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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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269
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Die klösterliche Disciplin. 269;r Der Apostel hak den Obern ein Exempel geben:

e/ (/) Wer wird schwach/und ich werdeel nicht schwach? Wer nicht weist mitden leiblichen Kranckheiten ein Mit-ie leyden zu haben/wie wird er könnenu Die Wunden der Seelen gesund ma-j. chen? Zch bin kranck gewesen/und ihrs habt mich besucht. Khristus erinne-il ret alle Mitbrüder ihres Dtensts derle Liebe ; dann keiner ligt elendiglicherkranck/ dann der / welcher seüffzet / daßn er von den Obern verhinlaßiget wer-s de / und von den Mitbrüdern verach-jt tet seye. Der Heilige ^Iilslmus hat ein für»f/ treffliches Bcpspihl der Liebe uns hinderlassen:

H < FF1 Er darreichte einem jeden Kran-cken die nothwendige Ding / wie ern wüste / daß sie es vonnöthen hatten,x- Er überkragte der Mitbrüdern Sit-p- ten/ und Kranckheiten mit gleich ge-dultigem Hertzen. Vil die an ihrenf Kranckheiten verzweiflet waren / hatsie er durch sein Gottseelige Sorgfaltis wieder zu voriger Gesundheit bracht.

^ Dann er hatkc im Branch/ das Hauff der Kran»^ eken rnbcsuchen / die Krankheit eines jeden Brn,