein tbun und werk sie nicht betrachten , Noch die werk seiner Hand bedenken , Der X^lD. ,9. Psalm. br gewa ltigen von m acht! Un d ibr Herren groß geachtl Gebe dem Herren stärk und preis. Seinen namen gleicher weis ---— Als eins großmächtigen Herren, Hoch erbeben thut und ehren In sein'in tempel schön und prächtig,Neiget euch vor ihm andächtig. ^3 , ^br gc^^enVon machN^ndH ^^^^io ^^^ ^ Gebt dem Herren stärk und preis, Seinen namen qleicher weis Als eins großmächtigen Herren, Hock erheben thut und ehren, 2 n sernin tempel schön und prächtig, Neiget euch vor ihm andächtig. ». Sein Dev XXIX. Psalm. Du wöllst mick qnädlglrch erbö,!> : Schweja mir nicht, sonst ick- verloren, Und den gleich, die nun in da« grab Steigenunter die erd hinab. Du wöllst mich anär i lich «rbiren: Schweig mir nicht, sonst bin ich »erloern, Und den gleich, die nun in das grab Steigen unter die erdbinab. Darum er ihn das nicht wird schenken, Also daß er sie nicht aulricht, Eondcr zerstör und mach zunicht. t. Gott sey gelobet und geehret, Der meines stcbcns stimm erhöret, Der Herr ist meine bürg und vestc, Mein schilt», er thut bey mir das beste, Mein herz sich freuet mit gesang, -ich ihm will sagen lob und dank. 6. Der Herr, der meinem Volk kraft gibct, Seinen gesalbten, den er liebet, Den stärkt er und thut ihm bey» stehen : Dein hüls und macht dein voll laß sehen, Segne dein erb ^ gib ihm sein wevd: Erhör es, Her» l in ewigkeit» Scligmachende Araft des Eoangelii» hr gewaltigen von macht! Und ihr Herren groß geacht , Gebt dem Her ren stärk und prei s,_Seinen »a men gleicher weis Älr ein« großmächtigen Herren, H»ch erbeben thut und ehren, 2n sein'm rcmpel schon und prächtig, Neigeteuch vor ihm andächtig. 82 _ hr gewaltigen von macht! ^ Gebt dem Herren stärk und preis, Seinen namen gleiche r wei« ^ , V — Al< ein« großmächtigen Herren, ._Hoch erheoen thut und eh ren , ___ In sein'm t-mpcl schön und prächtig,Neiget euch vor thm Lndächtlg. ,. Sern Der X/sX go. und zr. Psrlm. Sein stissransdem waffer schallt N-ederscklaak du Leder» gar Daß e» überall erhallt, Gott ver ebren donnert sehr , Ein Herr über- aroffc mccr. Die gewaltig stimm des Herren Hohe Cederbäum zerbricht. Die man auf dem Liba» sicht- Die Ledern und Liba» selber Seine macht klar thut bewahren. In deck Herren stimm sich eigen Tßur sein Herrlichkeit erzeigen, z. Gott des Herren stimm fürwahr Macht stc springen wie die kälber, Und wie in wälden und Hecken Die jungen einhö-ner lecken. 4. Seine stimm von aller seit Um sich scner stammen speit, Der äl/kr zo. Psalm Und dann e-tchbi aen-airigiich Und meine umd n übe! mich Nicht bast erfreuen wollen lasten, Als ob rch wär so a»r »erlassen. Ich will dick preisen: Hcrrc Gott' Daß du mich hast errett auS noth "Md dann erhöht gewalriqlich Und meine Hi»d sich über mich Nicht hast erfreuen wollen lassen, Als ob ich wär so gar verlassen. Da ich dich, Herr! anruft jur>Pflrqt er ihm wieder zu vergeben, stund 4 Aber sein grosse gütigkcit Machst du mich widernm gesund /.Schwebt über uns zu aller zeit: Und da ich nun fast in,dem grab, Zu abends mir oft widerfährt, Sollt fahren in die höll hinab , Daß lraucigkejtbey mir einkehrt, Hast du mich lebendig thun mach»,>Zu morgens wann ich auf thu Gerissen aus der Hölle» rächen, i stehen , z Lobet den Herren all,„gleich ,Mir inst und frrud entaegen gehe. Die er macht seiner guter reich ;. Ha cS mir wohl und glücklich Dankt ihm und preist sein heilig keit, Ü«cng, Da war ich allzeit guter ding , Sein zoren währt ein kleine zeit Denn ich allzeit bey mir gedacht Uttd eh man sich recht um kan sehe» Daß mir sollt schaden keineSmacht Der Psalm. ^ ufbich sey ich, Herr I mein vertrauen, Verlaß mich nimermehr S U, D> V. Sj 5 . W »tr O-s Ich will dich p-rnen. «e>r« Gorr' Da» du mich hast si-reck aus noth ö«) o l N e. : D, r Da 2st l W> Ka 7 .' l allst r ufdich setz ich, Herrlmeinvertranen, Verlaß mich nimermehr 2 » 8qj L Der ?<>. Psalm. Sein' stimm die einöd erschreckt Und KadcS zittern erweckt r Ln schreckliche stim des Zerren Dringt die bind mißzugebären, Don derselben laut und tössen Cich dir grünen wäld entblössen. !> Aber in dem tempcl sein Werden alle in gemein Rühmen seine macht und ehr. Und mit lob erheben sehr. Er sitzt wie ei» lichter mächtig Ueber einer sündfluth prächtig , Und das kKnigreich des Herren Wird immer und ewig währen. 5 Dieser kinia ehrenhaft Seinem voll wird qcbcn kraft, Ihm verleiben noch dazu Durch sein fegen fried und rub. Gottes Wunder - Güte in Trübsalen ch will dim p'-urn, yerre Gorr! Daß du mich ball errttr auS noth, ^lnd dann erhöht gewa'tigljch Und mrinc teinv sich über mich ^ichthast erfreuen willen lasse„7 AIS ob ich Wär so gar verlassen. ch wul dich vreiicn. Herrc Aott! Daß du mich hast errett auS a Und dann erbohrqcwaitiallchV Und meine seind sich über mich laicht dakerfreuen wjllenlassen> Als ob ick wär so gar verlassen. Weil ich drin qütigkett vermerket ^amn du inejnm berg «estärket. 5^Da aber du dein angesicht Wegwandtest, und mein achtest .nicht, crschrack ick, und rüfftzu dir, bat d»ch , Herr I und sprach bey mir (frommen Was bilit dich mein blut ? was für Kanstdu auS meinem tod bckomen 7> Wann ich zu staub bin worden, Herr(mehr, Werd ich dich dann auch preisen Und deine Wahrheit machen kund r Erhör mich/lieberHerr! von stund, Erbarm dich mein und mich bewahre. Hilf mir in nötben und gefahre. 8. Bald hast du mir verkehrt mein leid, Und mich bekleidt mit frölichkeit, Den sack des traurcns abgethan, Dr«m ich dein lob bey jedermann, In ewlgkcit, Herr l will anzeigen, Dasselbe keineswegs verschweige. Gottes Hüls nahe in äussersten Nöthen. 6o Der zr. Pjami. In schänden und unrhr, Laß drin : gütigkeit recht schauen, — t.' ^ Und mich an« allen njthen Durch Lein gkt thu erretten. In schänden und unehr, Laß deine gütigkeit rechtschauen. Und mich au« allen nöthen Durch dein gut thu erretten. i. Die obren dein, Herr r rumir In die händ meiner fcind , neige, O Herr! gütig und fromm, Au bülf mir eilend« komm : Lein macht und stärk an mir bezeige , Gev mein fels, bürg und vefte, Und rhu bey mir da« beste, z. Du bist mein fel«, mein schloß, dcr'wrgcn Durch deine« namens ehr Führ und lcit mich , o Herr! Aus den stricken, die sie mir legen. Errett mich durch -ein Hände, Denn du bist mein Hcylande. q. Mein geist beseht ich in dein Hände, Denn du mich in -er noth Errett hast, treuer Gott l Don diesen ich mein herz abwende Die auf eitclkeit bauen : Auf Sott will ich vertraue». 5. Springen will ich für grossen freuden Mit frolichem qemüth. Von wegen deiner gut Und dem die mir gram seynd: Sondern für meinen feinden allen Machst du räum meinen süsscn Daß sie nicht strauchlcn müssen. 7.Noth mich umringt, für schmerz und qualm , Bin ich geängstigt sehr, Sey mir gnädig 0 Herr r Für leid ist mein arstatt verfallen Mein seel lein kraft mehr findn. Mein bauch mir gar verschwindet, g. Ich nimm gar ab vor grossem schmerzen, Und meine lebens zeit Wird mir verkürzt für leid : Das unrecht, da« mir geht zu herze« , Mich gar kraftlos tbut machen. Meine gebein verschmachten. ?. Auch über alle die mich hasse» Leid ich »on nachbarn schau- , Und den die mir verwandt: Wo sie mich sehen auf der gaffen, Fliehen sie von mir ferne, Begegnen mir nicht gerne. Deii du bast angesessn mein kleide,! 10. Mein ist bey ihnen gar ver- Mein seel in ihren nötbcn, Als ob ich schon wär tod, (gessen, Erkannt und helfen retten. !Jch bin bey ihn ei» spott s. Du gibst nicht zu, daß ich thu lind gleich zerbrochenen gefässen r fallen iJch hör wie man mich schmähet, Der Psalm. UM -4- selig muß ich diesen menschen preise» A " selig muß ich diesen menschen »reisen, Dem In schänden und unrhr, Laß deine gütigkcic recht schauen, Und mich aus allen nöthen Durch dein gut thu erretten. In schänden und unehr, Laß deine gütigkeit recht schauen, Und mich aus allen nöthen Lurch dein gut thu erretten» Erschreckn,,ß um mich stehet: »r. Denn sie thun über mich rath schlagen , Praetica wird gemacht, Daß ich werd umgebracht. -Ych aber will gar nicht vertagen, Denn dein trift ich mich sehr«, Du bist mein Sott und Herr«. »r. In deiner Hand steht all mein leben, Vor meiner feind gewalt GenLdig mich erhalt. Du wöllft mich in dir händ nicht geben , Die mich ohn unterlassen, Verfolgen thnn nnd hassen. Die du haltffso heimlich §ür dir so fürchten dich. Groß ist dein gnad, die du hast lass« Dir klar und sichtlich schauen. Die auf dich vest vertrauen. e6. Bey dir du heimlich sie ver« Und ha^ sie stets in Hut Der jedermann« Hochmuth: In deiner Hütten sie verdeckest , Daß sie Las bis qcschwätze Der zuugen nicht verletze. >7 Der Herr sey hoch gebenedeyct, Der mich bewahret bat Gleichwie in einer stadt, Die vest ist und wol verpasteyet, iZ. Erleucht auf mich dein antliMlso daß man darinnen klare, . Durch deine grosse güt Mich deinen knechl behüt, «ukdaß mir keinspottwiderfahre, Bewahr mich vor unehre, Denn ich dich anrüff, Hcrre! ig-Dieaottlosen zuschandenmacht Ihn werd gestopft da« maul, Ihr leib im grab verfaul: Denn sie den frommen ohmirsache Verhinen und verlachen , Einen spott auS ihm machen. Groß ist dein güt über die Massen, Niemand kan angewünnen. r«. Da ich floh, und in fürchten stunde Sprach ich : ES ist gethan, Du sihst mich nicht mehr gn r Genad ich dennoch bey dir fünde, Daß du mein stimm erböreft, Mich meiner bitt gewährest, r». Ihr Gottes Volk l den Herren Sr ist der frommen Hut, (liebet, Und straft der leut Hochmuth. Seyd wir getrost nnd unbetrübet, Die ibr wart auf den Herren, Er wirds zum besten kehren. Der zweyte vuß - Psalm. selra muß ich dreien menschen preisen, .„ WWW seirg muß ,ch orrscn menschen preisen < Dem s» Der z,. Psalm 1^"— Dem Gekt sich >o bat unLdu, thun e-wenei,, Daß er ,bm seine s- 1 'd vergeben dar, s-s—-—7^—^ Und zugescckc a» seine miffetbat, ! ^ ! ^. 7^ Oelig lst der dein er seine acb-ewcn, 8 L 8 Und »Veit ettuna qar nich- thut zu 'cbcn, Des berz ohn diauung ist und gle.chönereh Von alle» falschen bösen rücken frey. Von allen falschen bösen rücken frey. Dem Gott sich bar so qnäoia Um» enocuen , Dar er rbm lerne sbnd vergeben - at , Und zugedeckt all seine nilss'tbar: Gelrg ist der, dem er seine Gebrechen Und übertrerruiiq aar ni>l t thut zurechcn, Des herz ohn dichmng ist und gleichsnerey , Don allen falschen dösen rücken frey. r. Denn da ich dir wollt meine! süns verschweigen, (anzeigen, Und dir meine gebreche» nicht Allda verschmachte» mir all mein gebetn, (mein. Vor täglichem weinen und seufzen Denn deine Hand aufmir schwer nacht und tage, den lag», Don wegen meiner grossen sän- Daß mir vcrgieng all feuchrigkeit und kraft, (der fast. Veedrocknet wie in sommcrS-zcit 3. Da ich dir aber meine sünd erzähle». Und meine Missethaten nicht verbeut, (meine fund. Und dacht , daß ichmüßtbcichten Bald ich bev dir, » Herr! Vergebung fund. Drum sollen alle frommen zu Gott flehen, Wann sie gelegne zeit darr» ersehen ? (ein Wasserflut, Denn wenn schon kommen soll Wird die nichts schaden, Gott hat sie in Hut. q. Du bist mein schirm,der du mich ! thust bewahren. Für 8 L L 8 F D s I D D Der zr. Psalm. 6Z Dem Hort sia> hat so gnädig thun rrwciien / MM Daß er idm seuie fund vergeven hal. Und zugedeckt all seine Miffcihat Selig »st der, dem er lerne gebrechen Und vberrietttina gar nicht kbut zmcchen, Des herz oy„ dichmng iß und gleichvneicy, Von alle» falschen bösen luckc» frey. D.m Gott sich bar so gnädig thun erweiscii, ZW Daß er jbm seine süud vergcden bar , u> d^juaedeckt all seine Miise bar! Selig ist der dem er «eine aebtkchcn, Und „be'treitung gar nicht thut jurcchen DeS herz obn diMtiU g ist u»o glc>chs>tcr,v , Don allen salschen bösen rücken frey. Für übel, für anfechtung und gc tabren: (ganz getrost Du machst mich frölich, daß ich «rey jauchzen mag als einer der erlöst. (u„d dir weise» will dich lehre», sprichst du , Den rechten weg, deS du dich solt beflcissen , (ze»t, Mein aug auf dich soll sehe» alle» Damit es dich rechtschaffen führ . (»der pserden «.Werbt nicht gleichdenmaulcscln Die ohn verstand und nutz gefunden werden, (und Mundstück Den man in- maul einlegt zäum Daß man sie damit lenk und halt zurück. (plage. Der aotilos hat also auch seine Daß er dardmch dczäumct werden mage, (qnad. Den aber wird umgeben Sotte- Der auf ib» sein Hoffnung aesetzet hat (Herren fteucn, L. Derbalben wollt ihr euch inr Frolocket, ihr gerechten und getreuen (gemein. Seyd frölich, jauchzet alle in Die ihr eins rechten herzen« seyd und rein» De- L4 Der F^.'lk. 37. Psalm. Der zz. Psalm. vss. M:— W olauf, ftr heiligen und frommen» Denn ibn zu »reisen und zu rühmen ffrolockr den Zerren allgemein r Anstehet den gerechten fein. Auf dem Psalter scharfe Lobt ihn aus der Harfe , Werd gelobt der Herr: Geigm, orgeln, lauten. Ihm zu lob und ehr. Schallen laßt und lauten olauf, ihr heiligen und frommen 1 Denn ihn zu preisen un d zu r ühmen Ucolockl dem Herren allgemein r Anstehet den gerechten fein. Lobt ihn auf der Harfe, Auf dem Psalter scharfe, Werd gelobt der Herr r Geigen, orgeln, lauten. Schallen laßt und lauten, Ihm zu lob und 2. Ihr wollt Lein Herren frölich fingen Ein schönes liedlcin, das da neu, Laßr euer söitenspiel recht klingen Mit einer hübsche» mclodey, Dcun er ist wahrhaftig, Best, gewüß und kräftig WaS er reden thut, In all'n seinen werken, Die er fein formieret Ist treu zu vermerken, ES ist alles gut. z. Gerechtigkeit ihm sehr geliebet, , Gericht und recht ihm wohlgefällt Vor dem Herren sollen, Der güt, die Gott gegen uns übet Zittern gleicher weis. Durch ftin'S mundeS griff. 4- Er gleichwie in einer scheuchen, Das grosse meer gefasset ein. Den abgrund seiner tief der glei- chen , Wlermeu schätz verborgen fein. Alle Welt den Herren Förchten soll und ehren» All auf dem erdkreis, Sie sevn wer sie wollen. Gar erfüllt ist die ganze Welt. Gott die Himmel prächtig Schuf durch sein Wort mächtig Die er allermeist Mit Heerscharen zieret, Den» wann er aufthut «einen munde, (schjchrs Und nur ein Wort spricht, bald gc« Wann er nur etwas heißt, zu« stunde Erfolgt ,/m um »m bv « rr« «nrk V Der ll. 22« Psalm. Lobpreisung Gottes der Seelen Freude. -W olauf, ihr heiligen und frommen! Denn ihn zu preisen und zu rübwen Krolockt den, Herren allgemem: Anßebct den gerechten fein. ___ Lobt ib» auf der Harfe, Auf dem Psalter scharfe, Gei gen, orgeln, lauten, Schallen laßt ü„d lauten, Ibm zu lob und ehr. L -M olauf, lhr heUlgen und frommen! Denn ihn zu preisen und zu rühmen K olockt dem Hcrrc» allgemein r Aniirbck den gerechten fein. Lobt ibn auf der Harfe, Auf dem Psalter scharfe, ^üerd gelobt der Herr: Geigen orgeln, lauten Gwallen laßt und lauten, Ihm »u lob und ehr» ! Psalm. Der auf ein gutes roß »er- ttauek/ Derselb fürwahr betriegt sich sehr / Die stärk -e< leibS/ drauf mancher bauet, Errettet den mann nimmermehr. Aber Gott, der Herre , Wacht, und stets umhere Auf die menschen ficht : Die auf ihn vertrauen , Und auf sein gük schauen, Die verlaßt er nickt, iv. Er schauet , daß er ihn das leben Errette vor dem bittern tod: Er thut ibn spei- und Nahrung geben , Der 34. Psalm. iT t—j—'i— no- na. 0- V —0 .4-" n;pe O-s Ich will nicht lassen ab, DeS Herren lob in meinem mund --j——, - ^ ^ ^^ Zu führe» sktS und alle stund , Weil ich da« leben hab r ' ^ Mein ieel mit grossem rubm Erzählen soll bet Herren lob , Daß es der elend hör, und drob Ein lust und fieud bekomm. Tim. Ich will mebt lassen ab, De» Herren lob in meinem mund -s—- Zu führen stets und alle stund , Weil ich daS leben hab: Mnn se.l mir grossem rühm Eeiäblen sok des Herren lob, Dar es der elend hör, und drob Ei» tust undfreud bekomm» Nun laßt un« frilich seyn, Nun laßtui»< loben alUuqleick Den namen GottS im himelreich Zusammen in gemein: Denn da ick me,nen»Mott Und Herren bab qeruffrn an, Da bar er mir bald bülf gethan , Und mich errerr aus noth. Wer auf den Herren ficht, Der wird erleuchtet lind erklärt/ Sein antliy auch alS veruneh t, W'rd schamrvrh werden nicht. Wann der arm und elend Zu Gott dem Herren rüfft und schreyt/ So dörr er ihn und all sein leid Don ihm nimmt und abwendl. 4. Der lieben enge! schaar Sich lägen stark um die umher / Die ihn fürchten un- ihm thun ehr Und rett sie aus gefahr. Nun schmecket nur und schaut Des He^r» grosse freundlichkeid Wohl dem/ der auf ibn allezeit Mir starker Hoffnung baut? «. Lu>cht Nlott und thut ihm ehk/ Ihr seine liebe heiligen: Denn alle die goklsfürchiigen Noth leiden nimmermehr. Ein löw / der Hunger hat, Oft keine speis bekommen kan, Der aber ,.der Lottrüffel an, Hat aller guter satl. t. Kommt her, ihr linder klein- Komc her und bort mir fleißigzst, Luch «ine lebr ick geben thu Reckt qottlftrchtiq zu seyn. Ist unter euch jemand / Der ibm zu leben lang begehrn Und daß ihm gute tag beschehrk Werden Der Z 4 > Psalm. tzr Daß sie nicht lcjdcnbuugerö-nolh! Darum unsre scelcn Drruiich sich befehlen dcS Herren hur. AlSrinschjld und Waffen Er uns rettn,ig schaffen Und hüls leisten thut. ri. Unser her; über alle Massen -jn ihme wird ers»cuen sich Denn wir uns tristen und vern lassen Auf »einen »amen stetiglich. Deine grosse gute Ueber uns ausschütte t Hilf aus aller noth, Wie wir auf dich alle 2n anqst und trübsole Hoffen! Ueber Gort l Gottes Freundlichkeit und Rinderzucht, ch will nicht la^en ab, Des Herren lob rn meinen, munV Z u sichren stets un^ alle le» den tob ^Me inscelmir grossen, ru^m^ E^äblcnsäst b^SHrrre» lob Daß es der eünd hör Und d^b Ki» luk und srcud bekomm. .3 ch will nicht lassen ab, -EZUMjE DeS Herren lob i n meinem mimd Zu führen stets und alle stund,_Weil i ch das leb en lab Mein seel mit groycin rühm , Erzählen soll des yerrc» >o Daß es der elend hör, und drob E,n Inst uiid freut bekomm. Werden in seinem staub? A- Im zäum fein halt dein zun «or bjsem giftigem geschwätz, Dein ljpp durch trug oiemao ^verletz, -"vch einig lästern»». Thu qurs und biseS meid, «uck sried und dem mit steiß noch .tracht, («ch Denn Gott auf die bat fieißi Den lieb ist ehrbarkeit» Der Herr sein aug auch kehr Aul die so leben ärgerlich, Dav ihr gedüchtnis ewiglich Vertilgt auf erden werd. Die fromme» er aufnimmt Vle zu ihm mir aiidächtigkeiN Anm schreyen in trüdseligkeit, stulfer ihnen kommt, s. Gott naht sich allermeist, Den die zerbrochrcS t rrieus sind, Sien die». eS mit ihn wohl meynt Den zer'nirschr «st ihr geist. Ein frommer lcidt groß plag. Und hat viel Widerwärtigkeit, Doch hilft ihm Sott aus aller« lrid, Wie groß auch dar leon mag. io. Göttinnen,übel wrbrr. und sein gebkl» bewahrt mit steiß. Daß ihm kein« werd einiger weit Zerknirschet und vcrsebrt. Einen gottlosen mann Umbringet endlich sc»n bosbeit r Der dir gerechten haßt und ncidl, Kar nicht bestehen kan. i>. Dagegen aber Gott Key leben seine kuechk erhältr Die ibrcn tröst auf »bn gestellt. Die re« er alt gutnorh. L» Der Der m?: z;. Psalm. Der Psalm. Nimm zu der Hand dein schlld und Waffen, Und trrlk b rvo mir fried zu schaffen! Zuck deinen spie», und tritt voran. Lceib meine feind von mir dindan, Au meiner seel sprich nai soviel: Ich bin der, der dtt hclffen will. Ten. Ficht wider meine ansechter, Streik wider meine feind, o Herrl Nimm zu der Hand dein scHild und waffen , Und tritt hervor mir scied zu schaffen : Zuck deinen spie-, und tritt voran, Treib meine feind von mir dindan. Zu mcuicrseel sprich nur so viel: Ich bin der,Lcr dtr helffen will. Gott laß die werden all zu spott, Welche mich gerne sehen todt, Ich wünsch daß die mir Übels wol- ten , (ten. Zurück mit schänden fliehen soll- Und wie ein staub, weichender wind Aufwehet leichtlich und geschwind Also der enget Gölte« groß Sie über einen Haussen stoß. Ihr weg ihn schlüpffrig werden soll, Und eitel finstcrniffen voll , Der enget GoltcS ihn nachsage, U»d sie »erfolg mit aller plage. Denn sie mir haben ney gestellt Ein grub darein ick würd gefüllt, Mir zur Verderbnis zugericdt, Und baden doch des ursach nickt. 4. Äck daß der gottlos ohngefebr In di- Unglück und übel schwer Und in di» netz selbst fallen sollte, Darein er mich gern bringe wollte UndM die grub siel unbedacht Die ermirselberhatqemacbt, Mein seel sich dann zu'reuen hätt Im Herren, der sie hält errett, r. Es solt dann sagen mein gebein: Wer ist der,der dir gleich mag seyn Der du zu retten pflegst den schwachen, Und von den starken freu zu mache, Der du den, verarm und elend, Erlösest aus der röuber Hand. Falsche zeugen erheben sich , Und mich ausholen listialich. L. Um gut« sie mir thun alles leib Bringen mein secl in einsamkcit, Gleichwol hab ich , da sie krank lagen, Für sie teid in eim sack getragen. Gefastet, und für sie zu Gotl Herzlich qcbctt in ihrer noch, Ich gieng herein , und klagt sie sehr, (wir. Als obS mein freund und brudet 7. Ick gieng gebückt, wie einet Der z;. Psalm, 2lufgeweckte Naacke ' n. ^ ^ , § Gottlosen. —a-s^ ,cht wider meine anfechte?, Streit wider meine femd,oHerrl ^ Nimm zu der band dein 'child und waffcn LW^WLWWxMMWM ,_Und tritt hervor mir fried zu schaffen ! ^_^ Zuck deine» spieß und t- ltt voran, Treib meine feind von mir bindarN _,_—,_ Zu meiner sccl spi «ch nur so viel: Ich bin der, der dir belffcn will. jcht wider meine anftchter. Streit wider meine feind, oHerr! Nimm zu der Hand dein sckild und Waffen, n, nd it, >uk !It, otl fi< är. >et ttk Und tritt b?rv or W il fried zu schaffen : ^ ^ Zuck dein en spttk<^Nld tritt voran. Treib meine feind vö » nnr^rn^ick Zu meiner seel sprich nur so viel: Ick bin dcr,dcr dir Helffen will. Die mir ohn ursach thun all leid, Daß meine feind mit dem qesicht Mick obne schuld verspotten nicht, ro. Denn sie reden zum friede» nickt, Ihr falsches berz nur daraufsicht, Daß sie die plagen und betrüben, Die still find und des land- fried lieben. Wider mich der gottlosen häuf Zu Hohn und spott das maul sperrt auf, Sie schreyen, ba ! ha? über mich Wir sehen es gern eigentlich, ii. Und du, Herr Sott! sibstsol- che« wohl, (voll, Laß ihn das nicht n'auS gehn für Du willst ihn diS alles vergleichen Und von mir ja nil fehren weichen Mein Gort! erheb dich, und auf- wach, Und sprich mir reckt in meiner fach Durch deine grosse gütigkeit, Gestakt den über mich kein fteudlÄm meinen feinden da« zu leid. L>a« Der leid um «eine muter trägt, Sie aber baden sich gcrottet, und meiner in Unglück gespottet In rucken mich die losen leut Zu schmähen nicht haben gescheut, Ganz unyerschuldt sie mich ohn maaß Derhinet ban ohn unterlaß. ^Mir zähneii grinzten sie aufmich Spotteten meiner üppiqkich, Mir der Heuchler und spötter hauf- len, Dw nur suchen fressen und sauffcn, Wie lang wilt du Herr! sehen zu? Mein seel aus noth erretten tbu, Mein einsame, Herr Gott! erlös, Don diesen jungen liwen bis. s- Dieb an dem ort ich loben will, Da sich der leut versammle,, viel, »a groß voik pflegt zu häuf zu kommen, Da will ich zum höchsten rühmen. fr> Der ,6. Psalm. , ,Daß sie nickt svrechcn.cha,ha,do!Die froh sind meiner angstu.notfi Da« wollen wir,deS sind wir frob ^Mit sckaud u. schäm bekleiden sich Und daß sie sich nickt rübme» dcsse>All die sich rübnien wider michk Lll« hätten sie mickqar gefressen, rz. Der aber rühm sich wohlge- Ach l daß sie werden all;u si'ort/ muth , ^_Der ,ü. Psalm. A u« dc« aottlole» thu» lind werk, lind viel noch dazu von sich hält, Ich das bey mir befind und merk ; Daß er auch kein thun nicht abstellt, Daß er Hott gar nicht achter r Und fromme leut verachtet. Sein wart sind schädlich und getickt, Rechtschaffne lehr anni mmt er ni ckt, -- - — . — — „ Und handelt nickt mit treuen: Im bett denkt er auf budcnstnck, Befleißt sich aller bösen rück, Kein lasier er thut scheuen. W us der gottlose» thun und werk, Und viel nock darzu von sich hält, Ich das bey mir befind und merk, Daß er auch sein thun micht abstellt, Daß er Gott gar nicht achtet: Und fromme leut verachtet. ^ Sein wsrt sind schädlich und getickt, Rechtschaffne lebt annimmt er nickt, Und bandelt nicht mit treuen : Imckett oe»kt er auf bubensiuek, er thu treuen. i. Herr! deine grosse yütiqkeit, Stoßt an den Himmel, dein wahr brit lkbut an die wölken reichen : Wie ein berg ist dein g'rechtigkeit! Dein recht grundlo», du nstzei» Menschen und vieb dergleichen. Wir tbeucr ist dein qüt allein , Drum sich unter die steige! dein Die menschen tbuii befehlen. Mit gstrern du sie füllen thust, sie mit allerley Wollust, Bieichwie mit wafferquellen. ». Denn Der zs. Psalm. 7 » Der mir mein Unschuld gönnen thut, Und sagte r Lad sey Gott dem Her» rcn , (schehren. Der seinem knecht thut sried be- LS soll mem jung su aller zeit Vermelden dein gcreckriqkeit, Und darauf dichte» immerzu , Daß sie dich täglich loben thu. Gotte» Güte den Heuchlern versagt. - <» uS det qortlosen tbun m/* werk, Und v iel noch dazu von sich bält , Ich da« bey mir befind und merk, Daß er auch sein tbun nichr abstellt, - ---->----^7^---ch.-b- Daß er Gott gar nicht achtetr U"d fromme leut verachtet. B strikt sich aller böten rück, Kein lasier er thut scheuen. Ich da« bey mir befind und merk, Daß er auch sein tbun nicht abstellt, Daß er Bott qar nicht achtete Und fromme leut verachtet» Sein ivort sind schädlich und gekickt, Rechtschaffne lebr annimmt er nickt, "nd bandelt nicht mir treuen: Im bett denkt er aufbubenfiück, Befleißt sich allerHsen t'üS, Fein l-ster «e thut sckeuem Z. Denn du die st, Dein »echt ein lircht »oll klarbrit Welche« un« hell chvt scheinen : Setz fort bey den bei» milde gilt, Die dick von herzen und grmüth Erkennen und recht «eine» r Daß sich der stolz« zu mir zu Mit seinem fuß nicht Naben thu, Und mich nickt werf darnider. L< werden die mißtdjtrr all ÄlSdann thun ein harten fall, Und nichr aufstehen wieder. Der Der 37. Psalm. r» Der j- § rzdrne dich nicht über die gottlosen XX^ll. 37-Psalm. Wann eS ibn'n wobt geht, du soll dich auch nicht Ueber der übeltbärern glück ett wsen, Wann du sie in aufnehmen stehen sickst i 5ßMWMDMWM_ Denn dieselben, wie man gras alsbald abbaut, Daß 6c verwelken wie ein grünes kraut. _ ^ rzorne dich nicht über die gottlosen, Wann es ibn'n wohl gebt, du toll dich auch nicht Ueber der Übelthätern glück erbosen / MßMMMDMMWZMZWB Wann du sie in aufnehmen stehen stichst ^ Denn dieselben, wie man gras alsbald abbaut. Daß 6e verwelken wie ein grünes kraut.' r.Thuguts, und vest vertrau GottlUnd setz auf ihn all deine zuver- stcht, (ihrem willen, Und wenn es andren aebi nach So schlagS in wind, laß dichS anfechten nicht, Nimm dich dessen nicht an , und dir nicht mit ihn (sinn. Zu sündigen vornimm in deinem Denn die gottlosen aus gerot- tet werden, (sich, Die aber auf Gott harren stetig. Die werden die besitzer seyn der erden: (jämmerlich. Der sünder halb verschwindet Da er jetzund ist, da ist er bald nickt mehr, (stell leer. Suchst du ibn da, solfindst du sein 6. Lbcr^dcS land wird seyn ein erb der frommen, (ruh, Da- tll.bewohneii friedlich und in Groß deinem Her-en, (dem land, So wirst du friedlich wohnen in Gott wird dir'glück zu allem thun beschehren, (gewandt Zu Gott sey deines Herzens lust So wirst du von ihme alles seyn gewährt, (her; begehrt. Was du nur wünschest und dein Stell zu dem Herrn alle deine fachen, (nicht, Verlaß dich auf ikn und verzage, Befehl ihm all dein thun,er wirds wohl machen, (das liecht, Gr wird dein Unschuld bringen an Dein recht.auch, daß man da- also sehen, mag, (mittag. Gleichwie die helle sonn an dem 4. Stell e- nur Sott heim , und ch» dein her; stillen, Der Z 7 . Vsi'lm. 7; Unbeständiger Glückstand der Gottlosen, rzörne dick nickt über die gottlosen MWWGZWM^rMZWWMZ Wann es ihn'n wohl acht/ tu soll dick auch mehr lieber der Übelthätern qlück erbosen: Wann du sie in aufnehmen liehen siehst: ^ Denn dieselben. >! wie viän graS alsbald abhaut Daß üe verwelken wie ein arünc» kraut. * rzörne dick nickt über die gottlosen. - Wann cS ihn'n w ohl qch k/ ^du soll dick au ch nickt Ueber der _ Wann^du^sie in aufnehmen stehen kickst- ^ Denn dieselben , wie man gras .alsba ld ab haut, . " Oaß sie verwelken wie ein grünes kraut. Troß freud und Wollust werden sie bekommen, (zu Der gottlos dem gerechten imer- Nacktracktet mit stciß, und dazu drSnetihm, (heitund grimm Knirscht mit den zahnen für boS- Gott der Herr aber wird nur seiner lachen r (schier findt - Denn er sibl, daß sich nun sein tag Welch» einmal mit ihm ein end wird machen, (scheid gewünt, «ein schwerdt der gottlos auS der Spannt den bogen sein, daß er den armen fäll, (schnell. Todt den gerechten und umbringe »> Sein schwerdt sich aber wie. derum wird wenden, (hinein, und ihm selbst gehen in sein herz Sein bogen wird zerbrechen, und nichtS enden. (klein, DeGer ist eins gerechten gürlein Das er mit ruh und frieden besitzen thut, (und groß aut Denn der gottlosen reicktbum. ?. Denn der gottlosen arm sie nicktverfechten, (schützensoll, Ihr macht und stärk sie nickt be- Aber der Herr erhalt all vie ge- rechten (wohl. Er weißt die tag der unschuldigen Er bat auch verzeichnet ihres le- benS zeit, (kett- Ihr erb ihn bleiben wird in ewig. 10. In böser zeit wird sie kein leid anstossen , (kein noch Kein schand sie wcrdcnleiden,auch In bungerSzeiten: Aber die gottlosen (rott. Die müssen alle werden aus ge- Sie werde» vergehen , und verrauchen fein (merlein. Gleichwie da- fette von'den län,. n. Der 74 Der z,. Psalm. »i. Der gottlos borgt viel, und tbut niemand zahlen, Und sucht stets auSflncht : Tbxr der gerecht (gerne allen, Ist mild, barmherzig, und bilf^ Darum da« sein gcbenrdeyt ae- schlecht (ererbt Recht allhie helitzet die erd und Da« aottlo« »oll vertilgt wird! und verderbt, ir. Der HLrr wird dieses man-! neS gang fein leiten, Und seine schritt regieren auf badest , (die feiten Oder herum gebettelt hätt nach brod, (ne leiht, stetig er woltbätiq ist und gec» Sein saame ist von Gott gebene- de»k. (gutem streben 14. Darum meid djsc«, tbu nach Damit du bleiben magst in ewig- keit: (bar leben, Denn Gott hat diese lieb die «hr- verlalit fle nicht, bewahrt sie allezeit. (gerecht Aber der gottlos und auch der un« Vertilgt wird werden , und sein ganz geschlccht» (kommen, Nufdaßernickt gleit,und fall aufli;. Die erde die gerechten über Denn seinen weg er ihm gefallen Und die bewohnen werden wie ib« läßt, (chelt und fallt! Ob er schon biSweilenauck strau Doch ligt er nicht, Gott bey der Hand jbn halt. (jung gewesen, iz. Ich bin nnn alt, der ich bw Dock sah ich den gerechten nie in noth, (habt zu essen, Und daß sein saame nichts ge- gut, (nicht« vernommen, Au< det gerechten mund wird Denn daß er mir von weisheirrc« den tbut, Keine zunge auch nichts anders redt noch lehrt, Denn was da recht ist, ehrbar und bewährr. Der ,r. Psalm, H err I zur zuchtin deine« grimme «i> -- Wann ich dich verletzet hab ----- Schon, 0 Her^e"! Mich nicht nimme, MWWWI Deinen ioren von mir kch - Deine straf wend von mir ab. err! ,ur zuckt in deinem grimme, Michnichrnimmc, Wann ich dich verletzet bad, Deinen zorenvonmirkehre, Schon, 0 Herre l Deine st-af wend von mir ab. ,. Deine vfeil die in mir stecken, Mir erwecken Grossen schwelten, das ist wahr. Deine Hand «us meinem rucken, Mich tbut drucken, Und beschweren immerdnr. z. Meine« fleische- ist kein theile Frisch und heil« Vor dem groffenzoren dein. (det, Mein gebrin schmerzlich sich win- Kein ruh findet, Vor den grossen finden mein. 4. Denn meine gebrechen schwere Mächtig lehre Ueberband genommen han, Daß ich sie kaum k«n ertragen, Recht zu saaen , Mich nickt drunter regen kan. e.Sehr mir stinken meine wunde» Und gefunden - Wird Der IHN' k. Z„. P salm. 75 »L. Denn er GottcS-wort in sein/Da ich vorüber gieng auf andre berz pflcqt zu fassen zeit, und ein«,'Messen,darum ssrauchtlLr hinweg war/ nach ihm sah ich er nicht. (der straffen! um mich bei/ (nicht mehr. Der gottlos wie ein räuber aufiIch fand ihn aber an dem ort Tuf den gerechten lauret und stet««?. Leb recht, undthuaufchrbar- ficht, (weg und weil »trachtet auch allzeit auf solche Dali er ihn tod, und wie einwolff zerreiß. (den in sein bände, >7. Doch wird ihn Gott nicht gc- Odec gestatten, daß vor dem gc- richt (ende. Dein Handel lauf zu einem bösen Drum hoff auf Gott, nach seinem weg dick richt kett nur sehen, (scn lohn, So wirst du des bekommen die« Daß cS um dich wird allezeit woh.l stehen. (von, Vi« kibelthjter bringen dgl da- Daß sie nur gerathen in äusserste noth, (aerott. Und endlich werden gäntzljch au«, -o. Der Herr hilft den gerechten (recht zu sagen) (richt, Welcher dich hoch setzen wird iniIn ängsten er sie rettet und auf- des landS erb, (Verderb,^Lr steht ihn bey, und hilft ihn Sehen du solt, »aß der gottlos! übertragen, (verficht, * 8 « Ich hab auf den gottlosen ack-jU»d weil zu ihm steht ihre zu tung geben, (tet weit, Der sich erhub und sich ausbrei- Drünt einem lorbeerbaum geleich und eben, Von gottlosen er sie freyet und erlist. Durch seine hüls und beystand er sie tröst. Der dritte Nuß - Psalm. . »lmme^ — Wann ich dick verlebet bab, Deinen zoren von mir kehre, Deine straf wend von mir ab. Schon, o Herre! crr! zur züchten deinem grimme. Mich nicht»imme, ^Lann ich dich verletzet bab , Deinen zoren von mir kehre, Ecken, »Hrrret Deine straf wend von mir ab. Wird darinnen eiters viel, «ber diksc« alles machet, Und Ursache» thorheitund muthwill. a. Mein groß übel mich hart dru- ektl - Drumm gebueket, Ich darunter g,h herein , Stet« ich trauer. kleid» trage, Meine plage Mir die Marter macht und pcin 7 . Denn mein Hüften schmerz em- Und mir schwinden, (»finden, Daß sie sind verdorrt so sehr, Dat ick auch an meinem fleische Gar nicktt weisst Daß etwas aesand noch wär. «.Ich bin so übe« die maße Schwach und lasse, Als ob ich zerschlagen wär, ILmmer^ 7« Der ^s. z?. Psalm. Iämerlick ich heul für schmerzen, In mein'm herzen Keine ruh ist nimmermehr. 9. Alle«/ was ich nur begehre , O mein Herre! Das ist vor dcim angcsicht, Daß ich auch vor ängsten täglich Seufze kläglich, Da« ist dir verborgen nicht , 10. Mein herz mir für grossem zagen , Mchwind thut schlagen, Mein kraft ist verschwunden gar, Auch zu sehen meine Augen Nicht« mehr taugen, Ahr liecht ist nickt mehr so klar. i r.Meine freund mich anzuschau- Han ein grauen, (en Don meiner plag stehen weit, Auch die meine nächstverwandte Und bekannte Tretten weit von mir beyseit. 1 -. Die mir nach dem leben stelle» Mich zu fallen, Strick mir legen heimelich, Die auck, so mir nichts gurr gön« Wie sie können (neu, List erdenken wider mich. iZ- Ick muß haben taube obren, Und zu hören, Und da« doch verbergen fein, Mein mund redt nicht, ober will« Ich muß stille, Und gleich wie ein stummer seyn. 14. Ich muß gleich seyn einem Woll mirs glauben, tauben, Welcher keinen tropfen hört ,1 Und der, wann man ihm was sa« OaS ihn naget (get, Solch« verlegt mit keinem Wort. 15. Aber ich wart auf den Herren, Der gewähren Mich wird nach meinem begier Denn ic.) dar herz zu dir trage. Der Z-. Psalm, - 3 cd war den Mir entschlossen und bedachr MW Zu haken wohl in Hut und ackl, Daß mein zuna nickt waü redet obnqesehr, _ Daß mir einig gefahr gebär! —-- ^ Ich hat nur einen zäum gelegt in mund, ch war be» mir entschlossen und bedacht, Au haben wohl in Hut und acht, ^ Daß mein züug nicht Daß mir einig gefahr gebär: Ich hat mir einen zäum gelegt in mund, Dieweil Der rXF/5. Z 9 psaln». _—____ 7 ? Daß mein klage. .Stärken sich je mehr und mehr, Erhärt werden soll von dir. !Und die mich unbillig Haffen Ich sag und dich darum bitt< Aus der Maaßen HErr: behüte , Lehmen zu und wachsen sehr. Daß meiner nicht werd gelackt :>ro.Wider mich sich die hartsezeu, Denn ich weiß wohl,solt ich fallen Mich verletzen , Daß es allen, iDen'n ich viel gutS hab gethan, Ein frrud und frolocken macht. Mir dieß« alles machet >7- Denn ich nun ein solche plage Und ursachet, Leid und trage» . Daß ich hang dem guten an. .' ' -i. Herr! du wällst mich nicht Welcher Massen (verlasse,,/ Ick sonst gar verlassen bin. Deine gnad nicht von mir kehre/ Daß ich hinken muß, fürcht ich, Und daß ick in meinem herzen Diesen schmerzen Werd empfinden stetiglick. . ..... r«. Nun ich dir klag und erzehleMf dich, Herre: Meine fehle , Meine grosse Missethat. Heftig schmerzen mich die wun- Meiner fünde», (den Die mich sehr beflecket hat. >y. Aber meine fcind die leben, Und darneben . . (flnn. Stellt mein ganz herz, mutll und r«. Drum von mir, Herr! gnaden- Nicht weit weiche, (reiche, Sbu mir gnädigen bcvstand, Deine hüls nicht lang verweile, Sonder eile, Mein nothhelfcr und Heiland ! Recht » weise Stert» -Runst. ch war bc» mir entschlossen und bedacht, Zu haben wohl in hur und acht, Daß mein jung nicht was redet ohugefchr, _M5 Daß mir einig gcfahr gebär : Ich hat mir einen zäum gelegt in mund, -V» ch war bey mir entschlossen und bedacht, Zu haben wohl m Hut und aä>t, Daß mein zum, nicht was redet obngefehs , Das mir einig qefabr gebär 3ch hat mir e^nrn zäum gelegt ,» mund, DiewcS 78 Der LL.. 4«,. Psalm. L^cil der goktl/g vor mir stund. Dieweil der gottlos vor mir stund. ,. Gleich einem stummen ich war worden still, Von giikcm ich nicht redte viel: Mein leid ich bergen und verbeis. sen mußt, Das mir dann machte kleinen lust. Mein Herr mir brannte wann ich gedacht der fach, Erhitzet ich, drum ich so sprach: z. HLrr Gott! zeig mir da< end mein'S leben« am Vor dir ist nichts mein'S leben« M, . 4. Wie ist der mensch so ein vergänglich diug, Ob er sich schon achtnichtgcring» Der mensch gleichwie ein schein dabin schnell fährt, Doch er sich mir viel müh beschwert. Er spart und bringt für sich groß geld und gut, Wie lang ich dochdaS haben kam,Mio weißt nicht wem erS samm Zeig mir Sie tag, die mir sind ab gezählt Zu leben hierauf die,er weit r Denn meine tag kaum einer Hand sind breit len thut. Wer ist nun, Herr! auf den ich hoffen tbu ? Kein ander tröst ist mir denn du. Erledig mich von aller miffcrbat, Psalm. Ich hab gewart des Herren Actiglich, UWWWW- Vcnädia meine bin ethvrl, Und er hat sich ;u mir gekehrt , .. Und mich durch seine macht gewEgl'ch , AuS der grausamen gruben, Und tieffem schlämm gehoben: ZW Darnach die füsse mein, Auf einen fel< geletzt^ Im. Ich hab gewart der Herren stctiglich, Und er hat sich zu mrr gekehrt, Kenädlg meine diit erhört, Und m ich durch feine macht_ Aus der grausamen gruben, Und iieffem schlämm gehoben : Darnach die füsse mcui, Auf einen fels gesetzt, Und Der H» 4». Psalm. 7» Dlewett drr gottlos »or mir stund. Dieweil der gotllo- »or mir stund Den tboren da« auch nicht geßat, Daß sie in dieser meiner angst und n»rh ^lur mir noch treiben einen spott. Ich bab geschwiegen, gleich al« wär »ch stumm, Da- maul nicht aufgethan, darum Daß mir von dir diS aste« kommet der, Darum «»end ab die plag so schwer Denn vor der plage deiner band und macht Bin ich erschrocken und verschmacht. 7- Denn wann du einen menschen schiltst allein Dvnwegcn Le< verbrechen« sein , Bald wrrd verderbt seiner gestalt schjnheit, Wie von den motten ein hübsch kleid. Wie ,st e« um den menschen doch ein ding, tzo gar vergänglich und gering» ». Erbör mein bitt, vernimm, Herr! mein geschre». Zu meinem wc»nen nicht taub sey. kqeram, Ich bin vor dir ei» gast und pil- Wie unsre väter allesam, Laß ab von mir, daß ich gestärket werd, Ld den» ich scheid von dieser erd. Christi freywillige» Leiden. ch bab grwaek der Herren -e'ig>ich, Genadia meint b>lr e»börr, ^Und er bat sich zu irm gekehrt _lind mich durch seine macht «ewalti^lich , ZWMrWW Duo der grausamen gruben, Und tieffem schlämm gebodr» : Darnach die fässc mein , Um einen reis ge,r»r Und mied Lurch seine macht gewalnalich._ Darnach die süffe mem^ Auf einen seist gesetzt Und Der Ist. k. 41. Psalm. r» r^t>— Und meinen gang zuletzt, UWMUW^ß Mir gcrcgieret fcm. Und meinen gang zuleyt, Mir geeegieeel rein. s. Ein neues lieb er mir in mei- neu mund Gelegt bat ihm zu lob und preis, Daß viel dadurch gemackct weis, Mir furcht auf Gott hoffen von Herzens gründ, Wohl dem, der Gott vertrauet, Und nickt schaut oder bauet Auf hoffärtigc leutb, Und den ihr herz und muth Am üqeii stehen thut, Dieselben mcidt und fleucht! z. Wie groß sind deine wunder- werk, 0 Herr: Deine gedauken, sorg und rath? Dein nianuiqfaltiae woltbat. Die wird niemand ergründen nimmermehr. Wann ich sie all will rechen, Kan ich sie nicht auolprechen, Kein opfcr du will hau, Speis - opfer nicht gsalll dir, Mein ohr aber hast mir, vurchbort und aufgethan. q. Brand - opfcr dir garnicht ZU herzen geht, Sünd-opfer dir auch nicht behagt, Sckau, ich bin hie, ich alSdann sagt: (den steht, In dem qsatzbuch von mir gesehnt« Daß ich thu deine» willen, Den will ich gern erfüllen, Mir sind gebildet ein , O ! lieber Herre Gott! Dein göttliche qebott. Gar in mein herz hinein. Ich hab verkündigt dein ge« rechnqkeit Gar öffentlich vor jedermann , lind mir das maul nicht stopfenlaN Der äs/, l. 41. Psalm. Wohl dem,der einen arme kranken nicht, In noch nnweislich richt! Ihn wird wiedrum der allmächtige Goit Erretten aus der noth: Er wird ihm g sundheit geben, und im land Glückseligen zustand. In seinerseind muthwlllen und gencht W> d er ihn geben nicht. Wohl dem,der einen armen kra> ken nicht, In noth unweislich kickt! Ihn wird wiedrum der allmächtige Gott Erretten aus der noth: Er wird ihm g'sundhcir geben, und im land Glückseligen zustand In stiNtt frind muthwillen und gericht Wird er ihn geben nicht. Gott Der qi. Psali». »r _ Und meine» gang zuletzt, Mir geregter« fein. Und meinen gang zuletzt, (Wie du wohl weist) ich hab zu tciner zeit Dieselbige «erbebtet/ Dem wabrbrit stets erzehlrt, Dein hüls gczciget an / Dein heil und grosse güt, Dein treu herz u»d grmüth jedermann kund gcrban. Drum wen» von.mir nicht dein bgrniherzigkeit, Dein qüt beschütz mich immerdar, Del« Wahrheit m ich Meitdcwahr, unzählich übel und kruvseligkcit Mich ganz und gar umringen , Hart meine shnd mich dringen , Die ich find ohne zahl, Der'» vielmehr sind fürwahr / Denn auf mei'm scheitet haar, Dlem herz verschmacht für «mal. 7. Erbarm dich mein, o lieber Herre Gott! Mir geregicrcl scui. Eilends mir hülftbu u. bcystandr Wiedrum bring die m spott und schand, (rod Welche mich verfolgen bis in den Mir schand zurück sich kehren, Die mem'S unalück« begehren. Und die n, spott und Hohn Wein lachen und sind froh, Und lchrcycn, do, do, do! Den rod kriegen zu lobn. 8. Wredrum verleih den eitel fri- lichkcic, Die tust und lieb tragen zu dir, Und haben deines Heils begier, Die sage: Lob scyTottin cwigkeitt Ich bin arm und elende, Den man verfolgt ob» ende, Gott aber auf mich ficht, D» bükst mir i» der noth, Und rettest mich, HErr Gott! jAonini bald, und säum dich nicht. Gepriesene Gutthätigkeit. ^ öhl dem,dcr eineHmcn kranlen nicht In norb unweisüch rimt! 2hn wird wiedrum der allmachttgr Gott '' " Errcrten an» de? > orh: ^ ^Urdr^ni g sundhnt ge ben, und >m >a»d Glnckselrgen iu- and. In leiner feind nmrhwillen und gerichl Werd er ihn geben mchr. ohl dem ,der einenär^mttank^nichk In noth uawcirlich ricNt ^vuwirs wiedrum der allmächtige Gott, Erretten aus der noth. ^ Erwlkd^h,nH-„invbe,l geben,und un land, Gtuckselmen zustand, 3n seiner fein- muthivillen und gerichr, Wird rr ihn geben nicht F Eon tzr Der ^1. l /. gr. p^rsin. Gott wird ihn stärken, daß er sich aufriebt, Wann er krank liqt und siecht, Sein beth wird werben ein beth der g'iundhcit, Wa> » er darnider lcit. Ich ivrach zu dir, da ich krank war und siech : Erbarm dreh über mich , Heil mrch, o Herr! hilf meiner schwacbyeit ab : Denn ich gesündigt hab. z. Mein widersächer aber fluchten mir, Hätten meins tod» begier, Sie sprachen; Ach! wann stirbt «k den» einmal? Damit sein name fall. Sie beuchten mich, gaben mit ante wart, Drunter war eitel mord» Sie harren flüssig acht auf alle Austruqcn e« darnach. (fach, 4. Die meine fcind murmelte» hciaiilich, sind grnnzten wider mich: Sie dachten argS , wünschten niik alles leid , Und Widerwärtigkeit. Sie sprachen r Seine fund ist ein nrsach, Der ä! L l l. 41. Psalm. 3 ^ ie nach einer wasser« quelle', Ein birsch schreyet mir begier : Also aucv mein arme seele, Rüst und schreyt,Herr Gottzu die Nach dir, lebendiger Gott! Ach wann soll e, denn geschehe», Daß ich dein antlitz mag sehen! Sie durst und verlangen bat , cLV ie nach einer wasser«quelle, Eui Hirsch schreyet mil begier Also auch mein arme seele, Rüst und schreyt,HerrGotl! zu dir Nach dir, lebendiger Gott! Sie durst und verlangen hat, Ach wannsoll ei denn geschehen, Daß ich dein antlitz mag sehen! a.Tag und nacht mir meine jähren Sind wie ei» speis oder brod, Wann ich da» bor mit beschweren, Daß man fragt: Wo ist dem Gott? Ich schütt das, Mein herzgaraus Und denk, wie rch in KollS Haus Geh mit leuten, die lobsinaen, Hüpfen undmitsrenbcn springen, z. Mein scel, was thust du dich kränken , Was machst du dir selber quäl: Hoff zu Gort, und tbu gedenken, Ich werd «bm danken einmal, Der mir hilft, wann er nur richt Auf mich sein klar angcsichi - Mcrn Kett, weh ist meiner seele»/ Die sich gräme» thut und quälen- 4. Denn ich denk an dich, mci» Herren, Jenseit dem Iordancrland, Und dem berq Hernion so fehre»/ Auch dem berg Miiar genannt. Ein abgrund dem andern ruft / W>m» über mir in der lufr Deine ungestkimme brausen, Und über dem Haupt her sause», ;. Alle deine wasser - wogen, Deine wellen allzumal Ueber Der li. «2. Psalm. »r Daß er krank ist und schwach , Da ligt er nun iu toLcg-nöthc» schwer, Er kommt auf nimmermehr, k-stürnemlich einer, welchermcüi ttcund war, Dem ich traut ganz und gar, Den ich ernährt, der mein drod essen thät. Mich gern gefällel hät. (big seyn ^ Du aber, Herr! wallst mir genügn diesen nöthen mein, Hilf mir nur auf, damit ich sie Recht widcrum bezahl. (einmal 6 - Was bilt ich doch? Der ich dem lieb und gunst iLrkciin aus diesem sonst, Daß mein fcind noch kein ursach sind an mir, Darum er jubilier. - Durch meine frömmigkeit du rnrch behütst, Mich aufnimmst und bcschützst. Du hast mich stets gestellt vor dein gestcht, . Verlässt mich ewig Nicht. 7- Der Gott Israels sey gevenedeyt Don nun in rwigkeit, Sein naine werd grpreiset immerdar , Amen, und das werd wahr: Elend und Trost der L-SMt ic nach ciner wager-queUc verfolgten. .... ^_ . Ein Hirsch schreyet mrl bcgier: Also auch inciii arme seele, Rüst und schreyt, HcrrGottlju die: Hie durst und verlangen hat Daß ich dein änlich mag sehen l Nach dir, lebendiger Gott! Ach wann solle« denn geschehen, W ^ ie nach ciner wasser-quellc, Gi» Hirsch schreyet mit bcgier: Also auch mein arme scelc, Rüst und schreyt,Herr Gott! zu dir Nach dir, lebendiger Gott! Sie durst und verlangen hat, Ach wann soll cS denn geschehen, Daß »ch dein änlich mag sehen ! Ueber mich zusammen schlagen, Mich bis aufö geber'n verwund!, Doch tröst ,ch mich in trübsal, Den» sie täqlich die red treiben , Daß du helfen wirst bey tag ,'G»au, wo nun dein Bott mag Daß ich des nachts singe» mag,> bleiben. Dich als meinen Heiland preise,^. Mein seel! waS thust du dich Aurüff und aubctt mit flcisse. kränken , b. Gott! mein fclk! (will ich danmWaS machst du dir selber quäl ? sagen ') Wie vergibst du mein so gar st Wann mich meine scind so plagen, Düßlchtrauer immerdar. >jhr sch»,ähwott und falscher mund Hoff zu Gott und tb» gedenken , Ich werd ihm danken einmal, Der mir sein heil sicbtba»lich Stellt vor äugen , und der sich Ferner wird hernach rklärcn AlSden meinen Gott »nd Herre» K r De« 'Der H-Ilk. 4z. und H./^ 44. Psalm. L 4 Der H.llk. 4;. Psalm. Richt mich , Herr Gott! und halt nur rechte, ache ^rich ter sev^ ^ ?6>dk» das Uttbeil lgg eschlechte^ Von dem mann , welcher mit unrechie, Umgehet und bctricgerey, Mach mich ledig und frey. Ven. R'cht mim, Herr Kokt' und halt mir rechte, ^ In meiner fache richte» sey/ Wide r das unheilig gesrhl.chte Von dem mann, welcher mit unrechte, Umgebet und bekriege«»/ Mach mich ledig und frey. Ach Gott! wie hast du mich veru»d send mir deines Hechtet Warum muß ich also mit groffemj schein , Lrauren »'ein gehn gleich den.Das mir da leucht, daß ich mag trostlosen, I scben Weil rchverfolgt werd dieser frist.Auf deinen -heil'gcn berg zu ge< Von dem der mein feiud ist. ! ben , Der 44. Psalm. »A err Kott! wir hab'» mit unsern obren, Don deinen werken sagen boren, U»S zeigten unsre väter au, ^ Was du vor alter« bäk lst get han, Vcriagt die Heiden durch dein band^ Vertilgt die vol l er und verheeret. Und sie g epstanzet m das land, err Gott I wir ha 'n niit unsern obre» , Von deinen w erken saaen hären , UnS zeigten linste väter an, Aa^d u vor al ^kg^hätt stge lb»», Beriaqt d^ ie hech en d urch dein h^ Vertilgt die voller und verheeret. Und sie gepstqnzet in Las land, Dir ^ rM L L » ^ IM lMt M tM M ik»r Der Xl.klk. q,. und Zd-lp. 44. Psalm. 8^ Apcllatlon vor GVtt. As ickr mich, Herr Gott I und ball mir rechte, In meiner fache richterlcy, Wider daS unbcilia qeschlechte. Von dem mann, welcher mit unrechte, -MWUMUMMZWMWWMW Umgebet und betriegercy, Mach mich ledig und frey. _scht mick^, Herr Gott! und halt mir rechte, In meiner fache richtet sey, Wider darunbeiliq geschleckte, Von dem mann , welcher mit unrechte, Umgebet und betricqerey, Mach mich ledig und frey. Und darnach vollend«! gar hinein, -!» die bebansling dein. a> Ich wil vor Gottes altar frone, 3u meinem Herren gehen ein, Der da ist meine freud und Wonne, chch wil die mit der Harfen tone, Danken von ganzem herzen rein, D ! Gott und Herrc mein I Mein seel l was machst du die acdanken r Wilst du dick grLmen qarzu todt? Vertrau und hoff zu Gott ohn wanken, (danken: Denn ich ibm noch einmal werd Wann er mir helfen wird auS noth Als mein Heiland und Gott. ^.8 Seufzende Riechen GVttes. err Gott! wir hab'n mit unsern obren ^Von deinen werken sag en hören, Nnl i eigten unsre väter an, ^at du v,r alterS hättst getbau, Vertilgt die beide n du r ch dein Han d, ^ertilgr die voller und verheeret, Und sif-rpflanzet in das land. ^ err GottHir häb'nUt unsern obren -Don deinen werken saaen b^ren . UnS reisten unsre vLter an, Wa De^gr 0» vSIkc» und vrrh«ret, Und sie -evstanzet in das land, Die »s Der XL 4s. Psalm. Die sich daselbst harten gemrhret. Die sich daselbst hatten gemehret. ».DenndasistnichtdurchSschwertl;. Nun laßt uns loben Galt den herkommen, (men,j Herren, Da- sie das land han einqenom-IUnd seinen namen ewig ehren,, Ihr arm auch sie nicht bat errett, §Ibfii danken und jii keiner zeit Ihr macht und stärk solcher nicht tbät ; (Hand Sonder dein arm und rechte lind deines antliy schein vor allen Ihn hüls gerban bat und lievstand Weil du a» ihn batst ein gefallen 0 König! groß von macht und ehre, (Heere, Du bist mein höchster Gott und Jacob dein hüls zuschicken thu Wie Hu qekhan hast immerzu. Durch dich feind Zu boden stossen allesamcn , Und die, so unr gehässig sind. Mir küssen tretten in deim na men. 4 . Denn ich trau nicht auf meinen bogen, Mein schwere, wrnn ichs schon hab gezogen , (nicht, Wird mich er doch beschützen Wenn mich etwann mein feind anficht. (reitst, Du aber uns schvtzk, und er- Don unsern midereLchern allen, Von unser» feinden uns entsetzst, Ihn stellen in Vergessenheit. Du aber uns verstoß- und fleuchst, (schänden, Du laß- «nS werden gar zu Zu selb du nicht mit uns auszeuchst , (standen, Daß uns von dir würd den gc- L. Du laßft uns von dem feind abziehen, (fliehen, Und aus dem fcld mit schänden Und daß unS raube unser gut, wir wollen' »nsreDer uns verfolgt und Haffen thut: Und daß man uns frißt gleicher weis (den Wie arme schäflcin, die da wei- UnS du zerstreust in alle kreis, In fremde land unter die Heiden. 7. Dein armes Volk haltst du geringe , (dinge, Verkaufst es um ein schlechtes Daß du zurechnen nichts drum nimmst, Und dafür lauter nichts bekommst. Du machest, daß die unsern feind, Und alle die um uns her wohnen, Und uns also benachbart find Laßft sie in spott und schände fallen Uns nur verlachen und verhöhnen. Der XL^. 4;. Psalm. M ein herz vorbringen will ein schön, gedichte, -^-^-^--X--4------ - Mein werk ich zu dem lob des königS richte, — _^ ___ M ein herz vorbrinqen will ein schöHdichte^ - -- ^ Mein werk ich zu den, lob d«s köntg« richte ^ Mit Der 5 k. ^ 47. pchlm. Die sich daselbst halten gemebrer. Die sich daselbst hatten qemchrct. Ein spott wir worden find den Heiden Die von uns reden unbescheiden. Die Völker aller nakion , Tchüttcln die köpf nur uns zu Hohn; (zcik Echand und Verhöhnung alle kaßt sich vor meinen äugen birken, Vor grossem bahn und vor schmachhcit Muß ich mein angeficht zudcken >- Ich muß vielspott-undschmäh Wort boren, (obren, Damit man mir reibt meine Und vor mir sebLi meine fcind , Wenn wir auch hätten unsre händ Zu fremden Göttern je aewendt; So soll er solches wahrlich nicht Ao ungestraft bin lassen gehen, Der da so bar ein scharfaefichl, Daß er auch in da« den kan sehen» 1, Wir aber deinetbalben täglich Ermördt und umbracht werden kläglich , Den armen schaafen gleich geacbt Die man aufzeucht, daß man fie schlackt.» (fest du 7 Drum mach dick aus waskchla« Laß dick. Herr! aus dem schlaf erwecken l Die sich zu rächen willens find. Wach auf, und sieh nicht länger zu Dis alles unqcfichen an . >Laß uns in diser noth nickt steten. Haben wie deiner nichtvergessen/ez. Was thust du dein antliz zude- NichtS wider deinen bund gethan,! decken, (ckcn? Dir ungehorsam nie gewesen. Und dick als gleich vor uns »erste. Luch unser herz hat nie thun Wanken, «ewandt nie von dir die gedankcn Auch unser fnS zu keiner frist Von deinem weg gewichen ist. Du hast uns doch gestraffet sehr «lntcr die brachen u»S gestecket, Mit finsternis des tods umbcr 3u rings umgeben und bedecket. *r. Wenn wir Nottes vergessen hätten, (thäten, Warum veraißst du unser gar, Und nimmst nicht unsers cleudl wahrt Unser seel, und was an unS lebt Ebut sich gar zu der erden biegen Unser bauch gleich als angeklebt Dhut aar auf dem erdboden ligen. 14 Drum mach dich auf und uns behüte Hilf uns durch deine grosse ante. U. durch dein groß barmberziqkeit Emir namens nickt gedenken Rett uns aus Widerwärtigkeit. Hohe Sraut. Lied von Chr isto. ein berz vorbringen will « in schö n ged ickte, Mein werk ich zu dem lob I»cs königs richte, Der 4,. Psalm. ,r Mit meiner zunq ich ihn auSstreichen will Gleichwie ein schreib» mit dem federkiei Du bist der schönste von gestalt , aus erden WWsWW^EMWIMs.WkM^ZWZZ Ist „iem-ind / der dir könnt vcralickcn werde». Dein li porn find voller Holds eligkeit, Denn Sott dich ewig hat gebenedeyt. Mit meiner r»ng ich ihn ausreichen will Gleichwie ein schreiber mit dem federkicl, Du bist der schönste von gestalt, auf erden Ist niemand, der dir könnt verglichen werden. Dein livven sind voller Holdseligkeit, Denn Gott dich ewig bat gebenedeyt. 2. Du starker Held! thu dich nun zubereiten , (an die feiten, Greif z„ dem schwert und gstrt es Als einen schmuck und königliche zier, (umvbier. In solcher rükung glücklich tri- Güt, wabrkxit solle» deinen wagen leiten, (seilen, Ganit der gercchtiqkeit zu allen Dein reckte wird alsdann durch ib«e stärk (werk. Dick sehen lassen grosse wunder- Z. Denn deine pfeil sind zugc- schärfet svikig. (sesig, Darmir du dcch die-irssndwidcr- Ihr her, trifft und durchsckeußst gewaltiqlich, (dich. Die völker darmit brinaest unter O Gott! dein stuhl und thron muß ewig bleiben, Dich wird niemand Laroon stoscn «roch treiben. Der sccptcr deines rcichs und Herrlichkeit Ein scepter ist von recht und bil- ligkeit. 4. Gerechligkeit-du liebest gleicher maassen, (hassen,. Wie du auch Ungerechtigkeit thust Drum bat dickGott! dein Gott gc- salberfein, tdein Mit sreiidenöl vor den gesellen Dein kleidung räucht nach eitel myr:h i>nd ambrr (kassier Und alocs, wann du gehst aus der Deines vallasts von hclfenbcin geziert, (wird. Da dir von jedermann aedienet Der könig köchtcrn köstlich cin- hergebcn, U»d sich in ihrem schmuck hübsch lassen sehen, Z„r --echten steht die braut der'n dir bist hold, Köstlich Der H.N 4 ;. Ps-rliit. »? Mir meiner zuno ich ihn ansstrei. eben will ^ ^ZMMW^MMiMBWUDMUU Gleichwie ein schreibet m.t dem sederki ^. Du bist der schönste von^ erden Ist niemand , der dir könnt verqlichei^ neben werden. ^ Dem li vven sind voller H oldseligkeit, ^enn Gott dich ewig bat gebcnedentt Mir meiner zung ich ihn auSstreichen will -o. vr-- Gleichwie ei» schreib« mit dem federkicl d«ll der schönste von gcstal^ , auf erden Ist nie man d, d^er^dw^könnt vergl ichen werde n Drin lipven sind voller Holdseligkeit, Denn Gott dick ewig bat qebenedeyt. Köstlich geziert mit schönem rothem gold. (thu anhören, Du schöne tochter! schau und Vern mm mein wort, und neig ber deine obren, Dcraiß und schlag aus deinem sinn gar aus. (ters bauS. Dein volk, darr» auch deines vat- Dann wird dem kKnia dein ge> kalt gefallen, (vor allen, Dcin schLnbcit ihm gclieben wird Dein lieber Herr er dann fortbin wird sevn, (allein. Dor dem du dich dann bücken soll Das volk von Tvro dir geschenk wird geben , (neben, und andre reiche Völker mehr dar- DeS könig« tochter innwendiger schmuck (gülden stuck, Und herrlich s,yn ihr kleid ein 7. Mit ein'», gestickten kleid sie schon sezieret, Zum köniq prächtig wird werden geführet, Ihr fraueuzimmcr welches geht nach ihr, , (zu dir. Ihre qespicln man fuhren wird Also wird man sie all qeschmü- kct schone iund wonne, Zum könig bringen mir freuh lust Sie werden in den königliche saal Eingehen triumphierend allzumal 8 Anstatt daß du dein eitern hast verlassen, (ren lassen, Wird dir Gott linder widerfah» Die du dann setzen wirst in hohen stand, Iu forsten machen über alle land» Ich aber will hoch preisin dei- " neu namen (den iaamen, Bey Menschenkindern und dersel- Don welchen du darnach in ewig- keit (deyt. Gepreist wirft werden und qrbcne- D*r »o DerXLk''/. 46. und 47. psirlm. Psalm. Der 46. ZU u Gott w ir umre rustlichk dadeu, Wenn uns schon unalück tönt antraben, In widerwartwklit imd noth Erzeiat er s/ch ein Sarken Gott- W vrui» wir in flirchl nicht sollen stellen, Gwlt glei ch die wclt gar mikergehen, _ , Z 8 Oder dle berg vonnnaestamm, J"s meergestürzer werden um. t u Gott wir umre zustucht baden Wenn uns schon unalstch thut 'antraben, I» widcrwärNakeik und noth Er-ciat er sich ein starken iRoer, . ZZMUZ ^ Druin wir in furcht nicht sollen steh.» Soll alcich die weit gar uutergchen , Oder die berg von ungestümm. In« meer gcstürzer werden um. Und soll auch gleich dgS grausam uiccrc Brausen und wüten noch so lehre Und durch sei» lingestünmiiakeit Die berg bewegen auf ein seit z. Denn Gott in der ßadt mitten wohnet, (net, Derhalben bleibt ibr wohl verscho- Kein notb sie aarumstosscn thut/ Gott hat sie frsth in-seiner Hut. So würd gleichwol in' solchen! Die Heiden thäten heftig toben, fällen , >Die köniareich sich auch erhoben, Ein stuf mit seinen schönen quel> lcn Erfreuen lustig unsre stabt, Da Gott der höchst sein Wohnung bat. Die erd sunk nider allzumal von prasseln und des doiierS hall. 4. Aber der Herr zu allen -eilen Steht bei, uns, und thut für uns streiten, Der 47. Psalm. WWW un ior Völker all ffrolockct mir schall Gchlaqt die händ zulamni ^ Lobet^ Gottes "amm W nn ihr v ^ker all^l ffrvlocket mit schall, Schlagt die händ -usamm » Lobet Gottes namm, Elhedt D Der 4b. und 47. Psalm, beschützter Wohlstand der Kirchen. y' L u Gott wir unsre Zuflucht haben , ^07 Wen n un S stt'vn Unglück th ut an traben,_ ^ Inwiderw^rtläkeirund noth Erzeigt e,' sich ein starken Gott, Drum wir in furcht nicht sollen stehen, > Soll gleich die welk gar »rtergehen. Ode- die bcr g von unaestnm ni I WUDWWMWW «Gott wir unsre zustu zustuebt baden. Wenn uns schon »nglnck thut antraben, WMMWWZ ^Jn widcrwärtiqkeit und noth Lriciqt er sich ein starken Gott, ^- —^ Drum >vir mfurcht nicht sollen stehen, Soll gleich die wett gar unte rgehe n, Unser Zuflucht ist Jacobs Gott, Der rechte kriegs-fürst Aedaotb- Kommt, schaut die Wunderwerk des Herren, Oder die bera von ungestümm, Ins mcer gestürzet werden um. All die Herrwagen qar verbrannt. Hört auf! svricht er, und seyd eindäcktig, ... ., !Daß ich ein Gott bin stark und Dardurch er sein macht thut er» mächtig , klären. Und daß ich mich erbeben werd, Welcher den ganzen crdenkreis Dey allen Heiden auf der erd. Verwüstet hat schrecklicher weis. In aller Welt er die orloqen U»d krieg gestillt hat, spiest und bogen Der Heer Zcbaotb, Jacobs Gott, »erbrochen und durch alle laniuIst unser tröst in aller norh. 6. schließlich, Gott groß von macht und ehre, (re, Der rechte knegskürst in dem Hee- rLrfreuliche Himmelfahrt Christi nn ihr Volker all! srolocket mit schall Nchlaqt die Hand zukam»!, Lobet Gottes namm, un ihr voller all! Frolorter mit schall Schlagt die Hand iusainm, Lobet SoUcS namm, Erhebt Der Il.p'lls. 48 . vsalm. Erhebt eure üunm, Fröl'.ch jauchtet ibin. Hock' von m^cbt und ehr, Denn er ist ein Herr, ZMZ^WDMM^MWGZ-MWMzMZZ Der all Welt erschrecke, Gern reich stch erstreckt Also fern und weit, AI« die erd ist breit. Erbebt eure^stjmin, Denn er ist ein Herr, Hoch von macht und ehr, Fröl'ch jaucht et ihm, ^ Der all weit eischreckt, o- Also fern und weit r. Unter unsre macht, Er die Völker bracht. Und in gleichem fall, Uns die Heiden all Unterworffcn hat, Durch sein -rosse that, Uns, die er erwcblk, Und für sein volk hält, Zur crbschaft er gab, Als ein eigne h b Nemlich Jacobs ehr, Sein reich sich erstreckt Al« die erd ist breit. Den er liebet sebr. z. Schauet alle doch Gott aufsteigen hoch : Mit jubrl. gelang Mit posaunen klang, Unser Herr auffährt, U"d wird hoch geehrt. Ginget Von nun frey, Gingt mit melodey, In ftölichem ton, Gingt den« könjq schon Der l l. 48. Pslrlm. 3) er H err ist groß in Gottes stadt, Die er ibmauSer wählet hat, Da er sein Herrlichkeit beweiset, Und da sein narne wird «evreiset, Newlich auf dem berq Iion, Gegen dem Geptentrivn, Öder Mittern acht gelegen, De« gross köniq« stadt , dargegc» - - —,_. - W Z Da er sein Herrlichkeit beweiset, Und da sein name wird geprcuet. Ncmlich auf dem berg Zion , Gegen de» Gevtentrion, Oder Mitternacht gelegen , DeS groß konigS stadt, darqcgen Nirgend« Des ag.psaliu. rr Erhebt eur ßrmm, ^ Denn er ist ei» Herr, LW^MMWMD .vroljch l.iuch;et ihm, Der all well erschreckt, Koch vou macht und ehr, Sein reich stch erstreckt Z- Al>« fern und weit, Air die erd l- breit. ^ Erdedt kiire^stimni, ^ F rolub lauchj et ihm, ^ Denn ist emHerr, ^ Hoch vöii niachr und ehr, Der all weit «schreckt^_ Also fern und weit, Sein reich nch eistreckt Alt die Erdest breit. ^ Das jg Gott der Herr, Aller weit berr chcr. Heiden statt, ^ott beilia und fron Sitzt aus seinem thron. Die fürsten der weit Sich vor ihn gestellt Ha>>e» allesam Dem Gott Abraham In deniülblgkeit Lbr zuthun bereit. 5. Gott der ist ein Herr, Grot von macht und ehr, Einen schild erhält. Zu schütz aller weit, Seine irmiestät, !Sich erhöhet hat. Herrliche Stadt Gottes zu Zion. er Herr ist groß in Goklet st adk, Die er ih ni an» rwäblet bat. Da er lem berrl'.chke't beweiset, Und das> in na "e wird gepreiiet, Lemli ch aus dem bera Z ion, Geaen dem Scvtentrioo, Oder Mitternacht gelegen, DeS groß kinigS stadt, dargegcn er Herrist grok in Gottes stadt, Die er ibm aulerwiblet bat, WMWWMVMMWW^WWMr^MM Da er tcjn berrlichfeir beweist, Und da sein namr wird aev,eiset. Nemlich auf dem berg Zion. Oder Mitternacht gelegen, Geaen dem Septentrion, Des groß königs stadt, dargegen. Nirgends S4 Der n / 4. 49 . Psalm. Nirgend« niag gesunden werde» «So Inst»?» vrt aus erben Nirgends mag gesunden werden So lustrger orr aus erden. 2. Gott ist üi Häusern wohl besait Ihr vcste bürg wird er genannt: Denn da uil könize zummmrn Und für die stadt gezogen kamen, Gie bclLqcrtcu mit macht, Die zu stürmen ganz bedacht, Da ist sie ein 'urcht ankommen Daß sie bald die flucht genommen Und sich von der stadt begeben Mit grossen, zittern und beben, g.Groß zagen einnahm ihn ihr herz Alt! wenn eine gebirt mit sch»ierz> Oder der wind die schiff zerschnitt« terl, (wettert. Wann es im meer von morgen Diß han wir gesehen klar, Wie es uns geiagek war, An der stadt die Gort dem Herren Ist --heiliget zu cbrcn, Die Gott hat erwgblt auf erden, Da ihm soll gediener werden. 4, Kokt die bevcst hat dergestalt, Daß sie bleibt ewig vor gewalt, Da sehen wir dein gnad und gül< Der ^lLlük. gy. Psalm. ört zu , ihr vo flcissiq achrung gebt Süs meine Wort, die ihr aus erden lebt , Ihr niedrige und dope ailzugicrei) Kehrr her d>c obren beyde arm und reich. Mein mund wird reden von eitel weisr-eil Meine gedankt» werden seyn klugheit, , _ H ört zu, ihr Völker: flechsig achrung geb: " Aus meine worr, die ihr aus erden lebt, Ih r nied rige und hohe aUiuqleich! Kehrt her die obren beyde arm und reich. Mttn mund wird reden von eirei Weisheit, Mernc gcdanken werden, seyn klughltt, AM Der H. 49. psttm. Nirgends mag gefunden werden, So lustige r ort auf er d e». -§ Nirgends mag gefunden werden So lustiger ort auf erde». et« rt. cd ei» n, t, t/ >l« Minen in deines tempclS chüttc. ^Wi« deinS namens Herrlichkeit Dich durch alle weil aus'oreit r Also sich dein lob nicht endet, Da anen da die weil siei. wendet i Deine recht ist Voller,güle, ^ Voller gnad ist dem geiustthe. !- tz:s freuet sich der berg Zum , lind auch die kochier Iuoa ichon. Von deinö gcrichrS und rechtens wegen, Vor srölichkeit zu springen pflegen Gehet um Zisn umher, Zählet ihre thür» und wehr, Ih. c vcste-i wohl anschauer, Und die Häuser schön gebauet, Dast isr de» Nachkömmling eigen Bon den dingen möcht anzeigen, b. Denn dieser Gott der .echt Gott sit, Der uns erhalt zu aller nist, Der uns bey unsers lrbenS zetten, BlS wu absterben,stets will leiten. Glückselige Eitelkeit und Thorheit, ört zu, ihr Völker! fleiislg achtting gebt Aus meine wort, die ihr auf erden lebt, Ihr niedrige und hohe allzugleich ! ' -- —-—„—^ Kehrt her die ohren beyde arm mw rrich. Mein mund wud reden von erret iveisherr. Meine gebanken werden seyn klughelk , ö>r »ii , ibr Völker! flciisia ochtung acbt Aus meine wort du ibr auf erden lebt, dr I iedrigc und höbe ullzualclch! MRMWMWMW ^ ^brr her die obren beo-x arm reich._ _Mein mund wird -eben vo^ eirel , Mrme gevanken werden seyn ttuoi-ür Der 5-,. Psalm. Aus meine wirk ich selb- will merken eben, - atic Und anf der '.Harfen ' hermüch dinz voracbcu. 81 Aufmemc wo « ich selb- will nittken^ebcn,_ Und auf der Harfen heimlich ding vorgebend 2. Was soll ich mich fürchte» m Denn man sibr, Laß so wohl »N böser zeit? (terlistrgkeir weisen leut, (flcubb Wenn schon mein seind mit hin- Als narren gar keiner dem tod enl' M,r auf ren fersen immerzu «ach. Und daß dann fremde leut nach cb> schlich/ (unter sich/ rein-erben, (ererben. Daß er mich umstieß , und würff Ihr hab und gut bekommen und Es sind ellich, die poche» aufa. Auf schöne Häuser sie befleiße» idr geld (gestellt Und han ihr thun auf grosse schätz Doch ka» nieinand, wenn er schon g Ud woll geben, (leben. Bey Gott erretten seine« bruder« z. Denn die ranzo» der scelen! theuer ist, ('ungfnsts sich , (lieh, Daß ihn die bleiben mögen ewig' Und daß ihr nam bjcib für und fw bekannt, (land. Von sich sie auch junamcn ibrt Jedoch ob sie wol haben eist und gut, (benthuk/ Sem lebe» niemand durch ablö/Solch» alle« ihnen nicht lang blei' Laß er dem tob entgieng, und in da« grab (hinab. Endlich einmal ">cht steigen müßt! Sonder sie müssen endlich da»o» sterben, (verderben. Und wie «in unvernünftig thiel Der ;o. Psalm. M ott, der ober die götter all regiert, —--^^ --—--^^ - 1 - — qu sich die ganze weit berüffen wird, " Von auf »und uiedergang der formen schon, Ssott'« alan> b rvor «red brechen au« Zion, ^ ^ t/. k- L In schönheil seiner zterd er sich wird zeigen. der - der die götter all regiert Au Eck die ganze welk^ berüssen^vird-, _ ^ Don auf - und Niedergang der sonnen schon «olt'r ala nz hervor wird br eche» au« Zion, 'Jn^schönhcit seiner »ierd er sich wird i«gm, 2 " ! l d i /7L», «an-/ - Der L. 50. psälm. d-> jbk, eai' i ib> ,en. uo» ich, Ä ,11b, ihre ed» jut, leb »o>> >en< hie» ^uf meine Wort ick selbst will merken eben, Und auf der Harfen heimlich ding vorgeben. ,7 Auf nmine wart ich eben Und auf der Harfen heimlich ding vorgebe». _ 5- Ihr thun und wandcl ist eitel! Derbaldcn s»lt du darnach fra- thorhcit, (heil! gen nichts , (tig sichst. Doch ihre kinder in gleicher blind. Ob du schon einen reich und mäch« Gemeiniglich ihr weis auch neh- Denn er muß alle seine schäk hie . men an , lassen, (Massen, und gehen auf ihrer eiteren bahn.lGein cbc und Herrlichkeit gelcicher Wie vieh man sie treibt in die^-. Er sucht allhie sein seligkeit und lust, (wohlthust. Und lobet dich, wann du ihm auch Endlich er Hinfahrt zu den väterir sein, (tcS schein. Da er nicht sehen wird des licch. In summa, einer dem es gar wohl geht, (noch versteht, An leib ehr, gut doch nichts weißt Der ist gleich dem Vieh und den groben thicren (tod verlieren. Die leib und seel bcydö durch den höll hinab, (hab, Davon der tod seine weid ewig Negieren werden über sie die frommen, (kommen. Und über sie die Herrschaft früh bc« Mit ihrer macht wird es dann gar seyn auS, (und ihr hauS As grab wird seyn ihr Wohnung Mich aber wird erretten von dem tod (Gott Und zu sich nehmen der allmächtig Ernstliches Gericht GOtte» über seine Feinde. olt, der über die götter all regiert G WMZ Zu sich die ganze welk bervssc» wird Vou auf - und Niedergang der sonnen schon, GoN'S glänz he vor wird brechen aus _ ' ' " 0-0^ 2n scdjnheil seiner zierd er sich wi>d zeigen vlt, der über die aotrer all reg erl, Au »ch d«c aan>k ^ nikim aesichr (icknickd Die ochsen aus dein, Haus bcacbl < Nock bock aus deinem stall alltbü' » im land , (»erhäng , Die tbier der berg stehen in nick - Ich kenn die vögcl im gebrra uor , walden, (den scide»- ' Ein Herr ich aller rhiecn bin a»! , Ich saat dirs iricht, wenn ini^ ' schon huogern tbät, zustebl- ' Denn mir die erd mit allem di»» , Mcynst du,es sey Las ochsen-steii'-» mein spei« suudgcisk ^ Und daß ich trink da« blut der bös Dankopter soll du opzern Gott z» ^ ehre» , Und ablen dein qelüdd dem böcb' . sten Herren. Der I-k. ;i. Psalm H err Got t , n ach deiner grosse» aütigkci', Wallst du dich gnädig über mich erbarmen Tilg aus mein bvs heit und genas nur armen : Du rch d ein vielfältige baemherziakeit, W Mein grosse Missethat wäsch iauber ab, e r G ort l na ch Lei er a ossen a liakeli , Wo ü du dich gnädig übt'' mich erbarmen, Lilq äu» mein bosbeir »-i> qe»ao nu> armen: Du ck dei v el i.l> ge da mh>i il ,f.it Mein grvffe misserhar wäsch sauber ab, Und vl>k chd lcl-r bU> >ni>, nti' >e,u a»l liiit !>!! ,i»> ,o» cz» Der L k. 51. Psalm. S» Gott, unser Herr, wird kommen und nicht schweigen. Gott, unser Herr, wird komme» und nicht schweigen. In deiner noth du mich anrüf. fen wollst, (den sollst. Ao helf ich dir, daß du mich lo- sum sünder spricht Gott: War regt doch dein mund Don meinem recht ? War nimmst du meinen bund Auf deine zung? So du dochzucht 8. Du sttzst und redst deim bruder Übels nach, (schwach, Du redest deiner muter söhn zu Das thust du , doch indeß schweig ich darzu, (gleich wie du, Darum meynst du, ich sey auch Dich aber ich wol treffen will rechtschaffen, (gen straffen. sebr hassest, (herzen sasseft^Und dich einmal fein unter au« Dlein wort verwirfst, und nicht zch 9 . Nun merkt doch , da« ich sag, 7 Und wann du etwann sibcst einen! und nehmet wahr, (und gar, dieb, (ist dir lieb, Ihr, die ihr Gott« vergesset ganz raufst du mit ibm, sei» gsestschaft! Daß ich euch nicht hinweg ohn rct» Diit den ehbrechcrn machst du dich" tunq reiß, (und preis gemein, (zu scyn.Mer mir dankopfert, und gibt lob ^ey hurern du auch gerne pflegst Dein böse« maul die leut pflegt zu beliegen, (bekriegen. Dein falsche zung den nächsten zu verselb (spricktGott,) den rechten weg thut gehen. Und ich will ihn mein hüls auch lassen sehen. Der vierte Vuß « Psalm. err Gott! nach deiner grossen gutigterr. Wollst du dich g»5vig über m ich erbarmen, Älg äuS mein bördelt und qenad mir arinen^ >. urch dein vielfa >qe barmherzigkeit Mein grosse miffecha! wäsch sauber ab, err Gott »ach deiner grossen güttakeit Wollst du dich anad g ,-der mlcn erbarmen, Drlg au« mein b»»be,t und qenad mir arme« : Durch btjn vielsal ige da mberzi >keic , sauber ab, Mein grosse Missethat I«o Der L k s. psi-.lm. Und rciniu mich von, rmitat meiner sui/de» W Da nu r ich mich i'o sehr beflecke bad, Und lösch die onS mit deiner qnadcn unden. MWW^MMWWUZMWMM Und lkimq mich vom u> fla: meiner iundcn De.rmit ich mich so sehr beflecket bab, Und lisch die aus mit dcrner gnaden miden. » Denn ich erkenn meine gebrcch- lichkeit, (thut stellen. Mein übcrtrcttung stets vor mir Und daß die wider dich allein ge schehen, (herzen leid. Das ist mir, Herr! von ganzem Ich hab gesündigt vor dcim an qcsicht, (tcst rechtschaffen, Daß wenn du mich schon züchtig Du mir recht dran thitst und man (straffen. 4. Mit ysop mich bespreng, o lit' der Herr! (anreden/ Ko wird kein ding so sauber seyn Wäsch mich, so werd ick schon gt' reinigt werden, (mcrmebr. Und weisser denn ei» schnei ist i»>' Daß ich nun mög lustig und sro» lich scn», (ansagen/ So laß mir wiederum dein gnad So wird ganz frölich büpsenmein gebetn, (zerschlagen. dein gericht . . .. ... Und Urtheil nicht könt tadeln oder DaS du mir hast zerknirsche! und z. Denn schau, ich weiß. befind ;. Birg dein antlitz vor meinen auch in der that (boren ^ fünde» groß (schwere: Daß ich in boSheir erstlich bin ge- Und meinen Missethaten grob und In fünden meine muter auch zu- Dein zornig angesicht von mit »oren, (gen bat. Don meinem Vater mich cmpfan- Ich weiß auch, daß deS Herzens reinigkeit (qefallen, Und Wahrheit dir allzeit har wohl Und daß du deiner Weisheit heim lichkeit (vorallcn wegkehre, (frey und los> Mach mich von meinen fünden Ein reines herz schaff in mir ah lermcist : (geben / Zu gutem Wandel mir genad kb» Gib mir, Herr! einen rechten neu' en geist, (mein leben. Mir hast entdeckt und offenbarl Auf daß dir wohl gefallen mag , Der D / l. Psalm. a th ' verlassen uideinerboshcilniachil Wa>s l' oyest du so aurqeblasen, Und will seyn hvckgeacht ? W Den.k 8tj«s klotzest V« so gUlgebtaien, Und wilk seyn hoch geachl? 6» asrt>u!tdu dlM, 'y annl vellassen Amd«'ei bosdeh maeil^ 10 » Und reinig mich vom unfiat meiner fünden, Darmir rck mich «o sehr be- r>e >t hab, Und losch dir an- mir dcincr analen undcn Und rri"ig mich vom Unflat meiner iündcn, Do rmit ick niich so sehr be flecket hab ^ Und lösch dir au- mit deiner gnaden unden. 6. Verwirff mich nicht von bei- nemangesichk, (abwende, Don mir nicht deinen bnlgen geist konder den tröst und freud dein- Heils mir sende, snickt. Daß,ck an deiner hülfe Zweifel In meinem herzen frölickkei erweck, (stärke, Mit einem freywilliqrn geist mich Und mich dardurch mack wohlge mutb und keck, (vermerke. . , Eo daß ick, deiner gnaden tröst Laß dir, H-rr l em bußfertig herz 8. Derbalben thu mir auf drc lip« pcn mein, (lob mag sagen, Auf daß mein mund von deinem Denn wenn dir einig opfer tbät behagen, (seyn: So soll dir da- geopfert worden Brandovfer aber dir gar nicht geliebt, (vor allen, Da- opfer, welches dir gefallt Ist ein zerknirschter geist, und der betrübt^ (gefallen. 7,Dann will ich andern ein epem pelseyn, . (rcn, Uns reineweg dreubertretterleh- Au: daß die sünder sich ju dir be> kehren, (lein. Und zu dir haben ibr Zuflucht al O Hcrr! der du mein Sott und Heiland bist, (dig vergeben Du wollst mir die blutsckuld gna Es soll mein zung Lein gützu aller feist (heben. Und dein gerecktiqkeit mit lob e» s.Durch deine güt thu wobl,Hrrr! an Iion, (zinneir Damit die mauren samt den hohen Der stadt Jerusalem wiedrnm beginnen, (schon. Gebaut und aufgericht zu werde» AlSdann man opfern wird qe- rschtigkeit, (enkaegen, Da- wirst du dir nickt lassen seyn Lrandopfer werden dir da sey» bereit, (legen. Farcen wird man aufdeinen altar Gottloser Laster - Maul bestraft, as thust du dick tnrann! verlassen Lufdeiner boSb/^macht ^ Mas trokcst du so ^faebläs en , Und will sE .dssckg eackt? asrhuiUu dick, tyrann! verlassen Aufsei' er boSbeitinachtt War ttvtzest du s» gusgedlastn, U»d mlt «V» hochgeachr r S, ivr Der L kk /. und L l ^ ;g. Psalm. So doch des Herren gütigkeil Die frommen schützt allzeit. So doch des Herren gütigkeit Die fiommen schützt allzeit Einem schermesser scharf gewe tzet, Ganz gleich ist deine zung, Denn sie scharf schneidet und ver letzet, Durch ihre lästerung. Du liebst mehr fchand denn ehr- darkeit Und lügen denn Wahrheit. z. Du falsche zung ! redst nur zu schaden , Drum dich Gott rotten aus , lind vertilgen wird ohne gnaden , Dich reisten a„S dem Haus, Und aus der lebendigen schaar jDcrwerffen ganz und gar. 4. Wenn nun die heiligen und frommen DiS werden sehen an, So wird sie eine furcht ankomme» Dick wird ein jedermann Verlachen, und des werde» froh, Der Psalm. Gstts . vergessener Menschen . Soßheit. In der Melodie des 14. Psalms. t 7 >«r unweiü mann in seincmlAusallemcnschen.kinderthutuni« herzen spricht: (wandcl, sehen, Es ist kein Gott darum ist bös sein Ob er jemand fund, der was thät Er steiffet sich auf keinen gute»! verstehen , (herzen wär/ Handel, (da thut, Und nach ihm fragt, dem auch zu Sein thun ist bj«, niemand ist der WaS recht und gut. ». Der Herr herab vom Himmel sich umher Sein göttlich ehr. z. Er aber das vor seinen äuge» sieht, (geben, Dost alle sick'von rechter bahn be« Der l, l« ;g. Psalm. »k? ilr mi', Herr Gott! und mich erhalt , Durch Leines werthen namenü ehre WWWV sr- Verschaff mir reckt, 0 lieber Herre _Durch deine macht und groß gemalt: ilf mir, Herr Gott! und mich erhalt, Werthen namens ehre, _ Verschaff mir reckt, 0 lieber Herre ! —«-r- D«rch dem» mächt und -roß gemalt: Ewig» 'Kll - Der l.kkk. Zt. und 1.1^. ; 4 . psalnr. »o» So doch des Herren gütrqkert Orc frommen schützt allzeit. d>.^)tr Bedenkr dcnn das nicht Vergott- losen rott ;cbren, Die mein Volk wie brod fressen und Und sich nicht wolle» bessern und bekehren, (noth Auch nicht in Widerwärtigkeit und Ruffcn zu Gott. 5 Ohn ursach sie erzittern werden thu» , Denn Gott den feinden breche» wird ihr deine. Und weil denn Gott verachtet in gemeine Den feind,so wirst du ihnen,oZioa Groß schand anthun a.O! wer wird kommen aus Zion endlich, (thcn t Der Israel erlös auS seinen nö» Wann Gott sein voll wird auSge- fänzniS retten, (herzlich. Dann wird Jacob und Israel Erfreuen sich. Geaenstaud. Stolzer und nnch erhalt yerr Gott >lf Mtk Durch deines werthen namens ehre, De-schaff mir recht , o lieber Herr« Durch deine macht und groß gemalt: _^ilf mir, Herr Gott! u nd mi ch er halt, Durchweine « werthen namens ehre, mir recht, o lieber Herre! Lurch dewe macht »ad gkvst gewaü r Dvige» ie>4 Der 5. ^ Psalm. Ewiger Gort mein böct ste- hört! Mein »ein geb kk gnädig erhöre, Kehr her zu mir der» gütig obre, Und hör auf meines mimdeü Wort, EwiqerGott! mein höchster Hort! Mein arm gcbett gnädig erhöre,^ Kehr her zu mir dein gütig obre, Und bor aus meines wundes Wort. Denn meine feind mit grossen Doch mich Gott gnädiglicb macht erhält, Eich trotzig wider mich erheben - Sein hüls er mir allzeit erzeiget, Sie trachten mir nach leib und le-Mir gnaden er mir ist qeneiqct, den, (acht. Und schützet mich vor aller welk. Es wird auch Gott von ihn vc»!z. Er wird das übel meiner plag, Der l. Psalm. iL rhör mein bitt und mein begehren, _Lbu dich, mein Gott! nicht von mir kehren, Wann ich dir meine noth vortrage, Veiuim mich und erhöre mich , Denn ich betrübet bin herzlich, Mit zittern ich mein noth dir klage. rhör mein bitt und mein begehre», Lbu dich, mein ihott! n icht von mir kehren, Wann ich dir meine noth vortrage, Vernim mich und erhöre mich, Denn ich betrübet bin herzlich, Mit zittern ich meimnotb dir klage. ,. Denn mein feind mir thut hef tig dräuen, (en. Der gottlos machet mir ein grau g. Mein herz in mir vor ängsten trauret, (ret, Vor todsgefah: die haut mir schau- !- Ich fühl in mir heftigen schmerzen ,!Erschrecknis groß rein auf mich Bekrieget mich, denn sierathschla-' gen, (bund,!