? - Aufruf eines helvetischen Bürgers an seine Mit.Bürger. Ehresey Gott der Höhe, Kriede, Freyheit und Einigkeit , beherrsche in Gerechtigkeit die Erde, und den Menschen kerbe ein Wohlgefallen Sämmtlich liebwerthe Mitbürger! Ak?/« Geschichte der Zeit, und die grosse M^^rulig, unter Staaten und Völkern, ""b nicht nur aufmerksam, m dem ge,«Augenbltk und Zeitpunkt, dasjeni- tuna „ kunbern, sondern verdienen mrt -Ach- benkkn " Nuchdruk, Zu unvergeßlichem An- in die Herzen aller, zum freyen groß Anrecht erhabnen Bürgern, klein und ru hderlen Geschlechts, cingegraben ken ' Als Mitbürger einer zahlrei- C^,„?"nechd , verbindet sich Pflicht und Heu^ Drilln meinem Herzen, nicht nur '"uoigeri Aurhetl an den freyen Rechten eine- 2 eines helvetischen RepublicanerS und Bund^ genossen , für mich einzig in meiner Bru>» zu fühlen , sondern auch niernen MttjE gern diese hochfeycrliche Geburt zum aM' meinen Vergnügen ansHerze zu legen, da mit ein jeder, an den Gott und Mensw^ gefälligen freyen Rechten, die wir fürov'" ohne Eigennuz, Hinderniß und Arglift, ßr messen werden, mit einer wahren frtevm chen Freudensbezeugung , mit mir seift» lichst einstimme. Zwar meine Ohnmacht ist nicht vernA gend, diese Geschichte einem jeden nach ft! nem Gefallen, oder in einer grossen Hesstärke vorzutragen. Da euch allen E ve niedrige Herkunft wohl bekannt, daß'^ auf keiner Akademie oder Universität !l>r diert; wann ich auch von einer unersw^' licht rn Quelle eines reichbegüterten LU manns her gewesen, so hätte der staatt^ Eigennuz einzelner Personen , dieselbe verstopft, und den trieffenden GnadeiE' der zu tausendweis Proeento in ihre IW riecht, und nur unersättlichen Material ihr dürstendes Eingeweide erfüllet, unrv^ sagt. Das ich bannn euch nicht mit uu sinnigen Worten, welche ich aus poetE^ Gedichten entlehnen mußte, euch Ms'' Rede in aufgeklärtem Glanz vorzulteiu genugsam belehrt, um euch dardurch ^ aufmerksam zu machen. ) o ( - A t.^in, Bürger! Euch allen ist bekannt, eini« uur in einer gemeinen Landschul, Massen belehrt und erzogen wurde, ^annoch werde ich vermög meinen Kräf- räm ""ine Anmerkung nach der Einfalt er- Abn ^ baS es auch Kinder von mehr ober k-^ern Jahren vegreiffen und verstehen li^n. Ich bitte also von der ganzen ren Myrten Versammlung aufmerkende OV- Geneigtheit und Gedult: am Ende " «trägiich urtheil. ^.^tger emeS >n unsrer Bedürfniß noth« le» Mn, eingeschränkten, mir mancher- chx^Kben angefüllten Erdbodens, zuglei- Rechten erhabene Einwohner. ein Gott sey, bezeuget die Natur. LieX, ^, es werde Ltecht / und es ward das «V ^Ju seiner Schöpfung stellete Er Went^ > osse SvnneN'Liecht an das Firma- sch-n ^ Himmels, welches alle« Men- Leuchte vorgestellt — und die- schein. °^n Tag von der Nacht zu unter- °en — welches die dunkle Oerter te. äab Er dem Menschen ein be- vrid ssnV.