Die klösterliche Disciplin. 269;r Der Apostel hak den Obern ein Exempel geben:
e/ (/) Wer wird schwach/und ich werdeel nicht schwach? Wer nicht weist mitden leiblichen Kranckheiten ein Mit-ie leyden zu haben/wie wird er könnenu Die Wunden der Seelen gesund ma-j. chen? Zch bin kranck gewesen/und ihrs habt mich besucht. Khristus erinne-il ret alle Mitbrüder ihres Dtensts derle Liebe ; dann keiner ligt elendiglicherkranck/ dann der / welcher seüffzet / daßn er von den Obern verhinlaßiget wer-s de / und von den Mitbrüdern verach-jt tet seye. Der Heilige ^Iilslmus hat ein für»f/ treffliches Bcpspihl der Liebe uns hinderlassen:
H < FF1 Er darreichte einem jeden Kran-cken die nothwendige Ding / wie ern wüste / daß sie es vonnöthen hatten,x- Er überkragte der Mitbrüdern Sit-p- ten/ und Kranckheiten mit gleich ge-dultigem Hertzen. Vil die an ihrenf Kranckheiten verzweiflet waren / hatsie er durch sein Gottseelige Sorgfaltis wieder zu voriger Gesundheit bracht.
^ Dann er hatkc im Branch/ das Hauff der Kran»^ eken rnbcsuchen / die Krankheit eines jeden Brn,