> Und machen wider mich ein» dringt, Ihr grün ist wider mich ehtzüM Groß furcht und zittern mich um« Hich zu verfolgen und zu-plagen? ringt, Daß „IM, M-V M M^'Ml M M-M Der 5?. Psalm. EwiqerGott! mttn böchster bort! Mein arm »enett gnädig erhöre , Kebr ncr m »lü d in güria ohre, U d bKe ane meines mundeS Work. --—-^, —>---»- qet- Gott' m r» ho^ftcr bort! Mein arm gcbnt gnädia erhorr , Kehr der zu mi: dci^ aütig obre Uns hör am meines inundes wo. k. t, t, lt. g/ Und deinen namen hoch erbeben, Denn er ist voller gnad und gut. 4. Denn du mich rettest aus gefahr Aus meiner fcind Haupt lasse» »alle Du wirst sse straffen und bezahlen, «uf daß man dein treu spührcn . maq All übel d» von mir abschaffest, Dann will ich von freyem qemüth,Die meinen rcind auch also strafest Die williq ein dankopfer geben, >^as, mies ein lust t» sehen war. Heuchler - Freunde , Frommer Plage -DZMMMMMMZkM_ rdöi m in biit und mein bea hien W^MZMUMWMrMW Dtu dich Wann ich dir meine noth vv lrnae, Veruini n ich. und c> bore mich, mein Gott.. . --- nicht V0" nur kehren Denn ich beirubet bin heizlich Mit iittern ich mein noth dir klage. ___ vl rbor mein bitt und mein begehren Lh» dich,> mein Gott! nicht von mir kehren , Wann ich dir meine nokb vorlraae, Dcrnim mich,und erhöre mich e. -Den» ich betrübet bin herz,ich, Mit zittern ich mein noth dir klage, n t, 1- n . Psalm. vis.ZW_____ Ö Hcrrc Gott! erbarm dich über mich ^_-_ Den» mick ein mensch zu fressen grimmialick, Und mit acwalt tu bringe» untei steh, ' Durch krieg siel, tbur vermessen , Viel meiner f-inb gedenken mich ti! fressen, ' MMW Mich heftig zu verfolgen nicht vergessen: ZDMWM-- ä) Herrc Gott! erbarm dich über mich _ Denn mick ein mensch zu fressen anmmiglich, zZWffWUWUWW Und mir gemalt zu brinaen unrer s,ch, NMW ^_ Lurch krieq sich ldut vermesse» , DWMZWZMW Viel meiner fcind gedenke» mich zu fressen, Mich bmtg ru verfolgen nicht vergessen: Wenn Der ;6. pstrlm. rv? e« Derleiht mir friede, glück und ssrg. Weder die feind , dir sich durch / krieg » Mit Haussen wider mich erbeben. ii- Gott, des gemalt ist ohn auf- « hören , Der wird mich anädiglicherbören, Und sie in seine straf wohl nehme: , Denn sie ihr leben ändern nicht , ' 5"« besserunq bey ihn man ficht, su GotiS ehr sie sich nicht bequemen. l i». Der gottlos hat Hand ange- leg« An den, der fried zu lieben pfleget, Der freundschaft bund hat er zerrissen , Sein mund redet viel glätter wott Denn butter ist, aber zum mord Und krieg ist sein ganz herz beflis« sen. ,z. Sein rederscheinerallenthalbe Fein lind und weich wie einesalbe, Ist dock wie ein schwrrdt scharf gewetzer. All deine sorgen leg aufTott, Der wird dich retten in der noth' Don den gerechten er nie setzet. >4- Dik rotten aber der gottlosen Wl st du tief in die gruben gössen, Daß sie da ihr Verderbnis schauen: Denn mörderisch und falschekcut, Kaum leben hie die halbe zeit, Ich aber will aus dich vertrauen. Gedämmte Verfolgung» -- Wellen Herr« Gott! erbarm dich über mich, Denn mich ein mensch zu fressen grimmiglick, lind mit gemalt zu bringen unter sich, _Durch krieg sich thut vermessen, Viel meiner reind aedenken mich zu fresse» , Mich heftig zu verfolgen nicht vergessen, ^'ZMUZM Ö Herre Nott l erbarm dich über mich , Durch krieq sich thut vermessen, ^ M el^ m^iek-f cind ae denken mi ch zu fressen, Mich heftig zu verfolge» nicht vergessen, Wenn Der l, l. Wenn ich mich fürcht, o höchster Gott! indessen ^WMrEWMWW Bik du mein Zuversicht. W Wenn ich mich fürcht« o höchster Gott! indeff.n MMW-WNMWZUUW Bist du mein zuversicht. ». Gott ich in dem, daß er sich hat verpflicht, (fein nicht. Will rühmen,und daran gar zwei- Daß mir der mensch, dcraufmein Unglück dicht Nicht schaden werd derweqen. Mein red sie mir all deuten zu entgegen , (pflegen Läqlich fl'e nur darauf zu denke» Daß sie was höscS wider mich er regen, Co viel in ihrer macht, z. Es werden bündniS wider mich gemacht, (acht, Mich zu erschleichen nehmen stein Und umzubringen mich gärn»' bedacht , Sich fleißig unterstehen. In der gefahr st« in der hoffnum stehen , (muß gei-en / Daß eS ibn wvbl durch ihr boshe» Wann aber sich dein zoren, Hecklicht sehen, Zu baden du sie schlügst. 4. Du meine fluchten in gedächv niS trü .st, In deinen schlauch du meine züb< ren legst, (pflegst/ In dein register du zu schreibe» Mein elend und beschweren, C rdarm dich, Der L^l/. ?7> Psalm. Herr! erbarm dich über mich, MUMM Denn meine seel verlaßt sich g-mz auf dich , S7 Kein hüls noch zuflucht ander-m»..ich, sehe, ' ' ' m 7 S^777^ Denn nur in dem schatten dei ner fitti ch, 7.77ö 7-77 Bis die boshkit der leut vorüber gehe. 8W rbarm dich, Herr ! erbarm dich über mich, W Denn meine seel verlaßt sich ganz auf dich Kein hüls noch zuflucht anderstwo ich sehe, '§7-7-^^ Denn nur in dem schatten deiner fittich, VWMMßWMMZ^ LiS die boSheit der leut vorüber gebe. , Zu Äo-rr HSr lNS n / >eil rk! üb- >cll Der l.^kkk. ;8. Psalm. 10, Wenn ich mick fürcht, o höchster Gott! indessen Bist du mein zuver ficht. -— ^ Wenn ich mich fürcht, o höchster Goit l indessen ZEM Bist du mein Zuversicht. Wann ich dich anrüff und hülsiDrum laß ich mir vor keinem khu beqehren, (fluchtkehren Alsbald sich meine fein'd in die Du flehst mir den, thust meinen feinden wehren : 2 höchster Gott und Herr! 5- Hoch ich erheben will Gott's lob und ehr (und mehr/ Don wegen seines wortS je mehr Den Herren will ich loben, denn . ich sehr Auf sein Wort pfleg zuschauen. Aus Gott den Herr» setz ich all mein vertrauen, (schauen Auf seine güt will ick allein stets menschen grauen, Daß er mir etwas schad, s. Mein glübnis mich darr» verpflichtet hat, (wohlthat, Daß ich dir danken muß für dein Denn du hast mich errett durch deine gnad Vor tvdcSaugst und quälen. Du setzest meine füß, daß sie nickt falle», (Wohlgefallen, Und daß ich mag nach deinem Noch in dem liccht der lebendigen wallen Vor dir mein Herr und Gott, E»- Abgcbettene Feinds Grausamkeit. rbarm dick, Herr', erbaim dich über mich, _ Den» meine seel verlaßt sich qauz auf dich, _^ ^____ Kn n^ülf iioch^zufiuckt audcrst w^wb kehr Denn nur innern schatten deiner filtlch , Bis die boSbclt der ieut vorüber gehe. rbarm dich, Herr! erbarm dich l-der mich , Dünn in/ine scet verlaßt sich uanzauf dich Kein h>lf „ och ^ufluckt anderstwo i ch sehe U—kch/ nur m dem schatte» deiner sitnch DlS die bosheit der leut vorüber gehe. r. Zu »10 Der L^kls. ir. Psalm. r. Zu Go» dem höchste» ich »ur>Ibr zungen sind gleich wie ei» russen soll , ( wobt l scharffe schneid . Der wird all meine fachen richte». An einem schwerdt , wann es iß Ku bülf er mir herab wird jemand schicken, (voll, Der mich erlös von dem der Hasses Mich will zu schänden mache» und verschlicken. (löwen leit g. Mein seel, leider ! und r den Mordbrenner sind um mich auf a»t nur. Der l.sl//. Psalm. MWWrMMMWß die ihr arbSIeul nenner Rakk und verbindt euch wider mich, Ob ihr auw haichelt eb'barlich ? Und das . was ihr iyrechr und erkenn«, tcchl r Ihr inenschen und Adams geschtccht! E agt mir ^ die ihr euch ratllsleuk nenner, Ralh und verbindt euch wisr, mick Ob ihr auch bandelt ebrbarlich? Und daS was ibr svrcch und e, kennet , 8 r-^ Dörst sagen daß es alles recht? Ihr mrnschen und Aöaniö geschlecht! 2. Vielmehr (will man die wahr- Ajch Gon'S nie bat genommen all. heil saaen ) ^ Denkt euer herz nur aurboShcit, Ihr wägt aus uuqerechngteit Mit falschen und ungleichen waa aei,, 's- V /»Mutterleib der gottlos mannlNoch »aterii, die auf solche weÜ Austopft wohl aewetzet. 4-Heb dich über den Himmel bock/ o Herr! (ehr/ Auf erden sehen laß dein machtun» Denn sie mir strick und netz gestel« Ict haben, ^sehr, Mein arme seel sie niederdrücke» r s aller serr, (gewitzet. und haben mir ein tiefe grub ge< Ihr jibne sind wie spieß und pfeili graben. Von Mutterleib sie irr sind gal>' gen, Mit lügen viel schaden« gcstift, ,Bey ihn findt man ein solches gii; ! Als nirgendswo bey einer schlangt Der Ll'/l/. Psalm. m ;> Sie aber selbst gefallen sind dar. ein, Deß freu ich mich von ganzem her> Zenniein, (dingen, Mein herz frolockt bereit vor allen Das mir zu deinem lob gereicht allein (singen. Von deiner gnad ;u saqeu und zu 6- Wach auf mein zung, Psalter und harf aufmach, und dich mit mir zu Gottes lob aufmach: Aus meinem beth ich früh vor tag will steigen, (und darnach Dich will ich rühmen, mein Gott! Dein lob den beyden durch qesang anzeigen. (aütigkeit, 7 . Dennandcn Himmel stoßt dein Ueber die wollen gehet dein wahr» beit. (sehen, Laß deine macht über die Himmel Und qib dein ehr und grosse Herr- lichleit (heu. Auf erden allen leuten zu »erste- verschmachte Verleumders Zunge». aql mrr W , die ihr euch raibslcul nennet, Rath und vcrbindr euch Wider Mich, ___ Ob ihr auch handelt evrvarlich? Und das was ihr sprecht und e ikenner. Dv'ft sagen daß es alles recht ? Ihr menschen und Adams geschleckt! aat mir die ibr euch r atbsleu t n ennet , _ Ratb und verbucht euch widerlich Ob ibr auch handelt chrbar lich ? MWZ Und das, was i hr sp recht und erkennet o— Dörft sage» , daß es alles reckt ? MMW MD 2hr menschen und Adams geschleckt Zustopft ihr obr mit ganzem fleiß: D-ß sie nicht hör, die sie be- schweeren, Wären sie noch so klug und weis. -Sbr zähn ihn in dem maul zer- .schmeiß, (und ehren, D Herr Gott! -r.oß..po,z macht Die backzähn in dem mund zerstoß Den junge» löwen die so bös. s. Ich hoff/ daß sie zerrinnen werden Wie wasser,welches man umgeußt Und wie die Pfeil, dielmao hoch scheißt« , ' ^ Zerbrs- n» Der s. k r. Psalm. Zerbrochen aLenju de, erben. Und daß sie werden dergestalt Wie eine schneck zerm»nel;c balb LUnd wie ein Mißgeburt 'hüt stel bc Eh sie anschaut der onnen liech» Gleichwie die uiijeliiaen früsttt, Sie Gottes zoren wird verderben, Und ihre iunge dörner, eh Denn sie aufwachsen in die biS. >7. Alsdann wird der gerecht recht* schaffen Im denen dessen sey» erfreut,^ Der t. / Ps alm. _____ E rrctt mich u d brich mich Herr«: ltt:d meiner fe>-d oo rnchn i'» wehre , --—<- 7 —,-^^- Vor diese» leurcn mich bewahr, D c wi der m ich sind immerdar^ Vor übeltdärern inich behüte , ^ ,!»d den a> f mo-'d steht il> r acm ütne, U d >ic da daist ln ichuidia blich, _ ___ _ _ _ Vor den nimm mich in schütz u nd Hut. E" rrekt mich, und b- schl un » il ch,, H c rre! Und meiner feind vo>nch»>eu wehre, Vor diewn leu en mich bewahr, Die wider mi ch sin d immerda r Vor übeirbätern mich bebüre. Und den ant mo d steht ihr gernütbe, _ n> d die da d .sst misch uti ia blut, _ Vor den nrmm mich in schütz und Hut. Denn sie nachtrachtcn meinem leben, (den >z Gott Zebaoth! ich thu dich bitten O Herr Gott: der Israelitin, Besuch einst alle nation, Sich wider mich in bündnis a» Die stärksten die man fi den kan, ^_ .. Lb ich ihn schon nichts hab qe. Halt endlich Visitation, than. (stcisse, Du wällst die nicht zu gnadest " ' ^ ^nehmen, Die sich der sachen gar nicht schi* men <^ie rüsten stch aus mich mit Die ich verletzt ha>> keiner weise! Drum mach dich auf, Herr' ich^ „„„ , dichHktf > vertritt ?u nachts sie um die stadt umb^ Schau gnädig drein, und miALauffen wie Hund, und dclle» seht» 4 . Wl< _ Der /. / k kin grossen und sehr reichen lohn Dann wird man auch aus können rechen, Daß Gott aus erden alle richt, >?'!-'<>,>,>!>srom biilia vdernicht Erdettcne Aaach ^ Eust an den Verzögern, rrcrk mich, u d vescd, m mich, Herre ! Und wer e fei!>d vornehme» wetzie- , Do tiefen lrurc» Ma> bewae- Dre wrder » ich sind numerdar. Do- voclthärern mied beastre Und den a»l Mord st-hr rar aem: lhe, Und die da vurst »o'rruldlg blpr Z!or den nimm mich rn schütz und but. er' « ich ,^und »eschl'in mich Heere I ^IIn. meiner s«l»d vornehmen wehre, . . Vor t»e>c» lernen mich bkwaor, Vle Wider mich iind rmmerdar, Vor vberlhä e,n mich dehrne , Und den ant nio>d -ehr,dr ge„.hli>e U d d,c d a dü'K u» ia>ui drg blut _ V or de n nimm mi-i> i» >ci u» u^d > u . 4-Wie cin'schwerdr das geschärffi ?. Des feiudes macht aus dir be^ ist worden, geht die red auf eitel morden Doch sprechen sie so.qa»i dekhört Mrpust du, daß solches jemand Hort? Du aber, Herr! wirst ihrer ^ lachen , und sie alle ;u schänden machen, Den Heiden duzn einem lohn , >rst gehen eitel spott und Hohn. stehet Derhalben wie es mir auch gebet/ Ko trau rch doch auf drch, mein Gott! . Hu bist «ein tröst in aller noch. Der Heer, des gut ich offt vernommen , imen, Wird allem meinem leid vorksm- Und mich, was ich nur wünschen kan, H An H4 Der L L s--> Psalm. An meinen feinden sehen karr. «. Loch wokft du sie, Herr ! le- ben lassen, (müssen Daß deß mein Volk nicht solcher Er«a»n veraeßund nicktbetracht, Sonder zerstreu sie durch dein macht. (Herre! Zerstreu sie Gott! lviser Schutz Durch dein-macht sie stürz und umkehre, Solche« verdient ihr falsche art, Ihr lästermaul und groß Hoffart. 7. Ach ' daß sie selbst fang und bestricke Ihr Hochmuth und ihr falschetücke Ihr fluchen und ihr lügen faul. Die da gehen auü ihrem maul. Drum laß sie Leinen zorn ent< züichm, Vertilg sie wegen ihrer fünde» < AuSrott sie all und sie verheer/ Daß man von ihn nichts wüw ! mehr: (nct/ «. Also, daß dardurch werd erken» Daß Gort, den man Gott Jacob nennet. Hab «in Herrschaft und regiment, Das sich erstrecke zur welk cnd. Der LD So Psalm. ott der du un« verstossrn bast. Ein zoren weder uns gefaßt, UyddrUM zerstrcuer rmser Heer , Aufunst, seil dich wieder kehr: D u hast be weg t da« oenze land, Und da« zerrissen durch dein Hand, Hei wieder seine b-ück und wunde», Da« gar zerschellet wird gefunden ^(8 otder^du uns vergossen hast, E i u^oren wider li iiS^aef^ lind d um zerstreuet unser beer. Auf unser seit dich Wiederkehr: ' - 7."-»- Du kast i'cwear va» ganze land Und »a« zerrissen durch dein Hand, ' ' ^ W Heil wieder seine b üch und wunden Da« gar zerschellet wirb grftliidkli. Du hast dein Volk gehalten hart Erhör mich,und dich mein erbarm« v- v da» gestraft gestrenger art, Mit Laumel-wein du r« getränkt/ Und ihm deß voll basteingeschenkt Darnach den die da dienen dir, Hast du gegeben da« vanier , Damit man das aufwcrffen maq« Auf dein wahrhaftige zusage, z. Damit baß deine liebe freund Errettet werden von dem feind , So reit mich, Herr! durch -einen mm, Gott mich von seinem hei"' ort Erfreut hat, daß er mu So daß Sichem von mir ^ Und das ihal Suchot werk „.messe 4 - Auch Valaad gleicher gestalt Soll kommen unter mein gewalt, Manaffe auch mein werden soll, Ephraim auch geleich so wobl Als ein groß Volk soll werde» mein, Und ^ .VM" Der LT. «o. Psalm. 11; A Sie werd«» abend- wieder koni-.Deni gür will ich verschweigen it- >, ff- l/ n« n,en , (dromnien, Und dann zornig und grimmig Sie werden beulen wie die Hund, Und in der stadnimlanffen rund. uichl. (r'ichl, Zu morgen- wann der tag im- 10, Denn du bist »lein zufluci t, oHerre! (starre wehre >- Man soll das aber endlich sehen. Mein schlitz , mein schirm, wein Daß sie nach brod rum weiden Drum will ich, o mein höchster stehen , Und sich dann niederlegen spat, Und murren daß sie noch nichtsatt. Ich aber will mich hoch beflris- ^ . sen , Dem grosse macht und stark zu preisen, Hort l Dein lob preisen an allem ort. Denn du in noth und schweren zeiten i streiten. Mein schilt bist, und für mich bust Mein retter, vcste bura du bist, Groß deine gut aegen mir ist. perffoffener Troff, in Giptte« Beystand. oct' -er du un» verflossen hast, Ein »o-eri,vi>cr unS a sa-", Und drum zerstreuet unser Herr, Auf unser Hit dich w'dee tch:: hast bewegt baS ganze land, Und das zcrr,ss^' durch der ha»d, ^ Hrii wider seine^ btüch und funden, Das gar zerschellet wird gesunden. orr: der du uns ve'rstossen haft, Ein zoren Wider uns gefaßt. Und drum zerstreuet uns» beer, Auf unser seit dich wider kehr: Du^ast bewegt da« ganze land, Und das zerrissen durch dein band, Her! wrdee ferne brück und wunden ^a- gar zerschellet wird gefunden. Und meines Haupts stärk und L. Wer wird mich führen in dir stadt, Die man also beveüigt hat 7 „ ^ macht seyn : -t»da mein koniqreich soll zieren , Und wie ein gsetzgebcr regieren, , ^ Die Moabiter über das ^ ^ch halten will aleich einem faß, ll Anrinnen ick wäsch meine süß, . Des bin ich sicher und gewüß: Und, wie ich gänzlich hoffen thu Auf Edom wcrffcn meine schuh : » Dhut, ihr Philisterjubilieren , Den ich werd herrlich rriumphierr Wer leitet mich damit ick komm In das gewaltig land Edom ? Wirst du's nicht thun, Herr Gott l mein bort! Der du uns jagst von ort zu ort, Und woltst mit uns z» seid nicht ziehen. Und ließk u»s vor den feinden fliehen? ^ ^ H, 7, Send > r« Der 1- Xk. Li. und L X II. Lr. Psalm. 7. Send uns dein hüls von oben rab: Dor unsern feinden uns band hab, Denn menschlich hüls thut er nicht, LS ist darmit nichts auSgcricht. Der L ^ l 6>. Psalm. _ I>-, Tbu, Herr: meio geschrey erhtieu, Deine obren , Kehr auf mein gebe» zu mir r Denn i n angst und -rosse» sch ncrzm 'ich von Hermen ^ L Don der welk end rüff tu dir. Lbu, Herr! mein geschrey erhören, Deine o-,en,^ Kehr auf mein acbekt tu mir r Denn in angst und grossen schmerzen _ Don der weil end rüff r» dir. ich von heue n 2. Auf ein hoben fei« mich führe, Denn ich spühre, « Daß er mir zu hoch sonst ist- Denn du mein tröst und mein tburme Best zum stürme Geaen meinen feinden bist. z. Deine tabernackel frone, Da ich wobne, Ich mir sonst hab auserwehlt, i Unter deiner flügel schatten, Mir zu rathen Meine tustucht hab gestellt. 4. Denn du. was ich nur bcgchrl Mich, o Herrc! » Hast yewöbrt und noch vilmcbr, Du hast mir dcr'n erd gegeben - W elcher leben Ist geeicht zu deiner ehr. 5. Und dem kör.ig , wirst du lege« M Der D^l/. 6i. Psalm. Gipttes Allmacht, «»mächtiger Hoffnung. In der Melodie des 24. Psalms, ein scel geduldig, sanft und Werdet zu dodcu niederfallen still Auf Gort ihr Hoffnung setzen will, Er wird mich schützen und bewah ren, Er ist mein bürg und starke vest Der mich beschirmt auk« allerbest, Dor übel und allen gefahren 2. Wie lang denkt ihr auf eitel mord, Wider die leuk an allem ort? Ich will euch prophezcycn allen , Daß ihr, wie eine wand die all, Und eine hangend mann bald Ihr aller steiS wird drallf gt' wandt, mand, Wenn Gott zu höben pflegt >«' Daß sie lh» wiedrum unterdruken- Auf lüqcn steht rbr ganze, murb, Ihr herz lästern und fluchen thut. Ob sie ihre wort hübsch thu« schmucken. (scel! 4. Du aber mein herz! und mei« Auf Hott allein dein Hoffnung stell, Und rhn zu hüls und raih gebraib chc, (schütz, Er ist mein felS, mein schirm m>° Auf ! rr r 2 n A t st st ^4 SS, , - //As /M E NM /» M , V g<» bt. _ DeeLik/. »I. und l. Xkl. 6,. Psalm Mir Gort wir wollen führen krreg, Derselb wird uns verleiben sieg. ns Don feinden wird er uns errerreir Und sie endlich mit füssen trettrn» -Sit.tz woklbclohnte Aegenten . Treu. _ _hu, Herr l mein gcschrey erbiren, Deine obren. L ebe a uf m ein qedett^zu wir r__ Denn in angst und grossen schmerzen Ich von berzen von der welt end rüff zu dir. Herr ! mein geschrey erhören, Dei ne obren , arevr auf mein gedett zu m«r t ^r« br, i», ^ Denn in angst und grossen schmerzen Aon der welk end rüff zu der. Ich von herzen gen ^ ^ag zu lägen, Lu erstreckung seiner zeit, Du wirft ihm sein leben spgren, Lu viel jähren -ja auch dir in ewiqkeit. ^ Eei» rerch ewiglich wird währe Vor dem Herren, fried und in sicherheit, Dein Wahrheit und gross« güte, Ihn behüte, Ihm vor dir stet» sey bereit. 7. Dann will ich dein- namenst preise Gsange« weise Rühmen nun und ewiglich, Mein gclübd , das ich zuvor«» Hab geschworen, Täglich leisten williglich. gi' rd, ><' 'en- >rh, üb ju» cl! ei» el!/ aU' in« f Auf den ich mich verlaß und stütz, Daß ich nicht «wann wank noch strauche. !. Gott ist mein heil, Sott ist mein ehr, Der mich durch sein kraft stärket lehr, Dcrhalben woll ihr ihmvertrauen ^eder sein hervor ibmauSschült, und offenbar ihm sein qemüth, Aufibn sollen wirkübnlich bauen. «.Mitmenschen aber groß und klein Ist es nichts denn lögen allein, Wenn man die Wahrheit recht will sagen; Denn sie so leicht sind und gering,! Daß sie gegen dem leichtste» ding»> werke», In der wag lauter nichts aus- schlagen frey, Verlaßt euch nicht auf bübe- Äuf unrecht, frevel, räubcrcy, Noch auf andre vergänglich fachen, (und gut, Wenn euch schon zufleußt gelt Da« herz daran nicht häng» thut, Noch eure rechnung darauf machen (wort, z. Gott hat einmal gesagt ein Das ich zum andern mal gebärt, Daß er groß sey v»n macht und stärken. L Sott! du bist gütig und fr»m, Denn du bezahlest all in summ, Nach ihrem leben, thun und Der Der f.Xlll. ez. und D ^ s;. Psalm. I'S Der L^/ki. Sz. Psalm. Heiliger Durst nach GOttce Heiligthum» In der Melodie des 17. Psalms» Gott! du bist mein Gott Wann ich zu wachen früh beginne allein, (wache, Au dir schrey ich , wann ich auf- Mein seel durch dein verlangen schwache. (tel scim. Vor durst wol möcht verschmach- Mcin flcisch nach dir, Herr! thut verlangen (matt Und ist vor dir ganz schwach und An diesem -den ort und statt, Da man kein waffer kan erlangen ». Ursach ist, da- ich wiederum , Dein macht undherrlichkettmöcht seyen. Die ich zu schauen oft that gehen In deines tcmpels beiligthum. Denn mir ist nicht so liest mein leben Als dein güt undbarmberzigkeit, Derhalben soll mein mund allzeit Wird, Herr I an dich von mir ->c< dacht. (thcn, Denn du mir »ftmal hast gcra» Mir hüls erzeigt und alle treu, Drum ich mich auch zu seyn noch freu Unter der deiner flügeln schattcw Mein seel sich allzeit an dich hält, (reisten. Und laßt sich auch von dir nie»» Dein Hand mir hüls pflegt zu bc» weisen Wider verfolqung aller Welt. Darum die wider mich thu» kriege», Mich zu vertilgen mit gewalt, Die werden untergehen bald, Und tief unter der erden ligen. st» Und zuvor alle werden preis. Mit lob u.prcis dich hoch erheben.,Und durch das schwerdt der feinb ). Nl>>> aelübd aeleist . o Hcrre! Und opse? wirb aerban Und ocS beqräbnis ehr benommen, Den fuchsen geben eine speis. l Der könia aber in dem HerreN l Ob diesem sieg wird frölich seyn, l Sich werden rühmen allgemein l Welche bey Gottes namen schwö» ren. /.Den den,dicaller falschbcit voll, Umgeben nur mit eitel lüqen, Damit sie sich hoch rühmen mögen Das maul geschweige werden sol. Dieweil auch da» artzrtt der frommen, »t zjion d» geschlwt gioß ehre, Da dir arlich^ aelrist 0 Herre Da man dich rüffrl all, Und ovfer wDaß sie erdenken falsche list, Aer mir aus grimmigem gemüth,2hr sinn auf trua gerichtet ist, wirr stets,den er darauf thutgeben,Subtile scharffe ränk zu finden, Eracht nach dem leben. ». Verbirg mich vor den bösem schaarcn Sind sie geschwinde 7 . Gott aber, dem die räch gebühret , Vor denen die mir gram und seind Eh man sich deß bersiht rn m, and nur auf args befiissen sind ^Sie schiessen wird mit seinem vfcrk Dor den, dern ich mrch muß be fahren, Daß bald die wund klar werd ge- spühret Ehu mich bewahren. (nen^Da sie gerühret. . Z. Sie haben zungen, dir sie we-Durch ihre jungen sie sich klag- Gleichwie ein schwerdt geschärft jummord, Die vfcil sie künstlich ihre wart, Andre lcut darmil zu verletzen, Wüsten zu setzen, s. DaS thun sie heimlich und verborgen Wider den , der unschuldig ist , Plötzlich sie ihre pfcil mit list Abschüssen, daß sie ihn ecworgen, Sind ohne sorgen. 5. Sie sind auf bubenstuck gestis- sei,, Aühmcn auch noch hoch ihre tstck, Daß sie mir wällen legen strick. Und sprechen frey : Wer soll das wüsten, lich, Selbst werden bringen m Unfall, LS werden die es sehen all Ob solchem fall schwer und un« träglich, Zittern unsäglich. ?. In furchten werden alle stehen, Verkündigen die wunderthat, Die Gott mächtig bewiesen hat. Und seine werk, wan sie dassehen, Dabey verstehen, eo. Doch der gerecht wird tröst bekommen, Daß er hat «inen starken Sott, Dem er maa trauen in der noth. Und die gutherzigen und fromm, Gott werden rühmen. Segen - stressendes Lrünnlei» GVttes. ufIion dir aeichichr groß ehre, Da man dich rüstet an , Da dir gelübd qeleist, o Herre! Und opfer wird gethan. Drcwnl auch das gebett der frommen Bon dir da wird erhöre. ^ ufZjon dir geschjcht groß ehre. Da mau dich ruffct än , ^_ Da dir gelübd geleist, 0 Herre! Und opfer w ird gethan. Dieweil auch das geben der frommen Don dir da wird ervö«, 66. Psalm. Der Druni weidru dapl ' zu-dlr kommen, D>e leut von allem orc. Drum werde» dayin zu dir kommen, Die lent von allem orc. Die bosheit über mich bekomen Gar bar die überhand, Du aber hast hinweg genommen All unser sünd und schände Auch die das meer geleichermaa»« In sich beschlossen hält. Durch deine krafl, die unalll' drücklich Wohl dem,den du dir hast erlesen Herr I du mit schwerem last Daß er in deinem bans, Best, ständig, und ganz »live? In dein Vorhäfen sey mit" Wesen, rücklich Und da qeh ein und aus. Die berg yesetzct hast. z. Die guter deine-hau« und gäbeDas meer mit seiner welle» Des heilgrn tempekS dein, brausen Wir überflüßig werden haben Und der» theilhaftig seyn. Nach deiner gut ganz wunde» .bare, S Gott.' du höchster Hort! In einem nun du stillst, Der Heiden wüten, toben brause» Du dämpfest, wann du wilst. Die leut in grossen furchte» stehen L-'bör uns, daß nnS widersahre.Auf erden überall, Lin gnädige antwort. Wann sie dein wunderzcichrn seh« 4. Auf dich sich alle lenk verlassenDie groß sind und ohn zahl. An fernem ort der welk, - 6. D» machest frölich was da lebet Der k-Xr^k. so. Psalm, auchiet dem Herren all auf erde, Lobsinger rbm mit reichem schall, Daß leiues na-wnS ehre wc'de , Gcrübnict beri lich üpcraii :-,'8u Gott svrecht «lw.''Deine werke Sehr trriikch und erschiedklich sind, Don wegen deiner mgcht u- stärke Dir heucdien werden deine feind. auchzcr dem Herren all auf erde - kobsinget ihm mit reichem schall, Daß seine« namenS ebre werde '-.Gnübmct brrrlich.»drrE7 Zu Gott sprecht aiw : Deine werke ..-Sebr tirfiich und ersn^ecklich sind , DMw«gou>--lner machtti-stärkr Dir heuchle« werden deine feind. Dein Der L ««. Psalm. Irr D um werde,> da i» z» dir isminen, Die leu'.vrn altem orr. Dtum werden dabin zu di kommen , Dir leut von allem vrt. mit der sonnensaicm, !M:l antern überhäuft» > »u abends was da ichwcvr und Dv- den fußstapsen dem dir war- debct eich vttt den qestirncn sein. 'Nur eitel fette« treust' Und vu besuchst mit deinem fege, Die wob' ung in den wüstmeye» Das trockne dürre land , Dncffen für fetigkeit, Befrucht! >st es mit f'vchtbarm Die bcra und büqei sich erfreuen reqen Durch ihre fruchtbarkeit. "ibst rrichtbmn allerhand. 9 . Alsdann man widerum steht t Das wasser auchm deinen brün- qchen Aericigt zu keiner zeit, ncn Die beerben aus dem selb , Daß allerley frucht wachsen tönen Die auen so voll kornrS stehen Aus dem land weit und breit. Erfreuen alle welt. Die furchen kränkcstdu derglei- Die felder auch mitibren gaben Das pstugfclö feuchtjqstdu. (chemDou mancherley geireyd Alt regen du es thust durchweicheiSinaen, und gleich ein Wollust vegncst die saat da«u. - baden * Das iahr dukrinst und zierest Und sonderliche frcud. ^herrl ich_ I __ Herrliche» Schauspiel der Wunder > Werke GVttc« ,3 auchzct dem H^En ^ill auf e,de- ^Trrübmet herrlich überall : ^^Wdtt sprecht also : Deine werke ^el^ Nestich "»d e-sch-ecklich stnd , Donwemn deiner n,a '. , u stärke Dir bcuchlcn wenden deine feind» ^dsinqc' ihm mit rci' em schall Daß seines nchnenS cbrr werde Hyn wegen deiner maet.>t u stärke Dir heuchle» werden deine feind. r. Dein ir» Der es. Psalm. 2. Dein maiestLt in, himel droben Werd angebet! auf ganzer erd, Und deines namens ebr mit loben Durch Psalmen hoch gerühmet wetd. (anmerkem Kommt her / undthutmitsteiS Betrachtet doch und nehmet wahr/ Wie Tort sey in den seinen werken Gegen den menschen wunderbar, z. Das meer er trocknet, und den flüss.n, Nahm er das Wasser/ daß die lcut Will ich verbrennen lan vor da- r> Kommt her, damit ich euch zähle, (habt, Die ihr Gott recht vor äuge» Mit was für gütern Gott m«>» seele , Begnadet hat und hoch begabt. Wann ich zu ihm euff mir Sei« munde / Alsbald darauf erhört er mich! Dann lob ich ilm von Herzens' gründe Dadurch gierigen mit trocknen:.Mräiei»« znnq vor mLnniglich fussen , ^ Wenn ich was bölesj, zuvorc» Das uns denn überaus nsreut. meinem herzen hätt gedacht, Sein regrmrntthut ewl^iväbre'Sv bätt der Herr gestopft die »i», eiikci iirif all? ^ Sein aug auf alle voller ircht / Der widrrletzig wird dem Herren, Derselb wird sich erhöhen nicht. 4. Ihr Völker! lobt Gort unsern Herren, Und preiset ihn aus erden all, Damit sein »ame hoch von ehren In aller weit durch euch erschall. Den» er ist, der uns unser leben Bewahrt durch ferne gütigkcit, Tr setzt auch unsre süß fein eben Daß keiner strauch oder geleit. Denn du hast uns, Herr! ab ler Massen Nun wohlversuchetund probiert, Gleichwie das silberdurchqelassen Durchs feuer feingelüntertwird Du hast uns armen und elenden Gegeben in die strick der feind , Du hast gestatt', Laß uns dielende Sehr hart gebunden worden sind ü. Man ist uns auf den köpf seinen , Wie man den kameeltbreren thut, Wir sind in wasscrSnoth gewesen, Und gangen durch des feuerSglut. Du aber hastunS raus gcfübrct Und uns erquickt, derhglben mir Zu gehen in dein Haus gebühret. Mein brandovftrzu thun vor dir. 7. Nemlicb, daß dirhanzugesaget Die meine lipprn durch gctddd Mein mund gelobt,da ich geplaget Geängstigt war, und sehr betrübt Ich will dir zu eim opfer geben, Diel schön« groß und fette thicr Bock. Widder und linder darneben, ohre». Und meiner bitt gar nicht geacbt- Gott aber, (die Wahrheit zust' gen,) Hat meiner bitt gegeben statt,, Und daß er baS verstund mei» klagen, Mir fleiS er mich gehöret hat. 12. Groß lob und dank ich Von th» sagen, Für seine grosse gkitigktit , Der mir mein bitt nicht abg<' schlagen, Und hat erzeigt barmherzigkeit. Der «7. Psalm. Angeruffener Gegen Gottes. In der Melodie de< zz. PsalmS. /«.»ottsegne uns durch seine güte, M Sich qnädiq gegen un« erzeig, Vor allem übel uns behüte, Sein aittlik klar er zu uns neig.' Auf daß hie auf erden Allen leuten werden Deine weg geweiSt: Darzu auch die Heiden Deß werden bescheiden, Daß du ihr heil seyst. , Dann sollen dich die voller preisen, Preisen sie sollen dick , 0 Herr l Troß ehr sie sollen dir beweisen, Die Heiden sich auch freuen sehr- Denn du der gerechte Aller le»t gelchlechle Nach gerechtigkeit .. ^ Richtest Deel.Xftkk. 67. Psalm. dir. >N' lbt/ gc» ici» >t. »ca ch- icb. rc» l'k- die St. ist' ei» ott it. es. r-t. te, 'S, er Achtest und regierest, Und der Herden führest 3n sicherm geleit. ^ i'Die vdller der dank sollen sagest Herr Gott! sie sollen preisen dich, Die cideihrefruchr soll tragen Uns segne Gott genädiglich! «eine gnad ausschütte, Und durch seine gute, Ung de„ stgril geb t «vr jhni als dem Herren, Aoch von macht und ehren, Die ganze erde beb irz svaß er endlich durch fruchtbar, keil Ihr Haus mit lindern mehret, Und die gefangenen lok macht, Laßt die abtrünnigen verschmacht In dürrem land versperret- 4. Da du deines Volks lciter wurdst (fübrtst, Und es frey durch die wüsten Und vor ihm her thätst gehen, Da bebt die erd auch gleicher weis Der btmmcl tneffen thät vor schweiß, Wann du thätst zornig sehen. Gina der bera erbebte aar, Da er das antlitz Gorres klar GottS Israel thät schauen, Du bist der Gott, der sein rrbgut Der L^Nll/ür. psirlm. Ehristf Erhöhung, der Ge rechten Freud. örr Melodie des Z 6 . PsalmÄ.i^xfeuchlenund erquicken tyus, ktolt mach sich auf mit scrner^Mrt regen und mir thauen gwail , j;. Solch erbgut du erquickst und Io wird man seine ftind als halst stärkst, . -ein frld sehen zrebcn, ,So oft du eS -eschwacht vermerkst, Und seine Hass« all zerstreut, sttlicnnkl als erschrokne lcut, Vor seinen äugen fliehen. 8st nickt er sie wird machen auch. Daß sie verschwind» wie ein rauch Mit dem was sie beginnen, Und wie ein wachs von feuersglut Don stunden an zerschmelzen thut, Vw Golts zeiicvt zerrünnc». i Dann werden die gerechten allj ou seines namens lob mir schall «anz frölich vor Gott singen, Und darum daß die ihren ftind Mo schändlich geflohen sind , Mir q-ossen freuden springen. Singt nun dem Herren lobesam Iki» heiliger und werther namj «elobt werd und geprciset, , Der fein sanft auf den wölkest - Des uamen ewig werd geehrt, Ewiger Gott er heisset. ^Dtum fteut euch vor ihm allge Nicin, Er will der würfen Vater seyn. Er pflegt ihr und verschonet , Er richtet in der Wittwen noth, Er ist der grosse stark, Gott, Dtt sein heil'arhum bewohnet. , Den einsamen er gnad verleiht a wohnen deine beeiden. Den armen du ihr guter mehrst, Und alle nothdurft ihn beschehrst Daß sie erhalten werde». Herr Gottl du hast durch deine güt Erweckt der junqftäulein gemüth Au sagen von den dingen Daß man sie, da der ftind zog ab, Und ihr Heer die flucht eilends gab Also bat hören singen : L> Die köuig groß mit ihrem Heer Mit grossen schänden und unehr Flüchtig han weggeeilet, lind die geblieben sind zu Haus, Die han den raub gedeutet aus, Und ihr gut ausgetheilet. So man euch schon thät alles leid Dil schwach und groß verdrieß. lichkeit , Und ibr sebr tribulieret Unter den kesseln lige» mußt, Und würdet gar davon berußt, Besudelt und beschmieret: 7.Doch würd! ihr werden,mir das glaub, Gleichwie ein flüzcl einer Daub, Der wie ein stlber schimmert. Und ihr gcfiedrr, das man ftlt, Ver- 1»4 Der k.XP'Nk. sr. vsalm. Dergleichen einem rochen qold , Hübsch in den lüften glimmert. Da Gott die königc durch kcieg Dezwang und durch herrlichcnsieg Einen triumv bestellet, Da würd da- land s» weiß und schon (Sal'mon Wie schnee, der auf dem bcrg Herab vom hiimnel fället. 8 . Der berq d »6 Herren lobesan, Das ist der fruchtbar bera Basan, Der durch die wölken dring«, Ihr andre berg: wickomtcSdoch Daß ihr wieder den bcrg so hoch Aufhüpfet und aufspringet ? Denn Gott den bcrg hat auSrr- wehlt, Zu wohnen ihm daselbst gefällt Vor andern orten allen: Er wohnet auch allda bereit Ihm an dem ort in ewigkeit Zu bleiben thut gefallen. 9- Die lieben enge! allzumal Und GotteS dicuer ohne zahl/» Die sind sein himmlisch Heere, Der Herr ist unter ib'n allda, Wie etwann auf den, bcrg Gina In Heiligkeit und ehre. O Gott! du kist gestiegen hoch. Du hast gebracht unter dein loch All deine feind gewaltig, Du hast bekommen eine beut, Und ausgetheilt unter die leut Durch deine güt vilfaltig, 10. Du hast vertilget deine feind, Daß du unter die deinen freuod Zu bleiben machest Hütten. Gelobt sey Sott in ewigkeit, Der u nS durch seine gütigkeit , Henädig thut behüten. Sott unser rechter Helfer ist, D« uns bepstehr tu aller frist, Und hilft uns menschen allen, Er ist der ewig starke Sott, DeideS das leben und der tod Steht in seinem gefalle», n. Das ist Gott, der zuzorn be« wegt, Den feinden ihre köpf zerschlägt, Ih'n harte streich thut geben, Und sie auf den haar. scheite! schmeißt, Bey den sich keine büß beweist, Und die in fünden leben. Sott spricht - Lins ist, daSi« thun soll, . Daß ich mein Volk herwiedcr Aus dem Basaner lande , Ich will sie wieder holen her, Und bringen aus dem ticlfcn nie" Durch meine starke Hände, ra. Auf daß du magst in ihre!» blut, Wann man sie also schlachten tM Die deine füsse waschen Also daß auch das blut die bum/ Der fe„id,dic todt oder verwund!/ Und ihres hauvtS , aufnaschen. Mein Gott! mein könig! M mein Hort (oid Der du wohnst an dem hcil-e» Dein gang hat man gesehen: Die singer giengcn erstlich vor, Darnach sah man derspilleut chdl Icin nach einander» gehen, ez. Mitten gicng der jungfraue» Haus, Die aufdcn paucken schlugen auf/ Und sungrn allgemeine: Ihr! die ihr wie aus einer quell Geboren scyr von Istael, Lobt Gott vor der gemeinde. ES war allda auch unter ihn Der jung »nd kleine Bemannn / Der war der obcrst Hcrrc, Die f' rsten von Iuda mit ihm , Such Zabulon und Mphthalini/ Und andre fürstcn mehre, i-. Israel! das ist Gottes macht- Daß du hast dise dinq verbracht/ Gott geb uns ferner stärke, Das was du hast gefangen an, Und discr falls an unS gethan, Vollends bringst in das werke Zu solchem send uuS deine gna» AuS dem lempel der heilgco ftadkr Die könig mit gescheuten Dir dann bezeigen werden ehr/ Zerstreu der spießen- trägern- hesk Die nur auf krieg gedenken, r;.Vertilg die rott der ochsen gar/ Ausrott der starken kälbernschaak/ Die dir, Herr! widerstreben: All die aufrührer unterdrück, Damit man sich nur vor dir bück/ Und dir tridut thu -eben. Der LI/L Psalm. -ick h«l nc-- >rci» huß ind, noß ün> 0lß ge» tz«l ue» >uf/ »ell >n in/ / M/ Lt> bt/ iad dk.' >r/ eel at/ ak/ ck/ Nun singt Gott' einen lob gelang, sjftr im Himmel von ansang, 4-en cx vorlängst gemacher / Aa er sein grosse macht bewährt/ Aann er so mit dem donner fährt/ ^>ß alles p.aßlund krachet. Dr„m rühmet sein allmächtigkcil ^eß nmiessat Mid Herrlichkeit Israel erscheinet/ ?eß macht auch in dem firmament Aber den wölken wird erkennt / ^aß die niemand verneinet. ^7- OGort dn bist sehr wunderbar ^n deinem hciligtbum fürwahr: ^ott Israel verleibet «einem vvlk stärk und mannlich- ^krir / ^arum wird er zu aller zeit Von uns gcbencdcyet. .Die forsten aus Lgvptenland , Ob ich schon nieiuand etwas hab ?le mohren eilends ihre band I entwandt, Lu Gott werden aufheben. Doch muß ich eS bezahlen und ^vr furstcnthum und königreichlj erstatten/ (unbekannt, «bsmqt dem Herren allzuglcich/Wemthorherttstder-Herr! nicht Psalm. Hiessiä wehmüthige Leidens Rlage. In der Melodie des ;i. Psalms err Gott! hilf mir, und gua dig mich bewahr, Das wasser bis an meine seel thut gehen , (thu stehen Aeff ick in dem grundlosen schlam Zarinnen ich bin schier versunken gar. (Wasserflut, ^lieber mich schlagt zusainm die Mein hals mir heischer wird von ^ sickem russcn (gehen thut, Auch mein acsickt mir ganz vcr- Wcil ici, ansder» hülsschauen thu Und hassen. *> Ick h-b mehr fcind denn auf Mcim scheite! haar, - *)>e mich unschuldig und vbn ur. fach hassen. (die Masse», und meine seind sind stark zcher Und wollen mich vertilgen ganz und gar. rrk Der LLr p. 69. und L 70. psirsin. Damit mich Nicht verschling der meereS schlund, (loch schliesst. Und über mich die grub das mund 7. Herr Gott! wie köstlich ist dein gürigkcit, (begehre. Darum hör an, was ich von dir Mit deinem angesicht dich zu mir kehre, (rrakeil/ Und last mich sehen dein barmher Verbirg, Herr! nicht dein gü tig angesicht, (stigtsehre, Vor deinem knecht ich werdgeäng Vernimm mein Wort, Herr! und verzeuh ja nicht, (gewähre. Und meiner bitt mich goäbiglich 8. Zu meiner armen seelen dich, Herr! neig, (meinlebe», In dieser noth errett mir, Herr! Don wegen dcrn die mirso wider streben, (erzeig'. Erlös mich,Her.'I und deine macht Du wcißstwohl/waS sie mir sü» schwach gethan, (geschehen, Und was für Hohn von ihn mir sey Vor dir mein fcind sich nicht ver> bergen kan, (stehen. DU meine feind vor deinen äugen 9. Die schwachheit groß zerknirschet mir mein herz, (und frage Bekümmert ist mein sccl ich wart Ob jemand sey, der mich in Nöthen klage, (schmerz Und ob jemand zu herzen geh mein Es ist da aber kein mensch überall , (bedenken. Der mein elend mitleidig thu Sie geben mir zu essen bittre galt, In grossem durst sie mich mit estig tränken. ( ihrer speis 10. Gott geb nun, daß ihr tisch mit Damit sie dran erworgcn und er sticken, (stucken 'Ihn werden muß zuwider uud zu Und in dem grimm dcins zorues ß< «rgreiffe, (zerschleißt' Ihr Wohnung ihn zerstör und Daß zu bewohnen da mehr diel« kein Haus. (man»' Denn sie verfolgen heftig jeder' Zumal die du zuvor, Herr! hak geschlagen, (gethall' Und wcü du jemand hast ein strci« Von seinem schmerzen sie srol»' kend sagen. , (garzusamMi Häuff ihre fund und boSheil Daß sie nicht werden zu genad genommen, (roiiimea- Laß sie nicht in das buchdeS leben» Daß mit den fromme» werd ev zählt ihr »am. (elend bin' Weil ich jctzundec arm und So wallst du mich an sichern ok> erhebe», (und sinn- Vvu dir zu singe» ist mein Hess Und mit danksagung dir groß lod zugeben. i vtelinchr« lZ.Und das wirdGottacfäUig sey" Denn ein jung öchslein mit hör- ncrn und klauen, (schauen, Die elenden, die diS an werde» Die werden sich vouheezcn freue» sehr. (sried gestellt, Der» herz auch werden wird z» Die Gou den Herren suchen nist I verlangen, . (am »er weit, Denn Gott erhört den ärmste» Dcrachr die seinen »ichc,die da gc« fangen. (daSmeer! '4-Himel und erd! lobSott! darz» Ultd was darinnen schwimmt,.e> will erretten, (städtt» Den brrg Zion.und Iudamikd»» Aufbauen, zu bewohnen immer« mehr. (knecht, Die ort besitzen werden s«i»< Dieselben erben wird ihr stamm Ihr fncd zu einem anfloßgleicher und saamen,. (schlecht, weis. ( ihr gesicht.jBewohnei, und in» haben ihr g<« Ach! daß ihn werd verdunkeitlUnd alle die da lieben seinen na« Daß sie darmit kein stick mehe mö- nie,,. gen sehen, (gerjcht Brich ihn die leuden, daß sie auf- lkiid steiffnicht mögen stehen oder gehen. Der 70. Psalm. Heil liebender Freud in G»k« tes Eil»Hülf. In 5 er Melodie des 17. Psalms- n.Deinungcnad gen? über sie all s»err Gott! komm mir zurret« aus, i-V tungbald, Auf r -7 Der L Hk. 7». Psalm. Auf dir thur all mein Hoffnung 4. Da ich aus muterlcib war ^ukhcn (sehen kommen, ^um faß mich eilends dein hüls? Nidcr all meiner fein» acwalt. Die mir trachten »ach leid und leben Mein Hoffnung ganz und ga. Auf dich gesctzet war, AuSmuterleib du mich qenomen Drum ich dein lob und ehre q>i.^ ^ ^ Drum «a> oein wo uns eh! E laß werden zu schaud und spot Zu rühmen stets beqehre. und dre sich freuen meine, noth,Man kielt mich gleich den -M schänden sie die flucht laß gc^ Wunderdingen, , Gleichwol hat ich geeicht, '.Äch, daß ich fliehe» seh mit Hohn Auf dich mein zuvcrsicht, Nn^ vermaledeyen , Zib mir in meinen mund zusingen und konisch, ohe: ohc: schreyen, ^in schöne taaewcise, «chamrolh ,ey ihr vcrdlcillec.Z„ deinem lob und preise. (spsiU^ch!6, In diesen mein«» alten tagen, Daß die m dir m«t trcudcnHn meiner schwackhcit groß, Aon den bey dir wird hüls ge-^ H„r> mich nicht verstoß, n^Ht, jDu ivollst mir nicht dein hülsvcr. und die zu dir han ,hr zuflucht, j , «ott sey gelobet! allzeit finge». ^ nunmehr kein stärke 3 -Herr Gott! ,ch bin arm und,z» mir find oder merke. Dr«." mich errett diese, fristeD«'» m.ine feind und wider- Denn du allein mein Helfer bistc Drmn säum dich nicht, hilf mir behend. Der 71. Psalm 2 ung.ruid Alter starke Zu> ^ verficht zu Gott. -SN der Melodie des ;r. PsalmS< dluf dich ich all mein Hoffnung ^ fitz-, K-wahr mich , lieber Herr! Avr ewiger unehr, «litt mich, baß mich niemand ^verletze. Kurch dcjnc grosse gute Ar übel mich behüte. Neig her dein ohr, thu mich -bewahren, mein zuflucht, mein Hort, Au hast gnedl ein wart, 5v ^ ^ erretten aus gefahren niein helffensteine, -aern veste bürg allcinc. . .'"ich aus der Hand der ».Sorrivsen Ar des Hand mich erkalt, Tkn, > ^'braucht gemalt, parken, Die kosen hcimclich , Und reden wider mich, Und die so auf mein fiel thun warten Ganz unverschuldtcr fachen Ein bund wieder mich machen. 8. Sie sprechen: Ietz soll man ihn fangen, Gott thut ihm kein beystand, Sonst hilft ihm auch niemand. Nach deiner hülfthut mich ver- lanqcn, Von mir dich nicht wegkehre, Komm mir zu hüls, v Herr«! 9. Bring die in spott, die mei. nem leben Ganz fleißig trachten nach , Beschütt mit Hohn und schwach. Die so auf mein „nalück steiS gebe Ich ab»r will Sets harren , Und deines lobs nickt sparen. . 10. ES soll verkündigen mem munde Deine aerecbtiakeit, Und «rosse aütiakeit, <-tch will dein w obltbat alle stunde Rühmen, und nickt verpestn. S-a,. «'"räumt gewair, Isthmen, un» Au?mich -rlifin rMicwokl die nicht zu ;ah»-" l Dn^^^öu ich, Herr! harren!,!. Ich will in< Herren kraft u »innen jungen jähren. » r'ctii a'hcn, ^ is8 Der LIlüllk. 7». und L^üklkk. 71. Psalm. Und seine grosse macht Ällzcik babcn in acht, Äufdcr» qerechtigkeir nur sehen, Deiner gut nicht vergessen Die nicht ist auszumcffrn. «r. Von jugenü aufhast mich ge lehret Dein wundenhaten hoch, Die ich verkündig noch , Drum so sich nun mem aicer meh> rcl, Und mir das haar tbutgiauen Laß mich dein h ,lf noch schauen rz. Bis ich die stärk deins acms mir loben , Erzählt hab aller well Und kindSkuiderii vermcldt )rin q'rechliakeie ist hoch e.hoben Ich will d> aur de. darren spiele" O Gort du alle. höchster l Iftacls heil und »öfter. 17. Es sollen nieine lippen lobe» Dein macht und Herrlichkeit Mit aller frölichkeit , . Mein secl Herr! qeqen dir erhob' Die du erhältst bev leben Mit qrang dir lob soll »eben l«. Es soll mein zung ohn untek' lassen Vo> deiner gütiakeit Zu stnqe» seyn bereit, Denn du haft diese hm' Nach aller billigkeit. r. Da» voll wird aufden berge" sehen, Des friedcnS fruchlbarkeit Und auf den Hügeln bochaufgehc" keucht der gcrechtiakcit- Er wird den armen und elende" Halten gut schirm und schütz, Und all gewalt von ihn abwrnde" Der l.D D/«l. 7z. Psalm. >!ork sich Mild und geneigt urwaur Seinem Volk Is a>l erzeigt Ja cule» sie d :>auf arstiffru 8 ürwah, l Gore s,cn inild u>>0 acnei't Seinem volk Israel erzeigt, Ja allen die darauf gcstisseu- Daß Der C Il D l l. 7-. Psalm. Die du in deinen w rken ivsrgesagte Herrlichkeit de« Gewaltig gibst zu merken. > eie,chs Christi q. Wer kan dir doch verglichen Inder MclodcydeS 6 ;. Psalms wöllst deine gcricht, Herr- Der LXXlkk. 75. Psalm. »r. Dämpfen der lLstrer trutz. Dich werden alle menschen ehre lind dir gehorsam seyn , Alljcjt weil sonn und mond wird währen Mit ihrem klaren schein. Er wird rab fallen wie ein regen A"f abgemähet selb , Wie tropfen die zu fallen pflegen Auf dürre ort der weit. Eük die gerechten haben werde Iie werden blühen schon, Es wird seyn guter fried auf erde lang stehn wird der mond. Von einem meer wird er regieren Ais zu dem andern meer, Aon deS LuphratS ström und re- . vieren »u der well end, ein Herr. 5- Sich werden vor ihm bücken .Müssen Die aus der wüsten weit, Die feind werden dre erde küssen Mit ehrerbietigkeit. ^>er insuln känrq groß in sumcn Die kinig an »ein meer, , Auch die Araber werden komm , -ödn, gsschenk thun und groß ehr ^-Demüthig ihn anbetteu werden Lw andern könia all , Au vvlk ihm dienen wird aufcrden thun einen fußfall. Und ihn behüten fein. Er wird sie vor gemalt bewahren Vor trug sie ha» in Hut, Kein leid ihn lassen widerfahren , Den» er werth halt ihr blut. v. Leben wird er, man wird «hm geben Köstlich arabisch qold , Gewünscht ihm werden wird daneben Daß ihn Gott segnen woll. Die bcrg getreydS viel werden geben , Also daß jedermann (beben Daselbst die frucht wird sehen Wie bäum auf dem Man. Die in den städten wird man sehen Hübsch grünen gleicher maß, Wie man sitzt j» den anen stehen Das schöne grüne gras. Die etzr der könig« lobesame In ewiakeit wird krön, Ausbreiten wird man feinen name Weil die sonn hat den schein i«. All nationen hie auf erden Bev diesem könig fromm Sich selber sel,g rühmen werden, Und ihn segnen darum. Die beiden ihn auch werden preisen, «Gelobt sey G»tt der Herr,' Denn er den armen wirb erretten, Der grosse wunder thut beweisen, Ar ihn nur rüstet an , «Gott Israels sey etzr Den elenden wird er vertrettrn , i-.Sein name werd zu alle» zeitr Dem »jemand helfen kan. Gepreisr, sei» lob vermeldt, ^Des dürftigen er sich erbarmen Aud ihm wird anädlg seyn , Annehme» will er sich des armen, Sein Herrlichkeit sich auS thut breiten Durch die ganz weite welk Welt Freud übertreffender Trost Israel». .D ürwabr l'Goil sich nuld und geneigt, Ja allen die darauf geftissc», . ürwabr! Gort sich mild und qcneigr «nncm Volk Israel erj«igt, Ja allen die da>«us stützen, 2 Laß rzo Der L XD ll/. 7z Psalm. MDMWWIWWMZMMMZM Daß sie huben ein rein gewi ssen, 8 ^— Girichwol ich schirr gestrauchet hät, Undbald gethan ein bösen tiitt. Mein f»s schon unter wie qelitl/ Daß ich auch schier umfallen that. Daß sie haben ein rein gewissen Gleichwol ich schier gestrauchet bät _ Und bald acthan ein bösen triu, Mein fus schon unter mi> gelilt! Daß lch auch schier umfallen that. Denn es mich auf die leut ver» droß, «Sey welchen die thorheit so groß, Wann ich d«S mußt vor äugen sehen, /den Daß den gottlosen wohl thäk ge- DeStodS gewahr sie nicht anficht, Krankheiten sie empfinden nicht, Stark,frisch, gesund sie immerdar Kein noth sie haben ganz und gar. Sie haben nicht wie andre leut vlnstoß und Widerwärtigkeit, Und wenn schon Gott thut andre strafen, schaffen So gibt eS ihm doch nichts zu Gewaltig durch die weltthutgt hen. Drum fallen fromme leut dab" Und kommen fast auch aufden sin» Weil man ihn, darmit mann' kränkt , (schenkt' Dom bittern Wasser wohl ei»' ü. Sie sprechen frey: Waö mey»' ihr doch , shoci»! Daß Gott der Herr vom bimnw Herab auf alle ding thut sehen, Und ihm die laß zu herzen geh»»' Schaut dieses sind gottlose leut. Doch seht ihr gleichwohl daßeSib? Gehet nach ihrem wünsch und fi» Darum wie ein kett ihr Hochmuth» reichtbum und glückseligkeil- Um ibren hals umgeben thut Bekleidt sie sind glercher gestalt Mit krutz, mit frefel und gewalt, 4. Ihr auq ihn paust für fettiqkeit Und vor dem fopfherauffen leit: Ihn ist oft grösser gluck bcschehret Denn auch ihr herz wünscht undl Soll es mir denn nicht hülflih>" weis. (komm stn" s. Ich dacht ihm nach bis daß ich a in In GottS geheim und heiltgtbum »kl- Da ich recht endlich thit vernehme e>"l Das end das die gottlosen nehme: E Und letztlich also viel befand, o»! Daß du sie stürzst mit einen, wort nm Und seyst sie aufeinschlipfrig ort, en < Und sie dann gehenlaßstzu gründ. »»> >v. AlSdan sich wundert jederman eu» Daß es mit ihn so bald gethan, »b? Daß sie zu boden müssen gehen, st" Und dann zuletzt mit schand beste» ew hen. (Pracht und schein, W -Du machst ihrS reichStbumS su einem träum der in der nackt el"' Auiem vorkamt wann er erwacht, „ar So ist c« ein gcplcrr allein. :n> »i. Also war daS mein grösser ist' ^,'chmerz, ag« getrübte mir auch gar mein herz, , Und stach mich heimlich in den ist Nieren, agd -Sch ließ mich aber gar verführen edd Ein grosser thor und narr ich ikB war, (zwar, e, Der von den dingen nichts wußt sich Und der zurechnen war vor dir Gleichwie rin unvcrnunftia tbier , Doch ich bey dir bleibiinerdar ack Wie sehr ich schon verfolget war, Denn du halfst mir mit dein« rechten, (fechten. Was unglück mich auch thät an- Du leitest mich durch deinen rath, (bahn Und führtest mich auf recht« Nahmst mich darnach zu ehren an Gabst mir, dran mich begnüget satt. r;. Im Himmel droben du allein, Und sonst niemand mein Gott soll sehn, Ich hab niemand aufganzer erde. Der neben dir geehrt möcht werden. Wenn mir mein fleisch und herß verschmacht, So bist du doch mein- Herzens tröst, Kein ande- theil ist mir bewußt. Drauf ich mein Hoffnung vester macht. 14. Denn cha«, wer sich von dir abwendt Derselb ve Liebt und nimmt sei» end, Du pflcaest die all umzubringen, D" sick an andre götter hängen. D'um i h mich halten will an dick, . Und achten für das allerbest , Daß ick aus sich trau hart undvest Und deinr werk rühm würdialich» 2 r Der Der 74. Psalm» --— ' ^ arum vcrstofist du >,»S, v Herr! sg gar? W ' Warum bist du so lang auf uns ergrimmel". M2-M- Daß auch dein zo,n gleichwie ein fcuer glimmrl , Ue ber d ein becrd und deiner fcliästcm schaar? ik».8L^ 26 «.um vcrstoßst du uuü, 0 Herr! so aär? Warum bist du so lang aus uns erglimmet ? ^ Da ß au ch dein zo r» gln cynue ein fnierglmi mn_ Ueber dein httrd^und^dcmer schäflc,» schaar r ». Denk an dein Volk, langer seist, (den- Erkauffct undcrlKsetvomverdcr- Und dirzum theil gemachthastmrd zum erben, (ist. Denk an Zion, da deine Wohnung z.Wach auf,du starker Gott.' und endlich konim, (losen, Vertilg und rott aus alle die qott> Die freventlich mit ihre bundsge nossen (ligthum. Gewalt geübt ha» an denn Hess 4. Da man zuvor dein lob zu singe pflegt, ( gräßlich schreyet, Daselbst man jetzund brüllt und "Eie hau des ort«, das dir zur ehr geweyhet, (steckt Zu ein, triumph ihr panier aufge Aus deinen tempel sie auch mit - gewalt Gestigen sind, denselben einzurejsse Ihr äxt man hell sichtglinzern und qeleisscn, ( ncn wald Gleich als wann man umhauet ei> st. Der tempel, der zuvor gezie-et war (schauen Won täselwerk, schön lulln, an zu Der wird mir beilen jeßund uinge bauen daß du vor Die Wohnung deines namens werth und thruer (von grün» Keschleiffet und ganz umgekehrt 8. Wohlan! sjebey sich sagen tr»' tziglrch, (Heeren Wir woUcn sie vertilgen und vcr» Die Häuser ausgebaut zu Gölte» ehren (mcrllch- Jm land verbrennt sie haben iäm< y. Wir sehen deiner macht keilt zeichen mehr, (Propheten, Wir haben auch nun »lehr keine Noch solche leul die unSwriffagcn thäten, (wär» Wann ein aufhören zu gewartet« ic>. Wielang wiltdn, Herr Kort! das geben zu , (schmähe» ? , Daß unsre widersächcr dich st Wilt du denn ewig deinem feilst zu sehen, Daß er so dein« «amen lästern thu n. Wie kommt«!, daß du zurück zeuchst deine band, ikejN Und in den brisen deine rechte stc- Ach! daß du sie wiedrum Heraussee Decktest . (beystand. Und uns einmal hüls leistest und rr. Nun Gott mein kömg ist von alterS her, (regieret Mit äxten eingcrissen ganz 11. gar Der mich sein batgeführetlind er 7. Kie haben deinen tempel anqe >Der seine macht bar aller Welt pro« zündr, (teuer > bierct, (wär. Dein beiligthum vcrhekretMtMt'Nemlich daß er allein der Helfer »r.Du Der r. 74 . Psalm. Bcwcqlichc Fnrditt für die bedrängte Rirch. arum verstehst du uns, v Herr I so gar? ^Warum bist du so lang auf uns ergrimmet? rZ Daß au ch dein z orn alew bw ie eui frurr ql immer Ueber dein hec,d und deiner scl'äficin schaar; L-5^ aruiu vcrstoßst du uns o diü ou w Z)err! w qar auf u»ü erariuunet? ^WWWMZW zorn alticNwic ein feuer glimmet WWMP^WW Ueber bei» bccrd und deiner ichästcin schaar Du hast zertheilt durch deine ^kraft das mecr, (schniissen, Ae,„brachen hast du seine kopfzer- hast die köpf zerschlaacu den ^wallfischcn, (umher. ^>aß sie rod ligcn an dem strand '4- Du hast dieselben i» ein -b -.land . art (speise, Lsu lcuren zugeschickt zu einer g„ell und bäch du rvundcrli- . cher weise ( hart. Zwecket hast aus den steinfclscn Du haß die flöß gar lassen ^trocknen ein, ^er tag ist dein, dein ist die nacht ,, dergleichen, (muß weichen «nb daß dem liccht die finstcrnis ^°iu hast du gemacht der sonnen schein. (sckeidenhcit, Du hast auch mir grosser be- ^wüffe grauz gesetzct dem erd- ».kreise, (cher weise Sommer und Winter hastdu qlei- ^urch hjtz und kält gemacht ein unterscheid. (tracht cS nun, 57- So denk daran doch, und be- Ww sehr und gröblich dich der n s"nd. thut schmähen, tlNo n?le die lenk bt, s/»,k Die wilde» lhier so grausam nicht lan fressen, Du wollest der elenden nicht vergesse» ( seyn. Sondern der deinen eingedächtiz lg. Gedenk, Herr! an den aufge- richten bimd, (seit Dieweil die erde voller finstcrnis- Von Icute» die auf böses sind ge- fliffeu, (Hund. Bewohnet und bedrücket wird je« ro. Laß deinen knecht mit spott nicht ziehen ab. Dem armen und elenden thu verleihen Daß cr mag deinen «amen bene- dcycn, (hab. Und solchen hoch zn preisen uriach ,i. Mach dich nun auf, und führ dein fach, oHerri An diese grosse schwach und spott gedenke, Den unsinnigen leuten das nicht schenke , Die täglich dir anthmi so groß un- (übermuth. ehr. ruocrinlliv, rr.Dcrgiß nichtdern geschrey und >Die sich han feindlich wider dich wie die lcut die lauter nichts erhoben , verstehen. (thun. AM namen dein thörichtvcrachten 'r.Du «vollst dein armtö lurkel-- Denn deiner ftind wüten und heftig toben , Je mehr und mehr gen Himmel -eigen thut» Dev 1,4 Der 7;. LXXN.76. u. 77. Psalm. Der 7?. Psalm. osr^;«; -V--- L) Herr Gott ! wir lobe!, dich Lob lcy dir Herr No besan s^ Besser zu nnS „ober sich, . Den,, die weil betn hcil' qer »am ,_ Darum wir der wunder dein, Dankbar willen eindenk seyn. ä) Herr Bort', wir loben dich , Lob sey dir, Herr ! lobesam^. Denn dieweil dein heil'aer nani, MMWMWWWMZZ Besser zu uns nabek sich, Darum wir der wunder dein, Wann es zeit wird seyn einmal, Alsdann ich recht richten werd, Und obschon der arund der erd Solt eingehen allzumal, Doch will ich wicdrum aufs best, Seine säulen seyen vcst. z. Ich gab den lhorcn ein lehr. Laßt von euer lhorheit ab, Dankbar willen eindenk seyn. Die gottlosen ich auch hab Ost ermähnt: Pocht nicht so sehr,. Werst die Hörner nicht so hoch, ' Redet nicht so troaig doch. q Denn groß macht und grosse ehe Wird nicht von dem oft gebracht, Noch von west und Mitternacht, Oder aus der wüsten her. Der 76. Psalm. Feind » schreckende Riechen . Schutzwehr. In der Melodie des zo. Psalms. /vrott ist in Iuda wohl bekannt, Und seines namens Herrlichkeit Im Israelitischen land Erschallen ist sehr weit und breit, In Salem ist sein bütl so schone, Und seine Wohnung in Iivnc. ,. An diesen orten man sein sieht, Wie er durchsein qrvs,Wichtigkeit Pfeil, bogen, schrldt und schwerdt zerbricht, Und macht zu »ichten krieg und streit ? Du bist erschrecklicher vielfältig, Denn die raubbcrg hoch und ge< wältig. s fein», z. Man hat geraubt die üolzell Der schlaff sie überfallen hat, Die kühn gehalten worden sind, Dern Hinb vergaffen aller that.. Wann du ein zornig wort thust sagen, Der k.XX^ll. 77. Psalm. ^ Zu Gorri-I dem himridroocn. Meine stinr ich hab erhoben, —. --- Und er hat erhört mein stimm _ , _,_ , Zu Göttin dem himel droden, Meine liimich hab eihobeü. ^—MWM-'-- Mi> gerast hinauf zu ihm, Und er hat erhört niem stimm - EtetS Der 7«. und LNM.77. Psalm. Nk Ruhmredige, zernichtender Daumelkelch. ^ ^1,,r !No,r > wtr l Heer Wort Z Ei^WM' loben dich, Lob se y dir, Herr! l osesa m: ^Denn dieweil dein dcil aer nam , Besser ,u »»» »ab r s,ch , Darum wir der wunder dein, Dankbar wollen eindenk seyn. _Her« Gott'wir losen dich, Los sey dir, Herr! iobelam ^Dcnn dieweil dein beil'qcr nam , Besser zu u'«»aber sich, Z Darum wir der wunder dein , Dankbar wollen eindenk seyn. ,, Alt richt alles was da lebt, i «otl ernjediigt, Gott «hebt. Gottes band ein becher hält zr Drinnen ist ein rother wrin, b AS welchem er schenket ein «llcn leurcn aus dc> weit. «lso daß der gottlos Hauff Don der neig die Häfen sauff. «. Aber ich will ewiglich , Preisen hoch den Gott Jacob, Und verkündigen sein lob r Der gottlosen Horn will ich Ganz zerbrechen, daß der fromm Werd erhöhet wiederum. >» , e< , illSbald entschlafft beid's roß und wagen. Wer ist doch, der bestehen kan Dor dir, der du erschrecklich bist 7 Aast dich drin zoren recht kossrt an» Ion, Himmel rab du hören ließst An « theil,welches du thätst gebr Und hie erd würd still und thät beben. (auf Da du dick Herr Gott! machest ou halten dein strenges qericht, Damit der arm und elend Hauff- Arerr würd und verdürbe nicht, Die Kurzum lob dirursach geben, ^ann sie dir zornig widerstreben 6 . Du wirst noch einmal schlagen tod, Die übrig rott, die also tobt: Wohlan: gelobet unsern, Gott, Und haltet was ihr ihm gelobt, Die ihr allzeit scyt um den Herren Und »immer von ihm weichet seh. ren. (thut, 7. Geschenk dem Herren bringen Er ist ein ernstelicher Herr, Welcher den fürsten bricht den mntb, Den alle menschen fürchten sehr, Die grossen könig hie auf erden Vor ihm heftig entsetzet werden. Betrübter Anfechtungen, leidentlicher Ausgang. uBotr indem hirncl droben, Meine stim im hab erhoben, _ Ünd aerüffr hinauf zu ihm, Und er hat erhört mein stimm r » Gort in dem hissrel droben , Meine stim ich hab erhoben. ti»d gerlifft hinauf zu »hm, Und er hat t,hölt meu> stimm, Sret< Der l.XXNkk. 78. Psalm. HttH norb, angst »nd geiahre Mein zliflucht «um Herren wart, Mein Hand ich zu »achtS ausstreckt, Und zu ihm i» himel reckc^ tL ' . . . . — . GteS in noth, angst und gefahre Mein ziifluchrzum Herren wäre, Mein Hand ich zu »achtel ausstreckt, Und zu ihm in hrnicl reckt. r Mein seel traurig aus der Müssen Woll sich gar nicht trösten lassen, Gott mir ein erschrecken macht , Mann ich nur an ibn gedacht , Und ob ich schon Gott von herzen Klaget meine n,th mit schmerzen So war doch dann mir mein qcist Heck - und tröst - los allermeist, z Meine äugen hieltst d» offen , Datz sie gar nicht konnten schlaffen So ohnmächtig ich da war, Kein worr ich da redet zwar. Ich bedacht die zeit der alten , Thät mir die vor äugen halte» , Ich gedacht in meinem sinn An die jähr die nun sind hin. 4 Ich besann mein säitenspielcn, Meine lieber mir einfielen, Ja mein herz die ganze nacht Von dr» fachen redc und dacht. Dieser ding verstand zu findet Sich mein geistthätuntcrwindea Forschet allem stcisfig nach , Daß ick endlich bey mir sprach: ;.Soll der zorn denn ewig währe« Daß ich sey veracht vorn Herren^ Ist bey ihm in ewigkeit Kein gnad noch barmherziakeit! Ist denn gar aus seine gute, Und sein väterlich gemkthe? Soll forthin nicht haben statt Was er uns verheißen bat ? 6 . Ist ihm denn gar ausgefallen Seine lieb' gegen uns allen ? Und verschlossen aller gunst, Durch sein- grossen zornes brunst! ES ist qar(sprach ich)verqebens, ES ist nicht mehr meines lebens/ Gott hat abgeweicht sein Hand / Damit er mir thät beystand. Der k. XX!>'///. 78. Psalm. v-sZW — ^ crk »ick . weh vo!k : aus mein gcsetz und lehre- -?eu-> obr nur all m fleiß her zu mir lehre._ Da^ir du also deutlich magst verstehen Die ivo't, die mir aus meinem munde gehen. c> k auf, mein volk! auf mein qcsc» und lehre, Dein ohr mit allem fielst her zu mir kehre, Damit du also, deutlich magst verstehen Die rvprt, -je nur gut meinem munde gehen, Den" Der 7». Psalm.» IZ- ^lcko in noth angst und qefahre Mein znstucht zum Herren wäre, ^ M ein Hand ich zunachrs ausstreckt, Und zu ihm in himel reckt. MEMMMW!^WWZls ^sslr in noth. angst und qefahre Mein zustacht zum Herren wäre Mein Hand ich zu nachts ausstreckt. Und zu ihm in himel reckt. l-Doch thät ich bcymirdargcgen oleißjq deine werk erwegcn, Und dein grosse wundcrthat Die inan oft gesehen hat. ^Jch thät auf die wunder merken .Die ich sah in deinen werken Und dacht solchem fleißig nach, Daß ich endlich also spiach: i-O Gott! man mag sage freylich Deine werk sind wunder heiliq, Es ist wahrlich kein Gott mehr, Der dir zu vergleichen wär. Deine wunder thut man preisen Die du Herr Gott! thust beweis»: Alle Völker sehen frey , Daß dein macht gewaltig sey. S> Dein volk du erlöSt gewaltig Hast a„z nöthcn mannigfaltig, Jacobs söhn und daS geschlecht Josephs, beider deiner knecht: Dr Jüdischer Rüchen Straf. und Gnaden Da daS Wasser dich vernähme, Bald es eine furcht ankäme, Und daS incer mit stim abgrund In bewegen sich beginn. ic>. Dicke wölken regen gaben, Grosse donncr sich erhaben, Daß es in den lüften knallt, Und alles henviedcr schallt. Häufig es mit pieile» schösse, 'ES fielen auch grosse schlösse, So groß wetterleuchten war, Dast'cS auf erd liccht würd gar. i> Die erd bebet aus der maasse, Durch daS mecr gienq deine strafft Du gicngsi durch die wasscrflüß. Doch spührt man nicht deine füß. Dein Volk das dir lieb und werthe Du geführt hast wie ein hecrde, A»S dem land gebracht darvon Durch den Moscn und Aron. Lhronick. erk auf ine«n Volk! auf mein aeick und lehre, Dem ovr mit allem flciß her zu mir kcbrc - Damit du also deutlich maast verstehen Die worr, die mir aus meinem inuude - j ^ ^ auf, mein Volk! auf mein acsetz und lehre , ^ Dein obr mit allein fieiß her zu mir kehre, ^^^D-urur s>! also deutü ch lnaast^vcrste he n Die wou«.^e lM gliß Mllleui Milde gehen / Lew »Z8 -»Der L l k. 7 !?. Psalm. Denn ich dir solche ding will zechen an. Die man wohl für geheimniß halten kan. Denn ich di r lolch ^ing w^zeche,, an Die man wohl für geheimniß halten kan. Ja solche ding, die wirvon unsern alten (halten. Gehöret haben, und mit stets bc- UnS nicht allein derselbe» zu erin- necn, (lindern, Sondern auch zu erzählen ihren Sein grosse macht wir wollen zeigen an , (thau. Und seine Wunderwerk die er ge- Mit Jacob er ein bund hat aufgerichtet , (»stichlet, Und Israel durch sein acsctz ver- Befohlen, auf daß solches unsre alten, (halten, Den ihren lindern sollen auch vor- Daniit dis den auch kündbar werden möcht, Die kommen sotten aus ihrem gc- schlecht. (Hoffnung hätten, 4. Nemlich, daß sie auf Gott ihr Und keiner thaten nicht vergessen thäten, s ihr leben , Und richteten nach scim gebott Daß sie nicht würden etwann gleich und eben Wie ihre väter die voll böser art Don Gott abtrünnig würden und verkehrt. s vorzeiten Wie denn die linder Ephraim Zumal waS in Tgyptenland gd ich eben, (Zoo» Und war er darnach in dem fei» Vor ihren vätern Wunders hatg«' thau. (theilt gesehen/ 7. Man hat das mcer von ihm z"' Daß sie dadurch fein trocken könw ten gehen , (den feiten, Das mecr hub crfrcyaufvou bey» Mit einer wölke sie des tags that leiten: (stcr war, Bey nacht führt er sie, iraü es fin' Mit einem feucr, das ihn leuchte! klar (rissen, 8- Er hat die fels in der cinöd je» Und mit dem wasscr, das berank thäl stresse», ( chcr Masse» Sein voll getränkt da er auch glesi Hat aus steinfelscn brünen springen lassen, (crgoß- Darvon sich auck das waffer st Daß eS wie grosse wasserström« stoß. (thun abstunden g. Gleichwol sie nicht von rhrenl Gott zu erzürnen immerdar mit fünden, (suchten, Gott sie oft in der wüstcney ver- Da sie die füll ihres lusts bey ibM suchten, (acrsnoth, Mit Harnisch, bogen, wohl gerüssSie forderten ibr speis in hu»- zum streiten, (wone» haben, !r>rum sie gemurmelt haben widek Gleichwol damit gar nichts ge> Denn sie endlich die stuckt mit schänden gaben , ( teS bu»d, Weil sie nicht hielten über Got- U»d ihr weg nach seinem aesetz nicht stund. ( bald verqassen , «. Dr« Herren sie leichtlich und Und seiner wundertharen gleicher Massen, Die er sie vor -er reit hat lassen W», Hott. (von Worten- 10. Ja sprachen sie: Es ist ein tröst Daß Gott hie könnt an diesen öden orten ( wohl sagen, Ein tisch zurichten, denn man kan Daß er hab wasser aus drm felS geschlagen, (und steilm, Wo ist aber nun gleichwol brod Kan er sein, Volk auch geben solch« speis? (er ergrimmet, n.DadaS Tvtth-rl, für zocei» Ei" Der LDsk^lk. 7». vialm. Demi ich dir wiche dmg will zciacn an Die man wohl für geheimniß ballen kan. Den» ich dir solche ding will zeigen an Die man wohl für geheimniß hatten kan A» (euer über Jacob angclimet, -von zorei, sich Herr thät sehr -bewegen (wegen Mal über sein Volk Israel, der- Daß s,e auf Gott den Herren , nicht gehofft, (oft, "Nh hätrcn seine hüls veracht so Denn eh er das kaum von dem .Volk vcruomen, (kamen, Haben die wölken ein befrhl be- ir machet auf die himmelischcn -Porten, (orten, Aanna er regnen ließ an allen Daß die, so schrcicn über Hungers- 2 "oth , ( brod. su einer speis bekamen Himmel. Der sterblich mensch ganz Aber da ihn das fleisch noch in dem mund, (den kunt: Und ihr bauch nicht gesättigtwcr- i 6 . Da ist des Herren zoren endlich kommen, (genommen, Hat die vornehmste» gar hinweg Er schlug die stärk in Israel dar- nider, ( wol wieder. Doch sündigten sie darnachglcick- Und blieben auf dem vorigen fuß- pfad, (wunderthat. Und glaubten nicht an Gottes -7- Dcrhalben ihn durch solche straf und plage (uns> tage: Verkürzet worden sind ihr jähr Da sie den tod schrecklich vor äugen sahen, (ten nahen, .Wunderlicherweise ( speise,Au Gott sie widerum sich thä- Das himel-brod bekam zu einer Zu Gott ein jeder seine zuflucht >la solcher speis davon sie sich satt hätt, (suchen tbär. -»ffen. (gen blasen. n und her allenthalb um die qe- - r-lr, (selb. Da sie ihr lZqer hatten in dem Dieser gestalt sie sich also voll frasseu, (thätlichen, ^aß sie der Hunger nicht allein sondern sie ihrenlustauch thäten -lullen, liessen sie nicht von ihrem niukhwllltn r §rüb man bey ihm gnad und hüls 18. In solcher noth mußten sie Gott bekennen, (felS nenne». Und ihn eine veste burg undstein- Den höchsten Gott sie ihn erkennen thäten, ( retten, Der sie allein erlösen könnt und Doch giengen falsche wort aus ihrem mund, (reden kunt. Ihr zung auch nichts denn lügen ,9. Denn ihr gemüth nicht recht gegen ihm stunde, Sie hielten sich auch nicht «ach seinem bunde, Gleichwol erzeigt er sich ihn mit genaden, ( nichts schaden r Und ließ ihn ihre grosse sün- Lr schonet ihr, und seinen zorm stillt, (kielt. Und mit der strafnoch imcr innen ,o. Denn er gedacht >» 0 l, daß fik »vfl naturea SKM Der 7'-.-Psalm. 140 Fleisch wären, und nur arme crca« turcn , < über fähret, Gleich einem wind, der flugs vor- U„d nicht mir seinem wehe» wi- dcrkebrct: ( wüst, Sie haben ihn erzürnet in der Und in der einöd manniehmal entrüst. i und verfluchet, Ll. Das gottlos Volk ungläubig Gott seinen Herren oftmals hat versuchet, Den heiligen Gott der Israelitin ES meistern wollt, und ihm auch schier gebieten, ( gedacht, Nn seiner rechten stärk nicmanh Dab er sie von dem fcind hat los gemacht. sgroffr zeiche» -r. Und der im land LgYPten Hat sehen lassen, in Zsan derglev chen ( erkläret Durch Wunderwerk bat seine macht Da er die wasscr hat i» blut vec' kehret, (tban; lind bat den bächcn auch also ge Daß au» dieselben trinken konnt kein »rann. (zuschicken, rz. Viel Ungeziefers er ihn that ES flössen sie die fliegen und die Ihr vich er ihn getödel hat nist schloffen, Mit stralcn er ihr hecrdcn hakßt' schössen, (schult In summ, er über ste hat ausjss' All seine» grimm und zorniges g» mbtb. (rechtschaffen re- Er hat sie wob! bezahlet, u»' Durch seine bösen enget lasst" straffen, (tobend Die er mit morden wider sie litt In seuicm zorcu er sie hat erb"' Ja ihres lebens er verschonet »iffff Das vich er durch die »cflilc»! hjnricht. (ten sterbe»/ rü. Die erstgeburt inußi 1» Egt'l" In den grzelkeu Ebam niuvir» verderben (fugend, Die ersten erben, und die snsclss Die »och zunehmen solr ,» E. und tugend. ( straff' Er ließ sein volk ausziehe »ach Er führt sie durch die wüsten >r>" die schaaf. ( sc» Haufe» , 27. Frey sicher er ausführet dit' Die feind er aber ließ im mccr er' , sauffcn, (führet, mucken, (lassen / Er hat sie sicher und oh» furcht gt' Kröten er unter sie bat kommemBis man die heilge» gränze» hat Er gab ihn raupen, die die frucht «rühret , ( land - abfiassc», ( hatMis an den berg in dem gelobte» Heuschrecken er ihn zngeschickctjDen er erobert hat mit seiner Die in dem land veiderbeten die, Hand» (auStrtcbe, saat (zerschlagen, 2g. Dor ihnen her die oölker er 24. Die wcinstöck er mit Hagel hat Daß seinem Volk hasselb land erb- Die fcigbänm auch, daß sie nicht lich bliebe, konnten tragen , 'Ihr büttcnhat erJsraeleiiigebe», --?-— Der LXX lX. 7?. Psalm. Den tempcl sie. befleckt und eingenommen D" je I-eiden, Herr sind in dein crbschaft kommen , s Den tcmvrl fie befleckt und eingeiismmk», Iertl, je Heiden, Herr! sind in dein crbschaft kommen , 14» Der 79- Psalm. Dock, thäten sie dein HcrremEs tönten ihre Witwen zu der zeit -widerstreben, ( Gott ,>§ür sie nicht weine!, oder tragen ^ersuckreu und verletzten ihren leid. (der aufgemachet, "od kielten nicht den'bund und zz. Drauf hat der Herrsich wie. sein arbeit. (»nithwillcn,!zilS wie ein mau», der aus den, ^-Esndeli, aus bösen, vocsatz mi^ schlaf erwacher, fwcin erfreuet »uruck sie gleich wie ihre värcr Gleichwie ein Held, der von drin -sielen , s böser bogen,>§risch lauchzct und mrt inuth die hielten nicht, gleich wie cin> feinü anschreiet. (gethan, 'oott mit den höhen sie zu zorii'Ib» hinten einen harte» streich -bewogen, (sehr ex,n ewigfchandmalrhngcbängcr :»t götzcndicnst crzörnclcn siej an, (scn fahren, Aott ihren Herren , welches ei- z^.Dic Hütte» Iosevbs Kat er las. , scr schwer, (hat vcrnomen,!Dcrstoffen die a»S Ephraims stam Da nun Gott das von ihnen! waren, (erwählet, 'bl» grosser zoren ist ihn bald an-Den stamm Indaer ihm hat auS- »ivinmen, (sen^Darzu den berg Zio», der ihm gc- ^ Hasser Israel mit solchen, me-l fället, Erließ Silo, das er ihn, sonst cr»!Da er seinen pallast gcbanet kat, fiesen , (hätt ^Zn hohe» ehre» seiner Majestät: Aa er auch seinen Tabernakel z;. Einen pallast, (sag ich,) vcst ^>c hätt,da er bey menschen wob-, wie die erden, (mag werden: »en ihär. (rcn lasse»/,Und der da nimmermehr verrückt zs- Er hat ihr stärk gefangen fiib-!Larnack hat er ihm David auS- -wr Herrlichkeit dem fcind gclci.! «rtorcii ( gebvrcn, -Her maasscii (darueben!Au einem diener,niedrigL stammS gegeben i» sein Hand, und danirDondenschaafbccrdeiierihmsci- ^asgottlos volk dem blutschwcrd! neu kncchl r und schlecht. Übergeben , (war,' Hat rüssen lassen, der war au» §o sehr er auf sein erb crzönietza. Er hat ihn von den sängling and über Israel erbittert gar. j lassen holen , (besohlen, Das fcuer ihre Mannschaft A» weiden ihm sein volk Iaco) Sein crbtheil Israel har er ihm gebe» , ( thun strcbrn, -Mng verzehret, s geehret, blieben die jungfrauen un> ^»d unverlobt, denn sie nicht Wie erden« auch dahin hat stets -Männer nahmen, >Daß er das wcidetund regicrtmit Dl« prnster g, eulich durch daS steift, ( eher weis. ^Mverdt umkamen, Illnd durch sein band leitet trculi- Demüthige Aupplicatio» des zerstörten Jerusalem». KZZMMUMW <> >c beiden, Herr! sind in dein crbschaft kommen. Den tempel sie bestückt und ciugenominen, deis.lt'tt / Herr: surd ill dein erlisäiafl kviiimen, Den tempel sie bestückt und rnigeiiomnien, Ieru- ,4» Jerusalem, die stadr Der L ^ H. ,o. Psalm» UM In euieu grossen stemvauffen verkehret, WWMZ Die körper deiner knecht _ sie dab^il verstöret, MUMM Getödek mit unrecht, Geg eben für die raben, Und drtncr heil'qen fleisch Denthier'nzu einer speis , AufSfeld geworffen haben. Jerusalem, die stadt, UMZWUMMW^ sie hab'n verstörct, ' WMWMMWZUU^ In einen grosse» steinbauffcn verkehret, Die körper deiner knecht Getödet nur unrcchr, Gegeben kür die roden, Und deiner heil gen flcisch Den thier'Nju einer spei«, AufSfeld geworffen haben, a. Diel blutS sie haben um die Der uns gleich wie ein feuer b<^ verzehre? Schütt aus deins zorenS krall Ueber die heideuschaft, Die dich gar nicht will kenne»' ftadt vergossen, (ist geflossen Daß eS auch gleich wie ein dach So grossen mord sie da begangen haben, ( konnt begraben. Daß niemand war, der die leut!Ueber die reich auf erd Wir sind worden, Herr Gott ! Die deinen namen werth Unsrer nachbaren spott, ' Und die so um unS wohnen, Uns anthun all unebr, Und drüber heftia sehr Verspotten und verhöhnen, z. Wie lang wilt du Herr! zörnen solcher maassen Und deinen grimm , wie feuer brennen lassen ? (währe, Wie lang wilr du, daß dieser eifer Nicht ehren nach bekennen» . 4. Den» sie Jacob gefressen lB verschlungen, (verdrungt» Sein stamm vertilget haben Zerstörer seine Häuser und verha ret, (kehr^ Und in ein greulich wüsteney «a Herr! unser fund uns schenk, Und der» nicht mehr gedenk Laß deinen zorn doch fahren 4o> rh E rr! Ho bn tzt >in H- Ü)i ^_._^ 4// Der k.^.lss>s. ,o. Psalm N nbör,du hirtJftaelwcrtbc'Der LuJoseph führst w»c ein hecrv A nhör,du hlktJsrael wertheiDer duJoseph führst wie ein heerüll Uns » 4 » Jerusalem , die stadt, sie hab'n zerstöret. einen grossen stcrnbauffen verkehret, Lie cirpcr deiner knecht Begeben für die raben, Getödet mit unrecht, MZ Und deiner heil'gen fleisch -MMWW^ZV^Uß Den thier'n zu einer speis BufS seid gewo-ffen haben. »—-o——^^ Jerusalem die statt, sie kab'n zerstöret In einen qroffcii steinhauffeu verkehret, Getodcl mit unrecht, U»d deiner heil'gen fleisch Den thier'n zu einer speis, AufS fcld geworffen haben. Die in geföngniß seufzen und sehr weinen, Errett sie doch, und laß sie nicht verderben, (sie sterben. Welcheschon sind verurtheilt, daß Den unsern Nachbarn zahl Für eines sibenmal, WaS sie an uns begangen , Und wider dich , o Herr ! Dir zu schwach und unehr Sich habe» unterfangen. 7. Dann wollen wir, als dem Volk und dein beerbe, (werthe. Loben und preisen deinen »amen Dir danken und dein lob zu allen zcircn (ausbreiten. Verkündigen und für und für Me sind geplaget sehr, ?"Mni uns zu rcttung, Herr! ^bu uns gnädig bewahren. *> Laß -ich, o lieber Herre Gott! .bewegen, (menü wegen, L"f uns von deines wcrkbcn na« ^"r und bewahr uns gnLdia alle- ^ kamen, r ncn »amen: Aerzrjh uns unser sünd durch bei- ^aß rran nichr unser spott, M sp^ch: Wo ist ibr Gott? ?trgfe„ sollst du die Heiden, und deiner dienern blut , man vergiessen thut, ^"cht unqerochen leiden. Laß vor dich komm daS geschrcy der deinen , Geistlicher Weinberg. klägliche Verwüstung. nbör.du birtJsrael werthe Der duJoscph führst wie ein beerbe. ^ nhör,du hntJsia«l wMber Her duJossph führst wie ein beerbe, UN» 144 Der »l. Psalm. 7 '^-_,__ und hütest wie der schäffclcin, Mit dunem anttitz uns erschein ^ ^Dcr dü^cr den^hernb!» Hoch ätzest mitten zwische, ihn^ Und dütclt wie der schäffclcin, Mir deinem anrlitz uns crschklin t Der du über den Chcrudin gc>och sitzest mitte» zwischen ihn. ß -. Laß dein qewalt und macht, Herr ! sehen, Laß dw von Ephraim hergehen , Bemannn die auch sehen laß, Dgrzu Manasse gleicher maaß , Hilf un» durch dein alniächtiakejt AuS noth und wldcnvLiNgkeit, Damit du uns voll eingeschenkl ?. Du hast uns in gezänk gesez" Daß wir von nachkam nichts g< schätzet, Und unsern feinde» sind ein spon Tröst uns wiedrum.Herr Zebaott !Laß leuchten uns dein antlitz klak^ r,. t. ! g.Genädig dich Herr! zu unS kehre! So hat eö mit uns kein gefabt Hilf uns und allem Unglück wehre! s. Du hast den weinstock und dst Deiner genadeu licchr uns zeig , reden Und dich genädia zu uns neig, >A»S der Egypter land lan hebelt Laß leuchten unS Leck antlitz klar> Und da gepflanzt, da andre lc»' So bat es mit uns kein gcfahr. lDerjagr waren und auSgereul 4. Wie lang will du o Gott! mcin'Ihm da geräumt, daß er bereit Herre! ( währe,jSei» Wurzel wett hat ausgebrest Daß über unS -ein zorn noch >7.Mit seinem schatteuauSgestrekS Daß unser bitt kein würkung hat!Die hohen berg er nun bedecket ^ Mir thränen du uns an brodg statjMlt seinen zweigen darzu noch Gespeißst mit jähren hast getränkljGleich wie dieCedern reichethoa- r>» llil! Iß! tz- s. i Dr -Sr De p-s Gingt mit freyer stimm WMMMWWW Der Lmäs/. zr, Psalm Frölich jauchzet ihm Kort der da aroßmächtia,. U»d zu singen lob Nott dcm Gott Jacob, Fleißig seyd eindachtig. -A7,— ^)lr,ac mlt frryer ftrmm Gott, der da qroßmächtrg Frbltck j luchzer ihm ,_ U»d zu si ngen lob Gott dem Gort Iacoo, Fleißig soyd cindächlig. 2. Einen lobgesang Wollet ihr ihm singen, Laßt der harre» klang, Und der panckcn hall , Auch de- Psalters schall Samt der lauten klüigen. z I» dcm neuen mo» Fröltch laßt erschallen Der posaunen thon, Denn anf die jahrzeit Dir hi! s. tzi der /«N Pfirlm. _ Und hütest wie der schLsselc,ii, 7 ^ 4 ; jRil deinem «utiitz uns rrsch»'N, ^ ^ Dcr du über de n Cherubin Hoch sitzest nuucn zwiscl>en thu. nkt s-i-> !iss , 0 ll oth lak> abt dk> des, lc»' uk it ecil !kkS ken r. vndhütcst wie der sch öffclein, Mt deinem q nkl itz U'-V eesche-n E D^^u^den l/beeubin Hoch ll ^st »En^>ä schen"^ü^ ^uch seine schösse strecket er an dar wasser und dar mccr. t Dias hast du seinen zäun zer> brachen, andre sind herein gekrochen, M abaclescN hau den wein ? ohn haben kssrr zerwühlt die ^schwer», MN>üst hanihn die wilden lbier- ^rum wird das gestatt von dir e ^ Trend' dich wiedrum, o Gvtkl ^weiu Hrrrat.t- «ein aug von, himel zu uns kehre, ?r>uch den wciastvck, den hei» ^pflanzthat durch daS ganzeland ^luch die Pflanzung , die du, ».Herr I ^rbast gesetzt zu !ob und ehr. td. Deitbrand er wieder ^irdver» hec.er, Zerrissen und aanr ii>n§ek> wer uns von dir . nicht geben , Stärk und frist unS nur unser leben , SS «allen wir deinL namens ehr lHoch rühmen, tröst nurlieber Herr! Saßleuchten m:S dein anacsicht, werden wir vccheU't» nicht. Anerdottene Hnlf GLtttes dem gehorsamen Pö!k. ragt nur freyer stimm Fröilch i-uichzn' ihin, ^ Gott den, Gott Jacob, Gott der da gioiimächuq, Und zu ^sii'-acii lva _^ " 'Flnßi'g se,» einLLrdlia. m al mit f reyer stimm ^rjtich ianedzek tbm^ Totr dem Sott Jacob, Gott, der da gro pmäcbtig, Und »u smaen lad MMMLWMZ-M Fleißig seyd tindächliq. ^>S lest« frölichlcil uvs pfleget zu fallen. ^ Gott hat den befchl solchem nachzuleben, ^rn> voll Är«U, -Und Josephs geschlccht Mir zu einem recht lUnd jcngnilö qegeben. I;. Solchen dund der Herr Mit Jacob thät machen Ä . .?u i 4 t Der L XXX ll. zr. undl. XXXlkl. 8z. Psalm. Zu der zeit, da er Zog auS dem land Cbam, Da er nicht vernahm Der leut fremde sprachen, s. Der burd schwer und groß Drunter er sich böge, Ich ihn machet lo« , Daß er seine händ Dom topfwerk elend, Frey macht und wegzöge. 7. Du rüstest zu mir In angst, noth und sorgen, Und da half ich dir r Ich hab dich erhört Heimlich an eim »rt Im dsnner verborgen. 8. Dort bey Mrriba Dich versucht ich habe, Und erkennt allda Dein Halsstarrigkeit, Doch aus güligkeit Solche wvrt dir gäbe: y. Mein volk! hör, folg mir, Alsdann will ich machen Einen bund mit dir, , Israel vernimm, Hör an meine stimm. Und merk auf die fachen. 10. Kein Gort dir soll seyn , Er sey wer er wolle Denn nur ick allein, Mir allein tlm ehr, Und sonst nicniand mehr, Mir man dienen solle, ir. Denn ich bin dein Gott, Dein Herr und Heilande, Welcher dich aus noth erdig bat gemacht, Und hieher gebracht - «uS Egyptenlande. rr. Lbu auf deinen mund, Auf daß ich den speise Der LXXXlk. Psalm. Eingeschränkte Hochheit weltlicher Obergkeit. In der Melodie des 46. Psalms. ^ott stehet i». seiner gemeine,Bösen leuten recht sprecht «>l< ' Unter den gittern allgemeine, Auf daß er unter ahnen richt, Und recht sprech , drum er also spricht: (richten Wie lang woll ihr denn also Wider all recht und eure pflichten. Daß ihr den gottlosen und sunst gunst? . r. Sprecht recht, verkürzet man den arme», (mein DeS wäisen euch auch laßt erbar- Dem dürftigen verhelft zurecht. Der da verdruckt wird mit unrecht Errett den armen und elenden, Der l.XXXl,l. 8Z. Psalm ^ Gottnunmehr so lang nicht schweig Und dich nicht mehr so still erzeig Du willst nicht länger halten innen , Denn deine fcind jey qreuilch toben, Gott! nunmehr so lang nickt schweig. Und dick nickt mehr so still erzeia Du willst nickt länger halten innen, Kenn deine fein- setz greulich toben E er-, »V Er Iwr... X 'S, -- DerLUXlk. rr. und I.^F^kkk. tr-psirlm. Eo soll er zu» kund Wann ich es nur will, Haben alle füll Wunderlicher weise. A Ader mich hak nie Air, voll wollen hören, Ao jch gleichwol sie Hab ermähnt oftmal, Da< volk Israel Hol gestopft die ohre». Drum ich sehr entrüst, Hab lassen geschehen die in ihrem lust und verstockten sinn dicher lassen bin -ihre irrweg gehen. Wenn mein volk allein dich hört lassen weisen, »nd Israel fein Dieser weg sich bitt >ilk !cbt ein ar- kt, chk cn< ^ehmt ihn aus der gottlosen hän- ^dcn, (frey geschützt und macht ihn loS und -Von ihrer grossen tyranne». 2 Die lehr sie aber gar nicht ach. ^ten, (ten, die können die auch nicht betrach« die gehn im finstern ohn verstand, dvlr gleich zu bode gehn das land Nun ihr seyd die, (ich muß be- ^ kennen,) (neu, Welche man götter pflegt zu »e». Die ich zeigen that, Nur wollen befleissen. ro. So hätt ich alsbald Gar vertilgen wollen, Sein fcind mir gemalt. Ich hätt meine Hand, Den n zu widerstand Frey ausstrecken sollen, 17. Ich hält ihn' die seind Geben in die Hände, Daß fic nicht vermeynt, Ihr glückseligkeit Die ihn war bereit, Hätt gewährt ohn ende. is. Weihen schön und weist Ich ihn zu aeniesscn, Geben hätt zur speis, Und darzu auch »och Aus den felscn hoch, Honig lasse» stressen. Ihr seyd auch kinder allzugleich Des höchsten in dem Himmelreich» 4. Doch müßt ihr sterben, und in summen (men. Wie andre durch den tod umkom- Ihr müßt doch endlich alle dran, Und fallen wie sonst ein tyrann. O Sott! du willst dich nun aufmachen, Und richten aller werket fachen, Du bist der Herr, welchem zu recht Ist unterworffen all geschlccht. Unterbrochne« Stillschweigen GDttes. Gott! nunmehr so lang nicht schweig, Und dich nicht mehr so still erzeig, Du willst n,ch r länger balrm üme^, Denn seine seind fetz areülich töven, Gort! nunmehr so lang nrckt schweig, Und dttt nicht m«br so still erzeig , Du wollst nicht langer halten innen Denn deine seind lieh greulich toben, Kr Stk irr« ^ Der t. H H ^ ,4. Psalm. ^ Sw haben »< eköpf erhoben, Nichts gutS sie wider dich bequiiicii- _ Sie haben ihlreköpferhobcn, Nicht-gut-sie wider dich beginnen. s. Ja wider dein volk sonderlich Sie unter ihn vcrrärherlich, BöS listige ratbsihläg erfinden, Und für die du, Herr: pflegst zu sorgen, Die unter deim schirm sind »er» borgen , Hart wider die sie sich verbinden. Z. Wohlauf! spricht diese gottlos rott, Laßt uns sie alle schlagen todt, Und sie ausrotten von der erden, Aufdaß vertilget werd ihr saamen Und Israeli forthin mit namm Ewig nicht mehr gedacht mag wenden. 