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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
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54
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und Seelen-Eyffer/so werden wir hil-lich vil gestraffet/ weilen wir muth-willig vil verschuldet. Mit so vilemUbcle»/ dieGOtt Hauffen-weiß überi ns laset kommen / suchet Er nichtsanders/ als uns zu seinem Gehorsamzu dringen ; Und wie der Heil. ^u-

Aichinus 8eim: 47. frar: in eremc»snre 6nem I.icr. 6 . I'om. 10. saget:b 4 ursra virz, mucac ienkenciäm : Wakl

wir durch ein heylsame Bueß unserLeben veränderen / so veränderet Erauch seinen Sententz.

Gleichwie wir mit sündigen GSttgezwungen haben uns zu straffen/alsowill der liebe Gott mit Straffen unsnöthigen / das Leben zu besseren; Istauch nicht zubcgehren/daß Gott nach-. ^lasse uns zu züchtigen / ehe daß wir .nachlassen Ahne zubeleydigen; danndises wäre ein Straff über alle ande-re Straffen/nachlassen zu straffen/ehedaß wir die Hand G-Ottes erkennen/

die