^ur-Liecht in sein Herz, Verstand diirci^ue: welche Geisteskräfte, und wo- Nrtbki,? Gute von dem Bösen zu begab ^ und unterscheiden wußte. Er 'Mn -wiche Rechte zu allen lebenden und 4 - ) 2 ( - und leblosen Creaturen;. alles war nur be« Vtenschen dienstbar, und zu ihrem zeu^ chen Glüks-Wohlstand / ohne Vorrecht^ Eigennuz, gleich bestimmt. ri w n> ai T E iv Ul d A ge L, sa Nl A> he zu Obwohl Gott dem einten vor dem^ deren, einen mehr oder minderen VersilM aufgeklarten Geist und Wille, in lE Bildung verliehen und eingeflößt vlir' das war allein Gottes Werk und dengeschenk, welches sich nicht mit WN' schenrecht vergleicht/ worzn sie alle glcl^ Antheils erschaffen. — Da aber die MeE heit sich vermehrte/ so vermehrte sich Eigennuz und Gewalt. Da sahen sie G das ohne Gcfez, Zucht und Ordnung,.^, allgemeine Wohl der Menschheit verdraE und also die üllenschen nicht glüklich lc^ könnten. Da warf sich das Volk selbst'^, genten auf/ sie wählten aus der Volkoirre" qe Männer znr Regierung: sie errtcM . Gescze, gaben sie den Richter» zu Hank 2 darüber zu wachen / dle Uebertretter den Gesezen gemäß/ zu handhaben/ sici^ Ordnung und Gehorsam klüglich arizi?^ scn. Nicht lange blieb das natürliche und Reche, wre es der Schöpfer und der Natur nach, dein freyen scheu gehörte. Wir brauchen hierzu ketb weitläufige Beweis beyzufügen. Derg',. chen finden wir genug im alten Testat" ' unter andern ist bis Erempel von betE xischk» rni ihr ler, Un Wk va leg >es .rrr — ) o ( — tischen Baals-Pfaffen genugsamDeweis, Me sie unter dem Schuz solcher Regenten, mtt denen sie in Theilung stuhuden von dem armen Plann seine Ziege, Dok- La«nn, Een, zum Nachtisch Mge Tauden, ^er Dntcl. Tauben denen Herren zum sussm Geruch darzubringen , unverschämt genug ' ivarrn, ohne zu erröthen, hinzunehmen, ' und ihre Kuchen mit Fett zu füllen. So ^ Wurden die Sünden des Volks, mitoffner Kehle verschlunaen Sie wüsten das Volk X zu bienänum ihre u^ttattüche l'? pste zu Men. Wie der Apostel ^udas 2' Diese Unstäter prassen von eurem 2U- ^ ?seu, ohne S'cheu, weide» sich selbst-. >gl, Anstatt das Volk mit Liechr und^vöahr ^ , rnk Ä leiten führten sie durch Irrwege, ^ zur Finsternuß und Dummheit^ cc" ^ Auch picht weniger wurden die zum Rich- ier»)imt erwählten Personen, ausgeartet. ^ Auch ge Neu an, das Liecht reckt zu plk Wbr-uchen Sie nahmen das Liecht in ^E)and, und kehrten den Schatten wie chl l>ne- —, < orgw ru: maßten sich nach ^ am die derrsckaft gänzlich an, wor- Mich Monarchien entstuhndcn , de- Ä wN'? Land und L-nt na» d°"F°N ch weiche sie s.ma 11 , ji^eiu eignen Vorryeii, 5 "MUch L 'L Taxen und Abgaben auf, nach ihren lZelusien , wie bey Amos 2. Cap. : ^e (-"- treiben Gewalt mit jedes Hauß und mitst des Erbe. Jac. 5. Cap Den GerA"' verurtheilt und getödet, und sie mochtA k oder könnten ihnen nicht wiederstehen, »n. ^ solches ist zum Nachtheil taufenden, U ^ bis in unsre heutigen Zeiten und Tage vr über gewandert, bis endlich das imrut"^ bare Lischt, den Menschen die Auaen S. öfnet. Da sahen sie erst, daß das Ev'^ gesogen, und ihnen nur die leere m der Hand geblieben , so daß sie eist«' nachgedrungen , durch öftere / mit Mühe begleitete Versuche, das unertrag che Joch vom Halse abzulehnen , nist " ermüdeten Kräften gearbeitet, bis es «on endlich gelungen, die Freyheit und EL heit der Rechte/ so allen biedern Vo^ gehört, unter dem nun zertrümmerten stocratifch versüßten Sckleyer herfü>E§ den / und eine Umschaffung der angem^^ Gewalt / in eine Wahlfähige / dem Volk angemessene National - Regierung zuschmelzen. Da wir nun liebwehrte Mitbürger'^ diesem hierzu festbeftimmteu ftverlichcn.