4. Sie haben böse red erdacht, lind wider dich ein bund gcniacht- Dievon Edom, Isinaelrter, Die von Moab und die von Agac, Auch deine fcind sind und absagen / Die Kebalin- und Ammoniter. Philister samt dem Amalcck lU»d dir von Lvro kühn und kea Mit aller macht sich thun erhebe' Assur auch ist zu ivn gctretlen, Und die kinder des Loths zu rede»-, Mit aller kraft un» macht thun streben. ü. Dbu ihn, wie du zuvor gethan, j Da du da« volk von Midia» Bey dem bachKison hast geschlcck' ^ tet, l Wie Sisar und Iabin umkäme ! Der «4. Psrlm. -t) Gott! der dtt ein heerfürst bist, Wie lustig und wie lieblich iß, Daß man chdeisec Hütten wovne, Nach den rorböfcn dein sich mühl, Und sch-i- t I» in der; u. g e müt h O Herr! hoch in de s hinieis thront Mein bc.z mei n fleisch aufhüpfet mir', O lebendiger Gott! zu dir. Ö Gott! der du ein heerfürst bist, Wie lustig und wie lieblich ist. Daß man in deiner bittren woünc. Noch den Vorhäfen dein sich müht, Ung'eb ctmein Herr u. acm-tth, VHerr! hoch in des bimels throne. Wein hcrz,mern fleisch aufhüpfet mir, O lebendiger Gott! zu dir. -.Der sperling hat auch sein wobn- Haus , ( anS Die lchwalb ihr nest, da sie heckt Gort Zcbaoth! du fürst verheere! O lieber Gott und König mein! Wo sind mir nun die alrar dein, Die stelle da man dir thut ehre 7 Wohl dem menschen der ewiglich In deiner wohnimg lobet dich. g. O selig ist der mensch fürwahe- DeS tröst u. stärk auf dir steht gak t.e« herz auch steht auf Gölte» wegen, Wann er gehtdurch den ianjerthal Der dürr und rauch ist überall, Wird er daselbst mit Gottes fegest Cistern aiv ch' D-e ,4. Vstrlm. 14» WWLZ^WMWMWMM^M^WW Hie baden ihrelöpferhoben, Nickts gutS sie wider dich beginnen. ^Tie baden ihre köpfcchobe,^Nicl,tS giüs sie wider b 7 ch begnincii^ Die berg so bock nnd ungeheuer. ?. Verfolg sie mit dcmüurmwind groß, In forcht erschreckniß sie all stoß , Mit ungewilter sie thu schlagen, Ihr anqesickt laß sich schamröthen Daß sie also i» ihren nötbcn Nach deinem ngnien müssen fragen. 10. Stoß sie in schänden und un- ehr, (sehr. Schreck sie, daß sie sich fürchten Vertilg sie, daß draus werd er- - kennet - Daß du, welchen man allgemeine Ein Herren brist der seyst allcine. Den man den Allerhöchsten neuer. Bey Endor, und gleich einem .schlämme , und koch der erden würd geachtet. Mach ihre fürsten gleich Orcb, M dann -en fürsten von Zeeb, sebgch Talman, den fürsten alle, Ale Lusagte zu GottS verhönung, Zwilch,um willen wir sein woh- z^Nüug gwalt in seine böiisir fallen. Mach sie gleich einem kreise! , schwind. M einer stovvel vor dem wind, Mch sie gleich einem heissen fcuer einen wald mit brand vcr> , beeret , ch'd einer flamm die da verzehret rA 1 v Liebliche Wohnungen des HErrn Aebaoth. ^ Morr! der du ei n bcerfürst bist^Wie lusti q un d wie lieb l ieb ist, Gort! der du ein Heerfürst bist, Wie lustiq und wie lieblich ist. Mcin herz, mein fleisch aufhüpfet mir, O lebendiger Gott'. zu dir. Estern und brunnen graben rein, und dq, den regen samten ein. Don kraft zu kraft, von macht Zu macht IL ^le werden gehen immer sacht, Als si, zu Göttin Zivil kommen, wir Zkbaoth : du höchster Herr! ohr gcnödig zu mir kehr, Daß mein bitt von dir werd vernommen : Du Torr Jacob! du starker Hott Erhör mich in der grossen noth. ,e. O Gott! derdubist unserschilt Schau aufdcinen gesalbten mild, Dein, besser ist bey dir ein tage, !Als tausend tag an andrem ort, Lieber ,;o Der L XXX^. Psalm. Lieber wollt ick vor Gottes port Ein Hüter seyn (fürwahr ich sage,) Denn bey der gottlosen gemein Lang zeit in ihren Hütten sey?' 6. Den Gott ist unser schilt» u. so"» Der uns ziert mit genadcn scho>v ü>r l.XXX^( 8t- Psalm. u hast, Herr! mit den deinen fricd gemacht. Jacobs geschleckt, welches gefangen war Erlediget und wieder heim gebracht, Die bosbeit deinem Volk vergeben gar , -0- Sein sünd verdeckt, den »orn, den du gefaßt, Und deinen grimm von ihm gewendet hast: O treuer Gott' zu gnaden uns aufnimm , Verzeihe und wend von uns deinen grimm. u hast, Herr! mit den deinen fried gemacht, JacodS qcscklccht, welches gefangen war ' 'MD Erlediget und wieder heim gebracht, Die bosbeit deinem Volk vergeben gar, Sein fund verdeckt, den zorn, den du gefaßt, -'- - - Und deinen grimm von ihm gewendet hast: O treuer Gott! zu gnaden uns aufnimm Verzeihe und wend von uns deinen grimm. Soll denn dein zore» währen für und für r Will du uns denn stets seyn so hart und schwind r Soll nicht dein Volk erquicket werden nur, (empfind. Daß es wiedrum in dirHerrlftcud Und obschon groß ist unser Missethat , (gnad, Noch wollst du uns erzeigen deine Z 8 Auch ob wir wol viel Übels ha" gethan (unser am So hilf uns doch und nimm dich z.Jch will nun(waS der Herr sagt» hären zu, (ligest Er wird dem Volk und seinen hel< Ankündigen nur eitel fricd un» rub, (dige». Damit fie nicht aus thorheit sü»' stür- //ks/ LH 07/ ES/, «ar/ M-N7 Nyr/ «ar, M77 rrw/^ Der l. 5557. 8s Psalm. ey», so»/ Macht uns theilhaftig aller ehren Bas best er bey den seinen thut Bie da gehen aus wegen gut, Er thut ihn ihre Nahrung mebrenr Für selig ich den menschen acht. Der auf dich seine Hoffnung macht „ Erwünschter Glückstand eine» Volks. D u hak, Herr: mit den deinen fcied gemache, Jacobs acschlccht. welches qefangrn war, _ Erlediget und wieder heim gebracht Die bosbcic deinem voll vergeben gar, ^_ Kein sind Kein sind verdeckt, den zorn, den du gefaßt/ Und deinen grimm von ihm gewen det h ast: O treuer Nörr! zu gnaden uns ausiumm, Verz eihe und wen d von uns deinen grimm. s chs . . — ^_u hast, H err! mit den deinen fricd gemacht, Jacobs geschlccht, welches gefangen wär, Erlediget und wieder heim gebracht^ Drc boohcil deinem volk vergeben gar, Kein sind verdeckt, den zorn, den -u gefaßt, "---- Uns deinen qrimm von ihm gewendet hast: O treuer Sott' zu gnaden uns ausnimm, jgN ich gt» ><" >nd e»> ,7 Verzeihe und wend von uns deinen grimm. Fürwahr die ihn fürchten von ^ herzen rein, (ferne seyn, Aon diesen wird sein hüls nicht Und daß die Wahrheit wachs auf erden auf, (müß, Gerechtigkeit vom Himmel schaue» Damit sein Herrlichkeit wohn in Der Herr wird geben guter al- dem land, (wandt, lmfall und übel vonunS werd gr- 4-Daß gük und treu sich fein gesell iu häuf, (küß, lerband , (im land. Viel frucht er wachse« lassen wird Gerechtigkeit wird vor ihm gehe« her, (mehr. Fried u,d gerechti-keit einander Und ihren gang. behalten inimera Der ,;r Der tt^^/,86. s'Xss^/l. ,7 s Der ag. Psalm. GlaubiAee ailgenuAsaiiicr Gott. In der Melodie des 77. Psalms, err! drin obren im um neiqe.Heb in biminel mit begicr. ^ U»d diel, gnädig mir erzeige Dem ich el«„tz l>,ri >md arm , Herr Gott! meiner Via, erbarm, Und orwahr mir tri» und lebe» Denn mai, mir nicht schuld kan neben, Deine,, knecht verlaß ja nicht, §„ dir Seht teil, ;„ve> ficht, r. Ich schrey zu dir alle tage, Und dir mein artigen klage, Du wallst mir qcnädig seyn Durch die barmherzjgkeit dein. Deines knechtes seel erfreue Fudrr, lieber Herr! ich schreye, Mein ber; ich hinauf zu dir Zu dir hab ich mein gemüthe. Du bist voller gnad und gute, Und das gegen jedermann, Welcher dich nur rüffet an , Drum vernimm mein bitt u»t flehen, Laß dir das zu obren aeben , Gnädig mein gebe» aiimimm, Merk au, mrines^flehcns filmst! 4 . Ich schrey zu dir hart gedrung* In der zei der anfechtungcn, Denn du erhörst mich mein Gott> Und hilfst mir aus aller notb- ES ist doch kein Gott sonst mehr' Der dir »u vergleichen wäre, D 5. ll, G ' Der ^ l^i l. ,7. Ps alm ott seine wohttlll'g lind sein habltackel, -- ' ' Hat auf die heil'aen bcrg gegründet vest, Gott ihm Zion auch mehr aesallen läßt, ZWWEWW^WGM^M ^ Dem j^ kein Jacobs hatt und tabernaekel. o t seine Wohnung und sein haditarkel yot a,s die dcil'aen bcrg gegründet vest. Gott ibm Zion auch mehr grfallcn läßt, Denn je kein Jacobs hütk und taderiiackel. r. Von dir wi d werden grosses!;. Won den Philistern , Lvrern, lob erlädlet, (land! und den SLobren. idahrr. Dn ^ottrsstadtl ich will Lgypten« Wird man das sagen : Dieser ist Und Zabel unier die, so mich er, sannt, (hab ich erwählet. (Spricht Gott,) einschreiben, dich H ru g. r> r D H 7 Man wird auch sagen r Der und andremchr, (geboren. Sind zu Zion,(da man Gott ehrt,)! Der ttl rr^lkl. «g. vialm. ' Gott mein. Helfer und Heiland I L Kokk! n,rw helfet ittch he,lq»ib i B»0 Z Der k.XXN 7 . 8 «. k.rw'/k.87. u.l.F^M. 88 .vsalm. r;r he. u»t seiner ist der mach: und stärk, er thun könnt deine werk. I^.Alle Völker hie auf erden , <>r d« schaffest- kommen werden, M anbeten deck, o Herr fernem „amen geben ehr. Mein seelans der bösi gerissen, Und mich wieder aukcrweckt Da ich in der gruben steckt. Die gottlosen sich erheben, Es »achlrachten meinem leben. Die gewaltige» von macht, Denn du bist -roß undacwaltissUnd du wirst von ihn veracht. Arme wunder sind vielfältig, t. Aber du Herr! bist sanftmutbig. Wahr« Gott allein du bist , u»d kern ander Gott mehr ist. Herr! weit mir deine wcge, Aaß ich geh per Wahrheit siege, Halt mein her; dahin allein, ^ak ich fürcht dtn »amen dein. 2vo und dank will ich dir geben H»n nu ms Herzens gründ darnebe Annen uamen whrdialich Will ich preisen ewiglich. . ... . ^Den du hast mirq nad bewiesen, Mich tröst und mir hilfst aus noth. Herrlichkeit der Rirchen Gottes. Strom, barmherzig, treu und gütig Der sich nicht erzörnct bald. Heine gür ist manigfalt. Gnädig Herr'- -ich zu mir kehre Deinem knechtdcin stärk vermehre Hilf, dir ich leibeigen dien, Denn ich deiner magd söhn bin. y> kaß mich ein gut zeiche» sehen, Auf daß meine fcind verstehen, Und sich schämen, dost du, Gott! orr seine wohnnng rnid sein habttackcl. Hat auf die heil'gen berg gegründet vesi, Gott ibm Zion auch nubr gesaUen^lästr^^ ^ Denn ,e kein Jacobe bukt und tabernackcl. ott ferne Wohnung und sein habltackel. Gou ibm Icon auch mehr gefallen läßt, - je lein JacodS kütt und taberngckek. _ Gott sie stark wird berwstigcu;. Da sollen dir die länger frölich sinam, (der Herr,) Die »feister lustig pseiffen, (spricht Zu allem war belangt dein lob und ehr, (springen, -ttill ich da lassen meine anellcn 'n siinrmen- (den ein, n er wird seine Völker schrci- 'l.o wrrd er sagen: Da« gehört -«uch -nein, (herkommen. Lä':n h-o v»!k auch aus Zion ist Angefochtcner^Elends. Spiegel. L G»>t! mein Helfer und Heiland! dM! mein Helfer und Heiland l Bk» i ;4 Der k. X XX! X. «g. Psalm. Bey »acht und lag ich zu dir schreye, Gcnädra mir «ehör verleibe , Damit mein noth dir werd bekannt, Kehr her zu mir , Herr'. derne obren. Tbu gnädig mein „ekelt erhöre». Bey nackt und taq ick zu Srr schreye ^ Gcnidla mir acbür verleihe, Damit mein noth dir werd bekannt. Kehr her zu mir, Herr! deine obren, rvu gnädig mein gcbett erhören, s. Dieljamer und elend mein seel Mit allen deinen wafferwogen,. Gesättigt und erfüllet haben, Mir ist als solt man mich begraben Und hinab schicken in die hökl: Ich kan wol werden den vergliche Don den all kraft und stärk gewi- chen. ( bin. z. MeinS leben« quit und frey ich Ich bin gleich den, so tod geschla- gen . (fragen, Nach den du gar nicht mehr thust Denn nun das leben ist dahin , Die nun sind schlaffend und be> graben, (haben. Und die du nicht pflegst Hand zu «l. Gelegt du in die grub mich hast Lief in die finsterniß hinunter, Dein zocn und grimm mich druckt ictzundrr. Du hast mich übergössen fast Die über mich zusammen schlagt' Du hast aus mir ein grru'irg*' macht, (wendet' Und meine freund von mir g*' Von den ich greulich werd g<' schändet, Du hak mich in kerker gebracht' Daß ich lig hart und schwer jft' fangen, Und kein erlösunq kan erlangen- L. Dürr, jämerlich ist mein gesickfl Don grossem schmerzen und elend* Ich rüff ste«s zu dir, meine band* Zu dir ich auSstreck aufgerjchk! Wirst du denn auch in deinen wer' kcn (merken l Dein macht lau bey den todte» 7. Steht auch von todte« grifft' mand, Der /. X XX lX. gy- Psalm. __ ch will des Herren gnad lobsingen ewiglich, Und seine treu ohn maaß ausbreiten stctiglich, H ch will des Herren gnad lobsingen ewiglich, Und semr Mir ohn maaß ausbrrittn -etiglich, Den« Der k. )k X XkZs. ai. Psalm. Bey nacht und laa ich ;u dir schrak, » 5 ? Genädig mir qehjr verleihe, Damit mein n tb dir werd beka 'NI, Kchr her zu mir Herr! deine obren, MM Bey nacht und taq ich zu dir schreye , »_Genädig mir qehör verleihe, - Damit mein noth dir werd bekannt, MM ___ ^ _ ,, . Kehr her tu mir, Herr de,ne ohrcn , --^--- ^kr deine wundecthaten preiset? man im grab auch jemand Weiset, ^'r deine gute macht bekannt, "»d dein Wahrheit, wann er verdorben (den' in vergrub , und wär qestor r:Kan man auch in dcr dunkelheit jvein werk erkennen und ermessen L"d in, land das drin hat vergesse hernehmen dein gcrechtigkeit? vu dir schrey ich, Herr! und dir »!la,e, «r„h ich dir meine noth vortrage. 2-Herr Gott! warum vcrstoßst du Aarum verbirgst du deine äugen ? d>» elend , mein träft nichts taugen, Ich werd gcplaget jämmerlich, Von fugend ich in ängsten stecke, Vor dir ichzitter und erschrecke. 10. Dein grosser grimm geht über mich, (fet Lrschreekniß groß mich überhäuf- Darinnc» ich bin gar verliesset, Wie von eim waffcr jämmerlich, Bedrängt werd ich mit all den bin« qen. Die mich von aller seit umringen. 11. Du machst, daß von mir weichen ab (ten. All meine freund und wohlbekann» Daß ich auS allen mein verwandten Richt'cincn treuen menschen hab: Denn von mir armen und elenden In dieser noth sich alle wenden. Gnaden Bund GGttes in Christo bestätiget. ch Will drs Herren gnad lobsmgen ewiglich, Und seine treu ohn maaß ausbreiten stetiglich. - ch will des Herren -nad lodstnqen ewiglich, Und seine treu ohn maaß ausbreiten ftetizlich. Drm» i;6 Dee I.^XX kL r?. Psalm. Dcim deine gül (sag ich) in ewigkeil wird walten, Lr bar ^öeü ^ebaur. sie so lang wird halten, So lang »er Himmel kehr/dabey denn zu v'erstehen, Daß deine Wahrheit werd nimmermehr untergeben. Denn deine gut (sag ich) in ewrgkeir wird walten , Er hat sie vrst gebaut, daß sie so lang wird halten / So lana der Himmel steht, dabey d enn zu verstehe» ^ °-V's »imwcrmehr untergehen. i Daß deine Wahrheit werd »imwcrmehr untergehen. r. Ich hab (spricht Gott der Herr) gemacht ein Hund , und sried Mit dem, den ick erwählt, und meinem tnecht David Ein vesteu starten erd gethan bey meinem »amen, Das cuua währen soll der stamm von seinem saamen, Und daß von lind zu lind bey sei- ncm still und throne , So!' bleiben immerdar die königliche kröne. Die Wahrheit, die da ist bey d>> z» allen selten, Die bleibt da, und von dir ab' , weicht zu keinen Zeiten. Du hast i» deiner macht da> ungestamme mcer, Die weilen stillest du, die sich ck- heben sehr, Du hast Lgyptcnland durch schwer! geschlagen nider, Durch deinen arm die feind zcl' streuet hin und wider, !!n Der Himmel loben wird dic'Himmel und erd ist dein, die well wundcrtbaten drin >' du hast gegründet r»! Dein Wahrheit und dein treu wird preisen die acmcin Den» mag auch ie»,and seyn hock in dem Himmel droben , Der übe» dick gesetzt könnt wer- den und erhoben ? Gag, findt man auch jemand aus den englischen Helden, Welcher der meicstät dcs Herrn alekck moch te gellen ? 4/Gott sehr erschrecklich ist in seiner hcilgcn gmcin, Ihn fürchten die um ihn pflegen allzeit zu sey» , O du Gort Zebaoth ! oem alle macht thut weichen, Du grosser starker Gott ! wer ist dir zu dergleichen? Mit allem dem, dar man beschlossen drinnen findet. 6. Mittag du bist gemacht, auch den scptentrion, In deinen, »amen sich freut Tba- bor und Hermen, Dein arm gewaltig ist, dein Hand ist stark und mächtig, Dein recht Hand ist erbsbt, vor deinem stul ganz prächtig, Gerechtigkeit und qüt gleich wir aufwartend stehen, Gnad und Wahrheit allzeit »ob deinen äugen gehen 7. O selig ist dad voll, weiche« dir iauchzet, Herr! Es wird sich ihr gclück ve>kch«cit nimmermehr, 2 » r>« Der Psalm. Denn Heine gür (sag ich) in ewigttlt wirr waircn, r ?7 s-L_ p-r har sie veft gesaiit, daß sie io iang w r- battkn, G» Ir.nder bimmel Sebr . dar:y denn -tu vrrstche». Daß aeuie wabrhcit werd inmmecmchr iiulergehen. Denn deine -qüt (sag Ich ) m cwigknr wird we.:rcn, Er Hai sie vest gebaut , daß sie so v lang wird Lallen, VMWW So lang der Himmel steht, dabey denn zu verKehc» , Laß teure wahrhert werd iirmmcrmehr untergehe». d» ab' da< ck< irct >cr< ,cll os- ach ia- nd oe »e ob sie cit n deines antlitz liecht fle'iverbeu >Lehu obn scheuen, Vv i-einen, namen sich täglich von - Kerzen sreusii, ^idn du erhöhest sie, bringst sie -iu q, offen ehren , ^u.-fleast ihn durch dein gttdei» »»rhithat«N vermehre». ^Daß sie gewailigsind, vonibn -da«nicht herkommt, kon-ervou dir, o Herr: der sich -ihr so annimmt, ^»rch deine gnad und gut dir -kölner wir aufheben , »ou dir, o höclister Herr! ist uns -der scheid gegeben . ^e^iquig unser schütz, ohn deine .,wshr und Waffen, " du Goit Israel! nichts thu» >, kau oder schauen. 2 Du bist der auS acnad seinen -»örtlichen rath ^e>, tecdcn deencr» sein etivann - ve.rLndigr hat -öd einer visio», und daS vermel- !-"t eaen hab «weckt ein mann, ihm g. »rosse macht geqebrii, ''liS meinem vvik hab ich, wie du y thirst ferner mrldeu, ^wählet und e»höht David, den theuren Helden' ro. Gesalbetichihnhab mir einem hcilge» öl, Drum «durch meinehand gestZp« ker werden soll, Durch meinen arm ich ihn will also mächtig stärken, -Daß gegen ihm die macht der feind nichts sey zu merken. Ihm wa« zuhaben an, ihn sollen auch nicht damvfcn Die feindlich roch« ih„ thu» streiten oder kämpfen, n. Ich will die seinen fein» todt- schlagen vor ihm her, Ich will ausrotten gar all, die ihn hassen sehr, Mein gsit bey ihm soll seyn, Ultimi» Wahrheit daneben. §r wird in« namen mein sein Horn sehr hoch aufhebe», Ich will ibm eine Hand »'ein in des mcercS wellen, Aber die and« Hand n ein in die flüffc stellen. rr. AiSdaun wird er zu mir ver- nikidendiseworl: D» bist der varer mein, meiih Gott und treuer bort, Zu meiiiem erste» söhn ich ihn bann machen werde. Und ein«« konig groß, desgleichen . nicht auf erde, Äein DerLXXm 8>. ^6. ?o. Psalm. ^ Mein gnad ick ewiglich will gegen ibm behalten, Mein bund bestänLiglich soll blei hen und stets walten. iz> Seine» laamen will ich aus' breiten ewiglich, Und setzen seinen thron best und bestLndlgtich, So lang der Himmel steht: doch selten seine linder Verlassen mein gesetz , oder dasselb anbrnder Weit sczen aus dem weg , und mein statul verachten, Und ali» mein gebott mit ernste nickt b«,rächten. 14. Alsdann so will ich sie von wegen chcer fund Und chrrr Missethat heimsuchen sehr geschwind Doch will ich von ihm nicht mein gnad und gunst abwenden, Mern zusag gegen ihm soll sich nnt mchten enden, Denn meinen heilgcn bund ge> denk ich nicht zu brechen, Noch ändern war mein mundet mal hak thun versprechen .. r;. Bey meiner hciligkeithab >« ein schwur gethan, David, dem treuen knecht, ich nicht liegen kan , Nrmlich daß bleiben soll sw stamm ohn unterlassen, Sein königlicher ftul ewig gestk cher Massen So scst als sonn und mond h»» an dem Himmel stehen , Bey dem emjeuguiß klar mei»» zusag zu sehen, is. Gleichwol du iihn veracht u»' ganz verworffen hast, , Wider den gsalbten dem eiugr»e sen zorn gefaßt, Und deines knechtet bund zunick tcn lassen werden, Sein königliche krön getretten j» der erden, Die mauren du zerschleifft, zeb rissen seine vefte. Der XL» -o. Psalm. Hinfälligkeit des menschlichen Leben». 2 » der Melodie des 7». Psalms. bist der, auf den wir für ^ und für hoffen, O Herr! und unser zustucht in gefahren, Eh denn die berg und thal gegrün bet waren , Eh denn die erd und werlet war geschaffen, Bist du gewesen der Gott der du bist, Und bleiben wirst forthin zu aller- frist. (und umkommen, r. Du laßst den menschen sterben Und zu den Menschenkindern thust du sprechen: Kommt, werbt zu staub, daraus ihr seyd genommen Denn tausend jähr vor dir gleich sind zu rechen (ne rag, M ob eS wär der nächst verging. Und kaum so lang als ein nacht- wackt sein mag. z. Du laßst sie fiugS vergehe» gle>' cher maasse, Wie einen rraum, des man siet kaum besinnet, Wann man zu wachen von bei» schlaf beginnet, Und wie eu, kräutlein oder grl» »es grase, (schöne blüt-, Das bald verwelkt und früh b^ Des abend» abgemeyhr,verdorre» thut. 4. Wann du uns, Herr! in bei' »em grimm thust schlagen So sterben wir , und schnell t» boden gehen , (und zage», Vor deinem zorn erschrecken wst Wann du tbust unsre grosse sünd ansehen, Und dir hervor zeuchst und bring» an das liecht, Und stellest dir die vor dein ang? ficht. Du rii D. 2» Dek LXXX/X. 8, -c>. Psalm. eingeworffen hast/ das gbauct !k!«' war anfS beste. Den die vorüber gehn ist er b!» °,kum rmib gemacht, von. den iiachbarn sein wird X» > er sp^tisch verlacht . basterhöbt die Hand der dei- sest >> ,r^ ilck ii t» rel- brennen lassen ? iA. Bedenk doch , daß ich hab ;n leben kurze srist, Gag mir, ob denn der mensch umsonst geschaffen ist? Ja wo lebt doch ein mensch, der dem tod konnt eniftiebe», Und sich durch seine macht r'aus aus der gruben ziehen, Herr> wo ist nun dein gnad, dem du gebraucht zuvoreii, Und die du David hast bey einem cid geschworen? ..... rc> Gedenk, wie grosse schwach sie 'i- Du hast vertilgt die zier des, anthun deinem knecht, seinem namens werth Und daß ich viele« volkL verhj. ^ein königlichen stul geworffen y,lu der erd, ^rkürze'-t du ihn hast an seinen »lunaen tagen, ^schütt mit schand und spott, g^uch ist e«nicht zu klagen ? '«le langi verbirgst du dich ? »will du denn solcher maassen ^rin zorcm ewiglich wie feuer nung und unrecht In meinem busen trag, von dem du wirst gesch,nahet, Und die fußstapfen auch, da drin gesalbter gehet , Gott sey lob, ehr und preis, und seinem werthen namcn, Dazu ein jedermann soll sagen, Amen, Amen l >rih ick hol rc» l» e>>/ «st ind ^ In dein rm zoren die tag die »wir leben., »Ohren dalliii plötzlich und bald »verschwinden, Gleichwie c>m wortgeführt schnell von den winden, Dir rag die uns zu leben sind gc« »Sehen, (gcfehr, Fa« sind kaum sibenzig jähr un- 2"ls« meiste a chzig, und drüber nicht mehr. Und wenn e« schon aufs kost- »lichft jst geivesen, ^owar e« doch nur arbeit, angst und peine, " fahrt dabin,> und wir m»t un- »serm wesen »'legen mit , und verschwenden „ wie ein scheine.- (drin Lnd wer verstehe« doch den z.oren Niemand denn der dich fünchlen thut allein. 7- Drum du unS untcrnuusr» »Wällst und lehren 'voß wir die kürz dc< lebcns r rcht »tsiiioeu, Und klug zu werden wiederum beginnen : (zu unS kehren, Thu dich wiedrum, o Herr Gott k Wie sollen wir so lang im elend seyn? (dein. Erbarm dich doch über die dicner 8. Erfüll unS früh mit deiner güt und gnaden, (leben. Daß wir mit lust vollenden unser Und stölich seyn mit sorgen unbe- laben : Du willst uns doch freud und er- qnickung geben, Und fahren lan den zorn, den du qefaßt, (tigt hast. Und unS dadurch so lang gezüch- V. Laß deine werk an deinen knechten sehen, (ehre, Darnach an ihren kindern deine Laß nml dein Herrlichkeit und macht verstehen, (Her» ! Du unser gütiger und milder All unser thun genädig führ und wend, Richt und regier die werk derun- sern händ. Dev Der 2t?/. zr. und 2t7//. Psalm. 1 L 0 Der ^L/. si psalin. Und schütz seil«? ge-na - den sten Hut, er in des aUerhscyircn pur, unv ieyuy lemee ge-na - oen / Wk« einem schalten wohnen thut, Bewahrt für allem schaden. -^.tz Deeselb , fürwahr! wohl kühnlich spricht: Gott ist mein kurz und vcste, Er ist mein tröst und zuverstchr. Er thut bei, mir das beste. A- er in des allerhöchsten Hut, Und schütz seiner zena»den' U- Wie einem schatten w ohnen thut, Bewahrt für allem schade». fürwahr! wohl kühnlich sprecht: Denelb, Gott ist mein bürg und veste mern rrsßun» zumacht, Er thu: bey mir da» beste. Er wird dich vor drS jjgerSve^Und dir nicht schaden ganz und ga Erretten au« gefahren, Vor falscher leut bjscm geschwätz Wird er dich wohl bewahren. Unter sein flügel und fittich Wird er dich fein verster/en , Mit seiner Wahrheit wird er dich Gleichwie ein schild zudecken. r.Oas wilder thun, daß dir nicht grau Bey gar nächtlicher weile, Und au dem tag habst keine schau Vor dem fliegenden pfeile. Frey seyst vor pestile») gefahr, Die im finstern thut schleichen, Des mittags böse seuchen 4. und ob ein tausendmaun schol fiel Bey dir und deiner reckten , Zur linken zehemual so viel, Solls dich doch nickt anfechten. Du sollst »och eine» tust dara» Mit deinen äugen sehen, Und sprechene« sey wohl gethan, Und ihn gar r«cht geschehen. In summa, Gott der ist mein Hort, Alls den ich vcst thubauen, Der da sitzt an dem höchsten ort, Auf i Agr, Allü! ^ich «-Er L Agfa .Sie Erag Daß Dill, ?.X> vbn Der 2 L/l. 91. Psalm. ^ L -in kilim !linae . n«an knlb n s ist em billig dinge, Daß man dein lob v Hcrr: Und deine» namens ehr Volt herzen rühm und singe, S ist cm billig Und deines namcn« ehr Daß man dein lob 0 Heer: Von herzen rühm und finge, Last Der ^sss. -I. und pstilitt. ,Lr Gewaltiger Schirm GOttes. er m des allerhöchsten Hut/ Und schütz str..^ gc-na den . ._Wie einem scharren wo bncn khut, B ewahrt fürallem,'chgden, ^Liersclv. fürwutir: wob! tütmilch spracht/ > ^G»lt iß mem bürg lindveste , Er ist mcm rron und iuvniichc. Er rhul bey nur da» beste. ^ er in des allerhöchsten Hut, Und schul! seine? ge „-.den , ^ Wie e>i>en, schatte» wohnen thut/ Bewamtsnr allem schaden, ^ Dericlb, surwahc: wohl kühullch sprichr , WkAWzWWMWZMKWMWWWMZ ^ Gott ist mein bürg undvcste suchst Er ist mein tröst und zuvernn r, Er thut bey mir da» beste. ga> A»t -tn letz dem vertrauen: So wird dich gar kem ungclück h»< Agkeiffcil uoch umsahen, «II übel weichen wird zurück, «ich z» dcim hau» nicht nahen. , ^ Er wir d den lieben e,igeln sein ,. Diese,, bcfcbl auflegen, rat Damit sie dich bewahren fein «"fallen deinen wegen, an, .Hie werden dich mit sorgen groß Etagen auf ihre» Händen, ei» Daß dein sus an kein stein anstoß, Mit allem fiei« abwenden. Aufteilen und ottcrn wirst di rt, Dbn srNadk" aebe» - Aufleulci» und brachen darzu Wir deinen fersen stehen. Gott spricht : Ich will sein Helfer seyn, Denn er mich herzlich liebet Ich wil ihn auch beschützen fein, Mcim nainen er ehr gibet. » Rüfft er mich an al» seinen Gott Ich will ihm hüls beweisen , Ick will bey ibm seyn in der noth Ihn aus derselben reisten: Zu ehren will ich bringen ihn, Ibm geben langes leben , lind daß ich wahrer Helfer bin Recht zu verstehen geben. Tröstliches Dank. Opfer- ^ s >st em buiia ringe, Daß man dein lob oHerr: lr ^ Und Leines namens ehr, Aon herzen rüh m und singe, Z KtzUMMMM ^ s l!» ein billig Und dem!» namens ehr. -w Daß man d em lob, o H crr!^ Don Kerzen rühm und singe, D«ß !«» Der ALlll. y; Psirlit». Da- man zu mo aens weise, Dein grosse auklaknl Darnach auch dein Wahrheit , Iu »achiS gelcicker weise. Daß man zu mo ge„s preue Dem aroffe auriakeir !lWE Darnach auch dem wahrhert, Zu nach:« geleicher weis«. s. Auf Harfen und auf lauten Und manicordio, Auf dcm psalte'io / Dein lob man, Herr! laß laufen Freud deine werk mir machen Draus ich dein kraft vermerk. Deiner händ Wunderwerk, Au svrinqen mich Ursachen, r. Die deine werk sind wahrlich, Fürtreflich und sehr groß, Dein Weisheit ist grundlos, Dein rede wunderbarlich r Die ding mag nicht verstehen Ein thor und unwciS mann, Ein narr nickt wissen kan Wie cS doch mag zugehen. 4. Daß die gottlose» grünen, Wie -aS gras auf dem frld, ^Und böse lenk der welk So herrlich blähen können; Damit sie ewig fallen In die äusserste noth, !Du bist der ewig Gott, ,Unb höchste über allen. Denn schau, Herr! all in sum-'ib Die dir feind lind und gram , Die frefler allesam Werden schändlich umkommen. G- Der Ac/kk. yz. Psalm. ott, al» ein tönig g'walüglich regiert. M>t hcrrliankeit qeschmüekt, mit kraft geziert, Daß sie nicht weichen kan vv» ihrer start. 7m! orr, als ein küniq q'waliigltch regiert, Mit Herrlichkeit geschmückt, mit kraft geziert Die werket er so vest qeleyer l«r. Daß sie nicht weichen kan von ihrer start. a. Dein stul von anbeginn -ewe sen ist, Von kwigkeitzu ewigkeit du bist, Die wassev-rjmr machen ein ge> rausch, Die wasscrwoqen wallen auf mit draus. z. Dock wenn schon noch so gram sam lobt dar meer, (seh» lind alle wellen brausten noch i* So _^ Der X 6 kl k. ,z, Psalm. ^ rsz ^Daß man zu morgens preise , Del,, grosse gütigkeit, Darnach auch Lein wahrhett, Zu »acbrs acl.icher wein-, ^Dcin^q'osse zütiakeit, ^Daß man zu morgens preise Darnach auch dein Wahrheit, Zu nachts gclcictier weise. Du wirst mein Horn erhöhen, Mß ich frey wolgemuth, De ein einhoren thut, Ach werde herein geben. (ren Mein Haupt wird man mirschmie. Änlich mit frischem öl; Ae»n ob de» feinden soll ^«in aug recht triumphieren. > ^Es werden meine obren ^vri denen, dic mir fcind stets zuwider sind , Ästige zeitung hören. ^ Die frommen grünen werden ^iePalmcnbäum, und dann Wie Cedcr» auf Liban >Hoch wachsen von der erden. Und die Lg also stehen jKepstanzl ins Herren hütt, "Von den wird man die blüt Hn Gotts vorhöfcn sehen. 8. Und wenn sie schon betagen, Ao werden sie gleichwol Frisch und fruchtbarkett voll Merley frücht noch tragen, Daß sie GottS lob und preise Rühmen an allem ort, Daß er fromm sey, mein Hort, Der von unrecht nicht weisst. Herrliches Reich und Lehr Christi. Mit Herrlichkeit geschmeckt, mit kra fr geziert B' Die werlct er so vest geseyet bat, ^ Daß sie nicht weiche» kan von chrer statt. otr, als ein konig q'walkiglich regiert, Mit herrlichkeir geschmückt, mit kraft amert mit .Ltt wertet er so vest g eieyei Hai Daß sie nicht weichen kan von ihrer st ist es gegen Gott gar nichts .steleich, ^, (reich.! 'er ist pfl mächtiger im himmel- Was du, Herr Gott! durch! dein wort hast bezeugt, Las cst ein recht« t«or , die niemand trcuqt, vdeittgkett, Dein Haus wird sein geziert mit Von nun an für und für in ewig. keit. r r Der Der xell( 94. und 9s. pftilnr. IL4 Der ic/k< 44. Psalm. 0,7. ZZZWMWMWEM: »() err Gott! der du un« ssaf aujteacst Und deine raM lu üben pfleacst. Laß sehen den» macht ei, mal' Du lichter über all« wett! W Erheb dlcb doch, du fiar er Held Den Hochmuth stolzer leut bezahl. rrr Gott! der du uns straf austcaest, UM Und deine räch zu üben pflegest, Lab sehe» deine macht einmal, ^ VMWWMZMMMrMMrMWWMUW^ l richt« über alle well! E rheb^ dtth doch ^dustarkcr held^ Den Hochmuth 2. Wie lang soll das seyn zilge. lassen, Daß die gottlosen aufgeblasen Elch also stolz erheben hoch! Wie lang soll ihn das ftp» gestatt, Daß sie sich ihrer übelthat, Also fein dürfen rühmen »och ? z. Dein armes voll sie, Herr I todt schlagen, (gen. Dein erb sie sehr und heftig pla- Ohn all gnad und barmheezigkcit, Wittkrauen, wäiscn, fremde leut Au mürben sie gar nichts abscheut Und sagen noch mit trotzigkeit: 4. Gott weißt es nicht, GotltbutS nicht sehe», (gehen, Jacobs Gott läßt stchS nicht a». Wie es um uns hie se» bewandl Was unser thun und leben sey: Mich wundert euer khorheit frey, Daß ihr so gar seyd ohn verstand. Der 9;. Psalm. Christi wohlverdientes Loh und Dienst. In der Melodie des rg. Psalms. Aommt! laßt uns alle frölich seyn Dem Herren unser,» helfenstein Mit jubilieren und mir springen! Laßt uns geh n vor sein angesicht, Und ihm zu lob vergessen nicht Zu jauchzen und Psalmen zu flnge- r. Denn Gott ist ein mächtige" Herr, Lin künig groß von macht utt» -br, Ueber die gvtter all, die erden Mit stolzer leut b-zahr. Den» der die obren hat thu" pflanzen, (ze"< Die äugen auch, die da schön gla>" Mcynt ihr, daß er nicht hört neck sickt, (straft > Und nicht straft, der die beyde" Von dem herkommt der Weisheit kraft, Mcynt ihr denn, er versteh da- nicht 'e Gott sind all unsers herze»' sorgen Samt den gedankeuunverborgcw Daß sie nichts sind denn eitel tänb- Wohl dem,welchen du lehrst,Her" Gott! Ihn unterweisst deiner qcbott, Und ihm gern gibst einen verstand- 7. Daß er wann es ihm übel gehet Und un, sein thun Nicht wohl zu" stehet, Tek E» De> 2m ».: »ls! Eo Er b. rv! -ä Un Di Ir D, Gc r« Ur La Der 16/7''. , 4 . und ge. Psalm.iS; H verfolgter Herzcnr. Trost. >;li °-z hu» >ci>i ^o!t fl' dck -ci> d^ c»s cw iid- erc ^S. zu' ,e !tk «ß II err Gort der du uns straf austeqeü , ll'ch d eine rach'z> - benvsteaest, Lok sehen deine macht einmal/ ' ^LS Du sichrer über alle nrlt! Erheb dich doch ui- du starker Held Den Hochmuth stolze» leul bezahl. ^ er» Gort! der du uuS straf auflegest, Laß sehe» deine macht einmal. Und deine räch zu üben vstc< _ ^Durichrcr über allewcltl Erheb dich doch , dir starker helln WWWW Den Hochmuth stolzer leul bezahl. Geduld hab, und sich trist der ^"t, «» lang bis man endlich ein grab <>«m gottlosen bereitet bab, slttn b'schluß seiner glückseligkeir. *> Denn Gott will nicht, daß er sein erbe «Is» verstoß und gat verderbe, «ein voll verlaß so allzumal, «onder wann er siht seine zeit, «0 richt er mit gerechtiakeit, "vie frommen ihm zufallen all. Wer rett mich vor den bösen Leuten r Mr stehet »un auf meiner feiten, Wider gottloser leut mnthwill? vär wir nicht hüls ge:han mein -Torr, «0 würe ich vor lang schon todt, u»d läg icy in der gruben still. 10. Denn wann ich meynt, ich würde gleite» , Ko kamst du mir zu hülfbcn zriten Durch deine gnad und gütiqkei't. Da ich betrübt von herzen war, Da tröstest du mich immerdar, Nahmst weg mein leid und trau- rigkeit. - reich« 1». Wie kan es seyn, daß sich dein Mit dem boshaften stul vergleicht Der aus unrecht recht macht thut, E« sammlet sich die falsche rott, Eracht nur auf des qcrcchtcn rod Verdammet das unschuldia blut. 1 r.Aolt aber ist der,dem ich traue, Er ist mein fcls, aus den ick baue, Straffen wird er ibr missctbat, Und sie austilgen gar von gründ, D»n wegen der bosheir und sünd, Die ein jeder begangen hat. A,it ihrem grundvcst und umkreise hohen berg geleicher weis seinemhany beschlossen werden. ^Das ineer ist sein.daS er gemacht <.urch seiner händ göttliche macht ^"schaffen hak er auch das trocken. uns den Herren bitten hie , und niederfallen auf die knie, roßt uns vor unserm schöpferbuke. ^Denn er ist unserBott wir sein, ^e,ii velk und arme schäfelem, Er weidet uns als seine heerden, Drum euer herz nicht sey verstockt Wann ihr qcrüft deut und gelockt Und seine ßim gedörtwird werden. ;. Wie denn zu Meribageschach, Zu Maffa in der wüst hernach , (Spricht Gott,) vor der Zeit ist geschehen , Da eure viter mich oftmals Versuchet haben gleiches falls Und meine Wunderwerk gesehen. 6. Da ,«« Dee ys. und s. -7. Psalm. «. Da ich von ihn wohl vierzig iabr Geplaqet und bemüh« war, Don ihres harten sinneS wegen. Schau, (sprach ich,) diese geb" dahin In ihrem bösen tollen sinn. S Der >-s. Psalm. tngek «M ncucS iecd dem Herren Die ganze well sing ihm zu ehren, Ihm singen alle leut auf erd > Und loben seinen namen werth, Sein heil thut jedermann erklären. vi- inget ein neues lieb dem Herren , , Die ganze well sing ihm zu ehren, Ihm singen alle leut auf erd Und loben seinen namen werth, Sein heil thut jedermann erklären. 1. Sein ehr den beyden z'wüssen gebet, (bet, Sein wunder bey dem Volk erbe- Den groß und löblich ist der Herr, Und vor welchem man billig mehr Denn andern göttern in furcht lebet. z.Dcr beyden götterzu betrachten Allein für götzcn sind zu achten , Aber Kott den hiincl schaff » tbät, Vor ihm ein grosse macht hergeht. Ein Herrlichkeit mit schönen prachten. g.Hcrrlich man alle ding kan sehen In seinem heiligthum zu gehen / Oeryalben kamt, ihr Völker! her, Und gebet Gott die macht und «hk, Die seiner Majestät zustehen. Dem Herren will die ehr gebühren , (ren, Daß wir fern namen frilieb füb-" Komt u. bringt ihm von eurer hab Ein jeder sein gcschenk und gab, Geht ein Lurch seines vorhofs thüren. (tretten, ü.Komt: laßt uns vor den Herren Der 97. Psalm. MMMWW sin kjniq ist , V er Herr ein ^ , ..., De« sich zu aller frist, ' ' erfreu die gaiye Erden, All insuln frälich-werden, Wölk«» und dunkelheit, ^-WMWZWWU er Herr rin köni, ist, Sind ihm zu aller seit: Deß sich zu aller frist. Erfreu die ganze erden, All insuln srö'lich werben? Motten »nd dunkelheit, Gmd ihm zu aller seit: D-« Der Xer^. 96. und ^6k^lk. 97. Psalm. 1L7 sollen nicht geh'» auf meinen wegen. L- Verbacken ich erzörnet sehr ihn verletzt ie mehr u. mel Weil sie sich nickt bekehren wollen Ihn hab geschworen einen eiv, Daß sie fortbin in ewiakeit mehr. In meine ruh nickt komen sollten. Nekebrtcr Heiden neue» Liecbt. -a—->r— 1 - lnaet «in neues lieb dem Herren / !W-WWflW Dleganze weltsinaihmzueh-en, Ihm fingen allelent auie-h , i^UW^WWMM^W^M^MWWRMWW sind loben seinen namen werth. Sein heil thut jedermann erklären. inqe: ein neues lieb dem Herren, ZWWE-MMML ^Die ganze^well si"g ihm zu ehren, Ibm singen alle leutaus^d^ sind loben seinen namen werth, Sein heil thut jedermann erklären. Laßt nnS ihn mirandackr änderten/ Im tempcl seiner heiliakcit! l^enHerrn auch alle fürcht,so weit Ais sich die werkt thut ausdrei- ren. (halten, 7- Den hcnden wolt ihr nickt verwes Herren reich werd ewig walten , Brvesiigen wird er die erd , Auf daß sie nicht beweget werd , Den Völkern er gut reckt wird halten. (wolle, «. Der Himmel frölick werde» Die erd spring allerfrciidcn volle. Da« meer braus, sich freu mit dem f-ld, Wa« darauf iü, grbium der wild Sich vor dem Herren freuen solle. 9 . Der Herr kommt sein gcricht zu hegen Und auf der erd rechtens zu pflegen , Die welt er mit gereckt,'akeit Und alle Völker mit Wahrheit, Wird richten und dem recht bey. legen. Herzens - Freud über Lbrlsti Rönjgreich. er Herr e»n könig ist, Deß sich zu aller frist, Erfreu die qanre erden , All insuln krölick werden , Wolken und dunkclheit , Sind «hm zu aller seit: Herr ein könnt ist - Deß sich zu aller knS, rsrcu die gante erd/n , All insuln frölich werden «Sen!» chm ßu alter seit r Wolken «n» dunkelheit Dei-xc^/lk. 9« u nd X skD 99. psrlin^_ Des seinen ßül^ arundnesi, Darauf er sicher vest, Ist recht und billigkeit. Des seinen stulS gruudvcst, ' Darauf » steiler vcsi UMMWM Ist rrcht und billigkeit. s. Ein stamm geht vor ihm her Und brennet um sich sehr. Sein feinde zu verzehren, In aschcn zu verkehren, Und machen gar zu nichte Sein blitz gibt ein groß licht, Mit seinem hellen glänz Ueber die werket «ianz. Die erd bebt die das ficht, g. Die berg wie wachs von hitz, Schmelzen vor VottS antlltz, Der alle Welt regieret - Die Himmel schön qczieret Dermelden weit und breit Seine gerechligkeit, Den Völkern aller weit, Vor äugen wird gestellt, Sein macht und Herrlichkeit, q. Sich sollen selmmen nun, Die aöyen ehr anthun, Geschmüte l ilder ebnen, Ihr andacht zu ihn kehren. Ihr gölter! kommet her, Kommt her und zeigt ihm ehr, Bückt ruck vor seinem thron, DiS hat gebörr Zion , Und sich gefrenet sehr. Die rochier Iuda sich, N Der /. 9 «. Psalm. Lobpreisende Gerichts«Posaune. In der Melodie dos üü. Psalm», un singt ein neue« lud dem Vor allen Völkern sehen lan. HErre» Er hat gethan groß Wunderwerk, Er hat gesiegt mit grossen ehren Lurch seine« heilgen armes stärk: Sein heil uns zu verstehen geben Daß wir nicht zweifeln sollen dran Und sein gerechligkeit darneben 2. Er hat ihm lau zu herzen gehen Sein gnad und groß barmherzig' keil, (sehen Sein treu und Wahrheit lassen Zu schützen Israel allzeit: Da« heil da« er um- hat gesendet Hat man gesehen überall, Der K7 k D. 99 . Psalm. er Herr herrschen thut, Wre ein lönia gut, Da« volk sich entsetzt, Auf dir Cherubim, Er bat »ich oesekt, ES zittern vor rhm, er Herr herrschen thut Wle ein konig gut Das volk sich entsetzt, . Er bat sich qri-tzr E« zittern- vor ihm und >1»! he hsi bif H, h» he Dr < Z ! ki> Sln Di i h- T Auf die Cherubim, ^_Der xcr^Ik. ^ - -S >^DeS ftilirn st,,!S WMiML grunovest. und ^ L s yy. Vsalm. S'»7 Darauf er siebet vcst, 2st recht und billiakeu > ^_Des seinen DMMWMMZZMM stuis qiiuidve si, Dar au f er sicher veft ^^?c> -»7 Isi recht und oilllgkeii Ebiir freuen inniglich, ^ dein gciichk hoch loben, > Schaft dich doch erhoben, L°"> göttlich Majestät ss'a> hoch aeseyet bar: die länder all M steter allzumal .^st du die höchste statt, c Dir ihr gottStürchlig seyd, ?Mt nnehrbarkcil, thut euch böser fachen, nicht theilhaftig machen, er die biener seyn Wohl wird crretrcnfein Don der gottlosen band Durch starken widerstand, Lr will ihr schützet seyn. 7. Den Heilgen sein klar liecht Anfacht und hervor bricht Die'glttherziqcn sehen Wiednlm gross freiid aufgehen. Kommt , ibr gerechten! her, Freut euch im Herren sehr, Und seine Heiligkeit Zu preisen allezeit "Vergesset nimmermehr. orten da die weit sich endetr Drum muchzer ihm mir reichem , schall. ^orvlockct ihm und jubilieret, ^ schönes liedlem singet ibm , ^ ^stimmet,schreyet und psallieret, Harfen schlaqt, erhebt die stim »Hut frisch in die trompeten 4, blasen, rd'aunet vor dem kinig her, ^-as meer brau««die erd gleicher Waffen, Und wa« auf erd ist und im mcer. e. Die wasscrflröm vor Gott dem Herren ffrolockcn ihm all in gemein , ich freuen wollen Gott zu ehren Die hohen bcrg und harte stein: Denn er kommt jenund zu rc» gieren, Auf erden da« menschlich ge. schlecht, Wohl er sein regiment wird führen Und allem v»lk mittheilen recht. Beschriebenes Reich IEsu Lhristi. VMWWW er Hrrr herrschen thut, Wie ein koniq gut, Äus die Cbenidem, Es zitiern vor ihm, er Herr herrschen thut , M Wie ein köniq gut, Aus die Cherubim, E- zittttn vor ihm Nil- »7v Der L. ivo. und Ll. ist. Psalm. _MIWBMWSSMWMWKW Und er'chrecket mrroen Alle lcut auf erden. U»d erschrecket werde» ». Groß ist Gott der Herr Don gemalt und ehr Llnf dcm bcrg Aiou , Alle natio» Uebcrttifft er weit: Drum ibm dankbar seyd, Lest »am groß ist freylich, Erschrecklich und heilig, z. Dem König von macht Und ehr hochgeacht Unrecht nicht gefallt, Billigkeit er halt. Gilt -«richt »nd recht In Jacobs gcschlcchr _ Alle leut auf erden. Hat er wohl gehalten, Und stet- lassen walten. 4. Gott mit lob erhebt, Ehr und „reit ihm gebt, Bieget eure knie Vor ftim scheine! hie. Heilig ist sein thron : Moses und Aaron , Priester die den Herren ffleisssg thäten ehren. ;. Samuel ein mann, Der Gott rüstet an : Diese allzumal In noth und trübsal 3' Der L. it-o. Psalm hr Völker auf der erde» all ! MZMZ Dem Herren jauchzt und singt mit schall, Und dienet ihm «nit frölichkeit, Trett her vor ibn und freudig sevd. br Volker auf der erden Dem Herren jauchzt und singt mit schall Und dienet lbm mit frölichkeit, Tret! her vor ihn und freudig seyd. - Müßt daß er sev der wahre Gott, Der unS ohn uns erschaffen hat, ??ir aber seine arme g'mejn Und seiner weide schjstein seon. Nun geht zu seinen thoren ess' Zu dankrn ibm von herzen reis' Kommt in sein vorhofmit qesa^ Der Lk. io>. Psalm. A ^^ch bab mir vs'grse»: v or allen dingen, ^ hab mir vorgesetzt vor alle« dzugco, Bon Der (7 ,oo. und 6?. rvi. Psalm. Und erschrecke! werden Alle leut auf erden Und erschrecket werden »3" Tot! mit gebet! Mg schreyen stet, M er hört sie geren , >»»! sic auch gewähren» Aus den wölken rab ^ >bii leitung gab Mch yje faul, die ihn ''" der luft erschien, -^vie hielten mit fl-iS wart und gebeiß, »"d heiligen bunde ,"nz von herze» gründe. » »»d du unser Gott! "borst sie in noth, Alle lenk auf erden. Sie nicht übergabst, Ihn'n ihr fund vergabst Aus gnad und geduld/ Doch von ihrer schuld Und verbrcchunq wegen Ihn'n thätst straf auflegen, a. Gott den Herren preist, Und ihm ehr beweist, Die knie vor ihm biegt, Mit bitt ihm anlieat, Auf dem berq Iion Deiner wehnung fron, Da man Gott thut ehre, Heilig ist der Herrc! Dankbarliche Erkenntnis der Güte GVttes. " hr Völker auf der erden all! Und dienei ihm mtk frolichkeit. Lretr her vor ihn und freudig seyd. hr Völker auf der erden all! Dem Herren jauchzt und singt mir schall Und dienet ihm mit frolichkeit Trctt her vor ihn und freudig seyd. ^agt icmcni namcn lob und dank. ''Denn er, der Herr, sehr freund' ^ucl> ist, Sein gute mährt zu aller frist, Deine zvsag und sein Wahrheit Währt für und für in ewiqkeit. porsichtiger Regenten >'Spiegel. ^ ch bad mie vorgesetzt vor allen dingen ch bad mw vorgesetzt vor alle» dingen ,?r Der 6l l. io,. Psalm. Von a"ad, darmhrrzigkeil »nd recht m fingen, Ein licd ich hab gedickt zu lob und ehr Dir, Toll mein Herr. Don gnad, baemherzigkeir und reckt zu fingen, r. Vorsichtig und unsträflich will ich leben , (einzugeben, Auch bis du kommst das reich mir Laß ich mein Haus treulich und nvhl regier, Ist mein begicr. z. Kein böse fach will ich mir lic' den lassen, (hassen. Die,'ibertrcttcr pfleg ich sehr zu Aus ihn ich keinen um mich leb den kau, Ti» lieb ich hab gedickt zu lob und rdr Dir, Gott mein Herr' Noch sehe» an. 4. Ein böses herz mich eilends tm > mir weichen, ' ! Ein arger mensch kau sich zu Nwi nickt gleichen, ,, Ein boShgstigcr mir zu keiner fm Willkommen ist. . Der seinen nächsten heim»« thut verleumen, Der kau sich auch zu mir mit nia>' ten reimen: Der eil. ror. Psalm» M eingebe», o Hcrr! crbore, ^Kein dina huider oder weh e, D-g mein sckrcncn komm zu dir. Vir« dem antlitz nicht vor >m>. WMWWWMMMMMWMMIMWZB Gnädig drin ohr zu mir ucigc, Wann ich, dir mein noth anzeige, ZSMZMRPSZMIM-WWMME Da tt ich zu dir rüff und schreye, Mich zu hören nicht vcrzcuhe. Ä-r ei» acbelt. 0 Herr! erhöre, Kein ding hinbee oder wcb-e, ZM^MDMWZMWWWMMWWkMrMW Das mein schreyen komm zu du., «>rg drin antlitz nichr vor nur, ^MMWMVW^Wr^WWMMZO Gnädig dein ohr zu mir nrigr, Wann ich dir mein noth gnzcig Wann ich zu d«r rüss und schreye, Mich zu hören nicht verzeube s.Deun die tag in meinem leben Hin find gangen gleich und eben Die cü> nebcl oder rauch Schier für elend thu vergessen z. Mein haut hangt mir an des deinen Mein gcbcin verdorrr ist auch !für dem seufzen und dem weines . Wie ein brand, qclcickcr mass^Au« betrübtem mntb und sinn Ist mcin herz irre ein dürr grase,>Ich wie ein rohrdommel bin. Las >ch auch mein brodzu rssrch Jn,den groffen wüstenrycn * Durch I?» Der 6 r/. ior. Psalm. Vou gnad, barmhcrzrgteit und recht ju fingen, Ti« ijcd ich hau gcdichl zu luv und ehr Dir, Gott mein Hcrr! Von gnad, barmberzigkeit^und recht zu singen,_^ ^ Ifc) ich bad gcdichrzu lobuüd ehr, Dir^Gott mein H^rr'. ^ leid den nicht, der hoch rein In meinem hau« ich «hu uiitnich- ' ten dulde, Die lure»-mäutcr kommen mir auch nicht Vor mein gefleht. 2.§rkib ich der laiiLS gottlose thu ^traben thut stolzem muth. ^'Mein äugen sollen auf die ach« >chng geben, , ( bar lrbcu, ^>c ,u de,n land führen ein ehr 'uf daß sie bey mir wohnen: treuer vertreiben, -kncchr "" ' ' ^ ^lnh vor mich recht. -<-Eui falscher mensch bey mir hat ^ar kein hnlde _ (bleiben. Ich lax der ibelthätcr» keinen Aus daß ich halt die stadt des Herren mein Sauber und rein. Der si'msre Büß - Psalm. ein gebctt, o Hcrr! erhöre. Kein ding binde: oder wehre, > aß mein schreyen komm zu dir Birg der» anilih nicht vor mir. "- u »rein noth anzeige. Wann ich zu drr rüffnnb schreye, Mich zu boren nicht verzci-hr. __._ ero geben, o Hcrr c>hö>e, Kein ding bieder oder wehre. ^ Waan icv zu dir rüffund schreye, Mich zu hören nicht veczeuhe. Durch mein stet und kläglichaMeincfcind, die mir sind gram , ^schreyen l Ohne maß mich schmähen täglich Antch wordengleich den culen, Dir mich lästern thun unsäglich, Welche in der cinöd heulen. .Einem ei» nnalück zu fluchen Vor uiiruh ich immer wache, Lcy mir ein cxcmvel suchen. Ule ein sperling auf dem dache,;. Aich ist wie mein brod gewesen, ^e» verlassen und einsam , Die ich pflegt für speis z» rssen , -Vr>» >74 Der § kl k. ioz. Psalm. Mein getrank gewesen ist Mir den zehren gar vermischt, Von Leins grossen zorens wege Denn du dich so liesst bewegen, Daß du mich aufbukst/ und wieder Warffest zu dir erde» nieder. 6. Meine zeit ist hingeschlichen, Wie ein schatten weggewichen, Ich bin gar dürr gleicher maß Daß sie die stadk schön und grti Liegen sehen in eim kloß. .. Dann werden dir beyden, Herrn Deinen namen fürchten schrc , All die könig hie auf erden Dein Majestät rühmen werden. ?. Denn da Zion lag darnieder Baute sie der Herre wider, Er ließ seine Herrlichkeit Wie ein aögemcyet grack, >Sehcn zu derselben zeit. DaS wiedrum nicht kan bekleide! Er hat der elenden stehen, Aber du wirst ewig bleiben , Ganz genädrq angesehen, Dein gedächtnit , Herr! wird währen Ewig und ohn all aufhören. 7 . Darum wöllst du dich erheben, Eine maaß dcim zoren geben. Ueber die stadt Zion dich Laß erbarmen gnädiglich: Denn setz ist die zeit vorhanden Die sonst lang ist angestanden, Iekund ist das stüudlein kommen, Daß ste werd zu gnad genommen. Ihr qcschrcy und groß wehklag Tar nicht in den wind geschlagen.' ro. Dick svl man mit fleiß aul' schreiben , Daß eck für und für mag bleibe»» Auch hinfürtcr werd gedacht Und aus lindes kind gebracht: Daß auch Liese , so auf erde» Solleu «och geboren werden , Gott hoch in dem Himmel drvbe" Der ding halben mögen loben. it. Deii deine kuecht ob den steinen! > i.Den er von der böb rab schaut! Wehklag han, und back bcweiuenjDa sein hcilztbum ist gebauet, ^ 9^ un preis , mciu scel Der L/ l /. ioz. Pjalm. a .. - ä -'.- den Herren lobesame, Alles in mir lob seinen werrhen name, Dazu sein unaussprechliche wvlthat: M Nun lob und preis den Herren, meine fiele! Und in Vergessenheit mit Nichten stelle, 9! un preis, mein seel '. den Herren lobesame, b. Alles in mir lob seinen werthen name, Dazu sei» un-u«svrkch>iche wolthat: UMIMWWWZM Nun tob und preis den Heeren —-- Und i» Vergessenheit mit uichttn stelle, nieine seele! WaS Der L l ll, ie>z» Psalm» »7k rt> M dem Himmel sein ac ficht M die erd herab er richt. »Daß er ansch der,, verlangen/ da ligcn hark aefangcn, M daß er die rett aus nörhen, , man richten svl »nd todten. Daß deS Herren nam mit 'oben ^Zion werd hock erhoben, lob seiner Majestät Jerusalem der stadt r Best gesehl auf seinen gründe, ^Durch deiner band kraft u. macht Ist der Himmel vest gemacht: Doch mied diß alles vergehen, Du, H«r! aber bleibst bestehen : Wiegewand sie werden alten. Und ihr schön heil nicht behalte». Herr! der« IZ. Und du wirst fit, Masse» , Wann du wilt, verändern lassen, .... !Wic ein kleid, das man vil trägt, »Tann die Völker grosser sumen^Gich gar zu verschleissen pflegt: zusammen werden kommen ,l Du bist, der du best gewesen, M die köniq auch samt ihnen Unverwandclt bleibt dein weicn ^tr dem Herren werden dienen.Heine jähr kein end nicht wisse» »^r hat mir geschwächt die stärke Und dir nimmermehr verfliesscn. U den, weg, und wir ich merke, it. Und derhalbcn auch nicht min» verkürzet meine tag , der ^r>„„ sprach ich mit wehklag Nein Gott! laß mich nichvver, v derben, Fder helft mein« leben-sterben »'ö sich schon all ding verwenden ^"we sghr sich »immer enden. lWerden deiner dienern linder Bleiben für und für allzeit. Das ist bis i» ewigkeit. Deine frommetreue knechte !!Samt ihrem ganzen qcschlcchte. .. iWerdcn bleiben und vest stehen, ^Du hast de n rrdbodeu runde! Und nimmermehr untergehen. Erdebtes cmädige Vater ' Herz Gottes. uii prn«, mein secl! den Herren löbesame, Alles in mir lob seinen , ^ Dazu sein unausspreassiche wolrhat: Nuu >»d und preis den Herren meine >celc: Und lii Vergessenheit mit »i^ttn stelle, un vrelS ni echieel^ den Herren Löbesame ^ AVer in mir lob seinen werthen name , — - - - Daz» sem unausspiechliche woltboc prei s de n Herrea, meine seeie! Und w Vergessenheit mit Nichten stelle, Was - 7 S De» i»4- pstrlttr. W^'s c: dir gurr jemals bewiesen bar. !: Was er dir gulS jcmwlS bewiesen bar. r. Sag lob und dank dem- derdir^Geiiädig und gcdudlig, srom aus .zenadcn , Del» fund vergibt, und heilet bei- ne» schaden, ' (lichkcit, Und niiitt von dir deine gebrcch- Dcr aus Verderbnis dir errett dein leben, (geben: Das mit acfghr des todes ,st inn Krönt dich mit gnaden imd barim berziakeir. gütig, (nci^ Und der zu zorcil gar nicht ist f/! ;> llich ob cr schon durch uns'! süud verletzet, Oftmals von uns mit seinen a>ft den setzet. (»E Go jöknet er doch mit uns ens i Er fahrt auch mit uns nicht so g" geschwinde, (unser süN^ z. Der dich erhalt und so Viel dir^llnd wandelt nicht mit nnS »»l gelicbcr, (durft gidct, Dir für dein mund ;u deiner nsrh< Mac'-t dich wie eincu adler rung und iien: /recht leiden Der denen recht mittheilt, die u.i» Von den die sie verkochen und sehr neldeii, (getreu. So fromm, barmherzig ist er, und 4. Mosen cr seinen weg hak wis.! sen lassen, Vergilt auch nicht, was bös vls uns geschieht. S. Denn er sein gut so hoch ob d<> laßt walten, Die ihn recht fürchten, und »»> äugen hallen, (gebe So hoch der Kimme! ob der erbt' Ali unser schuld er von uns th^ abwenden, (enlm De» bindern Iwaelgeleicher mas- Hat er sein grosse Wunderwerk er- zecht. ssansrniüiölg, Tr ist der Herr, barmherzig und (semSo weit als von der werlet beld^ Der L b 104. pslrlm. VMM . W ach auf, mein frei: und sag dem Herren wol Die weit ist^deiner heirlichkeit gar voll_ ?Dcn> maicstät. 0 Herr! ist groß und mjchlig, ach auf, mein secl ^nd sag dem H erren wol i ^ Die wkielst de iner hc^rlftiitell gar voll ! De»n schmuct an o»r »st zierlich, schön und prächtig . Das Morgen und abend von cinandeft steht. 7. Wir sich erbarmt ein vaw seiner linder, MMMMB Dein ichiiiiick an dir ist zierlich, schon und prächtig Dein maiestal, 0 Herr: ist groß und mächtig, ^ //M //KI-4-» », /«V ^ / <^> Der 6/^. 704. Psalm. WaS er dir gurS Sinais dewnicn hat r?7 -ri^ ._ WaS er dir qu.S icmals beiricic» dar ">!v crbarnit cr zeicht minder, (gen ehr: ?>e ihn recht fürchten, ihm bezei- ^eii„ er weißt unser schöpfung und gebrechen, lzu rechen' uud daß wir arme lcut sind/ und ' Gleich einem leichten staub / und Wnst nichts mehr. ' Des menschen leben ist gleich .einem gräse, chcr mäste grünt daher, und blühet glci. ^s cinc blum auf einer Heiden hbrcil: (über wehet, MId wann ein scharscrwind dar- fallt sie bin, verdorret u. vcc. .Sehet, (Vorderteil. ">an weist! dannicht, wvsicstund DcS Herren gnad aber lhnl ^ ewia währen, (und ehren, ^s über die, die ihn fürchten über kindSkind seine gütig, ^keit, meyn bey den, die seinen bund fest hallen, sich auch der» Und m gedächtniS sein gebort behalten, D»k sie darnach also thun allezeit. 10. Er hat ihm einen thron fest zugerichtet (richtet, Im Himmel drohe», da er sint und Sei» tönigreich geht über alle weit. Ihr engel GOtteS: lobet euren HErren, (geren Ihr starte Helden! die ihr ausricht Was cr euch heißt, und was ihm. woblgrfällt. 11. Nun lobt den Herren,ihr seine heerschaaren Und die ,hr seinen willen thut bewahren, mit fleiß ^ Und als die diener den auSricht All ereaturcn und geschöpf dcS Herren Ihn lobe» und in seiner Herrschaft ehren : Mein secl! den Herren ewig lob und vrcis. portrefliche Naturkündigung. ckh.i _ ach auf, mein secl! und sag dem Herren wohl Die weit ist deiner Herrlichkeit gar voll: Dein Maieftir, o Herr! ist groß und mächtig Dem schmuck an dir ist zierlich, schön und prächria ach ant mein seel! und sag dem Herren wool ^ Dw wett ist deiner H errlich keit gar voll ^^DttN-Maiestät , ^ H ^r ^^st ^gioß Nild^iiachna,_ ^ ^ Dem schmuck an dir «st zierlich, schön und prächtig M Ka« Der 104. Psalm Das kleid an dir ist sauber schön und rein, Und glbr von sich irre ein steckt einen ichem Die bimmel du ausbrcl cst und ausstrecken Damit all dinq wie mir eim texpick deckest Das kierd a" dir ist sauber, schon und -ein Und gibt von sich wie er» licchl einen s»> ein Die bimmel du ausbreitest »nd ausstreckest, Damit all ding wie mit eim leppich deckest ». Das wasser du um dich gewöl- bet haft, (vallast, Wie einen temvel und schönen Auf Wolken fahrst du wie auf einem wagen, (tragen : Es müssen dich des Windes flügel Zu engeln machest du die schnellen wind. Die du aussendst gleich wie post hotten g'schwind, Donner und blitz mit ihren feuern flammen (namen, Haben bey dir der diener amtund z. Geleget hast du dem erdbode» rund (gründ,> Durch deine qegenwag ein festen Die berq sah man aufgehe» überall Hernieder setzten sich die liesse» thal, ( gar eben, EinjedeS b'hicltsein ort undpiac Wie du ihm denn einmal härm eingegeben. (den, bescher» ;.Das riicer sein gränz behielt nist Daß es nicht drüber ausflöß anderweit , (erden Und daß forthin die hoch erhöbe» Von ihm nickt mehr soll übe» schwemet werden, (zuma> Du hast die brunnenqucllcn all- Verordner i» die gründ und twist that, /erqiessew Auf dem er bleiben wird zu allerlDasclbst die bäch u. flüß, die sich zeite, (feite: Zwischen den bergen her mir rau- Undsich nicktlanbewegenaufkein Zuvor war er bedecket mildem mrer, (aiena umber, Das wasser wie ein kleidung Die Wasserfluten über ihn berflos- sen, ( gössen. Die hohen berq sie auch aar über- q. Vald aber, da du ihn gcdräuet hast, Von bannen siegeeilet haben vast Da sie den donncr deiner stimm vernahmen, Da wiechen ste, »nd dt« flucht kk lends nahmen r schen fliesten, (auf dem selb, 6 Das ist darum, daß die thist Darzu das wild, das da bewohnt die wäld , (bräunen ^An diesen wassern«, den frische» Sich tränken und allda erquicken können. (ncn tho» An solchem ort Hirt man einlch»' Von vögeln, die unter dem hin'' mel schon (hübsch finge»/ Auf arüncn zweigen sitzen r>n» Daß es davon thut hell und lieblich klingen. (oben rab/ 7. Die berg befeuchtest du von Un» ^ xvxvv xvvvx VM ' xvvxv V.VXV ^ Der c/P7 re>». Psalm. ^ , 7 ^ Das kieis a n dir ilt fu wcr,^ sch ön Und g-bt von sich wie ein Iicchr einen schein, Die Himmel du ausbreitest und ausstreckest, Damir all dma wie mit etm teppich deckest. ^ DaS kleid an dir ist sauber, schön und rech Und gibt von sich wie ern liechk einen scheu. . Die Himmel du ausbreitest und aussti eckest. WZZ-imZ-Wssr-MszE M«- Damit all dina wie mit eim tcppich deckest. Üdd das ist auch ein him»iclische>LS wohnen auf den sclsen dieka. ^ gaab, (bände! ninnen, (ten drinnen, du also durch deine müde Und sich verbergen in den klüf. Nil fruchten thust erfüllen alle lande. (zumal -Heu d» dem vieh und tbieren all- »um futtcr wachse lassest überall, . sein neste, (tanncn äste: "»d macht sein wobnnnq auf der Die hohen berg der Hirsch und dame sucht, (flucht, i.puu>e, gebt, ^dd hat auch ausdirselbrnsejnlU-'Es sey anfacker, wiesen, oder gar» M r Nut ktcn. l»o Der ro;. Psalm. Dhutcr bis in die nacht der arbeit 14 warten (derbar, D! wie sind deine werk so wun- Durch dich geschaffen weißlich ganz und qar! (werden, Sie können alle nicht erzählet Der gutem dein ist voll die ganze erden. (breite mcer, 1;. WaS nun belangt das grosse Kein mensch wird zählen können nimermehr, (klein darinen, Die lisch und tbim, -je groß und Ungleich von art und von gestaltj Es Hcl' warten auf dich, Gott! alle khier, Und heben ihre äugen aiifzubib Du gibst ihn ihre speis zu itirt" zeircn, (dich bei^. Sie saiiilen sich vor dir und »>!' )u sättigest und füllest sie n>>l tust, eaufthM Und wann du deine milde l »^ So ist da mehr kein Mangel »0« gebrechen, Denn du weist wohl ihr norbdu^ ,.j auszurechen. thun schwimm (scn schiff,!r;. Verbirgst du aber Lei» gesio" Darauffcn gehen her die gros- vor ihn (kB Die waltfisch schwimm auch da»'So zittern sie und fallen flugs k"' unter tief, (deßwillen" - - - - Die du darein gefegt hast , um Daß sie da scherze mögen und fein spielen. Entzeuchst du ihn den athem den stunden Sind üe nicht mehr, und wie c>> staub verschwunden: .. Der D 10;. Psalm. ! un lobt und dankt Gott aUcsanien, ^ Anrüffel.»'einen wcrlben namen, Sein lob auSrüffr bey iedermann, In allem was er hat getrau!, Bey allen Völkern aus der welk Sem grossewundcrw r vcrim!^ un lobt Und dankt Gott ailcsanien W^WMWWWMW- Aiirlissck seinen wcrrbcn namc», __ Sei» tob ausrüfft Key ik-ermann, In allem was er bat q tha'S. Bey allen Völkern aus der weit Sein grosse Wunderwerk vermeid Sein macht und antlitz gleist)^ z. Psalliert ihm und thut frölich singen Don seinen grossen wunder bin gen. (ehr Rühmt seines werthen namens Die ihr ihn sürchtvon herzen sehr. Es freu sich jedes herz und muth, Der nach dem Herren frage thut. z, Den Herren sucht ohn lütter- lassen, Massen, Auf seine thaten habt gemerk,. Vergeht nicht seiner wundern)^ Verkündiget seine gcricht, Die er mit seinem mund a»>° spricht. 4. Ihr. die von Abraham geb" renk (r^ Hen BM tll seinem knecht er!» Die !lk ir, l»' r,'l -f> i». ;« !i« Der c?I^. i»;. Psalm. i»r Wann du sie aber nur anhauchst ^ allein, (fein, dald sie sich wiederum vcrncucn Denn sie da levcndig gcmachet werden: Du machest auch neu die gestalt der erden. Dem Herren sey lob , ebr in cwiqkcrt, (keil! ^ein sey die m 'jestät und herrlich- Der Herr bat sonderlich ein wobl- qefallcn l alle» «n seinen werken und geschöpfen Von seinem anblick sich die erd bcweat, (pstegt, Vor seinem grim sie gar zu beben Von, zittern man die bcrg auch rauchen spnhret Wenn sie der Herr ein wenig nur an üb et ,7. Psalmen ich singen will Gott meinem Herrn, So lang als in mir wirdder athem währ», Ich will dem Herren all mein leben lange (gc. Iu ehren singen einen lobqesan« Doch wicdrum bitt und wünsch ich von ihm da«, (laß: Daß er ibm mein gcsanq gefallen Lann will ich mich von ganzem herzen freuen, (dcyen. Und ibn zllzcit loben und bene« >8. Die(linder und die da verachten Gott, . (rott, Werden all von der erden auSae- Also daß ibr mehr keiner bleib bey leben. Mein seel den Herren soll mit lob erheben ! Gcschicht - Croniek des erlösten Israels, un lobt und dankt Gott allesamen, ^ Anrüstet s eine n werthen namen, ^.^ein lob auSrufft bey jedermann , In allem was er hat actban: . Bey allen Völker» a uf der weit Sein grosse Wunderwerk vermeldt. _ un lobt und dankt Gort allesamen, -MB ^ Anrüstet seinen werthen »amen, Sein lob auSrüfft bey jedermann, In allem was er hat acrban Bey allen Völkern auf der welk Sein grosse Wunderwerk vc, meldt. ^rk, a, Die ihr von Zacvb auf die weit Ieyd kamen u.die Gott erwählt, Das ist Gatt unser starker Hort Der da regiert an allem ort. H-Er Lenkt allzeit und alle stunde An keinen ewiglichen bunde, An sein zusaa und wahres wart / fremdling Da fiengen sie bald an zu war,, der» (dcrn, Don einem voll und land zum an Und Gott der Herr stets bey ihn, stund, (den kuut, Daß ihm kein mensch was scha Also, daß er durch seine macht Die kinig überall umbracht. 1- Meine gesalbten nicht beleidigt Meine Propheten nicht beschädigt, Er schickt auf erden bungerSnoth, Daß es ibn mangle that an brod , Darnach sandl er ihn einen man, Der ihnen gehen sollt voran, i». Das war Joseph, der einem Herren (reu, Zu einem knecht verkauft war se- Dertzelb würd in den stock gesteckt, Und eisen an sein leib gelegt, Dis es zeit war, daß Gott sein Wort Erfüllet, und das setzet fort. r». Sein weissag ihn in ansetzn brachte, (te, Und ibm ein grossen namen mach Die ihn entledigten der band: Und hieß also der Herrscher g"> Den diencr Gattes machen los- r-. Ueber sein hauS in aßt" fachen , Lbät er ibn zu eim Herren rnacM Auf daß ihm alle groß und klt>" Gar unterworffen sollte» seyn, Daß er die älkstcn in dem land Mit Weisheit zieret und verstau^ >z. Und da hat Israel sich ebe» In der Egyptcr land begeben, Jacob ein gast würd im landCho? Gott ließ zunehmen seinen stanb Gewaltig sie da worden sind, Ja mächtiger denn ihre feind. , rg. Gott aber, der Herr, h"§ geehrct Hat ihnen ihr her; gar verkehre« Daß unter sie ein zwcytracht ka>S, Sie wurde seinem volk sehr gras«! Daß sie mit listen und unrecht - Zu dämpfen dachten seine kriech«, i;> Damal er Mosen sandt? ihnen, , Der ihm treulich und wohl M dienen, Auch Aron, den er ihm erwähl« Durch die er ibn vor äuge» stellt, Und machte männiglich bekannt Daß auch der kön ig etlich sandt jS ein Wunderwerk im ganzenlan^ Der ct^l. iO». Psalm. un lobt Gott, denn er freundlich ist, Sein gute währt zu aller fri>s, Wer kan doch immernicbr auSspreclicn Die thaten groß die er gethan? W un lobt Gott, denn er freundlich ist Sein qüke währt zu aller frist Wer kan doch immermehr auSsprecben D»e thaten groß die er gethan r SS« Der roül pstilm. k, l« -l, I"! Er schickt ein finsternis auf Daß die Egypter auch also .erden , lDeS ihren auSzugS waren froh, Aß es mußt alles dunkel werden >Dämit sie ibr nur wären loS , i-ie zwey ausrichteten mir fleiß Dc» sie stuhnden in furcht? groß. Attcs bcfcdl und lein geheiß. o-i blut cc ihn das waffer macht,. Die fisch er lüdet und umbracht. Das erdreich wimmelt gar . »or krötcn, Mv daß sie auch kriechen thäten chs in des königs kammer'n ein, u<:d wann er sagt ein wart allein, A nahm S'unzieser überhaud, würd voll läuS im ganze land- Für regen cr.rhät haael geben, ^iir ftuerstanimcn er die reden und fcigbäum schlug, haß man ^ auch kaum ^n> land fund einen ganze bäum: gesagt ein wart da kamen bald Heuschrecken, keftr, imgezält. .^Dis unzieser im land das grase und die frucht auf dem selb ab' krasse: schlug im land die erstgeburt, Die ersten erben, und ausführt «ein auserwähltvolk wohlbesoldt Dill silber und mit rorhem gold. ^Es war niemand in ihrem beere Der schwach und krank gewesen wäre, rr. Mit einer wölk erste bedecket, Die er fein über sie ausstrecket, Li» feurr er am Himmel macht, Das ihn »erleuchtet in der nacht, Er gab ihn auch der Wachteln satt, Wenn mau allein ihn darum bat. rr. Mit himmelbrod er sie tbät speisen, (sen, Die steinsels hart thät er aufreis« So daß das waffer sprung heraus, Und lief durch dürre ort mirbrauS Denn er sein Wort zu herzk nahm Und dachr an sein knechtAbraham. rz. Mit tust er sein UcbS volk ausführet, (svübret, Freud man bey den erwählten Der heydcn land »r ihn eingab, Mit allem ihrem qut und hab, Daß sie mit. arbeit ihrer Hand Erworben hatten in dem land. »4. Da« thät er ihnen von deswegen , Daß siegicngen aus seinen weak, Und daß sie thäten sein Geheiß Und sein gesatz mit allem ftciß Bewahrcten zu aller zeit , Drum lobet Gott in cwigkeit. — Srraf-Lhronick -es fündigen Israels. ^_ u» lobt Gort,-den n er freu ndlich ist , Sein gute rvLhrl zu aller trist" Wer kan doch immermchr aussprechen Die lhaken groß die er gethan? un lobt Gott, denn er freundlich ist, WW Gel» qüre währt zu aller seist, Wer kan doch rmmcrmehr aussprechen Die thaten groß die rr gethan! «ev Wer ist der seine werk ausrechen Oder genugsam preisen kan? Wer ist der seine werk ausrechen Oder genugsam preisen kan а. Wohl dem der die gebort GottS hält, ( stellt! Und sein thun darnach recht an. Denk an mich, Herr! durch deine liebe, Die du gegen deinem Volk trägst , Besuch mich durch drin heil, und aibe Mir deinen segen, wie du pflegst, z. Daß ich der gütcrn werd gc- währt, Dieben erwählten sind bcschehrt, Und daß ich lust und sreud bekonic Aus den frcuden des Volkes dein, Und daß ich mag zu deinem ruh,n^ Mit deinem erdtbcil frölich sey» , 4. Auch unsre vätcr und auch wir Gesündigt haben gegen dir, Wir han geführt ein gottlos wcsc Begangen grosse fund und schanb , Sie haben bey sich nicht ermessen Dein wunder in Eayptenland. Die treu die du an ihn gethan, Haben sie nicht gesehen an, Sind dir gewesen SetS entgegen Dort bey dem meer, und rothen mcrr. Doch half Gott von seins namens wegen. Und zciatihn seine macht undehr< Cbam б . DaS schilfmeer er bcdcäut und Jdr keiner ibm zu herzen nahm : «. Jedoch vergasscn sie alsbald Der seine» wundern mannigfaltt Sein hüls und tröst sie nicht mO suchten, - Ihr herz ihn gar an Wollust M'! Gott in der wüsten sie versuchte", Zu prüffcn seine macht und kra^ p. Da würd erfüllt ihr eiqenwllu! Zu essen er ihn gab so viel, § Daß sie davor ein cckcl hätten, , Und sich im lägcr in dem selb Empören wider Molen thäten und Aron, die Gott hat erwählt,! ro Die erde hat sich aufgetban,! Verschluckt Dakhan und Abtrank Ueber die sammlung der gottlose" DaS scner kam, und sie verzehrt Ei» kalb sie auf dem Oreb gösse" Von ihn dassclbig würd geehrt- ,r. Also verkehrten sie ihr ebr. Das war nemlich ihr gott u»" Herr, In form ems kalbs, das Heu tb"' fressen: Dachten an Gott nicht, den Hei' land, Sie hätten aller ding vergessen, Die er thät in Eavpkenland. ia. Sein Wunderwerk in dem la»> schalt. Und es ward trocken aksobald . Er führt sie durch die tief des Wassers, Wie durch ein öde wüsteney, Erlösi sie von der Hand des bafferS Und s einer grossen tyranney. 7- Von ihrer feind gewalt und macht Frey, los und ledig er sie macht, Die feind das Wasser tbät ertränke Daß auch davon nicht einer kam Da thäten sie sein s Worts gedenken Glaubten und lobten seinen nam, Was schrecklich werk er hat zuvor! Bewiesen an dem rothen meer, Drum er durch sie gereizt zu zorcS Vertilgen wolt ihr ganzes Heer: rg. Da MoscS der erwähltemaiM Sich dcS nicht hätt genommen an, Den dingen nicht bald wär vor' kommen, >knd GottcS zore» abgezehrt, Die straf, die Gott hat vorqcnoM' inen, Sie zu vertilgen liät erwehrt, rg. Sie fragten nach dem laiw nicht mehr, Darnach sie hät verlangt so sehr, A» Der c^/. Iy6. Psalm. 18 ; ,st der seine werk ausrechen Oder genugsam preise» kau ? Acr ist der seine werk ausreche» sein wort sie kein glauben ^hatten, . ?>r niurmcltcn in ihrer hatt, ferner stimm nicht folgen lhä »'en, , us ba-tcm starrigem gcinuth. Drum da sie s machten garzu .grob, von über sie sein band aufhob, ^»ß er sie in der wüst thät schia- ^Sen, mch ihren saämen allzumal Oder genugsam preisen ka»; Ihr kinder sie zum vpfcr gaben Den aöycn im land Canaan. -i. Also besteckten sie da-; land Mit blut durch ihr mördrische band, Sich selber greulich sie befleckten Mit bösen thaten allerley, Derhalbcn daß sie sich tief steckten In abgöttische hurcrey. -r. Da würd Gott über sie bewegt , Sei» gtimm sich wider sie erregtem, ernem orr zum andern jagen, Grainscbaster über sein erb fasset, ->n> land zerstreuet überall. , lGab über sie den beyden macht, Doch mchl viel zeit vorüber,Bey den sie waren gar vcrhasset, . gicnq, und ihrem Herren macht. Aen, BaabPeor ihr herz anhicng,>iz.Die ihren fcind sie plagten sehr §aß sie der götlern vpfcr assen, llnü ihre Hand lag aus ihn schwer Aon wegen des Hai Gott der Herr An plag über sie kommen lassen, Denn ihn ihr thun erzürnet sehr. *7. Dasselb mal PhineaS auf- n trat , "nd strafte ihre Missethat, Aardurch er solche straf aufhöbe, ,hm denn zur gerechtigkcir Meinet würd, und einem lobe »ur und für bis in ewigteil. 'b. Zu zoren sie ihn rechten da An haderbrunn zu Mcnda, »stoses durch Übels vielgcübct, A>d heftig würd von ihm geklagt, ^aß er pon herzen sehr betrübet, Schier etwas hät zu viel gesagt- 's« Oie hcyden sie nicht dämpften .iwar, Die ihn von Gott gcsagct war, Ost rettet er sie aus gefahren, Doch war stets wider ihn ihr rath lind daß sie unterdrücket waren , Das machet ihre Missethat, rg. Doch bat er als der gütig Gott Sie angesehen in der noth < Erbirt ihr seufzen und ihr schreye Gedacht an seines bundes eid, Also daß es ihn thät gereuen , Bezeiget ihn barmhcrziqkeit. r;. Wiedrum er ihn die gnädig macht, Die sie in q'fänqniS hatten bracht Hilf, Gott! bring uns wiedrum zusammen Zerstreuet in der hcidenschast. So wöll'n wir loben deinen na- mcn, Und rübmcn dein göttliche kraft. sonder vermengte» sich mit ihnen!-«. Gcbenedeyct sey der Herr U»d lernet-,, ihr thun darmit, Gott Israel sey lob und ehr! ^"d thä-en ihren qötzen diene» , ihn zu ein, fallstrick gerieth. 'o.,Denn sie damals auch ihre lohn, Desgleichen ihre töchter schön, ?tm.rc,lf<-l aufgeopfert haben, Unschuldig blut vergicffcn lan. Gepreiset werd sein werther na« mcn! Daß diß gcwüß sey, und werd wahr, So sprcch das Volk nun alles Amen Sem lob unbchr bleib immerdar. Der Der kk^kl. 11,7. Psalm« Der 107. Psalm. rüS -O ankkt und »obr Lei» Herren . Oeim er sehr srermdlich lßu I ZZMWVMZMIZZMWVMrMUWWM! Und seine g,',r thut wahren GterS und zu aller seist ^ ^ h— ^ Die so ckiöist sind, Durch ihn errett gewaltig ÄNS der Hand ihrer scind, Lobt seine gut vielfältig-. A-NWWMMWWWMMWWUMMI --<) ankcr und lodt den Herren, Denn er sehr freundlich iü,^ Und seine gilt thut währen ^ ' Stets und zuv-ber -frlst/ ^ Die so erlöset sind, , ^ Dmeb ihn er «lr aew^li a^' Änü der Hand ihr^er' sel^d ^ ^ Lobt seine gs.t vielfältig^ - r. Singt ihm ein lobgesange, Die er ziisamm hat bracht Won auf - und Niedergänge, Mittag und »iitlernacht, Die ein weg nnbelannt Durch die wüst thäten gehen , Nirgend kein stadt noch land Zu blechen röttnlctt.sche!!. 5. Und da grosser gebrechen An speis und »ruck an trank Ihr scclen sehr that schwächen, Und macht sie matt und krank: In solcher angst sie Gott Sehnlich anrüsten thäten, Der sie aus aller noth Genädia that erretten, a. Fein er sie eine straffen Mchtig gcführct hat, Sich da nieder zu lassen , L)a ei» aehaute stadt: Die sollen nun mit schall Gort für sein gut lobsinge», Und sagen überall Don diese« Wunderdingen. -5. Daß er mit frischen quellen lDie durstigen getränkt, Len hnngerigen scelcn Die füll der speis geschenkt, Hie in her finsternjs Gefangen und geschlagen, Mit marrer und Verdruß Schwer riscn mußten tragen- 6 . Daß sie nicht han betrachtn GottS heilsame gebott, Deö höchsten rath verachtet, Daraus gemacht ei» spott, Drum wurden sie gestraft, Gezüchtigt mit viel plagen , Niemand ihn rettung schast. Da sie darnieder lagen. 7. Da sicnunin den nöthen Zu Gott gerüstet bau, Da that er sie erretten, Und nahm sich ihrer an. Er macht sie loS alsbald, Denn er die band zerrisse, Und führt sie mit gemalt AuS SeS todS finyerniffe. «. Die wollen Gottlobsinge« Für seine wohlthat all, U»v von den Wunderdingen Bezeugen überall: Er stoßt auf und zerschlägt Die starke ehrne thüren , Die riqcl vorgelegt Zerbrichter ohn anrühren Die narren und die thoren, Die ihre fünde plagt, i i Dev tf^'ll. 107. Psalm» ia? Gnaden - Ehronick des l'nßfertielcn Israels, antet und lobt den Heeren, Denn er sehr freundlich ist, c-> Und seine gut thut währen Stets und tu aller frist, Die so erlöser sind» AuS der Hand ihrer fciud, Durch ihn errett gewaltig _ZlMW hobt seine gut vielfältig. U>,d seine gut thut währen WW ankct und lobt den Herren» Denn er sehr freu-dllch ist, Die so erlöset sind, Stets und zu aller sriü, MrMrMmWMWZ der band ihrer fcind Durch ihn errett gewaltig tobt seine gut virlfaliig. fürchten Gottes zoren, Die ihr gewissen nagt r So ihn für speis und trank Aehr rekeln thut und grauen, Daß sie auch schwach und krank Den tod vor äugen schauen : Wenn die »un zu ihm schreyen ^seinem frommen Gott, «o thut er gnad vc>leihen, Hilft ihn aus aller noth : Denn er ein Wort nur redt, «v hilft er auf den schwachen, Vom tod er sie errett Und sie gesund thut machen. A Die wollen Gott lobsingcn, nur seine wohlthat all , Und von den Wunderdingen Bezeugen überall. Gort sie von herzen rein Dank opfern - und erzählen Die wundcrthaten sein , Und die niemand vcrhelcn. Die mit den schiffen fahren Auf weitem tiefen mecr , »u waffer mit gefahren Dreiben handthierung schwer, Dieselben sein gewalt Derstchn aus seinen werken, «ein wunder mannigfalt 2>n tiefen Wasser merken, iz. Wann «zuspricht demwinde Alsbald er sich erregt , Er fahrt aus nanz geschwinde, Die wellen er bewegt, Sie fahren auf von stund Und an den Himmel schlagen, Bald fallen sie zu gründ, Ihn möcht ihr herz verzagen. > 4 . Sie taumeln bin und here, Gleich wie ein voller mann. Kein rath sie finden mehre, Wie sie es greisscn an , Doch da sie in dem fall Zu Gott dem Herren flehen, So errett er sie all, Dass sie nicht untergehen. >e. Er bringt schön weiter wieder, Und stillt das brausend mecr, Er legt die wellen nieder, Die sich erheben sehr 7 Gros freud man alsdann spührr Wann sich das mecr thut stillen. Zu land der Herr sie führt Nach ihecm wünsch und willen. ,6. Die willen Gott lobsinge» Für seine wohlthat all, Und von den Wunderdingen Bezeugen überall. Gre >88 Der t?^lkk. reg. Psalm. Sie sollen der gemein Gott'S lob mit nicht verhalten, Dicwundcrtbatcn sein Auch rühmen Key den alten. Die flüß er laßt vcrtecugen, Austrockaee nasse stell Er macht auch daß verseifen Die steten waffcraucll, Er macht aus fruchtbarm land Ein gar unfruchtbar erden, Driiin daß viel sünd und schand Daselbst begangen werden. ,8. >,?r netzt mit schönen flössen Die öden tccnacn ort, Quell ihm da werden müssen Da alles ist verdorrt: Und solche örtcr pflegt Hungrigen einzugeben, Da man dann stödd anlegt Beysammen fein zu leben. Das selb sie da besäen Und Weinberg neiden an, Daß frucht all jähr aufgehen, Davon man leben kan: Reichlich er segnet sie, Daß sie gcmehrct werden, Und daß sich an dem Vieh Nicht mindern ihre hecrdcn; 20 . Bald sie abnehmen wieder, Und werden halt bedrängt, Und sehr aedruckct nieder, Geängstigt und gezwängt, Die fürsten machet er Nerächtiq, und sie führet Irr in der wüst umher, Da kein weg wird gechüret. Er richt auf durch sein rechte Den armen der beschwert, Wie ein hecrd, sein geschlechte Mit kindcrn er vermehrt: Das herz für frcuden hopst Den frommen, die das sehen, Das maul wird den gestopft, Die all bosbcit begehen. rr.Die ding woll nun betrachten Wer will und Weisheit hat, So wich er drauS erachten Des Herren gnl und gnad. Der i'8. Psalm. Davids Einthromingö» Seufzen. In der Melodie des 6o. Psalms. L^crr Gott ich nun bereit bin, Daß ich von herzen,muth und s>>" Dir ein licd frölich singen w>b« Und dickten auf dem säiteiilxm! Psalter und hars, nun ma^ euch aus, , Stimmet und lautet fei» zu ba»" Den» ich mir nun hab.vorqenoE men, (n>ch Vor Gotl denHerre» früh zu to^ Ich will dich,Herr Kort! lob" schon Vor dem Volk aller natjon, ., Mit Psalmen will ich preisen M Von Herzensgrund vor niäüiqM Denn dein gnad und barmhe» zigkcit Strecke sich nber den himniel web Und deine Wahrheit dcrgclcich^ Thut gar über die wol'eii rerchcb- z. Ueber den Himmel dich erheb« Dein ehr über die erden schweb, Deinen geliebten hilfauö noth« Reich ihn dein Hand, erhör mi^ Gore: (o» Gott mich von seinem heil gc» Erfreut hat, daß er mich erhö^ So daß Sichern von mir besessen« Und das rhal Suchor werd gd messen. g. Auch Kalaad gleicher gestalt Soll kommen unter mein gew»" Manasse auch mein werden soll« Ephraim darnach gleich so wohl Als ein groß Volk soll werde» mein, (seyn« Und meines bauptS macht u. stä» Inda mein königreich soll ziere»« Und wie ein g'sctzqcbcc regiere»' e- Die Moabikcr über das Ich halte» will aleich einem faß« Darinnen ich wäsch meine s,',ß< Deß bin ich sicher und gewüß Und wie ich gänzlich hoffen th§ AufEdom werffen meine schuh, Thut, ihr Philister! jubiliere»« Daß ich werd herrlich triumphsi' ren. (stabd «. Wer will mich führen in dfl Die man also bcvcstigt hat? Wer leitet mich, damit ich kom>» 2» das gewaltig land Edom ? Wirst Der (NX. rvp. Psalm. Dust bii'S nicht tbun r Hcrr; . Gott! mc>» Hort! du »n« jagst von ort zu ort, und wvllst mit uns zu fei» nicht „ siehe», (fliesten, und licßr uns vor dcn feinden r- Send uns dein hüls von oben rad, «or unsern feinden uns stand hab, Den» menschlich hüls thut cS gar »nicht, " ist darmir nichts ausqericht Mit Gott wir wollen führen » krieg , ^erselb wird uns verleib,» lieg, -von feinden wird er uns erretten, u nd s,e end li ch mit füssen krct ten. Der io'-. Psalm. Sein linder wöisen werden lasse , (masse, Sein wcib ein Wittwe gleicher Und daß ihm seine linder werde» Zerstreuet hin und her auf erden, Von hauSverjagtanShungerSnoth Rum mühe» betteln geh n nach brod. ü. Sein gut zukomm wuchrischen leutcn, (brüten. Die fcind sein staab und gut aus- Nicniand helf ihm , ob er schon klage Niemand mit ihm mitleide trage, Des elendS seiner wöise» arm Kein mensch auf erde» sich erbarm 7. Sein saame muß von dieser erden 8eindseli-ier Vertilgt und ausgerottet werde», ne^neneÄro-f^ ^ Sein stamm IM andern glicd auf. gezogene «rr»t Der Herr vergesse nimmermchre Herr Gott! in dem ich mich Der seinen vötcrn Missethat, ^ rühme . Die ibr jeder begangen hat. z. Die fund vor Gott bleib uu- -!>> der Melodie des -8. Psalms. Hcrr Gott! in dem ich mich rühme, «chivciq nicht, und mir ja nicht verstumme, (rcc Den» der gottlose mich beschwe «ein tchß maul wider mich auf- 'pcrct., , Und redet lugen wider mich Mit seiner zungcn qiftiglich. 2- Ohn ursach bös sie von mir sa- gen , (gen, 9 und grosse ftlndschaft zu mir rra- Deil ich sie hab geliebt zuvorcn, Drum werffen ste auf mich e,n zo» ^ ken, ^ch aber hab qericstt in noth Mein tröst auf mein gebett zu Gott. (qet Für qutS han sie mir bös erzen nur lieb sind sie mir ungenciget Drum du dem fcind zu einer strafe Ane,, gottlosen mann zuschösse, Der böse fcind bey «hm allzeit Vieh ,mh an seiner rechten seit Vor keim gericht muß er bc> stehen, Allwcg verurtheilt davon gehen, und alle sein bitt und begehren bich wider ihn in siind verkehren. A leb nicht lang, ihm werd zulctst ">n ander in sein amt gcseyr. verdecket . Damit sei» mutcr war beflecket, Sondern ihr schuld, kein ausgenommen, ikommcick Laß Gott nicht aus sein äugen Sein guter nam von dieser erd 2» ewigkeit vertilget werd. Dcrhalben daß er sich der armen , Ihn hüls zu thu», nicht wolt er- banneii. Sondern der elenden Personen Sie zu vertilge» nicht that scho- nen, Verfolget sie bis auf dcn tod Die sonst stunden in grosser noth. rc>. Er hat dcn fluch allzeit begeh- ret, Drum er ihm billig widerfahret, Er hat ihm nicht gewünscht den fegen, sgeqnen, Druin soll er ihm auch nicht be. Er hat sich mit des Übels fluch Bekleidet wie mit einem tuch. ii. Der fluch in istn hinein thut fliessen, . . Wie man «n «stn that wasscr glichen Der fluch auch geh iu ihn hineine Wie Dkr no und LXk. m. psirlm. Wie kräftig öl in Las gebeine, Der fluch ven ihm sey allezeit, Damit er sich qürt und bcklcidt. Durch deinen namcii mich behM Ich bin arm, elend , und >»» schmerzen ir. Diese bclvhnung woll Gott Heftig verwundt in meinem her' geben AU denen die mir widerstrebe,,/ AuSfcindschaft, die sie zu mir trage» , Wider mein lebe» böses sagen Du aber / lieber Herr und Gor,! Ein, mir bevstehcn in der noth. iz.Ich tröst nach deiner gnad und aüte, UM/ Ich fahr dahin, und bald vrk' schwind (ai'N'b Wie schatten wann die nacht bk' rg. Ich kan an keinem ort mck" blcü-cn, streit Man tönt mich wie Heuschrecke" Ja meine knie wie einem krankt". Für fasten knicken mir und wanst Der e.r Oist §) er He^r v. Hsalm Komm sich dich zu der rcchicn meiner macht/ Brs daf: uj^dcuic feind^. dre so doch pochen Dir zu einen, fußschcmcl hab gemacht. D er Her- z„ memcm Herren hat gesprochen K omm sich dich si, der rechte meiner macht / Bis daß ich deine feind. die^so^wch pochen, Dir zu einem fußschemcl hab gemacht. a. Denscepter auS Zion der Herr Der kindcrn dir geboren solle» wird senden/ Dir zu bekräftigen dein regiment, In mitten deiner feind an allen enden (ein rezent. Du herrschen sollt/ und da seyn Z. In zier dcinS hciligthumS Lein Volk auf erden In eim triumph dir willig dienen wird / Der ,li. Hsalm. Ucbergrosse Liede und werke Gottes gepriesen. In der Melodie des rg. Psalms. t>ch dank dir, Herr l von her- Dein lob zu preisen allezeit, 'Hab ich nur in den sinn genomcn zen rein, Ich will auch vor aller gemein, Da da versamler sind die srome», Bekenne» deine Herrlichkeit, werden, (qcbicrl. So viel als thaus die morgenrölö 4. Denn Gott der Herr hat dir ei» eid geschworen, (zeit, Das ihn gereuen wird zu keiner Nach ordnn,,g der Melchisedeck" erkoren , Bist du ein Priester nun in ewig' keit. r. Groß sind des Herren wunder' werk, Und Der <7^. 