122 Die klösterliche Disciplin.
die Faulheit über sich selbst auch etwa» ungedul-rig ist. Mit was sollen wir dann das Gemüthbeschaffnen? David gibt die allernu-rlichsteLehvder Vnderweisimg: ss) Lehre Mich / spricht
«r/ was gut ist/ auch Zucht und Er-kandtnuß/ dann die Fromkeit ist eineGrunovefte der Tugenden / (?) undin ein boßhaffte See! wird die Weiß-heit nicht eingehen. (^) Und der An-fang DerWeißheit ist dieForcht Got-tes. Für die Fromme ist die Forchk GOnesein Sporn / für die Böse ein Zaum / inmaffen^uFuliinus bezeuget : (^) Gleich wie weni-ge sind / welche die Liebe regiert / alsosind gar vil / welche die Forcht derStraff vom Bösen abhaltet. Es seywas es wolle / die Forcht deß HErrenjaget auß die Sünd in schöner -Ord-nung.
(§) Wer dieZucht liebet/der liebetDie gute Künsten. Also gebührn/ undpstanl-ct eine Tugend die andere. Lernarclus»rndcrweiset uns / wie die Wissenschafftcn zu er-langen seyen: Damit du wissest/in wasOrdnung / mit was Embsigkeit/ undzu was Zihl und End jede Ding manwissen/und verrichten müsse. In was
Ordnung