Das txii.fene vñ an kleydern. do wolteant katherina irem diener ſein gůt0 uten. vñ verhenget über die boͤn dieb das ſymit offnen augẽ. vñwöſchönem hellem tage die kam-erthür nie kundẽ vinden. vñ gievi nmermer in der kãmer vm̃.delldas haubt ymmermer das. chündtlein abgeſchlagẽ heten.10 as die diener auß ð kirchen zůkla. vñ kam der pfarꝛer auß derdie emit den pꝛieſtern. vñ fundendieb in dem gůt vnd viengen ſylobte men jn das gůtt wider. vnd0 tealle got vmb daz groß zaichi vnd ſant katherinã. das ſy irem* gůt alſo treülich behaltẽ0 ſo lont ſy jrẽ dienern leiplich08 geiſtlichen. ¶ Es was einbaer eines graffen ainiger ſunſia et ſant kather inã gar liebe dẽ8 vater vnd můter. vnd erbetut groß gůt. Nun was ein kirchẽde der: võ der burg do er auff ſaß.at. das in ſant kater ina ere gewei. Indie lirchẽ do gieng ðſüng-gofft in dem tag vnd gieng vngti eylen allein vñ betet andech-ich. Vnd eins tags was er inAta chen vnd entſchlieffe voꝛdẽfta; da erſchinen im ſchoͤner fůck-fc endꝛey. der warent zwů garküchender die dꝛit wzüberflüſſig-Ron aſchon. vnd hett ein zierlicheadi tall. vnd was ein künigin üͤb-vß wandern. vnd gieng in ð mittedenals lo vilſchoͤner über die an-tage oder moꝛgenſteren über dieeren ſcheinent. do ð jüngling
blat.dz ſahe do erſchꝛack er gar ſere. vñwunder et jn gar faſt. vnnd torſtſynit anſehen. vñ hůb die hend fürdie augen. dannocht ſahe er die dieſchoͤu was die was ſant katerina.die ſpꝛach zů im. lieber jünglig wiethuͤſt du als gar beuriſch. nun biſtdu doch edel. Nun ſeyen wir ʒů dirkõmen vñ wir ſehẽ dich. ſo wilt duvns nit ſehen. vnd verhebet deyneaugen Begerſtu aber einer geſponſen oð pꝛaut. ſo nyme dir vnſer einewoͤliche du dañ wilt. Do ð graffeſahe vnd hoꝛt doſaheer auff. vndward doſein hertz begoſſen mit ei-ner himliſchen lieb vñ er ſahe ſy allgar freüntlichẽ an. Do ſpꝛach vnðdenen ʒwaien eine heymlich zů jm.Du ſolt die nemẽ die mit dirgeredthat das rat ich dir. dann als vil ſyſchoͤner iſt dañvnſer eine als viliſtſy wirdiger. mechtiger vñ gewaltiger bey got. vnd mag dir vnd allen dẽ die ſy anruͤffen baß gehelfengegen got dañ vnſer eine. Do ſta-get ſy der jüngling wer ſy wãr. doſpꝛach ſy. es iſt die hoch gelobt jũck— ſant kather ing. in der ere dyeirch geweicht iſt. do ward er garfro. vnd bate ſy da mit wainendenaugen vnd mit groſſem ernſt. dasſy ſich über jn erbarmet. Alſo ſetzetim ſant Katherina die heilig ũck-fraw gar einen ſchoͤnen roſenkrantze auffſein haubt. vnnd der wasvonſchoͤnen roten roſen. vnd ſpꝛa-ch zů jm. Nym vñ behalt dẽ krantzder ſoll ein zaichen ſein der rechtenliebe zwiſchen mein vnd dein. vnd