110. m. Psalm. i-t fleisch ist mir verdorrt sosehr Daß,ch werd f> ülich guter dinge, Schamrörh und schmachhcir sie eS hat gar kein ferlcs mehr. 5- In meiner trübsal sie mir ^.Pflegen legen, ^>w ho,l und schmachheit anzu-iGlelchwic mit einem rockbekleidt. schütteln die köpf, waü sie mich!i7. ES soll mein mund vor allen umrrngc; Sie werden mit verächtlichkeil sieben, (he», zu verspotten und zu schmä- aber, Herr Gott! steh nur bey ^brch deine güt errett mich frey. 6 Wann sie sich wider mich auf- ylrgcn, sodann sei; sie in schand dargcgcn dinge» Das lob Gottes des Herren singen Ihn herrlich rühmen, dcrdemar- mcn (men, Vcystcbt , sich seiner thut erbar- Relt ihn vor den anü aller noth, Die ihn vernnbcil n zu dem tod. Christi Röniglickcs Prophet-und Priester « Amt.. ' er Herrin, meinem Herren hat gesprochen^ Konun se^dicl^ui der re.dten ^luuuc ma cht, BiS daß ich deine feind, die so Dir zu einen, fußschemcl hab gemacht. er Herr zu meinem Herren hat gesprochen: Komm sey dick zu d e r r ccbten mei ner mach t, "LiL das ich deine feind , die Dir zu einem fußschemel hab gemacht. Der Herr, welcher dir sitzt zu ^deiner rechten, 'wann er sich recht erzörnen wird °,/i»»ial. *"sdg!,n wird er die Konig groß 2 vs„ mächten (all. ^rschlagx,, und endlich vertilgen DNS bauvt der deinen feind wird er zcrschmeiffcn, DeS Herrschaft sich erstrecket weit und breit. 7. Er wird auf dem weg trinken aus dem dache (scher sehr, Welcher vorüber fleußt und ran. ^ Ueber die heyden er sich wjrd^Kein Haupt wird er von wegen „erweisen, ! der u sacke (ehr. ^ einen r,'chter der qerechtigkeit Aufheben hoch empor in aller llNd Ein namen ihm bereitet hat. Grosser barmherziakcit und güte, Er hak gegeben ihre speis ^ wer drauf acht hat und gc Demselben sie ein lust gebären. I'eyi Majestät und Herrlichkeit, Uarzu seine qerechtigkeit ^Lirs zu ewigen zcitcn währen. Der Herr durch seine wunder- 4. Viel grosse werk bat er gethan that Md solche seim Volk wissen lan, ^en, die ihn fürchte rechter weis, Sein bund führt er iho'n zu ge- mütbe. IZ»_ Der pXkk nr. und OXllk. ,sg. Psalm. Da er rhm gabdas erb der heyde: Gerechtigkeit, recht und qericht, Wahrheit und glauben man freu sieht In werken seiner bind bescheiden. Der c?r/l. ,,2 _ obl ^ vielem menschen, dr^^i^erren Seine qcbotk und sein befM Genuß sind und ohn allen fehl. Rechtschaffen, e wig, und bcwar rct' /. Er dar crlbSt sein Volk mit maw!- Psalm. Don t>e,zen türchren rhur und clucn Und sein gebott ^rechtschaffen liev ec, _ Groß scui acschlecht mied leun auf erden, Die fromme» sehr zunehmen werden, Durch den seqc», Leu ibn'n Gort alvce. W' " ZM MW obl! diese,n menschen der oen Heiren !LM!^WZMW^rMW^M Von herzen fürchten thut und ehren, ^ G roß sein qefchiecht mnd fe»n auf erden ^ Di e frommen scdr znnebmcn werden __ Durch den fegen, den lhu'u Gott giber. a. Mit rcichthirm wird «ihn be> Niemand mit unrecht thut b'' gaben, > schweren, Daß er in seinem Haus wird habcn'Lr vleibr wohl und wird sich nick' Kein g'rechtigkcit thut ewig mäh-! wcnken : , ren. (gehen Der nach qerechtigkcit thut streb' Den frommen wird Gott lan auf-,Und darnach richtet all sein lede>>< Ein liechk,daß sie im finstern sehe» Des wird man ewiglich gedenken- Sem gnad und galrechlzn erklä-lg.Er wird auch gar nichts darnack ren. (rc»,l fragen, , , (ae", g-Ein frommer aibr und le ihet gc-IDaß inan ihm böses mö cht na chiA Der L^tll. Psalm un lo bt den Z err en, i hr sei n furcht :_ un lobt den Hcrtkn, ihr fei» kncchl: Wie Der n». und (^Xkkl. rrg. l>sakm. lyr Ist zu der weiohcit ci» anfange, Der sein gebot? bult steti'lich «»d mir ihm einen bund gemacht. ^^immcrdar und ewig währet. ^ci„ nanie groß und heilig ist/ Des lob soll bleiben ewiglich/ < E,Heiren f urcht zu a ller frist Beständig u nd ohn Untergänge. Gottoft'irchtigcr Tuggs-d Aliirkseligkeit. obl l diesem menschen, der den Herren Don beizen fürchten thur und ehren, Und sein geootr rechcseyaifcn lieber, Groß sei» »eschlcchk wird w»n auf c den, MMrMDW!WWMWZM- Die f>omnicn sehr ruil.bnien werden, Durch den fegen den idn'n l-mit gebet. obl i dieseni menschen > der den Herren ^ Don herzen furchten thut und ehren, ». Und sein gcbott rechtschaffen liebet, ^^Groß sein gcschlcchl wird ünn aus crdcn^ ^ Die frommen sehr.zunehmen weiden m Dnrck den segbn, den ihn'« Gott giber. ^-inHoffnung nur quf GoN thut Und ob sein born schon funke nh. stehen, ! her,' Tein herz ist keck». untrschrocrenlWnd eLdoch bald erhoben wieder Bis «r seine fcind mit fivlvckcn Und ausrLcht stehn in hoben cßrcch Tkach seinem wünsch gestraft maujaWeii solches der gottlos wi> d sehe sehen. (syerrdet.lSo wird ihm web daran geschehen 5-Sein guter austheilt gsMMs Und zu der armen »clhdusfttLen der, -k^ren Iich sein qerechtigkeit wird meh Aus haß und aus gefaßtem zoren Wird er die zäbiuusameu bcjssen. Und solt er sich schon gar zerreisscn So ist es doch mir ihm verloren. Nidrige Absehen des hoben Go ttes. un lobt beiz Heeren, ihr fern kriecht un 'lobt de» -Herren / ror irrn kncchk l ^ sr Wie M Der 6^/^. ,14. Psalm. Wie er denn billig ist lind recht / Lobt seinen nanien allcsam^ Gelobt sey und gebe uede yt, ,_Von »uu an bis m ewiateir,^ DeS höchsten Herren werther namen. Wie es denn billta ist und recht, Lobt seinen namen allcsamcn -! Gelobt sen mch^qebenedeyt Des höchsten Herren werther namen. Von nun an bis m ewlqkcir, Dom aufgang bis zum nider qanq Lobt ihn durch eucrn lobgesang , Z. Welcher gleicht sich dem Herrc« doch, j Der sich qesetzet bat so doch , Denn der Herr hoch im himmelDaß auch nichts höherS wird gt' droben Ist über alle heyden weit , Sein maiestöt und Herrlichkeit Ueber die Himmel ist erhoben. funden? Der sich nidrigt und umher sieb!! Auf alles , was ctwann geschieh!! Im himel und auf erd hier untes- Der 114. plalm. a Jsiael zog aus Egypteuland Und von dem Volk , des sprach ihm unbekannt, Jacobs Haus sich wandt fcren . InSa Gott zu scin'm heillgthnm annahm, Die her, scyast über Jirael bekam , Gab sich ihm zu ein'ni Hcrrem a Israel zoa aus Layvtenland. " Ü"" von de»> vo-k, d,S spra^Hch/liuvekaiint, IakSbS daus sich wandt terc» Judo Gott Ui scin'm beiligtbum annahm , _ . Die Herrschaft über Israel bekam, Äab sich ihm zu ein m Herren- . Das meer sah es, und floh bald>Auch derIordan mit seinem wai' hinter sich , l scr wich, , Zurück Wl-es denn orUia ist und recht, Lobt lerne» namen allesamr» . gelobt sey und acdencdeyt, Von nun an ors i„ cwigkeir Des höchsten Herren weither »amen. z^ie es d,nu billig in und reckt, kodt se i en uamin aUckamen , 2lobt sey und qebcne deyt , Don n un an bi s in ewigkeit , Des höchste» Herren werther »amen. ^ Er laßt im staub Leu arme» nicht, sonder ihn aus dem koth auf .richt, Erhöhet ihn in seinem stände, , daß er ihn auch zulerst "I'ich hoch den andern fürsten sehr, Ueber das Volk j» seinem lande» ;. Des Weibes leid und traungkeit Don wegen der Unfruchtbarkeit In freud und Wollust er verkehret, Daß es ein kindcr mute» wird. Und ickönc kinderlein gebirt. Und mit der frucht das Haus ve» mehret. ^ Ilsraeliten Wunder-Zu» aus Eyyptenland. ZEMMMMWMWZMEMk- a Israet zog aus Lqyptrnland , lind von dem »olk des sprach ton, unbk'.annr, Jacobs Haus nck wandt feren. Jud« Gort zu sei» in holigthnm annahm. Die Herrschaft über Israel bekam, Gab sich ihm -u ein m Herren. a Israel t»g aus Egypt-olaab , p- N»d von den, volk, des sprach ihm unbekaanr. Jacobs baut wandt leren, Iuba Gott tu sein'm hciliitbiim annahm, . _ Die Herrschaft über Israel bekam. Gab sich rhni z u ein m Herren. Zurück sie eilends dlnnaen, kseleinlDie Hügel wie die jungen l'>m- ^>e bcrg aufhüpften wie die >chöf > me'lei-, .s>cck Iy 6 Der 6X^ HZ. und Lir^l. r,s. Vsalm. Hoch in die böh anfsprunqen z. WaSwaedir merr,daß du flohst hinter sich Was war dir? »Jordan! was iagek dick, Daß du dicMchr must neben? WaSsprunqtihrbcrg'. gleich die lämmerlein, (lein. Ihr Hügel! wie die junge schift' Luch müßt empor erheben. ^ Der n;. Psalm. _ Hr jchr uns, nickt uns, Nicht uns, a lieber Herr: Besonder dcniem namen gid die ehr, Für Lein Wahrheit und aül^ Was sollen denn die beyden ;u ein'ni spott, Don unS das sagen: Wo ist nun ihr Gott, Der sie schütz und behüte^ N" WWMWM -.Gott der allmächtig aber du ch sein kraft, (ben schaft, Was ihm gclie.bt im Himmel dco- Und hie in allen enden : Die avtzen aber der Heiden nndschf Sind nur aus sitber und aus goto gemacht, Und von menschlichen Händen.' z. Sie haben mäuler und reden doch nickt, (gcsichr, Sie baden äugen und doch kein Und sind ding ohne leben r Sie haben obren und nichts HLre» doch, (ruch Sie haben nasen, doch ihn kein gc Zu riechen ist gegeben. ichl unS , nickt uns , mcht uns , o liehex Herr l . Besonder deinem namen gib die ehr. Für dein Wahrheit und gsitt: ßEWWWMUWM-ZWWME^' ' ' Wo- sollen denn die heyde» zu ein',» spott, Don unS das sagen : Wo ist nu n rhr Gott Der sie schütz und behüte? 4. Sie haben bänd, und greift nichts darmlt, (neu rrird Sie haben süß und thun doch kck Durch den hals sie nichts spreche»^ Gleich ihnen die, von den sie ifto gemacht, - sind die so sie anbeten mit anbaun Billig man wohl kan rechen. ;. Du aber, Israel! auf Gott v^ trau, (' enn scha^ Auf Gott den Herren dich vertat' Er ist dein schild und Waffen . Du Haus Aaron l auf Gott ß>-"> und vertrau, (denn schad' Aut Gott den Herren dich verlat- Er k dir wohl rath schaffen. Der irs. pstlm. Herzliches Dank - eHetüdde Davids. I» der Melodie des 74. Psalms. k>ch lieb den Herren, und ihm,Daß er mein stehen gnädig hat" drum dank sag, l höret, sind Der i»s. und L^^l. zi^. Psalm. s- Ja vor des Herren grimmigem glicht,. I Vor dem Gott Jacob, wann e^ .Mnjgsichr, Erbebt dir an»;« erden, cht lv7 Durch ihn die fclS in grosse see verkehrt, In wassei quell die stein so vest und härt. Gwaltsq'verwandelt werden. Eitler cltör;ei, - und gesegneter Gottcsdienss lcht Uns , «richt uns, nicht uns »Askouder drioem.nawrn gib die chrl^Für dein wahtheicund äüt^ r o lieber Herr: Wa< sollen (denn die beyden zu ein'm svott , ^Von nnS das.sagen- Wo ist nun ihr Gort Der sie schütz und behu>e? rcht uns nicht uns, nicht U»§,' o lieber Herr ! Äe ^ Ein jeder der Gott fürchtet ihm vertrau, (und bau Aus Gottes bülfu.schuk stets hoffl Iich auf d^n schiltz verlasse! Der Herr gedenkt an uns , denn , er uns liebt, und Israel genad und fegen gibt, Aarvns Haus gleicher maffe. ^ krbenedeyet beydes gross und^ klej», lhcrzcn rein, ihn nur fürchte» thun von As die getreuen knechte. D» Heiw euch segnen woll fort- htn »och mehr, (und ehr, kvir^ !t. Der Herr euch hat gesegnet durch sein gnad, (bat Der Himmel und die erd geschaffen Mit ihre» schönen zieren Den Himmel er für sich behielt allem, (gab ein, Den Menschenkindern er die erd Daraussen zu regieren. -. Niemand wird dich, o lieber Herre Gott! (ist tod, Lobe» und preisen, wenn er nun Und in der erd beqraben, Darum dieweil wir noch bey leben seyn- (mcn dein wird euch segnen an leib, gut Dem heiligen und wertheii ua- und euer ganz qcschlcchte! "Lob wir su gebe n haben . _ ktnd fleissjg her zu mir sein ohr ge> kehret , Anrhffen will ich ihn mein lebetag r. Denn mich hät bald rrhascht der schnelle tod. ! Er bät mich schier mit seinem strick gefangen : Für angst der Hollen heftig mir tbät bangen, (noth. Ich war in jammer und in grosser Den Der 117. und cx^lkl. Hü. Psalm._ Mein aug vor weinen, meine fü! z. Den namen GoiteS ich anrufen thät, (bezeiget, Errett mein seel, bald er mir hüls Der Herr gerecht ist, und zu gnad qeneiqet vorfallen. Ich will im land der lebendige" wallen, (und G.o"' , Vor deinem angesicht, mein H" Die einfältigen er behüt und rett. 6. Ich hab aeqlanbt, drum red" 4. Und da ich lag , und unterdrücket war, (leben, Dahat er mir errett mein armes Drum wollst du dich,mein secl! zu frieden geben, (fahr. ^ Weil er dir hat geholfen aus ge- Denn du mein seel behüt hast vor dem tod, ich auch frey, , (gcplagch Mein arme seel betrübt war na« Dcrhalben ich auch in entzückn»» saget: (lügncc st»' Ich weiß wohl.daß der mensche'" 7. Sag nun, wie ich das Gott vcl' danken kan r (aufbebe»' Frökicb ich den dankbccher nü» Der 117 Psalm. U Den Herren lobt ihr beyden all ! Preist ibn Ibr voller alluimal! G Denn ferne aüte die groß i st , sch webt über uns zu aller s'.iih Sein wahrbcit und bcständigkeii, Walt über uns in cwiqkcit. len. DenHerren loktihr heyden all l Preist ihn ibrvölkcr allzumal! 8 Den» seine gute die groß ist Schwebt über uns zu aller friü Sein Wahrheit und bcständlqkeik, Walk über uns in cwiakeik. Der c^l k l. ii«. Psalm. Lob ewig-währender Güte GOttes. In der Melodie des 65 . Psalms. s 7 >anksaget nun und lobt den Herron, Den» groß ist seine frenndlichkeit, Und seine gnad und gut wird währen Don cwiqkcit zu ewigkcit. Israel l führ dir zu gemüthe Sein aruudlose barmhcrziqkeit, Bekenn und sag, hgst seine gute Beständig bleib in ewigkcit. r. Das Haus Aaron sag, daß des Herren Barmherzigkeit und gütigkeit . Beständig b'eiben wird,« währeniKeüi mensch mir thun kan cinit" Do» nun an bis in ewigkcit. 4. Der Herr mir treulich thut beb' Die, so Volt fürchten und ihn! sieben ehren, jMit allen dir auf meiner seit: Mc," Sprechen, daß Gottes gütiakeit! lind sei» barmherzigkcil sich mcbee Von nun an wird in cwiakeik. z. Ich rüfft hinauf zu mcinei" Herren. Mann ich in grossen ängsten stund' Und er erhöret mein begehren , Und machte, daß ich löümg fund' Der Herr mcynt mich in alle» treuen, Er siebet bey mir allezeit, . Was svlt ich mich vor jemam> scheuen? (lew- Der ,17. und /. «ig. Hsalm. ^ lind Kokt der seinen wohlthat 11 , stiianis qeben, (an ^ "vd seinen werthen nanie» rüffen i Mein a'lübd ich ihm vor seines -,swlks gemein (qelten: ^ttdankbarkeit bezahlen will und e>< Her tob der seinen frommen aus -"wählten, (vflrgtzuseyn «ein Herren werth lind theuer Ich dank dir, Herr I mein helf- - ker „nd Heiland! e> Den du zu einem diener ball er 'g ^ ^"n, (magd geboren, 7 bin dein knecht, von deiner Zerrisse» hast du mir all meine band. 10. Dankovfcrn will ich dir vor männialich, Vor alle» will ich deinen namcn loben, (aeloben. Und was ich dir zuvor hab ibun Vor allem Volk bezahle Willi., ljch. ,1. In den Vorhäfen indem Hause dein, (ehren. Und bey Ierustlem Will ich dich Darum kommt her und lobt mit mir den Herren , Und sprechctiHaUelujalallgtnicin. Christliches ^»epden sseck. ^ eil Her^n lobt ibr bcvden all ' Pre ist ibn .ibrvälkcr allzumal! ^»nn stink a>'te die arost ist schwebt übe" uns >!I aller 'rill ständiakeit, Walt über uns in cwigkeir. ^ein Wahrheit und bestindiakeit. SMS . ^enn "be*' ,17- in ^ein Wahrheit und bestLiidiakeit, Waltüber uns in ewiakejt. ^cin l»st ich will an denen sehen ^>e mich verfolgen nur aus ncid. Dielbesser ist äufKott zubauen «en einaen menstlien anfder Welt, »lusihn viel besser ein vertrauen, Denn alle fürstcn wird acstcllt. Die beyden mich umher um- - Niioen, ?us KottcS name» ich vertrau , ^lldhoff. daö es mir soll gelingen,! Dai- ich allesamt umbau. Du feind! hast nttch umstoffen wollen» An mir üben ein böst that ?S bat dir nicht aelinaen sollen . Denn Gort in seinem schull mich hat. (stärke, Der Herr ist meine macht und Er ist von dem ich sing und dicht, Nen ihm ich hülsu. tröst vermerke Er jll mein heil und Zuversicht ^Mit freuden ssnaen die gerechte» Sie schwermen um mich wie^In ihre» Hütten überall, - die dienen , Gott hat gesiezt mit seiner rech. ^ch will sie dämpstn , stdast auch" ten , (schall. nanie bald verlösch mit ihnen, Drill» lobt man ihn mit reichem ^nie ein feuer im dornenstrauch, 8. Der Herr sein rechte hat er» o- Anrings umher sie mich rinnt beben, , «ehe», «Dadurch beweist sein grosse mackt ""d mich umringen überall : Ja sticke werk. die man must loben piiKolt will ick der hossnnng lebe Hat er durch seine Hand verbracht, ich sie werd umhaue,! all. i Ihr femd! ivlc dieser wissen eben Da» rc« Der IL-. Psalm. Daß cS nun diese mennuna bat, Daß ick nicht sterben,sondern lebe. Und rühme« soll Gotts wunder- that. (genominen, y. Der Herr, bat mich zur straf Und mich gezüchtiqct allein : Doch nicht gewollt, daß ich umkomme« Und all» qar des todS soll sey«. Drum >hut mwaufdcö tcmpels pfoitcn , Dej tcmpels der gerechligkeit, Daß ich dem Herren an den orten rob«aaen mag mit dankbarkeic DaS sind die Pforten unsers Herren, Da die gerechten geben ein , lind die man pfleget aufzusper^" Nur den aortSfürchligen alle'"' Da will ,ch dich mit dankst preisen, Laß du mich so demüthigest , Doch mir widrum gnad thust bk' weisen, . Und mich nicht gar verderlx" ? läßst , r r. Der stein, der den bauleutc» ^ Pfleget , ^ Untüchtig und unwertb zu sc»^ ^ Der rst im bau also gclcqet, ° Daß er ist worden ein eckflein- l , DiS aber ist von Gott gescheberus ^ Der ii--. Psirlm ch wieso telia ist der mensch vor Kort, Der da bLt .ein rein'unbefleckt gewisse» DWMZW ll»d treulich allezeit nach ckott S gebort Au leben und zu wandeln ist geflissen, MWZWMWMM Und sein gezcugnis und beilia en b und ^ Bewahrt, und Gott fischt von seines Herzens gründ. Ä ch wie so selig ist der mensch vor Gott, Der da bar ein rein unbefleckt gewissen, ^ U nd treulich allezeit^ »mj, Got''S gebott Zu leben und zu wandeln ist aeflisscn, Und sei« gezcugnis und heiligen blind Bewahrt, und Gott sucht von seines Herzens gründ. « Selig sind dir auch , sag ich in Und auf des Herren weaen a!!^ Wahrheit >, bandeln, zeit (Wandel»-' Welche nicht unrecht oder übel Beflissen sind in Unschuld recht j» Deine ^ ._Der c m. Ily. Psalm. ^er es also geordnet hat,- rk5 Daß ,i>ir als» mit äuge« sehen »vi c»/ Die ihr au s dem Haus Gottes seyd» Der Herr ist groß und stark von kräften , Der uns erleuchtet alle klar , Lurc schlachtochsen thut anheften An die Hörner den dem altar. 14 . Du bist mein Gott und Herr alicine, Ich will dir danken ewiglich. Ja du bist der Herrchen ick meyne, Den will ich loben stetiqlich. Nun saget lob und dank dem Herren, .. .......-.Denn groß istseine srcundlichkeit, Des Herren kommnn Herrlichkeit Und seine gütiqkcil tbut währen e!ibencdcnt seyd ollcsamcn Don ewiqkcit zu cwigkcit. Goldenes Zilphabetk göttlichen Worts. ch wie >'o selig ist der mensch vor Gott, WW an, ^ein grosse werk undwunberthar. sei 1^- DiSist dcr tagsosreiidcnrnche >en ihm der Herr bat zubcrett: ^kt uns nun si oh sey» aliuglerchc tzy »nd loben Gort zu solcher zeit. Drum sey gcbertcn, lieber Hcrre! bt» vchük und beschirm den Äömg dein, teil oelucs „nd heil, Hcrrl ihm dc- ^schchre, B >!« allem dem ssirnebmen sein. Gebcncdeyt sey der im »amen Der da hat ein rein unbefleckt gewissen, I _^ lind treulich allezeit nach Gotk'S qcdott^ MMWWMzWWMW^B ?n leben u,.!> zu wandeln ist qestissen Und lein gezenqnis und heilten bund Bewahrt, und Gott sucht von seines Herzens ariind. ch wie so selig ist der mensch vor Goti SSMiSWMMWWMMWBM Der da bat ein rein unbefleckt gewissen, WMMMUWM Wß Und treulich allezeit nach. Gott'ü geholt Zu leben und zu wandeln ist qeflisscn WMW.WMWYWf!WWM 0---H Und fein aezeuqnis und s^ilia^n bu w Bewahrt, und Kokt sucht von ''eines Herzens gründ Deine gebort du fleisssg uns be-z. Am Gott ! sslk ick doch nur so . stehlst (den willst, selig sey:'-<, (grn gehen, und dieselb von uns gehalten ha-lLami: :ch möcht auf deinen wc- und sor Der l-'X/X. n--. Psalm. Und nach deinem gesetz mich hal-!Damik ich länger babe» mag tensejn, (konnt sehen, leben, (halten rcel'U Und wenn ick doch auf dein gekokt und mich nach deinem wart So hoffet ick , und mich versehen wölk, (fallen solt. Dass in keine schand noch spvttich 4. Dann wolt ich dir von herze« dankbar seyn, (wiesen, Daß du deiner aericht mick »inte» Welche ohn allen tadcl sind und rein, (gcflissc» : Auf dein gesetz will ich nun seyn Ich bitt dich aber, o mein lieber Herr! (mermehr. Dass du mich verlassen wollest nim> «r crichtmich eins, was thun nun junae lcut, Damit sie leben unsträflicher weise Mein äugen öffne,thu ihn klacks gebe», (trassd Dass ich deine gesetz mit flciss Und derselben wunder nchnic wE in acht. (ein E Ick bin auf dieser erden Dcrhalben mir deine gebort eikl»' re, (niet vB- Mein scel in mir,Herr! istzernu>>' Nach deinen rechten mich verla»' ft« sehce, Deine gericht zu lernen allere» Hab ich gehabt ei« grosse der»"' > lichkcit. (oKok«> ii. Du dampfest die hoffärkiqcu/ Sie sollen thun, wa» ihn'n deimVerflucht Ünd die, und billig b»^ Wort gebeut (lem firiffc: zn straffen, Ich hab dich stets gesucht mir al- Die da abfallen von deinem gebot Ick bitt dich, o nietn lieber Herr und Sott! incm gcbotk. Lass mich ia nickt irre» von Lei- b. Dein Wort ich halt im herzen vestigljch, (süiid verletze Daß ick dick nickt durch meine Sonder auf deinem weg bleib ste- tiabich (nachsetze: Und beim gebott i» allem thu» O Sott mein Herr ! dir sey lob preis u. ehr, (bott mich lehr Den rockten verstand deiner gr- 7. Mit meinen lippei, ich deine ge. rickt (deinen munde Und recht, die du uns qibst durch Will zu crzeblcn unterlasse nicht: Dein zouanis und Lein wahrbaf. tiqer bunde (gefällt Ist mcu le sreud, unb mir virlmehr Denn cill gut und all rcichthum auf dieser Welt. 8. ES soll mein steter lust und Und dich anrüft, so halfst du mit/ übu»!« seyn (befehlen Darum hilf mir noch, und lebt Tbu von mir gnädig ihre schmal abschaffen, (falb Die imcb also verachten inaumss Don deswegen, dass ich deine zeug' nis halt. (aus mich/ ir. Die grcsseo Herren stechen seht Wann sie beysammen sind, bei» kiiecht daqegen An dcinerechtgedrnketstetiglich / Deine gczrugiiis mich zu frkud b<' wegen. (zu seyw Wic rathslcutpflege» sie um mi« Bey den ick im fall der noth ratd such achju. >z. < 7 >aS lebe» mein im stau" aufder erd leit, Ich bin als ob man mich ins gra° soll legen, (worlS Wahrheit- Erquick mich doch nach dein? Da ich dir etwann sagt vo» nie«' neu wegen- (Herr Galt! In allein dem , das du uns tbusu mich dein acdott. Stets i«si will denken aufdie Wege »4. Deiner befchl mich treulich dein, (mag fehle», unterweis, (been üben/ Dass ick derselben etwann nichsSo will ick mich i» deinen wum Aufdecke rcchtrst all mein tust ae« Und die betrachten herzlich und rickt, (gessen nickt.! mit steig, .. Und der Worte dein will ich per- Mein herz zersckmel>t, denn»!!« K. o^lär lich dein anad beweis an, viel ding betrüben: (u- zulaa ^ i,einem knechl, !HUs mir nach deine» Worts t 'h I Lab ! Der DXH ny. Psalm. r«z Daß ich widrum gcstärkcl werden mag (Herr! abicit, 'l-Voin bösen falschen weg mich/ «uf recht« bahn Leine- gsctzcS Mich führe, (lickkeit, Darauf man wandelt ohn gefäbr, Dring mich auf deiner Wahrheit rechte spüre, (wählt, Deine gerickt hab ich mir auScr- «nd deine rechtvvrmemangesicht gestellt. lhcr; gewandt, Auf deine zeuqnis ist mein Uudnach demselben richt ich aanz mein leben. (und schand. Drum michujcht fallen lass in spot >>Lann du wirft meinem herze» lö sung geben ' (auf, Io will ich mich befleissiqen dar. Daß den weg dcrncr gebort ich ste tiq« lauft- >7. eLwiqcr Gott! lehr mich den 'L- rechten weg, Aus daß ich mich deiner gebott bc> «risse, (allweg. Uud die bewahr bl< an mein end Tib mir verstand , und mich recht unterweise, (wahr Damit ick dein gesetz treulich be- und behalt in meinem herzen immerdar. (nicht irren thu, >k. Führ und leit mich daß ich Deiner gebott den tichtsteia mir anzeige, (lieb darzu, Denn ick hab grossen lust und sii deinem zeugn,- mir mein ganz herz neige, (keit, Vlit alle« andacht und demüthig'- stnd mich nicht gerathen laß in vassclb zu lernen und vest zu bewahren, (gier, Hab ich ein herzlichen lust und be- Durch dein aütigkeit erquick daher; in mir. --.Lern« beweis deine barm- O Herzigkeit, Dein bülf und beystgnd mir la< widerfahren, (Wahrheit, Nach deiner starken zuiag u»d Daß ich das maul stopf den, die mich nickt sparen (ich mich Zu schmähen und m lästern, daß Ms d-in wart verlassen mögt pe- stiglich. ir. Das Wort der Wahrheit nimm nickt weg von mir, Damit das bleib allzeit in meinem munde (nung und beaier, Auf dcii» reckt steht mein hoff- Deine gesetz will ich von herzen- gründe Zu aller zeit bewahren fleißiglick, Und mich nach denselben halten ewiglich. (lichkeit, ,z. Wandeln ick will in aller frZ- Derhalben daß ich deim beseht nachtrackte, (der zeit- Und dem mit fleiS nachdenk zu ir- vor königcnund Herren groß von machte (nis keck, Ich reden will von deinem zeug- Und kein dina soll seyn, da- mich davon ahschreck. (zen dein, »4. Ich bab ein lust zu den Gese- Und die gebott, die du uns hast qe- geben, (seyn, Sollen mir lieb vor allen dingen geitzigkeit. (etwann sichiZu ibm ich meine händ pfleg auf !!?. Wehr meinen äugen , daß ssej ruheben. (tbu, Auf eitel und vergänglich ding Die ich von ganzem Kerzen lieben . nicht kebren, (ke mich ijUnd von deinen rechten red ich Aus deinem weg erquick und stär- immerzu ^rcdenk was du zuvor ver- heissen hak, bewähren, (zeit! - , Das du ihm hast verheissen,der all-lslnd deinem knecht durch dein wart aü'chtee dich und ehret in demü- zugesaget, (bab gefasst, tiqteir. Nimm weg von mir all unehr schand und spott, Davor ich mich muß fürchten und befahren. (hott, 'Deine bricht sind gutju deim gc- Darauf ich denn mein boffnung Und bin in meinem elend unver- zaqct, (wärtiqkeit Dem» mich dein Wort t» wider- Erquickt und mir hinweg nimcl all mein ieiö. -6. Dw 1c>4 Der ny. Psalm. r b. Die stolzen leut niich hallen für ein spott/ Derlacben mich, das nietit anfichtct, mich doch (gekokt, Und dir zu danken in demütig!^ Für die gerichrc deiner gerechtlß icit. (hatt allci^ ;r An solchen lenken ich »u" Daß ich darum abwcich von deinüDic dich Herr: fürchten und r»k Sondern gedenk wie du bast stets äugen haben, (dei»i Und hallen sich nach den gebvllst gerichtet, (bewußt, Deine aericht sind mir gar wohl Die sind auch in allen nöthen mir ein tiost, r 7 .Und qleicher weis wie die gottlosen leut, (fasten, Die von deinen geholten sind ge-igz Meinen gedankcn machen trau Der deiner gütern reichen nüldk? gaben (mir, Hecs- Ist alle well voll, drum verlest Deiner geborten rechte» vcesta"' und lehr. <7>ch bin dein knecht, dem d» viel qutS bewcißst Aus dem lande fluchtig und ein »8. Ich laß nicht ab bgv tag und auch bey nacht, (senken. An deinen uamen flcissia zu ge Deinen geholte» ich allzeit nack- tracht, (kränken, Am meisten ich mich thu damit bc. Dor allen dinge» ich mir das vor setz (gesetz. Daß ick mit stciß halten möge dein S^err Gorr! du bist mein theil und höchstes gut, Ich will mit flcis und treulich darauf sehen, (wobl i» Hut, Daß ich dein göttlich wort hab Vor deinem angesicht ich stets thu flehen, (herzigsev», Du wöllst mir gnädig und barm- Wie mich thut vertrösten die »er- heiffung dein. (nicht, gv. Daß ich gerad zugcb, und irre Mit allem fleis ich meine weg bc- denke, (gericht, All mein gedankcn sind darauf Au deinem zcugniS meine füs ich lenke, (streb, Ick eil sehr und unsäumlick dahimEilber und gold , das man son§ Daß ick nach deinen geborten all«> groß thut achten zeit leb. (losen rot!, Zi. Beraubet bat mich dec gott- Gcplündcrt, doch das gar unan- qeseben, (gekokt Dergeß ich nickt dein göttliches Zu Mitternacht ich oft pfleg aufzustehen, > !dc Z8, st» Je Dl rigkeit, (malenAtach deinem Wort und tröstliche!? So hab ick wiederum zu öfter», verhcissen, (le, niest Don deinem recht gesungen, da ich Drauf ich mich thu verlassen >»e gar > fremdling war. Tius rechten sinus wallst ou mi^ Zs unterweisen, (und klag Verleih mir dein erkenntniü b Zuvor eh ich als» gczüchliS Da khät ich gleich als i» der i» umgehen, (ganz und aal' Iczr halt ich mich an bei» wo» -Mit höchstem fleiS ich stets darau! thu sehen: (Herr: Du bist ein gütiger und mildll Derhalben mich deine rechte lrell' lick lehr, (der mich z;> Die stolzen dichten lügen w>' Ich aber dein geholt ohn un.ek' lassen, (fleissiglick- Halt, und bewahr dein lehr gall! Ihr herz ist fett, hoffä.tig, aufgl' blasen, (geseß- Ick aber dicht allzeit auf de>s Auf welches ich all: meine wolluß setz. (nidrigt hast zü. Gut ist mirS, daß du mich >ss' Daß ick nun muß deinem gest? nachtrachten, (noch rast- Davor ich denn hab weder r»? Je ge ll. E 41 lll Wie viel daS seh, halt ich gerillt und schlecht, (nem rcchl- Wann ich das ansehe gegen dci' Z 7 . ^ ünstlich und fein mich hol gemacht desis Hand Darum du mich deine gebot» l wostst lehren, «uf D D N ist ro; riß' ciis lüii sei j»! llt« Ä a»> Der (7^k^.'ny. Psirlm. ^uf daß ich dern mag haben ein,Und die so mich thun verfolgen/ verstand, (ehren,l straffest nicht? ^»werden sich die freuen, die dickgz. Die stolzen, den der» gesetznur Wtlchc das sehen, daß mir daS gc- -ein spott, (gegraben, schiebt, i mein zuvc-si t. Die haben beimlich mir ein grub Darum daß auf dein wort steht Aber all deine recht und dein gebot 38 - Gerecht du sn deinen gcrichren In sich nur eitel lauter Wahrheit ^blst, (thust steaffe»,! baden: (mich, weiß daß dst niemand unrccht!Mit grossem unrecht ste verfolgen und daßmeiwstrafauch wohlver- Darum hirsmir, Herr! und schuh d» llirt lad hell sä' lig> ir> ar< -off aui rr, ldt' e>>' ick wi' ^ dienet rst, (dig verschaffen,, birt dich drum du willst gna-I Daß jch widrum getröstet werde» n:ag, (ncrzusag, ^>ach mir deinem knccht gcschcbe- 3 s, Beweis an mir deine barm ^herziqkeit,- . werd ich leben, den» zu dem Hab ich ein sonderlich begierlich-j keit, , (wider spotten,, Der stolzen wird man dann hin Die mich verdrücken unter sah mich giiädigllch. 44. Sie habe» mich schier um das leben bracht, (erden, Vertilgt und ausgerottet von der Loch hab ich nie deinen beseht veracht (cket werden, n (qcbotcnILaß mich durch deine gand ergui- Suf daß ich mich mag halten dei- 'ncl bundS, (chenmundS. Und des gezeugnis deines göttli- 45. A1s>eili Herr: dein wocr be- , / steht in cwigkeil, . >chem schein, (lein, Ist' bimel der sich sercn ihm auS- -lni aber red von dcineni befebl al- breiten, (wahrbcrt Ich wokt daß sich zu mir hleir DcSqicichen auch dein göttliche ikde-maini (recht chrcii, Bleibt für und für, und zu ewigen «us denen die dich fürchten und', zelten, (der hast, und deine zeugnis wisse» „nd lieb Gleichwie die erd die du gegrün- -han, (nicht verkehren, Daß sie ewiglich besteh mir ihrem -^e,u herz bleib rein und laß sich! last. (aller ftist, sonder halt sich mit flcis an dcini^4<>. ES bleibt auch hem noch u. zu .er- ^grbott, Was du geschaffen, hast in seinem abi sgt- sih- >t>S IB äst gb -st? L iM inS chl- Sest ha> ,osi ^luf daß ich nicht werd zu schau- wcscn , (ist den noch zu spott. Zu dienen dir allS imterwoiffen §>. tzang niciner scel die weil istWensi dein qrsei; mein tröst nicht L- für begicr, ! wär gtwcse», (feit gewendt, Und Hoffnung deines Heils,bis dastund' Nil? »icht hä' mein lrauriq- geschchc, ^ (heisscn mir/Sv wär ich verdorben kläglich und ^as du durch dein Wort hast vcr-! elend. ' (gebot, sehnlich ich immer aufge» bim, 47. Ich will in achtunq haben dein mcl sehe, (du dich ;Und dein» besehiS zu keiner zeit «»d sag al>'o zu dir: Wassaumst , vergessen: (dem tod: Daß d« njchr rj„malkommest und!Dadurck du mich errettest von tröstest >nich? (rauchein haut,>Her hilsinir noch anf,dar ich mag ^-> Ich bin gleich wie iiz einem geiicscn, "(Helfer bist, -<->e grmz'nnd gar verschrunipst ist>Ich bin dein knecht, sibd du »icin Und verhärtet, Dein recht ich mir gleichwol laß seyn vertraut, »vie lang sollS währen, daß dein knechr noch wartet, Wir lang verzeuchst du mit deinem gcrichr, Nack deinem rechr trachte ich zu aller feist. - (lichcr >ve,S, 45. Die gottlose» auf mich heim- Ächt habe», und mir nach dem leben stehen, Ich aber auf dein zeugnis merk mitsiciS, Und aoL Der ,rg. Psalm. Unv wem, ich thu die grossen ding ansehen, (nicht vecwcnd, So find ich doch nichts das sici! Deine geholte allein bleiben ohn end» 4-. «>ach deim gcsetz mit gros- «eh scr brünstiateic Trag ich ein lieb und ist au< den Ursachen, Mein tust davon zu reden allezeit, Deine geb,lt mich auch viel weiser mache»/ (ftinv Erquick mich/ und thu mich >»o rum aufheben, lstn b»!/ Wie du nitr denn o Herr! veeM DaS opfcr welches dir mein mu«' thut gebe»/ csen niO Da» »vollst du dir mißfallen l»e Lch Herr! unterweis mich do» deiner gcricht. (dem r»?' Mein icel ist in gefahren v»> Also daß ich sie trag in mein» bänden (gebest Gleichwol vergiß ich nicht dem» Key io. Die il. Denn meine widerlicher oderDle gottlosen, die deinen uain» Denn allzeit davon meine gedan»! schänden, .f«» ken find. (ster bin. Legen mir strick,auf daß ich dar«»? ;o. Gelehrter ich denn meine mei-Lon deinem bcschl ich gleichw» Du Die mau für hochgelehrte leut thut halten, (besinn Denn dein gezeugnis fleißig ich Ich kbertref mir klugheir auch die alte», (gen hab, Drum daß ich dein gcbvtt vor au Und mein sinn davon gar nicht laß wenden ab. (rechte bahn. ;r. Soviel ich kgn, meid ichu». Daß meine füß nicht gehn auf bi sen »regen, (treulich an, Und ich mich deines wortS nehm Auf deine recht ich mich mit fletü thu legen, (nicht, Und mich daron gar laß abweisen Welcher du wie gibest guten un- lerricht. (»nid lieblich ein nicht abfall. (erdschafi ; 6 . Dem zeugniS ist mein ew»F Und das ich für mein höchstes qst thu schätzen, (Wollust hast Darauffen all mein frcud n»> Ich netz mein herz ganz zu dein» gesehen, Darinnen ich mich üb zu aller zcst Und bewahre d,e mrt stersmewiS' keil. ! 7 . LrXlag ich den wünsch und ß" ^ heftig verfluch , . Die nur auf Unglück und auf üb» trachten. (suchj n deinem g'setz ich meine woll»»» ür meinen schuh ,md schirm »ck dich thu achten, (zusag, ;r. De»> göttlich Wort geht fein Ich hoff allzeit und wart auf bei» Und schmecket nur so süß in mei« Dein göttliches wart mich nictss nem muudr, Ist»»,! bekriegen mag. Daß mir kein Honig füffer möge:;!. Drum weicht von mir ihr boS" -L llni ll (r. Lus >IN> t, du llnl iZ. »k! rs Stuf deinem Wort Weisheit grunve, (such. Darinnen ich die rechte Wahrheit Und darum all andre falsche weg verfluch. ;z. Herr! dein Wort »nein fachel ist und liccht, Das mirvorlrucht damitich nicht thu fallen, (richt, ES weiset mich aufrechte bah» ge- Darauf«» ich gerad herein mag wallen r (tigkeik, Ich schwör, dass ich deine gerech. Dein recht und aerrcht »rill halten fleht meiner, hastigen leut, (halte»! 'Deutlich mirvorgrsczt hab vestz» WaS mein Gott haben will m»> mir gebeut, (erhalte», Alm mich genädig durch dein wor> So »verd ich leben r hilf mir lieb» Gott: (wcrdjulookd Daß ich ja nicht in der hoffn»»»? Stärk mich, damit ich wer> frisch und gesund, So wird mir dein recht liebli» sevn und süffc. (alle stund, Dran ich mein lust werd habe» Du tritlest diese unter deine süffc. e De Krj L Dr Da allezeit. , (stiqt fast,Die da abweichen von der rechte» .54, Ich bin gezüchtigt und geäng-I dein , Ben D- Dost ny. Psalm. »cy >M mu"' liici,!' , l-l doä i l°»' l »«> cin<* !dolt kl!>» a»F cüiei !wis rdst ütk> üchj slln! «ick asag^ dei< ntchl bo-' lte", esti^ un> lteiv woll iebel potk- mn< lver> blist und/ abe« üffd hrc» ^ly denen nur eitel , kstegt zu seon. °°> Du wirf- weg die gottlosen .von der erd/ s er; abhebet, Nie schlacken, die man von dem Drum ha,r ich -eine zeugnjs lieb ,hnd werth : stnr und bebet, W furcht mein herz vor dir zit- Die haut mir schauert da- ich mich y/nrsetz, siecht und gesey. ^a»n ich betracht drin strenge« ^-X'uer und unrechte weg ich . gar nicht lieb, vUeg icdermannqcrechtigkcitund .rechte, shänd nicht gib, Drum mich in dcrn gemalt und Die mich heftig verfolgen und an> , fechten. sihm gut, eUt deinen kneckt zu allem was add vertritt mich vor der stolze» >cut Hochmuth. Die äugen mein sehnlich ein . lange zeit sbarreu, ^Uf Heine gnad und heil sehen und "btz aus dein wort voller gercch- tigkeir: slänger sparen. Du wöllst dein hüls an mir nicht Handle nach deiner gnad mttdei- , dem kuccht, fund recht. b"d lchremich dein geseh,okdnung Ich bin dein knechr, drum gib . vur den verstand, Damit ich deine zcugniS mag veri .kehrn, sbekannt: blitz mir die werden mögen wohl " ist,Herr! zeit,das du recht labst .ergehen, skigkett, Denn es gilt nunmehr kein gcrcch- ^rinc treu noch glauben stlnüt man dieser zeit. sdaS gold Lerhalben ich viel höher als Deine gcbott in meinem herzen -.liebe, swvlr, Ae>n edle stein ich lieber haben jch „e lob, und mich dann ."in übe, swci«, Mß ich die halt in alle weg und Dln-.n d>e,atscl'e weg haß ich, und lind mir steiß. ^'TV kckt wunderbar sind die ge> . zeugnis dein, Derhalbcn ich stets bin darauf ge- Nissen, falschheit,Daß ich die halt von ganzem herzen mein, swaS wissen. Dein göttlich wort, die nur davon Dem her; erleuchtet es, uud fein erklärt, slehrt. Und die einfältigen lcute klugheit r,6. Ich seufze sehnlich oft mit meinem mund, fund begehre, Daß ich von Hermen das wünsch Damit mir dein gesetz mög werden kund: skehre, Dein angesicht barmherzig zu mir Und sey mir gnädig, wie du denn den bist, sheilig >,st. Welchen der name dein lieb und 07. Leit meinen gang, Herr! noch deiner zusag, slem böse», Echüt mich vor unrecht und al- DaK lolcheS über mich nicht berr- schen mag, sleur erlösen, Du wöllst mich vom gcwalt der So soll an mir kein Mangel seyn noch fehl, sbesehl, Flechsig zu halten dein göttlichen 68. Erleucht dein antliy über hei- neu knccht, sbesinnen, Und lehr mich daS mit allem fiel- WaS du befohlen hast in deinem recht. s innen, Die thränen mir aus meinen ang« Gleichwie ein bach drum daß deine gedott sein spott. Nur allein gehalten werden für /L'chan. du bist ohne Wandel und gerecht In deinem thun und allen deinen werken, siecht. Desgleichen sind deine gerichi auch Gerechtigkeit und Wahrheit, die zu merken, saefastt. In deinem recht und Zeugnis ein- Zu halten was du uns hark besah« len hast- szu lod, 70. ES thut mir weh u. cifec mich Wann ich bey mir dein worr recht tbu ermessen, sein spott, Daß daS den feinden worden ist Und sie desselben haben garvcrgcs- ftn : sund rein, Dein wort geläutert, sauber ist Und mag seinem knechte kein ding lieber sey». sulchtS geachk, 71. Ich bin gering und gar für Doch toz Der La D iiv. Vsäli». Doch will ich nicht deines befchlS vergesse», (acht: Sonder zu aller zeit drauf baden Deine qcrechugkcit ist unerm essen, Denn sie wird bleiben dir! iii ewig keil'. (hell. Deine gesrtze sind nur eitel wahr 7-. Ich werd verfolgt, und hin m angst und noth, . sehen, Dock all mein un'gelück nnaiige -belustigen mich sehr deine gcbött Ewig wirb dein gercchligkeit be> stehen, Diefelbig mir gcnadig offenbar, S» will ich frey leben und ohne ge- fahr. 7;. c>ief ick von gründ mems V, Herzens ruf zu dir. Erhör mich, Herr.l und thu mir , gnad verleihen, ( gier: Deine befehl zu thun ist„mcin be, Errett mich , Herr! denn ich z>! dir thu schreyen, (nis dein, Alsdann will ich mir die gezeuss Zuhalten mit stciS lassen befohlen seyn. (vor dem taa, 74. Ich pfleg zum »ftermal früh Zu dir 0 Herr! meine stimm aufzubeben, (zuiag. Derbalbcn daß ich hoff auf dein Eh man steh früh thut von der wacht brachen , (beginn So sind mein äugen mnnter, und Auf dein göttlich Wort zu denke» in meiin sinn. (grosse gut, 75. Ekhöc mein stimm durch Leine Erquick mich mit deine göttliche» lind find doch von deinen' satzM' rechtcn , gen sehr weit (meiner »o b/ 76. , Du, aber Herr ! bist >:ab in Auf den ich, mich thu allezeit verlassen r (geboth Nur 'eitel Wahrheit ist in denn Deine MiugniS sind gegrüntt dermaßen, > (lieb. Daß, st? wohl werden bleiben ewiz- DaS ich den» weiß, und sggc dc< ständiglich. 77, i^s>cri>iMin das elend, drinnen ick fetzt bin, Durch deine güt hilfmir aus meinen nöthen, (meinem sinn, Den» dein gcsetz kommt nicht inst Führ meine fachen, und thu midi cri'etlcii, (dem list, Erquickmich, u. behüt mich vo> Wie du wir denn hast zugesaget, mein Gottl ' (Wahrheit) 7tz. Von den gottlosen, (sag ich in Druin daß von Um dein recht nicht wirb betrachtet, (nnng weit. Ist deine« Heils und gnaden host-! Heck! dcch barmherzigkeit ist groß geachtet, (ligkeit Erquick mein leben durch dein gö- Nack dcnrcchtcn dein, wie du pflegest, allzeit. (nicht verlaß, 7y. Leine gezeuanis, Herr l ich Ob mir schon viel lcut heftig widerstehen , (und haß. Und mrch verfolge» nur aus ncst Ach ! wie thut mirs so weh,wann ich muß sehen, (best feilst Daß dir Verächter, als der wahr- UnL stärk in mir wjcdrum herz Den» die goltlojcn heftig mich a». fechte», (zeit Setzen mir zu verfolg?» mich all- (und gemüth/Fcrn von deinen wegen abgefallc» sind. (qcmülb, 80. Deine gebotr fuhr ich mir j>> Und laß mich gar mit nicht davon abführen, Der L ^ irc>. 1?saln». cn ruf Und schrey zu Gott dein Herren In Ilirnien Nöthen und bcschwehren, ______ i(-, ch ruf nnü schrey jii Gott dem Herren WWW M In meinen nöthen und bcschwehren, Und !>0'd >b » vc>- l'0^ Lei» ün» !WI> ,c d' dri^ me' s,n> la^ ini» ! II» tgi'! beil ich^! lua» vtil lM -;r° gkc !lg» ^vß' rlal ! il> , »!' H-? iie' oa^ feil» ?ab' all» rüst Der cpk^. ny. Psalm. rv, schluck mich Herr! durch deine Auch mein wandet ist vor dir grosse gür, l verborgen nicht. eltiichc fürsien mich ver- folgen sehr , und i'^bcn doch darzu ganz kein flachen, (und mehr/ ^c,,i n o.r ich aber lieb ic mehr Tei'ii es mrr pflegt viel grosser . ireud zu niachcn r (beul, A«nu wen» ia, k.regeteiue grosse ^der das svnste» hoch achren aüe leur (selben Hag Lügen ich gram bin, und die '»us dieser wett ich greullchers >»chls achte, (laß, ^e>» gietz rch aber mir gelieben uno wann ich dein geicchrigkcit , beirachrc, rmal, uN- deine recht anschauc allzu «o lob ich dich des lagcS wohl sledcnnial, (fürwahr! Die werben finden guten sied d:,n gcsctz recht lieben und bc> wahren (ru qefahr. weebcn auch nicht kommen -!ch hoff mir soll heil von dir wic- ^ verfahren , ( dessen stets, thu mit flciß und halt mich 'wa- du mir bchohlc» hast dulch dein acsctz. (zeugnis hält dg. Mein secl auch fleißig dein ge> Und gib mir deine Wahrheit;» verstehen , (zusaq, Nach dcinrm wort und göttlicher Laß vor dich kommen meine bitt und flehe»/ (und angst, Errett mich, Herr! aus aller noth Wie du mir denn solchs vcrheissen hast vor langst. 8». Wenn ich nur hab dein recht gelc-nei wohl, Kö will ich dich mit meinen kippen preisen , (reden soll, Mein zung von deinem Wort stctt Denn dein gcsetz und was du uns thust heissen, (keit, Das ist eitel recht und gerechtig- Darinucn man spührek kein br» trieglichkcit. . Beschirm mich durch dein Hand, v Hcrrc Gotl: Und laß mich bey dir hüls und tröst erlangen , (gebort, Denn ich mir hab erwchlt deine Nach deinem heil hab ich ein groß verlange» , snunq setz. Daraus ich all mein tröst und hoff- Ich hab ein grossen Wollust an deimgcsctz, (begehrt, 88 Mern scel zu lebe» nur darum Damit sie, Herr! dich loben mag rechtschaffen, (bewahrt r Dein hüls laß mir von dir werden zu demselben tragt ein grosse Ich bin gleich worden den irrigen -.liebe, (erwählt, schaafen, M hav mir auch das sonderlich ^ deinem zeugnis ich mich stets -."Sude, (gesichr, 2 (eu>> meine werk find vo? deinem Dcrbalbcn such wicdrum, Herr l deinen knccht, AlSdanii will ich nicht vergessen deine rechn ^ ^ Verdrießliche Lügner und Friedens ^ S^ shrer. ^ ch ruf und schrey zu Gott d.in Leeren, ^in meine» l oche» und dcudwehicn nd ch rüf und schrey zu Gott dem Herren, -i» meme» norden und veichwehren, U»- 2IV Der L iro. pslalm. ^ -- lind er stopft nicht ;u seine obren, K :MW Herr l thu mich qnädiqlich erboreu: Vor der lern inäuicr lugeiihastiq, Und ittiigen falsch lind schmeichelhaftia SL Mein lebe,, rcll vor roüS gefahr < ^WMMZWSMWM gn ädig dur ch dem gut bewahr._ Und o»a un d er ft oprr nicht r» seine obren, .ncrr ! thu mich gnädiglich erböre-,: Vor der leul mäulec lugcndaftlg, Und ju n ien f,lisch und schttieich elhaftig Meu> lcven rctr osr !vcs gcrahr Und gnädig durrl> dein gük bewahr, r. Was kan dir denn dein zmig.Dcn ein Held mit der Hand gezr' mir klaffen (schenk gen, ! Viel Nutzens oder fromme» schaf-Nlnd die da brennen gleicher wen Was kan ne den so viel ausrichten Wie kohlen von, wachholder-rei^ Mitlhrem falschen lügen dichten ? Sie ist gleich Pfeilen aufein'm bogen z. Ach! wie ist mir, glaub mir ab mißlich, (listn Zu wohnen so schwer und verdrieß Der OX ^m. h),alm. M ein aiinen ich gen becg aut'iuil., Denn ich von öden rav a^ult in grwailc» hab ^ - An Ävtl bad ich mein zu verstcht ei» angei! -u, gen oerg a»' tcht Demi ich von oben rab_^ Hüls zu gewanen hab, zx 8f A In D< Dr Dr Zu G0ik gab ich mein juvelsichl, Der sir Der i2o. x>salm. Und er stopft nicht zu seine olnen- ^^MWWW ' ^_Herr! thu mich gnäviqlich erhören Vor der leut mäulcr luqcnhaftia. Und Zungen falsch und ichmeichelbaftia Mein itven rerr vor lodü gefährd ^ Und gnädig d urch dein qüt bcivahr ^EMWMMßMUWZM lind er stopft nicht zu ferne vd'-en, H.-rr! thu mich qnädiglich erhören — Vor der leut nräuler lugenhama ^ Und zunaen falsch und schmeichelbaftig, ^clN leben reu vor tods ^rfabr^,_ Und gnädig -u.ch dein gut drwadr. dem gezelt der Mescchitcr, ^gleichen auch der Kedantcr. ^>ao kränkt mich über alle Massen Aaß ich bey denen die fiicd hassen ^lnß wohnen und bleiben so lang: Dkir ist unter ihnen angst und bang 4. Ich hab allzeit geredt zum frieden- (mieden r Daß Hader und zank würd vcr- DtS aber will ihn nicht behagen / Ihr herz sie nur zu krieg thut tragen.« Göttlicher Menschen - Hucer. ein auaen ich gen bera ausrichk, Denn ich von oben rab WW Zu Gott hab ich ^ne,n Zuversicht. Httlf zu gewagten hab ein auaen ich qen derg aufrichte MWWWVMU^EWWßUZM^W ^Denn ich von oben rab Hülf tu aewartcn hab, ----- ^ "- -- -- Ker nr Der i,. Psalm. Der den Himmel qrzicrcr Der den Himmel sezieret, r. Er wird dein f>i< nicht gleiten Und der dich hat in acht, (ian, Der schlaft nicht sündcc macht: Schau Israels nimmt er sich an, Schlummt nicht in seinen fachen, Samt der erd hat focimerer Samt der erd hat,formieret- Thut fleißig für ihn wachen. ?. Der Herr behütet dich mit steil Sein Hand über dich streckt, Dich mit dem schatte» deckt, ' Daß dich des rage die sonn so he» Der c XHl. Psalm, 122 . csreul hat sich mein herz und murb !WM^" Da^ch die zeitung bad gebort, Daß wH geh» wenden,nun Hinsort das Haus, da -»soll wohnen rhul WWUW Und daß man durch die pfortcn Jerusalem, soll gehen ein: Jerusalem! du ''ist q, bauet, Schön von gebäucn allerley, Da man d> red anre volicen ^ L'l >7 Alle leut fein vereinigt schauet. G cncur h»r sich mein herz und NUIih -Da ich die zeilung hab gehört, Daß wir gehn werden nun hinfort ch" das l'auS, Pa Goitgvohncn ibul und daß male rU'ch .die. pfvrle» cei» ZVW^VMWMWWWWr Icriua r>n^ soll gehen ein: ^c>ulaieuidu bist qebanee,^ IMZWW^MMWWW-kZM" Sc! in von acdäuc» alle ley , Da » an durch ine vvlieev^ Alte leut fein vereinigt schauer. , ES sollen auch des Herren KLmmiSick sammlcn zu Jerusalem Wie er befohlen Israel, iZu loben Gott an diefcr stell: Daselbli Der tXXl. 1,1. Psalm. ^Der den Him mel qczierct / Samt dcr erd hat formieret. ^ Der den Him mel qezieret, Samt der erd hat formieret. Ader z„ nacht dcr scheine ^es monden nicht bescheine. n H^rr behüt ^^ch allereit, dir dein secl bewahr Vor übel und g?fahr. Der Herr dir nun in cwigkttt Dein ausganq durch sein qüte Und dein eingang behüte ! Herrlich beglücktes Jerusalem. _ ^ efreut bat sich mein herz und wüth, Da ich die zeitung hab gehört, Daß wir gehn werden nun binsort In das Hau s, da Ko rt wob nen thu t, Und daß man durch die osorteiHttn, ^^serulalem, soll geben ein Jerusalem ! M bist gebauer, ^Schön von aebäuen allerley, Da man durch gute voliccn Alle lenk sein vereinigt schauet. ^^ reuHat steh mein herz und miith,, . _ _ Da ich die zeitung hab gehört, ^ Daß wir acbn werden nun hinfort ._In da« bau«, da Gott wohnen tbur Und daß man durch die viorte dein Icrutalem , soll geben ein: Jerusalem t du bist gebauet, k»; ^SchKn vvn geböuen allerley, Da man durch aute policey _A lle leu l sein vercmigr^chaüet._ Dawlbst die ffübl sind zuaericht, Nun wünscht viel glück der heil» <-araussen da« bauS David« richt! gen stadt, Und da gercchtigkctt thut walten. N-r» ,k4 Der cxxm irg. und cn/l< irg. psirlm. Und daß Gott heil qeb und genad^Binnen dermalen fricd und ruh Den, die dich lieben und werthjUnd daß cS dir wohl neben tu« < hallen ! Glück, beil in deinen Häusern sco z. Gott dir genädiglick verleib >Von weaen meiner lieben ftciNw lln Der LXXl kl. rrg. P salm.__ _ 3 u dir o -öchsterGort! meinangesichr Genbmicl icb aiifticljl. Wie eines dienceg auaen stets aufstehen. Und aueden Herren srdciv Und wie ein maad aus die band ibrer fraue» , Allzeit fleilsig thut schauen ; Also ist immerzu unser qcsicht^ SA^LMßM^ZMZMzWWU ' Auf GoireS gnad gcricht. u dir,o höchster Golt! mein anqcsicht Gen himcl ich aufrictM s^WWWDWMWZWWWWM^ Wie e ines dj c nrrS äugen st ets aufstehen, Und aus d en Herren leben/ Und wie ein.magd auf die Hand ihrer franen , Allzeit fleissiq thut schauen: Also ist immerzu unser gesiebt L. r x Z L Auf Gottes gnad gcricht. r. Sey uns gnädig, sey uns gnädig,» Herr! Denn wir verachtet sehr Von jedermann also verhönck werden, ^ Als kein ding hie auf erde». Der L X l 1,4. Psalm 8_ürwabr! nun Israel wohl sagen kau WWW Wenn unS der Herr nichc wär gestand^, beu, « Mid uns rn nörben här geholffe» frey _, - -_ o ürwabr ! nun Iirael wohl sagen kau , Und uns in nölhen hät geholffe,, frey Weini unS der Herr nicht wär gestanden bey, Deec^X,,? s-r. und^TTk^ s-q. Psalm, rr; ^ ^addrüder dicvawobncndsind'. «»rr dir (wünsch ich/) stich gebe» wolle! Don wegen des orls Heiligkeit, DaS Moll ju ehren ist bcrcik, Dein bestes ich befördern solle. Verachteter himmlisches Aussenzicl. ^ ii ir,o höchster Gott! mein -'„gestebt sie,, bimcl ie b au'richt, tzAlie eines dienert äugen stets aufstehen, Und a:s den Herren ü ben, >Iiib wie ein inagd auf die ba> d ihrer trauen, uro ST - Allzeit fleistig tbur schaue» Auf Aoites qnad qericht. IWM Also ist immerzu unser aesichk H ii e>ir^o höchster Nlorr: mein angestcht Gen bimcl ich ausricht, 'MSSSWMZMWWWMkZWWWU ),e eines dienert au-en stets aiisstebem Und aiifdcn Herren sehen ^ Und wie ein «naad anr die band rbrer f>a»c,i, W;NWWMßMZBrWWUNDMZZW . Allzeit ficisstg ibul schauen : Also ist immer-!, »„ ktWWWM- unser geslcht Auf Göltet gnad gcr.cht. Hossärtig lenk nuS ganz und aar verlachen, "»d ein spott aus uns machen : urwabr Der stolze» honwort wir gesät' tigr seyn, Dein wir viel fressen ein. Zerrissener ^allstkriek der Gottlosen. zstael wobl sagen kan / «-«- Denn uns der Hrrr nicht wär gestanden den Und uns in nörbcn bät geholffen frey , —- -— -- - - »- , >' urwabr! nun Israel mobl sagen kan, -- Wenn uns der Hrrr nicht war gestanden bei» —- - ---- -»-S---:--- Und uns in Nöthen hät gebolssen sreo. Da »es Der ir;. und l. rrf>. Psalm, Da wirder uns sich setzet jedermann Uns zu vereilgen durch sein meukerrv. Da wieder u»S sich sitzet jedermann, Uns zu vertilgen durch sein meuterey. ».So hät man uns verschlungen lebendig/ (verhängt Wenn du nur ihrem zorcn batst So wären wir im Wasser all ertränkt / (lich Also daß unSdiefluthen grausam- Hätten bedeckt/ und in die tic^ versenkt/ tbät' z. Das Wasser über uns geschlagn Und unser secl ersäuft/ glaub mss fürwahr! (aesab Gelobtscy Gott / der uns hat a»> L, D« s. Der n;. Psalm. ll die auf Gott den Herren haben WM Ihr tröst und zuversichi' Dieselben fallen nicht Wen» sie schon unal^ck tburantrabe»/ Best wie der berg Zion sie stehen, Nicht untergehen. _1 Ä u die auf Gott deir Herren haben Ihr lroü und Zuversicht/ Dieselben fallen nicht Wenn sie schon Unglück thut antraben. Best wie der berg Zion sie stehen, Und wie Jerusalem umgeben Nicht untergehen. Mit bergen auf der seit/ Und gleich als verpasteyt: Ein starke wehre. (ftl> z Denn er die seinen nicht wird lab In der tvranncn händ Also ist Gott ganz gleich und eben Und ihrem regiment/ (si? Um sein geliebtes volk umhere !Daß sie nicht ermann gleicher mal' Der i-L. psrln«. D a Zion durch sein macht der Herr, Erlöset aus qefängniS schwer ^ a Zion durch sein macht der Herr L> loset aus gefängnis schwer S" '«»1-51 27/ E7 1.5,^. ,» s//ff Der dX?'. i.;. und irk. Psalm. „7 ^M^WWMWMMWEMVWW Da wider uns sich seyet iederniann , Uns u> vcrrilacn durch sein mcutcrey. Da wider n»S sich scnet iedcrmann. tic^ klär,' age» miki !sab> ^ au*. W> >cht ». UnS zu vertilgen durch sein meuterey. Don ihren jähren gnädiglich er- tctt, (gar. <'«ß sie unS nicht gefressen haben Gleich wie ein vogcl dem weid- wann entaedt (sein ^US seinen stricken: Also nHr auch allein. Den feinden auS dem netz entgangen seyn: Aus diesem merk, daß unser zn- flucht steht Aus Gott den schöpfte aller dina Nevestieitgr Seelen > ?lnker der ^offnuner. II die aus Gott den Herren baden Ihr tröst und zuversicht ^Dieselben f allen ri cht W enn sie schon Unglück rbur a ntraben , Best wie der berg Zion sie stehen, Nickt untergehen. ^ ll die auf Gort den Herren baden Ihr tröst und rnversicht , ^WWVDMWWk^M^MW^sZMUDMWU ^Dieselben fallen nickt Wenn sie schon Unglück tbur antraben , », (ses ,'l-ck (seil mal' Dest wie de r berg Zion sie steh en, Dkit den gottlosen auch gerathen/ Nickt untergeben. 3u bösen thaten. «> Den frommen herzen thu bev> stehen, ul>d laß die / s» nicht fromm, Auf ihren wegen krumm Irr mit den übeltbätern gehen: Israel aber beiiedeyc , Und fricd verleihe l -N.i frommer Trauer - Saat und skreuden ^Er nd. a Fion durch sein macht der Herr, Mr-MW Lrlöl'ct aus gefängniS schwer a Zion durch sein macht der Herr, )a Grlos.l ant qcsauguitz schwer, D» srr Der r-7. und Osl^^lll. i-r. Psaln». Da aftn^en wir wie in rin'in trau,» Wir konnten uns sarr lachen kaum Voll rühmen- waren unsre Zungen, Frisch wj« mit arojsen freuden sunaen Man saget i» der keidenscha^r Daß da» aescheb durch Gottes traft. WZWMW Da ««enge» «vir wie in ein'ni tra««n> , MMWWZWM^ Wir konnten uns satt lachen kaum, WrWMWMWWMW Voll rühmen« waren unsre Zungen, Frisch «vir mit grossen frcudcn sungcn r Mnn saget in der heidenschatt, Daß das geschch durch Gottes kraft. r. Der Herr sein «nacht hat sehen Die andern bring auch auSelend« lan , >Mach de« aes'maniS gar ein endt/ Gcy uns groß Wunderwerk gethamGlerch «v«e der wind auströckne« Drum wir ihm sagen lob und ehr, rbur, Und freuen uns von herzen sehr. !Das dürr und öde land vorn hft W W Der r-7. Psalin. Wohlgeftgnete Haushaltung und Stadtwacht. In der Melodie des >17. Psalms. So wird «in stadr umsonst bewacht All fieis und müb ist nicht« geaclft. Was hilft«, das ihr ausstehe! seih, Und darnach schlafen qeket spat, Und esset ruck des brod« kaum sakl Und das mit sorgen und »ii'tmüb t . enn einer schon ein Haus auf- ' baut Und Gott nicht hilft mit seiner band, So ist die arbeit nickt bewandt: Wenn Gott nicht hütet und zu- schaut, G Der k l. ,,z. psirlm. WWW§WUMWMDMM;MWWMVB elig ist der qeprejset, Der Gott vor auqen halt, «lig ist der gepreiftt, Der Gott vor äugen hatt/ Sich U; De b ki> D° Z.- D- Di Ar D« Uv D 8 . Der cxxr^k. 1 - 7 . und cxxn n. t-8. Psalm. -19 ^MUZWW Da^i ^n>,« n wir wie in ein m träum . Wir konnten »nS fält lachen kaum , Voll rühme»- waren unsre jungen, Frisch wir mit grossen fteuden sunaen: ^ Mau saget in der beidenschalt, ZWMMlMß Daß das gesckch durch Gottes kraft. Da aienaeo wir wie i» eiiSm iräüm Wn' konnten unS sgkr iachm kaum , Voll rübmc.nS waren unsre jungen , Frisch wir m.t arr7cn frcnden s»»aen: WMIWM 7 Man saaet in ''eineuschaft, Daß daS gcnliei' durch Gottes kraft. l. Die da mit thränen säen aus, Den kommt freud wiederum ju bans, «ie werden zu der erndezcit rüieriiden auch mit frilichkeit. Mit weinen werden sie ausgehen, Und traurig ihren saameu säen, Ihr garben werden sie gleichwol Einbringen aller frcuden voll. Aa doch Gott denen, die er liebt, «las sie bcdörffrn, schlafend gibt^ ^ Denn einer linder überkommt. Das ist eine schöne reiche gab, Die Gott von oben gibt herab , «US Gottes >egen auch herkommt Daß einer sitzt sein laamensftucht und ftineü leib.S schöne zucht. -E DaS iß ei» sonderliche gnad, Daß solche junge kinderlcin iDaber aufwachsen hübsch und fein iund sind gleich wie ein pfeil qcrad In eines starken Helden Hand, Der seine» bogen hat gespannt. ?. Es wird auch lelia der genannt, Der dar,nil ist versehen wohl, Und hat der pfcil ein köckcr voll: Die werde» fallen in kein schand. Wann sie durch auflag vor gerjcht Ihr Widerpart im thor bespricht. ek Ittskt vor aua-tt rirg iß der gepreisec, Der Boct vor äuge» hott, Kick Der lry. Psalm. Sich seiner weg belln,set, Davon auch nickt abfallt^ Denn du wirst dick wo hl näh re», Mit arbeit deiner ban-^, Gott wird dir glück brschehrcn , lind seanen dcilicii stgiid^ >W i§ Hick seiner weg bcsteiffet. Denn du wirst dick wohl nähren, Davon anck nicht abfallt^ Mit arbeit deiner Hand, Gott wird 0 r gluck bcschchren, und segnen deinen stand. 2 . Dein weib gleich einer reden H» deinem Hans wird seyn , Die seine srnckllbut «eben, Zu scincr zeit voin wein : Dein linder wirst d» sehen Zu rinqS um deinen tisch, Nack einer reigcn stehen , Gleich wie die vlzwcig frisch, z. Das' sind die sck-ncn gaben Dir Mott den menschen gibt, Der np» Psalm. Ois Vo» lllgrnd aus sie mich geängstigt ha» , Mag 'israel jetzund wobl kühnlick sprechen : Von jugend auf sie mir verdrieß gethan, Dock habe» sie mir nichts können abbrechen. 7«!. Don jugcnd auf sie mich geängstigt ban, ZWMWMW Mag Zsrael;etzund wobl kubnlich sprechen ßrr — r — - Aon iuaend auf sie mir verdrieß gethan , '°^MW Doch haben sie nm nichts können abbrechen , 2 . Tie haben mir den ruken durch und durch Gcpslügetuud ganz jimerlich zer. rissen, Gezogrdrnberherein lange furch ES ist an meiner haut kein ganzen bissen, "..Aber dcrHerr aller gercchtigkcit Dar abgehauen der gottlose bände -ch! daß die sozuZion tragenn^i Zurück sich kehrten,und wurden? schände. .! g.stlchl daß sie werden müßten u>l" > das gras , . Das da aufwachst aufciiiem ho" dache, Und bald verdorrt, eh man davf' «twa« ! Lbgr-n ! Der LXX k X. ii,. Psalm. an >Kl(I, seuier wca vcstrstet, Davon auch »ichr aorallr stenv du wi-st dick wobl äl'ien, ^--DWMMWZMD tzssir a.beir dinier band < Gott wud dir gluck ' -hrui, Und segnen dunen stand c2^2:^0:Sr ^lck seiner weg bestcusec, Davon auch nicht ab fall!. . ^ Denn du wl> st dick woll nädren, Mrl arbeit deiner band, ^Evtt wird dir glück beschehren, Und legncn deinen stand. ^>e ibn in ehren haben, Von den er wird geliebt: . Er wird dich.benedcven AUS Zio„ , und der stadt ^erusal,n verleihen De» deine,» levrn gnad. 4 . Du wirst auch endlich sehen Kindstindcu nuddazn Israels sacken stehe,, In gurein fried und ruh. Unvcrmöcrlicbe Unglücks. Pflülger., Cs)? . _ . . ^<0 011 uigend auf sie wich geängstigt han. Mag snacl srtzund wohl kühnlich sorechen: Boa lugend aus sie nur verdurst gerhan, _ Doch haben sie inir i.ichts könucii abbreche». - 7 -- on iuaend auf ne mich getnqstrgl ha» WMWZ MZ Mag Israel jctzund wob! kübnlick sprechen r - 4 ^-! Von iiiaeuo auf fie nur vcronci,' geroan, AWWMZMMMMUMMWD-M^ Loch «üben sie »iir mchrs tonnen abbrechen. Abgrasen mag und solches »u nutz mache. 5 -Don dem der schnitt» auch nicht svviclfindt, 6 . Und niemand der vorüber geht, sag: Der liebe Gott, der woll euch be- nedeyen, -iv vli.l , nvvryri» , Daß er nur eine Hand voll könnbGott euch behüt! daß man euch endlich mag abgrase», (bindt, Viel meniaer auch der die garbcn bo viel als man in einem arm Möcht fasten. Mit grossen hausten schneiden unh abineykii. Der r»r Der r;o. igr. u. iz,. PsalM- Der L Dl X. rzo. Psalm. ^MZAMWWWZMWWMWMWWW n dir von Herzens gründe, Ruf ich aus liesse, »oth/I Z wein bltt^Hcrr Gorr^ Eröffne deine ohre», Wann ich, Herr! zu dir schrey/1 Lbu gnädiglich anhören , WaS mein amlic gen T'/n. u dir von Herzens gründe, Ruf ich aus tiefer noch > ESistnunzcit und stunde, Vernimm mein dirc, Herr Gatt! Eröffne deine ohrcn, Wann ich, Herr ! zu dir schrey,, - Lhu gnüdlglich anhören, Was mein anliegen sey. -.Den wen du, Herr! geschwinde Damit daß dir demüthig Wostst richten unser sänd, ,Wir siucht werd ehr erzeigt. Wen würd man alsdann finden, g. Drei» Hoffnung ich ttru stelle» Der vor dir , Herr! bestund? Du aber bist sehr gütig, An zoren nicht geneigt, Auf Gott den höchsten Hort, Ich hoff von ganzer renen Auf sein göttliche« Wort. Der izr. Psalm. Herzens . Demuth und Hoffarts « Spiegel. ' In der Melodie de« i-o. Psalm«. AV)ein herz sich nicht erhcbct>Ich laß mich in die Händel »icht- «vt sehr, (ficht, Die mir zu wichtig find und schw^ Ich werffnicht hoch auf mein ge-!-. Wenich mich nichtgestillet ha> . L kliis vl> e> c ^ter >>nl Hjl! ^la r.l Der tlXXX/l. izr. Psalm. G cdenf,o Herr! nndnimdichanLavidsund seiner grossen nolt DcrGottcin cid gcschwsrcnhac, Und treulich ein gelübd gethan ^-ZMrWMLMZ^WWZWMr^WM^W d «denk,o Herr! und nim dich an Davids und seiner grossen notv/ Der Gott ein cid geschworen hat, Und treulich ein gelübd gethan' Dem Der iz«. izi u. izr. psakm. ,«? Der sechste Bus Psalm. B '' I » dir von Hebens «runde, Rät rch aus tiefer nFth, Es >st null reit und stunde, Vernimm mein bitt, Herr Gott! b- ^^^Eröff- c deine obren , chTI Ebu zi ädialich anhören - Wann ich, Herr! zu dir schrei), WaS mein anliegen sey. t>, c: '<2 u dir von herzen« «runde, Ruf ich aus tiefer noch, ^ ES ist nun zeir und stunde, Vernimm mein bitt, o^err Gort! ^E öffne deine obern , - Wann ich, Herr'. zu dir schrey, E»u gnädiglich anhören. Was mein anlleqeu sey. lle» ^'em seel auf Gott »crtrauct, M ihn stets wart und sieht, Gleich wie ein Wächter Ichaurt, schier der tag anbricht. Israel l auf den Herren Hoffnung seh gewandt, A>i> mir gebrochen meinen mulh, §"e man den lunge» lindern thut ^aiui sie ihr mutter wchnet ab. Wenn ich nicht einem kindlcin g,klein (seht, Mich worden bin, das man ab- *chd ihm die milch entzeucht zulezt, Denn sein güt weit und kercn, Ist mäninqlich bekannt: Bey ihm wird heil gefunden, Durch sein barn bcizigtcit. Isr«el er von iüichen, Lrlösel und berreyt. So wöbst du mir nicht gnädig seyn. 4 Auf Kokt des Herren qutigkeit Soll I'racl dein zuversichl Dein tröst und boffnung seyn ge« richt, Don nun an bis in cwigkeit. Erhaltung des göttlichen Lutt - Hause« zu Zron. edenk vHerr! und nini dich an Davids und keiner «.'offen noth, Der Goti r»n eid geschwore» hat, Und treulich em gclubd Zerhau 'Z'MWWWWWrMWMZWM««^ ^ cdcnk,o Herr) und »im dich au Davids und seiner qr offen noth, Der ivoli ein e>» gr,cht»ie» hat, Und inu.ich ei» ge.udb geiya» Dem --4 Der ,zz. Psalm» Dem Von Jacob, dem starken Gort. Dem Gott Jacob / ^e^^a^ke» Gott. -.schwill,(sagter- g'lob ich brennt In einem wald in weitem seid. Nicht stehen i„ niein Hans hinein, Dabin zugehn sind wir bebaclit Noch steigen in das nchbeth niein/ttlnd uiiS vor dem fnßschcmcl vei» ^ Oder zuthun mein augenlid Noch mein aug lasten schlaffen ein. ?Ich wil l sagre,) nicht haben ruh, Li» ich werd ha» gesehen ab Anbiegen, d um »vollst du auf sc>» ^ Mit samt der laben deiner macht ^ Und deine ruhstatt nchnien ein.' " 6 . Die zierung der gercchttgkeit r Ein ort dem grossen Gott Iacol^Dcr deiner Priester kleiduna seyii^ Freud deine» heiligen verleib l ! ^ Deine» gesalbten schuh allzeit, ! * Durch David deinen diener treub » bül, da er sein Wohnung hab, «. Schau uun, wir haben dirs gehört , Daß Lpbrata dir wohl gefällt, Und du dir die stell hast erwählt, Wir hau gefunden solchen vrt klwcht Ein wahren vcsten eid aethan , Darauf er sich wohl mag verlad»! Der (.'^Xlll. rg;. Psalm chau wie so rein und lustig ist zu sehen, 4 Wann bruder eins sind und sich wobl begehe», Und wohnen cinlrächlig bcpsam, Sie sind gleich einem köstlichen balsam, Der trarclg ist, u«»d schön und lieblich rcucht, Wann er das Haupt Aarvns beleucht S chau wie so sei» und lultia ist cu sehe» , Wann btüvcr ein» sind und sich wohl begehen , Und wohnen eiiitcachllg bevlam UMWUMMMMsWUMV Sie sind gleich einein köstlichen Hainen, WW HE -Der'kräftta rst , ^und sc lwn un d lieblich reuciu , Wann er das Haupt AaronS befeucht. U»d ack in." nt set^ K! lk, rco rieS ^chau, ich will au» deinem gc« », schlecht 'iwen setzen auf deinen thron. H-llnd werdensick diekinder dein Virins bunds verhalten flcisstqlich m>d meine» zeugnis stetiglich , ^o sollen sie besitzer seyn Des deines throncS ewiglich, ^-vrnn Gott ersehen hat Zion Daselbst zu wohnen ilim erwählt, A sprach: Das ort mir wohl gcfält Daß ich da ewig ruh und wohn Vor allen orten auf der welk. Ich will ihn segnen ihre speis- Den armen geben brod« die füll Ihr Priester ick bekleiden will Mit heil: ES sollen gleicher weis Ihr beilqen haben freuden viel. > r. Ein hören da aufgehen soll David dem treuen dicner mein: Meinem gesalbten will ick fein Ein lamp bereiten ö>es voll, Die ihm »erleucht mitihrcmschein ii. Dagegen aber mir nur glaubt Ich seine feind mit spott und hon Bekleiden will , daß sie die cron Anschauen sollen auf sein, Haupt, Die herrlich blühen wird u. schon. Güldenes Rleinod brüderlichen Friedens. ^ chau wie >o kein und lustig ist ,u scben. Wann brüber eins stnd und sich wob! beg ehen, Und wohnen Einträchtig beysan, , Sie sind gleich einem köstlichen baliam, ^ Der kräfria ist, u nd s chön und l ieblich reucht, Wann er dar Haupt AaronS befeucht. so sein und lustig ist i» lebe» Wann »rüder ein« sind u>id sich wohl begehen ^0 Und wohnen einträchtig bcyi'am Sie sind gleich einem köstlichen balmm -W?- Der kr Lslig i st, und^rch on^uild^Uebiich reucui^__ Wann er das Haupt AaronS beseuchr. lind ravrt .-6 Der ,;g. und cxxXsH izx. Psalm r lind der ferner darnach herab zu rinne» / Durch seinen barr von, scheite! thut beginne», Endlich ans seine klcider schon! Ja wie ein thau, der aus den« berg Hermo» / (sich setzt/ Und auf Zion Leu heilgcn berg Der- ( XXXll< rz4> Psalm. hr kiieebt des Herren alizugleich I Den Herren lobr nn .nrminelreich, «rU 5— ^ - Die ibr i» GvcrrS bauS bey nacht, Äls seigie dienrr hüt und wacht. , '> br knccht des Her. c„ allzualeich ! Den Herren lobt iiu Himmelreich Die ibr in Gottes hau« bey ne As» seine diener hüt und wacht. a. Zum heiligthun, die Hand auf' hebt, (gebt, kob, ehr und preis dem Herren Danksaget ihm von Herzensgrund, Sei» lob stetti führt in eurem mund. Der-(.'X Xrz;. Psalm. ^ obk des Herren werthen nam, Lobt rhn,ihr des Herren knecht! Lobr den Herren ailcsani, Die rvr habt grzt macht und recht, W Daß ihr steht in GotkcS hanü, Und dasctbst gehl ein und aus. D o bt deöH erre» Werthen nam Lobt i!m. ihr deSHerrcn kueehr! Lvbkdeu Herren allesam, Die ihr habt gul macht und rechi, -:L H ^ Daß ihr steht t» Got:es »aus, Und daselbst geht ein und auS. r. Lobt Gott, den er ist siemidlich, Bebet seinein namen lob , Denn er ist süß „nd H-blich.- Lr hat ihm erwähl! Iaeob, Und ibm Israel erkiest, DaS sein erb und eigen ist. Deü ich weiß,das GotteS mach* Ueber aller gölter kraft, Der -Z 4 . und i^.Psalm. ^"d gar umher dar land benetzt..Den fegen, und darzu ein langer Denn Gott der Herr wird sol- leben, chen leuten geben, Dem qar kein reit soll seyn gc. ! seht. Schuldiges Lob - Amt aller Airche» - Diener. ^0 hr kneciik der Herren allzugieich! Den Herren lobt im Himmelreich ! Die ihr in Lottes Haus bcv nacht AIS seine diene: hüt und wacht. hr knecht de-? Herren allzugleich! Den ^ err>s^lo bi^ n n Himmel: eic i> ! ^ Oie ihr in Gottes ha»S bey nacht, AIS seine diener but und wacht. r. Gort »er geschägcu hat die D«r segne dich von, bc>a Aien well .Mit seine» gaben reich und ledon: llnd alles durch sein kraft erhält^_ Herrliches Lob des Namens Gottes. obrdeSHcrrlN werrbc» iiani^^or^^.ichrdesHerrei^ncchN Loht den Herren alleiam WMM2VMZ Die ibr habt aut macht und recht. Daß ibr steht inUtes hau«, llnd daselbst geht ein und aus D odtdcsHerrcn werthen »am, Vobrihn,ll ... .^_,ihr desHerren knecht! Lobt den Herren allesam Die^br babt gut m acht und recht, Daß ihr steht in GoiteS Haus, lind daselbst gehl c»n und aus. Die gean ihm nichts sind geacht: ü^it cim worr er macht und schafft WaS er wlll rm Himmelreich, üluf erd und im meer zugleich. a. Der weit von der werter end Grosse dicke wölken bringt, Der da hlitz und regen ftndt, Und die erd barmit dcsprenar, V r Der 2-r Der ,z6. Psalm. Der da auSlaßt seinen wind AuS verborgnen örtern gschwjnd. Er schlug in Egyptenland Alle crstling durch sein Hand, Was vom Vieh und menschen war. Er hat zeichen wunderbar In Egyptenland gethan, Die erschreckte» jedermann. e>. Pharaonen« er umbracht, Mit all seinem Volk und macht, Er vertilgt vil natioy Und vil könig, als Sibon Won Ainor, Og von Hasiui, Und die reich von Canaan. 7 - Aber sein, Volk Israel Gab er ein dieselbe stell, Auf daß die sein ewig bleib. Und es niemand draus vertreib. Herr I dein nam voll gütigkcit Währet bis in cwigkeit. 8. Dein nam währet ewiglich, Dein gedächtnis bleibt allzeit.' Gott sein Volk gewaltiglich Richtet mit gercchriqkeit, Ueber seine knccht er sich Will erbarmen gnädiglich. Der izü. Psalm. 8 obl den Herren tnmglich, Freundlich er erzeiget sich, Und sein grosse gütlgkeir, Währet b^S rn ewigkert. obt den Herren inniglich , Freundlich er erzeiget sich, MWWMZMW Und sein grosse gungkett, Währet bis i» cwigkeit. Lobet Gott mit reichem schall, Er ist GOtt der qötter all, Und sein grosse gütigkcit Währet bis in ewigkcil. Lobt den Herren allgemein, Der groß wunder thut allein, Und sein -rosse gütigkcit Währet bis in cwigkeit. 4 - Lobetihnund thut ihm ehr, Er ist aller Herren HErr , Und sein grosse gütigkcit Währet bis «u cwigkeit. Der den Himmel bat formiert, Künstlich und sehr hübsch geziert, Und sein grosse gütigkcit Währet bis in cwigkeit. ü. Der da hat die erden weit UeberS Wasser auSgcbreit, Und sein grosse gütigkcit Währet bis in cwigkeit. 7 . Der da hat die schönen liecht An dem Himmel zugericht, Und sein grosse gütigkcit Währet bis in cwigkeit. 8. Aer dem tage vorzuseyn Schliff die sonn mitihrem schein, Und sein grosse gütigkeit Währet bis in cwigkcir. Der den mond und strrne macht Vorzustehn der finstern nacht Und sein grosse gütigkeit Währet bis jn cwigkeit. (Hand o. Der die crstling durch sei«« Lodschlug in Egyptenland Und sein grosse gütigleit Währet bis in cwiqkcir. i i. Der auch darnach Israel Wegführt von derselben stell, Und sein grosse gütigkeit Währet bis in ewigkcit» -Durch sein Hand und grosse stark Durch sei» arm thät er die «verk, Und sein grosse gütigkeit Währet bis in ewigkcit. (frey iz. Der auch hatdaS scbilf- mcer Durch sein macht getheilt in zwey Und sein grosse gütigkcit Währet bis in ewjgkeit. , , rg. Der geführt bat durch oa» Der linder Israel Heer, (mcer Der exX ^ izs. Pchlm. V^Götzenbild, der Heiden tand, '-^md von silber hübsch gemacht/ Undvon gold durch Menschenhand Doch ist« nicht« wann manS betracht. Durch den mund sie reden nicht. Mir den äugen keines sicht: >v. Ihre obren hören nicht, -^hr mund keinen athem zeucht, Ihn vergleichen sich die lenk, Von den sie sind zugericht, Und dcrn tröst auf diicr welk Auf dieselben ist gestellt. Lobt», preist den Herren fron Ihr aus dem Haus Israel! Du qcschlecht und Haus Aaroni! GottS lab und ehr nicht vcrhel, D» kcvi geschlecht und stamm l Lobt den Herren allesam l ir. Die ihr Gott fürcht gleicher weis! Lobt Gott hoch in seinem thron, (Hebet Gott sein lob und vreis Don dem hcilgcn berg Zion: Lobt Gott, der sein Wohnung hat In Jerusalem der stadt. Dank-Lied von beständiger Güte Gottes. ^ ä, »bk den Herren inniglich, Freundlich er erzeiget sich , Und sein grosse gütigkeit, Währet blS u> ewigkeit. übt den Herren inniglich Freundlich er erzeiget sich , lind sein grosse gütiglcit, Währet b,S m ewigkeit. Und sein grosse gütigkeit Nähret bis in ewigkeit. is DcrPharon iuSmeer versenkt. Und mit seinem beer ertränkt, Und sein grosse gütigkeit Nähret bis in ewigkeit. >6. Der sein Volk geführt bat frey Durch die grosse wüstenen, Und sein grosse gütigkeit Nähret bis in ewigkeit. >7. Der die könig hoch von stand Hat geschlagen durch sein Hand, Und sein grosse gütigkeit Nähret bis in ewigkeit. *8. Der die könig groß von macht Hat getidt und umgebracht, Und sein grosse gütigkeit Däbrct bis in ewigkeit. Der Sibon vertilgt hat gar, Der ,u Amor könig war, Aid sein grosse gütigkeit Nähret bis in ewigkeit. Oq dem könig von Basan Auch dergleichen hat gethan, Und sein grosse gütigkeit Währet bis in ewigkeit. 21. All ihr land, samt aller hab Seinem volk zum erb er gab, Und sei» grosse gütigkeit, Währet bis in ewigkeit. Er ggbs Israel sein« knecht Als zu eigen und erb-recht, Und sein qroffe gütigkeit Währet bis in ewigkeit.' 2 rz. Denn er dacht an uns allzeit In noth und trübseliqkeit, Und sein grosse gütigkeit Währet bis in ewigkeit. 24. Er Haruns gemachet frey Bo» unsrer feind tvrannev, Und sein grosse gütigkeit Währet bis ins ewigkeit. r;. Alles fleisch auf ganzer welt Gnädig er speist und erhält, Und sein grosse gütigkeit Währet bis in ewigkeit. ,6. Lobet nun Gott «mjugleich Droben in dem Himmelreich Und sein qroffe gütigkeit Währet bis in ewigkeit. Der 1,7. und cx^XP-lll. Psalm. DUZWZWWW Der Ig7. Psalm. >0 _a wir zu Babylon am wasscr fassen, Zii weinen wie nicht konnren unlerlayen, Wann wir gedenken thaten an Zivn, Als einen orr aan; bcrrlicli und sehr schön . . - -- _!vur ciroffer trnliakeit und lier;en!t'idett, » Die Harfen wir austnenaen an die weiden. >en an Zion a wir zu Bablu'oii a,n Wasser fassen, mein«, wir mchc konnten unterlassen, Wann wch aedcnkcii ich ^^MWWWMMMBMWßW ^_ Als ei nen orr aain berrlich und selss schön: E_ffür ,;cosstt trau,i'akeit^ni d he^zen leiden^ ^ _^ Di^e harftn wir aufhicngen aii die weiden. -.Da wo!te»-dle, so uns gefangenlz. Ich will dir da« gereden und z» hielten^ (spielten;! ^sage» , Daß wir ihch.etwaS auf der Harfe Mein handvergcssen soll das har^ Und sunge» von Zion ein licdelein! fenschlageu, Wir aber sprachen.- Wie kan doch Tb ich Icr..saiem vergessen wolt, das seyn Daß wir Yott in dem hjmel hoch daroben I» fremden landen frölich möch- ten loben. Mein zung inir an dein aaunie» kleben sott/ (gcfanaen, Eli mich, dieweil ich bi» alll'iee IerusglcmS nicht herzlich soll verlangen. I Hex izii. Pstilln^^ ch danke dir von herzen rein, OHerre mein! Dein lob ich preise: Vo r allcn^q öt te rn ewiglich , Zu loben dick Ich mi ch besseissc ^ Zu deinem kempel^vill tch hiin Trnö 3 ____ZWWMWWW ch danke dir »on herzen rein, O Herre mein! Dein lob ich prnse- Vor allen qöttern ewialich , Au loben dich Ich mich desseissc^ ^. Mcm All deinem leiupel will ich nun .Der N7. und n». Psa-m- Ncfangmei» Israels Trauer. Nliisic. -^d) a wir zu Babylon am Wasser fassen Zu weinen wir nicht köiinten Iiiucrlaffcn , ^Jann wir qcdcnlcn thäten an Aion _ AIS einen oit aanz herrlich und fein schön ^ Für ardss^r^tt a > >r m leit^^ch^hc r, e „ lc, drn ^ ^ ____ wie aufdiengeu an die weiden. """ Harfen a w ir zu Babylon am Wasse r fassen. Au weinen wir nicht könnten iiiiterlaffc», «- s- Wann wir qcdenl^n thaten an Hion < Als einen ort annz herrlich und lebe schäm !^ur grosser rranriakcil und herze'leiden , ßWMMW^MMVWMMMZ Die Harfen wir anfhiengen an die weiden. 4 . Den kiiidern von Edoin,Herr! dat nicht schenke, (denke, Besonder ihn zu zahlen das ge. Dak man die also schreyen hat qe. hört, (stört; Da man die stadt Jerusalem vcr. Preis! vreiS! Jerusalem vertilgt muß werden! Geschleift und ganz gcleich ge . niacht der erden ;. D» tochlcr Babylon, fürwahr mir glaube Auch endlich werden solt zu asch und staube (einmal Wohl dem der dir das wiederum WaS du an uns begangen Hass, bezahl, (wca'eisse, Der deine ki»der klein vo» dir Und wieder einen harten fcrnfels schrnrisse. ?(o»igllches Lobgcsann voir (diottes Güte. <0 ch danke dir von herze» rein, OHerre mein! Dein lob ich preise: ^..^or^illen qötlern ewiglich, Au loben d^ch ^ch mich beste,,se^ - Zu deinem te mpel will ich nun -B ch danke-irvon herzen rein,O Herre mein! Dein lob ich presse,- - _Vor allen götkern ewiglich, Zu lobe» dich mich besteisse.^ s« deinem tempel will ich nun Neu, D-r cxDD/D. i;?. Psalm. >is ri« Mein acbctt thun, Dein namm erbeben, .77 s ^ Für deine treu und gütigkeit Bin ich bereit Dir dank zu geben. Mein geben thun, Dein namm erhebe», Für deine treu und gütigkeit Bin ich bereit Dir dank zugeben. Dieweilsie, daßdeinSwortSzustS Nicht kriegen mag, Wohl ban vernommen. z.Den Herren,der durch seine stärk Lbnt grosse werk, r. Denn du machst, baß man dich Weil du bcweisst (hoch preist, Dein Wort mit werken, In meiner noth ich ruft zu dir, Daraus du mir Mein seel ihätst stärken r Darum auf erd all könig dich Bey männiglich Hoch werden rühmen. Sie werden loben , Und sagen daß sein macht und ehe Groß sey, und sehr Sich hab erhoben: Der izy. Psalm. H'"- Entwurfs, Gottes allweiser Vorsehung. In der Melodie des go. Psalms, du erforschest wer ich bin Wohin vor dir verbirg ich mich ? Fuhr ich gen Himmel fund ich dich So ich mir bethet in die Hölle, So fund ick dich auch an der stelle. e.Näbm ich stügcl der Morgenroth Und in den lüften fliegen thät, BiS gar hin an da« äusserst meer, So würdst du mich gleichwol, o Herr ! Mit deiner Hand crgreiffen kön« neu, Damit ick dir nicht tönt entrüsten. Du wcissest wohl mein herz und ssnn, Ich sitz sich, geh, ja war ich thu, Oder beginn , das weissest du , Was ich gedenk, wa« ich thu sisten, Das wirst du auch von fernen in. ii en. ».Ich wandle, lig, schlaf oberruh, So bist du um mich immerzu, Dir sind all meine weg bekannt, Und wie eSum mein thun bewandt Kein Wort auf merne zung mag ü Sprich: Vielleicht wird mir kommen, ! gemacht Da« du nicht hälft zuvor vernom. Ein decke! durch die finstre nacht, wen. Fürwahr! es mich könthelfen nicht ;. WaS allenthalben an mir ist, Desselben du ein Schöpfer bist: D» Hag, auf mich gelegt dein band ES übertrift auch mein verstand, Daß ich dein Weisheit nicht kan sehen, Wie alle diese ding zugehen Sie ist gleich einem hellen liecht , Denn sie um mich her so klar leucht tet, Daß fie mich liechtcr tag sey" beuchtet. 7. Du hast auch meiner liieren macht q. Ws soll ich vor beim Keift doch Weil du mich erstlich hast gemacht, bin , Und in dem leib der mutter mein Da ich vor Hm «erborgen bin ? Verhüllt, und fein gewicklct ein: Drum Der rz,. Psalm. -zz i ! Mein grbctr thun, Dein namm erbeben, ! Für deine treu und gutigkeir Bin ich bereit Dir dank zu geben. Mein gebe» tbun, Dein namm erbeben, Für Leine trcu und qükiqkeir Gin ich bereit Dir Dank zu gesell. Für Leine trcu und qükiqkeir Gin ich bereit Dw bankzu geoeu. Denn ob er gleichwol sitzet hoch Ho kan er doch Das niedrig sehen, Auch bohe dinq kan er von weit Dkit unterscheid Klärlich verstehen. » In noch und Widerwärtigkeit In angst und leid Du mich erquickest, Ueber den jorcn meiner fcind >"ae mir gram sind, Dein Hand ausstreckest. WaS ihm der Herr hat vorgesetzt. Wird er zuletzt Bringen zum ende, Dein güt stet« bleib, durch deine Vollend das werk (stark Der deinen Hände. Drum dank ich dir, der du mich wahrlich (lieh. Beschaffen hast sehr wunderbar g. Ganz wunderbar sind deine . werk, lind wann ich daraus seb u. merk, Ho muß ich des bekanntlich seyn r BewuSt dir war auch mcingebein, Da du mich ganz verborgen nein . lich Unter die erd gcsteckthast heimlich, s Ich war dir schon bekannt vor- - hin Tb ich gebildet worden bin: Du kanntest mich, eh denn ich war, Du musst auch meine glieder gar,'Auch halt ich sie samt ihrem bund Die in dem buch verzeichnet stutt-"'. ^ ^ den , Da noch kcinS würd formiert gefunden. Wie trcflich sind nun dein anschläg, , . . und wann ich die bey mir erwäg, Ho find ich der nunzchlich viel, Wafi ich die auch aussprechen will. Wann ich von meinem schlaf er. wach r (dächtst Ach ! daß- du einmal drauf ge. Und die gottlosen all umbrächsst, Und die blutgierigen dergleichen Zurück von mir all müßten wei- chen, lHcrr: ir. Ich red von denen, die, o Dirschmachheit anthun und unebr Die mirfeind sind, und wider dich Ohn all ursach auflehnen sich: Gin ich nicht wider und entgcaen Den, die stch wider dich auflegen 7 rz. Ich haß sie gar von herzen» gründ, Für meine fcind red ich fürwahr. Erforsch , Herr! mein herz ganz und gar, Prüff mich, solches recht zu ersah- ren , (ren. So wird sich mein herz offcnba- lg. Versuch mich wohl, mein berz in mir Rechtschaffen anschau und probier Ho sind ich Lern viel mehr als Sich, ob ich mich auch geb und leg fände, Der da ligt bey dem meer am strande. U. Ich denk denselben allzcitnach Auf bjse und gottlose weg: Findest du, daß ich ein solcher bin, So nimm« mich wie auch andr« bin. . Der ,Z 4 _ Der 6 X 1 ,. «4«. und k" .L k. 7 . 14r. Psalm. Der ('i-t''. Psalm. ^ rrert mi«t> , o mein lieber H«-re Don dimn mcnfcheii ^irg un d bös^ HlcincrgttvÄtz u nd «iirc^r wc bt> " Von^reffc^lciimi mich eriös 7 ^ M rrctt mick v mein lieber Hcrrc! Wo» discin mcn schc» arg und bös, Seiner gemalt und unrecht weli^ Von fcesten lemen mich erlös. », Sie denken nur aus bubenstüke, Ihr herz allzeit ankarges dicht, Ihr anschläg und ihr böse tückc Sind nur auf eitel krieg aericht. Netz sie mir stellen überall, Seil mir vorziehen gnfdcn wegei Damit sie mich bringen zu f>w'! a. Ich ober also bey mir sage.'