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Feyerlichkeit des in dem fürstlichen Stift St.Blasien auf dem Schwarzwald eingeweihten neuen Tempels
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von St. Blasiert unabhängig besteht. Von diesen ihrenpreiswürdigsten Kolonien wählte sich nun St. Blasien dieihm erforderlichen Prediger zu seiner vorhabenden Feyerlich-keit aus. Nur die allzu große Entfernung der noch übrigenTöchter St. Blasiens, als da GöttWtlg in unter Oester-reich, Garsten in Steyermark, Ettsdökf in der obernPfalz nebst andern sind, erlaubte es nimer, sie an der Fey-erlichkeit ihrer Mutter Theil nehmen zu lassen, so gern manauch wollte.

Am des Herbstmonats trafen Se. Hochsürstt.Gnaden unsers Hochwürdigsten Herrn Ordinarius in demSr. blasianischen Pfarrhaus zu Bettmaringen in höchstemWohl ein. Daselbst wurden höchst Selbige von dem hoch-würdigen Hr. P. Kasimir Christen Dechant des hiesigenStrfts nebst noch einigen Herren Hofräthen von hier, als Hr.Wtrtenberger, und Hr. von Meiersburg unter dem lebhaf-testen Gefühl von Wonne und Ehrfurcht empfangen, undmit einer Nachtsuppe bewirthet.

Am 2o<en als am Vorabend der Kirchweihe hielt un-ftr gnädigste Herr eine rührende Anrede an das versammelteallhiesige Konvent so, wie sie hier vorangedruckt steht. Nach-her silhren hoch Selbe Nach Seebrugg einem zwo Stundenvorr St. Blasien entlegenen Orte, wo Se. hochsürstl. bischöf-liche Gnaden unter Begleitung Sr. Hochwürden und Gna-den des Hr. Generalvikarius Reichsgrafen von BissingenErcellelrz, nebst 5 andern Titl. Hochw. Domherren und

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