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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
Seite
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Gerechten zur Gesellschaft der Büßen- Erden abweist: wie? sind es nicht groß- schtentheils, und gemeiniglich eben nur die heiSünden wider die standmäßige Keusch- unheit, wegen welchen sie alles dieses zeit-liche Unheil, als ein spates Nachweheschon in ihren jungem Jahren verschul-det zu haben befürchten müssen; so wie ^es GOtt dem reumüthigen David, ^auch nachdem er ihm die Schuld schon «vergeben hatte, sogleich durch den Pro- U>pheken hat ankünden lassen? (*) (ß

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Ja, und wir müssen es GOtt zur feEhre gestehen, daß es höchst billig sey,wenn der Wohllüstige die bitteren Früch-te seines süßen Giftes, wenigst in sei- l ;ejnen spatem Jahren zu verkosten gezwun- pjgen wird; nachdem er die kostbaren ^Erstlinge seines anfangenden Lebens so § demuthwillig seinem Schöpfer geraubet; ^ Iselbe zur geilen Liebe verschwendet, und ho

nur dem häßlichen Fleischteufel hinge- ne

opfert hat. Z,

Der junge Tobias (**) fragte den

En-

(*) r. KeL. lob. S.