^ .zEchärffersic ihrc zunqemvetzen, Du bist mein Gott crbörmeinstüb! D«n schlangen zuyacn mögenseyn, Mein stehen u. mein sehnlich klaist Wie otrcrn andre zu verletzen, Wenädig, Herr! zu ehren ninu^ Dergift sind ihre kippen fein. 7. O Gott: mein tröst und starke 4. Rett m»ch von vcr Hand der wehre! gottlosen, Dor freflen leuten mud bewahr, Zu fällen mich und ulnznstossen In aller Widerwärtigkeit, Mein Haupt, daß eS niemand »S fehle Sie mir nach trachte» m.mttdar. Bcschiimrst du in kn'eacszeit. «.Die boffärtiqe» st-irkmirleaen.^.!? bilden gottlose»nicht zugclm 14k. Psalm. II dir . : tl,1 ich sehnlich flehen, ' Dru m eil zu mir und nickt verzech And weil ich zu bi" ruf und schrey. So last dir daS zu beizen achen- n dir, Herr! thu ich sehnlich stehen , - 7 ^ . l 0r Drum eil^n mir und uichr verzcuh Lud weil ich zu dir ruf und schrey, So laß Sii .daS zu hrrzen gehe». Laß mein gebett, Herr: vordich!Zum abendopfcr anqcnomuicn- kommen, Mir Hütern meinen mund b^ «lud ein rauckopfcr uyn vor dir, wahre, Wem häiid aufheben werd von dir'Lie auf ihn sehen für und für: Steil .. . D e r i4o> und 141 Psalm. _iz; ^ Abwendung schädlicher __ ^ r re't mich , 0 me in lie ber H Srre! "" Don dlskm menschen arg und bös Seiner acwal k und unrecht wehre, Don freflcii lcuten mich erlös. ^WWWWW ^ rrcir mich, 0 mein lieber Hcrre 8-k— »W Dvndisem mcnschen arg und bös, Seincrgcwalr und unrecht wehre, 8WMMWEMMMU Von fce.stcn leutc» nucb crloS- Daß ihr mutbwsllcn geh vor sich, Daß sie sich dessen überheben , Ihr bv« vo'.nchinc» ihnen brich, b. Das ha»vt dern, die mir wi- derstrebc», (nimm, Lu wodl verdienter straf Herr > Auf erd soll haben kein gclück, Einseesier, nachdem ergeruiigcn, Den fäll und stürz sein eigne rück. rr. Ich weiß gewiß , daß Gott den armen Mittheilen wird gerechtigkcit, Damit sei» anschläq und vorgebe» Und der elenden sich erbarmen, Endlich hinaus gehn über ihm. Ihr recht ausführen mit der zeit. >o> Goitwcrffüber sicseinc strahle »z. Ls werden die gerechten rüt- Mit seu^rflamnien sie verjehr , j mcn Eies in die erd er sie schlag alle /Dein hcilgen namen wurdiglich , Daß sie aufstehen nimmermehr. >Vor deinem angesicht die frvmen i>. ?in falscher mensch mit seiner Wohl bleiben werden ewiglich, zunaen ___ lvohlrlechende Gebctt« und rlbend ^ u dir, Herr' tbu ick sehnlich stehen, Opfer. Drmn eil ;u mir und niäit vlizeuki. i'W-EUMWMMMMMWWWWWW^ lind weil ich zu dir r^f und schreyt So laß dir das zu herzen gehen. _u dir , Herr' tbu ich sehnli ch flehen , ^_Drum eil zu mir und nicht ve rzcub ._. Und weil ich ,u dir ruf und sichren, So laß dir das ,u herzen gehen. ^bell Wächter vor öer livven thür, Daß mir nichts, böses draus enl- fabrc. .... (süßen, «- Neig »,ci, herz nicht zu bösem Aus daß ich nicht zur übelthat, Mit übrlkhLlcrn auck grratk , Und nicht eß was sie thutgelüsten. Der »Z6 DerL^s. k /» 14,. und t?DDkk k. 14z. Pslrlnr- 5. Der fromme mich fein freundlich schlage , Gern strafen mir so Wohl thun soll Sllö meinem baupr ein balsam-öl. Sein schlagen mir nicht schaden mage. Ich Hofes soll sich noch zutragen Dieser gottlosen lcut Unfall , Daß ich für sie endlich einmal Auch bitten werd, und sie wchkla-! gen. 7 Mann man nun die , so w regieren , ^ Wird stürzen von eim hohen orl« Dann wird man hören meineworl« Und solche süß und lieblich spüren-, 8. Wie einer der ein holz zerhauet Wirft hin u. her diespönlcin kle>"I Der D ^ l. l ). 14,. Psalm. ^ verlassener Rreutz«und Rerker - Gebett. , In der Melodie des ico. Psalms. u Gott dem Herren ich meimUnd solche Mittel , wie ick nue> stimm ' (ihm Äufhcb und sehnlich schrey zu Vor ihm ausschult ich meine klag, Und ihm mein gross«- noth vortrag. -Man mir geängstigt ist mein gcist Und ganz verwirrt du wcqc weißst Draus würfen kan gewaltiglicki 3. Sie legen mir strick auf den wss i Darauffeü ich zu gehen pfleg . ^ Wann ich mich umseh hin und Heu > So will mich keiner kennen mehch ^ g. Mir sind verleget weg und ficgi! E rbör, 0 Herr: mein bitt und flehe n, Und ^aß dir daszn obren gebe n, D urch deineSwvrtS beständigkeil Erhör mich,und rbu nur beyst hen, Herr! nach deiner gcrcchiigkelt. — rbör, 0 Herr ! mein bitt und flehen. Und laß^ dir das zu obren gehen. Durch deines Wort- bestöndigkc^ Z MWWDM Lrhor mich.und thu mir bcystchcn. Herr! nach deiner gerechtesten' r. Zeuch vor gericht nicht deinen knechte, Mit mir nicht zürne oder rechte, Don wegen meiner Missethat, Denn aus dem menschlichen ge- schlechte Ist niemand der vor dir recht hat. z. Der feind < der mir thut widerstreben , Zu boden niderschlagt mein leben, Hinein inS finstcrnie mich legt, Und mich daselbst verbieget eben, Wie maneinen verstorbnen pflegt. 4. Mein geist in mir ist wie zerschlagen , Für schmerzen und grossem weh' klagen, Weil ich von dir verlassen bin , Daß ich auch schier möcht gar vek' jagen Betrübt ist mir herz, muth 11»° sinn. I» diesen »othen und elende Zurück ich mein qedanken wende Auf deine grosse Wunderwerk, -Betracht die thaten deiner Hände/ Damit ich mich dass tröst u> sta"; 6. Au dir ich meine händ , oHerr. Mit seufze» auSstrek und aussperre Und meine arm zu dir auSbreit, Mem Der141. und 14z. Psalm, -z? !^>so auch untt e gebetn ^Ncb- i, dem grabligcn zerstreuet/ i Äuf dich / Herr! meine äugen schauen / Ufdich ich all meinhoffnuiig Ittll, Dertttg und töd nicht meine seet, Dem, auf dir steht all mein vertrauen. Il>. Vor den stricken die sie mir stelle», Und ihren ncycn mich bewahr, Und vor der ubelthäcern schaar. Die mich sehr gerne wollten fälle, n. käst sie in ihre netz selbst fallen. Die andern vvn ihn sind bereit, Damit ich ohn gefährlichst Indeß frey mag vorüber wallen. Daß ich nicht kamen lan hinweg Denn man mir anthut grosse plag, ks ist in dieser noth kein mann, Von den Verfolgern, mein rett Der sich wölk meiner nehmen an. mich !>Z» dir ich, Herr Gott! schrey Denn sie viel stärker sind denn ich. ^ und sag, Daß ich zu dir mein Hoffnung trag, Du bist mein heil und höchster tröst Der mir in ganzer Welt bewuSt. Vernimm mein stimm , merk auf mein klag, Mein seel aus dem gefänguiS reiß, Damit ich deinen »amen preis. Thust du mir gutg,so wird mich gar Umringen der gerechten schaar. pialm. "AM _ >- rbör, 0 Herr! mein bitt und flehen, Der siebende und letzte Nuß ^Undlaßdtt das zu obren gehen , Durch deines wvris oeständigkeit 'Echär mich,und thu mir beystehcn, Herr! nach deiner gerechrigkcil. rhör, 0 Herr! mein bitt und flehen, . >«t» UDWMWUM ,_.__ ""d lc^ü dir dus zu obren gehen, Durch deines wo>ts vestandrateit WWWMrMMMMMWW»WWWMR Erkbr mich und thu mir beystchen, Herr! nach deiner aerechtigkcil. Dlc,n sccl nach dir dürst wohl so ^l're ^llü ei» dürr land nach fcuchtigkeit Drum saun, dich nickt, erhör ^ mein flehen, < vergehen, Dein, mir sonst will mein geist ^c„ d nickt dein antlitz von mir ab Daß ich nicht gleich werd angese- he» , - die da steigen in das grab. ^ Dein gnad wollst du an mir g, nicht spare» , Ld» mich erhören und bewahren, Dein, all mein Hoffnung steht zu! dir: Laß mich recht deine weg erfahren, Denn zu dir, Herr! steht mein begier. (mache. Von meinen feinden mich frey Die mich verfolgen ohn Ursache, Au dir hab.ich mein Zuversicht, Dir sey befohlen meine fache, Du wollst mich ia verlassen nicht. ,0. Lehr mich in meinen fachen allen Recht leben nach deinem gefallen , Denn du mein Gott bist allezeit, Daß ich auf rechter bahn mag wallen, (leit. Durch deinen hcilgrn Seist mich n. Du 2Z8 Dcu Igg. »»d , 4 s. psalnr. il- Du wollst mir Herr! erqui.>Durch deine grosse gütigkcjt kung geben (den Du mir errette» wollst mein lebest Durch deinen »amen, und dane./Auü angst und Widerwärtigkeit. gelobt sey Gott, der mein band Der ,4g. Psalm. Geistliche Fecht » und Gluck. Schule. Zn der Melodie -e» er. Psalms. Für die du so sorgfältig vflegst zst seyn? (will betrachte»/ Wenn du des menschen wcft» Ho ist er gleich als gar für nichts zu achten, (sei)»/ lind seine tag, wie gut die möge» Verschwinden wie ein schaccr odct schein. (rabbegeben / tz?eig deine Himmel , tlm dicb lehret streiten , Und meine stnger thut zum streit bereiten, Gelobt sey Gott mein Hort! der mich allzeit (tigkeit Beschirmet durch sein grosse gü> Er ist mein schütz, mein bürg und mein erretter, Er ist mein schild , meinschützer und vertretter, Auf ihn ich hoff, der meiner sich nimmt an, (Unterthan. Macht mir mein Volk willig und r, Was ist der mensch mit seinem thun und leben, ^ _ Der^Xk.l'. ,q;. Psalm. _ ein Gott! mein König! hoch ich dich erbeb, Und deinem namen lob und ehre geb, Dein lob ich aste tag auSrüssen wjst, Und deinen namen rühme» oft und viel: Der Herr ist gross, sein lob nicht auszurechen, M ein Gott! mein König, hoch ich dich^erbc^_ und deinem namen lob und kyre geb, ^7— Dein lob ich aste ^taq angriffen will L- lind deinen »amen rühmen oft und viel l ,Dcrgro,seii gut« wegen Sich feindlich wider mich auflegen oertstg die, so Mir sind entgegen,IDenn ich bin dein getreue» knccht. o erdcrb all die so mit unrecht ^_ l> 2br mund redr und bringt »orD)aß man scd unsre lichter fein . ge»i«t Wlt eine« teinpclS Pfeiler hübsch poliert. (werden, 6. Daß unsre Winkel mcht geleeret Sich tausendfältig mehren die schaafhcerbcn, Dr« vieh» nicht werd wohl hundert tausend mal, In ßidtcn und in flecken überall. Daß unsre ochien starck ziehen und tragen , Dir stä-t über des feindS «infall nicht ilagcn , Daß au» dem land niemand zu ziehen ft, , (schrev. Daßmanj.» gasscn keinen lermeir 7. Ö wobl dein volk, das Gott s» bencdeycc, (verleibet: Ihin solche Wohlfahrt und gelück O wohl den, volkl e» wird Nicht leiden noth , Welche« den Herren hat zu einem Gott. nur eitel lügen, Md ihrer Hand werk sind bös, die , Nicht» lügen, M neue»lied ich dir,Herr! singen . will, (tciispiel. lob dir klingen soll mein säi- ! Denn du der Gott biß, der du vor gefahren (wahren, ^ Aie könig ,hust behüten »nd be. . H»vid dein knccht haft du vorn , schwerdl erlößt, (entblößt, i vas über ihn von Mördern war i i> Du woilst mich vor der fremd' .. Img Hand behüte» , Hlcavidcr mich so toben, »nd so -.>vüreii: (qarqe-icht, Ale red ihr» mund» ist falsch und obrer h-nd werk sind faul und rügen nicht. Daß gleich den grünen »stanzen ^ unsre söhne, ihrer rügend wachsen stark und i ^ schöne, . Gotte» Ärmst - Speis . und Aeicbs - Aanrmer. L-WMIMWWWSWWM8 !.N! Nil Gott! mein Könia Und deinem nainen lob und ehre geb, doch ich dick e>heb, DLMWWZW W Dein lsb ich alle rag onscüsscn will, MMMU ' Und dciiicli naiueil rubincii oft lnid vwl «?«r Der Herr ist groß, sein lob nicht auszurechen ein Gott! mein König! hoch ,ch dich «eheo, Und deinem nainen lob und ehre qeb Dnn lob ich alle tag auSrii ffc» will, _^__ Und demen namem rühmen oft und vie^_^" Der Herr ist groß, sein lob nicht auszurechen, Und 24» Der 14s. Psalm. _ Und si ch qttvall von niema ud^anSzuspecchen Hkiilb zu lind wird man zu allen zciren Drin werk auSrüffen , uud dein mach: ausbreiten. _WMMMWM Und se in »ewall vvn^niem and anszusprechen, Van kind^z» Und wird^inan Quallen zerren,_ Dein werk ausrüffen , und dein machr ausbreiten. r Reden will ich von deiner der» lichkeir , (Zierlichkeit, Don deinem schönen Pracht und Don deinen Wunderthaten groß und rwk (will, Bey andern leutcn ich stets sagen Daß man von deiner kraft und Und von derselben sagen weit unk breit. Der Herr ist sehr barmherzig / mild u. gütig, (langmuthild Gcnädig , fromm, geduldig unk Er ist gelind, undhatmchtlustzS straffen, (geschaffen macht soll zeugen, (äugen,»Erbarmt sich der« ding, die er Hai Die sich in deinen werken thun er- Ich will von deiner Majestät nickt g.Drum sollen alle dina die du gemacht (und macht-' schweigen . (anzeigen. §Hoch rühmen deine gölilich kraft Sondern deiuh'ochheitjedermaninFür andern aber sollen noch viel- z. Sie werden rühmen deine gros-j^ mehr (ehr, sc gut, Und allen lenken führen zugemüth Sie werden preisen dein gcrech tigkeit, Die bciligen preisen dein lob unk Den rühm auch deines könig' reichs ausbreiten (zeire»u Und rühmen deine macht zu alle»? Der < 7 Dl.^k. ,44. Psalm. O-s. Meine se'el mit allem steche Mei nes He rr en lob ^r'bcb Sott dem Hermen dank und preise Will ich sagen weil ic^lcb^ Bi s an mein lell k end und zie l_Gort ich stets lobsingen will^. Meine seel mit allem steche ZWWWWWMß Meines Herren lob erbeb, WMWWVNMZ chott dem Herren dank und preise WilNch sagen we l ich leb^. Bis an mcm letzt end und ziel Gott «ch stet» lobiingen ivrll. Setzt kein Hoffnung noch per- Thut auf keinen menschen bauew trauen Denn sein hülfest gar nichts we>'v Auf die fürst-n hr?. auf erd, Wann des menschen geist ausfahrr S» Der 6^1.^ 14 ;. Psalm. -41 lind sein gemalt von niemand anSzusvrccken. MWWHLMMZMZWrM Von lind zu lind wird man zu almiznien und dc i» mache ausbreiten. Und sein qewalc von niemand auSzusprcche» Don lind zu kind mied man zu all^en zeig en, _^ Dein werk auScuffen, Dein werk ausrüsten, und dein macht ausbreiten. Damit die Menschenkinder die per. stehen, (recht sehen. Und deines reiches Herrlichkeit r-Dein reich ist ein beständig ewig . reich, (gcleich, Dein Herrschaft bleibetsür und für Die nidcrsinkcnden der Herr er. hält. (stellt. Die ligcnden auf die süß wiedrum Äufbich. 0 Herr Gott! aller au- gen beiten, ( zciten, Und du gibst ihn ihr speis zu seinen Ueid wann du deine milde Hand aufsperrest, (nährest. Mit lust du alles sättigst und er« K- Gott ist gerecht in allem was er thut, Und seine werk sind heilig und sehr gut, Er stehet »ah bey dem, der zu ihm schreit, (kett. Und dem der ihn anrnfk mit iniq. WaS auch nur die gottsfürchti» gen begehren, (gewähren, DeS pstegt er sie ganz reichlich zu» Genädiglich er sem vhrzuihmiiei« ,gcr. (qet. Erhöret sie, und ihn sein heil crzei- 7. Die ihn lieb haben , treulich er die meint, (los sind, Wiedrum vertilgt er all die aott« Mein mund das lob des Herren preist» soll, (wohl. Alles stejsch soll leim namen sagen lvolilaestellte Hoffnung auf den Herrn. M eine seel mit allem ilersse zerren 10b erheb , ^Gott dem He-reN dank und p eise ich waen weil ich leb : ^ ^Bis an nie^in letzt end u nd ziel Go rr ich stelS ioosinqrn will_ ein^seel mit allem steissc Meines Herren lob erbeb, D Gott dem Herren dank und preise Will i ch 'a nen weil ich led^ Bis an mein letzt end und zret Gort ich stet« lobsi ngen will. So wird er in asch verkehrt. Mit ihm dann zu bodcn fallt: l. Sein anschlSg, sein thun und Der ist srliq und genesen, Wesen ipb dem der Pott Jacob« halt, tz lind Der 147. Psalm. »4» Und der seine zuve,ficht Auf den Herren hak geeicht. g.Dcr gemacht hat durch sein hän Himmel, erden und das meer, (bc U,.d »vaS irgend an eim ende In dem wird gefunden mehr, Dritte zusag und Wahrheit Bleibet bis in ewigkcit. ^ Der 147' ;.Die man inir unrecht beschweret Den hilft der gerechte Gott: Diese speist er und ernähret Die da leiden hungersnoth : Die gefangnen ohne trok Aus den banden er erlist- 6.Denen, die kein stick nicht sehen, Gibt er wieder ihr aegetit r Psalm vbt^Eoir den Herrn wi « sich- a ejirmet. . Und auch rechl ist, daß man Gott ruchmer ES ist irn diuq Gort wohlgefällig Daß sein lob werd gepresst e inhell ig Denn er Jerusalem anrcauct, Dabey man seine gnad sein schämt, Bringt Israel rviedium jlilamme, Äl« einen gar zerstreuten stamme. ^_^bt Gott den Her rn w w stch^ geziemet , ^ ^ Undauch^cln ist^ daß m ^n^ä acr' rut:m c r: ^ ES «st ein d ing G vlt wohlgefäl lig- Daß sei» lob werd ^ep> eist einhellig, Priiigr Israel wicdrum znsamme, Als einen gar zerstreuten stamme. -. Er heilet die zerbrochne Herren, Noch seine Weisheit auszurechen Er lindert ihre grosse schmerzen ,s Der Herr die tröstiNlfnchc und Er laßt nichr blcibenuiwcrbuiideu stärker, Ihr grosse schäden, brüch und wunden. (lcn, Er weißt die sterilen all j» zäh« Und mag ihm nicht an einem fehlt Dieselben auch so wohl erkennet, Daß er sie all mit „amen nennet. g^Groß ist der Herr, Soll unser Hcrre, ES ist kein ding daS grösser wäre Sei» kraft ist ggr Nicht airSjttsprr ehe», Dern elend und dcmnth er meikel Wiedrum so pflegt «r die aoltlvsc» Darnidcr zu der erd zu stosssn. 4. Drum ihr dem Hcrre» weit lvbsingen, Laßt ihm zu ehr die Harfen klingen Der den hissiel mit wollen dech't, Die« hoelnn der tust ausstrecke:. Der von dem Himmel gebt den regen, ^ Lee - 4 » Der k. 147. Psalm. Die wittfrauen schützet er In »och und anfcchtuna schwer. «. Die gottlosen er zerstöret. Die, so aar zu -öden gehen Wiederum er fein ausricht, Die gerechten liebt der Hier, Und annimmt sich ihrer sehr. >llnd ihr thu» treibt hiutersich : 7. Tc behütet für gcsabi rn sSei» reich nud regieruug währet Den elcnden fremden man» : Mnd bestehet ewiglich. Tbut die wäiscn wohl bewahren ,!O Zion! drin Gott, fürwahr l s'linmt sich ibrer treulich an: iNleibt und heirschet immerdar. ^ Mohlgelicllte^Hoffnnnn^üf den ^crrn^ ^ E^obc Go:t dr» Hcrrn^w ie sich- g^zniiirl, ll»d auch recht ist . daß nian Gort rnhniet r Ls ist ein ding <8orc wohlgefällig, Dast sein lob weid grpreiSt einbcllig. -t-D , Oenn er Jerusalem ausbauet. Dabev man snne anad fcin schauer tzM^LMDMWMMMWWrMWWMM Dringt Israel wiedrnm -ichamme, Als einen gar zerstreuten stamme, L. fallen , (lci>: Nicht änderst als ein weissc wol« Den reist er auch qclejcher Masse» ^ Auf erden streuet wie die aschen. . y. Die schlössen er herab thut ! schicssen > Der L gsl.f-'/ll. igz. Psalm. .'k u» lobtdenHcrlcnallluglkich, Hoch droben in dem bimelreich: Nun lobet Gott den Herren schon Dort oben in dem höchsten thron: Der ^ngcl schaar ihn lob und ehre, Ihn lob und vreiS das himmlisch Heere, _ ?»ch sonn und inond ihn lob und preis, ^ Die sterne» alle gleich weis. ^ elt un lobt den Herren allzuqlcich Hoch droben in dem bimelreich: Nun lobet Gott denHerren schon Dort oben in dem höchsten thron: Der Engel schaar ibn lob imd ehre^, ^ ^ Ihn lob und preis das himmlisch Heere, Auch sonn und mond.ibn lob und vrerS ^ Die sterne« alle gleicher weis. r. Ihr Himmel hoch lobt Gott mit schall, Dazu ihr Wasserwollen all , Die ihr bock an dem bimcl schwebt Lob, ehr des Herren namc gebt: Den er durch scinS wortS macht und stärke Geschaffen hat all diese werke, Sevestigt so beständiqlich Daß sie auch bsciben ewiglich. z. Er bat ihn geben ziel und maak Das halten fie obn unterlaß. Ihr wallfisch ! samt der tieff i>n mecr , (ehr: Rühmt hoch des Herren lob und Dampf, feuer, Hagel,schuec und eift , .. Die grosse machk deS Herren preise Dazu ihr grausame sturmwind Die ihr thutsein geheiß geschwind 4. 2br Der 148. Psalm. -4; Als gleich wie brocke» oder bissen Vor ihrer kalt kan niemand danken (schämen. Der sie nur anrührt , der nmsi Spricht er ein wart, bald sie beginnen, (neu, Dicdrnm zerschmelzen und zcnin- Eatzt er nur seinen wind drauf >vc- . he», Bald sie in Wasser qar zerqehen. ,c-. Er hat Jacob sciu wort gegr- ben, Dem soll er folgen und nachleben Auch Israel als seinem knechte Befohlen sein gcrickt und rechte. Das hat er nicht gethan den Heiden, Daß er sie desauch bit bescheiden, Und sie bericht von diesen dinqen, Drum laßt u»S, Halteliija! singe». Lsbspielcnde Musik der Geschöpfen Gottes, uz un lobt den Herren allzualeich, Hock droben in den, biinelrcich. Nun lobctNott den Herren schvu Dort oben sn dein höchste» thron: Der Engel schaar »kn lob und ehre Ihn lob und preis daS himmlisch Heere, Auch sonn und mond ihn lob und preis, D^ steinen alle glci^cr weis. unlobl denHerren allcugleick, Hock droben in dem hlinclreich: WMMWWrMMMWMVMMMDWWUZ Nun lobet Gott denHerrcu schon Dort oben in dem höchsten thron: _ Der Engel schaar ihn lob und ehre, Ihn lob und preis das himmlisch Heere, Auch sonn und mond »bn lob und preis. Die stcrne« alle gleicher weis. <- Ibr berg und büael u. ihr thal uhr fruchtbäun, u. ihr cedern all, ^br wilden thier,du zahmes Vieh, Ibr vöqcl, würm auf erden bic: Dar» ihr köniq! groß auf erden, «>> Volker die gefunden werden, -'hr sürstcn, durch die der Welt 'a»it und rcgierung ist bestellt. r> Jüngling, iungfraiien, jung und alt, Das lob GottS namens nicht verholt. Denn solches namens Herrlichkeit Gebt über erd und Himmel weit. Seim voll hat er das born erhoben , Sein heiligen ihn sollen loben. Die kinder Israel ich mern, Die er für sein volk halt allein. »46 Der l-lD »4v. und r;o. vsalm Der ,49, j?salin. O ifl N un singet frölich Gorr dem Herren. Ein neues licd zu lob und ehre» Singt Gott in der gemeind der frommen, Sein lob und preis thut rühmen : Es feen-stch Israel in Gott, Der ihn also geschaffen hat: « «. Tuli freue» ibreS königo üon Die linder oon Zron. ! 7m. ^ un singer srilrci» Gott dem Herren, Ein neues lud zu lob und ehren: rrc! D Klagt Gott rr der gemeind der frommen, WWMrWWWMMMäWMLrM^ Kein lob und preis rhur rühme» r ES freu sich Israel in Gott, Der ihn also geschaffen hat: _» ^-r r- ^ei^ r - 'E -Kk Sich freue» rhrcs röniüöno» Die linder von Irrn. 2. Lobt auf den flöten seinrn «amen, Mit rauchen , Harfen schlagt zusammen , Und sonst mit andern säitenspielcn Um seiner ehre willen : Denn Gottsein lieb« voll wohl- gefällt, Welche« er ihm hat auserwählt: Den elenden er helfen thut, Gibt ihn waS ihn ist gut. g. Die Gölte« heiligen und frommen Die werden einen luft bekomme». In ihrem läger sich erfreuen , Und Gort da bcnedeven : Sie werden führen alle fiu»^ DcZ Herren lob in ihrem muiib- Der <7L. i;o. vfaim. § obetGöttin, hrmelreich, In scin'm herlialbum zualeich r 7 77- ^7^ ^7-7 77^7!— »bet Gott im hiinclrcich, In kein m beiliakbum zrrgleich >' Lobt Der ^ll- lZl. fgy. und t?l.. i;c. Psalm. »47 Triumph -Lrrd dc» Rirchrn über den Röntg. ^ un singet frisch Don dem Herren, .Ein neues Iied zu lob und ehre» Singt Toll iir der'g^miud der frommen, P-!DMEMWOEZWM»SMH Äciii lob und preis rhut rühmen, Es freu »cd Israel in Gott. Tor Ihn also geschahen hat: Sich freuen ihre» kjnr-S fron Die kindcr von Zrvn. un singet frötich !«vll dem Herre.i WlM Ll» neues l,cd »n lob und ehren: ^ _ . Sengt Gott in der gememd der frommen, Sein lob un» preis thut rühmen: ES freu na» Israel in Soll. Der ihn also geschaffen hat: WWWW Gich freuen ihr« konigS fron Die kindcr von Aiva. Ihr Hand die werdenseyn bewahrt Diit zweyschneidigem schwerdt. s. Damit die Heiden, die hoch po< chcn, Dardurch werden von »hm gcro- Aie v,lker zu der straf genommen Auch ihren lohn bekommen : Daß ihre könig gr»» von macht Endlich in ketten werden bracht , Und ihre surften auch darmit Schaft und angeschmidt. Daß matt das recht mit ihn mag üben. WelckS man st'»dt wider sie beschrieben, . . DrauS werden endlich alle fromm Ei» lob und ehr bekommen. Allgemeines süs - klingendes Halleluja. obet Goit im bimellnch, In sein m heiligthum rugleich : 's°MiZWWWW ober Gort im himelreich, In skin'm helliglhliM rugleich -. Lobt -48 Der LD. >;». pjälvt Lobt ihn!!, dem firmament, Ist zu sehen mannigfaltig: Da sein mächtig regimcnt . __Lo bet sei ne wundcrtbat ^ Draus tt,an zu vernehme» hur Seine Majestät gewaltig. Lobt ü n in ocui Krinan.cnt Da sein. nigchtia regimcnt WMMZiW^MWWMk^^»MWW!^WZ Ist ;» "ven n a-nigfaltia: Lovet tine wun e.ihat, Di'aus m.ur zu veniehmen bar Mmc wnüstär gewaltig. ^ ^ol?r in dem fir'.n a^eür, da sein macbtuz n'^imenk^ Ist I» sehen inminchfaltiq : Lobet seine wlinücithar . Draus man zuPernehme» hak Geinemaiestät gewaltig. Lobt ihn i>i dem firma ment , ^ lEu manni gfaltig: ZOUZWZMM^ Dänin mael'tig rcguiicnk WW!W ^obcre^ne wimdcrthat /. DrauS man zn vernehmen hat Seine Majestät gewaltig. . Lobt ibn mit vosauen klang , Ind mit frölichem gelang, vsalter, hart und was noch mehr Vienen mag ;u Gottes ehr. Laßt ZU seinem lob crichallen t'aucken , flöten und was sonst Zseiffen ist und orgelkunft, stlingen last Gott zu gefallen. z. Lobt des Herren gfitiakeit Durä) der cymbcln licdlichkeit, Lobet ihn und preiset all Durch der c»mbcl» Heiley schall: Lobt des Herren werthe» naiuc» Und sein hohe maicstät, Alles was da atbem hat: Lobt den HLrrn ewig, Arve"! Ende der Lobwasserischen Psalmen Auserlesene Psalmen Davids, und Andere Gesänge auf die Stadt St. Gallen gerichtet. Der rz. Psalm. er Herr ist mein getreuer Hirt, Halt mich seiner Hute.- Darum mir gar nichlS mangeln wird Irgend an einem gute. Er giebt mir weid ohn unterlaß, Da-aus wachst bat wohlschmeckend gras Seines heilsamen Wortes. -v er Herr ist mein getreue« hin, Halt mich in seiner Hute: Darum mir gar nichts mangeln wird Irgend an einem gute. Er giebt mir weid ohn uiikerlai! -Darauf wachst das wohlschmeckend ara o Seines heilsamen Wortes. ^ er ^err ist mem qcrreuer hrrr / Halt mich u; seiner dure: . Darum mir aar nicdrS mangeln wird Irgend an einem gute. ZMMMWZMMWZMWMM Er giebt nur werd ohn unterlaß, ' kMßMMW Daraus wach« bat wohlschmeckend gras Seines heiliamen wones. 11 « Der XXXI. zi. Psalm. r.Ium reinen waffer er mich weist Das mich erquicken thule; Das ist sein fron heiliger Geist, Der mich macht wohl qemukhe. Er führet mich aufrechter straß Seiner gebott ohn unterlaß Don wegen seines namens. z. Ob ich wandelt im finstern tha- Horcht ich doch kein Unglücke; In Verfolgung leiden , tn'ibsal, Und dieser weit bös tücke: Denn du bist bey mir steci»licb/ Dein stab und stecken tristen mist', Auf dein Wort ich mich lasse. Der n dich hab rch genösset, Herr! ^ . . _ Hilf, daß ich nickt zu schänden werd, Noch ewiglich zu wolle, DaS bitt ich dich : erhalte mich In deiner treu, Herr Gölte! n dich hab ich gehoffer, Herr! Hilf, daß ich nicht zu schänden werd, Noch ewiglich zu sporre, DaS brlt ich dich: erhalte mich r. Dein gnädig ohr neig, Herr! zu mir, Erhör mein bitt, thu dich herfür, Eil bald mich zu erretten» In angst und weh Ich lig und steh, Hilf mir in meinen nithcn» z. Mein Gott und schirmen! steh mir bey, Sey mir ein bürg, darinn ich frey In deiner treu, Herr Gottes Und ritterlich mög streiten , Wider mein' fcind , Der'n gar viel find, An mir auf beyden feiten. 4. Du bist mein stärk, mein felS/ mein Hort, (deinwort/ Mein schildt, mein kraft, sagt ttii» Mein hulf, mein heil, mein leben/ Mein starker Gott In aller noth. Der E in feste ourg ist unser Gott , Ein gute wehr uild wassert. Er bilstunSsreyang allernorh , Die »iiS je, t bat beiroffen. Der alr böte wind, Mir ernst e rs jczr meint, E mfeste bürg ,st unser Gott, Ein gute wehrund Massen : Er hilft »nS frey aus aller noth , Die u»s seit hat betroffen. Der all döse fern». Nitt ernst er'S iezt meint / . Kroß tzwv van ' Der rxn. ZI. vsalm. r;r «- Du breitest für mich einen tisch i Vor mcim feind allenthalben: ^ Machst mx'nherzunvcrzagtu.frisch Mein Haupt thust du mir salben / Mit deinem qeist der freudemöl / ' Und schenkest voll ein meiner seel ^ Den becher deiner freuden. Gutes und die barmherzigkeit Mir lausten nach im leben r Und ich werd bleiben allezeit Im hauS des Herren eben : Auf erd in der christlichen q mein, Und nach dem tod wird ich ja sey» Bey Christo meinem Herren. zi. Psalm. » dicb b.ib iet, acdoffet, yerr ! Hilf, daß rchnichtzuschanden werd, Noch ewiglich zu spotte, Das bltr ich dich : erhalte mich In deiner treu, Herr Gölte: n dich bad lch gehoyet, Herr! Hilf, baß ich nicht zu schänden wcro, Noch ewiglich zu spotte, In deiner treu HcrrGotte: Das bitt ich dich erhalle mich Mer mag dir widerstreben? ^Die weit hatmirtruqlich gericht Mit liegen und falschem qedicht, Viel netz und heimlich stricke r xerr! nimm mein wahr, dieser g'fahr, "Hüt mich vor falschen tücken. b-Herr! meinen geist befehl ich dir Mein Gott! mein Gott! weich nicht von mir, Nimm mich in deine Hände, O wahrer Gott ! Aus aller noth Hilf mir am letzten ende. 7. Glorie, lob, ehr und Herrlichkeit Sey Gott Vater und Sohn bereit Dem beil'gen Geist mit namen: Die göttlich kraft Mach uns sieghaft. Durch Jesum Christum, Amen' 46. Psalm. in feste bürg ist unser Gort, Ek bilft nnH aiiÄ asler nokk . Ein gute wchrund Waffen« Die unS iezk hat betroffen. Mlt ernst cr'S iezr meint, Der alt böse Feind, ^ in feste bürg rftunser Gott, Ein gute wehr und wasftn- Erhilft uns frey aus aller noth, Die uns jezt hat betroffen. Mit ernst er'S »ezk mein*, Der »tr dose fein», Der XLp'/. 46. Psalm. Groß macht und viel litt Sem grausam rüstung ist, Auf erd ist mehr fe»n'ü gleichen.^ Groß macht und viel Ust Sein g.ausam rüstung ist, Auf erd »st nicht sciii's gleichen. r. Mit unser macht ist nichts ge thau, Wir sind gar bald verloren: LS streit für uns der rechte mann, Den Gott selbst hat erkohrcn. Fragst du : wer der ist r Er heißt JesuS Christ, Der Herr Zebaolh, Und »st kein andrer Gott, DaS feld muß er behalten. z. Und ivenn die weit voll teuf- wär, Und woll uns gar verschlingen So fürchten ivirunSnichtso sehe ES soll uns doch gelingen. Der fürst dieser weit, Wie säur er sich stellt, Tdut er uns doch nicht, DaS macht, er ist gericht, Ein wörtlein kan ihn füllen- Der L///. 2) er lborcchr spricht: Lö ist kein Gott, Sie sind verderbt in schand und spott ZL5 In skl»em g muth und leben, Nach gutem sie nicht streben. Der Herr sieht auf der menschen kmS , -'- Ob »cmand Gott sucht und veestüud, Da w a e»s all abqsalle ii ,_Ga nt u» nutz und voll arge s mulbS, thorecht spricht: LS ist kern Gott, Sie sind verderbt i» schand und spott. In fernem g nrürh und leben, Nach gutem sie nicht streben Der Y.rr sient aur der menschen lind Ob lemand Mo.st Sein grausam rüftung ist/ A Auf erd »st nicht sei» s gleictien Groß macht und viel l>st Sein arausam rüstung ist. Aur erd ist uimt ieln'S glichen Das «vor, sie sollen lassen stahn,!s. Lob/ehr und preis dcmhLchstcn ^"d kein dank darzu haben: Gott se ist bey uns wobl auf dem plan Dem Vater aller gnaden , Hit seinem gcist und gaben. Der uns aus lieb gcschcnkct hat ^eh>neu sie den leib / 'Sein Sohn für unsern schaden )>ul/ ehr, kind und wcib, ^ß fahren dahin, sie haben keinen gwinn , Das reich muß u»S doch bleiben. Samt dem heil gen Geist! Von fünde» er reißt, Zum reiche uns beißt) Den wea zum leben weist, Der helf uns frölich, Amen Psalm. _ Ä er thöricht spricht: Es ist tci» Gott, Sie sind verderbt in schanü und spott, In seinem g'müth und leben, Nick autem sie nickt streben. S>er H-rr liebt auf der menschen kind, O ' frmand Gorr Nicht und verstund , Da warenS all adgfallcn, Ganz unnütz und voll arges m»tb«, er lhorecht spricht: ES ist kein Gott, Sie sind verde rbt in sckand und s pott/ In seinem g'mütb und leben. Na ch gutem sie n ick t strebe n. Der Herr siebt auf der menssticn kind Ob iemand Gou sucht und verstund, Da warenS all abgfallm/ Gan» unnütz und voll arges muthr, Ihr Der 91. Psalm. Ihr feiner würict etwas gurs, Nickt einer bey ihn al.lcn. Ihr keiner würkek etwas gulS, Nicht einer bey ihn al - len. r. Ihr Übelthäler allgemein! Wann wollt ihr euch bekehren , Die mein vvlk fressen bis aufs dein Gleich wie das brod verzehren : Sie han Gott nicht gerüstet an In grosser forcht sie allwegstahn, In ihrem argen rechte, Das stecket voller bösen list, Macht fünde, da kein fünde ist, Gott ist im frommen «schlechte. Der .rck. V- 7 .; 36 er in dem schütz des höchsten ist , Der sprichtDu Herr! mein znflucht bist , Und sich Gott thut er.geben r Mein Gott, hostnunq und leben! Der du ia wirst erretten mich VonS teufelS stricken gnLdiglrch, Und von der pestilen-ze. Ä3 er in dem schütz dcS höchsten ist , Der spricht: Du Herr ! mein zuflucht bist, Und sich Gott thut er - geben : Mein Gott, Hoffnung und leben! Der du ja wirft erretten mich VonS teufelS stricken anädiglich, Und von der vestilen-ze. »Mit seinen flügeln deckt er dich, Duf ihn solt du vertrauen: Sein Wahrheit schützt dich gwal- tiglich, Daß dich bey nacht kein grauen, Noch betrübnuß erschrecken mag , Auch kein Pfeil, der da fleugt bey tag, Weil dir sein Wort thut leuchten, z. Kein pestilenz dir schaden kan, Die in dem stn-ern schleichet r Kein sucht noch krankbcit ruhet dich an, Die im mittaq umstreichet, Ob tausend stürben dir bey seit, Und zehrn tausend anderweit, Soll es doch dich nicht treffen. 4. Ja du wirst auch noch lust und freud, Mit deinen äugen sehen r An der gottlosen Herzenleid, Wann Vergeltung wird g'schehen r M Der XL/. Psalm. --S- »55 Ihr keiner würket etwa- gukS, Nicht einer bey,hn al- len. Nicht einer bey ihn al - len Ihr keiner würtcr etwas gms Des armen rath hau sie verletzt, Sein warnen und sein lehren , D'rnm er sein Hoffnung hat gesetzt Allein in Gott den Herren. Der aibt erlösnnq unsrer seel? Das heil aus Zion Israel. Wenn Gott wird wieder bringe» Daß er seinvolk aus gfängnißführt Sich Israel erfreuen wird, Und Jacob sich ersprinaen. Psalm -S/t.SL er in dem schütz des höchsten ist, Der svricht: Du Herr! »nein zustucht bist, Und sich Gott thut er-geben: Mein Gott, Hoffnung und leben'. — _ Der du ja wirst c> reuen mich Dons trufcls stricken -nädtglich, Und von der pesttle». ze. ^ er in dem schütz des Höchsten ist, Der spricht - Du Herr! mein znflucht biß, und sich Gott lbut er-geben: Mein Gott, Hoffnung und leben' Der du ja wirst erretten mich Dons tcufcls stricken gnLdiglich, Und von der pcpilen Weil der Herr ist dein zuversicht, Und dir der Höchst sein schütz verspricht , Drum daß du ihm vertrauest 5. Kein Übels wird begegnen dir, Kein plag dein Haus wird rühren. Denn er sein cngeln für und für Besihlet dich zu führen, Undzu behüten vor Unfall , Aus Händen tragen überall, Daß kein stein dein fuß letze. 6. A»flöwen,nakern wirst du geh» Und rrettcn auf die brachen: Auf runge» löwen wirft du stehn, Ihr jähn und gift verlachen!' Denn dir der'n keines schaden kan, Kein sucht kommt den von andern an, Der auf Gott thut vertrauen. 7. Er begehrt mein aus herzen-» g> und, Und Host auf meine güte r Dru« -;6 Der 6Xk1k. n-. Psalm. Drum hilf ich ihm zu aller-und, Und ihn auch wol behüte r Ich will allzeit sei» Helfer seyn , Drum daß er kent den namen niein Deß soll er sich wol tristen. D'rum will ich ihn erhören , Ich steh bey ihm in aller noth , Ich will ihm hüls gewähren. Zu ehre» ich ihn bringen will, Lang'« leben ich ihm geben will, Der In der Melodie A- sind doch selig alle, die Lm rechte» glauben wandeln hie, Im q setze BottS des Herren: ES sind doch selig allesamt. Die kein zeugniß vor äugen Hand, Don herzen ihn begehren. Denn welche übclchäter sind, iiy. Psalm. SeS 36. Psalm-. Die wandeln nicht alSGotte« kinb, -Auf seine weg nicht halten: Ach Herre Gott! vom bimelreicb, Du hast gebotten flcissiglich Ja dein gekokt zu halten, r. O Gott! daß alles leben mein Gerichtet würd nach q'fallen dein, ZU halten deine rechte: Der ^ -it —f ^ — D) »Gott der Herrnrcht bey u»S halt, Wann unsre feinde toben: Und er unser sach nicht zufallt, Im Himmel hoch dort oben- Moer Zsracls schütz nichrist , Und selber bricht der feinden lsst, —H - ^7 ^ So ist'S mit uns verloren 7«i. ÜLt) oSoti derHerr ulchr bey und halt, Wann unsre feinde toben : Und er unser fach nicht zufallt, Im Himmel bock, dort oben. Wo er Israels sch»k nicht ist, Und selber bricht der feinden list, » WaS menschen kraft und witz ansaht, Soll uns billig nicht schrecken: Lr sitzet an der höchsten statt. Der wird ihr» rath aufdecken, West es auss klügest greifen an, Starbt doch Gott ein andre bahn Es steht in seinen Händen, z Sie wüten fast und fahre» her, Als wollen sie uns fressen: Zu würgen steht all ihr begehr, Gott ist bev ihn vergessen. Wie meereS wellen einher schlahn Nach leib und leben sie uns stah», Der wird sich Gott erbarmen. 4-Gie stellen unS wie kezern nach. Nach unserm blut sie trachten: Noch rühmen sie sich Christe» auch Die Gott allein groß achten. Ach Gottl, der theure name dein Muß ihrer schalkheit decke! sey» Du wirst einmal aufwachen. ;. Aufsperren sieden rächen weit, Und wollen uns verschlingen: Lob und dank sey Gott alleziit, ES wird ihn nicht gelingen. S- Der Läsläf. riy. Psalm. r<^? Dann würd ich nicht ju schandenMaß ich vor dir ni»t fünde; gabn, Wann ich ganz fleisslg schauet an, Deine gedolt all schlechte. So dank ich dir mit Herzlichkeit, Der g'richt deiner gerechriakcit, Die du mich lehrst mit maasscn , Denn deine recht ich halten will , Mit deinen gnaden mir zucil, Dbn mich nicht gar verlassen. Tedcncdcyl, du Herre Gott. Lehr mich durch dcsiie güt und gnad, Daß ich dein' rechte finde. g.Nun hab ich mit den lefzen mein. Alle zeucht d-S munde« Lein Bekennet und erwählet: Im weg deiner zeugniß, oHerrl Mit lust zu wandeln hab ich mehr, Z.Wo bessertnun riniungling zart Denn all rcichtbum erwählet. Gem wcg.de m so er sich drwahrtt In dejm.bcfchl red ich allein,. Nach deinen warten allen. Denn meischen gsatz sind gäß Hab ich von ganzem herzen mein. nicht rein , Geslicht.oHcl.-r' nichtlaßmich hin Ich schau auf deine »fade. Hon dem geholten fallen. So hab ich doch die rede dein Verborgen i» mein herz hinein Nach deinen rechten lust mich viel Dein Wort ich nicht vergessen will, Verleih du mir die gnade. irg. Psalm. . oÄotr dcrHcrr nicht bey u»S halt, Wann unsre feinde roten: Und er unser fach nicht zufallt, Im Himmel hoch dort oben. Woe> Israel« schütz nicht ist , Und selberdrlchrderscliiden I,st, So ist'« mit uns verloren. ^—-- — ^4- 4 —i --—— » oGokt derHerr nicht bey un« halt, Wann unsre feinde toben: Und er unser fach nicht zufallt, Im Himmel hoch dort oben. Wo er Israel« schütz nicht ist , Und selber bricht verfeinden list , So ist'« mit un« verloren. Ar nmd ihr strick zerreissen sehr, Und stürzen ihre falsche lehr , Gre werden« Gott nicht wehren. Z,Ach Herr Gott' wie reich tröstest Dr« gänzlich sind verlassen: (du, Aer gnadenthür steht nimmer zu, Vernunft kan da« nicht fassen: «le spricht: Ls ist nun all« ver- lorn, -va doch da« treu- hat neu ge- -born, ^ie deiner bülf erwarten ?'Di, ftind sind all in Seiner Hand Die weit laß immer murren Dazu all ihr gedanken : Ihr anschlaq ist dir wok bekannt, Hilf nur, daß wir nicht wanken, Vernunft wider den glauben ficht Auf« künftig will sie trauen nicht. Daß du wirst selber tristen. 8. Den Himmel und auch die erdev- Hast du Herr Gott «egründet : Dein liccht laß un« helle werden. Da« her; werd un« entzündet In rechter lieb dc« glauben« dein? Bi« an da« end beständig seyn, Der i;v. Psalm. Der LXAX. rzc>. Psalm. In der Melodie des yi. Psalms. Die fünden zu vergeben : ES ist doch unser thun umsonst , Auch in dem besten leben. Vor dir sich niemand rühmen kal» Des muß sich fürchten jedermann, Und deiner gnad«, leben. z.Darum auf Gott will hoffen ich, Auf mein verdienst nicht baue», HsuS tiefer noth schrey ich zu dir, Herr Galt' erhör mein ruffen: Dein gnädig obren kehr zu mir, Und meiner bitt sey offen: Denn so du wilt du« sehen an , Wa« fund und unrecht ist gethan, Wcr kan, Herr: vor dir bleiben ? ». Bey dir gilt nicht- denn gnad Geist In der Melodie de« >4 /xrheb dein herz, thu auf dein ^ obren. Du Volk, daß du verstocket bist , Merk auf, und thu mit fleiß anhören , WaS Gott« Gebott und willen rst. r. Er spricht: Ich bin dein Gott und Herre, Aus der Lqyvter land ich dich Geführt hab aus gefängnuß schwere! Kein ander Götter hab denn m,ch llcye o. Psalms, Lobwasser, z. Kein bildniß du dir machen wollest, Von allem , e« sey wa« eS woll: Daffclbauchnichranberren sollest, Denn Gott der Herr ist eiferSvoll. 4. Den namen Gottes, deine« Herren, (lich Nicht führ noch brauch vergebe« Den» wer denselben wird unehren Den wird er strafen härtiglich. ;. Sechs tag zu arbeiten thu merken, - ,Das Gebeth , ^ ^^ ^ ^ U nser Vater im Himmelreich Der du uns alle beisscst ,leich Brüver ievn, und dich rßiffinan, Und wilt da< betten von uns hatt, 'j Gib, daß nicht de« allein der mund , Hilf, daß e« geh von Herzensgrund. u nser Datei im hrmmclrelch Der du uns alle heissest gleich ^ Bruder sevn, und dich rüffen an, Und will das betten von uns ba^ Z:-— ^ ^ -^ I Gib, daß nicht bett allein der mund,_ Hilf, daß es geh von Herzensgrund. , Gehcil'qet werd der name dein, Dein Wort bey un« hilf halte rein Daß auch wir leben hriliglich, Nach deinem nameo würdiglich: Behüt uns,Herr! vor falscher lehr, DaS arm verführte voll bekehr, z. Zukomm dein reich uns diese« U't, . Und Der OXXX. izo. Psalm. Aufihn mein herz soll lassen sich, Und seiner qüte trauen: Die mir zusagt sein werthes Wort. Das ist mein tröst und treuer Hort Des will ich allzeit warten. 4-Nnd ob es währt bis in die nacht Und wieder an den morgen/ Der aus dem „eist gezeuget ward Und seines Motte« warte. 5. Ob bey un« ist der fünden viel, Bey Gott ist mehr der anaden : Sein Hand zu helfen hat kein ziel, Wie groß auch sey der schaden : Er ist allein der gute Hirt, Ho soll mein herz anMotreS macht Der Israel erlösen wird Verzweifle», nicht noch sorgen. So thu Israel rechter art, Aus seinen fünden allen. Gesänge. Den siebenden ausruhen thu: Den Gott nach allen seinen werken Des tags genommen hat sein ruh. t. Du soll vater und muter ehren Dieselben hallen lieb und werth: Daß dir Gott wieder woll bcscheh Ein lanaes leben hie auf erd. (ren ?. Hüt dich vor mord und blut , veigieffen, Meid ehbruch und »»keusche lieb Etihl nicht, noch wider dein ge wissen Von jemand falsch gezenqniß gib. Des nächsten Haus dir nicht begehre , Noch auch sein liebes ehgemahl, Knecht, magd, Vieh, oder etwa« mehre, AuS dem, was sein ist überall. Herr Gott dein wort gestreng und heftig , Klingt besser denn einig metall ; Wurf in uns durch dein gnad so kräftig, Daß wir thun deinen willen all. des HErrn. nscr Vater im Himmelreich! Der du uns alle heißest gleich Bruder seyn, und dich rüsten an. Und w,lt das betten von uns bau, !H»b. daß nicht Veit allein der mund Hilf, daß es geh von herzensgiund. 11 nie» Vater im Himmelreich ' Der du »nS alle heissest gleich W Bruder seyn und dich küssen an, Und will das betten von uns ban, Miß, daß nicht bett allein der mund daß eS Und dorr hernach in ewlgkclt. Der heilig Meist uns wohne bey, Mit seinen gaben mancherley , Des satans zorn und groß gemalt Herzensgrund. _ Zerbrich,vor ihm drin kirch erhalt. Dein will gcscheh, Herr Gott t zugleich Auf erdn wie im Himmelreich, vi» I«>» Geistliche Gesänge. Gib uns gcdult in lcidenS . zeit, Gehorsam seyn in lieb und leid. Wehr und stcur allem fleischn, blut DaS widrr deinen willen thut. 5.Gib uns heut unser täglich brodt Daß wir in gutem frieden steh» Der sorg und gcjtzeS müssig gehn: «.All unser schuld vergib uns Herr Daß sie uns nicht betrüben inebr, Wie wir auch unsern schuldiger» Und waS man darf zur leibeS noch Ihr schuld und fehl vergeben gern v'but uns, Herr: vor unfried und streit. Vor seuchen und vor theurer zeit Zu dienen mach u»S all bereit, In rechter lieb u cinigkeit. (nicht 7 Führ uns.Hcrr'.i» Versuchung Von dem Gesetz, 0 ^ — w E s ist das deil uns kommen her Von gnad und lauter aüie Die werk die helfen nimermehr Sie niögcn nicht bebüteu. Der glaub sieht Jesum Christum an Der bar anug für uns all gctban, Er ist der Mittler worden. s ist das hell UNS kommen her Von gnad und lauter gute Die werk, die hellen nimermehr, Sie mögen nicht behüten Der glaub sieht Jesum Christum an, Der hat gnug für uns all gethan , Er ist der Mittler worden. ». Was Gott im g'setz geholten hat, Da man eS nicht kont halten , Erhub sich zorn und grosse noth Vor Gott f» manigfalte. Dom fleisch wolt nicht heraus der geist, Vom g'setz erfordert allermeist. Es war mir uns verloren. 3 . ES war ein falscher wakn dabey, Gott hätt sein g'setz drum geben: Als ob wir möchten selber frey Nach seinem willen leben. So ist es nur ein spieyel zart, Der uns zeigt an die sündig art, In unserm fleisch verborgen. 4. Nickt möglich war dieselbig art, ÄuS eignen fristen lassen : Wiewol c« oft versuchet ward. Doch mehrt sich d'sünd ohn Massen Denn gleichSnerS werk er hoch verdammt - Und jedem fleisch der sündenschand Allzeit war angeboren. ( seyn, ;. Noch müßt daS g'setz erfüllet Sonst wär'» wir all verdorben, Darum schickt Gott sein Sohn herein, Der selber mensch ist worden: DaS ganz qesetz hat er erfüllt, Darmit sein'S vater» zorn gestillt, Der über uns qieng alle. 6. Und wenn eS nun erfüllet ist Durch den, der es kont halten : So lerne jetzt ein frommer christ DeS glanbenS recht gestalte: Nicht mehr, denn, lieber Her« mein: Dcin tod wird mir das leben seyn, Du hast für mich bezahlet. 7. Daran ich keinen zweifel trag, Dein Wort kan nicht bekriegen,^ Nun sagst du, daß kein menscy verzag, SeS Geistliche Gesänge. - 6 ' Dann uns derbist Geist anficht, Zur linken und zur rechten Hand, HilfunS thun starken widerstand, Im glauben vest und wbl gcrüst » Voo allem übel uns erlös , ES sind die zeit und tage bös, LrliS uns vom ewigen tod , Und tröst uns in der letzten noth Bcschehr un» auch ein scliqS end, Nimm unser ftcl in deine händ. 9. Annni das ist, es werde wahr, Stärk unsern glauben immerdar, Und durch des httl'genGcisteS tröst Aufdaß wir ja nicht zweifle» dran Was wir hicmit gebmen han. Auf dein wart u. den »amen drin So sprechen wir das Amen fein. und dem Evangelio. § S ist das heil uns kommen her Von gnad und lauter gute: Die werk die helfen niiücrmchr , Sie mögen nicht behüten. Der nlaiib siebt c-iciuin IsNrilium an E 6 ist das heil uns kommen her Don gnad und lauter gute: Die wcr^die belffen ni m crmchrSi^mögc nnicht behüten._ Der glaub sieht Jesum Christum an, . . Der hat gnug für uns all gethan, Er »st der Mittler worden. Des wirst du nimmer liegen Wer qlaubt a» mich und wird getauft, Demselben ist der Himmel kauft Daß er nicht werd verloren. » Er ist vor Holt gerecht allein Der diese» glauben fasset; Der glaub gibt aus von ihm den schein, So er die werk nicht lasset: Mit Gott der glaub ist wol daran Dem nächsten wird die lieb gutS thun, Bist du aus Gott gebobren. ?. ES wird die fund durchs - setz erkannt, Und schlagt das gwisscn nieder: DaS Evangell kommt zu Hand, Und stärkt den sünder wieder. Es spricht.- Nun kreuch zum ereutz herzu. Im g'setz ist weder rast noch ruh , Mit allen seinen werken. ,o. Die wirk, die kommen g'wiß. lich her 2us einem rechten glauben: Wenn das nicht rechter glaube wär 1 Woll'st ihn der werk berauben: Doch macht allein der glaub gerecht , Die werk, die sind des nächsten knecht, Daben wir glauben merken, l,. Die Hoffnung wart der rechten »eit, Was Gottes Wort zusage, Wann daS qcschckien ssllzur steud, Sey« Gott kein griffe tage. Er weißt wol, wannS am besten ist, Und braucht an uns kein arge list Das soll'n wir ihm vertrauen, rr. Ob stch'S anließ «lS walt er r.« -er_Geistliche Gesänge. Laß dich es nicht erschrecken: Denn wo er ist am besten mit, Da will ers nicht entdecken. Kein wort laß dir gewisser seyn, Und ob Sein fleisch sprich lauter nein , So laß doch dir nicht grauen, rz. Sey lob und ehr mit hohem preis, Um dieser gutthat willen, Gott Vater, Sohn und hcilgem Geist, Ein Äurch Adams fall «st ganj verderbt Menschlich n»cur und weicn Dasselb gift ist auf uns ererbt, Daß wir nicht könnten gnesen Obn Gottes Darinn »ie schlang Evam bezwäng. Golts zorn auf sich ju laden. urch Adams fall ist ganz verderbt Menschlich natur und wesen Dasselb gift ist auf uns ererbt. Daß wir nicht könnten gnesen Obn Gottes tröst. Der uns erlöst 0M von dem groyen schaden, Darinn die schlang Evam dezwat ». Weil denn die schlang Evam hat bracht, Daß sie ist abgefallen Don Gottes wo«, das sie veracht. Dadurch sie in uns allen Bracht bar den tod, So war je noth Daß uns auch Gott soll geben Sein lieben Sohn, Den gnadenrhron, In dem wir möchten leben, z. Wie uns nun hat ein fremde schuld . In Adam all verbönet! Alls hat uns ein fremde Huld In Christo all versöhnet, llndwiewirall Durch AdamS fall Sind cwtgs tods gestorben , Also hat Gott Durch Christi tod Derneurt, das war verdorben. >g , GottS zorn aufsich zu laden. 4. So er uns denn sein söhn hat gschenkt, Da wir sein feind noch waren: Der für »nS ist anS creun gehenkt Gctödt, gen bimMel gfährcnr Dadurch wir seyn Voni tod u.peitt Erlöst, so wir vertrauen , In diesem Hort, Des Vaters Wort, Wem wollt vor sterben grauen; ;» Er ist der weg , das liecht, die pfort , Die Wahrheit und das leben : D-S Vaterörath. und cwigS Wort, Den er uns hat gegeben Zu einem schütz, Daßwirmittrutz An ihn vest sollen glauben, Darum uns bald Kein macht noch G'walt Aus seiner Hand wird rauben. ^ ^ ^-- enschenktnd nwrk eben. Was da sey dein leben, Ä! enschenkilld merk eben, Was da sey dein leben, Geistliche Gesänge. Der woll mit gnad erfülle», G'scheh wie ins Himmels throne! Was er in uns angfangcn hat ,!DaS täglich brod ja heul unSwerd' Zu ehren seiner Majestät, !Wollstuuserschuldverschone.(thun Daß heilig werd sein name! l Als wir auch unsern schuldnern i«. Sein reich zukomm , sein will.Laß uns nicht,» Versuchung stahn, xpy iVn« nn« vnnr übel ! Almen > Hos uns vom ÜbelAmen! ..kiders Änrch uda>n» fall ist aa„j verderbt Menschlich »ätiir und wrieu Dassclb ach t ist aus uns e^rd^,^D aß wir nicht könnten a nesen ^hn Gottes troll, Der uns erlovt vru dem aroucn ichade^, Darm» die scl'lana Evam vezwung, Go-kS zorn aufsia-zu laden. Äurch Adains fall ist ganz vecderbr Menlchlich naiur und Wesen Dassel» gift ist auf uns ererbt, Daß wir nicht könnten griefen Ohn Gottes tröst. Der uns erlöst Hat von dem grossen schaden, Darmn die schlang Evans bezw äng, Gvrrs zorn au, sich zu lade». t. Der mensch ist gottlos und ,. Ich bitt, oHerrl aus Herzens- verflucht, gründ, Sein heil ist auch noch ferne, Du wellst nicht von mir nehmen Dertrosrbe» einem menschen sucht Dein hcil'geS Wort aus meinem lind nicht bey Gott dem Herren : mund ! Denn wer ihm will Ein ander ziel, So wird mich nicht beschämen Ohn diesen tröster stecken , Mein sünd und schuld, Den mag gar bald Denn in dein Huld DeS teufelS gwalt >S«tz ich all mein vertrauen, Mit seinem list erschrecken. Mer sich nun fest Darauf verläßt, 7. Wer hofft i» Gott, und dem Der wird den tod nicht schauen. vertraut, Derscld wird nicht zu schänden Denn wer auf diesen festen baut, Ob ihm gleich geht zu banden Diel Unfalls hie, Hab ich doch nie Den menschen sehen fallen, Der sich verlaßt Auf Gottes tröst. 9 . Mein füssen ist dein hciligS wort Ein brennende lucerne r s fort,. Ein stecht, das mir den weg weist So dieser Morgenstern« In uns aufgebt, So bald versteht Der mensch die bohrn -gaben, Die Gottes Geist Den q'wüß verheißt, Die Hoffnung darein haben. ___^ ^ i M enschenkind merk evcn, Was da sey dem lebe» , Z7-L _-»-- - - Dt enschenkind merk eben/ Was da sey dein leben, 1 Geistliche Gesänge. Warum Gott hat seinen Sohn Gesandt von dein höchsten thron/ Hat lassen menscy werden Hier auf dieser erden. Warum Gott hatseincn Sohn Gesandt von dem höchsten thron. Warum Gott hatseincn Sohn Gesandt von dem höchsten thron Hat lassen mensch werden r. Nemlich daß er lehret, Dick zu sich bekehret, Jür deine schuld auch stürbe , Und dir gcnad erwürbe, Dich vor Gott vertrette, Und stets für dick bette, r. Und daß er durch sein geist , Den er ein tröster heißt, Und durch sein wort ist kommen , Zu deinem trok und frommen, Möcht in deinem herzen Wohnen ohne schmerzen 4. Und gib statt diesem geist, Und thu, was dich Gott heißt, Öeffne du des Herzens port, Auf daß Christus Lurch sein wort In dich möge kommen , Und stets in dir wohnen. 5. AlSdan» sich gar eben Daß du dich ergeben Gottselig mögest leben, Hier auf vieler erden. Ihm auch nicht widerstreben, Sondern seinen willen Allzeit möqst erfüllen. 6. Seine lieb' beweisen , Mit der that ihn preisen, Und stets in allen fachen Recht munter seyn und wachen, Daß du ihm in allem Mögest Wohlgefallen. 7. Wirst du dich recht halten, So wird er dein walten , Und dich lassen gemessen Ein sriedsameS gewissen, Dir auch zcuqniß geben, Zum ewigen leben. 8. Jetzt must du viel leiden, Deinen willen meiden, Und auch auf allen feiten Stets mit dem satan streiten Dock es wird dir wobl qchn, Wann du das wirst ausstch'n. Ä) ater de' barmherzrgkeit, Ohn' den nicht« auf erde»: Erdienstlich,ur seliakeit Maa begehret werden : Mach unser» geist «0 bebend, Daß er neb aanz zu dir wcnd, Und des da« er recht« begeh-l, Zur feligkeit werd gewährt. 'Ä aler der b«nm''erj> int, Erdienstlich,»r seliakeit Oh»' den l icht» auf erden, Maa beaebre' werden: ^ Mach unicr» aeiss >0 b. t e»o . Daß c> „ch imnz z» d«r weud Und de» daß er recht» «rgehtt , Iue seligteit werd gewänrk. 2. lstentucve mciange Warum Gott hat seinen Sohn Gesandt von dem höchsten thron Har h sse» nie» ch werde i Hier a.^f dieicr er> cn. WarumGvll hat seinen Sohn Gesandt vv» dem höchsten thron , Hat lassen mensch werden Hier auf dieser erden. 9. Denn der Herre wird dir Durch den tod kommen schier,' Deine secle abscheide» Zu den ewigen srcudcn Bis die posaun angaht, Und alles ficisch aufsticht. >o. Dann wird er leibhaftig , Sehr herrlich und kräftig, Hoch von dem Himmel steigen, kaut reden und nicht schweigen , Dir und allen sagen, Die setzt sein loch tragen r >r. Kommt, ihr benedcytsn! Zu der rechten seilen , Kommt her, ihr auSerkornen! Und in mir ncugedornen, 2n meines DatcrS reich kanqest bereit für euch. Alsdann wirst du froh seyn, Und ledig von aller pcin , drn dem verklärten leben Mit deinem Herren schweben, Voller frcub und wonne keuchten wie die sonne, iz. Wol nuirdcm,den Gott zeucht, Und durch sein Geist erleucht, Daher Christum ganz annimmt, Wann er,nach seinem wort,komt, Und bey ihm sein flciß thut, Denn seine ssach ist gut. , 4 . Wer aber nicht achtet» Nach Christo nicht trachtet, Um sein hie zu qcnieffen, Der solle dismal wissen , Daß er es dort wird müssen In der Hölle büffcn. ls. O komme Herr Jesu! Schick dein armes volk zu, Daß es deinen willen thu. Und darnach in deiner ruh Lobe deinen namen In cwigkeit, Amen! XZ atcr der barmhcrzigkeitl Ohn' den nichts aus erden: Erdicnstlich zurseliakeit Mag begehret we rden : ^ Mack unsern gcistso behend , Daß er nch ganz zu dlc wcnd, Und des das er rechts begehrt, Zur seugkcit werd gewährt V _ _ Ohn den nwhlS auferden: Maa beaebret werben ater der barmherztakeu ! _Erdicnstlich z»r seligkeit .^ ^ Mach unwru^rist so bebend , ^Da^^s>ch aanl zu dir tvcna Und des das er rechts begehrt, Zurseligknr werd gewäm^. h Laß «66 Geistliche Gesänge. Laß in unS dein göttlich reich, Jesum Christum, kommen: Ihn in uns allen zugleich Durch den glauben wohnen : Regier also unsern leib, Daß er Nichtsein willen treib, Sondern dem geist unterlig , Und der allzeit herrsch und sieg. z. Un« ist die boSbaftiq art Don Adam herkommen: Wird in uns stets offenbart, Und nicht weggenommen , Wo uns der Jmmanuel, Christus nicht würde zu theil, So müßten wir ewig seyn, In unaussprechlicher pein. 4. Mehr denn sechshundert gebott Zeiget das gesetze, Dabey den ewigen tod. Und des teufels netze, Wie und wo man sich vcrwundt, ES macht aber nicht gesund, ObS wol heilig ist und gut. Darum bassct'S fleisch und blut. Die alten Hand wol erkannt, Daß all'S wär verloren , Wo Christus nicht würd gesandt, Und sie neu geboren , Auch besprengt mit seinem blut, Daß sie frey und wolqcmuth Möchte» verbringen ihr Pflicht, tztach göttlichem unterricht, ü. Darum rüsten sie zu Gott, Daß er ihn wolt senden , Und durch sein leiden und tvd Das gesetz vollenden^ Mit seinem treuen gesetz Zerreißen des teufelS netz, Und sie durch sein' neuen bund An der seel machen gesund. — ä) Herre Borkt Dein göttlich wart Ist lang verdunkelt blieben, BiS durch dein gnad Ist uns gesagt, WaS Paulus hat geschrieben Au» deim göttlichen munde , Und andere Apostel mehr Des danken dir Mit fleiß, daß wir Erlebet han die stunde. W A Her-eGott! Dein göttlich Wort Ist lang verounkelt blieben/ B-S durch dein a>'ad ^ist uns gesagt, Wo« Paulus hat geschrieben AuS dem, «örtlichen munde Uud andere Avottel mehr Der danken dir Mit fl«ß, daß wir Erlebet han die stunde. Daß eS mit macht An rag ist bracht, Wie klärlich ist vor äugen. Ach Bort mein Herr! Erbarm dich der , Die dick noch jczt verläugnen: Und achten sehr Aufmenschenlehr Darinn ste dock verderben, Dem's worrs verstand. Mach ihn bekannt, lvaß ste nicht ewig -erben. z. Will du nun fein Gut Christe seyn So must du ernstlich glauben: Setz -ein vertrau,Daraufvest ba» Hoffnung und lieb im glauben: Allein durch Christ, Zu aller feil«, Dein nächsten lieb daneben , ! Das «'wissenfrey, Rein herz dabe»« Kein creatur kan geben, (thun, 4. Allein Herr ! du Must solche» Gar ganz au« lauter gnaden: Geistliche Gesänge._,57 7. ES kan niemand durch s gesetz Noch durch werk aus erden, knirinnen des teufel- netz, Also selig werden: Es Herrscher nur iünd und tod, Ohn Christum ist kein qcnad, Wer sich aber an ihn höll, Wird den engeln zu gesellt. 8-Wic han sündig fleisch und blut, Sind vcrmaledeyct, Christus aber ist ganz gut > lind gebenedever. ! O hilf, Vater: und verleih, Daß sein verdienst unser sey, sind seine gerechtiqkeit Unser rühm und seliqkcit. 7- Wo der glaub in seiner frucht Sein leben beweiset, Und die lieb in aller zucht Deine anade O Herr! da regierest du , Da ist deine lust und ruh , Da ist lebendige speis, ThrifluS in geistlicher weis. is.Wer von dir nicht wird regiert, Der kann auch nicht glauben, Wrrnichtqlaubt, wird nichtgeziert Und zur ruh erhaben: Darum hast du Abraham , David und auch Mariam Also regiert und begabt, Daß sie nun werben gelobt» n. Danksagung, preis, lob u. ehk Sey , Herr! deinem namen, Im Himmel, erdreich und mccr, Also sprech'n wir amen! O heilig Drcyfaltigkcit In unzertheilkcr gollhcit! Nimm an aus barmherzigkeit Den dienst unsrer blödiqkeir -l»)j)erreGottt Dem göttlich wo.c Ist laug verdunkelt bliebe». Bis durch dein gnad Ist uns gesagt. Was Paulus hat geschrieben Und andere Apostel mehr Auü dein, göttliche» munde, Erlebet ban die stuu.de Des danken dir Mtt flerß, daß wir Herre Gott! Dein göttlich Wort Ist lang verdunkelt blieben. Bis durch dein gnad Ist uns gesagt, Was Paulus hat geschrieben Und andere Apostel mehr,_AuS dcim göttlichen munde, Des danken d,r Mit stech, daß nur Erlebet hau die stundet Wer sich deS tröst, Der ist erlöSt, Und kan ihm niemand schaden. Ob wollten gleich, Pabst, kayftr, reich, Ihn und dein Wort vertreiben, 2st doch ihr macht Teg'n dir nichts g'acht, Sie Werdens lassen bleiben. s> Hilf Herre Gott! In dieser noth Daß sich die auch bekehren, Die nichts bctrachl'n Dein wort veracht'», Und wvllens auch nicht hören Sie sprechen schlecht, Es sey nicht recht. Und Habens nie gelesen , Auch nie gehört DaS edel Wort, IstS nicht ein teuflisch Wesen r 6. Ich glaub ganz gar, Daß es sey wahr , . , Was Paulus unS thut schreiben! b 2 Eh 2L» Geistliche Gesänge Lb muß qcsch ehn, Daß all S vergeh Dein göttlich wort soll bleiben In ewiakeit, wär rS auch leid Viel hart verstockten herzen, Kehren-nicht um, Werden ste drum Leiden gar grossen schmerzen. /Gottist meinHerr,So bin ich der Dem sterben kommt zu gute, Dadurch uns hast AuS aller last Erlößt mit deinem blute: (nur DeS dank ich dir Drum wirst du Um Schutz wieder die Feinde, ——- E rhalr uns , Herr! bey deinem Wort, --^—-^-Y- ^ --^ Und steur des PabstS und Türken mord, Die Jesum Cbrrstum derueu Sobn, Stürzen wollen von seinem Thron. rhalt uns, Herr,: bey deinem Wort, Und steur des Pavsts und Türken mord, Die Jesum Christum deinen Sohn, Stürzen wallen von seinem Thron. s. Beweis dein macht, Herr Jesu Christ! Der du Herr aller Herren bist. Beschirm dein arme Christenheit Daß ste dich lob in ewigkeit. z. Gott heil'ger Geist, du trister werth! (erd, Gib deim Volk ein'rley sinn auf Steh bey uns in der lezten noth, Gleit uns inS leben aus dem tod. Seufzen Nach Christo^ 2 ch ruff zu vir.Herr Jesu Christ! Mit bitt erhör mein klagen ! Verleib mir anad zu dieser srist, Laß Mich doch nicht verzagen! Den rechten glauben , Herr l ich meyn Den wollest du mir geben, Dir zu leben, A ch ruff zu üir,))err.Iesu Lbrzft: Ni» vul, > vor mern klagen ! Verleib mir gnad dieser krist Laß mich doch nicht verzage»! D en r-clvcn glauben Herr !. ich meyn 'Den wollest du mir geben, Dir zu leben Meim Geistliche Gesänge. r6y Nach dein'r vcrheissuiiq geben, Was ich dich bittversaa niirs nicht Im tod und auch im leben , x Hcrr'.ichhoffie, Duwerdestdie In keiner noth verlassen, (knecht, Im herz und glauben fassen, Gibst ihn bereit Die seligkeit, UMlaßst sie nicht verderben. O Herr ! durch dich Bitt ich , laß mich Die dein wort recht, AIs treue Hrittch und willig sterben Die Jeium Christum deinen Sohn, Stürzen wollen von seinem Thron. rhalt uns , Herr! bey deinem Wort , Und steur des PabstS und Türken mord, Die Jesum Christum deinen Gobn Stürzen wovon von seinem Thron. g. Ihr anschlLg, Herr: zu nicht«« „ mach , kaß sie treffen ihr böse fach, ^nd stürz sie in dir grub hinein, Die sie machen den Tbristen dein. Go werden sie erkennen doch, Da- du unser Gott lebest noch, Und biifftgewalti, deiner schaar, Die sich auf dich verlassen gar. «nd seiner Gnade. ch rssss zu dir,Herr Jesu Christ: Mit bitterhör mein klagen! Verleih mir gnad zu dieser frist, Laß mich doch nicht verzagen r Din rechten glauben , Herr! ich mevn Den wollest du mir geben, Dir zu lebe», 3 ch ruffzu dir,Herr Jesu Christ! M'tt bitt,erhör mein klagen: Verleib mir qnadzu dieser frist, Laß mich dock nickt verzagen? De n re chrc» «lauven, Herr! ich meyn, Den wollest dumik geben , Dir zu leben, Mein! L7S Geistliche Gesänge. Mein, nächste» niiyscmi > Dein Wort zu halten e- den Mein, nächst«, nutz seyn , -. Ich bitt noch mehr, o Herre Sott '. Du kanst es mir wohl geben, Daß ich nicht wieder werd zu spott Die hostnung gib daneben, FürauS wann ich muß hie davon, Daß ich dir mög vertrauen, Und nicht bauen Auf alles mein thun , Sonst würd'S mich ewig reuen. Dein won zu halten eben. zVerleih daßich aushcrzcnSgrund Mein feinde» mög vergeben , Verzeih mir auch zu dieser stund, Schaff mir ein neues leben; Dein Wort mein speis laß allweg seyn, Darmit mein seel zu »ehren , Mich zu wehren, Wann Unglück gebt her, DaS mich bald möcht pcrkehren. A Auf meinen lieben Goit Tran ict' i» angst und noth . —^^ —!--^ Der kan mich allzeit retten AuStrübigl angst und nötben. -' s- Mein Unglück kan er wenden, Steht alle in seinen Händen. Auf meinen lieben Gott L,au ich jn angstm d »och -s- ^ Der kan nuch allzeit retten Aus trübsal angst und nötben. Mein Unglück kan er wenden , ». Ob mich mein siind anficht, Will ich verzagen nicht, Auf Christum will ich bauen, Und ihm allein vertrauen. Ihm thu ich mich ergeben, Im tod und auch im leben. StchkaUS inseinen Händen, z. Ob mich der tod nimmt hin, Ist sterben mein gewinn , Und Christus ist mein leben, Dem thu ich mich ergeben. Ich stcrb heut oder morgen , Mein seel wird er versorgen. von der Bußfertigkeit. In der Melodie des gr. Psalms. höchster denk ich an die güte ^ Die du mir bisher erzeigt: O so wird mein ganz gemüthe Zu der tiefsten schäm gebeugt Daß ich dich gering geschärt, Häuffig dein gebott verlezt, Und dich , der du mich geliebet Doch so oft und schwer betrübet. ».Allemeine seelen . kräfte, Meine glieder sind ja dein Und sie sollten zum geschäste der Deines dienstes fertig seyn. O wie hab ich sie entweiht Ach zur Ungerechtigkeit: Und zum schnöden dienst sünden Laß ich mich oft willig finden, g Deine Huld war jeden morgen, Ueber mir, o vaterneu. Don wie manchen schweren sorgen Machtest du mein herze frey l Was mir nüzte, gabst du mir, Aber Geistliche Gesänge. Menn nächsten nutz seyn Dein ivocr zu halten eben. Meim nächsten nutz seyn, Dein worrz» haikeu eben. 4 Laß mich kein lust noch furcht ^ von dir , ^n dieser Welt abwenden; Beständig seyn ans end gieb mir/ Du bastS allein in Händen , Undwcm d'uSgibst, dcchatsum. Es niaqs niemand ererben/ (sonst/ Noch erwerben Durch werk , deine gnad , Die uns errett vom sterben. ;.Jch llg im streit und widerstreb. Hilf, oHerrCbrlst^ dem schwache» An deiner gnad allein ich kleb, Du kaust mich stärker machen , Kommt nun anscchtung her , so wehr, Daß sie mich nicht umstosse» , Du kaust Massen, Daß mirs nicht bring q'fehr, Ich weiß du wirst« nicht lassen. uf meinen liebe» k«ott Trau ich in angst und noth WIWWMWWWWMWWMMMMM Aus trüdsal/ angst u nd nötbe» ^rein Unglück kan er wenden. Steht alle üHnen Händen. Ä us meine» lieben Kalt Trau ich m angst und noch Der kan mich allzeit retten AuS krübsal, angst und nöthen Mein unqlück kan er wende». Steht alls in leinen bänden 4. O mein Herr Jesu Christ! Der du so g'dultig bist Für mich am crcutz gestorben, Hast mir das heil erworben, Uns allen auch zugleich! Das ewig Himmelreiche. ;. Ämeu t zu aller stund Sprich ick, aus Herzens gründ, D» wollest uns thu» leiten, Herr Tbrist : z» allen zeiten , Auf daß wir deinen namen Ewiglich preisen. Amen! Aber aa>, wie dankt ich dir D wie hab ich so vermessen Deines wohlthun« zweck vergessen. ( den 4- Bey dem bellen liecht der gna- Sollt ich ja die fünde flich'n; Und um retlunq von dem schaden Meiner seele mich bemüh n. Deine gute lokte mich Ort zur busse, aber ich Floh vor ihrem sanften koken, Suckte mich selbst zuvcrstoken. Ach an dir hab ich gesündigt, Gott, mein vater! zürne nicht Dir hab ich oft aufgekündet Meine sckuld'ge kindeS-Pflicht. Ach vergieb was ich gethan! Nimm mich noch erbarmend an Führe mich vom fünden - Pfade, Schnell zurück durch deine gnade. «. Dir ergeb ich mich aufs neue: Gieb daß mein beschwärter geist Deiner vaterhuld sich freue r Die dein tröstend Wort verheißt» WaS dein söhn auch mir erwarb Da er für die sünder starb. Fried »7» Geistliche Gesänge. Lried und frcudc im gewissen Ach! das laß auch mich gemessen 7. Stärke selbst in meiner sccle. Den entschluß,mich dirzuweihn, Glaubens 3 ch habe nun den gründ gefunden Wo anders als in Jesu wunden ! Der meine Hoffnung ewig hätt, Da lag er v"r der zeit der wett Ein gründ der unbeweglich steht, Wann erd und bimcl untergeht. ch habe nun den gründ gefunden, Wo anders als in Jesu wunden ? Der meine Hoffnung ewig hält. Da lag er vor der reit der welk r Ein gründ der unbeweglich steht, -. ES ist das ewige erbarmen, Das alles denken übersteigt, ES sind die offnen liebes - armen Des, der sich zu dem sünder neigt; Er geht nicht mit uns inS aericht Und will den t»d he- sunders nicht. (den, Z.Wir sollen nickt verloren wcr> Gokrwill, uns soll geholfen seyn ; Deßwegen kam sein söhn auf erden, Und nahm den himel siegreich ein: Nun ruft sein wort und gcist u»s zu : Kamt ber zu mir, bey mir ist ruh. Wann erd und himel untergeht. 4. L abgrund '. welcher unsre fünden (hat! Durch Christi tod verschlungen Das heißt die wunden recht ver» binden, Da findet kein verdammen stat, Weil Christi blut beständig schreyt Barmherzigkeit! barmherziakeitl ;. Darein will ich mich gläubig senken, Dem will ich mich getrost vertraun Und wann mich meine fünde kränken (schaun; Nur bald nach Gottes herzen Da findet sich zu aller zeit von der Liebe Gottes. In der vorberaebenden Melodie. (?>u vater deiner menschen linder, Der du die liebe selber bist ! Und dessen herz auch gegen sünder Noch qutiq und voll Mitleid ist ! Laß mich von ganzem herzen dein Laß michS mit allen kräftcn seyn. ». Gib daß ich als dein lind dich liebe, Da du mich als ein vater liebst, Und so gesinnt zu seyn mich übe , Wie du mir dazu Vorschrift gibst, Was dir gefällt, gefall auch mir Nichts scheide mich meinGorr vgn dir. g. Vertilg in mir durch deine liebe Den hang zur liebe dieser weit, Und gieb daßichverläugnuna übe Wann mir was eitles noch gefällt Wie sollte ich die crcatur Dir vorzieh'n, schöpser der natur. ,. Laß mich um deines namens willen, (beut. Gern thun, was mir dein unut^e« K-m Geistliche Gesänge. »7; Nib daß keine kraft mir fehle - Folgsam deinem wart zu seyn! Stehe mir stets mächtig bey Mache du mich selbst recht treu. Dich zu lieben, dir zu leben. Ewig will ich dich erheben. ch habe nu» den gründ gefunden, Wo anders a>S in Jesu wunden? _ D^r meine twffnung ewig hält . Da laa er vor der ?eit der Welt: Ein gründ der unbeweglich steht, Wann erd und hickel untergeht. ch habe nun den gründ gefunden, Wo anders als in Jesu wunden Der meine Hoffnung ewig Alt, Da lag er vor der zeit der weit: Ein gründ der unbeweglich steht, Wann erd und himel untergeht. Unendliche barmherzigkeit. 6- Wird alles andre mir entrissen, Das leib und sccl erquicken kan? Muß ich des leben« freuden missen, (ner an ? Und nimmt kein freund sich mei- Scheint die errrttunq noch so weit Dir bleibet doch barmherzigkeit. Muß ich selbst an den beste werk! Die ich in dieser wett gethan , Aielunvollkomcnbeir bemerken? Dis treibt mich zwar zur demuth - an, Doch ist mir auch der tröst bereit Ich hoffe auf barmherzigkeit. y. Es gehe nur nach dessen willen Bey dem so viel erbarmen ist , Tr wird gcwüß sein worterfüllen Er, der der seinen nie vergißt, Sie währet ja in ewiqkeit Die göttliche barmherziakeit! ,. Auf diesen gründ will ich stet« bauen , So lang ick hier auf erden bin , Der gnade Gottes will ich trauen Fällt alles andre gleich dahin, So fing ich einst nach dieser zeit, O abgrund der barmherzigkeit: Sän ichs nicht wie ich soll, erfüll- len - So fleh auf meine Willigkeit , und rechne mir nach deiner Huld, Die schwachlwit, valer! nicht »ur schuld. r« Der liebt dich nicht, der »och mit freuden Das thut was dir,0 Gott! mißfilt Drum laß eS mich mit ernst vc» meiden, weßcl es auch der ganzen weit. Die kleinste fünde selbst zu scheu» "ß, v«ter! mich behutsam seyn. 6. AuS liebe laßmich alles leiden, Was mir dein weiser rath bestickt. Auch trübsal führt zu ew'gen freuden. Wer ihre last gern übernimmt, Gedultia trägt und weislich nüzt, Wird mächtig von dir unterstuzt. 7.In deiner liebe laß mich sterben. Dann wird der tod selbst mein gewinn. Dann werd ich deinen himel erben, Wo ick dir ewig nabc bin, Da lieb ich in Vollkommenheit ! Dich Vater der barmherzigkeit. -74 Geistliche Gesänge. vorn öffentliche» Gottesdienst» In voriger Melodie. , «ttie lieblich ist doch, Herr! dieMechtschaffen vor dir wandeln kan. stärte , z. Dcinwork bleibtnicmals ohne fegen, Wenn man'S nur recht zu herzen nimmt, ES gibt uns tröst auf trübsalS« wegen, Die du zu unserm heil bestimmt. ES giebt im kämpf uns muth und kraft, (schast. Und ist ein schwcrd das sieg ver« 4. Gott: laß auch mir dein äntlch scheinen. Dein sabbath bring auch mir ge« wjnn, stärke , Da deines »amen« ehre wohnt O ^ gib , daß ich sie gern betrctte, Weil da dein fegen die belohnt, Die deines Wortes sich erfreun, Und dir des Herzens andachr weihn. Wol dem, der dich in deiner Hütte, Gottzu verehren, ernst beweißt! Du borst sein lob und seine bitte, Und stärkst mit neuer kraft den seist, Daß er auf deiner wahrhettbahn Ein anders» ib , Herre Gott! dem deine,1 kiiccht, Gib UnS, den schöflein deiner g'mein, ___ . Dein Geist zu lehren deine recht, Nach deinem willen klare. Daß wir dein stimm kören allein Im glauben vcst und w abre.^ Hilf,daß der saam.dklil aöktlich woii,Nicht fall an ein veraebcnö orl. D en seacn^woUcst geben , Daß unser herz ei» aurer Durch Jesum Christum alle stund Bring frucht ins ewig leben. ib, Herre Gott! dem deinen tnecht Gib UNS , den schäflcin deiner g'mein . Dein Geist zu lebrcn deine recht, Daß wir dein stimm hören allein Nach deinem willen klare. Im glauben vcst und wahre. Hilf,daß der saam,dein göttlich Wort. Nicht fall an ein vergebens »rt. Den fegen wollest geben, UM" ^ Daß unser heiz ein aurer aruna ^ - Durch Jesum Christum alle Kund Bring frucht in- ewig lesen. Geist« Geistliche Gelange. rr; Tann andachtS - voll ich mit den deinen, Vor dir an hcil'ger stättc bin. Laß dir das lob,daS wir dir weihn Ein anqenchmeS opfer scyn. 5. Ja du bist sonn und schild den frommen, Du Herr gibst ihnen gnad und ehr Und wer nur erst zu dir gekommen, Dem fehlt das wahic glück nicht mehr. Was du verbeissest, haltst du vest, Wol dem , der sich auf dich verläßt: vor Anfang der predigt. In der Melodie des zü. Psalms. bomm heil'gcr Geist , o Gottes »IV salb! Erfüll die herze» allentbalb, Mit deincr.liebeS brunste. Von dir allein muß seyn gelehrt, Der sich durch büß zu Gott de. kehrt, Trb uns des Himmels kunste. Der fleischlich mensch sich nicht verstahr, Auf göttlich ding, d rum gib dein rath, In bewahrheit wellst uns leiten. Und uns erinnern aller lehr, Die uns gab Christus unser Herr Daß wir sein reich ausbreiten. xp ib Hrrre Gort! dem deinen knechr, Gib uns den schäflein deiner q'mein, Dein Geist zu lehren deine recht, Nach deinem willen klare. Daß mir d in stimm boren allein, Im glauben vest und wahre. Hilf oan » iüuin/Lei'i ähnlich Wort, Nicht fall an el» vecqeveus orl, -' ^ - Den fegen wollest geb»» Daß unser her; ein guter gründ, Durch Jesum Ein istum alle stimd Krinq frucht lnS ewig leben. il> Herrc Gott! dem Lernen knecht, ^ G-b^uns , den ^schäflein deiner q'meii^^^ _^ Dem Geisten lehren deine recht, Nach deinem willen klare. ^D>aß wir dein stimm Hörens llein^ Jnmrl ^c^m^ nich wahre^ Ht't/Naß "i wem dein göttlichwort,Nichtfallan ei» vergebens ort. D u stgei, wollest aeben Daß unser herz ein guter grün d , Durch Jesum Christum alle stund Bring frucht inS ewig lcbcm Geist. r 76 -H- o H- Geistliches Lob - Opfer, Oder Fest - Gcsä nge, welche vor, bey und nach denen hohen Festen in der Gemeind der Stadt St. Gallen gesungen werden. Advents - In der Melodie d^un werde dank und lob gepaa- Im höchsten fteuden thon, Gott, der im flejsch geossendaret, Dem grossen Gottes - Sohn! Dem gnaden . vollen Herrn der ehren Sey dieses licd bestimmt, Der unser elend zu zerstören , Dasselbe auf sich nimmt. ,. Wer will die gnade gnug besingen, Da- du vom throne steigst: Du, der dckercscher aller dingen, Dich zu uns niderbeugst: Und wer die unermeßne liebe,! Die einen Heiland schenkt, Aus innigster erbirmden triebe, Der erd und Himmel lenkt ? Du kommst nicht zur gerechten strafe. Du kommst zu lauter keil, Du kommst, die weit verloffne» schaafe, Dein so geliebtes theil, Dom irrthum , ja vom tod zu retten, Du legst zur opfer. gab , Dach Priester-art uns zu ver- tretten > Dein theures leben ab. Gesänge? des 6;. Psalms, ja. Willkomme sey uns tausend« malen! Wir nehmen gläubig an Dich,der allein die schuld bezahlen Und selig machen kan. s neu Als höchst verbundn« untertha» Ergeben wir un< dir , (nen Und schwören neu zu deinem sah» Die treue für und für. e. Dank sey dir auch mit freuden- liedern, Daß eben diesen tag Ein Haupt der stadt au- unsern brüdern Erwehret werden mag : s rett Daß du uns unter milder Her« Gelinder sanfter macht llnzehlich gutes zu bescheeren, Don langen, her gewacht: L. Dein Volk und erbtheil mü- nur führen, Der dir ist zugethan : s ren Der uns nach deinem Wort regle» Durch geist und gnade kan! Lenk mit verborgner macht die wähle Auf einen solchen hin , Aus dem dein bild der sanftmutv strahle Und dein gerechter sinn. 7 . Herr I deine unschätzbare gaben Der Advents » Gesänge. -L Der freyhcit und der ruh, >Er komt und such: in unsern serien Die wir auS deiner gnade haben,>Ein wvhnbauS, einen ruhe. platz; Erhalt uns immerzu l >I« will sich gar mit uns vermähle Denk nicht des undankS undMelch unermeßlich theurer schätz! der fünden, iZ. Der könig kommt, deruns vom Damit wir uns verschuldt! ! bösen, Laß ferner uns noch gnade finde»,/ OaS fund vnd Welt und Hölle hegt Denk deiner grossen Huld : Vvllkommlicd kan und will erlöse i. Erhöre deines volles flehen: /Der unser als ein Hirte pflegt. Laß unser regiment !Er kommt uns ewiglich zu segnen Mit unverrückecm wokergchen !Er spricht: Ich mach esallcs neu. Und sccgen scvn gekrönt l !O würden wir ihm doch begegnen Laß deinen geist auf ihnen allen Mit wahrer büß und alaubenSlrcu In reichem maasse ruhn, !g- AnbettenS - würdzer ehren» Durch dcnsic,waS dir kan gefalle», könig ! Aus frommen herzen thunSich! bahne dir doch selbstden weg, ). Verleihe, das in allen ständen Daß alles sich ganz untcrthänig Gehorsam, friede, treu Gottseligkeit und fleiß der Händen, Und so dein fegen sey. Daß jeder »ach pflichten Mag, was seyn cid ausweist, An, ersten aber das ausrichten , WaS dein Gesetz uns heißt! >o. Komm auch mit innbtunst uns zu regen Am angenähten fest, Gib lebe», Wachsthum, tröst und fegen, Komm, wie du hoffen läßst. Mit der verheißnen ruh und stille -SM lczten theil der zeit : Ja komm mit aller freuden fülle: Im reich der Herrlichkeit I In der Melodie des e,L. Psalms. k 7 >rr könig kommt der ehre» Ist nahe, seine stimme schallt: Ihr menschen! lasset euch bekehren Weil Gottes herz in liebe wallts Und au« unendlichem erbarmen M deiner gottbeir küssen leq. Zerstör in uns die fünden - kräske, Beherrsch M'S als dein cigcntbum geschworne» lind sördre deines reicks qeschäftr Zu deinem und des Vaters rnhm. In der Melodie des 89 Psalms- treuer GottcSknecht! den grosse liebe drang, Da du frey konntest seyn, zu dienen lebenslang, Ach ! habe hoben dank, daß du dir beyde obren, Zu ew'gem lieb.es -dienst, gestattet durchzubohren, Um deine werthe kirch und auS- crwchlte kinder, Um eine schlechte magd, und um uns arme sünder. Du bist selbst Gott und Herr im höchsten Himmelreich. -er Herr Dein ehr und Majestät ist Gott .dem val-r gleich r Und stehe, kncchlS - gestalt gefällt dir anzunehmen , Will bey un« niedrig seyn, dich unser aar nicht schämen , ^ick> sechsten mit der wcltversöhnt Verlassest deinen thron, und koinst Ja seinen söhn und geist uns armen sum ewig - sel'gen heil andient. laßt uns diesen söhn umfassen! Er stegl vor unsrer Herzens, thür, Der stch s» rief-herab gelassen, Der kommet nun zu dir und mir, zu unS aus erden , Um dcS aesetzes knecht mit und für uns zu werden. ' -. Hat Gott von Mutterleib dich so' zum knecht bereit, Daß Jacob nicht vergeh in uu- bußfertigkeit, -78 Advents. Gesänge. So sey auch unser liecht und bring uns arme Heiden Dow allen ende« her, zu Gottes heil und freuden. Laß deiner liebe macht, die dich selbst konnte zminqcn, Ihr herzen: thut euch voc ihm aut/ Er koml in demuth ohne prangen, O Aion merk im glaube» draus' r. Im Paradies war erst M name Dem ersten paar zu tröst gemcldt: Uns ewig wiederum zur gegen- Er ist derselbe weibeS - saame, liebe dringen. Den Gott zum Heiland vorgestellt. z. Was abel schon im glauben saht In der Melodie des 140. Psalms. Heiden heil kommt her oeaanacn W«S AaronS würde vorqcbildt: U> d was mit Isaac dort geschahe, 2 aS ist nun kommen und erküll d err Christ der einr.« Gott S Sohn: Aus seim h -ze>: .'sprosse ' ' ' ' Vaters in ewigteir, Gleichwie geschrieben steht. in gla. z stieekt er so lerne, Er ist der morgen!! r Kur an..: err Chr.st dcrcuug Gou's Sohn Vaters in ewiqkeit, AuS sein: herzen entsprossen , Gleichwie ^wsch ricbe n^ch K °Lr ist der mor cnsterne, Sein qürnz streckt er so ferne,_ Kür andern kernen klar. -. Für uns ein mensch geboren Im leisten theil der zeit, Der mutier unverlorcn Ihr jungfräulich kcuschheit. Den tod für uns zerbrochen, Den Himmel aufgeschlossen, DaS leben wiederbracht. z. Laß UNS in deiner liebe Und kenntniß nehmen zu, Daß wir im glauben bleiben, Dir dienen im qcist so, Daß wir hie mögen schmecken Dein süssigkeit im herzen, Und dürsten stets nach dir. ^ v-s.Mzi N un freut euch, lieben Christen g'mein ! Daß wir getrost und all in ein, Uns laßt uns frölich springen: Mit lust und liebe singen : un freut euch , lieben Christen gmein! Daß wir getrost und all in ein Und laßt uns srölich springen r Mit lust und liebe singen. WaS Advent» - Gesänge, 4. Es koml nun l» derzeilcn fülle ES steigt herab vom höchsten kbron ES kommt debrc m hcilger stille, Der theur verhcißneGotteSSol n ?. Der schlangen köpf mit macht zu netten, Darzu nimtcr die Menschheit an. Tolt wird ein mensch, dich, mensch zu retten, (kan. Das sonst kein mensch verrichten 6. Er läßt sich einen leib bereiten, Uud fühlt daran den ferse n-sticl,: Zwingt höll und tod zu cw gen Zeiten, Und tragt sie schau allmächtiglich. 7, O grosser Held ! von Gott ent' sprosse». (fcind, Komm, hilf uns von dem starken Du weist, wie er so unverdrossen Und durstig uns zu schaden meynt» 8. Ach ' töde doch die kodeskräfte, Ach! brich den stachel doch cntzwcy Die fünde kid und ihr geschälte, Vom sieg der hallen mach Unstern. H err Cbrist der einig Gotl'ü Sohn ! Vaters in ewiqkeit, Aus seim herzen entsprossen , Gleichwie geschrieben steht. Er ist der Morgensterne, ^ür andern sternen klar. Sein glänz streckt er so ferne, A err Christ der einig Gorr s Sohn! Vaters in ewigknt, ^ ^ '»tspr offenGl^chww^qeschrieben ste ht. Er ist der inorg^nstecne Sein glänz streckt er so ferne, ffiir andern sternen klar. 4- Du tchöpfer aller Vrnge l Du väterliche kraft! Regierst von end zu ende Kräftig aus öigner macht. DaS herz uns zu dir wende, And kehr ab unser sinne, Daß sie nicht irrn von dir._ .M« Lrljü unö durch dun gute, Erweck uns durch dein gnad, Den alten menschen kränke, Daß der neu leben mag, Wohl hie auf dieser erden Den st»» und all begierden Und «'danken ha» zu dir. ___ Ä un freut euch, lieben Christen g'mcin Daß wir getrost und all in ein, Und laßt uns friilch springen Mit t ust und l iebe singen un freut euch, lieben Christen q'mciri l Daß wir getrost und all in ein , Und laßt uns frölich spring?» Mit tust und liebe singen. WaS -r-o Advents»Gesänge. WaS G»tt an uns gewendet hat, Und seine süsse wunderthak, Advents» Gesänge. WaS G»tt an uns gewendet hat, Und seine süsse wunderkhak, Gar ltzeur bar erS erworben. Gar tbeur yal crs erworben. r. Dem teufel ich gefangen lag , Im tod war ich verloren : Mein fund mich quälet nacht und taq, Darinn ich war geboren Ich fiel auch immer tiefer drein, ES war kein gutS am leben mein, Die fund hat mich besessen. Z.Mein gute werk die galten nicht LS war mit ihn verdorben Er wolt mir helfen lassen : Er wandt zu mir sein vater-herz, ES war bey ihm fürwahr kein scherz , . . Er ließ sein bestes kosten. ;. Er sprach zu seinem lieben söhn Die zeit ist hicz'crbarmen. Fahr hin mein's Herzens werthe krön, Und sey das heil der armen. Der frey will hassetTottesg'richt,!Ünd hilf ihn aus der fünden noth Er war zum gut'« erstorben : > Erwürg für sie den bittern tod Die angst mich zu verzwejfelntrieb Daß nichts denn sterben bey mir blieb , Zur Hollen mußt ich sinken, q. Da iammertSGolt inewigkeit Mein elend über d'massen, Er dacht an sein barmherzigkeit, Und laß sie mit dir leben. 6. Der söhn dem vater ghorsam ward, Er kam zu mir aus erden : Von einer Jungfrau rein und zart Er soll mein bruder werben. Gar heimlich führt er sein gewalt, weyhnachts , Gesänge. In der Melodie des zs>. Psalms. ^ott lob! die höchst gewünschte Der ansang unsrer seligkeir, And unsre hüls ist kommen. DeS ew'gen Vaters ew'geS kind Sich mit UNS menschen nun »er» bindt, Hat fleisch an sich genommen. Zu berhlehem in David« stadt Wie Micba das verkündet hat, Ist er ein mensch geboren. D grosse« heili Wär dieses nicht. Ward aller, was geschaut das licht Und schaue» soll , verloren. 