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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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lezeit selbst hiedurch alles, was die sonst an-weit murhvolle Jugend Schönes, was sieebt, Gutes hat, und hoffen kann, schier al-)deni les schon in seinem noch zarten Alter> ein elend verderbet habe. Er weises, und>d so zwar unfehlbar weis er es aus der hei-voll-, ligen Schrift: (') daß die Unzucht,

' E wie ein rasendes Feuer ist, wel-ieaes bis auf den Grund allesauf aufzehret, und sogar die zartesten, süs- Pflanzen, nämlich die schönsten Hoft(uhm mngen, alles sammt der Wurzelausrenket.

dem Welch ein bitterer, welch ein schreck-ten- voller Gedanke für die sonst so heitere,weil für die so wackere Jugend! welche, ob-wohl schon sie nach etwann geschehenem Falle»zeiti- auch sogleich zur Besserung schreit, den-ftine «och niemals mehr seyn wird, was sieweis geworden wäre, wenn sie niemals wa-ästen se unkeusch gewesen. Immer wird sie^aleii- w ihrem Verstände und in ihrem Willerl'steu Ae traurigsten Ueberblechsel der Sünde ek fühlen, welche ihr für das ganze übri-bst ge Leben, wie der nagende Rost alle-_ jeit

^ (') zob. ZI. !r.