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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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699
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V - Fracht. Russland . Kleidung der Männer (15001600). 699

e s g ^. Rückblick auf das darüber schon Mitgetheiltc (S. 378 ff.) mag2u lei 1 aks e ' ne Ergänzung desselben genügen, eben nur den letzteren,ües « 1 . m,t ® ezu £ au ^ einzelne bildliche Darstellungen aus dem Verlaufeec szelmten Jahrhunderts, selbstredend berichten zu lassen:

Reiu^ 16 Kleidung der Männer ist fast der der Griechen gleich. IhreJj a ] s 6n sind weit, aber kurz, gehen kaum unter das Gesäss; um deni>j neg °^ Ile Ealten, den Kücken von den Schultern herunter in Formdi e 2 w . r ' an ^ c ' s gefuttert, mit rother Seide ausgenäht: Bei etlichen sindRaffet ^ 6 Unter den Armen, wie auch unten an den Seiten von rothemRalskr"^ Zier ^ ic ^ genäht. Die Reichen lassen ihre Hemden an deni U)( ] ^ a 8 en ) so einen guten Daumen breit sind, ingleichen vorn herunterül >d p m i ® ande m it buntgefärbter Seide ausnähen, bisweilen mit Gold}j a ^ en sticli en, welche dann über die (Ränder des) Kaftan hervorragen;üerne S ^ am ^ n< ^ e des Kragens zwei grosse Perlen, goldene oder sil-^nem *if angen llan & en - Ihre Hosen sind oben weit, welche sie anneu ande sc h>eben und nach Gefallen weiter und enger machen kön-ünseren ^ e ^ Cr ^ en Hemden und Hosen tragen sie enge Röcke gleichUtter ^ cmden > °hnc dass sie lang bis auf die Knie, und diehaben uud vor den Händen in etliche Falten gestrichen werden;

Wrel C he r mt<!n am R a R e einen Kragen eine viertel Elle lang und breit,stofjr j er Ünten Von Sammet, bei den Vornehmsten gemeiniglich von Gold-stehet ^ 5 ber den anderen Röcken hervorgeht und am Kacken aufwärtsetliche * ese Rücke nennen sie Kaftan. Ueber diese Röcke tragenvvirQ p e ' nen an deren Rock, der bis auf und unter die Waden reichet;Taflet genannt. Beide (Unter-) Röcke sind von Kattun, Kindiak,kann.' j^ aniast oder Atlas, nachdem eines jeglichen Vermögen es leidensie l ar) erFct'cs wird mit Baumwolle gefüttert. Ueber dieses habenÜber die 6 ° cke so ihnen bis auf die Füsse gehen; selbige ziehen sieHolblane an< ^ eren Wenn sie ausgehen wollen. Diese sind insgemein vonv °n bunt 10 ' ^ ane ^hraunem, oder dunkelstahlgrünem Tuche. Auch wohlSteteren T* Damast, Atlas und Goldstoff (Fig. 266 a. bj. Von dieserhei offentr ^ S ' n< ^ abe Rückej so in des Grossfürsten Schatze liegen, undInnern i?^ utlierlzen den Beisitzern und anwesenden staatszierendennerausgeliehen werden (vergl. Fig. 267).

bun 8- Zum 6 jf r ,j U S Vermehrte Moscowitische und Persinnische Reisebeschrei-rsc hien um 1647°^ Ina H herauss gegeben. Im Jahr'1656. (Die erste Ausgabe

auf bifdlj c j^g 6F A°cVi ein demähnlicher aufwärts gerichteter Kragen, findetBeb 6n ZUr krie ° .Bestellungen vom Ende des sechszehnten Jahrhunderts nurJ ahrt tr3 ° ken . und 6 6 SC r en Vasrüstung verwendeten, stark auswattirten, gestepptenaun dert 8 aufd' te 8 ° mit wo111 erst se!t dem Be ? inne des siebenzehnten16 anderweitige, alltägliche Bekleidung übertragen worden sein.