2 . Sein armerstand, sein dürftig seyn, , (ein Bringt uns den gristen reichthum Er ist für uns verbürget. Hat Adam uns in schuld gesetzt, All unser haab in gründ verletzt- Er wird für uns qewüraet. Seht nicht die schlechte wim deln an, Und was Vernunft hier tadeln kam In dieser krippen enge Ist eingehüllt da« heil der Welt, Der wunderbare grosse Held , Der Herrscher vieler menge. z.Der ewig Sott, des vaterS wart Und unser bruder, hüls und Hort, Auf den wir sicher trauen. Komm, ganze welk ! ach komm herbey, (sev, Hier kanst du , daß Sott gnädig Ohn dein verdienst , anschauen Sey willkom,theurer werthcrgast! Sey 1 Advents - -Gesänge. ,»» Was Gort an uns gewende^hak, Und lerne süsse wutzderthat, Gar kheur hal erS erworben. .. Was T»tl an uns gewendet hat, Und,seine süffe wunderthar, Gar thcur bat erS erworben. Gar thcur bat erS erworben l r e > i t In niedriger und armer gstalt, Den teufet zu besiegen. 7. Er sprach zu mir: Halt -ich an mied, Es soll -kr setz gelingen, Ich geb mich selber ganz für dich, Da will ich für dich ringen, Denn ich bin dein, und du bist mein, Und wo ich bleib, da soll du seyn , Uns soll der feind nicht scheiden. 8 . Vergüssen wird man mir mein .blut, Dazu mein leben rauben r Da« leid ich alles dir zu gut, Das halt mit vestem glauben , Dein'n tod verschlingt das leben mein, Mein Unschuld tragt die fünde Da bist du selig worden, ldein, y. Gen Himmel zu dem vater mein Fahr ich aus diesem leben, Da will ick seyn der meister dein Dein'» gejst will ich dir geben, .Der dich in trübsal trösten soll, Und lehren mich erkennen wohl, Und in die Wahrheit leiten. ,o. Was ich gethan hab und gelehrt , Das solt du thun und lehren , Damit das reich GvttS werd gemehrt, Zu lob und seinen ehren Und hüt dick vordermcnschengsatz Davon verdirbt der ed)e schätz, Das laß ich dir zur letze. Sey Willkomm, träger meiner last Mein licht,mein tröst,mein fegen! Mein «w'gcs gut, was soll ich dir, , Lur dankdarkeit, (o himelSzier!) - , 8 » deinen füsscn legen. ! 4.Mich selbst, nimm mein geschcnk - Herr! an, (kan, Denk, daß ich sonst nichts geben l. Dir, der du alles hegest: Durch den der well. kreis selbst / gemacht r Mein schlechtes opfer nickt veracht Der du den Himmel trägest, t Zeuch, Herr: in diS mein herz / , hinein Laß es dein sanftes bettlein seyn , n Verwirf nicht diese wiege. , , Laß ste seyn mit dir selbst ge-^ g schmückt, Und alles eitle weggerückt, ! Mein Jesu drinnen lige. In der Melodie deö iz 6 . Psalms, hosianna! unser bort« -V Gottes ewigliches wort, Welche« alle ding erhält, Hat im fleisch sich eingestellt. r.Der, den Gort im paradier Nach dem fünden - fall verhieß , Wird zu tröst der ganzen well, Bon den engeln angemeldt. z. D du schlangen - tretter du k Kommst du endlich noch herzu, Aufden aller frommen schaar DiS daher vertröstet war. 4 . O du saame seqens - voll'. .Wie thust du der weit so wohl, Daß du zur gewünschten zeit Gnade bringst und scligkeit. 5 . Hosianna ' starker Held ! Dem der Völker schaar zufällt, e S du Weihnacht«. Gesänge. O du theurer gnaden - rhron ! SotteS und Maria söhn ! L. Komm, o komm ! und mach uns frey < Lobes-stächet brich entzwey, Teufels - macht leg in den koth, Nimm hinwcq der hüllen noth. 7. Hast du doch deShalben dich So ernicdrigt, daß du mich Dom verderben lösen will, O du vaterS ebenbild 1 8. Güster Hort! durchweine aunst Laß des strenqen eifer« brunst, Damit Sott die fünde straft. Seyn gestillt und abqeschaft: 9 Laß dein Volk erlöset seyn Don der schweren Hjllcn- pein , Weil es deiner zukunft sich Jetzt erfreuet inniglich. 10. AlSdann wollen wir mit lust, Rühmeu, was du an uns thust, Und das hosianna dir , Frölich singen für und für. 11. Derer, Sohn und heil'ger Geist! Unser her; und mund beweist, Nach vermögen, w.'S eS kan, Nimm du solches gnädig an! In der Melodie : Nun freut euch lieben Christen rc. »ins ist! uns ist ein kind qeborn, ^ Ein söhn ist uns gegeben, Damit die weit nicht würd verlorn , Und wieder möchte leben. Merk auf, 0 secle! schaue an, WaS Gott durch dieses kind gethan . UnS armen Menschenkindern, r. ES spielt in seinem angesicht Mit reicher lust und Wonne Des vaterS klarheit, lieb und licht. Er ist die wahre soiine, Die in der sinstcrniß ausgeht, Darin» die ganze wcltiezt steht, Um solche zu erleuchten, z. Dis kind hat männlich aufgefaßt Auf seinen zarten rücken, (last, Der ganzen Herrschaft schweren Und was uns pflegt zu drucken. Ist etwas, da« euch drückt und plagt , Sevt nur getrost und unverzagt, Er hals schon abgenommen. - 0 s—s ^ elober scvit du,Jesu Ctrist > Daß d» ein mensch geboren bist , --s 1 "' - - ^ Von einer Jungfrau, das i^wahr, Des srencr sich der engel schaar. Halle - luia > elo^-r s-vst du Jesu Cl,riß ! Daß du ein mensch geboren bist, Von einer Jungfrau, das ist wahr, Des freuet sich der enge! schaar. Hallctuia! r. DeS ew'gen vaterS einig kind Ietzund man in der krippen findt, In unser grmcS fleisch und blut Verkleidet sich das ewig gut. Hallelusa! (schloS, r Don aller Welt kreiß nie be- Der ligt jezt in MariaschooS, Er ist ein kindlein worden klein, Der alle ding erhalt allein. Halleluja 4. Das ewig licht geht da herein Und gibt der Welt ein neuen schein ES Weyhnachts - Gesänge. < Sein name heissct wunderbar «ott wird ein mensch: o wunder Air ihm kommt auch die cngel schaar, Macht sich in lüften munter- Mun soll durch diese» Wunderkind, lbindt: Da» uns durch sich mit Gott ver- Die weit versöhnet werden, t. Bist du, der rath vonnötbcn hat Will dir» an Weisheit fehlen. Dis kind heißt rath, ist groß von rath. Wenn du dich wirst vermahlen Mit ihm, wird er in noth und vein Wer ihn hier an die spitze stellt, Der sieget und behält das feld, Er wird die feind zerstreuen. 8. Ein ew'ger Vater heißt di« kind, Ein vater der Verlornen, Der solche wieder sucht gelind, Macht sie zu neugcbornen. Er hat ein väterlich gemülh, Voll vater-liebe, treu und giit. Die ewig, ewig wahret. Den friedenS - fnrsten nennt er sich, Der dir den fried erstreitet , Darauf be» seiner tafel dich Dein treuer rath und leitstern seyn Au friedenS»gütern leitet Der dich am besten führet, b- Fehlt- dir an kraft, o liebe seel! 3u gehn auf Gottes wegen: Ey unverzagt: Jmmanuel Wird seine kraft, beylegen. Er heissct kraft, der alles thut, Macht feurig herzc,sinn und muth Und stärket die kraftlosen. 7.FehltS dir an muthu. tapferkeit. Die feinde zu bekriegen , Hier ist der Held, derin dem streit Dich nicht laßt unterliqen Er macht dein herz von schrecken los, Legt dich in seiner liebe schoo», Da magst du sicher ruhen, ro. Drum freue dich, mein herz in ihm, Nimm an, was Gott gegeben, Erhebe jauchzend deine stimm, Preis ihn mir deinem leben. Er gibt sich dir, gib wiederum Dich hin zu seinem eigentbum, So mackt dis kind dich selig. ZMWMZ elober seyst du, Jesu Christ'. Daß du ein mensch geboren bist , Von einer Jungfrau, das ist wahr, Des freuet sich der enget schaar. H.i>lcl»n>: clobet seyst du , JesuCkrist' Don du e u mc> sei' >iebo> e» b ist , Von einer Jungfrau, das ist wahr DcS freuet sich der enget jcha-ar. i'ilieluiu : E» teucvr wol mitten in der nacht, Da« uns des lichte» linder macht. Halleluja! t. Der söhn de« vaterS , Gott von art, Ein gast wol in der weite ward, Der führt uns aus dem jamerthal lind man,r uns erden m senn süat. Halleluja! 6 Er >st auf erden kommen arm, Auf daß er unser sich erbarm, Und in dem Himmel machte reich, Und seinen lieben rngeln gleich. Halletuia t e , 7 . Da« 284 wevhn-rchts - Gesänge. 7. DaS hat er all- an uns gethan, Sein grosse lieb zu zeigen an. Des freu sich alle Christenheit, Und dank ihm de§ i» ewigkeit- Halleluia! In vorhergehender Melodie, c-aßt uns von herzen singen all, ^ Und loben milfrölichci» schall. Dom ausgang bis zum Niedergang Ist Christus q'burt worden bekannt. Halleluia' Der selig schöpf» aller ding Zog an eins knechles leib gering Daß er das fleisch durchs fleisch erwerb, Und sein gescköpf nicht allS per« derb. Hallclnia ! (zart! z. Sey uns willkommen, kindlcin Welch liebe zwang dich also hart? Ei» Herre aller creatur, Der nimmt an sich menschlich natur. Hallelnsa! 4. Zeig an in unser herzen gründ. Daß u»S der Heiland werde kund, Daß wir mit dir so neu gebor«, Dein werk befinden ««verlorn. Halleluia! ^ ob Gott. du Christenheit! Dank ihm mit grosser frcud, Unsers Herzens wonne _ 2st uns geboren beul, Und leuchtet als die son ne , In die ser dunkeln zeit, ^ Durch sein werthes Wort Scheint unser höchster hört. " ob Gott, du Christenheit! Dank ihm nur grosser frcud / Unsers Herzens wonne, Ist un« geboren heut, Und leuchtet als die sonne,In dieser dunkeln zeit, Durch fern werthes Wort Scheint unser höchster Hort. r. O welch ein grosses heil l Ein schön lieblich crbthcil Hast du uns den deinen Bereit in deinem söhn, DeS sich die enqel freuen , Dich ehrn im höchsten thron, Wünschen fried auf erd , Auch freud denmenschen werd l 3. Allerfreundlichüer Herr! Dach dir verlangt unS sehr, Wir müßten seyn verdorben Mit allem unserm thun: vif. r„oi Gort, ihr Christen ailzuglezch > 7m. Lobt Bork, ihr Christen aUzugieich t In Weihnacht» - Gesänge. Ein' reine Jungfrau bringt die frucht, Die uns hinnimmt der Eva sucht, Wie Gabriel verkündet hat, Und auch Johanne« vorgesagt. Hallcluia: t. Da« tüchtig Haus des Herzens zart Gar bald ein teinpcl Gottes ward Es kannt und b'ruhrt sie nie kein mann, Die göttlich krast hat all « gethan. Hallcluia 7-Er lag im Heu mitarmuth groß,! Die krippc hart ihn nicht verdroß , ES war ei» jarrc milch sein spei«, Der nie kein, vöglei» Hunger ließ. Hallcluja! 8. Es freuet sich des himcls Heer, Und singet hoch von Gottes ehr! Den armen Hirten wird vcrmeldt Der Hirt und schöpfer aller weit» Halleluja! s- Lob, ehr und dank sey dir gesagt Christel geborn von einer mag d , Mit vatcr und dem Heilgen Geist« Der „ne sein gnad mit liebe seist» Halleluja! «so hast du uns erworben Ewige freud und wann, Aus barmberiigkeil, L) tiefe mildtqkeir: kd wahrer Mensch und Gott l Trost uns i» aller noth, Htlf uns durch derne gute Zu der neuen geburr. Derneu unser gemüthe, Daß wir mit dir auch dort D'kron der Herrlichkeit G'niessen in ewigkeit. obt Gott, ihr Tbristen allzugleich l ä. obt Gott, ihr Christen gUzuglcich In lVeyhnachts - Gesänge. ^n seinem bochsten tbron, Der beul schleußt auf sein Himmelreich , Und schenkt uns semen Sohn, Und schenkt uns seinen Sohn. In seinem Nächsten thron , Der keilt schleußt auf sein Himmelreich, MWWWIM Und schenkt uns semen Sohn, Und schenkt uns innen Sohn r. Er kommt aus seines Vaters schoo« , Und wird ein kindlein klein/ krligt dort elend,nackt und blos, In einem krippelein, In einem krivpelein. z. Er äussert sich all seines g'walt, Wird niedrig und gering , Und nimmt an sich ein s knechtes g'stalt. Der schöpf« aller ding , Der schöpser aller ding. 4. Er ligt an seiner mutier brüst Ihr milch ist seine spei-, An dem die enge! seh'n ihr lust» Denn er ist Davids reis, Denn er ist Davids reis. ;. AuS diesem stamm entspricssen s-lt, In dieser letzten zeck, Neujahrs - Gesänge. In der Melodie r Gelobet seyst du IEsu Christ. Ys>un wolle Gott, daß unser g'sang, SluS glauben und von herzen gang, Zu wünschen ein gesegnetS fahr, Und er's aus gnaden mache wahr. Hallcluja! ». Kein mensch «och stand mag je bestebn , (flehn, Der Tort nicht will zur half er- Daß er ib» leit all tag und stund, D'rum wünschen wir aus Herzensgrund- Halleluja! Der Vberkeit. Z. Der Oderkeit, daß sie den gwalt Don Ton annehm, uud recht verwalt. Es geb ihrTottviel gnad und fleiß, Zu seyn aufrichtig,from uud weis. Halleluial (Christ, 4. Zu thun, was Gott und Jesu Dem Herren, wolgcsällig ist , Getreu an seinem dienst und Wort Eo folgt kein spates reuen dort. Halleluja l Der Geineind. ;. Der ganzen gmeind gehorsam' Daß die gesetz-ergebenheit (keil ^ Der gliedern eintracht, lieb und treu, Des leides stärk und schonheit sey. Halleluja ! Den Haushaltungen. , 6 -Auch jedem bauS,»nd wer darin, Dem wünschen wir den rechten siii, Wodurch man den verehrt und liebt. Der hauS und Hof, und alles gibt- Halleluja! Den Diensten. y.Den diensteu g horsam,treu und still, (will- Und friedlich seyn, wie Gott da» LS ist auchCbristuS worden knecht: Wer das recht glaubt, der dien« recht. Halleluia! Den Eheleuten. 8 . Daß ehleut fteud- und frieden« weyhnachtr - Gesänge. _ ^ In lein en, bjchstei, thron ,' Der beut schleußt auf sei» bmuuelreich, 8WMMMW II» o schenkt uiiS snne» Hebn, Und schenkt uns seinen Sohn. In seinem sechsten thron, Der hcur schleust aus sein b>ni,»etre,ch , Und schenkt uns seinen Sohn, Und schenkt und seinen Sohn. Durch welchen Gott aufrichten wolt Sein reich die christenheit, Sein reich die christcnhcit. s.Lr wechslet mit und wunderlich Fleisch und blur nimmt er an. Das kan ei» Wechsel seyn, Wir könnte doch scnn freundlicher Der liebste Heiland mein , Der liebste Heiland mein. z. Heut schleußt er wieder aufdie thür^ „>>>,»- UIIV Iilui,,,» rr UII, tyu» , Und qibt uns in sei»'« Vater« reich Zum schönen Paradies , Groß Herrlichkeit daran, Broß Herrlichkeit daran. (Herr, 7. Er wird ein knccht, und ich ein Der Cderub ligt nicht mehr dafür, Gott sey lob, ehr und preis I Gott sey lob, ehr und preis Ertragen liebS und lcidS zugleich Und seyn ein fleisch, ein herz und seist, Die gnade Gott an ihnen leift. Halleluja l Den jungen Leute». 1 . Auch baß d»c rügend förchte Gott, Gehorsam gegen sein aebott, AufwachS in guter zuckt und lehr, Zum - meinen nutz und Gott zur ebr. Halleluja: Den Eltern und Schulmeistern. ro. Wer das mit wahrem ernst begehrt, Und allen seinen fleiß ankehrt, Zu ziehen sie nach Gott getreu, Denselben er vergeltet sey. Halleluja k Den rrwachsnen Leuten, ii. Die junggesellen, wo sie seyn, Dlttochtern auch öebaltOött rein, Geb ihnen keuschen sinn und mutb Zu überwinden fleisch und blut. Halleluja i Den Rranken. ir. Den kranken sey er arzt und heil, (weil, Ihr tröst in schmerz und langer tz-r mach sie an der scele g'simd, Geduldig in der lejdenS-stund. Halleluja! Den Ceeuqtragendett. iz. Diel leiden grosses Ungemach, Anfechtung, trübsal, band und schmach, (leid Den wünschen wir au« noth und Errettung und die ftligkeit. Halleluja! Den Armen. ig.Den armen gebe Gott der Herr Das täglich brod , und was sonst mehr, Nach sccl und leib gar viel gebrist, Daraus gedult durchIesumChrist. Halleluja! Den Arbeiter»! i r.Dle täglich an der arbeit sind. Mir Sott zu «ehren weib und kind, Den wünschen wir,daß ihr geniest, Lurch -'i Neuj ah rs. Gesäuge Lurch Ho'ÜeS segcn wol crspricß Halleliija! Den Ueichen. i6. Wer zeitlich gut und reich. thum hat , (gnad , Dem geb und mehre Gott dir Daß er an glaub und lügend reich Durch wohlthun Gottes gute gleich. Halleluja! »7. Gern dienen dem gemeinen nutz, (schütz , Dem armen mann zu hüls und^ Er trägt geduld noch immer mit uns armen , Die wir ihn doch mitsünden stctS verbLnt. ( verpfleget ? Hat er uns nicht im alten jähr Ist erS nicht selbst, der «nS ins neue träget ? (macht? Der unsern geist und atbcm rege Wa« thut er nicht an unser» armen seelen? (gen zehlen, Und wer ka» doch den reichen se- Mit welchem Gott das ganze land Und lehr die kinder gleichen fleiß, bedacht ? Das ist der reichen grosser preis. z. Ach! merken wir,wie unsre zei- Halleluia ! tcn eilen? Den Unbekehrten. ,Ach! lernen wir die'stunden wriS- i8.De» UnbekchrtenhelfderHerr lick theilen? Auseiner gnade , rühm und ehr ,lTo lang uns Gott noch seine Zur wahren büß durch Geist und Wort, Und mach sie selig hier und Hort. Halleluja Den Predigern. 19. Wer uns mit ernst den glauben lehrt, Dem irrthum und den lasten, wehrt, Und treibet Gottes Wort und werk, Dem geb Gott ferners gnad und stärk. Halleluja! Der Beschluß- 10. Das wünschen wir von herzen all, Zuseynein Volk, daSGottgefall. Ein frommes volk. ein hörige siadt Die Gott sörcht uud vor äugen hat. HaUeluia! (bey, -1. ES steh sein starker arm uns Daß norb und plage ferne sey, Er geb mit gnad viel gute jähr, Und mach die Herzens - wünsche wahr. Halleluja! In der Melodie des ivz. Psalms. Hsuf! steten aus, den Herren hoch zu preisen, Ihm herzeuS -dank in demuth zu erweisen, (krönt; Dieweil er uns mit neuer gnade .. . Unendlich ist sei» väterlich rrbar-Daß alles fleisch dich ewig lobe» men. gnade beut. (knuffen, Ach! lasset unS die theure zeit er- Jm wahrem ernst dem Himmel zuzulauffc»! Gott ruft aufs neu: ES ist, es ist noch zeit. 4. Gott lasset uns ein neues jähr beginne», (sinnen, Erneuern wir vor ihm auch unsre Und ibm allein sry dieses jähr geweicht! .(der» prangen, Was hilstS am leib mit neuen klci- Wenn sünd und weit noch an dem herzen hange», (streut? Die fluch »nd tdd auf unser lebe» ;. Verleih , o Gott! der du niemals veraltest, ( waltest, Und über »nS mit steter gnade Daß unser dank dir auch bestän- dig sey s (fünden, Vergib ün blut des Lammes alle Die sich in uns und unsern gränzen finden , ( «e reu. Und wnrkc selbst in uu« rechtschaf- 6. Halt unsre stadt und alle ihre stände (ende. In deinem schütz bis an der zeitcn Sieh uns aufs neu in Jesu gnädig an, Und laß uns dir durchaus gefällig werde,:, Ja,schaffe neu den Himmel und die erden, < kan. In der Melodie des ,;ü. PsaimS. yr>unlaßt unSgehnundtretten, Mit singen und mit beten. Zum Herrn, der unserm leben Bis bieder kraft gegeben, r. Wir gcbn dahin und wandern Von einem fahr jum andern, Wir leben und gcdcycn Vom alten bis zum neuen, z. Denn wir von treue» mutiern In schweren ungewinern , Diekindlein hie auf erden Mit fleiß bewahret werden, g. Also , und auch nicht minder, Läßt Gott ihm seine kindcr, Wann noth und trubsal blitzen, In seinem schösse sinen. 5. Ach Hüter unsers lebenS! Fürwahr! es ist vergebens Mit unserm thun und machen , Wo nicht dein äugen wachen. «. Gelobt sey deine treue , Die alle morgen neue. Lob sey den starken bänden. Die alle« herzleid wenden. 7 . Laß ferner dich erbitten, O vater! und bleib mitten In allem creutz und leiden Ein vrunne unsrer freuden. r. Gib mir und allen denen, Die sich von herzen sehnen Nach dir und deiner hulde, Ein herz, das sich gedulde, p. Sprich deinen milden fegen Zu allen unsern wegen Laß grossen und auch kleinen Die gnaden -sonne scheinen. ,o. Sey der verlaßnen vater Der irrenden berather , Der unversorgten gaabe, Der armen gut und haabe. n. Hilf gnädig allen kranken, Gib schliche gedanken Dcu hochbetrübten scclen, Die sich mit schwcrmuth quälen, ra. Und endlich , was das meiste, Füll uns mit deinem qeistc, Der uns hier herrlich ziere, Und dort zum Himmel führe l rz» DiS alles wollst du geben, O meine« lebens leben! Mir und der Christen schaare , Zum sel'gen neue», rahre. Neujahrs. Gesänge. rk» passions - Gesänge. In der Melodie: Gott lob , die höchst gewünschte zeit. mensch : beweine deine fund ^ Die dich, des alten adams kind, Gestürzt hat ins verderben. Drum mußte GottcS wahrer söhn Absteigen von deS vaterS thron, Das heil dir zu erwerben. Er mußte von Maria rein, Und ohne fund geboren seyn. Diel wunder thun und lehren, DiS er zuletzt am creutzc« - stamm Der fünde» opfer auf sich nabm, DeS höchsten zorn zu wehren, r Denn vor der Juden öfter>zcit Hat er sich zu dem tod bereit. Den Jüngern es gciaget- Auf sein Haupt geußt in Simons Haus Ein weib gar schönen balsam aus. Das Jndä geiz. herz naget. Herr Jesu! lehr uns allezeit Jum selig sterben seyn bereit: Dein salbung uns erquicke O kinig , Priester und prophct! Dein mittler > amtunS wohl vertritt , Und breche satanS stricke, z. Ischarioth zun Priestern gieng, Verkauft um dreyßig silberling Den Herren aller Herren. Der Herr das abendmahl einsezt Den jungem wascht die süß zulezt Gibt schöne leben- - lehren. O Gott! erhalte wahre treu, Bewahr uns vor verritherey , Vor zweytracht, haßundneiden. Dein leib und blut, nach geisteS weis, Sey unsrer seelen trank und speis Zum Himmel un« zu weiden. 4. Al« Jesus an den ölberg trat, Im seelen - kämpf er dreymal bat, Dem kekch ein end zu machen. Er schwitzet blut vor angst , und weint, Ein engel ihm zu tröst erscheint Kein jünger konnte wachen. Laß, Jesu! dein« seelen - vein Doch paffions « Gesänge. Doch unsrer ftclen labsal seyn, Dein blutschweiß uns ersetzen. Kein mensch hilft dir zu unserm heil, Aufdich, als unsern tröst und theil Wir vestcn glauben setzen 5. Es war nrcht fern der feindlich Haus, ( auf. Drum weckt der Herr die jünger Zu wachen und zu beten. > Der mirder rotte, die bewehrt, Von, zeichen des »errath« belehrt. Kam Judas voraetrerten. Ach Herr l weil so viel glaubend feind Auf erd, und IudaS-bruder sind, So lehr uns wachen , beten. Don Heuchlern und verräthercy, Don böser Christen lyronnev , Wollst gnädig unS erretten 6. Der Herr durch seines munde« stimm (grunm, Bricht seiner feinden stürm und Und stürzet st- zur erden. Ihn küsset des verräthccs mund, DenMalchum hauet Petruswund Mit grimmigen geberden Herr Jesu', deine gortes- macht Hät dich soleicht in freyheit bracht Ganz willig war dein leiden. Ach! schenk uns auch zu aller zeit Geduld in Widerwärtigkeit, So leiden wir mit freuden. 7. Der Herr wchrtab, macht Mal> chum gsund, Gibt sich gefangen, wird zur stund Zum Bischof hingeführet Falsch zeugniß sucht der Priester rath: Dreymal'gen fall ein Petrus that Der Herr zur büß ihn rühret. Lehr unS, 0 Herr! dir folgen nach, Und nicht verüben eigne räch , Auf eigne kraft nicht trauen. Lehr uns verläumdung achten nicht, Laß uns dein gnaden - angesicht In nörhen allzeit schauen, r. Auf leere fragen Christus nicht Antwortet, und nicht widerspricht Bis CaiaphaS ihn fraget: Ob er denn wäre Gottes söhn. Ihr Heiland r Da, da «hier schon,Läßt leben lind rund die Wahrheit saget. Herr Christe: wann es deine lehr Und ehr bctrifr, unS gnad beschehr Die furcht frey zu bekennen. Kein geld noch ehr, kein zwang noch pein, Soll uns auf erd anstössiq sey», Uns stets dein volk zu nennen. S Als Jesus sich geoffenbart, Must er gelästert haben hart, Und war darauf verdammet, Verspottet, sein schön angesicht Mit säusten übel zuqcricht, Mit spcichcl überschlammct. Lehr unS, o Herr! der znnqcn gift Wann eg das herz empfindlich trist Großmüthig übertragen. Die backen-streich, der spcichcl' wüst, Bring unsern freien w on und lust/ Und tröst in trauer- tagen. Man stellt ihn in der Heiden Hand s schand Zum tod, da schlaqt des qreucls Den Iudam, er wird wacker: Schmeißt weg das geld in spater reu, (zwey: Erdenkt sich selbst nnd schnell cnt- Sie kauften den blut - ackcr. Dein übergab in Heiden gwalt, UnS,Herr! vor höllengricht erhalt Lewahr vor sünd und schänden Voraech, betrug und spater reu. Die sünd hebt an mit schmcicheley Und lczt mit Hölle» > banden, er. PilatowardderHerrverklagt AlS der dem kayser »nicht versagt Und meuterey gemacher. Der Herr antwortet nicht ein Wort: Man führt ihn zu HerodeS fort, Da wird er auch verlachet. O Gott! wer folget deiner lehr, Muß leiden spott, hon und unehr, VerfolgungS > bürde tragen , Als ob er alle Majestät Anfrühr'scher weis gelästert hätt, Wie die verläumdcr sagen. 1,. HerodeS Jesum wredersandt PilatuS sein Unschuld erkannt, Und wollt ihn ledig sprechen. Das volk den mirder Barrabaw das unschuldig lamm Am Passion» Ain creutz es jetzt will brechen Behüt uns, Herr! vor pöpel-grim Der stündlich ändert seine» sinn Creutz auf Hosanna schreyet. Ach Heiland ! lasse dein Unschuld Uns bringen deines vaterS Huld Die ewiglich erfreuet. Gestrige. _2-1 rü.Man bracht ihn an die Schä- delstatt. Woselbst man ihn gecrcutzigt hat In zweyer schächer mitten. An zednl in dreyfacher sprach Ward angehest, des Herren räch 'War, für die seind zu bitten, t). Mit gciffeln Jesum man zer-Dcin leiden, Herr! uns heilen kan riß , Von,sünden-biß schaut man dich Mit altem purpur decken ließ , Sein Haupt mit dornen stäche. Er ward verspcyt, gegrüßt mit spott, Mißhandelt von dcrscheraen rott, Schau, welch ein mensch! man spräche. ( hon, Die qcissek-streich, dein spott und Dein stab von röhr die dornen cron. Dein ganz zerrißner leibe, Sind unser heil und tröst, »Herr! Mit glaub und reiner liebe, (an Tilg aus die Handschrift unser sünd Die liebeS'stamm in uns entzünd, Gnad zu verzeihen qibe. 17. Um Christi rock wiest man das los, Johannes lag in seiner scboo», Mußt Mariam aufnehmen. Das voll, samt schnöder Priester- rott, Iu treiben läster - Wort und spott. Sie machen, daß des bimmelS ehrBeym creutze sich nicht schämen. UuS ewiglich verbleibe. jEntblvSter Jesu! gib das kleid 14. PilatuS, lieber, Gottes feind Der Unschuld und gercchtigkeit Will seyn, als nicht des KayserS Nn« nackenden und armen, freund, Dein creutzigung, dein schwach Sich selbst unschuldig saget. Wascht seine händ, gibt Jesum hin: Die rotte nimmt und führet ihn, Das creutz er willig traget. Elendcrwurnüdcrmcnschen gunst Stürzt deine secl in höllen-brunst Wann du Gott so verlesest. Lehr mich, 0 Herr! durch qualund schwach und pcin, Laß unser heil und ehre seyn, AuS gnaden und erbarmen. 18. Der einte schächer treibt auch spott, . . Der ander straft ihn, furchtetTott Und kommt ins Paradeise. ES fällt ei» dicke finstern,iß, Im schmerzen Jesus schreyen muß jAuf jämmerliche weise. .' ",Herr! Das creutz dir willig tragen nach Wen deine gnad und geist Daß du mich dort ergehest. lehrt, >5. Weil IesuS ganz war müd Der wird »um himel reckt bekehrt und schwach , s nach ,jDrum wollst du selbst uns lehren, Trug Simon ihm das creutz bald Daß alle scelen - stnsternuß — ' .... , Dordeinen strahlen weichen muß: Vor dacht er wol nichts minder, Diel stauen weinten um ihn sehr: Er aber heißt ste weinen mehr Um sich und'ihre kindcr. Dein creutz ist sanft, leichtiü dein loch, (hoch, Nichts ist zu schwer, nicht- ist zu Wann deine gnad hilft tragen. Behüt uns, Herr I vor schwerd und glitt, Straf nicht an uns unschuldigblut Tib stieb in unsern tagen. Dein werk istS, uns bekehren. vlS IesuS leidet durste« pein, Mußt bittre gall scinlabtrank seyn Er schreyt: ich bin verlassen. Er senkt daS Haupt am lebenS-end Gibt seinen gcist inS vaterS händ und wandelt Himmels - straffen» Dein gallen-trank, dein angst-ge« schrey, Un, süsser tröst , 0 Jesu '. sey, > DaS Gott uns nicht werd lassen» Dein »l>« Passkons. Gesänge. Dein harter tod und schmerzlichSj end Eröfne deine gnaden . händ , UnS ewig zu umfassen. ,o. Der Vorhang reißt, die erde bebt, Diel todte werden neu belebt, Der hauptmaun Jesum preiset. Die feiten öffnet ihm ein sperr, Daraus stießt blut und Wasser her Johannes diS beweiset. Dein tod, o Jesu'. reiß entzwcö Den gsatzcS umhang, daß uns sey Der Himmel aufgeschlossen, rein nägelmal, dein offne seit, Zeig uns den wcg zur scligkcil A!S deines todS > genossen, ri. Der fromme Joseph nahm herab Dc» leichnam Jesu zu dem.grab, DaS er für sich wollt haben. Auch NicodemuS bracht herbey VMMWWU E. hnstuS der uns selig macht, Kein bös hat gegangen, W Ward vor uns zu Mitternacht, Als ein dieb gefangen, MWMkMWM-WEWMMßUM,, , Geführt für gottlose leuk, lind fachlich vcrtlagct Verlacht, vcrhont.unü verspeyt, Wie die scherst das so. gcr ^ hristuS der uns selig macht , Kein bös hat begangen , Ward für uns zu Mitternacht, AlS ein dieb gefangen, Geführt vor gottlose leut, Und fälschlich verklaget. Verlacht, verhönt und verspeist. Wie die schrift das sa >get. s. In der ersten tageS - stund Marder unbescheiden Als ein mörder dargestellt Pilalo dem Heiden, Der ihn unschuldig befand, OK» ursach des tode«: Ihn derbalbenvon ihm sankt Zum könig Herodes. 'L. Um drcv war der GotteS Sohn Mit griffst» geschmissen, Und sei» Haupt mit einer krön Do» dornen zerrissen, Gekleidet zu Holm und spott, War er sehr geschlagen, Und da« crcuy zu seinem tod Mußt er selber tragen. 4. Um sechs ward er nackt u. bloS An da« ereutz geschlagen, An dem er sein blut vergoS, Bettet mit wehklagen. Die zuseher spotten sein, Auck die bey ihm hicngen , Bis die sonn auch ihren schein Entzog solchen dingen. ;. Jesus schrie zur neunten stund Klaget sich verlassen, Bald war gast in seinem mund Mit effig gelassen, Da passisne « Gesang«. 29z Rein leinwand und viel specercy, Ihn köstlich zu begrabe«. O Jesu 1 wasche du uns rein, Hüll uns in deine leinwand ein, Nimm weg de« todes schrecke». Und gib dann auch, daß unser grab In deinem grad die schutzwchr hab, Bis du uns wirst aufwecken, sä. Nun Jesus bis an dritten tag, Verwahrt mit voll, begraben lag. Als von dem tod verschlungen, Doch ist er aus desselben g'walt, Mit neuer kraft in schöner g'stalt. Sieghaft hervor gedrungen. Dein lehr und gross- wundcrthat, Dein leiden, tod und gräbnt- bat, O Herr! das heil gefunden. Wir danken dir, daß du den tod, Die fünden und der böllcn»noth, Für uns hast überwunden. V. hnstu- der uns selig macht, Kett» dös hat begangen, E Ward ^r uns zu i^rernacht, Als ein dieb gelange», Gefährt fü» gottlos« leut, Und fälschlich verklaget, Verlacht, verhont uns verspeyt, Wre tue schritt das sa. get. hristuS der »inS selig macht, Kein bös hat begangen, Ward vor uns zu imttccnacht, LttS crn «Mb gefangen, Geführt für gottlose lcur, Und fälschlich verklaget. Verlacht, verhont und verspeyt, Wie d,e schuft da» sa - ger. Da gab er auf seinen geist, Und die erd erbebet, Des tempclS Vorhang zerreiSt. Und manch fel< zerklübet. Da man hat zu vesper«zeit Die schächer zerbrochen , Ward Jesus in seine seit Mit eün specr gestochen, Daraus blut und wasser ran, Die schrift zu erfüllen, Wie Johannes zejqet an, Nur um unsertwillen. 7- Da der taq sein ende nahm, Der abend war kommen, WardIesllS vom creutzes. stamm Durch Joseph genommen, Herrlich nach Jüdischer art In ein arab geleqct, Allda mit Hütern verwahrt, Wie MattheuS zeuget. 8.0 hilf, Christe Gottes Sohn! Durch dein bitter leiden , Daß wir dir stets Unterthan All Untugend meiden , Deinen tod und sein ursach Fruchtbariich bedenken, Dafür wiewol arm und schwach Dir dankopfer schenken. I» »94 pasfl-ns« Gesänge. In der Melodie des ;z. Psalms, alt. /Qrleuchte mich, beleb mein herz »r- Herr Jesudu, der meine Ich denk an deine- leidenS- schmerz', An deine lieb, und werne. Dein creutz sey mir gebenedeyt l Welch wunder der barmherzigkejt Hast du der welk erwiesen ! Wann hab ich dis aenua bedacht Und dich aus aller meiner macht Genug darfür gepriesen? Sott: Heiland: friedefürst und Held! In ffeisch und blut gekleidet. Du wirst das opkcr für die Welt, Und deine seele leit et r Du ringst mit angst und todeS noth, Und gehst doch willig M den tod Ö liebe sonder ende Du nimmst auf dich der menschen- schuld Und gibst mit göttlicher qeduld , Dich in der sünder bände, z. Du tränst der Missethäter lohn Und hattest nie aesündiqt , , Du der gerechte Gottes söhn! <^o warS vorher verkündigt Du bußst für uns am crcutzeS- stamm, Damit wir gnade finden. Du wirst geschlachtet als ein lamm Zum opfer für die fünden. Kür dein Volk stirbst du, auch für mich Ergießet hier dein leben sich In milden strömen blukeS. O theures lamm :wic soll ich dir Dafür gnug danken , daß du mir Erzeigest so viel gutes, s. Du neigst dein Haupt: ES ist vollbracht, D» stirbst, die erd erschüttert. Die arbeit hab ich dir gemacht, Herr meine seele zittert. WaS ist der mensch den du be- freyt? O wär ich doch ganz dankbarkeit! Herr! laß mich gnade finden. Und deine liebe dringe mich , Daß ich dich wider lieb, und dich Nie kreutziqe mit fünden. Ich will von deiner freundlich- keil Bey »acht und tage singen. Dir will ich auch zu aller zeit Mich selbst zum opfer bringen. Der frechen schaar begehrt dein Mein ganzes leben soll sich dir blut, Dis komm Herr Jesu! mir zu gut Mein seele zu erretten. Dein mördcr, Jesu! war auch ich Denn Gott warf aller süod auf DaS will ich stet« so lief ich dick kan Damit wir friede hätten. 4. Dein blut ists, daS nur tröst v erschüft, , Wann mich die fünden kranken. Ichtrauauchdirdu wirstdiekraft Zur Heiligung mir schenken. -aß mich in «iser des gebettS i -aß mich in lieb und demuth stets Dor dir erfunden werden. Dein heil sey mir der schirm in noth, Mein stab tM gluck im tod, Mein letzter tröst auf erden. (DaS hilf mir selbst , mein Heiland mir !) In stetem dank ergießen , Wie grosses du an nur gethan , In mein gedächtnuß schließen. Wohlauf, mein herz! eröffne dich: Dir soll ein kleinod werden. Kein schaz wie dieser findet sich Im weiten sckooe der erden. Weg ehr und lust der eitlen wett Was mir vor allem dem gefällt, Hat nun mein herz gefunden , DiS kleinod, bis mein beste- gut mein schild Ist, Jesu ! dein vergossne« blut, Der ström aus deinen wunden. In passrons » Gesänge. In der Melodie des 4>. Psalm» Heiland ! der du für die fünden Schändlicher rebelten dich kießst verfolgen, fangen, binden, Schmähen, töden williglich , Und dem schrecklichsten qericht Gottes dich entzogest nicht, Die verletzte ehr zu rächen : Werkan deine lieb auSlprcchen? » Dank sey innigst dir gesungen Du am ereutz erwürgte» lamm! Da» durch solche Huld gedrungen Schuld und strafen auf sich nahm Dank dem valer , der sich hat/ An» unendlich grosser gnad , Feinde / die den tod verdienet, Durch den tod de» söhn» vcr> söhnet / Z. Liebster Jesu : deine wunden Sind de» glauben» sichrer port. Wahrlich! da wird trostqefunden Da muß angst und kummer fvrt. Jetzt ist Gottes zor» gestillt: Da» vcrheißne heil erfüllt, Und erworben durch dein leiden Ewige gcrechtigkeiten. 4. Nun durch deine» geiste» triebe Wollen wir un» stet» an dir. Und drin opfer, deine liebe, Hallen deinem Vater für. Wir beruffen uns aus dich. Und vertrauen vestiglich , Daß uns gläubigen da» leben Ist durch deinen tod gegeben. Aber, ach: tbu gnad zu gnaden. Mach , daß deine» tobe» kraft Wider den ererbten schaden Stet» vermehrte hülse schaft, Erst dann sind wir recht vergnügt, Wann die sünd in un» besiegt, Und dein tod und auferstehen Deutlich uns wird angesehen, e. Liebster Heiland! gib auch denen Die noch nickt im glauben find, Dich in gnaden zu erkennen, Alldieweil man gnade findk. Laß die predigt deiner pein Auf istr herz so kräftig seyn , Daß sie alle sünd verfluchen, Und mit Wahrer reu dich suchen cpster - Gesänge. In der Melodie de» 4r. Psalm». C^auckzet Gott in allen landen: Jauchze, du erlöste schaar : Denn der Herr ist aufei standen, Der für ur>S gerodet war. Jesu» hat durch seine macht Da» erlöfiingS. werk vollbracht, Welches er auf sich genommen, Da er in das fleisch gekommen. 2 Sünde' was kaust du mir schade Nun erweckst du keine noth. Alle schuld, die mich beladen , - Tilget Cbrtsti blut und tod. Er bar das gesetz erfüllt: Er bat fluch und zo^n gestillt r Und mir durch sein wieder, leben Die gerechtiakeit gegeben. z.Hölleschwrigvvn deinenbandci, Strick und ketten find cntzwey ; Da mein Jesu» auferstanden, Bin ick von gefänanifi frey» Und wie seine bimmelfarth Zum triumph vollzogen ward: ist seinen reickSaeuossen Nun der Himmel ausgeschlossen» 4. Un» erschreckt dein alter uame, Hollen. schlänge! ieztnickt mehr Dick zerknirscht des Weibes -samt Ja, er zähmet all dein Heer Der > den du in tod gebracht, Bringet dick um deine macht: Und da wir in Christo fieqen, Must du un» zu füiken liegen. Tod ! ich darf dick nicht mehr scheuen, Ob ick gleich zu grabe geh, Den mein arab will Jesu» weihen, Daß ich selig aufersteh Sterben ist nun mein gewinn r Also fahr ick freudig hin , Da dertrostvor äugen schwebet: Jesu» wein eriöser lebet! k. Jesu» mein erlöier lebet! Welche» ich gewißlich weiß. Gebet, ihr erlöste, gebet Seinem namen dank und preis. Singt durch die bekreyte welt. Daß da» reich der Hollen fällt.' Singt und rickt in allen landen: !Heut ist Christus auferstanden! - — In 2^6 Öfter - Gesänge^ In der Melodie: Nun freut rc. /wrctrost,il>rsünder' IesuS lebt, VD Der Heiland ist erstanden r Der Heiland, der am creutz geschwebt , Ja gar in todeS - banden. Nun ist der zorn und fluch gestillt, Und Gölte« rickter - fpruch er- füllt, Die Menschheit ausgesöhnet, i. Da« zeichen,daß Boktallcr Welt Zur buffe ruffen lasse, Da« allen gnad und keil vorhält, Höckstwürdig, Laß man« fasse, Ist IesuS, für die we-r verbürgt Und al« ein opfer-lamm erwürgt, Den Gott selbst aufcrwrcket. z. Hieher den«: wen die sünd anficht, Wer vor der holl erbebet. Hier ist der sels und siege! bricht, Der stein und Hüter hebet. Wer fich an Jesum ganz ergibt, Und Jesum über alles liebt, Gebt wahrlich nicht verloren. 4. Triumph! hier ist Immanuel, Der alles überwunden. Der fund und weit, und tod und höll In seinen sieg gebunden. Ja dessen auferstehung« - kraft Lu» allen ewigS leben schüft, Die sie nach Gott erneuert. ,. Ack lasset uns die frohe zeit Neckt beiliglich begehen, Weil Gort uns seine gnad anbeut Don fünden aufzustehen. Nur der, so fleisch,und weit, und sünd , .... Im qcist d-S glauben« überwmdt, Ist Gottes lind und erbe. ein fels hat überwunden vvt Der Hollen ganzes Heer, Der brache ligt gebunden, Die fünde kan nicht mehr Mich durchs gesctz verdammen: Denn alle zorneS - flammen j Hat Jesus ausgelöscht, r. Auf denn, meinherz! und bringe Dem Heiland dank davor Vertreib die furcht, und schwing« , Im glauben dich empor. Wirf des -cwiffknS Nagen , Dein sorgen und dein zagen In Christi leeres grab. g. Ist IesuS auferstanden. Mit Herrlichkeit geschmückt, To bist du ja den banden DcS todeS mit entrückt. Kein fluch ist übrig blieben, > Die quittnng ist geschrieben, > Daß alles sey bezahlt. 4. Ach: will du noch nicht glauben Du ungewisser geist l j Welch teufe! kan dir rauben WaS IesuS dir verheiSt? Der liecht, kraft, sried und leben Geneiget ist zu geben, Al« seines siegeS frucht. ?. Wolan denn, fürst dcS lcbcns l Ich dring dir, was ich hab. Ich müttc mich vergebens Bey meinen wunden ab. ' Ich kann sie nickt verbinden , ^ Soll ick qenesung finden , Du muss sie rühren an. 4. Gib meinem glauben klarheit, > Zu sehn , Herr Jesu Christ : Daß du weg, leben, Wahrheit, Daß du mir alle« bist. Die finstre wölken theile Der zweifclung, und heilt Des glauben« dürre Hand. 7. Laß mich nickt länger wanke» ^ Gleich einem röhr im wind. > Bclänft'ge die qcdanken, Die voller nnruh sind. Du bist der stuhl der gnaden, Wer mühsam und beladen, Den ruffst du ja zu dir. r. Ich Vster » Gesänge» 1-7 8. Ich will nicht mehr vergeblich Bey mir mich halten auf? Ich finde nicht- erheblich Zu hemmen meine» lauff Zu deinen offnen armen, Die ganz dein frey erbarmen Mir anqel - weit aufsperrt. Ichdarsdcm abarund pochen, Auf deine macht und treu; Die rieqel sind zerbrochen , Die fcssel sind entzwey. DcS wcrkS - bunLS donner- keile, DcS satans feuer - pfeile Zermalmt mein glauben- - schild. rv Mcm iammer macht dich herrlich , Mein manqel macht dick reich, Kein stank ist dir beschwerlich, Dein vater« herz wird weich. Wann du, o Herzens-gründer! DaS herz verfluchter sünder Im angst «Pfuhl zappeln siehst, ii. Hast du dentod verschlungen Verschling ihn auch in mir, Wo du bist durchgcdrungen, Da tast mich folgen dir. Erfülle mein verlangen, Und laß den köpf der schlangen In mir zerrielten seyn. tr. Den götzen cigenllebe, Das ist, daS seelcn - gift, Zerstöbt in mir, und gibe, Daß alles fleischeS - trift Die dick a„S creutz geheftet, Ganz möge sein entkräftet Durch deine- crcutzc« kraft, rz. Lebst du, laß mich auch leben Als glied an deinem leib, Daß ich , gleich einer reden, An dir, dem weinstoek bleib- Gib Geistes safr z»r Nahrung, Gib stärke zur bewahrunq Der Pflanzung deiner Hand. > 4 . Leb in mir als prvphete , Und lrit mich in dein lischt r Als Priester mich verfrekte. Dein tbun und lassen richt, Um deinen ganze- willen, Als könig zu erfüllen, «b, Christ«! leb in mir. In der Melodie des rar. Psalms. HNillkomm, du Held im streite: Aus deiner grabe- kluft» Wir triumphieren beute, Um deine leere gruft. Hierligen die Philister, Die Simson hat erlegt, Und deines ReickS verwüst« Sind gänzlich ausgefegt, r. Hier schwimmt in seinem blut« >>er riefe Goliath , Dnd uns ist wobt zu muthe, Weil er verspielet hat. Hier ist der alten schlänge Der harte köpf zcrknrsckt, Und uns ist nicht mehr bange, Bey dir, du siege- «fürst ! z. Verfeind wird schau getragen, Und beißt nunmehr ein spott; Wir aber können sagen : Mit uns ist unser Gott. In der gerechten Hütten Schallt schon daS siege-«lieh. Du trittst selbst in die mitten, lind dringst den oster - sricd. 4. Ach ! theile doch die beute Bey deinen gliedern aus; Wir alle kommen heute Deswegen in dein Haus. Schwing deine siegeS - sahne Auch über unser kerz, Und zeig uns einst die bahne Vom grabe Himmelwerts, r. Laß unser aller fünden Ins grab verscharret seyn; Und einen schätz hier finden, Der ewig kan erfreun. Wir sind mit dir gestorben, So leben wir mit dir. WaS uns dem tod erworben , DaS stell un täglich für. b. Wir wollen hier ganz ftölich Mir dir zu grabe gehn , Wenn wir nur dorten selig Mit dir auck a-.scrstcbn. Der tod kan unSnicbr schaden, Sein pseil ist nunmehr stumpf, Wir stehn bey Gott in gnaden Und ruffe« schon, triumph! d Auffarths- SA8 Auffahrts - Gesänge. 2luffalnts- v-s' 9t ufdiefen tag bcdeureu wir, Daß Cbrist gen bimmet g'fahrcu , Und danken Gott aus höchster b'aier Mit bitt, c> wöll bewahren Uns arme sunvcr bie auf erd/ Die wir von wegen mancher g'fährd Ohn Hoffnung hab'n kein tröste. Halle - luja! Hallcluja! uf dicicn lag bedenken wir, Daß Christ gen Himmel g fahren Und danken Gott aus höchster b'aier Mit bitt, er woll bewahren lins arme lundrr bie auf erd. -IIWWZM kMMW Dre wir von wegen luancher'gtährS Ohn Hoffnung hav'n ke,n tröste Halleluja: 2 . Drum sey Gott lob, der weg ist qmachl, Uns steht der bimniel offen , Christus schleußt auf.mit grossem Pracht, Vorhin wars wie verschlossen: Wer« glaubt, des herz ist freuden voll , Dasey er sich stets rüsten soll , Dem Herren nachzufolgen, Halleluja! Halleluja. ;. Wer nichtfolgt und sein willen thut, Dem ist nicht ernst zum Herren : Denn er wird auch vor fleisch und blut Sein Himmelreich versperren : Am glauben ligtt , soll der seyn recht, So wird auch awiß das leben schlecht In der vorhergehenden Melodie., <7>ch glaub in Gott den Vater mein, Auch kein einigen söhne , Und hoff, daß ich dadurch soll seyn Erlöst von sünd ohn woune: Ich glaub, wie Christus z'hlmmel gfahrn, Daß er mich werd herab bewahsn, Bis er mich zu sich nehme. Halleluja l Halleluja. Ich glaub, daß er ,u» rechte» band DcS Vaters sitzt mit g'walte: Er ist, der bricht des teufels band, Daß er die seinen b'balte: O Herre Gort! o Jesu Christ! Beut uns die Hand zu aller frist, Zeuch uns zu dir in Himmel, l Halkeiufa! Halleluja. z Ich glaub auch, daß« mit dek zeit, Gleichwie er ausqestieqtli, Werd wieder komcn ist nicht weit, Wiewohl die stund verschwiege»! Die zeichen aber wissen wir, Vielleicht sind sie verloffen schier, Lb' Auffahrts - Gesänge. -SS Gesänge. 21 uf diesen tag bedenken wir, Daß Christ gen Himmel g'f'hren , Und danken Gott aus höchster b'aier Mir bitt, er wölk bewahren UnS arme sunßer Hierauf erb, Die wir vonwegcn mancher g'fäbrd, Ob» Hoffnung had'n kein tröste. Hal-le-Illja! Halleluja! w b'aier Mit bitt er wö ll bewa hren Nil» arme sündrr bie nur e-d, Die wir vonwegcn mancher qffährd, Obn Hoffnung had'n kein tröste. Hal-le.luja! Halleluja! Zu Gott im Himmel «richtet, l; Dann wird der tag erst freuden- Halleluja! Halleluja. ! reich , S-Solch Himmelfahrt fangt in unsMann uns Gott zu ihm nehmen, an, Und seinem Cohn wird machen Bis wir den Vater finden : > gleich , lind fliehen sters der weite babn, Als wir denn jctz bekennen. »thun uns zu Gottes finden : Denn wird sich finden freud und Die sehn hinauf, der vater rab, muth An treu und lieb gehl ihn nichts ab Zu ew'qer zeit beym höchsten gut, Bie daß sie z'sanimen kommen. >Gott woll , daß wirst erleben ! Halleluja: Halleluja ! > Halleluja! Halleluja! TH' daß wirS recht bedenken. Halleluja ! Halleluja I HDie weit hat alles für ein schimpf Aie viel sie rübm mit Worten .- Allein sucht sieihrn sündemqlimpf Botl geb wo d Hölle - pfortcn : Bie denkt nickt an den grossen tag Ab er sie treff mit weh und klag, Da reu und büß verlobren. Halleluja! Halleluja. 5> Heut halt manS fest der Himmelfahrt , Durch Christum unsern Herren , ^toch halten viel die Widerpart, Die zeit mit schand verzehren, ?aS hockzeit-kleid han sie nickt an Au^arths. Gesänge. In der Melodie des ,- 8 - PiatniS. ott fahret auf ae» Himmel ^ Mir frohem iubcl schall, Mit prächtigem qetümmcl, Und mit posaunen . hall ! Lobsinqt, lodsingt mit freuden , Lobsinat, lobsinqct Gott, Dem könige der Heiden , Dem Herren Zebaorb. , D-r Hc r wird ausgenommen, Der qanze Himmel locht. Um ihn gehn alle frommen, Die er hat frey gen,acht. Die lautre Cherubinen , Die holen Jesum ei», Den hellen Scraphinen Muß «r willkommen seyn, z. Mir wissen nun die stiege, Die unser Haupt erhöht: Wir wissen zur qe»üae, Wie man zun, Himmel geht. Der Heiland zeigt die straffen , Und gehet selbst voran, Will uu- nicht nach sich lassen, Er macht uns sichre bahn 4. Wir sollen himmlisch werden, Der Herre macht unS platz ; Wir gehen von der erden Dorthin, wo unser schätz, Wo IesuS hingegangen. Macht euch, ihr herzen ! auf, Dabin sey das verlangen, Dabin sey euer lauff. ;. Laßt uns zum Himmel springen Mit herzlicher begier r Laßt uns zugleich auch singen r Dich, Jesu! suchen wir, Dick, weg',dich wahres Leben'. Dich, 0 du Gottes Sohn'. Dem alle macht gegeben, Dich, unsers Hauptes krön ! 6 . Wann soll cS doch geschehen? Wann kommt die frohe zeit ? Daß wir Gott werden sehen In seiner Herrlichkeit? Daß wir den Heiland qrüssen? Du lag ' wann wirst du sey»? Daß wir den Heiland küssen ? Komm, stelle dich' doch ei»! In der Melodie - Aufdiese» rag bedenken wir. Hluk Christi Himmelfahrt allein Ich meine nachfahrt gründe. Und allen Zweifel, angst und »ein, Hiemit stets überwinde. Denn weil das Haupt im himcl ist,! Wird seine qlicdcr Jesus Christ Zur reckte» zeit nachholen. Hallclnja Halleluja. 1. Weil er qczogcn Himmel a» , Und qrosse qaab empfangen , Mein herz anck nun im himcl kau, Sonst nirgends, ruh erlanac». Den» wo mein schätz gckomcn hi^ Da ist auch stets mein herz um sinn, Nach ihm mich sehr verlanget. pflügst, Heiliger Geist, Herre Gott Besuch all irrende mit dct.ner gnad, Besuch all »rrende mit dei» ner gnad / Hnliacr Geist, Herre Gott Auffahrts - Gesänge. Halleluia Halleluja. Wo du , mein erlöser, bist. 3- Ach Herr! laß diese gnade mich Wollust, Ehrsucht »»d Gewinn , Don deiner Auffahrt frühern Koll inich dies zur erde ziebn, Daß mit dem wahren glauben ich Da ich jenseit üdcrm Grabe Mag meine nachsarth führen. lTinc größre Hoffnung habe? Und dann einmal, wand dir gefält 4 . Diese müsse mir nichts rauben Mit freuden scheiden auS der welt.,Du erwarbst sie theuer mir ; Herrhöre dis mein stehen. jIezund scb ich sie im glauben, Halleluia l Halleluia. iDorren find ich sie bey dir. -_Dort belohnst du das vertraun t^crr du fahrst mit glänz unhIn unendlich grosse frcudcu. »V frcuden ;. Dort bereit auch mir die Auf zu deiner Herrlichkeit > stälte. Doch mich drücken noch die leiden In des vaterS Hanse zu Dieses lcdenS, dieser zeit! Sieb mir, Jesu! muth und kraft, Daß ich meine pilgrimschaft So in dir zurücke lege, Daß ich ster- dein bleiben möge ». Laß mir deinen qeist zurücke, Aber zeuch mein herz nach dir - Dann ich nach dem Himmel blicke , L so öffn' ihn gnädig mir! Neige meinem flehn dein ohr, Drag eS deinem vaker vor, Daß er mir die schuld »ergebe, Daß ich mich bekehr und lebe! 3- Lehre mich die wclkvcrachten Und was i» ihr eitles ist Und nach dem, was dort lst trachten, Rufst du frühe oder' späte Mich zu meines qrabcs ruh7 Leucht auch mir in dieser nacht Durch die stärke deiner macht, Die deS todcS macht bezwun gen. ' Und für uns den sieg »innigen. e>. Konrmst du endlich glorreich wieder An dem ende dieser zeit, O ! so samlc meine qlieder, Die Verwesung jetk zerstreut; Hcil'ge und verklär sie ganz, Daß der leib, im Himmels glänz, Dann nicht mehr von staub und erde, Aehnlich deinem leibe werde. Gesänge. ^ Heiliger Seift, Herre Gott! Besuch all irrende mit dei- ner gnad , Heiliger Geist, He»re Gott! Besuch all irrcnLe mit bei - ner gnad, «icht pfingff - Gesänge. R«cht ihr herz an mtt des. ncm gesetz, Und zeuch sie mit deiner lehr aus ocs tcusclS netz: Treib sie dem Hir«len Christo zu , Bey welchem sie finden tröst, weid und ruh, ^MMMWWMWZUW Gehorchen ihm in al- len dinge» . Allheit niik reinem herzen froiich möchten fingen. Hal.lc inja! Hal-ic lnia Richt ihr herz an mir dei. ncm gesetz , WWW Und zeuch sie mit deiner lehr auö des teuselS netz: Treib sie dem Hir - ten Christo zu , Bey welchem sie finden tröst, weid und ruh »-S- Gehorche» ihm in al - len dingen, Allzeit mit reinem herzen frölich mochten singen. Hal-le-liua ! Hai. lc - luia ! i O herzens-tröster! Gottes gut, Trost aller erschrockncn gcist und gemuth, Laß ihn leuchten dein lebendiges Wort, (neuen gehurt/ Und hilf ihn durch dasselbe-uk omm, Gott Schöpfer, heiliger Geist ! 7nr omm, Gott Schöpfer, heiliger Geist! Der pfingst ^ Gesänge. Nicht ihr herz an mit der-nein gcsctz , Und zeuch sie mit deiner lehr aus des tcuscis netz : WWMMMMUiMMWUUV Treib sie dein Hlr - ten Christo zu, Bey welchem sie fi d u tröst, weid und ruh, ^WWßMMZ^WM Gehorche» lym in al'le» dinge» Allzei« mit reinem herzen siöüch inöchtc» siiigen Halle - luja! o)al>lc lnja! Rlchr ihr herz au mit b« . »em g.setz, Und zeuch sie m,t deiner lehr aus der teufels netz r Treib sie dem Hli. lcn Christs zu Bey welchem sie »nveii tröst, weid und ruh, Gehorchen ihm in al-len dingen Ällzcit nur reinem herzen frölich möchten singen. o- ^_Hai. ic - luia ! Hal-le- luja! ^>lf, daß sie gereiniget, Und stets als Gottes kinder Aott übergeben und qehciliget, «emeluschafi den heiligen dingen, Würdig möchten singen. Hall-luja: Hallcluja! omm, Gott Schöpfer, heiliger Geist ! ^ omm, Göt^SchKpse», heiliger Seist Der ;--4 pfingst « Gelange. _ ' >lä,:v«aen he zallermeist Beilich nur deiner anaden «last, i, '' . e>e bu erschaffen dost ir.urraeii he>-z all, .mcilt Besuch Mlt deiner anaden qlast/ Erfüll, die du erschaffen hast. r. Du bist der trister sllenthalb, Lein qör lich lreb und geistlichsalb Des allerhöchsten qabe ibeu'r, Der lebend brun dashimlischfeur. Mitficbei, aabengibstverstand, Du finge! Gottes rechter band! DeS qittlichen Worts l.hrcr bist, Das von, vatcr verbeiffen ist. q. Entzünd ein liecht in unserm sinn, Mach, daß die lieb im herzen brun Dämm unsern leib, der schwach ist sonst ( qunst. Stärk mit deiner gnad, kraft und ;. Des feinde« lrst bald von uns treib , In der Melodie des ;K. Psalms. Daß dich die Völker ehren. /Ds saß ein frommes Häuflein V, dort Und wollte nach des Herren Wort, Einmulbig Pfiiiastcn halten Ach! laß auch so im Cbristenstand, Herr Jesu > deiner liebe band, Bey fommen qliedern walten. Schnell ficlaufCbristi hausaesind Don oben her ein starker wind , Mit brausendem qetümmel. O Voltes wind I ach ! laste dich Bey uns auch sxübreu mächtiglich Stoß auf uns von dem Himmel. Er kullere die wobüuug aanz, Zertheilter zunaen rcuer. glänz, Li s sich an» jcdem sp,'ihren. Ach ! nimm auch unsre tirchen ein Laß qcist und feur bey lcbrer» seyn Und deine sprach nnS "''been. Sie wurden all des qelstcs voll , Der qabe jedem , wie er soll Mit ande>„ zungen schallen. ^üll auch bey uns,du Gow S kerz! Der lehrern und zuböecrn herz, Und red in krast zu alle». Die weit zwar treibt nur ihren spott, Erkennet Jesum nicht für Gott, Spricht, es sind trunkne «rillen. Du ober laß,, o heilaer qeist ! twr Jesum uns ans herze preist, Dein frcudc» . wein uns füllen. 4 Dein licht trech in des Herzens Das finstre wesen gänzlich aus, Daß alle finstcrnuffe» Don blindhcit, zrrthum, falschem mahn, Und waS »nS sonst verleiten kan , Aus ewig weiche» müssen. Dein seu'r verzehr in unsrer brüst Den faulen moder schnöder lust: Erwecke reine triebe e Auf daß wir schmecken wahre freu» Anstatt der schnöden eitelkeit, In Jesu süsser liebe. schiebt, In seiner sprach« hören. Ach ! hebe Babels irrsql auf, Laß, Jesu In der Melodie: Aomm, Gott Schöpfer heiliger geist! Geist! der du von Gott aus' ... . stehst, Z.Dcr Parther,Mcder,Elamith, In einem wesen Mit ihm stehst: Kan, was zum heil der weit ge-.Kraft aus der höh! komm und vertritt , Mit stillen scufzern unsre bitt. r.Erquick in uns herz und gemüth deinem wori den läuf,>Zu schmecken deine lieb-und gül. Du vfingff. Grfairge. zo; Der gläubigen her, allermeist Besuch mrl deiner gnaden glast, Tttüil, die du erschossen hast. Der gläubigen herz allermeist Besuchn»! deiner gnade glast. MUVlMZUWMAW Erfüll, die du erschaffen hast. Gib, Herr! daß dein fricd bey uns kleid , Daniir mi« durch dein half geling Zu überwinden schädlich ding. 6. Der frcudcn unk belohnung alb, Ebeil Mit uns deiner gnaden trieb Dcö unfridk band lös auf zur stund Mach ernigkeil in Korkes bunb Lehr uns den vater kennen nun Dazu Jesum Lstnst seinen Sohn. Daß wrr,ein qcistsein, glaube dich Des,oh», und vaters ewiglich. 8. Lob ehr und »reis dem Vater sey jDem söhn u heil qen geist dabey: jO Christe! uns die gaben send lDcinS hcilae geists stets ohne end. Du bal«amS>kraft, du freudcn öl liZeiq uns im vorschmakhierin zeit Dring stark hinein durch leib unds r^oct im gcnuß in ewiqkcit. seel. , . (born! i). In suma,schaff, du guter geist! z. Du unerschöpfker Weisheit« Des DavidS heil- und segeuS-born Laß unS dein licht im licht ersehn, DesHerren wortrechtzuvcrstcbn. g.WeisIcsum allerschrifre» kern, Lehr uns ihn nennen einen Herrn. Schließ auf, »vaS noch verborgen liqt, Du meister, der allein vergnügt! ?. Ach str af in un S mit dein er zucht Der bösen Wurzel böse frucht. Der lösten seuch, deSstcischeSsinn Nimm durch daS feu'r der läu- trung bin. (brich, 6. Zerknirsche, tide, schlag und Was in uns streitet wider dich. Gleichwie du selber heilig steift, Daß wir angriff, leih, seelc rein Und durch u. durch geheiligt seyn. In der Melodie des gr. Psalms, /vrolt! gib einen milden regen, ^ Denn mein herz ist dürr wie fand. Vater: gib vom Himmel fegen Tränke du dein durstig- land. Laß des bcilaeii geistes oab Ueber mich von oben rab, Wie die starke ströme stressen, Und mein ganzes herzdurchfliessen. r. Kan ein varer stier im leben, Der doch bös ist von »atur, Dein a»aden«zug behalt den sieg, Seinen lieben kindcrn geben Daß fund , welk, tcufclumen lig. Nichts als gute gaben nur : 7. Drück uns dein siegel auf daSiSoltest du den» , der du helft . herz, und zeuch es krästighimmelwertS,' Daß wir beharren bis anS end , Ilnd niemand unS die krön end wend. (nacht, 8- Leucht unS in der Versuchung«. Daß finsterniß und rbrc macht, Bey deines trosteS süssem schein, Demgeist nichtmigetidtlich seyn. s Dein gütig Wort und jene weit, Was flefür steude in sich hält, Guter vater! deinen qeift Mir nicht geben, und mich laben Mit den guten Himmels. gaben? ;. Jesu! der du hingegangen Zu dem vater, sende mir Deinen geist, den mit verlangen Ich erwarte, Herr! von dir. Laß den trister ewiglich Bey mir seyn und lehren mich In der wahrbeit vest zu stehen , Und auf dich im glauben sehen. 4« Heil'-« Zok pfingst - Gesänge. Und mein herz bleibt dir entrisse» Und dem dienst der weit geweiht' Wenn er niebt durch seine kraft Die gesjnnung i» mir scbaft, Daß ich dir mich ganz ergebe, Und zu deiner ehre lebe. gHeilger geist! du kraftder fromen Kehre bey mir a'men ei», Und sey tausend mal willkommen, ?ast mich deinen temvel seyn. Säubrc du nur selbst das Haus Meines Herzens, wrrf hinaus Alles, was mich hier kan scheiden^. Auch dich kan ich nicht erkenne» Bonden süssen bimmelü-frcudcn.iIesu! noch mit ächter treu ; Schmücke mich mit deinen aabc.Mcinei, Gott u. Herrn dich »esse» Mache mich neu , rein und schön,,Stehet mir dein geist nicht bey. Laß mich wahre liebe haben, >Drum so laß ihn k> äftiglich Und in deiner anade stehn. !In mir wirken, daß ich dich Gieb mir «ine» starken muth, GlaubenS'voll als mittler ehre , Heilige mein fleisch und blut. Ulnd auf deine stimme bore. Lehre mich vor Gott hintrerten, 4. Lw'ge quelle heilge^ guter, Und im geist und Wahrheit beten. Hochaelobter Gottes geist 6 . So will ich mich dir ergeben , Der du menschliche gemüther Dir zur ehre soll »nein sinn Dem. was himlisch ist,nachstreben Bis ich werde kommen hin Damit vatcr und dem söhn, Dich im höchsten himnielS-tbro», Ich erheben kan und preisen Mit den süssen cngclS - weisen. In der Melodie der 4-, Psalms. (?>.er du uns a!S vatcr liebest, /s^LrrucrGott! und deinen geist Denen die dich bitten, giebest Ja, uns um ibn bitten beißst: Besserst und mit trHt erfreust! Nachsir,Herr! verlangt auch mich IM ergebe mich an dich. Mache mich zu Gottes Preise, Heilig und zum Himmel weise. 4. Fülle mich mit hcil'gen triebe» ^aßich Gott, mein höchstes gut Ueber alles möge iirben , Daß ich mit getrostem muth Seiner vater Huld mich freu , ll»S mit wahrer kindcs - treu Stets vor seinen äugen wandle. Und rechtschaffen denk 11. handle. DemulhS ^ voll fleh ich vor dir, e>.Geist des fciedenS unddcr liebe! Vater ! send ihn auch zu mir, Daß er meinen geist erneue, Und ib» dir zum temvel weihe. Daß er n>S »ehüte an unserm ende 8 >ldc mich nach deinem sinn , Daß ich lieb und sanfkmulh übt Und mirs rechne zum gewinn, Ohn ibn fehlet meinem wissen Wann ich je ein fricdenS - band Leben, kraft und sruchtbarkcrr !K»üpfcn kan ;wann meine Hand »n bi ren wir den heiligen Geist Um den rechten glauben allermeist dt »n bitten wir den heiligen Geist , Um d.» rechrcn glauben allermeist, Daß er uns behüte an unserm ende, Wenn psrirczff - Gesänge. 107 Zur crleichtcung der beschwerdcu,Sich mein herz zuGott mag lenken Kau dem nächsten nützlich werden 7. Lehre mich, mich selber kennen, Die verborgnen febler sehn , Sie voll dcmulh Gort bekennen, Und ihn um Vergebung flehn. Mache täglich ernst und treu , Sie zu besser» , in mir neu Zu dem heiligunqS - geschäfte Gib mir immer neue kräfte , 8. Wann der anblick meiner funden , Mein gewissen niederschlägt; Wann sich in mir zwcifel finden Die mein herz mit zitiern hegt: Wann mein aug in nöthen weint Und Gott nicht zu kören scheint O dann laß eS meiner scelen, Nicht an tröst und stärkuna fehlen! 9. WaS sich gutes in mir findet, Ist dein gnaden . werk in mir; Selbst den rrieb hast du entzündet Daß mich Herr! verlangt nach dir O so scze durch dein wort Deine gnaden«Wirkung fort, Bis sie durch ein selig ende Herrlich sich an mir vollende. 2» der Melodie des 77> Psalms. s^eil'qer Geist I du himmels- «V lehre»! Starker tröster und bekehren! Klops an meinem herzen an, Wann ich geh auf falscher bahn. 2. Treibe, leite und regiere, Mich zum guten stetig führe, Gib selbst luft nnd k,gfr dazu, Daß ich Gottes willen thu. Gib mir stetiges verlangen Jesu vcster anzuhangen , Immer mehr voll fünden rein, Heilig , nnbeflöckt zu seyn. g. Hilf, daß ich mich bald betrübe, Wann was voses ich verübe : Und daß bey inir wahre reu Ueber mein versehen sey. Laß mich allezeit crweqcn, Daß Gott sey bey mir zugegen , Der auf alle wort und that Stets genaue achtung hat. 4. Laß mich, weil ich lcbauferden, Wachtsam stets erfunden werden: Und nach göttlichem qeheiß, Thun mein amt mit allem steif». So werd ich durch dieses führen. Auch in meincni herzen spühren. Daß, du wcriher Gottes gcist In mir wohnst und kräftig seyst. 5. Komm mit vater und dem söhne! Komm, erfülle, komm, bewohne' Gcist verliebe, lieber gast! Was du so geheiligt Hass So will ich von ganzer seelcn Ach l laß meines Herzens -schrcin Deinen Gottes - rühm erzählen, Deine cw'qe Wohnung seyn j Preisen dich , Dreyeinigkeit ! Gib,daß stets durch hcil'qes denken Hier und dort in ewigkeit - .... .... ^ un bitten wir den heilige» Geist Um den rechten glauben allermeist, Daß er uns behüte an unserm ende, rll un bitten wir den heiligen Geist Um den rechten glauben allermeist , ^ZWMMMWWWWZN. Daß er uns behüte an unserm ende, Wen» zc>8 Herbst ' Gesänge. Wann wir hcimsabr'n anL kNtNcni el^bc Hc»r : crvarni bim uiuer Wann wir hcimsabr'n aus diesem clenl>e. Herr: erbarm dich unser ! r Du werthes licht! gib uns deinen schein, Lehr uns Jesum Christ erkenn'» allein, Daß wir an ihm bleiben, dem treuen Heiland, Der uns bracht hat zum rechten Vaterland. Herr ! erbarm dick unser! 3. Du süsse lieb! schenk uns deine gunst, Laß uns empfindender liebe brunst Herbst > In der Melodie des 8y. Psalms. Hluf! theure seelen : auf! der Herr steht vor der thür» Und klopfet bey euch an. Ach schlaft nicht für und für. Hörtseineboloe stimm, und euer herz ausschließet. Tr will zu euch eingchn, daß ihr mit ibm geniesset. Sein süffeö Abendmahl. O schmecket doci> und sehet Des Herren gütigkeit, die euch bereitet stebct. Herr Jesu! spreng du selbst die tbür undnegel auf. DeS harten eizenfinns» unsern lebcns - lauf Drum würke selbst in uns nach dir ein solch verlange», Das dick allein und ganz im glauben will umfangen. 4. Der leib, den du für uns, samt deinem theuren blut, Am c- eutz geopfert hast, in Heister liebes - glut , Sey unsers herzen-tröst, dcr seel und qcist erfreuet. Dein s-hn-blut, welkes nicht um räch, wie abels. schreyet, Aufheule:Gcyt getrost, die sünd ist euch vergeben, Ihr sollt in euerm blut nickt sterben , sondern lebe». Laß';. Laß , Jesu! uns dein fleisch ein süsscs manna senn, In büß und alaubenS - kraft, nurlDkin theu r-vergoßne« blut sey nach dir seyn gerichtet. Dir, dir, du Herzens freund! sey unser herz verpflichtet. O > kehre denn hier ein, laß deines Hauses gaben, Die Hungers - noth und durst der matten seelen laben. unser freuden - wein Daß der zerschlaqne qeist gleich werd den scraphincn, Den cngcln, welche dir mit lust und freuden dienen. Mach uns unmündige zu wohl- beredten weisen z. Ack ja! wer hungrig ist , dem Die deinen opfer- tod mit mund steht dein tisch bereit, § und herzen preisen. Wer zu dir , wie ein Hirsch , nach «. Komm, wobn und herrsche dU frischem Wasser schreyt, j in uns als unser Herr, Dem wilt Hu seinen durst mit Und deines geisteS werk der het- lebens- Wasser stillen, And seinen glaubenS - mund mit -mimrll-gütern füllen. ligung vermehr. Laß uns diS brodt und wein zur leben« - kraft gedeyen, Herbst. Gesänge. Wenn wir bennfakr'n aus diesem elende. erbarm dich unser! Wenn wir deimlqdr'n aus diesen! elende. SMWWHWZM Herr: erbarm dick unser! DaS wir uns von herzen einander lieben, Und im frieden auf einem sinn bleiben. Herr! erbarm dich unser! 4. Du höchster tröstcr in aller nothlHerr Hilf, dak wir nicht förchten schand »ochtvd, (verjagen. Das! in uns die sinnen nicht gar Wann der fein» wird da< leben verklagen. erbarm dich unser! Dak wir im creutzes währte ftreiter seyen Die wider fleisch „nd blur gerccu! und tapfer knegcn Unddiese seclen-feind Lurch deinen tcd besiegen 7. Last un«, erwürgtes lamm! erquickt durch deine speis, Gesänge. icich be- Der sich an die sonne schwinget. Welche JesuS sechsten ist. Deine« Gottes gnaden.jug Lenket deinen glauben-« fiug, !«uS der eitclkeir getümmcl 'In den freudcn. vollen Himmel. Z. WaS dein glaubejezt empfang« DaS ist Jesu leib und blut. Mit starken schritten aeh'n ausiWas Loch kanst du mehr verlange, unsrer Himmels- reis' kehruns, den rehen gleich, zu di^ mir schnellen küssen Hinflichcn, bis wir dort daS hoch-, zech - mahl qenicssen ! In deines vaterS hau-, glllvo bey frobem singen Der ganze Himmel wird von Hakleluja klingen. In der Melodie des gr. Psalm-. 6 obe Gott, o meine seele! ^ Der dir heil und lrok verleibt, Der mit seinem frenden - öle Dich zum gnaden »kinde weiht, Der dich herrlich auSaczicrt, Der dich zu dem Himmel führt, Und der dir zum neuen leben Seinen qeist inS berz gegeben 2. N in bat dich dein Gott verinn Dak du wie ein adler bist , (ger SllS diS allerhöchste gut? Alle-, was am creutzes. stamm DaS erwürgte Gottes - lamm Den erwehltcn je verliehen, DaS ist dir auch angediehen. 4. Nun bin ich in Gott genesen , Der mich gnädig angeblickt. WaS »och tod in mir gewesen, Wird belebet und erquickt. D oer grossen gütigkcit: Die mir alle schul» verzeiht» Die den Himmel mir ertheilet, Und all mein gebrechen heilet l 5. Jesu! last in dir mich leben! Laß in dir mich fruchtbar seyn! Wie des edlen weinstockS reden Senke mich in dich hinein l Bleib und lebe stets in mir» Und erhalte mich in dir, Daß ich selig einst erbleiche, !und dir kröne dort erreiche l ENDE. Register. A. Psalm. Seite. ,19. Ach wie so selig ist der mensch vor Gott - rvo 1,;. All die auf Gott dm ->iü 8v Anhör du Hirt Israel 142 71. Auf dich ich alt mein 127 . Auf.Christi himclfahrt Ze.o zi. Auf blch sez ich, Herr! Alls diese» tag bedenken 298 i r. Auf Gott mcrn tröst und 24 Auf meinen lieben Gott 270 Auf! scelcn auf! den 28g Auf! theure scelcn : auf, 30z <>5. AufZlvn dir qeschicht 118 z6. AuS des gottlosen thun 70 AuS tiefer noch, schrey 238 v. 16. Bewahrmich Herr mein tröst und höchster Hort, 32 »r. Bewahr mich Herr! thu mir jur retlung komm, -6 L. Christus der uns selig -9« D. » r'4. Da Israel zog 194 iz . Da wir zu Dabilon am 230 i-6. Da Zion durch sein 216 ,07. Danket und lobt den i xa i>8. Danksaget nun und lobt -98 24. Dem Herren der crdkreis 48 ,,7. Den Herre» lobt ihr 198 Der du uns a!s vater 506 Psalm. Seite. Der könig kommt 277 21. Der könig wird sich 41 Der thorecht spricht : 2,2 14. Der unweis mann in 53 ;z. Der unwciS mann in 102 79. Die beyde», Herr! sind ,40 19. Die Himmel allzumal 4c, 90. Du bist der auf'dcn wir 158 Dn hast Herr mit den i;o Durch Adams fall ist 24, Du Vater deiner Mc». schenkuidcrn, 272 72. DuwvUstdeine^ericht, 128 E. Ei» vcste bürg ist unser 250 37. Erbarm dich, Herr l ivg Erhalt unS Herr bey ,ü8 Erheb dein herz, thu s;8 Erhör mein bitt und 104 14). Erhör, 0 Herr! mein 236 Erleuchte mich, beleb ,94 140. Errett mich, 0 mem 234 ;9. Errett mich«, beschirm 112 37. Erzörncdich nicht über 72 Es ist das Heil uns 260 92. ES ist ein bjllich dinge , 60 Es saß ein frommes 30 > ES sind doch selig alle »;« F- 3;. Ficht wider meine 6« 73. Fürwahr Goltstch mild 128 irg. Fürwahr nun Israel 214 G. 97» Der Herr ein köulg ist 106 20. Der Herr erhör dick in 43 99. DerHerr herrsche» thut 48-.> Der Herr ist groß in 9- Der Herr ist mein . 249 27. Der Herr mein liccht ist ;r no. Der Herr zu meinem '90 Der heyden heil kommt -7» 132. Gedenk 0 Hcrr'.und nim rr» !r..a. Gefreut hat sich mein 212 144. Gelobet sey Gott der 2z« Gelobet seyst du IcsuS Getrost, ihr sündcr! 29; Gib Herre Gottdem «74 93. Gott als ein König >6- t>v, Gatt l I l l Aegilker. ZIl I Psalm. Seite. Psalm. Seil«. Lo. Gott, derduUNS I>4 Gott der über die götter 96 Gott fahret auf gen 298 Gottgibcincn milden zr>5 76. Gott ist in Zuda wohl 134 Gottlob! die höchst -zo 6z. Gott mach sich auf mit rrz 67. Gott segne uns durch irr 87. Go t seine Wohnung 15? 8-. Gott stehet in seiner >46 134. Ihr knecht des Herren r -6 100. Ihr Völker aufdererden 170 6 . In deinem qrpffrii zorcn 16 In dich hab ich gchoffet r;o R. ' Komm Gott Schöpfer! ;o. Komm heil'ger Geist -74 95 . Kommt, laßt uns alle rüg H. Heiland der du für die -94 Heil'ger Geist du Himmelslehrer 30- Herr Christ der einig -78 86. Herr dein obren zu mir >;r » 39 . Herr du erforschest wer -32 Herrdufahrstmitglanz 301 94. Herr Gott: der du uns >6, b-. Herr Gott! HUfmir ir; »oZ. .Herr Gott! ick nun ,88 70. Herr Gott! komm mir i-r, Herr Gott! nach deiner 98 44. Herr Gott! wir ha» mit 84 38 . Herr'.jnrjucht in deinem 74 54. Hilf mir Herr Gott! 10- Höchster denk ich an -70 17. Hör an, Herr ' mein 34! L4. Hör an mein Ritt, 119 49. Hört zu, ihr Völker 94 Hosianna unser Hort I -8« I- « 6 . Jauchzet dem Herren 120 Jauchzet Göttin asten 29; r 1. Ick dank dir Herr von 190 IZ 8 Ich danke dir , von 230 Ich glaub in Gott den ,99 Ich bade nun den Grund -72 40. Ich bad qewart beS 7« ivi. Ich habmirvorgesezt > 7 ° iib Ich lieb den Herren >96 >20. Ich ruf und schrei, zu - Ich ruf zu dir Herr 268 39. Ich war den mir 76 89. Ich will des Herren 154 9 - Ick will sich Herr von -0 3 o. Ich will dich v eisen ;8 34. Ich will njchr lasten ab 6 b »9. Ihr gewaltigen von rb L. Laßt uns von herzen 284 Lobe Gott, 0 meine 329 ,;o. Lobet Gottimbimelrcich-gü Lob Gott du Cbristcnheit 234 136. Lobt den Herren iniqlich 2-8 139. Lobt des Herren werrhen-,6 >47. Lobt Gott den Herrn, 242 Lobt Gott ihr Christen r«4 M. 1- 1. Mein äugen ich gen berg 210 146. Meine See! mit allem -40 Meinfcls harre. 296 102. Mein gebett, 0 Herr ,72 2- . Mein Gott: mein Gott! 44 l Mein Gott mein König!2Z8 4;. Mein herz fürbringcn 86 1 3 l. Mein kcrz sich nickt 2,2 7. Mein Hoffnung auf dir r« -Z. Mein Hüter »nd mein 46 62. Mein Gccl geduldig , nt Menschenkind merk eben 2ü« 78 . Merk auf mein Volk Igü N. ns. Nickt uns, nicht uns, rge Nun bitten wir den zo<> N11» freut euch, lieben 278 47. Nun ibr Völker all ^ Nun laßt uns gebn 288 148. Nun lobt den Herren allzuqleich . . 244 uz. Nun lobt den Herren ibr sein'kneckt » 192 'ob. Nun lobt Gott, denn igr >o?. Nun lobt und dankt 180 103. Nun preis mein seel ,74 149. Nun ;ir Register. Psalm. Sei». Psalm 149. Nun singet frölich Gott 24L S8. Nun singt ein neues is« Nun werde dank und 176 Nun wolle Gott daß 286 O. O Geist! der du von Z04 ?4. O Gott! der du ein 14g 6z. O Gott! du bist mein iig 88. O Gott! mein Helfer irr 4. O Gott! mein Hort, rr zz. O Gott! nunmehr so 146 O heiliger Geist! Herre z«o O Herrdein obren zu 14 i8. O Herr! der du mir z6 O Herre Gott! dein 26s 56. O Herre Gott! erbarm ios 109. O Herr Gott! in dem 189 7;. O He-r Gott! wir lobcniZ 4 8 . O höchster Gott! 0 unser ^c>^ Seite» v. Vater der barmhcrziqk. 264 Unser Vater im Himmelreich, der du - 258 129. Von fugend auf sie 2,0 z;. 4 l. nr» 2. O m'entch beweine 28? zr. O ! selig muß ich diesen 60 L treuer Gottes knccht 277 R. 4z. Richt mich, Herr Gott! 84 , 6 . Richt mich und schaff S. 58. Saat mir die ihr euch nr> '4' izg. Schau wie so fein und 224^ 25. ,28. Selig ist der gepriesen 218.1-2- 96. Singet ein neues lieb i66§ 28 Singt mit freyer stimm 144''° 14- T. w. 104. Wach auf, mein seel! 176 127. Wenn einer schon ein -18 1;. Wem wirst du, lieber zo 74. Warum verstoßst du izr 52. Was thust du dich , 100 Wer in dem schuh des 254 SI. Wer in des allerhöchsten,so 1. Wer nicht mit den . 8 10. Wie kommtS, daß du 22 iz. Wie lang wilt du , 28 274 «r «i. rhuHerttmeingeschrey 116 77. 44. Wer nicht mit den WiekommtS, daßdu Wie lang wilt du , Wie lieblich ist doch Wie nach einer - Wie viel sind der. oHerr! 12 Willkomm du Held nn 297 Wolauf, ,hr heiligen 64 Wohl dem -er einen go Wobl diesem menschen ,92 Wo Gott der Herr nicht 256 Worauf ist doch der 8 3. Zu dir, Herr! thu ich 2Z4 Zu dir ich mein herz ;o Zu dir, 0 höchster Gott! 214 Zu dir schrey ich, »treuer 54 Zu dir von Herzensgrund 221 Zu Gott dem Herren 2Z6 Zu Göttin dcni Himmel iz4 Zu Gott wir unsre zu- flucht haben - s» Fest- Zi» Fest-Gebette, für die Gemeind der Stadt St. Gallen. Weyhnacht - Gebett. Erhebet rc. O Allgenugsamer Gott! wir Wie du uns aber, o himmlischer Vater l dieses theure ge» schenk ehemals gäbest i» seiner leibliche» geburt , also schenke es uns auch in der geistlichen ge- preiscn den rcechtbum dei-wurt, damit Jesus fort und fort ner unergründlichen Weisheit, eine gestalt in uns gewinne; Ach durch welche du ein mittet erblaß uns denn doch ihn im glau- fundcn , uns arme sünder mit beu aus das neue empfangen , in dir wiederum ju vereinigen, undjLer liebe umarmen und in gehör» in dem neu-gebornc» Heiland sgm und treu ihm dienen, bis Jesu unser Bundes - Gott und wir gelangen znr vollkommenen Vater ;u werden. Wir erschei "maaß des alters Christi, nen deswegen anjctzo vor deiner, «llersüssester Jesu ! wer solte hohen Majestät , dich mit allen wol beqreiffen mögen die länge krästen unsrer seelen zu erbeben, und breite deiner unermeßlichen für die unermeßliche liebe, die du uns in der heilreichen menschwer- düng deines GohnS erwiesen. Ewig hätten wir in unsern sün liebe gegen uns, die du in deiner Menschwerdung hast lassen hervor leuchten, du bist der ewige söhn Gottes, und wirst ein den verderben und verschmachtcn^sob» des menschen , um un« müssen, wo du uns nicht dieses aus satans kindern zu kindern Pfand deiner ewigen liebe gcschcw ket hättest ; aber nachdem du ein Horn des Heils in deiner kirchen GMes zu machen , du bist der schöpf« aller weit, und wirst zu Bethlehem gebore» , damit wir Und gemeind aufgerichtet hast, so,durch die Widcrgeburt neue crea« könncn wir rühmen und sagen: turen würden ; du nimmst deine Das ist je gewißlich wahr und ei« Herberg in einem stall, damit wir theures werthes Wort, daß Chri-Hie Häuser und sichere Wohnungen Kus ist kommen in die Welt, die des friedens beziehen möchten r sünder selig zu machen. Wir hatten deinen bund ge- brochen; und du sendest unS den e»gcl des bunbes, um dich mrt uns in einen neue» bund einzulassen ; wir waren ohne Christo und du gäbest ihn uns zu gutem dahin, daß wir sagen können r du begnügest dich mit einer harten krivve» , damit wir in dir sanfte schoos Abrahams versetzt würden) du lassest dich mit windeln umwickle« , damit wir mit den Neidern dcrgerechtigkeit umgeben, und mit der reinen seiden der Heiligkeit gezierct würden k Ein find ist uns geboren , ein du wirst in der äusseistcn armuth lobn ist uns gegeben : Wir hätten!qeboren , damit wir durch deine berdicnel ein spieael deiner raach- armuth reich würden; du kommst übenden gerechtigkeit zu werden, zu uns auf erden in der finstern Und du machest uns zu einem bcy- lpiel deiner anade und Huld in schenkung dieser deiner gäbe. nacht» damit du uns an dem bellen tag der seligen ewigkeit aufnehmen könnest in den Himmel. Wer gl« Weihnacht - Gebett Wer will dich doch genugsam hierfür preisen? Ach! daß denn unser aller herzen in crivegung dieser deiner grossen liebe von ge- genliebe brennen würden, damit wir dich über alles hoch achten, verehren und anbciten mochten, wir flehen dich deshalb«» selbst um tüchtjqkeit hierzu a» , und bitten dich, o theurer Heiland! daß wie du ehmalS den thron deiner Herrlichkeit verlassen, und auf diese armselige weit um unsert mit den weisen verehren und anbellen, bis wir, nachdem wir hier in zeit mit dir im glauben vereiniget, dorten bey dir im schauen seyn und bleiben werden allezeit. Herr Jesu ! gehe auch als die sonne der gcrcchtigkeit immer auf über deiner lieben gemeind an allen orte», bestrale und erwärme sie je mehr und mehr mit dem licht deiner erkcnntniß und liebe, laß sie gencsnng finden unter deinen fiügcln, heile ihre bräche, baue willen gekommen bist, du unsere ihre mauren, und sey ihr sonn herzen je mehr und mehr wollestmnd schild ; segne auch die an- durch deine gnadenkraft hinrcis- schläge der ober» , und die arbeit sen, daß wir in wahrer selbstvcr->der lehrern, und laß alles zum läugnung , um deinetwillen, der besten deiner kirchen mitwürken. welk samt allem ihrem wesen ab- ^n diß unser gebett!-. sagen, und unS hingegen hinauf ^ zu dir in den Himmel schwingen. O neu-acborner Jesu! gib gnad , daß wir dir unsere herzen milden weisen zum gescheut brin- gen, und schmücke sie, obwol sie in ihnen selbst arm und elend,Grosser und herrlicher Gott! sind, zu einer dir angenehmen,-^- der du Gott bist vo» ewig« wohnung, und laß in denselbigenckcit zu ewigkeit,der du bleibest als einem schätz aufgeschlossen wie du bist, und dessen jähre »im- seyn , Myrrhen der trauriqkcit mer aufhören! Wie nichtige und nach Gott und der reu zur selig-,hinfällige menschen, trcltcn an« Neujahrs-Gebett. Erhebet rc. seit, deren niemand gereuet, wryhranch des eifrigen gebettS, und qold des in der liebe thätigen glaubens. Und wie du unS (gestern und ) beut morgens bey deiner gnaden tasel bist gewesen ein wahres Bethlehem und brod- baus, da wir mit dir als dem brod des lebrns sind qespiesen, und deines theuren leibS und blutS ,,in dem würdigen gebrauch des heiligem adendmahlS, zum rrost und labial unserer seele» , genoß und theilhaftig gemacht worden, wo» für wir dir nochmals herzlich lob und danksagen, also laß unsere seelen auch seyn ein geistliches Bethlehem , darinnen wir mit Maria deiner neuen gehurt sorg- ..sättig abwarten, mit Joseph deiner in herzlicher liebepflegen, mit den Hirten dich eifrig suchen, und jetzo vor den thron deiner hohen Majestät, in dem vertrauen auf Jesum, das uns zu gutem gebor« ne und auf heute beschnitten« kind, um kraft desselbiqen zu erlangen, nicht allein, daß dir unser lob- und dankopfer mög« wohl gefallen »welches wir dir heute für den uns in vorigen jähren ertheilten unverdienten fegen demüb- tigst aufopfern, sondern, daß wir auch aus dem schätz deiner allge- nuqsamkeit eine gnade nach der andern hernehmen, die uns den ansang, fort-und auSgangdcS in deinem »amen pun angctrrttcne» jahrs gesegnet machen können. Dir seyen denn zuforderst, 0 grundgütiger Gott l zu ehren gewidmet die farrcn unserer lippen, als ein lob-opfer derer, die deinen namen bekennen, rühmen und preisen, Neujahrs - Gebett. ZI? preisen, für die uns im nächst vergangenen und vorigen jähre» er- wiesene grosse leibS - und scelcn- wobltbarcn , wordurch du den leuchler deines heiligcnEvangelii in unserm Zion hoch aufgestecket, unsern gränzen frieden bescheh. »et,schwere theurung und Hunger, Pestilenz und seuchen von uns ab gewendet,auch einem jeden unter uns insbesondre nicht nur leben blut deines liebsten Sohns , der an diesem tag angefangen hat, dasselbe für uns zu vergiesscn ; laß die kraft seines theuren IcsuS- »amen, Vergleich ist einer köstlichen salbe, uud den er in seiner bcschneidung empfangen hat, i» und an uns würksam seyn, damit wir als sein Volk selig gemacht werden von fünden, und dieses __ , neue jähr nicht mit unsern vielen und alhcm erhalten,sondern auch fünden verunreinigen,sondcr»scl- sonstcn aufallerlcy weis viel gutes bigcs, ja die ganze hmtcrstellige gethan, und also deine gute «» zeit unsers lebcns in werken der uns und den unsrtgen groß ge- büß, des glauben-, der liebe, der machet hast. iheiligung und gottleligkeit zu- Und obgleich du uns auch un-ibringe» und vollenden ; zu sol- ter deine zuchtruthen genommen,schein ende hin schaffe du doch selb« und durch allerhand gemeine und sten durch die gnade deines Gei- sonderdarc gerichte uns gewarnct!stcS in unS ein solch herz, das sich hast, so bist du doch mitten in zu dem einigen halte,daß es deinen deinem zorn deiner gnaden cinge.jnamcn fürchte; laß die kraft der denk gewesen, und hast uns darin-beschneidunq Heines Sohns an neu mehr zeichen deiner gute undffeinem fleisch in diesem neuen jähr langmulb, als deines grimmS und neue fruchte würken an unserm straf sehen lassen, darum wir bil geist, zur liebe dciner,deineS lig bekrnen und auSruffcn: Herr! wortS und deiner geholten, wir sind zu gering, ja unwürdig Erneuere auch deine gute an aller darmherztgkeit und treu, die dem allgemeinen Vaterland löbli» du uns erzeigest; Bevorab, wann cher Eidgenossenschaft,und darin» wir ansehen unsere schnöde un» neu besonders an unsrer stadt und dankbarkeit und vielfältige schwe-gcmeind; laß jenes seyn eine her- ke sünden, mit denen wir dich die herg des friedens und der einig ganze zeit unsers lebens , und >n sondcrheit das.vergangene jähr beleidiget baden, so daß, wenn du dre schalen deines zornS völlig über uns ausschütten , und unt nicht mehr mit menschen-ruthcn züchtigen, sondern in deinem grimm gänzlich aufreiben würdest,wir jedoch bekennen müßten: Herr ! du bist gerecht und alle deine gerichte sind gerecht. Aber die erste stimme unsers stehen-, die wir in diesem jähr an dieser heiligen stätte au- der liesse unserer herzen zu dir schicken, ruft aus r gnade! gnade! Verwirf uns denn nicht von deinem heiligen angesrcht, sonder» laß uns Versöhnung mit dir und darmhcrzigkeit vor dir Anden in dem theuren keil, diese einen schauplay alles bcnitbigten leiblichen und geistlichen guten ; Wirf auf das neue die äugen deiner gnädigen obbut auf deine liebe kirchen insgemein, und auf das Eydgcnössische und unser Zion insbesondere, als auf deinen augapfel. Laß anbey deiner gnade ferner anbefohlen seyn unsere liebe hohe Odcrkeit, daß sie uns durch de» bcystand des Geistes der Weisheit und des ratbs, der erkenntniß und furcht des Herrn gerecht regiere, väterlich beschirme, erbaulich vorgehe , und als pfleqere und säuq. ammen deiner kirchen deren heil und aufnahm flcissig suche und befördere r Segne das pkedigtamt und ziehe es an mit erneuerte, er kraft 3>6 Aedett über das Leiden Ehristi. kraft deines Geistes tue geheim > O denn des abgcunds diser bei' Nisse der scliakeit fteyniütdig „er liebe! was sollen wir dir doch und überzeugend zu verk-'-ndigen, für dieselbtqc, bevorab da sie dir und beydes in lehr und leben durch so sa„r worden ist, vc-gclren? deine gnade wohl vorzuleuchten. Deine qüte gebe auf daS neue aber ack! daS wir nur jufvrderst ...... recht crkeniicten den qrcucl unse« über unsere schulen auf. und gib "f fünden und ubertrettungen, mit denen wir dir solche muhe und arbeit verursachet haben, damit wir zu einem herzlichen hast und abscheu üb dcnselbiacn, und zu einer inniglichen trauriqkeit stets freudigkeit. den und unver- drossenheit, wie auch tüchtiqkeil und aedeyen zu dem pflanzen und zu dem wässern in bcnselbigen, da mit zweige voller Weisheit U. qotl seligkeit daiiahtn hervor wachsen.,^ ^ . ... ' " , den; Ach! daß wir auch dein s» Bekröne mtt neuem fegen un->schwercS leiden und schmerzliche sere kauffmannschaft leinwand-^reutzigung dcrgestalten allezeit !