^- digungs'Fest, an welchem wir den Cw Treu, unserm tbeurgeliehten Vateri«'^» mtt aufgehabnen Händen / einer dem an ^ ren zngeschworen, und dardmcb am . heutigen Tag/ als den stcn Auarst ^ LMnhMmn, nnszu einem HM ^ lies m,» flv t ich«» el- ;c/ llt ich lck ie» ch" er« tt« «e» >i>! r"°>' N>^ rv — ) O ( — 7 Ä? Seele bekennet, und dargebotten. u«o da nun mit Einstimmung von samtli- ^er werthen National-Versammlung von ^dt und Land, der Eydgnößisch-Helve- Ukn Republic unabhängigen Cantons ^Mhausen, die zcrschiedencn Amts-Ver- "aitungen eingetheilt, und beschlossen wor- Uu. -- Das also die zu diesem wichtigen Schaft gewehlte Personen, von nun an, st-« Geschäfte schreiten, die angemessen- t-? Maaßreglen zu ergreiffen, verpflicht M und zu allgemeiner Beförderung des r als jedem einzelnen, znm wahren ,j7^" für Stadt und Land, als einem ein- WU Corper verbundene Glieder, mit ver- s?„ u Kräften wirksam und thätig, mit ^ughe,t unermüdet arbeiten. nick!?" ^rcht man an einem Haushalter dann daß er treu erfunden werde. l»Ani zufolge haben sämtliche Ehrsamen gemeinden zu Stadt und Land, denen zu ""lllich einqerichten National - Regie- N/Mhiten Personen, als Statthalter, !e,> der Menschen-Recht zu schü- bof'lyr gänzlich Zutrauen gescbenket, ,.„?^ugövoll, sie werden nebst Gottes Hilf l>/? Beystand, diese so wichtigen Unter- l^uugen, ohne Eigennuz oder Parthey- uns ihre und unsere Nachkommen, 'Ub-und Kindes-Kinder fest gründen, ja das 8 — )o(- das Wohl des ganzen Volks, zur Ehrt und Beruhigung ihres Gewissens, zu ^ ständiger Ruhe und wahrer Befriedigung des ganzen Staates-Cörper, fest und st^ erlichst verknüpfen und mit der uritäuschtlu den , unverfälschten Gerechtigkeit, . tyeur und heilig besiegten. Und damit diese respective Mitglieder der Regierung und Räthen , unter allen 2^ theilungen, in ihren Geschäften mit mehren xem iviuth und Eifer beseelt werden; " wird ein jeder biederer Bürger es ihnreM Pflicht machen, all dasjenige beyzutragen, was zu ihrer Untcxstüzung und Erleiä)^ rung des Amts erfordert werden mag, und durch Ruhe, Friede und Eintracht in nem Wohnort, die gesellschaftliche Su^ gerliebe, ohne Eigennuz in ihre«n Gang is förderen, und die Aufnahm des allgenieu pen Wohls zu bevestigen, thätig und kkttwillig seyn. Ihr meine insonders achtungswürdtgt Mitbürger, Bürger Puter, Stattba^ ter, Agenten, Vogt und Ehrend Porgesezte ugd Wahlmänner. Die Volksmenge , als die Mutter deren chr gebohren seyt , und aus rett" Prust ihr auch genährt soll werden , euch, Pflicht und Amt aufgelegt / iveM 9 — )o( — Mver — und mancher Versuchung ^'vgesczt, und bekämvfeuden Leivenschaf- ' entgegen siehet Dannoch fasset Her; ""»Muth! — durch das nute Betragen, »""ersichtlich Zutrauen, Wille und Gehör- mn des Volk§, nach den regelmäßigen Ge- leben, kan euch die schwere Last ^'wt, nnd zur Freud, Vergnügen werden. als der geringste lege meine ganze schwäche und Ohnmacht zugleich willigst vor euch nieder, uud wünsche aus dem In- ^endeö Herzens, das