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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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lasterhaften Ausschweifungen gemeinig- fürlich ihre selbst eignen Scharfrichter sind, siegevon denen man nichts , als nur dastrauriaste Ende seiner Tage auch durchdie schändlichsten Krankheiten und oftschon in der Blüthe der Jahre ganz M §selig erwarten muß. ^

Freylich nimmt GOtt zuweilen auchden Unschuldigen noch in seiner Jugendund im zärtesten Alter aus diesem Le- temben zu sich. Aber eben dieses nur alle- n2zeit zu dessen größerm Vortheile und " gNutzen: Nur darum, weil der Allwif " wsende es unfehlbar vorsieht, daß die,Bosheit böser Beyspiele den Verstand Zdes Unschuldigen zu dessen zeitlich und genewigem Untergänge noch in spätern keujZeiten verkehren würde. (*) Lang Siegenug gelebt, wenn man nur, wie Si<die Keuschheit liebenden, gut genug ^gelebt hat. Keusche Seelen haben .jes gelernet, großmüthig wie die Heb ^ 'den zu sterben; weil sie es schon gewöh- ^net sind, großmüthig, wie die Helden ^

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