über dcnsclbiqen gebracht wer und andere qewerbe, handthierung und geschärlc unserer gesammtcn burgerschaft, und laß all ihr vor nehmen und thun wobl gelingen; Einmal uns allen miteinander» gib, was uns dem leibe »ach nothwendig , der seelen nach ersprießlich, nack beyden zugleich aber ewig selig seyn mag. In diß unser Gebe« rc. Gebett über das Leiden IEsu Christi. Erhebet, rc. Allertheurester Herr Jesu! wie unergründlich ist deine liebe, die du zu uns armen sün der» getragen hast , da du dich in dem ewigen rath des friedens Gort deinem himmlischen vatcr dargeacbcn hast, feine durch nn- sere fünden beleidigte hohe Maje- stit durch gehorsam, leiden und tod zu befriedigen uns mit ibm zu verfilmen , und uns hierdurch die qnüdiae Vergebung der sün den, die aerechtigkeit > und daS ewige leben zu erwerben. könnten vor äuge» halten, damit wir auch am fleisch leiden, und dasselbige mit dessen lösten und beqierden stets krcutzigen mjch- ten, und also uns die wett getreu- ziget würde, und wir der welk. Allein wir flehen eben dich , s Herr Jesu I durch deinen treu», tod um diese qnade an. Laß uns denn deinelicbe also dringen, daß wir hinfort nicht mehr uns selbst leben, sondern dir, der du für uns gestorben bist, und aus schuldiger qegcnlicbe, dir unsere lciber bege- den zu einem opfer, das da lebendig , heilig und dir wohlgefällig seye, unsre glieder machen zu was- sen ber qercchtigkeil auch mit unserm Geist dich preisen, und all desselben kräftcn zu deiner ehr und Verherrlichung anwenden. Laß uttSattbcywieallezeit,also in- londcrbeitdise Wochen (zeit) hindurch die wiedergcdächtniß deines leiden-und todes mit einander» durch deine qnade also begehen, daß wir dardurch forderst zu wahrer reu und leid, baß und abscheu der sünden die dir solche noth zugezogen haben gebracht werden; ' Du , der du bist der mund der 1 Wahrheit, sagst leider in deincmwaß wir demnach stets aufrichtige Wort, niemand bat grössere liebe!zuflucht im glauben zu dir und beiden» die, daß er sein leben lassemcm verdienst nehmen , und in für seine freunde , du aber hassdcinem blut und tod alle unsere dein leben für uns atlassen , da!erlös»ng siuhen, und finden, und Wir deine feinde wartn» idann auch un« in wahrer über- zeugung Gcbett über das Leiden Christi» Zeugung unserer herzen cntschlic. scn, dir, als die crlöSten aus der Hand unserer geistlichen feinden alle rage unsers leben» m dienen in Heiligkeit und gcrechtigkcit die dir wohlgefällig ist, damit wir also als würdige tischgenoffen bey deiner gnaden tafel erscheine» . und daselbst mit deinem leib und blut mögen gesyciset und qerräm ketwrrden znrNahrung des geist lichcn und erlangung des ewige» lebcnS. Laß anbey, o liebster Herr Jesu! immerwährenden leben in und den Gorr erworben hast. O gärigster Heiland! gib doch gnad daß wir die kraft dieser deiner auferstehung recht erkennen möge» , lege zu diesem ende vordcrst den daraus bcrflicssenden qlaubenS-tröst in unsere herzen, daß nemlich der letzte Heller des lösgclos nun bezahlet und die forderungen der göttlichen ge« rcchtigkcu völlig entrichtet seyen, dieweil du als bürg aus dem grab als einem schulden » thurn mit dein leiden uns zum tröst dienen empor gehabtem ba»pk heraus« in allem unserm creutz und leiden, gegangen bist ,-daß die thür zum und zu einer geduldigen nachfolge lebe» geöffnet seye, dieweil der in demselbiacil; wann dann unscre^Vater als der Richter, dic thüren seclc von dem leibe abschc»dcn!dkS grab-hat durch seinen Engel wird, so laß deinen tod ihr lebe»!öffncn laffe;obne dieses wäre unser seyn, damit sie diese tröstliche Worte hören möge: Heut wirst du bey mir in dem Paradies seyn. Seye gleichfalls gnädig deiner lieben kirchcn, welche hin und wieder hart angefochten und ge- dränget wird; du hast von deinem leiden gesprochemes ist vollbracht! habe auch bald ein gnädiges gc< uügen an allem demsenigen, was sie aller orten erlitten, und laß die glaub eitel, durch dieses aber mi- gen wir versichert seyn, daß wie du gestorben bist nm unserer funden willen, du auch auferweckct worden seyest um unserer rccht- fertigung willen. Gleich wie du aber bist aufer- wccket worden von den todten durch die Herrlichkeit des Vaters, also gib gnade, daß auch wir in einem neuen leben wandlcn, er- Zeilen ihrer allgemeine» erqui. fülle deswegen an unS deine vcr kung kommen , in deren dein heissung , nach deren du zugesaget »am in allen landen verherrli chet werden soll. In diß unser Gcbett rc Gebett auf Ostern. Erhebet rc. GlorwürdigsterGiegeS-Fükst und Heiland Jesu! wir prch Wn heute deine unermeßliche lie. be, nach deren du dein lebenzu ei. "ein schuldopfer für deine schaaf« gegeben, und also dadurch deinen himmlischen Vater mit uns versöhnet, die fünde versiegelt, die straf derselbigen getilqet, und mit deinem vollkommenen gehorsam bis zum tod des creutzeS eine ewige gercchtiqkcit zuwegcn gebracht, «nd hierdurch das recht zu einem hast , daß weil du lebest , wir auch leben sollen, damit unser ein jedes mit deinem diener Paulo sagen möge: Ich lebe, aber nicht mehr ich, sondern Christus Jesus lebt in mir. Ziehe uns zu solchem ende hin je mehr und mehr aus dem schlam und grab der sünden , und blase uns an mit dem geist des lebenS, damit das schläfrige wesen in un« verschwinden, hin- gegen ein volles leben in unsern seelcn aufgehen möge, wordurch wir in dem gebett brünstig, in der büß aufrichtig, in dem glauben vest, i» der lieb« feurig, und in allem deinem dienst eiferiq werden. Und wie wirdir, oHerrIesu! herz- lieh danken für deine grosse liebe, die du UNS sowohl gestern (als heut morgens ) Otter - Gebett, S'd morgens) an deiner gnaden - tafel erwiesen , da du und in dem wür- diqen Gebrauch des heil. Abendmahls mit deinem köstlichen leib und blut zur Nahrung und labsal unserer Seelen gespciset und ge- tränket hak , also wollest du auch kraft dieses uns mitgetheilten le- benS-safts , und wegen dieser ge- Hauen Vereinigung aufstehen in dem geist unsers gemüths, und uns ie mehr und mehr lebendig und eifrig machen zur dczablung unserer dir gethanen gclüdde, und zur auSübuizq alles dessen , was dir wohlgefällig ist, laß uns al'o heil hoben an der ersten auf- rrstehung auf daß der andere tod keine macht an uns erlange. Offenbare und entdecke auch noch unsern seele» recht lebendig die kraft deiner auferstehuna zur Hoffnung unsere, seligen auferste- hunq zum ewigen leben an jenem grossen tag, wann du , als unser Haupt uns deinen Gliedern an demselben wirst, wie ehmalS dei nem freund Lazaro zu-uffe», gehet hervor, damit wann wir nach dei ausbreiten und verkündigen; Erscheine anbey mit deinem Ocstcr« sicher, tröst allen denen, weiche ihr Ostcrlamm mit bittern salscn und i» erdaurung allerley crcutzeS und trübseligkcit essen müssen. In diß unser gebett rc. Auffahrts - Gebett. Erhebet rc, ^r»err Jesu Christe I du fürst de< -V lcbenS und herzog unserer seliqkeit, du hast als derjenige, der du bist groß von rath, und mächtig von that, nach deiner unerforsch- lichen Weisheit daS werk der er- lösung sehr niedrig angefangen, aber solches herrlich ausgeführet, und vollendet. Wir lobsingen deswegen deinem „amen, daß er so groß ist, denn in dem du aufgefahren bist, hast du dargethan, daß das gefängniß gefangen qeführct, fund, tod, teufet und hill überwunden, und auS allen deinen und unsern feinden ein triumph gemachet scye, dar- durch hast du gezeigt, daß dein iblut von ewig - gültigem werth nem willen hier in zert dir sollende, weil du mit demselbigcn ähnlich gemacht werden m dem g,z vollendeter bürg hast ein- leiden, wir unsere seelcn in geduld fassen, und Hoffnung haben mö gen, daß wir dir auch gleich seyn werden in der Herrlichkeit. Laß endlich auck, o auferstände, tier IEsu! eine kraft nicht allein überunS, sondern auch über deine ganze kirchen von dir ausgehen, beschirme sie wie deinen augapfcl wehre den feinden dersclbiqcn mache die listige räthe, die sie wider dich und deine gemeind abfassen, zu nichte, stehe mit gnad, schütz und lege,, denjenigen Königen, Fürsten und Oberteilen bey , die sich die Fortpflanzung deines Eyanqelil lassen angelegen seyn; Laß Lehrer und Prediger auch fürbaS mit freudigem auf- thun ihres mundeS deine siegrei- ehr aufcrstestung zu deinem lob gehen dörffen in das heilige, daS nicht mit Händen gemacht ist, um kraft dessrlbiqcn, gaben zu empfangen für die menschen, darmit hast du auch an den tag geleget, daß du nicht nur seyest ei» Herr über alle«, dem aller Unterthan seyc sondern auch daß du vornem- ljch qesctzet seyest zum König und Haupt deiner gemeind und deines volkS, daß dir williglich dienen solle in heiligem schmuck. Nun denn, o grosser Himmels« könig! komme und herrsche nicht nur über alle deine feinde, daß du sie zu einem sußschemel setzest, sondern laß auch dein scepter in und übe« uns seyn ein gerades scepter, unter welches wir uns willig und freudig biegen, in qerechtigkcit in glauben, liebe und Wahrheit. O du Auffahrts - Gebett. Zi» O du gesalbtes Haupt! laß bei Neu gcist aus deine alreder reich, lichhcrabflicssen, hast du dcü gci- stes gäbe» für uns empsanqen , ry! so mache uns auch dcrselbigc» in grosser maaß theilbafiig. Barmherziger Hohenpriester! der du mit unsern schwachheitcn mitleiden Hader, kannst und irilr, vertritt- uns in allem unserm Eigen, uno bitte zur rechten deines VaierS für uns , und laß auch deine» seist uns in ui'ftrnjlen werde , wider den stächet zu herze,, vertrettcn mit »iiaus- lecken ; wo sie aber in ruh und sprechlichcn seufzet». striede lebt, da scyc ferner eine Weil wir aber dieser und al- feurige maur um sie her. lungsten tag leib und seel mit cmandern werden eingehen in deine frcude. Erzeige aber, o Herr Jesudie kraft deiner Auffahrt nicht nur an uns, sondern auch a» deiner ganzen gcmcind an allen orte,,, wehre als das Haupt dcrsclbiaen ihren feinden wo sie mit morden und dräue» wider sie schnauben, gib ihnen zu erkennen, daß sie dich »erfolgen , und ihnen schwer fal ler anderen fruchten deiner sein gen Auffahrt uns nicht getröstet, können, wen» wir uns nicht Laß da« amt der Oberkeit und den dienst der Lehrcrn zu deren aufnahm und sortpflanzung ge- »c mehr und mehr in deiner macht, und gib gnad, daß dein vangelium bald in aller Welt auSarbreitet werde» möge. In biß unser gcbett ic. nur unsern herzen zu dir hinauf segnet seyn , >» erhebe dich selbst schwingen, und dir im glauben,.' " Hoffnung und liebe nachfahren; Eh! so reiste doch unsere s. elcn ab von der schnöde» well- lüde, »nd bringe sie hingegen zur lieb- alle« dessen, waS droben ist; Iic- be uns denn , Herr Jesu ! »ach dir, und zu dir, damit unsere herzen sey» mögen bc» dir, wo du als unser schätz bist. i Laß diese Hoffnung auch seyn unser» tröst in allem leiden un« »ach deiner Vorsehung allhier in diesem tbrönentbal bcaeanct, daß wir dir geduldig unter dem creutz nachfolaen, bis wir in dein himmlische« Zion kommen , ge- denkende , daß dieser zeit leiden nicht werth zu achten sey der Herrlichkeit , die an uns solle und werde geoffenbart werden ; Und wann endlich die stunde unsers abschcideS aus dieser welk vorhan den, so erfülle an uns deine ver brissunq, nach deren d» zugesaget hast, daß, wo du bist, die dein», gen auch seyn sollen; laß in unsern Pfingft - Gebell. Erhebet re. heiliger und ewiger Geist' du ^ allerthcuresteS geschenk des so Vaters und des Sohns,, zu dir er heben wir anjezo einmüthialich unsere herzen, und bitten dich de- wüthigst um den reichen auSgiil? deiner gnade» , wöhe uns an als ein Geist der Weisheit und des Verstands, zu deiner, wie auch des Vaters und des Sohns erkenntniß , und zum begriff des erbtheilS der heiligen im licht; als ein Geist der gnaden und des gebettS, daß du unsere herzen zu einer reichen schatzkammer aller seliamachenden anöden machest , und uns nicht nur lehrest betten, sondern selbst in uns bettest mit unauSstwcchli- gemüthS-obren alsdann laut erachtn seufzen ; als ein Geist des schalle» deine trostüvolle vorbilt: glauben«, der liebe, der Hoffnung Vater: ich will, daß wo ich bin , und forcht des Herrn, dardurch auch die bev mir seyen, die du mir wir ii» glauben inbrünstig , in gegeben hast , bis an dem lieben der liebe feurig, in der Hoffnung vest, zro pfingik- Gebett. vest, iil'dcr geduld beständig , in^ Laß auch unsere Vereinigung, der Heiligkeit und gottseligkeit die wir gestern ( und heute moe« willig und freudig werde» Ja , o himmlischer Geist' da mir dieses dein sanftes sausen destokräsliger seyn möge, so fahre uns zuvor auch an mit deinem gewaltiqen brausen , wirst uns nider in aller demuth wegen unsern fünden , mit denen wir dich so vielfältig betrübet haben , zer knirsche darüber unsre Herjen und seelen, schlage hinfort j» bodcn alle fleischliche gelüste, wurzle aus und wehe weit hinweg alle geist'ose gedanken , worte und werke, die deine rcqierung in uns hindern, „nd deine heilwerthe geaenwart, gnade und fegen von UNS entfernen können. genS) abermals zu solchem ende hin mit unserm Heiland Jesu in dem würdigen gebrauch des heiligen Abendmahls, vermittelst dcS glaubenS, den du, o du Geist des glaubenS! wirkest, erneueret haben, so kräftig durch deine gnade in uns seyn, daß wir ihm für dieses theure mahl, bey dem er unS mit seinem heiligen leib und blut an unsern scelc» so liebreich gc- speisct und getränket hat, immerfort herzlich lob und dank sagen , unsere ibm gethane gelübde willig und freudig bezahlen , und all die übrige zeit unsers lcbcnS in seinem dienst, und zu auSbreitung seiner ehre zubringen , und mit flüchtender gerechtigkeit erfüllet O du göttliches feur! das auf.seyn mögen, hisen rag in gestalt zertheilter feu-! Ja laß uns endlich als ein riaen zungen herabaesahren ist, Pfand des himmlischen und cwi- seyeauch cinseueraufunsern zun.!gen erbS durch dein zeugniß in gen, oaS grosse werk der erlölung und mit unserm geist lebendig würdig auSzusprechen, und dich, mit samt deinen anaden-wirkun gen zum lob des Vaters und dcü GobnS zu erheben zertheile sie in bitte, qebett, lobund dankkaqung; seye aber anbey auch ein feuer in unsren herzen, daß dieselbiqe dar- durch in ihrer natürlichen eiSkal ten beschaffenheit erwärmet und durch das belle licht des seliqma- chendc» glaubenS zu allen guten werken entzündet werde. Verzehre die stopeln der fünden und des alten menschen, und erwecke in unsern brünstiges verlangen, dir in einem neuen leben zu dienen. Du köstlicher balsam! der du von dem Haupt des geistlichen AaronS, unsers einzigen Hoben fühlen , daß wir kinder Gottes seyen, und schreye mit lauter Kim in uns: Abba! Vater! Tröste uns hierdurch mallen anfechtun- qcn, Widerwärtigkeiten und trüh- salen, die uns in diesem armseligen leben begegnen, und zeige uns den bäldigen und süffen aus- gang derselbigen zum freudenvollen eingang in das ewige leben. Laß dir, o werther heil. Geist: auch anbefohlen seyn deine liebe kirche an allen orten, erquicke sie mit deinem heil und tröst, wo sie unter dem last der Verfolgung seufzet, erhalte und beschirme sie mit deiner kraft und gnade wo sie blühet, und setze sie bald zu einem lob auf erden. Ruhe auch fürbaS über allen köniaen , fürsten und SbeLK'^L T -b-rkA°n,2e!L S r-U glleoer herabff,essest, mache, daß Efahrt lassen angelegen seyn; ^ ruhe über deiner kirchen nnt dci- , nem wort und kräftigen Wirkung, wir heute und forthin von solcher salbe trieffcn, damit wir einen lieblichen qeruch allerhand dem Herrn wohlgefälliger tugenden von uns geben. über den schulen mit deinen guten gaben, über den Haushaltungen mit deinem reichen fegen, über 3" Herbl! - Gebett. über allen angefochtenen, kran> ken, gewalt-und nothlcidenden Mit deinem kräftigen tröst. In diß unser Gebett :e. Herbst - Gebett. Erhebet rc. <*> Allgenugsamer Gott! wir ^ merffen unS an diesem heiligen sesttag vor dem thron deiner gnaden in denmth unserer seelen Nieder um, wie ehmals dein Volk Israel a» dem fest der lauberhüt- ten dir herzlich dankte für den ihm ertheilten reichen fegen, also auch dich zu »reisen für alle deine unverdiente güte und wobltha ten , mit welchen du uns inSge mein und besonders so reichlich und väterlich bisher begnadiget hast, da du uns unter unserm Weinstock und feigcnbaum sicher wohnen lassest, den würq-engel Von uns abhaltest, das jähr mit deinem guten krönest, und dessen sußstapfen von ftttigkcit triefen Machest , Nahrung und Neider be- schehrest, und unsere herze» init speise und freudcn erfüllest, daß Wir mit deinem kriecht Jacob sa gen müssen: Herr! wir sind zu ge ring aller barmherzigkeit und treu, die du an unS thust. Für- Nehmlich aber preisen wir dich für dein, uns in Jesu Cbristodcineni liebsten Sohn von cwigkeit »er- vrdnetcS und von ihm in der zeit theuer erworbenes grosse« «eist- lichcs und ewiqeS heil, für deine gnädige erwählunq, beruffunq rechtfertigung, widergeburt, Heiligung , versiqlung und Hoffnung der herrlichmachunq; wir lobstn- Zen dir, o Herr! daß du dich auch .... . . heut morgens sehrherrlich an unü^ligthum bey der lauberhüttenfcvr erwiesen hast, da du uns die süsse hast zugerussen: Wen da dürstet, aufmunlcruna deines Dieners Iohanni« wohl beherzigen, wann er ruft: Lasset uns den Herrn lieben , den» er hat uns zuerst gelte- bet , damit wir in wahrer gegen- liebe dich über alles hoch halten, und dir die übrige tage unsers le> bcnS in forcht und zittern dienen mögen. Reissc zu solchem ende hin durch deines heiligen Geistes kraft auch unsere herzen je mehr und mehr von der welk ab , und laß uns mit dem alten Israel und Iuda bedenken, daß wir nur in vergänglichen, dem hinfallenden laub sich gleichenden Hütten wohnen , damit wir uns desto mehr sehnen nach der behausung, die vom Himmel ist , und nach der stadt, die gründe hat, deren schöpf« und baumcistcr du, o Herr! selber bist , da wir in deiner aller, seligsten qemeinschaft werden gemessen ein unvergängliches, un- beflektes undimverwelkliches erb, das du uns daselbst aufbehaltest. Herr Jesu Christe! du quell des lebens und der freuden: wann chmalS dein eigenthümliches Volk vorbildender weise, mit inniglichem lobgcsang , schall der trompeten und klang der posaunen an dem freuden. vollen fest der lau- berhütten in deinem temvel auS- qeruffcn hat: Ihr werdet mit freuden Wasser schöpfen aus dem brunnen des Heils > was will denn uns als dem geistlichen Israel ge- bührcn, welches solche erwünschte dinqe in dem gegenbild und in der erfüllung bat? Wir erfreuen unS deßwegen, o Herr! und sind srölich in dir, daß du uns nicht allein heute bey deiner qnadcnta- sel, wie ehnialS in deinem hei- ^rsichcrung deines heil« i» dem würdigen gebrauchtes hochheiligen Abendmahls hast anaedeycn lasse». Gib doch gnade, daß wir juisüberzeuqunq ,,„d trieb einer '»unermeßlichen liebe die auf- der komme zu mir, und trinke , und wer an mich glaubet, von dessen leibe werden ströme des lebendigen wasserS fliesten, sondern auch aller würdigen tischgenossen Hunger, durft und «erlangen würktich Zu Herbst ' Gebett. würklich gcstillct hast ? Soll es der allgemeine» erquiekung herzu« denn da nicht bey uns heissen , nahen, da auch diejenigen selbst/ danket dem Herrn prediget seinen namen, machet tund unter dc» Völkern sein thun, verkündiget wie sein name so hoch ist; Lob singet dem Herrn, denn er hat sich herrlich bewiesen; Solches sey kund in allen landen. Jauch ze und rühme du einwohnerin zu Aion; Denn der Heilige Israels ist groß bey dir? Aber, o liebster Herr Jesu! auf. richtiges wollen haben wir wol, dieser Pflicht mit mund / herzen und leben obzuligen, aber das vollbringen ist, leyder l vielmal sehr schwach, darum erzeige du dich selber in deiner mackt, und gib insonderheit durch deines H, Geistes gnade,daß die selige wider, gcdichtnuß der in deinem leiden und sterben gegen uns bewiesene» liebe so kräftig in uns seyn möge, daß wie du aus inniglicher liebe gegen uns,nicht allein deinen leib und blut, Gott deinem himlischen vater, als ein opfer zu einem an genehmen und süssen geruch für unsere fünden hast aufgeopfert, sondern »nS auch daffelbige zur speis und trank gegeben hast in das ewige leben : also auch wir aus herzlicher geqenliebe nicht allein dir unser leib und seel zu ei» nem lob« und dank. opfer aufopfe- ren, sondern auch wann wir un- sere dir gethane gelübde bezahlen, und dir in heiligem schmuck wil- liglich dienen werden , dich mö» gen zum genuß der geistlichen fruchten der dankbarkeit für diese uns heut bewiesene unschätzbare die wider dein Jerusalem vorhin feindlich gezogen sind , werden jährlich herauf kommen, anzu« betten dich den König und Herrn Aebaotb, und zu halten das lauberhüttenfrst. In biß unser Gebett rc. Gebett an dem Tag der Vorbereitung zum heiligen Abendmahl. /-x Liebe« v oller Heiland Jesu > Wir haben »un «dermal zum preis deiner gnaden, diese wochen < zeit) hindurch dein schweres leiden und bitter» tod , so dn zu erwerbunq unsers Heils geduldig ertragen hast, in unserer kirchen und gcmcind verkündigen und anhöre» können. Ach daß nur hierdurch unsere herze» also wären gcrührct worden, daß wir alle »üt deinem auSerwählten rüstzeug Paulo in der that bczeu« gen und sagen könnten-Die liebe Christi dringet uns also, daß wir darvor halten,daß so einer fü« alle gestorben, so seyen sie alle gestorben, auf daß die, so da leben, hinfort nicht mehr ihnen selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben ist, bevorab da du, o barmherziaer und gnädiger Herr! auch noch ein gedächtniß des Wunders dieser deiner liebe in der einsetzung des hochheiligen Abendmahls gestiftet hast, zu dessen qcnuß du uns nun in dieser stund so leutselig mit diesen Worten einladen lassest: Sihe! meine Mahlzeit habe ich wohlthat einladen, und mit dcrdereitct, meine ochsen und mein braut saqcn: Mein freund kom-Mastvieh habe ich geschlachtet, es me in seinen garten, und esse'ist alles bereitet, kommet zur seiner edlen fruchte» Erhalle auch, o Herr! deine Hochzeit. , Aberach liebster HerrIesuI wie gesamte kirche, und bewahre sie süß diese einladungS-stimm , und als deinen augapfel, segne sie mit sorgfältigen Pflegern und säug. ammen, und mit eifrigen und ge. wie nothwendig der willige und schuldige gehorsam ist, an diesem grossen Abendmahl zu erscheinen, treuen lehrern,und laß die zeiken so fürchterlich ist auch die gerechte strafe Vordere,tungs - Gebett. strafe derjenigen , die ohne cin ilebendigcn glauben geschehen soll; hochzeiiliches kleid sich c,«finden ,^-Lchso schenke und vermehre sintemal sie als solche, die ih-mnS den glaube» , giesse fort und nen selbst das gericht essen und fort über und in uns aus den uns trinken würden , den traurigcmvon dir so tbeur erworbenen Geist aussvruck zu erwarten hätte» Bindet ihnen bände und füsse, lind werffet sie hinaus in die ä»f- dcs glaubenS , damit wir durch dessen lebendige würkungcn dich mit «inbrünstigem glauben um- serste finsterniß , da nichts ist armen , in deinem kostbaren blut denn heulen und zähnklappen. lunsere seelen reinige», und in das Allein, o erbarmender Heiland! schöne kleid deines Heils und dej. -»kennest wohl unsere eigene un> ner qerechtiakcit einwickle», und tüchtigkeit und unwürdigkcit bey in unserm geistlichen Hunger und einem solchen hohen mahl, so wie durst zuversichtlich deiner einiges sich geziemet, zu erscheinen, da- dungS - stimm vlay geben möge»/ tum zeuch du uns selbst in innig- die uns zuruffct : Esset meine lichcr reu über die fünden, in sehn lichcr bcqicrd des glaubens und uilgeheuchcltem Vorsatz der le- bens besserung nach dir, so lauf- fen wir, zu essen von deinem brod Und zu trinken von dem wein, den du UNS schenken wirst. Wann du denn forderst uns Muffe» lassest: Kommet her zu mir,alle, die ihr mühselig und be ladcnseyt, ich will euch erquicken, Und eucrn seelen ruhe schaffen: Ey > so ivcrffen wir unS dir als mühselige und bcladcne mit dem last unserer fünden dar, und bitten dich, du wollest unsere herzen «och mehre« in wahrer traurig- keit und leid über dieselbige zerknirschen und zermalmen, damit wir uns auch deiner theuren ver- heissung getristcn mögen, nach deren du, ob du gleich der Höh« und Erhabene bist, derdieewig- kcit bewohnet , und dessen name heilig ist, dennoch zusagest, zu wohnen bey denen, die eines zer- brochenen Geistes sind, auf daß du erquickest das herz der gebe müthigtcn und den Geist der zerschlagene». Wann du demnach rüstest: Wer Mein fleisch isset, und mein blut trinket, der hat das ewige leben; denn mein fleisch ist die rechte speise und mein blut ist da» rechte trank, solches aber nach deinem befiehl allein durch den le- Lieben, trinket meine Freunde, und werdet trunken. Wann wir aber auch endlich dankopferen, und dir als dem Höchsten unsere gelübde, die wir thun werden , bezahlen sollen , so erkennen wir in dcmuth unserer seelen die billigkeit dieser Pflicht , versprechen auch in auf- richtigkeit des Herzens , derselbi- gen, so viel unsere schwachheit zuläßt, nachzukommen, flehen aber vornemlich deine alles vermögende gnade an , daß du ver, mittelst der auf morgen ( und übermorgen) bevorstehenden bun- de«. erneuerung uns auch wollest erneuern in dem geist unsers gemüths, damit wir durch die in wahrem glauben geniessende geistliche speise und trank mögen neue kraft kriegen, aufzufahren mit flüglen wie die adlcr, zu lauf- fen und nicht matt zu werden, zu wandeln und nicht mud zu werden , sondern fortzugehen von mackt zu macht, von glauben in glauben , von tugend zu tuqcnd bis wir zu dir in das himmlische Zion komme» werden, dawir vollends mit dir als dem himlischen Manna gesättiget, und mit den ewigen Wollüsten deines Hauses, als mit einem strohm in deiner, samt des Vaters und des heiligen Geistes unmittelbarer gemein- schaft Vorbereitung» - Gebett. schüft , liebe, lob und verherrli» chu» gerquickct werden sollen. In bis unser Gebett schliessen wir auch ein die erhaltunq und ste» fruchten dcrsclbige» deß» mehr versichert werde» mögen, so ladest du uns auch ietzund cM zu dem gcnuß der siglen und fortpflanzung deiner evanqelischen>v^"derndcrselbigen, und bietest kicche» in Enaelland, Schott und u>'s seinen für uns gekreuzte' Irland.Oder°u»d Vider-Teutsch. l«lb und »ergossenes blut zu «>>«« u. Pohlcn, wie auch seelenspeis und trank dar, anfbail al>o unsere qemeinschast mit du, in deinem Sohn vestgesctzct, und eben oasjeiiige, was dir zu einem unsere kranke die unserer chrsst lichen fürbitt begehren und norb- wendig sind, als da ist N. N. für welche und alle andere kranke wir dich bitte», daß du ihnen deine väterliche hilf, tröst , bcsscrung, und endlich die vollkommene und selige crlösung nach deinem gnä seid ) und alle qcwächS der erden daß du sie segnest, und vor bösem Wetter und allem schaben gnädig sich bewahrest. Solches alles desto ebender zu erlangen , schlief- scn wir diese unsere scistzen mit demjenigen Gebett, welches du uns selbst in den mund gelegn haft, und sprechen von herzen Unser Vater rc. Gebett, so an den heiligen Festtagen allernächst vor dem Zutritt zu dem Tisch des HErrn vorqesvrocken werden soll. Heiliger Gott, gnädiger Da- ^ tcr in Christo Jesu unserm Herrn ! Wir haben übermal diese wochc» s zeit) hindurch da« grosse wunder deiner liebe zum preis deiner erbarmung über uns mit einandern beherzigen und betrachten können, wie du deinen liebsten Sob» ,» ein so schweres leiden der seelen und deS leibS. ja in den bittern toi, des creutzeS da- hin gegeben hast, um für unsere fünden zu bussen, dicselbiqe zu tilaen, unö mit dir zuversöhnen und uns gerecht, heilig und ewig herrlich zu machen, ja damit wir dieser deiner liebe und der süsse angenehme» »> d ss ssen gerucb worden ist, guck uns dir angenehm und wohlgefällig mache» möge. Nun, o grosser »»d herrlich«« Gott' wer wollte doch entfliehen, digen willen verleihest ; Siemit worerne er eine solche seligkest befehlen wir dir auch die srüchtc»,,cht aiuichmen würde i Unsere dcS landS , (den saamen in dem herzen und seelen sind deßwegen ! > hierdurch schrgerührct, hungern und dürsten auch nach dersclbst gc» : Aber wer ist reckt hierzu tüchtig? die Wichtigkeit der sgcb erfoidert nach deinem Wort ein« ernstliche Prüfung , damit uns SaS, was zum leben gereichen soll, icht ausschlagc zum geeicht und vcrdammnjß. Wir flehen deSwe« oen dich selbst, o du quelle der st' igkeit! a» , daß wie du deines einigen Sohn nicht verschonet hast um unsertwillen , sondern denftb bigen für uns dabin gegeben, du uns dock mit ihm schenken wollest alles das, was da dienet, diese deine theuerste gäbe würdig in so heiligem mahl aufzunehmen undzu empfahcn. Ach! zermalm« denn vorderst unsere herzen zu wabcer reu und leid über unser« viele und schwere fünden , mit denen wir deine hohe Majestät beleidigcthaben, laßunserebußst herzlich und aufrichtig seyn , das sie zeugen möge von einer reu zu« seltgkeit, deren niemand gereuet: treibe auch aus unsern seelen aus, alles was dir und deinem lieben Sohn an dem einzug in unser« herzen zuwider fallen mag, hing«' gen erfülle dieselbige durch bet- neu heiligen Seift je mehr und mehr Vorbereitung» - Gebett. z»r wehr mit inniglichem verlangechgekommcn bist, tilge durch dein Und sehnlichem Hunger und durstreincS und rejnmachcndes blut nach denen seligen gütern , die du die schuld unserer sünden, dämme Uns a» disem qnadentrsch auftt«' den wirst- damit wir un« solche in Wahrem lebendigem glauben zueignen , freudig zugreiffcn, essen Und trinken mögen zur nahrung «es geistlichen und erlangung des ewigen leben», und dann auch ein "des, durch die kraft diftS grossen KeheimniffeS , und darinnen versiegelten Heils gedrungen werde - in dankvolbr Vergeltung solcher wohlthaten den kelch des Heils zu nicht allein durch deines heiligen Geiste« kraft die Herrschaft, sondern auch je mehr und mehr die be- flcckunge» dersclbigen, ziere im- mit den kleiden, deines Heils und mit dem rock deiner uns so theur erworbenen gcrcchligkeit, damit ein jede« aus uns mit deiner kir- chc» als ein glied dersclbigc» sa- gen möge: Ich freue mich in dem Herrn, und meine secle ist ftölich in dem Gott meines Heils, den» Nehmen und deinen heiligen na- er hat mich bekleidet mit den klei- wen- oHerr! ^»predigen, auch dern de« Heils und angezogen mit , die gethane qelubde aurrjchtig zu bezahlen, bis wir dir hierfür ein ewige« Halleluja in dem himm nschen Jerusalem anstimmen Werden. Herr Jesu Christe! du ladest Uns abermal so liebreich ein, und küssest uns zu : Siehe ich ste. bevor der thür, und klopfe an, w wniand mir wird aufthun, so will dem rock der gcrcchtigkcit, wi« cinbräutigam mit priesterljchem schniuck gezieret, und wie ein« braut in dem geschmeide berdet, ja damit du als unser König lust an unserer schönheit habest , und wir als dein eigenthümliches Volk dir fort und fort freywilliq diene» mögen in heiligen: schmuck. O Gott heiliger Geist : der d» >ch zu ihm eingehen, und daseist das Pfand unsers ewigen crbs, Abendmahl mit ihm halten, und^würke doch kräftig in unsern her» er mir mir i Wenn wir nun be-lzen und leelen, daß diese Pfänder wachten die hohe ehre und theure der liehe des DaterS und de» K»ade, die du uns anerbietest, daGvhnS, deren wir in dem heilige» bu der du bist der hochgelebte «ohn Gottes, nicht wilt vor dem Wohnplatz unserer scelen vorbey- gehen, sondern einkehren, und wir uns armen Adams-lindern wahlzeit hallen, ja selber der aast- j>«b und da« mahl, speis und trank wyn, so ängstiget uns unsere eig- Ue unwürdigkeit, dir geziemend Aufzuthun; Aber, o liebster Herr -lefu! ruffe du selbst der kbür unse- ^er herze» zu ein kräftige« Epba> m,, thut euch auf, damit du , o Kouig der ehren und Herrlichkeit ""gehindert einziehen, ja wir dich "uf das neue einladen und sagen wogen: Komme herein du qeseg- uetir des Herr» ! was stehest du Haussen. Raume zu solchem en- ?e hinweg alles dasjenige, welches wegzuräumen, du in diese weit Abendmahl theilhaftig werden, uns eine selige Versicherung unsers anthcilS an dem erbtheil der Heiligen im licht seyn mögen- Sey uns deßwegen ein Geist der erleuchtung, das qrosse gchcim-- niß dieses mahl« wohl zu begreif- sen: Ein Geist der zerknirschung, um in niedrigster demuth unserer seelen wegen unsern sünden z» demsclbiacn zu nahen; Ein Geist des glaudenS, um im vertraue» auf den unschätzbaren verdienst und die unendliche Würdigkeit des blutS und der gerechtigkeit Jesu Christi herz und muth z» fassen , und getrost zuzugreifen r Ein Seist der auSbrennung, der die stoppeln und sprcuer dcrsün- den, die uns, leyder! anroch ankleben,« mehr und mehr verzehre; Eilt zrü Gebett vor der Lehr. Ein Geist der Liebe , der unsere herzen in der liebe Gottes u. Jesu brennend mache, und allen haß fcjndschaft/ bitterkeit und unver söhnlichkeil gegen dem nächsten tilge, hingegen die herzen unter und gegen einanücrn in wahrer rinigkcit durch das bandde-frie- LenS verbinde ; und dann auch ein Geist des GebettS. der uns bey dieser heiligen Handlung mit himlischcm sehnen und flehen er- fülle, ja uns mit unaussprechli- chem seufzen selbst vertrette. O hochgelobte Dreyeinigkeit! erhöre uns zum preis deiner all-> ten und flehen von dir erlange» mögen , daß selbige mit macht gehe, und unsere herzen anqreiffe, die als ein wohl zubereitetes erd« reich diesen saamen des lcbcnS tief fassen , damit von bannen früchtt der himmlischen Weisheit und er. kenntniß, fruchte der büß, deS glaubend, derliebeundgottselig« keil hervorwachsen, so wird dann auch das Wort, darin dieser stund in deinem »amen geredet werde» solle,nichtlcerzu dir wiederkehren, sondern dasjenige ausrichten, waS zu deiner Verherrlichung, zum auf« nehmen des rcichS deines AohnS, genugsamkeit, und mache unS.und zum preis dergnaden-würkuw theilhaftig deines tisches hier in gen deines geistes, wie auch zu uns« der gnade, zu einem süssen vorge-rcr seligkeit gereichen mag. Sol- schmack des tischeS in deiner h-rr^cheS aber von dir, vGott! desto eher lichkeit, zu unserer geistlichen und zu erlangen, ruffen wir dich an in ewigenscligkeit. Amen I Amen Unser Vater, -c. dem namen und auf den befehl un« fers Herrn und Heiland« Jesu Christi, und sprechen mit andacht: Unser Vater, rc. Gebest vor der Lehr. Grosser und herrlicher Gott: Wir sind allhier in deinem Hause vor deinem allerheiligsten angesicht versammelt, um diese abendstund Verlesung, anhörung. und betrachtung deines wortS,allein diesen tag hindurch,sonder» aufzuopfern: Wir erkennen aber auch in diser abendstund die wun- Gebett nach drr Lehr. Gnädiger und liebe« voller Gott I du hast abermal zum preis deiner gute uns nicht und bekennen, o Herr! unsere eigene untüchtiqkeit, solches aus eine dir angenehme weise in das werk zu setzen . darum nehmen wir unsere zuflucht zu dir, und flehen dick in dem vertrauen aufsehen wassern deines heiliqthumS das opfer Jesu Christi um die qna de veS heiligen Geistes an , damit dardurch unsere freien mit herzlichem verlangen und inbrünsti- ger begierd nach diesem himmli- scheu manna eingenommen werden , auch wir mit ausbannung aller eitelcn, flüchtigen und zerstreuenden weit - gedanken in stillem und aufmerksamem qeist aus deine stimme acklung «eben, und solche nickt als ein leeres aetön , vor unsern obren lasscn'vorbey- rauschen/sondern mit unserm bit- der deines gesetzes beschauen, und die geheimnisse des Heils vortragen lassen, dardurch du uns auf den grünen auen deines Evangeliums geweydet, und z» den fri« geleitet hast. Ach gib gnade, daß wir diese herrliche wohlthat nicht nur obenhin, sondern mit reckten ernst und nachsinnen betrachten, damitwir uns diesclbiqe auch,wie es stck geziemet, zu nuzen machen denn ohne solchen leitstern deine« Wort« wären wir finsterniß, und würden nur tappen auf den irr« wegen des ewigen verderben«t aber da du nach deiner unermeßlichen liebe uns dein lleckt und deine Wahrheit sendest, so könne» und ditselbige leitm und führe» auf Gebett nach der Lehr. auf richtigen Pfaden zu deinem damit sie allein nach dem liecht heiligen bcrg und zu deiner wob-deiner gcbotten und zum rühm nung. Gib nun, o grosser Galt! deines namens eingerichtet seyen, daß,vir auch dasicnrgc, was unS> so wohl diesen ganzen tag aisaii^ O Gott bciliger Geist! offen- ietzo in deinem nanien ist vorge- bare stets als ein Geist der weiS- tragen worden, nicht als wen. heil und des Verstands dein Wort, schenwort, sondern wie cL wahr-^welcheS du chmalS den mäu- hastig ist, als dein Wort ansehen, ner» Gottes eingegeben, kräftig und deswegen eine wahre hochach-und überzeugend an unsere he» tung der seelen gegen dasselbe be-,;en, daß aus diesem deinem licht Zeugen, diese bimlische speis gleich den reinen thiercn wiederkäuen , und in den lebenssast des innern Menschen verwandeln, folglich das wart, das hierdurch in uns gepflanzet wird, mit sanstmuth auf- und aiinehmen, und in unserem leben und wandet auüdrukcn, damit cs unsere seelen selig mache. Herr Jesu Christe! du ewige Weisheit des Vaters , in dem die schätze der Weisheit und erkennt- »iß verborgen ligcn, laß uns doch dein wort und Evangelium, in dessen bctrachkung wir auch Visual begriffen gewesen sind , durch den glauben weis machen Zur seligkcit, laß es seyn eine leuchte unsern füsscn , und ein licht, da» da zünden soll auf unsern wegen, damit wir dardurch nicht allein wachsen in deiner er- kenntniß , sondern auch unsere küsse setzen auf das Pfad deiner gebottcn , und unsere wegc seyn mögen richtige wege dergcrechtig keit und des lebenS. Regiere darnach, als nach der einzigen richt schnür unsers Wissens und wan dels, unsern verstand und willen, unsere gedanken, Wort und werk, ein licht nach dein andern in unsern seelen aufgehe, und danaben entstehe ein Heller schein von der crkenutniß der kl arbeit GotteS in dem angesichr Jesu Christi, und sich in uns allen crspiegle des Herrn herrlichkeiü; Ja wir da- nahen in unserm leben vergstal- tet werden mögen von einer Herrlichkeit und lugend zu der andern. Sey auch anbey durch deine cr- barmungen ein lckwcr in dem innern rcmpel des Herzens so vieler deines Wort« begieriger seelen, die an so viele» enden nach dieser theuren gnade, deren wir gemessen , sich so inniglich sehnen, und lasse die Zeiten der crquickung herzu eilen, darinnen der schall des Evangeliums in aller Welt ausgebreitet, die feinde Lesselbi- gen'mit dem Scrst deines munde» und dem ödem deiner kippen ge- tödel, und der Herr nur einer und sein nanic nur einer sey» solle. Solches alles desto ehendcr zu erlangen , tuffcn wir dich als den Geist des gcbettS um gnade an, im glauben, Hoffnung und vertrauen dcrcrhörung zusprechen: Unser Vater -k ENDE. ^ "E, ! ^ ,2-7.^ ?^i»t>'-«! >^> >i^-!)"l * .^ ' > 2:- 7««»., ,. >, >>> ;-«»,> -- < '<«>»' / " ^ :-i>"77.'L 27 -: 1 7"'"i -u ?''7;ir^7i !^-I 77'" d'-c: .i^llL>.'. :lS 7 ?7 :. ..I . 1 '» '^1 i ',>>>> > --- »- «M ' 7 , v:^ ' . !!'.:.7,s.7k 1:i,M- ^ -»»', , qi-? l >' 7 > 7'i ' ?'!7s v -'.. - 2 ' ,'t.. 72'?' 7:77 7.M'. ' ».- "/ 7 ' '?'7 ''- ^ *> D e r Heidelbergische Katechismus vereiniget mit denen Heiligen Liedern, welche zum Lob GOttes Und Erbauung der christlichen Gemeind der Stadt St. Gallen sind verfasset worden, Und übereinstimmend mit der zu verhandelnden Materie gesungen werden. I. Handlung. Am ersten Sonntag, i. Frag. was ist dein einiger Trost im Leben und in» Sterben r Antwort. k7>aß ich mit Leib und S«l, beydes im Leben und im Sterben, ^ nicht mein; sondern meines getreuen,Heilands JLsu Christi eigen bin, der mit seinem theuren Blut für alle meine Sünden Vollkommenlich bejablt, und mich au« allem Gewalt des Teufel- rrlj,t hak, und also bewahret, daß ohne den Willen mcine- DaterS im Himmel kein Haar von meinem Haupt kan fallen, jn auch mir alles zu meiner Seligkeit dienen muß. Darum er mich auch durch seinen heiligen Geist des ewige» Leben« versichert, und ihm forthin zu leben , von Herzen willig und bereit macht. In der Melodie des 6;. Psalm«. ^oll jammer ist o Gott! mein r-Darum will^ch getrost verlassen leben , Voll schrecken ist mein kod , Nicht« kan mir da crquickung qe- Noch tröst in dieser noch. (den, Die ganze weit kan mir nicht reichen , Des trostes süsse frucht, Vergeblich man bey distel- strau So edle früchtr sucht. ( chen DaS dorngebüsch der Welt; Oen bäum des leben« zu umfassen Hab ich mir vest gestellt. Ich will mich Jesu ganz ergeben , irr ist mein tröst und rubm ; Mit leid und seel,im tod und leben Bin ich sei« cigenrbuin. ;.DuHeiland! hastSummich vex» , dienet, - Äa Tatechismü», und Gesänge. Da durch dein iheures blut Die fünde ganz ist autgcsohnet In h/isser l-.cbcs - qlut. Dir lösgeld hat mich losgerissen Don tataa« sclaverey, Die sünden-fessel sind zerschmissen Nun bin ich kummer» frey. 4. Dein schutz-hand, Jesu! Mich nun führe, Ganz sicher, sanft und still, yaß sich kein haar vsm Haupt verliehre Ohn' meine« Vater« will. Dc« creuizcs-zucht und geilet -reichen. Die seiner liebe spur, Die müssen, durch dein' gnad, gereichen Zu meiner scelen-eur. 5. Ich trau auch, du wirst mich bewahren. Daß mir zu keiner frist Wird ander« kinnen wiedersah« ren Als nur wa« selig ist; Weil du zum Pfand mir hast g<« geben Den Geist, der allezeit, Mich, dir zu sterbe» und zu leben, Von herzen macht bereis_ Sr- daß Am l/. Sonntag. wie viel Stuck sind dir nöthig ZU wissen, du in diesem Trost scligtich leben und sterben mögest i . Ant Drey Stück: Erstlich , wie groß meine Sund und Elen» sey. Zum andern, wie ich von allen meinen Sunden und Elend erljser werde. Und zum dritte», wie ich GOtt für solche ErlSsung solle dankbar seyn. In der Melodie des f;. Psalm«. Und was mich ewig kan erretten Von satans Hohn und spott, z. Ja lehre mich dir ganz ergeben, SNden dieser tröst nun soll an -U) gehen. Ihm herzerquickend seyn, Der muß sein tiefe« elend sehen, Und schwere Hollen - vcin. Drum. treuer Heiland! laß mich wissen Daß ick ein sstnder groß , Daß lod und böll mich hingerissen Au« meines Vater« schoo«. r. Zeig mir auch, wie du dich verbürget Im grossen frieden« > rath! Und n ie du bist für mich erwürget, Wie liebe alles tbar, Wa« mir zu meinem heil von- nölben, O treuer Herr und Gott! O Gott! zu -einem rühm, Fromm, bcilia, williglich zu lebe» xLlcrs, al« dein eiqembum; Denn s» allein ka» ich dir danke», Herr Jesu! durch dein gnad, Und laufen, ohne ie zu wanken, Auf deiner lehre »fad. 4> O Jesu ! lasse denn erscheine» Dein holdes gnaden-hecht: So wird die kleine Heer» der deine» De« zwckS verfehlen nicht. Hier bi» ick, »im mich dir zu eigen So wird sich leib und lecl In reiner liebe zu dir »eigen, Wein freund Jmmanucl! Der erste Theil -es Tatechismi. Von deS Menschen Elend. Am lll. z. Sonntag. ?- Fr. woher erkennest du dein Elend. Ant. Au« dem Gescz GOttez. In der Melodie de- gg. Psalm«, ein qesez. »Gott! mich lehret,,Gep vor dir mein herz und stnn. Wie verkehret >Da kau ich mein elend sehe» Un» D I Latechifmu«, und Gesänge, »» And »erstehen, Wie ich ganz verdammlich bin. a. Hast du mir es vorgeschrieben, Mich zu üben Inder wahren Heiligkeit, So laß, mich darnach zu prüffen, Alle liessen Meines Herzens seyn bereit z. So werd ich gewiß entdecken, Mit viel schrecken Meine grosse Missethat, In qedanken, Worten, werken, Und wol merken, Was ich aUS verdienet hab. 4. Daß ich meine fund verfluche, Und nur suche Jesu blut, der mich bekehrt; Damit mir die sünd vergeben, Und zum leben Neue gnade werd beschchrt. Istmcin herz die quell des bösen Sonst gewesen , Herzens. tchöpfer! nimmeS hink Mach es weich sich wohl zu beugen Und zu neigen Nur nach deines geistes sinn. 6 Laß gedcrden, sirrrn, thaten,' Neu gerathen Und von reinem Herzens - -rund Aus der guten Wurzel steigen, Frucht zu zeigen, Leg mir deinen rühm in mund» 7. Summa laß zum wahren wesen Mich genesen, Jesu dring durch seel und geist, Alsdann werd ich deinen willen So erfüllen , — Wie es dein gesrz mich heißt. Am 4. Sonntag. 4. §r. Was fordert denn d4» göttliche Aefez von uns r Ant. Di» lehret uns Lhristus iu einer Snmma, Matthäi un ,«» Cap. Du soll lieben GOtt deinen H^rrn , von ganzem Herze» , von ganzer Seele, von ganzem Gemüth und allen Kräften: Di« ist daS fürnehmste und gröste Gebott: Das andere aber ist dem gleich : Du soll deinen Nächsten lieben als dich selbst. In diese« zweyen Geborte» hanget das ganze Gest, und die Propheten. In der Melodie dr« 4^ Psalm«. «weiland Jesu', deine lehren Sind sehr tröstlich niir dei'm kind. Gnädig, freundlich laßtsich hören Deine stimme sanft und a'lind. Nickt nur was du mir verheißst Ist süß dem erschroknen geist. Sonder» deines mundS - befehle Auch erquicken meine seelc. -.Diepflichl die mirvorgeschriebr Ist, v Herr! in deinem wart, Will , daß ich voraus soll lieben Herzlich dich , du treuer Hort! Und den nächsten der mit mir', Treuer Darec! kommt von dir , Mit aufrichtig reinen trieben , Stets als wie mich selbst zu lieben z. Ach! so zünde diese siebe, Herr I in meinem herzen an ; Aus daß ich , auS reinem triebe, Diese psticht ausüben kan. Geusse Leines Geistes öl AuS in meine malte seel, Daß ich mich Gott ganz ergebe, Und in ferner liebe lebe. 4. Wirst du so mein herz und sinerg Quell der liebe! neinme» hin, So wird dir all mein beginne« Ganz gewiß gefällig seyn; Ja nach deinem Haupt - befehß Werden als «in herz und seel Deine jünger sich rech, lieben Als von deinem geist getrieben. Am Sonntag. ; Fr. Rannst du da» alles vollkommlich halten r Ant. Nein : Denn ich bin von Natur geneigt, BOlk und nies« Uen Nächsten zu hassen. - « » - ' I« Katechismus, unb Gesänge» In der Melodie /vrott! wer kan die liebes-pflichle Reckt verrichten Wie dein Wort es haben will r Jeder wird bekennen müssen, Sein gewissen Sage ihm da« Widerspiel. , ' Ja ich find, ich armer sunder! Daß nicht« minder Als die liebe herrscht in mir: Haß und bosheit in mir brennen lind mich trennen Don dem nächsten und von dir. z. Hcrr! wenn du mich auch wilt Und verlassen! (hassen Ach! ick bät' e« wohl verdient. des zz. Psalm«. Richter! doch schau mit erbarmen Auf mich Arme» In dem Sohn der dich versöhnt. «.Schenk, in ihme, meiner seeien, Dich zu wählen, Deiner liebe lcbens - kraft, Liebe gegen meine freunde Und auch feinde, Liebe die nur gute« schast. ;. Deine liebe mich regiere Und stets führe Herr: auf meiner pilger-bah»: So werd' ich durch ihr beleben, Dahin streben, iWo ich ewig lieben kan. Am l'I. «. Sonntag. 6. He. Hat denn GVlt den Menschen also bös und verkehrt erschaffen? Ant. Nein: Sondern GOtt hat den Menschen gut, und nach seinem Ebenbild erschaffen , daS ist, in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit, auf daß er GOtt seinen Schöpfer recht erkennet«, und von Herzen liebte, und in ewiger Seligkeit mit ihm lebte, ihn zu loben und zu preisen. 7. Fr. woher kommt denn solche verderbte Art -es Menschen ? Ant. Aus dem ffall und Ungehorsam unserer ersten Eltern, Adam und Eva, im ParadiS, da unsere Natur also vergiftet worden, daß wir alle in Sünden empfangen und geboren werden. In der Melodie des ;r. Psalms. k?>u hattest uns , o Gott I zu deinem bild, In Adam schon erschaffe» und for- miret, ( sezieret, Verstand und herz war da an uns Und nur mit recht und Heiligkeit erfüllt. DaS fünden - gift bat die natur verderbt, Daß wir dar bild des Schöpfers ganz verlohrcn, Ja daß auch wir, die wir daS gift ererbt (boren. Da wärest du, o Schöpfer: recht Und deine lieb in unser herz geschrieben , ( stand Damit wrr uns, in ewig frohem In deinem lob und rühm nur sollten üben. s. Wer ist nickt «in verderbtes künden - kind? Durch Adams fall wir olle find verdorben, (starben, Ach leider aucfizum guten gar er- Scbon von geburt geneiget nur zur fund z ( bekannt In fünden sind empfangen und qe- De« lodrS band mich so umgeben sehr, (erfüllen, Und ganz von angst sie meine seel Daher muß ich in schaam und schand mick hüllen Und beugen tief vor dir, o Gott und Herr! ( men an Ach ! sshe mich doch mit erbar- Und laß dein bild in mir erncuert werden, (chenkan, Durch deinen gcist,dtrtüchtiqma- Zu dienen dir im Himmel und auf ttden. AM Katechismus, und Gesänge. Am ^it. 7. Sonntag. g. Fr. Sind wir aber dermassen verderbt, daß wir ganz und gar untüchtig sind zu einigem Guten, und geneigt zu allem Bösen ? Ant. Ja , er sey denn, daß wir durch den Geist Gottes wider- gcborcn werden« ?. Fr. Thut denn GOtt dem Menschen nicht unrecht, daß er in seinem Gesez von ihm fordert, das er nicht thun kann? ^ Ant. Nein; Denn GOtt bat den Menschen als» erschaffen, daß er es könnte thun : Der Mensch aber hat sich und alle seine Nachkommen«,, aus Anstiftung des Teufels, durch muihwiüj- gen Ungehorsam derselben Gaben beraubt. In der Melodie des 6. Psalms. «V)ein gerst ist ganz crstorben . -vl- Die tröste sind verdorben tlnd weder hüls noch heil Bey menschen nicht zu finden. Daß ich bcfreyt von funden Am leben habe theil. 2 Ick kan nur widerstreben, Die sollte ich denn geben, Dem g'sez gehorsamkeit. Doch, bis ist meine schulde, Indem mich Gottes Huld» Sun, guten hat bereit. z. Denn Adams frevel-fund» Und satanr schlangen - fünde Die brachten mich dabin, Daß ich nicht konnte üben Viel weniger denn lieben Das gut mit herz und sinn. 4. O Gott! verleih mir gnade Damit ich am«e made Mög' werden wieder neu; Dann wirst du mir befehlen. Und ich werd' stet« erwählen, Gehorsam , lieb und treu. Am 8. Sonntag. ro. Fr. Will GOtt solchen Ungehorsam und Abfall ungestraft lassen hingehen? Ant. Mit nickten ; Sondern Er körnet sckreklich, beyde über anqeborne und wirkliche Sünden, und will sie aus gerecktem Urtheil zeitlich und ewiglich strafen, wie Er gesprochen hat: Verflucht seye jedermann, der nicht bleibet in allem dem, das ge» schrieben stehet in dem Buch des Gesetzes, daß er es thue. n. Fr. Ist denn GOtt nicht auch barmherzig? Ant. GOtt ist wol barmherzig, Er ist aber auch gerecht: Der- halben erfordert seine Gerechtigkeit, daß die Sünd, welche wider die allerhöchste Majestät GOttcS begangen ist, auch mit der höchsten , das ist, der ewigen Straf, an Leib und Secl gestraft werde» In der Melodie des 4Z. Psalms. bist gerecht; du must ja haß- ^ sin, Das wider dein gesei geschickt: Du zörncst über alle mästen Aus die so etwa« unterlassen Worzu unS , Gott! dein wort verpflicht, Die es dein mund ausspricht. «Der scharfen strafe ruth r. Du haß dar urtheil längst ge- fället; Verflucht sey jeder der nickt thut, WaS im gesez ist vorgestellet; Und wer zur fünde sich gesellet Verdient als eine schlangen- brut Z.Be, »4 Katechismus / und Gesänge. z. Bey deinem gnaden - vollen Kerzen Liebst du auch die qerechtiqkeit, D» kanst nicht mit den fünden scherzen Du strafest sie mit pein und schmerzen So wohl schon kier in dieser zeit Als dort in ewiqkcit- ». Ach Gott! gib/daß diS kräftigst rühre, Mein stein-und selsen-harte- herz. Daß ich die lust zur fund verliehre Durch büß mir zu gemütke fuhrt/ Wie dich erzKrnen schrektich sey/ Und bringe ewig reu._ II. Handlung Der andere Theil des Latechismi. Von deS Menschen Erlösung. Am kX. Sonntag. rr.Fr. Dieweil wir denn nach dem gerechten Urtheil GVt- tes / zeitliche und ewige Sraf verdienet haben, wie möchten wir dieser Straf entgehen / und wiederum zu Gnade» komme» ? Ant. GOtt will, daß seiner Gerechtigkeit genug geschehe: dero- wegen müssen wir derselben entweder durch un« selbst, oder durch einen andern vollkommene Bezahlung thun rz. He. Rönnen wir aber durch uns selbst diese Bezahlung thun ? Ant. Mit »ichten r Sondern wir machen auch die Schuld n»ch täglich grösser. 14. Fr. Ran aber irgend eine blosse Kreatur für un» bezahlen? Ant. Keine r Denn erstlich will GOtt an keiner andern Crea- tur strafen, das der Mensch verschuldet hat: Aum andern , so kau auch keine blosse Creatur den Last deS ewigen Zorn« GLlttS Wider die Sund ertragen , und andere davon erlösen. In der Melodie des 4». Psalm«. , mein Gott! ich hab verdienet z. Und wie sollte können tragen Eine nur erschafne kraft, O Gott'. deine raach und plagen , Man dein zorn dir recht verschaft? O> Straf in zeit und cwiakeit Ach' wer ist S, dermich versöhnet? Ach! wer schlichtet unsern streik? Denn die fünde schreyt um raach, Und du lassest sie nicht nach ES muß dir genug geschehen, Eh d» gnade laßst ergeben r Ach ! in mir ist keine stärke, Meine schulden auszutbun, Täglich neue böse werke Lassen deinen zorn nicht ruh n, Auch ist zu der fünden, cur Nichts in aller creatur. Du kanst nicht an andern straffen, W»S wir menschen Übels schaffen. Wer ist , der nicht bald versinkt, Wann er deine -uthe» trinkt? Wie kan der wol andre retten, Den des Höchsten grim zertrmen? 4. Drum ick deine Weisheit preise, O du ewig weiser Gott! Die nun hat die wahre weise, UnS zu retten aus der noth, In dem wart gezeiqet an , lind daß uns versöhnen kan Unser Bürge, welcher heilig , W« ich ben ersreiffe gläubig. Am Katechismus, und Gesäugt. Am X. 10. Sonntag. »;. Fr. was müssen wir denn für einen Mittler und Erlöser suchen? Ant. Einen solchen, der ein wahrer und gerechter Mensch, und hoch stärker denn alle Creaturen, das ist, zugleich wahrer GOtt sey. iL Fr. warum muß Er ein wahrer und gerechter Mensch seyn r O. Snt. Darum, daß die Gerechtigkeit GOtteS erfordert, daß dir menschliche Natur, die gcsündiqct hat, für die Sund bezahle, Und aber einer, der selbst ein Sünder wäre, nicht konnte für «ädere bezahle«. 17. Fr. warum muß Er zugleich wahrer GDtt sey» ? Ant. Daß Er aus Kraft seiner Gottheit, den Last des Korn« GOtteS an seiner Menschheit ertragen, und uns die Gerechtigkeit und daS Leben erwerben, und wieder geben möchte. In der Melodie des «?. Psalms, herrlich wunderbar muß Der fünden strafen-läst, dje schul unser mittler seyn, Ei» wahrer menscheiisohll und doch von fünde» rein! Dcü menschen fünde hat daS band der treu zerrisse», Nun soll, nach Gottes recht, ein mensch die fünde buffcn, Und dieser sich gerecht und ohne schuld befinden, Sonst könnt er andre nicht der schulden last entbinden. ». Nicht minder sollte auch der wahren Gottheit glänz, Den tempel seines leide durchstrahlen gar und aanz; Damit er könnte selbst, kraft sei- ncr qottheit, tragen diq auf uns lagen , Darbcy auch Gottes gnad,gerech. tigkcil und lebe» Den sündern hier in zeitund civil wieder aeden. z. Ich will denn mit begierb auf. sehen wo ick find Den heil gen meuschensohn, den menschen ohne fund, Der sich an unsrer statt vor Goh> tes throne stelle, Und der als mensch und , sich selbst zu uns geselle; Als Gort an kräften reich, hgz heil uns zu erwerben , Als brudcr auck zugleich Unmensch für uns zu sterben. »r. Am n. Sonntag. Fr. wer ist aber dersrlbige Mittler, der zugleich wahrer GC)tt, und ein wahrer und gerechter Mensch ist e Ant. Unser HErr IEluS Christus , der u»S zur Vollkommen»» Erlösung und Gerechtigkeit geschenkt ist. In der Melodie des >ls. Psalms. : lob! der mir entdeckt dcn;Der auch zuglcich , als Gott, dle traft bat uns zu geben, DaS theur rrworbneheil, gercch» liakeir und leben. Mein Heiland, Jesus Christ, grosse» wunder, man», Den Gott-Mensch, welcher mich mit Gott versöhnen kann' Der als ein wahrer mensch kau H»ad erwerben; für die sünder sterben , steht hier an mittler- stell , Und ohne eig'ne fund dem fündet Denn er als Gott und Mensch, ist mein 2mman«elz 3 » zz« Latcchistmts, und Gesänge In ihm, in ihm allem ist heil und tröst zu finden, Er machet uns gerecht und rein von allen fünden; Er macht uns frey und los von allem was unS kränket. Und du hastih», o Gott! unS selbst darzu gcschcnket. z. Ja, Jesu , Gottes Sohn! du bist der grosse Held, I Den Gott, zum gnaden <> stuhl, dem sünder vorgestellt, « Drum will ich mich zu dir mit Zuversicht stets wenden, Weil fegen, leben, gnad, allein in deinen Händen, Hilf meiner secle denn, und schenk ihr diese gaben, Sprich zu ihr gnädiglich r Du soll Erlösung haben. Am ^lk. ir. Sonntag. iy. Fr. woher weist du das r Ant. AuS dem heiligen Evangeli» , welches GOtt selbst an- sänalich in dem Paradies hat qcoffenbarct: Folgend- durch die heiligen Erzväter und Propheten lassen verkündigen, und durch die Opfer und andere Ceremonien des Gesetzes vorgebildet, endlich ab« durch seinen eingelicbten Sohn erfüllet. In der Melodie des 41. Psalms. S- Die sehr freundlich mich ein- ladt, Nicht mehr redtvon zorn u.grime, Min nur anbeut lieb und gnad; Den» das evanqelium Gvrbcht: ich dürfe wiederum Nun mein angesicht aufheben, Und auSbitten gnad und leben. ,. Wie kan ich genugsam preisen Mein Gott! deine freundlichkeit Die mich will zu Jesu weisen, Mich mit sscher'm tröst erfreut Daß ich durch ihn komm zu dir So wird herz und seel in mir Auf das lieblichst« erguicket Aller ku mmcr unterdrücket. z. Schon in Eden laut erschallte Dieses süssc gnaden. wart. Daß uns Gott in ihm erhalte Dem verheiß'ncn treuen Hort. Adam,L»a, Abraham, Und ihr ganze saam und stamm, Habens gläubig vorgesehen Und gewünscht mit ihrem stehen. 4. DiS war der Propheten sagen, MosiS und der opfern bild ; Bis daß in den lejten tagen Gottes Sohn eS hat erfüllt. Jesu! offenbare dich Meiner seelcn gnädiglich! Gottes wart durch deinen »amen Werde in dir Ja und Amen ! Am Xl l l. ,z. Sonntag. »0. Fr. Werden denn alle Menschen wiederum durch Christum selig, wie sie durch Adam sind verlohren worden r Ant. Nein ? Sondern allein diejenigen , die durch wahren Glauben Ihm werden cingekcibet, und alle seine Wohlthaten annehmen. In der Melodie des ag. Psalm. Hob, preis und dank sey , Jesu! L- dir gesungen. Wir sind vom tod zum leben durch, gedrungen. O zartes herz r da lauter liebe glimmet, In dir ist uns die scligkeit bestimmet. Doch, ach! darzu sind all« nicht erkobrcn. Die Adams fall verderbt hat und verlobten. r. Nur Catcchisinug, und Gesänge. z;? ». Nur die sind-, die die norb zu Jesu treibet , Ünd ihm sind durch den glauben einverleibet, Ja selia die - so gleich den edlen reden, (leben, In Jesu als dem wahren wcinstok 8» vest, daß lle kein zweifc.l muth kau hemme», Dir gnaden. schätz von Jesu an- zuneinmcn. z. Wovl »nr! wenn ich mich katt in Jesu tröffen, Daß ich bin eine braut des Allerhöchsten (ten, Mit der er sich verlobet vor den zei- Und die er will zu seinem dienst bereiten. Wer will mich nun von dir, s Heiland! trennen? Nichts kan mir deines Geistes stcgcl nemmcn. Am 14. Sonntag. ,1. Fr. was ist wahrer Glaub? Ant. ES ist nicht allein eine gewisse Erkenntniß, dadurch ich alles für wahr halte , was uns GOtt in seinem Wort hat ge- offenbaret, sondern auch ein herzliches Vertrauen, welches der heilige Geist durch das Evangelium in mir wirket, daß nicht allein andern < sondern auch mir, Vergebung der Sünden, ewige Gerechtigkeit und Seligkeit von GOtt qeichenket sey, aus lauter Gnaden, allein um des Verdienst- Christi willen. der Melodie des i;v. Psalms. In des glaubenS l lehre mich Glauben recht und scliqlich, Gib mir zum erkennen liecht, Oefne, schärfe mein gesteht» Daß ich möqe beyfall geben Deinem worr, so zeig mir an, Was ich allein glauben kan, Und was dienet mir zum leben 2. Herzlich will ich Gott vertrau n Durch den glauben aufihn schau'n Als auf meinen felS und theil, Denn in ihm steht all mein heil. Jesus soll mein Heiland bleiben ; Was er ist und waS er hat, Kommet meiner seel zu statt,, Ihm will ich mich ganz verschreibe. i;v. r> DiS bezeug ich aller Welt, Jesus mir allein gefällt, Als mein Heiland,HerrundGott, Der mich retten will aus noth. Mehre mir die glauben-- stärke, Bräut'gam den die scele liebt, Die steh gänzlich dir rrgiebt. Steh' mir bey in diesem werke. 4. Also diese Heils- begierd n mir stets vollkommner wirb, wrr'.zu deinem lob und rühm. Höre mich dein cigenthum. Sitze: wie ich nach dir dürste, Lechze, sehne inniglich, Daß ich möge ewiglich, Schauen dich, 0 LcbenS-Fürste! Am i;. Sonntag. ,r. Zr Was ist aber einem Christe» noth zu glaube»? Ant. Alle- waS uns im Evanaelio vrrhrissen wird: Welche- uns die Artickul unsers allgemeinen ungczweiftNen Christliche» Glaubens in einer Summa lehren. 2, Fr. Wie lauten die Artiekulunsers Christlichen Glaubens? Ant. Ich glaub in GOtt Vater, :c ,4. »sr. Wie werden diese Artiekul abgetheilt ? Ant. In drey Theil: Der erste ist von GOtt dem Vater, UNb Unsrer Erschaffung. Der andere von GOtt dem Sohn, und unsrer Erlösung. Der dritte von GOtt dem heiligen Geist, und unsrer Heiligung. 2» Catechismus, und Gesänge, O In der Melodie deS 124. Psalm», thrur und köstlich» Evangt»Und dich, v Herr'. drkrnne ssM scheu, Dann dein Geist, und kraft u»d lium Don Christo! du bist eine Gottes kraft, 'schaft, Dir meiner seelr tröst und heil ver Die mir auch meines Heilands priesterkbum Aufdeckt; bleib meiner seelen kern und säst. Wie köstlich ist der vorwurf den mein alaub Dach dessen theurem innhalt sich erwählt, (vorstellt-' Und den sich als sein höchstes qut Daß diese Wissenschaft kein feind mir raub, Ist was mein her», » Gott! dir stets vorhält. z- Daß sie mit fegen fest in mir bekleid, Daß meine seele sich in dir erfreut, gnad mich treib s. Sonntag §r> Dieweil nur ein einig göttlich Wesen ist, warum nennest du drey, den Vater, Sohn, und heil. Geist? Ant. Darum, daß sich GOtt also in seinem Wort geoffcnbarct hat, daß diese drey untcrschicdculrche Personen , der einig, wahr' hastig ewig GOtt sind I» der Melodie des 1Z4- Psalms, Gott! mein einig höchstes qut Auf dem mein glaub und Hoffnung ruht, Du Vater! der die ganze Welt Erschaffen hat und noch erhält. 2. Du Hohn des Vaters: Gott von Gott! Der micherlöslvoniund undtod- Du Geist der Heiligung und kraft! Der in mir alles gute schast ! z. Du bist der ewig Gott allein, Und kaust nicht mehr als einer sey», Doch bist du in Personen drey ; DiS ewig ein geheimniß sty! 4-NunVater! sorge für dein kind' Und olle die erwählet sind; Du Sohn des Vaters! Lebens auell, Erlöse mich, Jmmanuel! Du qutcr Geist! erncurc micl' Verlaß mich nicht, ich trau a dich, Dreyein'qer Gottl gedenke niest Und laß mich ewig bey dir seyn. Am /. 17. Sonntag. Von GOtt dem Darcr. »ü. Fr. was glaubst du, wann du sprichst» Jsch glaub in G«Ott, Vater, dei» allmächtigen Schöpfer Himmel» und der Erden? Ant. Latechismus, und Gesänge. zz- Ant. Daß der ewige Vater unsers HErrn IEsu Christi, der Hrmmet und Erden samt allem waS darinnen ist , auS nicht- erschaffen, auch dicselbige noch durch seinen ewiacn Rath und Vorsehung erhaltet und regieret, um seine» Sohns Christi willen , mein GOrr, und mein Vater scye, auf welche» ich also vertraue, daß ick nickt zweifle, Er werde mick mit aller Noth- durst Leid» und der Seelen versorgen, auch alles Uebel, so Er wir in diesem Jammerthal zuschicket, mir zu gut wenden, dieweil Er e« thun kan als ein Allmächtiger GOtt, und auch thun Will, als ein getreuer Vater. In der Melodie k7>uhickster Gottl duHcrrder Herren ! Mir beten dich in demutb an- Wirwollen dich, als Vater, ehren Des Heilands, der uns helfen kan Er ist er, den du hast gezcugct, Als deinen wesentlichen Sohn. Du bijks, v»r dem die weit sich beuget, Und niderwirft vor deinem thron. » Denn du hast sie aus nichts ge< staltet; Von deiner kraft komt alles her, Du bifl'S, der alles noch erhaltet Im Himmel,Erde,LufkundMeer; Man sän in allem deutlich sehe» Wie da dein weiser rath regiert^ Und wie,was imer mag geschehen, Nur deine Hand da- ftepter fuhrt. des eis. Psalms, z. Nun,treuerSchLpfer! bock «er- ehret, ( heiß st, Du auch mein Gott und Vater Der mich der Kindschast hat ge- wäbrct, Um Christi nullen, durch den Geist. Ich trau'auf deine Vacers-Güre: «ch nimin dick meiner qnädiq an r Getreuer Vatermich bcbüre, Durch deine macht, die alles kan. ».Wilt du mir ungemach zusenden In diesem dunklen Jammerthal, Geduld du wirst « zum besten wenden, Und mir vcrsüsscn alle quaal. Den» du bist stark, und an vermögen ^Allmächtig, du auch helfen wilt; iDeinVaterherz wird sich bewegen !BiS dn hast meine noth gestillt. Am äk^llk. »8. Sonntag. ,7. was verstehest du durch die Vorsehung GOttcs r Ant. Die allmächtige und gegenwärtige Kraft GOtleS, durch welche Er Himmel und Erden, samt allen Crcaturen gleich als mit seiner Hand, noch erhallet, und also reaicrct, baß Laub und Gras Regen und Dürre, fruchtbare und unfruchtbare Jahr, Essen und Trinken, Gesundheit uns Krankheit, Reichthum und Armuth, und alles , nickt obngcfehr, sondern von seiner väterlichen Hand uns zukomme »8. Fr. Was für Nutz bekommest du aus der kkrkenntniß der Schöpfung und Vorsehung GOttes r Ant Daß wir in aller Widerwärtigkeit geduldig, in Glückseligkeit dankbar , und aufs zukünftig guter Zuversicht zu un- serm getreuen GOtt und Vater seyn sollen, daß un« kerne Crea- tur von seiner Liebe scheiden wird, dieweil all« Ereaturen also in seiner Hand lind, daß sie sich ohne seinen Wilft» auch Nicht *u starker Schöpfer! dessen Hand Dir welk den Himmel/meer und land ( staltet, NuS nicktS qemacht und schön ge- Du nimmest alles nach in acht; Wie weis und qroii ist deine macht Die alles leitet und erhaltet! Da wachset weder laub noch gras / Da wird nichts trocken oder naß, Ja nichts wird in der welt gcspüh ret, Das nur geschehe ohngefehr; Don deiner band kommt alles her. Die alles väterlich regieret. In der Melodie dcS 24 . Psalms. z. Darum/ wann unglük bricht herein / Ts will ich nur geduldig sevn , Im Wohlstand will ich dir/ Herr! danken ; Kür daS waS künftig soll qescheh'n Will ich zu dir voll hoffnungstch'n/ Du sezest allem ziel und schranken» 4 Laß dciiii/ 0 >Kchöpfer dieser weit! Der alle« weislich führt und halt/ Dein göttlich Aug und Hand mich leiten : (legt / Mit diesem tröst mein herz sich So lang ein Athem in mir schläat Wird Barer ! deine Hand mich leiten. Am Sonntag. Von GOtt dem Sohn. Fr. Warum wird der Sohn GVttes IEsus, das ist ein Seligmacher genennct? Ant. Darum , daß Er uns selig macht von unsern fünden, und daß bey keinem andern einige Seligkeit zu suchen , noch zu finden ist. z->. Fr. Glauben denn die auch an den einigen Seligmacher JEsum / die ihre Seligkeit und Heil bey den Heiligen bey ihnen selbst/ oder anderstwo suche« r Ant. Nein .' Sondern sie verläugnen mit der That den einigen Scliamacker und Hesand IEsum, ob sie sich sein gleich rühmen. Denn entweder IEiuS nicht ein vollkommener Heiland seyn muß / oder die diesen Heiland mit wahrem Glauben annehmen/ müssen alle« in ihm haben, das zu ihrer Seligkeit vonnöthen ist. In der Melodie des ic>z. Psalms. Gottes Sohn! derfürmich mensch geboren, Und mich erlö't / da ich sonst war verloren , (der that. Du bist mir wol ein ILluS in Bey dir ist heil und seligkeit zu finden, Du machst dein Volk ganz loS und rein von fünden / Und von dem fluch, den Gott ge- dräuet hat. r. Kein Jesus ist im Himmel und Wer ausser dir sein heil bey andern suchet, Bekriegt sich selbS/vnd bleibt vor Gott verfluchet/ Weil nur bey dir da- heil gefunden wird. z Und wcnndann andre dich auch Jesum nennen / Nicht aber ganz allein darsür erkennen ; (Da ihre that den Worten widerspricht, ) auf erden, < werden. So will ich doch auf dich allein Als du allein; mchtS ka» gefunden vertrauen , Dem dieser nam mit recht, wie Und nur auf dich als meinen dir gebührt i Jesum, schauen, D» Catechismus, und Gelange. ;gi Du bist allein mein tröst und Zuversicht. 4 . Schütt Jesu: au«, gleich einer theure» Salben, Dein's Namens kraft, und laß mich allenthalben, DeS süssen g'ruchS von dir erfül- let seyn , ( bestehen Mein aanzeS heil soll nur in dir Laß mich in dich, o Heiland! über. geben , (hrr ein. Und nim in mir herz, sin und glie- Am H. -o. Sonntag. zi. Fr. warum ist er Christus, das ist, ein Gesalbter genennet r Ant. Daß Er von GOlt dem Vater verordnet, und mit dem heiligen Geist gesalbct ist , zu unserm obersten Propheten und Lehrer , ver uns den heimlichen Rath und Willen GOkteS von Unsrer Erlösunq vollkommenlich offenbaret : Und zu unserm einigen Hohenpriester, der uns mit dem einigen Opfer seines Leibs erlöset hat, »nb immerdar mit seiner Fürbitt vor dem Vater verkittet: Und zu unserm ewigen König, der uns mit seinem Wort und Geist regiert, und bey der erworbenen Erlösung schützet und erhaltet. In der Melodie des izg- Psalms. 4 Der Prophet, der uns SotteS rath, Und will' geoffenbaret hat; DerPriestercherunSGottzuführK Der König, der uns wohl regiert. ' G«»ß aus in mich dein - «»ein her» in andacht hüpft vvt und springt Und meines Heiland-lob besingt, Der köstlich ist der frommen weit, Der Christus heißt und Gott gr- fällt. r. Herr Jesu! du bist wunderbar, ES gleicht dir nicht der Engel- Schaar. Du bist-, den Gott geordnet hat Namens rubm , Und salbe mich, dein eigenthum. Komm, mein Prophet! und lehre mich, Zum Mittler, in dem FriedenSMr mich , ich folge willialich. Rath (gcweyht z. Du bist auch durch den Geist Zu meinem Heiland,„bereit 6. Dein opfer mein Versöhnung sey, Dein Blut mich mache ewig frey. Gcsalbet wunderbar mir Kraft, O König! komm und micn regier, Und der uns nun Erlösung schast?Ia endlich in den Himmel führ. Am XXl. ,r. Sonntag. z,. Fr. warum wirst du aber ein Christ genennet ? Ant. Daß ich durch den Glauben ein Glied Christi, und al'd seiner Salbung theilhaftig bin, auf daß auch ich seinen Namen bekenne, mich ibm zu emcm lebendigen Dankopfcr darstelle, und mit freyem Gewissen, in diesem Leben, wider die Sund und Teufel streite, und hernach in Ewigkeit mit Ihm über alle Lrea« turen herrsche. In der Melodie des «e- Psalms. ^>err Jesu Tbrist! vou dir binDaS dir ist durch glauben einver« ich genannt, > leibet, Ein Christ, weil du mich für dein Und auch stets in deiner Licht glich »rkannt, > bleibet, Deß ?4» Latechismu«, und Gesänge. Des Geistes Oel trieft nun voll tröst und frkud Bis auf den säum an seinem ehren» kleid , So daß auch ich, mit reichem Heils» gewinn , Der salbungs» gnade in dir fähig bin. Darum soll ich bekennen deinen rühm. Wie es gebühret deinem eigen thun,, (ein / Und also stets mein leben richten Zum Dankopfer daS dir mög q'sälliq seyn. , (wissen, Laß mich auch, mit srölichem ge- Dir feind zu dämpfen seyn stetS beflissen, (lcreh» lind endlich, Heiland! mit dir vol» Beherrschen aller creature» Heer. z. Wie selig ist, wer sich dir «an» ergibt I < Übt l Und nur allein in deiner gnade Mein'S Herzenswunsch ist, daSdiS Freuden. öl, ( »e seel Auch möchte ganz beströmen mei- So laß denn »Jesu' dieses fliesten, kS wird sich zu deinem lob crqies- sen , ( das mcer, Gleichwie die fluß sich stürzen in Und fliesten hin, wo sie sind kom mcn her. Am ^^ll. n. Sonntag. zz. Fr. warum heißt Er GVrres eingeborner Sohn , so doch auch wir Rinder GOrre» sind? Ant. Darum, daß Christus allein der ewige, natürliche Sohn GOrreS ist, wir aber »m seinetwillen aus Gnaden zu Kindern GOrreS angenommen sind? zg. 8r. Worum nennest du ihn unsern HErrn 7 Ant. Daß Er un- mit Leib und Seel, von der Sünd unk aus allem Gewalt des Teufels, nicht mit Gold oder Silber, sondern mit seinem theuren Blut, Ihm zum Eigenthum erlöse« und erkauft hat. In der Melodie Yfirs, o Seele: auf, Laß der zunq den lauf,- Sing mir allem fleiß, Gottes Sohn zum preiß, Welcher tröstlich wird Unser Herr und Hirt, Don dem Volk genennet, Das im qeist ihn kennet, r. Eingeborner Sohn Gottes , der dich schon Lliir sich selbst gebar, Eh geschaffen war, Dieses Welt- Gerüst k Daß du also bist, Gort von Gott entsprossen, Ohne Mirgcnossen. z. Jesu! dir allein Muß ich dankbar seyn. Daß der Vater mich Hat so gnädigiich, des yy» Psalms. Nebe» dich gesetzt Und mich werth geschäht, Aus der fund zu reisten , Und sein kind zu beisscn. 4- Ich sing dir noch mehr , Daß du auch mein Herr, So wirst du erkennr, Von mir Und gencnnt z Weil du mir zu gut, Vergössest oein Blut, Und mich zu erwerben So gar wolltest sterben. ;. Gottes wahrer Sokn k Laß mich auf dein'm lhron, Dir empföhlen seyn ; Bringe mich dahin I Ich, dein Unterthan, Bette dich da an, Ich will dich stets ehren, Meinen Gott und Herren. Hand» Catechifmu» , und Gesänge. zg; I V. Handlung. Am XXlll. 2Z. Sonntag. N. Fr. Was heisset das Er empfangn ist vom heil. Geist, geboren aus Maria der Jungfrauen r Ant. Daß der ew,q Sobn SOtte« , der wahrer und ewiaer GÖlt ist und bleibt, wahre meuschliche Natur au» dem Fleisch und Blut der Jungfrauen Maria, durch Wirkung des heiligen Geistes a» sich genommen hat , auf daß Er auch der wahre Saame David« seye, seinen Brudern in allem gleich, ausgenommen die Sund. zs. Fe. was für Nutzen bekommest du aus der heiligen Empfängmß und Geburt Christi r Ant. Daß Er unser Mittler ist . und mit seiner Unschuld, und vollkommenen Heiligkeit , meine Sund, darum ich bin empfangen, vor GOtte« Angesicht bedecket. In der Melodie des z«>, Psalm«. g. Wie er, mein Heiland, Gott steiS war, So bleibet er'« unwandelbar; Doch bat er zu bestimmter zelt GOtt! du Herrscher weil und breit, Wie frölich ist die gnaden, reit, Da Jesus dein geliebter Sohn , Hinunterkam vom bimcle.lhro»,jGich.in mein fleisch und blut ge Auf daß er.kjnnte hier aus erden Empfangen und geboren werden, r. Wie hoch lstdoch, und wunder. lich, ( für mich, Daß Gotte- Tobn wird mensch Daß eine ftingfrau schwanger wird, Und diesen Sobn jur Welt qebkrt? Wie ist doch.dioes zu ve, stehen? Wer kan in dis Geheimnis sehen? kleidt, Da in dem leibe der Jungfrauen DeSGeistcS kraft den leib qebanen. -z.Sobistdu Iech! mensch,wie ick; Doch ohne fund auf daß du mich, Als mittler wieder brächst zu Gott Durch dich bcfrcyl von sünd und tod. Laß, Jesu! deine Unschuld decken Den greuel meiner fünden.stecken. Am »4. Sonntag. Z7. Zr. was verstehest du durch da, wörtleirr gelitten? Ant. Daß Er an Leib und Seel, die ganze Zeit seine« Leben« aus Erden, sonderlich aber am Ende desselben , den ?orn BOk» te« wider die Sund de« ganzen menschlichen Geschlechts aeera» gen bat, auf daß Er mir seinem Leiden, als mit dem einigen Söhn- Ovfcr, unser Leib und Seel von der ewige» Verdammniß erlö- , seke, und uns GOtte« Gnade, Gerechtigkeit, und ein ewige« Leben erwürbe. r«. Zr. warum hat Er unter dem Nichte» pontio pilato gelitte» ? Ant. Auf daß Er unschuldig unter dem westlichen Richter v». dämmt würde, und uns barmit von dem gestrengen Urtheil GOb- te«, da«-über uns gehen soll, erledigte» S44 Latechisinur, und Gesänge. In der Melodie <>hr sünder! kommt und schauet a n, Den bürgen der genug gethan, Für das so ihr verschuldet. Schaut,wie daSreine GorteSLam Dersündetn fünde aus sich nahm Und ihre straf erduldet. Laßt unser her; auf diese »ein Mit andacht so gerichtet seyn, Daß wir ab unsern fünden Ein heil'gen schrecken,bußund reu Doch auch des glauben« tröst dar. bey, Voll dankbackcit empfinden. 2. Mein Gott! wie bitter war die stund, Da sich der tiefe höllen»schlund Eröfnet, zu verschlingen Den Bürgen, dessen leben war Ein kämpf und leiden immerdar. Ein mit dem tode ringen. des zü. Psalm«. Ob er war heilig und gerecht, Hast du ihn doch für « menschlich g'schlecht Zum opfer hingegeben, Dacdurch ist leib und scel befreyt Dom fluch in alle ewigkejt. Erworben ewiqs leben, z Herr Jesu ! Gottes lieber söhn! Stell uns vor deines VaterS thron Als freyqesprochne sünder. Du Bürg der sünder l Gottes knecht! Ach! mache uns vor Gott gerecht, Als seine gnaden -kinder Nimm weg die straf und auch die schuld, Brinq wieder deine« Vater« Huld Daß wir nicht sterben müssen. Gib, daß wir hinfort «derzeit Gott dienen in gerechttgkcit, Mit frilichem gewissen. Am Sonntag. SS. Fr. Ist es etwas mehr , da« Er ist gecreutztget worden, denn so Er eine» andern Tods gestorben wäre ? Ant. Ia r denn dardurch bin ich gewiß, daß Er die Dermale- deyung, die auf mir läge, auf sich geladen habe, dieweil der Lod de« CreuyeS von GOtt verflucht war. 40. Fr. warum hat Christus den Tod müssen leiden? Ant. Darum, daß von wegen der Gerechtigkeit und Wahrheit GOtkeS, nicht änderst für unsre Sünde möchte bezahlt werden, denn durch den Lod de« Sohn« TOttes. In der Melodie des n?. Psalm«. «?>er mensch verfiel iu grosse;. Du aber,Bürg'.hastdich ge- noth, > stellt Dieweil er sich von seinem Gott Zum opfer für die fund der wett Mnthwilliqdurch diesünd aetrentjDu Lamm und Priester I gäbest Und Gottes ebenbild geschandr; ! dich Weil er wollt' seyn dem schöpfcrIn alle noth ganz williglich , gleich, Dardurch sind wir errett vom to» Verlor er gar da« Himmelreich. -- .. ,. Auf ihm ligt nun derurtheilS- spruch, Er soll nach deß geietzeS fluch, Gescheiden seyn von seinem Gor' Und leiden schlage, schmach und spott, Den tod, den fluch und Herjenleid Hezt und in alle rwigkeit. Und ewig ausgesöhnt mit Gott «.HerrIesuInimm zum ovfer hin, Den leib, den gcist , das herz und sinn. Erkenn UNS für dein cigenthum, Und laß unSscynzu deinem rühm. Getreu dir auch durch schand und schwach ... . VlS in den Himmel folgen^>ach. Catechssmus, und Gesänge. »45 Am ^^^ 7 . s6. Sonntag. 41. Fr. warum ist er begraben worden? Ant. Darmit zu bezeugen, daß Er wahrhaftig gestorben sepe. 4». Fr. weil denn Christus für uns gestorben ist, wie kommt», daß wrr auch sterben müssen? Ant. Unser Loo ist nicht eim Bezahlung für unsere Sünden, sondern nur eine Absterbung der Sünden, und Eingang zum ewigen Leben. 4Z. Fr. was bekommen wir mehr für Nutz au» den» Gpfcr' und Tod Christi am Lreutz ? Ant. Daß durch ferne Kraft unser alter Mensch mit ihm ge« ercutzigct, getödec und begraben wird, auf daß die bösen Lüste des Fleisches nicht mehr rn uns regieren, sondern daß wir unst selbst ihm zur Dantsagung aufopfern. In der Melodie L^err Jesu! der du in dem grab ^ Gezeigt, daß du qcleget ab, Das leben und die fünden r Du machst, daß wir im grab und tod, Erlist von fund und aller noth < Das rechte leben finden. Dein sterben war dein löseaeld , Das du dem richter dargezahlt, Drum darf ich frölich sterben, Weil rch werd kommen, wo du bist Wo nichts als liechr und leben ist, Mit allen Himmels, erben, r. Dir sey, Herr Iesn! immerdar Don deiner auScrwöhlten schaar, Lob , ehr und preis gesungen , Weil d» durchallc leiden« »otb, Und durch gehorsam bis zum lvd Ins lcb'n durchaedrungcn. deS Z6. Psalms. Weil du durch deinen sieg vslb- brachr WaS Gottzu unserm beil bedacht. Gib! Laß ich meine seele , Bußfertig an dem leben« -end, In des versöhnten vacerS-händ, Im glauben anbefehle, z. Laß deine rode«.kraft an mir Sich darin« zeigen für und für, Daß ich das fünden - leben, Das sich in meinen lösten reg't, Und mich zum bösen stets beweg't Könn m den kvd ergeben. Ach! mache neu mein herz und sinn Und nim mich dann zum opfcr hin, Für deine gnad und liebe, Daß ich beständig dir allein, Könn' dankbar und gehorsam seyn Nach deines geiste« triebe. Am »7. Sonntag. 44. Fr. warum folget abgefahren zu der Hollen r Ant. Daß ich in meinen höchsten Anfechtungen versichert seye, mein Herr Christ«» habe mich durch seine unaussprechliche Angst, (schmerzen und Schrecken, die er auch an seiner Seelen , am Crcutz und zuvor erlitten,von der höllischen Angst und Pein erlöset. In der Melodie des z. Psalm«. wie so grosses weh Hat in Gcthsemanc Herr Jesu! wol empfunden , Dein herz, da du für pein, Geruffcn i Vater mein! Hilf mir aus diesen stunden; Die Hölle macht' dir heiß, jDaß von dir blut im schweiß Gefallen auf die erden. Du stellst dick willig dar, Denn GvtteS nulle war, Ein löSgeld sollst dn «erden, h -».'Laß A46 Latechisniüs, «tttz Gesänge. «. Laß deine noth und quäl, Die dich in jenem thal, Und an dem eeeutz gcquälet, Nie in der leidenS »stund Dirnen zum glaubenS. gründ, Daß ich sey los gezähletj ^ Laß dardurch meine secl Don aller angst der höll , Die ich sonst sollen leiden, Auf ewig seyn befreyk, Und durch dein gnad bereit, ßu deinen Himmels - frcuden. Z. Du , der du diese Last, Kür unS getragen hast, Ach! gib, daß unsre herzen Statt eitler sünden'freud Mecht fühlen fünden» leid , Und wahre rcuens - schmerzen^ Faß deine angst und pein Der seclen labial seyn, Da wir mit schrecken sehen, WaS unsre Missethat Vor Gott verdienet hat, Wie kein mensch könnt bestehen» 4- Dein blut, das sanfte öl. In meiner wunden-hol, Zum fegen sich ergiesse, Daß in der fünden»noth, In böllen»angst und tod, Mein herz in thränen flieste. O freund! dein noth^ geschre- Sey eine arzeney Und Heilung meiner seclen. Mein balsam sey dein schmerz , ^n deine band mein herz, Im tod ich will befehlen. Am -8. Sonntag. 4;. Fr. was nutzet uns die Auferstehung Christi? Ant. Erstlich, hat Er durch seine Auferstehung den Tod über» »runden , daß Er uns der Gerechtigkeit, die er uns durch seine» Tod erworben hat, könnte theilhaftig machen. Zum andern, werden auch wir jetzunder durch seine Kraft erwecket zu einem »reuen Leben. Zum dritten, ist uns die Auferstehung Christi «in gewisses Pfand unserer seligen Auferstehung. In der Melodie des ir. Psalms. ^ Ja, du solltest auch Neue kraft und leben, Durch dcS Geistes hauch, LLreue dich, mein herz! Jauchze, meine scele! Den» des todcs schmerz tzcsum nicht mehr drückt, Er ist hinqcrückt AuS deß grabes hile. s. Jesu! der den tod, Für mich hast geschmecket, Dick hat bald Lein Gott, Der, das nicht ist, ruft, AziS des grabes qruft, Wieder auferwecket. Z. Du willst tod und höll, Herrlich überwinden. Aus daß meine scel, Die gcrechtiqkeit, Die du ihr bereit, Bey dir könnte finden. Als des lcbens- quell Meiner matten seel Zum gehorsam geben. Weil aus todes band Du frey konntest gehen, Ist diS mir ein »fand, Daß zu seiner zeit, Ich zur seligkeit, Auch werd auferstehen. 6. Rette, Lebens » fürst! Meine matte seele, Welche nach dir dürst, AuS dem fünden - tod Auf daß ich , 0 Gott! Deinen rubm erzehle. Am g^l^. 2-. Sonntag. 4 Rühm' die Herrlichkeit, Die ihm ist bereu. DiS lob ihm gebührt, Weil er triumphiert Und zum siegcslohn, Auf den himmelsthron Sich geschwungen hat, L der wunderthat! r. Auferstandener Herr t Hoch von macht und ehr, H>ieh' uns vor dcin'm thron, Mit schlichen» thon, » Besingen den sieg, Dir dringen ein lieb, Wir ruffen voll freud - Jezt uns nicht» mehr scheidt, Von unserem Gott, Dem teukel zu spott. Jesum, dort oben, Ewig wir loben. des 47. PlalinS. z. Gen Himmel du fahrst, Und daselbst verharrst, Uns zu aut, bis du Alles fleisch herzu, Lebend, oder nicht, Führest vor Gericht- Und der Himmel dort Ist allein der ort, Da dein Menschheit sich Zeiget prächtiglich Und bleibt »»zertrennt Der Gottheit vereint. 4- Dein wort ist auch wahr, Du bleibst immerdar Bey unS, bis der weit Wunder - bau zerfällt; Deiner gottheit macht, Majestät und Pracht, Geist und gnaden. lischt. Weichet von uns nicht, Denn du bleibest Gott, Ewig unser Hort, Und Jmmanuel, Der tröst unsrer seel. Am go. Sonntag. 