euch Gbtt in eu, ,.Berufs - Geschäften mit seinem Geist M, ssure Unternehmungen mit Se- d>- ^llleite, euch Kraft und ^nth gebe, .'chwehrsten Versuchungs-Stundcn mit ^evult nnd Gelassenheit zu überwinden, ^ Stimme der Gerechtigkeit, vor dieEH- ^/urcs eignen Gewissens, vor das Wohl n ^ und eurer Mitbürger, Gehör geben, fU^arüber zu wachen, nicht nur den äus- s/^)en Wohlstand im bürgerlichen Leben, h„» auch den Geistlichen: die Erzie- ^W.Anstalten in Kirchen und Schulen, "deren Zucht und Ordnung, nach Versen» §u befördren , dabey eingedenk zu »on, die Pflege der Armen, Wittwen und AAen , sie zu schüzen . und mit Hilf, ldv und Trost bevznstehen. Also werdet y«,,^ e >ebre unsers Hevlands erfüllen.^— nM weniger werden alle Grrechtig'. keit 10 — ) o ( — keit liebende Bürger, mit vereintenAäft ten euch in euren Amts-Geschaftem, nur wahrer Achtung, so viel an ihnen ist, «ach Pflicht und Recht helfen mitwirken, ist/ allen möglichen Beystand zu leisten, rvrl> lig und bereit seyn. Was meine Ohnmacht darbringen käst/ so werde ich so lang ein Tropfen Blut rn meinem Herzen schlagt, und meine Adern durchströhmt, meine Mäste der Stimme der Gerechtigkeit, und dem Ruf meine» theurgeliebten Vaterlands, dessen Bürget und Sprößlinge, aufopfern: so wahr nm Gott darzu verhelfen will. Euch Jünglingen, die ihr hier zugegen oder abwesend, oder noch hie und da A der Mutter Brüste lieget, vor euch, lang mein Athem wehet, werde ich nicht aufhören meine Kräften euch zu weihen, und zu eurem Wohl aufzuopfern, so oft im der Stimme meines Rufs, Gehör und Folge leistet, zwar nicht meiner Stimme/ sondern deß, der durch seinen Geist in »m wirket, um den ich täglich flehe, daß st»' all erfreuend Liecht mein Herz erleuchte/ und mich lehre der Jugend vorzugehen, m» Klugheit, Sanftmulh, Freundlichkeit, be und Gedult, so lang dieselben von nie^ uen lieben Mitbürgern mir anvertrauet und ihr Zutrauen mir schenken und mich ivur- — ^ o ( — ir werden, mein zwckmäßiges Absehen '« Erfüllung zu bringen. Welch entzükender Gedanke muß nickt «uck jezo derer Herze befangen, die in ih- hohen ehrenvollen Alter noch erleben, Neugeburt der Völker < deren ihre Vä- ler unter dem Druk der Gewalt nickt verachten in Erfüllung zu bringen: alte ^retse , denen der Ehrendüft eines Men Alters, das Haupt bedcket, deren »uffe bereits nahe ans Grab gesezet: welch ^ ''e Freude für euch, da ihr in eurem ruhmvollen Alter, noch ehe ihr diese Welt verlasset, den Tag der Erlösung vor Au- sehet und erlebt, ja noch Antheil dar- v« haben könnet. Welch vergnügende Segenswünsche könnt ihr euren lieben Kin- Tern und Nachkommen hinterlassen, mit Mch Herzentzükendei» BUk in die Zukunft ^'Ueiu sehen, eure Laufbahn enden , und frohem Muth aus dieser Weit, in jeder» ^ Ewigkeit, getrost hmüder wan- ..Vrüdre, Bürger von der besten Blü- ' aus dem Nittel in-ein höher amstei« »eudes Alt?r, zahlreiche Mannschaft: euch m ern Li cht aufgegangen , und solches ist vo>n Herrn geschehen: Wacket, stehet auf der Huth, und noch ehe ihr von eurem Bo- »ttst geruffetl werdet, so zünocl es bey euren 12 — ) 0 ( ren Nachkommen verdoppelt an, damit es leuchten möge, so lang