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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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122 Die klösterliche Disciplin.

die Faulheit über sich selbst auch etwa» ungedul-rig ist. Mit was sollen wir dann das Gemüthbeschaffnen? David gibt die allernu-rlichsteLehvder Vnderweisimg: ss) Lehre Mich / spricht

«r/ was gut ist/ auch Zucht und Er-kandtnuß/ dann die Fromkeit ist eineGrunovefte der Tugenden / (?) undin ein boßhaffte See! wird die Weiß-heit nicht eingehen. (^) Und der An-fang DerWeißheit ist dieForcht Got-tes. Für die Fromme ist die Forchk GOnesein Sporn / für die Böse ein Zaum / inmaffen^uFuliinus bezeuget : (^) Gleich wie weni-ge sind / welche die Liebe regiert / alsosind gar vil / welche die Forcht derStraff vom Bösen abhaltet. Es seywas es wolle / die Forcht deß HErrenjaget auß die Sünd in schöner -Ord-nung.

(§) Wer dieZucht liebet/der liebetDie gute Künsten. Also gebührn/ undpstanl-ct eine Tugend die andere. Lernarclus»rndcrweiset uns / wie die Wissenschafftcn zu er-langen seyen: Damit du wissest/in wasOrdnung / mit was Embsigkeit/ undzu was Zihl und End jede Ding manwissen/und verrichten müsse. In was

Ordnung