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tzhristiis«rscheinctdrn S- A-mand/ informcinesSeraphineam Crcutz.
Er wirdPrior zukhrurknIcilrn.
ZI4 Von dem Gottfteligen Amando/
Herberg nehmen / da war kein Wein anrüsten / dann er ihnen versprochen, allda/ noch weit herum zufinden. Allein hätte/ daß er ihnen in allen Nöthen" käme ein Töchterlein das sagte / es wolle zu hilff kommen. IndemCa-hab einFläschleinvoll Wein/, aberwas pitel fassen zween Brüderneben cinay-solle solches under 20. Persohnen be- der / und spräche einer spottweiß zuschießen? der S. Vatter befähle das dem andern: Sihe wie ist unser PriorFlaschlein auf den Lisch ftir zustellen / ein thorrechter Mann / daß er uns hies-und als er den Seegen darüber geben set in unsern Nöthen zu GOtt hoffen /hatte / trancke der Vatter zum ersten/ vermeint er G-Ott werde den Himmeldarnach alle nach einander ohn alles aufthun / und uns zutrincken / und es-wider einschencken / und hörten darne- sen herab senden. Der ander sprachben den H. Vatter von Himmlischen Hinwider: Er ist nicht allein ein Thor/
Dingen zu der Seelen Hepl also eyffe- sonder wir alle seyn» grosse Thoren /rig Predigen/ daß keiner dises Gött- daß wir ihn zu einem Prior angenoh-lichen Wunders achtete/ zuletst da sie wen / dann wir vorhin wohl wißten /widerum zu ihnen sechsten kamen / er- daß er zu weltlichen Geschäfften untätig-kandten sie Gottes Krafft in der Meh-- lich ist / und nur aufwertz gen Himmelrung deß Trancks / darum siengen sie gaffet. Und also wurden vil spöttliche/an alle GStt zuloben / und wolren dem und unnütze Urtheil über ihn gefället. »Diener der ewigenWeißheitdisesWun- Da es nun Morgen worden/ hiesse er bDU,«derwerck zuschreiben/daß wolte er nicht ein Ampt von St. Dominico singen / W^i»gedulden / sonder sprach : o ihr Kin- und wohnte demselbigen bey / und da H«»^der / Haß ist nicht mein Merck/ sonder er also in seiner Andacht in demselben noth-Gott hat dise reine Gesellschafft ihres stunde / käme der Thorwart rufst ihnguten Glaubens lassen gemessen / und heraus zu einem reichen Chor-oderhat sie leiblich / und geistlich geträncket. Thumherrn / der sein besonderer FreundEs batte auf ein Zeit der Diener war/ der sprach zu ihme: Lieber Vat-der ewigen Weißheit GOtt/ daß er ter dise Nacht bin ich von GHtt er-ihn lehrte keyden. Da erschine ihme mahnet worden / daß ich euch an sei- 'in einem Gesicht die Bildnuß des ge- ner statt solle zu Hilff kommen / undcreutzigten Christi in eines Seraphins bringe euch hiemit 20. Costantzer Pfundgestalt der 6 . Flügel hatte / mit den zu einem Anfang / und traue auch zuzweyen bedeckte er das Haupt / mit GOtt / er werde euch nit verlassen,zweyen die Füß / und mit zweyen fio- Also name der S. Vatter Suso disesge er/ an den understen Flüglen stun- Gelt/danckete GOtt/und dem Chor-de geschriben: Empfahe das Leyden Herren/ und liesse Brod/ und Weinwilliglich / an den mitlern stunde ge- darum kauffen/ und G-Ott halste ihm/schriben/trage dem Leyden gedultiglich/ und S. Dominicus / daß er allezeit'an den obersten Flüglen stunde ge- seines Priorats gute Norhturfft Hätte»schriben / lehrne Christförmiglich ley- Eben vifer Canonicus/ oder reicheden. Dises Gesicht zeigte er Chorherr / als er in seinem Todtbetheiner H. Persohn an / die ihme solches lag / theilete er zu seiner Seelen Heyldiser Gestalt außlegte : du solt wissen/ ein grosses Gut an underschidliche ör-daß du aus göttlicher Anordnuug vil ther aus/ er ruffte auch unsern Vat-Leyden außstehen wirst/ dann du wirst lern zu sich / und gäbe ihme ein Sum-ein Prior / oder Vorsteher eines Klo- ma Gelts hin / und wider Gottseeligen/sters werden / dardurch deine Wider- und unvermöglichen Leuthen außzuthet-sächer/ und Feind desto grössere Ursa- len. Dises ob gleichwohl der S»chen haben werden dich zu verfolgen ; Vatter sich lang verweigerte zu thun /gib dich zu der Gedult/ wie es dir in hat er mit grossem Fleiß verrichtet/ al-dem Seraphin angezeigt ist worden, so daß er auch ordentliche RechnungNicht lang hernach/ als jetzt drey Jahr mit Vergnügen seiner Qberkeit darumverstoßen/ in welchem seinem GottS- gethan/ nichts destoweniger war ihmhauß wenig Wein / und Früchten / we- ein grosses Creutz darüber von GOttgen unfruchtbaren Jahren eingelifferet vorbereitet. Dann diser Chorherrworden/ deßwegen auch das Kloster in verliesse einen unnützen/ und unehrli-grosse Schulden gerathen/ war der S. chen Sohn/ der als er sein Erbgutver-Vatter Suso einhelliglich zu einem zehrt/ und unnützlich verschlembt hat- .
Prior von seinem Convent erwöhlet / te/ käme er zu dem S. Vatter Suso-darauß ihme vil Widerwärtigkeit zu- ne/ und begehrte mit Gewalt/ undstunden. An dem ersten Tag seines starcken Treuworten/ daß er ihm dasPriorats befähle er/ daß man solt in Gelt geben solle/ so ihme anvertrautdas Capitel leuten/ in welchem er sei- worden/ oder er wolte ihn um das Le-ne Brüder eyfferig ermahnere / daß sie ben bringen wo er könnt/ und möcht /solten ihren Heil. Vatter Dominicum und dise sorgliche Feindschafft möchte
nie-