als Menschen den Erdboden bewphuen. Ein treuer Knecht muß sein Pfund nicht vergraben. Represendanten von Jahren her, Büt" gcr und Wahlmänner, die ihr schon lang mit eifrigem Bestreben dem re-ffenden Strom entgegen gearbeitet, ohngeacht des" sen bis dahin die kräftigsten Anstrengungen fruchtlos, ja zuweilen zu einem strafbaren Verbrechen gemacht worden, jedoch über, zeugend, ttnschnldsvoll, da ihr nur MN" schenrechte gesucht, und darum gebetten, und wieder diese billtche Fordrung miß" handlet, welches aber durch die Znrükgab der Beschädigten, so wohl an einzeln Personen , als an der ehrsamen Gemeinds/ straffe, zu mehrerer Ehr und Satisfaction gedeihen mußte. Jemand seines Guts be" rauben, und wtedrum hetmgeben ist Schande. Brüdre ihr habt überwunden, ihr wei> det die Früchte eurer Werke emerndte«, da ihr nicht nur euch, und euren Kindern und und Kindskindern den blnherHen Wohl- stand, Rechte und Freyheit unserm theuren Vatterland erworben, sondern noch die Hofnung haben könnet, bis in die späthe ^rer Jahre, mit innigstem Vergnügen zu Senieffen: möchte Gott, nicht nur eure Tage, sondern eure Geist-und Leibeskräfte verdoppeln / daß ihr der Nachwelt, die ihr b"iß hinterlassen werdet/ ein unvergeßlich Muster und Urbild einprägen möget, und wnen den Plan anbahnen den sie einst als ivurdjge Bürger, an euer Stelle vollends ^kleiden sollen. ^ Euch Jünglingen von mehr und mindern fuhren, auch dieser Tag soll als ein unvergeßlich Denkmahl tief in eure Herzen ^gegraben werden. Gedenket so oft ihr bas Liecht des Tages erblicket, daß Gott Ein Helles Liecht in den Herzen eurer Vä- er angezündet, daß sie mit warmem Blut or die Ehre des VatterlandS, vor das 780hl dcx Minder, und KindS-Kindcr, ihr äusserstes, ja das Leben selbst nicht zu .Eur geachtet, vor eure künftige Tage Ein Glnk zu bereiten, welches sie seit 14 — ) o ( — Jahhunverten dem Ciqennuz einzelner Pek- sonen überlassen mußten, und nur von ferne Zuschauer, wie sie, die erpreßten g 'den zur Beute machten , und das durch Schweiß und Arbeit Errungene unter sich thnlren, ja sich gar zum Erben eins.ztM und mir den Kindern einen Erbtheil tE nahmen, welche ihr nun auf ewig enterben kö nt, und was euch Gott und das Glüke schenkt , für euer w hreS Eigenthum , ohngekränkt besizen und gentesseri könnet. Brüdre, Bürger, Bürgerinnen "gros und klein , was Mohren ist und noch soll werden. Würdiget euch dieses geheiligten Zeitpunkts, des Tages der Neugeburtb/ auf ewig zu gemessen Wachet — wacht über euren Glüks-Wohlstand, damit der Satan der im Fmsicrn schleichet, mit feinen Versuchungen euch das Kleinod und die Crone nicht beraube, wormit cnre Vättr euch bekrönt : Bestrebet euch ^ «es recht dürgerlichgesitteten Lebens, del, auch b Du Herr unser Gott, laß T^lne Macht uns ferner bewachen; be- uhuze Dein Eigenthum nnd Dein Volck, aß sich auf Dich verlaßt, und Deiner ^"lfe sich fteuet, und beweise an uns al- ^ Ferne und Nahe Deine Barmherzig- lt Guade, die Du allen Völkern ryeiffen hast, und verzeihe die Verge- "gen allen die Dich förchten, und Dei- bn Nahmen ehren, von nun an Ewig. *798. im ersten Jahr der Helve- '^'Republikanischen Freyheit.