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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts,
Zipfel des Bunds auf die Stirn, den andern auf die Schulter binabfaj^liess, wurde unter den Khalifen mehrentheils beibehalten und gingauf die Osmancn über, bei denen sie vereinzelt, namentlich unterNachkommen des Propheten, fortdauernd gebräuchlich blieb. Die O srn jselber dagegen trugen, nach ihrer eigenen Angabe, ursprünglichden Tataren gemeinhin übliche runde oder viereckige Mütze von(„kalpak, liulahh“) mit oder ohne Pelzbesatz. Und soll sich solchervon rothem Tuch {„tadjh-hhorasany“) auch noch Osman I. und u ^vorzugsweise bedient haben. Doch wird von jenen nicht minder
Fig. 276.
sicher angenommen, dass auch schon diese Herrscher daneben unter» ^liehe Formen für sich, als „destar-yussufi, burma-dxdbend“ u. a, > p e .aber jeder ihrer Nachfolger, ausser für sich, auch insbesondere un dZeichnung der Beamten u. s. w., vielfache Gestaltungen festse , unC jen edass erst unter Muhammed II. der mit (weissem) Musselin "^ nC iierl c 'Turban allgemein geworden sei. Ausserdem hielten sie an den 1 ^, irBestimmungen darüber fest, welche sie in den von ihnen ero n ^ordern, als daselbst seit lange bestehend, vorfanden, wahrenallem Soliman II. diese Unterscheidungszeichen überhaupt n