Buch 
Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist, ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen, oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einen Zusatz der Heilig-Sprechung des Heil. Bruder Clausen/und Heiligen Martyrer Fidel, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen / zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den Ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Elnsidler/ und Beichtiger. a \?

lobt sich zu dem seeligen Bruder Clau-sen/ ist ohne andere Mittel gesundworden.

23. Wolffgang Vünti hat eingrossrs Augen- Wehe bey 8. Wochen/der Artzt rathet ihm Hilffzu suchen beydem seeligen Bruder Clausen / er ver-richtet ein Wallfahrt/ und es ver-schwände alles Wehe / und Schmertzen.

24. Melchior Durer hat ein Töch-terlein / welches von einem starcken Fie-ber lange Zeit geplagt worden / daßes für rvdtlich gehalten wurde/ als einWallfahrt zu des Seeligen Grab ver-richtet / ist das Kind von Stund anfrisch/ und gesund worden.

25. Hanß Odermatt hat ein star-kes Fieber/ verheißt sich Zudem Grabdes seeligcu Bruder Clausen/ ist da-rauf besser worden.

26. Hanß Odermatt der Jüngerhat aus Unvorsichtigkeit ein Wald an-geründt/ das Fcur wäre nickt mehr zulö,chen / sobald er ein Wallfahrt zudem seeligen Bruder Clausen verspro-chen / ist es behend gesttllet worden.

27. Johann Ariger ist in eineschwäre Kranckheit gefallen/ welche z.Jahr gewahret / kontö weder gehennoch stchn / er verlobt sich ZU dem ste-igen Bruder Clausen / <r wird in kur-tzem frisch / und gesund.

28. Elisabeth Eggert hat in 7. Jah-ren öffkers em Kranckheit / so das Laubbenambset wird/ keine Mittel wvlten

helffen/ sie verspricht ein wachsenesHaubt zu dem seeligen Bruder Clau-sen/ als sie solches zu dessen Grab ge-tragen / ist sie von selber Zeit an mitdiser Kranckheit nicht mehr behafftetworden.

29. Barbara Barmettler hat einKind/ welches mehr dann jährig nichtstehen fonte / sie verhieß zu des seeligenBruder Clausen Grab / alsbald stuhn-de das Kind mit Verwunderung/undFreuden der Mutter.

zo. Anna Gabriel fallt in einschwäre Kranckheit/ welche 2. Jahr gesdauret/ solche hat niemand erk'nnenkönnen / sie verspricht sich zu dem see-ligen Bruder Clausen/ hat sich also-bald gebesseret/ daß sie sechsten ditWallfahrt verrichten können.

. Zi. Anna Borin vonHutweilzüStanß wohnhafft/ hatte ein böseySchaden an einem Knye / sie verglichtsich zu dem seeligen Bruder Clausen /thut völlig genäsem

- Z2. Anna Buosingenn hat eiN

Tochrerlein / welches ein schwährenSchaden an einem Füßlein / also / daßder Artzt gesagt/ er werde dem Kinddaß Füßlein müssen abflössen / die Mut-ter verspricht solches zu dem seetigeüBruder Clausen / das Kind wird wi-der Vermuthen völlig gesund.

Alle bist Miracul sepnd epdtlichabgelegt/ und dem zn Stanß i6iz»

gehaltenen Proceß einver-leibt worden.

Folgen die Gnaden/ undMirackkl/ welche

GOtt durch sein Villsecligen Diener Bruder Clausen an underschidlichettPcrsohncn gcwürckt/ welche in dem herrlichen zu Sachslcn i§i8. dmio. Weinmonalh angestellten Proceß seynd be-eydiget worden.

i. /E^-Ndreas Spiller hatte ein star-cken Fluß in den Augen / lit-ie auch so durchtringendeSchmertzen/ daß er vermein-te / daß ihme die Augen aus dem Kopfffallen müßten / wäre auch fast erblin-det/ weilen ihme keine gebrauchte Mit-tel helffen wollen / verlobte er sich ZUdem Grab deß seeligen Bruder Clau-sen/ als er die Fahrt angetretten/ wur-den die Schmertzen gemilteret / nach>dem er bey deß Seeligen Grab sein An-dacht verrichtet / und wrderum aus derKirchen gehet/ wäre ihme nicht änderstnls wann ein .Nebel von seinen Augen

siele / empfände wenig Schmertzen /konte folgende Nacht schlaffen / nachdrey Tagen wird er von allem Ubelbe-fteyet.

2. Johannes Buocher von 6. Jah-ren hatte ein grossen Bruch/ sein Mut-ter verrichtet mir ihme ein Wallfahrtzu dem seeligen Bruder Clausen/ehen-der sie nach Hauß kommen/ ist er frisch?und gesund.

Z. Nicolaus Riedi von 6. Jahrensteckte ihme aus kindischer Leichtsinnig-keit ein Kirschin- Stein in das Ohr 1

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