4y. Zr. Was nutzet uns die Htimnelfarth Christi? Ant. Erstlich, daß Er im Himmel vor drin Angesicht seiiA DakerS unser Fürsprecher ist. Zum andern , daß wir unser Fleisch im Himmel zu einem sichern Pfand haben, daß Er, als das Haupt, uns , seine Glieder, auch zu sich werde hmauf nehmen. IM dritten, daß Er uns seinen Geist zum Gegenpfand berabwnres, durch welches Kraft wir suchen, wa« droben ist, da Chr»,tu« »st, sitzend zu der Rechten VOMS, und nicht da« M Erbrn tst. .. . hr ^ «48 Catcchismus, und Gesänge. In der Melodie der ,vo. Psalms. S Drum herz und mund dein rühm besingt. A»i zr. Sonntag. Fr. warum wird hinzugesetzt, daß er sitze zu der Rechten GVtte«? Ant. Daß Christus darum gen Himmel gefahren ist, daß Er sich daselbst erzeige, als das Haupt seiner Christlichen Kirchen, durch welches der Vater alles regiert. ;i. Fr. was nutzet uns die Herrlichkeit unsers Haupt« Christi? Ant. Erstlich, daß Er durch seinen heiligen Geist in uns, seine Glieder, die himmlische Gaben auSgiesset. Darnach, daß Er uns mit seinem Gewalt wider alle Feinde schützet und erhallet» In der Melodie des >oz. Psalms» ^err Jesu Christ l du Herrscher »V der heerschaarcn! Du bist darum gen Himmel aufgefahren , Damit du wcrd'st gesezt auf Got teS thron. Vor dir muß nun die ganze welk sich neigen, (erzeigen Du kanst dich da in Herrlichkeit Als Haupt und der erhöhte men scbensvhn -. Die Herrlichkeit, die du als Haupt genießest, Mir grossem nutz du auch auf uns ergiessest > dcn-qcist, Also, daß nun durch deinen qna- DaS salbunqs 'öl der theuren Himmels - gaben, Darmttdu willst dein dürres erbe laben, Herab auf uns , als deine glieder fleußt z. Du, durch den Gott die ganze well regieret, Du Held, durch den sein rath wird ausgeführet, (weit, Du bists, des sind die Völker aller D«r herrscht , bis gänzlich unter seinen füssen, (ken müssen, Der feinden mächt ge Heer sich bü- Der herrscht, gekrönt, als sieg gewohnter Held. 4.O Jesu Hirt und bischof meiner seclcn! Du bist mein Haupt, dir will ich mich befehlen. Ich bin dein qlied, und du mein tcbcnS - fürst; Ach I laß auf mich dein'S GcjstcS salb-öl rinnen, So die»' ich dir und du krönst mein beginnen, Bis daß du mich in Himmel füh- ren wirst Am zr. Sonntag. §r» Was tröstet dich die Wiederkunft Christi, zurichten die Lebendigen und die Todten r «Nt. Katechismus, und Gesänge. _ ;g, Ant Daß ich i» allen, Trübsal und Hcrfolgunq, mit ausgerichtetem Haupt, eben des Richters , der sich zuvor dem Gericht GOttcS für mich darqcstcllet, und alle Vermaledcyuug von mir hinweg genommen hat, aus dem Himmel gewärtig bin, daß L» alle seine und meine Feinde in die ewige Verdammniß wcrffe; mich aber samt allen Auserwählten, zu 2 bm in die bimmlischk Freud und Herrlichkeit nehme. In der Melodie t^Eiu l du bist in Himmel aufge- nommcn, ! Als bauvt und richtcr, könig, Herr und fürst! (wirst, Von banne» auch dich offenbaren Wann einmal die zeit zum gericht wird kommen. ». Wohl uns! die wir hier, unter deinen Händen, Der feinden Heer nun bieten kön »en trutz, (und schütz Weil du mit deiner gnade, lieb Dich iezt und alsdann auch wirst zu unS wenden! Du wirst die ganze weite erde richten, ^ ^ Was lebt, und was dertodgefam gen hält, des 87- Psalms. Wird alles, o mein Haupt! vor dich gestellt, Zu geben rechenschaft vom thun und tichten. 4. Da wird die weit dich zwar mit schrecken sehen, Doch werd' ich dir mit frohem an« i gesteht (zum gericht. Entgegen seh'n, wann du kommst Und wird bey mir gar keine furcht entstehen. Denn weil ich dich darfmeinei» Hirten nennen ! (für» So wirst du mich erfreuenfür und Komm', Jesu! komm' und nim- me mich zu dir. Ich weiß, du wirst dein arme- schäflein kennen. V. Handlung Von GOtt dem heiligen Geist. Am ;z. Sonntag. §r. was glaubst du von dem heiligen Geist? Ant. Erstlich, daß er gleich ewiger GOtt mit dem Vater und dem Sohn ist. Zum andern, daß er auch mir gegeben ist , mich durch einen wahren Glauben, Christi und aller seiner Wohl. thaten theilhaftig macht, mich tröstet, und bey mir bleiben wird bis in Ewigkeit. In der Melodie < 7 >u werther Geist! der auf dem höchsten thron Mit Gott, als Gott, auch selbst den sceptcr führet! Ich glaub an dich, weil dir die ehr gebühret, Wie sie gebührt dem Vater und dem Sohn. 2. Der Vater hat, aus freyem lie beS« trieb, Dich mir, 0 Geist des SohnS! ins herz gegeben, des 7«. Psalms. Auf daß du mich zum neuen gna« den - leben ( blieb. Erweckest, und ich nicht im rode z. Du bist mir wol die beste hin,- melSgab, (tcr kennen, Ich kan durch dich allein dc» Da« Und Jesum auch recht meinen Herren nennen, Weil ich von dir die kraft zu glauben hab. s> Durch dich bin ich dem Heiland einverleibt Und z?6 Catechi'smus, und Gesänge. Und babe theil an allen seinen gaben; Dü bist'- von dem ich tröst in angst kan haben . (bleibt. Der mich erhältund ewig bey mir 5» Komm', werther Gast! komm', nimm die Wohnung ein Die dir mein her; in sich hat zubereitet. Wenn deine kraft mich tröstet, treibt und leitet, So kan ich recht getrost und heilig seyn. AmXXXkf^. za. Sonntag. 54. Fr. Mas glaubst du von der heiligen allgemeinen Christlichen Rirchen? Ant- Daß der Sobn GOrteS aus dem ganzen menschlichen Geschlecht ihm eine auSerwehlte Kemcind ;»m ewigen Leben, durch feinen Geist und Wort, in Einigkeit des wahren Glaubens, von Anbeginn der Welt, bis anS Ende versammle, schätze und erhalte , und daß ich derselben ein lebendiges Glied bin , und ewig bleiben werde. 2 » der Melodie -es 6t. Psalm«. Gott! sey hoch gebenedeyet. Daß du, auS armer sän dem zahl, Die in der ganzen welt zerstreuet, Ein volk geltebct nach der Wahl, Um deine kirch, zu allen zelten 2 « deinem söhn, dem starken Hort, Zur glaubens-etuigkeit zu leiten, Durch deinen seist und gnaden wart, Theil un< mit deine theure aaben. Laß uns, al« «lieber an dem leib, Tröstlich mit dir gemeinschaft haben , Und bey uns unverändert bleib; Schenk unS darzu, o Herr! die gnade , DaS wir, durch wahre Heiligkeit Delretten stets des glaubcns- Psade , Und dir zu dienen seyn bereit. Am Fr. Laß Jesu! auch dein reich der gnaden Bey denen ausgebreitet seyn, Die noch mit dunkel sind belade» , Und nicht in deinem liecht sich freu'n, Mach sie zu schafen deiner heerdr Die nichts von deiner liebe reiß , Durch die dein namm verherrlicht werde, Und groß auch deines vaterS preis. 4. Erbarmer: vor des irrthum« stricken Bewahre stet« dein eigenthum: Errett' es mächtig,von den täcken, Der feinden,Herr! zu -einem rühm Schenk unS, in Mesech , dein ergötzen , Stärk vaS verlangen und den sinn Nach SalemS zelt, den Himmels- schätzen,. (dahin. Bis du uns, jauchzend, nimmst Sonntag. was verstehest du durch die Gemeinschaft der Heiligen? Ant. Erstlich , daß alle und jede Gläubige, als Glieder a» dem Herrn Christo, und allen seinen Schätzen und Gaben Gemein» schaft haben. Zum andern, daß ein jeder seine Gaben , rum Nutz und Heil der andern Gliedern, willig und mit Freuden anzulegen sich schuldig wissen soll. In der Melodie des nr. Psalms. ^err Icsu! du gesalbtes Haupt !!Mie stark sind deine trieb ( staub, »V Wie groß ist deine lieb; iDaß du den armen mensch , den Der katechisniu», und Gesänge. 35» Der sich von dir verloren, Zu deinem Leib erkoren. Du mach st den dcrn'S Der- dienstcS kraft, Der gab, die du erwarbst, Da du am creutze starbst, Zu seiner seclc tröst thcilhaft, Und alle glicder werden Der gleichen gaben erben, z. Entzünde in dc» gliedern drin Die stammen deiner lieb' Und deines Geiste» triebst! Daß jede- drauf bedacht mög seyn D^s andern heil zu bauen Und auf dein bild zu schauen. !§. Und laß des Glaubens»einig» keit, Herr Jesu ! theures hauvt ! Stets zieren deine braut. Ihr schmuck sey fried und heilig« kcir, Und bis ein Vorbild werde Des Himmels auf der erde. Am z«. Sonntag. Fr. was glaubst du von der Vergebung der Sünde»? Ant. Daß GOtr um der.Genugthuung Christi willen, aller meiner Sünden , auch der sündlichen Art , mit deren ich mein Lebenlang zu streiten bqb, nimmermehr gedenken will , sonder» mir dir Gerechtigkeit Christi aus Gnaden schenket, daß ich in- Gericht nimmermehr soll kommen. In der Melodie des z». Psalms, ttttie theuer ist, 0 Gott l dochiJch will mit ernst die funden ve» deine gute, adscheuen, (rem reuen. Gegen ein Herzlich reuendes ge> mürbe, (gibt Daß die ihm alle Missethat vcr> Und die fünden, die es zuvor ge> liebt; ( will gedenken, Daß du auch sechsten nicht mehr Der sündenart, sondern ihm tröst» lich schenken ( geeicht^ Des Sohns gcrechtigkelt, daß im ES könn' besteh n, zu schänden werde nicht. -. Drum fall ich dir, 0 Gott: jetzo zu füssen , ( gewissen, Und bitte: Heile mein verwundt Und auch bestreiken stets mitwah» Gib gnad, daß ich indem gewisse» rein ( des seyn. Und heilig mög' in meinem wan» z. Wie kan ich dich, Herr Jesu r g'nugsam preisen, Daß du mir diese guad wollende» weise», , (gen hast , Und meine sünd vor Gott gctra- Die dich gedrückt als eine schwere last ( der fünden. Wie wohlist mir,da ich, füranqst Nun deine lieb' und gnade kan empfinden, Vergib mir gnädi-lich all meinciSvrich, immerhin doch meiner schuld. secle zu: Und tröste mich mit deiner DaterSiDie fünde »st versöhnt, kehr in Huld. _ > dein' rub.__ Am 37. Sonntags " ,7. Fe. was tröstet dich die Auferstehung des Fleisches r Ant. Daß nicht allein meine Seele, nach diesem Lebe», als» bald zu Christo ihrem Haupt qenornmcn wirdsondern auch, daß bis mein Fleisch durch die Kraft Christi auferwccket, wieder mit meiner Seelen vereiniget, und dem herrlichen Leib Christi gleichförmig werden soll. In der Melodie derPsalms. ^ 7 >as heil, so du mir erworben ,lDa du bist für mich gestorben Treuster Jesu! Gottes Lam!>LhmalS an dem Lreutze-. stamm, Ist 35-r (Katechismus, und Gesänge. Ist nicht blos an diese erd , Zum genusse, angebunden; Nein; ich glaube, daß es werd In dem Himmel recht gefunden. «. Wann die ftcl vom leib wird scheiden, Wird sie zu dir, als dem hauvt, Aufgenommen , und mit frcudcn Zu dir kommen als dein braut; Ja mein fleisch, des moderS raub, S» dein wunder. Hand bedecket, Wird dercinsten an« dem staub Dieser erde aufgewecket, z. Alsdann werd' ich, wie du, herrlich, Wieder mit der seel vereint, Durch dein kraft seyn rein und zierlich, Wie die sonn im glänz erscheint. Meiner scele wird der leib Eine reine Wohnung werden, Diese Hoffnung mir verbleib! Wann ich sinke in die erden. . g.Herrlmichaus der gruft zu hebt, Ist ein fegen , den ich dir, Stets verdank in meinem leben , Und dich ewig lob darfür. Drum , o meine zuversicht! Laß mich diesen tröst empfinden, Grab, Verwesung schreckt mich nicht, Alles werd' ich überwinden. Am^XX^ill. zg. Sonntag. 5S Fe. was tröstet dich der Articul vom ewigen Leben? Ant. Daß nachdem ich sctzunder den Anfang der ewigen Freude in meinem Herzen empfinde, ich nach diesem Leben vollkommene Seligkeit besitzen werde , die kein Aug gesehen , kein Ohr gehört, und in keines Menschen Herz nie kommen ist, GOtt ewiglich darin» zu preisen. In der Melodie des 4-. Psalms Wird uns ewiq seyn beschieden. Da sich endet das verlangen , Da wuscht man die thrärcn ab Den erlösten von den wangcn, Da ist auch kein tod noch grab. Und in Gottes heiligthum Schallet seines namens rühm , Welcher ewig wird bcsunaen Don eitel verklärten Zungen. 4. 0 dul Herr der Herrlichkeiten l Wie herrlich ist jene weit? Die du deinem voll bereiten Thust in SalemS Himmels - zelt! Kein mensch ist der sie erwerb , Hilf du , daß ich sie ererb, Und so lebe auf der erde, /rrott ! mein geist wird ganz ^ entzücket Wann er nach dem Himmel blickt, O wie! wann in den gerückct Einmal sich das loos anschickt. Du stellst hier auf erden zwar, Wunder deiner güte dar; Doch sind wir hier , bey den freuden, Noch geguiltmitmanchem leide, r. Dort , in jenem freuden - leben Wo viel tausend seclen schon Sind von deinem glänz umgeben, Gibst du uns vollkommnen loh» Was kein ang noch nie qcacfit, Was niemand an's »br gebracht/ Noch inS menschenherz gestiege»/Daß ich ibr theilhaftig wer^e Am Zy. Sonntag Fe. Was hilft es dich aber nun , wenn du dis , . alle« glaubest? Ant. Daß ich in Christ» vor GOtt gerecht, und ein Erb dct lewigen Lebens bin. to. Fr. wie bist du gerecht vor GDtt? Ant. Allein durch den wahren Glaube» i» ^Esum Christum, als», daß, ob mich schon mein Gewisse» anklaqt, daß ich wider alle Gebot» SOtttS schwerlich gesüudiget, und Selftlben keines nie Catechrsmus , und Gesänge. i nie gehalten hab, auch noch immerdar zu allein Bösen geneigt bin."doch GOtt ohn allen meinen Verdienst/aus lauter Gnaden , mir die vollkommene Gemiqthdung , Gerechtigkeit und Heiligkeit Christi, schenket und zurechnet, als hätte ich nie keine Sund begangen, noch gehabt, und selbst allen den Gehorsam vollbracht, den Christus für mich hat geleistet, wann ich allein solche Wohl» thaten mit gläubigem Herzen annehme. In der Melodie des tg. Psalms. H^ein ILsu! ach: wie wohl ist Wann ich im glauben vcst mit dir, z. Wenn nur mein herz dich gläubig faß t, Und deiner gnad sich überlässt; Als meinem Heiland bin verbünde Wenn ich, mit wahrem Heils In dir hab ich gnad hier in zeit, Und zu dem erb der scligkeit, Das Kindes - recht bey GOtt gefunden. Ja JLlu ! »ur in dir allein, Kan ich gerecht und selig seyn. » Zwar mein gewissen klagt mich an, Daß ich viel böse« hab gethan, Und vonnatur ganz sey verdorb«; Doch , »a ich nichts als zorn verdient, Go ist doch Gott mitmir verlohnt, In dir der du mir gnad erworben > AI» hätt' ich keine fund gethan, Noch je gehabt von jugend an. verlangen, Annehme dieses hohe gut, Mit ganz getrostem Glaubens- muth, (schenken. Das du, Herr JEkumir wilt DiS sey allein mein schätz u theil O JLsu l meiner seelcn heil. 4.Nun bitt' ich dich,o treuer Gott! Laß dieses Wort in aller noth, An meiner scele kräftig werden , Ach lasse doch in aller Pein, Mir deine gnad ein schirm - bricf seyn, (ben: Mit Christi söhn-blut unterschrie- Dein geist hieran das siegel sey , Daß ich sey ewig los und frey. Am 40. Sonntag. «er. Fr. warum sagst du, daß du allem durch den Glauben gerecht seyest r Ant. Nicht daß ich von wegen der Würdigkeit meines Mau. hcnS GOtt gefalle; sondern darum , daß allein die Genngthüunq , Gerechtigkeit und Heiligkeit Christi, meine Gerechtigkeit vor GOlt ist, und ich dicsclbige nicht änderst, denn allein durch den Glauben annehmen und mir zueignen kan. ür. Fr Warum können aber unsere gute Werke nicht die Gerechtigkeit vor GVtt, oder ei» Stuck drrsel- bigen seyn? Ant. Darum , daß die Gerechtigkeit, so vor GOtteS Gericht bestehen soll, durchaus vollkommen, und dem Göttlichen Gesetz ganz gleichförmig seyn muß ,u»d aber auch unsere beste Werke in diesem Leben alle unvollkommen, mid mit Sunden befleckt sind. In der Melodie des Psalms. t 7 >urch dich, Jesu! Gottes ^ohnc! Werde ick gerecht vor Gott, Durch dich auch , vor seinem throne, Ganz befreyt von angst und noth. Dieses wirkt dein geist in mir, Der mir schenkt den wahren alaubcn , Und die reine heil- - beqier, Welche z?4 «katechisimt», «nd GesÄnge. Welche mir kein feind kan raube. - Vor Gott könc' ja nichk bestehen Was nicht ganz vollkommen war, Und nach dem gesctz geschehen; Darum wußt ick fliehen gar, Weil die fünde stets befleckt Meine allerbeste thaten, Weil das was das heil erweckt Mein fleisch ganz nicht kan erstat- len (den z. Wo wollt denn ich armer! fin- Trost und hüls in meiner noth t Falscher wahn muh hier ver. schwinden, Eig'ne Würdigkeit ist koth ; Nur dein blut, dein g'rechtigkeit, Deine striemen, deine wunden, Machen, daß ick werd' befreyt, Vollkommlich, von allen fünden. 4. Als» thust du mir gedeyen, Herr! zur Heils-ger-chtigkcit, Wann verläuane ick in treuen ' Alle meine Würdigkeit, Und mit meiner glaubeuS-band. Mein Erlöser! dich umfasse, Ia in meinem Jammer - stand Gänzlich mich auf dich verlasse. Am H.k. 41. Sonntag. «z. Fr. Verdienen aber unsere gute Werke nicht, so sie doch Gtvtt in diesem und dem zukünftigen Leben will belohnen? Ant. Diese Belohnung geschickt nicht aus Verdienst, sondern aus Gnaden. 64. Fr. Macht aber diese Lehre nicht sorglose' und verruchte Leute? Ant. Nein : Denn eS unmöglich ist , daß die so Christo durch wahren Glauben sind eingepflanzet, nicht Früchte der Dankbarkeit sollen bringen. In der Melodie des yz. Psalms. srrOtt! du hast uns reichen lohn ^ verheissen , Wen» wir recht des guten UNS beffeissen; ES ist auch, Herr ! nur deine anad und Huld, Und wir verdienen nichts aus eigner schuld. r. Doch, wenn die werk gleich nicht verdienstlich sind, Sind sie gleichwohl höchst nöthig Gottes kind, Und gnade, ohn verdienst, macht nichk verrückt < (sucht. Noch voll von sicherhcit den der sie z. O nein.' der glaub', der gnad bey Christo sucht, Und alle eigne Würdigkeit verflucht , Der bringt hervor viel ftücht der dankbarkeit, Durch Gottes gnad und geifl, zu aller zeit. 4. Laß mich, Herr! des glaubenS- kraft bemerken (werken Treibe mich dardurch zu guten Und lehre mich nur stets um guadc schrcy'n, Vor dir, 0 heil'ger Gott! gerecht zu seyn. Dock falschen tröst laß mich auch nicht verführ n, Gottseligkeit laß meinen glauben ziern, Und pflanze mich, » weinstock! dir recht ein. Dann werd' ich, dir gefällig, fruchtbar seyn. VI. Handlung. Von den heiligen Sacramcnten. Am Katechismus, und Gesänge. Am r:. Sonntag. L; Fr. Dieweil denn allein der Glaub uns Christi und aller seiner wohlthaten theilhaftig mache, woher kommt solcher Glaub? Slot. Der heilige Geist wirket denselben in unsern Herzen, durch die Predigt des heiligen Evangeliums, und bestätiget den durch den Brauch der heiligen Sacramcuten. Lt. Fr. Was sind Sacrament? Ant. ES sind sichtbare heilige Wahrzeichen und Sigel, von GOtt darzu eingesetzet, daß Er un» durch den Brauch derselben, die Vecheissung des Evangeliums, desto besser zu verstehen gebe, und versigle: Nemlich , daß Er uns , von wegen des einigen Opfers Lbristi am Ereuk vollbracht, Vergebung der Sünden, und ein ewiges Leben auS Gnaden schenke. <7. Fe. Sind denn bsyde das Wort und die Sacrament dahin gerichtet, daß sie unsern Glauben auf das Opfer IEfu Christi am Lrcutz, als auf den ... einigen Grund unsrer Seligkeit weifen? Ant. Ja freylich: Denn der heilige Geist lehret im Evangelio, und bestätiget durch die heilige Sacrament,,daß unsere aanzc Seligkeit stehe in dem einigen Opfer Christi, für uns am Cccutz geschehen. tr Fr. wie viel Sacrament hat Christus im neuen Testament eingesetzt? Ant. Zwey : Den heiligen Lauf, und das heilige Abendmahl. In der Melodie des '05. Psalm. Wie mau die Bundes « Zeichen ncnn't. g. Denn wie du mir, von gnad «bringt ehr und rühm, GOtt, -O dem höchsten Herrn, Preiset seinen namen weit und fern Aus diesem grossen erden - rund, ksbslnqetÄottmit herz und mund, Der Christum und sein theures heil, (theil. Uns durch den glauben macht zu 2. Der glaube, der mein herz entzündet, Daß «s sich, Herr I mit dir verbindet , Ist deines geisteS wcxk in mir, Der bringt ihn durchvas Wort herküc , Und stärkt ihn durch die Gacra ment, und leben , (ben Derbeissung hast im Wort gcge- So hab ich auch von deiner Hand Die zeichen hier und feste Pfand: Da beydeS zeigt, wie ich allein In deinem blut kan selig seyn. 4. Herr Jesu l sey von mir ge- priesen, lftn.« Daß du mir hast dre gnad erwie- Und mich so bald durch Leinen tauf In deine kirch genommen auf: Und daß dein „achtmahl mir verheißt, Daß mich dem tod zum leben speiß'st._ Von dem heiligen Tauf. Am XLIll. 4z. Sonntag. stz. Fr. Wie wirst du im heiligen Tauf erinnert und vcr« sichert, daß das einig Vvfcr Christi am Creutz die zu gut komme r Ant. r?s Latechismus, und Gesänge. Ant. Also daß Einging Us äusserlich«! Wafferbadeingesezt, und dardey vcrheissc» hg', dan ich so gewüß mir seinem Blut und Geist von der Unreinigkeit meiner Seelen , das ist, von allen meinen Sünden gewaschen sey, so gewiß ich äusserlich mit dem Wasser, welches die llnsauocrkcit des Leids pflegt hinzunchmen, gewaschen bin 70. Fr. was heißt mit dem Blut und Geist Christi gewaschen sezm? Ant. ES heißt Vergebung der Sünden von GOtt auS Gnaden haben, um des Bluts Christi willen, welches Er m seinem Opfer am Creutz für uns vergossen hat; Darnach auch durch den heiligen Ge,st erneuert, und zu einem Glied Christi geheiligcl seyn, daß wir je länger je mehr der Sünden absterben, und in einem gottseligen unsträflichen Leben wandle». In der Melodie dcS ?r. Psalms. /Lehr herzlich Gott die mcn- v^/ schen - linder liebet, Als welchen er Pfand, brief und sieget qiebet, (frey, Damit ihr herz von allem zweifel §» grossem tröst, gewiß versichert! Daß wer nur ihr will in gemein» schüft leben , Dnrch dieses bad versichert solle seyn, Dein blut und gcist mach ihn von fünden rein. sey. ( opscr»gäbe, !z. Dein blut, das du am creutz für Daß Christi tob om creutz, undj uns vergossen, An ihrer scel gewissen nutzen habklIst unS zum heil vor Gottes thron Zur reluigung von aller fünden-, geflossen, ( vergibt. schuld, (huld.jSö daß uns Gott die fünden nun Und zu erwerben seines Vaters Und den der glaubt, um deinct- «. Ja bey dir kau ich nun, Herr! willen liebt, Jesu: finden , Dein gcist nimt auch von uns die Das löSaeld, so mich ledig macht! fünden - flecken , von funden , Und muß »ns stets durch seine Weil du für mich am creutz geopfert bist , (ist. Darvvn der tauf das erstx Zeichen Du hast ihn selbst der kirch darzu gegeben , ' kraft erwecken, Daß wir je mehr und mehr, in Heiligkeit, Mit stets, vor Gott zu wandle» sey n bereit. Am ^k.l^. 44. Sonntag. 7r. Fe. wo hat Christus verheiße», daß wir so gewiß mit seinem Blut und Geist , als mit dem Taus Wasser gewaschen sind r Ant. In der Einsetzung des Laufs, welche also lautet; Gehet hin, und lehret alle Völker, und taufet sie iiu Namen des VaierS, und des Sohns, und des heiligen Geistes. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden : Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diele Verheißung wird ^uch ivje- Verholet, da die Schrift den Lauf das Bad der Wicdcrgcburth , und die Abwaschung der Sünden nennet. In der Melodie des 66. Psalms. 5>ch bin getauft auf dei»e»!Gott Vater, Sohn und hei'l'ger namen, > Geist'. Ich S 57 Catechismus, und Gesänge. Ich bin gezählt zu deinem saamcn, Zum Volk, daß dir geheiligr heißt. O welch ein ehre welch cm leben, Drcyeiii'gerGoel, war dardurch mein (den, Achlgib mir gnad mik ernst zu ftrc- Daß ich mag dessrn würdig seyn. ,. Du hast mich für dein lind er- kläret, Mein Vaterund ein selig theil Hast du, Sohn Gottes : mir gewähret, An dem von dir erworbnen heil. Du wilst , mein leben Gott zu schenken. (seyn Geist GottcS! selbst mein beystand Und meine scele dahin lenken , Daß sie sich ihme möge weih n. Die liebe ist nicht zu ermessen, Die du,meinGotl! mir zugewandt O laß imch niedicvflichtvcrgcsscn Darzu ich selbst mich dir verband. Ich gebe hichsterGott! aufs neue, Dir srel und leib zum opfer hin, Erwecke mich zur neuen treue, Und bilde mich nach deinemsiun. 4. Befestige d>S mein versprechen, S treuer! und bewahre mich, Daß ich eS niemals möge brechen, Mein ganzes leben preise dich. Ich glaube nun , was du versprochen , Gott meines Heils, sey ewig mein, So wird der bund niemals gebrochen , Die tauf an mir gesegnet seyn. Am H.?'. 45. Sonntag. 7». Fr. Ist denn das äußerliche Wasserbad die Abwaschung der Sünden selbst? Ant Nein: Denn allein das Blut JLsu Christi und der heilige Geist reiniget unS von allen Sünden. 7Z. Fx. warum nennet denn der heilige Geist den Tauf das Bad der Wiedergeburt, und die Abwaschung der Sünden ? Ant. GOtt redet also nickt ohne grosse Ursach: Nemlich, nicht «stein, daß er unS darmit will lehren, daß gleich wie die Unsau- berkeit des Leibs purcbS Wasser, also unsere Sünden durchs Blut und Geist Christi hinweg genommen werden, sondern vilmehr, daß Er uns durch dis göttliche Pfand und Wahrzeichen will versiehe, ren, daß wir so wahrhafrig von unseren Sünden geistlich gewaschen sind , als wir mit dem leiblichen Wasser gewaschen werden, 74. Fr. Soll man auch die jungen Rinder taufen? Am. Ja : Denn dieweil sie so wohl als die Asten in den Blind GÖttcS , und seine Gemeinde gehören , lind ihnen in dem Blut Christi die Erlösung von Sünden, und der heilige Geist, welcher den Glauben Wirker, nicht weniger denn den Alken zugesagt wird, so solle» sie auch durch den Laus, als des Bundes-Zeichen , der Christlichen Kucke» eiugcleibet, und von der Ungläubige» Kindern unterscheiden werden , wie in, Allen Lcstanicm durch die Beschneidn»« geschehen ist, an welcher statt im Neuen Testament der heilige Lauf iß einqcsezl. In der Melodie des roz. Psalms. «s>ic kau ich dich , 0 Herr: ge- Da du , unrcr so gar geringen nilgsam preisen, Zeichen, Und deine wunderbare weg und weisen, D«e du , in deiner kirck j» »eh »nen pflegst. Mir läß'st diegröste gnaden qüter reichen, Und zu glauben vor meine sinnen legst. «. Dein z?8 Catechisiittis, und Gesänge. i. Dem tauf versichert »lich, daß meine fünden In deinem blur und geist die til- aunq finden, (nannt Und daß er werd die rciniquna qe- Weil er darvon uns kan ein bild« niß geben; Ja, daß wir auch davon versichert leben, , (Pfand. Uns deren ist ein göttlich uutcr- g. Mein Bundes-Gott! du hast mich auSenvähler, Und, schon als Und, den deinen zugezählet; Du, Jesu! hast mich durch dein blut erkauft, ! Und mich der zucht des Geistes untergeben, So bald ich nur hier stetige an ;u leben, (getauft. Ich war darum schon als ei» kind 4- Mein Gott! dem ich bin Lurch den tauf verschrieben, Verzeihe mir, wo ich nicht treu veidlicbcn, Und zieh' von mir nicht ab die gnad und treu, Die du mir hast in meinem tauf verheißen, (befleißen. So will ich mich hinfort mit ernst Iu zeigen, daß ich , Herr! dein > eigen sey. VII. Handlung. Von dem heiligen Abendmahl IEsu Christi. Am ad. l^k. gs. Sonntag. 7;, Fr. wie wirst dn im heiligen Abendmahl erinnert und versichert, daß du an dem einigen Opfer Christi am Lreui;, und allen seinen Gütern Gemeinschaft habest ? Ant. Also, daß Christus mir und allen Gläubigen von diesem gcbrochnen Brod zu cßen, und von diesem Kelch zu trinken befohlen hat, zu seiner Gedächtniß, und darbey verheißen: Erstlich , daß sein Leib so gewiß für mich am Creutz geopfert und gebrochen, und sein Blut für mich vergossen sey, so gewiß ich mit Augen sehe, daß das Brod des HErrn mir gebrochen, und der Kelch mir mitgetheilet wird r Und zum andern, daß Er selbst meine Seele mit seinem gecreutziglen Leib, und vergossenen Blut, so gewiß zum ewigen Leben speise und tränke, als ich aus der Hand des Diener- empfahe, und leiblich messe das Brod und den Kelch des HLrrn, welche mir als gewisse Wahrzeichen des Leibs nnd Bluts'Christi gegeben werden. 76. Fr. was heißt den gecreurzigten Leib Christ» esse», »»d sein vergossen Blut trinken? Ant. ES heißt nicht allein mit gläubigem Herzen das ganze Leiden und Sterben Christi annehmen, und dadurch Vergebung der Sünden, und ein ewiges Leben bekommen : Sondern auch darneben, durch den heiligen Geist, der zugleich in Christo, und in u„S wohnet, also mit seinem gcbenedeyten Leib je mehr und mehr vereiniget werden, daß wir, obgleich Er im Himmel, und wir auf Erden sind, dennoch Fleisch von seinem Fleisch , und Bein von seinen Beinen find, und von einem Geist ( wie die Glieder eines Leibs von einer Seelen) ewig lebe» und regieret werden. In der Melodie des »p. Psalms. /rr elobet sey'st du , Herr! dulDaß du aus liebe hast ein Abend« ^ Herrscher aller wett, mahl bestellt, Das katechlsmur, und Gesäugt. r;s Das als ein siegel lehrt, wie wir gemeinschaft haben An deinem opfer lod und deinen gnaden, gaben, Und unS versiegelst, -aß du dich für unS gegeben, Ja uns durch deinen tod crqui- cken null zum leben. ». Da lind wir durch dein stcisch gespcißt, durch's blutgetränkt, Weil durch dein opfer uns wird gnad und heil geschenkt, Wann wer dein tod und pein mit glauben angenommen, Und dardurch aller fund vesgc- bung g'wiß bekommen. Schenk, Jesu! uns darzu die kraft und auch das leben , DaS uns drin opfer.tod dein mahl verheißt zu geben, z. Laß uns denselben geist hefte. len und rcgier'n, Der in dir wohnt und lebt; Laß ! ihn uns «u dir führ'» , So sind wir eins mit dir und allen deinen frommen, Die durch dein wart und geist in deine g'nieinschaft kommen; Denn du hast unS erwählt, o bräutg'ani unsrer ftclen! Zur braut, um dich mit unS auf ewig zu vermählen. Am 47» Sonntag. 77. Fe. wo hat Christus verhelften, daß Er die Gläubige so gewiß also mit seinem Leib und Blut speise und tränke, als sie von diesem gebrochnen Brod essen, und von diesem Reich trinken r Ant. In der Einsetzung des heiligen Abendmahls, welche also lautet: Unser HLrr IEsus in der Nacht -a Er verrathen war, nahm Er das Brod, danket, und brachs, und gabS ihnen und sprach: Nehmet, esset, das ist mein Leib der für euch gebrochen wird, solches thut zu meiner Gedächtniß. Desselbigcn gleichen auch den Kelch, »ach dem Abendmahl, und sprach: Dieser Kelch ist das Neue Testament in meinem Blut, solches thut, so oft ibrS trinket , zu meiner Gedächtniß. Denn so oft ihr von diesem Brod esset, und von diesem Kelch trinket, sollt ihr des HLrrn Tod verkündigen, bis das er kommt. Und diese Verhcissunq wird auch widcrholet durch St. Paulum, da er spricht: Der Kelch der Danksagung , damit wir danksagen, ist er nicht die Gemeinschaft deS BlutS Christi? Das Brod, daS wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibs Christi ? Den» ein Brod ist es, so sind wir viel ein Leib, dieweil wir alle eines Brods theilhaftig sind. In der Melodie des 5. Psalms. ^,»er kau wol deine lieb' er-lZ. DaS brod, der wein uns klär> gründen , j lich zeige», Mein treuster Jesu! Gottes kam ^Wic, Jesu ! war dem augenmerk, Da du dich an dem creutzeü stamm, Daß unS dem grosses liebes-werk Zu küssen unsre schuld und sunden'I» daS gedächtniß solle steigen, Ließ'st willig fin-r„ ? sllns zu dir neigen. 2. OeS nachts, da du verrathen 4. Eo mehr da es uns auch an worden. Don deinem innger ohne scheu, Da dachtest du an unS zerren dcuret (bat Die q'meinschast, welche mit dir Der durch die wahre glaubenSthat Zu stifte» , denen einen ordcn , Und büß? sein herze dir bereitet, Die Christen worden. iKurch dich geleitet. L. Darum zs/» Catechismur, und Gesänge. ;> Darum du brunn und brod des leben« ! (hin/ Komm zeuch mich sechsten zu dir Und mache, daß ich würdig di», Damit das end meines bestrebenS Nicht sey vergebens. 6. Alsdann will ich, o Herr l besinge» Die fruchte deiner todes - pcin; AuSkünden auch das lobe dein Mir meiner seele, herz und sinnen, iSlärk das beginnen. Am Sonntag. 7 z. Fr. wird denn aus Brod und wein der wesentliche Leib und Blut Christ» r Ant. Nein: Sondern wie das Wasser i» dem Lauf, nicht in das Dlur Christi verwandlet, oder die Abwaschung der Sünden selbst wird, deren eS allein ein göttliches Wahrzeichen und Versicherung ist : Also wird auch das heilige Brod im Abendmahl nicht der Leib Christi selbst, wiewol eS nach Art und Brauch der Sakramenten , der Leib Christi genennet wird. 79 . Fr. warum nennet denn Christus das Brod seinen Leib, und den Reich sein Blut, oder das Neue Testament in seinem Blut, und St. Paulus die Gemeinschaft des Leibs und Bluts IE>u Christi? Ant. Christus redet also nicht ohnegrosse Ursach :Nemlich,daßEt uns nicht allein darmit will lehren,daß gleichwie Brod und Wein daS zeitliche Leben erhalten , also seye mich sein gccreutziqter Leib lind vergossen Blut die wahre Speis und Lrank unsrer Seelen, zum ewigen Leben: Sondern vielmehr, -aß Er uns durch bis sichtbare Zeichen und Pfand will versichern, das, wir so wahrhaftig seines wahren Leibs und Blut« , durch Wirkung de« heiligen Geistes theilhaftig werden, als wir diese heilige Wahrzeichen, mit dem leiblichen Mund, zu seiner Gedächtniß empfangen, und daß all sein Leiden und Gehorsam so gewiß unser eigen seye, als bäkrc» wir selbst in unsrer eignen Person alles gelitten und genug gethan. In der Melodie des 66. Psalms. L^^cin Heiland! der für uns gestorben, Du bist allein das Lebens - brod, Dein LreuizeS-tod hatunS erwor> den Die gnad und seligkeit bey Gott, Und daß wir ausser Zweifel seyen, Muß brod und wein, die du bereit Zum «fand und sicgcl uns gedeyen Und zu des glauben» sicherheit. , Daß ncmlrch wir, die sccl zu laben, An deinem wahren leib und blut, «In kraft deS gristes, antbeil habe» Wo nur der glaub im herzen ruht, Du wilt dich so gewißlich schenken Äse wir die zeichen von dem buud Zu deines todeS anqedenkcn Empfangen mit des leibeS mund. z. D rum , ob wir, Jesu l dick nicht sehen, So lernen wir durch deinen geist Und durch dein theures wort ver- steheu , Wie innig nahe du uns seyst. >Wie dein gehorsam,deine wunden >Uns gehen so gewißlich an, M hätten wir sie selbst empfunden , Bezahlet und genug gethan, a. Was soll ein todtes fleisch uns nützen, ES gebt ja nur in maacn ein? Was soll des geifte- leben stütze», Da« Latechisirius, und Gesänge. zür Dar nniß selbst geist und leben seyn. (die gäbe. D'rum seelen« freund schenk mir Daß ich mit deinem leib und blich Mein maircs herz im glaube» labe So dank ich dir mit frohem muth. Am XL H. 4,. Somrtag. 80. Fr. was ist für cin Unterscheid zwischen dem Abendmahl des HErrn, und der pädstischen Meß t Ant. DaS Abendmahl bcjeuqet uns, daß wir vollkommen« Vergebung aller unserer Sünden haben , durch das einige Opfer IEsu Christi, so Er selbst einmal , ach Cicutz vollbracht, hat, und daß wir durch den heil. Geist Christo werden einqeleibct, der jetzund mit seinem wahren Leib im Himmel zur Rechten des Vaters ist, und daselbst will angcbttket werden. Die Meß aber lehret, daß die Lebendige und die Todte nicht durch das Leiden Christi Vergebung der Sünden haben / es sey denn , Saß Christus noch täglich für sie von den Meß-Priestern geopfert werde : Und daß Christus leiblich unter der Gestalt BkoLS und Weins seye, und derhalbc» darinnen soll angebellet werden: Und ist also die Meß im Grund nichts anders, denn eine Vcrläuguung des einigen Opfers und Leidens JLsu Christi, und eine ver- nialcdeyte Abgölkercy. In der Melodie der Psalms. > z.Lamm! wir ehren dich im blute, ! Du bist der anbcttunq werth <>n dei'm creust such ich das leben, Du erhoffter mensch eii-sohn ! Ich will im gebe» aufheben Meine bänd zu deinem thron. Ich will mit dei'm opfer-tod , So einmal am creutz vollendet, Meine seel, in aller noth, Trösten, bis mein leben endet. Ll Wo was anders wird gelebrct, Wo dein leib, noch da und dort, Als ein opfer wird vevehret, Wider dein so deutlich Wort: Da wird, was dein opfer thut, Schnöd und in der that verläug- »et, Und dem ovfcr ohne blut, Höchst abgöttisch zugeeignet. O ! wie wird uns doch zu muthe, Schon auf dieser armen erd. Wir erstaunen , wir verehr n Mit herz, sinnen und -«danken, Dick, den Gott - mensch, unsern Herrn; Laß uns doch von dir nicht wanken. 4. Christen, die wir auf der erden, Glieder eines lcibcs sind, Lastet uns voll liebe werden. Gleich wie Jesus war gesinnt. Laßt uns auch für die uns feind , Oft vor Gottes tdrone tretten , Daß er sie von dieser fund, Durch sein gnade woll' erretten. Am l.. ;o. Sonntag. 81. Fr. welche sollen zu dem Tisch des HLrrn kommen r Ant. Die ihnen selbst um ihrer Sünden willen mißfallen, und doch vertrauen, haß dieselbiae ihnen verziehen, und die übrig« Schwachheiten mit dem Leiden und Sterben Christi bedeckt seyen, begehren auch je mehr und mehr ihren Glauben zu stärken, und ihr Leben zu bessern. Die Unbußferkigen «her und Heuchler, essen und tri nkcn ihnen selbstdas Gericht i r-.F«. «ts Latechrsmu«, Und Gesänge. «4. Fr. Sollen aber j«r„hiesein Abendmahl auch zugelassen werden , die sich mit ihrer Bekenntniß und Leben als Ungläubige und Gottlose erzeigen ? Ant. Nein: Denn eS-wird also der Bund Gottcs geschmähct, «nd sein Zorn über die ganze Tcmcind qercitzct Dcrhalbcn die christliche Kirche schuldig ist- nach Ordnung Christi und seiner Aposteln, solche bis zur Besserung ihres Lebens durch da« Amr der Schlüsseln auszuschlieffen. In der Melodie des 4». Psalm«. Aasset uns zum Heiland gehend?. Er ist ein gerechter Kinig, L Voller deinuth , vollerreu'n ; ffürchtet seine Majestät. Lr will gnädig un« ansehen, Wer sich ihm nicht unterlhänig Und mit seiner gnad erfreu'»; Seher, wie er so bereit, Hin zu seinen füssen legt, Und zu seinem bundS - altar Der seel, die sich vor ihm beugt, Tritter gleich der Heuchler scbaar, Sich in seinem blut zu zeigen, Wird, verlustig aller gnaden, Und sich ganz zu ihr zu neigen, s. O wennS alle seclcn wüßte!« WaS in ihm für seli^keit l O wie würden sie gelüsten Nach der schafenIesu weyd ' Sich nur zorn u. q'richt aufladen, 4. Herzen! zungen! benedcyet Den, der uns erläset hat; Traurige! euch hoch erfreuet, Rühmet cucrS Heilands gnad , Aus denn, arme I auf, nur bin , Er will freundlich euch ansch n, Nach ihm richtet euren sinn, Er will boren euer fleh',,; Und verlasset Welt und fünden . Unser lob soll sich ausbreiten , Um nur ihn, nur ihn z» finden Durch bie zeit und ewigkeilen. Am t./. ;e. Sonntag. 8 z. Fr. was ist das Amt der Schlüsseln r Ant. Die Predigt des Heil. Evangeliums , und die christliche Bußzucht, durch welche beyde Stuck das Himmelreich den Gläubigen ausgeschlossen, und den Ungläubiqen zugeschlossen wird. 84. Fr wie wird das Himmelreich durch die predigt de- Heil. Evangeliums auf - und zugeschlossen r Ant. Also - baß nach dem Befehl Christi , allen und jede» Gläubigen verkündiget . und öffentlich bezeuget wird, daß ihnen, so oft sie die Verbeissunq des Evangeliums mit wahrem Glauben Annehmen, wahrhaftig alle ihre Sünden von GOtl, um des DerdienftS Christi willen , vergeben sind ; Und Herwideruni ollen Ungläubigen und Heuchlern, baß der Zorn GOttcs und die ewige Derdammniß auf ihnen ligt, so lang sie sich nicht bekehren. Hkach welchem Zeugniß e« Evangeliums, BOtt beyde in diesem «nd zukünftigen Leben urtheilen will. In der Melodie des z. Psalms. hast die, Herr! erwehlt Die kirche, und bestellt. Au seyn dein reich auf erden; Di i«lbe schließt allein , In ihre schranken ein, lk>i« recht bußferrig werden , Mn in derselben nun; In allen, ihrem th«p«, Die Ordnung zu erhalten: Hast do das schlüffel > amt, Das losspricht und verdammt, Bekohlen zn verwalten, i. Wie tröstlich ist die q'walt, Dem , der in büß -gestalt, Dein gnad will, Jesu! suche»,' Sie kündiget ihm IN , ^ . War Latechisnms, und Gesänge. Z6Z Was böse« er gethan , Das könn' ihn nicht verfluchen, Wenn er dein theures wart, Mein Heiland und mein Hort l Mit glauben reckt anfasset ; Dargegcn nichts als grimm , Drift den, der deine stimm , Und deine zucht, Herr hasset. A. Nun dieses lehrt mick Herr! Wie sckröckltck und wie schwer - ES sey dich zuverletzen , Durch »nbußfcrliatcil , Und Ungerechtigkeit, Dein gnade gar nicht schätzen- Bewahr mich gnädiglich, F' r dem so schweren g'richt, Das treffe» wird den bösen , Der sich ganz nicht bekehrt/ Und Christi stimm nicht bort/ Der ihn sonst würd erlösen, q. Laß dein erwchlte schaar/ GcstLrkct immerdar , Durch diese vrdnunq werden, ,Daß stets ihrgiaubenS. rühm, jDein Evangelium, Verbleibe aus der erden. Heilige selbst ihr thun , Laß stets in ihnen ruh'n , Herr t deines geistes gnaden r So werden sie sich dir, Und deiner kirch zur zier, Zu aller zeit betragen. Am Llk. zr. Sonntag. Fr. wie wird das Himmelreich zu - und ausgeschlossen durch die chmstliche Äußzucht ? Ant. Also, daß nam dem Befehl Christi, diejenige , so unter dem christlichen Namen »„christliche Lehr und Wandel führe» , nachdem sie etlichemal brüderlich vermahnet sind, und von ihren Irrthume», oder Lastern nicht abstehen , der Kirche. oder denen , so von der Kirche darzu verordnet sind angezeigt , und so sie sich an derselben Vermahuung auch -nicht keh-' ren, von ihnen durch Derbictunq der heiligen Sakramenten , arider christlichen Gemeinde, und von GOtt selbst aus dem Reich Christi werde» ausgeschlossen : Und wiederum als Glieder Christi und der Kirchen angenommen, wann sie wahre Besserung ver- heissen und erzeigen. In der Melodie des ,. Psalms. ur -eine gnad, o Gott I er- loset mich; Nur Christi tod kan mich mit dir versöhnen; Nichts kan ich durch meine werk verdienen, (lich. Doch will ich sie verrichten willig- s. Denn dein söhn hat mich ihm zum eiqenthnm So tbeur erkauft, daß, nach SeS Geistes triebe, (übe, Ich mich fortan in guten werken Und lebe nur zu deinem preis und rühm. S. So stellt sich auch mein glaub in fruchten dar, Wann er sich laßt.in guten sverken spühren , (zuführen Und wann ich such dem Heiland zu- Den nächsten, der von ihm ent- fernct war. 4 . So ist denn der nicht von der straf befreyt, Der von der sünd sich nicht zu Gott bekehret, Denn dieser ist, wie dein Wort deutlich lehret, (ewigkeit. Wenn erso bleibt, verdammt in Mein Gott! ich will nur deine gnad allein, In deine, was mich selig macht, erheben, (leben, Doch will ich auch in guten werken Und deiner gnad getreu und dankbar seyn. 6. Mein leib und seel soll deiner gnade kraft, (zeigen, Im werk an sich gcflissen seyn zu Und auch mein mund soll nimmer darvo» schweigen, Was Jesu blut und geist an mir geschafk. Am k-. Sonntag. 88. Fr. In wie viel Stucken stehet die wahrhaftige Lug oder Bekehrung des Menschen? Ant. Inzwcyen Stucken: InAbsterbung des alt«n,und Auferstehung des neuen Menschen. 8S Fr. Catechifinus, und Gesänge. z»r 8<-. Fr. was ist die Adsterbung des alte» llienfchen r Ant. Ihm die Sünden von Herzen lassen leid seyn, und die» selbige je länger je mehr hassen und-fliehe», so. Fr. Was ist die Auferstehung des neue» Menschen 7 Ant. Herzliche Freud in GOtt durch Christum, und Lust und Liebe haben, nach dem Willen GOtteS in allen guten Werken zu leben. In der Melodie des 77. Psalms. c>sede, Herr! denn dein kind höret, ES will von dir seyn gelehnt, WaS die wahre buss« sey , Wie mein herz soll werden neu Wie ich dir, mit meinem leben McinGort! reinen dank soll geben. Komm, und wirke selbst in mir. WaS mich macht gefällig dir. 2. Nun dein dienerPauluS lehret, Daß ich alsdann sey bekehret, Wann der alt mensch kommt in tod, Und der neue lebt vor Gott- Wann ich inniglich empfinde, Äeu und leid ob meiner fünde, Und darvon dann stehe ab, Kamt mein alter mensch inS grab. z. Und der neu entsteht zum lebe«/ Wann ick mich ganz dir ergeben. Wann sich nach der traurigkcit. Findet süsse Herzens, freud, Wann Christi gcdottmich laben. Wann sein geist mich füllt mit gaben , Wann ich freudig m mir merk Lr»el>, zu thun die guien merk. 4. Nun, mein Gott! diS ist dein werke, Kom, ach kom! mich armen stärke. Zünd' in mir diS leben an , DaS vor dir bestehen kan. Schenke trieb zu guten werke» ; Lasse deinen geist mich stärken. Jesu: lebe selbst in nur; Denn so leb' und stcrb' ich dir. Am er- Sonntag. yi. Fr. Welches sind aber gute Werk ? Ant. Allein dle aus wahrem Glauben, »ach dem Gesetz GOtteS, Ihm zu Ebrcn geschehen, und nicht die auf unser Gutdünken, »der Menschen' Satzung gegründet find. In der Melodie des roo. Psalms. /Lrmuntre freie! dich, und sey Dem Gott,der dich geschaffen, treu, («u'n, Und glaub, eS wird dich nie ge. Tottstlig, fromm vorihm zu seyn. - Er liebt uns menschen väterlich, Führt, durch geduld und tugend dich Zum besitz der höchsten freuden 4. Drum laß dein werk aus glauben geh',,, (schch n, Nach seines wortS Vorschrift qc- Nur ihm allein zum rubm und ehe Und ia nicht nachder mensche lehr. 5. Gott theilt dir deine stärke mit. Drum gehe stets mit festem schritt. Fort, frisch fort auf der lugend- Pfad; Der erwünschten zions-weyden. ES wartet auf dich grosse gnad. ;. O i hjre nicht dein fleisch und blut, Gehorche Gott,Gott meynt eS gut, WaS er gebeut in seinem wort, Das führet dich zum himelS-port. 6. O! bleib ihm treu und wanke nickt, Denk an den tod und anS gericht. Und auch an die fieges-cronen, Wormit er dich will belohnen. Am L ;6. Sonntag, s». Fr. Wie lautet da» Gesetz des HErr« r AM, GOtt redet alle diese W-rte, und sprach r 2ck bin «. »Z. Fr. 566 Latechismus, und Gelange! Fr. Wir werden diese Gebotte abgetheilt? Ant. 2 » zwo Tafeln : Deren die erste i» vier Gebotten lehret , wie wir uns gegen GOtt sollen halten , Die andere in sechs Geborten , wa« wir unserm Nächsten schuldig sind. In der Melodie grrhebe dich , mein Her;! und ^ merke, Wa« Gott der Herr aufSinatbat, Dem berge, der, vor seiner stärk«, Don feur und dampf gerauchet hat. (qötrer, s. Komm bire, wie der GOtt der Dom Himmel redt zu seiner schaar. Wie er in einem donncr» werter, Ihr kund ekiut seinen willen klar. z. In zweyen tafeln war geschrieben , Don seiner eignen Hand »erricht, Wat ich als rügend auszuüben Als fund zu meiden bin verpflicht. des 140. Psalms 4- Wie ich auch diesen GOtt soll lieben Aus allen frästen inniglich, Und gegen meinen nächsten üben, Die liebe, al« wie gegen mich. r. Schreib dein gesctz in uns re seelen, Her! kräftig und beweglich ein, Was du »ns auchwilltanbefeblen. Gib gnad, daß wir gehorsam seyn» s. Wlr sind ja,» duBundeS'Herrel Verbunden zu gehorchend», Den willen und gehorsam mehre, So dienen wir dir für und für. Am L^kl. ;7. Sonntag. »4. Fe wa» erfordert der HErr im ersten Gebott; Ant. Daß ich bey Derliehrunq meiner Seelen Heil und Geliakeit alle Abqitterey , Zaubere» , abergläubische Segen , Lnruffunq der Heiligen , oder anderer Treatnren mridrn und fliehen soll, und den einigen wahre» GOtt recht erkennen, Ihm allein vertrauen, in aller Demuth und Geduld von Ihm allein alles Guts erwarten, und Ihn von ganzem Herzen lieben, fürchten und ehren , also, daß ich ebe alle Treaturrn übergeben, denn in dem geringsten wieder seinen Willen thue. In der Melodie der zo. Psalms. Unendlicher Gott' höchstes gut! »4 Das in sich selbst brstehtu.ruht Du bist ein unumschränkte« stecht, OaS ziel und gränzen kennet nicht, DaSunbegreiflich ist^zunennen, ... ... O wer kan dich vollkomen kennen? Nur dir ankleben, auf dich scb'n, a. Vor zeit und schöpsunq war st Zu dir dem höchsten gute fleh'n. Der aller geister vater heißt. Du willt,das wir dich einjgnenen, Und neben dir kein Gott erkennen» 4. Mein herz soll sich ergebe» dir. Nur auf dich trauen für und für, allein , (scyn; ES wird auch kein GOtt »ach dir Der falschen gjtzen Sittlichkeit, Ist eine Mißgeburt der zeit, Wordurch der satan viele qiyen Dir noch will an die seilen setzen z. Dich kan kein sterblich äuge seh'n, L« muß vor d»r verhüllet steb'n, Du bist ein imerschaff'ner g»ist, Demi du verfluchst die auf die qözei, , ( sczcn. Und nicht auf dich, ihr Hoffnung ?.Ach zünd in mir den glauben an, Wordnech ich dich ergrciffen kan, Gib daß ich stet« die fünde meid, Daß mich, o Soll: nichts von dir scheid. Ich will eh' alles überqeben , Als deinem willen widerstreben. Am Latechismus- «>id. Gesänge» Am l.s'llk. ;s. Sonntag. Fr. wa» ist Abgötterey ? Ant. An stakt des einigen wahre» TOrlcs, der sich in seinem Wort hat geoffenbart, oder neben demselben etwas anders dichten oder haben , darauf der Mensch sein Vertrauen setzet. In -er Melodie he- ,4. Psalms, An s-nd, Welt. fleisch and menschen denkt/ otX'xcin Gvtt! du bist'S,den ich crwehl': Den ich anbett' mit froher seel i Dich will ich über alle« lieben. Mein höchste« gut und herzenSziel! Ausüben dein qebott ich will , And nie mit undaiikdich betrüben. -.Ich freu mich in der eivsamkeit, Der ruhe, die du mir bereit, Und die mein herz in dir gefunden. O lust ! die mich zu dir erhebt Mit jedem albem dir nur lebt, Allein dir «icdmet alle stunden 3 Weh dem, der sein herz von dir lenkt, Und dich, 0 höchste« gutlnich» suchet. Lr raubt die ehr, dir dir gebührt, »eqebt abgötterey und wird, Ewig, wenncrso bleibt verfluchet. a.Rtwabremich.durch deine gnast Und führ mich auf der Wahrheit- vfad , MeinGottlso lang ich leb auf erden !?o werd ich nicht zur eitelkeit, Noch mit Verlust der scligkeit , Durch sünd von dir entfernet werden. . ,Am L lA. Sszintag. 9ü. Fr. Was will GDtt im andern Gebott t Ant. Daß wir TOkk in keinen Weg verbilden, noch auf irgend eine andere Weise, denn Er in seinem Wort befohlen hat »er- «Viril svurri. 97- Fr. Soll man denn gar kcin^Bildniß machen? Ant. GOrt ka» und soll keineswegs abgebildet werden: Dik Creaturen aber, ob sie schon mögen abgebildet werden, so verbeut doch KOtt dersclbigcn Bildniß zu machen und zu haben, daß man sie verehre, oder ihm darmit dicke. >8. Fr. Mögen aber nicht die Bilder als der Laie» Bücher, in der Rirchen geduldet werden? Ant. Nein: Denn wir nicht sollen weiser seyn denn GOtt, welcher seine Christenheit nicht durch stumme Götzen , sondern durch die lebendige Predigt seine« Wort« will unterwiesen haben. In der Melodie des iri. Psalms. Gott! du unsichtbarer geist, Da« auq der menschen hier Hat deiner rügend zier, Dein wesen niemals gesehen; Was wir noch von dir wissen, Hast offenbaren müssen. ». Wird dir ein bildniß zugericht, Go trift« nicht überein , E« wird betrieqlich seyn, Und nur ein yürr« Hirn - qedlcht, Du hast nicht deine« gleichen, Kein aug mag dich erreichen. ;> Dein söhn,den deineseele liebt. Und den dein schoo« umschließt. Der deinen glänz abmißt, Der istS/der uns die Nachricht gibt, Die dem glaube nöthig ist , Und un« lehret was dü bist. «.DerselbunS kräftig uuterweißt. Wie ernstlich du , Herr: will , Daß wir dich vhnr bild , . Anbettln in Wahrheit und geist , Nur, wie dein wart es lehret, Woll'st du auch seyn verehret. D'rum Latechif»tt auch über die zörnct, die so viel an ihnen ist, diesclbige nicht helfen wehre» noch verbieten 7 Ant. Ja freylich : Denn keine Sünd grosser ist, noch GOtt heftiger erzürnet, denn Lästerung seines Namens r Darum Er sie auch mit dem Tod zu straffen befohlen hat. In der Melodie des go. Psalms. ^Err! deine Majestät und hei-,Dasi er sie nicht abschaffet . ligkcit. Dein tiefer rath undivunderkraft, Waü hie an erd und Himmel schaft, Und deiner gütech'xund Herrlichkeit , Wann die sich «nS erzeigen, Erfordern tiefes beugen, Und daß zu aller zeit, Dein nam gepriesen werd, Auf dieser ganzen erd, Mit ehrerbietigkeit. r. Der ist verflucht, der ihn nicht ehren thut, Falsch u. unnöthig dabey schwört, Oder leichtsinnig dis anhört. Und diese sünd begehtmit frohem muth, So Viel an ihm, und straffet, Ligt in schuld vor dir O Gott', und wird geacht Als hätt' er selbst veracht Dclii'S grosse» namens zier. z. So wirke denn durch deinen geist, mein Herr! (lind/ In mir, dcin'm eigcnthum und Daß sich mein herz stet« willig find, (und ehr, Zu denken nur an deinen rühm Und daß, in Meinem leben, Mich immer mög' bestreben, Deinen grossen »amen, Bey m eid und ohne cid, Mit chrfurcht und mit freud, Zu verehren, Amen! Am l, ^ «i. Sonntag. ior. §r» Mag man aber auch gottselig beze den» Namen Givttes ei«»en Eid schworen? Ant. Ja, wann die-Oberkeitvoa ihren Unterthanen , oder sonst die NSth erfordert » Lrru und Wahrheit zu GOtteS Ehr, und deS Nächste» HeilGOtt! des menschen höckstEach Gottes Wort so dörffen ^ Pflicht (scheuen; schwören Ist ja , dich fürchten, kindlich 4. Du grosser Gott! du kanst allein Denn wer dein heilig äuge nicht Ehret, fürchtet, »och dein qericht, Don allem, handle, was ich denk' und Kai, sich auch demer buld nicht Dollkomner zeug und richter seyn, stemm , (und sinn , Tatechismus, und Gesang«. Mein wahres heil nicht zu vcc- scherzen. Nim ineiii qebctk und loblied hin , Ld'S qlcich unwürdig bin. ;.Alsdann soll, Herr! mein ganzes leben Hin Gabbalh und ein Ruh «tag scv», An dem ich mich will dir ergeben, Mein herz hinauf zu dir erheben, Bis daß die ruh , in cwigkeit, Mich cront nach dieser zeit. IX. Handlung. Am LTkll. 6z. Sonntag, ro». Fr. was will GDtt in dem fünften Gcbottk Ant. Daß ich meinen Vater uud Mute? , und allen die mir Dorgesezt find, alle Ehre, riebe und Treu beweisen, und mich aller guten Lehr uud Straf mik gebührlichem Gehorsam unterwerffcn, und auch mit ihren Gebrechen Geduld haben soll, dieweil uu- GLtt durch ihre Hand reqieren will. In der Melodie des z». Psalms. L^Errl dein gesetz und Wort,!Z> Herr! gib mir deinen geist , -V Gibt jedem menschen unter->Dap ich mich gegen jedermann, richt , jVach meinem staub so ballen ka» Bon seiner schuldigkeit und Wie meine Pflicht erhcrsch't Pflicht, In seinem stand und ort. ^>em, der in ehren schwebt Daß ich »oraus nur treu Hoch ehre , die mir v-rqcfezt, Laß mein gewisse» unverlezt agst du, daß du, in diesem stand, Vor dir und ihnen sey. Regieren wilt durch seine Hand ja. Schenk deinen geist der furcht, Was unter ihme leb t. r. Hingegen sollen wrr Die eiteren und die dein rath UnS sousten vorgesetzet hat, Stets ehren, nach gebühr, Auch mit qehorsamkeit, Mir liebe, dcmuth, treu, geduld, Und uns um ihre qunst und Huld Bewerben allezeit. Der demuth, sanflmuth, freund» lichkeic, Der liebe und der billigkcit An die, den' man geborchr; Daß sie stets ihre Pflicht, Ausrichten mögen mir viel freud Damit, zu deinem Ruhm allzeit. Dein Volk werd wohl gericht» Am k. Xl 1^. 64. Sonntag. 10;. Fr. was will GVtt in dem sechsten Gebstt r Ant. Daß ich meinen Nächsten , weder mit Gedanke», noch mit Worten oder Gcberdcn , viel weniger mit der That, durch mich selbst »der andere schmähen, hassen , beleidigen oder todten, sondern alle Rachgierigkeit ablegen, auch mich selbst nicht be» schädigen, oder muthwillig i» Gefahr begeben soll : Darum auch hie Oderkeit, dem Todschlag zu wehre», das Schwerdt tragt. ic>5. Fr. Redet doch dis Gebort allein vom Todten ? Ant» Ts will uns aber GOtt durch Verbiet«»« des Todschlag- lehren, daß Er die Wurzel des Todschlaqs, als Neid , Haß , Dorn , und Rachgierigkeit hasse , und daß solches alles vor ihm «in heimlicher Todschlaq seye. K-7. Fr. Ist es aber darmit genug , daß wir unsern Nach» Ken, wie gemeldt, nicht todten r Ant. Latechisluus, und Gelange. Z7r Ant. Nein: Denn tn dem GOtt Neid, Haß und Zorn ver« dämmt, will Er von u»S haben, daß wir unsern Nächsten lieben als uns selbst, gegen ihm Geduld, Fried, Sant'lmulh, Barmherzigkeit und Freundlichkeit erzeigen, seinen Schaden s» viel uns möglich abwende» , und auch unsern Feinden Gutes thun. In der Melodie des ,z. Psalms. /Hrib mir, mein Gott! des gerstc« ^ > gnad und triebe, Daß ich. wie mich , so meinen nächsten liebe , Und beUi».achte stets deinegesctze, Wo du befihlst, daß ich ihn nicht verletz« An leib nnd leben, und ibm anthu kein lud, Deswegen gibst du das schlverdt der Oberkeit. -. Doch nicht nur was die Ober- keil verwehret ; Was über da- zu haß und zorn gehöret, Was in dem bösen gründ des her- zenS liget, Und den Wohlstand des nächsten selbst bekrieget, Das auch vor dir, Gott! der du allwissend bist, Ein rodschlag schon, i» dem Stund des Herzens, ist. z.Drum mach daShnz, Gott! rein von dieser fünde, Und gieb, daß eS zur liebe sich verbinde , Nur fried, geduld, snnftmuth und darmherzigkeit, Nur demuth, dienstferti-kttt und sreundlichkeit, Wie freund, so feind in allem mög erzeigen, Und stet« dahin vonherzenS-grund sich neigen. g. Deuß deinen geift, den starken Herz - bezwing« , 2nmich,osüsscr FriedenS-wieder- brinqer! s kräftig leite , Der mich zu dieser psticht recht Und mich zu dem was dir gefällt bereite , So wird mein wandel mit dem nächsten werden, Ein Himmel, ja wein Himmel auf der erden Am es. Sonntag. Zr. was will das sibende Gebott ? Ant. Daß alle Unkeuschheit von GOtt vermaledeyet seye, und daß wir darum ihr von Herzen seind seyn, und keusch und züch. tig leben sollen , es sey im heiligen Ehestand, oder ausserhalb desselben. lo,. Fr. verbeut GVtt in diesem Gebott nichts mehr denn Ehebruch, und dergleichen Schanden? Ant. Dieweil beyde unser Leib und S«l Tempel des heiligen Geistes find , so will Er. daß wir sie beyde sauber und heilig bewahren« Verbeut derhalben alle unkeusche Thaten, Geberden; Wort, Gedanke», Lust, und was den Menschen darzu reihen mag» In der Melodie des ?z. Psalms. /HrOtt! der du bist ein »»befleck. ^ te« liecht . Nicht» kan besteh'« vor deinem angrsicht, (und rein; Als was auch keusch und heilig ist ». unkeuschheit ist ein dir verhaßte sünd; Gieb, daß mich nie derselben flau» entzünd, ( mer leb'. Und daß ich, in was stand ich im- «>» was aucy reuiH uno yeuig >ir uno vap icy, >n wa» kaß mich dein-il-in seiner keusch-lDer zucht und schäm und keusch heil seyn» i heit mich ergeb'» z-Laß Z7» Latechismu« , und Gesänge. Z. Laß einen bund mit meinen äugen sey,,/ (secl hinein/ Kein schnöder blick dring in die Gieb/ daß kein wort/kein schändlicher aeberd', Nichts üppiges der seelen fallstrick werd'. - ( tempel bin, 4. Und weil ich ganz des geiftcs Mit leid und seel/ so laß mein herz und sinn / So wohl als that und Wort / in rciniakeit. Durch seine gnade leben allezeit. Ja, reiner anst ! nimm weg was mick besteckt. Und wann das fleisch mir böse löst erweckt, (debcy. So steh' dem qeist mit deiner qna- Vaß ich vor Gott ein reines opfer sey. Am ^ I. 66. Sonntag, no. Fr. was verbeut GOtt im achten Gebott? Ant. Er verbeut nicht allein den Diebstal und Räubere», welche die Oberkcit straffet: Sondern GOtt nennet auch Dicbstal alle böse Stuck und Anschläge / darmit wir unsers Nächsten Gut- gedenken an uns zu bringe»/ es seye mit Gewalt oder Schein, des Rechten/als unrechtem Gewicht, Ellen, Maaß, Waar, Münz, Wucher, oder durch einiges Mittel, das von GOtt verbotten ist, darzu auch allen Gritz und unnütze Verschwendung seiner, Gaben. O In der Melodie des z». Psalms. Grosser schöpfer! der du gibst Bewahr für raub, dicbstal und W Den menschen, die du herz lieh liebst, Die güter dieser weit zum nutz, Und deine macht zu ihrem schütz Und will /"dass wir, mit deinen gaben , . Uns kindlich dankbar sollen laben. Wir härt n, reiche quell des lebcnS! Auf dein' gnad niemals verge- bens, Du segnest, du ernährest je Mas du erschafft, verläßst es nie; Drum mach Las herz mit dem zufrieden ., Was deine vörssra uuS bcschiedcn. z Wir stehe» dich um deine gnad, Daß sie uns leik auf deiner pfad. Und dem was dir zu wider ist;. Das böse lust sich nicht mög'rege, Gegen des nächsten sein vermöge; 4. Der schnöde geitz, das böse gift, Verschwcndereyund wa« die stift, Unerlaubte sorg der nahrnng, Gram und angst für die bcwah- rung, Soll unserherz nichtalso plagen. Daß wir, an deiner treu verzagen. ;. Gibst du uns den bescheidnen» theil, Und Jesum, unsrer seelen heil, So ist es y'nug für diese welk, Ms komt daSlooS das uns befielt» Wann du mit deinen Himmels« gaben Uns ewig wrlt vor dir erlaben. Am 67. Sonntag, in. Fr Was gebeut dir aber GOtt in diesem Gebott? Ant. Laß ich meines Nächsten Nutz , wo ich kan und maq , fördere, gegen ihm also bandle, wie ich wolle, daß man mit mir handelte, und treulich arbeite, guf das ich dem Dürftigen in seiner Noth helfen möge. na 2» 37Z Latechisinu» , And Gesänge. In^derMclodicHs Psalms Err! gib mir gnad,kraft, lust und tüchtigkeit, - (zeit, Des nächsten nutz zu fördern alle- lind so dienstbar und recht mit ihm tu wandeln , . Wie ich begehr', daß and're mit mir handeln ; ES braucht ja jeder stets des andern rath, Trost in Worten und auch bulf in der that. allein , -.Lasset uns, bri'ider! lieben nicht Mit leeren Worte» und nur blos zum schein, Lasset unS auch deS nächste» wohl ergeben, So viel das mag in unsren träften stehen, Defördcr'», und stets that und Wahrheit seyn, (verein. Die unser her; und sccl »u lieb Die liebe nimmt sich auch -er armen an, (kau. Sie gibt dem dürftiqen so viel sie Sie lehrt mich drum mir nicht allein arbeiten, Sondern auch dem, der noth leidt Hand zu beuten D>s ist der Christen edle g'rech. tigkeit; (keit. Wer sie so übt der bleibt,n ewig. 4. Daß wir so leben, Gott I ist deine gnad; Führ uns unausgesetzt auf dieser Pfad. Heseqne uns was deine Hand deschiedcn, Und stell in dir das herze ganz zufkicdcn. Für alles aber mache uns dankbar Und die Verheißung deines wsr» lcs wahr._ Am 6z. Sonntag, irr. Fr. was will das neunte Gebott? Ant. Daß ich wider niemand falsche Zeuqnuß gebe, niemand feine Worr verkehre, kein Afrerrcder und Lästerer sei,, niemand »»verhört und leichtlich verdamme« helfe, sondern allerley Li«. gen und Kriegen, als eigene Werke deS Teufels, bey schweren, GOttcS Zorn vermeide, in GerichtS und allen andern Hand- lungen die Wahrheit liebe, aufrichtig sage und bekenne, auch meines Nächsten Ehr und Glimpf »ach meinem Vermögen rette «md fördere. In der Melodie deß Psalms. /vrOtt! vor deinem angcstcht !z. Daß ich stets, nach meiner ^ Bestehet ein luqner nicht, Pflicht, Weil trug und die falsche ljst Insgemein und vor aerrcht, ' "Nur allein von Wahrheit zeug, Nur ei» werk des lcufcls ist; Darum gib mir doch die gnade Daß ich alle lugen meid, Daß sie mich nicht von dir scheid, Lehr mich gehn der Wahrheit vfadc. 2..Muß ich zeuguiß legen ab, Gib, daß ich vor äugen hab Dich, der nur die Wahrheit liebt, Dick, der immer treue übt; Daß falschheit nicht befleck mein herz Und desuächstenrechtnicht beug, Daß mir auck seine ehr darbey, Sein Peil, seine besserung, Liebe und ermuuteruiig , Von herzen anqeleqen sey. 4. Präg', durch dcineSaeisteS trieb, In mein herz der Wahrheit lieb', Bilde mich nach deinem sinn, Dl§ ich dir gefällig bin Geist der Wahrheit 1 wellst mich leiten Lein "böS Wort, noch lästcn.ng.iIn die Wahrheit stetialjch, Nie ausspretbe meine zu»,, «Mich bewahren krästiglich, Nach dem gewissen mache ft n-crz.lynd zur tzrmmclS - stadt bereiten. Am 274 Latechtsinur, und Gesänge. Am LX/Xj L? Sonntag, uz. Fr. lvas will das zehende Gebott? Ant. Daß auch die geringste Lust oder Gedanken wider irgend «in Gebott GOtteS i» unser Herz »iuimcrmehr kommen, sondern wir für und für von ganzem Herze» aller Sünden feind seyn, und Lust zu aller Gerechtigkeit''haben sollen. In der Melodie des «17. Psalms. Herr! wie ist dein Wort and lehr, So ich au§ deinem munde hAr, So heilig, rein und unbefleckt > ES deckt auf was im herzen steckt, Es sezt thun und sinnen schranken, Auch den reden und gedanken. Lüste, die ins herz aufsteigen, und eS zu der fünde neige». Sind schon, nach dei'm gesen, verdammt , (flammt. Weil sie sind von der fund end Unser herz soll haben liebe, Zu dem guten tust und triebe. z. In den nun gethanen werken, Die man kan von aussen merken, Wird ma»,o Gott! deinen willen. Nicht wie cs soll seyn erfüllen. Selbst des Herzens tieffcS dichten, Muß sich »ach dei'm g'sctze richten 4. Jesu! laß mich alle fünden SterS bereit sey» anzufeinden , Laß mein gewissen, durch dein blut, Gereinigt seyn, entzünd die glut, Die liebe freud und Herzens lust, Zur g rcchtiakcit, in meiner brüst. An« 70. Sonntag. H4. Fr. Aönnen aber die zu GcOtt bekehret sind, solche Gebott vollkommlich halten? Ant. Nein« Sondern «S haben auch die Allerhczliqste, so lang ^e in diesem Leben sind, »ur.cinen geringen Anfang dieses Gehorsams, doch also, daß sie mit ernstlichem Vorsatz, nicht allein nach etlichen , sondern nach allen Gebstten GOtteS anfangen zu leben. ii;. Fr warum lasset uns denn GL>tt also scharf die zehrn Gebott predigen, weil sie in diesem Leben niemand halten kan? Ant. Erstlich, auf daß wir unser ganzes Lcbenlang unsere sünv- liche Art je länger je mehr erkennen und um so viel desto begieriger Vergebung der Sünde», und Gerechtigkeit in Christo suchen. Darnach, daß wie ohne Unterlaß uns befleisscn, und GOtr bitten um die Gnade des heiligen Geistes , daß wir je länger je mehr zu dem Ebenbild GOtteS erneueret werden, bis wir das Ziel der Vollkommenheit nach diesem Leben erreichen. In der Melodie des zz. Psalms. f^Errwann auch die redlich frommen Vor dich kommen, Sind sie nicht ganz rein vor dir; Denn auch selbst die besten scelcu OefterS fehlen, Das sie quälet für und für. r. Dock sind sie mit ernst beflissen, Nach Gewisse», Dir zu dienen williglich, Alle die gebott, 0 Her«! Die nicht schwere, Recht zu hatten stetiqlich. z. Obgleich niemand diS vollbrin- ael, Dennoch dringet Dein aefttz gehorsam an, Daß wir unsre noth verstehen, Und aufsehen, Was Christus für UNS gethan. 4 Nun CateL-'stnu» , und Gesänge. 37; 4. Nun wir wollen uns bestreben, Weil wir leben, Unsrem hecht getreu zu seyn, Und z» dir, Herr! hinzugehen, Dich zu flehen Um deögcistcs gnaden schein. «.Das er mehr und mehr uns ziere Und formiere, Nach dem bild der göttlichkeit; Bis nach diesen leben» - zeitcn, Wir erstreiten Das ziel der Vollkommenheit- 5 . Jesu! sthe, das vermögen Ist gelegen Nur an deiner gnad allein. Durch dich werden wir dich loben, BiS wir droben Werde« g'recht und selig seyn. x. Handlung. Don dem Gebe«. Am L XH. 71. Sonntag. »r«. Fr. warum ist den Christe» das Gcbett nöthig 7 Ant. Darum, daß eS das fürnehmste Stuck der Dankbarkeit ist, welche GOtt von unS erfordert, und daß GOtt seine Gnad und heilige» Geist allein Venen will geben, die ihn mit herzlichem Seufzen ohne Unterlaß darum bitten, und Ihm darfür danken. In der Melodie /rtile zu dem Gott der gitter , ^ Du betrübte sünder.schaar l Denn er ist der starke retter, In der grösten Heils -gefahr. Bring vor GotlcS gnadcn-thron, Deines Herzens bitt und flehen , Glaube nur, du wirst darvon Nicht mit leeren bänden gehen. 2- Des aebettcs Himmels - lciter Ist sehr nöthig einem cbrist, Der seyn will ein rechter strciter, Für das heil so droben ist. ES ist auch der dankbarkrit Geästes stück, so Gott begehret Für die liebe, tröst und freud, Deren er unü stets gewähret. desPsalmS. z. Deines geisteS freuden»öle. Samt dem holden qnaden-ticcht, Hast du einer solche» seele , Gott! zu geben dich veivflicht, Die aus tieffem Herzens - gründ Stäke ftufzer wisset steigen, Zu dir ruffet alle stund, Und sich dankbar will erzeigen. g.Nnn.erhabncrGokt! wli trcttelr Betend vor dein gngeiicht; Denn du willsdaßwir durch beten Leisten unsre danke»- - Pflicht; Ja du hast unS gnad und geist, Nur versprochen dann zu geben, Waii wir,wie dein wortunS heißt, Betend uns zu dir erheben. Am L 71. Sonntag. H7.Fr. Was gehört zu einem solchen Gcöett, das GDtt gefalle, und von Ihm erhöret werd» 7 Ant. Erstlich, daß wir allein den einigen wahren GOtt, der sich uns m srinem Work hat geoffenbarct, um alle«, waS Er u»S zu bitten besohlen hat, von Herze» anrüsten: Jum andern, daß wir unsere Noth und Elend recht gründlich erkennen, unS vor dem Angesicht seiner Majestät zu demüthigen : Zum dritten , daß wir diesen vesten Grund haben, daß er unser Gebet!, unan- geseheu daß wir unwürdig sind, doch um des HLrrn Christi willen, gewißlich «oll« erhören « wi« Er uns in seinem Work »erhei„en hat. Z76 , Latechlsinus, und Gesänge, In der Melodie deö 4 g. Psalms. /rrOtt! du allein kanst uns er- d hören, Du starker Helfer in der noth Darum wir nur von dir begehre», Wann wir in -emulh vor dir fleh«, Was uns dein wart erlaubet hat, Nach deinem liebes - rath. 2 Voll demulh sollen wir eins beugen, O Herr! vor deiner Majestät, Und vcste Zuversicht bezeugen, Die mög' auS wahrem glauben steigen, (dient, Daß du, oh wir schon zorn ver- Doch zu hören gesinnt. z. Und wann wir selber war wir betten, (stehn, Ganz wie wir sollten, nicht vcr- Dann laß uns deinen gcist ver« lrctten, (betten, Und anders sonst nicht vor dir ÄlSwagzn deiner ehrkan g schehn, Und durch die wölken qeh'n. ». Ja gib uns endlich daS vertrauen , Daß uns dein gnädig ohre hört, Und,ohnc aufverdicnst zu schauen, Wicdoch ohnfchlbar darauf bau«, Daß du,Herr! unsre bitt gewährst. Weil du den mittler hörst. Am l.XAlll. 7g. Sonntag. n8. Fr. Was hat uns GOtt befohlen von Ihm zu bitten r Ant. Alle geistliche und leibliche Nothdurfl, welche der HLrr Christus begriffen hat in dem Gcbett, daß Er uns selbst gelehrt, ii?. Fr. wie lautet dasselbige ? Ant. Unser Vater! der du bist in Himmeln, re. In der Melodie des 77. Psalms. ! z. Vor allen dingen sorge du Für meines geiste« wahre ruh, , Juni glaub gib beständigkeit, «V)ein Gott! was wir gutes haben, Was uns scel und leib kan laben , Nur von dir den Ursprung hat Der du groß von rath und that. Drum wir, mit gebctt und flehen, Stets auf deine hülfe sehe»; Eilig ixln obr zu uns neig Und dich gnädig uns erzeig. 2.Ey sokoinich mit iiiei'm betten Nur vor deinen thron getrettcn, Flehe dich in deinem söhn , Du weiß st meinen Mangel schon, Gib mir denn nach deinem willen, Du kanst meinen jammer stillen Der des segenS quelle bist, Gib mir , was mir heilsam ist. Und ein herz voll freudigkeit, Bewahr mir ein gut gewissen, Eine scel aufs gut beflissen. Fehl ick, Gott! so straffe mich, Zur vcrbeß'rung, väterlich. 4. Und in den beglückten tagen , Oder auch in noth und plage» Gib, daß ich dich nie vcrgcß, Sondern deine güt crmeß, Mir an deiner Huld laß q'nügcn, Die das übrig schon wird fügen. Z lezt mein auSganq aus der zeit Sey die thür zur Herrlichkeit. Am 74. Sonntag, tro. Fr. Warum hat uns Christus befohlen, GOtt alfo anzureden : Unser Vater r Ant. Daß Er gleich im Anfang unsers GebettS in unS erwecke die kindliche Furcht und Zuversicht gegen GOtt, welche der Grund unsers GebettS soll seyn : Ncmlich , daß GOtt unser Vater durch Christum worden sey, und wolle uns viel weniger versagen, warum wir Ihn im Glauben bitten, denn unsre Väter uns indische Dinge abschlagen. I» Latechismus, und Gesänge. »77 In der Melodie As)ater'. hör uns armesünder, ^>Die dein einqcborncr Sohn Heißt, als deine gnaden. linder, Ereilen her vor deinen rbro». Er hak uns mit dir versöhnt Und uns deine gnad verdient, Daß wir dick den Vater nennen Und so gläubig beten können. Du zeigst uns durch deine gifte Die wir arme sünder sind , Stets dein väterlich gemurhc, Ehäten wir nur wie ei» lind Gegen seinem Vater thut. Daß in seinem schoosse ruht, Furcht, gehorsam, treu beweisen! Und liessen uns unterweisen. des 42. Psalm. z. Reicher Vater! an erbarmen Laß uns doch dein vater« herz, Glaub- und liebe-voil, umarmen. In der noth und todcs-schmerz, Da uns niemand retten kan, Russen wir nur dich, Herr I an. Lerne kraft und gnaden - fülle Unsrer scelen Hunger stille. 4. Geist der kindschaft lehr UNS ruffeu: Abba Vater! zieh das herz, Durch der andacht sanfte stussen, Von der erde» Himmel - wertS. Du , Herr Jesu! Gottes Gohnl! Bete für uns vor dem thron Deines DaterS, daß er hört Und uns uns rer bitt gewähre. Am 1.^^. 7;. Sonntag. r,r. Fr. warum wird hinzu gethan : Der du bist in Himmeln i Ant. Auf daß wir von der himmlischen Majestät GOtteS nicht- irrdisches gedenken, und von seiner Allmächrjgkeit alle Nothdurft Leibs und der Seelen qcwarten. In -er Melodie fvrOtt? der Herren Herr! ^ Bist erhöhet sehr. Nur wie staub und wind, Majestäten sind , Die dein hauch gemacht, Gegen deiner prachr. Niemand mag dir gleichen, Oder dir zureichen. 2. Deine Majestät Ueber alles qehk , In den Himmeln thront Und im dunkel wohnt, Wo dein stuhl besteht, Vor dem alles fleht, WaS, auf dieser erden, Wünscht erquickt zu werden. Z. Präge unserm anst, Gleichwie du Gott bciß'st, Und auch himmlisch ist Alles wa< du bist, Ein bild von dir ein. DaS himmlisch mag seyn, Und demuth von innen Erfüll unsre sinnen. des y-, Psalm-. 4- Dann sich uns ee knie, Vor dci'm schemel hie , Mit anbackt und lust, Mit actrcuer brüst, In dcmülhigkcit, Herzens. sreudigkeit, Vor dir werden beugen. Und dir dank bezeugen. ;. Hör' uns von Lei'm thron, Schenk uns , in dei'm söhn, Vater! voller gnad, Was du, nach vcim rath, Nöthig für uns weiß st. Und unS betten heiß'st. Ja Lein herz ist offen, Drum wir freudig hoffen, ü. Herz! ermüde nicht, In der flchcnS. »flicht, Gott wird noch dein schrey'» In der noth erfreu n. Sein' genugsamkeir U»d barmhcrzigkcit Lassen dich erwarten, Segen «Her «mn. r Am 27 » Catechisnrus/ und Gesänge. Am 1.2l X 76. Sonntag, rar. Fr. wa» ist die erste Litt k Ant Geheiliget werd« dein Name. Das ist : Gib uns erstlich, daß wir Dich recht erkennen, und Dich in allen deinen Werken , in welchen leuchtet deine Allmäch- tigkeit, Weisheit, Tüte, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Wahrheit, heiligen rühmen und preisen r Darnach auch; daß wir unser ganzes Leben, Gedanken, Wort und Werk dahin richten , daß dein Name um unsertwillen nicht gelästert, sondern geehrec, und gepriesen werde. In der Melodie des 77. Psalm». /L;rofferTott !Herr aller Herren! z. W»rkcinnns. daß wir brennen. Höre doch was wir begehren,Aür begicrde dich zu kennen , Laß uns preisen allezeit jI» der rechten glaubens. kraft, Deines namen« Heiligkeit. jDie der gcrst im herzen schaft. Gib, daß wir dich recht erkennen. ' Und in liebes - flammen brennen Wann wir dich so sehen an, Wie du dich hast kund gethan. ». Laß uns Herr! aus deinen werken, Leine-namenS rühm vermerken, Wie allmächtig gut und weis, Du dich zeigst zu deinem preis, Laß un« auch zu herzen geben, Wann dein nam sich lasset sehen, Wie gertcht, barmherzig, treu, All dein thun und lassen sey. , Wirst du unsre sinnen wecken , Deine lieblichkeit zu schmecken: So find wir gelehrt genug Und zum reich der Himmeln klug 4. Endlich laß un« dahin richte» WaS wir reden, thun und dichten, Daß dein name, hier auf erd , Durch uns nicht gelästert werd, Weil wir deine kinder heissen, Gib uns gnad' un« zu befleissen , Daß wir als dein cigenthnm Ewig seyn zu deinem rühm. Am 77. Sonntag, irz. Fr. was ist die andere Siitr Ant. Zukomme dein Reich Da« ist : Regiere uns also durch dein Wort und Geist, daß wir un< Dir je länger je mehr unterwcrffcn: Erhalte und mehre deine Kirche, und zerstöre die Werk des Teufels, und allen Gewalt, der sich wider Dich erhebt, und alle böse Rathschläge, die wider dein heiliges Wort erdacht werden , bis die Vollkommenheit deine- Reichs herzukomme, darin» Du wirst alles in -llem seyn. In der Melodie des 6;, Psalms. " dessen Hand mit macht«,. Erhalte deine kirch und mehre G°»! scepter regieret, Die weit an allem ort, Doch nur den Gnaden führet, Wo herrsch t dein geist und Wort Laß doch dein gnaden erden Sich strecken weit und breit; Gib, daß wir dir gehorsam wer> den, And dienen allezeit. Dein gläubig häuffelein. Halten demzaum, tilg u. zerstöre WaS dir will widrig seyn, Des reuftls werk und böser leutk» Gottlose list und macht, reich auf Und was sonst, wider dich j» streiten < Von ihnen wird erdacht. Dein reich laß endlich tu un» kommen In der voüksmmenhkit j ^ D« Z7, Latechisiius, und Gesanek«. Da alles du in allen frommen Wirst seyn in cwigkeit. Last uns, als deine Unterthanen Hier streuen williglich; So werden wir die fieqeS sahne» Dort schwingen ewiglich. An» 7z. Sonntag. i,4. Fe. was ist die dritte Bitt ? Ant. Dein Will geschehe auf Erden wie im Himmel. Das ist: Verleihe, daß wir und alle Menschen unserm eigene» Willen absagen, und deinem allein guten Willen, ohne alles Widersprechen gehorchen,'daß also jedermann sein Amt und Beruf so willig und treulich ausrichte, wie die Engel im Himmel. In der Melodie des «6. Psalms. k 7 >ein will, o Gott! geschch aufD'rum lehr uns, Vater! unsre erden, Wie in dem Hohen himmels.saal; Laß dir hier untertbäniq werden Un«, und die menschen überall; Daß wir nicht unsern eignen willen, Sondern nur dein gcbott allein, Mit Herzens» lust und freud er» füllen, Und lernen dir gehorsam seyn. i.Dein Wille,der die welk regieret, Ist qutallein, sonst keiner nicht, Weil er allein zum lebe» führet, Und uns zeigt des gchorsamS Pflicht; pflichten, Die dein wort rind der b'ruf uns heißt, Getreu und willig stets ausrichten, Und schenk uns reichlich deinen qcist. Laß uns auf deine diener sehen, Die in des Himmels Herrlichkeit, Dordcineiii thron beständig stehe» Und dienen dir mit lust und freud; Auf daß wir dir schon willig dienen , Dieweil wir noch aufdieser welt. Bis wir,in ewiqkeit gleich ihnen, Dich loben in des Himmels zelt. Am 79. Sonntag. i,5. Fr. was ist die vierte Bitt? Ant. Gib uns heut unser täglich Brodt. Das ist : Wollest uns mit aller leiblichen Nothdurft versorgen, aus daß wir dardurch erkennen, daß Du der einige Ursprung alles Guten bist, und daß ohne deinen Segen, weder unsere Sorgen und Arbeit, noch deine Gaben uns gedeyen , und wir derhalben unser Vertrauen von allen Ercaturen abziehen, und allein auf Dich setzen. O In der Melodie deS «4. Psalms. Gott! dein liebes vatcr-herz Arbeiten stciffig, spat und früh, IstHeisser alS ein glüend erz, Ja haab und gut zusammen legen: Dieweil du alles fleischernehrcst, Und uns in dieser stcrblichkcit, Durch unsre ganze lebenS»zrit, Die nöth'ge speiß täglich gewährest ; D'rum bitten wir von dir allein, Was uns kan nutz und dienlich seyn. ». Wenn wir auch schon mit sorg und müh, So muß doch unsre sorg und fleiß, Ja deine gaben, trank und speiß, Begleitet seyn mit deinem legen, Durch deinen segen wird man satt Von deine was man thut und hat. g. Nicht fremdes gut-was uns gehört, Was deine Hand u»S selbst be- schehrt. (sen. Durch rechte weg und gut gcwis- k a Gesunde . »«» katechifmus, und Gesänge. Gesunde luft, wohlfeile zeit, Dcn fcied im land, im Hause fceud, Laß uns und andern wohl rr- spricssen Hilf zu recktmüssigem besitz, Und daß mans wohl gcdeylich nüz. 4. So wollen wir o Vater! nur Auf dich, nicht auf die creatar, Mit unsern glaubens äuge» schauen. In aller anqelegenheit, Soll deine sorgfalt jederzeit, Die stütze seyn, darauf wir trauen. Nchr leib und secl nach deine,» Wort, Und mach uns selig hier und dort. Am l. X XXl. zo. Sonntag. ir6. Fr. was ist die fünfte Bitt r Ant. Vergib uns unsre Schulden, wie auch wir vergebe» unsern Schuldnern. DaS ist: Wollest uns armen Sündern alle unsere Missethat, auch das Böse, so uns noch immerdar anhanget, um des BlutS Christi willen nicht »»rechnen, wie auch wir dis Zeugniß deiner Gnad in uns befinden, daß unser ganzer Vorsatz ist, unserm Nisten von Herzen zu verzeihen. In der Molodie Ss)ater! deine arme kindcr L>acn vor dir in der schuld , Denn wir sind sehr schwere sün- der; Aber hab mit unS geduld, Treuer Vater! straf unS nickt, Daß wir dir nicht so qelebct, Wir eS unsre lindes« Pflicht, Weil uns noch die sünd anklebet. ». Wie sonst wollten wir bestehen Herr! vor deine», rickier- stuhl i Und wie wollten wir entgehen Dem so beisscn schwefcl.pfubl l Wenn nach strenge deiner macht Du, Herr mit uns wolltest reckten , Würde nichts als hvkl und nacht Werden unS,den fünden.knechten. deS Psalms, z. Doch dein soh» hat un« verdienet , Durch ftin theur verqoß'neS blut, Dieqnad, die nun ganz versöhnet, Uns mit dir dem höchsten gut, Und du wirst vor dein gericht Nicht mehr ziehen uns re fünden, Sondern vor dei'n^ angesicht Gnad und fried uns lassen finden. 4. Aber, wie wir dich ansprechen, Herr! um deine gnad und huldk So gib, daß wir auch nickt rücken, WaS der feind an uns verschuld!; Sondern aegcn jedermann Stets in fried und liebe leben, Und auf unsrer lcbenS - bahn , Nach der wahren fromm'keit streben Am LXHk. ri. Sonntag. i-7. Fr. was ist die sechste Bitt r - Ant. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöst UNS von dem Böse» Das ist .- Dieweil wir a«S unS selbst so schwach find , daß wie nicht einen Augenblick bestehen können , und darzu unsere abgesagte Feinde, der Teufel, die Welt, uud unser eigen Fleisch, nicht aufhören uns anzufechten, so wollest du uns erhalten und stürl.i^ durch die Kraft deines heiligen Geistes , auf daß wir ihnen mögen vcsten Widerstand tbun, und i» diesem geistliche» Streit nickt unten ligen, bis daß wir endlich den Sieg vollkoimiilick» behglien. 2 » tatechismus, und Gesänge, 1!» In der Melodie des 1-4. Psalms. ^ühr uns, oHcrrlnichtin verwund haben unSvielstrick undgaru , suchung ein, Und mach uns bald vo» böse» frey I Ack! wir sind schwach, steh'uns in gnaden bey Und laß im kämpf und streit uns nicht allein, Wie bald würd cSum unS geschehen seyn. 2. Sckau, unser fleisch, der teufcl und die welk, Sind immerdar, mit ihrer list und macht, (bedacht UnS in die sünd zu stürzen nur I gestellt. allemWie leicht fallt der , den deine Hand nicht hält! z. So gib uns denn in diesem kämpf und streit, Herr 1 deine gnad , und deine« gersteS kraft, Der in uns wirkt, und muth UN> leben schaft, Daß wir im kämpf, mit treu und tapferkeit Fortqehn, bis zu dcS siegs Vollkommenheit. A», 8-. Sonntag. ,,r. Fr. wiebeschliessestdudisGebett r Ant. Denn dein ist das Reich, und die Kraft, und die Herrlichkeit, in Ewigkeit- Das ist: Solches alle« bitte» wir darum von dir, daß du, als unser König , und aller Dingen mächtig , uns alles Gut- geben wUst und kanst, und daß dardurch nicht wir , sondern dein heiliger Name ewig soll gepriesen werden. i?9. Fr- was heissct das wörtlein AMEN! Ant. Amen heiffet.- Da« soll wahr und gewiß seyn. Denn mein Gebctt viel gcwüffer von SStt erhöret ist , denn ich « meinem Herzen fühle, daß ich solches von Ihm begehre. 2 » der Melodie des i;o. Psalms. /vrrosser Gott! voll Majestät, ^ Welcher ewiglich bestellt, Reich, und kraft,und Herrlichkeit, Ist dein in die cwiqkeil: Du bist'S, nur du bist s allcine, Welcher helfen will und ka» Jedem, der dich ruffet a». Du bist s, den ich lobend meyne, r. Wegen dieser cigcnschaft, Deiner wunderbaren kraft, Hat mein herz sein zuversicht, Starker Gott! auf dich gericht, Denn gutS zu thun bist du bereit, Einem jede» armen kind, Das sein elend recht empfindt, Und herzgegründct zu dir schreyt. ;. Eben darum hoffe ich, Grosser Gott! du werdest dich Voll erbarmen zu mir hin Wenden, der ich vor dir bin , Gnädig mein gebett ansehen / Oefnen deine Vaters Hand, Senden deinen qcist zum Pfand, Hören meiner stimme flehen. 4. Amen, Herr! es sey also k l Dessen werd ich herzlich froh; Drück dein sieget auch hinzu, So hat meine secle ruh. Nun ich hoff' auf deinen namen, Man ich selbst bin schwach u.matt, So hat di« wor in mir statt Und ich spreche friiich r Amen! Ende der Lalechismus-Liedern. TWNt.'K. . ^Ar! ,"s n- .rr«»>'7Ltz ..' . H '-^i ^ j. -7 7 >'.^ .' s . ' > M ' » e'. ,' ^ ^5' :'I: n L- .',x>MLz >'c - 7. r :: r,^ . ,..^^ ! 71 «». !^»v '.Z,H ', 7'-s L" §»?>!," , ".: ^.-.u ' ^ !7»'' ^-«jr t.»- ^ ^U7j il^k^N^-'-P »8»^ - , i:, ,7 ,:s <7 ,-, K't 77-7 ij 1iK ^ ^ ' -'.' «7 ' ' ^ - '^-^7 ' ? «. r,: .-?< : 57-1 ^'.5 ö-»:- , .'-' -r D -r.».:« ru > e.:- « ^ »:«.'! u;>', ,!Iv .! r^» r ^ »« > .' XM?- - ' ' " ^'>^1 ^ . . xl V»... . ^^^. 7 -M '-^ '7r< .7. ^ .."7 1 ^*».'.- '-?>?-''i.-'. ">7 ks^'L «-H .^. ' "7 75^75». ;« k». . ..^ ^ ^,,»'-- .. . ,1 ."E .. '.» 5- . . i^'- 7 .' ' '-, " '-'r.:?r ^ - 7 ^.: ^ - : . . '»' ' . .r-.'c .. ' ^ ;n." 1 s > ^ - . t--' I. / / 4 -