Elnsidler/ und Beichtiger. a \?
lobt sich zu dem seeligen Bruder Clau-sen/ ist ohne andere Mittel gesundworden.
23. Wolffgang Vünti hat eingrossrs Augen- Wehe bey 8. Wochen/der Artzt rathet ihm Hilffzu suchen beydem seeligen Bruder Clausen / er ver-richtet ein Wallfahrt/ und es ver-schwände alles Wehe / und Schmertzen.
24. Melchior Durer hat ein Töch-terlein / welches von einem starcken Fie-ber lange Zeit geplagt worden / daßes für rvdtlich gehalten wurde/ als einWallfahrt zu des Seeligen Grab ver-richtet / ist das Kind von Stund anfrisch/ und gesund worden.
25. Hanß Odermatt hat ein star-kes Fieber/ verheißt sich Zudem Grabdes seeligcu Bruder Clausen/ ist da-rauf besser worden.
26. Hanß Odermatt der Jüngerhat aus Unvorsichtigkeit ein Wald an-geründt/ das Fcur wäre nickt mehr zulö,chen / sobald er ein Wallfahrt zudem seeligen Bruder Clausen verspro-chen / ist es behend gesttllet worden.
27. Johann Ariger ist in eineschwäre Kranckheit gefallen/ welche z.Jahr gewahret / kontö weder gehennoch stchn / er verlobt sich ZU dem ste-igen Bruder Clausen / <r wird in kur-tzem frisch / und gesund.
28. Elisabeth Eggert hat in 7. Jah-ren öffkers em Kranckheit / so das Laubbenambset wird/ keine Mittel wvlten
helffen/ sie verspricht ein wachsenesHaubt zu dem seeligen Bruder Clau-sen/ als sie solches zu dessen Grab ge-tragen / ist sie von selber Zeit an mitdiser Kranckheit nicht mehr behafftetworden.
29. Barbara Barmettler hat einKind/ welches mehr dann jährig nichtstehen fonte / sie verhieß zu des seeligenBruder Clausen Grab / alsbald stuhn-de das Kind mit Verwunderung/undFreuden der Mutter.
zo. Anna Gabriel fallt in einschwäre Kranckheit/ welche 2. Jahr gesdauret/ solche hat niemand erk'nnenkönnen / sie verspricht sich zu dem see-ligen Bruder Clausen/ hat sich also-bald gebesseret/ daß sie sechsten ditWallfahrt verrichten können.
. Zi. Anna Borin vonHutweilzüStanß wohnhafft/ hatte ein böseySchaden an einem Knye / sie verglichtsich zu dem seeligen Bruder Clausen /thut völlig genäsem
- Z2. Anna Buosingenn hat eiN
Tochrerlein / welches ein schwährenSchaden an einem Füßlein / also / daßder Artzt gesagt/ er werde dem Kinddaß Füßlein müssen abflössen / die Mut-ter verspricht solches zu dem seetigeüBruder Clausen / das Kind wird wi-der Vermuthen völlig gesund.
Alle bist Miracul sepnd epdtlichabgelegt/ und dem zn Stanß i6iz»
gehaltenen Proceß einver-leibt worden.
Folgen die Gnaden/ undMirackkl/ welche
GOtt durch sein Villsecligen Diener Bruder Clausen an underschidlichettPcrsohncn gcwürckt/ welche in dem herrlichen zu Sachslcn i§i8. dmio. Weinmonalh angestellten Proceß seynd be-eydiget worden.
i. /E^-Ndreas Spiller hatte ein star-cken Fluß in den Augen / lit-ie auch so durchtringendeSchmertzen/ daß er vermein-te / daß ihme die Augen aus dem Kopfffallen müßten / wäre auch fast erblin-det/ weilen ihme keine gebrauchte Mit-tel helffen wollen / verlobte er sich ZUdem Grab deß seeligen Bruder Clau-sen/ als er die Fahrt angetretten/ wur-den die Schmertzen gemilteret / nach>dem er bey deß Seeligen Grab sein An-dacht verrichtet / und wrderum aus derKirchen gehet/ wäre ihme nicht änderstnls wann ein .Nebel von seinen Augen
siele / empfände wenig Schmertzen /•konte folgende Nacht schlaffen / nachdrey Tagen wird er von allem Ubelbe-fteyet.
2. Johannes Buocher von 6. Jah-ren hatte ein grossen Bruch/ sein Mut-ter verrichtet mir ihme ein Wallfahrtzu dem seeligen Bruder Clausen/ehen-der sie nach Hauß kommen/ ist er frisch?und gesund.
Z. Nicolaus Riedi von 6. Jahrensteckte ihme aus kindischer Leichtsinnig-keit ein Kirschin- Stein in das Ohr 1
wels