Ihr guͤtthaͤet weltliches lob begerent domitverlierent sij den ewigen lon. Vnd dauonliebe kind ist vnß notturftig mit alle fleißzehüten das kein böse begird oder will nochuppiene ere zu vnserm hertzen kom wanwa sy in dem hertzen gewurtzlen so wa-chsent dann uppig gedancken vnd vnnij-cze wort- vnd hafftent dann also sere vndwerdent also gewaltig so wir mit ganzem ernst mit vnserm gebet gegen got seeent das sij sich von vns nit scheijden wollen vnd so man vnß leiplich an vnseremgebet sicht stee so furent sij dann seinen ge-fangen von einer betrachtung in die anderen die wider der sel heyl ist. Vnd darübwer sich miteinander der welte verzigenhat vnd des teufels werck widersagt hatdas ligt nicht allein daran das er leiblicheere vnd güt verschmehe es ligt allermeistdaran das er leipliche begird vnnd vntugent des fleijsch von im vertreibe Dises-eindschedliche ding von denen der heyligepaulus schreibt vnnd spricht. Begird desfleysches dauonschedliche werck kömentdas seint die ding die die menschen ziehentin dye ewigen verdamnuß. Vnd daruonhat der teüsel den luste zu welcherley be-girꝺ er den menschen sicht genaigt mit ƒstellt er im allermeyst in sein hercz vn alsalle vntugent vnd boßheyt von dem teu-felkömpt. Also kumment alle tugent vnndgutheyt von got-vnnd so der teufel sichtedas ijm die vntugent die sein boten seinddas hertz auff thuͤnd so er kompt vnnd ineinlassent recht als einen herrn in sein ey-gen hauß vnd im kein widerstand thünddauon mûgent die selben herczen nimmerrue gewinnen wann nun mitt vnrechterfreüd vnd mit vnrechter traurigkeijt vndijmmer mit etlicherhand sthedlichem kum-mer den der böß haußwirt machet vndaber darwider die herczen die do warhaftigklich vnd recht der welt habent widersagt vn̄ des teufels wercken den sind die dievntugent vnndschedliche begiede auß dem

herczen schneident vnd außwerffen vnddem teufel kein weg lassent zu dem herczen. Dise herczen überwindet den zorn mitgüte vnd mit demutigheyt liegen mit derwarheijt-neid oder vngunst mitt guttemgunst. Seines neben meschen freud heister sein freud vnnd sines nechste land haister sein laid- vnd begert auch nit allem voyemant übel zereden, er mag auch gegenniemant kein arckwan ober böp gedenckehaben. Vnd welche hertzen dem heyligegeyst also mit solichen tugende seind auffge than do erleuchtet er nit allem die seieer erleucht auch daz hertz vnd die finn vndie verstentnuß das gantze fremd vnd ver-einigung mit got vn mit pr wirt Do wa-chset volkomne gedultigheijt in allet widwertigkeijt vnd alle geystliche werck dieubent sich do-Da wirt hochfart mitt duſtigkeyt verdruckt, do wirt vnrechte traurigkeijt mit geystlicher freud verlagt Dowachst ganczer will durch gott alle gingvnn gottes willen zeleiden. Das kömt da-uon das der mensch den vntugenden seinherczhat verschlossen vnnd gegen den tugenden hat aufgethan, vn̄ darumb sprachdie ewig warheijt in dem heyligen evangelio es mag kein böser baum gute fruchtbringen vnnd mag kein gutter baum bösefrucht bringen wann ein iegklichen baumerkennt man bei seiner frucht Nun seindetliche menschen die sich von der welt ziehent mit dem leib vnd beleibent doch dieherczen in der welt-wann sij fleissent sichnit das sij die vntuge nt gentzlich von deherczen schneident vnd in rechten widerstand thuͤnd wann ijr begirꝺ zeuchet hinder sich an das das sij in der weſt habentgehebt oder gesehen, So seind etliche meschen die von der welt komment vnd sichnicht anders fleissent dann wie sij zu demheyligen altuanter kommen vnd von inenguͤte wort hoͤren vnnd das sij die selbigenwort andern leuten sagen darumbꝺz mansij hab des sy doch nit seind wan sij lerent