272 Von der Unbefleckten
Eine Mutter GOtt des Sohns/Und ein Mutter GOttes Throns-Muß ja bleiben Hoch geehrt/
Von der Erb-Sünd unversehrt /
Weil GOtt difts machen kau /Folgt/ er hab es auch gethan,iz. Dann es will sich nicht gezimmen /Daß der Trüffel sich kan rühmen /Daß sie / welche GOtt gebahr/Seine Unterthanin war;
Ja es will GOtt nicht gebühren /Deinen Sohn dort ein zuführen /
Wo vor war der Hollen-Nest/Undvergiffte Sünden-Rest.
14. Jenen Eimvurff abzulenken/
Da man etwann möcht gedencken/
Das well du von Sünden frey/JEfus nicht dein Heyland sey:
Sag ich/ der dich vor behütet/
Und in dich die Gnad geschüttet /
Eh einErb-Sünd eingerissen/
Du dein Heyland sanft begrüßen.
15. Jener Arzt ist auch erfahren /
Der von weitem kan bewahren /
Daß die Kranckheit draussen bteibt /Nicht nur der/ der sie vertreibt.Christo wird es zugescbriben /
Daß du unversehrt gebllben/
Wir